Vom Präses zum Pastor – innere Haltung statt Status!
40m 24s
In dem Podcast-Interview beschreibt Ansgar Hörsting seinen freiwilligen Wechsel von einer übergeordneten Leitungsfunktion als Präses zum Pastor einer Freien evangelischen Gemeinde in Magdeburg. Ausschlaggebend waren Ermüdungserscheinungen in repetitiven Leitungsdiskussionen und der Wunsch, Platz für neue Perspektiven zu schaffen. Seit etwa eineinhalb Jahren in der neuen Rolle empfindet er keine Verluste, sondern große Freude an der unmittelbaren Gemeindearbeit und missionarischen Herausforderungen, insbesondere durch Bekehrungen und Taufen. Er betont, dass Erfolg für ihn nicht mit öffentlicher Sichtbarkeit, sondern mit dem Tun von Gottes Willen und dem geistlichen Wachstum von Menschen verbunden ist. Privat stellt ihn die schwere Erkrankung seiner Frau und die Entfernung zu seiner betagten Mutter vor schmerzhafte Herausforderungen, die er im Gebet und durch geistliche Lieder zu bewältigen sucht. Der Kontrast zwischen beruflicher Erfüllung und privaten Belastungen prägt seine aktuelle Lebensphase.
Wenn das Reich Gottes so gut ist und wenn es so wichtig ist, dann möchte ich auch mehr Menschen sehen, die ihm folgen. Vorwärtsleben. Der Podcast für Babybumer. Insbererwende Gäste erzählen aus ihrem Leben. Ich bin schon ein Typ, ich möchte Ergebnisse sehen. Auch gebe ich ehrlich zu als Pastor, als Präses. Jetzt bin ich ein Jahr, vier, fünf Monate hier. Und kann sagen, ich vermisse gar nichts. Vorwärtsleben mit Christiane Rösel und Röne Winkler. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von unserem Podcast "Vorwärtsleben der Podcast für Babybumer". Was bewegt einen Mann freiwillig, weniger zu wählen? Also von einer Leidungsposition mit viel Status, einer Kennung. Auch vielleicht Bewunderung, etwas zu machen, was weniger im Rampenlicht stebt. Was ist dann eigentlich Erfolg? Im Hauptamtlichen Dienst beziehungsweise im Leben eines Hauptamtlichen Pastors. Wir reden darüber mit Ansgar Hörsting. Er erklären dir jetzt gerade, was das alles bedeutet. Vielen Dank, Ansgar, dass du hier bei uns bist. Herzlich willkommen. Vielen Dank für die Einladung. Wir reden mit dir, weil es Mann und Frau und so aus unterschiedlichen Perspektiven Christiane ist dabei. Ihr habt ein bisschen ähnliche Wurzeln. Du bist in Hamburg aufgewachsen? Geburren, aufgewachsen. Ich war das in zwei Jahren so langweilig, da bin ich jetzt. Wo bist du denn aufgewachsen? Dann eigentlich vor allem bei Düsseldorf-Pathal in Haarm, der kleinen Stadt Haarm. Römisch katholisch gel ist eine Prägung ursprünglich. Richtig. Und wenn wir weil ihr auch jetzt hier sehr bewusst in Glauben mit einbeziehen und sehr maßgeblich ist, wie bist du? Persönlich auf die Spur gekommen, dann irgendwann bei der FG, bei der Freie von dirischen Gemeinde zu landen. Ja, also genau, da mache ich die Kurzperson natürlich für Sendung. Aber ich bin also katholisch groß geworden. Es heißt für mich immer, es gibt einen Gott. Ich hab dann aber erst als Jugendlicher, ich war interessiert am Glauben. Leute kennengelernt, bei denen ich das Gefühl hatte, die haben wirklich eine Beziehung zu Gott, die sprechen zu ihm wie mit ihrem Vater wunderbar. Und das waren Leute aus der FG. Da habe ich mich dann dort auf die Suche gemacht. Und nach vielen Jahren auch erkannt, dass ich Jesus Christus brauche und ihn alleine durch ihn alleine Verbindung zu Gott bekommen. Und wie alt warst du da? Da war ich dann 20 Jahre. 20? Und du hast alten Pfleger gelernt. Genau. Dann hast du dich in allen Pfleger gegangen, richtig. Und jetzt, dann, wenn man jetzt zieht, was du alles gemacht hast. Also du warst dann ein Pastor, dann warst du in der Allianzmission, da sei eine Missionsgesellschaft, hast du mitgearbeitet, warst im Bund der FG in Deutschland. Da gehören um die 500 Gemeinde dazu, weil ich da vorhin in der Bräse sage dir, dass ich von Worm, dass ich nicht in der Schweiz nicht brauche. Aber wir verstehen sie nicht, mittlerweile. Und dann warst du im Verband auch international mit diesem Bund der FG in der Leitung, oder warst du der vorhin in der und bei der evangelischen Allianz in Deutschland warst du, wann hat man eigentlich entdeckt, dass du ein Leiter bist? Ein alten Pfleger zum Preses machen ist der doch. Interessant, ich dir das ist interessant. Ich denke, dass Leute um mich herum es früher entdeckt haben als ich selbst. Leitung, das hab ich gar nicht bewusst, bin ich zuerst nicht bewusst angegangen. Aber irgendwann ist mir klar geworden, dass ich automatisch in Leitenspositionen rutsche und dass andere das in mir auch immer gesehen haben. Und irgendwann hab ich dann gemerkt, "Ah, das könnte ja auch eine Gabe von Gott sein." Und wenn das so ist, dann lebt es auch. Deswegen hab ich auch irgendwann bewusst, oder ich habe mich Leitenspositionen nicht gesucht. Aber doch irgendwann war ich dann auch bereit dazu, weil ich gesagt habe, wenn man es machen kann, dann soll man es auch tun. Wenn Gott das sagt, von daher hab ich mich auch nicht gedrückt um Verantwortung und solche Leitens auch. Aber jetzt, wenn man so viel gemacht hat, muss es einem auch richtig gefallen haben. Ja. Genau, also da muss man Spaß auch dran haben. An der Multiplikatorischen Wirkung von Leitung muss man gefallen haben. Man muss damit leben, dass man auch verhauen wird und man darf sich dann immer nur entscheiden von wem. Und du konnte es das gut wählen. Ich habe mal von Hans-Peters Rolfsberg in den Satz gehört, wer mich verletzt, entscheide ich. Ja, ja. - Du hast es praktiziert, oder wie? Ich denke schon, ja, ja, genau. Es gibt so ein Punkt, wo du merkst, egal was du machst, es gibt immer uns zur Friedenheit. Und dann denkst du an Arzt überlegen, was will Gott? Das ist das wichtigste, dass dein Gewissen auch, dass dein Gewissen klar ist. Und dass du nicht überlegst, möchte ich verletzt werden. Das kommt da kommendlich drüber rum. Aber zu der Leitung, also ich hab's dann erst später entdeckt und erst haben's andere gesehen. Und was war in deine Haupt? Wie hast du Wirkung erzielt? Was sind auf welche Weise hast du geleitet? Ja, ich denke, ich war nicht unbedingt immer der große Visionär. Hab ich festgestellt, weil man sagt, ja, so ein Leiter muss Vision haben. Ja, zum Beispiel wäre so ein klassischer Satz. Aber ich bin eigentlich nicht so ein Visionär. Aber ich glaube, es ist mir gelungen, gut mit Visionären zusammenzuarbeiten. Und dann, das, was im Raum ist, in einer Sitzung, in einem Team, so zu leiten, dass Vision nach vorne kommt und dann auch Entitat umgesetzt wird, mit anderen Leuten, also zu orchestrierend. Das war, glaube ich, meine Hauptzufähigkeit. Ja, gut. Und jetzt bist du, du bist jetzt 60, dieses Jahr. Genau. Und bist jetzt. Das ist lustig, wenn ich das sagen darf, Rene. Ja, klar. Ich war jetzt jetzt gemerkt, ich bin mit 20 zum Glauben gekommen und ist jetzt genau 40 Jahre her. Und wie so ist eine ganz witzige Phase. Okay, und 60 plötzlich hat meine sechs Vortrammgel. Und jetzt hast du vor nicht allzu langen Zeit entschieden, nicht mehr in diesen übergeordneten Leitungsaufgaben zu bleiben, und bist jetzt Pastor der freien Evangelischen Gemeinde in Magdeburg. Was hat dich zu diesem Rollenwechsel, der ja auch von der Bühne. Nicht auf die Hinterbühne, auf eine kleine Bühne. Also, es hat immer noch Eifeligkeit, aber es ist schon etwas sehr anderes. Was hat dich motiviert für diesen Wechsel? Du bist ja jetzt noch nicht im Ruhestand. Also, man hätte ja denken können, man macht das bis so lange man kann. Und dann, wenn man aufhört, ist das dann auch die Leitungsaufgabe. Aber du hast jetzt gewählt, freiwillig, oder? Ja, genau. Ja. Nein, ich hab gedacht, bevor mich schickt, wähle du. Ja, gut. Ja, nein, das war schon ein Aspekt. Es gibt ja immer wieder mal Leute, die sehr lange in Leitungsverantwortung sind. Und wenn die dann über 60 sind, traut sich keiner mehr zu sagen. Hämmer. - Ja. Hintlich ist das nicht mehr so gut. Man möchte nicht ein 62-Jährigen, der sich verdient gemacht hat. Ja, genau. Also, wenn jemand jetzt dafür klaut, ist was anderes, aber wenn er sich veritzt so. Das wollte ich nicht. Aber ich muss anders ansetzen. Also, ich bin mit 34 Jahren in die Bundesleitung gekommen. Da schatz als Missionsleiter mit 42 Präses geworden. Und das ist schon relativ früh immer alles. Wie gesagt, ich hab es auch gerne gemacht, leidenschaftlich. Ich hab aber gemerkt, seit ich dann, das gibt ja eine so Wiederwahlen bei der zweiten Wiederwahl. Also, die dritte Amtszeit hab ich dann überlegt, okay, das ist gut, das mache ich. Aber wenn ich dann das noch mal mache, dann hab ich vier Amtszeiten. Da bin ich bis zum Ruhe stand Präses. Wie lange ist deine Amtszeit? - Und ich hab euch immer sechs Jahre. Okay. Und ich kenne das von unseren Kreisen. Das hab ich eben schon mal gesagt, wenn man ein Jahr maßen seinen Job macht, es ist ganz schwer, je länger man drin ist, immer zu sagen, wir möchten das nicht mehr. Deswegen bin ich sehr sensibel gewesen, auch hinzuhören. Und habe festgestellt, dass ich in Sitzungen war und ein Gedanke in mir aufkam und zwar folgender. Es kam dann irgendwie in der Fragestellung oder Diskussion. Und dann hab ich in mir gehört, die Stimme, die sagt, das haben wir jetzt in den letzten Jahren schon zehn Mal diskutiert. Ich war gelangweilt und ich war genervt. Das hoffe ich nicht zu sehr gezeigt. Aber es war so. Und ich habe gemerkt, okay, wenn ich jetzt schon so viel Energie brauche, um diese Stimme zu unterdrücken, warum tust du dir das, das willst du dir nicht in nächsten zehn Jahre an tun? Lasst neue Leute dran, die vielleicht mit neuer Energie, mit neuer Blick, die neuen Fragestellung auch anpacken können. Ich hatte das Gefühl, dass ich dazu nicht in der Lage sein werde, langfristig und ich wollte es nicht so weit kommen lassen, dass ich genervt bin und dass die anderen genervt sind. Und da hab ich gedacht, mach was anderes. Das kann ich nachvollziehen. Hast du diesen Prozessansgang mit anderen reflektiert? Also ich gehe mal davon aus mit deiner Frau vermutlich schon, oder? Dass ihr diese Entscheidung auch gemeinsam getroffen habt, weil ich sage mal, man geht in dieses Amt gemeinsam Und. Wenn du raus gehst, kannst du zu diesem Prozess etwas sagen, wie es euch gemeinsam damit gegangen ist. Ja, also auf jeden Fall natürlich gerade mit meiner Frau alles sehr eng besprochen. Diese Gefühle von denen ich eben sprach, so in den Sitzungen, das war etwas, das habe ich eigentlich erst mal nur für mich so gehabt. Das war ja auch nur der Auslöser für einen Prozess, würde ich mal sagen. Aber schon nicht unwesentlich. Ich habe natürlich auch mich gefragt, vielleicht muss ich einfach nur mal neue Impulse, noch mal eine Fortbildung, noch mal was machen, um mich frisch zu halten. Das ist ja auch wichtige Elemente in so einer Phase. Aber ich habe gemerkt, nee, das ist es nicht. Und dann später habe ich es natürlich auch zuerst in dem engsten Leitungskreis gesprochen, auch bei meiner dritten Wiedervahl habe ich gesagt, ich werde dann wahrscheinlich meine Amtszeit nicht zu Ende führen. Das habe ich transparent gemacht im kleinen Kreis und würde dann, bevor ich 60 bin, eine neue Phase einleiten. Und da hat man das auch verstanden und das ist alles. Und da konnten wir deswegen auch die Nachfolge fragen und alles super ruhig angehen. Das war sehr gut und da in diesem inneren Führungskreis habe ich das auch sehr früh sehr offen besprochen. Und jetzt hast du mit diesem Wechsel ja Informations, also aus dem Kern vom Bund FG und diesen Leit hast du ja weniger Informationen, weniger so interne Informationen, du hast weniger Bühne, weniger Beachtung. Das ist auch ein bisschen weniger, das vermute ich jetzt einfach, weniger Horizont. Also von all den Themen, die ich jetzt so in den Laufe der Woche beschäftige. Und so empfindest du das als Verlust? Nein, das ist wirklich interessant. Ich war auch ehrlich gesagt gespannt, wie ich es selbst erleben werde. Und ich wusste es ja nicht. Ich führ mich ja nicht. Es war es kann irgendwie. Wie würde ich als Pastor eine relativ kleinen Gemeinde im Osten Deutschlands, muss man auch noch mal sagen, das ist ja auch für mich kulturell in gewisser Weise auch ein Neuer Horizont gewesen. Ich habe es nicht gewusst. Aber wenn wir vor einem Jahr das Gespräch geführt hätten, da war ich hier vier Monate hätte ich noch wenig dazu sagen können. Aber jetzt bin ich ein Jahr vier fünf Monate hier und kann sagen, also ich vermisse gar nichts. Ich vermisse wirklich nichts. Ich habe, es ist natürlich auch so, dass die Tätigkeiten, ich hatte, habe ich in super gute Hände gegeben. Da bin ich auch, das ist ein tolles Gefühl. Bewerte Leute, gute Leute und ich hatte neulich eingesperrt mit jemandem, mit dem ich es früher zusammengearbeitet habe, eng und habe das so ein paar Themen blugenannt und ich habe gemerkt, super, dass ihr euch zum Kümmer hat. Ich habe es nicht vermisst. Aber sag nur mal, du hast es eben so angedeutet von Witte nach Magdeburg. Wie kam es, dass ihr euch gerade den Osten Deutschlands gewählt habt? Da haben sich ja schon so manche abgemüht, sag ich mal, wie erlebt ihr das? Ja, Magdeburg hat uns wirklich erstaunt überrascht in mehrfacher Hinsicht. Ich gebe zu, dass ich vorher so wenig Ahnung hatte vor Magdeburg und es war eine gewisserweise eine strategische Entscheidung in Osten zu gehen als missionarische Herausforderung. Ich habe immer geliebt irgendwo auch zu sein, wo dann auch ein Bedarf ist. Und ich wollte ein bisschen weiter weg auch von der alten Wirkungsstätte. Das hatte ich das Gefühl, das tut gut. Das dir gelungen? Ja, absolut, ganz genau. Es ist sehr weit 400 km/min. Und Magdeburg war für mich unbeschrieben. Magdeburg ist eine dermaßen interessante Stadt, historisch, also also auch die Reformationsgeschichte. Hier in Sachsen-Anhalt, Wittenberg ist um die Ecke die Reformation hier in Magdeburg. Du fassst also so interessant. Und dann hier natürlich durch die DDR-Geschichte diese ganzen Umweltsungen, auch Entwurzselungen mitzubekommen und mit den Menschen unterwegs zu sein, macht mir so eine Freude, mich dahin zu fühlen, zu denken. Das ist wunderbar. Das ist missionarische Herausforderung. Was macht unglaublich viel Freude? Ja und es ist natürlich auch dadurch, dass das Land des Hauptstadt ist, ist schon auch genug los. Es ist aber eine große Kleinstadt, sagt man eigentlich. Für deutsche Bräume ist es ja. Aber es ist immer ein Landtag hier und es ist schon wirklich sehr schön. Das heißt, wenn man dir zuhört mit der Motivation ist es nicht schlecht bestellt. Du bist sehr motiviert. Also es ist so wunderbar, was wir auch erleben Menschen, die zum Glauben kommen. Ich hab zwar eigentlich so viele Iraner, die jetzt zum Glauben kommen, aber auch Magdeburg. Aber die haben es schwerer. Also die tun sich schwerer, das muss man schon sagen. Aber die Motivation, das ist ja gerade das tolle. Ich hatte in meiner alten Position manchmal dachte ich, wie ich eben von den Sitzungen sagte, dass man schon mal so müde wird, ob der Fragen, die man schon tausend mal bedacht hat und hier bin ich mit völlig neuer Energie am Start und das hatte ich gehofft und es ist auch wirklich in der Ölung gegangen. Es klingt ein bisschen himmlisch, ansgar. Das ist ja fast so ein bisschen wie ein Werbeblock so etwas zu machen. Gibt es auch was, was schwierig ist. Also es ist tatsächlich für mich himmlisch zum Beispiel ich erlebe Dinge von denen ich früher öfters gehört habe. Immer wenn Pastoren gesagt haben, ja ich habe eigentlich gar nicht so viel gemacht, ich habe immer nur reagiert und stand zur Verfügung. Du genau das erlebe ich zurzeit. Also ich muss zur Verfügung stehen, das schon, das möchte ich auch. Aber gerade zu viel und da könnte ich vielleicht kommen noch dazu das zu erzählen. Aber es gibt natürlich auch Dinge, die schwierig sind. Also zum Beispiel meine Mutter ist jetzt 91,5. Das ist ja auch so eine Frage, die viele, die so in meinem Alter und so mal da sind beschäftigt und die haben es jetzt gestern wieder ins Krankenhaus gekommen und das ist jetzt 4 Kilometer entfernt. Also der Wohnungswechsel hat auch eine ganz blöde Konsequenz für mich. Mir tut das jetzt total weh, dass ich nicht mal schnell hinfahren kann. Das sind so Dinge, die ganz schlecht sind und vorbei sonst gibt es eigentlich nicht. Also Krankheit, ich hatte eine Tumorerkrankung in der Zeit. Da war die Sorge, dass das Wörschart ist aber alles gut. Aber das kann auch mit 40 passieren. Ich sag nur, meine Frau ist auch recht krank hier in Marktburg. Das sind alles so schwierige Dinge auch. Ich muss mal schon sagen, die ich auch nicht harmonisieren kann. Das ist so. Falls du bist du ein Macher? Ja, ich denke schon. Und wie geht es jetzt damit um, dass solche Dinge da im Leben sind, die anschränken und ein Frau, das zu akzeptieren damit umzugehen? Sehr schwer. Das fällt mir sehr sehr schwer. Wir haben eine tolle Ehe immer gehabt und auch jetzt, das ist alles gut. Es tut mir sehr weh, weil wir könnten hier endlich zu zweit. Das ist richtig schön, was machen und es fing auch gut an. Daran haben wir uns auch gesehen, weil als Präse zwar das auch oft schwierig, viel unterwegs. Und das sie jetzt so ausgenockt ist, ist ein extremer Schmerz. Das fällt mir sehr schwer. Und als Macher, ja, das Gebet, das Verzweifelzein, das Rad suchen. Und in dem Schmerz sich wieder der alten Lieder zu erinnern. Ich gibt es ein paar alte Lieder mit denen ich oft in die Stille gehe oder auch ins Bett gehe befiehlt du deine Wege oder von Therstingen. Und sich der Tag geendet, mein Herz zu dir, sich wendet und danket iniglich und so weiter. Da danke ich Gott, dass ich die immer mal auswendig lernen konnte und die helfen mir sehr. Ich brauche sie auch. Das fällt sehr schwer. Und ihr merkt auch an meiner Reaktion vielleicht. Es gibt ein starken Kontrast zwischen der dienstlichen Situation, die großartig ist und der persönlichen privaten. Damit muss ich umgehen zur Zeit mit dieser Spannung. Was ist für dich erfolgt? Als Macher, jetzt warst du lange, also ich würde sagen, aus der Ferne, ich werde noch nicht so gut. Jetzt durch die Gespräche der Kontakte entstanden, fast eine Entständung, also als Leiter, als Vorsitzender, als Präses und jetzt als Pastor. Also die Frage nach Erfolg ist ja, wo schaust du hin, dass du am richtigen Ort?
Beste jetzt, dann habe ich auch richtig vorgestellt. Es gibt ja diese theoretische Definition schon, habe ich vor Jahren gehört. Erfolg ist, wenn ich den Willen Gottes getan habe. Das stimmt auch. Es ist natürlich die Frage, wie man das messen kann. Man ist sicher auch nicht immer 100% sicher, ob man den Willen Gottes erkannt hat und tut. Also ich bin zumindest so ein Typ, andere sind da anders. Ich war nie der Typ, der gesagt hat. Manche reden sich auch ihren Misserfolg schön. Gott liebt ja die kleine Herde. Wenn wir schrumpfen, das ist alles richtig gut. Da kommen wir zur Wahrheit. Kann sein, aber das war nie so mein Set. Auch wenn ich das auch, das kann sein, das kann sein. Ich wollte immer schon sehen, wenn das Reich Gottes so gut ist und wenn es so wichtig ist, dann möchte ich auch mehr Menschen sehen, die ihm folgen. Das ist das. Da habe ich immer gehofft, dass das im Willen Gottes ist, das auch als Erfolg zu sehen. Ich möchte nicht um das Wachstum sein, aber um der Menschen will. Hallo, bitte schon. Unbedingt. Und deswegen danke ich Gott von Herzen, dass ich hier jetzt in der Gemeinde Wachstum erleben darf. Ich müsste damit auch umgehen, wenn es nicht so ist. Das hörte ich auch. Ich kann aber nur berichten, dass es einfach super läuft und Menschen zu taufen, sich melden. Und bevor man schon wieder, da hat man schon die Liste wieder voll und dann kommst du wieder den neuen. Das ist schon großartig. Und nochmal für mich ist die große Bühne, das muss ich eigentlich auch sagen. Also das war jetzt für mich nie Erfolg. Das war für mich nie Erfolg. Die große Bühne war für mich keine Erfolg. Ich habe sie gespielt, bespielt, um das hoffe ich zumindest. Um das Reich ist Gottes Willen, um der Multiplikatorischen Wirkung will. Und ich habe immer gesagt, besser auf diesen Pressesel sitzt einer der misionarisches Herz hat, als einer der gerne Sitzung leitet, aber nicht die Vision Gottesverfolg zu. Das klingt jetzt vielleicht ein bisschen komisch, aber so war ein bisschen meine Einstellungen. Also das entscheidet sich innerlich, also die Haltung, wie man zu den Dingen steht. Und das die Sehnsucht. Weil ich hatte mal so eine Phase, wo ich dachte, wenn Gott einem so klaren einen Ort hinstellt, und man weiß, man ist in richtigen Ort, dann muss die Dinge auch flutschen. Und das muss irgendwie funktionieren. Dann habe ich schon auch ein bisschen Buch stabil. Natürlich. Nicht immer nach menschlichen Kriterien dann Erfolg oder Ergebnisse gibt es uns auch. Das ist noch kurz was, wie du Gott erlebst. Das ist schon angetönt, dass Menschen sich zu Jesus zuwenden, sich taufen lassen. Also eine Fahrung, die du vielleicht ganz eine neue Reaktion ist. Ja, eine ist ganz besonders. Hier in der Gemeinde, die gibt es schon ein paar jährchen, obwohl sie noch gar nicht so groß ist. Aber war auch die Situation, als ich mich vorstellte. Wir haben keine Jugendlichen. Es gab ein paar Kinder, und immer wenn die Jugendliche waren, sind sie in andere Gemeinden gegangen. Und wenn du da nicht den Moment umarfinden, das wird es immer schwierig. Die Leute bleiben da nicht. Und okay, dann ich habe lange darüber nachgewacht. Wir haben gebetet zusammen. Ich habe auch überlegt, okay, könnte ich mal einen Paktikanten vielleicht gewinnen oder so oder irgendwie. Dann habe ich Leute gehabt, die kam mal, habe ich angesprochen, könntet ihr hier bleiben. Und wir können was machen. Nichts zaffunktioniert. Während meiner Krankheitsphase, ich habe im April einen Monat ausgemockt. Ja, das wird's angepeutet. Tauchen plötzlich Jugendliche in der Gemeinde auf. Das ist einer der ist in der Nähe tätig. Ich hatte dann so ein Schild gesehen, er war kurz vorher, hat er einen Glauben kennengelernt und hat dann Leute mitgenommen und andere Leute angesprochen. Und das heißt, ich war nicht in der Gemeinde und eine Jugend fängt an. Also ich dann wieder kam, gab es so ein paar. Ich weiß einen Sonntag morgen, ich konnte auch gar nicht richtig stehen. Wir haben uns im Gesetz fünf Leute rum, wir haben gequatscht, wir haben angefangen und so fing das dann an. Wir haben jetzt mit zehn Leuten Bibelstudium gemacht, haben einen offenen Abend schon gemacht. Also ich sag mal so, das ist so witzig innerhalb von wenigen Wochen. Was Gott tut, die Leute, die Jugendlichen fühlen sich wohl, sie kommen in den Gottesdiensten, sie sagen, das ist so schön da euch, das ist tolle Musik mit den alten zusammen auch hier zu sprechen. Und wir machen was zusammen, das hat Gott gemacht, ich stand zur Verfügung, aber er hat mich auch wirklich überrascht. Stempel bisschen Gottesdiensten morgen, wenn nicht den Leiter ausnockt und dann passiert was. Ich sag dir ja, ich habe schon Sorgen vor der nächsten Krankheit. Was was? Was ist da nicht? Es ist so, es gibt es ja manchmal auch in Mischern wird das beschrieben, ich habe das so erlebt. Aber klar, ich meine, ich sag jetzt auch nicht, es ist alles trotz mir, trotz meiner gesagt. Ja, genau. Sondern ich bin dann schon da auch. Ja, genau. Du bist jetzt 60 und mich würde interessieren. Du gehörst dir auch zu dieser Generation der starken, geboten, starken Jahrgänge der Babybummer, wie ich sie, wenn ich sie im Westen nennen, ich habe mal vorgelehnt, dass das in der DDR zu dir erzeiten, dass es gar nicht so die gleiche Entwicklung war und so, aber gut, wie ein Babybummer, Jahrgänge in der Regel red man so von 1954 bis etwa 1968, die ist ja ganz starken Jahrgänge, die jetzt am Schluss des Berufs sind, der Berufszeit, berufliche Zeit und dann rausgehen in die nachberufliche Zeit. Wie nimmst du diese Generation war? Natürlich jetzt nicht nur Mac Deburg, sondern vielleicht jetzt, wo du was mit findest, bis auch mit vielen Leuten Kontakt gibt es wahne Mungen, Dinge, die dir auffallen oder vielleicht auch nicht. Also, also ich war noch was, erst mal, was mir nochmal aufhält, ist dadurch, dass ich diese neue Aufgabe hier jetzt antacken konnte. Erst mal, das ist sicher auch nicht für jeden übertragbar, das ist echt ein ganz besonders Resenck. Das wird nicht jeder so erleben und auch nicht jeder so erleben können. Also, das ist ja auch priviläig, als passt ihr nochmal so anfangen zu können. Schön. Muss man wirklich sagen, weil ich hatte jetzt 40 Jahre Abitur treffen und ja, das ist so, da haben die einen, haben den Ruhestand schon sehr fest im Blick oder kurz davor so. Und das ist für mich natürlich noch sehr weit weg. Also manchmal finde ich auch ein bisschen zu weit weg. Mein Vater war auch schon mit 60 im Ruhestand und im Ruhestand richtig gut dabei. Und das ist natürlich so, ja. Aber deswegen bin ich so dankbar, dass es mir so gut geht hier, aber es ist nicht selbstverständlich. Mein, wie nimm ich die war? Ich würde sagen, es gibt einige. Kann das nicht im Prozentsatz ausdrücken, die sind sehr frustriert. Irgendwas Berufsleben. Die haben, die schnaut sie so voll von dem Druck von dem Gefühl, irgendwie es geht alles nicht wirklich richtig weiter. Wieder eine Strukturreform, wieder ein und so. Also da nehme ich schon viele Wart, die da echt die Nase voller haben wollen. Das ist die eine. Dann dich an und das sind die, die einfach richtig erfolg hatten und das jetzt auskosten können zum Schluss. Auch finanziell, die sind einfach, die haben es einfach richtig, richtig gut gemacht. Also genießen jetzt einfach. Es gibt nur wenige würde ich sagen, wo ich das Gefühl habe, die haben noch mal so eine Sonn Hunger nach einer, dass sie ihre Wirksamkeit nochmal verstärken oder verändern oder so. Da fand er lebig wenig. Ja, wenn du das so, lass uns gucken, das war jetzt gut ausfäden. Wenn du das jetzt so schilderst, worauf beziehen sich deine Beobachtung ganz allgemein. Wie würdest du das beschreiben, auch in Bezug auf unsere Kirchen. Ich mein jetzt den Bund FG überblickst du noch mal in besonderer Weise. Wie nimmst du diese Generation vielleicht auch im Gegensatz? Im Gegensatz zu vorherigen älteren Generationen. Wann kannst du dann Unterschied festmachen? Okay, wo war das? Es ist schwer, aber vielleicht mal worauf ich mich beziehe. Das war die erste Frage. Ja, genau. Das ist jetzt gar nicht so sehr, wie früher Kollegen oder so. So dann mehr jetzt so mein Umfeld oder jetzt zum Beispiel aus der Jagenstufe, wo ich Abitur gemacht habe oder hier so Leute, die ich spreche. Das war diese Richtung. Das andere, da habe ich mir noch gar nichts so Gedanken darüber gemacht. Ich habe aber das Gefühl, dass es mir vom Pastoren spreche, die gehen da sehr bewusst mit um. Da gibt es natürlich auch einige die frustriert sind, aber andere, die auch sehen, dass sie noch gebraucht werden und das ist ein gutes Gefühl natürlich. Das war zum ersten Teil normal. Das andere, ich überblicke auch gar nicht den Bund mehr, das verändert sich ja so schnell, wenn man raus ist. Nach einem Viertel ja.
Du hast, also das mein Empfinden. - Ja, genau. Ich traue mir immer weniger, also Urteilsvermögen zu. Weil ich da nicht mehr so drin bin. Es geht sehr schnell, dass man raus ist. Finde ich auch nicht schlimm. Aber wissen, veraltet, veraltet so schnell. Nicht Erfahrung, Lebenserform. Aber wissen, veraltet sehr schnell. Und wenn du diese Generation in deiner Gemeinde war, wie nimmst du die war? Auf eine gute Art und Weise? Es geballegen. Ich hab gar nicht so viele gleichaltriege, glaube ich, in der Gemeinde entweder älter oder jünger. Okay. - Würde ich jetzt mal. Ich muss noch mal echt überschlagen. Nicht so viel habe ich da. Ich könnte eher noch mal. Also, ich fette mir schwer, dass du band man. Du hattest aber vor nochmal den Vergleich zu meinem. Generationen auch gefragt. - Ja, genau. Ich hatte noch nix zu gesagt. Genau. Ich würde sagen, die Generationen, wirklich vor mir. Ich sag jetzt mal, die großen Leiter, die. Vor mir so in Urstand sind, ja. Die haben das. Also, nach meiner Erfahrung auch richtig gut gemacht. Ich habe nur gute Erfahrungen damit gemacht. Leute, die tolles Geleiste haben. Und dann gesagt haben, "Hey, Ansgar oder andere. macht weiter, die uns angefeuert haben." Und das finde ich erstaunlich, weil das waren noch viel mehr Pioniertypen, die so in den 60er-Jahren und 70er-Jahren richtig was aus der Erde gestampft haben. Da haben wir ja drauf aufgebaut zu nal. Und das sieht es geschafft haben, das finde ich richtig gut. Das waren aber noch viel stärkere Pioniertypen, als ich und wir es waren. - Ich sag. Okay. Die Frage ist, also etwas, was wir. Aber man hat so beobachten, dass die Leidenschaft. für den Glauben auch von Gott viel zu erwarten, so nach dem Dienst, dem Beruf, der Aufgabe in der Gemeinde, dann manchmal irgendwie ein bisschen nachlässt, oder nicht mehr so spürbar ist. Also, das ist ja schon, wenn man etwas machen ist, du bist offenbar, hast auch gesagt, du bist zu einer. Ich bin aufseiter. Und dann was ist dann, wenn man nicht mehr dieses Gefühl, das Gebrauch zu werden, dass ich da nicht einfach so einstellt, das ist schon auch eine Herausforderung, auch geistlich. Ja, das denke ich auch. Also, ich kann das nicht beantworten, weil ich in der Situation nicht bin. Aber aufgrund dieser. Ich habe das erwähnt, dass wir persönlich privat so und auch durch Krisenzeiten gehen. Ich kann nur sagen, ich. Ich erne dann, dass es Lebensphasen gibt. Und die Laufen mir aber ein bisschen parallel fast. Wo nichts anderes mehr trägt und hilft, als ein. in Gott, ruhiges und dankbares Herz. Und dass ich nicht auf das Blickke, was nicht mehr geht, und nicht mehr ist, sondern auf das, was Gott mir noch schenkt. Das erlebe ich. Deswegen ist das auch so komparallel zu. Das hab ich ja eben auch gesagt. Und da aahne ich, dass das. auch gerade im Alter natürlich, das ist super, super wichtig. Wenn ich immer hadere mit dem, was ich verloren habe, dann habe ich ein großes Problem. Das ist aber eine selseorgliche Frage, denke ich im Alter, dass das natürlich so ist. Und im Blick auf die Zukunft. wie stellst du die Weichen jetzt ein bisschen hast du das angetönt? Aber jetzt deine Frau ist eingeschränkt, kräftermäßig und so, wie du das angetönt hast, ist das nicht, was gerade wieder verschwindet oder man weiß es nicht. Und hier habt keine Kinder,kel? Richtig. Eine eigenen Kinder. Wie stellst du dich jetzt auf die Phase, die dann irgendwann nachher. stellst du dich schon drauf ein oder mal? Manchmal ist es doch so, dass man die Weichen über früher stellt. Es hat mit Haltung, es hat mit Dingen, die man einübt zu tun, damit dann auch das nachher gelingt. Aber vielleicht ist das noch gar nicht so im Blick, oder? Ja. - Das ist eine gute Frage. Ja, wir sprechen darüber. Fragen uns das dann manchmal. Und dann kommt aber doch sehr bald auch immer der Punkt, wo wir dann uns sagen, dass das wird Gott dann in dem Zeitpunkt zeigen und schenken. Okay. - Das macht das dachtengen, darüber nicht überflüssig, denke ich so. Man hat einfach verschiedene. Ja, das Überlegungen kann sich auch gewisse Optionen freihalten. Aber dann gibt es so schnell den Punkt, wo wir sagen, nee, können wir jetzt nicht sagen. Wir haben Freunde, mit denen wir zum Beispiel seit Jahren uns auch treffen. Oh, schön. - Überlegt haben, wenn wir mal alt sind, zusammenzuziehen oder so. Oh, ja. Aber ob wir das wirklich machen, da gibt es auch manche Gegenargumente. So was ist da. Es ist das Merk mir echt nicht überblickbar. Und dann merke ich, ich bin so sehr hier, ich bin jetzt voll hier und will das erst mal auskosten. Ja. - Ja. Das ist auch schön. Und ich da so zur Erlebeninger sprich, also das interessiert mich ja immer, wie ist das mit diesen Geld, diesen Status, also man sagt ja schon, man verliert auch was, was auch gesagt, du hast schnell den Überblick. Du wirst jetzt nicht mehr seine generelle Einschätzung wagen, oder sagen zum Bund FG oder überhaupt, weil. Ja. Dein Raum ist kleiner geworden, überschaubar, aber nicht mehr im Großen, und dann damit klarzukommen. Und diese andere, dann minderte Aufmerksamkeit, das auch zu akzeptieren und damit zu reden. Ist ja immer ein bisschen. - Ja, das ist supergänge auch. Ein bisschen Identitätsiritation sagt man, man muss sich wieder einfinden. Wir müssen mir vorstellen, dass wenn ich von der Position in den Ruhestand gegangen wäre, dann äh, das ist noch was anderes. Äh, sozusagen, das Loch ist ja sofort gefüllt gewesen, mit wunderbaren anderen Dingen, Begegnung und Beziehungen. Ich glaube, das ist ein Unterschied. Schön, vielen Dank, Ansgar. Nehmen wir uns dann jeweils ein bisschen Rössime und Christiane. Was ist dir, wo hast du bei dir vor allem angeklogen im Gespräch? Ich war gespannt auf dieses Gespräch vom Präsest zum Pastor, wie du das tatsächlich erlebt hast. Und ich hab so ein großes Versöhn sein, mit diesem Schritt und ein angekommen sein, in dem neuen gespürt. Nur ist es ja auch mal so angedeutet, du hast das andere Gut hinter dir lassen können. Und das macht für mich etwas deutlich, wo ich manchmal den Eindruck hab, dass es in dieser Welt nicht so reich gesehen hat, nämlich für die Phase, wo einem eine Leitungsaufgabe anvertraut ist, die gerne und mit Herzblut zu machen, und aber die dann auch loslassen zu können, weil der eigene Wert nicht an dieser Aufgabe gebunden ist. Und ich meine davon, in unserem Gespräch etwas gespür zu haben und dann von Witte nach Magdeburg, wenn ich jetzt ein Hut aufwerte, würde ich ihn ziehen. Und ich finde, das sehr, sehr spannend, wie es euch gelungen ist, euch darauf einzulassen und wirklich einen neuen Ort zu finden. Es hat mich unfassbar inspiriert. Danke dafür, Ansgar. Und jetzt sind wir gekommen nach Magdeburg im Osten. Ah, okay. Ja, dann. Also ich finde auch sehr schön, wie du über diesen Übergang erzählst und dieses Präsenzahlen jetzt verfügbar sein, da in Magdeburg, und was sie da lebt. Und wir haben jetzt ein Vorteil, während dem Gespräch sehen würde ich auch gel, diejenigen, die uns zu hören, die hören es nur, aber ich glaube, es kommt auch durch. Dieses, da ist viel Freude, auch Herausforderungen, Dinge, die vielleicht niemand anderes wünscht, auch jetzt eben privat. Und so, aber dieses, ja, ich würde auch sagen, Stichwort, "versönt" und bewusst diesen Übergang gestalten, jetzt da sein, wo man ist. Und offenbar ist das mit den Leitungsaufgaben, hat nicht so sehr eine Identität festgehalten oder dass da ausgemacht, dass du jetzt da ganz da sein kannst. Das ist schön. Ich finde das toll. Ein Leiter weitergehen und dann mit Leidenschaft, sich wieder engagieren. Ja. Das vielen Dank. Das ist interessant, dass ihr, ja, danke für das, das ist interessant, wie ihr das wahrnehmt, für mich zu interessant zu hören, weil ich auch, man ist sicher selber nicht immer so sicher, wenn man weiß, wo man soll, seine Identität nicht über den Job bekommen, aber ob man es wirklich so viel kriegt, weiß man nicht, das weiß man es später. Aber eben, so wie du erzählst, darauf bist du gefasst, dass du nicht sicher bist. Und dass du dich eben auf diesen Lamprozess einlässt, oder das ist, wenn du dich eben sehr mutigend. Ja. Ja. So, vielen Dank, Ansgar und diejenigen, die uns jetzt zugehört haben. Wir hoffen, ihr könnt ja da auch einiges mitnehmen und euch inspirieren lassen von diesen Gedanken. Man überlegte dann immer beim Zuhören auch ein bisschen, ja, wo bin ich denn? Und wo könnte etwas vielleicht ähnlich sein zu mir? Und was kann ich davon lernen? Also, wir freuen uns, wenn es auch auch inspiriert hat und empfehlen gerne auch unseren Newsletter. Wir schreiben so ab und an einen Newsletter, damit man etwas mitbekommen, was wir machen, angesprechen hier oder auch an Veranstaltungen abonniert den. Und wenn euch der Potter's gefällt, inspiriert, dann sagt es doch bitte weiter. Vielen Dank. Und tschüss! Danke schön! Danke euch! Alles Gute Euch!
Das war Vorwärtsleben der Podcast für Baby Boomer. Wir freuen uns über Rückmeldungen, weitere Gedanken, Fragen und Inspiration. Über www.vorwärtsleben.com kannst du mit uns Kontakt aufnehmen. Dort findest du auch die weiteren Folgen. Abonniere gerne unseren Podcast und wenn er dir gefällt, empfiehlt uns doch weiter.
Podcast Summary
Key Points:
Ansgar Hörsting wechselte freiwillig von einer leitenden Position als Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden zum Pastor einer kleinen Gemeinde in Magdeburg.
Der Wechsel wurde motiviert durch das Gefühl der Erschöpfung in repetitiven Leitungsaufgaben und den Wunsch, neuen Personen Raum zu geben.
In seiner neuen Rolle erfährt er große Erfüllung durch missionarische Arbeit und Gemeindewachstum, insbesondere durch Menschen, die zum Glauben finden.
Privat steht er vor Herausforderungen durch die Krankheit seiner Frau und die räumliche Entfernung von seiner alten Mutter.
Erfolg definiert er nicht durch öffentliche Bühnen, sondern durch das Tun des Willens Gottes und sichtbares geistliches Wachstum von Menschen.
Summary:
In dem Podcast-Interview beschreibt Ansgar Hörsting seinen freiwilligen Wechsel von einer übergeordneten Leitungsfunktion als Präses zum Pastor einer Freien evangelischen Gemeinde in Magdeburg. Ausschlaggebend waren Ermüdungserscheinungen in repetitiven Leitungsdiskussionen und der Wunsch, Platz für neue Perspektiven zu schaffen. Seit etwa eineinhalb Jahren in der neuen Rolle empfindet er keine Verluste, sondern große Freude an der unmittelbaren Gemeindearbeit und missionarischen Herausforderungen, insbesondere durch Bekehrungen und Taufen.
Er betont, dass Erfolg für ihn nicht mit öffentlicher Sichtbarkeit, sondern mit dem Tun von Gottes Willen und dem geistlichen Wachstum von Menschen verbunden ist. Privat stellt ihn die schwere Erkrankung seiner Frau und die Entfernung zu seiner betagten Mutter vor schmerzhafte Herausforderungen, die er im Gebet und durch geistliche Lieder zu bewältigen sucht. Der Kontrast zwischen beruflicher Erfüllung und privaten Belastungen prägt seine aktuelle Lebensphase.
FAQs
Er bemerkte zunehmende Langeweile und Energieverlust in Sitzungen und wollte Platz für neue Leute mit frischer Energie machen. Zudem wollte er nicht riskieren, dass andere von seiner Genervtheit beeinträchtigt werden.
Andere erkannten seine Leitungsqualitäten früher als er selbst. Ihm wurde bewusst, dass er automatisch in Leitungsrollen geriet und sah dies schließlich als Gabe von Gott an.
Erfolg bedeutet für ihn, mehr Menschen zu sehen, die Jesus nachfolgen und im Willen Gottes zu handeln. Wachstum der Gemeinde und Menschen, die sich taufen lassen, sind für ihn konkrete Zeichen davon.
Es fällt ihm als Macher schwer, doch er sucht Trost im Gebet und in alten geistlichen Liedern. Er lernt, mit der Spannung zwischen großartiger Dienstsituation und privaten Schwierigkeiten umzugehen.
Er suchte eine missionarische Herausforderung im Osten Deutschlands und wollte Abstand zur alten Wirkungsstätte. Magdeburg überraschte ihn positiv durch seine Geschichte und die Möglichkeit, Menschen im Glauben zu begleiten.
Er sieht sich nicht als großen Visionär, sondern als jemanden, der gut mit Visionären zusammenarbeitet. Seine Stärke liegt darin, Ideen im Team zu orchestrieren und in die Umsetzung zu bringen.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.