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Vertrauen aufbauen: So könnt ihr bestehende Vertrauensprobleme lösen!

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Vertrauen aufbauen: So könnt ihr bestehende Vertrauensprobleme lösen!

Vertrauen in einer Beziehung ist ein zentrales, aber fragiles Fundament, das durch frühe Erfahrungen wie Fremdgehen, Unzuverlässigkeit oder fehlende Zuverlässigkeit erheblich beeinträchtigt werden kann. Der Vertrauensverlust entsteht oft nicht durch ein isoliertes Ereignis, sondern durch eine langsame, schleichende Kette von kleinen Unruhen und Missvertrauen. Diese führen zu ständigen Unsicherheiten, Wut, Hilflosigkeit und Traurigkeit, die das tägliche Leben belasten. Kontrollverhalten wie Handy-Prüfung oder Tagebuch-Lesen ist zwar kurzfristig beruhigend, aber keine dauerhafte Lösung. Stattdessen wird eine strukturierte Fünf-Schritte-Methode empfohlen, die von der Erkennung des Misstrausens bis zur Neuprägung von Glaubenssätzen reicht. Wichtig ist, dass beide Partner die Ursachen verstehen und ihre eigenen, tief verwurzelten Glaubenssätze über Identität und Vertrauen auflösen. Neues Vertrauen entsteht schrittweise durch wiederholte, konkrete und zuverlässige Verhaltensweisen – mindestens drei bis vier korrigierte Momente sind nötig, um das Gefühl der Sicherheit wirklich zu stärken. Zudem ist es entscheidend, dass das Vertrauen nicht nur im Partner, sondern auch in der eigenen Haltung zum Thema Vertrauen gegründet wird. Die Lösung ist tiefgründig und langfristig, nicht oberflächlich. Das Coaching bietet Unterstützung über Videocalls weltweit – sowohl für Paare, die bereits die Ursachen verarbeitet haben, als auch für jene, die noch nicht mit dem Thema konfrontiert wurden.

Transcription

2863 Words, 17895 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensjährlisten. In dieser Folge geht es darum, wie ihr neues Vertrauen aufbaut. So könnt ihr bestehende Vertrauensprobleme gemeinsam lösen. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und vertrauensvolle Beziehung. Vertrauen ist ein wichtiger Bestandteil in einer Beziehung. Viele Menschen beschreiben ja auch Vertrauen und Ehrlichkeit als die wichtigsten Werte in einer Beziehung. Und wenn das Vertrauensverhältnis beeinträchtigt ist, gibt es meistens dafür zwei Szenarien. Das erste ist, dass es von Anfang an nicht wirklich da war. Also dass Menschen beschreiben, wir hatten da von Anfang an irgendwie ein gestörtes Vertrauensverhältnis. Meistens ist so das Beispiel, dass einer oder beide aus Beziehungen, Beziehungen sich noch nicht richtig gelöst haben. Also die neue Beziehung entstanden ist, obwohl jemand noch in der Partnerschaft war. Das ist häufig so ein Grund. Oder halt das zweite Szenario ist, wenn das Vertrauensverhältnis durch ein Erlebnis beeinträchtigt worden ist. Das ist halt sowas wie jemand ist fremdgegangen, hat eine Affäre geführt, Unehrlichkeit, Lügen. Das sind häufig Themen, die ein Vertrauen erschüttern. Ich würde nochmal so zwei A hinzufügen irgendwie. Also das muss nicht so ein ganz konkretes einzelnes Erlebnis sein, wo man vielleicht so an Fremdgehen oder sowas denkt. Sondern das kann auch so ein schleichender Prozess von Kleinigkeiten sein. Ja, so eine Folge. Also so eine Folge von Unzuverlässigkeiten zum Beispiel oder sowas. Habe ich jetzt gerade im Coaching gehabt, ein paar, was sich trennt. Und der sozusagen am Ende, ja sag ich mal, das ausschlaggebende Ereignis, da würde man sagen, das kann. Das kann nicht zu einer Trennung führen. Nee, das eine Ereignis nicht. Aber dieses eine Ereignis ist natürlich eine Verkettung von ganz vielen vorherigen Ereignissen, von gefühlter Unzuverlässigkeit, nicht vertrauen können, Dinge nicht ernst nehmen, die dann am Ende bei diesem Ereignis jetzt dazu führen, dass sozusagen das Glas zum Überlaufen, das Fass überläuft sozusagen. Dann war das jetzt so die Spitze des Eisbergs eigentlich, die man sieht am Ende. Ja. Das Problem ist denn, dass man dem Partner, der Partnerin nicht vertrauen kann. Man hat vielleicht ständig ungute Gefühle bei bestimmten Verhaltensweisen der Person. Man erfragt vieles. Man hat Angst, dass der Partner, die Partnerin lügt oder fremd geht oder was auch immer. Also es entsteht im Alltag so ein konstantes Gefühl von Unsicherheit. Ein weiteres Gefühl, was auch sein kann, ist Wut. Also Wut, dass man kein Vertrauen mehr fassen kann. Vielleicht auch so ein bisschen Wut über sich selbst oder auf sich selbst. Dass man so ein Mensch geworden ist, vielleicht durch ein Erlebnis oder durch die Beziehung, dass man so vertrauenslos ist. Im nächsten Schritt die Hilflosigkeit, dass man nicht weiß, wie es weitergehen soll. Wie sieht die Zukunft aus in einer Beziehung? Möchte man in Zukunft noch so zusammenleben mit so einem wackeligen Fundament? Und auch Traurigkeit, weil man sich. selbst unwohl fühlt und die Situation als belastend empfindet. Ja, in der Folge werden viele Verhaltensweisen der anderen Person hinterfragt. Triffst du dich wirklich nur mit einem Freund? Mit wem hast du Kontakt? Es könnte Kontrolle entstehen, dass man ins Handy guckt oder andere Dinge liest. Ich hatte das schon, dass Tagebücher gelesen worden sind. Und viele andere Dinge, die dann einfach so passieren, um sich zurückzuversichern, dass das, was dort gesagt wird, vom Partner oder Partnerin dann wirklich so ist. Obwohl man da ja auch sagen muss, das ist immer nur eine kurzzeitige Kontrolle oder Scheinkontrolle. Ich hatte auch einen Fall mal in einem Coaching, da hat sie ihn gefragt. Also er hat gesagt, er ist im Kino mit einem Kumpel. Dann hat er gesagt, schick mir doch mal ein Foto. Ja, da stand er dann vor dem Kino und hat ein Foto gemacht und ist gar nicht ins Kino reingegangen. Hat sich im Nachhinein rausgestellt, weil er wusste, man liest sich natürlich auch irgendwann schon so, wenn man. So das Thema Vertrauensverlust in der Beziehung hat. Und er wusste, dass sie fragen wird mit dem Kino, ist vorher einfach beim Kino vorbeigefahren. Also man muss sich, glaube ich, auch freimachen von dem Gefühl, dass man einfach eine Kontrolle gewinnen kann. Ja, das ist natürlich dann aber auch schon etwas, wo es nachher wirklich schwierig wird, da noch das Vertrauen herzustellen, wenn jemand taktisch vorgeht und das Ganze dann so umschifft. Also, naja, das ist jetzt so ein Härtefall eigentlich. Ja, das finden oftmals dann Unbewohner, Unbewusste Rückverletzungen statt, weil die Gefühle, die du gerade aufgezählt hast, die wollen natürlich gesehen werden, für die möchte man gerne, dass Verantwortung übernommen wird, Ausgleich geschaffen wird und wenn das nicht passiert, dann kann es eben unbewusst zu Rückverletzungen kommen. Es entstehen Streitigkeiten, da die eine Person das Vertrauen zum Beispiel nicht nachvollziehen kann, also dass das Vertrauen fehlt, das ist zum Beispiel so, wenn man Eifersucht mitbringt, also auch der Punkt, wann war das Vertrauen noch nie so richtig da oder von Anfang an nicht so richtig da. Wenn man in der vorherigen Beziehung erlebt hat, dass der Partner oder die Partnerin fremdgegangen ist, hat das nicht verarbeitet und bringt dann eben Eifersucht mit in die neue Beziehung hinein, dann kann das derjenige vielleicht. gar nicht nachvollziehen, warum ihnen immer diese Eifersucht trifft und die Kontrolle und all diese komischen Fragen und so weiter, denn man selber hat doch den Wert, ganz, ganz treu in der Beziehung zu sein und ist noch nie fremdgegangen. Trotzdem bricht man halt dieses Gefühl ab, was da auch eigentlich gar nicht zu einem gehört. Es ist ja auch ein extrem ungutes Gefühl, immer unterstellt zu bekommen, dass da untreu sein könnte, ohne selber untreu zu sein, also wieder auch eine extrem belastende Situation für die Beziehung. Ja und langfristig kann das natürlich sehr enttäuschend sein, wenn diese unguten Gefühle als dauerhafter Begleiter da sind, das kann zu Gedanken an Trennung führen und natürlich die stetige Frage, wie kann man dieses Vertrauen wieder gewinnen, was können wir tun, lernen, verändern, damit dieses Vertrauen zurückkehrt und das ist dann die Frage, die dann auch Paare letztendlich stellen, wenn sie zu uns ins Coaching kommen. Wir haben dazu auch nochmal einen Blogbeitrag verfasst, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und fünf Tipps für eure Beziehung, da zeigen wir euch eben welche. Wir haben dazu auch einen Blogbeitrag verfasst, eine Schritt-für-Schritt-Anleitung und fünf Tipps für eure Beziehung, da zeigen wir euch eben welche. Wir haben Paare, die haben die eigentlichen Ursachen schon ganz gut verarbeitet, aber das Vertrauen kommt trotzdem nicht zurück und da steigen wir ein oder wir haben natürlich auch Paare, wo die eigentliche Ursache noch verarbeitet werden darf, also das Fremdgehen oder was auch immer passiert sein mag, was das Vertrauen erschüttert hat, wo wir es begleiten können und die Lösungsansätze, die wir euch jetzt hier mitgeben wollen, das sind auch unsere Lösungssätze im Coaching, denn ja, da gibt es eigentlich keine so wirklich oberflächlichen Tipps und Tricks, die wir euch jetzt hier mitgeben wollen. Wie man das Vertrauen zurückgewinnt, denn das Vertrauen ist ein tiefes Gefühl, ein tiefes Basisgefühl, was da ist oder nicht da ist und da gibt es dann nur tatsächlich tiefgründige, fundierte Lösungsansätze und keine wirklichen oberflächlichen Tipps und Tricks, was man mal so im Alltag mal eben einbauen kann, um wieder Vertrauen zu gewinnen. Das gibt sicherlich irgendwie so ein paar Übergangsvehikel, sag ich mal, das ist das so Fotos schicken oder auf dem Handy sich orten können und solche Sachen. Es gibt sicherlich mal so Sachen, wo man sagt, das sind so Maßnahmen, die das für den Übergang so ein bisschen unterstützen können und die verunsicherte Person dann erstmal so in Sicherheit wiegen können, aber das ist ja keine mittel- und langfristige Lösung. Genau, keine nachhaltige Lösung, damit man nachhaltig da von dem Thema nicht mehr belastet ist. Kommen wir mal zu den Lösungsansätzen, wir haben da so eine Fünf-Schritte-Methode. Also eigentlich sechs, haben wir gerade festgestellt. Ja, fangen wir mit dem ersten Schritt an. Erster Schritt erkennen, dass man kein Vertrauen hat. Also diesen Schritt haben viele ja schon gemacht, aber auch einfach mal zu überlegen, was ist das ungute Gefühl. Das zu benennen durch Selbstreflexion, durch Gespräche vielleicht mit dem Partner oder auch Freunden. Sagen, okay, wo ist jetzt die Ursache, also wie fühlt sich das an, ist es Verlustangst, ist das kein Vertrauen zu haben, das wäre so der erste Schritt, das zu erkennen. Der zweite Schritt ist der Wunsch der Veränderung. Der Stärkung der Beziehung. Also nur, wenn ich weiß, das Vertrauen ist nicht ganz da und ich habe den Wunsch, das zu verändern, ist im Coaching oder auch im Selbstcoaching das möglich, das Vertrauen wiederherzustellen. Der dritte Schritt ist, die Wurzeln hinter diesem geringen Vertrauen zu finden. Damit ist gemeint, dass wir jetzt nicht nur die Wirkung sehen, also die Wirkung ist ja am Ende dieser Vertrauensverlust, sondern wir gehen einmal zurück und schauen, was hat den Stein ins Rücken gebracht. Also was ist die Wurzel hinter diesem geringen Vertrauen? Und damit finden wir sozusagen die Systemgesetzverletzung. Das kann in der Beziehung sein, wie wir vorhin schon sagten, durch ein Erlebnis, was stattgefunden hat von dem Partner, der Partnerin, was einem erschüttert hat. aber auch etwas sein, was wir schon tief in uns tragen, aus unserer Kindheit und Jugend, was sozusagen durch unseren Partner angetriggert worden ist, wo da eigentlich der Stein liegt. Und das ist mal wichtig, die Ursache zu finden. Einmal, weil man gerne das Wissen darüber hat, woher habe ich das? Also, wie ist es entstanden? Um auch in Zukunft für sich eine schlüssige Erklärung zu haben, aber auch einfach, um das Gefühl zu haben, wir haben jetzt nicht oberflächlich nur etwas behandelt und so eine schnelle Lösung gefunden, sondern wir können aus unseren Fehlern ja auch lernen, wenn es etwas gab, was in der Beziehung zum Beispiel passiert ist. Weil jetzt zum Beispiel das Thema Fremdgehen, das passiert ja auch nicht einfach so, sondern da gibt es einen Prozess, der vorgestartet ist und damit würde man sich dann ja auch näher auseinandersetzen. Naja, und das ist halt die wichtige Basis für Schritt 4, nämlich diese Systemgesetzverletzung nachhaltig auflösen. Also, wir können natürlich die Ursache nur dann lösen, wenn wir sie logischerweise auch gefunden haben. Und wenn wir die Ursache lösen, dann kann sich eben auch die Wirkung verändern. Also die Wirkung, dass kein Vertrauen da ist. Und dafür ist eben auch die Ursache und dieser Prozess ganz wichtig. Denn es gibt ja zwei Personen, die eine Rolle spielen. Wenn ich jetzt zum Beispiel zu dir kein Vertrauen hätte und es bei dir ja auch was macht, dass ich kein Vertrauen mehr habe, dann ist natürlich wichtig, dass das bei mir gelöst wird und in mir das Gefühl entsteht, dass das Vertrauen wieder da ist. Das muss bei dir, aber auch ankommen. Auch bei dir ist ja wichtig, dass du das annehmen kannst und sehen kannst, dass bei mir sich das Vertrauen wirklich verändert und bei dir wieder der Glaubenssatz, die Überzeugung entsteht, Florian hat wieder Vertrauen zu mir. Denn dann kannst du ja auch anders handeln, dich wieder freier fühlen. Und auch dafür ist es wichtig, dass die Ursache klar ist. Und damit kann man nämlich zu Schritt 5 kommen. Genau, das hattest du jetzt eigentlich ja schon halbwegs gesagt. Negative Glaubenssätze auflösen. Also die Glaubenssätze, die sich festgesetzt haben, die häufig ja auf Identitätsebene sind, zu der anderen Person, dass sie sagt, du bist so und so ein Mensch, dass man das auflöst. Und dass man seine eigenen Glaubenssätze, vielleicht auch über Männer, über Frauen, die sich auch schnell größer werden, die Glaubenssätze, dass man sich damit näher beschäftigt und die neu prägt. Und da waren wir jetzt beim sechsten Schritt. Das ist dann Schritt 6, genau. Das ist das Neuprägen, beziehungsweise das neue Verhalten. Also was dieser Prozess, den wir gerade beschrieben haben, in den fünf Schritten macht, ist das Misstrauen, was entsteht, auf Null setzen. Das heißt, wir haben dann wieder wie so eine Art weißes Blatt, wir haben eine neue Chance. Und dann können wir durch neues Verhalten, neues Vertrauen aufbauen. Vertrauen entsteht durch gemeinsame Zeit, die man miteinander verbringt, durch positive Erfahrungen miteinander und das baut sich dann wieder nachhaltig auf, wenn eben das Misstrauen abgebaut wurde. Denn solange Misstrauen da ist, kann durch neues Verhalten kein neues Vertrauen aufgebaut werden. Das muss erstmal auf Null, dann kann neues Vertrauen generiert werden. Und da gibt es ja auch so die Annahme, und das ist ja auch unsere Erfahrung, es dauert so drei bis vier korrigierte Verhaltensweisen, bis diese Neuprägung wirklich komplett ankommt. Also das ist völlig normal, dass man im Coaching auch nicht das Gefühl hat, okay, der eine macht das jetzt einmal und komplett 100% Vertrauen wieder da. Wir brauchen einfach vom Kopf auch Wiederholungen, also drei bis vier korrigierte Verhaltensweisen, bis das ankommt. Stell mir gerade so jetzt kommen wir rüber nochmal kurz in den Comedy-Bereich. Ich stelle mir gerade so korrigierte Verhaltensweisen vor. Wenn du irgendwann mal fremdgegangen bist und wir lösen das auf und ich möchte dann und ich sage dann so, jetzt brauchen wir drei korrigierte Verhaltensweisen, dann engagiere ich bei irgendeiner Agentur drei Männer, die dich testen und gucke dann dreimal ob du es schaffst abzulehnen und zu sagen, nee, nee, mit dir steige ich nicht ins Bett, dann habe ich drei korrigierte Verhaltensweisen. Und dann ist das wieder safe für mich. Also es ist verständlich. Der Grundsatz ist, das ist ja genau das mit der Zeit und dem Vertrauen. Also wenn das zum Beispiel unzuverlässig ist, die Unzuverlässigkeit ist, die das mangelnde Vertrauen auflöst, kann ja auch in Bezug auf Zuverlässigkeit sein, dann braucht es natürlich einige zuverlässige Momente, um dann das Vertrauen wieder zu steigern. Weil letztendlich ist ja auch dieses mangelnde Vertrauen eine Art Schutzfunktion. Zu sagen, vertraue dem nicht zu stark, ansonsten wird die Enttäuschung zu groß. Und dann, kann das wieder gut funktionieren. Ich glaube, das hängt auch immer viel damit zusammen, wie viele Enttäuschungen, also wie oft man getäuscht worden ist im Leben beim Thema Vertrauen. Also habe ich da schon eine Vorgeschichte, habe ich schon mehrere Beziehungen gehabt, wo ich, wo das Thema Vertrauen immer wieder ein Thema war, weil ich, ja, betrogen worden bin, ist das natürlich das krasseste, aber wo mir was versprochen worden ist, vielleicht es wurde nicht eingehalten, habe ich das als Kind schon oft erlebt, als Jugendlicher, dass ich immer wieder mich nicht vertrauensvoll am Menschen wenden konnte, vielleicht auch. Und, glaube ich, das hat viel damit zu tun, wie das ganze Thema Vertrauen in mir verankert ist. Ja, da wären wir dann bei so dem Punkt, dass man diese Lösung nochmal erweitern könnte. Das eine ist so dieses konkrete Vertrauen zum Partner, zur Partnerin, welches vielleicht durch die Ursachen, die wir so aufgeführt haben, gestört worden sein kann. Das andere ist natürlich so diese grundsätzliche Haltung in mir zum Thema Vertrauen, wo dann eine der fünf Voraussetzungen, um Dinge wieder herzustellen, ja auch wäre, ausgeglichen kraftvoll genug zu sein. Und dazu gehört es eben auch, dass man so mit dem Thema Vertrauen insgesamt ja gut gestellt ist. Das heißt, es kann sein, dass man auch sagt, wenn man so grundsätzlich mit Vertrauen ein Thema hat, wie du es gerade schon sagtest, dass man eben da nochmal schaut, wann war es denn da mal gut und was müssen wir da nochmal aufarbeiten und wieder herstellen, dass man so ganz grundsätzlich ähm sein Misstrauen so ein Stück weit reduzieren kann, ne? Also und dann ein anderes Verhältnis zum Thema Vertrauen bekommt. Genau, weil ich glaube, da gibt es auch viele Glaubenssätze von Menschen, die immer sagen, ich vertraue nur mir selber, dann kann ich nicht enttäuscht werden und so weiter, ne? Also so allgemeine gesellschaftliche Glaubenssätze, die einfach auch widerspiegeln, dass das Thema Vertrauen bei vielen Menschen ein Thema ist, ne? Wenn ihr nun das Gefühl habt, das klingt ja ganz spannend, wie ihr das löst, aber wenn ihr das Gefühl habt, dass ihr das nicht löst, ähm, und bei uns ist das ein Thema, was noch zwischen uns steht, in der Beziehung, dann meldet euch sehr gerne bei uns, gerne unterstützen wir euch, letztendlich, wenn ihr deutschsprachig seid, weltweit, ähm, dabei, wir haben sehr, sehr viele Paare aus ganz Deutschland, aus Österreich, aus der Schweiz, aus anderen europäischen Ländern, das weitest entfernte war Dubai, ne? Aus Dubai, und, ähm, die ja inzwischen, äh, wieder zurück, ähm, gekommen sind, nach Deutschland, also, äh, das funktioniert über Videocalls wunderbar, wir haben das sehr, sehr oft durchgespielt, die Wirkung ist die gleiche, als man vor Ort bei uns im Coaching ist, und ähm, ist mittlerweile auch unsere präferierte, äh, unser präferierter Coaching-Ansatz eigentlich, weil wir eben planen, sehr viel in der Welt unterwegs zu sein, und dann Online-Coachings, ähm, für uns natürlich optimal sind, also, wenn ihr da was machen wollt im Thema Vertrauen, und, ähm, dort Unterstützung sucht, meldet euch sehr gerne fürs kostenfreie, telefonische Erstgespräch bei uns, und wir schauen dann, ob wir euch bei eurem Thema gut unterstützen können. Ansonsten hören wir uns in der nächsten Folge wieder. Bis bald! Bis dann! Musik Musik Musik Musik Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Vertrauen in einer Beziehung kann durch frühe Erfahrungen, wie z. B. Fremdgehen oder mangelnde Zuverlässigkeit, erheblich beeinträchtigt werden.
  2. Der Vertrauensverlust entsteht oft nicht durch ein einziges Ereignis, sondern durch eine langsame, schleichende Aneignung von Unzuverlässigkeit.
  3. Menschen fühlen sich im Alltag durchgehend unsicher, wütend, hilflos und traurig, weil sie nicht mehr vertrauen können.
  4. Kontrollverhalten, wie das Lesen von Handys oder Tagebüchern, ist eine kurzfristige Reaktion, nicht aber eine nachhaltige Lösung für den Vertrauensmangel.
  5. Eine strukturierte Fünf-Schritte-Methode (mit sechs Schritten) hilft, die Ursachen des Vertrauensverlusts zu finden und langfristig zu heilen.
  6. Es ist entscheidend, dass beide Partner die Ursachen erkennen und ihre eigenen Glaubenssätze über Identität und Vertrauen auflösen.
  7. Neues Vertrauen entsteht durch wiederholte, konkrete, zuverlässige Verhaltensweisen über mehrere Monate hinweg.
  8. Das Vertrauen ist ein tiefes Gefühl, das durch tiefgründige, persönliche und emotionale Arbeit heilbar wird – nicht durch flüchtige Tricks.

Summary:

Vertrauen in einer Beziehung ist ein zentrales, aber fragiles Fundament, das durch frühe Erfahrungen wie Fremdgehen, Unzuverlässigkeit oder fehlende Zuverlässigkeit erheblich beeinträchtigt werden kann. Der Vertrauensverlust entsteht oft nicht durch ein isoliertes Ereignis, sondern durch eine langsame, schleichende Kette von kleinen Unruhen und Missvertrauen. Diese führen zu ständigen Unsicherheiten, Wut, Hilflosigkeit und Traurigkeit, die das tägliche Leben belasten.

Kontrollverhalten wie Handy-Prüfung oder Tagebuch-Lesen ist zwar kurzfristig beruhigend, aber keine dauerhafte Lösung. Stattdessen wird eine strukturierte Fünf-Schritte-Methode empfohlen, die von der Erkennung des Misstrausens bis zur Neuprägung von Glaubenssätzen reicht. Wichtig ist, dass beide Partner die Ursachen verstehen und ihre eigenen, tief verwurzelten Glaubenssätze über Identität und Vertrauen auflösen.

Neues Vertrauen entsteht schrittweise durch wiederholte, konkrete und zuverlässige Verhaltensweisen – mindestens drei bis vier korrigierte Momente sind nötig, um das Gefühl der Sicherheit wirklich zu stärken. Zudem ist es entscheidend, dass das Vertrauen nicht nur im Partner, sondern auch in der eigenen Haltung zum Thema Vertrauen gegründet wird. Die Lösung ist tiefgründig und langfristig, nicht oberflächlich.

Das Coaching bietet Unterstützung über Videocalls weltweit – sowohl für Paare, die bereits die Ursachen verarbeitet haben, als auch für jene, die noch nicht mit dem Thema konfrontiert wurden.

FAQs

Vertrauen und Ehrlichkeit sind oft die wichtigsten Werte in einer Beziehung. Ohne Vertrauen entsteht Unsicherheit, Wut und Gefühle der Enttäuschung, was die Beziehung belastet.

Ja, ein Ereignis wie eine Affäre kann Vertrauen erschüttern. Doch oft ist es eine Folge von vorherigen Unzuverlässigkeiten, die zusammen das Vertrauensverhältnis beeinträchtigen.

Man fühlt sich unsicher, hat Angst vor Lügen oder Fremdgehen, kann wütend oder traurig sein und erfragt häufig Kontakt, etwa durch Kontrolle oder Handy-Prüfung.

Nein, Kontrolle ist nur eine kurzfristige Maßnahme. Sie führt nicht zu einer nachhaltigen Verbesserung und kann sogar zu Rückverletzungen und weiteren Konflikten führen.

Der erste Schritt ist, das Gefühl von mangelndem Vertrauen zu erkennen und sich zu fragen, woher es kommt – durch Selbstreflexion oder Gespräche mit dem Partner.

Es dauert typischerweise drei bis vier korrigierte, zuverlässige Verhaltensweisen, bis das neue Vertrauen wirklich nachhaltig entsteht und sich festigt.

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