Verstehe ich Dich richtig? Über Kommunikation und Missverständnisse in Beziehungen
10m 42s
In der Podcastfolge von "Leben lieben lassen" erläutert Claudia Bechert-Möckl, wie Missverständnisse in der Kommunikation entstehen und wie man sie überwinden kann. Anhand eines Beispiels – eine Frau sagt "Mir ist kalt", ihr Mann reagiert sachlich mit der Raumtemperatur – wird verdeutlicht, dass Botschaften oft auf verschiedenen Ebenen gesendet und empfangen werden. Das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun unterscheidet vier Ebenen: den Sachinhalt (Fakten), die Selbstoffenbarung (was über den Sender preisgegeben wird), die Beziehungsebene (wie Sender und Empfänger zueinander stehen) und den Appell (was der Sender beim Empfänger bewirken möchte). Menschen neigen dazu, auf unterschiedlichen Ebenen zu "hören"; beispielsweise fokussieren sich Männer oft auf die Sachebene, Frauen häufiger auf die Beziehungsebene. Dies kann dazu führen, dass Gesprächspartner aneinander vorbeireden. Die Lösung liegt in klarerer Kommunikation und aktivem Nachfragen, um die tatsächliche Intention zu verstehen und Missverständnisse zu vermeiden. Der Podcast ermutigt dazu, bewusst auf allen vier Ebenen zu kommunizieren und zu hören, um Beziehungen zu verbessern.
Herzlich willkommen bei einer neuen Ausgabe von Leben lieben lassen. Ich freue mich, dass du mit dabei bist. Heute heißt es, verstehe ich dich richtig über Kommunikation und Missverständnisse. Und die Frage, wie deine Botschaften richtig bei deinem Gegenüber ankommt. Leben lieben lassen. Der Podcast zum Thema Persönlichkeit, Beziehung und Selbstliebe. Von und mit Claudia Bechert-Möckl. Mir ist Kalt, sagt die Frau, die Abends mit ihrem Mann auf dem Sofa sitzt. Der Brafe ihr Mann stauend, geht Pflicht schuldig zum Thermometer. 22 Grad gibt er zur Antwort, es ist nicht kalt. Da stönt die Frau genervt auf und ist frustriert. Dann wendet sie sich ab und ist wirklich richtig sauer. So ein Ignorant. Ihr Mann versteht das überhaupt nicht. Was habe ich denn nun wieder falsch gemacht, denkt er. Ich krieg das einfach nicht hin. Diese Art von Miss Rat in der Bra Kommunikation kennt wahrscheinlich jeder. Sie steckt voller Missverständnisse. Ich sag doch ich nraschern nicht. Ich snacke wie ein Profi und Profis wissen nicht alles was süß ist, ist auch Zucker. Und genau deshalb liebe ich erhärt ein junges Unternehmen aus Hamburg. Die machen richtig gutes Snacks. Regel, Muse und auch Gummibärchen. Für Menschen die Smarternaschen wollen. Keine Märchenzutaten, kein Bolsch, sondern cleverer Alternativen. Zum Beispiel Eritritt oder Ballaststoffe, die für den Körper gut sind. Und trotzdem lecker schmecken. Und nach was, kein Palmöl. Stattdessen, Mernüsse, mehr Geschmack. Und mehr von diesem. Oh mein Gott ist das leckergefühl. Mein Lieblingsprodukt habe ich schon ganz klar die Crazy Hazelmousse. Das schmeckt wie ein des sehr o-Lob auf der Couch. Und hat 80% weniger Zucker als so klassischer Aufstrecke. Oder die Peanut Butter Cups mit 0,8 Gammzucker pro Cups. Aber voll auf die Nuss. Und wenn du noch was zu mitnehmen willst, low-Shocker-Regel mit Geschmack wie kendi bar. Aber ohne Zucker-Crash. Das alles gibt's bei Erhärt und noch viel mehr Zucker-Spaern. Aber nicht auf Geschmack verzichten. Oder wie sie selbst sagen, Korni-Batt-Better. Und wenn du jetzt denkst, her damit, G auf Erhärt -nutrition.com, schreibt sich AHA EAD -nutrition.com. Mein Gut Leben gibt dir 10% Rabatt. Link und Rabatt-Gurt findest du auch in den Schonuts dieser Episode. Aber vorsicht, lecker. Irgendwie scheinen Männer und Frauen sich nicht zu verstehen, so als ob sie eine unterschiedliche Sprache sprechen würden. Ich muss immer schmunzeln, wenn ich das höre. Eine klassische Kommunikationsfalle, die sich ganz leicht erklären lässt. Zum Beispiel mit dem vier-ohren Modell von Friede Manchschulz von Tun. Und das möchte ich dir heute vorstellen, bei Leben lieben lassen. Jede Botschaft hat einen Sender und einen Empfänger. So weit, so klar. Nur ist das, was wir aussetzen, nicht immer das, was bei unserem Gegenüber, also dem Empfänger auch ankommt. Und das vergessen wir gerne mal, was so alle Handschwierigkeiten im Miteinander führt. Denn eine einzige zunächst vielleicht völlig harmlos wirkende Aussage wie mir ist kalt, transportiert eine ganze Reihe von Wünschen, Klagen, Gefühlen und Aufforderungen gleich mit. Im Subtext gewissermaßen. Für den, der eine Botschaft aussendet, ist klar, was er damit ausdrücken möchte. Nur für den Empfänger ist es ganz anders. Die Informationen, die für den Aussende der Botschaft am wichtigsten ist, kann für den Empfänger so darin versteckt sein, wie ein drohianisches Pferd. Und so mit total aneinander vorbeigehen. Damit das nicht passiert, ist es wichtig, dass wir die verschiedenen Ebenen der Botschaft etwas genauer unter die Lupe nehmen. Beim vier-Oren-Modell unterscheidet man vier Ebenen des Senters und vier Ebenen mit denen der Empfänger, die für in wichtigen Informationen aus der Botschaft herausfiltert. Vielleicht kommt der Einigester von bekannt vor. Zuerst einmal geht es um die Sach-Ebene. Jeder, der etwas zu sagen hat, hat eine Sach-Information in seine Botschaft eingepackt. Für den Empfänger heißt das, er hört auf einer Sach-Ebene mit dem Sach-O. Und fragt sich, worüber spricht er oder sieht denn eigentlich? Es geht um das Thema. Auf der Sach-Ebene also geht es um die reine Informationen, beziehungsweise die Fakten. Als Empfänger hören wir die rein sachliche, neutrale, wottwirtliche Informationen des Satzes. Wenn wir allerdings nur die verstehen, dann kann es problematisch werden. Weil wir dann vielleicht überhören, dass hinter der sachlichen Aussage vielleicht noch etwas ganz anderes steht. Eine Bitte zum Beispiel. Das Können oder wollen wir dann manchmal nicht hören. Bei meinem Beispiel von der Frau, die zöre man, sagt mir ist kalt, wird das ganz eindrücklich klar. Mir ist kalt, sagt die Frau. Ihr Mann nimmt das würdlich und wiederlegt diesen Fakt. Er empfängt die Nachricht also auf eine reinen Sach-Ebene. Das kommt bei ihr natürlich völlig unempathisch an, denn sie hat die Botschaft vermutlich auf der Beziehungsebene ausgesendet. Sie wünscht sich vielleicht eine Decke oder seine Nähe oder vielleicht ein Gespräch, was auch immer. Schauen wir uns mal die zweite Ebene an. Bei der zweiten Ebene geht es um Selbstoffenbarung. Der Aussehnder einer Nachricht sagt etwas über sich selbst aus und zwar in jedem Falle. Um das zu verstehen, braucht der Empfänger seinen Selbstoffenbarungsur. Was offenbart eher oder sie, über sich. Denn bewusst oder unbewusst, freiwillig oder unfreiwillig wir kommunizieren, steht es mehr als nur den nackten Fakten. Wann immer Menschen den Mund aufmachen enttülen sie auch sehr viel über sich selbst. Das lässt sich gar nicht verhindern. Der Empfänger versucht, mit dem Uhr der Selbstauskunft zu interpretieren, in welcher Stimmung der Sprecher ist und was sonst über ihn seine Persönlichkeit oder Wünsche deutlich wird. So kann die Frau aus unserem Beispiel, die ihrem Mann mit mir ist kalt, versuchte zu animieren, vielleicht ausdrucken wollen, dass sie das gemeinsame Schweigen vom Fernseher nicht mag und lieber ein Gespräch hätte. Ebene Nummer drei. Die Beziehungsebene. Der Empfänger einer Nachricht hört hier mit seinem Beziehungsur und fragt sich, wie steht er oder sie zu mir. Mit dem dritten Uhr wollen wir heraushören, ob uns der Sprecher mag. Mimic und G-Stakes sagen dabei jede Menge aus und manchmal sogar mehr als Worte. Respektiert mich der andere, will er mich bevorwunden, lehnt er mich ab, liebt er mich. Für den Sender bedeutet diese Ebene natürlich ebenfalls, dass er etwas über die Beziehung zueinander aussagen möchte. Zum Beispiel, ich wünsche mir deine Nähe. Könnte die Frau es unserem Beispiel gesagt haben, ohne das wirklich auszusprechen. Sie sagt einfach nur, mir ist kalt und nimmt an, dass ihr Mann die richtige Botschaft herausgefiltert hat, was wir enttragische Irrtum. Und damit zufirten Ebene einer Botschaft, dem Appell. Der Empfänger hat diesen Teil der Botschaft mit seinem Appell "Uhr" und fragt sich, was will er oder sie von mir. Denn wir sprechen miteinander, weil wir etwas bewirken wollen. Wir wollen uns dagegen über dazu animieren, dass er oder sie etwas bestimmtes Tod oder auch nicht tut. Nicht immer sagen wir das aber ganz direkt in Form von Bitten oder Auffordungen. Deshalb versteht der Mann unserem Beispiel nicht, dass seine Frau eine Decke will oder seine Fürsorg oder ein Gespräch. Wenn sie sagt, ihr ist kalt, auch da schwingt der Großteil danach richt wieder als Subtext mit. Ganz schön schwierig, oder? Wenn es nur um Worte gehen würde, wäre die menschliche Kommunikation wohl um einiges leichter, denn dann wäre klar, was unser Gegenüber meint. So allerdings gibt es einen Jungel an Missverständnissen und Widersprüchlichkeiten und die können sich so groß auswachsen, dass daran ganze Beziehungen scheitern können. Denn zu den vier Ebenen kommt die Tatsache, dass jeder von uns auf einem Lieblingsur hört. Auf einer der vier Kommunikationsebenen sind wir besonders gerne unterwegs als Sende oder als Empfänger und hören deshalb auch auf diesem am besten. Frauen, so meine Erfahrungen hören, gerne mit dem Beziehungsur. Auch wenn es immer wieder Ausnahmen gibt, ist das eine Erfahrung, die ich oft in der Beratung mache. Frauen fragen sich gerne und oft, wie steht mein Partner eigentlich zu mir, liebt er mich? Dass mir ist kalt der Frau auf dem Sofa klingt für ihren Mann wie eine reine Sachbotschaft. Es geht um die Temperatur. Sie aber will damit etwas auf Beziehungsäbene aussagen. Wünscht sich Liebe, Interesse, Nähe oder Fürsorge? Das kommt bei ihrem Mann gar nicht an. Er ist vermutlich auf Sach-Ebene unterwegs und das ist sehr häufig bei Männern, denn sie werden dazu erzogen auf Fakten und Konkretes zu achten. Das passiert in der Regel dann auch. Deshalb kommt beim Mann der Frau die Botschaft überhaupt nicht an. Die beiden reden ganz herrlich aneinander vorbei und glauben, dass der andere sie nicht verstehen will. Beide gehen als Verlierer vom Platz. Schade eigentlich. Zum Glück gibt es ein Mittel, um aus diesem ewigen Mann-Frau-Missverständnis auszusteigen. Es ist auch ganz einfach Fragenstellen. Mit "Verstehe ich dich richtig", du möchtest, dass ich die Raumtemperatur korrigiere, hätte der Mann das Missverständnis sofort aufheben können. Denn dann hätte seine Frau im Sagen können, dass sie sich etwas anderes wünscht, eine Decke oder eine Umarmung oder ein Gespräch. Das vier Ohrenmodell hilft uns zu verstehen, dass wir um Verstanden zu werden, deutlicher kommunizieren müssen, um weniger Spielraum für Interpretationen zu lassen. Was will ich eigentlich vom anderen? Um was geht es mir? Wie stehen wir zueinander? Und wie geht es mir selbst damit? All das sind wichtige Informationen, die niemand sollte erraten müssen. Das können wir einfach nicht von unserem Gegenüber erwarten. Deshalb ist es wichtig, dass wir sagen, was wir wollen und auch was wir nicht wollen. Boah, warte du doch einmal in deinen Gesprächen. Was von dem?
was dir dagegen über sagt, auch tatsächlich bei dir ankommt. Nimm wahr, was auf Sach-Ebene, auf Beziehungsebene, auf Selbstauskunftsebene und Appell-Ebene passiert. Und Frage am besten nach, wenn du nicht alles verstanden hast. Und wie sieht es eigentlich mit dir selbst aus, wenn du eine Botschaft aus sendest, wie ein deutlich kommunizierst du eigentlich, was du wirklich möchtest. Und wie kannst du dich genauer ausdrücken, sodass du auch verstanden werden kannst? Ich wünsche dir, dass du die vier Kommunikationsohren immer dabei hast und sie dir weiter helfen, dich klaus zu drücken und andere Besser zu verstehen. Und ich freue mich natürlich, wie immer, wenn du mir schreibst, welche Erfahrungen du damit machst. Bis zum nächsten Mal bei "Leben lieben lassen", deine Claudia.
Podcast Summary
Key Points:
Kommunikation ist oft von Missverständnissen geprägt, da gesendete und empfangene Botschaften nicht übereinstimmen.
Das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun erklärt vier Ebenen jeder Nachricht
Sender und Empfänger können unterschiedliche Ebenen bevorzugen (z.B. Frauen oft Beziehungsebene, Männer oft Sachebene), was zu Konflikten führt.
Klarheit und Nachfragen (z.B. "Verstehe ich dich richtig?") sind entscheidend, um Missverständnisse zu vermeiden.
Summary:
In der Podcastfolge von "Leben lieben lassen" erläutert Claudia Bechert-Möckl, wie Missverständnisse in der Kommunikation entstehen und wie man sie überwinden kann. Anhand eines Beispiels – eine Frau sagt "Mir ist kalt", ihr Mann reagiert sachlich mit der Raumtemperatur – wird verdeutlicht, dass Botschaften oft auf verschiedenen Ebenen gesendet und empfangen werden. Das Vier-Ohren-Modell nach Schulz von Thun unterscheidet vier Ebenen: den Sachinhalt (Fakten), die Selbstoffenbarung (was über den Sender preisgegeben wird), die Beziehungsebene (wie Sender und Empfänger zueinander stehen) und den Appell (was der Sender beim Empfänger bewirken möchte).
Menschen neigen dazu, auf unterschiedlichen Ebenen zu "hören"; beispielsweise fokussieren sich Männer oft auf die Sachebene, Frauen häufiger auf die Beziehungsebene. Dies kann dazu führen, dass Gesprächspartner aneinander vorbeireden. Die Lösung liegt in klarerer Kommunikation und aktivem Nachfragen, um die tatsächliche Intention zu verstehen und Missverständnisse zu vermeiden.
Der Podcast ermutigt dazu, bewusst auf allen vier Ebenen zu kommunizieren und zu hören, um Beziehungen zu verbessern.
FAQs
Das Vier-Ohren-Modell erklärt, dass jede Nachricht auf vier Ebenen gesendet und empfangen wird: Sachinhalt, Selbstoffenbarung, Beziehung und Appell. Es hilft, Missverständnisse in der Kommunikation zu vermeiden, indem man diese Ebenen bewusst berücksichtigt.
Missverständnisse entstehen, weil Sender und Empfänger Nachrichten auf unterschiedlichen Ebenen interpretieren. Zum Beispiel kann eine Aussage wie 'Mir ist kalt' sachlich gemeint sein, während der Partner sie als Appell für Zuneigung versteht.
Indem man aktiv nachfragt, zum Beispiel mit 'Verstehe ich dich richtig, dass...'. So klärt man, auf welcher Ebene die Botschaft gemeint ist, und reduziert Interpretationsspielraum.
Häufig neigen Männer dazu, Nachrichten eher auf der Sachebene zu hören, während Frauen oft die Beziehungsebene betonen. Dies kann zu Missverständnissen führen, wenn die Ebenen nicht abgestimmt sind.
Die vier Ebenen sind: Sachinhalt (Fakten), Selbstoffenbarung (was über den Sprecher verraten wird), Beziehung (wie der Sender zum Empfänger steht) und Appell (was der Sender beim Empfänger bewirken möchte).
Weil niemand Gedanken lesen kann. Indem man klar ausdrückt, was man will oder nicht will, vermeidet man, dass der Partner raten muss, und fördert so ein besseres Verständnis.
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