Verlustangst und dein Nervensystem: Verstehen und überwinden lernen
33m 8s
Verlustangst ist nicht eine persönliche Schwäche, sondern eine tief verwurzelte biologische Überlebensstrategie, die in der frühen Kindheit entsteht, wenn Eltern inkonsistente Verhaltensmuster zeigen. Solche frühe Erfahrungen prägen das Nervensystem und führen in der erwachsenen Beziehung zu Angst, Abhängigkeit und ständigen Sorgen. Das Nervensystem arbeitet in drei Zuständen: grün (Sicherheit), gelb (Stress) und rot (Erstarren), wobei die Rückkehr zur Ruhe durch körperliche, nicht geistige Methoden wie tiefes, ruhiges Atmen möglich ist. Die Wirkung von Verlustangst zeigt sich in der Tendenz, sich selbst zu idealisieren oder zu kontrollieren, während die wahrnehmende Perspektive entscheidend ist: Wenn man sich mit der Angst identifiziert, bleibt man abhängig; wenn man sie beobachtet, gewinnt man Autonomie. Ein zentrales Konzept ist das „Safe Space“, ein innerer Zustand der Sicherheit und Stabilität. Der Kurs „Beziehungssicher“ unterstützt die Entwicklung dieser Fähigkeiten, indem er sechs Wochen lang die Selbstregulation fördert. Die Teilnehmer lernen, ihre eigenen Zustände wahrzunehmen, sich im Körper zu erden und aus einer beobachtenden Perspektive die Angst zu bewegen. Dies ist der entscheidende Schritt, um nicht mehr von anderen abhängig zu sein und endlich in sich selbst Sicherheit und Würde zu finden.
Dann herzrast, dann mag sie sich zusammen, du kannst nicht aufhören zu denken, du kannst
nichts mehr essen oder du ist zu viel, das ist nicht lebe, das ist dein Nervensystem
im Überlebensmodus und damit herzlich willkommen zu Rückzöner neuen Folge auf mein Podcast
für die Talk für deine Seele, schön dass auch wieder diese Woche dabei bist und zu
hörst, denn wir wollen heute einmal näher auf die Thematik, der von Lust angeschauen
im Hinblick auf das Nervensystem, den beide gehen unweigerlich miteinander zusammen, denn
unser Nervensystem macht uns, weil der Partner suche häufig ein Strich in Anführungszeichen
durch die Rechnung, denn du wählst nicht dein Partner, dein Partner in Danach aus, ob er
oder sie sicher für dich ist oder gut für dich ist, sondern du wählst dein Partner
und dein Partner in Danach aus, was sich für dich vertraut anfühlt, und das ist ein ganz
großer Unterschied, denn wenn du einmal über Liebe oder Beziehung gelernt hast, dass du
da rum kämpfen musst, oder dass du liebe nicht verdient hast, oder dass du nicht liebenswert
bist, oder dich unsicher in der Beziehung zu dir selbst fühlst, oder unsicher in emotionalen
Romanchen Beziehung fühlst, dann wird dein Nervensystem, der jemand als sehr vertraut
signalisieren, der ebenfalls unsicher ist, in einer Beziehung oder in der Bindung oder
in Sachen Liebe, und ich bin mir sicher, dass ein Anteil von dir diesen Menschen wirklich
liebt oder geliebt hat, weil ich war ja selbstmal in dieser Verlust angst und ich kenne
das und ich weiß, wie sich das anfühlt und es gab in mir ein Anteil, der sagen würde,
dass ich diesen Menschen geliebt habe, aber das Problem war auch immer wieder, dass ein
anderer Anteil in mir sich abhängig gefühlt hat, der sich angepasst hat, und das war keine
Liebe, sondern das war Abhängigkeit, und was ich dir heute mitgeben will, ist etwas,
dass deine Leben verändern kann, wenn du bereit bist, ehrlich hinzuschauen, weil dein Schutz
Mechanismus würde erst mal sagen, ey, doch ich habe diesen Menschen geliebt, ich liebe
diesen Menschen so sehr, das ist ja auch etwas, was ich immer wieder lebe in der Arbeit
täglich mit Länden, doch dahinter ist meist noch ein weiterer Anteil, der die Verlust angst
in dir verkörpert, aber nicht auf die Art, wie du sie vielleicht gänst, sondern wir schauen
darauf, was auch bei der Verlust angst in deinem Körper passiert, über dein Nervensystem,
über die Biologie hinter dem Drama, also nimm dir ein Stift und ein Zettel zur Hand und
lass uns loslegen. Ja, schauen wir als erstes einmal, was Verlust angst eigentlich wirklich
ist und was sie nicht ist. Also einmal ist wichtig zu sagen, dass dieser Bindungstüb in
der Literatur nicht direkt als Verlust angst beschrieben wird, sondern als der ängstlich
ambivalente Bindungstüb und der in der Literatur beschriebener ängstlich ambivalente Typ, der
hat als größes Manko oder als größes zum Tom die Verlust angst, die da beschrieben wird und
deswegen wird auch häufig für den änglich ambivalenten Bindungstüpen der Begriff der Verlust
angst verwendet oder der Begriff des verlustenklichen Bindungstübs. Und was die Begrifflichkeit
der Verlust angst, von sich auch schon mitbringt, ist ja der Verlust und die Angst, ich habe Angst,
die wir uns verlieren. Wenn du also in einer Beziehung bist und Abhängigkeitsgefühle hast oder du
bemergst, dass dein Partner in einem Partnern abhängig ist, dann bedeutet das ganz einfach gesagt,
dass etwas in diesem Menschen gedregert wird, nämlich der Verlust änglicher Anteil. Und dieser
Anteil wird meist schon in einer frühkindlichen Bregung in Zusammenhang mit einer primären Bezugsperson
er lernt. Und das passiert meistens schon im Alter zwischen zwölfen, 24 Monaten. Also
bevor überhaupt den rationales Denken überhaupt einsetzt. Dazu gibt es auch zahlreiche Studien
und auch natürlich ganz viele Studien, bei denen man Eltern mit denen dazu geringen Kindern untersucht
hat. Und in diesen Studien wird ihnen häufig gezeigt, wie sich dieser ängstlich ambivalente Bindungstüb
also die Verlust angst schon in der frühkindlichen Bregung auswirken kann. Und zwar wird da eine
Elternteil, also entweder Mutter oder Vater, meistens Mutter mit dem kleinen Kind, zwölf bis
24 Monate, in ein Raum platziert. Und die Mutter hat die Aufgabe, damit sie mit dem Kind zu spielen,
alles normal und nach fünf bis sieben Minuten verlässt die Mutter, dann das Zimmer. Ist jetzt
erst mal für das Kind natürlich eine Tragedie. Aber was viel wichtiger ist für die Studienleiter,
darauf einmal zu schauen und darauf zu achten, was passiert, wenn Mutter wieder den Raum betritt,
also wenn Mutter wieder zurückkommen. Weil das ist jetzt die Lösung für das Kind, ja, die Wiener
Vereinigung der Mutter zum Kind. Und da hat man bei den Kindern die ängstlich ambivalente Tendenzen
haben, festgestellt, dass sie sich gar nicht richtig freuen können, wenn Mutter wieder zurück kommt,
sondern dass sie total aufgeregt sind, in Spannung sind. Die Mutter nimmt jetzt das Kind bei
der Wiedervarnigung auf den Arm und eigentlich sollte sich das Kind jetzt freuen. Das hat man nämlich
bei den Sicherung-Bindungstypen festgestellt. Aber hier ist es so bei den Ängstlich-Ambivalenten-Bindungstypen,
dass das Kind sich gar nicht mehr eingringen kann, vielleicht sogar weint, sogar herumschreit, während
es auf Mutter ist arm ist. Und eigentlich ist ja die Mutter jetzt die Lösung für das Problem des
Kindes. Aber es kann sich nicht auf Mutter freuen. Es ist eher frustriert. Nach dem Auto "Mutter,
wo warst du?" Ich kann mich nicht auf dich verlassen. Wo bist du? Und das Kind ist jetzt in einem
totalen Stress, einem totalen Dauerzustand von Trauer und Wut, Drama. Und es kann sich gar nicht
wirklich beruhigen. Und jetzt könnte man ja meinen, okay, die Kinder kommen so auf die Welt und die
sind so. Aber nein. Und das haben eben auch die Studienleiter darlegen können, dass der Test oder die
Studie natürlich so konzipiert ist, dass dieser Test als die Mutter in Raumfelsen wieder zurückkommt,
genau das hervorwollte, was in der frühkindlichen Prägung in den ersten 12 bis 24 Monaten bereits schon
angelegt wurde. Also konnte man da raus schließen aus den Interviews danach auch mit den Eltern oder
der Mutter und dem Kind, das es immer wieder ein inconsistentes Verhalten gab. Bedeutet, das Kind konnte
sich jetzt nicht auf die Mutter verlassen, wann sie wirklich zurückkommt. Und das ist natürlich
eine sehr große, stressete Züfe des Kind, eine sehr große, empfundene Gefahr für das Kind. Und
von daher lernt jetzt das Kind den gesamten Fokus auf die Mutter zu lenken, man kommt Mutter
wieder zurück. Und hier sind wir im Alter von 12, 24 Monaten und hier können sich Kindern natürlich
noch nicht selbst regulieren, denn sie sind abhängig von der Primären Bezugsperson von Mutter und Vater.
Und wenn hier ein inconsistentes Verhalten der Eltern vorliegt, dann bereitet das natürlich
dem Kind große Probleme, denn das Kind ist abhängig von Mutter und vom Vater. Wenn wir auf die
Welt kommen, können wir uns wieder selbst versorgen, noch selbst durch die Welt bewegen. Im Gegensatz
zu vielen anderen Säugetieren, die ich nach der Geburt schon relativ schnell stehen und laufen
können, ist es bei uns menschlichen Wesen so, dass wir erst mal sehr lange auf Mutter und Vater
angewiesen sind, dass wir sind abhängig von ihnen, denn wir können uns selbst wieder ernähren,
noch etwas zu trinken geben, noch können wir laufen. Und von daher lernen wir jetzt schon
dieser frühkindlichen Prägung, dass unser Überleben abhängig ist, von einer Primären Bezugsperson,
die jedenfalls da ist. Und wenn die hier ein sehr destruktives Verhalten, ein ingangsistentes
Verhalten in den Tag liegt, dann wird bei dem Kind das Bindungssystem aktiviert, sehr stark,
sogar aktiviert, überaktiviert. Und das Kind hat engstem diesen Mensch auf der anderen Seite zu verlieren.
Und aus diesem Grund tut das Kind jetzt alles, um diese Menschen natürlich nichts verlieren,
das heißt es klammert, es macht sich permanent Gedanken sorgen, wo ist Mama, wann kommt Mama zurück?
Hat Mama mich noch lieb? Und diese Kinder prüzieren meistens viele Sorgen oder auch viel Schuld
auf sich selbst. Wenn du also heute in deinem erwachsenen Leben Probleme in Beziehung hast,
dann ist das ein starker Indikator dafür, dass etwas nicht ganz so gut geklappt hat in deiner
eigenen Kindheit. Auch wenn du jetzt vielleicht sagst, ich hatte die beste Kindheit der Welt,
ich dachte ja auch lange, bis wir im 28. Lebensjahr, es wäre alles super gewesen, aber als ich im
Detail mal hingeschaut habe, war nicht alles so gut wie ich dachte. Denn Eltern wollen dem Kind keine
Frage. Das beste Leben geben, aber das heißt nicht, wenn sie es wollen, dass sie es auch können,
weil sie ihre eigene Geschichte haben. Und du kannst von mir aus auch sichere Beziehungen zu
Freunden pflegen oder auch heute zu den Eltern, zu Geschwistern pflegen, zu Kollegen pflegen,
aber das heißt nicht, dass du auch sicher in Romanischen Beziehungen bist, weil das einfach der
stärkste Dräger auch sein kann, der Verlust und den Wahnsinn kann im Grunde jeden treffen.
Natürlich können ihm so Erfahrung in der Jugend im erwachsenen Alter auch beziehungsweise
Erfahrung dazu führen, dass Verlustängste in dir stärker wirken können. Aber da ist sich die
Forschung und die Wissenschaft heute einig. Der große Fußabdruck passiert meist schon in den
ersten ein bis drei Kinderjahren. Und die Erwachsenen Beziehungen sind verstärker dieses Fußabdrucks.
Also Verlustängste ist keine Charakter-Schwäche. Sie ist auch keine Erkrankung. Sie ist keine
Unreife. Sie ist auch keine Besonderheit von sensiblen Menschen. Verlustängste ist am Ende des
Tages eine Überlebensstrategie. Dein Nervensystem hat in früher Kindheit gelernt, wenn ich die Verbindung
zu einer wichtigen Person verlierere, bin ich ein Gefahr. Und dieser Verbindung war immer
um die Präsent in der eigenen Kindheit durch das inkonsistente Verhalten eines Elternteils. Und
Gefahr für einen Kind, das ist kein abstraktes Konzept. Das ist existenziell. Kinder können nicht
alleine überleben. Emotionale Verfügbarkeit ist für ein Kind, keine Konforsache. Es ist eine
Frage von Leben und Tod für das Kind. Und was hat jetzt damals dir bzw. mit dem Kind geholfen?
Ich muss ständig wachsam sein. Ich muss die Verbindung überwachen. Ich muss alles tun, um nicht
verlassen zu werden. Das war damals natürlich sinnvoll. Das hatte ich damals geschützt. Das
Problem ist nur. Dein Nervensystem ist jetzt hier gewisse Art und Weise stecken geblieben. Es
fühlt immer den gleichen Job aus. Also es hat ein inneres Arbeitsmodell jetzt zu dieser Verlustängste
entwickelt. Auch wenn du jetzt heute 30, 40, 50, 60, 70, 80 Jahre bist. Dein Nervensystem ist jetzt
immer wieder im Überleben-Smolos. Und den größten Unterschied, die wir uns jetzt bewusst machen dürfen.
Damit wir uns innerhalb der Verlustungsweite entwickeln können, liegt darin, dass wir immer wachsenen
leben, erkennen dürfen, dass das Überleben von niemandem mehr abhängig ist. Das klingt jetzt
sehr banale, sehr einfach. Aber in der Realität ist es meist eine sehr schwere Erkenntnis. Und vielleicht
auch ein langer Prozess. Denn wenn du immer noch heute das Gefühl hast, abhängig zu sein,
ummächtig zu sein, hilfluss zu sein Beziehung. Oder wenn du das Gefühl hast, du kannst
dich nur über die andere Person regulieren, weil du dich selbst nicht regulieren kannst,
weil du immer wieder Bestätigung brauchst oder immer wieder diese Nähe brauchst oder die
immer wieder Gedanken machst, was diese Mensch gerade macht, dann stimmt etwas in deinem Inneren
ganz Gewaltig nicht. Denn hier in diesem Zustand, wo dein Bindungssystem jetzt extrem aktiviert
ist, fällt es dir schwer, wirklich selbstbestimmt zu leben, in deine Eigenverantwortung zu kommen
und auch Grenzen zu setzen. Denn am Ende steht immer wieder die Angst im Vordergrund verlassen oder
ausgeschlossen zu werden. Das ist tief prägend in unserer Biologie verankert und in jedem Moment,
wo dich die Verlustungst überkommt, hast du den Zugang über deine Eigenverantwortung verloren.
Und das ist dann meistens auch die schwieriger Erkenntnis in Zingelfasen. In Zingelfasen kriegen
mir die Verlustung gar nicht so wirklich mit, weil die Verlustungst einer Angst ist,
dem Unterbewusstsein schlummert und er erst aktiviert wird, wenn du in der Beziehung zu jemandem
anderen stehst. Und rückblickend auf meine Beziehung damals war es ähnlich. Ich hatte ja drei
längere Beziehungen, nach dem selben Prinzip gescheitert sind und als ich mir die Verlustung
zwischen diesen Beziehungen angeschaut habe, war es ebenfalls das selbe. Ich habe irgendwann
diese Trennung abgeschlossen, habe mich dann wieder gut gefühlt und als ich mich richtig
gut gefühlt habe, kam wieder in Menschen meinem Leben und es ging wieder von vorne los und ich
habe mich wieder da rein gestürzt und am Ende des Tages war es wieder die Verlustungs, die mich
klein gehalten hat. Gleichzeitig, wenn die Verlustungs aus deinem Unterbewusstsein gelangt,
ist sie auch immer wieder eine tolle Botschaft darin, dafür, was in deinem Leben gerade nicht ganz
so gut läuft. Falls es noch nicht mitbekommen, hast die Ture für die neue Runde von meinem
Kurs, werde Beziehungssicher sind jetzt wieder geöffnet. Ich kann jetzt schon sagen,
sind so viele tolle Menschen. Wieder dabei, werde Beziehungssicher ist kein Beziehungskurs, in
dem Sinne, dass es darum geht, dass du ein paar oder ne paar anderen Raus, sondern ganz im Gegenteil,
bei werde Beziehungssicher geht es nur um dich und die Beziehung zu dir. Also egal ob du gerade
Single bist, oder getrennt bist, oder und off, Situation, Affäre oder vielleicht eine Beziehung
bist, in der natürlich meistens irgendwie alleine fühlt, oder emotional verhungert bist,
komme unbedingt auch rein, in meiner neue Runde von werde Beziehungssicher, denn jetzt gerade
ist noch der early bird, den Link pack ich dir unten in die show notes, denn in dem Kurs
arbeiten wir sechs Wochen lang an der Beziehung zu dir selbst. Also wenn du dich unsicher
in Beziehung fühlst, oder verlust, oder bindungsangswanemst, dann kommt unbedingt in diesen Kurs,
denn hier zeige ich dir Woche für Wochen, wie du dich selbst wieder aus der Unsicherheit in die
Sicherheit bringen kannst und was du wissen und verstehen musst, wenn es darum geht, jemanden
in deinem Leben wirklich anzuziehen, der zu dir passt. Also die neue Runde von Beziehungssicher ist
jetzt buchbar, da ist jetzt noch die Möglichkeit, den early bird zu sichern, sechs Wochen live mit mir,
für alle die keine Lust mehr haben wir immer wieder in den falschen Partnern, die falsche Partnern zu
geraten und die für sich selbst wieder der wichtigste, beziehungsweise die wichtigste Partnerin
sein wollen. Es gibt auch die Möglichkeit der Ratenzahlung, die Links findest du unten in den show notes,
und jetzt geht es weiter mit der Folge. Jetzt haben wir als nächstes auf deinen Nervensystem und auf
die drei Zustände, die der Nervensystem haben kann. Das kannst du dir wie eine Ampel vorstellen.
Es gibt einmal den Grünenzustand sozusagen, indem du dich wohlschülst. Denen ich sicher und verbunden,
dein Atem ist hier ruhig, dein Körper ist entspannt, du kannst denken, fühlen, kommunizieren,
du fühlst dich flexibel jetzt hier, du bist neugierig stattänglich, du kannst näher genießen,
ohne daran zu versinken, du kannst alleine sein, ohne daran zu zerbrechen. In diesem Zustand sind
die meisten von uns aber nicht jedenfalls nicht, wenn es um Beziehung geht. Denn da können wir nicht
selten im Aktivierungsmodus sein. Hier schaltet jetzt dein Nervensystem auf Gelb, Kampfer oder Flucht.
Hier kommt Adrenalinenspiel, Cortisol, unser Stresssomon, erhöhte Herzschlag, angespannte Muskeln,
du wirst bachsam, dein Gehirnsug nach Bedrohungen, nach Gefahr. Und jetzt kommt das in Scheine,
in Beziehung mit Verlust, ansieht dieses Bedrohungsradar völlig anders aus als im Straßenverkehr, im Straßenverkehr,
sucht es nach Autos, in der Beziehung sucht es nach Signalen. Blinzelt er oder sie klingt,
klingt sie heute irgendwie anders, hat er zu lange gebraucht, um zu antworten, dein Nervensystem
sucht jetzt hier nach dem Fehler, also es übersetzt diese winzigen Signale als Gefahr, Verlustrot.
Was passiert jetzt hier? Du klammerst, überbrüchst, du schreibst eine Nachricht, dann noch eine,
dann überlegst du, ob du die zweite Nachricht hättest, schicken sollen. Du analysierst jeden Satz,
du bist jetzt hier überaktiviert. Du bist zwischen Kampf und Flucht hin und hergerissen. Du zweifelst
einerseits an der Beziehung oder an diesem Menschen. Zweifelst natürlich an dir selbst, hast
diesen Impuls vielleicht auch jetzt Flüchten zu wollen und raus zu wollen, weil du Angst,
dass wieder Verletzt zu werden. Und auf der anderen Seite haben wir jetzt auch gleichzeitig den Kampf,
zu kämpfen, zu klammern, zu zähren, zu ziehen, zu investieren, diesen Menschen zu idealisieren,
auf dem Podest zu heben. Und das sind so zwei Herzen, die in einer Brust schlagen, weil der Verlust
Angst einerseits diese großen Zweifel wieder Angst zu haben, Verletzt zu werden, andererseits
all inzugehen, zu kämpfen, zu zähren, zu kratzen, zu kontrollieren. Also hier bist du komplett im
Aktivierungsmodus, hier bist du im gelben Bereich, wenn wir über die Ampel sprechen. Aber eine Ampel
hat ja auch noch eine rote Phase oder einen roten Bereich und hier haben wir die Erstarungen oder den
Shutdown. Wenn Kampf und Flucht nicht mehr möglich sind oder nicht geholfen haben, schaltet dein Nervensystem
hier in diese rote Phase. Du erstaast, du ziehst sie komplett zurück, du weißt gar nicht mehr, was
du fühlst, du fühlst sich taub, leer, du funktionierst, aber du bist nicht wirklich da. Also wenn du
versucht hast, die Kontrolle zu bewahren in der gelben Phase und es nicht schaffst und dein Partner,
deine Partnerin, die entkleiten, es kann ja auch schon in der Kennlehranphase sein. Häufig
passiert, dass ja auch in der Kennlehranphase schon, dann kann es passieren, dass du in den roten
Bereich reinschlitterst und hier ist fast gar nichts mehr möglich. Du funktionierst einfach nur und bis
jetzt hier fast an einem Punkt kommen, wo du nicht mehr kannst. Diese drei Zustände, grün gelb rot,
das ist biologisch in dir verankert und jetzt das Wichtigste, du kannst nicht denken, bist du
wieder grün bist. Ich wiederhole das nochmal, du kannst nicht denken, bist du wieder grün bist,
weil das ist der häufigste Fehler, den ich auch bei Menschen immer wieder sehe, die versuchen
einen anderen Gedanken zu bekommen, die versuchen, anders zu denken, sie versuchen sich das schön zu
reden, sie versuchen, die hoffentlich aufzugeben, um wieder den grünen Bereich zu kommen, also ich
wieder sicher zu fühlen, aber das ist nicht möglich, weil das alles im Körper passiert, denn wenn
gelb ist. Also ein Kampf oder Flucht, dann funktioniert jetzt hier dann brefrontaler Cortex
nur eingeschränkt. Das ist der Teil eines Gehirns, der Kontext verarbeitet, Verhältnismessigkeit
bewertet und langfristig denkt. Der fällt jetzt quasi aus. Deshalb helfen die in diesem
Moment keine Affirmation oder positive Gedanken. Du kannst dir noch so häufig jetzt hier
sagen, beruhig dich, beruhig dich, beruhig dich. Das hilft dir nicht. Keiner rationaler
Gedanke hilft dir so wirklich. Dein Nervensystem glaubt nämlich, es kämpft um sie überleben
und wenn du um sie überleben kämpft, brauchst du Geschwindigkeit nicht Weisheit.
Deshalb wirst du immer ungeduldiger und ungeduldiger. Wenn du eher dazu tendierst,
ein ungeduldiger Mensch zu sein, unabhängig von einer Beziehung, dann bedeutet das auch
immer wieder, dass du in einem Stressmodus bist, dass du vielleicht auch immer wieder dazu
tendierst, in einer gelben Phase zu sein und du dir mal nicht erlauben kannst, mal runter
zu kommen, dich sicher zu fühlen auch, wenn du mal nichts tust. Aber deshalb ist es auch
meistens so, dass hier die Dinge eskalieren. Du sagst vielleicht Dinge, die du später beruhigst
oder du tust Dinge, für die du später nicht mehr verantwortlich sein willst oder die du ebenfalls
beruhigst. Und das ist das Hauptproblem bei dem Ganzen. Und all das, was dein Nervensystem
jetzt heute nochmal wachsen in den Leben, dir zeigt, liegt nicht daran, dass die Menschen
im Außen so böse sind, es liegt daran, dass du einmal nicht für dich gelernt hast,
wie du dein Nervensystem selbst regulieren kannst. Und von daher ist die Gefahr immer wieder
groß, dass du Menschen im Außen suchst, der für dich dein Nervensystem reguliert. Das heißt,
du bist im Grunde von einer Abhängigkeit in die nächste Abhängigkeit gekommen.
So, wir haben jetzt ganz viel über die Verlust angesprochen und über das Nervensystem
gesprochen. Jetzt wollen wir die beiden einmal zusammenführen und schauen, was jetzt hier wirklich
hilft. Was bedeutet denn Nervensystem-Regulierung im eigentlichen Kern? Nervensystem-Regulierung
ist die Fähigkeit, einen eigenen Aktivierungszustand wahrzunehmen und ihn aktiv zu beeinflussen. Also
aus Gelb, wieder nach Grün zu kommen, aus Rot, wieder nach Grün zu kommen. Das ist eine
Fähigkeit, die wir lernen können. Und das Wichtigste ist auch hier, sieht es die Voraussetzung
für alles andere. Denn wenn dein Nervensystem vor allen Dingen dann supartig, was immer wieder
aktiviert ist und du immer wieder im Stresszustand bist und Kampf oder Flucht, Modus bist, dann wird
alles andere nicht funktionieren. Bevor du Grenzen setzen kannst, darfst du reguliert sein. Bevor
du gesunde Gespräche führen kannst, darfst du reguliert sein und bevor du eine Entscheidung
über deine Beziehung treffen kannst, darfst du ebenfalls reguliert sein. Klingt logisch
und vernünftig, aber es ist meistens schwer, als wir denken. Und hier in dieser Stelle
mag ich dir zwei Dinge mitgeben, wie du dich besser regulieren kannst. Ich arbeite jetzt
schon seit längerer Zeit an dem Konzept "Safe Space" ist, das ist ein emotionaler, innerer
sicherer Ort in dir, aus dem du dein Leben herausmeißt hast. Und hier beschäftige ich mich
ebenso intensiv mit dem Nervensystem. Denn für mich ist ein innerer "Safe Space" ein
Zustand der inneren Mitte, der inneren Sicherheit aus dem erst ein gutes glückliches Leben
heraus gelingen und gelebt werden kann. Ich reibe dazu auch gerade mein neues Buch zu dem
Thema, weil ich möchte, dass dieses Wissen so vielen Menschen wie möglich zugänglich
gemacht wird. Und weil es mein eigenes Leben so stark geprägt hat, weil ich mich selbst
auch immer angepasst habe, für andere Menschen aufgeropfert habe und mich eigentlich ziemlich
unsicher in mir selbst gefühlt habe. Und dadurch ist dieses Konzept "Safe Space" in mir gewachsen.
Und hier möchte ich dir zwei Dinge mitgeben an dieser Stelle, wie du diesen "Safe Space"
indirektivieren kannst. Also wenn dein Nervensystem an den Alarm schaltet, verlierst du
Buchstöplich jetzt hier den Boden unter den Füßen. Denn dein Bewusstsein geht in den Kopf,
in die Angst, in dieser Qualvollenzenarien, was jetzt alles in deinem Leben zusammenbricht,
was du jetzt alles in deinem Leben verlieren könntest. Dieser Angst, die du immer wieder
mit deinem Bewusstsein ins Außen längst. Und jetzt geht es jetzt mal im ersten Schritt
darum, wieder deine Aufmerksamkeit zu dir zu lenken, dass du dich wieder sicherer fühlst,
dass du wieder in deinem "Safe Space" mehr ankommst. Bedeutet hier geht es vor allen Dingen
auch um Erdung. Erdung bringt dich zurück in den Körper. Das heißt, was du jetzt machen kannst,
du setz dich erst mal hin. Beide Füße auf dem Boden, du spürst deine Füße auf dem
Boden, legt deine Hände auf deinem Bauch oder deinem Brusskorb. Ja, die kannst du auch
über deinem Brusskorb, so wie eine Umarmung, um nicht legen. Ich mache das jetzt gerade
auch hier, während ich dir das einmal sage, wie die Übung geht. Und hier kannst
jetzt drei Tiefe, lange Atemzüge nehmen. Und du abmesst nur ein über die Nase, dabei
am besten noch die Augen schließen. 5, 6, 7 und abmesst aus über den Mund. 6, 7, 8 und wir
wollen die Auswärmung immer etwas länger halten als die Einarbeitung. Und du abmesst ein,
5, 6, 7 und abmesst aus, 5, 6, 7, 8. Also nicht tiefe, aufgepumpte Atemzüge, sondern
ruhige natürlich Atemzüge. Und immer mit der Nase einhaben, mit dem Mund aus. Das
ist jetzt hier kein Trick, das ist Biologie, denn langsam ist Ausabend, aber deviert den
Bergesnerrf. Also dem Hauptnerrf, dann ist Parasympathie ein Nervensystems, der dein Körper
aus dem Alarm zustand, holt. Es gibt in einem Nervensystem also den Sepatikus, wenn
er aktiviert ist, im Stress ist, dann ist ein System im Alarmzustand. Und es gibt im
Parasympathikus, der dafür zuständig ist, dass sich wieder ruhiger verbunden, unvereinigen
Sicher fühlt. Und so holt so dein Körper wieder zurück aus diesem Alarmzustand in einen
sichereren Zustand, in einem Safe Space. Also wenn du das nächste Mal dich wieder dabei
ertapst, sehr stark in diesem Kampf oder Fluchtmodus zu sein, dann mache einmal hier diese
Übung über die Abmung, aktivieren wir den Parasympathikus im Nervensystem, dein Körper
kann sich beruhigen, und das hilft viel besser, als wenn du dir irgendwelche Gedanken und
Affirmationen vorsagt, weil dein Nervensystem dein Körper jetzt hier aktiviert ist. Und das
lässt sich nicht über die gedankliche Ebene über positive Affirmation jetzt wegmachen.
Sondern hier dürfen wir auch wieder über den Körper gehen und da auch wieder darüber beruhigen.
Und wenn du das mal ein, zwei Minuten machst diese Übung, also sieben bis 14 tiefe ein
und auswarten, dann kommst du auch wieder mehr und mehr an bei dir und du fühlst sich direkt
auch ruhiger und sicherer. Und den zweiten Tipp, den ich ihr mitgeben mag, den du zu Beginn
einmal machen kannst für dich, ist folgende. Frag dich beim nächsten Mal, wenn du dich dabei
ertapst, in diesem Trigger und in einem dieser Trigger zu sein oder in der Verlustung zu sein,
aus welcher Perspektive du die Verlustung gerade wahrnimmst. Bist du jetzt in der Perspektive
darin dich mit der Verlustung zu identifizieren? Also schaust du immer wieder zurück und schaust
vielleicht auf alte WhatsApp- Nachrichten, wie viele Imogis da waren oder bist du vielleicht
Gedanken hast von hätte ich das nur gesagt, damit das nicht passiert hätte ich das lieber
nicht gesagt, dann wird das auch nicht passiert. Also als welcher Ebene nimmst du das jetzt gerade
war, als welcher Sicht war, als welcher Perspektive nimmst du die Verlustungst war? Rutsst du immer
wieder in die Perspektive, dich damit zu identifizieren? Oder was ihr viel mehr helfen würde,
gehst du mal innerlich zwei, drei Schritte zurück, beobacht es, ist die Verlustungst wie ein
bewusster, achtsamer Beobachter oder eine bewusste sammfte Beobachterin in dir, nimmst sie mal
die Angst und bewegt sie, der mir nun mal von außen darauf schaust, als Beobachter als Beobachterin,
dann beginnst du dich nicht mehr damit zu identifizieren, sondern du nimmst sich jetzt von außen hier
war und lernst dich davon zu de identifizieren. Ich habe dazu eine ganze Methode entwickelt,
aber diesen ersten Schritt den möchte ich dir mal in dieser Stelle mitgeben, das heißt du kannst
jetzt hier mal schauen, aus welcher Ebene kommt das Gefühl der Verlustungst? Kannst du dich ebenso
fragen, welches Alter hat die Verlustungst, die du gerade von außen wahrnimmst? Mit diesen Fragen
beginnst du dich in die beobachtene Position, nicht mehr in die Abhängigeposition. Also schau einmal
für dich, als welcher Perspektive nimmst du die Verlustungst war, nimmst du sie aus der Abhängig
Position, als der Abhängig Perspektive war oder nimmst du in dir ein Beobachter, eine Beobachterin,
ein, die von außen von einer Perspektive von außen drauf schaut und etwas Neues dann reingeben kann.
Und das kann erstmal einen sehr gute Schritt.
Du kannst doch sehr gerne mal aufschreiben für dich und das kann ein sehr guter effektiver
erster Schritt für dich sein, um damit umgehen zu lernen.
Also als erste Strategie, die ich hier mitgeben mag, wenn du merkst, dein Nervensystem
ist aktiviert, du bist im Stresszustand, du bist in gelben Zustand, geh erst mal über
deinen Körperabmunk ein bis zwei Minuten, um dich wieder mehr bei dir zu erden und zweitens
schauen wir aus welcher Warte, nimmst du diese Situation wahr aus der ich perspektive, in der
du dich immer wieder mit identifizierst oder aus einer beobachter perspektive, in der du
die Verlustangst wahrnehmen, beobachten und bewegen kannst.
Und zum Schluss möchte ich noch, dass du dir eine Frage mitnimmst.
Nämlich, du kannst dich einmal fragen, in welchem Zustand bin ich meistens, wenn ich
an meine Beziehung denke, wenn du gerade single bist, kannst du auch auf deine Exbeziehung
schauen.
Bin ich grün, ruhig verbunden, bei mir bin ich gelb, wachs am Ängstlich kontrollierend
oh, da bin ich manchmal in rot, taubler, wie so weg dritten.
Und meistens ist es auch so, dass ich das variieren kann innerhalb einer Beziehung.
Manchmal ist es auch so, dass wir uns dabei ertappen immer in der Ungeduld zu sein oder immer
um Stress zu sein.
Und dieser erste Schritt kann schon mal eine Selbstreflexion für dich sein, wenn du merkst,
so ein allem dieser Zustände bist oder die Verlustangst dich immer wieder überkommt, dann
probier mal eine der beiden Strategien für dich aus, die dir dabei helfen könnt,
dich selbst wieder zurückulieren.
Denn da wollen wir hin, das Ziel ist, zu lernen, nicht mehr von jemandem abhängig zu
sein, sondern zu lernen, dass du in dir sicher bist.
Ja, das war die Folge zum Thema Verlustangst und Nervensystem.
Ich hoffe, du konntest etwas mitnehmen für dich, wenn du etwas mitnehmen konntest, dann
leite diese Folge doch sehr gerne an einer Freundin Uda ein, Freund weiter.
Ansonsten markiere dir schon mal ganz dick und fette den 25.
Oktober in deinem Kalender an, denn da kommt ein neues Buch zum Thema Safe Space, das
Konzept, an dem ich jetzt in den letzten zwei drei Jahren gearbeitet haben und dass
ich sehr bald mit euch teilen möchte, weil es da ansetzt, was wir Menschen wirklich
im tiefen Inneren brauchen, gerade insbesondere zu diesen Zeiten, wo Kriege, KI, Ungewissheit,
Ängste da draußen sind, geht es immer darum, sich in dir sicher zu fühlen.
Und wenn du den Impuls für dich hast, dass du schon sehr viel verstanden hast, dass
du auch schon vielleicht einiges gemacht hast, in diesem Bereich und alleine nicht weiter
kommst, dann buch dir unbedingt einen kostenfreies Erstgespräch zur Heart Set Journal,
den Link findest du ebenfalls unten in den Schonurz und da fühlst du einmal sieben Fragen
aus.
Mein kostenfreies Erstgespräch, da schauen wir gemeinsam, wo du gerade stehst, wo du
hin möchtest und wie dieser Weg für dich aussehen kann.
In diesem Sinne wünsche ich dir jetzt eine ganz wundervolle Woche bis zum nächsten Mal.
Danke!
Podcast Summary
Key Points:
Verlustangst ist keine Schwäche oder Unreife, sondern eine biologische Überlebensstrategie, die im frühen Kindesalter durch inkonsistente Elternverhalten entsteht.
Das Nervensystem lernt, dass die Verbindung zu einer wichtigen Person lebenswichtig ist, was zu ständigen Sorgen, Abhängigkeiten und Selbstzweifeln in der Erwachsenenzeit führt.
Verlustangst wirkt sich auf die Beziehungsbereiche aus, indem sie zu Kontrolle, Idealisierung und ausbleibenden Grenzen führt – oft als "Kampf oder Flucht"-Modus.
Der Zustand des Nervensystems wird in drei Phasen abgebildet
Eine erfolgreiche Regulation des Nervensystems beginnt mit dem Erkennen des eigenen Zustands und der Rückkehr zum Körper durch Atemübungen.
Die Perspektive, aus der man die Angst wahrnimmt, ist entscheidend
Das Konzept „Safe Space“ beschreibt einen inneren, sicheren Zustand, der die Grundlage für gesunde Beziehungen und emotionale Selbstsicherheit bildet.
Die neue Runde des Kurses „Beziehungssicher“ fördert die Selbstregulation, damit Menschen lernen, sich selbst zu stärken und nicht auf andere abhängig zu sein.
Summary:
Verlustangst ist nicht eine persönliche Schwäche, sondern eine tief verwurzelte biologische Überlebensstrategie, die in der frühen Kindheit entsteht, wenn Eltern inkonsistente Verhaltensmuster zeigen. Solche frühe Erfahrungen prägen das Nervensystem und führen in der erwachsenen Beziehung zu Angst, Abhängigkeit und ständigen Sorgen. Das Nervensystem arbeitet in drei Zuständen: grün (Sicherheit), gelb (Stress) und rot (Erstarren), wobei die Rückkehr zur Ruhe durch körperliche, nicht geistige Methoden wie tiefes, ruhiges Atmen möglich ist.
Die Wirkung von Verlustangst zeigt sich in der Tendenz, sich selbst zu idealisieren oder zu kontrollieren, während die wahrnehmende Perspektive entscheidend ist: Wenn man sich mit der Angst identifiziert, bleibt man abhängig; wenn man sie beobachtet, gewinnt man Autonomie. Ein zentrales Konzept ist das „Safe Space“, ein innerer Zustand der Sicherheit und Stabilität. Der Kurs „Beziehungssicher“ unterstützt die Entwicklung dieser Fähigkeiten, indem er sechs Wochen lang die Selbstregulation fördert.
Die Teilnehmer lernen, ihre eigenen Zustände wahrzunehmen, sich im Körper zu erden und aus einer beobachtenden Perspektive die Angst zu bewegen. Dies ist der entscheidende Schritt, um nicht mehr von anderen abhängig zu sein und endlich in sich selbst Sicherheit und Würde zu finden.
FAQs
Verlustangst entsteht in der frühen Kindheit, wenn eine primäre Bezugsperson wie Mutter oder Vater unregelmäßig erscheint oder verschwindet. Dieses inkonsistente Verhalten führt dazu, dass das Kind lernt, dass die Verbindung zu dieser Person bedrohlich ist und es daher ständig wachsam und ängstig ist.
Nein, Verlustangst ist keine Charakterstörung, Krankheit oder Unreife. Sie ist eine Überlebensstrategie, die das Nervensystem im frühen Leben entwickelt hat, um sicherzustellen, dass die Person nicht verlassen wird.
Das Nervensystem reagiert auf Bedrohungen durch Kampf, Flucht oder Erstarren. Wenn Verlustangst aktiv ist, führt das zu Angst, Kontrolle und Überwachung, was die eigene Selbstverantwortung und Grenzen beeinträchtigt.
Nervensystem-Regulierung ist die Fähigkeit, zwischen den Zuständen Grün (ruhig), Gelb (stressig) und Rot (erstarren) zu wechseln und so im Körper einen sicheren, ruhigen Zustand zu erreichen.
Man kann durch tiefen, ruhigen Atemzug über die Nase ein und über den Mund aus das Parasympathikus aktivieren, was das Nervensystem aus dem Alarmzustand beruhigt und den Körper in einen sicheren Zustand zurückführt.
Man kann sich fragen, aus welcher Perspektive die Angst wahrgenommen wird – ob man sich damit identifiziert oder sie als Beobachter aus der Distanz wahrnimmt. Dies hilft, die Angst nicht zu übernehmen, sondern zu beobachten.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.