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Vereinswechsel im Jugendfußball: Wann er wirklich sinnvoll ist

49m 6s

Vereinswechsel im Jugendfußball: Wann er wirklich sinnvoll ist

Fischteicheffekt, Prestige, Spielzeit und Selbstkonzept: Wie Eltern, Trainer und Vereine bessere Entscheidungen für Kinder treffen können. Wann ist ein Vereinswechsel im Jugendfußball wirklich sinnvoll? Joscha und Sako sprechen über den Fischteicheffekt, den Sich-im-Ruhm-Sonnen-Effekt, Spielzeit, Selbstkonzept, Trainerqualität und die Frage, warum ein höherklassiger Verein nicht automatisch die bessere Entscheidung für ein Kind ist. Unsere Videoplattform für Fußballtraining Kostenloser Einblick in PLUS: Fortbildung Umgang mit Leistungsgefälle YouTube-Videos zum Fischteich-Effekt Du hast Kommentare, Feedback, Ideen oder eigene Fragen? Schreibe uns per Mail an [email protected]

Transcription

7880 Words, 48609 Characters

Speaker 1Spieltrieb, der Kinder- und Jugendfußball-Podcast von Advanced Football.
Speaker 2Sondern es geht um das Thema, wann ist ein Vereinswechsel für ein Kind wirklich sinnvoll und wann geht es eher um Status, Angst oder Erwartungen von außen. Und das wollen wir heute beleuchten, weil wir in der letzten Folge oder in der vorletzten Folge, besser gesagt, das schon mal angeteasert hatten, dass da heute eine Folge kommt. Weil es einfach jetzt zur jetzigen Zeit, zum jetzigen Zeitpunkt in der Saison ein extrem relevantes Thema ist. Die Vereinswechsel stehen wieder an. Es herrscht wieder eine gewisse Hektik im Sinne von, wo spiele ich, wo brauche ich noch neue Spieler her, wie soll ich das jetzt eigentlich als Elternteil machen. Und da wollen wir heute einfach mal so ein bisschen Orientierung geben und haben uns da zwei Effekte rausgesucht, die wir schon ab und zu mal besprochen hatten, aber heute einfach noch mal ein bisschen mehr in die Tiefe gehen möchten und einfach noch ein bisschen mehr in den Kontext setzen möchten. Bist du bereit, Sakko? Da sowas von, Josch. Sehr gut. Dann lass uns mal erstmal einsteigen. Guck mir da grundsätzlich um. Die Frage, warum ist denn so ein Vereinswechsel, und es ist tatsächlich ja völlig egal, welches Niveau das ist, also beschissenste F-Jugendniveau auf dem Dorf bis hin zum NLZ in der Großstadt in Berlin, ist es ja ein extrem emotionales Thema. Warum ist das so ein großes emotionales Thema? Was ist da deine Erfahrung oder deine Sichtweise drauf?
Speaker 3Also ich glaube, es gibt verschiedene Arten von Vereinswechseln und ja auch immer verschiedene. Es gibt verschiedene motivationale Grundlagen, die zu einem Vereinswechsel führen. Ich glaube, der klassische Fall, an den man dann denkt, ist ja von einem Verein, der entweder Niederklassiker spielt, also was die Ligenzugehörigkeit angeht, hin zu einem Verein, der in höheren Ligen spielt oder von einem Verein zu einem vermeintlich besseren Verein, der besser ausbildet. Es geht ganz einfach so, du wechselst in der C- oder B-Jugend aus einer Mannschaft weg. Die Kreisliga spielt hin zu einer Mannschaft, die Oberliga oder Landesliga C-Jugend spielt. Das ist ein Wechsel, glaube ich, an den man dann zuerst denkt, nämlich Spielerinnen und Spieler gehen dahin, wo ein höheres Leistungsniveau angeboten wird. Und das sind in der Regel die Spieler, die in ihrer Ursprungsmannschaft zu den Leistungsträgern vermeintlich gehören. Und das ist, glaube ich, die eine Form, was man aber auch nicht vergessen darf, ist also Wechsel, die mehr vielleicht als Flucht zu verstehen sind. Also ich habe einen Trainer oder ein Trainerteam, wo ich als Elternteil sage, das geht nicht, das funktioniert nicht. Ich möchte meinem Kind diese Menschen nicht aussetzen und die machen nächstes Jahr aber wieder die Mannschaft, wo mein Kind drin wäre. Dann auch dieser Vereinswechsel hat ja einen Grund, eine andere Voraussetzung, was die Motivation hinter der Entscheidung angeht. Und das gibt es dann letztendlich aber auch bis hin zu allen möglichen... Abzweigungen darunter irgendwie so. Also ich verstehe mich nicht mit dem Trainerteam. Ich bin nicht zufrieden, wie diese Gruppe irgendwie, also die Kinder vielleicht miteinander umgehen auch. Oder mein Kind ist Mobbing ausgesetzt, was vielleicht mit dem Trainerteam erstmal gar nichts zu tun hat. Also das alles gibt es ja auch noch. Und da finde ich aber, ist jetzt nämlich genau der Punkt, wo ich jetzt auch wieder an dich zurückgeben würde, weil ich habe das Gefühl, dass bei diesen Wechseln die Bedürfnisse des Kindes extrem im Mittelpunkt stehen. Also wie geht es meinem Kind, wie gehen die Trainer mit diesem Kind um, wie gehen die Kinder miteinander in der Mannschaft um. Da geht es ganz, ganz stark darum, wie sich mein Kind fühlt. Bei diesen leistungsbezogenen Wechseln habe ich das Gefühl, spielt das nicht ganz eine große Rolle.
Speaker 2Ja, definitiv. Ist dann oftmals so, und das ist auch wieder sehr, sehr liegenunabhängig oder leistungsniveau unabhängig. Ja, unabhängig, dass die gewisse Intentionen von den Eltern kommen oder von dem Umfeld. Und da spreche ich jetzt nicht irgendwie von hochqualifizierten Menschen, die das irgendwie einschätzen können, sondern da ist so ein grundsätzliches Gefühl von, hey, wir müssten eigentlich was ändern. Und es stellt in meinen Augen so ein bisschen die Frage in den Raum, wer trifft denn am Ende des Tages die Entscheidung für so einen Wechsel. Und du hattest das in der letzten Folge, vorletzten Folge, hattest du es angebracht, weil du, weil ich gesagt hatte, du hattest es präzisiert, weil ich gesagt hatte, ein Verein, der einen anderen Spieler haben möchte, der sollte auf jeden Fall die Eltern mit einbeziehen, bevor er das Kind fragt oder den Spieler fragt. Und da hast du dann nochmal präzisiert, weil ich auch nochmal in die Folge reingehört habe, völlig zu Recht, nämlich, nee, nicht mit einbeziehen, sondern über die Eltern das Ganze machen. Und da ist dann tatsächlich immer so die Frage, wer, wer trifft denn am Ende des Tages die Entscheidung? Ist es der Elternteil, das Elternteil oder die Elternteile? Ist es das Kind? Sind es die Trainer des alten Vereins? Ist es der Verein selbst? Ich glaube, die Frage muss man sich irgendwie stellen und sich irgendwie überlegen, wer sollte denn auch am Ende des Tages die Entscheidung treffen? Und um nochmal zurückzukommen auf deine Frage, ganz, ganz oft ist es eben so ein, die Eltern stoßen, wenn es um Leistungsgedanken, wenn es um Leistungsgedanken geht, dann vermeintlich stoßen die Eltern diesen Gedanken an und die Kinder lassen sich dann in noch mehr Unwissenheit wie die Eltern davon überzeugen und sagen, ja, okay, dann wechsle ich halt zum Dorfverein, der eine Liga höher spielt, weil da ist meine Wahrscheinlichkeit höher, besser Fußball zu spielen. Also ganz, ganz oft treffen die Eltern eigentlich letztlich die Entscheidung in einer deutlich, genau, oder in so einer Unwissenheit, wie es die Spieler eigentlich auch hätten. Und das finde ich irgendwie sehr, sehr problematisch.
Speaker 3Und wie meinst du deinen letzten Punkt? Könntest du das nochmal? Also wie meinst du mit die Eltern treffen, die Entscheidung, wie das Kind sie treffen würde?
Speaker 2In der gleichen Unwissenheit. Also, weil du auf diesen Leistungspunkt bezogen, Eltern wechseln, oder nee, Spieler wechseln den Verein, weil sie höher spielen möchten oder sich besser weiterentwickeln möchten. Und für sie geht es damit einher, dass man sagt, okay, ich muss eine Liga höher spielen oder ich muss bei Verein XY spielen. Der eine vermeintlich bessere Jugendausbildung hat, besseres Training hat, einen besseren Trainer. Aber so einfach ist die Gleichung ganz, ganz oft nicht. Heißt, es wird sowohl von Spielerseite als auch von Trainerseite, von Elternseite, wird ganz, ganz oft, werden falsche Rückschlüsse gezogen. Nämlich, ich muss da hinwechseln, damit ich mich besser entwickle. Und nur dort kann ich dann quasi mich so weiterentwickeln, wie es für meine Leistungssteigerung irgendwie sinnvoll ist. Und das ist ja aber ein Trugschluss. Und das bringt uns auch zu unserem ersten Überthema sozusagen, nämlich dem Fischteicheffekt oder auch großer Fisch im kleinen Teich genannt. Und zwar stellt sich da nämlich die Frage, was ist denn für die Entwicklung eigentlich wertvoller? Also, sollte ich Leistungsträger in einem kleineren Verein sein oder Mitläufer in einem sehr, sehr starken Umfeld? Kannst du das vielleicht nochmal in Kontext setzen und nochmal in deinen Worten erklären, was der Fischteicheffekt ist und was das mit dieser Aussage, die ich gerade getätigt habe, nämlich Leistungsträger in einem kleinen Verein sein oder Mitläufer in einem stärkeren Umfeld sein, was das bedeutet?
Speaker 3Ja, der Fischteicheffekt kam als Ergebnis eigentlich von Untersuchungen aus dem akademischen Bereich, aus dem Schulkontext das erste Mal auf, dass sich die Entwicklung von Schülerinnen und Schülern, die in ihren, ich muss es jetzt aus Mangel an anderen Worten, normale Klassen nennen, also einfach eine stinknormale Schulklasse halt, und dann habe ich ein Kind, das halt nur eins verschreibt, dem alles viel zu langsam geht und dann gibt es Momente, wo er für diese Kinder spezielle Förderprogramme gibt und sagt, okay, du kommst jetzt in eine Hochbegabtenklasse oder auf eine Hochbegabtenschule oder du bekommst ein Stipendium für dieses Internat. Wo Menschen sind, die genauso schnell kognitiv Zusammenhänge herstellen können, wie du es vielleicht kannst. Und dann wurden sich diese Wechsel angeschaut, um danach die Weiterentwicklung der Schülerinnen und Schüler zu beurteilen. Heißt, um in dem Bild zu bleiben, weswegen dieser Effekt auch so genannt wird, diese Schülerin, dieser Schüler war in der Ursprungsklasse der oder die Beste, heißt ein großer Fisch in einem kleinen Teich, auch deswegen, weil, wenn du der Beste bist, in der Regel viel Lob bekommst. Also die Lehrerinnen und Lehrer sagen, hey, klasse gemacht, super, oh, du warst ja schnell fertig. Die anderen schreiben vielleicht eher bei dir ab, fragen nicht nach Hausaufgaben. Du bekommst viel Anerkennung für deine Leistungsfähigkeit, die du dann da zeigst und hast und merkst, dass du besser bist als die anderen. Ohne Wertung erst mal. Bei diesem Wechsel in den neuen Teich, der viel größer ist, kann es nämlich sein, dass du jetzt mit deiner eigenen Leitung objektiv gesehen hast du dich ja nicht verschlechtert, aber mit der Vergleichsgruppe, die jetzt um dich herum noch besteht, bist du eben nicht mehr der Beste. Vielleicht bist du noch der Beste in einem Fach, aber in den anderen Fächern bist du jetzt Durchschnitt, vielleicht sogar im letzten Drittel. Objektiv gesehen bist du immer noch wahnsinnig gut, also verglichen mit der breiten Bevölkerung und dem Bevölkerungsdurchschnitt, aber die Referenzgruppe lässt deine Leistung kleiner erscheinen und schlechter erscheinen, als sie eigentlich objektiv ist. Zu was führt das? Du wirst vielleicht nicht mehr ganz so oft gelobt, du siehst, dass alle anderen dann die Tests 10 Minuten vor dir abgeben, weil die schon fertig sind. Für die war es einfach, in den Gesprächen auf dem Flur und Gang, stellst du fest, die reden ganz anders darüber, als ich das für mich wahrgenommen habe. So, das jetzt mal rein, also versucht ohne Wertschätzung, darzustellen, dass diese beiden Möglichkeiten kann es dann geben. So, jetzt wurde im Fischsteicheffekt ein nachteiliger Effekt nachgewiesen für Kinder, die ein schwach ausgeprägtes Selbstkonzept besitzen. Das bedeutet, das Selbstkonzept beschreibt meine eigene Wahrnehmung meiner Leistungsfähigkeit. Also, wie nehme ich mein Kompetenzniveau sozusagen wahr? Zu was bin ich zu leisten imstande? Wie nehme ich das für mich ganz persönlich wahr? Und wenn ich jetzt ein Kind bin, das darauf angewiesen ist, in dem Alter, in dem ich mich gerade befinde und in dem Prozess, in dem ich mich gerade befinde, dass ich Lob bekomme, dass ich Anerkennung bekomme, weil mich das motiviert, weil ich sonst vielleicht unsicher werde und unsicher bin, hilft mir das, meine Leistungsentwicklung hochzuhalten. Also, ich bleibe motiviert, ich gebe weiterhin Gas, ich habe Lust. Jetzt komme ich in das andere Umfeld, werde nicht mehr so oft gelobt, bin in manchen Sachen vielleicht eher der Langsamste oder eher langsamer. Und jetzt bin ich sowieso schon jemand, der eher kritisch mit meiner eigenen Leistungsfähigkeit umgeht und sie betrachtet. Jetzt habe ich auf einmal das Gefühl, ich bin dumm. Ich kann das nicht, ich bin schlecht, ich werde immer schlechter. Und das sorgt für einen extremen Druck, der objektiv vielleicht gar nicht notwendig wäre, aber eben durch das schwach ausgeprägte Selbstkonzept dann aufkommt. Wenn wir das Ganze jetzt mal auf den Fußball übertragen.
Speaker 2Achso, da ist eine Zwischenfrage. Ich habe keine Zwischenfrage, aber ich habe eine Anmerkung zu dem Thema Selbstkonzept. Also, weil ein Selbstkonzept ist, also bei allen Menschen auf der Welt, aber vor allem bei Kindern ist es etwas sehr, sehr Dynamisches und etwas sehr Fluides. Bedeutet ein Selbstkonzept, also ich habe nicht ein hohes Selbstwertgefühl, hohes Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und dann bleibt es auf einem gewissen Niveau, sondern es entwickelt sich und vielleicht, entwickelt sich das auch in unterschiedlichen Kontexten unterschiedlich stark, unterschiedlich schnell. Das bedeutet, nur weil ich jetzt, um den Übertrag zu bringen zum Vereinsfußball, nur weil ich jetzt in meinem Heimatverein quasi dieses große oder dieses Selbstkonzept habe von mir, okay, ich kann das, ich mache das, bedeutet das nicht, dass das in einem anderen sportlichen Umfeld auch funktionieren kann. Ja, also nicht, man darf quasi nicht diesen Druckschluss gehen, naja, mein Kind ist selbstbewusst, es hat Selbstvertrauen, das kann gut mit anderen Kindern im sportlichen Kontext, das funktioniert auf jeden Fall überall, sondern es kann sein, dass das einfach nur bedingt ist durch die Sicherheitsgedanken, Sicherheitsgefühle, die es bei euch auf dem Sportplatz nebenan bekommt, weil es da die Kinder kennt, weil es die Trainer kennt, die Eltern drumherum kennt. Wenn es jetzt weiterfahren muss in die größere Stadt, ist das natürlich ein ganz, ganz anderes Umfeld und es kann auch was mit dem Selbstkonzept machen.
Speaker 3Also da fällt mir ein, so der klassische Fall, eigentlich das, also das Kind ist zu Hause und das Kind ist zu Hause frech zum Beispiel, also es ärgert die Geschwister, es frecht gegenüber den Eltern und daraus leitest du genau nämlich das vielleicht als Druckschluss ab, nämlich zu sagen, oh, das hat viel Selbstbewusstsein, das kann ich jetzt überall hinschicken und es wird sich dort genauso verhalten wie hier, aber also genau das, was du beschreibst, ist glaube ich ganz wichtig zu beurteilen und ja auch zu beobachten als Elternteil. Wie ist denn, ein Kind in welchem Umfeld und weil wir jetzt ja einmal den Sprung zum Sport machen, wäre da dann genauso die Frage, wir haben ja ein sehr ähnliches System dann im Sport, heißt, wenn du in deiner Mannschaft der oder die Beste bist, dann hast du die Möglichkeit, in hochbegabten Klassen zu kommen, also das sind beispielsweise die Mannschaften in den Leistungszentren und in diesem Leistungszentrum ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass du nicht der oder die Beste bist, sondern dass da jemand schon der heißt, der besser ist und wahrscheinlich sogar viele Spieler, die besser sind als du und genau an der Stelle beginnt dann die Frage, was ist für das jeweilige Kind in dem jeweiligen Moment die beste Entscheidung für die prognostizierte Entwicklung des Kindes? Wenn wir jetzt genau das haben, ich stelle fest, dass mein Kind sehr selbstkritisch ist irgendwie mit sich dann nach solchen Spielen während des Trainings, viel hadert auch mit schlechten Entscheidungen, mit Ballverlusten, also wenn das dauerhaft ich sehe, dass mein Kind extrem, also unter Misserfolg leidet, wenn ich mir jetzt vorstelle, ich erhöhe die Misserfolgsquote in diesem neuen Umfeld nochmal um Faktor 3 oder 4, dann kann ich vielleicht eine Prognose daraus ableiten, eine Hypothese aufstellen zu sagen, wie wird denn das wahrscheinlich sein für mein Kind, wenn es Woche für Woche nach Hause kommt, weniger Spielzeiten bekommen hat am Wochenende, weniger Tore geschossen, weniger Lob vom Trainer, ein anderes Klima auch in der Kabine herrscht, auch schon in der U11, U12, U13 im Leistungszentrum und ist das das Umfeld, wo ich jetzt das Gefühl habe, dass dieses zarte Pflänzchen da besonders gut wachsen kann oder eben nicht oder das ist ja immer das andere, das man aufmachen muss, tut es meinem Kind gut, in seinem alten Umfeld 50 Tore die Saison zu schießen, dass die anderen Kinder sagen, oh schön, dass du heute da bist oder die anderen Kinder sagen, ah schade, dass du letzte Woche nicht da warst, weil wir hätten dich echt gebraucht auf dem Platz, ob das nicht für diesen jeweiligen Moment, in dem man das betrachtet, weil es sind ja keine Grundsatzentscheidungen und wie du sagst, es kann ja jetzt anders aussehen, als ich in einem Jahr darüber denken würde, weil Kinder sich eben verändern und das dann nicht mit der Brechstange zu erzwingen, zu sagen, naja, das wird ja schon lernen da im Haifischbecken, du musst halt lernen, die Ellenbogen auszufahren, ja, nee, vielleicht lernt das auch nicht, sondern zerbricht einfach an der ganzen Sache und dann hast du nichts gewonnen und vor allem, gibt es deinem Kind damit definitiv nicht besser.
Speaker 2Lass uns weitermachen mit dem zweiten Effekt, nämlich dem Sich-im-Ruhm-Sonnen-Effekt. Wie spielt der denn da jetzt in diese ganze Geschichte rein?
Speaker 3Wenn wir jetzt wieder den Schritt zurück zum akademischen Kontext machen, ist die Zugehörigkeit zu so einer elitären Gruppe, nämlich du gehörst zu dieser hochbegabten Klasse oder du gehörst zu dieser hochbegabten Schule. Allein das, also dass du weißt, ich habe ja die Möglichkeit, dass ich ja dieses Label bekomme. Also jemand hat entschieden, dass ich hochbegabt bin. Das alleine kann schon dafür sorgen, dass mein Selbstkonzept eine andere Ausprägung in dem Moment bekommt, weil ich halt weiß, okay, wenn ich dort bin, dann muss ich ja so gut sein, dass ich mir diese Selbstzweifel gar nicht so sehr machen muss, weil sonst wäre ich gar nicht dabei gewesen. Das ist ein positiver Effekt, den das Ganze haben kann, wenn ich ausgewählt werde und dann diese neue zusammenselektierte Gruppe als etwas wahrnehme, das meine Leistung grundsätzlich bestätigt, ohne dass ich was dafür tun muss. Ich gehöre dazu, also bin ich gut. Und da aber überwiegen, auch jetzt mindestens im akademischen Bereich, dennoch die Nachteile. Man muss jetzt in Summe abwägen, okay, der Wechsel kann jetzt Positives hervorrufen, der Wechsel kann auch Negatives hervorrufen, aber für Kinder mit schwach ausgeprägtem Selbstkonzept ist es dann auch ein bisschen schwierig, ist dann dennoch nachteilig, weil dann diese Dauerzugehörigkeit zur Gruppe doch nicht so sehr ins Gewicht fällt, wie sie es eigentlich tun könnte. Und das ist, glaube ich, das, worauf sehr viele aus sind, weil du hast es auch mit Ego angesprochen, der Eltern. Also es macht natürlich was mit mir als Eltern, mit dem Kind, wenn es halt dann, wie man es häufig sieht, das Kind eigentlich sieben Tage die Woche die Trainingsklamotten vom jeweiligen Bundesligisten anhat. Also egal, wo es hingeht, egal in der Freizeit, in der Schule, in der Schulklasse, jeder weiß, dass diese Gruppenzugehörigkeit da ist.
Speaker 2Ja, lass uns mal das Extremballspiel Bundesliga so ein bisschen rausnehmen, weil ich einfach glaube, dass das, also da gibt es noch andere Faktoren, die da mit rein spielen. Lass uns mal auf einer niedrigeren Ebene sein. Also das geht ja auch im Breitensport, wie gesagt, du kickst irgendwo eine E-Jugend auf dem Dorf. In der Quali-Staffel, wenn es da überhaupt nicht so ist, wenn es überhaupt irgendeinen Liga-Betrieb gibt und jetzt geht es halt darum, dass du in den nächstgrößeren Verein wechselst oder vielleicht sogar einen Nachbarort, der halt in der D-Jugend perspektivisch halt in der Bezirksliga spielt. Das ist ja öfter der Fall, als jetzt jemand wechselt zur Bundesliga. Wie ist es denn da, deiner Meinung nach?
Speaker 3Also ich finde, vor allem dieses Thema Liga-Zugehörigkeit, da werden sich die Wechsel dann auf Elternseite immer sehr einfach gemacht, weil, also es ist typischer, also, aber würde ich mir jetzt zu weit aus dem Fenster lehnen, wenn ich da eine Prozentangabe machen würde, aber es gibt ja zwei Möglichkeiten, zu einem besseren Verein zu wechseln, nämlich entweder du, fragst an oder du wirst angefragt. Also von irgendeiner Seite aus ging ja die Initiative für diesen Wechsel. Und wenn du anfragst, glaube ich, ist die Motivationslage nochmal eine andere, als wenn du angefragt wirst, weil du dich dann erstmalig überhaupt damit auseinandersetzt. Also du hast diesen Wechsel vielleicht gar nicht auf dem Schirm. Jetzt hast du die Option bekommen und jetzt auf einmal beschäftigst du dich eben damit. Und ich versuche das manchmal auch, weil wir auch das bei den Workshops haben, weil es immer wieder auch vorkommt, dass das Kind vom Trainer oder Trainerin auch der oder die Beste in der Mannschaft ist und dann diese Möglichkeiten zu den Wechseln ja häufig bekommt. Und ich versuche denen das auch durch ein Bild aufzumachen, zu sagen, wie wäre es denn bei dir, wenn du jetzt ein Angebot für einen Jobwechsel bekommen würdest? Und die sagen, du hast hier mehr Verantwortung oder du bekommst 5000 Euro mehr im Jahr. Würdest du dann direkt blind einfach zusagen, einfach nur, weil es ein bisschen mehr Geld gibt oder du andere Verantwortung hast? Vermutlich nicht. Du würdest so Sachen fragen wie, ja, wo ist denn der Standort eigentlich von dem neuen Arbeitgeber? Wie oft muss ich da hinfahren die Woche? Gibt es die Homeoffice-Möglichkeiten? Ja oder nein? Wie kann ich mir meine Zeiten einteilen als Arbeitnehmer? Also werden die übrigen Stunden vergütet oder nicht? Wie sieht es mit Gehaltserhöhungen aus? Wie regelmäßig finden die statt? Was genau erwartet die eigentlich von mir? Du hättest eine lange Kette anfragen, die du stellen würdest, ob dieser Wechsel für dich Sinn macht. Auch nur, also, auch wenn du dann weißt, dass ein Faktor besser ist. Nämlich, dass die sagen, hey, ich weiß, ich bekomme da ungefähr 80.000, du bekommst bei uns 85. Das würde dir nicht ausreichen. Auf dieser Basis würdest du nicht entscheiden. Im Spielkontext, also im Sportkontext habe ich das Gefühl, dass dieses Spiel in der Liga höher, dass das dann ganz oft schon das einzige Argument ist und du dich nur noch damit auseinandersetzt. Und da würde ich immer, also wenn ich mich jetzt in die Lage versetze eines Elternteils, würde ich immer ein paar Sachen einfordern, so wie ich es beim Jobwechsel auch machen würde. Erstmal würde ich in dem Fall jetzt meinen Verein informieren, dass diese Anfrage da ist. Das würde ich beim Job jetzt vielleicht nicht machen, je nachdem wie zufrieden ich und welches Vertrauensverhältnis ich habe zu meinem Vorgesetzten. Aber da würde ich es auf jeden Fall machen. Wir haben die Anfrage bekommen. Ich habe keine Ahnung, wie wir entscheiden. Wie soll ich das auch entscheiden ohne Informationen? Ich möchte, dass mein Kind dort mal zwei Wochen mittrainieren kann unter dem Trainer, der nächste Saison auch mein Kind trainieren wird. Ich möchte mir ein, zwei Spiele angucken, um zu sehen, wie der Trainer mit diesen Kindern umgeht, auch im Wettkampf. Ich möchte mir die Spielzeitenverteilung angucken, nicht fragen, sondern anschauen, um eine breitere Informationsbasis für die Entscheidung zu bekommen. Und ich finde, das wäre auch für den abgebenden Verein und den abgebenden Trainer, wir haben nämlich witzigerweise jetzt vor ein paar Minuten ja eine E-Mail bekommen von jemandem, der das Thema wieder aufgegriffen hat, aus unserem vorletzten Podcast zum Thema Abwerben. Ich würde als abgebender, in Anführungszeichen Trainer, nie anfangen, dagegen zu argumentieren, sondern ich würde Hilfestellungen für die Entscheidung mitgeben. Gerne, ihr dürft auch gerne dort zum Training gehen, gar keine Frage. Ich würde euch aber empfehlen, dass ihr euch anguckt, was ist halt wichtig für euch im Umgang mit eurem Kind? Also, wie schätzt ihr den Trainer ein charakterlich? Wie schätzt ihr ein, was hinter verschlossenen Kabinentüren passiert? Und wie schätzt ihr die Betreuung im Spiel ein und dass Spielzeiten gleich oder eben nicht gleich verteilt werden? Und schaut euch das zwei Wochen lang an, bitte. Ich stelle euch hier frei aus dem Training, gar kein Problem. Guckt es euch an und dann könnt ihr besser in Ruhe entscheiden. Weil ansonsten zwingst du sie ja nur auf Grundlage von einer Information zu entscheiden, nämlich ja, die spielen halt jetzt eine Liga höher und ihr spielt ja eine Liga niedriger. Und dadurch, dass du gar keine Optionen lässt, für die Eltern sich eine Entscheidung bilden zu können, müssen sie auf der Basis entscheiden, die ihnen zur Verfügung steht. Und das ist eben Liga-Zugehörigkeit. Oder das Image, das der neue Verein halt hat. Und das finde ich dann nicht gut, sondern ich würde da den Eltern die Möglichkeit geben, gute Entscheidungen zu treffen und dafür brauchen sie Infos.
Speaker 2Okay, Sakko. Okay. Dann lass uns mal zum Ende hin, oder Richtung Ende, mehr oder weniger, so ein paar, wenn möglich, mal gucken, ob wir da was rauskriegen jetzt, Entscheidungskriterien festmachen. Also, wenn wir, du hast jetzt schon ein paar Sachen im Laufe deiner Ausführung genannt, wenn wir Entscheidungskriterien definieren müssten, dürften, sollten, welche drei Dinge müssten denn erfüllt sein, damit du oder damit die Eltern in einem Wechsel, in einem Wechsel zustimmen sollten können, guten Gewissens. Ja, es ist völlig klar, dass man das nie weiß, wo es hingeht und wie sich das entwickelt. Kann ja auch sein, dass der Trainer, der versprochen wurde, dann plötzlich doch nochmal ein Angebot von woanders hat oder dass die Mannschaft doch nicht so zusammengestellt wird, wie es genannt wird. Was wären denn so Green Flags für dich, wo du sagst, okay, da macht es wahrscheinlich Sinn?
Speaker 3Vielleicht sind es auch mehr als drei. Ja, und also, ich sage es ja einfach mal nur so, wie sie mir einfallen, ohne jetzt eine Prioritätenliste daraus zu machen, aber fühlt sich mein Kind in dieser Gruppe wohl? Das wäre, glaube ich, eine der entscheidendsten Fragen, die ich hätte und ich würde mir jedes Recht rausnehmen, das in Erfahrung zu bringen. Also, mein Kind, glaube ich, diesen Wechsel, diesen Schritt zur Seite, ich weiß nicht mal, ob es ein Schritt nach vorne wirklich ist, so von der Qualität der Ausbildung, weil das hängt ja dann an tausend Faktoren. Aber diesen Schritt, den würde ich ich glaube, erst dann überhaupt in Erwägung ziehen, wenn ich weiß, ob mein Kind dort ein gutes Gefühl hat mit den Menschen, die es nicht kennt. Und deswegen auch nicht ein Training, also nicht ein Probetraining und erst recht kein Scouting-Tag. Da trainiert es ja nämlich auch nur mit Kindern, die noch nie da waren. Also, ich kenne ja gar nichts. Sondern in dem normalen Trainingsetting und da über einen Zeitraum von zwei Wochen. Und dann rede ich mit meinem Kind darüber, wie es sich dort fühlt. Und wenn das von Anfang an ein ungutes Gefühl hat, dann kühlt dieses Thema vielleicht auch beim Kind ein bisschen ab. Kinder sind ja dann manchmal auch sehr interessiert an diesem Wechsel, weil sie aber auch nicht die Konsequenzen dahinter verstehen. Heißt, das wäre für mich eine zentrale Punkt auf meiner Checkliste, den ich abhaken müsste.
Speaker 2Für mich ein zentrales Kriterium wäre, welche Situation herrscht bei mir momentan vor Ort. Also, du hast es am Anfang ganz kurz angesprochen. Fühlt sich das Kind nicht wohl in der momentanen Situation? Und damit meine ich gar nicht sportlich, sondern vielleicht auch zwischenmenschlich. Dann ist es durchaus ein valides Argument zu sagen, okay, wir wechseln jetzt. Und das ist ja das andere Extrem, das wir jetzt heute gar nicht besprochen haben, nämlich dieser falsche, in Anführungszeichen, Vereinsstolz oder Vereinsverbundenheit für einen Verein, der vielleicht als Gesamtjugendabteilung extrem beschissene Arbeit leistet und eigentlich es nicht verdient hätte, dass überhaupt jemand spielt, weil alles nur in die erste Mannschaft gesteckt wird an Geldern oder sonst irgendwas. Also, einmal fühlt sich das Kind in der momentanen Situation unwohl, dann absoluter Push, absolutes Push-Argument für mich zu sagen, okay, es sollte vielleicht zu einem Vereinswechsel kommen, wenn man das intern nicht abbilden kann. Ein weiteres Argument für mich wäre, und das hast du auch vorhin ja auch angesprochen mit diesem Selbstkonzept, habe ich einfach ein Kind, das Lust hat auf diese Herausforderung. Und das hängt natürlich immer stark vom Altersbereich ab, das hängt natürlich stark auch ab für, in welcher Lebensphase Situation ist das Kind jetzt gerade, was ja da auch ganz oft mit reinspielt, ist so dieses Thema Schulwechsel, passiert oft, weiterführende Schule, weil das merke ich auch ganz, ganz oft, die Kinder sind in der F-, in der E-Jugend glaube ich auch noch, in der Grundschule relativ zentral, also zumindest auf dem Land, relativ zentral und relativ nah am Heimatverein, am vermeintlichen Stammverein. Und dann wechseln sie auf eine weiterführende Schule, die ist vielleicht ein bisschen außerhalb. Und dann ändert sich ja automatisch auch der Freundeskreis so ein bisschen, der erweitert sich ja. Und dann kann es natürlich sein, dass vier, fünf, sechs Jungs bei einem anderen Verein spielen aus meiner neuen Klasse aus der weiterführenden Schule. So. Und dann muss ich diese Situation nochmal neu bewerten, weil dann ist es eben nicht nur die Truppe aus dem Dorf, die quasi in die gleiche Klasse gegangen ist, geht auch in den gleichen Verein, sondern vielleicht hat sich halt mein Freundeskreis geändert. Und vielleicht sollte ich das mit einbeziehen, neben diesen reinen Leistungsgedanken. Wann sollte ich wechseln und wohin sollte ich wechseln?
Speaker 3Das, da schließe ich direkt an mit einem weiteren Punkt, der vielleicht manchmal, also du kannst aus Leistungszentrums Thematik zumindest beurteilen, etwas unter den Teppich gekehrt wird, nämlich kann ich das organisatorische überhaupt leisten als Familie, mein Kind in dieses neue Umfeld zu bringen. Dazu zählt, wie oft haben die Training, wie weit ist dieser Verein weg und was ist die Frequenz an Wettkampfveranstaltungen am Wochenende. Weil in meinem alten Verein habe ich vielleicht zweimal die Woche Training gehabt und fünf Minuten zum Dreheskalender gefahren und die hatten halt sechs oder sieben Spiele pro Hin- und Rückrunde. Und der Der neue Verein trainiert dreimal die Woche und hat oft doppelbelegte Wochenenden. man es halt kennen, vor allem Hallenturniere und so, da wird ja richtig geballert dann, was das angeht. Da muss ich mich ja schon auch fragen, kann und möchte ich das leisten? Also ist das was, wenn ich jetzt noch zwei weitere Kinder habe, die vielleicht auch noch Sport machen, dann setzt uns das an organisatorische Grenzen womöglich zu einem Maß, wo es nicht mehr gesund ist für uns als Familienverbund, dann diese Entscheidung mitzutragen, zumindest zum jetzigen Zeitpunkt. Und ich wollte deswegen bei dir anschließen, weil wenn da schon fünf sind und man sich mit den Eltern die Fahrten aufteilen kann, die haben halt Nachmittagsunterricht und da werden Tauschen, also da wechseln wir dann durch, wer die Kinder von der Schule abholt und zum Training bringt und sowas, dann sieht es ja wieder anders aus. Aber diese Informationen bräuchte ich dann auch nun mal irgendwann. Und selbst auf Ebene Leistungszentrum ist es ja dann so, dass, also klar manchmal ein Bustransfer, aber manchmal hatten wir schon das Argument auch gebracht zu sagen, hey, da sind noch zwei Kinder, die kommen bei dir aus der Region um zehn Kilometer. Die aktuell bestehenden zwei treffen sich immer da am Park and Ride und dann fährt von da aus eine Familie. Also theoretisch müsstet ihr wahrscheinlich nur einmal die Woche fahren, diese weitere Strecke. Das war zum Teil ein Argument zum Überzeugen von was das Organisatorische angeht. Aber dann hätten wir das auch noch mit abgedeckt, weil dann hätten wir in Summe das Thema, fühlt sich mein Kind im neuen Umfeld wohl? Fühlt sich mein Kind im bestehenden Umfeld wohl? Dein Punkt war also Selbstkonzept und also auch Thema, wie heißt du, das vermodelt jetzt eigentlich mit dem Selbstkonzept. Du hast das Selbstkonzept gesagt und dann dazu das Thema mit der Schule aufgebracht, mit den Freunden weiter. Genau, mit der
Speaker 2Erweiterung der Lebenswirklichkeit, des Lebensumfelds. Aber das ist ein guter Punkt, dass du jetzt gerade die Aufzeichnung machst, weil das ist mir jetzt gerade gekommen. Wir sprechen jetzt, haben jetzt viel über äußere Faktoren, also nicht ganz sportliche Faktoren gesprochen. Es gibt ja auch klare sportliche Kriterien, die ich eigentlich abhaken müsste, damit das sinnvoll ist, so ein Wechsel. Und da wäre für mich das Erste, ist der Trainer gut? Und gut heißt nicht, dass er irgendeine Lizenz hat oder gut heißt, dass er irgendwie früher mal in der, weiß ich nicht, Landessieger gekickt hat, sondern gut ist, ist es ein cooler Typ, der mit Kindern, mit Spielern umgehen kann. Und das ist erstmal die aller, aller wichtigste Sache. So, weil wenn das nicht passiert, kann der fachlich noch so gut sein, wenn die, wenn der Zwischenmensch es nicht schafft, Kinder, Spieler, egal welchem Alters, auch im Erwachsenenbereich abzuholen, dann wird das nicht funktionieren. So, das ist quasi die erste Frage, die ich mir stellen muss. Also ist das ein guter Trainer? Ein guter Trainer auch vor allem für mein Kind. Und das Zweite und mit, genauso wichtig eigentlich wie diese Trainerthematik, bekomme ich genug Spielzeit. Weil nichts, das hast du vorhin auch schon gesagt, nichts ist schlimmer als ein Spieler, ein Fußballer, ein Kind, das quasi auf der Bank sitzt. Und wenn ich schon vor dem Wechsel mir überlegen muss, boah, das wird ganz schön krass und da muss ich richtig reinhauen und es kann schon sein, dass ich viel auf der Bank sitze, dann muss ich mir schon überlegen, macht das tatsächlich Sinn? Also sportlich gesehen, Trainer, ist der gut? Kann der was? Hat der Bock auf meinen Sohn, auf meine Tochter? Und zweiter sportlicher Punkt, wie ist die Spielzeit perspektivisch? Ist die mir gegeben? Wird die mir vielleicht zugesagt sogar? Das wäre der zweite wichtige Punkt.
Speaker 3Ja, und das hängt ja dann auch wieder vom Alter und dem Wettkampfmodell zusammen, weil wenn wir jetzt an die D-Jugend denken, irgendwie im Neuen gegen Neuen, jetzt ohne Twin-Game-Format oder sonst was und der Trainer hat halt einen 19-Mann-Kader und da kommt jetzt noch mein Kind als Zwanzigster dazu, dann kann ich mir ja ausrechnen, wie hoch die Spielzeiten bei Gleichverteilung zumindest wären, nämlich bei 50% der zur Verfügung stehenden Spielzeit. Und dann ist es eben auch eine Frage, die unbedingt zu stellen ist, wie nutzt ihr denn die Spielzeiten? Also alle gleich, nur nach Leistung und was bedeutet das? Also wie viel hat das Kind letzte Saison bei dir gespielt, das am wenigsten Spielzeit bekommen hat und wie viel hat das Spiel, das am meisten Spielzeit bekommen hat? Weil daraus muss ich dann auch für mich ableiten. Was ist denn da realistisch als Durchschnitt, der vielleicht zu erreichen wäre?
Speaker 2Absolut. Okay, Sakko. Dann, wir haben jetzt einige Sachen besprochen. Man merkt auch in der Gesprächsführung bei uns, das ist ein wahnsinnig komplexes Thema und ich glaube am Ende das alles Entscheidende und es ist das, was am öftesten halt nicht passiert ist, sich eher als Elternteil, als Erziehungsberechtigter zu sein und für das Kind oder für den Spieler, für die Spielerin zu entscheiden, macht dieser Wechsel tatsächlich Sinn oder geht es mir tatsächlich nur um Prestige und Ansehen und vielleicht möchte ich dem eigenen Verein auch irgendwie was auswischen. Wenn ich das ausblenden kann und mich quasi über all die Sachen unterhalten kann, auch innerlich in meinem Kopf, wenn ich mit mir selber argumentiere, über die wir gerade gesprochen haben, Selbstkonzept meines Kindes, Umfeld, das vielleicht passender ist für mein Kind, wie ist der Trainer, wie sind die Spielzeiten, wenn ich das ehrlich beantworten kann, ohne dass da quasi ein Groll gegen den eigenen Verein dabei ist, ohne dass da eine Angst dabei ist irgendwie, nur dann kann so ein Wechsel funktionieren und dann ist es auch okay. Und dann merkt es auch das Kind und vor allem, das finde ich auch ganz, ganz wichtig, dann kann ich auch für mich sagen, hey, vielleicht klappt es auch nach, also hatten wir in der letzten Folge ja auch, vielleicht klappt es nach einem halben Jahr nicht und ich sage, ich möchte wieder zurück, weil alles, was ich mir jetzt überlegt hatte, wir hatten es so und so gedacht, das ist nicht eingetroffen, wir würden gerne wieder zurück, wir haben gemerkt, das ist nichts für uns. Und das ist vielleicht noch so ein letzter, abschließender Punkt, der also im Fußball gefühlt noch mal krasser ist als im echten Leben, man sieht sich immer zweimal. Also es ist egal, mit welchen Menschen wir Kontakt haben, man sieht sie zweimal im beruflichen Kontext, also wir arbeiten ja im Fußball, es ist aber auch im sportlichen Kontext so. Also wie oft habe ich schon Spieler erlebt, die sind früh irgendwie extrem hoch gewechselt und die kommen dann spätestens in der A-Jugend oder in der aktiven Zeit wieder zurück, weil sie halt nicht Profifußballer werden, weil sie halt dann doch zur, weil sie nicht zur Bundeswehr gehen oder irgendwie doch eine Ausbildung machen müssen oder doch studieren müssen und da einfach zu wissen, hey, nichts, keine Entscheidung eigentlich auf dieser Welt im Fußballbereich, die ich treffe, ist so endgültig, dass es nicht wieder zu einem Zusammenkommen in irgendeiner Form kommen könnte.
Speaker 3Ja, okay. Kleine Weisheit noch zum Abschluss. Ich hätte jetzt noch einen Punkt, den ich anbringen wollte, ich habe dir aber zu angestrengt zugehört und der ist mir jetzt kurzzeitig wieder entfallen. Moment. Ach so, ah ja. Und zwar, wir reden ja auch oft gar nicht von Vereinswechsel. Also ich wechsle oft nicht zu einem neuen Verein, sondern ich wechsle eher zu einem neuen Trainer. Also das glaube ich, darf man auch nicht vergessen. Es ist ja oft so, dass dann also, selbst bei den Leistungszentren ist der Unterschied zwischen dem U13 und dem U14-Trainer teilweise riesig. Wie er als Trainer drauf ist, welche Trainingsmethodik er hat, wie er Spielzeiten verteilt. Guter Punkt, ja. Das ist auf einmal, nach einem Jahr, ist es wieder ein ganz neues Setting. Und das ist im Breitensport ja nochmal extremer, weil noch weniger Regularien greifen, die die Trainer als Vorgaben haben in den meisten Fällen. Und dann hast du wechselst du eben zur D-Jugend. Da hast du dann jetzt im zweiten Jahr D-Jugend diesen Trainer, der diese Mannschaft irgendwie vielleicht auch zusammengesichtet hat und da sich Mühe gibt und ein guter Typ ist. Du weißt aber, dass der vielleicht gar nicht weitermacht, weil er seinen Sohn trainiert, der junger Jahrgang ist und der wird dann nochmal U13 bleiben. Und das mit einzubeziehen und zu wissen, dass ich ja eigentlich nicht in diesen neuen, super strukturierten Verein wechsle, sondern ich wechsle jetzt kurzzeitig in die Mannschaft von diesem Trainer. Und dann ist die Frage, was mache ich nach einem Jahr eigentlich wieder? Ja. Weil hier weiß ich vielleicht in meinem Bestandsverein eher, was Phase ist, weil der seit vier Jahren die Kinder trainiert und der hat auch schon gesagt, dass er noch zwei Jahre weitermacht. Das ist auch eine andere Informationsgrundlage als die Blackbox neuer Verein. Und ich hatte das auch, weil wir immer wieder mit unseren ehemaligen Schützlingen Kontakt haben, beziehungsweise die Eltern sich bis heute noch melden und dann so U16 und U17 und was machen wir? Und ich habe die Möglichkeit, zu diesem Verein zu wechseln. Und sag ich ganz ehrlich, ihr müsst es einfach von Jahr zu Jahr sehen auf dem Niveau. du wechselst so U16 dahin und du weißt aber, der U17-Trainer ist ein völliger Psychopath, der auch gar nicht auf den Spielertyp steht, den dein Kind repräsentiert. Dann spiel ein Jahr da und dann überleg dir, wo ihr dann hin wechselt. Weil es ja auf der Trainer
Speaker 2Seite auch eine ganz gleiche Dynamik gibt. Also es ist ja jetzt nicht so, dass jeder Trainer wie Norbert Elger U19-Trainer bei Schalke ist für 20 Jahre.
Speaker 3Ja, und das glaube ich auch oft mit Bedenken. Was ich aber den Vereinen mitgeben möchte, die uns diese Fragen stellen, weil das sind in der Regel nicht die, die aufnehmen, sondern die, die abgeben, dass man nicht von Anfang an, da ist immer so eine Schärfe drin. Es ist immer dieser andere Verein und die sind, das ist total unmoralisch, was die machen. Und es wird immer jünger und auf diesem Weg und dem Weg werden die Eltern angesprochen. Und was willst du jetzt dagegen machen? Also, dann Bist du sauer auf den Trainer dieser Mannschaft? Beim Turnier gebt ihr euch nicht die Hand. Das bringt dich doch nicht weiter.
Speaker 2Sorg dafür, dass wenn diese Anfragen kommen, die Eltern lächeln und die Kinder lächeln. Jetzt in dem Beispiel, was du gerade beschrieben hast mit der F-Jugend aus der E-Mail, dass die lächeln und sagen, ja, mag sein, dass ihr Interesse an uns habt, aber schau mal, was wir hier für einen geilen Verein haben oder für nicht. Und wenn es nur der untere Bereich ist, wenn es nur ist, hier in der F-Jugend gibt es halt alle zwei Wochen XYZ und das gibt es bei euch halt nicht.
Speaker 3Das wäre Endstufe, also den Verein und die Nachwuchsbeteiligung dahin entwickeln, dass das dann die Antwort ist. Und die Zwischenstufe für mich wäre noch, die Anfrage kommt und die Eltern sagen, hey, vielen Dank, ich bespreche das mal mit unserem Trainer. Also, dass für die Eltern halt glasklar ist, weil du ihnen schon am Elternabend und früh diesen Weg geöffnet hast, zu sagen, wenn euer Kind gut ist, dann kann es sein, dass ihr halt angesprochen werdet. Typischerweise passiert das von diesen zwei, drei Vereinen. Wenn das der Fall ist, lasst uns einfach offen sprechen. Also, wir hatten jetzt in den letzten drei Jahren sechs Spieler, die gegangen sind. Da sind wir irgendwie auch stolz drauf, weil die spielen jetzt hier vier Ligen höher als hier. Das ist cool. Wir hatten aber auch fünf Spieler, die sind gewechselt, die sind jetzt wieder da und leider ist es da nicht so eingetreten. Deswegen lasst uns einfach angucken, in welchem Fall ihr seid quasi und was ich euch empfehlen kann. Die Entscheidung trifft am Ende ihr. Aber dann können wir zumindest einfach darüber reden, wie die Entscheidung ausfallen kann. Und ich werde euch niemals Steine in den Weg legen. Und wenn du diese Offenheit dann einfach kommunizierst und diese Transparenz, dann genau das nämlich. Eltern werden angerufen oder angequatscht. Eltern haben ein Lächeln auf den Lippen. Sagen, ah ja, vielen Dank, schön, dass ihr irgendwie unser Kind da anerkennt und die Leistung von unserem Kind. Bitte nie mit unserem Kind sprechen, immer mit uns. Und wir nehmen das Thema mit und besprechen es mit unserem aktuellen Trainer. Aber wenn du von Anfang an, wenn du diese ablehnende Haltung hast, dann wird niemals ein Elternteil offen auf dich zukommen. Dann baust du eine Mauer auf, die halt schwer einzureißen ist. Da hast du ja auch nichts gewonnen.
Speaker 2Absolut. In diesem Sinne, schickt uns gerne eure Erfahrungsberichte und auch vielleicht spezielle Situationen an podcast.advance.football. Wir lesen die alle. Wir lesen die auch im Podcast parallel, wie Sacco gerade schon angesprochen hat. Wenn ihr uns eine E-Mail schickt, die geben uns ja auch immer wieder Futter für neue Diskussionen oder neue Perspektiven, die wir einnehmen können. Sacco, ich, ja, wir müssen noch einmal... Wir haben noch zwei in Sendung. Ja, genau.
Speaker 3Wollte ich eher sage, abspielen. Ich, ich, ja, ich... Du hast vor 20 Minuten schon gesagt, dass du zum Ende kommen willst.
Speaker 2Deswegen, ja, es hat sich doch ein bisschen verlängert. Und zwar, wir haben ja in der vorletzten Folge darüber gesprochen. Nein, nicht in der vorletzten. Doch, in der vorletzten. Auch in der vorletzten, aber noch länger her. Ja, genau. Tatsächlich. Zu einmal Saccos Idee mit dem Spielformat, mit dem Unentschieden. Kannst du vielleicht nochmal kurz erklären in zwei Sätzen? Zwei Sätze?
Speaker 3Ja, es gewinnt, bei einem Unentschieden gewinnt die Mannschaft, die das letzte Tor geschossen hat, das als Regel einzuführen.
Speaker 2Das war der erste Punkt. Und der zweite Punkt, auf was sich die Einsendung bezieht, war... Nochmal, und das hören wir uns jetzt an, live, nämlich von Aaron aus Zippernick.
Speaker 4Hallo Sacco, der Aaron aus Zippernick, grüß dich. Ich habe gerade euren Podcast gehört, zu deinem Thema Unentschieden, letztes Tor. Derjenige gewinnt, ist meines Erachtens auch schon so bei den Kinderfestivals, wenn Champions League Monos gespielt wird, auch von Abstieg. Wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Und wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Und wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Und wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Und wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Und wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Und wenn Unentschieden ist, entscheidet immer das Letzte. Das letzte Tor, die Mannschaft steigt dann quasi auf. Selber ausprobiert, noch nicht im Spiel. Bei mir war immer, das letzte Tor entscheidet, wenn ich nochmal ein bisschen Spannung reinkriegen möchte. Kommuniziert habe ich es dann meistens immer so, weil ihr habt ja gesagt, die acht Kinder beschweren sich dann, die haben 4-0 geführt und die schießen ein Tor. Kommuniziert habe ich es dann meistens immer so, dass die einen mit den vier Toren das Spiel so gewonnen haben und die haben halt das letzte Tor geschossen. Also steht es irgendwie... Ein bisschen unentschieden. Also, naja. Ansonsten immer letztes Tor entscheidet. Zu deinem einen Thema von vor ein paar Podcasts vorher. Mit dem Ergebnis, was sich zur Hälfte umdreht. Das heißt, eine Mannschaft gewinnt 3-1. Das heißt, die Mannschaft, die 3-1 gewonnen hat, liegt in der zweiten Hälfte 3-1 zurück. Unfassbar gut angenommen von meiner Mannschaft. Ich werde jedes Mal, wenn wir ein Spiel machen, gefragt, ob wir das spielen können. Es wird immer anders gemacht, habe ich das Gefühl. Also bei manchen, die wollen auch nur 2-1 dann gewinnen, die erste Runde. Manchmal verlieren sie sich auch komplett und schießen dann doch fünf Tore. Ist immer witzig. Aber wird unfassbar gut angenommen. Vielen Dank für den Tipp dafür. Genau. Das war das dazu. Falls du noch Fragen hast, immer her damit. Bis dann.
Speaker 2Grüße gehen raus in den Berliner Speckgürtel an Aron aus C-Panik. Einheit. Eski-Einheit C-Panik, glaube ich. Ja, sag gut. Teilweise werden deine Ideen doch umgesetzt. Wer hätte es gedacht? Vielleicht für Anlass, dass das den Einzelnen... Einen oder anderen doch auch, um das nicht auch anzuwenden im Training selbst.
Speaker 3Ja, also ich freue mich auch, dass Aron war einer. Ich habe nochmal eine Rückmeldung bekommen darüber, dass das Format sehr cool funktioniert hat. Mit dem Game Management. Das war nämlich das Zweite, was uns jetzt nicht eingefallen ist. Du nimmst das Ergebnis mit ins zweite Spiel. Heißt, du gewinnst das erste 2-0 und das zweite geht dann 0-2 los. Und das Ziel ist es, zwei Spiele in Folge zu gewinnen. Ja, aber finde ich schön, dass nicht alle Menschen da draußen aus dem Kinder- und Jugendfußball so Innovationsverweigerer sind, sondern offen für neue Ideen, offen, das auch mal auszuprobieren und die positiven Erfahrungen dann auch rückzuspielen.
Speaker 2Apropos positive... Apropos schöne Erfahrungen, abschließende Worte von der E-Mail, die wir jetzt beide parallel gelesen haben. Ich lese einfach vor und beende dann damit den Podcast. Und zwar... Der zweite Punkt, eure Regelidee bei Unentschieden. Die Regel, dass bei einem Unentschieden die Mannschaft gewinnt, die das letzte Tor erzielt hat, finde ich richtig gut. Wende ich seit einem Jahr an und für die Kids ist die Regel komplett verständlich und besser als zum Beispiel die Schere-Stern-Papier-Regel bei Unentschieden. Meine Intention dahinter, führt eine Mannschaft knapp, ist sie gezwungen weiterhin auf das nächste Tor zu spielen, da sie bei einem Gegentor sonst verliert. Gleichzeitig hat die Mannschaft weiterhin eine reelle Chance zu gewinnen und gibt entsprechend weiter Gas. So bleiben bei knappen Spielen beide Teams aktiv. Die eine Mannschaft muss konsequent verteidigen, die andere alles investieren, um noch zum Sieg zu kommen. Aus meiner Sicht ist das extrem förderlich für die Intensität und die Entwicklung der Kinder.
Speaker 3Das möchte ich noch ergänzen, weil wir haben es ja nicht gewusst, dass das auf diesen Funenio-Festivals zum Teil schon gespielt wird. Es gab ein paar Rückmeldungen, bei Champions-League-Modus ist das bei uns schon. In einem Jahr der Fall. So innovativ war die Idee dann wohl doch nicht, wenn selbst der Verband draufkommt. Ja, deswegen cool, dass das eingesetzt wird. Scheint ja auch super zu funktionieren. Also es ist jetzt keiner dabei, der gesagt hat, bei uns wird das gemacht, bei den Champions-League-Modi. Und ich finde es scheiße und die Kinder hassen es. Sondern eigentlich sind alle happy damit und sagen, ja passt halt. Also wie er sagt, besser als Schere-Stern-Papier.
Speaker 2Definitiv in diesem Sinne, bitte denkt daran. In diesem Podcast, vor allem mit diesem Thema jetzt, das wird nicht nur euch betreffen als Trainer, Papa, Trainer, Mama, Jugendleiter, sondern auch viele eurer Eltern, teilt diesen Podcast sehr, sehr gerne auch in eure WhatsApp-Gruppen. Weist darauf hin, hey, die sprechen gleich am Anfang vom Podcast über dieses Thema. Es gibt kein anderes Thema, das davor geschalten ist. Und kommentiert gerne diesen Podcast, Spotify, Apple Podcast, bewertet ihn. Und dann hören wir uns nächste Woche wieder, Sakko. Vielen Dank für deine Zeit. Wir sagen Tschüss. Tschüss.

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