Verbunden bleiben als Paar: Nähe schaffen, auch wenn der Alltag euch fordert #166
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In der Podcastfolge "Papsychologie" werden Themen wie Nähe und Verbundenheit in Beziehungen behandelt. Rituale können helfen, Struktur und Verbundenheit im Alltag aufzubauen, während Wertschätzung zeigen und den Druck aus der Beziehung nehmen wichtige Strategien für eine gute Partnerschaft sind. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich bewusst mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und sie aktiv in den Alltag einzubinden, um eine gesunde Beziehung zu pflegen. Durch die Etablierung von Ritualen, das Zeigen von Wertschätzung und das Reduzieren von Stress können Paare ihre Nähe und Verbundenheit stärken und Konflikten vorbeugen. Es wird empfohlen, sich gegenseitig mit Achtsamkeit zu begegnen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um eine liebevolle und unterstützende Partnerschaft zu fördern.
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"Papsychologie" der Podcast mit Anug Al-Germissen. Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen "Papsychologie Podcast" Folge. Nähe und Verbundenheit ist etwas ganz wunderbares, was wir natürlich in unseren Beziehungen finden können. Aber es sind auch die Dinge, die am schnellsten wieder abhanden kommen, wenn Streit aufzieht oder man sich irgendwo distanziert wird in der Beziehung. Deshalb möchte ich dir heute die allerbesten Podcastfolgen zum Thema Nähe und Verbundenheit gemeinsam einmal vorstellen, dass du dich einmal wirklich intensiv mit dem Thema beschäftigen kannst, wie man Nähe im Alltag bei Stress in schwierigen Situationen wieder aufbauen kann und sicherstellt, dass diese auch bleibt. Dich erwarten in dieser Folge Tipps von anderen Psychologinnen und Parterapäutinnen, der Nachbarnheit, Ideen und ganz konkrete Strategien um die Verliebtheit auch im Alltag Stress nicht zu verlieren. Lass uns direkt anfangen mit einigen dieser Strategien. Hast du dir auch schon mal gewünscht, dass du dich im Alltag mit deinem Partner in einer Partnerin so richtig verbunden fühlst und vielleicht irgendwie so eine Szene passiert, wo du nach Hause kommst und du sagst, "Hey Schatz, ich bin wieder da" und die andere Person antwortet dir dann direkt und sagt, "So was wie, schön dich zu sehen, wie geht's dir?" Und da du einen verdammt blöden Tag hattest, sagst du dann vielleicht so was wie, ehrlich gesagt nicht so gut, es war ein richtig stressiger Tag und ich fühl mich irgendwie ausgebrannt. Und vielleicht würde dann die andere Person so was sagen wie, "Oh Mann, dann nass ich dich jetzt erst mal in Ruhe, ich weiß, wenn du gestresst bist, musst du erst mal wieder runterkommen, mach erst mal das, was dir gerade gut tut." Und wie wäre es dann, wenn wir uns heute Abend mal ganz in Ruhe hinsetzen und du mir einfach mal erzählst, was passiert ist, vielleicht können wir uns ein Thema machen und du redest dir alles von der Szene, wie klingt das für dich? In dieser kurzen Sequenz haben wir ganz, ganz viel Verbundenheit und Nähe und Vertrauen schon aufgebaut und ich glaube, viele von uns die wünschen sich, dass das so passiert und dass wir so miteinander reden. Aber, seien wir ganz ehrlich, das ist nicht immer so einfach, denn da können uns manchmal so einige Sachen in die Quere kommen, so was wie eben der Stress, dass wir nicht wissen, wie wir das aussprechen sollen, dass wir vielleicht aber auch nicht wissen, wo wir achten müssen, um diese Nähe und Verbundenheit im Alltag wirklich aufzubauen und dass wir dann da stehen, wir vielleicht merken, uns geht es nicht so gut, wir wünschen uns eigentlich was von alle anderen Personen, das kommt nicht und das ist dann eigentlich genau den Gegenteiligen Effekt, nämlich, dass wir uns mehr voneinander distanzieren und das Gefühl haben, ich habe jetzt eigentlich auch gar keinen Bock mit dir zu reden und damit das nicht passiert, brauchen wir Strategien in unserem Alltag, denn so eine schöne Verbundenheit und Nähe, die Sätze, die vorhin gerade in dem Beispiel waren, die kommen nicht einfach von ungefähr, denn sowas kann man üben und man kann es auch sich bewusst machen, was es dafür braucht. Aus diesem Grund gehen wir heute einmal drei Strategien durch, die Alltagstauglich sind und die du ganz konkret in deiner Partnerschaft umsetzen kannst, um eben mehr Nähe im Alltag zu haben. Gehen wir direkt mal rein. Bei Strategie 1 geht es darum, Rituale aufzubauen, denn diese Rituale, die helfen uns Struktur in unseren Alltag zu bekommen und gerade an stressigen Tagen, es ist besonders schwer, immer die guten Umsätze, die Ideen, die wir haben für die Beziehung auch wirklich umzusetzen und das Ganze mal schnell in Vergessenheit geraden, das ist nur menschlich, aber halt natürlich auch blöd am Ende des Tages. Und damit das nicht passiert und damit wir mit unserem begrenzten Ressourcen so viel verändern und positiv beeinflussen können, wie es geht, brauchen wir ganz bestimmte Strukturen und das sind eben Rituale. Mit Ritualen meine ich jetzt also nicht irgendwie eine komische Tänze oder mit Federn irgendwie durch die Gegendrennen, sondern einfach ganz bestimmte Strukturierte Abläufe, die in festen Teil unseres Alltags haben. So ein bisschen sowie Zehne putzen. Also das machen wir ja auch jeden Tag ungefähr zu selben Uhrzeit vielleicht und ohne großte Rebenach zu denken. Denn es hat seinen Festenplatz in unseren Abläufen und das sorgt dafür, dass wir das nicht vergessen. Und so hilft uns das Ritual des Seine putzens dabei, langfristige, negative Konsequenzen, wie zum Beispiel Carious zu vermeiden. Und im Beziehung ist es jetzt nicht Carious, aber vielleicht eher sowas wie Streit und Distanz, die mit der Zeit sich in unsere Beziehung reinwuseln, die wir da wieder raus haben wollen. Und dafür brauchen wir ganz konkrete Strategien, um uns dabei zu helfen. Ich werde jetzt einmal mit dir zusammen drei verschiedene Beispiele von solchen Ritualen durchgehen und du kannst dir die rauspicken, die du am besten findest und die für dein Alltag und für deine Partnerschaft am besten erscheinen. Fangen wir an mit einem Ritual, dass die meisten von euch wahrscheinlich machen und das ist ein Ritual beim begrüßen oder verabschieden. Also mein Kenntest, dass man sich irgendwie noch mal so was sagt wie "Hey, wir sehen uns nachher, habt dich lieb" oder dass man sich in Kurs gibt oder sich kurz umarmt. All diese Dinge sind ja kleine Rituale, die wir schon in unserem Leben haben. Um eben den Kontakt zu der anderen Personen herzustellen. Jetzt kann es nur sein, dass wir das ja unachsamer noch machen. Also das passiert halt häufig, wenn so eine Gewohnheit automatisiert wird. Also wenn wir das schon so lange kennen, dass wir gar nicht mehr so wirklich darüber nachdenken, was eigentlich gut ist, weil dann machen wir es einfach. Aber auf der anderen Seite kann es sein, dass wir das gar nicht so mitnehmen oder gar nicht so erleben, dass da wirklich schöne Nähe und Verbundenheit überhaupt hergestellt wird. Das bedeutet, wenn du schon so ein Ritual hast, also dass ihr euch zum Beispiel zum Verabschieden immer einen Kurs gebt oder etwas nettes sagt, dann schau doch mal, dass ihr das mit mehr Achtsamkeit macht. Also euch das wirklich überlegt, die sind kurzen Moment vom Gen oder ankommen, nehmt, um das auch wirklich zu genießen, also sich dann in die Augen zu schauen, zu beschreiben, dass man sich irgendwie wieder aufeinander freut, auf die andere Person zuzugehen, irgendwie einen kurzen Moment des körperlichen Kontaktes sucht, das sind alles Beispiele dafür, was man da machen kann. Und wenn wir das auch fühlen, also wenn wir auch wirklich merken, war das war jetzt schön diese Verabschiedung, das hat sich irgendwie so warm angefühlt, dann merken wir auch, dass das was verändert und dass uns das im Alltag näher zusammenbringt. Das zweite Ritual, das findet am besten nachstreit Situationen statt oder nach Situationen, wo da so eine eklige Kälte zwischen uns und unserem Partner, unsere Partnerin war, denn da ist jetzt ja was passiert in der Beziehung, da ist, entweder wurde da Distanz aufgebaut, Wut aufgebaut, Frustration aufgebaut und das dürfen wir nicht ignorieren, weil sonst hat das ein Effekt auf uns natürlich, das geht ja nicht einfach weg, es fühlt sich manchmal so an, aber ich kann ja aus der Partner-Pipraxis sagen, das ist ein Trugschluss, denn wir speichern diese Informationen in uns, wenn wir nicht noch mal hingehen und das Ganze korrigieren, du kannst das so vorstellen, wie als hättest du eine körperliche Wunder, als wärst du hingefallen und du hättest jetzt zum Beispiel das Knie aufgeschirft, würdest du jetzt ja auch nicht einfach hingehen und sagen, ach Mensch, die Zeit halt alle Wunden, die macht das irgendwie schon, sondern du hättest eben dieses Mindset, dass du versuchen würdest da so gut wie möglich zu helfen, also du würdest den Dreck aus der Wunde machen, du würdest es desinfizieren, du würdest da vielleicht ein Verband drum machen, all diese Dinge, bedeutet, du machst nachdem etwas schwieriges Schlimmes, verletzen, das passiert ist, machst du ja ein Aufwand, damit das so gut wie möglich abheilt, nur leider haben wir häufig dieses Mindset nicht bei psychischen oder emotionalen Wunden, dabei wäre das hier auch verdammt wichtig, und damit das nicht einfach so einreist und diese Wunde irgendwie anfängt zu eiltan, der Dreck rein kommt, etc., also jetzt die emotionale Wunde, können wir nach Streiz Dinge einbauen oder etablieren, die uns helfen können, diese negativen Gefühle wirklich abzuarbeiten und das sind zum Beispiel solche Dinge, also jeder versucht nach der Streizsituation zu verstehen, was da eigentlich passiert ist, welche Emotionen wurden geträgert, in welcher, was war der Auslöser für mich, dass ich mich so emotional aufgeladen erlebt habe, was war für mich wirklich das Problem, dass man das irgendwie für sich klar bekommt, es kann man zum Beispiel machen, indem man alleine spazieren geht oder sich hinsetzt, das aufschreibt oder vielleicht auch mit freundem Familie spricht, um ein besseren Überblick zu bekommen, und dann möchte man das natürlich im besten Fall teilen, also dass man sich nach dem Streiten wirklich nochmal zusammensetzt und versucht zusammen zu arbeiten und zu gucken, was ist da eigentlich die Schief gegangen, also dass man nicht nur sagt, der das war eine entscheidende Situation und in den Themen sich irgendwie verhaspelt, sondern dass man auf eine Meter Ebene geht und sagt, wir müssen jetzt nochmal über diese Struktur dahinter reden, weil irgendwas an unserer Kommunikation hat dazu geführt, dass wir jetzt in dieser blöden Situation waren und wir wollen, die am Ende des Tages ein Team sein und als Team müssen wir jetzt auch herausfinden, was da eigentlich passiert ist und dann kann man sich zum Beispiel gemeinsam plan machen, was man verändern möchte, damit es es nächstes mal besser läuft. Das heißt, das waren jetzt ganz, ganz viele Ideen. Im besten Fall, im Optimum könnte man etwas von jeder dieser Schritte reinbringen in das Ritual, aber da muss natürlich jeder für sich gucken, was am besten passt. Wichtig ist einfach nur, dass wir die Zeit nach dem Streit nicht einfach unbearbeitet lassen, sondern dass wir da was für uns etablieren, was sich gut anführt, wo wir wirklich noch miteinander sprechen können und eben das Ganze nochmal auf eine Meter Ebene heben. Jetzt sind Rituale aber nicht nur nach Streit Situation oder angespannten Diskussionen wichtig, sondern auch währenddessen. Das können ganz, ganz alltägliche Situationen sein, aber wenn die angespannt und aufgeladen sind, dann kann das schnell eben zu einem Streit führen. Und das bedeutet, wir brauchen für uns eine Anker, eine Ausrichtung, um da irgendwie rauszukommen, damit wir merken, wenn wir auf so ein Streit zusteuern. Wie könnte dieses Ritual aussehen? Zum Beispiel finden es manche Menschen total wichtig und auch es bringt sie, wie auf dem Boden der Tatsachen zurück, wenn sie einfach die Hand des Partners der Partnerin nehmen, um sich immer noch verbunden zu fühlen. Das kann zum Beispiel so ein Ritual sein. Also wenn man merkt, boah, das geht jetzt gerade in eine ganz angespannte Richtung. Wir haben gerade so ein bisschen mehr das Gefühl, wir sind gegeneinander, als miteinander, dass man sich durch so eine kleine Geste daran erinnert, hey, wir sind immer noch ein Team. Das muss natürlich mit beiden Menschen abgesprochen sein, das machen wir am besten im Vorfeld, aber das hat man merkt, okay, das ist so eine Struktur, so ein Anker, so eine Navigation, die wir dann haben, die uns hilft, in solchen schwierigen angespannten Situationen irgendwie da wieder rauszukommen. Ein weiteres Ritual kann zum Beispiel sein, dass man das Ganze von vorne rein ein bisschen moderiert. Also das wird man zum Beispiel merkt, okay, wir haben jetzt hier ein wichtiges Thema, das man da ganz bestimmte Punkte drum rum macht. Also sowas wie wir müssen es wirklich in einem ruhigen Umfeld machen, jeder das Handy aus, zum Beispiel die Kinder sind jetzt gerade nicht da oder keiner kann jetzt sie gerade reinkommen oder sowas, dass jeder zum Beispiel fünf bis zehn Minuten hat, wo er einfach erzählen kann, ohne von der anderen Person unterbrochen zu werden. All das können Strukturen sein, die uns dabei helfen, eben aufeinander zuzugehen und nicht so in dieses Streit Fahrwasser abzutriften. Manche Paare machen das auch so, dass sie sich einfach ganz bestimmte Zeiten in der Woche nehmen oder im Monat, die nachdem, wie viel Zeit man hat, wo man wirklich mal zusammenkommt und wo man das sozusagen präventiv macht, dass man zusammen spricht, um dann einfach all die Dinge, die so aufkommen, die thematiken, die Probleme, die Gefühle einfach schon mal aussprechen, kann, bevor es zum Streit kommt. Also ich habe zum Beispiel ein paar, die machen das immer Donnerstagabend, die setzen sich zusammen und die machen sich in Kaffee und Tee in Wein, was auch immer, obwohl man mit Alkohol immer ein bisschen vorsichtig sein muss, wenn das Potenzial emotional aufgelörende Gespräche sind, aber die setzen sich zusammen und die besprechen dann wirklich, was in der Woche passiert ist und zwar nicht einfach nur so einen reinen Austausch, also hell ja, am Dienstag war ich ein bisschen zu spät oder ja die Kleine hat da jetzt gerade irgendwie eine super Note in der Schule, sondern wirklich, was ist der mit mir emotional passiert? Was war denn meine Bedürfnisse oder in welchen Situation habe ich mich von hier ein bisschen über Rumpelt geführt? Also dass man das auf einem emotionalen Level macht und so eben schon sehr viele problematiken im Vorhinein klärt, bevor die sich angestaut haben. All diese Dinge bedeuten eigentlich, dass man sich im Vorfeld, man damit auseinandersetzt, was einem helfen würde, in schwierigen Situationen, denn ganz ehrlich überlegt immer die letzte Situation, in der du eigentlich so eine Struktur gebraucht hättest, also irgendwas wurde gemerkt, dass Bordervoir ich total wütend traurig frustriert oder was auch immer, da haben wir nicht mehr die Kapazität um uns irgendwie zu überlegen, du wir brauchen jetzt hier aber noch ein Safe Word oder irgendwie keine Ahnung einen bestimmten Tipp oder eine bestimmte Übung, damit wir das besser machen, das geht dann einfach nicht mehr und das bedeutet diese Rituale sind deshalb so wichtig, weil wir uns im Vorfeld einmal überlegt haben, was uns helfen würde und dass wir das einfach Stückchen für Stückchen üben, bis das einfach second nature ist und wir das ganz normal machen. Und so erhöhen wir einfach die Wahrscheinlichkeit, dass unsere Gespräche, die Situation besser sich entwickeln und wir uns eben nicht voneinander distanzieren, sondern im Gegensaal mehr nähe und verbundenheit aufbauen und deshalb sind wir hier, das wollen wir an. Bei der zweiten Strategie geht es darum, mehr Wertschätzung zu zeigen und ja, das klingt einfach um das doch so schwer, der anderen Person wirklich zu zeigen, was wir an ihr lieben, was wir schön finden und warum wir sie schätzen, denn gerade wenn es mal angespannt ist oder wenn wir merken, ich bin gerade nicht so gut auf dich zu sprechen, dann bräuchten wir eigentlich am ehesten die Kapazität um Wertschätzung zu zeigen und warme Worte zu finden, doch dann ist es eben meistens am aller aller schwersten und das ist auch vollkommen verständlich. Wenn da jetzt gerade irgendwas in uns brudelt, dann gehen wir ja nicht dahin und sagen hey du schatz, ich bin das so klasse wie du mich immer unterstützt im meinem Karriereweg, sondern dann fühlen wir uns halt blöd und das ist auch ein Ordnung, dann muss nämlich erst mal dieser Konflikt natürlich dazu geführt hat, dass wir uns irgendwie blöd fühlen, bearbeitet werden und wir uns wirklich gesehen fühlen, damit wir überhaupt wieder dahin kommen, an der Wertschätzung zu begegnen, das ist ganz normal, das heißt da ist es sehr, sehr schwierig, eigentlich diese Wertschätzung rein zu bekommen, das geht viel besser in den Situationen, wo wir eigentlich ruhig sind, also wo die Dinge wirklich gut okay neutral zwischen uns sind, dann haben wir die Kapazität und dann ist es ja auch authentisch, wenn wir auf die andere Person zu gehen und der eben diese Wertschätzung total werden lassen, das Problem hierbei ist bloß, dass wir häufig diese Wertschätzenden Dinge über die andere Person denken, aber sie einfach nicht aussprechen, also wie häufig hast du schon mal gedacht, so wow, die Person sieht irgendwie gerade heute sehr schön aus oder wow, ich finde das grad irgendwie toll, wie die das macht und man sagt das aber vielleicht einfach nicht und das hält uns eigentlich davon ab, diese wahnsinnig tolle Ressourcen unserer Partnerschaft auch wirklich zu nutzen, Merchats in der Kommunikation kann uns so viel Nähe und Verbundenheit im Alltag geben, das sind die kleinen Momente einfach Nebensatz oder kurzen unperfekten Gedanken ausgesprochen ein kleines Lob, eine kleine Anerkennung, damit das aber auch wirklich da ist in unserer Beziehung, müssen wir es halt auch kommunizieren, klar, das bedeutet wir brauchen aber ein höheres Bewusstsein darüber, dass das wichtig ist und dass wir das auch aussprechen sollten. Das heißt um Umkehrschluss, wir müssen uns häufiger mal daran erinnern oder uns gegenseitig mit unserem Partner, unsere Partnerinnen darüber unterhalten, dass wir das mehr machen wollen und auch einfach dass es normaler wird in diese Art der Kommunikation zusammenzugehen. Wenn jetzt hier noch eine Schippe drauflegen werden, sagt ach einfach nur so ein kleines Lob, eine kleine Anerkennung irgendwie zu formulieren, das ist mir zu einfach, ich möchte noch mehr, der kann sich mal damit beschäftigen, wie das gegenüber Wertschätzung eigentlich am liebsten erlebt, denn das kann von Mensch zu Menschen sehr unterschiedlich sein. Zum Beispiel erleben das manche Menschen als viel Angenema oder auch im Pakt voller, wenn man Wertschätzung verbal ausdrückt. Also zum Beispiel, hey, ich bin total stolz auf dich, wohin gegen andere Menschen, dass du lieber vielleicht nonverbar über Umarmungen, gesten, körperlichen Kontakt irgendwie erfahren. Also keine Ahnung, ein Kuss auf die Stirn oder dass man abends in Abendessen für die andere Person vorbereitet, all diese Dinge. Das bedeutet, da kannst du für dich mal erkundigen und ihr könnt euch gegenseitig darüber austauschen, wie ihr Wertschätzung am liebsten erlebt. Hier kommen noch ein paar Beispiele, wie man denn jetzt ganz konkret Wertschätzung ausdrücken kann. Also über lange Umarmungen, über Zärtlichkeiten, aber auch Aufgaben, die man für jemanden erledigt, ein Kompliment über das Aussehen, ein Kompliment über ein Verhalten oder ein Eigenschaft. Für manche Menschen ist es ein wahnsinniges Zeichen der Wertschätzung, wenn man in der Öffentlichkeit händchen hält. Oder dem anderen der anderen im Beisein von anderen Leuten den Rücken stärkt, also für sie eintritt. Es kann auch ein Zeichen der Wertschätzung sein, sich einfach für erledigte Aufgaben zu bedanken oder der anderen Person mal hin und wieder ein kleines Geschenk mitzubringen. Was auch sich sehr schön anfühlen kann, sind einfach interessierte Neugierige Fragen stellen, wie war dein Tag heute? Was war dir heute am wichtigsten? Und dann gibt es auch wiederum Menschen, die zum Beispiel sowas wie das Plan von gemeinsamen Aktivitäten, als sehr sehr wertvoll erleben, oder wenn man sich einfach zusammen hinsetzt und sich mal wirklich eine Ruhe ausspricht. Das heißt, das sind jetzt einfach mal so ein paar Ideen, da gibt es sich ja noch viele, viele weitere, aber mit denen könnt ihr schon mal anfangen, die vielleicht auch wirklich zusammen durchgehen und jeweils überlegen, was davon finde ich eigentlich am schönsten und was es mir gar nicht so wahnsinnig wichtig ist. Strategie 3 Bei der dritten Strategie geht es darum, Druck aus der Beziehung und aus dem Alltag zu nehmen, denn Druck oder auch Stress ist eine riesige Hürde, wenn man sich verbundener fühlen möchte. Warum? Nein, ja, du kennst das vielleicht, wenn du unter Druck bist, dann hast du nur kurz zu zynch nur, alles nervt. Du hast vielleicht gar keine Kapazitäten, die Dinge umzusetzen, die wir jetzt gerade besprochen haben, also zum Beispiel wertschätzen zu sein, auf die andere Person zuzugehen. Einfach weil dieser Druck, dieser stresslich total hand und wie so eine Behinderung ist, über die du nicht hinweg kannst. Das heißt, damit überhaupt mehr Verbundenheit und Nähe im Alltag sein kann, müssen wir meistens eher die Dinge wegnehmen, die das behindert. Denn wie häufig habe ich das auch schon gerade in der Partierapie gehört, dass eine Person sagt, du, aber ich hatte doch Blumen mitgebracht, wir waren noch hier auf diesen schönen Days, da muss doch irgendwas bei dir hängen geblieben sein, das muss doch irgendwie gut für dich gewesen sein, du hast du dich wohl erfühlst in der Beziehung. Und die andere Person sagt dann meistens so was wie, ja, das war schon schön, aber ganz ehrlich, mich haben ganz andere Sachen beschäftigt, denn ich hatte so viele Problematiken, ich werde so gerne mit dir über diese Dinge mal wirklich gesprochen und ja, so ein schönes Date ist schön, aber wirklich verbunden habe ich mich dann nicht mit dir gefühlt, weil all diese anderen Sachen immer noch im Weg waren und so lange die nicht angepackt werden, kann ich das auch gar nicht genießen, diese schöne Zeit mit dir zu verbringen. Okay, aber wie kann man denn jetzt ganz konkret Druck rausnehmen? Zum Beispiel dadurch, dass man sich einfach mal auskotzen kann, denn für viele Menschen ist es schon eine enorme Erleichtung, wenn wir einfach mal über den ganzen Scheiß, der uns zu den ganzen Tag im Kopf mitläuft, der uns passiert, dass wir das einfach mal in Worte packen und aussprechen können. Da kann man es schon ein großer Teil des Drucks abfließen. Wichtig. Wichtig hierbei ist zu beachten, dass diese Strategie schnell dann schiefgehen kann, wenn das gegenüber, also die Person, die zuhört, sich irgendwie dafür verpflichtet fühlt, diese negativen Gefühle wegzumachen, denn wenn uns jemand davon erzählt, wie scheiße der Arbeitsalltag war oder dass man sich irgendwie wieder mit der Mutter verkracht hat, dann kann das schnell eben in der anderen Person dieses Gefühl erzeugen, okay, ich muss jetzt helfen und das ist nicht das Ziel dieser Übung. Das Ziel ist einfach, dass man das formulieren kann. Das bedeutet aber auch, dass das Zuhörende gegenüber innerlich, dass auch Verstanden haben muss, also im Sinne von okay, ich habe mir das jetzt einfach an, es geht nicht darum irgendwas zu lösen, die Person braucht kein Plan von mir, sondern sie möchte einfach mir die Dinge erzählen, damit sie nicht alleine damit ist und das ist schon das größte, was ich hier jetzt gerade geben kann in der Situation. Damit das so auch rüberkommt, kann man zum Beispiel etwas sagen wie "Hey Schatz, ist es okay, wenn ich die einfach mal vor meinem Tag erzähle, ich brauche ein offenes Ohr jetzt gerade, ich such grad nicht nach einer Lösung, sondern ich muss es einfach nur los werden, hast dafür gerade Kapazitäten. Das Schöne an dieser Übung ist, dass wenn wir am Ende des Gesprächs angelangt sind und wir wirklich einfach mal von unseren Erdbegefühlen erzählen haben, uns eben auskotzen konnten und uns von der anderen Person verstanden fühlen, dann ist es nicht nur erleichtern und eben Druck raus, sondern führt auch dazu, dass wir uns der anderen Person verbunden erfüllen. Also allein dadurch, dass wir unsere Geschichten teilen, da jemand ist auf der anderen Seite, der uns zuhört aufmerksam und einfach mit uns da ist, führt das schon dafür, dass man sich diese anderen Person sehr, sehr nahe fühlt und das ist dann natürlich in win-win Situation für beide. Eine weitere Möglichkeit um Druck rauszunehmen ist Körperkontakt. Vielleicht kennst du dieses Gefühl, wenn du ein stressigem Tag hast und jemand, den du wirklich gerne magst, der um Abend dich einfach, dass man wirklich so eine Sicherheit, so eine Ruhe dann bekommt und das kann man eben auch im Alltag häufiger mit reinnehmen, wenn es sich gut anfühlt und da ist jetzt auch schon der wichtige Punkt nicht jeder Markkörperkontakt, wenn der Grad unter Druck steht. Beziehungsweise auch die Menschen, die das gerne mal mögen, sind dann manchmal vielleicht so voll die Kapazitäten, es sind so gering, dass es sich dann irgendwie ein bisschen blöd anfühlt oder vielleicht auch wirklich unaushaltbar, wenn sich jemand einem nähert und einen in einem nimmt. Das heißt, das sollte auf jeden Fall vorher besprochen werden, es kann aber eben ein ganz ganz tolles Mittel sein, dass man einfach häufiger integriert, gerade wenn man von der anderen Person weiß, dass das etwas ist, worauf die Person sehr, sehr positiv normalerweise reagiert. Erinnerst du dich noch an die kleine Szene vom Anfang, wo wir darüber gesprochen haben, wie sich das vielleicht anhören kann, anfühlen kann, wenn wir verbunden sind in unserem Alltag. Wir gehen jetzt nochmal zusammen durch und du kannst ja mal schauen, welche der drei Strategien, also Retale aufbauen, Wertschätzung zeigen und Druck rausnehmen, du in dieser kurzen Unterhaltung finden kannst. Also stell dir vor, du kommst nach der Arbeit nach Hause und das ist die Unterhaltung zwischen dir und dein Partner und deine Partnerin. Du sagst, Herr Schatz, ich bin wieder da. Dein Partnerin sagt, "Schönlich zu sehen, wie geht es dir?" Du sagst, ehrlich gesagt, nicht so gut, es war in verdammt stressiger Tag und ich fühle mich irgendwie ausgebrannt. Denn Partner, deine Partnerin sagt, "Oh Mann, dann lass ich dich jetzt erst mal in Ruhe." Komm erst mal an und macht das, was dir gerade gut tut. Und wie wäre es dann, wenn wir uns heute Abend noch mal ganz in Ruhe hinsetzen und du einfach mal erzählst, was passiert ist. Wir können uns ja ein Thema machen und du redest dir dann einfach alles von der Seele. Wie klingt das für dich? Welche Strategien hast du da gefunden? Gehen wir das doch mal zusammen durch. Also zunächst drückt der Partner die Partnerin Wertschätzung aus, indem die Person sagt, dass es sie freut, die andere Person zu sehen. Und das ist zudem auch noch eben ein rituales Ankommens. Also so ein bisschen zweineins. Nachdem du dann ausgedrückt hast, dass es dir nicht so gut geht, versucht, dein Partner deine Partnerin auf dich zuzukommen. Die Person bedenkt also, was du gerade brauchen könntest, weil ihr vielleicht vorher darüber gesprochen habt, was dir einen stressigen Situationen gut tut oder eben auch nicht. Auch das ist eine Form der Wertschätzung und frag dich eben, ob du Raum brauchst, um die Druckaußesituation rauszunehmen. Also so was wie "Hey, ich weiß, du brauchst jetzt gerade erst mal ein bisschen Zeit für dich", macht das doch erstmal. Und dann am Ende gibt es ja auch noch mal darum, dass man sich zusammen setzt und nochmal zusammen durch die ganzen Dinge durchsprechend. Und da haben wir wahrscheinlich die Strategie des sich auskotzen dürfen, also dass man einfach zusammen in die Kommunikation geht und du einfach mal erzählen kannst von den Dingen, die dir auf dem Herzen legen. Das heißt, wir sehen jetzt schon in dieser super kurzen Unterhaltung, direkt alle drei Strategien eigentlich angewendet. Und natürlich ist das jetzt ein Beispiel und es ist natürlich auch vielleicht ein bisschen künstlich, aber das braucht halt einfach Übung und Geduld, damit man solche Sachen ganz natürlich bei sich in die Konversation und in den Alltag einbauen kann. Deshalb lasst ich nicht davon entmutigen, wenn es vielleicht jetzt gerade noch nicht so ist oder nicht weiß, wie du das in dein Alltag einbauen sollst. Wir machen jetzt weiter mit einer meiner absoluten Lieblingspodcast folgen hier auf diesem Kanal und das sind die Tipps von meinen sehr geschätzten Kollegen und Kolleginnen zum Thema, wie man verliebt bleiben kann. Heute habe ich eine ganz besondere Folge für dich und zwar habe ich fünf meiner Kolleginnen gefragt, was ihr bester Tipp ist, um in langfristigen Beziehungen Liebe, Leidenschaft und es verdiebt sein aufrecht zu erhalten. Als Parterapeuten sehen wir sehr in der Praxis immer wieder, welche Paare es schaffen und Glück, Leidenschaft und Liebe wieder aufbauen können und genau diese Geheimnisse, dieses Wissen, möchten wir heute mit dir in der Podcastfolge teilen. Wir hören uns die Sprachnachrichten von meinen Kolleginnen an. Ich gebe auch noch meinen Senf dazu und gegebenenfalls noch konkrete Tipps und Erweiterungen, damit du das Ganze in dein Alltag umsetzen kannst. Wenn du hinterher noch mehr Informationen zu meinen Kolleginnen haben möchtest, guck doch mal in die Podcast Beschreibung. Wir starten mit einem Tipp von IV Blumen, der wir ich finde, ein wunderbarer Einstieg und eine ganz ganz wichtige Voraussetzung ist, um verliebt zu bleiben und eine gesunde und glückliche Beziehung auf Dauer führen zu können. Also ich denke, die Grundvoraussetzung dafür, dass in einer Beziehung lange, lange Zeit Leidenschaft, Intimität und Verbindung aufrechterhalten bleibt, ist erstmal das Beide des Wohlen und dass ich beide darauf kommitten. Wenn du so die Grundeinstellung hast, dass Liebe mit der Zeit weggeht, dass es mit der Zeit auch völlig normal ist, dass man gar nicht mehr miteinander schleft, dann wirst du vermutlich den Fokus eher auf dich und deine eigene Entwicklung legen und wahrscheinlich auch die Beziehungsarbeit so ein bisschen vernachlässigen. Wenn beide sich aber darauf kommitten, wenn beide insbesondere in Konflikten schaffen, im gleichen Team zu bleiben und das ist da nicht so einfach, auch da noch positiv über deinen Partner oder deine Partnerin nachzudenken, wenn du dich gerade in so einem Kampf, in so einem Konflikt befinden es in einer Meinungsverschiedenheit und wenn du dir auch bewahrst, körperlich Intim zu bleiben. Ich glaube, dann kann dieser Schmetterling auch noch fliegen, wenn man 30 Jahre zusammen ist. Ivi spricht ja jetzt schon einige ganz wichtige Punkte an, also Punkt Nummer eins, beide brauchen ein Commitment, dass diese Beziehung eben eine glückliche, eine liebevolle, eine leidenschaftliche Beziehung sein soll, dass man eben nicht einfach sagt, okay, das Ganze ist ein Selbstläufer oder, ja, ist eine Beziehung, muss ich jetzt ja keine Arbeit mehr reinstecken, sondern dass es als etwas betrachtet wird, das geflägt werden muss, damit es auch weiter blühen kann. Zu dieser Beziehungsarbeit gehört, dass man sich überlegt, okay, wie können wir ein Team bleiben, dass wir uns emotional auch immer nahe sind, dass wir es nicht zulassen, dass wir einander zu Gegnern werden lassen und dass man auch wirklich darauf achtet, wenn uns die Leidenschaft, die sexuelle Nähe, die körperliche Intimität wichtig ist, bekommt sie dann auch Platz in unserer Beziehung und schauen wir auch, dass wir darüber sprechen, dass wir uns Zeit dafür nehmen und so diese Momente auch gestalten. Klar ist auf jeden Fall, dass wenn man lange in eine Beziehung sein möchte, dass es da Momente geben wird, wo man an ainandergeräht, wo es schwierig ist, wirklich auch die andere Person verstehen zu wollen und wie das aber dann doch gestaltet werden kann. Das erklärt uns Erik Heckmann. Wenn ich eine Beziehung als gemeinsame Reise verstehe, dann ist nicht das wichtigste zusammen den Gipfel zu erreichen, das wichtigste ist, einander gute Reise begleitet zu sein, denn wahrscheinlich sind wir viel länger gemeinsam unterwegs als auf dem Gipfel. Dazu braucht es nicht nur Kommunikation, sondern vor allem Differenzierung. In meine Praxis kommen Paare, die besser kommunizieren wollen und was sie wirklich meinen ist, mein Partner, meine Partnerin soll bitte anders kommunizieren und meine Erfahrung ist, die kommunizieren eigentlich schon ganz gut, was wirklich wichtig wäre, zu lernen, zu trainieren, wäre Differenzierung und was meine ich damit. Selbst Differenzierung ist die Fähigkeit, wichtige Bedürfnisse und Emotionen von sich selbst zu erkennen und auszudrücken. Es geht also darum, dem Partner mitzuteilen, was man denkt, fühlt und sich wünscht. Und dabei geht man ja ein emotionales Risiko, ein, weil man sich affnet. Und die Differenzierung vom Partner, die bedeutet neugierig darauf zu sein, was der Partner sagt, während man gleichzeitig die eigenen emotionalen Reaktionen im Griff hat. Und wie klingt das als Beschreibung eines guten Reise begleit das? Doch sehr traktiv, oder? Was ich hier raus jetzt noch mal unterstreichen möchte, ist der Punkt, dass man bei den eigenen Bedürfnissen bleibt, dass man sie auch wirklich gut ausdrücken kann und dass man auf der anderen Seite aber auch neugierig auf die Bedürfnisse des anderen bleibt. Dann, wenn wir darüber sprechen, was wir wollen, was uns wichtig ist und wir werden mit dem auch wirklich gehört, dann entsteht da ganz viel Vertrauen, Sicherheit und Nähe. Und diese Nähe ist natürlich wahnsinnig wichtig, damit er draußen eben Glücksgefühle entstehen gehören und das Gefühl von Verliebtheit und Verbundenheit. Meine Kollegin Julia Henchen beschreibt diesen Punkt auch noch mal im Detail. Für Nähe und für Intimität brauchen wir Verbindung. Wir müssen in eine Verbindung zu unseren Partner*innen gehen und uns wirklich austauschen über Gefühle, über Wünsche, auch über den Alltag, wo brauchst du Hilfe, wo brauchst du Unterstützung. Wie geht es dir? Deswegen ist mein ganz konkreter Tipp etabliert eine kleine Routine am Abend oder am Morgen gehen, nachdem, was für euch als Paar passt, wo ihr genau diese Fragen stellt und das sollte nicht länger wie fünf Minuten sein, weil sonst wird es wieder ja zu viel im Alltag. Also fragt euch ganz konkret. Wie geht es dir gerade? Brauchst du etwas heute oder wie war dein Tag heute? Also so zwei, drei Fragen reichen schon, um wieder eine Verbindung aufzubauen und langfristig auch ein bisschen mehr Leidenschaft wieder in die Beziehung zu bringen. Also erst mal bis dahin eine kleine Zusammenfassung von dem, was wir bis lange gehört haben, um eine glückliche, leidenschaftliche Beziehung aufrecht zu erhalten. Brauchst ein Commitment, dass man auch wirklich da rein investiert. Wie kann das aussehen, wenn man da rein investiert? Zum einen ist es wichtig, wirklich eine Verbindung herzustellen, nähe Brauchverbindung keine Frage, aber das muss irgendwie kreiert werden. Also indem wir uns die Zeit nehmen, indem wirklich tiefere Fragen auch stellen, indem wir uns miteinander verbinden wollen. Viele Paare, mit denen ich spreche die Märken, unsere Nähe hat abgenommen, wissen auch gleichzeitig, na ja im Alltag ist auch kaum noch Zeit für uns beide, ist auch kaum noch Zeit für uns als Paar, als die bis Paar. Wir laufen vielleicht einfach noch durch die Gegend, rennen den Tudu, hinterher und den Kindern. Wann ist denn da man moment da, wo wir wirklich kuscheln und Zeit nehmen für einander Gespräche für die Spaß machen, zusammen lachen und Sachen unternehmen? Doch natürlich ist es so, wenn ich nichts investiere, kann ich auch nichts wieder raus bekommen und viele arbeiten somit ihren Beziehungen, dass sie irgendwie stabil sein müssen, dass die Beziehung irgendwie so nebenher läuft und alles andere bekommt immer mehr Aufmerksamkeit. Der Job bekommt immer mehr Aufmerksamkeit oder die Hobbies oder die Freunde oder auch nur der nächste Tag und die Planung davon, aber sich mal wirklich zu fragen, wie können wir denn Verbindung zwischen uns beiden kreieren? Was sind eigentlich die Momente, die uns gut tun, wo wir miteinander lachen, wo wir Spaß haben? Diese Frage, die muss man sich immer mal wieder stellen. Viele Paare merken da, dass ihnen bewusste Date Nights helfen, also Abende, Tage, Nachmittage ist eigentlich ganz egal welche Uhrzeit, aber Hauptsache, dass man sich Zeit nimmt für ainander und dort eine schöne Zeit zusammen erlebt. Date Nights können ein Kochabend sein, wo man sich, wie Julia zum Beispiel sagt, diese Fragen stellt, wie ging es dir eigentlich heute, was beschäftigt dich gerade? Das können Momente sein, wo man darüber spricht, was ein bewegt hat, was die eigene Bedürfnisse sind, so wie Erik das erzählt hat. Oder das können auch Momente sein, wo man sich auch körperlich wieder näher kommt, durchs Kuscheln oder über eine Massage, wie ihn wie das am Anfang berichtet hat. Wenn ihr dafür eine Liste haben möchte, mit vielen Ideen, was man da so zusammen machen kann und auch Gesprächstatter fragen, also die man sich stellen kann, um eben schöne, ungewöhnliche Gespräche miteinander zu führen, dann nach dir auf jeden Fall mein Date Night E-Book runter. Das hat 60 Seiten, es komplett kostenlos, kannst es dir einfach runterladen und dann habt ihr da ganz viele tolle Ideen, wie ihr in Verbindung miteinander treten könnt. Jetzt ist aber nicht nur das gemeinsame erleben und die Gemeinsamkeiten waren sie nicht wichtig für Nähe und Verliebtheit, auch die Balance zwischen Nähe und dem eigenen. Das kann ganz ganz wichtige Dynamik ergeben, die beeinflusst, ob man sich überhaupt was zu erzählen hat, ob man selber inspiriert genug sich fühlt, um auch wieder in die Beziehung einzutauchen und der etwas zu schenken. Meine Kollegin Nele Sert erklärt noch mal genau wie. Also ich finde ganz besonders wichtig, damit die Liebe bleiben kann, dass man die Welt der anderen Person respektiert und auch sich dafür interessiert und gleichzeitig das Schafft bei sich zu bleiben und auch die eigenen Interessen weiter zu verfolgen, auch wenn das der anderen Person für die anderen Person schwierig ist. Dann kann man gemeinsam wachsen und dann hat ein Wir und die Liebe und man hat gleichzeitig auch noch die individuelle Ebene, weil man bei sich bleiben kann. Gerade Leidenschaft entsteht ja nicht nur dann, wenn alles schon bekannt ist und wie in immer den gleichen Routinen sind, sondern in Gegensheil, wenn Dinge spannend sind, aufregend sind, neu oder anders als das, was wir so kennen. Dafür kann gerade dieser Punkt, den Nele jetzt nochmal angesprochen hat, dass man auch die eigenen Interessen weiterverfolgt, dass man trotzdem auch noch weiß, das finde ich spannend. Das muss nicht immer das gleiche sein, was man Partner oder meine Partnerin toll findet, aber wir haben auch Punkte, wo wir unterschiedlich sind und diese Unterschiedlichkeit, die kann auch ein ganz ganz wichtiger Faktor sein, damit eben nicht alles gleichförmig ist, sondern man immer noch wieder was Neues zu entdecken hat aneinander und neugierig bleiben kann. Es ist nicht immer so einfach sich in einer Beziehung, die auch lange geht, wo man auch vielleicht irgendwann gemeinsam Freundeskreis hat, sehr viele gemeinsame Aktivitäten, gemeinsame Hobbies, sich in dieser Dynamik nicht selber zu verlieren und immer noch zu wissen, das macht mich aus und das bin ich auch unabhängig von der Beziehung. Das bedeutet nicht, dass man die andere Person irgendwie ausgrenzen muss oder sagen musst du darfst hier nicht rein, sondern dass man sich natürlich immer wieder auch einleht in die eigene Welt, aber auch akzeptieren kann, das ist dein Ding, das finde ich vielleicht irgendwo interessant, aber möchte es nicht selber haben und das ist meine Sache und die gehört mir. Ich glaube genau in dieser Balance zwischen Autonomie, Unabhängigkeit, eigenen Interessen und Nähe, Verbundenheit, Gemeinsamkeiten, in dieser Dynamik, in diesem Spannungsfeld, da entsteht die Neugier aufeinander, da entsteht aber auch Nähe, Sicherheit und man braucht irgendwo Beides aus beiden Welten, um die perfekte Balance herzustellen. Neben dieser Balance im hier und jetzt kann es aber auch sehr wichtig sein, eine Richtung zu haben, etwas auf das man so steuert und das erklärt uns jetzt noch mal Juliane Steffen. Was ich jetzt sehr wichtige achte ist, gemeinsam eine Vision zu haben, etwas zu haben, worauf man gemeinsam hinarbeitet, das heißt irgendein Projekt, irgendein neues Hobby, was man vielleicht gemeinsam beginnt, irgendeine größere Vision vielleicht auch sich sozial zu engagieren. Es kann aber auch sein, dass das Projekt es Kinder zu bekommen, ein Haus zu bauen, eine Firma zu gründen, irgendein etwas, was ein Zusammenschweißt und wo man auch gemeinsam miteinander arbeiten kann und sich so auch noch mal auf einer ganz anderen Ebene kennenlernen kann. Als nur in den üblichen Rahmen, in den üblichen Mustern, in denen man sich eben im Alltag so befindet. Das finde ich sehr, sehr wichtig und dann auch immer wieder darüber in den Auszeuchtszusen und zu kommunizieren. Sind wir noch auf dem gleichen Weg, auf welchem Weg sind wir gerade, sind wir auf individuellen Wegen unterwegs, bewegen wir uns noch aufs gleiche Ziel hinaus und so versuchen in der Verbindung zu bleiben, darüber, dass man diese Vision kreiert und darüber in den Austausch bleibt. Ich glaube, diese gemeinsame Vision ist aus zwei Gründen ganz wichtig. Das eine ist, dass man immer wieder sich natürlich auch in langfristigen Beziehungen rückversichern muss, wollen wir noch das gleiche. Sind wir ein Team mit der gleichen Idee von der Zukunft und das kann sehr hilfreich sein, einfach immer wieder miteinander einzuschicken und zu gucken, wollen wir noch das gleiche. Sind wir noch auf dem richtigen Weg. Das andere, das hat Jojane ja auch angesprochen, ist diese Energie, die damit kommen kann, wenn man neue Projekte angeht, wenn man überlegt, was machen wir jetzt genau, wenn man planisch miedet, wenn man träumt, wenn man Ideen entwickelt und dass man aus dem gleichförmigen Alltag vielleicht nun wieder ausbricht, sei es jetzt mit Date Night, wo man was schönes zusammen unternimmt oder eben hier, wenn man die Zukunft plant, neue Projekte angeht, gemeinsame Überlegungen startet, dass man rein investiert in dieses Gefühl von, wir starten etwas, wir arbeiten zusammen und diese Energie reingehbt in die Beziehung. Prinzipiell dieser Punkt, mit dem wir lernen, was Neues übereinander, wir machen, was Neues zusammen, wir erleben etwas. Ich glaube, das ist auch nochmal ganz wichtig zu unterstreichen, um sich immer wieder Neues zu entdecken, um immer wieder Spaß miteinander zu erleben und so die Beziehung und auch die Liebe frisch zu halten. Und man sollte ich hier ganz sicher nicht den Fehler machen und sich denken, na ja, wir sind jetzt ja schon ein Jahr, fünf Jahre, zehn Jahre, 20 Jahre zusammen. Ich kenne jetzt ja schon alles über dich und bei gibt's jetzt ja gar nichts mehr Neues zu entdecken und ich glaube, das kann wirklich auch der steichende Tod für eben dieses Verliebt sein und die Leidenschaft sein. Wenn man einfach annimmt, so wie Iwi ganz im Anfang gesagt hat, es gibt nichts mehr zu entdecken, es ist jetzt halt so, wie es ist. Denn jeder Mensch entwickelt sich natürlich und wir sind so facettenreich, dass es immer wieder etwas Neues zu entdecken gibt, etwas Neues zu erleben gibt und ich glaube, wenn man offen dafür bleibt und das auch wirklich zusammen kreieren und entdecken möchte, ich glaube, dann kann man ganz ganz viel Deinschaft, Liebe und Verbundenheit in dem Momenten finden. Wir haben jetzt schon häufiger gehört, wie wichtig offene Kommunikation dafür ist, dass sich Probleme nicht anstehen und die Nähe weiterhin da bleiben kann. Deshalb schauen wir uns jetzt fünf ganz konkrete Gesprächstypen an, die jede Beziehung braucht, damit Verbundenheit weiter existiert. Seht diese Gespräche als eine Art Auffangenetz oder ein Sicherheitsnetztes sicherstellt, dass ihr verbunden bleibt, das Probleme nicht zu groß werden und dass man Dinge wirklich auch klären kann. Denn die eine Sache ist zu wissen, dass man offen kommunizieren sollte und die andere Sache ist, ist dann wirklich diese Dinge auch umzusetzen. Diese fünf Gespräche sollen euch also eine Idee und eine Angriffungspunkt geben, um Kommunikation tatsächlich in der Beziehung zu leben. Aus den vielen Paargesprächen, die ich schon so geführt habe, habe ich jetzt also diese fünf Gespräche abgeleitet, die für die meisten Paare den größten Unterschied gemacht haben, wo sie gesagt haben, wenn wir diese Art von Gespräch mehr miteinander führen, wenn wir diese Fragestellung häufiger beantworten, streiten wir uns weniger, fühlen wir uns verbundene und läuft unsere Beziehung auch einfach besser. Wenn du heute von der Podcast folge einiges mitnimmst, dann freue ich mich natürlich sehr über eine fünf Sternebewertung bei Spotify. Geht das zum Beispiel, darüber, dass du oben in dem Profil auf Informationen und dann auf die Sterne klickst. Bei Apple Podcast lehese ich mir auch total gerne die Kommentare zur Bewertung mit durch. Diese kleine Bewertung hilft total, dass mehr Menschen Zugang haben zu diesem parterapäutischen Wissen und im besten Fall auch glücklicher Beziehungen führen. Deshalb danke, wenn du dir kurz die Zeit dafür genommen hast. Bevor wir jetzt aber rein starten, mit den fünf unterschiedlichen Gesprächen, ein kurzer Hinweis zum "wie, wann und wo". Denn damit wir das Meiste aus diesen Gesprächen rausziehen können, ist es natürlich wichtig, dass wir auf die Rahmenbedingungen achten. Auch hier kann ich wieder von den Erfahrungen der vielen Paaren, mit denen ich in den Sitzungen arbeite sprechen, dass ein paar Dinge sich als besonders hilfreicher rausgestellt haben, wann und wie diese Gespräche am besten funktioniert. Wichtig ist zunächst einmal dass diese Gespräche gerade, wenn man sich startet, nicht zwischen Tür und Angel passieren, dass man also mit einer gewissen Ruhe und ein wenig Zeit da reingeht. Also abends, wenn die Erledigungen fertig sind oder morgens beim Frühstück, wenn man noch ein bisschen mehr Zeit hat. Ich habe auch schon von vielen Paaren das Feedback bekommen, dass sie meinten, wenn wir uns zu an den Küchentisch setzen und dann dazu sprechen, das fühlt sich irgendwie immer ein bisschen anstrengend an. Aber zum Beispiel bei einem Spaziergang oder bei einer Sache, die wir beide gerne mögen, da ist es viel angenehmer. Sucht euch also räumen in eurem Alltag, wo ihr genügend Kraft und Zeit habt, um kurz miteinander einzutschecken. Das bedeutet, ihr müsst präsent sein und kurz Zeit haben eure Gedanken und auch Emotionen zu ordnen. Das Gute ist, all diese Gespräche müssen nicht besonders lange dauern. Viele von ihnen können innerhalb von ein paar Minuten, wenn man es ordentlich anstellt, auch besprochen werden und schon zu den gewünschten Ergebnissen führen. Natürlich ist es wunderbar, wenn man sich mehr zeit nimmt, dass daraus wirklich auch tieferer Gespräche sich entwickeln können. Aber gerade dann, wenn ihr in einer stressigen Situation, in einer stressigen Phase seid, dann verzichtet nicht auf diese Gespräche, sondern versucht sie einfach, euren Zeitumständen anzupassen. Je stressiger eine Phase ist, desto mehr Verbundenheit braucht man, weil dann einfach nur sonst Missverständnisse passieren, deshalb da sind diese Gespräche sogar umso wichtiger. So weit zu den Wann- und Wo-Ramen-Bedingungen jetzt noch kurz das Wie. Bevor ihr in einen Gespräch reingeht, vergegenwärtigt euch nochmal, wie ihr kommunizieren wollt, also offen, verletzlich ohne Schuldzuweisungen, Mitte Ruhe und aus der Ehrlichkeit heraus. Was wir vermeiden wollen, sind Anschuldigungen, vor allem Meinerungen, aber auch auf einer sehr sachlichen Kühlen Ebene zu bleiben und sich nicht wirklich zu zeigen, sich nicht wirklich zu öffnen. Okay, dann starten wir jetzt mit dem ersten Gespräch, dass jede Beziehung stärken wird, und das Gespräch startet mit der Frage, was tut dir gerade gut? Häufig tentieren wir da zu unseren Fokus auf die negativen Dinge zu legen. Also all die Sachen, die noch nicht richtig laufen, das was gerade nicht funktioniert. Und das hat auch seine Wichtigkeit und dazu kommen wir nachher auch noch, aber gerade als einstiegs Gespräch finde ich es immer schön mit etwas positivem anzufangen. Das senzt auch den Ton für das weitere, was da so kommt und auch hier kann man schon wahnsinnig viel Informationen draus ziehen. Sagen wir zum Beispiel jemand antwortet auf diese Frage, dass was mir gerade gut tut, das sind die Momente der Ruhe, wo ich einfach mal für mich sein kann. Dann können wir daraus ableiten, dass Bedürfnis nach Ruhe, das Bedürfnis nach Mietheim ist, bei dieser Person wahrscheinlich gerade nicht so gefüllt und das sind Dinge, die wir für sie auch im Hinterkopf haben können. So werde ich sensibeler dafür, was wohl bei dem anderen gerade los ist, was die Person im besten Fall brauchen könnte und so arbeiten wir viel besser als Team zusammen, achten auffeinander und zeigen ainander die Wertschätzung an den Punkten, die wir gerade auch am meisten brauchen. Dieses Gespräch ist außerdem auch noch eine kleine Dankbarkeitsübung, also wirklich die Sachen zu highlighten, für die wir dankbar sind, die uns gut tun, die schön sind für uns, richtet den Fokus auf die positiven Aspekte unseres Lebens. Vielleicht fällt einem beim Beantworten dieser Frage aber auch auf, oh grad gibt es gar nicht mehr so wahnsinnig viel, was mir gut tut. Ich habe davon eigentlich zu wenig im Vergleich zu dem, was ich alles so abarbeiten muss in einem Tag. Viele merken erst in einem solchen Gespräch, das vielleicht bestimmte Aspekte ihres Lebens gerade zu kurz kommen und das kann ein sehr wichtiger Wegruf sein, um sich nochmal ein bisschen besser um sich selbst zu kümmern und sich die Zeit zu nehmen, diese Dinge auch wirklich umzusetzen. Kommen wir nun zu Gespräch Nummer zwei und das ist wie ich finde einst der absolute wichtigsten und auch effektivsten Gespräche, die man so führen kann. Das, was müssen wir noch aufräumen Gespräch? Wie oft habe ich schon von Paaren gehört, die gesagt haben, ne, wir waren ja eigentlich in einer guten Phase und dann haben sich wieder so kleine Streitigkeiten aufgebaut, kleine Situationen, die uns genervt haben und irgendwann war dann da der Streit, den wir nicht haben kommen sehen. In den aller meisten Fällen können so Streitigkeiten verhindert werden, wenn wir die Situation sich eben nicht aufbauen lassen. Wenn wir das Ganze bereinigen, uns wirklich aufrichtig entschuldigen oder auch messverständnisse klären können. Dafür brauchen wir aber eine Art Auffangenbecken, für die Sachen, die so zwischen uns passieren und das können wie gesagt nur ganz kleine Situationen sein, dass man nach Hause kommt und die Stimmung des anderen ist irgendwie schlecht. Man kann das nicht einordnen, es ist nicht schlimm genug um jetzt sofort zu sagen, was ist los oder irgendwie ein Gespräch vom Zaun zu brechen, aber vielleicht trägt man es dann doch länger mit sich rum als gedacht. Wenn am nächsten Tag da noch eine kleine Sache an Top kommt, kann es schon sein, dass man irgendwo emotional verletzt oder angeknackst ist. Wenn wir in dieser Stimmung noch eine ganze Weile sitzen, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sich da draus entweder Distanz passivankrissives verhalten oder eben ein Streit entwickeln kann. Wenn wir das Ganze aber in einem, das müssen wir noch aufräumen Gespräch abfangen, dann kann ich sowas sagen, wie du schatz in den letzten ein, zwei Tagen war ja so ein bisschen angespannte Stimmung. In meinem Kopf denke ich mich gerade, dass du keine Lust auf mich hast oder das was Schlimmes passiert ist. Ich merke, dass mich das mehr belastet als gedacht, können wir da vielleicht noch mal offen drüber sprechen. Ich sage dazu mal ganz gerne, dass man den Beziehungsmüll rausbringen muss. Wie im Haushalt auch, kann sich in der Beziehung Müll, also emotionale Verletzungen, kleine blöde Situationen aufbauen. Wir würden ja auch nicht den Mülleimer in unserer Wohnung einfach immer weiter überquellen lassen, sondern wir würden den Müll irgendwann rausbringen, damit es wieder sauber und ordentlich ist. Warum würden wir dann, die Dinge in unserer Beziehung sich immer weiter aufbauen lassen und diesen Müll einmal überquellen lassen an Sachen, die nicht gut sind für uns. Irgendwann fängt die ganze Geschichte nämlich auch noch an zu stinken und dann wird es wirklich unangenehm. Meine Empfehlung ist es hier einmal die Woche ein, was müssen wir noch aufräumen Gespräch zu führen. Einfach mal einzutschecken und zu schauen, gab es irgendeine kleine Situation, die uns irgendwie aufgestoßen ist, gab es irgendwas, was uns in der Rennerung geblieben ist. Der Mitte-außem System rauskommt. Hier geht es nicht da drum, der anderen Person aufs Butterbrot zu schmieren, dass sie in der Situation irgendwie blöd war, weil wir erinnern uns noch mal an die Rahmenbedingungen. Es geht nicht da drum, Schuldzuweisungen zu machen, sondern von seinen eigenen Gefühlen zu sprechen und zu sagen, diese Situation, die war für mich ein bisschen unbequem oder die hätte ich mir anders gewünscht und daraus lernen zu können. Apropos Wunsch, wir machen weiter mit Gespräch Nummer 3 und das ist das, was wünscht du dir gerade von mir Gespräch? Ich habe dazu letzte Woche noch mit einem paar gesprochen, wo mir im Prozess aufgefallen ist. Sie haben ganz andere Kommunikation, wenn sie den Partner, die Partnerin einladen, ihnen eine Meinung oder einen Gedanken zu teilen. Vielleicht noch mal anders formuliert. Es macht einen Unterschied, ob ich sage, hey, kannst du mit mir teilen, was du grad von mir brauchst. Was ist? Wenn ich davon überrumpelt werde, dass die andere Person mit Kritik oder Anforderungen auf mich zugeht. Es ist natürlich auch wichtig, dass wir sowas machen können, aber es ist deutlich einfacher, diese Dinge anzunehmen, wenn wir sie einladen. Deshalb können wir viel emotionales Hickhack und irgendwie Missverständnisse vermeiden, indem wir einfach mal davon ausgehen, dass die andere Person Bedürfnisse hat, die ich kennen muss, damit wir eine gesunde und glückliche Partnerschaft führen können. Und wenn ich nicht darauf warten will, dass diese Dinge vielleicht in einem ungünstigeren Moment rauskommen, kann ich sie in diesem Gespräch bewusst einladen. Denn wer kennt es nicht, wenn jemand auf uns zukommt und sagt, ich möchte gern XYZ oder du machst noch nicht das so, wie ich mir das wünsche, ich wünsche mir das so und so, gehen wir sehr schnell in Richtung Rechtfertigung und Erklärungen und das wiederum sorgt dafür, dass die erste Person sich nicht wirklich verstanden und gehört fühlt. Wenn ich das aber einlade und sage, ich möchte deine Bedürfnisse kennen, ich möchte hören, was du zu sagen hast, bitte teil doch mit mir das, was du dir von mir wünscht, dann bin ich generell sofort viel offener für das, was da kommt. Ich würde sagen, probier jetzt doch einfach mal aus, eine gute Zeit spannende finde ich hierfür einmal im Monat, sich diese Frage zu stellen und ein Gespräch, über die aktuellen Bedürfnisse zu führen. Wir machen weiter mit Gespräch Nummer 4 und hier geht es richtig tief. Denn im normalen Alltagsstrudel gehen die Dinge, die uns wirklich beschäftigen, meistens unter. Das können Sachen sein vom Welt geschehen, aber auch Dinge, wo man eigentlich nicht mit gerechnet hat, dass sie ein dann doch irgendwo so tief beschäftigen, die man mit sich rumträgt, die man aber vielleicht nie in Worte fasst. Dabei ist es so wichtig, über die Sachen zu sprechen, die wirklich uns tief berühren, damit die andere Person weiß, was das ist, damit sie auf uns eingehen kann und wir auch Probleme mehr vermeiden. Aber B, das ist eine wahnsinnig wichtige Quelle von Nähe und Verständnis. Wenn wir die nicht dabei haben, dann fühlen wir uns so viel weniger verbunden miteinander und die Beziehung kann ins Oberflächtig erutschen. Denn wirklich echte Verletzlichkeit, das ist der Kleber, der eine Beziehung zusammenhält. Das sind die Paare, die wirklich stark sind, die schaffen es immer wieder über ihren Schatten zu springen und die anderen Person, die teile ihres Selbst zu zeigen, den man nicht jeder Person zeigen würde. Fragt euch also wirklich ehrlich, was beschäftigt mich zur Zeit wirklich? Was geht mir im Kopf rum, was berührt mich und lässt mich immer wieder zum Nachdenken bringen? Sind es Zukunftsorgen oder Gedanken, was bei den Kindern gerade passiert oder auch irrationalen Ängste, wo man sich denkt, ach Mensch, das kann ich keinem erzählen, das ist doch schwach Sinn, aber es beschäftigt einen nun mal und deshalb ist es auch wichtig. Du kannst dir auch jetzt gerade einmal kurz die Zeit nehmen und überlegen, was sind eigentlich die Themen, die dir so im Kopf rumspuchen? Wenn du unter der Dusche stehst und meine Sekunde nicht aufs Handy schaust, wenn du in der Bahn ein kurzen Moment der Ruhe findest, was plopp dir dann in den Kopf? Oder nutze diesen Moment, drücke hier einmal auf Pause und schau mal, was die Themen sind, die du gerade so im Herzen mit dir umtreckst. Und wenn du das gemacht hast, dann frage dich gerne, weiß mein Partner oder meine Partnerin, was diese Sache ist, kennt er diese Sache, die ich mit mir umtreage, die mich gerade so beschäftigt. Wenn nicht, habt ihr da einen wunderbaren Ansatzpunkt, um dieses Gespräch miteinander zu führen und Verletzlichkeit und Offenheit in eure Gesprächskultur mit reinzuweben. Übrigens, wenn du zu ein von diesen Gesprächen und Kommunikationsübungen noch mal mehr Anleitungen und mehr Details haben möchtest, schreib mir das doch sehr gerne bei Spotify in die Kommentare. Auch was genau dich interessiert, dann mache ich dazu sehr gerne noch mal eine Anschlussfolge. Und dann kommen wir jetzt zum Abschluss zum Gespräch Nummer 5, was er in die Zukunft schaut. Auch das eine sehr schöne Frage, die man sich als paar immer mal wiederstellen kann und zwar das, was möchten wir gerade lernen Gespräch? Diese Frage kann man sich gerne alle paar Wochen oder auch Monate einmal stellen, um zu schauen, was sind die Dinge, die wir gerade für uns persönlich und in unserer Beziehung lernen wollen, wie arbeiten wir da dran und gehen wir diesen Weg gemeinsam. Das ist ah ein wunderschönes Gespräch, weil man denn das Gefühl hat, dass der Partner oder die Partnerin der Sparingspartner ist. Also jemand, der wirklich durchdieg und dünn mit einem zusammengeht, der Ideen liefert und auch so ein bisschen uns in die Verantwortung nimmt. Aber auf der anderen Seite ist das auch eine wunderbare Übung, um Verantwortung für die eigenen Anteile zu übernehmen. Wenn ich jetzt also zum Beispiel weiß, wir möchten an unserer Streitkultur arbeiten und ich möchte da für mich lernen, einmal tief durchzuatmen, bevor ich reagiere, weil ich weiß, dass ich sonst impulsiv handeln kann. Dann ist das für mich eine sehr gute Situation ein gutes Gespräch, um zu reflektieren, wie das in den letzten paar Wochen für mich geklappt hat. Auch hier umgehen wir wieder diese Situation, dass jemand anderes mit dem Finger auf mich zeigen muss, um zu sagen, guck mal, aber das gefällt mir gerade nicht. Ich schau nämlich von mir heraus darauf, weil ich weiß, dass es etwas an dem ich arbeiten möchte. Ich habe es außerdem schon bei vielen Paaren erlebt, dass es etwas sehr heilsames hat, wenn man von der anderen Person des zugeständenes hört, ja, dass es etwas an dem ich arbeiten möchte, so und so und so möchte ich da dran gehen. Das nimmt einem nämlich auch die Last, diese Schuldzuweisungen zu machen, die eh nicht hilfreich sind für eine Beziehung und gibt auch die Bestätigung, die andere Person weiß, dass das wichtig ist und ich kann mich deshalb auch mehr auf mich konzentrieren. Denn am Ende des Tages können wir nur uns selbst und unsere eigenen Verhaltensweisen kontrollieren. Deshalb ist es so wichtig, ein Zustand und eine Haltung zu finden, wo wir bereitwillig und mit Energie sagen, dass es etwas, was ich mir selbst überlegt habe, dass es etwas, wo ich den Sinn dahinter sehe und deshalb bleibe ich da auch dran. Es kann auch sein, dass ihr dabei merkt, wir haben beide eigentlich eine ähnliche Aufgabe. Zum Beispiel sind wir beide sehr gestresst im Alltag, haben viel Arbeit um die Ohren und unsere Aufgabe, das, was wir lernen wollen, ist eigentlich mal den Gang runterzuschalten. Da wir beide aber vielleicht auch viel Spaß daran haben, den Fuß eigentlich immer auf dem Gaspedal zu lassen, müssen wir uns gegenseitigter daran erinnern, immer mal wieder eine Pause zu machen, ganz in Ruhe in den Tee zu trinken und etwas Abstand von der Hektik zu bekommen. Weil wir aber darüber gesprochen haben, dass es etwas ist, was wir lernen wollen, können wir das Ganze mit einem lächeln machen und fühlen uns voneinander unterstützt. Hier kommt dann wieder dieses wunderbare Teamgefühl raus, das uns zusammenschweißt und und dass uns das Gefühl gibt, wir sind nicht alleine, wir gehen hier zusammen dadurch. Probiert auch auch das Gespräch sehr gerne einmal aus, ihr könnt euch natürlich auch dafür immer mal wieder Ideen und Tipps gegenseitig geben, aber das Wichtige ist, dass von sich selbst heraus sagt, dass es etwas an dem ich gerade arbeiten möchte, um mein Leben ein Stückchen zu verbessern und meine Beziehung zu stärken. Schreibt mir doch sehr gerne auf Instagram @pubpsychologie, wenn du eine oder mehrere dieser Gespräche einmal ausprobiert hast, was deine Erfahrung damit war und wie das für euch gelaufen ist, es würde mich wirklich sehr interessieren zu hören. Neben dieser gesunden Kommunikation, die wir jetzt mit den Gesprächen aufgebaut haben, braucht es aber auch mehr schöne Momente und dafür können Data Knights ganz besonders hilfreich sein. Ich werde als Psychulungen ein paar Therapäuten sehr häufig gefragt, was man denn gerade in langjährigen Beziehungen machen kann, um Nähe, Leidenschaft, Verbundenheit aufrecht zu erhalten, wenn der Alltag in die Beziehung einzugefunden hat. Denn die große Preisfrage ist ja, wenn ich jemanden habe, den ich liebe, mit dem ich eine Beziehung führen möchte. Wie können wir denn sicher stellen, dass diese Beziehung auch langfristig, glücklich, erfüllend und gesund bleibt? Meine Antwort darauf ist eine gesunde und glückliche Beziehung, braucht für die längere Zeit das beste aus zwei Welten und zwar einmal eine gesunde Kommunikation, wo man Probleme angeht, sich wirklich öffnet und auch zeigt. Das besprechen wir hier in dem Podcast ja auch immer wieder, wie das gelingen kann, eine gesunde Streitkultur zum Beispiel aufzubauen. Das ist die eine Facette und die andere Facette ist aber ich brauche ebenso Momente, wo ich mich nahe Füde, verbunden Füde, wo wir einfach miteinander lachen können und unsere Gesellschaft genießen. Zusammen habe ich die Nähe und Vertrautheit aus den schönen Momenten und stelle aber auch sicher, dass Probleme, Streitigkeiten, kleinere blöde Situation, sich nicht irgendwie zwischen unstein und diese Kombination, die ist wirklich goldwert. Wir schauen uns jetzt heute an, wie man den Teil mit der Nähe und Verbundenheit weiter stärken kann und ein sehr unterschänztes Tool dafür sind Date Nights, also Abende oder auch Tage oder nur Minuten, wo man sich wirklich Zeit nimmt für einander, wo man die Beziehung und einander als Liebespar priorisiert, schöne Dinge zusammenunternimmt oder auch einfach nur kleine Momente miteinander teilt. Es gibt auch in der Wissenschaft sehr interessante Evidenz dafür, dass Paare, die mehr Date Nights machen, tatsächlich auch zufriedener sind, das gemeinsamen Aktivitäten, die Beziehungszufriedenheit und auch die Sexualde zufriedenheit verbessern, dass sie die Nähe und die Resilienz stärken und auch die langfristige Stabilität in einer Partnerschaft fördern. Die Studienz dazu und die weiteren Quellen verlänke ich dir in der Podcast Beschreibung, wenn du da gerne noch mal nachlesen möchtest. Als Paar braucht man Momente, wo man sich wirklich in die Augen schaut, wieder zusammenfindet und wenn man nur in diesem Alltagstrot drin ist, verliert man irgendwann das Gefühl für einander. Und Date Nights können genau da ansetzen, diesen Trot ein bisschen auseinandernehmen auf eine gute Art und Weise und diese Verbundenheit wieder herstellen. Dafür möchte ich dir heute 10 ganz spannende unterschiedliche Ideen vorstellen, Ideen, wenn man wenig Zeit hat, wenn man tiefer gehen möchte, wenn man etwas neues ausprobieren will. Also wirklich eine ganz bunte Mischung, der ist für jeden Geschmack etwas dabei, hör dir also gerne alle Ideen an und pickt euch dann vielleicht ein, zwei Ideen raus, die einmal umsetzen möchtet. Und wenn du das Ganze dann noch mal nachlesen willst oder noch mehr konkrete Ideen haben möchtest, was man so machen kann, dann lasst dir auch auf jeden Fall noch mal ein Date Night E-Book runter. Da sind auf über 60 Seiten, Gesprächstatter, Fragen, Reflexion und eben ganz viele List mit Date Night Ideen, auch mit denen, die ich hier heute besprechen. Das heißt, das ist wunderbar als Zusatzmaterial zu der Folge heute und dann hast du das nochmal auf deinem Handy. So, guck dafür gerne in die Podcast Beschreibung und datte das E-Book einfach kostenlos runter. Starten wir jetzt mit der ersten Date Night Ideen und zwar geht es darum, zusammen zu träumen und Briefe für die Zukunft zu schreiben. Konkret bedeutet das also, nehmt euch eine Stunde Zeit oder vielleicht auch nur eine halbe Stunde setzt euch zusammen, macht es euch gemütlich und schreibt dann einen Brief für euer zukünftiges Ich oder für eure zukünftige Beziehung. Darin könnt ihr über Hoffnungen, Träume, Ziele oder auch aktuell Gedanken und Gefühle sprechen und schauen, was ihr dann vielleicht euch wünschen würdet, was in der Zukunft passieren soll. Das kann ein sehr schöner Moment sein, um gemeinsam eben die Vision von der Zukunft hoch zu holen, zu überlegen, was wäre uns dann irgendwie wichtig, was wünschen wir uns und dieses Wir-Gefühl auch mehr zu spüren, weil es ja auch da, um die gemeinsame Zukunft geht und man dann eben zusammen träumen kann. In dieser Moment, wo man zusammen sitzt, zusammen überlegt, was wollen wir in der Zukunft, fürstellen wir uns das vor, das kann ein wunderschön verbindender Moment sein, wo man eben dann wieder eine Richtung bekommt auch in der Beziehung. Grad manchmal, wenn man eben in diesem Alltagstrott ist, kann sich alles sehr gleich für mich anfühlen oder man vergisst, worauf man vielleicht auch als Paar als Familie hinarbeitet, wo man hingehen möchte. Und diese Momente bringen das wieder zurück in die Erinnerung und können dadurch die Beziehung stärken. Nachdem ihr also zusammen überlegt habt, was vielleicht für den nächsten zwei oder fünf Jahre ein Traum wäre, der vielleicht auch so noch gar nicht ausgesprochen wurde, setzt dann ein Datum fest, wo ihr diesen Brief oder diese Briefe nochmal zusammen lesen wollt. Die zweite Idee ist es, euer erstes Date nachzustellen. Also erinnert euch gemeinsam daran, wo euer erstes Date war und was ihr dann gemacht habt. Welche Gespräche habt ihr geführt? Was habt ihr getragen? Wart ihr etwas essen? Und versucht dann diese Komponenten vielleicht nochmal nachzustellen. Diese Rückkehr an einen schönen gemeinsamen Moment aktiviert natürlich diese Erinnerung daran und hilft auch, dass man sich daran erinnert, was ein ursprünglich verbunden hat. Manchmal verlieren wir so ein bisschen vielleicht auch die Neugier auffannandar oder auch diese Momente, wo wir uns vorbereiten und wirklich auch die andere Person kennenlernen wollen. Wenn wir das erste Date nachstellen, da gab es meistens für viele Paare ganz viel von dieser Neugier auffannandar und genau dieses Gefühl können wir so vielleicht nochmal anzapfen. Wie war das damals für uns als wir dieses Date miteinander hatten? Was haben wir gefühlt? Worauf haben wir uns gefreut? Was wollten wir voneinander kennenlernen? Und dann vielleicht die Anschlussfrage gibt es immer noch Dinge, die ich über dich kennenlernen möchte, die ich immer noch spannend finde, wo ich vielleicht lange diese Fragen nicht mehr gestellt habe. Es geht natürlich nicht darum, krampfhaft alles eins zu eins nachzustellen, sondern eben sich zurück zu erinnern und in diese Atmosphäre einzutauchen von Neugier, Aufregung und Kennenlernen. Ideen Nummer drei könnt ihr gut auch zum Beispiel bei einem gemeinsamen Spaziergang machen und da geht es darum, zu überlegen, wie will ich eigentlich geliebt werden oder was ist meine Love-Language, wenn davon vielleicht schon mal gehört hast. Die Love-Language, also Sprache der Liebe, drückt aus, wie für mich sich Wertschätzung und Geborgenheit und Liebe am besten anfühlt. Also welches Verhalten man dafür machen kann, dass ich das Gefühl habe, dass ich von dir geliebt werde. Man kann online dafür zum Beispiel einen Sprachen der Liebe test machen und dann die Ergebnisse miteinander vergleichen. Wichtig ist, mit dabei nur zu erwähnen. Die Sprachen der Liebe sind jetzt keine wissenschaftlich fundierten Themen bzw. Facetten. Es gibt noch viel, viel mehr in Arten und Weisen, wie man Wertschätzung und Liebe erleben kann. Das heißt, ihr könnt das gerne als Ausgangspunkt nehmen, weil es halt, dass so weit verbreitet ist und sehr leicht darauf zuzugreifen, aber überlegt gerne auch darüber hinaus noch, was sind die Momente, wo ich mich am meisten geliebt fühle. Und diese Dinge könnt ihr da miteinander teilen. Diese Date Night ist natürlich besonders spannend, wenn man sagt, okay, wir wollen einander besser verstehen, wir wollen noch eine Ebene tief vergehen und man kann da auch wirklich sehr interessante Dinge herausfinden, wo zum Beispiel eine Person dann sagen würde, hey, ich fühle mich besonders geliebt, wenn du mir im Laufe des Tages eine kurze Texten nach rechts schreibst. Und so lernt man sich noch mal neu kennen und kann natürlich auch langfristig die Beziehungsqualität dadurch nochmal steigern. Date Night Idee Nummer vier ist eine Erinnerungstour, wo eine Person von euch eine Tour durch die eigene Vergangenheit plant, das können Kindheitsorte, sein Schulwege, Lieblingsleden, Spielplätze oder eine Wohnung ein Haus, in dem man mal gelebt hat. Man fährt oder geht dann also zusammen zu diesen Orten und erzählt sich währenddessen die Geschichten dazu, also welche Erinnerungen und Erfahrungen man also mit diesen Orten verbindet, ob das etwas Schönes war, etwas Schmerzhaftes, ob man hier ganz bestimmte Erfahrungen gemacht hat und welche Bilder und Ideen hochkommen, wenn man dann wieder an diesen Orten steht. Hierbei können vielleicht Geschichten zu Tage kommen, die man so noch nicht gehört hat, man kann auch nochmal das gegenseitige Verständnis und die Empathie dadurch fördern, wenn man natürlich auch lernt, wie der andere Mensch die Person geworden ist, die einem heute gegenüber sitzt. Diese ersten vier dates, dafür braucht man ja schon ein wenig Zeit, vielleicht wie gesagt, eine Stunde, ein Tag, ein halben Tag. Das heißt, das sind auf jeden Fall Momente, wo man sich ein bisschen Zeit für einem daneben muss. Und das ist auch wichtig, damit man eben einander priorisiert und dem Gefühl der Nähe und Verbundenheit überhaupt auch erst in der Raum gibt, dass es entstehen kann. Weil wenn wir uns unter Druck setzen, wenn wir Zeitdruck haben, wenn alles schnell schnell gehen muss, passiert das natürlich nicht so leicht. Jetzt gibt es auf der anderen Seite, aber natürlich auch Phasen und Situationen im Leben, wo man merkt, ich würde mir gerne einen ganzen Nachmittag nur für uns nehmen, aber es ist realistisch einfach nicht drin. Und dann komplett auf Momente der Zweisamkeit zu verzichten, ist natürlich auch sehr schade bzw. teilweise auch gefährlich für eine Beziehung, wenn man eben gar keine Momente der Verbundenheit miteinander verteilt. Statt, dass man da jetzt in so ein schwarz-weiß Denken reinfällt und sagt, entweder habe ich den ganzen Tag nur für uns ein paar Zeit und wenn ich das nicht ermöglichen kann, dann muss ich halt komplett darauf verzichten. Gibt es natürlich noch Varianten bzw. Ideen, was man machen kann, wenn man wenig Zeit hat. Hierfür habe ich noch eine ganz spezielle Idee und zwar sagen wir, dass ihr gerade Wäsche gewaschen habt und diese Wäsche muss jetzt einsortiert werden, dann kann man auch daraus eine kleine Date-Nheit machen und zwar wie folgt. Legt also gemeinsam die Wäsche zusammen und immer wenn man damit fertig ist mit einem Kleidungsstück, erzählt man der anderen Person von einem Gedanken oder einen Gefühl, dass ein bewegt hat. Das kann etwas sein, wofür man dankbar ist, was heute am Tag passiert ist, das kann ein Gedanke sein, der ein schon bisschen länger beschäftigt, den man miteinander teilen möchte, damit die andere Person weiß, was gerade in einem passiert. Diese Gedanken und Gefühle müssen auch nicht groß kommentiert werden, manchmal reicht es auch, wenn man einfach erst mal den Raum gibt, einfach erst mal zuhört und voneinander diese Informationen, diese Einblicke in die Welt des anderen wieder mehr hat. So habt ihr am Ende einen schönen Berg mit gestapelter Wäsche der E-Gemacht werden musste und aber im besten Fall auch einige verbindende Momente, auf jeden Fall das Gefühl zu haben, Raum zu haben, über diese Dinge zu sprechen und einandert zu hören. Hier nochmal der kleine Hinweis, wenn du bis hierhin denkst, oh da war schon ein paar gute Ideen dabei, aber ich habe gerade nicht zum Schreiben, dann gehe jetzt noch mal schnell in die Podcast Beschreibung und lad dir das Date Night E-Book runter, da findest du diese Ideen wie gesagt auch nochmal drin, zusammen mit vielen weiteren. Wir machen weiter mit diesem Gedanke und der Dankbarkeit ausdrücken und bauen das jetzt nochmal aus in der nächsten Date Night Idee. Einander Dankbarkeit und Wertschätzung zu zeigen ist eine ganz wichtige Komponente, auch um die Beziehungszufriedenheit langfristig zu erhöhen und die emotionale Sicherheit zu stärken. Es motiviert beide Seiten sich weiter in die Beziehung einzubringen und auch zu investieren. Das können auch viele unterschiedliche Studien bezeugen, wie wichtig die Kommunikation von Dankbarkeit in langfristigen Beziehungen sind. Ich bin ja immer großer Fan davon, psychologische Studien zu nehmen, den Kern davon und die Essenz davon zu erfassen, wie zum Beispiel hier mit dem Thema Dankbarkeit und es dann auf etwas anzuwenden, was wir im Alltag auch wirklich nutzen können. Und hierfür könnt ihr euch gerne einmal zusammensetzen und überlegen, wofür sind wir dankbar, welche kleinen Komplimente für einander, welche Dinge, die die andere Person tut oder sagt, finden wir besonders schön und möchten da nochmal den Fokus drauf lenken, weil es vielleicht sonst im Alltag untergeht. Diese kleinen Punkte, als Eigenheiten, Gesten, Stärken, all diese Sachen, schreibt ihr auf Zettel und tut diese dann in ein Glas oder in irgendeine Form von Behältnis, wo ihr sie dann hinterher wieder rausnehmen könnt. Wenn ihr im Alltag vielleicht meine schlechte Phase habt, wenn man einen kleinen Moment braucht, wo man etwas schönes Hören oder erleben möchte, aber gerade die andere Person vielleicht nicht da ist. So kann es an schweren Tagen wie so eine kleine Schatztoe sein, die einmal ein bisschen starke und halt gibt und dieses positive Gefühl nochmal hervorholt. Date Night Idee #7 ist für all diejenigen, die merken, dass sie gerade sehr gestresst sind und deshalb eigentlich keine Zeit oder Lust auf eine normale Date Night zum Beispiel mit kochen oder spazieren gehen haben, aber trotzdem eigentlich sich ein Moment der Verbundenheit wünschen. Wie ich am Anfang schon gesagt habe, es muss nicht immer eine ganze Date Night sein. Manchmal ist es auch nur ein Moment der Verbindung. Auch diese können stärkend und wichtig sein für die Beziehung. Das heißt, wenn ihr häufiger gestresst seid und merkt, okay, ich durch diese ganze Reizflut im Alltag sind wir einfach nur noch gehärzt. Wir brauchen eigentlich eine kurze achtsame Minute miteinander. Dann überlegt euch eine Situation, ein Moment im Alltag, wo ihr zusammenkommt und umarmt euch für eine Minute. Einfach nur eine Umarmung, wo man sich korreguliert, wo man den Atem verlangsamt, wo man aneinander wieder mehr spürt und wortwörtlich in der ganzen Hektik zusammen stehen bleibt. Wenn sich das nicht so gut anfühlen würde, dann kann es auch möglich sein, dass ihr euch einfach an den Händen haltet und die Augen schließt und gemeinsam tief ein und ausatmet. Danach könnt ihr noch darüber sprechen, wie ihr euch fühlt und was ihr jetzt eigentlich gerade voneinander oder von euch selbst braucht. Dieses sind zwar relativ simpel Übungen, aber schon auch kurze Momente können ganz wirksam das Stresslevel reduzieren und unsere Nervensysteme synchronisieren mehr zur Ruhe kommen gemeinsam. Mein nächster Tipp bzw. die nächste Date Night Idee ist speziell für Eltern. Die merken, dass sie sich selbst als Liebespaar vielleicht ein bisschen verloren haben, wenn man miteinander redetritt, man über die Kinder, über den Alltag, aber nicht mehr so wirklich über die Wünsche und Interessen von der anderen Person. Und man ist vielleicht so ein bisschen in diesen Elternrollen gefangen und weiß dann nicht mehr so richtig rauszukommen. Hierfür ist die Idee, dass ihr euch einen Raum nehmt, einen digitalen oder auch einen physischen Raum, wo es keine Elternthemen gibt, sondern ihr wirklich nur bei euch als Liebespaar seid. Das kann zum Beispiel umgesetzt werden, indem ihr euch eine E-Mail-Adresse anlegt, die wirklich nur dafür da ist oder vielleicht eine WhatsApp-Gruppe, wo ihr wisst, diese WhatsApp-Gruppe, da geht es wie gesagt, nicht um die Kids, da geht es nicht darum, wer weiß, als nächstes irgendwie machen soll, sondern da geht es nur um uns als Paar. Auch das sind natürlich Momente, die man gut dann auch im Alltag integrieren kann, wenn man zum Beispiel gerade mal fünf Minuten, zehn Minuten hat und inspiriert ist und der anderen Person etwas mitteilen möchte, dass man dann zum Beispiel diesen Kanal dafür nutzt. Und das auch das ist jetzt keine ganze große Date Night, aber es ist auch wieder dieser Moment der Verbundenheit im Alltag, den man sich vorher ganz bewusst geschaffen hat. Wenn ihr jetzt merken solltest, ich habe irgendwie Lust auf wirklich etwas, was man planen kann zusammen und ich möchte wirklich was mitte anderen Person unternehmen, eine Aktivität, die uns zusammenbringt, dann ist diese nächste Date Night Idee etwas für dich. Und zwar geht es darum, sich gemeinsam den Ängsten zu stellen und gemeinsam mutig zusammen. Also etwas, wo man merkt, oh, das finde ich gar nicht mehr so angenehm, da bin ich vielleicht ein bisschen unsicher mit. Es mussten jetzt keine großen Ängste sein, also versteh mich hier nicht falsch. Aber zum Beispiel, dass man sagt, war so klettern im Hochseigarten oder eine kleine Rede halten, das ist schon etwas, das finde ich ein bisschen unangenehm und es würde mich ein Stück weit über Windung kosten, das dann auch umzusetzen. Ihr braucht es natürlich ein bisschen Planung im Vorfeld, aber eben dieser Moment, wo man sich gegenseitig wirklich unterstützen kann, wo man vielleicht beide so ein bisschen nervös sind, wo man hinterher aber einschlagen kann und sagen kann, wir haben das zusammen gemeistert, wir haben unsere Ängste überwunden und sind ein Stück weit über uns hinausgewachsen. Das heißt, fragt euch doch gerne, was würde ich mich am liebsten mal trauen, aber ich weiß noch nicht so richtig, wie und an welchen Stellen möchte ich über mich hinauswachsen und diesen Moment mit dir teilen? Und dann kommen wir auch schon zur letzten Date Night Idee, bei der geht es um das Thema Berührungen und körperliche Zertigkeiten, dass man sich wirklich nochmal die Zeit nimmt herauszufinden, wie möchte die andere Person eigentlich berührt werden? Was findet sie schön? Was findet sie angenehm? Was vielleicht auch nicht so sehr? Also da einander noch mal auf ne anderen Ebene kennenzulernen. Das kann zum Beispiel so aussehen, dass man sich eine halbe Stunde Zeit nimmt, irgendwie ganz gemütlich sich zusammensetzt, vielleicht auch eine Kerze anzündet und dann vielleicht zusammen eine Gesichtsmassage auszupropieren. Und dann ein bisschen zu experimentieren, weil man sich am meisten entspannt und was man eben als besonders angenehm erlebt. Und wenn du jetzt zum Ende dieser ausführlichen Folge zum Thema Nähe und Verbundenheit denkst, Mensch, das sind hier alles tolle Ideen, aber jetzt gerade habe ich wirklich wenig Zeit. Dann habe ich hier noch eine Idee für dich, nehm dir einmal 10 Minuten nur für deine Beziehung, um diese ein Stück weit zu verbessern. Heute habe ich eine 10-minütige Reflexion für dich, die ihr nutzen könnt, um eine Art wöchentlichen Check-in für eure Beziehung zu haben, um diese bewusst zu reflektieren und zu vertiefen. Diese Reflexion kann euch helfen, Probleme abzufangen, bevor sie größer werden, darüber zu sprechen, was euch gefallen hat, was euch nicht gefallen hat und so übt ihr auf eine Kommunikation und baut nähe zusammen auf. Schnapp dir also gern, stift und papiert, dein Partner, deine Partnerin oder gehe die Übung erst mal für dich alleine durch und wir schauen zusammen, was man wöchentlich reflektieren kann, um Problemen vorzubeugen und sich zusammen weiter zu entwickeln. Wir fangen an Mitte 1. Kategorie und zwar ist das erste eine Rückblick auf die vergangenen Woche. Was lief gut und was lief vielleicht weniger gut? Schaut euch zuerst die positiven Ereignisse an und reflektiert zusammen, was die schönen Momente waren, was hat euch Freude bereitet? Zum Beispiel, vielleicht gab es einen unerwarteten freien Abend, den ihr miteinander verbracht habt, ein spontanes Abendessen oder habt es euch bei einem Film gemütlich gemacht. Diese Erinnerung daran kann nochmal das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Wertschätzung verstärken und solche positiven Rückblicke erinnern euch daran, dass ihr euch auch in hektischen Zeiten vielleicht Zeit nimmt, um diese kleinen Wert vor dem Momente miteinander zu teilen. Außerdem kann es ja auch Schlussreich sein, was jemand als besonders schön als besonders positiv erlebt hat und gibt einem nochmal mehr Informationen wie die andere Person wertschätzung erleben möchte. Nachdem ihr jetzt euch die schönen Momente angeschaut habt, geht nun über zu den Herausforderungen und Schwierigkeiten. Das ist etwas, was viele Paare tatsächlich vermeiden, sie behalten die Dinge ein wieder für sich oder lassen es so lange aufstaun, bis es dann bei einem Streit aus einem raus explodiert und genau deshalb machen wir das. Auch wenn sich das jetzt hier ein bisschen unangenehm, ein bisschen ungemütlich anfühlen kann, ist das doch nichts dagegen, als wenn das hinter ihr im Streit rauskommen würde. Ich sehe das bei mir immer wieder in der Praxis, die Paare, die sich die Zeit nehmen, um frühzeitig miteinander über Probleme und Verletzungen zu sprechen, die haben viel mehr Raum und Kapazität, um auch wirklich gute Gespräche darüber zu führen, denn man ist noch nicht so verletzt, man ist noch nicht so angespannt und kann auch viel besser die Perspektive des anderen übernehmen. All das sind ganz wichtig die Kriterien, damit man nicht streitet, sondern eine gesunde Diskussion führt. Ich nenne das immer ganz gerne emotionale Hygiene betreiben, also sobald etwas aufkommt, dass man das auch direkt wieder reine macht, dass man miteinander darüber spricht und dass man es eben nicht vermeidet. Sonst sieht man meist hinterher die negativen Konsequenzen von der Vermeidung. Es ist also zwar etwas unbequem über die Dinge zu sprechen, die nicht so gut gelaufen sind, aber es lohnt sich enorm. Das heißt, ihr könntet darüber reden, was euch belastet hat, das wo ihr vielleicht euch nicht anerkannt gefühlt habt oder wo ihr wütend war, traurig war. Das können auch schon kleine Emotionen sein, also wir sprechen jetzt hier nicht über die ganz großen Dinge, die man hier nur erzählen kann. Es spricht auch schon über die Sachen, die eben vielleicht etwas kleiner sind, die vielleicht etwas unscheinbarer sind, solange ihr das nicht angreffend macht, sondern wertschätzen und offenen Haltung sollte das kein Problem sein, dass das Gespräch darüber auch gut verläuft. Zum Beispiel könnte man erzählen, sagen wir, eine Person ist nach der Arbeit sehr gestresst nach Hause gekommen und hat gereizt reagiert. Hat in dem Moment aber irgendwie die Situation verpasst, das nochmal aufzuarbeiten und die andere Person hing das aber noch ein bisschen nach. Und die sagt jetzt, ich habe mich sehr unwohl gefühlt, als du so gestresst nach Hause gekommen bist, weil ich nicht wusste, wie ich dir helfen kann. Und da sieht man hier, das ist ja kein Angriff, sondern eine wertschätzene Formulierung trotzdem eröffnet, dass die Möglichkeit über solche kleinen Verletzungen zu sprechen und Lösungen zu finden. Was man dann sagen kann, hey, vielleicht brauche ich dann erstmal ein paar Minuten für mich, bevor wir miteinander sprechen. Danke, dass du das geteilt hast. Wir schauen, dass es nächste Mal irgendwie anders läuft. Außerdem kann man an dieser Stelle auch schnell missverständlich auf die Stiche kommen und diese aus der Welt schaffen, bevor sie immer wieder hochkommen. Viele Paare wünschen sich eine größere emotionale Nähe, tauschen sich aber in der Woche kaum über ihre Emotionen aus. Und das ist natürlich ein Problem. Emotionale Nähe sagt es ja schon im Wort. Irgendwie müssen wir es schaffen, eine Beziehungskultur, uns anzeignen, wo wir mehr über unsere Gefühle sprechen und uns verletzlich machen. Und diese wöchentliche Reflexion bittet dir, den der Raum dafür, die ich darin zu üben, auch kleinere Emotionen einfach mal offen und locker anzugehen. Also zu sagen, hey, da war ich jetzt nicht komplett wütend und da war ich jetzt auch nicht komplett traurig oder ganz, ganz doll verletzt. Aber das hat mich schon ein bisschen bewegt. Das hat schon was in mir ausgelöst. Das kann etwas sein, was der Partner, die Partnerin gemacht hat. Das kann natürlich auch etwas sein, was auf der Arbeit passiert ist oder in der Familie. Wichtig ist nur, dass es für uns normaler wird, diese Dinge miteinander zu teilen. Denn häufig kann sich eine bestimmte Hürde oder vielleicht auch die Sorge irgendwie breit machen, dass man gar nicht mehr so richtig weiß, wie das geht. Gerade, wenn man einen sehr durchgetakteten Alltag hat oder die Kommunikation einfach noch nicht auf diesem emotionalen Level wieder ist. So weit erst mal die Theorie. Also nehmt euch gerne einmal die Woche 10 Minuten Zeit. Sprech dann erst über die Dinge, die gut liefen, wo ihr euch gewertschätzt gefühlt habt, die ihr schön fandet, von denen ihr vielleicht mehr machen könnt. Und sprech dann über die negativen Gefühle, über die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die in der Woche hochgekommen sind. Jetzt habe ich noch ein paar Tipps für euch, damit das so gut wie möglich verläuft. Tipp Nummer eins ist, diesen Termin wirklich auch zu machen, das durchzuziehen. Ich weiß, dass es manchmal nicht einfach ist, das im Alltag mit rein zu manipulieren, aber das Ganze kann wirklich in 10 Minuten gemacht werden. Deshalb heißt es ja auch 10 Minuten Reflexion. Könnt euch schon im Laufe der Woche immer mal wieder ein paar Notizen machen, Dinge notieren, die ihr da ansprechen wollt, die euch aufgefallen sind, weil sonst kann es auch sein, dass man diese Dinge ganz gerne vergisst. Wenn ihr dann über die schönen Momente spricht, werdet ruhig konkret? Was war es, was daran nähe aufgebaut hat? Warum war das ein schöner Moment im Vergleich zu anderen? Was hat dieser Moment euch bedeutet? Man könnte jetzt also sagen, hey, ich fand's schön, dass du mir eine Kaffeege macht hast. Oder man könnte ein bisschen mehr ausholen und sagen, als du mir am Dienstag morgen den Kaffee gemacht hast, fand ich das eine wunderschöne Geste, weil ich habe gemerkt, dass du an mich gedacht hast. Und in der letzten Zeit war ja manchmal die Stimmung zwischen uns beiden ein bisschen abgekühlt. Und da habe ich wirklich gemerkt, dass du dich engagierst, dass du mich im Kopf fast im Herzen hast. Und das hat mir einfach wahnsinnig viel bedeutet, weil ich gesehen habe, dass du einen Schritt auf mich zugegangen bist. Und ich habe gemerkt, wie ich dann auch direkt weicher geworden bin und ein Lächeln im Gesicht hatte. Danke dafür. Wenn wir also die Bedeutung der kleinen Gest noch mal ein wenig mehr herausarbeiten, haben wir die Chance, dass die andere Person sich natürlich auch ebenfalls gesehen und gehört fühlt. Und wir merken aber auch, dass dadurch diese emotionalen Nähe noch weitergestaltet wird, weil wir eine Ebene tief angeht. Wenn ihr dann weitergeht zu den Herausforderungen und den negativen Gefühlen, atmen vorher vielleicht beide einmal tief durch und sagt euch noch mal, hier geht es nicht darum, uns irgendwie gegenseitig zu beschuldigen. Wir wollen Offenheit üben. Wir wollen Verletztigkeit üben. Das heißt, ihr müssen es auch aushalten können, wenn die andere Person mal etwas sagt, was vielleicht nicht so schön ist. Das wird uns stärken und es wird uns als paar näher zusammenbringen. Um hierbei einen respektvollen Austausch miteinander zu führen, kann man auf Dinge zurückgreifen, wie zum Beispiel ich Botschaften. Also nicht die andere Person zu kritisieren, sondern die eigenen Gefühle in den Vordergrund zu stellen, nicht Schuldzuweisungen zu machen, sondern darüber zu sprechen, was es in einem ausgelöst hat. Also zum Beispiel. Ich habe mich traurig gefühlt, also die Entscheidung einfach ohne mich getroffen hast. Und ich wünsche mir, dass es nächstes mal anders läuft. Es besser als, du trifft immer Entscheidungen ohne mich. Das ist doch mal wieder typisch. Die Person, die zuhört, sollte aus dem probieren wirklich aktiv zuzuhören, neugierig zu bleiben und Nachfragen zu stellen, nicht direkt defensiv zu werden, sich zu erklären oder zu sagen, ja, aber das stimmt doch gar nicht, das war so und so. Sondern sich erstmal die Zeit nehmen, um zu sagen, okay, das ist dein Erleben, das heißt, du so wahrgenommen, interessant, erzähl mir doch mal mehr darüber. Diese Haltung, die muss man sich so ein bisschen reinfühlen, aber das Schöne ist ja, wenn ihr diese Momente ganz bewusst kreiert, kann man sich darauf vorbereiten und sich das in dem Moment auch sagen und noch mal in jeren Errung holen. Ich hoffe, dass ich dich damit ein wenig inspirieren konnte, diese 10-minuten Reflexion mal zusammen auszuprobieren. Wenn du das macht, schreibt mir sehr gerne auf Instagram @puppsychologie, wie das für euch gelaufen ist. Ich freue mich sehr über deinen Feedback dazu. Dann sind wir jetzt am Ende dieser Podcast-Vollge angekommen. Schau gerne noch einmal in die Beschreibung für alle weiteren Links zu den Date Nights, zu allen Sachen, die wir heute besprochen haben. Und dann hören wir uns nächsten Montag wieder zu einer neuen Partysychologie Podcast-Vollge. Alles Gute, bis dahin.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast "Papsychologie" behandelt Themen wie Nähe und Verbundenheit in Beziehungen.
Rituale können helfen, Struktur und Verbundenheit im Alltag aufzubauen.
Wertschätzung zeigen und Druck aus der Beziehung nehmen sind wichtige Strategien für eine gute Partnerschaft.
Summary:
In der Podcastfolge "Papsychologie" werden Themen wie Nähe und Verbundenheit in Beziehungen behandelt. Rituale können helfen, Struktur und Verbundenheit im Alltag aufzubauen, während Wertschätzung zeigen und den Druck aus der Beziehung nehmen wichtige Strategien für eine gute Partnerschaft sind. Es wird betont, wie wichtig es ist, sich bewusst mit diesen Aspekten auseinanderzusetzen und sie aktiv in den Alltag einzubinden, um eine gesunde Beziehung zu pflegen.
Durch die Etablierung von Ritualen, das Zeigen von Wertschätzung und das Reduzieren von Stress können Paare ihre Nähe und Verbundenheit stärken und Konflikten vorbeugen. Es wird empfohlen, sich gegenseitig mit Achtsamkeit zu begegnen und gemeinsam Strategien zu entwickeln, um eine liebevolle und unterstützende Partnerschaft zu fördern.
FAQs
Ein Beispiel für ein alltägliches Ritual ist das Begrüßen oder Verabschieden, bei dem man sich liebevolle Worte sagt oder sich kurz umarmt. Solche Rituale können dazu beitragen, den Kontakt zur anderen Person herzustellen.
Nach einer Streitsituation ist es wichtig, zu verstehen, was passiert ist, welche Emotionen getriggert wurden und gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um die Kommunikation zu verbessern und als Team zusammenzuarbeiten.
Wertschätzung in Form von Lob, Anerkennung und liebevollen Gesten kann Nähe und Verbundenheit in der Beziehung stärken. Es ist wichtig, diese Wertschätzung auch verbal auszudrücken, um den Partner oder die Partnerin daran teilhaben zu lassen.
Man kann Wertschätzung durch Umarmungen, Zärtlichkeiten, Komplimente, erledigte Aufgaben, gemeinsame Aktivitäten und interessierte Fragen ausdrücken. Es ist auch wichtig zu erkunden, wie der Partner oder die Partnerin Wertschätzung am liebsten erlebt.
Um Verbundenheit zu stärken, ist es wichtig, Druck und Stress in der Beziehung zu reduzieren. Dies kann durch den Abbau von Erwartungen, die Schaffung von Auszeiten und einen achtsamen Umgang miteinander geschehen.
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