Vater heroinabhängig: "Mit diesem Gedanken hab ich mein Kindheitstrauma überwunden" - Léon Heimann | A&U #140
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In dem Podcast-Gespräch mit Kirste Rell teilt Leon Heimann offen seine von Trauma geprägte Kindheit. Sein biologischer Vater war drogenabhängig und gewalttätig, seine Mutter floh schließlich mit ihm nach Deutschland. Sein Stiefvater, obwohl stabiler, konnte ihn nicht voll annehmen und zeigte psychische und physische Gewalt. Leon erklärt Trauma als eine mentale Narbe, die entsteht, wenn Verletzungen nicht richtig heilen und die Flexibilität im Leben, besonders in Beziehungen, einschränkt. Er beschreibt, wie er erst in seinen 20ern repetitive, vermeidende Beziehungsmuster erkannte, ausgelöst durch Angst vor Verletzung und mangelndem Vertrauen. Sein Weg zur Bewältigung begann mit dem Selbststudium von Psychologie und Bindungstheorien, was ihm half, seine eigenen Verhaltensweisen zu verstehen. Rell stellt zudem Leons eigenen Podcast und sein Buch vor, das einen reduktionistischen Ansatz zur Steigerung der zellulären Energie verfolgt. Das Gespräch betont die langfristigen Auswirkungen von Kindheitstraumata und die Bedeutung von Selbstreflexion und Wissensaneignung für die Heilung.
Deswegen zum Beispiel so anders sie im biologischen Vater Geld gab, dass er einkaufen geht für uns. Ja, und dann ist er einfach Dogenkaufen gegangen. Hinzu kam, dass er dann noch gewalttätig wohl. Er hat meiner Mutter die Nase gebrochen. Er wollte mit einer Glasfasche aufs Jodos. Und wann hat er immer aufgehört, wenn ich als kleines ging? Warum haben diese Gedanken so eine wahnsinnige Kraft auf unser ganzes Leben? Weil Gedanken etwas sind, was finde ich? Ich hab immer noch diesen Glaubensatz in mir, du bist nicht genug. Das führt dazu, dass du ständig denkst. Ich war ein kleiner Junge. Ich wusste, wenn ich jetzt in den Kampf gehen mit diesem schweren Erwachsen. Ich werde ja immer verlieren, so ein. Aber ich hab's trotzdem gemacht. Warum? Und du sagst Trauma. Was ist da für dich diese eine Gedanke, der dich verändert hat? Trauma ist nicht das Erreignis selbst, sondern es sind. Hey, Kirste Rell hier. Und das ist dein Podcast über das Auf- und Ab- des Lebens. Mein heutiger Gast ist Leon Heimann. Leon ist noch ein ziemlich junger Typ, gerade 30 geworden. Aber er hat schon eine emotionale Reife und Tief, die ich bemerkenswert finde. Denn er hat vor einigen Jahren den Podcast "Mein Sieht" Gedanken, die ich verändern ins Leben gerufen. Und der ein sehr tiefgründiger Podcast ist, wo er mit spannenden Persönlichkeiten, Experten, Experten, Auspsychologie, Medizin, Wissenschaft, etc. spricht. Und sich dadurch Hunderte von Folgen schon ein Wissen, eine Perspektive aufgebaut hat, die ich sehr spannend finde, über die ich mehr lernen wollte. Er selbst hat auch eine sehr traumatische Kindheit erlebt, über die er hier sehr offenspricht. Und daraus ist auch dieser Wunsch entstanden, Klarheit in diese Zusammenhängen, die menschliche Seelen, die Psyche zu bringen. Und genau darum geht es heute. Leon wird uns nicht nur berichten, was er in seiner Kindheit erlebt hat und wie er heute daran arbeitet, sondern auch, was er zum Thema Trauma-Beziehung auch zu sich selbst und den wichtigen Dingen im Leben von anderen Experten gelernt hat. Es sind sehr emotionales Gespräch geworden, ein sehr tiefgründiges Gespräch. Und deshalb würde ich vorschlagen, wir gehen direkt rein in das Auf und Ab von Leon Heimann. Leon, was ist der schönste Gedanke, den du jemals in deinem Leben gedacht hast? Ich kann das bildlich gar nicht beschreiben, aber es ist ein Gefühl. Es ist ein Gefühl von angekommen sein, von Ruhe. Vielleicht von Liebe, vielleicht kann man das lieben, nennt. Und wenn ich das dabei doch ein bisschen verbildliche bin, ich weiß nicht, warum. Ich sehe die Sonne, ich sehe so ein Ausblick und ich denke an meine Familie und Freunde. Und ich denke, dass du das damit zu tun, dass einfach Beziehung mit das wichtigstem Leben sind. Also, noch ein bisschen zusammenzufassen, ich spür Ruhe und ich denke an meine Beziehung. Wir haben es gerade im Einspieler gehört, du bist jemand, der sich berufsmäßig mit Gedanken beschäftigt. Und da werden wir heute noch viel darüber sprechen, warum du diesen Weg gewählt hast, was du gelernt hast auf deine Reise etc. Ich finde es immer auch spannend zu verstehen, wo Menschen herkommen, von ihrer Wieter her. Deshalb, was ist denn so, dass früheste Ereignis in deinem Leben, dass die Menschen, die jetzt zuhören, kennen sollten, um die Person zu verstehen, die du heute bist? Das früheste Ereignis, vielleicht meine Geburt. Also, meine Mutter ist Deutsche. Mein biologischer Vater ist ein halb Franzoso-Havetagierner. Und ich bin damals sehr durch Zufall entstanden. Ich war ja nicht geplant. Also, meine Mutter war damals Opae in Frankreich, während ihres Masterstudiums und hatte dann ein Freund. Und ja, die waren zusammen und waren total happy, gerade frisch verliebt, so wie man es kennt. Und da wurde sie plötzlich schwanger. Und ja, sie hatte immer so die Einschlung, wenn ich schwanger werde, werde ich nicht abtreiben. Weil, ja, so einfachere Lebensentscheunen gewesen. Mein biologischer Vater hat das anders gesehen, der wollte eigentlich kein Kind bekommen. Da hat es dann aber mit der Zeit ja auch angenommen. Und so ging es dann weiter, dass ich erst mal in Frankreich dann aufgewachsen bin. Auch Billingual groß geworden, also Franzoso-Husich und Deutsch. Und ja, dann hat sich da in der Dynamik einiges getan. Also, ich kenne nun die Geschichten. Ich kann mich dann nicht mal daran erinnern. Ich war noch so klein. Aber meine Mutter hat mir erzählt, das fing zum Beispiel so an, dass sie mein biologischen Vater Geld gab, dass er einen kaufen geht für uns. Also, es hat sich dann leider rausgestellt, dass mein biologischer Vater Drogenabhängig war. Auch stark Drogenabhängig, Heroin und alles möglich hier. Und das hatte meine Mutter aber vorher nicht gewusst. Man ist ja halt in so eine Spirale gekommen, wo man nicht mehr so einfach rauskommt. Ich merke auch grad, dass das bei mir noch mal hochkommt, so. Und wenn ich daran denke, es ist einfach, es ist, ich kenne nun die Geschichten, aber als Frauen an solchen Situationen ist es einfach sehr schwierig. Du bist fast gebunden an einen Mann, der keine Verantwoung für sein Leben übernehmen kann, der nicht die Sicherheit gibt, der keine Verantwortung übernimmt. Und du selbst bist gerade noch im Lebensaufbau. Du bist ein maßerschulium, verdient selber noch kein Geld. Und du hast ein kleines Kind für das du Verantwortung trägst. Hinzu kamen, dass er dann noch gewalttätig wurde. Er hat meiner Mutter die Nase gebrochen einmal. Er wollte mit einer Glasflasche auf sie los. Und wann hat er immer aufgehört? Und hat er immer aufgehört. Wenn ich das kleines Kind geschrien habe, das wurde mir immer so gesagt. Ich kann mich an all das gar nicht mehr erinnern. Aber das wurde mir immer so gesagt. Irgendwann hat zu meinen Mutter die große Kraft, diesen Mann halt auch zu verlassen. Und es ist dann noch Deutsch schon gegangen. Aber gleichzeitig fühlt es sich natürlich auch nie so sicher. Weil sie hat dann den Kontakt abgebrochen, zu familienfrankreich. Und er hat auch keine Spur hinterlassen. Weil wir wollten ja nicht gefunden werden von einem solchen Mann. Und dann hat sie hier schnell ein Neumang gefunden. Das war mein Stiefalter, Marokkana. Und mit dem bin ich groß geworden. Der hat uns zu, oder hat ihr zunächst mal Sicherheit gegeben. Hatte die Qualität vielleicht, die der andere Mann nicht hatte. Sicherheit ist immer zum Job gegangen, hat seinen Dingen gemacht. Gleichzeitig auch, ich weiß ja, sie ihn sehr lieb bis heute. Und ich freue mich auch, dass sie da eine gute, aus ihrer Perspektive gute Beziehung führt. Und aus meiner Sicht, das möchte ich auch nochmal mit Tom, meine Mutter, ist eine sehr starke Frau in all dem, was sie getan hat, hat sie immer ihr Best gegeben. Und trotzdem sind immer mehr so Menschen in dieser Dynamik. Und ich war halt ein Mensch davon. Und mein Stiefalter, der konnte mich nicht so richtig annehmen, hatte ich immer das Gefühl, weil ich in mir hat er sozusagen den Mann gesehen, der vorher schon bei meiner Mutter war. Und da habe ich oft den Hass gespürt, so in verschiedenen Formen auch, auch teilweise durch Gewalt, physische Gewalt, psychische Gewalt. Und Gott sei Dank hat dich viele andere stabile Feile einer Familie. Also mein Mutter so oder so, der wichtigste stabile Feiler, auch wenn sie teilweise nichts machen konnte in den Situation, hat sie mir mal sehr viel Liebe geschenkt, hat immer dafür gesorgt, dass es uns trotzdem gut geht. Mein Opa war mir mehr wie mein Vater, der jetzt so ein bisschen meine Vaterposition eingenommen und ja, da bin ich aufgewachsen, hat mich ein Eckchen da nicht immer sicher gefühlt. Und dieses Gefühl habe ich halt mitgenommen. Und dadurch haben sich dann immer wachsen, Alter, ich bin mit 17 schon ausgezogen, als irgendwann 2.000 mehr ging, haben sich halt Muster entwickelt in meinem Verhalten. Das sind es die gleich nochmal ein bisschen detaillierter auf Teilen. Erst mal vielen Dank fürs zur offene Teilen. Du hast gesagt, dass du die Erfahrung mit deinem biologischen Vater nicht mehr aktiver ändern kannst und das in Erzählungen, die du gehört hast. Diese Gewalterfahrung mit deinem Stiefater sind das ein Dinge, wo du Bilder, wo du Erinnerung daran hast. Ja, auf jeden Fall. Es sind auch so manchmal Sachen gewesen, wo ich jetzt vielleicht physisch nicht schaden genommen habe, aber es ist mir in Gedanken geblieben, weil es mich verletzt hat. So zum Beispiel eine Situation ist gewesen. Ich habe zum Beispiel damals Geld bekommen zu Weihnachten, von meinem Opaus.
Der war mir bis heute sehr lieb und ich liebe ihn auch. Und damals diese 50 Euro, das war für mich immer so viel Geld, die man bekommen hat zu Weihnachten. Weil sie oft so das auch noch kennst, Chris. Und dann hab ich mir davon Kopfhörer geholt, so ähnlich wie die, die wir jetzt gerade tragen. Und ich war total stolz, ich bin zu Satun gegangen, hab mir diese Kopfhörer geholt. Und das waren halt so, wie ihr Kopfhörer. Und das hat meinem Stiefwasser da nicht gepasst. Habe gesagt, nee, die darfst du nicht haben. Ich tauscht die um. Dann bin ich wieder zu Satun, hab ich die Umge tauscht, komm ich wieder nach Hause, dann hab ich wieder die falschen Kopfhörer gekauft, nach der die Kupput gemacht. Als kleiner Junge, wo du die Ähnliches kaufen kannst, das Geld, das von deinem Großvater bekommen hast. Und du warst stolz auf das, was du gekauft hast. Und du siehst, wie das einfach so auf den Boden geschmissen mit und zerschmettert. Das tats schon weh. So von wegen, du kannst nicht entscheiden, was du besitzt. Du kannst nicht entscheiden. Du hast keine Entscheidungsgewalt. So, oder ein Scheißgewalt hat sich komisch an. Du hast keine Entscheidungsmacht über dein Leben. Verstehe ich. Du beschäftigst dich mit deinem Podcast ja auch viel mit Trauma. Und das ja letztendlich genau das, worüber wir jetzt sprechen, wenn Menschen Trauma hören. Ich bin gleich auf deine Perspektive gespannt, aber ich erlebe immer, wenn Menschen Trauma hören, dann verstehen sie darunter nur die ganz, ganz schlimm Dinge, wie Vergewaltigung, wie Kriegserlebnisse, etc. Aber du beschäftigst dich ja viel mit dem Thema. Das ist ja ein Kontinum. Trauma heißt ja erst mal nur, dass etwas passiert ist, was dein Nervensystem, sage ich mal negativ beeinflusst und deine Erfahrung in der Gegenwart betrifft. So, ganz grob definiert. Du kannst gern gleich ergänzen oder korrigieren. Aber wann hast du das erste Mal in deinem Leben realisiert, dass du irgendwas in deinem Nervensystem trägst, was dich betrifft, beeinflusst, vielleicht sogar schmerzt? Ich würde noch mal, dass dem Begriff Trauma aus meiner Perspektive einmal definieren, weil man das dann, glaube ich, noch mal, auch aus meiner Sicht besser verstehen kann. Der Begriff Trauma kommt ja aus dem griechischen Meinig und heißt so was wie Wunde. Das heißt, es ist eine Art physische Wunde. Noch mal, es ist wie eine physische Wunde, aber eine mentale Wunde. Wenn wir uns eine physische Wunde anschauen, dann nehmen wir mal an, durch Schneid ist, dir in dein Finger. So, dann ist die Wunde erst mal offen. Und. Dann gibt es mir so Möglichkeiten. Das kann zum Beispiel sein, dass du die Wunde fliegst und hegst. Dann ist wieder alles okay. Und dein Finger ist wieder beweglich und flexibel und du kannst sie ganz normal anwenden. Das sind so alltägliche Verletzungen, die wir auch im Alltag verleben. Wo wir vielleicht einfach mal. nicht so einen guten Tag haben, wo wir auch mal beziehungsdrauma erleben oder so. Aber es ist eine, sage ich mal, normale Verletzungen. Wir können damit umgehen. Wir haben ausreichend Stabilität, um damit umzugehen. Da lässt keine Naben richtig. Und das ist nämlich der andere Punkt, wenn diese Wunde nicht vernünftig heilt, weil die zum Beispiel immer wieder aufgerissen wird. Oder. weil du dich nicht um sie kümmern kannst. Dann vernabt sie, wie du schon richtig gesagt hast, und dann wird diese Stelle verherrtet sich. Und dann ist auch dein Finger, von dem wir gerade gesprochen haben, nicht mehr beweglich. Du hast dich eingeschränkt in deine Handlungsweise. Ich finde, das ist ein sehr schönes Bild. Vielleicht noch ein weiterer Aspekt, der auch wichtig ist, denn habe ich von Fachratspsychiatrie Loads Besser gelernt. Es gibt drei Art und Weisen mit solchen Arten von Trauma umzugehen. Verleugnung, Ausblendung, Unterwerfung, Widerstand. So. Jetzt muss nur mal kurz deine Frage stellen, damit ich noch mal auf dem Punkt komme. Also, wann du es erst mal gemerkt hast, dass irgendwo in dir was du nicht so dingfest machen kannst, weil du hast ja gesagt, eine mentale Wunde oder Nabe, die sehen wir nicht so gut, wie die am Finger sozusagen. Und wann ist dir das erst mal aufgefallen, da muss irgendetwas sein, was nicht ganz stimmig ist. Danke. Genau, ich wollte es einmal kurz erklären. Und ich habe irgendwann gemerkt, ich bin mittlerweile 30. Ich denke, das war so Anfang mit der 20er. Dass ich spreche, ich spreche, ich bin ja bildlich irgendwo vernabt, weil ich nicht flexibel bin in einigen Hinsichten. Und das habe ich vor allem gemerkt im Beziehung. In liebes Beziehung. Dass ich an einem bestimmten Punkt, wenn die Beziehung an einem bestimmten Punkt ist, da nicht mehr flexibel bin, sondern sehr eingeschränkt bin, weil ich eng spüre, weil ich engslig bin, Angst verletzt zu werden, Angst noch mal zu vertrauen, und dann ist es braucht, in der, ne? Dass das Vertrauen ist, braucht wird. Das ist, denke ich, das erste Mal, wo ich das dann auch gespürt habe, weil es ein repetitives Muster ist, in dem du bist, und du merkst, deswegen auch erst Mitte der 20er, weil ich hatte das schon vorher, aber da hab ich es nicht gecheckt, da war es unbewusst. Und da hab ich gemerkt, okay, das wiederholst du dir die ganze Zeit und du hast praktisch keine Kontrolle darüber. Ganz kurz dahin weiß in eigener Sache. Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin sehr überzeugt davon, dass die wichtigste Ressource um das auf und ab des eigenen Lebens gut meistern zu können, ist voller Energie zu sein. Und obwohl wir heute mehr Informationen dazu haben, als jemals zuvor, sind immer mehr Menschen in den Gilos. Und das möchte ich ändern, und deshalb habe ich ein Buch geschrieben, das High Energy Prinzip. Das High Energy Prinzip ist kein weiteres Selbstoptimierungs immer höher, schneller, weiter, Biohacking, Trendprogramm, sondern das Gegenteil. Es ist eine Reduktion auf die Essenz, auf das, was unsere Uralte, Jahrtausende alte Biologie uns als Hausaufgaben mitgegeben hat. Ein paar wenige Verhaltensweisen die es unseren Mithochondrien ermöglichen, Zelluläre Energie, Energie ATP zu produzieren. Und das habe ich auf eine sehr kurzweilige, wissenschaftlich fundierte Art und Weise zusammengeschrieben. Es basiert auf viel, viel Teil von Studien, aber auch auf jahrzehnte lange Erfahrungen, sowohl von mir als auch in der Zusammenarbeit mit meinen Klientinnen und Klienten. Und ich habe es so zusammengeschrieben, dass ihr alle es lesen und sehr einfach umsetzen könnt. Es ist ab sofort überall verfügbar, der Link dazus in den Show Notes hinterlegt und ich würde mich sehr freuen, nicht für mich, sondern für deine Mithochondrien, für dein Energielevel, wenn du es liest. Und wenn du jemanden in deinem Bekanntenkreis hast, wo du weißt, diese Person läuft auf Reserve, zieht immer durch. Ja, es ist einfach nicht voller Energie, dann ist es vielleicht eins der schönsten Geschenke, was du dieser Person machen kannst. Vielen, vielen Dank. Und jetzt geht's zurück zur Episode. Es wird in so einem Kontext oft teilweise halbironisch so. Du bist ja Beziehungsunfähig, so verwendet. Unfähig ist natürlich ein hartes Wort, aber du beschreibst jetzt, wie bestimmte Naben, die Beziehungsfähigkeit zumindest beeinflussen können. Könntest du das mal, was gibt ja viele Menschen, die so was erleben und vielleicht nicht ganz reflektiert sind, wie du die einfach immer erleben, ich lauf immer wieder in die gleiche Richtung und verstehe es nicht. Also was sind so wahnsinnig, na alle, wo du gesagt hast, okay. Hier du hast gerade gesagt, vorher hast du es nicht gecheckt, auf einmal hab ich's gecheckt. Was sind Signale, wo Menschen darauf gucken können, um zu sehen, hey, das ist nicht das Schicksal, das sind nicht die anderen, sondern das ist bei mir. Ja, Chris, wenn du zum Beispiel immer wieder in die Beziehung, also wenn du immer wieder Menschen kennenlärzt, in unserem Fall, wir sind jetzt Männer, Frauen kennenlärzt. Kann auch sein, dass du gerade eine Frau bist und man kennenlärzt. Und du findest die Person von Anfang an ganz toll. Du bist hin und weg. Und erzählst deinen Freund, ich glaub, das ist meine Traumfrau. Ich finde die. also ich finde die komplett super. Klar, am Anfang haben wir immer alle Männer, die bist nicht miterlingeln, bauchen, so das ist normal. Aber denkst du, das ist stimmig. Das fühlt sich stimmig an. Und dann, nach einer Zeit, wo es dann tiefer geht, wo es enger wird, wo es mehr in die Verbindlichkeit geht, dann wirst du auf einmal. Bei mir war das so, ich wurde dann auf einmal so ganz durcheinander. Ich bin eigentlich sehr klar in meinem Kopf. Wenn es um die Arbeit geht, wenn es um freundschaftliche Beziehungen geht, wenn es um meine Alltagseaktivitäten geht, ich weiß eigentlich immer, okay. Ich fühle mich da nicht, ich bin da nicht in so einem gefühlt Strudel drin. Das ist einfach. ich weiß, was du tun ist. Und auch wenn da mal unangenehme Gefühle sind, ja, gut, das ist ja noch mal. Aber da wurde ich in so einem Sogezogen. Und es ist wie so ein bedanken Kaross halt angesprungen. Von Gedanken, die eigentlich jetzt gerade nicht dahin gehören. Also wie so ein Trigger. Wie so ein Schmerzen.
Ich war halt halt ungelegt wurde und von dieser Harmonie. Du hast mich am Anfang des Gesprächs gefragt, wie fühlt sich, wenn ich mich recht erinnere, Glücksehlichkeit für dich an? Stell dir vor, du hast annähern das Gefühl. Und dann auf einmal wird's dunkel. So. Das ist der Moment. Und wer mir das jetzt einmal passieren würde, würde es ja denken, okay, gut, das ist jetzt vielleicht, hat eine Bedeutung. Aber wenn das immer und immer wieder passiert, dann irgendwann hinterfragt so das. Ist es normal? Und ich glaube, das können viele beobachten an sich selber. Aber der einfacherere Weg ist ja dann die Beziehung zum Beispiel zu verlassen, um dieses Gefühl auch hinter sich zu lassen. Und kurzfristig ist das ja die Lösung. Aber es wird wieder an den Punkt kommen, wo man da hinkommen. Wie hast du dann, wie bist du weiter vorgegangen? Weil du gemerkt hast, okay, das muss da was in mir liegt. Was war für dich der erste Schritt, um zu sagen? Ich werde jetzt nicht, wie sonst immer die Flucht ergreifen, sondern ich werde jetzt einen anderen Weg gehen. Da kommen wir jetzt demnähr auch, was ich heute tue. Also ich hab zunächst einmal was mir sehr geholfen hat, sind Bücher und Podcasts. Und ich hab mich einfach angefangen, mit Psychologie zu beschäftigen, mit Mentana-Gesundheits. Wir waren diese ganzen Begriffe, Bindungsans, vermeidener Typ, engsicher Typ und so weiter, waren mir auch gar nicht bewusst vorher. Ich weiß, wusst du, dass es so was überhaupt gibt wie Bindungsans. Zum Beispiel eine worüber steffen die Steier, unter anderem schreibt unser Gutarbeit macht. Und dann hab ich angefangen mich mit diesen Themen zu beschäftigen. Und dann kriegst du das erste Positionstück und dann das nix oder denkst du dir, krass. Ich fühle mich auch so, dass was hier steht, über Bindungsang, dass es genau das, was ich erlebe, diese vermeidende Person. Es gibt verschiedene Persönigkeiten, verschiedene Strategien, mit dieser Bindungsans umzugehen. Und ich hab mich sehr in diesem vermeidenden Spektrum dann gesehen. Also vermeidend heißt, ich gehe gar nicht erst in Beziehung ein, weil dann kann ja nicht verletzt werden. Und dann hab ich angefangen, ja, das ist einfach immer mehr zu konsumieren. Und dann sind mir immer mehr Sachen klar geworden. Ich finde das, was du sagst, kann man jetzt auf der einen Seite banal finden. Ich finde es aber gerade sehr tiefgründig, weil viele Menschen entwickeln sich an dieser Stelle nicht weiter. Aus meiner Perspektive aus meinem dafürhalten, weil sie nicht in eine Therapie gehen wollen oder zum Psychologen, zum Seelen, weil man hat ja keine Macke. Man ist ja kern gesund, eigentlich. Und du sagst jetzt. Dass einfach die heutige Zeit, wir haben so viel Wissen schon frei verfügbar, wo man im Eigenstudium in der eigene Schärche schon wirklich einen signifikanten Schritt nach vorne gehen kann. Durch Bücher, durch Podcast, wie deinen, etc. Es ist einfach wahnsinnig viel da. Man muss einfach eine Sache mitbringen und das ist zu meinen, die Neugierde und die Bereitschaft auch reinzufühlen und in die Ecken des eigenen Seelen zu gehen, wo es vielleicht lange zugesperrt war, wo es vielleicht auch mal ein bisschen trauriger ist oder ein bisschen Schmerzhafter. Aber man muss nicht direkt eine Therapie anfangen. Und das heißt nicht, dass das nicht eine wunderbare Sache ist. Ich erlebe nur, dass viele sich das gar nicht eingestehen können, dass vielleicht die Hilfe eines Experten für sie sinnvoll wäre. Und da gibt es eben wahnsinnig viele Vorstufen heutzutage, die Menschen helfen können, ein viel Sorgenfreieres und erfüllteres Leben zu führen. Chris, warte so schon mal, in deinem Laufdance lebensängste Bindung einzugehen? * Musik * Überlegt deshalb jetzt, weil mein erster Gedanke ist, dass ich immer sehr schnell in Beziehung gegangen bin. Also für mich war auch eine Angst, die ich vorher so noch nicht kannte, aber offensichtlich, wo auch immer herkommt, eher das alleine sein. Also ein Muster bei mir war, wenn eine Beziehung auch eine sehr längerfristige beendet war. Dann hat es keine Wochen gedauert, bis ich auf einmal in einer neuen Anbahnung, zumindest von einer Beziehung war. Und da dann auch, weil noch emotional verletzt, weil noch nicht bereit natürlich auch Fehlentscheidungen getroffen habe. Deshalb bin ich mir jetzt gar nicht so sicher, ob ich das mit Jaber antworten würde. Aber ich kann definitiv sagen, dass ich an vielen Stellen. an vielen Stellen, ja, so viele Beziehungen hatte ich noch gar nicht. Aber dass ich da. gefühlt habe, dass ich nicht bereit bin, in den nächsten Schritt zu gehen. Darüber habe ich auch mal eine sehr persönliche Episode gemacht, wo es darum ging, dass ich lange Zeit keine Kinder bekommen wollte, keine eigenen. Und ich dachte, es würde daran liegen, dass ich keine Kinder haben möchte. Was ich aber für mich rausgearbeitet habe, ist, dass ich mit den Menschen, die zu der Zeit in meinem Leben waren, nicht bereit war, eine lebenslange Bindung einzugehen. Das geht ja mit Kindern letztendlich einher, egal ob man noch in der Beziehung ist oder sich dann auch trennen würde. Und jetzt, heute heute, ich glaub, verfolze, habe ich seit bald zehn Jahren die wunderbares Beziehung, die ich jemals hatte. Wir haben zwei Kinder. Das zweite Kind seit zwölf Tagen jetzt. Und ich merke, wie sehr ich Kinder liebe, weil es sich jetzt erst malig stimmig angefühlt hat, das Risiko, das Wagen es einzugehen, mit einer Person den Resteslebens verbringen zu wollen. Das heißt, bei dir war es ein bisschen anders. Ich hab da gerade einen Satz noch im Koffeln gesagt, und der war, ich bin relativ schnell von einer Beziehung dann in die nächste gegangen. Also war da vielleicht so 'ne, das ist ein bisschen das Gegenteil, ein bisschen genanste um alleine zu sein? - Absolut. Also, ich kannte das nicht allein zu sein. Allein sein war, und da waren sich auch Glaubensätze in mir verankert, dass man eine Beziehung hat. Einfach so als das Rollenmodell, was gesellschaftlich anerkannt ist. Das hat sich ja damit zu tun gehabt, dass vielleicht Menschen, die auch im fortgeschrittenen Alter vielleicht keine Beziehung hatten, dass damals eine Bewertung stattgefunden hat oder so was in meinem Umfeld hier so entstehen, ja Glaubensätze. Und das glaube ich, hab ich viele Jahre in mir so unrefektiert getragen. Lass uns mal zu deiner Arbeit kommen, du hast 'n Podcast, der hat den Untertitel gedanken, die dich verändern. Und jetzt möchte ich ein bisschen mehr über Gedanken sprechen. Warum haben du es mit vielen Experten gesprochen dazu? Warum haben Gedanken gedanken? Ist ja erst mal nur ein etwas nicht greifbares. Weil Gedanken etwas sind, was finde ich, abstellen können. Jetzt mögen vielleicht einige denken, ja, man kann ja meditieren und man kann das jetzt renieren. Stimmt nicht. Wenn du jetzt vielleicht 'n sehr seitrinierter Mündchen, wie ich es der seit Jahren in seinem Kloss-Säume-Datum betreibt, darüber spreche ich jetzt nicht. Aber es ist noch mal 'n viel Meditation betreibt, weil sie auch 'ne Zeit lang gemacht hat, aktuell mache ich's nicht. Die Gedanken kommen ja trotzdem, sowie Wolgen am Himmel aufziehen. Und du lässt sie halt weiterziehen, nur bewährt es sie nicht, ne? So eine formene Meditation. Aber was ich damit sagen möchte, ist es so wie der Himmel. Die Wolken kommen immer mal wieder. So. Und genauso unsere Gedanken. Die Gedanken kommen tagtäglich in deinem Kopf. Und das heißt, du beschäftigst dich auch jeden Tag mit dein Gedanken und diese Gedanken fühlen dann ja auch dazu. Und das sind ja, was Benheiten Gedanken wünsche. All das bewirkt ja, dass du eine gewisse, dass du dich in einer gewissen Weise verhältst und einer Handlung machst. So. Es gibt ja diesen Spruch, man weiß nicht genau, wo der herkommt, ob der aus dem Teil Mut kommt. Ich kann nicht mehr die Genaureinfolge achter auf deine Gedanken. Denn sie werden. Ach, doch, deine Gedanken, denn sie werden ein Schicksal. Ist der abgekürzt, ist noch so ein bisschen was dazwischen. Aber das ist eigentlich die Essenz, bei Gedanken für uns zu verhalten, zweisen, ne? Das vermischt sich alles. Und das ist Schicksal ist dann am Ende das, das was da bleibt. Und das versuchen wir ja eigentlich immer so ein bisschen zu lenken und zu beeinflussen, oder? Wir zwei sicherlich, glaubt, viele denken, dass man den einfach ausgesetzt ist, dass man sie nicht kontrollieren kann. Aber da ist die Wissenschaft einfach weiter. Wir können sie kontrollieren, können wir gleich auch gerne ein paar Tools dazu austauschen. Aber wenn du, du hast dich viel mit deiner eigenen Psyche und deiner Seele beschäftigt, aber wenn du unter all den Gedanken und Gedanken Veränderungen perspektiv wechseln, etc., einen rauspicken müsstest, der dich persönlich am meisten verändert hat. Welcher wäre das? *schreit* Du bist genug. Ich hab immer noch diesen Glaubensatz, den ich denke, und der kommt unter anderem aus der Vögerinheit, du bist nicht genug. Wozu führt das denn?
Das sind "Du bist nicht genug Vierwörter". Das führt dazu, dass du ständig denkst, so wie du bist, dass es nicht ausreichend. Du musst ständig was leisten. Du musst ständig auf den Verhalten achten. Du musst die ständig anpassen. Du musst ständig Erwartungen gerecht werden. So und wenn du das denkst. Und das ist eigentlich, genau wie ich freie Übervollstellung, wie du diese Vielwörter denkst, dann hat das Krasseausfickung auf dein Leben, auf deine Art und Weise, wie du arbeitest, auf die Art und Weise, wie du mit dir umgehst. Was für eine Leistung du von dir erwartest, wie du deine Beziehungen führst, all diese Dinge. Und da gibt es ja verschiedene Glaubensätze, die wir in uns tragen können, die nach dem, was wir so in dieser Biografie erfahren haben. Und das ist die Macht, wenn diese Glaubensätze in dir sind. Und da wir können, dann für einen dir ein Schicksal. Jetzt das verzwickt, genau dem, den du jetzt gesagt hast, ich bin nicht genug oder du bist nicht genug, ist ja, dass er auf der einen Seite ein wahnsinnig starker Antreiber sein kann, zu Dingen, die im Umfeld als sehr erfolgreich ambitioniert, driven im englischen würde man sagen, führt. Also wir sehen ja bei vielen sehr, sehr erfolgreichen Menschen, dass sie genau diesen Glaubensatz über Jahre und Jahrzehnte haben und durch externen Anerkennung, durch Medaillensammeln, durch Kontostand, Auffölle, etc., genau die Antwort darauf wollen, um endlich irgendwann zu fühlen, jetzt bin ich genug. Aber ich habe hier auch schon sehr viele gehabt, die in ihrer Disziplin im Leben insgesamt auf dem Olymp angekommen sind und durchgehend attestiert haben, dass auch das nicht die Antwort darauf war. Du hast auch viele Gäste vor deinem Mikro gehabt und du wohnst wahrscheinlich, was ähnliches gesagt haben. Wenn all diese Errungenschaften im Außen nicht die Antwort oder die in die Lösung des Heilmittel für das du bist nicht genug ist, was ist aus deiner Sicht die wahre Lösung dafür? Genau diesen Glaubensatz aufzulösen. Ich kann mich davon noch nicht freischprechen. Das sage ich dir ganz sehr. - Ich bin auf viele die zuhören sind, genau an dem Punkt, wie du, wie ich, wie man ich bin. Ich bin nicht geheilt oder so. Und ich habe immer noch diesen Glaubensatz in mir. Ich arbeite daran. Ich habe auch immer noch eine gewisse Bindungsragung, sage ich ganz ehrlich. Ich bin nicht geheilt. Und das ist auch die Reise, auf die ich mich ja gebe, gebe mit dem Podcast. Daher kommen ja auch die Fragen an die Experten, weil ich mich dafür interessiere, wie können wir denn da ein bisschen näher rankommen? So. Das schönes Jahr und Stränden, ein halb Jahrzehnte. Du bist wie ich, finde schon in einem sehr jungen Alter, dass du mich mit dich mit diesen Dingen beschäftigst. Viele warten bis sie Ende 40, 50, 60, manche am Ende des Lebens und bereuen, dass sie diese Dinge nie wirklich hinterfragt haben. Aber jetzt lass uns noch mal, wenn ich jeder hier ist, so in diesem psychologischen Themen drin, weil mir schon mehrfach diesen Begriff Glaubenssatz genutzt. Er fliegt ja auch überall rum. Aber für jemand, der mit dem Konzept noch gar nichts anfangen kann. Wie würdest du einen Glaubenssatz definieren? Und warum hat er eben so weitreichende Konsequenzen auf unseren Alltag? Wir kommen ja mehr oder weniger aus meiner Sicht mit so einem unbeschriebenes Blatt auf die Welt. Wir haben zwar unsere genetischen Dispositionen und so weiter. Aber im Grunde genommen kommen wir, würde ich jetzt mal sagen, ohne Glaubenssätze zu werden. Was ist in den Glaubenssatz? Glaubenssatz. Wir glauben an diese Konzulation der Wörter. So, wo können diese Wörter her? Wir können ja am Anfang noch gar nicht sprechen. Das heißt, die werden uns eingeprägt. Die werden uns mitgegeben in unserer Biografie. Hast du einfach darauf, Chris, was für eine Sprache du damals erlernst? Das heißt, diese Glaubenssätze aus meiner Sicht, die bekommst du mit, ohne Einflüster aufzuhaben. Zunächst einmal als Kleinkind, als Baby. Im späteren Erwachsenenalter, denke ich, kann man schon auch Dinge lenken und man kann die festigen, man kann auch vielleicht neue Erwerben. Aber ich denke, die hartnäckigen Glaubenssätze sind die, die wir von früher haben, die uns früh eingeprägt worden sind. Nehmen wir noch mal das Beischewer von vorhin bei mir. Wie fühlt sich ein kleiner Junge, wenn er sich Kopfhörer kauft und dass jedes Mal nicht richtig ist? Und er stundenlang im Geschäft steht und sich so Gedanken macht, was hol ich mir denn jetzt für Kopfhörer? Damit's meinem Papa passt. Damit's mir passt. Und jedes Mal erfährst du ne. Das hast du nicht richtig gemacht. Wenn du Mathe lerntst, ich war nie gut in Mathe. So, dann habe ich mich mal einen einem Tag so extrem an den Schreibtisch gesetzt und habe total viele Aufgaben gemacht. Und bin dann mit diesem Zettelblock zum Stiefrad-Daggerang und habe gesagt, guck mal, ich hab halt voll viel Mathe gelernt. Hat einfach zu Rissen. Was glaubst du denn dann? - Ja. Ich kann nichts richtig machen. Was muss ich dafür tun, Chris? Mich noch mehr anstrengen. Ich muss mich noch mehr anstrengen, weil ich will ja das Papa zufrieden ist. Und irgendwann wird Papa durch Chef ersetzt, durch Freundinnen ersetzt. - Genau. Und dann zieht sich dieses, ich muss immer noch mehr machen. Ich bin nicht ausreichend, was ich gerade mache. So, das zieht sich dann durch dein Leben und das geht dann auch in spätere Beziehung über, darüber haben wir gerade gesprochen. Das ist, denke ich, ganz individuell. Da darf jeder mal ganz individuell in seine Vergangenheit, in seinen Bücherfi schauen. Wenn man, und ich denke, dass du das ja auch gerade angesprochen findest, ist ein wichtiger Punkt. Viele Anfang 20 oder vielleicht 30 beschäftigen sich noch nicht mit den Themen. Warum? Weil sie ja noch nicht in so einem Leidensdruck sind. Und diese Probleme, meine Community ist ja auch zwischen 35 und 45 sind die meisten. Tatsächlich auch Frauen, weil Frauen sich mehr mit so mentalen Themen beschäftigen, hab ich das Gefühl, dass ich welches Kv. Krasse, weil da der Leidensdruck größer wird, weil die Probleme auftauchen und die gehen auch nicht weg, die werden ja mehr. Weil diese Glaubenssätze die verstärken sich. Also das ist wie so ein. Das baut sich auf. Es gibt zu diesem Konzept der Glaubenssätze. Das hat bei mir so endgültig den Schalter umgelegt, als ich verstanden habe, dass es nicht nur ein theoretisches psychologisches Konzept ist, sondern dass es seine Analogie auch in der Physiologie im Nervensystem findet. Und zwar unser Gehirn, hat sehr, sehr viele Funktionen. Aber eine Funktion, eine der wichtigsten Funktionen unseres Gehirn ist, ist eine bestmögliche Prognose über die ganz nahe Zukunft zu kreieren. Also mein Gehirn macht jetzt eine Prognose, was in nächsten 10 Sekunden, 20 Sekunden, 100 Sekunden passieren wird. Warum? Weil es Ressourcen allokieren muss. Jetzt ist die beste Prognose, dass ich hier sitzen bleiben kann und möglichst viele Ressourcen in mein Gehirn geleitet werden, um dir gut zuzuhören. So, ich gehe jetzt nicht davon aus, dass ich gleich flüchten muss. Das ist die bestmögliche Prognose. So, und als Kinder lernen wir die Regeln dafür, welche Prognosen wann stattfinden. Und jetzt stell dir mal vor, ein Kind, was in einem Elternhaus, z.B. weil wir es vor einem Deimfall hatten, wo sehr viel Spannung ist, wo sehr viel Stress ist, wo man auf der Hut sein muss, wo ständig was passieren kann. Welche Grundregel lernen dieses Nervensystem? Natürlich, dass das Stresslevel, das autonome Erregungslevel grundsätzlich etwas höher sein sollte, weil das die beste Prognose ist. Und was auch passiert ist, dass ich gewisse Gehirnariale, wenn du ständig in diesem Kampfmodus bist, stärker ausprägen. Und dann gehen wir mit diesen modifizierten Gehirn, gehen wir dann weiterhin unser Leben. Und in Situationen, die friedlich sind, haben wir immer noch das Gehirn, dass im Kampfmodus ist. Genau. Das hilft mir schon mal, das Konzept wirklich auch ernst zu nehmen, weil es gibt ja auch viele Konzepte, die einfach nur so diskriptiv sind, aber es ist wirklich was, was im Nervensystem beobacht bei ist. Und das zweite, was, glaube ich, hilft den Menschen auch gut, mit ihren Glaubenssetzen umzugehen. Diese Überzeugungen, diese tiefen inneren Überzeugungen, die haben damals Sinn gemacht. Sie waren Teil der Überlebensstrategie, der Strategie, dass man als kleines Lebewesen, was irgendwie klar kommen muss, einfach die Richtigen, das können zum Beispiel Besenftigungen sein, von seinen aggressiven Eltern. Denn die Eltern sind ja die Personen, die das überleben sichern. Das sind oft die, die aber auch immer wachsenden Alter, immer noch andere Menschen besenftigen. Immer dafür sorgen, dass die Stimmung gut sein muss, etc. Und zu verstehen, dass es keine Fehler des Systems auch nicht das Charakter sind, sondern früher sehr viel Sinn gemacht haben, jetzt aber jahrzehnte später. Einfach vielleicht nicht mehr ganz der Zeitentsprechen, dem Alter entsprechen. Das hat mir geholfen, eben Figütiger darauf zu gucken, nicht mehr bewerten, darauf zu gucken und zu sagen, okay, ich gucke, was davon ist noch brauchbar und aktuell. Und was davon darf ich gerne in meiner frühen Jugend lassen. Und mir heute neue Überzeugungen, die der aktuellen Wahrheit entsprechen, wirklich aneignen. Und Geraltüter hat dafür einen sehr schönes Wort geprägt, finde ich. Der bekannte Neurowissenschaft, richtig, die ihn nicht kennen.
Das sind Lösungsversuche. Beim Hat man das Gefühl, warum macht man Körper? Das ist wie ein Fehler. Wir haben das Gefühl, ich bin Fehlerhaft. Ich mache. Aber unser System ist so intelligent. Und das ist ein alter Lösungsversuch, wie du es beschrieben hast, mit der Situation. besser umgehen zu können. Wenn man das Beispiel von mir nimmt, wahrscheinlich war es so, dass ich einfach. gedacht, ich muss mich immer noch mehr anstrengen, weil man eben leben, sichern. Dann ist zufrieden, dann geht es mir gut. Es ist ein Lösungsversuch, sehr schlau vom Körper. Wir haben alle diese Verschiedelösungsversuche. Nur später im Leben, so wie du es auch gerade beschrieben hast, da ist es dann hin orlich. Da bist du in einer anderen Situation. Die Flexibilität fehlt dabei, bei der physischen Wunde. Ich wollte dich noch kurz fragen, Chris. Was ist dein Erenglaubenssatz? Der Indie war und vielleicht immer noch ist. Auf jeden Fall beidig. Beidig ist ganz tief drin. Es ging früh in meinem Leben los, dass ich ganz schnell die Hausaufgaben machen musste. Wollte ich auch immer damit, auf den Tennisplatz konnte, Tennis war meine große Leidenschaft. Und zwar immer klar, die Hausaufgaben sollten zuerst gemacht werden. Es war immer viel Zeitdruck im System. Es heißt mein normaler Modus, wenn ich nicht aktiv. mal kurz machst, immer beidig. Immer noch schneller als Bewertung, wenn ich etwas gut gemacht habe, reicht das normalerweise nicht, sondern war es schnell gut gemacht. Die zeitliche Komponent ist immer etwas, was bei mir nach wie vor mitläuft. Ich kann darüber sprechen, ich erkenne es und kann gegen Strategien entwickeln. Es ist aber definitiv etwas, was tiefer ankert ist. Dann natürlich auch Thema Leistung. Das Leistung etwas ist, was vom Umfeld honoriert wird. Ich durfte früh in meiner sportlichen Karriere in Kader aufgenommen werden. Ich hatte Sponsorenverträge. Es heißt viele haben gesagt, wenn ich toniere gewonnen habe, du bist ein gutes Kind. Und wenn das ausgeblieben ist, ich weiß noch eine, der für meine Jugend wirklich schwierigsten Situationen war, als mein damaliger Ausrüster Reebok hat, hat zu mir gesagt, hat wir kündigen, die Sponsorenvertrag. Das war für mich als kleines Kern. Als ran-wachsender Mensch war das schlimm. Kann man sagen, ist doch nicht so schlimm, dann kriegst du keine Klamotten mehr. Aber auf der einen Seite, desto konditioniert, dass das die Dinge sind, um dies geht, die du hinterherrenzt. Wenn dir das weggenommen wird, dann ist das nicht so einfach. Wir beide haben gemeinsam Kollegen in Patrick Tiele, um der Tier auch im Podcast sehr anschaulich erzählt, wie es für ihn war, als er aus der Fußballmannschaft geflogen ist. Er war ja lange auf einem Profitrag. Jedes Jahr wirst du wieder neu bewertet. Dann wird gesagt, bist du noch gut genug, um aufzusteigen oder eben nicht. Wir wissen nicht mal ein Prozent, aller die in den Leistungsakademie in der Bundesliga vereine sind, es jemals schaffen werden. Ich hab jetzt zwei junge Söhne. Ich frag mich immer wieder, ich möchte für die eigenen Kinder eine Leistungssportkarriere, die in 99 Prozent zu einer sehr großen Enttäuschung führen wird, wo dein Lebensraum platzt. Jetzt können viele sagen, wir hört zum Leben dazu, man muss mit Enttäuschung umgehen. Aber ich glaube, es ist nicht nur schwarz-weiß, was ich wie du da drauf guckst. Was ich interessant finde, ist auch, dass du vorhin gesagt hast, du hast ja unter anderem Protektil und andere High-Beformer dann auch hier im Podcast. Es gibt so ein paar Glaubenssätze. Man hat das Gefühl, diesen Progressiv war in unserer Gesellschaft. Die dienen uns fast schon. Oder die Gesellschaft. Also, das ist so. So ein Glaubenssatz, den haben einfach viele und deswegen ist es irgendwie hilfreich, den so ein bisschen zu haben. Bei all die, z.B. wenn du Sachen schnell machst, dann ist es oft angesehen. Ja. Boah, krass, ja, voll viel geschafft. Es ist das Schafft, das zweimal so schnell wie. wie der Janen, ja, z.B. Oder, ja, du bist nicht genug, dann machst du die ganze Zeit und machst, so machst, so ein Bausteflächenunternehmen auf. Oder ein bisschen sehr guter Sportler. Oder du bist da sehr im Tun, die ganze Zeit. Und dann irgendwie belohnt das ja so ein bisschen die Gesellschaft dann, ne? Voll. Materiales, Anerkennung und so. Und das Tückische ist aber. Das ist das, was du auch vorhin gesagt hast, dieses, das, was dann im Außen da auf dich dann zurückkommt. Nert trotzdem nicht den Kern so. Ja. Du bist dann trotzdem fühlst du dich irgendwo relativ leer. Und wo du gerade bei den Sportlern warst. Ich bin jetzt selber noch kein Älternteil, aber ich denke. Ich denke, es ist schon gut, sich mal damit beschäftigt zu haben, mit diesen Glaubenssetzen und dann auch mal zu reflektieren, so was gebe ich weiter. Aber viel wird ja auch transgenerationalen, wie so weitergegeben. Und wenn es eine freiwillige Entscheidung ist, Leistungsspotler zu werden und es aus dem tiefen Herz möchte, weil es eine Passion ist, go for it. Mhm. Aber machst nicht für deinem Papa oder ne Mama oder sonst? Das ähnlich. Und zumindest mein Anspruch, dass wir alle Freiheiten, die wir irgendwie ermöglichen können. Ich frag mich nur mal, würde ich meinen Söhnen wünschen. Bei Lintil, die war auch bei dir im Podcast die Psychologin, sie hat dir gesagt, auf keinen Fall für eine Rannwachsenesskind ist Leistungsspot. Ich weiß nicht, ob ich sie richtig zitiere, sie hat nicht Gift gesagt, aber sie hat sehr klar gesagt, dass sie das nicht empfehlen würde. Und das heißt jetzt auch nicht, dass ich steinen Weg legen würde. Ich bin da komplett flexibel. Trotzdem frage ich mich manchmal wünsche ich einem Kind das. Es hat natürlich auch tolle Erfahrungen, es kann vielleicht reisen, es hat Anerkennung, etc. Und trotzdem muss uns als Eltern immer auch klar sein, die Kinder zahlen einen Preis. Denn es ist kein normales, unbeschwertes Aufwachsen, wenn man die ganze Zeit in gewinnen verlieren denkt, in besser sein als andere denkt, etc. Aber nehmen wir mal die Situation an. Ein Kind spielt leidenschaftlich gerne Fußball. Dein Sohn spielt gerne Fußball. Ist total im Game und ist auch gut darin. Es ist im Hotel im Game und ist auch gut darin. Es ist im Hotel enttiert, so macht das richtig gut. Und dann irgendwann kommt der Trainer zu dir und sagt, ja, sondern wir nehmen vielleicht mal ein bisschen Förder und ein bisschen mehr Spielen lassen, vielleicht auch mehr in den Leistungsbereich gehen. Und ich finde, ich bin noch kein Alternteil, deswegen du kannst uns sich mal dazu sagen. Auch noch nicht. Ich bin seit zwei Jahren. Aber ich glaube, dieses Feedback auch mit dem Kind und mit der Persönlichkeit. Man bringt die Haltung mit und die Führung. Das ist ja eine Uwe Rogge, sagt es ja sehr schön. Aber es hat auch seine eigene Persönlichkeit. Und wenn man das Kind fragt, und es sagt, ja, okay, ich würde es gerne machen. Und dann auch immer wieder Feedback einholst du, wie fühlst du dich denn aktuell damit? Also ist sie das so viel oder spürst du zu viel Druck? Ich glaube, wenn es Kind ist freiwillig entscheidet, man kann auch in Situationen sein, im sehr vergleichen Business, wo man in Leistungssituationen ist, aber man ist im Flow, man reidet die Welle gerade. Und das ist natürlich fließst dafür Energie rein. Aber du machst es trotzdem gerne so. So und was ist daran falsch? Gar nichts. Würde ich so absolut stehen lassen. So jetzt haben wir vielleicht den oder du, den einen oder anderen überzeugt, dass es sich lohnt, mit den eigenen inneren Überzeugungen zu beschäftigen. Jetzt sagst du, du bist gerade im Prozess. Viele Menschen würden sagen, ja, würde ich auch gerne in diesen Prozess starten. Aber ich hab halt keine Zeit. Ich hab ein Job, ich hab Familie und klar mal auf. Man muss ja angucken, wie viele Leute auf Instagram und Co sind. Also am Handy sind, da sind bei vielen viele Stunden. Aber das nur als Randnotiz. Was ist aus deiner Sicht so der erste Schritt, den man machen kann, um mal in sich zu gucken, dass in einem, einem anderen Gespräch auch mal gesagt ist, gar nicht so einfach, in den Dialog mit dir selbst zu treten. Viele waren noch nie im Dialog mit sich selber. Also wie sieht so was für dich konkret aus? Und was kann zu Menschen, die viel zu tun haben, die auch nicht so einen Zugang zu Meditationen oder so was haben? Einfach mal gucken, wie fühlig in diese Überzeugung rein. Und wie kann ich vielleicht so eine erste Korrektur angehen, ohne jetzt eine Therapie zu starten, einfach im Selbstexperiment. Also ich bin der Meinung, wir merken schon, was uns blockiert. Das heißt, wenn wir ehrlich mit uns sind, ich glaube, das ist mal auch noch mal ein wichtiger Staat so. Die Frage erst mal sind, für überhaupt ehrlich so mit uns, mit unserem Lebensweg, den wir aktuell führen. Sind wir da so reingestolpart oder haben uns für entschieden? So. Und wenn du dein Leben lebst und das Gefühl hast, irgendwie fühlt sich hier was gerade nicht stimmig an. Also, denken wir, Bezikriss, an eine Lebensphase, wo es nicht so stimmig war. Jetzt weißt du es ja noch hin an. Mhm. Und wenn du damals in dich gespürt hättest und ehrlich gewesen wärst, hättest du dann gemerkt, dass etwas nicht stimmig ist. Ja. Und ich glaube, das ist der erste Schritt dieses. Ich glaube, wir rasen auch sehr durchs Leben, durch Arbeit, Elternschaft, Social Media, Ablenkung.
die wir die ganze Zeit haben, irgendwie reizt, die die ganze Zeit um uns einfließen. Und dann fehlen auch diese Räume, wo wir uns einfach mal kurz in uns gehen, um mal kurz zu haben, beschäftigen, wo bin ich grade? Wie schaffst du dir die Räume in deinem Alltag? Du hast auch ein voller Agenda, wie viele andere. Indem ich einfach aktiv mal nichts Tours. Also ich bin niemand, der jetzt mehr krass mit die Tiert und so weiter. Aber z.B. ich mehr mit dem Taxi hänge kommen. Ich werde in dem Puls jetzt noch mal schnell was zu checken aufm Handy. Ist so nein. Jetzt sitzt du einfach mal im Taxi und schaust aus dem Fenster. Und in der Zeit, wo wir uns Raum nehmen, deswegen fällt es ja auch viele Leute so schwer mal nicht zu tun. Dann kommen die Themen ja hoch. Und dann mal reinzuspüren. Was ist das denn jetzt gerade? Und dann bekommen wir diese Anforderungsmeiner Sicht. Das klingt jetzt vielleicht panel und simpel, ne? Aber fühlt sich das gerade stimmig an so? Mein Lebenskonstrupp, oder ist da irgendwas unstimmig? Und das war bei mir so die zündende Schnur. Weil ich hab bei mir gemerkt, da ist was unstimmig in diesen wissabititiven Mussten die die ganze Zeit fers. So. Und das ist der erste Schritt. Und ich denke von da aus, es ist sehr individuell. Kann man weitermachen. Und bei mir war es halt der Weg. Ich denke, Informationen sind der erste Schritt. So. Auch klingt wieder banal. Und halt ich mit Menschen, die in ähnlichen Situationen sind. Es gibt so viele Podcasts, die hilfreich sind. Wir können uns Gespräche anhören von der anderen Seite des Planeten, von einem Psychologen, der auf der anderen Seite des Planeten sitzt und seine Erfahrung teilt. Das ist ein extremes Privileg für uns das Heutzutage sehr verständlich. Das ist ein extremes Privileg, dass wir haben. Wir haben sehr viel Dresden zur Verfügung. Das Heutzutage ist nicht mehr das Problem, nicht an die Ressourcen zu kommen, sondern zu filtern und die richtigen Ressourcen zu finden. Aber das ist jetzt ein Start. Wenn wir uns die Realität ansehen, dann beobachten wir aber trotzdem das ganz viele Menschen, obwohl sie in kurzen Momenten der Stille dieses unstimmige Gefühl haben. Es trotz dem Mitlärm, Mit Ablenkung, mit Social Media, mit Netflix, mit Alkohol, mit guten Essen, etc. Überdecken und einfach so weitermachen. Was ist aus Deiner sich? Du bist noch jung, aber du sprichst mit vielen Menschen und hast schon deine eigenen Erfahrungen gemacht. Was ist aus Deiner sich das Risiko in das Willaufen, wenn wir da nie hinhören, sondern immer wieder die Ohren verschließen und einfach so weitermachen wie bisher? Und die uns diese Naben, die vielleicht vorhanden sind, so lang wie möglich ignorieren. Dass du dann ein Leben führes, das nicht Dein ist? Ist das ein bisschen? Wenn wir uns immer übertönen, also nehmen wir mal an, wir sind hier in diesem Raum, Chris. Und da ist unsere innere Stimme. Klingt jetzt vielleicht spiritual, aber wir haben alle irgendwo aus meiner Sicht eine innere Stimme und es ist ein gewiss Hatton. Und jetzt sind da ganz viele Störgeräusche die ganze Zeit. Social Media, die Arbeit und dies und das und dann irgendwann hörst du deine innere Stimme nicht mehr, weil so viele Stimmen da sind. So. Und die innere Stimme, aber weiss uns schon oft den Weg. Als Beispiel, damit es weniger spiritual klingt, wenn du dich mit deiner Frau streitest. Dann wird sie deine innere Stimme sagen, irgendwie ich glaube, ich hab mich da jetzt nicht richtig verhalten. Ich glaube, ich muss da noch mal hingehen und ich muss noch mal mit dir darüber sprechen. Wenn du aber die ganze Zeit dich dann ablenkst darauf finden, du hast den Streit längst sich ab, so Schmiedia, Freunde treffen, Party, Arbeit, dann wirst du da gar nicht drüber nachdenken. Du wirst auch gar nicht die Unstimmigkeit spüren. So. Chris, sag mal mal kurz eine Frage von gerade. Nee, welche Risiko Menschen eingehen, wenn sie einfach über Jahre und Jahrzehnte das ignorieren? Weil kurzfristig und es hat hier in der Formulierung der Frage noch ausgelassen, deswegen wichtigen Punkt. Erstmal ist es ja anstrengend. Erstmal ist es gefühlt in ein Tal gehen. Und warum sollte ich mir das Leben schwerer machen? Die meisten würden für sich attestieren, dass es Leben ja schon schwer genug ist. Man hat jeden Tag Stress, man muss all diese Dinge bewältigen. Also warum überhaupt einmal in die Tiefe gehen, um dann möglicherweise stärker zurückzukommen? Warum sollte man diese Risiko überhaupt eingeben? Und dann ist es ja nicht so, dass es nicht so gut ist, dass es nicht so gut ist. Und dann ist es ja nicht so gut. Und dann ist es ja nicht so gut, dass es nicht so gut ist. Schoppigen. Richtig. Und dann hören wir das, was da ist und folgen dann diesen Tönen. Und dann, das ist die Gefahr aus meiner Sicht. Und lebt nichts, ein eigenes Leben. Wie sie so das kriss. Ja, also ich darf oft mit Menschen arbeiten, die an dem Punkt sind. Du hast vorhin von Schmerzgrenze gesprochen, der, was uns Menschen ja ausmacht, ist, dass wir, wenn die Schmerzgrenze erreicht ist, dann geht Änderung ganz einfach. Es ist ja nur dann anstrengend, wenn man so ein Konzept hat und sagt, ich müsste eigentlich. Und vielleicht wäre es besser, das so ein anderem. Und der hat einen guten Tipp gegeben. Dann ist Änderung anstrengend, weil dann musst du durch, durch Willenskraft, durch Disziplin, dich verändern. Wenn Menschen aber mit einem Burnout zu mir kommen, mit einer Depression, also sagen, mein Leben ist in Schärben. Ich kann mich nicht mehr um meine Kinder kümmern. So, das sind die, es klingt jetzt leicht ein bisschen, bisschen skurril, aber das sind die dankbarsten Klienten, weil ich habe, weil da muss man nicht mehr diskutieren, ob es notwendig ist. Sie wollen nur die Lösung und einen Weg, wie es geht. Da ist nicht mehr das Ob, die Diskussion, sondern das, wie es relevant. Und was ich Menschen, hoffentlich auch Menschen, die hier zuhören, immer wieder mitgeben möchte, wenn wir es nicht ganz so weit kommen lassen, dann ist der Weg raus oder zurück einfach so viel einfacher und so viel kürzer. Aber ich bin jetzt auch schon ein paar Järchen in meinem Job und weiß, inklusive mir. Ich bin zweimal gegen die Wand gefahren und es musste dazu kommen. Ich war davor Beratungsresistent. Ich habe gesagt, die Studien, die es gibt, die gelten nicht für mich, weil ich bin stärker als der Rest. Und alle verstehen es einfach nicht, weil das sind ja die Soften und ich gehör zu den harten Menschen, etc. Das gehört auch zur Realität, dass man manchmal wirklich zum äußersten kommen lassen muss. Das Schönes, aber der Podcast heißt auf und ab. Ich beobachte so oft, dass wenn man mal in einer tiefen Krise war, dass man danach stärker zurückkommt. Und deswegen ist diese Krise oder diese Tiefpunkte, die haben sich. die haben aus meiner. also für mich komplett den Schrecken verloren. Viele Menschen hoffen, dass es nie eine schwere Krise geben wird. Und man wünscht sie auch niemandem. Aber wenn man seine Hausaufgaben macht in dieser Krise, dann kommt man mit einer Superpower daraus zurück, die man sonst nie erlangt hätte. Horst Vogel sagt, "Problem sind Lärmprozesse." Und das finde ich eigentlich sehr. Es passt sehr gut, und das kann man auch auf die Lebenskrise beziehen. Und du hast recht, die große Kunst ist es vor dem großen Knall, was zu ändern. Ist nicht so einfach. Weil zum Schiff Philippe Bruland, psychotere Poet, hat es mal mein Podcast gesagt, "Wenn du das verändern willst, dann ändernst du ja nicht nur eine Sache." "Sondern du musst dann meistens ändert sich dein ganzes Umfeld." Weil deine Freunde und so diesen aller darauf ausgericht, auf das, was du gerade tust, und die finden auch gut, was du gerade tust. Du hast dir das so eingerichtet. - Ja. Und wenn du jetzt sagst, nicht ändern meinen Leben jetzt mal. zu einem gewissen Aspekt, dann. das wissen die Menschen umbewusst, wird sich auch mein Umfeld ändern. Vielleicht muss ich sogar meinen Partner wechseln. Das ist die Hürde. Als ich glaub, die Hürde ist nicht die eine Sache zu ändern, weil Philippe denken, eigentlich ändern nur eine Sache. Du kennst es selber in deinem Unternehmen. Wenn du mal einen Workflow ändern, auf einmal ändern, sich alle Prozesse so gefühlt. Das heißt, das macht es glaube ich schwierig. Dieses. es wird sich auch grundlegend was ändern. Das geht auch mit einem gewissen Angst einher. Weil da, wo ich gerade bin, fühlt sich vielleicht noch komfortabel an. Gibt mir gerade noch gut. Hab so ein bisschen Leinstruck. Aber läuft ja gerade. Wenn du die Gespräche, die du geführt hast, mit vielen Experten, Revue passieren lässt, was denn aus deiner Sicht so die zwei, drei Dinge, die Menschen, die aus Krisen stärker zurückkommen, von denen unterscheidet, die an diesen Krisen zerbrechen und am Boden liegen bleiben. Was sind die unterscheidende Unterscheidungskriterien? Kannst du noch mal ein bisschen spezifizieren? Ja, also, nehmen wir mal. Wir hatten nie eine Dame, die hat ihr Kind mit neuen Monaten verloren. An eine sehr seltene Muskelkrankheit. Diese Frau hatte eine Lebensfreude und ein Lächeln im Gesicht, die ich bei vielen Menschen, die noch ihre gesunden Kinder haben, nicht gesehen habe. Jetzt kann man sagen, hat ihr Kind nicht geliebt? Nein, hat sie. Sie hat es wahnsinnig geliebt, aber sie hat zwischen diesem Schicksalschlag Situation, wo ich sie kennenlernen durfte, hat sie ein paar.
die Dinge anders gemacht als viele andere, die nie wieder auf die Beine kommen. Man sagt, dass das eigene Kind verlieren, somit zu den schlimmsten Dingen gehört, was passieren kann. Das ist eine extrem felle Krise. Aber eine Krise kann ja auch schon ein Jobverlust sein, wo man sieht, manche Menschen erholen sich davon nie wieder andere, Schulen sich um und kommen zu einer ganz neuen Karriere. Es gibt so ein paar Unterschiede von Menschen, die einfach in dieser Krise stecken bleiben und nicht wieder auf die Beine kommen und andere, nur zurückkommen, sondern tatsächlich stärker. Und das fasziniert mich immer zu verstehen, was sind so, und es ist natürlich spezifisch auf die einzelnen Biografien, aber ich probier, muss da zu erkennen. Und da wird mich interessieren, ob du auch Menschen, die du in die Richtung schon erlebt hast, ob du Eigenschaften erkannt hast, was Menschen in der Ebenaußzeichnung die stärker zurückkommen. Also eine Sache, die hast du gerade oft schon genannt, das sagen auch ganz viele Experten, man ernt erst was, wenn es richtig schmerzt. Also schon mal eine Sache. Viele ändern, also es ist leider so, es muss nicht so sein. Aber das bekomme ich immer wieder von den Experten gehört. Viele Menschen ernen erst was, wenn es richtig schmerzt, wenn sie in der Krise sind. Und dann wird da grundlegend was genannt, weil es einfach nicht mehr weitergeht. Weil einfach der Körper da noch sagt, hier ist Schluss, oder? Das ist eine Sache. Ansonsten denke ich, hat das auch einfach sehr viel mit Persönlichkeit zu tun. Also wie bin ich gepult von meiner Persönlichkeit? Was sind zum Beispiel diese Mechanismen, mit denen ich reagiere? Wer haben wir vorher vorhin diese drei genannte, die zum Beispiel bei Drama auftreten, widerstand. Also widerstand, einfach mal kurz auf die Sprünge. Widerstand, Unterwerfung, Ausblendung und Verleugnung. Ja. Und das ist ja, das kann man sich nicht immer aussuchen. Sondern das ist, warum bin ich denn immer in den Widerstand gegangen? Ich bin aber so wie, weiß ich nicht, ist time in der Persönlichkeit. Ich war ein kleiner Junge, ich wusste, wenn ich jetzt in den Kampf gehen mit diesen schweren Erwachsenen, ich werde ja immer verlieren. Warum? Ich weiß es nicht, Chris. Deswegen ist felt man gerade schwer so eine pauschale Antwort auf diese Frage zu geben, was sind so die Punkte, die diese Leute ausmachen? Es ist glänke ich eine sehr individuelle Mischung aus Persönlichkeit, Biografie und auch irgendwo Menschen, denen wir begegnet sind. Also viel von dem, was ich machen darf oder viel von dem, was ich jetzt auch sage, hab ich ja gelernt von anderen Menschen, den ich begegnen durfte. Mhm, absolut. Und diese Menschen haben, denke ich, sehr großen Einfluss auf uns. Und das ist auch ein Punkt, der immer wieder hochkommt. Dein Umfeld hat einen krassen Einfluss auf dich. Mhm. Also wenn du ein starkes Umfeld hast, starke Freundschaften, Familie, Menschen, die ich in einer Vision sehen, dann wird das dich in einer Art und Weise auch wirklich befruchtend. Genauso gut kann es anders sein. Das heißt, sich aus seinem Umfeld zu lösen, es gibt ja diese Sprüche, zeig mir deine Freundin, ich sage dir, wer du bist, zum Beispiel. Also das auch ein Punkt, der immer wieder auftaucht. Und da kann ich jemand nur sagen, das klingt immer alles so einfach im banal, aber achter auf dein Umfeld. Und Umfeld ist ja auch nicht nur, das sind nicht nur Beziehungen, es ist auch alle und achter auch, auf das, was du in dich hinein gibst. Und das ist nicht nur eine Nährung, sondern das ist auch was konsumierst du? Was? Was Audi-Impot. Richtig. Ich hab das auch letztens noch mal gesagt. Auch eine Sache, die sehr umbewusst konsumieren, Musik. Mhm. Da sind so viele Sätze drin, die wir uns einen tagtäglich geben und das können positive Affirmationen sagen, sein sage ich mal oder negative. Mhm. Das heißt, es dreht sich auch viel darum. Klar, wir haben unsere regnetische Diskussion und unsere Biografie, aber du hast in diesem, in diesem, kostungshast du trotzdem den Spielraum und den kannst du beeinflussen. Also auch vielleicht dieser Gedanke? Du kannst was ändern, du bist nicht handlungsunfähig. Mhm. Das bekomme ich oft mit, auch so in den Kommentaren bei mir. Viele Menschen fühlen sich, glaube ich, verlassen, haben vielleicht auch wirklich, die haben teilweise kein Umfeld mehr. Also da ist irgendwie eine Krise passiert und es hat dazu geführt, dass sie auch Rebeziehungen nicht pflegen konnten und die sind einfach allein. So. Und da merkst du, das ist sehr destabilisierend und die fühlen sich unsicher und die wissen auch gar nicht, wo sie anfangen sollen. Die haben oft auch das Problem, ja, okay, bei Leon und podcast sind vielleicht viele Psychologen. Aber ich, irgendwie, ich finde gar keinen Psychologen, mit dem ich, mit dem ich einen Kontakt treten kann. Und genau deswegen kriss finde ich so ein Podcast wie dein auch so besonders wichtig. Weil, was machst du mit deinem Podcast? Du demokratisiert das wissen auch. Das ist jetzt nicht nur, wenn jemand in einem Podcast kommt, das kann sich jeder anhören. Zum Psychologen kann nicht jeder gehen. Es gibt nicht ausreichend Plätze. Es kann nicht jeder sich ein Code spezalen und so weiter und so fort. Ja. So und das finde ich, jetzt habe ich viel gesagt, ja, aber das ist das, was mich in den Kopf kommt dazu. Ich bin auch noch immer ein junger, ja, und ich bin noch kein weißer alter Mann. Aber ich teile das, was ich so erfahren habe. Vor allem stellt's du sehr, sehr schöne Fragen, die andere Menschen dann zu guten Antworten bringt in deinem Podcast. Wir werden den natürlich auch verlinken, aber jetzt, wo ich dich vor mir sitzen habe, du hast, ich weiß nicht, über 200 Episoden oder so was. Also 150. 150, okay. Und ich würde gern so ein paar Kern-Learnings, die du für dich mitgenommen hast, noch mal nehmen, weil das gibt der bestimmte Themenblöcke, die du immer wieder behandelt. Einster von Trauma, haben wir jetzt verstanden, auch aus deinen persönlichen Interesse daraus. Was ist so für dich der wichtigste Gedanke zum Thema Trauma, den du aus all deinen Gesprächen mit den entsprechenden Experten dazu mitgenommen hast? Was ist so für dich, wenn du sagst, Trauma, der Gedanke hilft mir, um damit besser klar zu kommen, besser einzuordnen. Was ist da für dich diese einige Danke, der dich verändert hat? Trauma ist nicht das Ereignis selbst, sondern es sind die fehlenden Ressourcen in dem Moment. Das heißt, es kann eine Situation sein, Chris, sammela, wir beide kommen eine Situation. Die kann für eine Person von uns traumatisch sein, für die andere nicht, woran liegt das? Weil ich aktuell noch nicht die Ressourcen dafür habe. Und ich finde, das ist ein Grundlegender Gedanke, der sehr wertvoll ist. Noch nicht habe. Vielleicht in Zukunft, wie es zu dir Ressourcen haben. Und das finde ich, kann man sehr schön übertragen auf andere Lebensbereiche. Wenn du gerade in der Krise bist, wenn du gerade von einem Problem stehst und das Gefühl hast, ich komme da jetzt gerade nicht raus. Ich finde einfach nicht die Lösung, vertraue dem Prozess, denn du kennst die Lösung noch nicht. So, woher sollst du die Lösung auch wissen, wenn du noch nie mit dem Problem konfrontiert warst? Aber das heißt nicht, dass du in Zukunft nicht die Lösung finden wirst. Die Wirste mit Sicherheit finden wir nur danach suchst. Das ist für mich ein Key Learning und dieses Bild mit der Wunde. Wenn ich da ergänzen darf, ich finde, wir sollten den Begriff verändern. Weil ich habe es gesagt, die Menschen, ich erlebe, dass die meisten Menschen sofort zu machen und sagen, ich bin nicht traumatisiert. Allein der Begriff traumatisiert, der ist ja eigentlich nur grammatikalisch anders umgesetzt, aber der bewegt bei mir schon Ablenung. Ich würde mich nicht als traumatisiert beschreiben. Das bin ich nicht mein Selbstbild. Ich weiß aber, dass ich Traumata in mir trage. Es kann mir jetzt Harschball drei empfinden, aber ich glaube, viele können gehen diesen Weg gar nicht, weil sie sich an Schritt eins sagen, das bin ich nicht. Wenn ich aber von einer seelischen Wundespreche oder einer seelischen Nabe oder einer mentalen Verletzung oder so, da könnte ich viel mehr Menschen aufmachen und sagen, ja, klar, es macht halt es. Es ist auch eigentlich jeder so. Und das ist einfach nur so mein Gedanke, der, glaube ich, hilft, mehr Menschen zu öffnen, die Arbeit, die nach einem Trauma folgt, für sich zu akzeptieren. Es gibt so zwei Lager aus meiner Sicht. Es ist auch einerseits auch ein totaler Trendbegriff momentan, Trauma und das kann auch dazu führen, Christ, dass man die Verantwortung nicht trägt, weil man sagt, in Traumata sieht, das kommt alles aus meiner Vergangenheit. Das ist nicht meine Schuld. So, das kann auch dazu führen. Und es mag sogar stimmen, dass nicht die eigene Schuld ist, aber zwei Jahrzehnte später oder drei trägt man die Verantwortung für das Verhalten, weil wir haben sie jetzt ausreichend von dir verstanden, es gibt Möglichkeiten, dagegen zu arbeiten oder damit zu arbeiten. Das ist auch noch mal für einen ganz wichtiger Punkt. Und ich finde es immer schön, dass es sehr, ich finde, dass es sehr interdisciplinary. So, nur weil dir was wieder fahren ist, klar, es ist oft ungerecht. Du kannst dir nicht aussuchen und all das und das ist auch nicht deine Schuld. Das ist nicht deine Schuld, dass du in diese Gewalt der Frauen gekommen bist oder so. Aber es ist und es klingt mal nicht mal hart, es ist deine Verantwortung, das nicht weiter zu geben. So, darf ich da einhelfen?
Wir konnten so schön sein, aber ich finde es schön, den Gedanken. Es gibt eine Einheit Google X. Das ist die Innovationsabteilung. Die haben eine Umfrage. Ich glaube, wenn ich es richtig erinnere, mit über 1000 Mitarbeitenden gemacht. Die Frage war, wenn du alle Traumata deines Lebens auslöschen könntest. Damit aber auch alle Folgeeffekte, die daraus resultiert sind, positiv wie negativ, auch gelöscht würden. Würdest du es tun? Du hast quasi einen Magic-Button, einen magischen Knopf, um das, worüber du dich täglich beschwerst. Entschuldigung findest, uns so einfach rauszulöschen. 99 haben Prozent gesagt, nein, ich würde das nicht tun. Das finde ich die Wahrheit. Denn es ist so einfach, du hast gerade gesagt, die Schuld woanders abzuladen zu sagen, dass sind die Gründe für meine Unzulänglichkeiten. Aber wenn es hart auf hart kommt, rauslöschen mit allen Konsequenzen, die du mit allen Charakter-Eigenschaften, die du dir da durch angeeignet hast, die Privilegien, die du aus diesen Dingen rausgezogen hast, dann würden zumindest in dieser Gruppe es sein, dass es auf in anderen Community-Geringere-Prozentsätze wären. Aber wenn du mich die Frage fragst, wo ich auch sofort sagen kann, das hat mich zu dem Menschen gemacht, der ich heute bin, mit allen Vor- und Nachteilen, viele Vorteile sind daraus resultiert, dass ich gelernt habe, im Traumat klarzukommen, dass ich daraus stärken entwickelt habe, die einen tauschen wollen. Und da ist so recht, vielleicht hilft es manchmal, mal anderen Griff zu verwenden und nicht zu fragen hast, sondern wo du es zu verletzt? - Ja. Wo du es zu der Vergangenheit verletzt, Chris. - Ja. Und jeder wird sagen, ja, wir werden alle immer verletzt und wir schneiden uns auch alle mal in den Finger. Da denken wir ja auch nicht darüber nach. Und das hast du auch vorhin gesagt, ist für mich auch schön. Es war auch schon mal ein großes Thema bei uns in der Community. Wenn du dich verletzt machst, ich natürlich erst mal schwächer. Ist eine Verletzung. Aber danach, wenn du das Schafst ist zu heilen oder diesen Lösungsweg zu gehen, dann wird es dich wirklich stärker machen. Und da macht es auch, dass du das gerade gesagt hast, dann wird es dich zu dieser einzigartigen Person machen, die du heute bist, mit all ihre liebevollen Inzulänglichkeit. Ja. - Ja. Okay, Trauma. Ein weiteres Thema, was ich bei dir immer beobachte, ist die Beziehung insgesamt aber vor allem auch zu sich selbst. Und das ist für viele nach wie vor sehr abstrakt, weil wir hatten es gesprochen, in den eigenen Dialog treten, es gar nicht so einfach. Was ist hier für dich der eine wichtigste Gedanke, den du für dich mitgenommen hast, im Bezug auf die Beziehung zu dir selbst? Ich möchte da einmal voran sagen, dass es auch ein Punkt, an dem ich immer noch sehr arbeite. Die Beziehung zu mir selbst. Ja. Und ich glaube, es hat auch nie auf. Das ist ein ewiger Prozess der Entwicklung. Entwicklung heißt ja auch, wenn man sich so ein Wollknoll vorstellt, all das, was sich da auf unser Leben gelagert hat. Wir wollen ja irgendwie wieder zu diesem Kern kommen. Wir sind eine Zwiebel. Wenn man zwischen End und Entwicklung ein Windestrich setzt, dann wird einem der Wortkern wieder klar. Und das ist, denke ich, dieses Wort finde ich schön, Entwicklung. Mein Podcast heißt ja auch, da ist Gedanken, die sich verändern. Aber wir sprechen viel über Entwicklung. Und das ist für mich ein sehr schönes Bild. Wir wollen wieder zu diesem Kern kommen. Wir werden da wahrscheinlich nie angelangen. Das sind wieder einfach nur der Kern sind. Aber wir wollen versuchen, uns möglich zu befreien, von all diesen Schichten, die sich in unserer Lebensbiografie da auf uns erlebt haben. Vielleicht doch ohne das, wer das wollten. Und ein Gedanke, den ich sehr, der mir sehr hilft, ist die Frage. Zwei Sachen. Die Frage. Handelslu jetzt gerade aus einem Mangel heraus oder Handelssitz, gerade aus der Fülle. Klingt vielleicht erst mal komplex. Aber das kann man auf ziemlich viele Situationen beziehen. Machst du diesen Podcast gerade, Chris? Weil das Gefühl ist, es mangelt dir an etwas. Du musst es jetzt hier unbedingt machen oder machst du das? Aus einer Fülle heraus, ich hab einfach Bock auf Gespräche und mach das aus Leidenschaft. Ich würde sagen, letzter das. Wir müssen gerade darüber unterhalten, dass du auch mit diesem Podcast kaum Geld verdienst. Das ist ja eigentlich, du machst es ja nicht aus irgendeinem monetärern Zweck. Oder du machst das Leidenschaft. Du machst aus der Fülle heraus. Und das ist für mich so ein Kerngedanke, den ich sehr wichtig finde. Die kann man sich sehr auch stellen in Situationen. Auch wenn man von einer Entscheidung steht, warum will ich das nicht gerade machen? Warum will ich denn gerade diese Tasche kaufen? Weil, was ist, sorry, wenn ich unterbreche, aus wie ich wichtig war? Die Frage hat man vielleicht schon mal gehört. Alle sagen, ja, es soll nicht aus einer Mangel rauskommen. Wenn jetzt die ehrliche Antwort ist, es passiert aus einem Mangel raus. Was ist daraus dann die Konsequenz oder die in die Folge? Wenn man für sich festhält, ja, ich möchte mir die Tasche aus einem Mangel raus. Weil ich. ich sag's jetzt mal ganz plat, weil ich ein schlechtes Selbstwertgefühl habe. Und ich denke, die Menschen mögen mich eher, wenn ich mir in der Designer Tasche durch die Gegend laufe. Wenn ich diese ganz radikale Selbsterkennung habe, was mach ich damit? Wenn du die Tasche kaufst aus einem Mangel, dann wirst du den Mangel danach immer noch spüren. Partage ist ja vielleicht weg. Aber du versuchst ein Loch zu stopfen, dass du nicht stopfen kannst. Ich hoffe, mir die nächste lehren. Und so geht es dann weiter, ganz genau. Und wenn du aber sagst, ich kauf die Tasche einfach, ich brauche es jetzt eigentlich gerade nicht. Aber ich kann es mir jetzt gerade leisten. Und. mein Leben ist nicht davon abhängig. Das finde ich auch sehr wichtig. Es geht damit einher anhaftung. So. Haft dich jetzt daran an? Oder kann ich auch loslassen. Und das geht damit einher. Wenn ich etwas aus einer Fülle kaufe, dann auch, wenn ich es wieder abgeben muss, dann bin ich ja immer noch voll. Und das ist für mich so ein ganz essenzieller, ganz essenziell genanke, der mir oft hilft in Situationen. Da braucht man schon das Bewusstsein, den Moment, sich das zu fragen. Und was ich auch sehr wichtig finde, ist darauf zu achten, auf den Raum zwischen Reiz und Reaktionen. Auch schwierig, ne? Aber wir haben oft die Entscheidungsmacht darüber, wie wir reagieren möchten, wenn uns etwas triggered. Das kann auch in der Zwischenmenschlichen Interaktion sein. Wenn. du letztens auch 'n Podcast so 'ne Situation aus 'nem Gym erzählt, wo einfach 'ne Frau aus meiner Best-Betie sehr, sehr unfreundlich war. Und ich dann aber in dem Moment, das Bewusstsein hatte, okay, wahrscheinlich hatte sie 'n schlechten Tag. Ich werde darauf jetzt nicht. Ich werde diese Energie jetzt nicht zurückgeben. Ich werde jetzt nicht die noch anfangen, weil sie mich angefahren hat. Das ist dieser Raum. Wir bekommen 'ne Reiz. Und dann haben wir 'ne Raum, in dem wir handeln können. Und dann passiert die Reaktion. Und ne, das ist ja was von Viktor Frankl. Und diesen Raum war zu nehmen, das ist alles andere als einfach. Aber sich bewusst machen, da gibt es diesen Raum. Und das ist auch. ne, du bist nicht deine Reaktion, sondern du. Du hast die Wahlfreiheit. Das find ich auch 'n sehr befreiener Gedanke. Und gibt einem auch das Gefühl, ich kann über mein Leben in der gewissen Sicht auch bestimmen. Absolut. Und es nimmt auch. oder. ich. erklär's anders, Steffi Stahl, die du auch gut kennst, die sagte, wenn man zum Beispiel wütend ist. Die Scala von null, ich bin tiefenspannt, bis 10 Blutrausch, wie sie's genannt hat. Das ist ein Kontinum. Und wenn man sich erkennt, dass man bei 'ner 3, bei 'ner 4, bei 'ner 5 ist, dann gegenzusteuern. Sie hatte damals den Tipp gesagt, gehen's badecimmer und trinken halben Liter Wasser oder irgendwas, um in die Körperlichkeit zu kommen, nicht irgendwie abzulenken. Professor Grüne Mayer hier sagt, der hat 'n Gummiband um sein Handgelenk, wo er sich einfach schnitten kann, wenn er irgendeine Art von Wut von 'ner Emotion entdeckt. Das sind einfache Dinge. Aber das ist genau zwischen Reiz und Reaktion, ist ein Spalt. In diesem Spalt können wir sofort loslegen und Menschen beschimpfen, was uns im Nachgang leit tut oder wie Schnaelsen ist Gummiband. Und sagen eben das nicht, das kann man üben. Das kann man visualisieren, das nicht so, dass man seiner Impulsivität oder so hilflos ausgeliefert ist, sondern man kann üben, einen Zeitspalt zwischen Reiz und Reaktion reinzubauen. Und das kann ich jedem empfehlen, der immer wieder sagt, ich tu Dinge, die mir leit tun. Ich höre Menschen, die sagen, ich hab schon wieder meine Kinder angeschnaut, das gar nicht ist, hat mir so leid. Mein Anspruch ist, und ich bin erst seit zwei Jahren Vater, viele werden sagen, hab mal Kinder, die in die Pubertät kommen, etc. Es ist mir alles klar, aber mein Anspruch ist Fehler, nur einmal zu machen. Und wenn ich ein Fehler gemacht habe, dann zu reflektieren und sagen, wie kann ich die Wahrscheinlichkeit zumindest beeinflussen, dass ich nicht in den gleichen Fehler wieder reinlauf? Und wenn Menschen sagen, ich mach immer wieder den gleichen Fehler, aber ändern gar nichts dran, dann fehlt mir auch irgendwann das Verständnis und auch die Ernsthaftigkeit, dass man daran etwas ändern möchte. Und dann kommen wieder die Ausreden. Ich hab früher selber so erlebt. Deshalb liegt meine Hand vielleicht ein bisschen lockerer. Oder sowas in alles so Erklärung, die man sich zurechtlegt, um mit sich selber noch irgendwie um sich selber in den Spiegel gucken zu können. Aber das Konzept, was du gerade angesprochen hast, aus meiner Sicht eine der aller stärksten, die man für sich meist dann kann, um zwischen dem Reiz und dem Impuls dem Reiz.
dass es ein Gefühl, das Nervensystem gibt und dem, was man dann am Ende tut. Und wenn es nur eine Bruchteil der Sekunde ist, da liegt die Wahrheit, ob man so lebt, wie man leben möchte, oder ob man immer von seiner Impulsivität sein Emotionen, wo hingetragen wird und ständig in Räuer ist. Was ist denn aus da an sich Chris noch ein Aspekt oder ein Kerngedank, den du auch jetzt aus allen Interviews gelernt hast? Wurde sagst, das ist eine frechere Gedanke, um auch wieder Handlungsfähiger zu werden. Ich glaube, das ist auch etwas mit dem viele Kämpfen, das manche bei meiner Community. Ich fühle mich nicht mehr Handlungsfähig, ich fühle mich fandungsunfähig, ich fühle mich ein bisschen verloren in der Situation. Ja, hab ich ganz klarer Antwort. Und zwar gehe immer vom besten aus. Da werden viele jetzt sagen, das ist ja schön rederei. Ich sage nicht, alles ist gut. Ich sage auch nicht alles. Es wird gut, sondern gehe immer vom besten aus. Das erste Mal eine Arbeitzüpertese. Eine Hypothese muss nicht eintreffen. Aber ein grundsätzlich positiveren Ausblick auf die nahe Zukunft zu haben, wird in jedem Fall dazu, dass du mehr Handlungsenergie aufbaust. Ob das Eintritt oder nicht, spielt in dem Fall erstmal keine Rolle. Aber man erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass man in eine Richtung geht, die für ein selber gut ist. Und das ist der erste Satz, wenn ich emotional irgendwo bin, wo ich nicht sein möchte. Oft ist es so, dass ich gerade ein Worskays für mich fühle und da die Eintritts-Wahrscheinlichkeit überbewerte. Wenn man mal ehrlich ist, sind ja 99,99 Prozent aller Sorgen, die wir uns machen, die treten hier ein. Natürlich treten auch Dinge ein. Das gehört auch dazu. Es gehört auch dazu, die möchte man so nicht haben, es gehört dazu. Aber wenn Krankheit im Spiel ist, man kann jetzt sagen, vielleicht ist das das Ende. Oder man kann sagen, ich gehe vom besten aus. Weil du Handlungsmöglichkeiten angesprochen hast. Das ist einer der besterkensten Gedanken, die ich denken kann. Gehe immer vom besten aus. Und wie gesagt, nicht in einer toxischen positivität, alles schön zu reden, das heißt nicht, dass alles toll ist. Aber der Ausblick darauf, ein mindestens positiven zu haben, der es etwas was mir immer wieder flügelt gibt. Kannst du es nachfüllen? Auf jeden Fall. Ich denke, ich bin da auch in der Richtung. Also ich sehe eigentlich auch mal das positiv. Ich denke schon, das wird schon klappen. Das ist eigentlich und es ist ein befreiener Gedanke. Gibt es denn noch, du stellst ganz viele Fragen an deine Gäste, aber deine Community will vielleicht auch viel mehr noch über dich wissen. Und vor allem gibt es irgendeine Frage, die dir noch nie gestellt wurde, die du aber sehr gerne mal beantworten würdest. Ehrlich gesagt, nicht Chris, weil ich immer, bei mir ist es immer sehr situativ, muss ich sagen. Ich reagiere so. Ich habe mich auch auf das Gespräch heute. Ich bin hier sehr relativ spontan reingegangen heute. Und ich reagiere einfach auf das, was kommt. Und auch im Podcast, die Sachen, die ich über meine Geschichte teile habe, ich habe jetzt nicht geplant. Ich werde jetzt heute die Story auspacken oder die andere. Sondern in dem Moment wird wie so was in meinem Kopf erschaffen, dass mich dann inspiriert und dann kommt es einfach raus. Genauso wie jetzt, wenn du darüber sprichst, auch über deine Erfahrungen und über das, was du gelernt hast, ich finde das einfach sehr inspirierend. Und ich finde es einfach schön, wenn man seine Puzzeltale dann so ein bisschen zusammen anordnet und dann vielleicht ein größeres Bild schaffen kann. Und mein, also es ist auch meine Divise in meinem Podcast. Ich glaube, wir haben allen nicht die Weisheit in uns irgendwo schon, aber niemand von uns ist so vollkommen, dass er die ganze Weisheit in sich hat. Aber ich glaube, Weisheit ist, wenn wir uns zusammenfügen, wenn wir in Verbundenheit sind. Das ist ja auch das steckste Gefühl, dass wir alle haben. Es gibt ein Studio aus Harvard. Ich mein Harvard oder Stanford, ich bin mir nicht ganz sicher. Da wurden, das waren meine vorwiegend Männer untersucht. Also die größte Studio zu zum Wohlbefinden, zur Glücksehlichkeit. Was macht uns wirklich glücklich? Und was kommt dabei raus? Die haben ganz viele verschiedene Männer untersucht. Leute, die ganz Wohlhabend waren, Leute, die kein Geld hatten, Leute, die kein Geld hatten, Wohlhabend geworden sind, Leute mit viel Beziehungen, Leute mit wenig Beziehungen und so weiter und so fort. Und welche Menschen hatten die größte Lebensfreude? Die Menschen, die die besten Beziehungen hatten, nicht nur Liebesbeziehungen, sondern Beziehungen im Leben. Und was für ein Gefühl geben wir uns eine Beziehung verbundenheit. Und wenn man das größer spannend finde, dass es auch, ich wünsche mir mehr Verbundenheit, auch wieder, muss ich sagen. Ich habe das Gefühl, wir sind irgendwo technologisch verbundener als hier zuvor. Aber in unserem, in der Präsenz im Leben, hab ich das Gefühl, wir sind vielleicht nicht mehr so ganz verbunden. Und in dieser Verbundenheit denke ich, die entstehen die schönsten Dinge. Und deswegen, um auf den Frage zurückzukommen, meine Antworten kommen oft aus Verbundenheit. Das kann ich einfach so sagen. Also ich hab jetzt auch nicht erwartet, dass du mir heute irgendwelche Fragen stellst. Also, ich bin ohne Erwartung reingegangen und ich lebe auch ohne Erwartung. Das ist auch ein sehr großen Rezepte für ein zufriedenes Leben, nicht zu hoher Erwartung zu haben. Das heißt nicht, dass man nicht hohe Ambitionen haben darf. Aber wenn du in allen Dingen die höchsten Erwartung hast, dann ist eine Übererfüllung fast nicht möglich. Denn Dopamine aus Stöße kommen nur dann, wenn deine Erwartung im positiven Sinne übererfüllt wird. Und wenn du überall schon die höchsten Erwartung hast, dann ist es relativ schwierig, da noch höher zu gehen. Leon, ich könnte noch einstundenlang mit ihr weiterquatschen, aber ich habe noch eine letzte Frage, die ich hier jedem Gast stelle. Und lass uns mal noch mal in eine hohe Meter Perspektive auf dein Leben gucken. Und wenn du so auf die auf und abstehendes Lebens nach deinen 30 Jahren, die du jetzt bist, guckst, was ist für dich daraus die allerwichtigste Erkenntnis? Hab Vertrauen. Hab Vertrauen in dein Leben. Du wirst den Weg gehen, in du gehen musst. Auch wenn er nicht mal gradlinig erscheint. Auch wenn dein Umfeld dir sagt, ich verstehe das nicht, was du da machst. Warum machst du das? So, die ging es doch so gut. Warum machst du jetzt auf einmal ein Podcast und was doch 7 Jahre studiert? Ja, warum mache ich das? Weil ich, es hat sich richtig angefühlt und weil ich dann auch immer vertraut habe, das ist dann einfach so kommen wird, wie es kommt. Und ich glaube, das Vertrauen ist die Basis, dass wir ins Leben vertrauen. Ich habe das Gefühl, wir leben oft in Angst, auch die Medien, was triggering die auf den uns Angst, unser Gehendes hat oft ein bisschen so programmiert, dass wir auf so Angst reagieren. Was wir aber mehr brauchen, als weiter in unsere Angst zu stimmen, ist aus meiner Sicht wieder mehr ins Vertrauen zu kommen und zwar ins Vertrauen unser eigenes Leben. Und auch ins Vertrauen, das Vertrauen zu anderen Menschen ist tut so gut für mich, wenn du einfach mal loslassen kannst und auch in der Situation, wenn du vielleicht denkst, krass ist ein fremdermensch, kann ich dem das jetzt über den Vertrauen. Und ganz banales Beispiel, ich bin oft im ICE unterwegs oder im Bahn, ich habe da mein ganzes Sekunden, ich mache dabei mein Laptop, ich frage immer die Person vor mir, kannst du mal kurz auf meine Sachen aufpassen, wenn ich auf Toilette gehe. Ich habe Freundin die Wüns nie, was machen, mir ist noch nie, was passiert, noch nie. Also sehntest mal einen Vantrauensforschuss, ist jetzt irgendwie so eine banale Situation. Aber was ist einfach ein schönes Gefühl? So, ich kann vertrauen und die meisten Menschen sind auch gut. Ich bin fest davon überzeugt. Menschen sind nicht böse. Den will ich gar nichts hinzufügen. Vielen Dank, dass du hier was lieber lehren, waren richtig schönes Gespräch. Ich bin mir sicher, dass du auch hier, obwohl du nicht haus bist, damit viele Menschen inspirieren willst. Vielen Dank für deine wertvolle Arbeit. Wie du sagst, du demokratisiert viel Wissen um Themen, die Menschen bewegen, um Gedanken, die Menschen verändern. Vielen Dank dafür, ich weiß selber, dass es eine Scheißearbeit ist, dass alles in der Qualität und in der Konsistenz so hinzubekommen. Aber mach weiter so und damit berühst du viele Menschen. Vielen Dank. Danke, Chris, und ich freue mich, dich dann auch bald in meinem Podcast begrüßen zu dürfen. Und dann mal die Rollen zu tauschen. Vielen Dank. Sehr sehr gerne.
Podcast Summary
Key Points:
Leon Heimann teilt seine traumatische Kindheit mit einem drogenabhängigen, gewalttätigen biologischen Vater und einem emotional distanzierten, teilweise gewalttätigen Stiefvater.
Er beschreibt Trauma als eine mentale Wunde oder Narbe, die durch nicht verheilte Verletzungen entsteht und zukünftige Beziehungen sowie Handlungsfähigkeit einschränkt.
Seine Heilungsreise begann mit dem Erkennen repetitiver, vermeidender Beziehungsmuster und dem Selbststudium durch Psychologie, Podcasts und das Verständnis von Bindungstheorien.
Der Podcast-Host Kirste Rell stellt Leons Podcast "Mein Sieht" und sein Buch "Das High Energy Prinzip" vor, das sich auf essentielle biologische Prinzipien für Energie fokussiert.
Summary:
In dem Podcast-Gespräch mit Kirste Rell teilt Leon Heimann offen seine von Trauma geprägte Kindheit. Sein biologischer Vater war drogenabhängig und gewalttätig, seine Mutter floh schließlich mit ihm nach Deutschland. Sein Stiefvater, obwohl stabiler, konnte ihn nicht voll annehmen und zeigte psychische und physische Gewalt.
Leon erklärt Trauma als eine mentale Narbe, die entsteht, wenn Verletzungen nicht richtig heilen und die Flexibilität im Leben, besonders in Beziehungen, einschränkt. Er beschreibt, wie er erst in seinen 20ern repetitive, vermeidende Beziehungsmuster erkannte, ausgelöst durch Angst vor Verletzung und mangelndem Vertrauen. Sein Weg zur Bewältigung begann mit dem Selbststudium von Psychologie und Bindungstheorien, was ihm half, seine eigenen Verhaltensweisen zu verstehen.
Rell stellt zudem Leons eigenen Podcast und sein Buch vor, das einen reduktionistischen Ansatz zur Steigerung der zellulären Energie verfolgt. Das Gespräch betont die langfristigen Auswirkungen von Kindheitstraumata und die Bedeutung von Selbstreflexion und Wissensaneignung für die Heilung.
FAQs
Trauma ist eine mentale Wunde, ähnlich einer physischen Verletzung. Wenn sie nicht richtig heilt, kann sie vernarben und die Handlungsfähigkeit im gegenwärtigen Leben einschränken.
Ein deutliches Signal sind repetitive Muster, besonders in Beziehungen, bei denen man immer wieder in ähnliche schmerzhafte Dynamiken gerät und sich emotional eingeschränkt oder überfordert fühlt.
Die gewalttätigen und unsicheren Erfahrungen mit seinem biologischen Vater und Stiefvater führten zu einem tiefen Gefühl der Unsicherheit und prägten später seine Beziehungsfähigkeit, insbesondere durch Bindungsängste.
Bindungsängste sind Strategien, um emotionale Verletzungen zu vermeiden, wie etwa das Meiden enger Beziehungen. Sie können sich in wiederkehrenden Mustern von Zurückhaltung oder Flucht bei zunehmender Verbindlichkeit zeigen.
Er begann, sich durch Bücher und Podcasts über Psychologie und mentale Gesundheit zu informieren. Das Verständnis von Konzepten wie Bindungsangst half ihm, seine eigenen Muster zu erkennen.
Es ist ein Buch, das sich auf essentielle, biologische Verhaltensweisen konzentriert, um die zelluläre Energieproduktion zu optimieren, anstatt auf extreme Selbstoptimierung. Es soll helfen, mehr Energie im Alltag zu haben.
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