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Unterschiedliche Ansichten zum Geld in der Beziehung: So könnt ihr damit umgehen!

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Unterschiedliche Ansichten zum Geld in der Beziehung: So könnt ihr damit umgehen!

Finanzthemen sind eine der häufigsten Streitpunkte in Beziehungen, da unterschiedliche Vorstellungen über Sparen, Ausgeben und Sicherheit entstehen. Diese Unterschiede stammen oft aus früheren Lebenserfahrungen, Elternhäusern oder individuellen Prägungen. Der Schlüssel liegt nicht in der vollständigen Übereinstimmung, sondern im Ausgleich von Geben und Nehmen über alle Lebensbereiche – etwa durch Arbeit, Haushaltsaufgaben oder Kindererziehung. Wichtige Schritte sind die klare Kommunikation über Einkommen, Werte und finanzielle Ziele sowie die gegenseitige Anerkennung von Bedürfnissen. Budgets und Rahmenbedingungen helfen, Verantwortung zu teilen und unangenehme Spannungen vorzubeugen. Regelmäßige Wiederholung dieser Gespräche ist notwendig, wenn sich Lebensumstände ändern, wie z. B. durch Elternzeit oder die Geburt eines Kindes. Der Fokus sollte auf gemeinsamen Werten und emotionaler Verbindung liegen, da letztendlich nicht das Geld, sondern die Nähe und die gegenseitige Unterstützung das Leben bereichert. Wenn Paare das Thema Finanzen offen und mit Wertschätzung behandeln, können diese Spannungen in eine stimmige, nachhaltige Beziehung münden.

Transcription

5443 Words, 33093 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebens-Irr-Listen. In dieser Folge geht es um unterschiedliche Ansichten zum Thema Geld in der Beziehung. So könnt ihr damit umgehen. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Heute haben wir, wie ich finde, ein sehr spannendes Thema, nämlich das Thema Finanzen und Geld. Und das gehört nämlich auch zu einer der häufigsten Streitthemen in der Beziehung. Und wir möchten euch einmal zeigen, wie ihr mit unterschiedlichen Ansichten zu diesem Thema umgehen könnt. Das Thema finden wir so spannend, dass wir gerade selber schon extrem lange vorweg darüber gesprochen haben. Eigentlich hätten wir das schon mitlaufen lassen können. Wäre wahrscheinlich für euch sehr spannend gewesen, wie wir privat da sehr detailliert darüber gesprochen haben. Aber es ist spannend. Es ist einfach auch, finde ich, ein sehr spannendes Thema, weil einem ja immer wieder Geschichten dazu einfallen. Sei es vom Coaching, sei es von Freunden, sei es man selber nochmal reflektiert, wie man zu dem Thema steht. Genau. Ja, wir haben das Glück, dass wir dort ziemlich viel Einigkeit darüber haben, wie man mit Finanzen umgeht. Und ab wann ist ein Puffer der richtige? Wie stellen wir Sicherheit her? Für was darf man wie viel Geld in der Beziehung? Ausgeben? Verteilt sich das? Obwohl wir schon von Typen her, haben wir gesagt, ja eben auch unterschiedlich sind, so ein bisschen. Wie ich aber finde, noch in einem sehr entspannten Maße unterschiedlich. Und was ich bei uns halt interessant finde, ist, dass wir uns ja aber auch zu einer ganz anderen Lebensphase kennengelernt haben. Also so wie wir jetzt leben, wie wir jetzt über Geld denken, haben wir vor 14 Jahren, ich muss da kurz überlegen, vor 14 Jahren nicht gedacht, beziehungsweise da hatten wir einfach andere Prioritäten mit Anfang 20 im Leben und andere finanzielle Mittel auch. Ich war gerade mitten in der Ausbildung, Anfang des Studiums im Übergang. Das ist natürlich was ganz anderes, wenn man jetzt Mitte 30, du fast Ende 30 ist und ein Kind hat, zusammen wohnt. Damals haben wir getrennt gelebt. Das ist, finde ich, beim Thema. Das Thema Geld und Finanzen ja auch nochmal ein wichtiger Punkt, aber darüber kommen wir gleich noch zu sprechen. Im Großen und Ganzen haben wir, glaube ich, früher nicht so viel anders gedacht als heute. Ich zumindest nicht. Das Einzige, was sich verändert hat, ist, dass das Sicherheitsbedürfnis gestiegen ist durch verschiedene Punkte. Wenn ich mich zurück erinnere an zwei Lebensmomente, wo wir uns eigentlich mal auf null runtergeballert haben. Das war einmal, als wir in eine neue Wohnung gezogen sind und wir sagten, wenn wir das machen, dann machen wir es richtig. Und dann haben wir eigentlich. Und dann haben wir eigentlich alles Ersparte ausgegeben dafür. Und das zweite Mal war die Hochzeit. Da haben wir auch komplett alles rausgehauen, was wir an Ersparnissen hatten. Und wenn ich jetzt überlege, das würden wir heute so auf keinen Fall mehr machen, dass wir uns so auf null reduzieren würden. Sondern jetzt bräuchten wir einen gewissen Sicherheitspuffer. Mag auch sein, dadurch, dass wir jetzt ein Kind haben, dass das nochmal anders ist. Ja, älter geworden sind. Vielleicht älter geworden, aber wir haben jetzt ein anderes Sicherheitsbedürfnis. Wie viel sollte dann noch zur Verfügung? Wie viel sollte dann noch zur Verfügung stehen, damit wir uns gut fühlen? Und das hatten wir damals so nicht ganz. Ich glaube, so ganz angenehm war es auch nicht, da auf null runterzugehen. Aber wir haben es gemacht, weil wir Bock auf die Lebensmomente hatten. Und ich glaube auch, dass es immer ein Unterschied ist. Wir sind beide als ich gestartet und als wir sozusagen uns zusammen entwickelt. Also wir sind ja gestartet und für uns war das ja nicht so, dass wir innerhalb von zwei Wochen ein gemeinsames Konto hatten und alles zusammengeworfen haben. Ja, jetzt tauchen wir schon in die Kontenmodelle ein. Ja, Mensch. Das ist ja auch immer sehr spannend, wie die verschiedenen Kontenmodelle sind. Ja, das Problem entsteht ja eigentlich dann, wenn man verschiedene Vorstellungen im Bereich der Finanzen hat. Wenn man ähnliche Vorstellungen hat, so wie wir oder sich die Vorstellungen, die man hat, sehr stark tolerieren und das völlig in Ordnung ist, ist das kein Problem. Aber sobald unterschiedliche Ansichten da sind, dann wird es eben spannend und dann wird es auch zum Streitthema. Interessant dabei ist ja auch der Hintergrund der Eltern häufig zu dem Thema Finanzierung. Also wie bin ich aufgewachsen? Kommt man aus einem eher armen Haushalt, eher reichen Haushalt oder waren die Eltern einfach sehr sparsam und das Geld war da oder mussten die Eltern halt aufs Geld achten? Und wie haben die Eltern allgemein über Finanzen gedacht und gesprochen? Also wie weit wurde ich mit einbezogen? Wusste ich, wie es finanziell um uns als Familie, wo ich ein Kind war, noch stand? Gab es Ersparnisse? Was für einen Lebensstandard hatte? Oder hatten die Eltern und damit man selbst als Kind dann ja wahrscheinlich auch? Und so entwickelt sich auch so ein bisschen ein Blickwinkel aufs Geld. Das kann sich zum Beispiel darin äußern, dass einer sehr sparsam lebt und auf Sicherheit bedacht ist, der andere wiederum im Moment leben möchte und viel Geld ausgeben möchte. Wir nennen das immer die Sammler und die Ausgeber und das liegt manchmal tiefer in einem. Du sagtest schon, welche Prägungen sind so da? Ob man eher dazu? Ob man eher dazu neigt, Geld anzusammeln und das gut findet, dass vielleicht dann ein Kontostand wächst, ein Aktiendepot wächst, was auch immer da so das Ziel ist, was dann wächst. Und der andere dann ganz gerne für einen höheren Lebensstandard oder auch besondere Ereignisse, besondere Lebensmomente das Geld ausgeben möchte. Ein weiterer Punkt ist, wenn es um das Thema Versicherung, Vorsorge geht. Der eine, der sagt, ich habe eine Versicherung, eine Zahnzusatzversicherung, weil wenn ich alt werde. Dann bin ich da gut abgesichert. Der nächste sagt, bis jetzt hatte ich nie Probleme mit den Zähnen. Ich lasse mal alles auf mich zukommen. Ich mache das jetzt nicht, keine Versicherung pro Monat. Ich möchte mich da so nicht binden. Dann sagt der andere vielleicht, aber wie kannst du denn nur und weißt doch das. Also unterschiedliche Ansichten einfach. Und hier natürlich jetzt das Thema Rente ganz spannend. Was macht man zusätzlich neben der allgemeinen Rente, die man erhält, wo wir heute ja schon wissen, dass das in Zukunft wahrscheinlich nicht reichen wird. Und wie viel spart man an? Weil das bedeutet ja, dass ich heute auf Lebensstandard und Momente verzichten muss, um in Zukunft was auszugleichen. Vielleicht hat der eine die Ansicht, naja, ich arbeite ja genug, da muss der Staat was verändern, damit ich auch in Zukunft noch leben kann. Das kann ja nicht meine Aufgabe sein. Also da gibt es ja dann ganz verschiedene Glaubenssätze auch, die da aufeinandertreffen können. Und das ist halt natürlich auch schwierig, denn einer hat viele Ersparnisse, der andere vielleicht nicht. Zeigt sich auch gerne in sowas wie Geschenken dann, dass der eine sagt, lass uns das mal. Ich hatte gerade letzte Woche, hatte ich mit meinen beiden Schwestern ein Thema dazu, ob man abspricht, in welchen Rahmen man sich zu Weihnachten schenkt. Also welcher Geldbetrag? Welcher Geldbetrag, genau. Und das ist natürlich bei dem Punkt, einer hat viele Ersparnisse, der andere nicht. Auch einfach so eine Sache, wenn der eine nichts hat aus Gründen und der andere hat viel und sagt so, okay, ich bin eigentlich sparsam, aber zu Weihnachten und zum Geburtstag lasse ich es knallen. Ja, dann ist das vielleicht. Kann das ein ungutes Gefühl machen, wenn einer dann ein Geschenk für 30 bis 50 Euro hat und der andere hat ein Geschenk ein paar hundert Euro? Das setzt dann natürlich voraus, dass die Ersparnisse noch getrennt verwaltet werden und noch nicht zusammengeführt worden sind. Oh ja. Weil das ist ja auch etwas, was am Anfang der Beziehung spannend sein kann. Also was heißt am Anfang, im späteren Verlauf diese vielleicht verschiedenen Ersparnisse zusammenzuführen. Und wo das auch sehr spannend ist, hatte ich im Coaching den Fall, wie ist das denn, wenn der eine eine, eine Summe mitbringt und der andere nicht und man dann ein gemeinsames Haus kauft und der andere sagt, ich habe 50.000 hier liegen. Ich würde die natürlich jetzt als Eigenkapital einbringen, aber du hast nichts. Wie regelt man das denn? Da braucht man ja auch entsprechende Überlegungen zu oder auch, wenn natürlich der eine erbt. Ist ja auch sehr interessant, was passiert, wenn die eine Familie vom Hintergrund so aufgestellt ist, dass nicht so viel zu erben ist. Die andere Familie ist so aufgestellt, dass mehr zu erben ist. Wie geht man da? Wie geht man damit um? Das sind ja dann auch sehr spannende Fragen, wo dann auf einmal Summen in die Beziehung hineinkommen, wo man sich überlegen muss, wie geht man damit um? Und der letzte Punkt, denn ja auch einer möchte gemeinsame Konten, der andere nicht. Das ist auch, das ist ein sehr häufiges Thema im Coaching, wie das optimale Kontenmodell für das Paar ist. Also wenn es finanzielle Themen gibt und Streit, dann redet man ganz häufig darüber, welche Kontenmodelle möchte man. Nutzen für sich als Paar? Ja, ich glaube auch der Punkt bei diesem Kontenmodell ist auch, dass da schnell der Ausgleich von Geben und Nehmen schwierig sein kann. Also dass man dann da eine sagt, ja das kannst du ja von deinem Konto bezahlen. Oder das bezahle ja immer ich. Das ist glaube ich immer so eine Übergangsphase, auch wenn Paare noch nicht zusammen wohnen und trotzdem schon zusammen einkaufen. Wer bezahlt den Einkauf? Oder wenn man dann zusammen wohnt, wer bezahlt dann was von den Kosten? Wird alles 50-50? Geht es prozentual ab vom Einkommen? Dann der nächste Schritt, was ist, wenn Kinder da sind? Wenn sich vielleicht auch das Einkommen durch die Elternzeit verringert? Wenn Extrakosten für die Kinder entstehen? Also man muss eigentlich beim Thema Geld und Finanzen immer wieder nachverhandeln, beziehungsweise immer wieder miteinander sprechen, weil sich häufig die Lebenssituationen ja auch ändern können. Oder einer wird arbeitslos oder fährt die Stunden runter. Und das Verhandlungsziel sollte immer sein? dass sich der Ausgleich von Geben und Nehmen stimmig anfühlt. Und da kann man nicht nur, und das ist glaube ich ein sehr häufiger Fehler, der passiert, das Thema Finanzen separiert betrachten, sondern das gehört in einen größeren Ausgleich von geben und nehmen Kontext hinein. Denn würde man jetzt zum Beispiel, nehmen wir das, was du eben sagtest, die Elternzeit, würde man sagen, du gehst in Elternzeit, ich nicht, ich verdiene mein volles Geld, du kriegst 60 Prozent oder so, irgendeinen kleineren Anteil, hast vielleicht vorher schon weniger verdient und jetzt bringe ich deutlich mehr Geld ein als du. Das geht also in ein deutliches Ungleichgewicht, ist schwierig, wenn man jetzt nur die Finanzen separiert betrachtet, aber nicht mit betrachtet, dass du dann ja fürs Kind da bist. Ja. Dass du dann ja dafür sorgst, dass du vielleicht auch ein paar mehr Aufgaben im Haushalt in der Zeit übernimmst. Und das sozusagen ein Ungleichgewicht zwar finanziell gibt, sagen wir, ich bringe vielleicht 70 Prozent ein, du nur noch 30 durch das Ungleichgewicht und dann bringst du aber 70, 80 Prozent der Zeit der Kindererziehung und das Aufpassen auf das Kind ein und machst vielleicht 80, 90 Prozent in dieser Phase im Haushalt und in diesem Gesamtkontext, ist das stimmig, was sich natürlich wieder ändern muss, wo man auch aufpassen muss in der Phase, wenn sich die Elternzeit dem Ende zuneigt, dass nicht der ganze Haushalt zum Beispiel bei dir bleibt, sondern dann auch wieder Haushalt zu mir zurückwandert, solche Dinge halt. Und das ist ein sehr häufiges Problem, dass Paare irgendeine Lösung mal finden, die gut ist für diesen aktuellen Moment und sich dann aber die Lebensumstände verändern, aber man eben diese Lösung für den Ausgleich von Geben und Nehmen und die Finanzen nicht mit angeht. Und sich dann ungute Gefühle entstehen. Von dem Gehalt des Mannes zu kommen, weil sie ja noch so lange mit der Kindererziehung und mit vielen anderen Dingen eingebunden ist. Und der Mann selten sagt, ach, dann verzichte ich jetzt mal und ich reduziere mal auf 35 Stunden, damit du erhöhen kannst deine Stunden, damit du dich hocharbeiten kannst. Dieser Wechsel ist ja meistens erst in den 50ern, also wenn Paare 50 oder älter sind nochmal. Deswegen ist es ja auch so wichtig, das Thema Finanzen nicht völlig separiert zu betrachten, sondern eher. Dieses größere Thema Ausgleich von Geben und Nehmen auf alle Lebensbereiche bezogen zusammenzufassen und da kann man sich immer gut Beispiele aus dem Teamsport hinausnehmen. Im Teamsport hast du immer die Verteidigung und den Sturm, egal ob beim Basketball, beim Handball, ich glaube beim Handball rennen alle nach vorne, da passt das nicht, aber beim Fußball und dann wirst du immer einige haben, die halt die ganzen Tore schießen und einige, die die ganzen Verteidigungsmöglichkeiten haben. Und da klagt ja auch nicht der eine den anderen an und sagt, Mensch Stürmer, du holst nicht genug, du verteidigst nicht genug Bälle und der Stürmer klagt nicht den Verteidiger an und sagt, du schießt ja nie Tore, sondern man weiß, dass das im Gesamtkonzept als Team im Ausgleich von Geben und Nehmen ineinander greift und Ausgleich von Geben und Nehmen heißt hier, jeder gibt das Maximale und rennt so viel er kann, um letztendlich den Sieg hervorzubringen. Und das sollte eben. Dann auch das Gefühl in der Partnerschaft sein. Aber da brauche ich natürlich auch Anerkennung und Wertschätzung für die Aufgaben beiderseits, ne? Das ist ja ein gängiges Problem, dass man auf Ausgleich von Geben und Nehmen dann schaut und da ein Ungleichgewicht entsteht, wenn Anerkennung, Wertschätzung, Respekt verloren geht oder nicht mehr so da ist, ne? Kommen wir einmal ganz kurz zu den Folgen, wenn Uneinigkeiten bei den Finanzen die Beziehung belasten. Einmal kann das natürlich jedes Mal unwohl sein machen, wenn einer Geld ausgibt und meint. Man denkt, okay, ich hätte das Geld nicht ausgegeben oder ich würde gerne, dass wir sparen. Und je nach finanzieller Einstellung und Ansicht können halt verschiedene Basisgefühle entstehen. Das kann Wut sein, wenn der andere zu viel ausgibt. Das kann auch Wut sein, dass man seinen Moment nicht genießen kann, weil man weiß, dass der andere einem das sozusagen finanziell gerade nicht gönnt. Ganz schlimm finde ich auch. Das kann sein, dass man im Nachhinein den schönen Lebensmoment. Das anderen vielleicht kaputt macht, weil man sagt, Mensch, aber dafür hättest du auch niemals so viel Geld ausgeben dürfen und ein Streit darum entsteht. Oder ich kann mir nicht vorstellen, dass der Cocktail jetzt so viel anders schmeckt als die günstige Variante oder was auch immer, ne? Das kann natürlich dann wiederum Unsicherheit machen, weil man keine Rücklagen macht. Traurigkeit, wenn man sich finanziell unsicher fühlt und auch der Partner vielleicht die Ängste, die entstanden sind, nicht anerkennt. Und das macht natürlich in der Summe. Anfolgen, Unsicherheit, ob das als Paar so funktionieren kann, ob diese finanziellen Themen dazu führen könnten, dass man eben die Beziehung beenden müsste sogar. Und dann erleben wir eben häufig, dass die Paare sich auch im Kreis drehen und dieses Thema der Finanzen schon über Jahre mit sich herumschleppen, manchmal auch Ideen haben, die Ideen aber auch nicht konsequent verfolgen. Das ist dann auch etwas, was häufig vorkommt, dass zum Beispiel die Idee entsteht für. Gemeinschaftskonto und jeder hat noch sein einzelnes Konto. Im nächsten Step müsste ein Banktermin gemacht werden. Das erfolgt dann nicht und dann verläuft das erstmal wieder im Sande. Also da ist auch die Umsetzung häufig das, was dann nicht passiert. In unserem Blogbeitrag in dieser Woche geht es um ein ganz anderes Thema. Also wenn auch Eifersucht bei euch ein Thema sein sollte, könnt ihr da gerne mal in unseren Blog reinschauen. Ansonsten ist es so, wenn ihr merkt, das Thema Finanzen ist etwas, was euch schon lange Zeit. beschäftigt und ihr kommt dort einfach nicht auf einen grünen Zweig in Form von. Ihr werdet euch nicht einig, wie ihr mit diesem Thema umgehen sollt und findet da keine nachhaltige Lösung für euch, wo ihr beide sagt, wenn wir das so angehen, dann fühlt sich das für uns beide stimmig und rund an und dann sind wir beide zufrieden, haben ausreichend Sicherheit. Dann meldet euch gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch und wir schauen uns dann mit euch gemeinsam an, welche Schritte werden gebraucht, um das Fundament. zwischen euch wieder herzustellen, um die Verletzungen, die rund um das Thema Finanzen passiert sind, zu lösen, um dann mit einem stabilen Fundament in Bezug auf das Thema Finanzen zu schauen, was ist die richtige Lösung für euch. Denn wenn das Fundament nicht stabil ist, dann fordert man häufig ganz andere Dinge, als man eigentlich fordern würde, wenn das Fundament stabil wäre. Kommen wir einmal zu den Lösungsansätzen. Unterschiedliche Ansichten zu haben ist ja völlig in Ordnung. Es ist halt nur wichtig, dass man Lösungen zusammenhält. Der erste Schritt ist, Klarheit über die aktuellen Ansichten zu den Finanzen zu schaffen. Also mal zu überlegen, zusammen, wie ist man aufgestellt, wie will man mit Geld umgehen. Also über die Bedürfnisse zu sprechen. Mein Bedürfnis ist es, Sicherheit zu haben, deswegen würde ich gerne Betrag XY ansparen. Denn zu definieren, was heißt denn ansparen? Heißt das, es ist Geld, was wirklich auf einem Sparkonto ist, was nicht zur Verfügung stehen soll, wirklich nur gespart wird? Ist das Geld, was für einen Notfall eingesetzt wird, wenn dann die Waschmaschine kaputt geht? Oder ist das Geld, was man für einen Urlaub spart? Also das muss man halt auch nochmal ganz klar klären, was heißt sparen? Anderes Bedürfnis kann Abenteuer sein. Zu sagen, ich möchte Abenteuer erleben, mir sind Lebensmomente wichtig, ich möchte gerne einen Betrag XY im Monat gern zur Verfügung haben, das wäre mir wichtig. Da einmal drüber zu sprechen, was macht das wieder ein Gefühl bei dem anderen? Wie kann man da gemeinsam eine Lösung finden? Und ich glaube, dieser Punkt ist auch sehr wichtig, weil da viel Platz für Interpretation ist. Also dass der eine sonst denkt vielleicht, der andere hat viel mehr Geld zur Verfügung und ich dachte immer, du verdienst doch mehr. Oder ich dachte immer, der Betrag würde schon reichen, den wir sparen. Also da wegzukommen von den Interpretationen, was man denkt, sondern wirklich mal die Fakten und die Bedürfnisse auf den Tisch zu legen. Das ist wirklich ein wichtiger Punkt mit der Klarheit. Denn das erleben wir wirklich in den Coachings immer mal wieder, dass die Paare gar nicht voneinander wissen, was sie genau verdienen, dass man nicht über Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld, Boni gesprochen hat. Also dass da einfach diverse Aspekte weggelassen worden sind. Und wenn man das als Gemeinschaftstopf sieht und alle sollen davon Spaß haben und alle sollen davon ein gutes Leben haben, dann ist diese Klarheit und Offenheit total wichtig. Schritt 2 wäre die Prägung zu lösen. Also wenn ihr feststellt, dass ihr Prägungen mitgebracht habt, also Päckchen aus der Kindheit von euren Eltern, aus vorherigen Beziehungen, aber auch Glaubenssätze, die das Thema Geld beeinflussen, dann diese entsprechend zu lösen, wenn ihr merkt, das sind eben Prägungen, die sich als hinderlich für euch erweisen. Dritter Schritt, die finanzielle Situation neu beurteilen. Also da geht es auch so ein bisschen auf Grundlage. Auf die Werte-Ebene, welche Werte hat man wirklich? Wie will man halt nach Auflösung der Prägung mit Geld umgehen? Das hat ja auch so ein bisschen was, finde ich, mit Vision zu tun. Also wo sieht man sich? Was hat man noch auf seiner Liste, was man erleben möchte im Leben? Was ist einem wichtig? Was für Werte hat man noch? Welche Werte möchte man zusammen aufbauen? Welche Schwerpunkte möchte man vielleicht die nächsten fünf Jahre legen? Wenn man überlegt, möchte man Eigentum haben? Möchte man eine Familie gründen? Möchte man reisen? Da geht es halt darum, wenn ich losgelöst bin von den Prägungen, die ich bisher hatte und frei entscheiden darf, wie soll das dann sein? Dazu kann es auch gehören, was sehr hilfreich ist, sich Budgets zu setzen. Vielleicht verschiedene Budget-Töpfe. Mittlerweile können das die ganzen Online-Banking-Apps auch alle, dass man Ein- und Ausgänge kategorisieren kann und dadurch so Budget-Töpfe hat. Oder es gibt natürlich auch Haushaltsbücher. Ich glaube, die lassen es sogar teilweise mit Banking-Apps wiederum verknüpfen, sodass das ein bisschen automatisierter passiert und man nicht mehr wie früher so ein manuelles Haushaltsbuch mit allen Quitschern. Es gibt auch schon Apps von verschiedenen Einkaufsläden, wo du automatisch, wenn du sozusagen den Code abscannst an der Kasse, dass du die Kassenbons von diesem Laden über einen Monat dir anzeigen lassen kannst und so einen Überblick dann hast. Naja, da geht es ja auch dabei darum, so einen Rahmen, so einen Verfügbarkeitsrahmen zu gestalten, dass eben, wenn der eine für den Einkauf mehr zuständig ist, dass nicht der andere nachher sagen kann, ey, du hast ja diesen Monat viel zu viel fürs Einkaufen ausgegeben. Wie konnte das denn passieren? Sondern, dass man eben so einen gewissen Rahmen hat, wo man weiß, damit fühlen sich beide wohl und das passt auch in den finanziellen Topf und man kann auch andere Ziele, die man sich noch gesteckt hat, damit eben erfüllbar machen. Und das Weitere ist auch abzusprechen, was ist der jeweilige Verfügungsrahmen, um Dinge zu kaufen, ohne vielleicht fragen zu müssen. Mhm. Mhm. Also angenommen, du gehst shoppen und guckst und bist unterwegs. Mhm. Und findest irgendetwas, was dich begeistert, was du gerne kaufen wollen würdest. Wie hoch ist der Betrag, den du ausgeben kannst, ohne dass du vielleicht mit mir Rücksprache hältst, weil du sagst, das ist jetzt etwas, was in unserem Haushaltseinkommen okay ist, in den Rahmen passt, uns nicht belastet. Oder wo ist der Moment, wo man sagt, darüber müssten wir mal sprechen. Und das ist natürlich insgesamt etwas, was bei jedem Paar anders ist, je nach Haushaltseinkommen, je nach Gefühl dazu, je nach Absprachen, dass man darüber dann nochmal spricht. Oder auch, dass man ansonsten vorher spricht und sagt, Mensch, ich will ja nächste Woche ganz gerne mal einkaufen gehen, wollte ein bisschen Klamotten gucken, wie, was meinst du, wie wollen wir das diesen Monat finanziell, passt das in den Rahmen oder haben wir dafür was gespart. Manche haben ja auch dann dafür Spartöpfe, muss ich vielleicht sagen, ich packe da was in meinen Kleidungsspartopf jeden Monat rein, von dem, dass ich dann alle paar Wochen mal shoppen gehen kann und kann da einfach sowas rausgreifen. Also wichtig ist einfach nur, dass Klarheit darüber herrscht. Mhm. Dass man das gemeinsam überlegt und strukturiert hat und dann eben weiß, welche Möglichkeiten hat man. Genau, das wäre ja auch der vierte Schritt jetzt, das Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin suchen, wie du schon sagtest und über die finanziellen Vorstellungen reden, abgleichen, Gemeinsamkeiten, Unterschiede und dazu finde ich ist auch wichtig, dass man das gleiche Wissen hat. Also wenn jetzt zum Beispiel ich immer einkaufen gehe, Lebensmittel einkaufen gehe, dann weiß ich ja, wie teuer die Dinge sind. Wenn du aber das letzte Mal, das passt jetzt aktuell sehr gut, vor einem Jahr einkaufen. Hast du ja noch die alten Preise im Kopf. Das heißt, du wunderst dich vielleicht, wenn du die Abbuchung auf dem Konto siehst, boah, warum ist das denn so viel? Dann fehlt dir ja das Wissen, vielleicht, weil du dir das vielleicht noch nicht vorstellen kannst, keine Ahnung, wie teuer Sachen geworden sind und schon kann auch da einfach ein ungutes Gefühl entstehen. Genau, also den anderen dann entsprechend mitnehmen, was ist da die Entwicklung, wobei man natürlich… Das Thema Inflation auch überall lesen kann, aber es ist was anderes, ob du es nun in der Zeitung liest oder in den Nachrichten hörst oder es selbst dann wirklich beim Einkauf merkst und sagst, boah Mensch, sonst habe ich den Einkauf pro Woche gemacht und habe dann 100 Euro ausgegeben, auf einmal sind es 130, was ist denn da passiert? Ja, oder wenn ich jetzt überlege, wir haben jetzt ja Winterschuhe für unseren Sohn gekauft, waren wir zusammen unterwegs, waren beide erschrocken über die Preise, aber es ist was anderes, dass wir beide diesen Preis gesehen haben, finde ich, und uns so unterhalten haben, als wenn einer… Ja, oder wenn einer losgegangen wäre und hätte gesagt, na gut, ich habe bei Kindern äußerst selten, bei unserem Kind jedenfalls, ich habe sofort ein paar Schuhe gefunden, habe sie gleich mitgenommen und der andere sagt so, ja, aber ganz ehrlich, das ist ganz schön krass für Winterschuhe, die eine Saison passen, ne? Das gehört ja auch letztendlich wieder zu diesem Werteabgleich und zu dem Gespräch dazu, dass man sich auch überlegt, welcher Preisrahmen sozusagen ist für viele Produkte in Ordnung, das gehört ja auch so ein bisschen, aber eigentlich groovt dich das automatisch ein. Im Laufe der Beziehung, aber wenn das nicht gegeben ist und man da ganz unterschiedliche Vorstellungen hat, dann wäre das schon relevant, darüber zu sprechen. Das kann ja sein, dass der eine sagt, also für ein paar Schuhe als Erwachsener mehr als 100 Euro ist nicht in Ordnung und der andere sagt, naja, wenn du so ein richtig geiles Paar Schuhe, Rahmen genäht und so, also 500 Euro kann man schon ausgeben, ne? Und auf einmal hat man da so eine große Differenz drin und das macht eben dann ein ungutes Gefühl oder auch bei anderen Dingen, ne? Mir fällt ein Beispiel ein vom Coaching. Ich hatte mal ein Paar, da hat er oder immer noch, denke ich mal, kocht er sehr gerne und hat gesagt, er möchte gern zum Kochen gewisse Ausstattung haben am Anfang der Beziehung und als sie zusammengezogen sind. Beide auch gute Jobs und dann hat er angefangen einzukaufen, hat bessere Messer gekauft und so weiter und dann fehlten noch ein paar Sachen und sie hat die sozusagen, als sie unterwegs war mit einer Freundin nachgekauft. Natürlich ganz anderes Niveau von der Ausstattung, weil sie gesagt hat, ja, man kann auch mit dem Kartoffelschäler genauso, das geht auch, probier das aus und das kostet ein Viertel von dem. Sie war fast also stolz darauf, dass sie dieses Schnäppchen gemacht hat. Ja, das war natürlich ein großes Problem, weil man da merkt die Wertebasis von was ist wichtig, ne? Auch da natürlich für jemanden vielleicht auch anders wichtig, der gerne kocht, scharfe Messer zu haben, als jemand, der sagt, ja, ich muss kochen, weil ich muss überleben und das fand ich ganz spannend, wie das halt schon einer der ersten Verlässlichkeiten war. Im Finanziellen, dass da der Ausgleich von geben und nehmen nicht stimmig war und sie dann für andere Sachen Geld ausgegeben hat, einfach weil sie gesagt hat, du hast so viel für die Sachen ausgegeben, habe ich das Gefühl gehabt, jetzt muss ich mir das irgendwie zurückholen. Und das ist auch ein häufiges Thema, ne? Dass wenn der eine Geld ausgibt, dass der andere sagt, jetzt steht mir der gleiche Betrag auch zu. Ja, du hast dir ja letztens auch das und das gekauft. Ja, aber da sieht man eben auch die Glaubenssätze, weil ich habe ja auch diesen Glaubenssatz, wer billig kauft, kauft zweimal. Oder dreimal oder viermal, weil ich würde auch eher dann den teuren Sparsteher nehmen. In dem festen Glaubenssatz, der hält dann über Jahre, während der viel zu günstiger in meinem Bild, dann eben ich in der Zeit vier, fünf, sechs Mal austauschen musste, weil das Ding eben kaputt geht. Aber das ist eben die Frage, welche Glaubenssätze hat man und wir erleben es ja auch manchmal, ne? Also ich erinnere an die Brotdosen, wo ich dann ja auch eher dann die etwas hochwertigeren nehme, die dann länger halten. Nun sind, die waren irgendwie aus Glas, die letzten, die wir geholt haben. Ja. Da sind dann einige eben. Im Geschirrspüler oder wie auch immer zwischendurch kaputt gegangen, wo irgendwelche Ecken rausgebrochen sind. Und dann hatten wir auf einmal einen starken Mangel an Frischhalteboxen und du warst unterwegs in irgendeinem bekannten Haus und hast dann welche gekauft, die natürlich auch dann deutlich günstiger sind. Ja, und was passiert? Einmal im Geschirrspüler haben die sich verzogen, dann lassen die sich nicht mehr richtig schließen. Naja, und ich ärgere mich darüber, dass wir jetzt diese verzogenen Boxen haben. Ich ärgere mich aber auch darüber. Du ärgerst dich auch und am Ende haben wir das Ergebnis. Hätten wir doch bloß wieder die etwas besseren gekauft, ne? Das ist zum Beispiel, finde ich auch ganz spannend, was man halt auch bei seinen eigenen Kindern wieder sieht. Weil man manchmal ja sagt, naja, wenn meine Eltern das so gemacht haben. Ich finde auch, man kann es ab einem gewissen Alter bei seinen eigenen Kindern sehen, wie die Sachen auswählen, auf was die achten. Weil man gibt ja auch unbewusst Sachen mit beim Einkaufen. Und allgemein, wie man halt auch die Prioritäten setzt. Der eine sagt, Obst und Gemüse gebe ich mehr aus. Und bei anderen Sachen gebe ich dann weniger. Ja, kommen wir dann nochmal zum letzten Schritt. Schritt 5 in der Zukunft regelmäßig Ansichten zum Geld abgleichen. Das ist das, was wir eigentlich vorhin schon mal angeteasert haben. Dass sich mit unterschiedlichen Lebenssituationen, mit Veränderungen der Lebensumstände, dann eben auch vielleicht die Ansichten zum Thema Geld oder auch die Verfügbarkeit vom finanziellen Rahmen sich verändert. Und immer dann, wenn sich was verändert hat, vielleicht auch die Ansichten zum Thema Geld oder auch die Verfügbarkeit vom finanziellen Rahmen sich verändert. Dass auch dann neue Kompromisse gebraucht werden, neue Abstimmungen gebraucht werden, sich Budgets verändern. Mal werden sie kleiner, hoffentlich lieber größer. Aber dass sich dann eben Dinge verändern und man dann eben schaut, wie geht man jetzt mit diesem Thema neu um. Und hierbei finde ich das einfach auch wichtig. Ich meine, das ist jetzt vielleicht ein bisschen persönlich, können vielleicht nicht alle verstehen, weil jeder auch andere Ansichten von Geld hat. Aber ich finde auch immer, es ist nur Geld in Anführungsstrichen. Also auch zu überlegen, was zählt. Was zählt wirklich im Leben? Möglichst schnell auch das Thema Geld, wenn das ein Thema ist, was die Beziehung belastet, aus der Welt zu schaffen. Weil ja letztendlich am Ende des Lebens zählt es nicht, was jeder auf dem Konto hat. Sondern da zählt es, wer bei einem am Bett steht und die Hand hält oder wer einen noch begleitet. Und da fragt keiner nach. Mensch, du hast eine schicke Uhr, wie teuer ist die denn? Die liegt dann auf dem Tisch daneben. Und das ist immer noch so, worüber ich immer persönlich sehr viel nachdenke, dass Geld viele Dinge erleichtert im Leben. Das wäre gelogen, wenn man das nicht sagen würde. Aber auch einfach einen gewissen. gesunden Stellenwert haben sollte. Ja, das als Abschlusswort. Wollte ich gerade sagen, Amen. Passt auch ganz gut. Da muss man auch einfach dazu sagen, wir reden jetzt ja auch, bei uns im Coaching sind Paare ja auch einfach durch die Stundensätze, die wir haben, die schon in dem mittleren oder höheren Einkommen unterwegs sind und wo jetzt kein starker Mangel beim Thema Geld ist, sondern eher die Frage ist, Ausgleich von Geben und Nehmen, Gerechtigkeit, Werte, Übersicht, Klarheit, Ehrlichkeit, Offenheit, wie geht es gerecht zu? Die Situation ist natürlich eine völlig andere, wenn man einen starken Mangel beim Geld hat und wir wissen ja auch, dass es sehr viele Menschen einfach gibt, die übersparen und wie kann ich jetzt gerade Geld für die Rente anlegen und all diese Themen gar nicht erst nachdenken können. Das haben wir jetzt aber so konkret nicht angesprochen, weil ich aufgrund der Zielgruppe, die bei uns in den Coachings ist, davon ausgehen, dass ihr als Zuhörerinnen und Zuhörer auch eher in dem Bereich seid, dass ihr die Möglichkeit habt, was zu sparen und dass das euer Problemfeld gerade ist. Ja, das zum Thema Finanzen. Wir hoffen, wir konnten euch damit helfen und euch gute Impulse liefern, wenn ihr merkt, dass das Thema bei euch beim Zuhören jetzt gerade schon den Puls hochkommen lässt und ihr merkt, dass das Herz rast und eigentlich wollt ihr gleich nach Hause gehen und ein intensives Gespräch mit eurem Partner oder Partnerin führen. Lasst es aber lieber sein, weil ihr wisst, das führt zum nächsten Riesenkonflikt. Dann ist das wohl der richtige Zeitpunkt, ein telefonisches Erstgespräch bei uns zu buchen und vielleicht mit uns das Thema Finanzen und Gleichgewicht von Geben und Nehmen und welche Ursachen gibt es, dass das bei euch ein Thema ist, zu beleuchten und dieses Thema nachhaltig zu lösen. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis bald. Musik

Podcast Summary

Key Points:

  1. Unterschiedliche Ansichten zu Geld in der Beziehung können zu Streit führen, doch sind sie selbstverständlich und können mit Offenheit und Klarheit vertragen werden.
  2. Finanzielle Prägungen aus der Kindheit oder früheren Beziehungen beeinflussen bis heute die Werte und das Verhalten bei Geldthemen.
  3. Der Ausgleich von Geben und Nehmen im Haushalt ist entscheidend – er muss sich auf alle Lebensbereiche wie Arbeitszeit, Kindererziehung und Haushaltsaufgaben beziehen.
  4. Klarheit über Einkommen, Ausgaben, Sparen und Lebensziele ist notwendig, um miteinander zu sprechen und gemeinsame Rahmenbedingungen zu finden.
  5. Die Werte des Partners und die persönlichen Prioritäten – wie Sicherheit, Abenteuer oder Urlaube – müssen erörtert und im Gespräch abgestimmt werden.
  6. Finanzierungsentscheidungen wie Versicherungen, Einkäufe oder Urlaube sollten gemeinsam abgestimmt und im Kontext des gesamten Lebensmittels betrachtet werden.
  7. Regelmäßige Wiederholung und Neubewertung der finanziellen Ansichten sind bei Lebensveränderungen wie Elternzeit oder Kindergeburt entscheidend.
  8. Geld sollte nicht als alleiniges Maß der Lebenszufriedenheit gesehen werden – Wertschätzung und emotionale Nähe sind entscheidender.

Summary:

Finanzthemen sind eine der häufigsten Streitpunkte in Beziehungen, da unterschiedliche Vorstellungen über Sparen, Ausgeben und Sicherheit entstehen. Diese Unterschiede stammen oft aus früheren Lebenserfahrungen, Elternhäusern oder individuellen Prägungen. Der Schlüssel liegt nicht in der vollständigen Übereinstimmung, sondern im Ausgleich von Geben und Nehmen über alle Lebensbereiche – etwa durch Arbeit, Haushaltsaufgaben oder Kindererziehung.

Wichtige Schritte sind die klare Kommunikation über Einkommen, Werte und finanzielle Ziele sowie die gegenseitige Anerkennung von Bedürfnissen. Budgets und Rahmenbedingungen helfen, Verantwortung zu teilen und unangenehme Spannungen vorzubeugen. Regelmäßige Wiederholung dieser Gespräche ist notwendig, wenn sich Lebensumstände ändern, wie z.

B. durch Elternzeit oder die Geburt eines Kindes. Der Fokus sollte auf gemeinsamen Werten und emotionaler Verbindung liegen, da letztendlich nicht das Geld, sondern die Nähe und die gegenseitige Unterstützung das Leben bereichert.

Wenn Paare das Thema Finanzen offen und mit Wertschätzung behandeln, können diese Spannungen in eine stimmige, nachhaltige Beziehung münden.

FAQs

Finanzierungsansichten werden oft durch unterschiedliche Lebenserfahrungen, Elternprägungen oder Werte beeinflusst. Wenn diese Unterschiede nicht verstanden oder abgestimmt werden, entstehen Spannungen und Unwohlsein.

Durch offene Gespräche über persönliche Bedürfnisse, wie Sicherheit oder Abenteuer, und durch klare Definitionen von Begriffen wie "sparen" oder "ausgeben" können beide Parteien gemeinsame Grundlagen schaffen.

Gemeinsame Konten können zu Spannungen führen, wenn ein Partner auf Sicherheit bedacht ist und der andere gerne ausgibt. Der Ausgleich von Geben und Nehmen sollte im Kontext des gesamten Lebensgefüges betrachtet werden.

Die finanzielle Erziehung der Eltern prägt die individuelle Haltung zu Geld. So können Menschen von sparsamen oder ausgabefreudigen Eltern beeinflusst sein und diese Vorstellungen in die Partnerschaft übernehmen.

Er gewährleistet Fairness und Wertschätzung in der Beziehung. Ein Ungleichgewicht führt zu Ungerechtigkeit und kann zu wütenden Gefühlen oder Traurigkeit führen, wenn eine Person sich nicht verstanden fühlt.

Durch die Abfrage von Werten wie Sicherheit, Freiheit oder Abenteuer und durch die Definition von Zielen wie Urlaub, Reisen oder Eigentum, wird eine zielorientierte und persönliche finanzielle Vision entstehen.

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