Unsicherheit vor der Paartherapie? So überwindet ihr eure unguten Gefühle!
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Viele Paare fühlen sich unsicher vor einer Paartherapie, weil sie Angst vor der Schuldzuweisung, partiellem Therapeuten-Verhalten oder körperlichen Übungen haben. Zudem entsteht Scham vor der Offenbarung konkreter Beziehungsthemen, insbesondere vor Dritten, was oft durch fehlende Vertrauensgeschichten oder gesellschaftliche Unsicherheiten erklärt wird. Diese Ängste führen häufig zu Verzögerungen oder der Abwehr der Therapie, da die Konflikte sich über Jahre hinweg verstärken und die Beziehung immer mehr belasten. Viele versuchen zunächst selbstständig, über Bücher oder Online-Inhalte zu helfen, doch dies führt oft nicht zu dauerhaften Verbesserungen. Ein entscheidender Schritt ist das kostenfreie Erstgespräch, das es ermöglicht, den Therapeuten, die Methode und die Atmosphäre kennenzulernen. Paare sollten gemeinsam über ihre Bedenken, Ziele und Vorlieben sprechen, um ein passendes und vertrauensvolles Engagement zu finden. Besonders wichtig ist, dass die Therapie so früh wie möglich beginnt, denn der frühe Einstieg verhindert weiteres Leid und fördert eine nachhaltige Wirkung. Die Kombination aus jungen, lockeren Therapeuten und fundierter Methodik schafft eine vertrauensvolle, nicht-medizinische Atmosphäre, in der Paare ihre Probleme offen anhören können – und entscheiden, ob sie weitergehen oder nicht.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um Unsicherheit vor der Paartherapie, so könnt ihr euch für diese öffnen.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Paare sind oft unsicher, ob eine Paartherapie die Beziehung retten kann.
Das ist heute unser Thema, Unsicherheit vor der Paartherapie und darüber wollen wir mal etwas genauer sprechen.
Wundert euch nicht, meine Stimme klingt so ein bisschen, als ob ich gestern was anderes getrunken hätte.
Es ist aber einfach eine Erkältung.
Ja, aber trotzdem wollen wir heute mal das spannende Thema angehen.
Und ja, diese Unsicherheiten, das hängt oftmals ja auch mit verschiedenen Faktoren zusammen.
Und wir haben uns mal ein bisschen Gedanken gemacht, was diese so sein könnten und wollten euch in dieser Folge,
mal aufzeichnen, welche Unsicherheiten in Bezug auf eine Paartherapie häufig existieren
oder was Paare uns erzählen im Coaching, was so ihre Bedenken davor waren und wie ihr damit umgehen könnt.
Kommt ja auch oft in Telefonaten vor, dass einer von beiden anruft, häufiger die Frau, die dann sagt,
Mensch, ich würde das eigentlich gerne machen, mein Mann weiß das noch nicht.
Was kann ich denn jetzt machen, um den zu überzeugen?
Ich habe die Vermutung, der ist dagegen.
Was ja auch daran liegt.
Das finde ich so Therapie, Paartherapie, da gingen ganz viele Klischees irgendwie so im Kopf an.
Man so denkt, okay, gehe ich da hin?
Naja, was die Klischees sind, darüber sprechen wir jetzt ja noch.
Ich will jetzt nicht schon mal antisandieren.
Ja, die stehen hier.
Genau, nämlich Unsicherheiten vor der Paartherapie, was sind so die Faktoren?
Erste Sache, die ich gerade erwähnen wollte, war Angst vor Suche nach dem Schuldigen während der Paartherapie.
Also, dass Paare hierher kommen und einer schon so ein ungutes Gefühl hat, weil er denkt, okay,
jetzt sitzt da der dritte Person und sagt gleich auch wieder, ich habe an allem Schuld.
Und dann habe ich zwei Leute gegen mich.
Und dennoch in einem Rahmen, der ja für mich auch nicht bekannt ist.
Das macht bei vielen Menschen ein ungutes Gefühl, was ich total verstehen kann.
Das würde bei mir auch so sein.
Und ja, das ist so ein typischer Punkt.
Parteilichkeit des Therapeuten.
Manche haben Angst, dass ein männlicher Therapeut eher auf der Seite des Mannes ist,
weil er ja die Emotionen des Mannes besser verstehen könne.
Oder aber, dass eine Weisheit, die man nicht versteht, die man nicht versteht.
Oder aber, dass eine weibliche Therapeutin eben mehr auf der Seite der Frau sein könnte.
Und dann, was ich auch mal richtig cool finde, wenn jemand das erzählt,
weil damit kann ich mich auch total identifizieren,
ist so ein bisschen die Angst vor komischen Handlungsregeln für zu Hause.
Also Angst auch vor Rollenspielen, Angst auch, dass hier körperliche Übungen durchgeführt werden,
irgendwelche Vertrauensübungen fallen lassen, was es sonst alles so gibt.
Also nicht nur für zu Hause, auch während der. Genau.
Genau, meine ich, also hier so vor Ort, ne?
Ja, genau, also beides.
Wir haben ja auch mal von einem Paar erzählt bekommen,
dass das so ein Tipp von einem anderen Paar Therapeuten war,
zu Hause wieder Händchen zu halten, dann wird es wieder besser werden.
Genau, zeitlich, temporär, ne? So mit Timer mäßig.
Ist natürlich total hilfreich, wenn ich mega wütend bin auf meine Frau.
Ja, und den anderen überhaupt nicht abkann in dem Moment.
Und dann soll ich da auch noch Händchen halten, ne?
Scham vor Dritten, über die Probleme zu sprechen, ist der nächste Punkt.
Also klar, das ist ja immer etwas. Was vielleicht erstmal Überwindung kostet.
Wir haben ja irgendwie in Deutschland so gefühlt zwei Themen, über die niemand spricht.
Das eine ist Geld, das andere ist, wie läuft es wirklich in der Beziehung?
Also nicht, wie läuft es offensichtlich nach außen, sondern wie läuft es wirklich?
Und das vor einem Dritten mitzugeben, wirkt gerade auch manchmal bei Männern,
als hätte man versagt, ne?
Also man müsste ja selber eine Beziehung führen können,
als wenn das eben was sein muss, wozu jeder fähig sein muss und was. Aber eben nicht so ist, ne?
Ich glaube auch, dieses Scham vor Dritten ist ja auch, weil da ja Dinge in einer Beziehung passieren,
also vor dem man sich ja auch selbst vielleicht so ein bisschen ein Schamgefühl entwickelt hat, ne?
Und das dann auszusprechen und dann, das sind ja auch Sachen, die uns Menschen erzählen,
die herkommen, die weiß die Familie nicht, das wissen beste Freunde nicht mal mehr,
weil da gesagt wird, das ist uns total unangenehm darüber zu sprechen
oder wir möchten nicht, dass die denn über uns schlecht denken.
Also es sind ja schon. Es sind ja schon. Es sind ja schon Themen, die man einfach auch nicht so lockerflockig mal an der Haustür dem Nachbarn erzählt, ne?
Das merkt man auch im Coaching dann, ne?
Genau.
Dass die auch manchmal so häppchenweise erst erzählt werden.
Also das hat man so beim Kennenlernen ein, zwei Themen, die jetzt erstmal genannt werden
und im Verlauf des Prozesses, wenn beide merken, wie das so abläuft
und dass sie sich öffnen können und dann ein gutes Gefühl haben, dann geht das auch.
Was auch sehr regelmäßig passiert ist, das sehe ich immer wieder,
dass der eine ansetzt und denkt so, darf ich das eigentlich erzählen?
Und fragt dann eben Partner oder Partnerin, ob das okay ist.
Und die meisten sagen, Mensch, ja, sag hier alles, sonst kommen wir nicht weiter, ne?
Wenn wir hier Dinge zurückhalten.
Und einmal im Coaching hatte ich das, und da sieht man auch wieder,
wenn wir zur Methodik kommen oder gucken, wie so die Methodik ist,
einmal im Coaching hatte ich das, da hatte die Frau was erlebt von Seiten des Mannes,
das hat ihr so wehgetan.
Das hat ihr so wehgetan.
Dass ich es nicht mal mehr aussprechen konnte.
Und jetzt dann aufgeschrieben.
Und ich wollte auch nicht, dass ich weiß, was das ist.
Aber die beiden untereinander wissen das.
Und das war dann nur auf dem Zettel.
Und dann konnten wir damit arbeiten, weil ich kann den Prozess trotzdem anleiten,
dass die das gelöst bekommen, ohne aber, dass ich weiß, worum es dabei wirklich geht.
Dieses Wissen wird eigentlich nicht gebraucht.
Genau, also so könnte man eben bei ganz besonderen Schamgefühlen das auch umschiffen.
Und es gibt ja auch einfach Themen.
Also ich hatte das, das bleibt mir auch so in Erinnerung,
ich war die Erste, die außer dem Paar wusste, dass die Frau schwanger ist.
Weil das war auch ein großes Belastungsthema.
Also man merkt auch einfach, das hat eine große Verantwortung,
wenn jemand einem so viel Vertrauen noch entgegenbringt.
Ja, hatten wir ja auch Vertrauen als großes Thema in der Spezialfolge mit Nico und Lukas.
Ja.
Und auch wenn wir, das war so das Thema, auch wenn wir als Paartherapeuten,
wir vier recht jung sind, vielleicht im Vergleich zu vielen anderen,
so sind wir unserer Verantwortung sehr bewusst, die wir da haben.
Ja, dann ist es manchmal so, dass psychologische Therapien esoterisch erscheinen.
Also dass schnell gewisse Methodiken oder Ansätze bei Menschen so einen esoterischen Touch verursachen
und man dann sagt, nee, damit will ich nichts zu tun haben.
Genau, und das Letzte ist auch ein interessanter Punkt.
Wir machen damit nur Geld.
Ja.
Also dieses Gefühl zu haben, wir wollen natürlich Geld verdienen.
Ich meine, es ist unser Job.
Jeder Mensch, der arbeitet, verdient damit sein Geld, unterhält damit seine Familie, was auch immer.
Aber ja, es ist unser Job.
Und wir haben natürlich auch die Leidenschaft, Menschen zu helfen.
Das ist unser Fokus.
Wir möchten Menschen, Paaren nachhaltig helfen, aus der Krise rauszukommen.
Und da ist das Geld natürlich ein Faktor, aber nicht unsere komplette Motivation.
Nee, also die Motivation sollte das nie komplett sein.
Also für uns ist ja das Entscheidende und dafür nehmen wir eigentlich ja sozusagen Geld, dass wir Wirkung erzeugen.
Das ist ja für uns immer ganz vordergründig, dass wir bei den Paaren oder auch Einzelpersonen, Familien, die zu uns kommen,
Wirkung erzeugen, Veränderungen herbeiführen, dass wir die Richtung deren Ziel führen.
Und das ist im Prinzip das, wofür wir einen Ausgleich bekommen in Form von Geld.
Ja, was sind die Folgen?
Was sind die Folgen, wenn diese Unsicherheiten so sehr in den Vordergrund geraten, dass man eine Paartherapie vielleicht nicht macht oder verschiebt?
Ich glaube, das ist auch schon der erste Punkt.
Die Paartherapie wird nach hinten verschoben oder gar nicht in Anspruch genommen.
Sehr weit manchmal nach hinten verschoben, ne?
Manchmal Jahre, ne?
Also das merkt man auch, wenn es um Verletzungen geht, dass dann einer sagt, also Mann oder Frau, da nehmen sich beide ja nichts.
Dass einer dann sagt, okay, ich hatte doch vor fünf Jahren schon gesagt, lass uns das mal machen, du wolltest ja nicht.
Und ähm. Ja, das sind auch natürlich Traurigkeit und auch Wut vielleicht hochkommt, wenn man sagt, ja, du siehst ja jetzt, sitzen wir hier und jetzt ist das alles doof, ne?
Und das hätte uns vor fünf Jahren schon viel mehr geholfen.
Ja, das liegt daran, dass eben in der Zeit die Konflikte sich regelmäßig verstärken, ne?
Mhm.
Also, manche haben ja auch die Idee, das eben selbst zu schaffen, was ja erstmal auch vielleicht ein guter Ansatz ist.
Man kann ja vorher vielleicht sich mit Büchern, Ratgebern, Seminaren, YouTube-Videos, Podcasts folgen.
Mhm.
Versuchen, sich selbst zu helfen.
Aber wenn man eben merkt, dass sich dadurch nicht signifikant und auch von Dauer etwas verändert, dann sollte man sich Unterstützung holen, ne?
Das heißt, die Beziehung wird weiterhin belastet, die Konfliktspirale wird tiefer und tiefer und es entsteht die Frage, wie soll es nun weitergehen, ne?
Und das ist dann leider erst da der Punkt, wo die meisten Paare zu uns kommen, wo genau das alles durchlaufen ist und ich würde sagen, neun von zehn Paaren, die hier sitzen, sagen,
Ja.
Wir hätten eigentlich vor zwei, drei, manchmal sechs, manchmal zehn Jahren, ähm, das machen müssen.
Deswegen ist es ja meistens auch immer so, dass Paare erst anrufen, wenn einer die Trennung ausgesprochen hat oder angedroht hat oder wenn es sehr stark um Klarheit geht, ne?
Also, wenn der Leidensdruck wirklich immens hoch ist, dass man dann sagt, okay, ähm, wir müssen jetzt irgendwas machen, weil wir können so unseren Alltag nicht weiterführen.
Das nimmt uns so ein, das zieht uns so viel Kraft.
Ja, da noch eine, hatte ich gerade gestern ein Coaching mit der Spannung.
An welcher Stelle sollte man eigentlich eine Paartherapie oder ein Coaching beginnen?
Weil das war
der richtige Zeitpunkt.
Und hast du die Schwierigkeit, normalerweise sehr, sehr früh
in der Beziehung, so in den ersten ein, zwei Jahren
kann man eigentlich schon damit starten,
mal so die Konflikte aufzuräumen, die entstanden
sind, weil diese kleinen Konflikte
aus den ersten ein, zwei Jahren werden halt
zur großen Konfliktspirale. Nur da
sind die meisten Menschen noch nicht so im Leid,
dass sie erst mal sehen können,
was daraus erwachsen wird irgendwann.
Oder aber, dass sie eben bereit sind, dafür Geld
auszugeben und daran zu arbeiten, weil
gefühlt noch nichts da ist, an dem man arbeiten müsste.
Obwohl man muss ja sagen, der geltliche
Faktor ist ja eigentlich auch
so, also das kann man schwer
auch so stehen lassen, weil wenn sie ganz
früh ansetzen würden, bräuchten sie auch viel weniger
Sitzungen. Viel weniger, ja. Also das wird
manchmal, wir hatten auch mal ein paar, das waren
irgendwie drei Sitzungen, dann waren die wieder weg.
Also das ging wirklich sehr gut.
Also mit dem Kennenlernen drei Sitzungen.
Die auch präventiv aber da waren. Genau.
Und wenn man dann überlegt, ein paar komplett in der
Krise, da ist man natürlich nicht mit drei Sitzungen fertig.
Also man spart nicht wirklich,
natürlich. Und vor allen Dingen, was man sich aber denn
spart, ist sehr viel Leid.
Und ich habe gestern im Coaching das
erste Mal eine Mutter da gehabt,
die ein Coaching-Sparkonto
angelegt hat für ihren Sohn, weil sie
weiß, dass sie, auch wenn sie in bester
Absicht immer das Beste macht,
dafür sorgen wird, dass
die eine oder andere Prägung einfach entsteht.
Das eine oder andere Thema einfach entsteht,
was abgearbeitet werden darf. Und
die dann mit 18 sagt, hier hast du das Konto.
Ich habe alles gemacht, was ich konnte.
Was noch übrig ist, lass das
wegcoachen.
Das ist auch eine sehr schöne Geste eigentlich.
Sehr reflektiert.
Besser als ein Führerschein.
Gerade wahrscheinlich in 15 Jahren
oder so, da fahren die Autos
wahrscheinlich sowieso alle autonom.
Ja, wenn ihr noch mehr darüber erfahren wollt, wir haben
dazu einen Blogbeitrag geschrieben.
In dem zeigen wir im Detail, welche Unsicherheiten es gibt
und wie ihr mit den Unsicherheiten umgehen könnt.
Oder auch wie wir als Lebensdialisten
mit euren Unsicherheiten umgehen.
Wenn ihr uns die eröffnet,
können wir da natürlich auch mit euch dran
arbeiten. Dennoch wollen wir jetzt nochmal auf
Lösungen schauen, wie ihr mit euren
Unsicherheiten umgehen könnt.
Der erste Punkt, nutzt das kostenlose
Erstgespräch. Die meisten Paartherapeuten
und Coaches bieten ein kostenloses
Erstgespräch an. Manchmal nur telefonisch,
manchmal schon persönlich oder
per Videocall.
Und da könnt ihr herausfinden,
wie der Coach so tickt.
Ob er euch sympathisch ist, ob er euch
kompetent erscheint. Er wird euch
einen Ausblick darüber geben, wie die
Methodik ist und wie der Rahmen so einer
Paartherapie abläuft. Und
dann könnt ihr euch auch noch mal
da werdet ihr sehen, dass die meisten Klischees,
die ihr zur Paartherapie kennt,
ihr nicht zutreffen.
Zumindest bei uns, wie andere Paartherapeuten
arbeiten, kann ich nicht beurteilen.
Bei uns treffen diese Dinge nicht zu.
Genau.
Als nächsten Schritt ist natürlich wichtig, sie mit der
Methode auseinanderzusetzen. Also
einige Paare machen das,
dass sie sich mal im Internet einige
Paartherapeuten angucken, schauen nach welcher
Methode arbeiten sie. Haben sie überhaupt eine Methode?
Das ist ja auch mal so die Frage,
dass es uns auch schon begegnet, dass Paare
wo aber jemand anders waren und
ganz überrascht waren, dass wir eine Methodik haben,
einen Fahrplan,
wo wir ansetzen, wo geht die Reise
hin, dass sie genau sehen können,
in welchem Entwicklungsschritt sind wir
gerade. Also zum Beispiel
alles, was so Tipps und Tricks sind,
das geben wir kostenfrei über Blog,
YouTube, Instagram und Co. raus.
Tipps und Tricks, die
könnt ihr euch kostenfrei aneignen.
Das, was unsere Arbeit mit
euch ausmacht, ist in der Tiefe das Fundament
wiederherzustellen. Ja, genau.
Und
dadurch muss man halt erstmal so eine stimmige
Methode für sich finden. Also durch die
Prüfung überlegt man dann, okay, passt das?
Fühle ich mich mit der Methodik wohl?
Unsere Methodik ist zum Beispiel ganz
klar so aufgebaut, dass es nicht körperliche
Übungen gibt, dass es nicht darum
geht, irgendwelche Vertrauensübungen zu machen.
In anderen Methodiken ist es
ein wichtiger Bestandteil. Das muss man für
sich eigentlich einfach abwägen, ist man so der Typ
dafür. Ja, und
das kann man eigentlich auch mal ganz gut, finde ich, im Erstgespräch
prüfen. Also wenn die Methodik
erklärt wird, wenn kurz erklärt wird,
wie vorgegangen wird, hat man, finde ich,
schnell ein stimmiges oder unstimmiges Gefühl.
Ich finde mal an dem Punkt,
dass man das als logisch betrachtet,
dass man sagt, okay, klar, das
passt zu uns, zu unserem Problem, da
setzt die Methodik richtig an.
Und ich finde das auch total gut, wenn jemand die Erkenntnis
hat, dass das nicht passt. Ja.
Weil den Prozess zu starten,
wenn das nicht passt, ergibt keinen Sinn.
Die Wirkung wird ausbleiben oder nicht so
sich entfalten, wie es eigentlich sein kann.
Und ich hatte das letztens auch, da waren erstens
Gespräche am Telefon,
die beiden haben einen Kennenlerntermin gemacht
und haben dann zwei, drei Nächte
drüber geschlafen und dann für
sich gemerkt, nee, die Methodik so
richtig stimmig ist die für uns nicht.
Zu uns passt die so nicht
und die hatten sich auch wohl
einen zweiten Paar Therapeuten angeguckt
und mit dem auch gesprochen. Dort
empfanden sie die Methodik als stimmiger
und haben dann den Weg gewählt. Und das ist dann
völlig okay, dann passt
das eben und dann wird mit Sicherheit
da eher Wirkung erzeugt.
Als wenn man sich dann bei jedem Termin
durch so eine Methodik durchquält
und hofft damit nur irgendwie
was retten zu können.
Nächster Punkt, wir werden ja mit dem Partner
über Unsicherheiten sprechen, also
sich vor dem Erstgespräch vielleicht auch schon mal
austauschen, was sind so die Bedenken,
was denkt der andere, was ist dem wichtig?
Das ist ja auch so ein Punkt.
Bei uns wird ja zum Beispiel auch
angeboten zu überlegen,
möchte man das eher mit einem Mann oder einer Frau
durchführen oder mit einem Paar, also mit uns
beiden zusammen, was
natürlich auch immer noch von anderen Faktoren wie zeitlichen
Faktoren
zusammenhängt, aber
manchmal ist es auch egal für manche Paare,
die sagen, das haben wir keine
Präferenz, aber manche haben
halt auch sagen, okay, wenn es geht, lieber eine
Frau, wenn es geht, lieber ein Mann.
Und da geht es darum, einfach auch
vielleicht schon mal mit dem Partner zu sprechen,
wenn wir denn starten, was für ein Ziel haben wir denn?
Also bist du dir denn vielleicht schon sicher,
dass du mit mir zusammenbleiben möchtest?
Und was ist dein Ziel, was ist mein Ziel, das
abzugleichen?
Dann gibt es ja auch so kleinere Bedenken, die
sich gut lösen lassen. Also viele
fahren zum Beispiel in eine andere Stadt.
Wir haben gar nicht so
wirklich viele Paare aus Neumünster direkt,
sondern eigentlich aus ganz Schleswig-Holstein,
Hamburg hier vor Ort oder
halt online im gesamten
deutschsprachigen Raum und
viele betonen
auch, dass sie gerne in eine andere Stadt
gefahren sind. Der eine
möchte eben nicht dem Paartherapeuten
beim Supermarkt
begegnen vielleicht.
Der andere sagt, ich genieße im Prinzip
die Fahrzeit, weil das dann
ein Ankommen ist und aber auch wieder
ein Wegkommen.
Das ist bei vielen
ein Frau-Thema.
Online oder
vor Ort ist auch nochmal so ein Thema,
was eben auch
viele beim beschäftigt. Und da
gibt es ja bei uns auch durchaus Hybrid-Möglichkeiten.
Also wir haben auch Paare,
die machen die ersten ein, zwei Termine
vor Ort, um da einfach nochmal so
diese persönliche Nähe herzustellen
und einen persönlich kennenzulernen und
gehen dann auf Online-Termine über,
weil es einfach dann zeitlich flexibler
ist, Fahrzeit wieder spart. Das ist
immer ganz, wie das für euch stimmig
und passend ist.
Ja, wie ihr seht, lassen sich viele Unsicherheiten
überwinden und lösen.
Ich glaube,
dass der größte
Hebel ist, wenn man möglichst früh
die Paartherapie startet.
Also ich glaube, in dem Moment,
wo einem das erste Mal in den
Sinn kommt, ich glaube,
ich brauche da Hilfe oder ich glaube, wir als Paar
brauchen da Hilfe
oder das Wort Paartherapie einem in den
Sinn kommt, das ist der Moment, wo man
es machen sollte.
Genau. Und ich glaube, was ich jetzt auch noch so mitgeben wollte,
ist, dass es viele Menschen gibt, die
unsicher sind. Also wir haben das wirklich häufig,
dass Paare herkommen, wo einer unsicher
ist und sagt, okay, ich gucke mir das
erstmal an. Bei uns ist es wirklich ganz
locker. Ich finde das
auch immer, eigentlich muss ich sagen, recht sympathisch, wenn einer
sagt, ich weiß gar nicht, ob das sowas für mich ist,
aber ich bin mal mitgekommen.
Bei uns ist das einfach auch so, dass man erstmal reinkommt,
man kriegt ein Getränk angeboten,
eine lockere Atmosphäre,
es hat nichts Medizinisches
hier, es ist
ein bisschen einfach dafür da, eure
Probleme erstmal anzuhören, wenn wir im Erstgespräch
erstmal uns kennenlernen und dann
kann man immer noch entscheiden, ist das stimmig oder nicht.
Genau.
Also, wenn ihr
überlegt, eine Paartherapie zu machen
und unsicher seid,
meldet euch gerne bei uns
zum telefonischen Erstgespräch, zum
Kennenlernen.
Ihr findet bei uns,
wie Ina schon angedeutet hat, die Kombination
aus jungen, lockeren Menschen, die aber
ihrer Verantwortung voll bewusst sind
und eine sehr fundierte Ausbildung und
Methodik haben, um euch dabei zu unterstützen.
Ansonsten, wenn ihr
noch unsicher seid und die Unsicherheit noch
viel zu groß ist, dann hört
weiter Podcast, schaut bei Instagram
vorbei, holt euch Tipps und Tricks ab
und ja, auch was
ich letztens noch gehört habe, das werfe ich noch
kurz rein zum Schluss jetzt,
da hat eine Frau immer
ihr Mann,
Podcastfolgen, die passend sind, zugespielt
und der hat da mal so reingehört und dann
hat das dazu geführt, dass der Mann sagte, doch, lass uns
das mal machen. Also,
guckt, dass ihr da miteinander
in Interaktion geht und
rechtzeitig startet.
Ansonsten hören wir uns bei der nächsten Folge.
Bis bald. Bis dann.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Paare haben häufig Angst vor der Suche nach dem Schuldigen in der Paartherapie und befürchten partielle oder ungleiche Unterstützung durch den Therapeuten.
Es besteht Schamgefühl vor der Offenbarung privater Beziehungsthemen vor Dritten, was oft aus Ressentiments und Vertrauensschwächen entsteht.
Viele ängstigen sich vor körperlichen Übungen, Rollenspielen oder Vertrauensübungen, die als „komisch“ oder unangemessen empfunden werden.
Die Entscheidung, eine Paartherapie zu beginnen, wird oft verzögert, weil das Leid erst bei tiefen Konflikten oder Trennungsdrohungen auftritt.
Selbsthilfemethoden wie Bücher oder YouTube-Videos sind oft unzureichend, da sie keine dauerhafte Veränderung bewirken und die Konfliktspirale weiter verstärken.
Ein kostenloses Erstgespräch hilft, den Therapeuten und die Methode zu erkunden und Unsicherheiten direkt zu klären.
Paare sollten gemeinsam über Ziele, Bedenken und Präferenzen im Umgang mit Therapeuten sprechen, um eine stimmige Entscheidung zu treffen.
Der frühe Beginn einer Paartherapie ist entscheidend, da er das Leid reduziert und die Wirkung der Therapie maximiert.
Summary:
Viele Paare fühlen sich unsicher vor einer Paartherapie, weil sie Angst vor der Schuldzuweisung, partiellem Therapeuten-Verhalten oder körperlichen Übungen haben. Zudem entsteht Scham vor der Offenbarung konkreter Beziehungsthemen, insbesondere vor Dritten, was oft durch fehlende Vertrauensgeschichten oder gesellschaftliche Unsicherheiten erklärt wird. Diese Ängste führen häufig zu Verzögerungen oder der Abwehr der Therapie, da die Konflikte sich über Jahre hinweg verstärken und die Beziehung immer mehr belasten.
Viele versuchen zunächst selbstständig, über Bücher oder Online-Inhalte zu helfen, doch dies führt oft nicht zu dauerhaften Verbesserungen. Ein entscheidender Schritt ist das kostenfreie Erstgespräch, das es ermöglicht, den Therapeuten, die Methode und die Atmosphäre kennenzulernen. Paare sollten gemeinsam über ihre Bedenken, Ziele und Vorlieben sprechen, um ein passendes und vertrauensvolles Engagement zu finden.
Besonders wichtig ist, dass die Therapie so früh wie möglich beginnt, denn der frühe Einstieg verhindert weiteres Leid und fördert eine nachhaltige Wirkung. Die Kombination aus jungen, lockeren Therapeuten und fundierter Methodik schafft eine vertrauensvolle, nicht-medizinische Atmosphäre, in der Paare ihre Probleme offen anhören können – und entscheiden, ob sie weitergehen oder nicht.
FAQs
Viele befürchten, dass der Therapeut einem Partner das Schuldige zuordnet, was zu einem Gefühl von Abgrenzung und Verletzung führt. Dies ist ein häufiges Unbehagen, das viele Paare vor einer Therapie haben.
Ja, einige Paare haben Schamgefühle vor körperlichen Übungen oder Rollenspielen, da sie solche Aktivitäten als unangemessen oder unangemessen empfinden. Dies wird oft durch persönliche Werte oder kulturelle Hintergründe beeinflusst.
Viele Menschen fühlen sich schämen, Dritte über ihre Beziehung zu erzählen, weil sie Angst vor Urteilen oder Bewertungen haben. Themen wie Geld oder private Konflikte werden oft als zu unangenehm angesehen.
Einige Paare haben Angst, dass ein männlicher Therapeut eher auf dem Mann steht oder eine weibliche Therapeutin eher auf der Frau. Dies kann die Entscheidung beeinflussen, ob sie sich für eine Therapie entscheiden.
Man kann ein kostenloses Erstgespräch nutzen, um die Methode und die Atmosphäre des Therapeuten kennenzulernen. So kann man entscheiden, ob die Methode für die Beziehung passend ist.
Paare verzögern die Therapie, weil sie Angst vor der Wahrheit haben oder glauben, dass sie selbst ausreichend helfen können. Das führt oft zu einer Verschlechterung der Beziehung und zu späteren Konflikten.
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