In dieser Folge erzählt die Gastgeberin ihre sehr persönliche Lebensgeschichte. Als Kind und Jugendliche litt sie unter extremer Schüchternheit, die sich körperlich äußerte: Sie konnte vor Menschen nicht sprechen, ihr Körper erstarrte, und selbst einfache Auftritte in der Schule waren für sie eine Qual. Statt sich selbst zu hassen, traf sie als Zwölf- oder Dreizehnjährige die entscheidende Erkenntnis: „Ohne mich geht es nicht, also muss es mit mir gehen." Sie beschloss, nicht gegen ihre Schüchternheit zu kämpfen, sondern mit ihr zusammenzuarbeiten. Diese liebevolle Disziplin führte sie Schritt für Schritt aus der Unsicherheit – über das Halten von Vorträgen, das Führen einer Praxis am Marktplatz und das Überwinden ihrer Angst vor Kameras und der eigenen Stimme. Heute begleitet sie seit über 20 Jahren Menschen dabei, ihre wahre Identität jenseits von Anpassung und Blockaden zu finden. Ihr Ansatz betont, dass Selbstablehnung und Druck nichts verbessern, sondern dass Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und das Zeigen der eigenen Unsicherheit der Schlüssel zur inneren Stärke sind. Sie ermutigt dazu, Herausforderungen liebevoll anzunehmen und immer wieder aufzustehen – nicht aus Perfektion, sondern aus dem Wunsch, lebendig und authentisch zu sein.
In dieser Folge teile ich eine sehr persönliche Geschichte mit dir, nämlich meine eigene Lebensgeschichte. Nimm dir gerne etwas Zeit und auch einen ruhigen Moment, vielleicht mit einer Tasse Tee, weil dieses Gespräch hat eine unerwartete Tiefe, die auch mich selbst sehr berührt hat. Marita, die mich interviewt hat, hat nämlich die Begabung, gnadenlos gute Fragen zu stellen. Und das hat dazu geführt, dass ich sehr persönlich antworte und dir unter anderem von meinem Weg heraus aus lämen das Schüchternheit als Kind und Jugendliche hinein in die Sichtbarkeit von heute erzähle. Ich begleite ja jetzt mittlerweile seit über 20 Jahren Menschen, die einerseits Tiefe und ein Sinn erfülltes Leben führen und andererseits in der Welt selber etwas bewegen, selber etwas weitergeben wollen und sich genau dafür mehr innere Stärke wünschen. Angeregt durch die, wie gesagt, gnadenlohend ist, guten Fragen von Marita, erzähle ich davon, wie ich es trotz tiefer Unsicherheit geschafft habe und wie ich einen völlig anderen Weg gegangen bin, der nichts zu tun hatte mit diesem üblichen hart gegen sich selber sein, sich zusammen reißen und sich nicht so anstellen. Das heißt, du erfährst, was mir wirklich geholfen hat, meine Unsicherheit unter anderem auch aus Scham zu überwinden und welcher Aspekt der normalerweise, ich würde sagen, kaum Beachtung findet, für mich dabei extrem wesentlich war und auch immer noch ist. Und somit würde ich sagen, in diesem Sinne erst mal ganz viel Freude mit dieser Folge. Herzlich willkommen, liebe Zuschauerinnen und Zuschauer zu einem weiteren spannenden Gespräch im Rahmen meines Kongresses, verlohende Identität. Ich freue mich sehr, dass Sie dabei seid und vorweg noch eine Definition und Erklärung. Wir alle kennen das Gefühl, ständig eine Rolle zu spielen oder Erwartungen zu erfüllen. Das ist oft unser Ich, das Bild, was wir von uns haben, das, was wir gelaufen zu sein oder zu sein müssen. Aber was, wenn es da noch etwas tieferes gibt, etwas echtes, ursprünglicheres, das nicht im äußeren Umstand ist, sondern einfach nur von Gedanken geprägt ist. Das ist unser wahres Selbst, unsere innere Essenz, die in jedem von uns schlummert und darauf wartet entdeckt zu werden. Und deswegen habe ich ganz besondere Menschen eingeladen und ich möchte jetzt kurz die Lian-Runge herzlich willkommen heißen und Sie danach kurz vorstellen. Herzlich willkommen, Lila. Danke, Jemmarita. Ja, dein Leben, meine Liebe, Lili, Lian-Runge. Ich freue mich natürlich sehr, dass wir im Gespräch sind und du bist seit 20 Jahren Therapeutin, Mentoren, Seminanreiterin und begleites Menschen mit viel Klarheit, Tiefe und Herz dabei. Und wieder, du versuchst oder du bringst es zustande, dass sie wieder ihre inner einen Kraft und in der Selbstverbindung sind. Im Mittelpunkt deiner Arbeit steht natürlich die Frage nach dem authentischen Selbst. Wer bin ich jenseits von Anpassung, inneren Blockaden und alten Schutzmechanismen? Du unterstützt dabei die Menschen in ihrem Inneren und äußeren Wendepunkt, auch der allweise, die ihm natürlich dann schon mal problematisch sind, dass sie ihre wahre Identität wieder spüren können. Und nicht als Starskonzept, sondern als lebendiger Ausdruck ihrer eigenen Wahrheit. Und in den Seminan und Kursen hast du Entstaug und Unsicherheit zu überwinden, die Angst vor Sichtbarkeit zu verlieren, der eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen und sich selbst als richtig wahrzunehmen. Und du eröffnest damit räumere für gelebte Selbstverwäglichungen jenseits von Perfektion, aber ganz in deiner eigenen Essenz. Und du bist der Host von dem erfolgreichen Podcast Mensch sei auf deine Art, in dem du regelmäßig ganz wertvolle Impulse für ein freies, bewusstes und zutiefst menschliches Leben gibt. Ganz herzlich willkommen, liebe Lidia. Danke schön. Danke für die tolle Anmohneration. Ja, dann steigen wir auch gleich mit meinen Kurzfragen ein, wo ich dich bitte ganz kurz drauf antwort zu geben oder diese Fragen zu ergänzen. Ein Moment in meinem Leben, in dem ich mich völlig verloren gefühlt habe war. In der Zeit mit Anzahl Anfang 20, wo ich sehr starke Estörung hatte. Was mir damals geholfen hat, war? Wow, das sind gute Fragen. Was mir damals geholfen hat, tatsächlich ein erster Ansatz von dem, wo ich auch heute noch sag, dass das sehr wesentlich ist, nämlich die Verwaltung. Zu sich selber wiederzufinden. Was bei vielen bei der Identitätsfindung viel unnötig gezeit kostet ist? Sich mit zu viel unterschiedlichen Sachen an der Oberfläche zu beschäftigen, anstatt ein oder zwei Sachen zu haben und da wirklich in die Tiefe zu gehen. Danke, liebe Lidian. Und jetzt natürlich die wesentliche Frage, was verbindet du mit dem Thema verlorener Identität? Ich könnte auch schon wieder wow sagen, weil es natürlich eine riesengroße Frage ist. Ich würde sagen, dass ein ganz ganz großer Part damit zu tun hat, dass wir einfach sehr stark entfremdet von uns leben und dazu gehört, sehr stark im Kopf zu sein. Also speziell, ich sag mal auch unsere Gesellschaft, die so lebt. Und dass wir dieses verloren sein, dieses nicht mehr eine Anbindung an uns haben, dass wir das teilweise nicht mal bemerken, sondern wir merken dann irgendwo, wo wir fühlen uns los. Es ist nicht wirklich erfüllend, wir werden krank oder wir machen und machen und machen, aber irgendwie es fühlt sich immer so an, wie so einen Hamster im Rad zu treten oder so. Und das ist ja nicht so, dass jeder das so in Worte fassen kann, wie du das jetzt kannst oder wie ich das vielleicht auch tue. Sondern es sind oft so die fose Gefühle, die eigentlich dahinter stehen, aber die das eigentlich auch ein Stück wie deutlich machen und das wäre jetzt erst mal so eine erste kurze Antwort auf die Frage. Ja, ich weiß, das kann man weit, weit ausführen und das ist immer auch das Thema Geld, das war selbst und das war das Seien und die Identität. Und auf deinem Weg, du hast ja auch gewisse Herausforderungen gehabt, du warst ja früher auch ganz anders. Also ich kenne dich schon sehr, sehr lange und nicht, dass ich die beohrachtet hab, aber du bist nur mal auf der öffentlichen Bühne auch gewesen von häufig und du hast da auch ganz anders gewirkt. Also wie ist denn dein Wertegang und wo und wann hast du gemerkt, dass du da vielleicht etwas verändern möchtest, sollst darfst? Eigentlich schon sehr früh, weil ich mich als Kind so in mir gefangen gefühlt hab und unsicher war, dass es mehr war als nur so ein bisschen Schüchtern oder so, sondern es war wirklich so, dass mein Körper ja versagt hat. Also wenn ich vor Menschen sprechen musste, wenn ich angeschaut worden bin, von mehr als zwei oder drei Personen, ganz vielen natürlich auch was mit der Schule zu tun hatte, irgendwo vor die Klasse zu treten und aufsatz aufzusagen. Oder in im Konzert zu spielen oder solche Sachen, wenn du mit einem Schello da sitzt und dein Körper friert, einen der bewegt sich einfach nicht und du sitzt auf der Bühne. Es ist wie Foltern, also was grausameres gibt es eigentlich gar nicht. Und dann habe ich relativ früh schon entschieden, weil sich das sehr schrecklich für mich angefühlt hat. Vielleicht ist sogar sehr schrecklich noch ein bisschen untertreben, also es ist einfach, sich so an, du siehst alle Klassenkammeraden, Spielen, lebendig sein, die spielen Geige, die spielen Querflüde, die machen das mit Leibenschaft und lauter sie dich.
Und du merkst aber du bist nur quäl, du bist wie in dir gefangen und ich habe mich ja dafür eine ganze lange Zeit als Kind auch gehast und ich habe aber gemerkt, interessanterweise damals schon gemerkt, dass dieser selbst hast, diesem Tomatik, auch die körperliche Symptomatik nur verschlimmert hat und auch meine Unsicherheit interessanterweise verschlechtert hat. Also meine Selbstabwertung hat nichts besser gemacht, dieses, wie auch von mir weggehen, hat es nicht besser gemacht, sondern hat eigentlich alles immer nur schlimmer gemacht. Und irgendwann hatte ich dieses Bild, ich versuche die ganze Zeit, das, was ich an mir hasse, wie abzulehnen, abzuschneiden von mir und kann ja auch abspalten sagen und ich habe dann dieses Bild gehabt, okay, augenscheinlich, das funktioniert ja gar nicht, was ich da betreibe, wenn es, also ohne mich nicht geht, dann werde ich es ab jetzt versuchen, mit mir hinzukriegen, aber mit mir heißt, es muss mit meiner Schüchter dann heiz zusammengehen, es muss mit meiner Unsicherheit zusammengehen. Und auf den Weg habe ich mich dann gemacht, weil ich gemerkt hab, also ich hätte ja, also ich sammendes, klingt jetzt ein bisschen per wärs, welches ich das sage, ich hätte mich ja umbringen müssen, um mich wirklich verlassen zu können oder sowas, aber ich wollte ja leben und ich hatte so viel vor, ich wollte mit Menschen arbeiten und das war eigentlich genau der Beruf, der am wenigsten gegangen ist, weil ich ja vor Menschen immer völlig erst start bin und Unsicher geworden bin. Und dann habe ich entschieden, okay, wenn es ohne mich nicht geht, dann muss es mit mir gehen und dann ist meine Aufgabe, mit Plätze auf dieser Welt zu finden, wo ich okay bin, so wie ich bin und wo ich auch mit meiner Schwächterheit auftauchen kann und mich darin auch ein Stück wie langsam aber sicher Boah da fühlen kann und dafür bin ich weite Wege gegangen, die sich aber gelohnt haben, weil ich dann gemerkt habe, okay, da ist was dran, mit mir geht es besser als ohne mich. Ja, du musst dich schon mitnehmen, Geld. Ja. Ja, das danke für deine Offenheit und Transparenz in dem Punkt, weil ich glaube gerade diese Momente in der Schule und du bist halt ein zates Wesen und ich denke, das hat auch noch dazu beigetragen, das andere denken, dass du vielleicht halt auch so zart bist, aber das ist ja meistens nicht der Fall, sondern durch das Leben wird man ja dann in diese Richtung ganz anders geprägt, aber diese verletzlichkeitslichkeit, die du da hattest und diese Schüchternheit und diese Veränderung, das ist so wichtig, dass man das auch erkennt und als junger Mensch hat man natürlich wenig Möglichkeiten und ich sehe halt die Gesellschaft ist nicht in der Lage, das wirklich aufzufangen und diese Situation, die wir da ausgesetzt sind, das ist ja nichts anderes, die hast du da sehr emotional jetzt für mich, also ich habe teilweise jetzt schon Gänsehaut bekommen in manchen Momenten beschrieben. Wie hast du denn dann, aber für dich diesen Moment gehabt, so und jetzt reich jetzt, jetzt muss ich jetzt muss ich daraus was machen, ich meine, du hast davon gesprochen von so wie zieht, aber leider machen das genügend Menschen leider, muss ich immer wieder sagen, weil es gibt genug Möglichkeiten und es ist definitiv keine Lösung, aber wo hast du dann wirklich diese Entscheidung getroffen, weil das nicht ja meistens Momente. Ja, ja, ja, ja. Also ich kenne, ich weiß diesen Moment sehr gut, weil das war wieder ein Mal der Weg von der, ich bin im Schulbus zur Schule gefahren und dann gab es immer noch so ein bestimmten Weg, den man denn eben von der Bushalte stelle zur zum Schulgebäude hingelaufen ist und das ist auf dem auf diesem Weg ist das letztlich so gewesen, dass so die, wenn sich so wie Bilder im Kopf verschieben weißt du, wenn du so einfach so merkst, weil ich bin jedes Mal jeden Tag, wenn ich aus dem Bus ausgespiegenden hatte ich das Gefühl, wie jemand legt mir Ketten an mit so großen Bleikugeln dran oder so, also hat sich jeden Tag der Weg zu diesem Schulgebäude angefühlt, also wirklich Horrormäßig, ich habe es gehabt, dort hinzugehen, aber nicht an sich so, weil ich ungern gelernt habe oder wegen dem Leuten oder so überhaupt nicht, sondern wegen mir selber so, und wegen meiner Erstaung und all diesen scheußlichen Empfindungen in mir und auf diesem Weg war plötzlich, dass sich wie Bilder in meinem Kopf verschoben haben, wo ich einfach so gemerkt, okay, ich produziere selber was in mir, was ja irgendwie kontraproduktives, was mir überhaupt nichts bringt und ich wusste damals noch nicht genau, wie ich das jetzt machen soll, also was heißt denn mit mir, aber die Entscheidung war dort gefallen und die war sehr klar und die hat mich auch sehr berührt, und zum Thema leben wollen oder nicht leben wollen, das war für mich nie eine Frage, weil ich so viel, so viel unfassbare Lust auf leben hatte und das war mit Sicherheit auch einen Anspornen in mir zu spüren, ich will raus, ich will lebendig sein, ich habe was zu geben, ich habe mein Teil hier auf der Erde einfach beinzutragen und das darf auch lustvoll sein und das darf wild und lebendig sein und Ausdruck finden und so, also das war wirklich ein ganz großer Antrieb für mich, aber den Moment, den du anspricht, den habe ich sehr gut im Kopf, ich würde sagen, ich war irgendwo so zwölf, treizehn oder so. Und das merkt man hier auch, dann dann Lebenswellen und diese Motivation, die da hätte ich ja wieder rausgezogen, und dann ist das ja und die Entscheidung ist jetzt gefallen und dann ist es wichtig einfach etwas zu haben, wo man weitergehen kann, was man als Ziel hat, was man als so hat, was man als Passion hat. Er lebst du das, also wir hat sich das dann entwickelt, weil du bist ja jetzt wirklich auf den großen Bühnen und du stehst da vorne und du präsentierst in einer Selbstverständlichkeit, wo man denkt so, die hat das schon vor klein aufgemacht, diesen Amerika groß geworden und da hat da überall schon die ganzen Stadien gerockt, aber das war ja tatsächlich anders, also dieser Prozess, der braucht ja auch seine Zeit. Ja, der braucht seine Zeit, klar und es ist ja auch nicht einfach so schlip von jetzt auf gleich irgendwie, dass das eine einfach funktioniert, sondern es ist einfach immer wieder für sich aufstehen, auf den Asif liegen, wieder für sich aufstehen, weitergehen und das braucht schon auch, wie soll ich das sagen, mit Niederlagen umgehen zu können, weil nicht alles was man anfasst, ja von vorne rein einfach irgendwie, also zumindest bei mir nicht gut gelaufen ist, und die Frage von dir nochmal ganz konkret, wo wolltest du drauf hinaus? Ja, wie der Prozess so von Stadten gegangen ist, weil du bist jetzt in einer Selbstverständlichkeit auf der Bühne, wo man sich sieht, das überhaupt nicht vorstellen kann. Ja, ich habe mit jeder Herausforderung, ob das dann letztlich meine erste Praxis war, also ich habe ja mit Mitte 20, man darf mit 25 ist das früheste Alter, wo man die Heilpraktikerprüfung machen darf, nach meinem Fachabitur, habe ich sofort die Ausbildung zur Heilpraktikerin gemacht und habe mich dann im Anschluss selbstständig gemacht und meine erste Praxis war in einem Ort direkt am Marktplatz, also pränestinierter ging es gar nicht, ich hatte einen kleinen Schauffenster, also ich war schon sehr auch im Mittelpunkt dort und ich bin jeden Tag 7 Tode gestorben, wenn ich dort mein Schauffenster dekoriert habe, mein Schild rausgestellt habe und von so vielen Menschen auch gesehen bin, dann hatte ich Abende, wo ich Vorträge gehalten habe und ich habe eine Heibner Angst vor all diesen Sachen gehabt, aber es gab immer wieder diesen Moment der Entscheidung, mit allen möglichen Dingen rauszugehen und dann eben auch mitzukriegen. Jetzt sitzt sich da in der Runde, da sind irgendwie keine an 18, 20 Leute bekommen wegen mir, die wollten mich hören und ich merke dann, ich sitze da und ich habe dann die Runde damit eröffnet, zu sagen, das ist jetzt irgendwie hier mein zweiter Abend in meiner Praxis und ich bin wahnsinnig aufgeregt und das sind ja immer, wenn man sich so mitteil, das sind ja so paar Türöffner, wo man erstmal merkt, so man wird als menschlich gesehen, ja sie ist aufgeregt, das ist ihre zweite öffentliche Veranstaltung da und das merkt man in der Atmosphäre dann einfach auch und ich habe in dem Moment immer, wenn ich ausgesprochen habe, wie es mir gerade ging, habe ich selber auch gemerkt, wie sich was in mir beruhigt hat und dann war es für mich auch okay mal in Pazat zu haben, mal ein Fehler zu machen, mich mal zu versprechen oder was auch immer. Und mit all den Dingen bin ich immer wieder losgegangen und nicht alles ist gleich gut gelaufen, aber durch jedes Mal wieder rausgehen und was machen, also dieses Erfahrung machen, das ist ja wirklich auch das Wachstum, was es braucht und das gleiche war dann auch mit der Kamera, ich habe früher es gehast, wenn man mich fotografiert hat oder mich gefilmt hat oder so, ich bin wirklich weggelaufen, wenn man mir irgendwas vor die Nase gehalten hat und das habe ich einfach so lange geübt und trainiert und ich wollte, es wissen, ich wollte das gut machen, so und das kann man ja alles trainieren und das ist halt dieses immer wieder Schweinehund überwinden und das immer wieder machen, sich die eigenen Videos und Sachen, die man dann auch macht, wirklich auch anzugucken, selbst kritisch anzugucken und zu sagen okay, da bin ich ganz gut, da könnte ich noch besser machen, also ich mache das alles nochmal und dann kommt ein gutes Ergebnis raus. Ich habe meine Stimme, habe ich früher gehast, ich konnte meine eigene Stimme nicht hören, jetzt habe ich seit Pien-Hai-Bian meinen Podcast und ich liebe dieses Format sehr und so kann man eben diese verschiedenen Dinge einfach für sich auch trainieren.
Und es ist nicht immer ein Bequemar wie grad, wenn es um Ängste, um Unsicherheiten und diese Dinge so geht. Aber es ist ja, ich bin ja letztlich etwas in mir gefolgt, was die ganze Zeit immer schon da war, weil es zu der Frage, die du davor noch gestellt hast, ist mir noch was eingefallen, dass ich damals an der Schule, wo ich erst diese Entscheidung getroffen habe, ohne mich geht es nicht. Aber ich saß mit mir, habe ich später in der Oberstufe, als ich dann die Walder-Schule verlassen habe und woanders meine Abbiege macht habe. In dem Weg gehen habe ich noch eine Entscheidung getroffen, die sehr stark war und die war. Irgendwann, also weil ich hatte meiner damaligen Klasse oft das Theaterstück versaut, weil ich zwischen allen anderen Stand und nicht sprechen konnte. Und das ist ja, Lamage pur, also es ist Schampur und dann habe ich entschieden, euch werde ich es allen zeigen. Irgendwann werde ich das so gut können, dass es so ein bisschen ist wie Sonninneres aufräumen, also nicht wieder gut machen, sondern es ist dann auch, also nicht den anderen eigentlich wollte ich mir selber auch zeigen, dass ich es kann. Aber diese Entscheidung war sehr stark. Ich hatte das Bild, das irgendwann zu können und damit bin ich dann auch rausgegangen in meine Selbstständigkeit und bin eben an diesen Punkten immer wieder aufgestanden. Ja und in diesem Widerstand bist du ja immer weiter gekommen. Also gerade der Widerstand hatte ich ja weitergebracht. Ja klar. Ja. Wertvolle Ansatzpunkt. Ja. Also da, wo man spürt, da wird es jetzt ein bisschen schwierig, andere sagen ja, okay, die Konfortzone verlassen. Aber ich bin für sie nie wirklich in einer Konfortzone. Wir werden immer in irgendwelche Entwicklungsäbene hinein gedrückt und wenn wir nicht gehen wollen, dann okay. Dann kommt ein bisschen mehr und noch ein bisschen mehr und noch ein bisschen mehr. Und einer meiner Referenten hat so schön gesagt, er ist klippenschubzer, aber nur dann will da sieht, dass die anderen auch wirklich fliegen können. Also von daher, aber man kann ja auch selber schauen, ne? Was ist jetzt die Herausforderung? Und das machst du ja so schön auch in deinen Kursen und Seminaren. Deswegen habe ich das gerne in die Anmoderation mit aufgenommen, diese Erstaigung und die Unsicherheit zu überwinden. Das geht halt nur in dem ich höre, da ist was und dann zu konfrontieren, das da was ist und dann nicht so gehen. Ja, das warten das von selber weg geht, das hat noch nie jemanden wirklich geholfen, weil das geht nicht von selber weg. Und ich glaube, das, was ich für mich rausgefunden habe ist, bei mir hat alles so mit Druck und Zwang nie so wirklich richtig funktioniert, sondern ich habe, ich habe Wege gebraucht. Ich nehme mich an die Hand und ich gehe los, also ich bin taffe, ich mach das. Aber es braucht eine Form von liebevoller Disziplin. Liebevolle Disziplin heißt für mich auch, wenn ich was gemeistert habe, wenn ich was gerockt habe, wenn ich rausgegangen bin, wenn ich mich überwunden habe, dass ich danach mich selber irgendwo hinbringe, wo mein Nervensystem runterfahren kann, wo ich safe bin. Also dieses Lernen in einer unsicheren Situation, jetzt ob das die Bühne ist, die eigene Praxis ist oder was auch immer, ist ja eine Situation, wo unser Nervensystem sehr vibriert und sehr aufgeregt ist. Und für mich war immer ganz wesentlich danach, zu gucken, in Ort zu haben, wo ich dann nach hingehe, wo mein Nervensystem runterfahren kann und das, was ich dort gelernt habe in dieser aufregenden Situation, wo mein Nervensystem das integrieren und verdauen konnte. Und das habe ich relativ frücheln rausgefunden, dass das für mich wirklich funktioniert. Das ist das eine. Dieses runterfahren können nach Herausforderungen und das andere ist, mich für jeden Schritt den ich gegangen bin, auch wenn er nicht so super ausgefallen ist, wie ich das gerne gehabt hätte, aber mich für jeden einzelnen Schritt wirklich zu feiern. Also auch für die ganz kleinen Schritte und auch für die Dinge, wo ich versucht habe, aber vielleicht, wo es eben nicht geklappt hat, wo man eher einen Misafolk hatte, sich auch für einen Misafolk, dass man losgegangen ist, einfach zu feiern. Das sind zwei Dinge, die mir tatsächlich sehr behäufen haben. Ja. Ja und gerade der Punkt, den du jetzt anspruchs mit dem Misafolge, also eigentlich und das habe ich, das ist ja auch in meinem Programm, im platziert, es gibt kein Misafolk, es gibt den gar nicht. Es gibt Versuche, ja, die sind halt da nicht so gelungen, wie man sich das vorgelesen, was er nicht hat, aber es sind ja alles Erfahrungen und ich habe immer etwas herausgenommen und ich merke immer wieder in unserem Sprachgebrauch, sind halt so gewisse Wörter einfach drin, bei mir auch, also ich nehme ich das definitiv nicht raus, die halt dann immer wieder etwas zu gerieren, wo wir in unserem System dann dennoch ein bisschen weit bleiben und dieses Misafolk genauso wie Problem, also Pro ist ja dafür, wir haben nur etwas gewonnen und das ist so wichtig, was du gesagt hast, wir müssen und wir sollen und wir dürfen uns dafür feiern, weil wir sind gegangen und das ist ein ganz wertvoller Tipp möchte ich jetzt nicht sagen, aber es ist so elementar für alles was du tust, solches ich voll erfeiern. Ja, es ist halt in der Situation, wenn etwas uns nicht so gelingt, wie wir das gerne haben wollen, also gerade wenn man in einem sogenannten Misafolk auch von anderen gesehen wird, ist ja dieses ganze Thema, was mit Schambeschämung und sich so nicht so gesehen werden wollen, also es ist ja für mich auch durch meine Unsicherheit ist das einfach auch ein sehr brenzliches Thema Wesen und es fühlt sich an solchen Momenten tatsächlich oft so an, wie ich will es sich sagen, wie sterben, aber es ist schon so, so möchte man nicht gesehen werden und das möchte man auch nicht fühlen und dann ist es halt so was wie man nennt das dann Misafolk und hätte es gerne weg, weil aber gar nicht so sehr wegen der Erfahrung, sondern viel mehr wegen den unangenehmen Empfindungen, die hinten dran stecken und ich glaube, wenn man das ein bisschen differenzieren kann, sagen kann, was ist eigentlich der, was ist wirklich der Kern dessen, dass ich mich so kroselig fühle, dann kann ich heute sagen ja, das ist eben wirklich keine an von meinem damaligen Partner so gesehen zu werden oder von den Kunden, die gekommen sind, wo ich dann so unsicher war oder sowas, also diese Dinge sind eigentlich das und gar nicht die komplette Erfahrung an sich und das finde ich ganz wichtig, weil wenn man eben den Bezug auch zu seinen Empfindungen und in dem Fall sind es halt auch eher auch sehr unangenehm, aber trotzdem man kriegt ein Bezug dazu, wo man dann auch sehr, ich sage immer wie man das zu sich nehmen kann, also wenn ich zum Beispiel sage, ich schäme mich von, von Menschen gesehen zu werden, die jetzt meinen sogenannten Misafolk oder etwas mit erlebt haben von mir, was nicht ganz so geklappt hat, dann kann ich zum Beispiel hingehen und sagen, boah, dann merke ich aber, mein Bauch zieht sich zusammen, also das ohngute Gefühl hat seinen Beginn, bei mir im Bauch vielleicht ist es bei dir, dass der Hals eng wird oder so ja, aber so diesen Bezug dann auch zu seinem eigenen Körper zu finden, um dann zu merken, boah, wenn mein Bauch so fest wird und sich so kroselig anfühlt ein Hörch aufzuatmen und vielleicht tätig mehr Atmen, gerade mal ganz gut und dann ist es nicht mehr die ganze Situation, die ich verurteile oder die Erfahrung, die ich gerade machen durfte, sondern dann merke ich, okay, das kommt eigentlich, das hat seinen Ursprung auf der körperlichen Ebene oder eben auch noch tiefer, aber ich kann dort etwas, ich kann dort etwas tun, ich kann ein bisschen freundlich in Atem dort hinschicken, das ist so ein bisschen wie an dem Punkt, wo es in uns wie verletzt ist, mit dem Teil so ein bisschen wie in Verbindung zu gehen, wie mit dem vielleicht im kleinen Teil in uns, so der das dann auch letztlich braucht. Also da ist so eine, da fällt die Herde sich selbst gegenüber, fällt ein bisschen raus, die wir alle sehr gut perfektioniert haben und wir kommen in so eine gewisse Weichheit, mit uns rein die Weichheit aber nicht von Loser oder so, sondern eher Weichheit von Mitgefühl, von Mit sich sein und da sind wir wieder an dem selben Punkt, wo ich vorhin sagte, ohne mich geht es nicht, es geht nur mit mir und auch hier den Kontakt wieder zu mir herzustellen und zu sagen, baue, in der Situation, mein Bauchverkrank, sich so und das ist eigentlich das Ungutelgefühl und da art ich mich jetzt ein bisschen freundlich in so gut, wie es gerade geht, aber das ist vielleicht bin wieder ein bisschen mehr mit mir in dieser Situation und ich weiß dann auch, wenn ich es so weit, ich sag mal im Griff haben, es ist eigentlich nicht aber so ungefähr, wenn ich es so weit ist im Griff hab und immer den Weg wieder zu mir finde, dann traue ich mich morgen auch wieder raus, dann traue ich mich morgen auch wieder für mich aufzustellen und weiterzugehen und das ist gut. Und ich finde es ist so wie so die Eigenbeobachtung, ja, eben außen sind, dass wir einfach uns selber beobachten, was ist es denn jetzt wirklich, wie du schön gesagt hast, bei dir ist es der Bauch, vielleicht ist bei jemandem andere so, die Luft, die ihr halt weg bleibt unter der Nacken, der dann plötzlich zusammengezogen wird, egal, aber das halt zu notieren, zu merken, wo fängt's an, wo ist er bei Ihnen, mit anderen hin zu schauen, das ist so wichtig, dass man es bemerkt. Ich weiß leider nicht, wenn er es gesagt hat, aber ich finde den Satz so schön, die Beobachtung ist die höchste Intelligenz. Und das ist ja nicht nur im Außen die Beobachtung, sondern auch die innere Beobachtung, was passiert da eigentlich mit mir? Wie kann ich das dann an?
und dann so für mich haben, dass es mich dann nicht mehr so blockiert, wann ich es ja bemerke. Ja. Ja. Und das ist sehr, sehr wichtig, dass man dann in diesen Momenten einfach weitergeht. Und wir sprechen jetzt relativ locker über Herausforderungen, die vielleicht in dem Rahmen schon ein bisschen größer in der Idee sind. Aber man stelle sich jetzt einfach vor, Menschen, die jetzt in so einer extrem blockade sind, da ist jeglicher Kleinsterschnitt schon so wichtig und für mich in der Beratung so wichtig, dass man, deswegen dieses Wort Erstarrung, die du halt auch in deinem Programm drin hast, ist so wichtig zu verstehen, jeder kleine Stimme und das fängt morgens an, wenn ich auch stehe. Wenn ich schon aus dem Bett gehe, dann kann ich mich dafür feiern, wenn ich nämlich so kaputt bin und ich kenn Zufstände, die sind halt schon in dieser Form vergleichbar. Und es gibt immer mehr zunehmend Menschen, die ihre Identität verloren haben, die ihr sein verloren haben, die ihre Ideologien verloren haben. Und die können mit diesen Kleinstestätten einfach anfängen, deswegen feiern ich dich so für diese Firma, wie du da verwendest in deinem Seminaren, mit der Sichtbarkeit und mit dem eigenen wahrnehmen und sich wieder vertrauen können. Das ist so elementar. Ja und du sagst, was ganz schön ist, weil es tatsächlich, also in meiner Welt, also wie so was fängt wirklich mit den kleinen Schritten an und eigentlich reichen, die auch, wir haben oft die Vorstellung, wenn wir ein großes Problem haben oder eine große Blockade haben, oder wir auch immer wieder das bezeichnen wollen, einfach ein Punkt, wo mit dem wir nicht glücklich sind oder einverstanden sind. Wir haben immer die Vorstellung, dass es irgendwie dann auch das große Tool sein muss, das weiß ich nicht. Also das Neuste und das Innovativste und das bombastischste und so was. Und ich sag einfach, oft darum geht es gar nicht. Es geht viel mehr wirklich um das ganz kleine, vielleicht auch der Bettkante schon zu zillibrieren. Zueradmen, wenn du merkst, du hast heute irgendwie einen Termin, der dich stressst, einmal kurz deinen Popo auf der Bettkante zu spüren und zu atmen, die Füße am Boden zu spüren und dann so in den Tag zu starten. Und es gibt einfach viele von diesen ganz kleinen Dingen, die uns auch gar nicht so viel Zeit kosten, weil viele haben ja auch so Sorge, ja, da muss ich mein ganzes Leben umkremppeln. Und wenn mein Alltag ist eh schon so voll und ich kann da nicht noch was draufpacken, mir sind viele Sachen, die ich weitergebe, die mir auch geholfen haben und auch heute noch helfen, wo ich einfach weiß, das sind kleine Ansätze im Alltag, die man überall integrieren kann, weil dafür darf es ja sein, es darf ja für das Leben sein. Und diese kleinen Dinge sind tatsächlich für mich wesentlich effektiver als diese ganzen großen, angeblich so bombastischen Sachen, die bei mir sowieso die funktioniert haben. Ganz genau, genau. Und man muss einfach machen, man muss es einfach machen und das bemerken und das beobachten, das ist funktioniert. Und ich finde das so unglaublich spannend. Also wenn du jetzt jemand das Video sieht und das besprächst, spult man wieder nochmal an den Anfang und schaut mal wie die Stimme von mir und von Lilian gewesen ist, weil jetzt dadurch dass wir die ganze Zeit mit einer Reihen verändert sich natürlich auch die Stimme, die Intonation und wirklich die Sicherheit. Und das ist so wichtig, dass man es einfach mache, dass man weitergeht, dass man in dem, was man tut, auch die Sicherheit hat. Und als du vorhin davor gesprochen hast von deinem Programm, da ging sofort eine ganz andere Energie mit, diese Überzeugung. Das ist so schön. Es ist sehr sensibel, wie du das machst und betont. Aber für mich ist es auf jeden Fall spürbar gewesen und es ist so klar machen. Ja, das gibt, ich kenne das ja auch, weiß du, es gibt, mach du, ich bin 100 Prozent bei dir. Und es gibt, ich weiß, dass es einfach unfassbar viele Menschen gibt, die das hören, dieses machen und tun. Und das löst dann manchmal auch einfach einen Druck oder einen Stress in jemandem aus und ja wieder und ist das wirklich und so. Also und dann trotzdem also das hören und nicht wirklich in das Handeln kommen. Und deswegen finde ich das so wichtig zu gucken, dass es auch, dass man in Zugang findet, wie es für einen selber gut passt. Das heißt, dass man sich vielleicht auch und Trainer oder Therapeuten, coachen begleitet, wie noch immer sucht, der einen auch ein Stück weit, in dem eigenen Prozess begleitet. Weil ich merke, es gibt unglaublich viel am Markt. Und du hattest ja am Anfang diese Fragen auch gestellt von, wie hattest du gesagt, was Fehler sein könnten und ich hab gesagt, es sind, wenn wir uns mit zu viele gleichzeitig beschäftigen und vieles nur an der Oberfläche anstatt mit ein oder zwei Dingen wirklich in die Tiefe zu gehen, wo ich dann noch merke, es braucht wirklich gar nicht viel, aber wenn wir mit einer kleinen Übung in die Tiefe gehen und vielleicht noch jemand an der Seite haben, der uns ab und zu auch mal anstubbt und vielleicht unseren Weg ein Stück, wie begleitet, dann kann auf der Ebene ziemlich viel passieren, weil jeder Mensch auch ein Stück anders ist und ich baubte nicht jedes Tool, nicht jede Erkenntnis ist für jeden Menschen gleich gut, sondern der Waueffekt oder die Schlüsselmomente passieren ja da, wo wir unser ganz eigenes wieder rausfinden. Und das ist ja, weil du auch von einer gewissen Zartheit in dieser Arbeit gesprochen hast, ich bin ja nicht interessiert daran, irgendjemandem, was überzutündchen, was nicht zu ihm passt, sondern mir geht es sehr stark einfach darum, dass wir uns in unserem So sein wiederfinden. Das ist ja, das hat ja sehr viel diesen Geschmack auch wirklich von authentisch in der Welt aufzuthauchen, wo viele auch eine Sehnsucht dann haben und ich würde sagen, dass vieles davon eher eine sanftere, ohne leisere Arbeit ist und viel weniger Brüll und Gemacher und Getur oder so was und es ist manchmal auch fast ein bisschen unsexie, weil wir sind ja, wir sind in so einer Welt, die so entertaint ist und alles schön und gut, aber ich glaube, wenn es um Tiefe Veränderung geht, braucht es einfach oft viel mehr als dieses ganze Entertainment und es hat sehr viel auch mit bei sich ankommen, mit Stille, mit unsexilangeweile zu tun und mit einfach diesen Dingen wieder wirklich aus, wenn man sich selber so leben möchte, wie man wirklich ist, dann braucht sie dieses wie bin ich denn eigentlich gemalt und wie ist es von innen heraus, was mir wirklich gut tut, um dann auch das Umfeld zu schaffen, dass mir wirklich gut tut, die Freunde zu finden, die mir wirklich gut tun, die mich bestärken in dem und an dem Punkt ist es auf der einen Seite eine sehr kraft und sehr kraftvolle Weg und gleichzeitig ist es auch ein vielleicht ein bisschen ein stiller Weg an dem Ansatz und wenn es effektiv ist, dann hat es ja alles erfüllt. Absolut und sei mal laut, indem du in dich hineinhorst, das geht ja nun mal nicht, das geht nur in der Stelle und das waren ganz zentraler Punkt, den du angesprochen hast, bezüglich nicht alles funktioniert für alle, sondern muss seine Methode finden, seine Inspiration, wo zieht es mich hin und das ist ja auch ganz absichtlich von mir in diesem Konkreis so gewählt, dass ich ein fecher Aufmache von unterschiedlichen Methoden und von unterschiedlichen Persönlichkeiten und Programmen und ich bin mir ganz sicher, dass jeder, der hier zuschaut, immer irgendwo einen Schlüssel findet für sich in jedem einzelnen Gespräch und wenn ich das ganze Bild für ihn stimme, ist aber wenigstens ein klein Teil daraus und das ist für mich essentiell und wichtig und diese Stille, die du angesprochen hast, die verkörpast du ja komplett, dieses ruhige und das schöne und das angenehmem, man fühlt sich sofort auch bei dir, also ich auf jeden Fall wohl, sonst hätte ich dich auch gar nicht eingeladen, aber es ist so angenehm und das, was du auch in deinem Podcast dann rüber gibts an Tipps und an Möglichkeiten, es ist einfach du lebst das und du gehst, du bist da durchgegangen und das zeigst du auch und das macht dich sehr, sehr, sehr wertvoll. Danke. Gerne. Gute sollte man auch auch uns so ansprechen. Lian, wir haben ein, glaube ich, so schön punkt jetzt gerade mit dem, was du gesagt hast, erreicht mit der Stille und mit dem In sich gucken und feiern für die kleinen Dinge und auch, wenn sie halt Herausforderungen schon im kleinen sind, finde ich so wertvoll, dass ich gerne noch drei Fragen stellen möchte zum Abschluss fassen. Was würdest du denn du, dein früheren Ich, heute gerne sagen? Du bist nicht die einzige, die sich fühlt wie ein Helium. Sehr gut. Gibt es einen Zitat oder einen Satz oder ein Bild für diese Essence, die du da jetzt gerade gesagt hast? Wie meinst du einen Satz oder einen Zitat? Ja. Oder ein Bild. Es ist ja das Anderssein. Es ist das anders sein, aber sich vor allen Dingen
Ja, wirklich, ich glaube gar nicht, dass ich so anders war, sondern dass ich mich ja wirklich nur anders gefühlt habe. Oder eben einfach verkehrt gefühlt habe, weil ich in meiner Schüchternheit so nicht die Spiegelung erfahren hab. Also die Bestätigung, dass es okay ist. Aber ich bin mit dem Satz, und vielleicht mag man das auch als Bild ein bisschen mitnehmen, weil ich das im Nachgang von vielen gehört habe. Ich fühle mich wie ein Alien. Ich glaube, dass es doch viel mehr Menschen gibt. Aber wenn man da drin steckt, denkt man halt, man ist da drin total alleine. Und wirklich das Bild von einem kleinen Baby Alien, so mitzunehmen. Ja. Ja, gut. Und wenn ich eine Sache in der Welt verändern könnte, dann würde ich. Oh, so viel. Ja. Ich bin eh schon dabei, aber ich glaube, noch mehr Räume zu schaffen, wo eine andere Form von Begegnung und Gesprächen zwischen Menschen stattfinden kann. Also ich gehe den Weg ja eh schon. Und ich würde gerne, dass noch schneller, noch größer machen. Womenten, gerade durch Begegnung und durch Gespräche, sich zutiefst gesehen und gefühlt fühlen, weil ich das so unfassbar heilsam finde. Wo Räume sind, dass einem nicht ins Wort gefallen wird, "Ja, kenn ich" oder hab ich auch oder bissel nicht allein mit. Oder so, sondern wo man wirklich in seiner Geschichte, in seinem So-Sein, so auftachen kann. Und Menschen sind die wirklich präsent sind. Und die bereit sind, das zu sehen und zu hören und vor allen Dingen zu fühlen und einem da drin auch, wie eine Bestätigung zu geben, so ein bisschen so nach dem Motto "Wow". So, so ist das bei dir. Wow, okay. Und davon noch viel mehr Räume zu schaffen, weil ich weiß aus eigener Erfahrung, wie unfassbar heilsam das ist. Wow. Sehr, sehr schön. Danke dir. Das ist ein wunderschöner Abschluss. Und ja, wenn natürlich unsere Zuschauerinnen und Zuschauer mehr über Heliane wissen möchten, es ist alles verliegend, es ist alles da. Wir haben die Informationen zu Verfügung gestellt. Und ich kann von meiner Seite aus nur sagen, ich bin froh und dankbar dafür, dass Heliane diese Offenheit gezeigt hat und da einige Tipps mit uns auf dem Weg geben konnte. Und ja, bleibt wertvoll für dich selber und für andere und bitte lasst uns Menschen daran erinnern, an ihre Würde und Liebe und an ihre Kraft und an das, was in ihrem Inneren steht und schlumat, das möchte raus. Ja, danke dir. Danke. Ja, wenn dir diese Folge gefallen hat, dann hinterlasse mir und uns gerne einen tollen Kommentar. Und sei dir gewiss, dass es für deine tiefste innere Sehnsucht in dieser vielleicht teilweise doch sehr krass wirkenden Welt eine Antwort gibt. Wenn du bereit bist zu lauschen und deiner Sehnsucht im Kern zu folgen, komme, was wolle. Bis zur nächsten Folge hab eine ganz ganz lebendige Zeit.
Podcast Summary
Key Points:
Die Gastgeberin teilt ihre persönliche Lebensgeschichte, insbesondere ihren Weg von extremer Schüchternheit und körperlicher Lähmung in der Kindheit hin zu heute sichtbarer Präsenz.
Entscheidender Wendepunkt war die Erkenntnis, dass Selbsthass und Selbstabwertung die Symptome verschlimmern – stattdessen wählte sie den Ansatz, mit sich selbst zusammenzuarbeiten.
Sie entwickelte eine „liebevolle Disziplin" und trainierte gezielt Ängste (z. B. vor Kameras, Vorträgen, eigener Stimme) durch wiederholtes Üben und Konfrontation.
Die Arbeit mit Menschen über 20 Jahre zielt darauf ab, die wahre Identität jenseits von Blockaden und Schutzmechanismen wiederzufinden.
Zentrales Element ist die Selbstverbindung statt Selbstablehnung – der Weg führt über Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und das Zeigen der eigenen Unsicherheit.
Summary:
In dieser Folge erzählt die Gastgeberin ihre sehr persönliche Lebensgeschichte. Als Kind und Jugendliche litt sie unter extremer Schüchternheit, die sich körperlich äußerte: Sie konnte vor Menschen nicht sprechen, ihr Körper erstarrte, und selbst einfache Auftritte in der Schule waren für sie eine Qual. " Sie beschloss, nicht gegen ihre Schüchternheit zu kämpfen, sondern mit ihr zusammenzuarbeiten.
Diese liebevolle Disziplin führte sie Schritt für Schritt aus der Unsicherheit – über das Halten von Vorträgen, das Führen einer Praxis am Marktplatz und das Überwinden ihrer Angst vor Kameras und der eigenen Stimme. Heute begleitet sie seit über 20 Jahren Menschen dabei, ihre wahre Identität jenseits von Anpassung und Blockaden zu finden. Ihr Ansatz betont, dass Selbstablehnung und Druck nichts verbessern, sondern dass Verletzlichkeit, Ehrlichkeit und das Zeigen der eigenen Unsicherheit der Schlüssel zur inneren Stärke sind.
Sie ermutigt dazu, Herausforderungen liebevoll anzunehmen und immer wieder aufzustehen – nicht aus Perfektion, sondern aus dem Wunsch, lebendig und authentisch zu sein.
FAQs
Sie hat erkannt, dass Selbstablehnung die Symptome verschlimmert, und sich entschieden, mit ihrer Unsicherheit zu arbeiten, statt gegen sie anzukämpfen.
Im Alter von etwa 12 oder 13 Jahren auf dem Schulweg wurde ihr klar, dass ihre Selbstablehnung kontraproduktiv ist, und sie beschloss, einen Weg mit sich selbst zu gehen.
Es bedeutet, sich selbst an die Hand zu nehmen und Herausforderungen anzugehen, aber ohne Druck und Zwang, und sich nach Erfolgen auch anzuerkennen.
Sie hat mit kleinen Schritten begonnen, zum Beispiel ihre Aufregung offen zuzugeben, und durch wiederholtes Üben und Selbstreflexion ihre Fähigkeiten verbessert.
Sie beschreibt, dass viele Menschen entfremdet von sich selbst leben, oft im Kopf gefangen sind, und dies zu Unerfülltheit oder Krankheit führen kann.
Eine starke Lebenslust und der Wunsch, etwas beizutragen, sowie die Entscheidung, sich selbst zu beweisen, dass sie es schaffen kann.
Chat with AI
Loading...
Pro features
Go deeper with this episode
Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.