Unsicherheit als Folge davon, dass Du Dich selbst verlässt
36m 45s
Die Sprecherin Lillian erklärt, dass Unsicherheit nicht überwunden, sondern integriert werden sollte. Sie betont, dass das vollständige Loswerden von Unsicherheit unmöglich ist, da sie zur menschlichen Erfahrung gehört – ähnlich wie Angst oder Traurigkeit. Wer gegen seine Unsicherheit ankämpft, wird innerlich hart und verliert an Lebendigkeit. Stattdessen schlägt sie einen selbstfürsorglichen Ansatz vor: Man solle sich selbst wie ein gutes Elternteil behandeln, das einem verunsicherten Kind Schutz und Geborgenheit bietet. Unsicherheit zeige, wo man sich selbst verlasse. Oft reagierten Menschen automatisch mit körperlicher Anspannung, flacher Atmung oder Rückzug – eine frühe Bewältigungsstrategie, die später zur Gewohnheit werde. Lillian stellt drei konkrete Schritte vor: Erstens das frühzeitige Erkennen von Unsicherheit in kleinen Alltagssituationen (z. B. an der Kasse). Zweitens das bewusste Spüren der körperlichen Reaktionen (Enge, Druck, Unruhe), ohne sie verändern zu wollen. Drittens das Vertrauen, das bedeutet, sich selbst innerlich Sicherheit zu schenken. Dieser Prozess führe zu mehr Lebendigkeit und innerer Freiheit, anstatt sich durch äußere Coolness zu erschöpfen. Die Botschaft ist, dass ein mitfühlender Umgang mit der eigenen Verletzlichkeit der Schlüssel zu echtem Wohlbefinden ist.
Ich werde immer wieder gefragt, Lillian, wie hast du es geschafft mit deiner Unsicherheit besser umzugehen oder sie vielleicht auch hinter dir zu lassen. Und ich würde sagen, das erste ist wahrscheinlich die richtige Aussage, also wie ich gelernt habe, mit ihr besser umzugehen, weil ich bin ja heute auch immer noch hier und darunsicher. Und wenn du zu den Menschenzielz, die sich selber in gewissen Situationen auch immer wieder als unsicher erleben, dann mag ich wirklich gerne an diesem ersten Punkt direkt ein bisschen stehen bleiben und dich einladen, dass es gar nicht so sehr darum geht, unsicherheit komplett zu überwinden, loszuwerden und so weiter, sondern einen anderen Umgang mit der eigenen Unsicherheit zu finden. Ich glaube, dass das wirklich der realistische Weg ist und auch der Heilsameweg ist und warum ich das so klauen deutlich sage, ist, wir Menschen, wir haben ja, wir haben gerne Freude, wir haben nicht so gerne Angst, wir haben nicht so gerne Unsicherheit, wir sind gerne vielleicht interessiastisch oder entspannt oder was auch immer. Also, so, du weißt, was ich meine. Also es gibt so bestimmte Dinge, die haben Begehren und es gibt bestimmte Dinge, die haben nicht so gerne und die Unsicherheit zählt zu den Dingen, die wir meistens nicht so gerne haben. Aber so worauf ich hinaus möchte, ist, wenn wir gar nicht mehr unsicher sind, sind wir ja tot. Also, dann sind wir einfach ein Roboter. Wenn wir gar keine Angst mehr haben, sind wir Roboter. Wenn wir gar keine Traurigkeit mehr empfinden können, wenn keine treinen mehr Kuland dürfen, wenn wir nie wieder Zittern dürfen, wenn all das nicht sein darf. Also, wenn wir alles das, als Menschen oder als Gesellschaft oft so abstempeln, als das muss weg. Wenn wir alles das wirklich los wären, erstens wäre das Leben langweilig, zweitens wären wir Roboter und drittens wäre das, was uns Menschen untereinander verbindet, weg. Und das ist die Menschlichkeit. Deine Unsicherheit, auch wenn sie unangenehm ist, macht ich menschlich. Meine Unsicherheit in meinem Leben ist so groß gewesen, eigentlich, das sage ich auf der Welt bin, dass sie mich teilweise wirklich, ich hab's gehast. Also, ich habe mich selbst für meine Unsicherheit gehast. Das heißt, beim Thema Unsicherheit weiß ich wirklich worüber ich spreche. Und ich habe ganz viel ausprobiert, um sie loszuwerden. Und ich bin ganz oft gescheit, und oft die Schnauze geflogen. Und ich habe auch gemerkt, dass, wenn wir ganz stark darum kämpfen, Unsicherheit loszuwerden, dass wir einfach hart werden. Also, was ja eine Tendenz ist, ist innerlich auch wirklich Richtung Roboter zu tendieren. Und ich habe im Laufe der Zeit gemerkt, dass es bestimmte Dinge gibt, die wir übersehen, wie wir mit uns selber im Bezug auf Unsicherheit heilsamer umgehen können, die übersehen wir einfach, weil sie uns keiner sagt, weil wir es vergessen haben, verlernt haben, was auch immer. Weil es uns die wenigsten Menschen wirklich vorleben. Ja, so wenn wir einfach nur, ich sage das immer nicht so gerne raus in die Welt, weil die Welt ist eigentlich gar nicht da draußen. Viele sagen ja mal irgendwie da draußen in der Welt, aber das heißt zu viel, wie ich bin getrennt von der Welt, das sind wir ja alle gar nicht. Also die Welt ist nicht da draußen. So, aber wenn wir einfach andere Menschen anschauen, sehen wir ja ganz viele, die wir vielleicht bewundern, benäiden, was auch immer, weil sie halt so entspannt, cool, relaxed, wir auch immer wirken, sie wirken so. Ich glaube im Kern sind die meisten das nicht. Ich glaube, dass sehr viel mehr Abspaltung dahinter steckt. Und ich glaube, dass das nicht bewundernswert ist. Bewundernswert ist mit Unsicherheit einen verbundeneren Umgang zu finden, einen Umgang der mehr integrativ ist, also integrieren ist, der sich auch mehr auf dich persönlich bezieht, als dass wir Unsicherheit bekämpfen wie an Symptomen einer büsseartigen Krankheit. Genau. Und ich habe dir heute einfach mal fünf Punkte mitgebracht, wo ich glaube, dass du ganz viel für dich mitnehmen kannst. Und das sind wirklich fünf Punkte, die wir übersehen. Wenn es um Unsicherheit geht, die wir alle gerne los werden wollen und ich wiederhol noch mal, ich weiß, ich habe so viel Unsicherheit gehabt. Ich habe mich so in sich an meinen all meinen Lebensjahren gefühlt immer wieder so krass, dass es wirklich so an manchen Punkten diesen Geschmack hatte von wie ich will gar nicht da sein, wie kann ich mich selbst keine Ahnung. Wir auch immer los werden, also innen nicht, ich rede nicht von umbringen oder so, aber ich wollte das, ich wollte das so nicht mehr fühlen und je mehr ich mich dafür abgelehnt und gehast habe, desto mehr habe ich gemerkt, wird meine Unsicherheit stärker und nicht weniger. Und je mehr ich alle möglichen Sachen ausprobiert habe, um cool zu wirken, desto mehr bin ich eigentlich Unsicher geworden und auch gescheitert mit diesem ganzen Projekt. Und das, was letztlich so ein bisschen meine persönliche Entdeckung ist, bringe ich dir heute auch mit. Und es sind ganz klare Punkte, an denen du dich so ein bisschen entlang hangeln kannst. Und genau, lass uns da gerne reinspringen, wenn dich das Thema, wie du anders mit Unsicherheit umgehen kannst, heilsamer mit Unsicherheit, mit vor allem mit deiner ganz eigenen Unsicherheit umgehen kannst. Lass uns da gerne wirklich reinspringen. Und ich mag an dem Punkt starten, so ein bisschen mit der Fragestellung, was tun wir standardmäßig, wenn wir Unsicherheit an uns entdecken bzw. bemerken, dass wir vielleicht Unsicherheit und Unsicherheit sind als andere oder gerne unsere Unsicherheit los werden wollen, weil sie sich so unbequem anfühlt. Und das ist so in der Szene der Persönlichkeitsentwicklung, Spiritualität und Ähnlichem Szene ist das her, so dieses Motto so. Ich muss noch mehr an mir arbeiten. Ich muss irgendwie, also manchmal heißt es auch so ein bisschen, ich muss wie cooler werden oder ich muss irgendwie, ich muss irgendwie was an mir machen. Und was ich spannend finde ist und ich glaube nicht, dass es darum geht, dass wir an uns arbeiten müssen. Also von dem an meine Einleitung, an dich hör auf, an dem Punkt, wenn du Unsicherheit in dem Findest glauben zu müssen, du musst irgendwie an der arbeiten cooler werden oder irgendwas hinein. Aber lass uns ein bisschen schauen, was denn Unsicherheit eigentlich ist, weil wir können ja die Außenwelt nicht verändern. Also, das ist ja oft so, dass wir einfach Situationen mit der Außenwelt erleben, dass wir entgegenüber haben oder eine Situation in der Außenwelt haben, die uns verunsichert. Und wenn wir Unsicher sind, heißt es ja übersetzt, wie das sind Ängste in uns oder da ist Scham in uns. Ja, oder da ist vielleicht die Sorge oder der Gedanke irgendwie verkehrt zu sein. Das ist ja, das sind so die Hauptgründe, vielleicht gibt es noch ein paar mehr, aber das sind so die Hauptgründe, warum sich Unsicherheit in uns zeigt. Das heißt, es sind Ängste da, es ist vielleicht eine gewisse Form von Scham da, das variiert ja auch von Mensch zu Mensch. Vielleicht ist so die Grundannahme da. Alle sind richtig oder die Welt ist richtig und ich bin verkehrt. Ja, ich darf hier so wie ich bin, darf ich nicht auftauchen und so weiter. Und wir das weiter übersetzen. Ja, so was bedeutet denn Unsicherheit eigentlich, wenn sie bei dir auftaucht. Und wenn wir das weiter übersetzen und dann merken einfach, wenn du dich Unsicher fühlst, dann fehlt es an Sicherheit in dir. Und ich mag mal ganz gerne die Brücke schlagen bei den Themen, die wir so in uns finden, speziell bei solchen Empfindsamen wie der Unsicherheit. Was du mit einem kleinen Kind, wenn es sich Unsicher fühlt, wenn wir gute Eltern sind. Ja, also nicht, wenn wir egoistisch sind oder am Stress sind, sondern wenn wir wirklich einfach gute Menschen sind, gute Mama, gute Papa sind. Was tun wir mit einem kleinen Kind, was sich Unsicher fühlt. Wir geben ihm Schutz, wir geben ihm Zeichen davon, wie es sich sicher fühlen kann oder wir bieten ihm einen Raum an. Wir nehmen es in den Armen. Also nicht so nach dem Motto, du musst ja nicht unsicher sein, weil es Kind ist ja schon unsicher, sondern eher, wie was brauchst du, damit du dich sicher fühlen kannst.
Und wenn wir dann als sozusagen Mama oder Papa drauf schauen und gucken, ah, das kleine Kind hat Unsicherheit in sich. Welche Ängste hat es denn? Wo verschäme das sich? An welchen Punkten glaubt es denn Verkehr zu sein? Und wie können wir dem so ein bisschen wie entgegenkommen und dem vermitteln, dass es hier sicher ist? Noch mal nicht, dass es keine Ängste hat muss, weil es hat die Ängste schon. Sondern wie können wir im Sicherheit vermitteln? Wie können wir im Helfen, dass es sich nicht mehr schämen muss, indem wir ihm zeigen, dass es richtig ist, mit dem, was es empfindet? Ja, das gleiche gilt ja auch mit dem, dass sich Verkehr zu sein, Verkehr fühlen. So. Und das ist die Art, was nicht nur kleine Kinder brauchen, weil das kleine Kind wohnt ja bis heute auch noch in uns, dass es auch das, was es in uns braucht, wenn wir uns als 20, 30, 40, 60, 80 jähriger jährige unsicher fühlen. Wenn Unsicherheit, egal in welchem Alter, in uns auftaucht, dann braucht es keine Erklärung, dass die Unsicherheit bescheuert ist, dann braucht es ja nicht irgendwie muskular werden und sonstige Kopfkonstrukte, sondern dann brauchen wir zu Gewandheit einen sicheren Raum, damit es eben nicht mehr an Sicherheit in dir fehlt. Und ich spreche halt so ein bisschen in der Sprache des, wie können wir das gut übersetzen? Übersetzt in meiner Sprache heißt das, deine Unsicherheit zeigt dir, wo du dich verlässt. So, also ich habe jetzt gerade gesagt, wenn du Unsicherheit in dir feststellt, wenn du dich dem zuwendest, wie ein guter Papa und eine gute Mama, die nicht die Unsicherheit wegmachen möchte von seinem Kind, sondern die ihm eher Schutz und Geborgenheit geben möchte, dann ist das wirklich das, was es braucht in dir, weil und deine Unsicherheit zeigt dir, so du dich verlässt. Und in dem Moment, wo du unsicher bist, spürst du letztendlicher etwas in dir, was du übergest. Also wenn die Unsicherheit einen kleinen Moment da ist und du merkst dann, du kannst dir selbst entgegen gehen sozusagen mit einer Haltung, die dir Sicherheit schenkt, dann tust du das was eine gute Mama und ein guter Papa macht. Wenn die Unsicherheit aber bestehen bleibt oder stärker wird, dann ist das letztlich, wo ich sage, du spürst etwas, was du übergest, weil die meisten von uns produzieren ja, wenn sie Unsicherheit in sich empfinden eine innere Gegenreaktion, weil wir nicht wissen, weil wir nicht gelernt haben, wie wir mit unserer Unsicherheit wirklich gut umgehen können. Also das ist der Automatismus, der in uns stattfindet. Wir produzieren, wenn wir Unsicherheit erleben in einer Situation mit der Außenwelt, mit einem gegenüber oder einer Situation am Arbeitsplatz oder was auch immer, wir produzieren eine innere Gegenreaktion. Das heißt auch wieder in meiner Sprache, Gegenreaktion bedeutet, du machst dich zum Beispiel fest in dir, also dein Körper wird angespannt. Irgendwann dein Körper gibt es bestimmte Bereiche, die sich fest machen. Und du merkst es vielleicht auch daran, dass du zum Beispiel weniger Atem bist oder die Luft anhältst. In Situationen, wo du dich Unsicher fühlst, in den allermeisten Fällen Atmen wir weniger. Oder vielleicht hast du auch so dieses, ich kenne das super von mir, dieses empfinden von, die Schultern hochziehen, sich klein machen, den Kopf einzun wollen und wirklich so wie verschwinden wollen. Solche Reaktionen und selbst wenn sie nach Aubes nicht sichtbar sind, aber sie passieren in uns. Das heißt nicht gedanklich, sondern strukturell, also in unseren Muskeln, Seenen, Bändern, in unseren Blutbahnen, in unseren Blutgefäßen, in unseren Organen, in uns passieren diese Dinge von anspannen, sich fest machen, Luft anhalten, sich klein machen, den Kopf einzunziehen, die Schultern hochziehen, was auch immer, wir sind ja sehr kreative Wesen, um mit dieser Unsicherheit irgendwie umgehen zu können. Das ist so zu sagen die Gegenreaktion, die innere Gegenreaktion, die wir produzieren in uns. Und das ist erstmal eine Lösung, die wir meistens sehr früh im Leben entwickelt haben, weil wir keine andere Möglichkeiten hat und das ist dann der Automatismus, der in uns weiterläuft, wenn wir erwachsen sind. Das heißt, die inneren Strukturen in uns reagieren einfach noch genau so, wie wir das vielleicht irgendwann als kleines Kind mal gelernt haben, damit besser umgehen zu können. Jetzt mach ich einen kleinen Sprung und springe auf die Gegenseite und mag dich so ein bisschen fragen wie, was ist denn Lebendigkeit im Kontrast dazu oder was ist denn wirkliches echtes Freisein? Also wenn wir jetzt ein bisschen davon weggehen, das Freisein, irgendwas mit Urlaub oder ich kann reisen, wohin ich möchte oder was, also diese äußere Freiheit, die man nicht sondern Freiheit fängt ja am Innen an. Freiheit ist ja wirklich das, entweder du fühlst dich innen drin, frei oder du sie halt nicht und dann ist es auch egal, wo du bist. Also was ist denn echt Lebendigkeit und was ist echtes Freisein? Das ist eine Form von pulsieren. Wenn wir jetzt wieder zurück springen zu dem Thema, was ich eben angesprochen habe und das ist ja sage. Wir produzieren, wenn wir Unsicherheit in uns empfinden und die für uns unangenehm ist, weil wir nicht gelernt haben, damit wirklich einen guten Umgang zu haben, dann produzieren wir schon sehr früh im Leben als Lösung, eine innere Gegenreaktion, die sowas ist wie wir machen uns fest. Wir halten den Atem an, wir atmen weniger, wir machen die Muskulatur fest, die Organe ziehen sich zusammen, vielleicht sie mit den Kopf ein, die schuld dann hoch, was auch immer. Das ist genau das Gegenteil von pulsieren, das heißt, wenn wir ein großes Thema mit Unsicherheit haben und ich spreche jetzt heute darüber, weil ich sehr viel Erfahrung damit habe, dann ist alles das, was mit Lebendigkeit, also jetzt nicht mit, ich mache ein bisschen Chakka-Chakka-Auf auf irgendeinem Chakka-Chakka-Event oder so, sondern das mit echter Lebendigkeit zu tun hat, also die kleinen feinen Momente, wo wir einfach spüren, woow, das ist Leben, ich guck gerade jemandem in die Augen, wo wir echten Kontakt haben oder ich bin in einer Natur in einem wunderschönen Platz und ich merke, dass ich Atme und ich fühle mich einfach super lebendig. So, dieses Gefühl von frei sein, unabhängig von den äußeren Umständen. Das hat ganz viel damit zu tun, dass in uns ganz viel pulsieren kann und das ist das Gegenteil von sich fest machen, sich anspannen, die Luft anhalten, sich klein machen und so weiter. Und dann merken wir, wenn wir dem einfach mal nachgehen, ohne jetzt irgendwie das vom Kopf in Frage stellen zu müssen, wenn wir erstmal einfach nur der Anderme nachgehen, dass das so ist, dann merken wir, dass die Unsicherheit automatisch in uns, das Gegenteil von Lebendigkeit und einem echten Empfinden von frei sein produziert. Und genau an dem Punkt, weil uns Unsicherheit, wenn wir dagegen ankämpfen und wenn wir keinen guten Umgang damit haben, mit uns selber, also auch einen mit fühlenden, ein Selbst zu gewanden Umgang, dann bleiben wir einfach in uns gefangen und die meisten können vielleicht ein Konstrukt von äußerer Coolness mit viel Anstrengung und mit noch viel mehr innere Anspannung herstellen. Das schaffen viele Menschen und über die Jahre wird man dann auch sehr erschöpft, weil das wirklich anstrengend ist. Aber wir werden nie dieses innere Gefühl von Lebendigkeit und einer unabhängigen Form von Freiheit oder frei sein in uns empfinden können, dieses innere pulsieren fehlt dann einfach. Und um dir so ein bisschen Anhaltspunkt geben zu können, wie du mit diesem Thema vielleicht anders und neu umgehen kannst und wirklich auch selbst zu gewandt mit deiner Unsicherheit in Zukunft so umgehen kannst, dass sie dir nicht mehr so auf die Füße fällt, dass sie dich so einschränkt, wie es in meinem Leben einfach lange Zeit war, kommt hier der erste Punkt.
den ich dir mitgeben mag und das ist der erste Punkt ist das Thema wirklich erkennen. Also den Moment zu erkennen, indem du unsicher wirst. Und wenn du das in deinem Alltag ausprobierst, glade ich dich ganz arg ein, wirklich zu schauen, nicht gerade damit zu starten mit einer Situation, die dich so stark verunsichert, dass sie dich so ins Off schießt. Also dass sie dich irgendwie komplett rausnimmt, dass du wie abgeschaltet bist, sondern nimm um das, um das wirklich zu üben, das erkennen, das ist dieser erste Punkt, um es jetzt geht, nimm kleinere Situation, wo du merkst, ich spreche immer ganz gerne dann von, du bist irgendwo im Einkaufsladen, stehst vielleicht an Akkise, Tike oder an Abrot Tike oder weiß was ich. Und merkst einfach, da ist eine kleine Situation, wo du ein bisschen unsicher bist, nimm das, okay? So, das ist wirklich in dem Moment merkst, was passiert denn in dir, in dem Moment, wo du vielleicht angesprochen wirst und unsicher bist. Vielleicht spürst du sowas wie ein bisschen Rückzug in dir, vielleicht spürst du, dass du in den Schultern ein bisschen fester wirst oder ein bisschen flacher Art mess oder so ein innerestögern in dir hast oder ist dir ein bisschen blaue maget, was auch immer. Das ist der erste Punkt und ich würde fast sagen, das ist, das ist wirklich mit einer der wichtigsten. Diese Momente wirklich mitzukriegen, weil da, ich habe eben davon gesprochen, dass es darum geht, unsicherheit zeigt dir, wo du dich verlässt und wenn wir den Punkt des Erkennens, über den ich jetzt spreche, überspringen, dann verlassen wir uns weiterhin, okay? Also deswegen nimm diesen Punkt wirklich super ernst. Es geht darum, die kleinen Momente mitzubekommen, wo du unsicherwirst. Vielleicht passiert irgendwas in dir, wo du ein bisschen flacher Art misst, wo du dich ein bisschen passender machst, wo du irgendwas irgendwelche Körperstrukturen in dir spürst, die ein bisschen fester werden, enger werden, herter werden. Wie auch immer. Und bekommen das mit und es, ich kenne dann immer die Frage, die dann schon auf ploppt. Ja, was mach ich denn jetzt dann damit? Kriegt das erst mal mit, Art mein kleinen Moment damit. Und du musst gar nicht viel machen und vor allen Dingen, es muss sich gar nicht verändern. Dieses Erkennen ist der wesentlichste Punkt überhaupt, weil ich wieder hole das, wenn wir den nicht mitbekommen, dann verlassen wir uns wieder. Der zweite Punkt, den ich dir mitgeben mag, ist das Spüren, weil Unsicherheit ist nichts mentales, Unsicherheit ist wirklich was körperliches und die zeigt sich, wenn wir kein guten Umgang damit gelernt haben, durch enge, durch Druck, durch Unruhe, durch ein Ziehen, im Körper, in unseren Körperstrukturen und viele versuchen ja wirklich immer wieder, so bald Unsicherheit auftucht, die Unsicherheit im Kopf zu lösen. Also so nach dem Motto, was denke ich. Aber es geht darum, was spüre ich? Das heißt, ich mag dir für den zweiten Schritt mitgeben, wenn du feststellt, dass ich was in dir verändert, wenn du das erkannt hast nach diesem ersten Schritt, dann merkst du, du gehst ins Spüren, ah, da ist gerade enge in meiner Brust, okay, enge, da zieht sich was zusammen. Das muss nicht weggehen, das muss nicht überwunden werden, wir müssen gerade nichts damit machen, das ist einfach nur der zweite Schritt, also der erste ist das Erkennen, der zweite ist das Spüren. Und wenn du damit ein bisschen atmen kannst, ist das wunderbar und du kriegst mit, dass da vielleicht gerade enge in deinem Bustkorb ist. Das sind zwei ganz wesentliche Punkte und dann kommen wir zum dritten Punkt, der dritte Punkt ist nämlich das Vertrauen. Ich habe das eben schon mal gesagt, Unsicherheit ist ein Zeichen dafür, dass wir uns selber nicht vertrauen. Ja, so wird es der Punkt, wo wir uns selber verlassen. Wir geben ja auf der Außenwelt die Schuld, wenn wir uns unsicher fühlen, ich würde sagen, es hat sehr viel damit zu tun, dass du dir selber nicht vertraust. Die Unsicherheit, die du wahrnimmst, ist einem Kennseichen dafür, dass du dir selber nicht vertraust, weil klar mal auf, du verlässt dich an gewissen Punkten einfach, weil du bestimmte Punkte, die in dir passieren, übergest, klar mal zu. Und vertrauen entsteht, eben genau dann, wenn du das du es, was wir in den ersten beiden Schritten erkennen und Spüren besprochen haben, vertrauen entsteht, wenn du innehältst und mit dem in Kontakt bist, was du spürst. Ich bring wieder zurück zum ersten Punkt, das erkennen. Du kriegst den Moment mit, ich würde wirklich rot unterstreichen, das ist der wesentlichste Punkt, wo du unsicher wirst. Zweiterschritt, du spürst, was in dir passiert und atmes vielleicht ein bisschen damit. Der dritte Schritt ist es vertrauen und das entsteht dadurch, dass wir die ersten zwei Schritte praktizieren, also dieses, dass wir dieses Innerhalten machen und mit dem im Kontakt sind, was wir spüren. Und das ist dann fast schon ein Punkt, der ein bisschen wie auch von selber funktioniert, wenn wir die ersten beiden Punkte wirklich ernst nehmen. Der vierte Punkt ist, dass, ich nenne das, das verkörpern, weil die Unsicherheit bleibt. Das habe ich ja gerade schon mal gesagt, wenn diese ersten Schritte, so ein bisschen wie im Kopf bleiben. Also wenn dieses, ich weiß, das, was ich zu tun habe oder ich weiß, wie das abläuft oder ich weiß, was ich tun könnte, wenn wir damit einfach nur im Kopf bleiben und uns nicht mit dem Körper und seinen Empfindungen verbinden. Das heißt, wir brauchen das wirklich, dass du dich mit dir verbindest und das so ernst meinst, mit dir. Weil Verkörpern ist letztendlich, innehalten können, nicht in die Anpassung gehen. Und du bekommst mit, wo dein Körper atmet oder auch nicht atmet. Verkörpern heißt sozusagen, dass es normaler wird, in dieses Spüren, in dieses Erkennen und in das Spüren, also die ersten beiden Schritte reinzukommen, dass du das, wie so lange trainierst, bis es automatisch passiert. Also im Moment ist es vielleicht noch ein bisschen wie eine Übung, dass immer wieder in dich reinlauscht und den Moment mit kriegst, wo du in die Unsicherheit reingreißt. Und wo du dann in das Spüren kommst, was passiert denn eigentlich in mir? Und das Verkörpern, also dieser vierte Punkt, bedeutet, dass es automatisch in dir abläuft und dass du nicht mehr irgendwie dich selber dran erinnern musst, wie du mit dir umgehen brauchst. Und der 5. Punkt ist, dass Unsicherheit letztlich nicht durch deinen Denken verschwindet. Sondern wirklich, also ja, nur weil du dir erklärst, warum das jetzt so ist und wie du es besser machen könntest und wie du die Unsicherheit loswirst, geht die Unsicherheit nicht weg. Sondern der 5. Punkt, der Ausdruck bedeutet, dann entsprechend auch anders zu handeln. Also nehmen wir an, du stehst an der Brotäke, an der Käse-Täke, wo immer, ganz banale Alltagsituation oder am Arbeitsplatz oder in der Beziehung oder was auch immer. Du kriegst dich mit? Ah, da werde ich gerade Unsicher. Du spürst den Körper rein und kriegst mit? Ah, es wird eng in meinem Brustkorb. Und du atmest damit einen kleinen Moment. Und das, ja, wir reden ja nicht von zwei Stunden, oder so, wir reden ja irgendwie von einem Bruchteil von Sekunden. Und du kannst ein Stück wie mit dir sein. Und dann kommt etwas, was ich ausdruck nenne und damit meine ich letztlich, dass du aus dieser inneren Haltung von Verbundenheit mit dir selber in einen Ausdruck kommen kannst, ob das jetzt verbal ist, ob das über die Körpersprache ist, ob das über deine Mimik ist, ob das über eine Form von Atmen ist, was auch immer, also das kann sein, ist du vielleicht ein Satz, sagst? Und sagst, Kanan, liebe Käsefrau, ich bin gerade Unsicher, ich weiß es nicht. Und damit bist du schon im Ausdruck und gibst dem, was in dir stattfindet, gerade Raum. Ja? Oder vielleicht ist das auch einfach ein Nein zu äußern? Oder es ist eine Form von, wie du handelt, wie du Mimik anwendest, wie du Atmest, was auch immer. Aber du wirst über diese Verbundenheit mit dir, dass du mitbekommen hast, wo der Moment war, wo du bist.
und sicher geworden bist und der Moment, wo du ins Spüren gegangen bist, wirst du in eine andere Form von Ausdruck rein kommen. Und diese Form von Ausdruck, die meistens entsteht durch Atembewegung oder Stimme ganz automatisch, verändert dann letztlich die Beziehung zu deiner Unsicherheit, so dass sie dir nicht mehr so viel Angst machen muss, sich nicht mehr so lämt, sondern dass sie etwas natürliches wird und du darüber einen völlig neuen Zugang zu deiner Unsicherheit bekommst, weil du sehr viel selbst zu gewannter sein wirst. Und letztlich ist ja jede Form von Unsicherheit, die wir am finden, die keinen Ausdruck findet, die ist ja eine Form von gebundene Energie und in dem Moment, wo wir in eine Form von Ausdruck gehen können, also eine gebundene Energie heißt immer Stagnation, heißt eben nicht pulsieren, heißt eben nicht lebendig sein, heißt auch für die meisten Menschen, die übrigens nicht authentisch sein zu können. Und wenn wir dann in einen Ausdruck, also das ist der 5.000, gehen können, indem wir anders atmen, anders da stehen, uns anders mitkriegen, uns anders äußern, bekommt diese gebundene Energie Raum und da fließen. Und da sind wir wieder beim Thema pulsieren und echte Lebendigkeit. Und wir merken dann, dass die Unsicherheit uns nicht mehr so lämt, sondern sie darf hier und da immer noch auftauchen, aber sie beschlagnahmt uns nicht mehr so, sie nimmt uns nicht mehr so ein, dass wir quasi Handlungsunfähig werden können. Und davon kann ich ein Lied singen. Also mein Leben ist geprägt, davon bei meinem Körper hat einfach an vielen Punkten überhaupt nicht mehr das getan, was ich wollte, weil ich war wirklich wie körperlich gelehmt in vielen Situationen. Das war für mich die Hülle. Ich weiss da an dem Punkt, wirklich wie sich das anfühlt. Und ja, es ist für jeden Menschen etwas unterschiedlich und es gibt so einen Grundgeschmack von stagnierter Unsicherheit, gewohntener Energie, in uns, die durch Unsicherheit passiert, die nicht diese Verbundenheit erleben darf, die unser Leben oft dahintendiert, dass wir in einem Gefall und Funktionsmodus bleiben, der sich aber immer anfühlt, wie Klamotten, die uns nicht wirklich passen, die wie so ein Korsett, wo wir nicht richtig atmen können, die uns künstlich werden lassen, die uns Masken und Rollentragen lassen, und so weiter und so fort. Von dem her mag ich dich einladen, diese vier, fünf Punkte. Ich gebe sie dir noch mal durch. Das ist das Erkennen, Erkennen dem Moment der wesentlichste Punkt überhaupt, mitzunehmen, das Spüren mit dir in Verbundenheit zu sein, wenn du deine Unsicherheit wahrnimmst, darüber das Vertrauen in dich zu entwickeln, dann in das Verkörpern zu kommen, und über das Verkörpern letztlich in deinem Ausdruck zu landen, der das Ganze dann in eine Lebendigkeit bringen kann. Und um jetzt den Bogen nochmal zu schlagen für dich, um es dir ein Stück wie leichter zu machen, die Unsicherheit, die toxisch ist, die es dir wirklich schwer macht, ist die du spürst etwas in dir und du übergehst das. Und das was das Heilmittel ist, ist dieses Innerhalten, ich spüre etwas, ich bleibe mit mir im Kontakt, ich komme bewusst in den Ausdruck, und in dem Moment muss es nicht mal wie ein Gefängnis sein. Wenn dir Unsicherheit immer wie da schwer auf die Füße fällt und du das Gefühl hast, wie dadurch gelähmt zu sein oder nicht das tun zu können, was du gerne machen möchtest, dann seid ihr gewusst, du bist Unsicher, weil du dich im entscheidenden Moment verlässt. Und diese fünf Punkte sind fünf Schritte genau da heraus. Mein sehendlichster Wund ist, dass du daraus wirklich was für dich mitnehmen kannst oder konntest. Und vielleicht magst du die Folge auch noch mal anhören, mir ist sie ganz wertvoll, weil sie wirklich zusammengefasst hier ein Stück meines Weges beschreibt, weil ich dich einladen mag, du musst deine Unsicherheit nicht verbannt, du musst sie nicht für immer los werden, weil das würde dich zu einem Roboter machen. Ich glaube nicht, dass es sich schön anfühlt, ein Roboter zu sein, sondern berührebar, ja, solange wir Menschen untereinander authentisch lächeln können, authentisch trennen, zeigen dürfen und in Momenten, wo wir Angst haben, auch Zittern dürfen und wo wir Unsicher sind, damit im Kontakt sein können, dann sind wir menschlich, dann sind wir berührebar und für andere auch spürbar und vor allem auch mit uns selber im Kontakt. Und ich glaube, das ist das, diese Menschlichkeit, die da drin steckt, um dieses letztlich geht und ich würde sagen an dem Punkt sind die Dinge im Fluss, das, was die Unsicherheit schwierig macht, ist die Stagnation und deswegen diese fünf Punkte. Ich freue mich, wenn dir das geholfen hat, wenn du da für dich was draus mitnehmen konntest, lasst es gut sagen, wenn du jemanden kennst, der mit Unsicherheit zu tun hat, reiche diese Folge super gerne weiter, will ich mich super freuen und ja, mach das draus, bis zur nächsten Folge, hab eine ganz lebendige Zeit. [Musik]
Podcast Summary
Key Points:
Unsicherheit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Teil der menschlichen Erfahrung; das Ziel ist nicht, sie loszuwerden, sondern einen gesünderen Umgang mit ihr zu finden.
Die Unterdrückung von Unsicherheit führt zu innerer Anspannung und macht uns „roboterhaft"; wahre Menschlichkeit zeigt sich im Umgang mit verletzlichen Gefühlen.
Drei praktische Schritte werden vorgeschlagen
Unsicherheit ist körperlich, nicht nur mental; sie zeigt sich durch Anspannung, flache Atmung oder Rückzug – diese Muster können bewusst wahrgenommen werden.
Lebendigkeit und Freiheit entstehen durch inneres Pulsieren, nicht durch äußere Coolness; ein heilsamer Umgang mit Unsicherheit fördert echte Verbundenheit mit sich selbst.
Summary:
Die Sprecherin Lillian erklärt, dass Unsicherheit nicht überwunden, sondern integriert werden sollte. Sie betont, dass das vollständige Loswerden von Unsicherheit unmöglich ist, da sie zur menschlichen Erfahrung gehört – ähnlich wie Angst oder Traurigkeit. Wer gegen seine Unsicherheit ankämpft, wird innerlich hart und verliert an Lebendigkeit.
Stattdessen schlägt sie einen selbstfürsorglichen Ansatz vor: Man solle sich selbst wie ein gutes Elternteil behandeln, das einem verunsicherten Kind Schutz und Geborgenheit bietet. Unsicherheit zeige, wo man sich selbst verlasse. Oft reagierten Menschen automatisch mit körperlicher Anspannung, flacher Atmung oder Rückzug – eine frühe Bewältigungsstrategie, die später zur Gewohnheit werde.
Lillian stellt drei konkrete Schritte vor: Erstens das frühzeitige Erkennen von Unsicherheit in kleinen Alltagssituationen (z. B. an der Kasse).
Zweitens das bewusste Spüren der körperlichen Reaktionen (Enge, Druck, Unruhe), ohne sie verändern zu wollen. Drittens das Vertrauen, das bedeutet, sich selbst innerlich Sicherheit zu schenken. Dieser Prozess führe zu mehr Lebendigkeit und innerer Freiheit, anstatt sich durch äußere Coolness zu erschöpfen.
Die Botschaft ist, dass ein mitfühlender Umgang mit der eigenen Verletzlichkeit der Schlüssel zu echtem Wohlbefinden ist.
FAQs
Der erste Schritt ist das Erkennen: Nimm kleine Momente wahr, in denen du unsicher wirst, zum Beispiel im Alltag an der Kasse. Beobachte, was in dir passiert, ohne es verändern zu wollen.
Weil Unsicherheit ein Teil unserer Menschlichkeit ist. Ohne sie wären wir wie Roboter, und die Verbindung zu anderen Menschen würde fehlen.
Unsicherheit zeigt sich oft durch Enge, Druck oder Unruhe im Körper. Der zweite Schritt ist, diese Empfindungen bewusst wahrzunehmen, ohne sie zu bewerten oder zu bekämpfen.
Unsicherheit zeigt oft, dass wir uns selbst nicht vertrauen und uns verlassen. Es geht darum, sich selbst wie ein gutes Elternteil Schutz und Geborgenheit zu geben.
Der dritte Punkt ist das Vertrauen. Wenn du erkennst und spürst, kannst du lernen, dir selbst zu vertrauen, anstatt der Außenwelt die Schuld zu geben.
Weil es einfacher ist, in weniger intensiven Momenten zu üben, Unsicherheit zu erkennen und zu spüren, ohne überfordert zu werden.
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