Ungesunde Beziehung erkennen: Das könnt ihr tun, wenn eure Beziehung nicht mehr gesund ist!
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Eine ungesunde Beziehung wird durch mangelnde emotionale Verbindung, Einschränkung der Selbstausdrucksfreiheit und ein ständiges Unwohlsein gekennzeichnet. Im Gegensatz zu toxischen Beziehungen, bei denen bewusst Schaden verursacht wird, bezieht sich eine ungesunde Beziehung auf dynamische Muster, die aus mangelndem Vertrauen und einem fehlenden „Wir-Gefühl“ entstehen. Ein typisches Merkmal ist das dominante „Ich-Du“-Denken, das zu Entfremdung und einer Abnahme gemeinsamer Werte führt. Die Kommunikation wird zunehmend oberflächlich, Konflikte eskalieren, und Themen werden bewusst ausgespart, was zu Angst, Wut, Traurigkeit und Verlustangst führt. Soziale Aktivitäten und persönliche Bedürfnisse rücken in den Hintergrund, während die Beziehung immer mehr den Fokus beansprucht. Glaubenssätze wie „es ist vorbei, wenn Schlafzimmer getrennt sind“ verhindern eine nachhaltige Lösung. Um eine Beziehung zu retten, werden fünf Schritte empfohlen: Reflexion der aktuellen Situation, offenes Gespräch mit dem Partner, Auflösung von emotionalen Verletzungen, Entwicklung neuer Kommunikationsroutinen und langfristige, regelmäßige Arbeit an der Beziehung. Dabei ist es entscheidend, dass die Beteiligten nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft engagiert sind, da sonst die positiven Fortschritte schnell wieder verloren gehen. Ziel ist es, das emotionale Fundament zu stärken, Konflikte nachhaltig zu lösen und gemeinsame Werte und Grenzen wieder zu etablieren.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um das Thema ungesunde Beziehung erkennen.
Das könnt ihr tun, wenn eure Beziehung nicht mehr gesund ist.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Eine ungesunde Beziehung birgt häufig ein hohes Konfliktpotenzial.
Das heißt, mindestens eine Person, meistens aber eher zwei Personen fühlen sich nicht wohl.
Es gibt keine wirkliche emotionale Bindung zueinander, sodass man das geführt.
Werte, die man gemeinsam vielleicht hat, wie Vertrauen, Sicherheit, Treue, geraten eher in den Hintergrund.
Und aus diesem Grund möchten wir heute einmal in dieser Podcast-Folge das Thema ungesunde Beziehung etwas genauer erläutern.
Wir zeigen euch, wie ihr eine ungesunde Beziehung erkennen könnt und wie ihr es wieder schaffen könnt,
in eine harmonische und glückliche Partnerschaft zurückzukommen.
Dann lass uns doch erstmal schauen, was ist denn eine ungesunde Beziehung?
Also eine ungesunde Beziehung, da fällt mir als erstes ein, ist etwas, wenn man sich überhaupt nicht wohl fühlt in der Beziehung,
weil der andere einen einschränkt, einen nicht gut tut, man das Gefühl hat, man kann nicht mehr klar ausgehen.
Man kann nicht mehr klar aussprechen, was man fühlt, man kann sich nicht mehr frei bewegen.
Man überlegt jeden Schritt, wie man sich verabredet oder wie man seine Freizeit oder seine Arbeitszeit gestaltet.
Also man ist limitiert durch den anderen.
Jetzt liest man ja häufiger eher den Begriff toxische Beziehung.
Würdest du sagen, das ist eine toxische Beziehung und ungesunde Beziehung, ist das das Gleiche oder grenzt du es voneinander ab?
Also ich würde das nochmal voneinander abgrenzen.
Toxisch würde ich eher persönlich in den. in den narzisstischen Bereich verorten.
Also wenn es ins Manipulative geht, ins jemanden bewusst schädigen, das würde ich eher ins toxische, ins gefährliche eher verorten.
Und ungesund würde ich eher so Dynamiken, die sich in einer Beziehung entwickeln können, als Prozess auch eher sehen,
wo man sich aneinander nicht mehr gut tut, wo jeder in positiver Absicht handelt, sei es halt ganz egoistisch für sich selber.
Aber wo man halt merkt, okay, es hat sich was zwischen uns gemacht.
Wir haben uns entwickelt, wir tun uns nicht gut in dem Sinne, dass wir, ja, emotional nicht so verbunden sind, wie es sein sollte.
Aber wie würdest du das denn abgrenzen? Das ist ja auch nur meine Blickwinkel.
Ich würde das genauso abgrenzen wie du. Ich denke das genauso.
Die ungesunde Beziehung, die kennzeichnet sich vielleicht auch noch viel mehr dadurch, dass es eben nicht mehr so recht ein Wir-Gefühl gibt,
sondern eher ein Ich-Du-Denken. Das heißt, da ist schon so diese Dynamik drin.
Dass man zwar noch innerhalb der Beziehung sich befindet, aber doch jeder irgendwo einzeln und die Überschneidungen immer weniger werden.
Und dadurch natürlich auch, und jetzt kommen wir zum Problem, dass es viele negative Auswirkungen für die Betroffenen hat.
Zum Beispiel das Gefühl, dass man nicht mehr man selbst sein kann und dass man sich also sehr auf den anderen einrichtet,
seine eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund geraten, man sich zurücknimmt.
Ist ja so ein bisschen ähnlich, fällt mir gerade auf.
Du sagst, wie beim Thema Eifersucht. Also eine ungesunde Beziehung könnte ja auch den Schwerpunkt zum Beispiel Eifersucht haben,
dass man das Gefühl hat, vielleicht man kann nicht mehr sich selber so entfalten, wie man möchte.
Man ist von dem anderen so ein bisschen limitiert. Man mag nicht mehr offen aussprechen, weil man für den anderen so ein bisschen denkt.
Das wäre jetzt ein konkretes Beispiel, würde ich sagen.
Also eine Beziehung, in der einer von beiden stark eifersüchtig ist.
Wird tendenziell eher ungesund verlaufen.
Genau.
Man schafft es nicht, Probleme und Streitigkeiten aus der Welt zu schaffen, sondern die Konfliktspirale nimmt seinen Lauf.
Und man hat immer mal wieder Themen und Gespräche, bei denen man zu keiner Lösung, zu keinem gemeinsamen, stimmigen Kompromiss findet.
Und es kommt vor, dass einige Themen, und manchmal werden die Themen auch immer mehr, bewusst ausgespart werden.
Dass man sagt, wir haben viele Themen.
Wir haben viele Themen, die wir gar nicht mehr ansprechen, mit dem Blick darauf, dass es dort eher zu Streit kommt.
In der Folge werden die Gespräche oberflächlicher.
Und was man bei einer ungesunden Beziehung dann auch merkt, ist, dass die Beziehung, weil sie einem ja Leid zufügt, immer mehr in den Vordergrund rückt.
Und Familie, Freunde, soziale Aktivitäten meistens eher in den Hintergrund geraten, weil man eigentlich dauerhaft damit beschäftigt,
dass man sich in diesem Konflikt, in dem man steckt, möglichst,
Lösungen zu finden, sich wieder zu vertragen, Kompromisse zu finden.
Und das macht es halt auch so anstrengend.
Diese ungesunde Beziehung nimmt so einen starken Fokus dann ein.
Das führt wiederum zu ständiger Unsicherheit und Unwohlsein.
Und ja, eben, das hatte ich schon gesagt, zu eingeschränkter Kommunikation.
Man kann auch vielleicht nicht mehr zu seiner Meinung stehen, weil man merkt, irgendwie meine eigene Meinung, die löst beim anderen was aus.
Da geraten wir auch in Streit.
Daraus entstehen viele verschiedene Gefühle, die man nicht so gerne hat.
Das eine ist Angst, dass man nicht aus der Partnerschaft entkommt oder es für immer so weitergeht.
Oder auch Angst vor einer Trennung, die man eigentlich nicht möchte.
Gibt ja ganz verschiedene Wege.
Also gerade heute im telefonischen Erstgespräch habe ich mit einer Frau gesprochen, die sich eigentlich gerne trennen möchte,
aber aufgrund von Verlustangst da eben nicht rauskommt.
Und das ist eben.
Und die meisten ja auch dann wissen, also so ist es meiner Erfahrung, dass viele wissen, auch Mensch bin in einer ungesunden Beziehung.
Wir tun uns nicht gut, aber halt die Gefühle wie Angst zum Beispiel einen zurückhalten, überhaupt auch den Blickwinkel einzunehmen.
Wie wäre es denn ohne die Beziehung?
Dann entsteht Wut, dass sich die Beziehung in diese Richtung entwickelt hat, dass man das so lange hat laufen lassen,
dass man das nicht früher gesehen hat oder auch, dass der Partner die eigenen Bedürfnisse,
die nicht sieht, aufgestaute Wut durch die Verletzungen, die entstanden sind und natürlich auch Traurigkeit,
weil man sich in der Beziehung nicht mehr richtig wohl fühlt und vielleicht auch nochmal den Blick zurückwirft auf die Zeit,
in der man sich wohl fühlt in der Beziehung und sich fragt Mensch, was ist da passiert?
Warum konnten wir das nicht für uns anders handhaben und das in eine gute Richtung führen?
Nicht so glücklich bleiben wie damals.
Und das macht viele eben auch sehr traurig.
Grundsätzlich kann man also sagen, dass man die Beziehung,
nicht mehr wirklich genießen kann, weil sich halt auch die emotionalen Verletzungen und der Schmerz
sich sehr negativ auf das eigene Wohl befinden und dann natürlich auch auf die mentale Gesundheit auswirken.
In der Folge, wenn das längere Zeit so besteht, dann ergeben sich häufig Vertrauensprobleme,
dass man sich gegenseitig nicht mehr vertraut, sich nicht gut aufeinander einlassen kann.
Das hat ganz verschiedene Bereiche, die das dann bilden.
Wenn man sich in der Beziehung betrifft, genauso wie die Konfliktspirale, die immer weiter zunimmt
und die Eskalationsstufen immer stärker steigen und man tendiert eben dazu,
das hatte ich schon vorhin gesagt, sich immer mehr zu verschließen und immer weniger Themen miteinander zu teilen,
bis hin dazu, dass eben so diese innere Schutzmauer, die einen vor weiteren Verletzungen schützen soll,
so dick und hoch geworden ist, dass auch die positiven Gefühle dahinter,
nicht mehr zu finden sind.
Weitere Folgen sind, denn da sind wir wieder bei der Kommunikation, die Kommunikationsprobleme.
Also es ist einfach schwierig, offen und ehrlich miteinander zu sprechen.
Es gibt super viele Missverständnisse, ganz viel Interpretation.
Es gibt eine allgemeine Fehlkommunikation, kann man eigentlich sagen,
die sich dann über alle Lebensbereiche Stück für Stück erstreckt.
Das heißt, am Anfang hatte man vielleicht noch seine zwei, drei Sachen.
Man konnte noch gut über die Kinder sprechen oder über die Arbeit sprechen.
Aber wenn es dann. Mit dem Thema ging, wusste man, okay, jetzt wird es schwierig.
Aber man merkt halt mit der Zeit, dass immer mehr weitere Lebensbereiche dazukommen.
Und dass man dann da sitzt und denkt, okay, das kann ich nicht mehr erzählen, das kann ich nicht erzählen.
Schwierig.
Die weitere Folge ist dann die Entfremdung.
Also, dass man das Gefühl hat, obwohl man zusammen ist, ist man doch mehr alleine.
Man ist vom Partner, von der Partnerin so entfremdet,
dass man emotional da keine Verbindung mehr spürt.
Und das Gefühl entsteht, dass man halt nicht mehr miteinander verbunden ist.
Also, man hat halt das Gefühl, dass man vielleicht gemeinsame Werte nicht mehr so ganz teilt,
keine gemeinsamen Ziele mehr hat,
sich nicht mehr an bestimmten Sachen im Alltag erfreuen kann.
Vielleicht auch bei der Kindererziehung vor allem mal komplett auseinanderliegt.
Also, all das, was ein Frühjahr wie Hobbys oder andere Sachen miteinander verbunden hat,
merkt man, besteht nicht mehr wirklich.
Ein bisschen, das ist dann zum Trennungsgebiet.
Wenn man sich in Gedanken kommt und einer von beiden oder beide Unsicherheit darüber haben,
ob die Beziehung noch bestehen bleiben soll oder ob man sich lieber trennt.
Und das ist ja auch etwas, was wir dann sehr häufig bei uns im Coaching erleben,
dass Paare bei uns anrufen und mindestens einer von beiden ist sich unsicher darüber,
in welche Richtung das noch gehen kann.
Ob man die Beziehung noch retten kann überhaupt,
aber auch, ob man sie überhaupt retten möchte noch.
Ja, ganz oft ist auch die Frage in den Erstgesprächen am Telefonober auch,
beim Kennenlerngespräch grundsätzlich
Dich, Ina, würdest du sagen, man kann daran noch arbeiten oder kann man das noch retten?
Also wie du schon sagst, der Trennungsgedanke ist natürlich dann da, weil aber auch die Konsequenzen nicht ohne sind.
Wenn man sich trennt, ist man natürlich irgendwie schon gewillt und dass man nochmal sagt,
habe ich jetzt wirklich schon alles versucht oder ist das jetzt noch so, dass man schon sagen soll, das lohnt sich nicht mehr?
Liegt ja häufig eben daran, dass Paare zu lange warten, bis sie sich für ein Coaching melden.
Häufig, weil einer von beiden oder beide das Gefühl haben, das muss man auch alleine schaffen.
Ich habe gerade heute den Glaubenssatz gehört von jemandem, der sich für ein Einzelcoaching gemeldet hat,
aber eigentlich, dass ein Paarcoaching sein sollte, das würde viel mehr Wirkung machen.
Aber der Partner sagt, wenn wir eine Paartherapie brauchen, dann ist es schon vorbei, dann bringt es schon nichts mehr.
Da gibt es ganz viele Glaubenssätze.
Wenn man einmal auseinanderzieht, ist es vorbei.
Wenn man getrennte Schlafzimmer hat, dann ist es auch vorbei.
Das ist der Anfang vom Ende.
Diese Glaubenssätze an Partnerschaftssituationen geknüpft, gibt es ganz schön viele.
Das liegt einfach daran, dass die Menschen dann nicht gelernt haben, Konflikte nachhaltig zu lösen und ihre Emotionen aufzuarbeiten.
Und dann ist es so, wenn eine gewisse Grenze überschritten worden ist,
dann wissen sie keinen Weg zurück und deswegen gibt es diesen Glaubenssatz.
Es gibt zwar Wege zurück, aber das Wissen haben sie nicht und entsprechend sind solche Glaubenssätze geformt worden.
Wenn ihr mehr darüber erfahren wollt, dann könnt ihr gerne bei uns im Blog nachschauen.
Da haben wir passend zu dieser Podcast-Folge einen Blogbeitrag geschrieben.
Da findet ihr dann alle Inhalte auch nochmal schriftlich.
Oder aber ihr könnt euch natürlich auch gerne bei uns für unseren Videokurs mit den Podcasts,
Podcast-Workbooks anmelden und dann könnt ihr jede Woche und auch zu dieser Folge einen Podcast-Workbook runterladen
und ganz konkret mit dieser Folge arbeiten und einige Hilfestellungen zur Reflexion bekommen.
Kommen wir einmal zu den Lösungsansätzen.
Wir haben da einmal fünf Schritte zusammengestellt, um die Beziehung zu retten.
Die Schritte beziehen sich natürlich darauf, dass man das Ziel hat, als Paar die Beziehung zu retten.
Es kann natürlich auch eine Lösung sein, sich zu trennen.
Das ist klar, aber wir haben uns jetzt einmal darauf beschränkt, was könnte man tun, wenn man die Beziehung retten möchte, in fünf Schritten.
Der erste Schritt ist, die Situation zu reflektieren.
Wie ist der Ist-Stand und was sind die Herausforderungen, vor denen man steht?
Das ist manchmal gar nicht so einfach, die Probleme zu benennen, die aktuell bestehen.
Häufig ist das so, dass wenn man die nicht aufgeschrieben hat, im Kopf viel, viel größer sind, als sie wirklich sind.
Und auch viel, viel mehr erscheinen, als wirklich da sind.
Und deswegen ist Aufschreiben dort meistens sehr wichtig, um sich dann einfach mal zu strukturieren und auch einen Überblick über die Themen zu bekommen.
Häufig sind die gar nicht so vielfältig, wie man sich vorgestellt hat.
Dazu könnte man auch sehr gut unsere sieben Ebenen der Veränderung nutzen.
Auf der Seite als Powertree auch dargestellt.
Wir haben es aber auch nochmal in einem Dreieck bei uns in den Methodiken drin.
Und da könnte man jetzt auf jeder Ebene schauen, was fühlt sich für die Beziehung hinderlich an und was ist für die Beziehung förderlich.
Und dann gilt es gemeinsam zu schauen, welche Punkte haben die höchste Priorität auf der hinderlichen Seite und wie kann ich diese Punkte neutralisieren oder vielleicht sogar förderlich für die Beziehung gestalten.
Der zweite Schritt ist, ins Gespräch mit dem Partner oder mit der Partnerin kommen.
Wichtig ist immer ein Austausch natürlich.
Darüber zu haben, welche Themen jeder eigentlich hat, also was einen wirklich belastet und woran man arbeiten möchte.
Das ist natürlich wichtig, um eine Klarheit über die Gedanken und Gefühle zu haben.
Einmal für sich selbst, aber auch natürlich, um Klarheit zu haben, was stört oder was belastet den anderen denn.
Das Gespräch suchen hat immer den großen Vorteil, dass man rauskommt aus der Interpretation, also rauskommt darüber nachzudenken oder zu mutmaßen.
Ich habe ja die und die, das ist ja klar und das ist dann die Lösung, sondern wirklich in einen Abgleich zu gehen und zu sagen, ich bringe natürlich meine Punkte, über die ich davor mir genügend Gedanken gemacht habe, hervor und lasse mich dann auch darauf ein, was sind denn die Punkte von dem anderen, ohne meine Interpretation gleich weiterzugeben.
Ja, mal das Kopfkino ausschalten.
Genau.
Dritter Schritt ist, die Systemgesetzverletzungen auflösen.
Also wenn wir die Ebenen der Veränderung oder auch auf der Website unserer Baumwolle.
Dann ist die Basis, das Fundament immer die sogenannte Systemgesetz-Ebene und da drin sind die emotionalen Verletzungen enthalten, entweder als Risse dargestellt, aber das ganze System wird eben wackelig und auch die Ebenen, die darauf aufbauen werden wackelig, sodass eben diese Unsicherheiten kommen.
Wichtig ist, dass diese aufgelöst werden, das machen wir mit der System-Empowering-Methode.
Das heißt, wir gehen an den Punkt zurück, wann war es mal gut und fangen von da ab an, die Emotionen, die entstanden sind, zu lösen und zu schauen, wie hätte man handeln können, damit diese Verletzungen nicht entstanden wären.
Und das impliziert dann eben auch ein Verhalten für die Gegenwart und für die Zukunft, wie man miteinander umgehen kann.
Schritt Nummer vier ist die Kommunikation verbessern und neue Routinen entwickeln.
Dieser Schritt ist natürlich wichtig.
Wie du gerade sagst, ein starkes Beziehungsfundament aufzubauen und da hilft es häufig halt auch, Routinen entsprechend der Probleme zu entwickeln, die man nun anders ja angehen möchte.
Also was möchte ich verändern und mir dann eine Routine, einen Ankerpunkt einfallen lassen, wie man das im Neuen, also jetzt neu angehen würde.
Zum Beispiel, wenn man halt merkt, man hat Probleme in der Kommunikation, dass man dann regelmäßig das Thema Kommunikation,
in den Fokus rückt, indem man Termine vereinbart, wo man ganz bewusst miteinander spricht, also wegzukommen von den Tür- und Angelgesprächen,
sondern hinzukommen in feste Kommunikationszeiten.
Und am Anfang wirkt das vielleicht so ein bisschen komisch, wenn man so eine Routine hat und man sagt, ja, man muss das nicht einfach so entstehen.
Wir Menschen sind halt auch Gewohnheitsmenschen und wir haben uns vielleicht auch daran gewöhnt, dass wir gar nicht miteinander richtig sprechen.
Und durch eine Routine, dadurch, dass wir es wieder in den Fokus rücken,
werden wir ein bisschen dazu gezwungen, das auch im Fokus zu halten.
Damit es im Alltag nicht untergeht, damit man nicht sagt, ja, wir wollten das ja, dann macht man das nicht, sondern man hat einen festen Termin.
Und das muss ja auch nicht für immer ein fester Termin sein.
Das kann ja auch sein, dass wenn man das eine längere Zeit gemacht hat, das ist dann von wie alleine passiert, ohne dass man noch diesen festen Termin braucht.
Dann ist es natürlich wichtig, die Kommunikation zu verbessern in der Hinsicht, dass man sich zum Beispiel vornimmt,
zukünftig sofort zu kommunizieren.
Das ist halt wichtig, damit man selber nicht über seine Grenze geht, damit sich nichts anstaut bei einem und auch um seine eigenen Bedürfnisse sich zu bemühen.
Weil die Bedürfnisse kann der andere nicht erahnen, die müssen ausgesprochen werden.
Aber das kann halt nur alles klappen, wenn ich auch sofort sage, wenn mich etwas verletzt oder wenn ich mir etwas wünsche oder wenn ich ein Bedürfnis habe, das klar auszusprechen.
Und das wäre zum Beispiel auch eine Sache, die könnte man vereinen, zu sagen.
Wir versuchen mal, sobald uns etwas verletzt, sobald wir merken, wir haben ein Bedürfnis, wir haben einen Wunsch, das klar kommunikativ auszusprechen.
Und der letzte, fünfte Schritt ist, dass man sich Zeit nimmt und langfristig an der Beziehung arbeitet.
Also Zeit nehmen heißt, dass man eben feste Zeitslots in der Woche hat für Paarzeit, Reflexionszeit, Organisationsgespräche, was so gebraucht wird, was häufig im Hamsterrad des Lebens bei vielen untergegangen ist.
Und dass man langfristig. Und dass man langfristig dranbleibt und nicht nach wenigen Wochen aufhört, die Partnerschaft zu reflektieren oder an ihr zu arbeiten.
Denn das ist so ein häufiger Fehler, ist super vergleichbar mit einer Diät.
Dann fangen viele an, die Kalorien zu reduzieren und wenn dann das Ziel erreicht ist und sich erstmal gut anfühlt, dann isst man relativ schnell wieder wie vorher.
Dann isst aber auch relativ schnell wieder das gleiche Gewicht drauf wie vorher.
Und das ist eben bei der Partnerschaft ähnlich.
Wenn man dann die ganzen Hebel, die man einsetzt, damit es wieder gut funktioniert.
Kommunikation, Reflexionsgespräche.
Kommunikationsgespräche, Probleme aussprechen, Paarzeit.
Wenn das alles nach und nach wieder sein gelassen wird, weil man denkt, naja, Ziel erreicht, jetzt geht es ja gerade uns wieder gut.
Dann macht es natürlich relativ zeitnah auch wieder den Weg in die andere Richtung.
Das heißt, die Dinge, die dazu führen, dass die Partnerschaft glücklich und harmonisch verläuft, dass man die eben auch dauerhaft beibehält.
Das finde ich immer so spannend, wenn Paare sich bei uns melden, wo es zum Beispiel zu einer Affäre oder zu einem Fremdgehen gekommen ist.
Sie berichten ja ganz häufig, dass sie danach, als es ausgesprochen worden ist oder als es rauskam, ganz viele Gespräche führen miteinander.
Und auch ganz viele tiefe Gespräche häufig führen.
Manchmal wird auch gesagt, so viel wie wir jetzt gesprochen haben, haben wir noch nie miteinander gesprochen.
Also, dass das Leid einen mal so ein bisschen zusammenführt.
Nur leider ist es da auch so, dass es so ein intensiver Moment häufig am Anfang ist.
Und dass es dann auch mit der Zeit immer weniger wieder wird.
Gut, das liegt dann auch daran, dass sie häufig nicht vorankommen irgendwann.
Also dann kommen ganz viele Erkenntnisschritte
und dann fangen sie an, sich im Kreis
zu drehen und dann fehlt das Wissen,
wie es weitergehen kann. Da melden sich
auch viele bei uns dann.
Ja, an der Stelle kann natürlich auch dann
eben die Paartherapie ansetzen und helfen
oder das Coaching mit uns,
sodass ihr entsprechend
lernt, aus der ungesunden Beziehung
rauszukommen, wie ihr euch dabei anleiten,
entsprechende Routinen
zu entwickeln und was
die Hauptaufgabe bei uns im Coaching
ist, ist es, euer Fundament wiederherzustellen,
emotionale Verletzungen aus der Vergangenheit
mit euch zu lösen und
dabei euch gleichzeitig zu zeigen,
wie man über Konflikte spricht,
wie man die Dinge nachhaltig löst
und welche Voraussetzungen
werden gebraucht, welches Wording ist dafür
notwendig, wie kann man akut
in Gesprächssituationen, wenn man
merkt, man verliert die wertschätzende
Haltung, dahin wieder zurückkehren, das sind
alles Dinge, die ihr bei uns im Coaching
dann lernen könnt. Meldet euch
gerne bei uns auf der Website fürs Telefon-Shares-Gespräch
oder folgt uns auf anderen
Kanälen, sendet uns ein Feedback oder
Fragen. Wir freuen uns sehr, für euch
zu hören. Bis dann. Bis bald.
Musik
Musik
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Eine ungesunde Beziehung zeichnet sich durch mangelnde emotionale Verbindung, Einschränkung der Selbstäusserung und ein ständiges Gefühl von Unwohlsein aus.
Es gibt einen klaren Unterschied zwischen toxischen und ungesunden Beziehungen
Ein typisches Merkmal ist das Fehlen eines „Wir-Gefühls“ und der Ersatz durch ein „Ich-Du“-Denken, was zu Entfremdung und reduzierter Gemeinsamkeit führt.
Kommunikationsprobleme, Vermeidung von Themen und zunehmende Konfliktspiralen führen zu negativen Auswirkungen wie Angst, Wut, Traurigkeit und Verlustangst.
Die Beziehung nimmt zunehmend den Fokus ein, während soziale Aktivitäten und persönliche Bedürfnisse im Hintergrund geraten.
Glaubenssätze wie „Wenn wir getrennte Schlafzimmer haben, ist es vorbei“ verhindern ein Verständnis und eine nachhaltige Bewältigung von Konflikten.
Die Rettung einer Beziehung erfolgt in fünf Schritten
Dauerhaftes Engagement ist entscheidend, da flüchtige Bemühungen schnell zu Rückfall in ungesunde Muster führen.
Summary:
Eine ungesunde Beziehung wird durch mangelnde emotionale Verbindung, Einschränkung der Selbstausdrucksfreiheit und ein ständiges Unwohlsein gekennzeichnet. Im Gegensatz zu toxischen Beziehungen, bei denen bewusst Schaden verursacht wird, bezieht sich eine ungesunde Beziehung auf dynamische Muster, die aus mangelndem Vertrauen und einem fehlenden „Wir-Gefühl“ entstehen. Ein typisches Merkmal ist das dominante „Ich-Du“-Denken, das zu Entfremdung und einer Abnahme gemeinsamer Werte führt.
Die Kommunikation wird zunehmend oberflächlich, Konflikte eskalieren, und Themen werden bewusst ausgespart, was zu Angst, Wut, Traurigkeit und Verlustangst führt. Soziale Aktivitäten und persönliche Bedürfnisse rücken in den Hintergrund, während die Beziehung immer mehr den Fokus beansprucht. Glaubenssätze wie „es ist vorbei, wenn Schlafzimmer getrennt sind“ verhindern eine nachhaltige Lösung.
Um eine Beziehung zu retten, werden fünf Schritte empfohlen: Reflexion der aktuellen Situation, offenes Gespräch mit dem Partner, Auflösung von emotionalen Verletzungen, Entwicklung neuer Kommunikationsroutinen und langfristige, regelmäßige Arbeit an der Beziehung. Dabei ist es entscheidend, dass die Beteiligten nicht nur kurzfristig, sondern dauerhaft engagiert sind, da sonst die positiven Fortschritte schnell wieder verloren gehen. Ziel ist es, das emotionale Fundament zu stärken, Konflikte nachhaltig zu lösen und gemeinsame Werte und Grenzen wieder zu etablieren.
FAQs
Eine ungesunde Beziehung zeichnet sich durch ein fehlendes Wir-Gefühl aus, emotionale Verletzungen und eingeschränkte Kommunikation. Die Partner fühlen sich nicht wohl, weil sie sich nicht frei ausdrücken können und sich gegenseitig einschränken.
Eine ungesunde Beziehung zeigt sich durch mangelnde emotionale Verbindung und Konflikte. Eine toxische Beziehung beinhaltet bewusst manipulative oder schädigende Verhaltensweisen, die eher narzisstische Muster aufweisen.
Man bemerkt oft eine Entfremdung, eingeschränkte Kommunikation, Wut, Angst vor der Trennung und ein Gefühl, dass man sich nicht mehr selbst fühlen kann.
Die Beziehung ist oft von gegenseitigem Mangel an Vertrauen und emotionaler Verbundenheit geprägt. Das führt zu einer Konfliktspirale, bei der Themen immer mehr ausgespart oder verschlossen werden.
Man kann erkennen, dass es keine gemeinsamen Werte mehr gibt, dass Gespräche oberflächlich sind und dass die Beziehung zu einem großen Teil der Lebensfokussierung wird, wobei andere Bereiche wie Familie oder Freunde zurückgehen.
Durch fünf Schritte: Reflexion der Situation, offenes Gespräch mit dem Partner, Auflösung von Systemverletzungen, Verbesserung der Kommunikation und langfristige, regelmäßige Arbeit an der Beziehung.
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