Übung macht den Meister.
Den Spruch kennt ihr sicherlich auch, oder?
Aber was ist da wirklich dran?
Kann echt jede und jeder von uns
nur mit genügend Fleiß zum Fußballprofi, zum Sprach-Telent
oder zum Matheas werden?
Welche Rolle spielt dabei das angeborene Talent
und was lässt sich am Ende
auf die richtige Förderung zurückführen?
Und vor allem, wie wird man überhaupt richtig gut in etwas?
Dem gehen wir in der heutigen Folge auf den Grund.
Außerdem gehen wir der Frage nach,
wie entsteht eigentlich loggiges Haar?
Ich bin Sophia Hegesperger, starten wir rein.
Aha!
Sehen Minuten, Alltagswissen.
Ein Podcast von Welt.
10.000 Stunden.
So lange soll es dauern,
um in einer bestimmten Sache zum Meister zu werden.
Also, etwas richtig gut zu können.
Das zumindest war die Annahme des schwedischen Psychologen
an das Errickson.
In seiner Studie aus dem Jahr 1993 untersuchte er Kinder und Jugendliche
die Geigenstundennahmen.
Die besten unter ihnen hatten bis zu ihrem 20. Geburtstag
im Durchschnitt rund 10.000 Stunden geübt.
Für ihn war somit klar, es kommt auf die Übung an.
Mittlerweile gilt diese Teese als wiederlegt.
Unsere Gene, also das Talent, das uns von Geburt an mitgegeben wird,
spielt für Spitzenleistungen eine nicht unerhebliche Rolle.
So konnte zum Beispiel bewiesen werden,
dass Musikerität teilweise angeboren ist.
Forschende konnten einige Gene bestimmen,
die für das Rhythmusgefühl in Probanden und Probandenen sorgte.
Unsere musikalischen Begabungen haben also auch eine erbliche Komponente.
Aber wird dann mit diesem Gehen automatisch aus uns ein Meistermusiker
oder eine Meistermusikerin?
Nein, dazu gehört mehr, sagt Professor Roland Grabner.
Er ist Begabungsforscher und Neurowissenschaftler an der Uni Graz.
Und erforst, wie sich Menschen in ihren Talenten unterscheiden
und wie sich diese Bestmöglichen fördern lassen.
Hallo Herr Dr. Grabner.
Hallo Frau Hegelsberg-Gaben.
In der Begabungsforsschung, da und das scheiden Sie zwischen Begabung und Talent,
worin liegt in der Unterschied?
Das ist tatsächlich ein wichtiger Unterschied.
Begabung bezeichnet das Leistungspotenzial einer Person,
also das Potenzial zu welchen Leistungen man grundsätzlich wehig ist.
Und das ist vor allem genetisch festgelegt.
Von Talent spricht man, wenn eine Person in einem Bereich
schon besondere Leistungen erbringt.
Also zum Beispiel, wenn man bei einem Pianisten, bei einer Pianistin beobachtet,
dass diese oder dir besonders gut Klavier spielt,
dann sagt man, das ist ein talentierter, deiner talentierter Pianistin.
Das heißt, eine Begabung zu haben ist das eine, aber daraus muss ich dann auch noch was machen.
Wie wird denn aus so einem sieben gesagt Potenzial ein Talent?
Die kurze Antwort drauf ist durch Lernen, Training und Übung.
Ganz im Sinne des Sprichwats Übungen macht den Meister oder die Meisterin.
Allerdings, ob dieser Lern, Trainings- und Übungsprozess umgesetzt werden kann,
sodass dann wirklich überdurchschnittliche oder sogar außergewöhnliche Leistungen
versortieren, hängt von vielen Faktoren ab.
Und eines sind natürlich Faktoren, die innerhalb der Person liegen,
wie zum Beispiel die Motivation.
Und weiß natürlich aus der Forschung von Personen, die herausragende Leistungen erbringen,
dass diese Personen über viele Jahre hinweg intensiv trainiert und geübt haben.
Und dieser Training, über so viele Jahre hinweg aufricht,
zu halten, braucht natürlich einen entsprechenden hohe intrinsischen Motivation.
Und dann gibt es ja auch noch die äußeren Faktoren,
welche Rolle spielt in das soziale Umfeld, also Eltern, Schule und so weiter,
beim Erkennen und auch bei der Förderung von Potenzialen.
Das ist tatsächlich der zweite wichtige Einflussbereich.
Das soziale Umfeld spielt ganz einen entscheidende Rolle,
sowohl bei Merkennen der Begabungen, also auch bei der Förderung der Talententwicklung.
Denn die Eltern und die Lehrpersonen sind meistens die ersten,
die diese Potenziale bei Kindern wahrnehmen.
Also zum Beispiel beobachten, dass ein Kind in einem Bereich besonders schnell lernt
oder auch eine nur ein großes Interesse dafür hat.
Und da ist es natürlich wichtig, dass man Kindern die Möglichkeiten gibt,
verschiedene Bereiche kennenzulernen, sich auszuprobieren und ihre Interessen zu erkunden.
Und wenn dann dieses Potenzial eine Begabungssicht bei wird,
gilt es natürlich dieser Talententwicklung zu unterstützen.
Dazu gehört zum Beispiel der Zugang zu entsprechenden Trainingsmöglichkeiten.
Also, wenn man zum Beispiel ein Musik denkt,
oder auch, wenn es im schulischen Bereich ist, ein Beschleunigtes sucht laufen,
das Lehrplanz in dem jeweiligen Fach zum Beispiel bei einer matematischen Begabung.
Und das Sozialeunfeld ist allerdings nicht nur für die Talententwicklung an sich,
verantwortlich, sondern auch dafür, dass die begabten Kinder gut sozial integriert sind
und auch ihre Talente letztendlich zum Wohl der Gesellschaft eingesetzt werden.
Kann man denn sagen, alle Menschen haben von natürlich die gleiche Chance begab zu sein?
Also von Natur aus Nein, denn unser Leistungspotenzial, unser genetisches Leistungspotenzial,
ist natürlich ein Zufallsprodukt, der genetischen Ausstattung von Mutter und Vater.
Und dieses Zufallsprodukt setzt quasi die individuelle Obergrenze,
welche Leistungen man in einem bestimmten Bereich erreichen kann.
Und ob dieses Potenzial allerdings realisiert wird, hängt natürlich von der Umwelt ab.
Also, hier kommt der Zufall auch wieder ins Spiel, denn es hängt natürlich auch vom Zufall
ab, in welche Familie man hineingeboren wird.
Ob die Begabung dort erkannt wird, wird geschätzt wird und zum Beispiel auch gefördert wird.
Und wie entstehen zum Beispiel Hoch- oder Inselbegabungen?
Hochbegabungen sind eben ein sehr hohes Leistungspotenzial,
das auch vor allem durch eine besondere genetische Ausstattung entsteht,
die dann in weiterer Folge natürlich die körperliche und insbesondere die gierne Entwicklung beeinflusst.
Also zum Beispiel weiß man heute, wenn eine intellektuelle Hochbegabung vorliegt,
dann hat das Gehirn eine höhere Informationsverarbeitungsgeschwindigkeit.
Das heißt, es kann Informationen schneller verarbeiten und es kann auch mehr Informationen gleichzeitig verarbeiten.
Und das führt dann dazu, dass auch schneller gelernt wird und schließlich auch höhere Leistungen erzielt werden können.
Aber man muss natürlich auch hier dazu sagen, dass auch Hochbegabte, ihr Potenzial durch Lernantraining und Übung
in Leistungen umsetzen müssen.
Das heißt auch hier braucht es diesen unterstützten Entwicklungsprozess.
Ich habe jetzt auch nach den Inselbegabungen gefragt.
Man liest ja öfter mal, dass geklaut wird, hochbegabte Hettendefizite in anderen Bereichen
und dann einen Gebiet, auf dem sie besonders glänzen, stimmt das denn überhaupt.
Also Inselbegabungen sind von Hochbegabungen abzugrenzen,
weil Inselbegabungen eigentlich ein recht seltenes Phänomen sind,
das auf neurologische Besonderheiten zurückzuführen ist.
Das heißt, Menschen mit Inselbegabungen haben meist eine ganz spezifische, außergewöhnliche Fähigkeit,
wo entgegen sie in vielen anderen Bereichen eigentlich beeinträchtigungen haben.
Zum Beispiel haben Inselbegampte Personen oft Fähigkeit wie zum Beispiel Musikstücke,
nach einmaligen höheren Fehler frei nachzuspielen oder mathematische Berechnungen blitzschnell durchzuführen.
Und sehr viele Menschen mit Inselbegabungen sind auch tatsächlich Autisten.
Das heißt, sie haben entsprechend im sozialen Bereich eben diese Defizite.
Bei den Hochbegabten an sich ist eigentlich die Vorstellung,
dass eine Hochbegabung auch immer mit sozialen oder psychischen Problemen einhergeht,
ein sehr weitverbreiteter Mythos.
Der geht zurück auf einen italienischen Psychiater im 19. Jahrhundert, der gesagt hat,
"Schnie und Wahnsinn ist eng miteinander verknüpft".
Und schon damals wurde eigentlich diese Tese sehr rasch in Frage gestellt und heute weiß man,
dass hochbegabte Kinder sich sowohl körperlich als auch psychisch sehr gut entwickeln.
Das heißt, keiner hört das Risiko für psychische oder soziale Probleme haben,
keine anderen Auffälligkeiten haben, die über der Rate in der Normalbevölkerung hinausgehen.
Wenn soziale Probleme oder psychische Probleme behuchtbegappten auftreten,
dann sind die oft eine Folge von einer unzureichenden Passung mit der Umwelt.
Das heißt zum Beispiel in der Schule eine Unterforderung, die dann letztlich dazu führt,
dass sie sich dann auch nicht mehr dafür interessieren oder eben, dass sie ausgegrenzt werden
von ihren Mitschülerinnen und Mitschulern und das dann auch zur sozialen Probleme zum Beispiel führen kann.
Ja, spannend, danke für die Klarstellung.
Zu guter Letzt würde ich sie noch gerne fragen, was kann denn jeder und jeder einzelne von uns tun,
um die eigenen Stärken besser zu erkennen und dann auch weiterzuentwickeln.
Wenn man auch das Gefühl hat, da wäre noch Potenzial.
Kann man natürlich einiges tun, grundsätzlich ist, dass er kennen und entwickeln
der eigenen Stärken ein lebenslanger Prozess,
den man eben durch verschiedene Aktivitäten ein bisschen unterstützen kann.
Ein Punkt ist natürlich, dass man sich auch immer wieder mal überlegt,
welche Aktivitäten bereiten eine Freude und wo tut man sich auch leicht?
Das und welchen Bereichen lernt man leichter, erreicht man auch relativ rasch gute Kompetenzen.
Da kann man selbst darüber nachdenken, aber natürlich auch andere Personen fragen,
vertraute Personen noch ihren Feedback bitten.
Der zweite Punkt wäre, sich auszuprobieren.
Also tatsächlich sowohl hobbymäßig als auch Berufsmäßig,
Neusmal zu entdecken, neue Möglichkeiten auszuprobieren und schauen, ob das auch wirklich zu einem passt.
Und wenn man dann feststellt, okay, das ist etwas, wo ich sehr viel Freude daran habe,
wo ich mich auch leicht seialisieren kann oder wo ich meine Leistungen verbessern kann,
dann macht es auch Sinn, dass man in diesem Bereich auch tatsächlich eintaucht.
Also sprich, sich mit den inhalten intensiv auseinandersetzt,
was dann meistens ohnehin automatisch passiert.
Vielen Dank für die Einblicke, Herr Dr. Grabener.
Sehr gerne. Vielen Dank für die Einladung.
Und hier schauen wir uns jetzt an, wie entsteht lockiges Haar.
Hallo, hier sprechen Julia Becker und Chris Sommer.
Hallo.
Vielleicht kennen wir uns aus dem Fernsehen von Formaten wie ZDF Magazin Royale oder die Karolinkévekursho.
Wir haben ein Podcast, der heißt "Drinis".
Und da machen wir kommen, die für Leute, die auch, wenn sie den Müll rausbringen,
erst mal eine Fehlstunde hinter der Wohnung zu warten, bis sie nachbar nicht mehr im Hausblut zu hören sind.
Wenn der euch jetzt angesprochen fühlt, dann hört doch mal rein und wenn ich dann bitte auch.
Es gibt jetzt zwischen schon über 200 Folgen "Drinis", der Podcast aus der Komfortzone,
überall, wo es Podcast gibt.
Warum ist das so?
Die kleine Alltagsfrage.
Habt ihr euch schon mal gefragt, warum manche Menschen glatte Haare, andere von Natur aus locken oder wählen haben?
Die Anwart lautet, dass es genetisch festgelegt.
Haare entstehen im Haarfoliegel.
Ist der Foliegel rund, bleibt das Haarmeis glatt.
Ist der oval oder leicht gebogen, dreht sich das Haar und lockt sich.
Die stärker die Krümung des Foliegel, desto deutlicher zeigen sich die Locken.
Ihr könnt euch das so vorstellen, wie bei einem Geschenkband, dass man mit einer Schere kreuselt.
Durch das angestreckte Reiben der Schere verändert sich die Oberfläche des Bändchens.
Es wird leicht beschädigt, sieht sich zusammen und kreuselt sich.
So ähnlich kann man sich das Zusammenspiel zwischen Foliegelkante und Haar-Oberfläche auch vorstellen.
Aber auch die innere Struktur des Haarschafts ist entscheidend.
Bei lockigem Haar kann die Verteilung von Keratin und anderen Proteinen asimitisch sein.
Das führt dazu, dass das Haar unterschiedlich schrumpft oder sich verdreht, wenn es wächst oder trocknet.
Und am Ende spielen auch Umweltfaktoren wie zum Beispiel Luftfeuchtigkeit, Harbpflege
und selbst der Haarwachstumszüchlus eine Rolle dabei, wie ausgeprägterne Locken sind,
ob sie sich nur leicht wählen oder ebenso richtig kringeln.
Spannend finde ich auch, die Struktur unserer Haare kann sich im Laufe der Jahre verändern,
denn auch unsere Haarfolie gilt verändern sich mit dem Alter.
Genauso spielen Hormone eine Rolle, weswegen auch manche ihre Locken erst in der Pubertät bekommen.
Schreibt uns gerne in die Kommentare, welche Haarstruktur ihr habt und ob sich das vielleicht im Laufe
eures Lebens geändert hat.
Weil sie noch eine Frage habt, die euch nicht loslässt, dann meldet euch gerne unter
[email protected], um wir freuen und sie für euch zu beantworten.
Ich bin Sophia Hegelspärger, bleibt neugierig und bis bald.