Der Podcast behandelt den Fall von Christian Ulmen, der in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit erregt hat, und analysiert die damit verbundenen gesellschaftlichen und medienpolitischen Auswirkungen. Der Redner erklärt, dass er nicht auf den konkreten Fall eingehen möchte, sondern vielmehr die Strukturen und Muster erforschen, die in Fällen mutmaßlicher sexueller Gewalt auftauchen. Er kritisiert die Verallgemeinerung von ähnlichen Fällen, insbesondere die Kombination von Promimännern mit Frauen, die als „perfekte Opfer“ dargestellt werden. Ein zentrales Element ist das Bild der Treppe: Es zeigt, dass sexuelle Gewalt nicht nur von „Monstern“ ausgeht, sondern ein Spektrum von Verhaltensweisen ist, die sich auf allen Ebenen der Beziehung manifestieren. Der Redner betont, dass die Unschuldsvermutung im öffentlichen Diskurs respektiert werden muss, um die Rechte von Individuen zu schützen. Er kritisiert, dass Frauen oft als schuldig oder manipulativ dargestellt werden, um ihre Position zu schwächen, und weist darauf hin, dass viele Männer, selbst wenn sie nicht direkt betroffen sind, auf verschiedenen Stufen der Treppe stehen. Der Fall wirft zudem Fragen auf, wie wir Beziehungen beurteilen und welche Rolle die Medien bei der Verbreitung von Vorurteilen spielen. Der Redner fordert, dass wir uns nicht auf ein „perfektes Opfer“ konzentrieren, sondern auf die konkreten, oft versteckten Formen der sexuellen Gewalt und die Notwendigkeit, ein tieferes Verständnis für Frauen und Beziehungen zu entwickeln. Er betont, dass das Wissen um die Vielfalt von Männern und Frauen im Umgang mit sexueller Gewalt nicht nur die individuelle Wahrnehmung ändert, sondern auch die gesamte gesellschaftliche Debatte beeinflusst.
letzte Woche saß ich am Laptop und habe irgendwas gearbeitet und mein Handy hat vibriert.
Und ich habe die Aufmerksamkeit spannende von einem jungen Eichhörnchen
und guck deswegen leider sofort auf mein Handy, wenn es vibriert.
Und ich habe eine Spiele-Eimeldung gesehen und habe irgendwie den Namen "Kulien vernandes"
und Christian Ulben gelesen und habe das über Flogen und dachte "Akrast"
und habe mein Handy wieder weggelegt und habe weiter gearbeitet.
Und habe so wahrscheinlich 20 Minuten später bin ich aufgeschreckt,
wie wenn einem einfällt, dass man eigentlich gerade wo sein müsste.
Und habe dann erst verarbeitet, was die Aussage dieser Eimeldung gewesen sein soll.
Und dann habe ich mir wie ganz, ganz viele andere von euch auch,
die sehr ausführliche, sehr beeindruckende Spielrecherche durchgelesen,
die zu dem geworden ist, was glaube ich jetzt in sozialen Netzwerken der Fall Ulmen genannt wird.
Ich bin nicht ganz glücklich mit dieser Überschrift.
Auch wenn sie nicht irgendwie von einer Person entschieden wurde, ich glaube,
es sollte eher vielmehr der Fall vernanntes sein als der Fall Ulmen.
Aber ich habe die Tage danach ein bisschen wie ein Watte gepackt verbracht.
Und ich muss ganz ehrlich gestehen, dass mir das nicht bei jedem Fall
von mutmaßlich sexualisierter Gewalt passiert.
Auch nicht bei jedem Fall, in denen mutmaßlich ein Promi-Man,
den ich kenne, mit dem ich schon vielleicht gearbeitet habe oder zumindest
auf dem Wend getroffen habe, involviert sein soll.
Es gab in der Vergangenheit einige Fälle, die mich
in der Intensität nicht so mitgenommen haben.
Und ich kann nur vermuten oder erahnen,
warum das ein Fall ist, der mich und viele andere von euch auch so mitgenommen hat.
Aber ich habe die Tage danach immer wieder genau dieses Aufschrecken,
dass ich hatte, als ich die Allmeldung verarbeitet habe, 20 Minuten später.
Hat ich die Tage danach auch, dass ich immer wieder in so einem Zimmer war
und dann als andere Zimmer gegangen bin, um noch mal in Gespräch anzufangen mit Max darüber.
Ich bin so in Zimmer gekommen, meine, das und das ist ja wirklich passiert.
Und dann musste ich immer wieder so einzelne Fakten,
ich musste Fakten einzelnen verarbeiten über Tage.
Und dann habe ich mich natürlich gefragt, wie kann ich in dieser Podcastfolge
über das, was da passiert ist, mutmaßlich reden und da eine Art Mehrwert generieren?
Gibt's irgendwas, was ich beitragen kann?
Gibt's irgendwas, wie ich diesen Podcast nutzen kann, diese Woche,
um vielleicht so ein paar Gefühlen zu helfen, die wir haben?
Ich nehme gerade wahr, dass ganz viele Frauen wahnsinnig wütend und wahnsinnig verzweifelt
und ratlos sind und glücklicherweise nehme ich auch wahr, dass es ganz viele Männer gibt,
die anders ratlos und anders wütend und anders fragend sind.
Und es gibt auch den 3. Gruppe von Leuten, die gewinnt sich ja noch mehr untergruppen,
aber ich nehme eine 3. Gruppe wahr von Leuten, die irgendwie auf der richtigen Seite stehen wollen,
aber auf so ein paar sexistische Logikfehler reinfallen, die wir uns in den letzten Jahrzehnten immer
und immer wieder erzählt haben. Und dann habe ich gemerkt, dass ich mit dieser Folge eigentlich genau das machen möchte.
Ich möchte zum einen ein bisschen versuchen, Trost zu spenden und ein paar Sachen gemeinsam mit euch zu sortieren,
für mich selber und für Leute, die da auch bloß drauf haben.
Und ich möchte wirklich wenig auf den konkreten Fall eingehen.
Ich bin zum einen kein Juristin, zum anderen wurde der Fall so, wie wir ihn gerade kennen,
schon einmal so gründlich aufgeschrieben, wie er aufgeschrieben werden kann, von den Leuten,
die ihn wahrscheinlich monat, wenn ich sogar Jahre recherchiert haben.
Und ich glaube, das, was wir jetzt am besten machen sollten, ist nicht so sehr über den konkreten Fall zu sprechen,
sondern über das, was das mit unserer Gesellschaft immer und immer und immer wieder macht.
Was ich deswegen machen möchte, in dieser Folge ist eine Art ABC des Krauns.
Ich möchte verschiedene Stichpunkte durchgehen, die immer wieder in solchen Fällen auftauchen,
immer wieder in fällen mutmaßlicher sexualisierte Gewalt, egal ob es einen Mietu-Fall war oder einen Fall in einer Beziehung,
Aspekte, die immer wieder beleuchtet werden, Argumente, die immer wieder wieder holt werden und möchte die einfach gemeinsam mit euch sortieren
in der Hoffnung danach ein bisschen klarer und vielleicht ein bisschen gefestig da, mit euch gemeinsam in die nächste Woche zu gehen,
weil ich hoffe, dieser Fall macht klar, dass wir alle noch auf Langen Strecke ganz schön lange streitlos durchbleiben müssen.
Es würde um laufe dieser Folge immer wieder Wageformulierung geben.
Ich habe einige Tage nach der veröffentlichung und dieser Recherche zum Beispiel auf Instagram was gepostet,
wo ich irgendwas formuliert habe, wie etwas, was er da getan haben soll.
Woraufhin mir einige geschrieben haben, krass, warum schreibst du das so Wage? Also das glaubst du ihr nicht.
Und ich möchte einmal wirklich völlig Erdeutlichkeit sagen, ich glaube, Kulinverlandespunkt.
Da ist keine Abwägung, kein Aber dahinter.
Es gibt aber trotzdem einen Grund, wenn man in der Öffentlichkeit über so ein Fall spricht, dass man sich absichern muss, juristisch,
weil gewisse Sachen nicht noch nicht bewiesen sind, eventuell noch nicht bewiesen sind.
Und es einfach so ein paar Grundlagen gibt für Leute, die in der Öffentlichkeit in einem medialen Produkt, wie ich, das gerade tour,
über solche Verdachtsberichterstattung sprechen.
Das würde manchmal dazu führen, dass ich mutmaßlich sage.
Ich sage deswegen auch einmal ganz klar, dazwus gilt die Unschuldsvermutung.
Die Unschuldsvermutung wird am Ende dieser Folge auch noch mal eine große Rolle spielen.
Und das tue ich nicht als privatperson, sondern als tue ich als Person in der Öffentlichkeit, die in einem Medium darüber spricht,
weil das sind die Regeln, die gelten.
Und ich wollte gerade sowas sagen, ich hab keinen Bock auf Briefe vom Anwalt von Christian Ulm.
Ich weiß nicht, ja, es ist ein teurer Spaß, es ist immer ein teurer, unnötiger Spaß.
Deswegen, wenn ihr zwischendurch aufreucht und denkt, wachen, klingt sie da so abwägend.
Oder wenn ich einen Moment in euch zu abwägen klinge, hat das einzigeneinander damit zu tun.
Es ist das gute Recht von Menschen in der Öffentlichkeit geschützt zu werden, zum Beispiel vor einer Vorverurteilung.
Deswegen, dass das gute Recht ist, einzufordern, dass Leute immer wieder in Medien oder in medialen Diskussionen recherchen darauf hinweisen müssen,
dass die Unschuldsvermutung gilt.
Ich habe aber auch das Recht, als Person dahinter zu glauben, was ich möchte.
Und möchte mich ein Gleichzettig halten.
Ich möchte mein Job als Person in der Medienöffentlichkeit richtig machen.
Und gleichzeitig nehme ich mir sehr, sehr raus, als Frau dahinter, als Feministin dahinter.
Dynamiken vielleicht klarer zu sehen, als irgendein Karl Heinz in den Kommentaren, bei Spiegel online auf Instagram.
Das frustrierende Übrigen ist auch an dem, und dann komme ich gleich zu dem ABC des Krauns.
Das frustrierende in den letzten Tagen bei den Leuten, die so sehr auf die Einhaltung von diesen juristischen Regeln leider richtigerweise gepocht haben,
ist, dass diese juristische Systemen auf das da sich berufen wird, eben sehr große Markle hat und die geht es ja auch.
Es geht sehr konkret um diese Gesetzeslücken im Bezug auf das, was da Kohlenvernandes virtuelle Vergewaltigungen nennt.
Das erste A, mit dem ich einsteigen möchte, wir fangen beim A an und enden bei Nichtzett, aber wir enden bei U, den Unschuldsvermutung.
Das erste A ist A, wie A, E, ähnliche Fälle.
Es werden sehr schnell parallel gezogen zu ähnlichen Fällen und die ähnlichen Fälle sind in den meisten Fällen andere prominente Männer, die Frauen schlecht behandeln.
Das ist jetzt erstmal mutmaßlich, Frauen schlecht behandeln. Das ist erstmal super, super, super allgemein.
Der Verweis auf ähnliche Fälle ist für mich etwas, was ich sehr, sehr ungern mache, weil ich nicht glaube, dass die Fälle aus, die jetzt so in der Öffentlichkeit mir zumindest da im Vergleich dran gezogen wurden,
die ähnlichen sich meiner Wahrnehmung auch gar nicht so sehr. Der eine große prominente Fall, der wieder hochgeholt wurde, war Luke Markridge, der andere war Ramstein.
Und eine dritte Fall nicht deutschlandweit, sondern einer der in Frankreich passiert ist und international sehr große Wellen geschlagen hat, ist der von Giselle Peliko.
Der drang parallel zu ziehen, ich finde den Nachvollziehbar, weil man damit versuchen kann, aufzuzeigen, dass es ein System hat.
Ich glaube nur gleichzeitig ist es schwer zu verstehen, was genau mit dem System gemeint ist.
Wenn wir uns den Falleramstein anschauen, ist das ein Fall von ein Rockstar und die mutmaßlichen Opfer sind Fans.
Das ist was ganz, ganz anderes als ein Ehepartner, als mutmaßlichen Täter und das Opfer ist die Ehefrau.
Und wenn man das anfängt, einen Topf zu werfen ist, zwar die Aussage stimmt, wir haben hier Männer, die mutmaßlich Frauen schlecht behandeln, erfüllen all diese Fälle.
Ich glaube nur, dass es uns mehr bringen würde, auf die Unterschiede zu schauen, als auf die Gemeinsamkeiten, um die individuellen Grausamkeiten besser zu verstehen.
Weil man könnte sagen, beispielsweise, dass der Ramsteinfall mutmaßlich ein Mietufall war, weil wir eine Form von Machtmissbrauch haben.
Es ist aber schwer zu sagen, dass ein Fall von Beziehungen, von einem Fall sexualisierter Gewalt zwischen Eheleuten, ist streng genommen kein Mietufall,
weil da keine wirkliche Machtmissbraucht wird. Und auch nicht so Mietu ist, wie Mietu im ursprünglichen Sinne der Erfinderin dieses Phänomenes gedacht war.
Ein anderer Noorse, die mir bei einem Vergleich zu anderen ähnlichen Fällen verloren geht, ist das, und das ist ganz wichtig, hier festzuhalten,
Kulinvernandes ist eine mächtige Frau. Was ehrlich gesagt den Verlauf dieses Fals noch dramatischer machen sollte.
Und wenn wir das alles in einen Topf werfen und sagen, das ist ja quasi wie damals bei Ramstein, wirft man quasi sehr junge, vielleicht 18-jährige Fans,
in einen Topf mit einer mächtigen, einflussreichen, berühmten Frau, die auch schon jemand sehr berühmt, also die war berühmt und mächtig und einflussreichen,
erfolgreich, bevor sie ihren Mann kennengelernt hat. Und diese Noorsten sind einfach, glaube ich, wichtig, um sich das Ausmaß jedes individuellen Falsgenauer veraugen zu führen.
Und gleichzeitig verstehe ich, die drangen die Gemeinsamkeiten darstellen zu wollen, weil die Gemeinsamkeit ist immer, es sind Männer, die glauben Frauen gehören ihnen.
Und ich mir wünschen würde, dass wir die großen, schlimmen Gemeinsamkeiten uns daraus ziehen und dann trotzdem nicht zu schnell ähnliche Fälle alle zusammen in einen Topf werfen,
Wei, wer damit?
nichts gewinnen und ich glaube auch den mutmaßlichen Opfern kein Gefallen tun.
Ich möchte weitermachen mit Baby-Bereichern. Baby-Bereichern im Sinne von Frauen machen das um sich zu
bereichern. Und ich würde euch bitten, eine Sekunde in euch zu gehen und mir zu sagen, ob ihr auswendig
wisst, wie die Frauen heißen, die Mietu angestoßen haben. Und dann würde ich euch bitten, euch zu überlegen,
ob ihr wisst, wer Harvey Weinstein ist. Die Aktivistin, die Mietu etabliert hat, heißt
Tyrannaburg, ist eine Afroamokanische Aktivistin. Die hat Mietu schon 2007 als Phänomen benannt,
weil sie damals dokumentalfilm waren und hat 2007, dass in einem Interview mit einem jungen Afroamokanischen
Mädchen gehört, die und hat diesen Begriff damals zunächst mal auf Erlebten Rassismus bezogen.
Und 2017 hat sie am Dokumentalfilm gearbeitet und umselben Jahr hat die Schauspielerin
Aktivistin Elizabeth Milano diesen Begriff auf Twitter geprägt. Und ich war gezubehaupten,
dass sie, ich muss es auch nachgucken, weil Frauen keine Berühmtheit zu gewinnen haben,
wenn sie sich in die Öffentlichkeit stellen und über sexualisierte Gewalt sprechen. Ich weiß,
dass das für einige von euch so wirken mag. Ich glaube, dass es wahrscheinlich zwei Publikums
geben wird, die diese Folge hören. Das eine ist wahrscheinlich mein Stammpublikum und das andere ist,
Leute, denen ihr vielleicht diese Folge geschickt habt, weil sie eher zu der zweiten Gruppe gehören,
die ich eben formuliert habe, die die vielleicht Dinge kritisch sehen oder vielleicht auch mal den
einen oder anderen kritischen Kommentar auf Instagram geleigt haben und ihr hofft, die vielleicht ein
bisschen zu bekehren. Das heißt, ich versuche immer zu zwei Gruppen gleichzeitig zu sprechen. Es
gibt nichts zu gewinnen und ich verstehe, wenn es für einige im ersten Moment einer so großen
Welle so wirkt, als wäre das eine ausgeklügelte PR-Strategie. Ich verstehe das aus zwei Gründen,
weil wir in dem kurzen Moment, in dem einen Fall von sexualisierter mutmaßlicher sexualisierte
Gewalt veröffentlicht wird. Leute in sozialen Netzwerken sehr, sehr intensiv in diese Fälle eintauchen
und sehr, sehr intensiv auch sich die Individuen, um die es da mutmaßlich geht anschauen. Und man
auf einmal den Eindruck hat, dass diese Frau, die über diese mutmaßlichen Taten spricht, superpräsent ist
und überall Interviews gibt und überall gelobt wird und überall Zuneigung bekommt. Und der andere
Grund, weswegen ich verstehe, dass man das denkt, ist, dass wir eine Kultur haben, in der wir Frauen
mistrauen. Und das ist in, ich warge zu behaupten, unsere DNA, dass wir glauben, dass eine Frau aus
verletztem Stolz oder aus Selbstsucht oder Eigennutz oder einem anderen niedertrechtigen Beweggrund
an die Öffentlichkeit geht und einen Mann versucht anzuschwerzen, um selber daraus Profit zu schlagen.
Die hinterhaltige nicht vertrauenswürdige Frau ist ein Narrativ, was viel etablierter ist in unserer
Gesellschaft als das Narrativ vom missbräuchlichen Mann. Und deswegen verstehe ich auch, dass es
Leute gibt, die das denken. Nicht, weil es wahr ist, sondern weil wir gelernt haben, Frauen für
hinterhaltige Schlamten zu halten, wenn sie über die Dinge sprechen, die ihnen passiert sind, statt Männer für
wiederliche Schweine zu halten. Und ich würde mir wünschen, dass wir festhalten, dass es keine
Bereicherung dabei gibt. Es gibt nichts zu gewinnen. Es gibt vielleicht einen Rechtsstreit zu gewinnen,
aber der passiert vor Gericht und nicht in der Öffentlichkeit. Die Öffentlichkeit ist so erbarmungslos
und so gut vernetzt auch, was mächtige Männer angeht, die solche Sachen nicht nachhaltig für
Karriere gewinnen sehen möchten, dass es da nichts zu holen gibt. Mir fällt kein Fall ein
aus sowohl deutschlandweit als auch international, wo man wirklich guten Gewissens sagen kann, dass
eine Frau über etwas, was ihr passiert ist gesprochen hat und danach eine nachhaltige Karriere daraus
schlagen konnte. Das ist ja der häufige und gerne, gerne benutzte Vorwurf. Und jeder vermeintliche
um die Buchvertrag oder jeder Einladung in ein Talkshow, den man prädisieren möchte, den eine Frau
in so einem Fall bekommt oder angeboten bekommt, ist ein Tropfen auf den heißen Steinen für die
ganzen Möglichkeiten, die sie durch dieses öffentlich machen, nicht mehr bekommt. Und für jeden Buchvertrag
über den vielleicht der eine oder die andere von euch sich mal aufgeregt hat, weil jemand der
Mutig genug war, über seine Erfahrung mit Sex und Seder Gewalt zu sprechen, aufgeregt hat,
für jeden dieser Buchvertrag, den ihr seht, gibt es 14 schwarze Listen von Produktionsfirmen auf den
diese Leute stehen. Ich würde gerne weiter machen mit E wie einer von den guten. In den Tagen,
nachdem dieser Fall öffentlich geworden ist, gab es viele für Ministern, die sehr schnell gesagt haben,
wo sind die Männer? Warum empören sich gerade nur die Frauen? Warum ist nicht eine einzige? Warum ist
sich ein einziger Mann gerade mit uns an der ersten Reihe und ist wütend und äußert sich? Und
dann gab es in Reaktion darauf einige Männer, die sehr klare für mich irgendwie sich sehr authentisch
anführende Statements gepostet haben, indem sie sich vor allem auch an andere Männer gewendet haben.
Das ist jetzt, glaube ich, völlig unabhängig von diesem Fall so, dass männliche Comedians häufig
eine eher männliche Zielgruppe haben als eine feministische Aktivistin. Zehn Reiner hat zum
Beispiel etwas gepostet, Oliver Kalkof auf Old People, also das war nicht auf meiner Bingo-Card,
aber war eins der Statements, das mir am meisten beeindruckt hat. Niklas und David, ich vergesse mit
Sicherheit gerade Spenjamil von Stuttgart-Barre, der eng mit Christian Ullen befreundet ist, war fragezeichen,
I don't know. Da waren einige Sachen dabei, die mich in der Klarheit und in der analytischen
Schärfe beruhigt und auch ein bisschen beeindruckt haben und beeindruckt ist dann direkt der
nächste Stichpunkt, weil ungefähr 24 Stunden, nachdem die ersten Männer diese wirklich guten
Statements rausgehauen haben und dafür auch eine erleichterten Applaus bekommen haben von
auch weiblichen Vorlorinnen, gab's die ersten Leute, die auch richtigerweise gesagt haben, warum
applaudieren wir jetzt Männern, die sich auf unsere Seite stellen und es sollte eigentlich selbst
verständlich sein, warum kriegen diese Männer mehr Applaus als Frauen, die das Ganze schon seit Jahrzehnten
sagen. Und ich verstehe dieses Gefühl, ich glaube aber, dass wir uns damit anfreunden müssen,
dass die Erleichterung damit zu tun hat, dass es auch nicht selbstverständlich ist und in Zukunft
auch nicht selbstverständlich sein wird und die Reise zu dieser Position für Männer schwerer war
als für Frauen und das ist natürlich eigentlich erst recht schlimm und es ist eigentlich auch nicht
eine rationale Begründung dafür, dass man dafür dann Applaus verdient hat, wenn man als Mann endlich
2026 auch mal ein gutes Statement zu sexualisierter Gewalt rausgehauen hat und ich verstehe auch jede
Frau, die keinen Bock hatte, da dann wow, drunter zu schreiben und danke für deine Solidarität. Ich gehöre
aber zu der Gruppe, die ganz ehrlich sagen muss, ich bin im Moment einfach erleichtert um jeden Mann,
den ich auf meiner Seite wählen darf und ich nehme dann in Kauf, dass diese Männer in einer Gesellschaft,
die Männer lieber belohnt als Frauen, mehr belohnt werden als Frauen, die das Ganze schon sehr, sehr
lange sagen. Es hat aber vielleicht auch ein bisschen damit zu tun, dass ich zu den Gehörer, die solche
Sachen schon lange sagen und ich irgendwie einfach Frieden damit gefunden habe, dass ich eine
durchgedrehte Fotze bin, wenn ich sowas sage, aber ein männlicher Comedien halt ein kultiger Typ
für das nächste Tourmann-Tickets kauft. Das klingt super verbittert, ich glaube, dass es nicht so
verbittert, in mir sich anfühlt, wie es klingt, es ist eher was, womit ich mich abgefunden habe und ich
nehme mit Kurshand, jeden Mann, der sich in dem Moment auf unsere Seite stellt und mir ist dann
egal, ob es performativ ist, weil wir reden hier sowieso, das muss man vielleicht auch mal dazu sagen von
sozialen, wir reden über sozialen Netzwerke, alles, was wir hier tun, ist performativ. Ich würde
wagen zu behaupten, dass jedes Statement von jedem Menschen egal, ob man oder Frau, egal ob
Feministin oder jemand, der kurz danach einfach für sich entdeckt, dass Feminismus vielleicht doch
eine coole Sache ist, mit abstrichen performativ ist, weil es muss performativ sein, um möglichst viele
Leute zu erreichen. Die andere Sache, die ich aber bei einer von den guten, bei dieser Sache,
die man dann über Männer gesagt hat, die coole Statements gepostet haben, auch dazu sagen möchte,
ist, dass ich befürchte, dass wir den Fehler machen, gerade Männer zu unterteilen in zwei Gruppen,
es gibt die Guten und es gibt die Schlechten und die Guten sind die wenigen die Statements posten
und dann gibt es viele, die eigentlich was Posten wollten, aber es sich nicht getraut haben, weil
sie dachten, sie sagen vielleicht was Falsches, die sind aber auch noch die Guten und dann gibt es
irgendwann die Schlechten. Es geht bei Sexismus, bei Frauen, und auch bei der Frage, wie wir Frauen beschützen
können, aber wie wir uns auch als Frauen selbst beschützen, leider sehr viel um Nuorsen. Es geht eben
nicht darum, dass von jetzt auf gleich, man einen von den Schlechten trifft und dann verändert sich
das Leben, es ist ein Spektrum, auf dem Männer sich bewegen und dieses Spektrum heißt, wie sehr
respektierig Frauen. Und einen absolut verteilen Fehler meiner Meinung nach, den wir machen, wenn wir
in diese Logik gehen, einer von den Guten und das einer von den Schlechten, ist, dass wir denken,
die Guten bleiben immer gut, die Schlechten bleiben immer schlecht, das ist auch etwas, was eingewebt
war in Fälle, in den vergangenen Jahren, wenn vermeintliche Vorzeige für Ministern auf einmal in
die Öffentlichkeit gegangen sind, um über ihre toxischen Beziehungen, die sie zu Frauen geführt haben,
sprechen, weil man gedacht hat, er war doch einer von den Guten und ich glaube, dass es, es gibt nicht
einer von den Guten und das meine ich nicht im konfrontativen Männerhassenensinneausweise, das meine ich
im Sinne von, in dem Moment, in dem wir anfangen zu glauben, dass ein Mann einer von den Guten ist und
die anderen sind deswegen schlecht, erlauben wir Männern sich auch selber als einer von den Guten zu
bezeichnen und wer erst mal denkt, dass er einer von den Guten ist, hört auch auf sich zu fragen, ob
die Sachen, die er da denkt, macht, sagt und seinen Kumpels erlaubt nicht vielleicht doch schlecht sein könnten.
Es ist also ganz, ganz, ganz, ganz fatal, für mich, dass diese Logik sich gerade so einschleicht,
wir haben auf der einen Seite das absoluten ober furchtbaren Mann, der eine ganz schlimme Sache
gemacht hat und auf der mutmaßlich und auf der anderen Seite haben wir die Guten, die darüber empfehlen.
Und auch das meine ich nicht so konfrontativ, wie es, glaube ich, gerade klingt, gerade auch die guten haben, das in sich nächstes Jahr ein furchtbares Arschloch zu sein.
Und ich hoffe, dass die wirklich guten, das genau das über sich wissen.
Und es gab auch einige Statements, die sehr klar damit umgegangen sind, dass, wenn man in diesem System groß wird, dass einem vermittelt,
dass man als Mann im Grunde immer anrecht hat auf Frauen um einen Romegal, in welcher Form, in welcher Art von Ressource man von dem Moment haben möchte,
dann läuft man eben auch Gefahr, dass nie so ganz aus seinem System raus zu bekommen.
Und es gibt ganz viele tolle Männer, es gibt ganz viele harmlose Männer auch.
Aber wenn wir über so ein performatives Empört sein und schockiert sein, darüber was manche Männer machen können reden,
dann glaube ich, tun wir so als sei sexualisierte Gewalt eine Sache, die wenige, wenige, wenige schlimme Männer aus sich rauskriegen
und alle anderen Männer stehen fassungslos daneben. Und es ist sehr viel mehr ein Spektrum, als dass es eine zwei Gruppenunterteilung ist.
Geh wie Generalverdacht. Leute haben nach solchen Fällen immer Angst, dass Männer jetzt unter Generalverdacht stehen und ich würde sagen, damit müsst ihr leben.
Männer haben Angstvergeneralverdacht, ich habe Angst davor vergewaltig zu werden.
Und wenn es Männer unter euch gibt, die diese Folgen hören, die genau diesen Generalverdacht anbrangen oder angebrannt werden, wissen wollen,
muss ich euch sagen, dann seid ihr nicht einer von den Guten.
Der Generalverdacht gehört dazu, der Generalverdacht ist die einzige Möglichkeit, gerade im Moment die Welt zu sortieren.
Weil es gibt eben, wie gerade versucht zu erklären, nicht die guten und die schlechten, es gibt erst mal Männer, die potenziell sowas machen.
Und dann gibt es Frauen, die potenziell Opfer davon werden.
Nicht jede Frau, nicht jeder Mann, aber es ist erst mal die erste und deswegen wichtigste Kategorie, um so einen Fall zu greifen.
Es geht hier um ein System. Es geht nicht darum, dass ein Individuum, ein Individueller E-Mann der Meinung war, dass seine Individuelle Frau ihm irgendwie gehört.
Deswegen bin ich auch kein Fan davon, so in die Seele von einem mutmaßlichen Täter reinzukriegen und sich zu fragen, wie konnte er das machen?
Die individuellen Beweggründe spielen mit Sicherheit eine Rolle, aber gleichzeitig ist ganz wichtig, sich zwar Augen zu führen.
Das System, was damit spielt, ist nochmal Männer, die glauben, dass Frauen ihnen gehören.
Der Generalverdacht ist etwas, was immer wieder in solchen Fällen angeprangert wird.
Und da ist auch der unausgesprochene Vorwurf dabei, dass irrazinale Feministin jetzt wieder diesen Anlass nutzen, um Männer abzuhassen.
Und ich will einfach ganz klar sagen, der Generalverdacht ist das einzige, was kurz bleibt.
Der Generalverdacht ist auch etwas, dem kann man sich wieder entziehen, durch seine Taten, durch seine Solidarität.
Und der Generalverdacht zieht ja auch wieder weiter, so wie die Öffentlichkeit von jeder Art dieser Art weiterzieht.
Wenn Männer Angst haben müssen, vor Generalverdacht und Frauen Angst haben müssen, vor Vergewaltigung, kann man trotzdem auch sagen, der Generalverdacht verlässt die Männer irgendwann wieder und die Angst vor der Vergewaltigung bleibt.
Das nächste Wort.
Eben wie Monster. Egenverwand mit einer von den guten, was wir eben schon gesprochen haben. Ich habe in den letzten Tagen wahnsinnig häufig das Wort Monster gehört.
Ich habe auch gehört, dass Leute gesagt haben, dass es einen monströse Taten hat.
Und ich kann sehr, sehr gut nachvollziehen, warum man dieses Wort benutzen möchte.
Zum einen, wenn man sich abgrenzen, davon, was da jemand mutmaßlich getan hat, man möchte klar machen, dass es die eigene Forschungskraft übersteigt, was ich total nachvollziehen kann bei Männern und Frauen.
Ich weiß, dass diese Fassungslosigkeit, die ich gespürt habe, ganz viele Männer auch in meinem Umfeld gespürt haben, so eine nicht begreifen vom Umfang, von dem, was da passiert sein soll.
Deswegen habe ich absolutes Verständnis für den Begriff Monster. Ich verstehe, dass man mit jeder Phaser seines Körpers sagen möchte, was für einen widerlich, dass es unmenschlich was da passiert ist.
Das ist ein Monströs, was da passiert ist. Und trotzdem würde ich am liebsten jede menschen verbieten, das Wort Monster zu benutzen, in dem Moment.
Wenn wir uns Frauenhast einmal kurz gemeinsam wie eine Treppe vorstellen, die sehr, sehr lang mit sehr, sehr vielen Stufen und ganz oben, wenn man die ganze Treppe des Frauenhastels hochläuft,
erreicht man oben die Monstrosität, dann erreicht man das vollumfängliche Frauensexualisierte Gewalt an tun, die Fake Pornos von den verbreiten Vergewaltigungen, die ganzen Monströsen Sachen, die, die wir nun Monster zu trauen.
Und ganz unten dieser Treppe, für die Leute, die noch nie eine Stufe der Treppe des Frauenhastels bestiegen haben, da sind dann die Guten.
Und da stehen dann wahrscheinlich die meisten Frauen und hoffentlich viele Frauen, da stehen aber auch ganz viele Männer und die gucken fassungslos auf diese lange weite Treppe und erkennen ganz weit weg entfernt von sich die Monster.
Aber sie müssten ganz, ganz viele Treppenstufen noch nehmen, um überhaupt in die Nähe dieser Monster zu kommen.
Und dieses Bild halte ich für absoluten Quatsch, der total fatal ist.
Die Wahrheit ist, dass nicht die Monster am einen Ende der Treppe stehen und die meisten anderen fassungslosen Männer am anderen Ende der Treppe stehen.
Die Wahrheit ist, dass es auf jeder dieser vielen Treppenstufen Männer gibt, die darum stehen.
Und diese Treppenstufen sind unten noch harmlos, das sind sexistische Witze, das ist nie die eigene Mutter gelernt haben zu respektieren.
Keine Kunst von Frauen konsumieren dieser ganze Softcore-Gram, über den wir normalerweise in diesem Podcast reden, wo wir manchmal Leute schreiben und sagen, ja, man kann es aber auch jetzt wirklich zu ernst nehmen.
Die meisten Sachen, die für einige von euch vielleicht wie Kleinigkeiten wirken, wohnen verbitterte für Ministerin, wie der zu kleinteilig ist und wie der zu viel einfordert.
Das sind die Einstiegsdrogen für Frauenhast.
Man kommt nicht an die letzte Treppenstufe des Monströsen, ohne diese ganzen anderen Treppenstufen mit Erklommen zu sein. Das heißt noch lange nicht, dass jeder, der einen oder zwei oder vielleicht auch zehn von diesen Treppenstufen erklommen hat, automatisch weiter nach oben läuft.
Es heißt aber trotzdem, dass man sich auf dem völlig falschen Weg befindet. Und es ist eben kein Kavaliersdelikt über Frauen sich lächerlich zu machen. Es ist kein Kavaliersdelikt, Frauen im Internet im Schutz der anderen imithehrt runterzumachen.
Es ist kein Kavaliersdelikt, sich nicht für Frauen zu interessieren, wenn sie nicht die eigene Mutter oder die eigene Lebenspartnerin oder die eigene Tochter sind.
Das ist kein Kavaliersdelikt, erst sexualisierte Gewalt zu verstehen, wenn man sagt, stell dir vor, es wäre deiner eigenen Tochter passiert, weil sexualisierte Gewalt sollte auch dann schlimm sein, wenn es nicht eine Frau betrifft, die du persönlich kennst.
Einen der Treppenstufen, wenn wir uns kurz bei der Medienbranche der Öffentlichkeit bleiben, ist sich in so einem Fall nicht äußern, aber dann in drei Monaten wieder in dem eigenen Kultpodcast oder der Kultferensersendung zu erzählen, was man für ein geiler Vorzeigefeminist ist. Aber da hatte man dann gar keine Lustigte zu äußern. Es gibt so unendlich viele Treppenstufen auf dieser Treppe.
Und die wenigsten Männer werden jemals auf den letzten Ankommen und ein Monster sein, aber die wenigsten Männer werden auch nie eine dieser Treppenstufen erklimmen.
Das Ganze als Monströs zu bezeichnen, befreit uns von der Verantwortung, uns diese Treppe immer und immer wieder vor Augen zu führen, als Männer und Frauen.
Diese Wut, die ich, wie viele andere Frauen auch gerade Spüra hat, auch damit zu tun, dass ich wahrscheinlich weiß, dass ich immer noch zu viel durchgehen lasse, Männern, mit denen ich mal gearbeitet habe, Männer, die ich irgendwo Treppe, ich glaube, ich bin schon zu lange verbitterte für Ministerin und zu sagen, Männer in meinen engsten Umfeld, da habe ich es sehr eng, da habe ich es sehr streng aussortiert.
Aber trotzdem trifft man auf Männer, auf Veranstaltung, im Büro, auf eine bürichende Situation, die diesen kleinen, herablassenden Witzner, Jungfrau gegenüber machen, oder die eigene Partnerin schlecht behandeln, oder über die eigene Tochter abfällig reden.
Diese ganzen Kleinigkeiten, die er immer und immer wieder unterkommen, wo man dann oft die Streitelustigkeit, die man in Social Media gerne zuschauen stellt, ein bisschen verliert.
Und es wird, es ist wahnsinnig ungerecht, aber es ist immer schon wahnsinnig ungerecht, was das angeht, werden wir kämpferischer sein müssen.
Wir werden manche Männer, die auf diesen Treppenstufen stehen, darunter treten müssen, wenn wir wollen, dass die am unteren Ende der Treppe wieder ankommen.
Das ist auch das Angst einflösen und daher kommt wahrscheinlich der Großteil meiner Wut und wahrscheinlich auch die Wut von anderen Frauen. Wir sind leider darauf angewiesen, dass Männer uns dabei helfen. Und das ist nie eine gute Situation im Feminismus, historisch gesehen.
Es gibt Netzwerke, es gibt Orte an den Hängen Männer mit Männern ab. Es hängen auch Frauen mit Frauen ab, aber wir reden hier gerade hier von der gut maßlichen Täterseite.
Es gibt Klicken in den Hängen mit Männern mit Männern ab, es gibt ganze Roger, die kommen im Grunde bis heute ohne Frauen aus. Es gibt Firmen, die ganz große wichtige Produkte, die ihr alle liebt macht, da kommen, da gibt es nur Männer.
Eure Kumpels hängen mit anderen Kumpels ab, Büros, in denen ihr arbeitet, bestehen aus Chefetagen, in denen nur Männer sind.
Wir müssen anfangen uns darauf zu verlassen, dass andere Männer von diesen Treppenstufen runter treten. Und ich meine, nicht mit verlassen, wir sollten uns darauf verlassen im Sinne von entspannt sein, weil die werden das schon machen.
Das Große, die daran ist, wir werden früher darauf angewiesen sein, dass es irgendwann Männer gibt, die das genug schneiden, um uns dabei wirklich zu helfen. Was uns definitiv nicht hilft, ist superklickbaityposts vorzubereiten und zu sagen, guck mal, ich habe jetzt so lange nachgedacht, ich bin so ein toller Typ.
Also, ich bin richtig, wir fast gar nicht mehr mit dem mutmaßlichen Täter befreundet sein, so ein toller Typ bin ich. Wir müssen uns auf Männer verlassen und damit zu tun, dass wir strenger mit Männern ins Gericht gehen müssen. Und das würde früher das später dazu führen, dass wir ihn nicht mehr beeindruckt sind von den "sharableposts", die die alle machen.
Das Knifflige für Männer wird sein, wenn die versuchen, andere Männer die Treppe runter zu treten, dass sie einsehen müssen, dass sie mit auf der Treppe stehen. Und das ist gerade für die, die sich selber für gute Männer halten, super hart.
Wenn ich so auf meine letzten zehn Jahre in dieser Branche gucke, habe ich bemerke ich bei mir, das muss da, dass ich mit Männern, die, welche von den guten sind, mit denen ich in Agenturen war oder mit denen ich zusammen auftrete oder die mich irgendwie fördern, viel, viel, viel herrtern ins Gericht gehe, den viel konfrontativer Sprüche drücke, als mit Männern, die ich eh nicht genug respektieren zu glauben, dass sie jemals auch nur ein für mindestens Gedanken aus ihrem komischen
singen Songwriter-Körper rausgepresst bekommen.
Weil ich glaube, dass diese Männer viel zu häufig denken,
dass sie mit uns gemeinsam am Fuß der Treppe stehen.
Und in Wahrheit stehen sie in dem Moment,
in dem sie mit Leuten abhängen, die sexistische Witze machen,
oder ihre Frauen betrügen, oder ihre Frauen betrogen haben,
oder sich nicht um ihre Tochter kümmern,
oder nicht mit Frauen zusammenarbeiten,
oder Frauen nur befristet einstellen,
aber Männern magischerweise immer unbefristete Verträge geben,
oder Frauen schlechter behandeln,
oder nicht über die Witze von Frauen lachen,
oder nur Netze Frauen sind, mit denen sie ins Bett wollen,
oder nur Netze Frauen sind, die ihnen was bringen,
oder nur Netze Frauen sind, mit denen sie verwandt sind,
oder mit denen sie mal im Bett waren.
All diese Dinge, in dem Moment, in dem Männern abhängen,
die diese Dinge tun, stehen sie schon auf einer der Treppenstufen.
Weil sonst werden sie gar nicht nah genug dran,
in anderen Männern um sie untertreten zu können.
Und das ist ein unermesslich großer Wunsch von mir,
dass wir, wenn wir auch nur eine Erkenntnis gemeinsam
als vielleicht gesamtgesellschaft aus diesem schrecklichen Fall ziehen,
ist, dass die Männer, die schon deutlich besser sind als andere Männer,
immer noch auf der Treppe stehen irgendwo,
und das Schleunis runterkommen sollten,
und im besten Falle entweder andere Männer mit sich runterziehen
oder die da alleine stehen lassen.
Für alle, die die jetzt denken, was soll das bringen?
Warum soll ich mich jetzt dahin stellen und sagen,
"Hey, den Witze du gerade gemacht hast, der war super geschmacklos",
oder hör mal bitte auf, über diese Frau,
die an der Barsche zu reden, ihr werdet überrascht,
wie unkomfortabel sich ein sexistischer Witz anfühlt,
wenn niemand über ihn lacht.
In dem Moment, in dem man über einen sexistischen Witz nicht mehr lacht,
ist er entlarvt, als das, was er immer nur war, nämlich Sexismus.
Sexismus, der einigermaßen gut geschrieben,
das wir hiegel gefunden hat, um sich zu manifestieren zu dürfen.
Es gibt also weniger Monsters als wir denken,
und es ist vielmehr ein Spektrum, als wir erhoffen.
Und ich würde sehr hoffen, dass die Leute,
die das Bildertreppe eingängig war, sich dadurch ermuntert fühlen,
dass Klischee der humorlosen Feministin
oder das humorlosen Feministen gerne in die Realität zu tragen,
weil manche Sachen sind einfach nicht witzig.
Manche Sachen sind einfach nicht witzig,
auch wenn es dein bester Freund macht.
Kaby Karelmann, häufig rangebrachtes Beispiel,
wenn Leute in den Kommentaren sich wünschen,
dass wir eine Recherche nicht glauben,
weil der Fall Karelmann sollte uns gezeigt haben,
dass wir mutmaßliche Täter sexualiser Gewalt
nicht vorverurteilen sollten.
Ich habe mich versucht, ausführlich genug in den Fall Karelmann
damals einzulesen, für alle, die ich ehrlich gesagt ist,
auch aus altes Gründen nur so ein bisschen peripherer mitbekommen haben,
als es gerne bekommen hätten ist.
Karelmann wurde von einer ehemaligen Abfähre-Situation-Ship.
Damals hätte man es so nicht genannt.
Er vergewaltigung vorgeworfen, und er wurde nicht verurteilt.
Und das Ganze war ein absolutes,
ich weiß nicht, ob es in die russischen Unterschied gibt,
zwischen nicht verurteilt oder freigesprochen.
Falls es den gibt,
I don't know, I'm sorry.
Ein Gericht hat nicht festgestellt, dass er das getan hat.
Und dieser Fall wird immer rangebracht,
davon Leuten, die eigentlich jeder Art von Empörung
um keinem ersticken wollen.
Und der Fall Karelmann war vor allem medial auch ein absolutes Fakfest.
Ähm, verschiedene Medien haben sich da auf verschieden tendensiöse Arten
fast eingemischt in den Verlauf der Fälle,
hatten sehr klare Agendas, hatten vor allem auch einfach
sehr groß Interesse daran, Zeitungen zu verkaufen.
Irgendwann ist man an dem Klaster Fakten moment angekommen,
an dem Alice Schwarzer, eine Gerichtskulumne bei der Bildzeitung geschrieben hat,
was heute weniger überraschen ist als damals noch.
Und der Fall Karelmann hat strukturell nichts mit diesem Fall zu tun.
Und das ist vielleicht auch noch mal eine kurze Klammer zum Einstieg
avi-ähnliche Fälle.
Häufig ähnen sich diese Fälle gar nicht so sehr, wie man denken möchte.
Das stimmt.
Karelmann ist und war der Karelmann Fall ist und war ein Mann,
das Beispiel dafür, wie vor allem Massenmedien sich fehlverhalten können,
wenn sie auf Kosten eines mutmaßlichen Tätters
vor allem einfach Auflage machen wollen.
Aber, eine der schockierenden und auch sensationellen,
also eine von Sensationsgeilheit,
sensationellen Sachen in diesem Fall war,
dass der von jetzt auf gleich auf kam.
Karelmann wurde, wenn ich das Retina-Rindung habe, auf einem Rollfeld abgeführt,
da ist irgendwo gelandet und wurde dann in Untersuchungsaft gesteckt
und war auch wahnsinnig lange in Untersuchungsaft.
Das war ein Fall, der wurde inhaltlich während der juristische Teil
dieses Fals schon passierte, aufgedröselt.
Das macht nicht klein, was da passiert ist.
Nur vergleichen wir da Äpfel und Böhnen.
Wir haben gerade ein Fall, in dem ein sehr renovierte Nachrichtenmagazin Deutschlands,
mit sehr fähigen Journalistinnen, lange, lange, lange diesen Fall recherchiert hat,
Quellenausg untersucht hat, Menschen interviewt hat,
dem mutmaßlichen Täter einen Fragenkatalog zu gesendet hat,
auf denen er nicht reagiert hat, mit den Anwälten des mutmaßlichen Täter,
das Hintergrundgespräch unter gewissen Bedingungen geführt hat.
Das hat also nichts strukturell mit dem Fall zu tun,
mit dem man es vergleichen möchte.
Noch mal, ich verstehe das Mahnende darin.
Es gibt damit Sicherheit, Mahnende Aspekte, die man daraus ziehen sollte,
gerade als Medienschaffende.
Aber die meisten, die von uns in sozialen Netzwerken
gerade über diesen aktuellen Fall sprechen,
sprechen darüber als Privatpersonen, die schockiert sind.
Und nicht als Chefredakteure von großen Zeitungen.
Ich finde, das ist wichtig, sich vor Augen zu halten,
dass der Fall Kachelmann Medien geführt war.
Und das ist richtigerweise empört, was da unter anderem passiert ist.
Aber was hier gerade passiert hat, nichts, nichts, nichts damit zu tun,
bis auf wieder die einzige Sache, die der Potenziell eine Gemeinsamkeit sein könnte,
ist ein Mann, der potenziell einer Frau etwas angetan hat.
Und nicht jeder Fall, wo ein Mann, einer Frau potenziell etwas angetan hat,
ist die gleiche Sache.
Es wäre so, als würde man sagen,
dass jemand, der bei einem illegalen Autorinnen auf den Kudern
drei Kinder totfährt, im Grunde ist gleichgemacht,
wie jemand, der bei Ororstere über die Ampel gefahren ist,
und die beiden saßen in einem Auto.
Manchmal haben diese Fälle auch strukturell nichts miteinander zu tun,
auch wenn bei beiden Männer und Frauen vorkommen.
Pee, wie perfektes Opfer.
Hier haben den vergangenen Jahren eine Sehnsucht wahrgenommen nach dem perfekten Opfer.
Nach der Frau, der man glauben möchte, dass sie wirklich sexuell belästigt wurde,
dass sie wirklich vergewaltigt wurde,
dass sie wirklich das Opfer einer toxischen Beziehung war.
Und das perfekte Opfer zeichnet sich durch unterschiedliche Sachen aus.
Das perfekte Opfer hat das Hex, aber nicht zu viel Sex,
aber nicht zuhübsch. Es schlau, aber nicht zu schlau.
Es ist einflussreich, aber nicht zu eintenflussreich.
Es ist süß, aber nicht nur ich.
Es ist im besten Fall eine unscheinbare, liebe süße Weiße, Frau.
Vor allem ist das perfekte Opfer, aber immer das,
was die Frau, die da gerade vor einem steht, nicht.
So wie es die perfekte Frau nicht gibt, so wie es den perfekten Körper nicht gibt,
so wie wir seit Jahrzehnten einem schönen als ideal hinterherrennen,
dass ich alle fünf Jahre ändert, weil es den perfekten Körper nicht gibt,
gibt es auch das perfekte weibliche Opfer nicht.
Das perfekte Opfer ist eine Illusion, der wir uns manchmal hingeben,
der vor allem Männer, die über die mutmaßlichen Tätten das nicht sprechen wollen,
hingeben, um die Frau zu diskreditieren.
Das müsste sich alleine jetzt schon zeigen,
weil wir hätten jetzt potenziell ein perfektes Opfer.
Wir haben immer wieder in Fällen von mutmaßlicher Sexhöriser der Gewalt
breit und lang, in Talkshows, In-Zeitungsartikel, in Podcasts,
in Kauf vor allem in Kommentarschbalten, darüber diskutiert es,
dass wir nicht wissen, ob das wirklich passiert ist.
Was manchmal war, ist das manchmal das wahnsinnig frustrierende,
an solchen öffentlich ausgeträgenden Fällen von mutmaßlicher Sexhöriser der Gewalt,
wir wissen einfach, wir werden nie dabei gewesen sein.
Und es gab so viele Leute, die in den vergangen Jahren gesagt haben,
"Ja, ich würde das hier alles Supporten, was hier passiert,
aber wir wissen halt nicht, ob es passiert ist."
Und wenn erst mal eine Frau kommt, bei der man weiß, dass es passiert ist,
dann werden wir natürlich alle unterstützen, die jetzt zur Seite stehen.
Und wir haben eine Frau, der das wirklich passiert ist, hier gerade.
Das ist eine Sache, die mir zu wenig beleute, für gerade.
Weil wir das Ganze zum Fall Ulmen gemacht haben und nicht zum Fall vernannt ist.
Und das ist das, was mich wahnsinnig betroffen macht.
Das stimmt, der Fall Ulmen hat viele Fragezeichen.
Würde auch noch lange haben.
Jetzt werden wahrscheinlich Anwälte gerade mit anderen sprechen,
was unzulässige Verdachtsberichterstattung beim Spiegel ist,
und was man sagen darf und was man nicht sagen darf.
Und es wird wahrscheinlich auch lange dauern, bis das Gerichtsurteil da ist.
Der Fall Ulmen hat viele, viele Fragezeichen.
Nicht so viele wie manche Leute gerne behaupten im Internet, aber es hat Fragezeichen.
Der Fall vernannt es halt keine Fragezeichen.
Und ich halte das für absolut vertalen, ich halte es für keinen Zufall.
Dass wir über den Fall Ulmen sprechen und ich über den Fall vernannt es.
Weil wenn wir über den Fall vernannt es sprechen würden,
dann müssten wir uns damit konfrontiert sehen,
dass wir leider endlich das haben, von dem Leute gehofft haben,
dass sie nie kommt, das perfekte Opfer.
Die Frau, die hinreichend schon,
gemeinsam mit journalistischen Reportage-Teams bewiesen hat,
physische, digital physische Beweise hat für die Sachen, die ihr passiert sind.
Und wenn überhaupt gibt es einen Fragezeichen,
ob die Sachen von denen gerade behauptet wird,
dass ihr ehemann die getan hat, wirklich von ihrem Ehemang getan wurden.
Aber es sind ihr passiert.
Wir haben eine Frau, die sich nicht persönlich bereichern will.
Die kämpft seit Jahren für eine Gesetzesänderung,
damit anderen Frauen, die weniger privilegiert sind als sie,
weil sie natürlich als Frauen in Medien Zugang zur Ressourcen einfluss hat,
die andere Frauen nicht haben, damit anderen Frauen,
weniger Zugang zur Ressourcen haben, als sie es leichter gemacht wird,
in Zukunft nicht Opfer von dieser digitalen sexualisierten Gewalt zu werden.
Sie ist das perfekte Opfer, und sie reicht trotzdem nicht.
Sobald wir das perfekte Opfer haben, konzentrieren wir uns lieber
auf den vielleicht nicht perfekten Täter.
Das perfekte Opfer ist eine Erfindung von Leuten,
die nicht über die Opfer sprechen wollen.
Das wäre der Fall gewesen.
Ich glaube, dass da auch einen Teil der Wut rührt.
Es ist der perfekte Fall. Es wäre der perfekte Fall.
Ich erinnere mich wie ich in den ersten 24 Stunden,
ständig zu Max gesagt habe, dieser Fall wird anders laufen als andere Fälle,
weil es ist der perfekte Fall.
Effekte Fall. Wir haben hier und ich rede nicht mal von solchen Sachen wie der Spiegel zitiert
aus einer Mail, die der mutmaßliche Täter an seine späteren Anwälte geschrieben hat
tagenspäter. Eine Mail. Nicht mal darüber redig ich. Ich rede darüber, dass wir wissen,
dass es dieser Frau passiert ist und dass die grausame Frage wäre es getan hat,
in dem Moment ein Detail sein könnte, aber wir wollen nicht, dass es ein Detail ist. Wir
wollen den Fall Ulm aus einer Dröseln, weil dann können wir endlich wieder alle
tun, als hätten wir Jura studiert in den sozialen Netzwerken. Ich hatte uns darauf zu konzentrieren,
dass es dieser Frau wirklich passiert ist. Verabschiedet euch vom perfekten Opfer, verabschiedet
euch von Menschen die Diskussionen in Fragestellen, ob eine Frau vielleicht zu laut, zu lustig, zu sexuell,
zu ordinary, zu doll war. Das ist alles nur ein Weg, um nicht über das Opfer sprechen zu müssen,
weil man ihr nicht glauben möchte, weil mir auch noch niemand die Frage beantworten konnte.
Wie muss ich denn als Frau heute sein, wenn ich in zehn Jahren vielleicht vergewaltigt werde,
damit mir mehr glaubt, habe ich mir jetzt schon mal ein eigenes Grab geschauft, hab ich durch die
Art, wie ich bin, mir für jede potenzielle sexualisierte Gewalt, die mir passieren könnte, jetzt schon
dafür gesorgt, dass man mir in zehn Jahren nicht glaubt, ist es die Logitie, die wir auf Frauen bis
zum Ende, und uns gemeinsam Lebensanwenden wollen, ich möchte das perfekte Opfer nicht mehr hören.
Es wie Schweigen, es gibt diese Floske, die ich widerlich finde, weil sie so widerlich klingt, aber sie stimmt
leider inhaltlich. Leute sagen sowas, wie das Schweigen von Exypsilon ist ohrenbetäubend laut.
Also der Inhalt stimmt total. Ich finde es einfach nur immer, ich krieg immer so hör,
so eine Formulierung wie für leibliche Wodes gesorgt. Ich finde das richtig und ich finde es wichtig,
dass wir auf das Schweigen von manchen Menschen gucken. Ich verstehe den Drangen der Öffentlichkeit
bei Leuten, die einem am Herzen liegen, zu schauen, ob und wie die sich äußern zu so einem Fall.
Ich verstehe, dass man zum Beispiel bei jemandem wie mir der Bücher bei Feminismus schreibt,
gucken möchte äußert sie sich. Ich verstehe es noch viel mehr, dass man bei jemanden, der dem
mutmaßlichen Täter sehr nah steht oder stand erst recht gucken möchte, vor allem, wenn die
Personen sehr, sehr eng mit dem mutmaßlichen Täter zusammengearbeitet hat. Das ist ein
Jahrkommar-Aggement, was ich jetzt hier mache. Der Teil des Verständes, das was ich habe, ist, dass wir
Schweigen ist immer aufgeladen in solchen Situationen. Und das ist in manchen Fällen berechtigt, dann zum
Beispiel, wenn jemand dem mutmaßlichen Täter so nah steht, dass es im Grunde keine Option ist,
sich nicht dazu zu äußern, wenn man sich da quasi nicht aus der Affäre ziehen kann, da gab's
einige und viel wichtiger als das Schweigen ist da, aber finde ich die Geschwindigkeit und die
Entschiedenheit, mit der man sich äußert. Ich würde zum Beispiel sagen, wenn ich ein Statement
lese von jemandem und ich den Eindruck habe, dieses Statement ist zumindest in Teilen mit der Hilfe
von Chatchipiti geschrieben. Bei so einem ernsten Thema fällt es mir schwer, der Person wirklich zu
glauben, dass sie mit dem Herzblut gerade Reue zeigt, mit der sie behauptet auf einer sprachlichen
Ebene Reute zeigen. Ich glaube auch, dass je näher man einen mutmaßlichen Täter steht,
dass so weniger Zeit hat, man um Glaubhaft sich zu äußern. Und es gab da einige Leute aus dem
näheren Umfeld von Ulmens Produktionsfirma, von Jörg's, ja da, ja da, wo man, glaube ich,
wenn man zwischen den Zahlen ließ und das muss man bei solchen Statements dann immer, wenn
die ein paar Tage verspätet kommen, muss man einfach enttäuscht sein. Man muss einfach enttäuscht
sein, weil so viel Saudern und Zögerlichkeit schwer erträglich ist, wenn es um so große Gewalt geht.
Mutmaßlich. Es gibt aber noch einen anderen Aspekt von Schweigen, der mich in den ersten 48
Stunden würde ich sagen, echt beschäftigt hat. Und zwar ist das, dass ich so sehr wie ich
verständnis habe, dafür, dass man wissen will, ob der eigene Lieblingspromi auf der richtigen
Seite steht, ist, dass ich gemerkt habe, dass dieses Grundbedürfnis, dass alle jetzt dazu
einmal was sagen, für mich sich auch sofort in so einer schnellen Social-Media-Ercheppfung
geäußert hat, weil ich die ersten 24 Stunden gar nicht wusste, was ich dazu sagen soll.
Und jetzt kann man vielleicht sagen, warum ist es doch nicht so schwer, sagt doch einfach, dass es
furchtbar findest. Aber ich glaube, man muss sich mal veraugenführen, wie nazistisch weird ist,
in so einer Situation sich anfühlen kann, als komplett unbeteiligte Person.
Und nicht, also ich hab mal bei Jörgsen Gast aufdritten gehabt, vielleicht bin ich dann deswegen
auch nicht komplett unbeteiligt, doch ich bin schon auch komplett unbeteilig. Es fühlt sich
super super huiert an, sich dahin zu setzen, sagen so, ich äußern mich jetzt mal, damit
die Leute wissen, dass ich auf der richtigen Seite stehe. Also ich habe mich geäußert,
ich falle, die es nicht mitbekommen haben, ich versuche jetzt nicht irgendwie was zu verargumentieren,
was ich getan habe. Ich glaube, die Geschwindigkeit mit der Schweigen, oder die Geschwindigkeit mit
der nichts sagen zu Schweigen wird. Das ist für mich ein Problem gewesen in der letzten Woche.
Das ist natürlich eine individuelle Entscheidung. Manche sind der Meinung, dass man nach zwei
Tagen was gesagt haben muss. Manche sind der Meinung, dass man nach zwei Stunden was gesagt
haben muss. Manche sind der Meinung, dass man eigentlich in der Sekunde, der es passiert,
ist eine Instagram-Share-Karousel-Karrel vorbereitet haben muss. Und ich glaube, dass wir nicht zu
schnell darin sein sollten, jemanden, der sich einfach noch nicht geäußert hat, wirklich als
jemanden zu verurteilen, der dazu immer schon schweigt. Ich hab mit Sicherheit mehr als andere,
die Klavier-Tour des Firmenismus-Parad, weil ich überhaupt profil drüber schreibe. Und trotzdem
vieles mir wahnsinnig schwer, was dazu zu sagen. Zum einen, wie gesagt, weil es sich anfühlt,
als würde ich mich selber zum Bundespräsidenten stilisieren, wenn sowas Großes deutschlandweit
besprochen ist passiert. Und ich mich dahin stelle und sage, ja, also ich verurte halt das auch,
es hat sowas, es fühlt sich wirklich gratis mutig und es fühlt sich überflüssig an in dem Moment.
Und jetzt gibt es mich sicher, Leute, die von euch sagen, nein, das ist eben nicht überflüssig und
das stimmt auch. Trotzdem gibt es einen Gefühl von, was soll ich jetzt gerade dazu sagen, wenn
ich noch nicht mal das Ganze verarbeitet habe. Und das ist etwas, wo mir, bei dem Fall,
besonders noch viel mehr als bei anderen Fällen in der Vergangenheit, die Geschwindigkeit von
Social Media kontraproduktiv vorkamen, weil ich den Eindruck hatte, nicht nur den Eindruck.
Die Recherche war nicht mal 24 Stunden alt und wir waren von der eigentlichen Recherche schon
relativ weit weggezogen, hin zu den Metameter-Meter-Takes. Wir waren schon weitergezogen zu,
warum äußern sich die Männer nicht zu, die ersten Männer hatten sich geäußert und zu,
warum kriegen Männer mehr Ablauts als Frauen, wenn sie sich dazu äußern. Und ich finde,
dass jeder in seinem, sollte in seinem eigenen Tempo Dinge raushauen, vielleicht sind einfach andere
Leute Behinder als ich im Internet und in Social Media. Aber ich hatte zwischen durch den
Eindruck, dass da sehr schnell eine Meta-Debatte angefangen wird zu führen, für ein Fall der so
grausam und außergewöhnlich ist, dass ich mir nicht vorstellen kann, dass wirklich jeder einfach
schon verarbeitet hatte, was da passiert ist. Da gibt es jetzt keine knackige Ponte zu,
desto Gedanken, die ich in den letzten Tagen und in den letzten Wochen hatte. Und ich auch nicht
immer bei allen den Drankenverstanden habe, da so Social Media Content mit großer Viralpotent,
mit großen Viralpotenzialen rauszumachen, muss ich auch ganz ehrlich sagen. Ich glaube,
es bleibt nicht aus, dass wenn man was gut formuliert, dass Leute das entheilen und dass man vielleicht
auch versucht ist, so zu zeigen, dass möglichst viele Leute das mitbekommen, weil man glaubt,
dass man was zwei zu tragen hat. Aber meine Unlos, das zu sagen, was irgendwie schon 20 Leute
vor mir aus meiner Eigenbabel auch gesagt hatten, hatte auch damit zu tun, dass ich ein bisschen
ernüchtert war davon, wie schnell das zu etwas eher beruflich kommentierend im Wurde als zu etwas,
was kurz einfach mal privat Frauen erschüttern darf. Wie finde ich heraus, ob ich in einer guten
Beziehung stecke? Ich würde gerne noch mal auf das Bild der Treppe gehen. Das Bild der Treppe
ist mit Sicherheit für einige von euch, für mich ist es auch Angst entflößend, weil wir uns dann
durch dieses Bild hoffentlich freimachen vom Gedanken, dass da oben stehen die Monster und unten stehen
die anderen Männer, weil was ist, wenn es wirklich ein Spektrum ist, mit verschiedenen Treppenstufe
erhöhen, auf denen Männer stehen können, dann bedeutet das ja, dass mein Freund oder meinen Mann
oder vielleicht mein Vater oder mein bester Freund gar nicht der magelose Supertyp ist, sondern vielleicht
auch jemand, der immer noch internalisiert irgendwelche Art von Frauen hast in sich hat. Gleichzeitig ist
daran aber auch an diesem Bild der Treppe, wenn man es aus einer anderen Perspektive betrachtet, etwas trösten
des, weil als ich eben gesagt habe, niemand kommt am oberen Ende der Treppe an, ohne die anderen
Treppenstufe bestiegen zu haben oder hinter sich gelassen zu haben, steckt auch, es gibt immer früh
Warnzeichen von nicht guten Beziehungen. Das andere Verteil, nämlich das in dem Bild des Monsters steckt,
ist das von jetzt auf gleich der liebende Ehemann neben einem Aufwacht und sich die eigene Frau anschaut und
sagt, dir tu ich heute jetzt was ganz furchtbares an. So funktioniert sexualisierte Gewalt nicht und jetzt
redig ganz bewusst von sexualisierte Gewalt im Rahmen von Beziehungen. Man kann auch einfach das
Pech haben, auf ein Tellter zu treffen in freier Wildbahn, aber wenn wir von Beziehungen gerade sprechen,
nur diesem engen Rahmen der Beziehung, ist das vielleicht auf einem mit einem markaberen Komik,
das beruhigende daran, dass diese Treppe auch immer als Frühwarnsystem betrachtet werden kann. Das
Monster wacht nicht eines Tages auf und ist das Monster, das Monster hat die Jahre davor, die anderen
Treppenstufen im Laufe dieser Beziehung erklommen. Ich befürchte auch da, dass wir nicht darum
rumkommen werden, uns klarer mit der Frage zu beschäftigen, was ist wirklich eine gute Beziehung,
eine Frage, die mich wie ihr wisst, in diesem Podcast ganz, ganz häufig schon beschäftigt hat,
die mich als Feministin sehr, sehr beschäftigt und ich manchmal, wenn Leute mich auf meine Beziehungsfolgen
ansprechen, merke ich, dass die das häufig so als "lose, schön", dass du sowas, solche, solche süßen
Themen auch mal besprichstem ein bisschen abstämen bin, was feines, so lange die Folgen funktionieren,
ist das für mich, also. für euch funktionieren, ist es bei dich in Ordnung, aber ich rede als Feministin sehr viel
über Beziehung und vermeintlich schlechter und vermeintlich gute Beziehung, weil die Fähigkeit
als Frau eine gute Beziehung zu einem Mann zu erkennen und anders rum waren Signale für
eine nicht gute Beziehung zu erkennen, wichtig ist, um nicht in eine toxische Beziehung zu schlittern.
Toxische Beziehungen sind hochkomplex, sind nur von außen einfach in ihrer Auflösung, es ist so
einfach von außen auf einen toxische Beziehung zu gucken und zu sagen, hey, verlass ihn doch
einfach erst in Schwein. Ich möchte mich da überhaupt nicht über andere stellen, ich möchte ganz
im Gegenteil, dass wir uns gerade als Frauen gegenseitig dafür sensibilisieren, dass der eine
oder andere Wutanfall das Ausbleiben von Mindestmaß an Respekt, klein überschrittene Grenzen, beim Sex,
klein überschrittene andere formulierte Grenzen, körperlich wie emotional, nicht einfach nur
kavalierste Lickte sind, sondern auch frühwahren Systeme sein können. Ich sage können, weil ich mich
an anderer Stelle auch immer dafür stark mache, dass wir die Männer, die wir in unser Leben
lassen und die Männer, die wir lieben, auch Menschen sein lassen, weil Frauen facken auch,
manchmal haben auch manchmal Fackabs in sich, auch eine Frau über Menschen, über schreiten Grenzen.
Schwierig würde es dann, wenn es was ist dematisch ist, etwas immer wiederkehren, das etwas, was vor allem
auch Treppenstufe, immer schlimmer wird oder in zwar in sanften Schritten, aber in Schritten,
immer weiter eskaliert. Es geht nicht darum, jetzt abends waren im Bett zu liegen und sich zu fragen,
aber ich habe schon mal meinem Freund gesagt, dass ich eigentlich nicht möchte, dass er vor 12 Uhr
mit Sprachnachrichten checkt im Büro und hat es aber gestern schon mal gemacht und muss ich
den jetzt verlassen, weil er auf dem Weg ist, ein Monster zu werden. Menschen sind Fackabs,
Menschen sind Idioten, auch Frauen sind Idioten, alle sind Idioten. Aber es hilft mit Sicherheit,
sich selber zu sensibilisieren, für eine langsame, sich sanft anfühlende und trotzdem existierende
Eskalation innerhalb der eigene Beziehung. Und so findet man, glaube ich, als Frau heraus,
ob man in einer guten Beziehung steckt. Es gibt auch das gute alte Bauchgefühl. Und ich kann euch
vielleicht auch noch mitgeben. Man fragt sich in einer guten Beziehung gar nicht so häufig,
ob man in einer guten Beziehung steckt. Es ist eine Frage, die einen, wenn man kein Bauch gefühlt hat,
dass irgendwas in dieser Beziehung nicht gut ist, nicht stellt. Oh, wie unschulds Vermutung. Es ist
wichtig in diesem Podcast, dass ich am Anfang gesagt habe, dass die unschulds Vermutung gilt,
es ist auch wichtig, dass der Spiegel das sagt, es ist wichtig in medialen Produkten. Ich würde
etwas falsch machen, wenn ich nicht dazu sagen würde, dass die unschulds Vermutung gilt. Für Christian
Ulm, so wie jeden, für jeden anderen in der Öffentlichkeit, über den Verdachtsberichterstattung passiert.
Die unschulds Vermutung ist ein eigentlich in Kommentaren sofort aufkommen, das Ding. Leute
sagen sofort, es gilt die unschulds Vermutung, wenn jemand einen Posting macht, zu so einem Thema,
sich äußert, ein Statement posted, kommen sofort Leute, sagen, lass uns mal abwarten, es gilt die
unschulds Vermutung. Ich bin keine Juristin, ich habe das nicht studiert. So haben das aber auch die
wenigsten Leute, die über die unschulds Vermutung in Instagram im Kommentaren schreiben. Die unschulds
Vermutung gilt nicht für Privatpersonen, so wissen keinen Gericht, wir können, ihr habt als Privatpersonen
das Recht und die Möglichkeit, euch eine Meinung zu bilden auf Grundlage von dem, was ihr zum Beispiel in
einer Recherche gelesen habt. Die unschulds Vermutung ist ein ganz wichtiges rechtsstaatliches Prinzip
und deswegen nehme ich das auch ernst, dass man das dazu sagt und ich finde es auch richtig, dass man
das dazu sagt und trotzdem glaube ich sollten wir uns dafür sensibilisieren, dass die meisten nicht
Juristen, die einfach nur als Privatpersonen mit irgendwie generischem Profilbild mit dem Ei
drauf in irgendwelchen Kommentaren sagen, es gilt die unschulds Vermutung, wahrscheinlich nicht die
Anwälte von Christian Ulm sind, die noch mal kurz unter ihrem Fäck gekaunen, ein bisschen unruhbar
Tiktokrein bringen wollen, sondern das sind Leute, die über die Debatte, die da gerade geführt wird,
die die Debatte, die da geführt wird, im Keim ersticken wollen. In dem sie so tun, als sei es im Grunde
unzulässig, über das, worüber ich jetzt die letzte Stunde hier gerade gesprochen habe, zu
sprechen, das ist nicht unzulässig, es ist deswegen allerdings auch sehr wichtig, dass wir
für Medien klare Grenzen und Regeln haben, wie über so ein Verdacht gesprochen werden darf und
geschrieben werden darf und ein anderes Wort, ein anderes U ist unzulässige Verdachtberichterstattung.
Ich habe am Anfang dieser Folge schon gesagt, das ist gerade für Frauen, gerade für
Menistin im Moment ein bisschen frustrierend ist, wenn alle sich die ganze Zeit auf das achso tolle
Rechtssystem berufen, um zu sagen, wir haben doch hier den absolut perfekten Schiedsrichter,
wir müssen uns auch gar nicht mehr um unser Miteinander kümmern, weil das Rechtsystem ist so toll,
es hat noch nie ein Fehler gehabt. Und auch so ja, leider gibt es jetzt gerade gar keinen Gesetz,
das vorsieht, das digitale Gewalt, wirklich auch digitale Gewalt ist, aber ansonsten ist das
Rechtsystem super. Trotzdem würde ich gerne einmal darauf hinweisen, dass so sehr, wie wir als
Privatperson des Recht haben, diese Unschuldsvermutung zu ignorieren, weil niemand wird uns irgendwann
morgens spontan bitten, ein Gerichtsurteil zu sprechen, im Fall Ulmen versus Vernandes.
Genau so sollten wir eigentlich froh darum sein, dass es so etwas wie Verdachtberichterstattung gibt
und auch so etwas wie unzulässige Verdachtberichterstattung. Was ich damit meine, ist natürlich passiert,
dass jetzt, dass wir uns im Internet darüber erschaffieren, dass Ulmenanwälte hat, die zum
Beispiel den Spiegelbriefe schicken und sagen, hey, das sind das und das sind das, dürft ihr so nicht
schreiben, weil. Und gleichzeitig ist es, und das ist, glaube ich, manchmal das schwer zu fassende
an so einem Rechtsystem. Das ist unser Glück als Öffentlichkeit. Wenn das System funktioniert,
funktioniert es so, dass ein Medium sehr, sehr ordentlich recherchiert, versucht keine Fehler zu machen,
zum einen weil sie keine Fehler machen wollen, zum anderen weil sie ihren Job ernst nehmen, zum anderen
weil sie ihren Job sehr gut können und zum Allerletz, weil es auch unnötig und teuer sein könnte,
da in so eine Recherche Sachen reinzuschreiben, von denen sie wissen, dass die am NDE weggeklagt
werden können. Und dann wird wahrscheinlich bei so einer großen Recherche trotzdem ein anwaltzigender
rauf gucken und bei einigen Punkten ist anders sehen als der Spiegel, bei so vermeintlichen Wackelkandidaten,
zum Beispiel. Und das heißt, selten bis nie, dass diese ganze Recherche in sich zusammen riecht,
das heißt aber wahrscheinlich, dass manche einzelne Aspekte vielleicht so nicht gesagt werden dürfen. Und
das ist wahnsinnig bitter für einen als Frau, es ist auch ein Gefühl, es lässt so ein schades Gefühl
von, okay, wir können diesem mutmaßlichen Teller seine Reue definitiv auch nicht glauben, wenn
er sein erstes Reflex jetzt ist, an einzelnen Stellen irgendwelche Sachen aus der Recherche rausgestrichen
haben zu wollen über seine Anwälte. Und gleichzeitig ist genau dieser Mechanismus, der so frustrierend
ist, das was uns hoffentlich frei davon macht, ständig unschuldsvermutungsschreien durch die Gegend
zu laufen. Wenn wir uns darauf verlassen können, dass journalistische Häuser und im Anschluss Anwälte
von den Betroffenen und mutmaßlich betroffenen, gemeinsam ausmachen, was das Dachsberichterstattung
und was uns oder das Dachsberichterstattung ist, können wir uns auf Grundlage von dem, was es dann noch
gibt, unser Bild machen. Und haben das beste und gute Recht, uns dieses Bild zu machen und müssen
uns deswegen nicht die ganze Zeit gegenseitig erzählen. Es gilt die Unschuldsvermutung, es gilt die
Unschuldsvermutung, weil das Material auf dessen Grundlage wir uns unser Bild bauen können,
ist schon eine sehr gesunde, um sich ein Bild zu bauen. Ich hoffe, es hat einiger Wassensin ergeben.
Das eine geht nicht um uns andere. Ich bin genauso frustriert wie ihr, wenn ich irgendwelche Medienanwälte
durch die Gegend klagen sehe. Und gleichzeitig ist das leider Teil eines Systemes funktioniert und
unsulässige Verdachtsberichterstattung ist etwas, was auch in ganz vielen anderen Fällen sehr viele
Leute, die wir sehr mögen schon sehr geschützt hat. Ich möchte noch einen letzten Begriff nehmen,
rein nehmen, der vielleicht ein bisschen überraschend um die Ecke kommt, nämlich U wie unbewusst ist.
Leute, diesen Podcast intensiver folgen, wissen, dass ich ein kleiner Psycho-Analysen kink.
Ich habe eine Siegmund-Freud-Büste zu Hause. Wobei das eine andere Geschichte ist, wenn andere
folge, warum das bei mir zu Hause steht. Ich würde gerne zum Ende dieser Folge über das Unbewusstes
sprechen, vor allem über die Art, wie wir glauben, Kunst, die jemand macht, nicht als Fenster in die
Seele betrachten zu können. In der Spielerecherche, und das ist dann auch sehr schnell, wir
haben sich ganz viele Leute nach Instagram gesehen, ist das Christian Ulm früher eine Comedy-Säude-Verkupplungs-Show-Hatte,
die heisst, "Who wants to fuck my girlfriend". Was im Liste der Tatsache, dass er für die genau die
Sachen gerade in dieser Recherche angebrangert wird, für die er angebrangert wird, sehr zynisch wirkt.
Jemand, der sich mutmaßlich als seine eigene Ehepartnerin ausgegeben hat, im Namen der eigenen
Ehepartnerin mit fremden Männern und teilweise beruflichen Kontakten gechädet hat, der Jahre zu
vor eine Comedy-Show hatte, die "Who wants to fuck my girlfriend", das ist ein so vermeintlich
lustiger und gleichzeitig furchtbarer Plot, dass es halt eine Jerksfolge sein könnte. Es gibt
das Bild der humorlosen Feministin, immer dann, wenn man als Feministin über eine Witze nicht
lachen möchte. "Who wants to fuck my girlfriend" wurde auch genau im Rahmen dieser grassierenden
Sexismusdebatten von einigen genau deswegen gelobt, jemand, der sich traut endlich mal Angie zu sein,
die, die das nicht witzig finden, sind entweder einfach noch nicht so weit oder sind so verbittert
und so verhermt, was ihren Feminismus angeht, das sind dann humorlose, ungebummste Frauen,
dass die einfach nicht verstehen, wie so ein kultiger, cooler Mann solche Witze machen kann und nicht
jeder Witze ist ein Fenster in die Seele, jeder Witze ist ein Fenster in die Seele, was ich damit
nicht sage ist, jeder, der automatisch Angie humor macht, macht dann irgendwelche furchtbaren Sachen,
aber Witze sind Wege und Grenzen auszutesten, gerade in Gruppen, Witze sind ein Fenster in ein Teil
der eigenen Seele oder das Unbewussten oder irgendwas anderes esoterisches, egal wie es nennen
euch ein Teil, eure Selbst, den ihr anders nicht nach außen kehrt, der etwas darüber aussagt,
was eure Sehnsüchte, Ängste, Vermutungen und Gedanken über die Welt sind, das ist einer der
Gründe, weswegen die meisten guten Terrapäut innen nicht über Witze lachen, wenn eure Terrapäut
ständig über eure Witze lacht, das ist kein gutes Zeichen, weil in Terrapäut in dem Moment
in den Witz macht viel mehr darauf achtet, was ist die Sache, die ihr da gerade irrone sprecht,
welche Unsicherheit versucht ihr auszumärzen, warum versucht ihr das Gespräch wegzuführen,
überwähnen macht hier in dem Moment Witze, macht ihr selber einen Witze, setzt euch selber herab,
sieht sie den anderen herab, ja da, ja da, ja da, Witze sind eine der
Schönsten und auch besten Wege, um eine genaue Idee davon zu bekommen,
wie ein Mensch funktioniert.
Wenn man ein bisschen ernst nimmt, das Witze mehr sind als einfach nur neuer,
ich hatte halt eine Idee, dann habe ich sie aufgeschrieben.
Witze brechen Erwartungen.
Das ist die Definition, also eine von vielen Definitionen von Witzen.
Witze sind witzig, weil sie eine Erwartung aufbauen, die sie dann im Anschluss brechen.
In verschiedensten Formen.
Um diese Erwartung zu brechen, muss man allerdings diese Erwartung erst mal in sich haben.
Was ich damit meine ist, wenn man sich überlegt, was könnte witzig in der Welt sein?
Dann schaut man sich in der Welt um und hat so Gewissen in der Welt gewisse Dinge war.
Nicht unbedingt so, schreibt man, man schreibt nicht, Witze, dass man durch die Welt läuft und sagt,
"Oh, guck mal ein Baum und dann versuch ich mal einen Witz, um einen Baum zu machen."
Aber man ist ja geprägt von den Dingen, die ein Beschäftigen, von Dingen, die einem Angst machen,
von Dingen, die ein Sauer machen, von Dingen, die man wahrgenommen hat.
Letztes Jahr, die man bewusst schon wieder vergessen hat,
dass man einen Rumdümpfeln und all diese Erwartungen existieren einen.
Und man investieren sich anteilweise darin, dass man einen Witz über sie macht.
Und deswegen sind auch mal Witze, die man macht, die man so aus dem Effekt macht, geschmacklosen.
Dann ist man so, "Oh Gott, oh Gott, oh Gott, oh Gott, ich war schuldig und der Witze war viel zu doll."
Weil man diese viel zu deuen Gedanken eben in sich selber trägt, ohne sie immer in jedem Moment bewusst wahrzunehmen.
Man erahnt diese Erwartungen, die man da bricht.
Und man geht davon aus, dass diese Erwartungen unwidersprochen existieren.
Who wants to fuck my girlfriend, ist eine Idee von Witz, die man witzig findet,
wenn man durch die Welt geht und nicht eh schon feststellt, jeder.
Die Prämisse, die der Sendung, ist lustig für Leute.
Die glauben, dass nicht jeder, ausnahmslos, jeder die ganze Zeit, Frauen als Sexualobjekte betrachtet.
Und ja, das ist eine super ungebummste, super humorlose Art, diesen Witz zu analysieren.
Oder diese Show, aus einer zu drösen. Natürlich wird diese Show im Nachhinein, das man immer schlauer, ganz genau betrachtet.
Und dieser Witz hätte auch bei 13 dutzend anderen Männern völlig harmlos, middle of the road, nie ergibt sich daraus was Schlimmes sein können.
Aber dieser Witz wird nie tatsächlich harmlos gewesen sein.
Ich erinnere ein letztes Mal in dieser Folge einen Treppe.
Wenn wir anfangen, dieses Bild ernst zu nehmen, dann sind auch Witze, die uns ein bisschen was sagen,
über das Frauen und Menschenbild von einem Mann, der diesen Witz da gerade macht, etwas, was wir kritisch sehen müssen.
Und ich glaube sogar, dass es Leute gibt, die immer dann, wenn jemand einen Adji vielleicht ansatzweise sexistischen Witz macht,
dass sie, die finden das ein erst recht lustig und zu beweisen, dass sie so ob meintet und so freigeistig sind,
dass sie solche Sachen immer lustiger finden, als sie verkämpften Arschdächer da drüben.
Ich finde, who wants to fuck my girlfriend, nicht witzig, nicht weil es mich schockiert, weil ich eine verbitterte Feministin bin,
sondern weil die Erwartung, die da vermeintlich gebrochen wird, ist für mich nichts überraschendes.
Jeder will deine Freundin bumsen, Frauen in dieser Gesellschaft sind ein Stück Fleisch für die meisten Leute.
Und es ist für mich auch nichts überraschendes, dass ein Mann, eine Frau dated, nicht weil er diese Frau wirklich toll findet,
sondern weil er anderen Männern zeigen möchte, wie wertvoll er ist,
weil er eine besonders wertvolle Frau abbekommen hat.
Es ist für mich nichts Neues, dass Männer sich selber aufwerten, gegenüber im Auge von anderen Männern,
durch die besonders wertvolle Frau die Siedeten. Das heißt, die Frage, who wants to fuck my girlfriend,
ist für mich überhaupt keine Neue, es bricht keine Erwartung, es ist für mich nicht witzig,
und es wäre für mich, glaube ich, auch vor zehn Jahren nicht besonders witzig gewesen.
Hätte nicht bedeutet, dass ich da stehen sage, wie kann man das angucken,
sondern wenn man diese Erwartung in sich nicht trägt, als etwas was gebrochen werden kann,
dann kann man darüber auch nicht besonders lachen, das heißt, darüber nicht lachen können,
heißt noch lange nicht, dass man sich selber verbietet darüber zu lachen,
es heißt häufig nur, dass man ein anderes Weltbild hat und es heißt auch,
dass es schon Sinn ergibt, sich selber die Chance zu geben, ein bisschen was über das Weltbild zu lernen,
wenn eine Person ein Witz macht. Mein Problem mit Angie Humor ist ganz, ganz selten,
dass ich ihn schockieren finde, sondern dass ich ihn meistens, ich finde ihn zu harmlos.
Für mich ist dieser Witz, who wants to fuck my girlfriend, im Grunde zu harmlos.
Obwohl die Macher mit Sicherheit mit solchen Witzen jetzt gar nicht nur auf diese spezielle Format bezogen,
sondern über jede Art von Angie vermeintlich, ha ha, Augen zu den ganz sexistischen Hoor,
die Macher glauben, immer schockieren zu sein, die Macher glauben, immer eine Finger in die Wunde zu legen.
Und am Ende des Tages ist an solchen Hoor überhaupt nichts schockierend.
Ein Mann, der einen sexistischen Witz über eine Frau im besten Fall noch seine eigene Freundin macht,
ist so middle of the road, Mitte der Gesellschaft, dass daran wirklich nichts Angie sein kann.
Mit so einem Witz steht man nicht mal ein Kilometer entfernt von irgendeiner Art von abgrund.
Ein Mann, der seine Wert darüber definiert, ob andere Männer seine Frau als Sophia betrachten,
ob sie auch bumsen wollen, das ist langweilig, das ist alt, das ist alles wie immer.
Es ist alles wie immer, da ist nichts zu präsiv dran.
Was aber spannend ist, ist darauf zu achten, welche Leute denken, das ist präsiv sein.
Es gibt so ein Essay von Siegmund Freude über Humor, das vielleicht zum Abschluss.
Der beginnt damit, dass er darüber redet, wie zu seiner Zeit damals Witz, wie der Forschungsstand so witzend ist
und redet dann irgendwie eine Million Seiten darüber zitiert so witzend, analysiert die und sagt,
welcher Wissenschaft da, welche Witze wie definiert hat.
Es ist eine relativ unertreckliche Pimmelparty, aber es ist auch irgendwie witzig auf einer Art,
auf die es nicht witzig sein sollte damals, wie ernst man Witz ernehmen kann.
Was Freude am Anfang beschreibt, ist, dass die ganzen Wissenschafter vor ihm der Meinung waren,
dass Witze immer eine aktive Entscheidung sind.
Dass eine Person sich dahin stellt und sagt, ich möchte jetzt hier diesen Wortwitz machen
oder ich möchte diesen anderen etwas abstrakteren Witz machen,
weil ich möchte, die jemanden zum Lachen bringen.
Und Freude war einer der ersten, der den Gedanken formuliert hat, dass Witze gar nicht eine aktive Entscheidung sind,
sondern etwas, was viel ernachischer, viel tiefer aus uns selber herauskommt.
Vielleicht hat mich schon mal beim Witz gelacht, der nicht politisch korrekt war und hab ich danach geschämt.
Das hat damit zu tun, dass ihr auf einer aktiven Ebene politisch korrekt sein wollt
und auf einer anderen Ebene findet ihr aber genau diese Gedankenmuster, die ihr glaubt,
nicht zu haben, in euch wieder, sonst würde die den Witz nicht witzig finden.
Und das ist interessante an den Leuten, die zum Beispiel bei so einem Huanzufakt mal Girlfriend Witz damals gesagt haben,
es ist super super sie von Edgy oder heute sagen, na ja, aber das hat ja nichts mit irgendwas zu tun.
Sind eigentlich die Leute, die immer noch auf diesem Forschungsstand von vorweise nicht 150 Jahren festhängen,
indem man denkt, dass jeder Witz immer eine aktive Entscheidung ist und nicht etwas, was uns ausversehen passiert.
Wir lachen ausversehen über Sachen und schämen uns danach.
Wir machen manchmal mal Fakt ausversehen, Witz über Dinge und Schämen uns danach,
weil wir nicht wussten, dass wir diese Art von Witz in uns haben.
Und vor allem passieren Witz sind nicht im Luftlehren Raum, sondern sie entstehen in uns selbst.
Dieser Fall hat in mir ein Gefühl wach gerufen, dass ich lange nicht mehr hatte,
dass ich so entschieden, wie ich noch nie glaube, ich einfach am Fuß dieser Treppe stehe
und so viele Leute wie möglich von diesen Treppenstufen rund erzähren möchte.
Und ich glaube dazu gehört, dass man dann zum Beispiel, meines Wegen, die Homolo so feministern ist.
Auch wenn ich versucht habe, gerade zu erklären, warum es nichts mit Homoloßigkeits oder mit Gelangwaldheit ist.
Natürlich bin die Gelangwahlte für Ministern.
Ich finde vieles, was Männer in der Vergangenheit gemacht haben, waren sie nicht langweilig.
Und meistens kriegen sie vertalerweise noch Anerkennung dafür, was sie für tolle Typen sind,
die so krasse, krasse Einfälle haben.
Ich finde die meisten Sachen einfach waren sie nicht langweilig.
Und vor allem lasse ich mir nicht mehr einreden, dass nie irgendwas mit irgendwas zu tun hätte.
Es ist immer eine langsame Eskalation und noch mal nicht jeder, der ein Engi Witz macht,
wird irgendwann das viel zitierte Monster.
Aber der Engi Witz ist immer die Einstiegstrauen gerade für die lustigen Eisgeist.
Ich glaube, ich habe jedes Kommen in die Borough auf diesem gottlosen Planeten gelesen.
Von jedem einigermaßen witzigen man der auch nur drei Wochen bei Essen, elmer, irgendwann gearbeitet hat.
Und ich glaube, ich habe super lange, weil ich Angst hatte, als Homoloße für Ministern zu gelten.
So getan als wäre nicht ein Großteil der deutschen Kommen, die der deutschen Fernsehinterhaltung
nicht eigentlich immer auch ein komisches Grenzen austesten.
Wie gemeindürfen wir hier gerade zueinander sein.
Und sich immer am Ende darauf berufen, dass man es so gar nie gemeint hat.
Sachen sind immer genauso gemeint, wie sie wirken.
Vor allem, die zum Ende dran geblieben sind, wollte ich einmal sagen,
ich hatte eine Folge vorbereitet für diese Woche.
So eine richtig schöne, so eine vielgut Folge.
Ich habe so eine Folge, wo ich ganz viele Sachen aufgezählt habe.
So Produkte und Sachen, die ich gelesen habe, gerade so eine current obsessionsfolge.
Und dann bin ich irgendwann so aufgeschreckt und habe gemerkt,
das schlimmste auf der ganzen Welt wäre diese Folge, diese Woche einfach rauszuballern,
unkommentiert.
Hey, Leute, es nichts passiert oder war irgendwas.
Jetzt rede ich mit euch über meine Lieblingshautcreme.
Aber das mache ich nächste Woche.
Nächste Woche gibt's eine Folge mit current obsessions.
Sachen, die ich besonders toll finde.
Es wird kleiner Spoiler.
Es werden Süßigkeiten und auch ein besonders guter Wasserfilter vorkommen.
Wir haben nichts mehr zu sagen. Danke, ciao.
Also viel Passmann Podcast ist eine Produktion von Studiobommens.
Meine Folgen gibt es jeden Freitag, überall wo es Podcast gibt
oder das Video Podcast bei YouTube.
Wenn mir die keine Folgen verpasst, folgt dem Podcast auf der Plattform overall,
aktiviert die Glocke, you know the drill, bis nächste Woche.
Podcast Summary
Key Points:
Der Autor beschreibt, wie er durch eine Handy-Vibration auf einen Fall von mutmaßlicher sexueller Gewalt reagiert und danach über Tage wiederholt die Wirkung des Falls verarbeitet.
Er kritisiert die Verwendung des Begriffs „Fall Ulmen“ und fordert stattdessen „Fall Vernandes“ als genaue Bezeichnung, da es die richtige juristische und soziale Wirklichkeit widerspiegelt.
Der Fall hat viele Menschen tief berührt, besonders weil er ein klares Beispiel für systemische sexuelle Gewalt in Beziehungen ist, nicht nur für prominente Männer.
Der Autor betont die Wichtigkeit der Unschuldsvermutung und erklärt, dass öffentliche Diskussionen juristisch abgewogen sein müssen, ohne zu verurteilen.
Er kritisiert die Tendenz, ähnliche Fälle in einen „Topf“ zu werfen, was die Unterschiede zwischen Beziehungs- und Mietu-Fällen verdeckt.
Das „Bild der Treppe“ wird als Metapher für das Spektrum von sexueller Gewalt verwendet, um zu zeigen, dass Männer auf verschiedenen Stufen stehen und nicht nur die „Monster“ am Ende der Treppe.
Der Autor weist darauf hin, dass die Wut über solche Fälle oft durch die Diskreditierung von Opfern entsteht, die als „perfektes Opfer“ dargestellt werden.
Er betont, dass es keine „Guten“ und „Schlechten“ Männer gibt, sondern ein Spektrum, und dass Männer selbst durch ihre Handlungen zur Verbesserung der Situation beitragen können.
Summary:
Der Podcast behandelt den Fall von Christian Ulmen, der in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit erregt hat, und analysiert die damit verbundenen gesellschaftlichen und medienpolitischen Auswirkungen. Der Redner erklärt, dass er nicht auf den konkreten Fall eingehen möchte, sondern vielmehr die Strukturen und Muster erforschen, die in Fällen mutmaßlicher sexueller Gewalt auftauchen. Er kritisiert die Verallgemeinerung von ähnlichen Fällen, insbesondere die Kombination von Promimännern mit Frauen, die als „perfekte Opfer“ dargestellt werden.
Ein zentrales Element ist das Bild der Treppe: Es zeigt, dass sexuelle Gewalt nicht nur von „Monstern“ ausgeht, sondern ein Spektrum von Verhaltensweisen ist, die sich auf allen Ebenen der Beziehung manifestieren. Der Redner betont, dass die Unschuldsvermutung im öffentlichen Diskurs respektiert werden muss, um die Rechte von Individuen zu schützen. Er kritisiert, dass Frauen oft als schuldig oder manipulativ dargestellt werden, um ihre Position zu schwächen, und weist darauf hin, dass viele Männer, selbst wenn sie nicht direkt betroffen sind, auf verschiedenen Stufen der Treppe stehen.
Der Fall wirft zudem Fragen auf, wie wir Beziehungen beurteilen und welche Rolle die Medien bei der Verbreitung von Vorurteilen spielen. Der Redner fordert, dass wir uns nicht auf ein „perfektes Opfer“ konzentrieren, sondern auf die konkreten, oft versteckten Formen der sexuellen Gewalt und die Notwendigkeit, ein tieferes Verständnis für Frauen und Beziehungen zu entwickeln. Er betont, dass das Wissen um die Vielfalt von Männern und Frauen im Umgang mit sexueller Gewalt nicht nur die individuelle Wahrnehmung ändert, sondern auch die gesamte gesellschaftliche Debatte beeinflusst.
FAQs
Der Begriff 'Kulienvernandes' bezieht sich auf einen mutmaßlichen Fall von sexualisierter Gewalt. Er wird oft verwendet, um die Öffentlichkeit auf den Fall aufmerksam zu machen, aber es gibt Kontroversen darüber, ob der Fall tatsächlich so beschrieben werden sollte, da er nicht der einzige oder der typischste Fall ist.
Viele Menschen fühlen sich aufgewühlt, weil sie sich mit der Idee konfrontiert sehen, dass Machtmissbrauch und Sexismus in gesellschaftlichen Beziehungen vorliegen. Dies führt zu intensiven Emotionen und zu einer tiefgreifenden Reflexion über eigene Beziehungen und gesellschaftliche Strukturen.
Der Begriff 'Monster' wird verwendet, um die Schwere und Grausamkeit der mutmaßlichen Taten zu verdeutlichen. Allerdings ist dieser Begriff kritisch, da er eine Vereinfachung darstellt und die Vielzahl von Beziehungen und Machtstrukturen ignoriert.
Das 'Bild der Treppe' beschreibt, dass sexuelle Gewalt nicht nur bei 'Monster' auftritt, sondern bei vielen Männern auf verschiedenen Ebenen. Es zeigt, dass Männern, die sexistische Einstellungen haben, oft nicht sofort sichtbar sind, sondern Schritte nach unten auf der Treppe schrittweise erklommen werden.
Die Unschuldsvermutung ist wichtig, weil sie sicherstellt, dass keine Person vorab vorverurteilt wird. Sie schützt vor einer möglichen Verantwortungsverteilung und stellt sicher, dass alle Informationen nur dann veröffentlicht werden, wenn sie nachgewiesen sind.
Es besteht ein Unterschied, weil die Kontexte und Beziehungen in den Fällen unterschiedlich sind. Während einige Fälle in Beziehungen stattfinden, sind andere durch den Kontakt mit Prominenten gekennzeichnet, was die Art und Weise der Gewalt und der Machtmissbrauch beeinflusst.
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