Go back

Trivago-Chef Johannes Thomas: Vom Praktikanten zum CEO im KI-Zeitalter

43m 45s

Trivago-Chef Johannes Thomas: Vom Praktikanten zum CEO im KI-Zeitalter

Im Podcast „Business Class“ spricht Johannes Thomas, CEO von Trivago, über seinen Werdegang vom Praktikanten zur Führungsposition und betont dabei die Bedeutung von Fleiß, Neugier und dem Umgeben mit dynamischen, lernorientierten Menschen. Er beschreibt, wie Trivago durch Technologie und Automatisierung gewachsen ist und nun KI nutzt, um die Hotelrecherche zu verbessern – etwa durch eine KI-gestützte Suche, die abstrakte Reisewünsche versteht. Dennoch sieht er den größten Wettbewerbsvorteil des Unternehmens in Vertrauen und Markenstärke, da Reiseentscheidungen komplex und vertrauensbasiert sind. Das Kerngeschäft bleibt der transparente Preisvergleich, ergänzt um Buchungsoptionen und eine vertiefte Kundenbindung. Thomas betont die Notwendigkeit, in der KI-Ära Prozesse neu zu denken und agentenbasierte Systeme zu entwickeln, wofür analytisches und systemisches Denken entscheidend seien. Abschließend erwähnt er, wie Trivago durch Markenbotschafter wie Jürgen Klopp und gezielte Partnerschaften mit KI-Plattformen seine Sichtbarkeit in einem sich wandelnden digitalen Umfeld sichert.

Transcription

8039 Words, 48635 Characters

German
Willkommen bei Business Class. Ich bin Leo Ginsburg und heute ist bei mir Johannes Thomas Zugast, der CEO von Trivago. Die meisten kennt Trivago aus der Werbung oder war sie selbst nutzen. Aber der Hintersteck ein ziemlich spannendes Geschäftsmodell rund um Klicks und Hotelplattform. Dann kam Corona und aus Geschäftes praktisch über Nacht eingebrochen. Früher im Million-Unternehmen heute Millionen. Wir sprechen darüber, wo Trivago heute steht, ob Jürgen Klopp als Selbstfigur wirklich was bringt und wie man es eigentlich als Pratikant zum CEO bringt. Disklaimer, die Inhalte dieses Podcasts beinhalten keine Kaufempfehlung der Redaktion. Aktien, Kriptowährungen und Investments sind grundsätzlich mit Risiko verbunden. Hallo Johannes. Hi, grüß dich, freut mich. Du hast bei Trivago ja als Pratikant angefangen und bis heute CEO. Was solltest du sagen, wenn ich jemand fragt, wie schaff man denn diesen Weg von so ganz unten nach ganz oben, was solltest du sagen? Wie kurze Antwort wäre, glaube ich, viel fleiß, viel Neugier und Hartnäckigkeit. Und die längere Antwort ist wirklich eine Umgebung zu finden. Wenn mich junge Leute fragen, sage ich immer, sucht in eine Umgebung, wo Dynamik ist, wo du Menschen findest, die etwas verändern wollen, zum positiven, die Neugierig sind, die lernen wollen, die sehr Daten getrieben sind. Deswegen nicht unbedingt so aus dem Ego rauskommen, aber versuchen irgendwie die Wahrheit zu finden, zu gucken, was funktioniert, was funktioniert nicht und nur was, glaube ich, was funktioniert. Ich glaube, diese Analogie, du wirst der Durchschnitt von den 5 bis 10 Menschen, mit denen du dich am meisten umgebt bist und darüber muss man sich sehr bewusst sein und deswegen sehr entscheidend umgebe, dich mit Menschen, die halt wirklich was verändern wollen, was nach vorne bringen wollen. Und wenn du dann in einem dynamischen Unternehmen bist, in einem dynamischen Start-up bist, dann hast du eine große Chance, die schnell zu entwickeln, weil der entscheidende Faktor glaube ich, von Erfolg, die Korrelation zwischen Erfolg und Lernen ist, glaube ich, sehr, sehr hoch. Also bis zu in der Lage, schnell zu lernen, ich habe bei Trivago angefangen als Praktikant damals, waren wir 50 Leute, die Hälfte davon waren Praktikanten und wir haben das Unternehmen auf 1500 Leute hochgezogen und ich habe im Grunde genommen alle paar Jahre was Neues gemacht, mich selber obsolet gemacht und von Marketing mit aufgebaut, Produktentwicklungen, BIA Teams, Hinzu, M&A und Partnerschaften. Das heißt sehr schnell in verschiedene Themen reinzukommen, dass man in Überblick hat, wie funktioniert eigentlich ein Unternehmen, wie funktioniert so ein Ökosystem. Und das ist ein bisschen die Parallel jetzt so heute auch. Damals ist so die digitale Wirtschaft gebummt. Viele Unternehmen sind groß geworden, Trivago ist auch sehr groß geworden. Mit 1 Million Euro haben wir uns Geburtstrapt auf 1 Milliarde Euro Umsatz und das war sehr stark daraus getrieben, dass wir Technologie genutzt haben, um sehr viel von unseren Prozessen zu automatisieren, global zu skalieren und eigentlich steht man da jetzt wieder. Es ist auch weil man neue Technologie verfügbar, wo man sich sehr stark hebeln kann. Und es war damals so in etablierten Unternehmen, würde man jemanden einstellen, der Experte auf dem Thema ist, der irgendwie hilft, den Unternehmen aufzubauen in einem gewissen Bereich. Damals war es aber so im Online-Marketing, wo ich angefangen habe, dann Performance-Marketing-Team aufzubauen. Da gab es kein festes Wissen. Es gab jetzt keine Leute, die schon wussten. Wir haben sozusagen das Wissen neu geschaffen, indem wir Sachen gemacht haben, die nicht vorher gemacht worden sind. Und ähnlich ist es jetzt auch. Und es ist eine riesen Chance für junge Leute, dass man nicht in ein kristallisiertes System reinkommt, sondern es wird sich brutal viel verändern in den nächsten paar Jahren. Und das ist die Chance für Leute, die Gas geben wollen, die neugierig wollen und mit KI sich sehr stark hebeln können. Was würdest du konkret machen, sagen wir mal, du wärst jetzt sozusagen in der Position, wie damals war es. Also damals für dich gemerkt, dass du getriebergust unternehmen, für die damals Zeit, wo ich irgendwie darauf viel machen kann, was würdest du heute findest, schrittwagen. Also ich glaube damals war das schon wie können wir Sachen anders machen und effizienter machen, als wir sie heute machen. Und dann ist die Frage, habe ich dann irgendwie vorgesetzt, der versucht mich klein zu halten und seine aktuelle Situation zu kristallisiert und nicht zu verändern. Oder habe ich jemanden, der mich motiviert. Ich krieg aktuellen Messages aus der Firma, die sagen, die ohren ist, ich glaube, ich habe hier was entdeckt. Das ist Chaining für die gesamte Firma. Ja, also oder mir sagen Engine ist die sagen, was ich früher in 15 Tagen gemacht habe, mache ich jetzt in drei Stunden. Und das sind die Leute, die überlegen, wie können wir denn was anders machen als vorher und daraus, dass die zeigen, wie schnell sie lernen, wie schnell sie Sachen anwenden können und dadurch eine positive Veränderung im Unternehmen produzieren können. Dadurch kann man glaube ich sehr, sehr schnell Raum bekommen in dem Unternehmen umzuwachsen. Und das ist das, was wir machen. Wir versuchen Leuten, die zeigen, dass die Gas geben, dass sie in orgerig sind und Sachen umsetzen können, diesen Leuten Raum zu geben. Und das kann sehr entscheidend sein. Ja, das kann selbst angesprochen. Also das hier versucht, diesen Leuten Raum zu geben. Kannst du nur ein bisschen genauer draufgehen, weil du sagst ja auch selbst gerade, dass man so als junger Mensch, generell wenn man ambitioniert ist, in Unternehmen reinget oder in Schutur reingegend, soll die nicht zu kristallisiert sind, irgendwie Konzerne da ist ja ein bisschen alle wie schwer. So ein Tanker von A nach B zu bringen, ihr seid ja auch bös und tiert es ja auch über 100.000 Mitarbeiter. Wie schaffst du es als CEO als Führungskraft, um so diesen Start-ups zu behalten, den man ja braucht in Zeiten von KI, wo man ja so rasen, schnell theoretisch so was wie Trivago damals wahrscheinlich kann auch in der Woche weibkunden kann. Ich glaube da hängt ein bisschen mehr dran und eine Marka auf die Behinderzeit und kostet die Geld. Aber ich glaube im Grunde ist die Frage, wie gibt man Leuten Raum? Ja und das geht irgendwie bei Vertrauen los. Vertrauen die Leute mir jetzt, dass sie Risiken eingehen und dadurch Risiken eingehen, dass sie irgendwie Sachen falsch machen und wie gehe ich damit um. Und wir wissen, wenn wir 10 Sachen ausprobieren, das sind zwei Sachen, die am Ende funktionieren. Und wir sind sehr sehr datengetrieben, wir sehen relativ klar, was funktioniert und wenn wir Meetings haben, steht weniger das Ego und die Hero here im Raum, sondern es steht das im Raum, was Fakten geschaffen hat oder aus Signal, eine starke Intuition, nehmen was Wert schaffen kann. Ja, das heißt wirklich, in Unternehmen zu gehen und dass man die Basis, die Daten getrieben sind, ist glaube ich sehr wichtig, weil da weißt du dann hier wird mit Daten entschieden und nicht mit Ego und Power entschieden oder mehr mit Daten und weniger mit Ego und Power. Das ist schon mal ein Signal und dann sich einfach reinzulehnen und ich finde, so das Alter zwischen 20 und 30 ist glaube ich das entscheidendste Alter für die Zukunft und wenn man wir überlegt, wie sich das im Leben kompoundet. Was ich in dem Teil meines Lebens gemacht habe, ist das sehr entscheidend für das Leben und da einfach sich reinzuhängen und das mache ich nur, wenn ich was mache, was mir Spaß macht. Also ich muss was finden und ich habe jetzt meine Kusine, die angefangen zu studieren und ist auch die Frage, was machst du und was das Future Proof und so weiter. Was hast du hier gerade? Meine Empfehlung war zu sagen, finde was du richtig Bock drauf hast, weil du musst Bock drauf haben, dass du Gas gibst und du möchtst ja Gas geben in dem Thema, was dir Spaß macht und nicht Gas geben in den Thema, was dir kein Spaß macht, das bringt dich in die Depression. Das andere bringt dich glaube ich in die Blute und dann musst du in dem Thema überlegen, wie kann ich mit KI das Thema transformieren. Also egal was du machst, du kannst auch ein Apotheker sein oder ein Becker oder irgendwo anders. Wichtig ist, dass man überlegt, wie kann ich in dem Bereich der im Spaß macht, KI maximal anwenden und Themen neu denken, weil da ein krasser Hebel rauskommen kann. Im letzten Jahr war es noch irgendwie 10-20 Prozent Verbesserung. Wir sind jetzt einem Vertical-Takeoff, würde man im Englischen sagen, wo wir im Jahr der Agenten sind, wo Agenten Themen weiterentwickeln. Das heißt, ich muss nicht mehr selbst die Arbeit machen und sage einem LLM "Versuch mein Text", sondern Agenten erzähle ich eine Idee und die arbeiten für mich. Da kommen wir jetzt rein zum Ende des Jahres, wird es brutal stark und dann muss ich in der Lage sein, Prozesse neu zu denken und zu überlegen, wie kann ich mit einem Agent eine Maschine bauen, die Wertschafs an den Workflow in langen. Die Zukunft ist auch nicht zu sagen, ich bin jetzt ein Mensch und wir haben ja menschliche Maschinen gebaut im Unternehmen, wo Menschen drin stecken und die machen Arbeit zu Workflow. In der KI-Welden muss ich jetzt eigentlich überlegen, wie baut man diese Maschine neu, KI-First, also eine Agenten-basierte Maschine. Und diese Transformation wird total spannend, also ich glaube, was sehr wichtig wird, ist Systemdenken, wie bau ich Systeme, wie kann ich Workflow darstellen, analytisches Denken. Und das macht mich ein bisschen hoffnungsvoll für Deutschland, weil wir so ein Engineering-Mindset haben, was glaube ich sehr entscheidend dafür sein, wie kann ich jetzt KI-basierte Maschinen bauen. Ich glaube, das deutsche Mindset ist leider gleichzeitig auch Risiko-Avers und Stabilität orientiert, was an der Realität total vorbei geht und wo, glaube ich, hoffentlich sich viel entwickeln muss. Aber so dieses Basis-Systemdenken-Problem strukturiertes Denken ist eigentlich ideal um die Applikation von dem, was jetzt verfügbar ist, im Pogduk KI und Agenten in die Welt zu bringen. Wir sprechen gleich nochmal konkrete wie Trivago KI nutzt, bevor wir darüber sprechen und auch Steck aufs Geschäftsmoder gehen, kannst du kurz unseren Hörern erklären, wie verdient ihr eigentlich so basic Geld? Also eigentlich relativ einfach, wir erreichen dich über TV oder über Google oder andere Wege, du kommst auf Trivago. Wir sind ein Marktplatz, das heißt, wir machen dir die Welt transparent, wir zeigen dir Angebote von Booking, Expedia, Airbnb, Hotelketten direkt und verweisen dich weiter an diejenigen, wo du dann wuchen möchtest. Das heißt, wir haben typisches Marktplatz, wo wir Nachfrage und Angebote zusammenbringen und darüber schaffen wir Wert, indem wir dieses ideal Hotel finden und vergleichen dir Preise, dass du auch einen super Deal findest, weil ein Zimmer im Hotel hat unterschiedliche Preise, das wissen viele nicht. Und das stellen wir da und kommunizieren wir auch, dass das der Fall ist. Wer sich das Geschäft von der Veränderung, was du gesagt hast, glaube ich, im Fundamental nicht großartig, weil der Bedarf nach Transparenz und Preisvergleich ist hoch. Er hat 30 Prozent plus der Reisen, denn sind Preisen Siebel. Er ist einer der wichtigsten Faktoren für die Entscheidung der Reise ist, was bekomme ich für mein Geld und wo bekomme ich den günstigsten Preis. Das wichtigste Keterum nach Sicherheit und da liefern wir einfach ein super Mehrwert. Und was wir jetzt in den letzten zwei Jahren noch gemacht haben, zwei Themen. Wenn du dich einlogst bei Trivago, kriegst du noch bessere Preise. Wir geben dir bessere Vergleichsoptionen, wir geben dir Preiseleurs. Das heißt, wir bauen eine tiefer Beziehung mit dem Kunden auf, was uns Resolienter macht, gegenüber einer KI-Welt, weil wir mehr Daten über die Kunden sammeln und ein besseres Produkt dadurch bauen können. Und das zweite ist, wir haben eine Firma akkuriert, die uns es ermöglicht, auch Buchungen auf Trivago darzustellen. Das ist also auch Buchengunst. Es gibt einen relevanten Teil von Trivago-Nutzern, die da Interesse dran haben, bei uns zu Buch und das machen wir jetzt auch graduell möglich. Und im Zentrum bleiben wir aber an der Hotel-Suche, die dir Transparentschaft. Aber im Endeffekt, wenn du sagst, dass man auch auf Trivago-Buhn kann, also dass sie auch bisschen so werden wollt, wie Buken dort kommt, selbst. Genau, das wird nicht des Zentrums sein für uns, aber es gibt Leute, die möchten das gerne und den bieten wir dann die Option neben allen anderen Optionen ebenfalls an. Wo siehst du noch so einen Backstumsfeld bei Trivago, also wo fokussiert ihr euch jetzt drauf? Der Reisemarkt, vor allem der Hotelmarkt, ist 500 Milliarden groß. Und in diesem Markt haben wir nicht mehr 1% Marktanteil. Das heißt, wir müssen das nur ein bisschen besser machen. Und wir sagen mal, du hast, wenn hier in Düsseldorf am Heier 100 Leute einschäcken, kommt nur einer von uns. Wir müssen eigentlich nur den zweiten finden, dann sind wir schon doppelt so groß wie wir ja aktuell sind. Das heißt, das, was wir machen, exzellent und besser machen, ist sehr sehr entscheidend. Und das ist, was wir letzten drei Jahre, ich bin ja zwischendurch weggewesen werden, der Pandemie bin wieder zurückgekommen mit einem neuen Leadership Team, und was wir halt entscheidend gemacht haben, ist uns wieder aufs Kernprodukt zu fokussieren, weil da einfach Riesenchancen sind. In dem Bereich, und dann gibt es eine Exploration Richtung, wie helfen wir dir abstraktere Gedanken. Ich weiß nur nicht genau, wo ich hin will, sozusagen ein bisschen besser zu formulieren. Das heißt, wir haben eine KI-Suche gelohnt, wo du einfach sagen kannst, ich möchte gerne Hotelamittel mehr bekommen, mit denen und den Feature direkt am Strand, mit guten Essen, was weiß ich nicht. Da haben wir eine KI-Erste, KI-Suche gebaut und die verbessern wir gerade, dass wir sozusagen in der Sucher Journey bisschen weiter nach oben gehen. Der gleiche Nutzer, aber wir lösen dir ein Problem, was weiter oben ist. Was noch sehr chaotisch ist, Leute, die Reise oder ein Hotelbuch, die gucken sich dutzende Seiten an, sind auch Teil der Erfahrung, aber das kann man wahrscheinlich noch besser machen. Was sehe ich mich natürlich frage, oder was nicht, die generelle fragt, jetzt haben wir so etwas wie Chatchipity und alle sind alle nutzend das, da kannst du ja auch einschreiben, irgendwie ich will ein Hotel, irgendwie am Wasser, irgendwie mit Buffet und Kinderbetreuung und da spuckt die KI mir was aus, wofür brauchen wir eigentlich noch Trivago in Zukunft. Ja, ich glaube, das ist eine Frage, die wir relativ oft bekommen, die Realität ist, das weniger als 1% von unserem Umsatz aus KI-related-Produkt kommt, also es ist immer sehr, sehr klein. Und ich weiß nicht, wenn du selber nutzt, siehst du ja auch irgendwie kommst du an den Punkt, dass du dann mehr vertrauen, also am Anfang in der Discovery-Phase, wie wir das nennen, ist das, glaube ich, eine Hilfe und da geben wir auch rein, und dem was ich gesagt habe, und da so ein bisschen mehr in die Research Discovery-Phase wollen wir auch KI nutzen, damit du das bei uns machst und nicht bei OpenAI und du machst das bei uns, weil du uns mehr vertraust, weil wir Experten in dem Bereich sind, wo er weißt du denn, dass diese drei Hotels, die Chatchipity angeboten hat, dass wenn du da an den Content, wie kannst du den Content vertieft rein gehen, Reviews lesen und dann Preise vergleichen, Runetypes vergleichen, das heißt an der Hotelentscheidung hängt sehr, sehr viel dran, weil eine Kaffeemaschine von Amazon kannst du zurückschicken, aber wenn du mit deiner Familien Barcelona gelandet, bist das, kannst du nicht zurückgeben. Also die Entscheidung, Reise ist einmal die größte Ausgabe, die Familien oder auch Individuen im Jahr haben, sind sehr große Entscheidungen und deswegen wird da sehr viel Zeit investiert, bis zu sagen, der Weg dahin, dass ich das in der KI deligiere, das aus unserer Sicht sehr, sehr groß und für uns ist die Chance eher, dass diese Technologie nutzen, das heißt, wenn du den abstrakten Gedanken hast, was zu machen willst, kommst zu Trivago, weil wir dir einfach eine bessere Erfahrung schaffen. Weil Chatchipity ist ja ergänärisch, die müssen der News-Einterface geben, was relativ generisch ist für Produkte, für Reisen, für Informationen, die du suchst und dadurch wird es aus unserer Sicht in einer Nutzererfahrung nie so gut sein, als eine Suche, die sehr stark spezialisiert darauf ist. Also würde so sagen, dass bei euch vor allem dieser Trust-Wert und auch die Marke sozusagen entscheidend ist, um Vorsprung zu haben, vor so generischen KIs. Genau, das ist das Hauptthema. Marke ist ein erste Linie Vertrauen und dein gutes Produkt unter Mauer, das Vertrauen, was die Marke versucht zu vermitteln und da müssen wir deutlich besser sein. Das heißt, wenn du was liest, musst du das auch stimmen und ich will tiefe sehen, je nachdem, was ich gerade mache und dann will ich ja auch noch preise vergleichen. Wir haben mehr als eine Milliarde Preisanfragen pro Tag. Das heißt, über mehr als 100 Plattformen fragen wir brutal viel Preise, viel Hotels an, das ist eine Infrastruktur, die wird nicht so einfach mal auf die Beine stellen. Wir sprechen eher mit KI-Playern und sagen hier, nutzt doch unser Infrastrukturintegritt, das bei euch. Der könnte ja die Ergebnisse liefern, aber wir liefern euch dann die Preise zu, vielleicht auch noch Content oder so, weil das, was ist, das hat Google mehr als zehn Jahre gebraucht, das zu bauen und da ist eine Chance in punkte Partnerschaft. Viele sagen ja auch, es wird bald so ein Switch geben oder langsam, also es ist ja auch immer viel wasagerei und hokus-pokus, aber das Leute halt in Chat GPD mehr Zeit verbringen als irgendwie bei Google, das jetzt nicht mehr nach den Google, sondern irgendwie Chat GPD fragen und früher was ja oder ist immer noch für euch natürlich ure relevant, wie gewenkt wird. Ihr ist ja auch einmal in einem Anaportkiss bei Philip, bei OMR erzählt, das Jahrhunderte Millionen, ja auch an Google zahlt, was macht ihr sozusagen um auch bei den KI-S irgendwie gehengt zu werden? Aber die auch dran, dass irgendwie Chat GPD euch ausspuckt oder wie sie es sozusagen dieses neue CEO fällt. Genau, CEO ist da, wo ich herkomme. Ich hatte einen Start-up-Fort-Trivago in dem Bereich schon, es ist glaube ich sehr entscheidend auf finnbar zu sein und muss einmal free und paid, muss dabei beherrschend, weil free konvertiert sich irgendwann ein paid, weil die Unternehmen mehr Gewinde machen wollen und da ist es eigentlich sehr ähnlich, du musst jetzt gucken, was sind die ranking-Signale, wie beeinflusst man die und Partnerschaften, was ich vorhobeschrieben habe, sind sehr entscheidend. Chat GPD hat jetzt angefangen, ads zu louunchen, bei sich im Produkt, da gehen wir mit rein, wir probieren das aus und gucken, wiefern wir das für uns effizient zum Lauchen bekommen. Das ist Thema Tvass angesprochen, ich habe auch schon vor wie der jüren Klopp erwähnt, wie wollte ich dann so Tvass aufbauen, wie geht dir davor? Ich glaube eine Marke und alleine Marke zu kennen ist schon Trust, Trust, aufbauen, jüren Klopp, wenn du ein Ambassador hast, der bekannt ist, ist dabei natürlich auch hilfreich, jüren Klopp ist bekannt in Europa, sage ich mal so, wir haben jüren Klopp auch in Amerika, Südamerika, ein ganz viel unterschiedlichen Märkten und dessen Riesenunterschied, wo KI uns geholfen hat, in der Vergangenheit hatten wir 50, wir haben in 50 Märkten Brandmarketing gemacht, wir haben 30 Tv-Produktion gemacht für jeden Markt, eine eigene Tv-Produktion, mit 30 verschiedenen Schauspielern und so weiter. Jetzt haben wir jüren Klopp, wo wir eine Produktion machen und jüren Klopp spricht, alle sprachen. Der Spaß so einmal Millionen an Kosten, aber auch anstatt neun Monate Produktion machst du zwei, drei Monate Produktion, kannst mehr produzieren, kannst lernen und die KI kann auch noch jüren Klopp sagen lassen, was wir möchten. Das heißt, wenn du was ändern willst, wenn du was ausprobieren willst, ein Messaging ausprobieren willst, kannst du das tun. Also wir können jüren Klopp jetzt sozusagen eine Produktion global, alle sprachen sprechen lassen und das ist ein riesen Vorteil, wo wir KI schon Ende 23 genutzt haben, um das zu machen und da jetzt immer besser werden. In Amerika ist aber wahrscheinlich bekannte wegen Trivago als wegen Fußball. Also so muss natürlich das vorstellen. Amerika ist unser größter Markt, ein sehr hohes Investment in Brandmarketing in Amerika und sozusagen über die Zeit konsistent uns aufs Radar zu bringen und dann ist es ganz wichtige, dass unser Produkt abliefert. Kommst du auf Trivago, ich probier das mal aus und dann müssen wir ein starkes Produkt schaffen, wo Leute eine gute Erfahrung haben und da ausentwickelt sich dann vertrauen. Damit wir so ein bisschen diese Marketingköpfe reinkommen, wie die Leute die jetzt irgendwie nicht damit zu tun haben, wie läuft so was eigentlich ab bei euch? Also ich bin dann sagt mal, okay, wir haben irgendwie Budget, wir haben Werbe Budget, wir wollen was machen oder gibt es einen Meeting, jemand steht dann irgendwie jüren Klopp vor und dann sagst du, egal, ich mag Fußball oder wie läuft so was ab? Das kann so rum sein, wie du es sagst, ja, du überlegst sozusagen welche Werbefigur könnte jetzt funktionieren. Wir haben in einer Vergangenheit haben wir nun nimmens genommen, weil wir die groß gemacht haben. Wir haben Leute bekannt gemacht, wenn wir mit unserem Werbedruck, wir geben mehr als 400 Millionen in Marketing aus, das heißt, sehr hohen Werbedruck, in mehr als 30 Märkten produzieren, das heißt, wir haben Leute groß gemacht. Das war das erste Mal, wo wir es gesagt haben, wegen der KI Option, können wir jetzt einen Embeste da groß machen und dann lohnt sich das auch, ein Embeste da zu finanzieren, weil du ein großes Werbedar hast und dann relativ wenig, als wenn du lokale Embeste daneben müsstest in jedem Land das zu machen, das wäre sehr sehr aufwendig. Das heißt, das ist jetzt eine große Chance gewesen und das kann einmal so sein, dass wir überlegen, wir finden wir gut, das zweite ist es gewesen. Agenturen, wenn jetzt irgendwie in einzelner im Bestedor zur Verfügung steht, für Werbeverträge, dann kann das auch mal sein, das einfach bei uns landet, dass jetzt irgendwie jünglich Klopp ist, für Fügbar habt ihr Interesse. Und die sehen ja, dass wir großes Werbe-Etat haben und dann wissen natürlicherweise angeschrieben, wenn Optionen auf den Tisch sind, dass spannende Gesichter verfügbar sind. Wie viel hat er bekommen von euch? Das haben wir nicht veröffentlicht. Aber mehr als er so im Fußball verdient? Ich weiß nicht, was er im Fußball verdient, ehrlich gesagt. Aber schon so auf jeden Fall, dass er eigentlich auch damit hier eine Rente gehen könnte, mit dem Triagot gehalten. Ich glaube, dass er viele unterschiedliche Themen hat. Und wir sind zufrieden. Also er hat für uns ein spannender Kandidat, weil wir haben dann ausprobiert, er ist nicht so bekannt in Amerika oder in anderen Märkten, wo wir groß sind. Und dann bei ihm war das aber so, dass selbst Leute, die nicht kannten. Unter den Leuten hat er gewonnen in punkto Simpati und Vanimo. Weil er was war, so ein paar netter Dude, der überhaupt kommt oder wie? Ja, da nehmst du 2-3 Leute, die zeigst du dann sozusagen einem Gremium und die sagen dann, wen finden Sie gut und warum und so weiter. Du machst sagen, Markt analysen. Und da kam Jürgen Klopp stark raus. Und deswegen war das sozusagen für uns eine Superoption, Jürgen Klopp jetzt nutzen. Hab ich das auch gemerkt, also so wirklich am Geld dann, das was gebracht hat diese Werbung? Wir sind ja letztes Jahr 19 Prozent gewachsen, Ende Kuf 4, 27 Prozent gewachsen, profitabel als die Vorjahre. Und einer der Haupttreiber war unser Brandmarketing und ein Musaik davon ist Jürgen Klopp. Insgesamt der Sport war sehr, sehr stark. Und was wir ja gemacht haben in Amerika zum Beispiel, wir haben diesen TV-Sport genommen, der hat sehr gut funktioniert und wir wollten wissen, warum. Und dann haben wir Jürgen Klopp in dem selben Sport Jürgen Klopp Body Swopp rausgenommen und einen anderen Ektar in diesem TV-Sport reinzubringen, um rauszufinden, ist jetzt die Performance von dem Sport und dem Skript oder kommt die Performance von Jürgen Klopp. Und darüber versuchen wir jetzt zu verstehen, was hat den Erfolg getrieben, den wir im letzten Jahr hatten. Was kam der raus? Das nichts, was wir jetzt veröffentlicht haben, aber insgesamt kann man sagen, der Sport war sehr stark. Und merkt ihr das dann eigentlich auch so wirklich in der Sekunde, also wenn ihr wisst, okay, der Sport läuft irgendwie um 21 um Fense, das ist ja irgendwie so ein Peak, um 21 Uhr 1 auf Trivago und merkt? Genauso ist das. Also wir haben verschiedene Wege, das zu analysieren, traditionelle Wege, Marktanalysen, Markenwarnigung und so weiter und eine der Sachen, wie wir Sport vergleichen ist, du erwartest irgendwie eine Million Nutzer und dann siehst du zu dem Zeitpunkt bis fünf Minuten danach, nachdem man ein TV-Sport geärt hat, sehen wir sozusagen kommen mehr Nutzer auf unsere Plattform. Und dann können wir optimieren, zu welchen Schoss wollen wir sein, wann am Tag wollen wir uns das Sport erhen und in welchen Ländern? Wir sehen dann in einigen Ländern ist eine höhere Response auf unser Investment, auf unser Marketing-Kampagne, da investieren wir dann mehr und so weiter. Was ich auch spannend finde, also generell, also gibt dir viel gegen sagen, okay TV ist Sport, schaut keiner mehr, wie wichtig ist für euch so TV-Werbung, klassische TV-Werbung? Es ist weiterhin sehr wichtig, aber es stimmt, dass andere Kanäle zu dem im wichtiger sind und wir haben sehr entscheidenden Teil in andere Brandmarken in Kanäle umgeschichtet. Gleichzeitig muss dann aber sagen, für uns, wir sind ein Massenprodukt, es selbst linearer Wärbung weiterhin spannende und funktioniert gut, ich glaube das hängt sehr stark am Produkt. Was kommt danach? Danach sind Sachen wie CTV, also ConnectedTV, sehr ähnlich wie LinearTV, aber anders funktioniert uns auch gut, eigentlich alles, was Broadcasting ist und dann hast du auch Audervom, Podcast, Radio, alles, was größere Reichweite gibt, sind spannende Kanäle. Wie wichtig sind für euch Reiseinfluencer, gibt es ja ohne Ende irgendwie Quater-Dierum fliegen und konntend über ihre Reisenurlauben machen? Ja, das ist, wir versuchen das immer wieder, aber man muss sagen, dass die zu teuer sind. Hier und da funktioniert das mal, aber die Preise, die die aufrufen und die Leistung, die die dafür bringen, funktioniert bei uns nicht so gut. Vielleicht gibt es Nischenprodukte mit einer großen Marge, wo das dann schon besser funktioniert, aber es ist nichts, was jetzt einen entscheidenden Unterschied für uns gemacht hat. Voll weil du gesagt hast, weil die auf Massen gehen sollt und das sind irgendwie zu kleinteilig, denn alles, wenn es so ein Quater-Dat unterwegs ist. Genau, so muss das abzusehen, wenn wir jetzt, wir hatten zum Beispiel, haben wir mal Chelsea gesponsort. Und da ist dann schon auch die Hypothese Chelsea, ist ein globaler Club, der kannst du globaler Reichweite mit produzieren und so weiter, hat aber auch nicht so gut funktioniert, wie wir das erhofft hatten. Das heißt, wirklich, wie viel Arbeit ist es und wir nehmen eher skalierbare Formate. Wir sind 600 Leute, das heißt, wir versuchen, sehr skaliert zu denken und weniger kleine Themen zu machen. Ja, nächstes nicht auch immer interessant. Also ich finde mal generell interessant sozusagen, wann sich ein Großunternehmen oder Unternehmen entscheiden. Das ist eine gute Werbeplatzierung, das nicht. Was lernt man draus? Wo, wie sieht man sagen, weil das ja schon immer auch ultra viel Budget, was man da reinknallt. Und einige Unternehmen machen das aus dem Gefühl, ja, und andere Unternehmen machen das sehr dargengetrieben. Und wir gehören zu denen und weil wir auch die Tase und so weiter, dass man das gut machen kann. Wir gucken halt den Return Investment, bei jedem Investment, um zu sehen, was kommt da zurück. Was mich noch interessieren würde als natürlich ein Journalist selbst. Und weil ich auch Print gemacht habe, so Printzeitungen ist, ist das noch für euch so ein Ding oder sagst du, das kann man nicht so gut messen wie alles digitale oder wie wie schon so echt darauf. Auch hier hängt wahrscheinlich wieder am Geschätzandel für Trivago, das ist kein Option, was auch er kleintheilig ist und die Messverkeit ist schwierig. Ich hatte, wo ich nicht bei Trivago war, zwischenzeitlich für ein paar Jahre datig in Unternehmen gegründet im Finanzbereich, was auch weiter existiert. Da haben wir auch wieder Print auszubeiert und haben da gesehen, es ist nahezu irreland gewesen. Weil du würdest ja sagen, wenn du ein kleines Unternehmen hast, was nicht bekannt ist und dann machst du Print, dann kannst du zumindest einen Ausschlag in der Linie sehen, was man gemacht hat. Und das hat nicht besonders gut funktioniert. Wenn man das breit als Markenwarnemwo macht, kann das funktionieren. Die Frage ist dann, wie effizient das ist und hätte man mit dem Geld auch was anderes machen können. Ja, also dann wahrscheinlich, ich mein, so was wie Bild, wo halt irgendwie auf Master geht, das wird vielleicht für euch nur Sinn machen und es sage ich nicht hier, weil auch bis es zu Achse sprich gehört. Aber das wäre es erst, was mir eigentlich fallen wir so auf, wenn man so rein auf Master gehen will, natürlich. Genau, so was kann funktionieren, das dann die Frage lohnt sich das und wie ist der Preis für so ein Exposure. Ja, dann lassen wir es auch noch darüber sprechen über dich selbst. Du hast ja sagen, als praktikanliche angefangen, die ich hochgearbeitet, um bis dann irgendwann gegangen, warum hast du du so eine Nebene damals verlassen? Wir haben ein Trivago von klein auf 1500 Leute gebracht, während der Pandemie 95 Prozent Umsatz verloren und dann gehst du halt nur noch ein Überlebensmodus und ich hab immer daran gearbeitet, neue Teams aufzubauen, strategische Projekte nach vorne zu bringen und das ist glaube ich, meine Grundfähigkeit gewesen. Da mehr wäre zu liefern und während der Pandemie, wenn du alles konsolidiert hast, ist die Fähigkeit nicht entscheidend und mein Vertrag ist ausgelaufen und dann habe ich das dann schon eben verlassen und dann habe ich ein paar Monate Pause gemacht und dann mit extravagokollegen CoAQ Capital gegründet, wo es darum gegenüber kollektive Intelligenz und Investment vor anstatt zu bringen und Anfang 23 hat mich dann der ehemalige Gründer von Trivago angerufen, ob ich Interesse ab zurückzukommen zusammen mit Andre und Jasmine, die heute auch hier ist die PO und sie im O-Send. Darüber sprechen wir gleich kurz zu dem Punkt, wo du dein Frags ausklafen und bist rausgegangen und dann Corona sozusagen, du kannst irgendwie nicht so arbeiten, wie du willst, 95 Prozent umsatz einbruch, musst ja viele Leute entlassen, wie geht es einer Fürskraft zu in der Zeit? Also wir haben sehr lange Erfolg gehabt, ne? Und was ich da gelernt habe ist, dass Führung in guten Zeiten ist sicherlich nicht einfach, aber es macht viel Spaß und dass du die Seite Teams zu motivieren, ist relativ einfach und du merkst, wenn du dann so Krisen durchläuft, was es bedeutet, Menschen Hoffnung zu geben, empathisch mit schwierigen Situationen umzugehen. Leute zu entlassen, es ist wirklich unglaublich Nürf-Racking. Vor allem Trivago war eine Firma, die sehr beziehungsorientiert war, ein hohes Vertrauens-Ebeneen. Das heißt, bis durch die Kundin über viele Jahre gegangen und auf einmal zerplatten die Träume und das waren großer Schmerzärmes. Das war auch ein Teil der Entscheidung, wo ich dann gegangen bin. Ich würde sagen, das war ein Trauma, wo ich Zeit brauchte, das irgendwie hinter mir zu lassen. Was ich halt gelernt habe, dass die Menschen, die man auch im Weg bei so einem Aufbau oder wenn man was spannendes zusammen macht, die man mitten nimmt. Ich habe dann immer gedacht, jetzt verlastet Trivago, die Leute verlassen Trivago und irgendwie sind die dann weg. Das hatte ich so in dem Zeitpunkt, im Kopf, was auch so schwierig war, aber in Wirklichkeit trifft man sich immer wieder. Man hat wirklich tiefe Freundschaften entwickelt. Ich komme jetzt zurück zu Trivago. Viele Leute ist man wieder mit zusammen. Das heißt, man sieht sich immer zweimal im Leben und man hat wichtige Beziehungen geschafft, in dem Zeitraum, die man durchs Leben getragen hat. Was ein schönes Learning war. Und dann als Urungskraft, es gibt, muss man sich bewusst sein, das Leben ist irgendwie eine Sinuskurve. Es gibt gute und es gibt schlechte Zeiten und die Frage ist, wie verhaltig in guten Zeiten, dass ich irgendwie die Chancen maximiere. Und wie verhaltig mich in schlechten Zeiten, die Hoffnung hochhalten, die Motivation hochhalten und nicht mich selber zu verlieren, sondern irgendwie ein Centerpunkt auf Clarity zu sein. Das ist dafür, mich in manters Ziel gewesen, als wir zurück zur Trivago kam, Anfang 23, aber eben auch die Moral am Boden. Ja, irgendwie drei Jahre hintereinander geschrumpft, wenig Hoffnung sind wir noch relevant. Und da merkst du, was Führung ist aus einer schwierigen Situation heraus? Ja, das ist ja auch so, was du gerade gesagt hast. mit der Sinuskoholist, der klassisches Resilenzdemel. Man kann nicht beeinflussen, was auf einen Zukunft. Man kann nur beeinflussen, wie man darauf reagiert. Das ist, glaube ich, entscheidend. Genau, so ist es. Und das ist auch, was wir sehr stark ins Unternehmen in den letzten paar Jahren angewacht haben, weil die Resilienz oder Antifagility, ist, finde ich, der bekriff es noch besser, weil ich halt nicht nur das Feuer aus, sondern ich komme da auch noch größer raus. Er wagt sich da raus, aus schwierigen Situationen. Und wenn Teams das hinbekommen, aus schwierigen Situationen zu lernen zu wachsen, das macht halt so ein Unternehmen Erwachsener und stärker für die Zukunft. Und die Self-awareness zu entwickeln, bei unseren Führungskräften, waren großer Fokus in den letzten Jahren, weil nur, wenn ich, sozusagen, wir nennen das Self-Liedership, wenn ich mich selber zentriere und irgendwie weiß, was sind jetzt meine Emotionen, die mich hier treiben, was sind meine Bedürfnisse. Und ich die irgendwie im Schach hab, dann kann ich anderen Halt geben, Richtung geben und Klarheit schaffen, was aus meiner Sicht noch viel wichtiger wird in der Zukunft. Ja, in dem K aus, dass wir da draußen haben, die schaff ich's in mir irgendwie Klarheit zu schaffen und dann als Unternehmen in unserer Umgebung Klarheit zu schaffen, was ist jetzt wichtig? Und lass uns bitte nicht ablenken. Lass uns nicht gegenseitig ablenken und auch nicht von anderen ablenken lassen, sondern Sachen umsetzen, die wir glauben, dass die richtig sind. Wir haben dann so Sachen eingeführt, keine Meetings vor 11 Uhr. Ja, weil die Leute müssten verstehen, dass morgens die Kognitiv höchstleistungsform ist von den meisten Leuten und bitte lenkt euch nicht ab mit irgendwelchen Check-in-Meetings und Update-Meetings. Das schiebt ihr betal es in den Nametag. Wenn ihr morgens eine Brain-Sorming-Session habt, eine Deep Work-Session untereinander macht das, aber alles was low-kognitive-Loat hat, das schiebt man bitte in den Nametags und morgens lenkt euch nicht ab, weil er. Wir haben dann geguckt, was ist der größte Source of Distraction in der Firma, also was lenkt er meist ab und da kamen halt Meetings und Mitarbeiter auf Nummer eins. Ja, und wir haben offene Work-Envelopment, Locker und so weiter und da lenke ich mal mal eine Leute rechts links um mich ab. Das tötet aber mein Fokus und den Flo, den ich wendet hab und du kennst es gleich selbst, wenn du dich in Thema reingepisten hast, wenn du die anfängliche Hürde überwunden hast, dich in Thema reinzudenken, weil dann gehieren, versucht, der Energie zu sparen und dann lenkt es dir die ganze Zeit ab mit irgendwelchen Sachen. Aber wenn du im Flo bist, es ist halt super wichtig, im Flo zu bleiben und sich nicht ablenken zu lassen, weil das kostet brutal Performance und Produktivität und Kreativität. Naja, das ist mega spannend. Also, auch wie du es erzählst. Habt ihr noch andere Sachen, die. Ich anders macht aber dir, sozusagen Meetings-VL-Furwing, dem Flo, hast du noch was eingeführt oder wie arbeitet ihr generell oder wie arbeitet du als CEO? Also Flo-Konzept ist, glaube ich, sehr zentral. Das sind wir hier reingewartig, der irgendwie mehr Spaß haben möchte und mehr Performance rausbekommen, sind wir vom Produktivität, Kreativität lernen. Ist, glaube ich, das Flo-Konzept sehr stark. Ich persönlich hab mal einen Tag strukturiert, um zwei bis drei Flohphasen. Ich stehe früh auf. Morgen ist. Und wieso?. und vor dem Set. fünf Uhr. Spätestens. Und da erst mal insetzt und da ist der Kopf noch recht frei. Bloß dich ans Handy gehen, sich von irgendwie ein Gramm reinziehen, weil dann ist das gehirn schon wieder aktiviert. Morgen ist es sehr. In der Lage, sich sehr stark zu fokussieren, relativ einfach in Floh reinzukommen. Und da erst mal eine harte Aufgabe zu erledigen, dann gibt es bei uns die Sessions von 9 bis 11. Ja, dann hab ich. away, 90 Minuten gemacht, dann mach ich es noch Sport und dann bin ich irgendwann bei der Arbeit. Und dann von 9 bis 11 wirklich fokussarbeit. Und was fällt mir nicht so, einfach ist Nammetast dann auch noch eine Flohzeit zu haben. Von 90 Minuten. Ich bin halt hier. öli Bird und kann mich morgens besser konzentrieren, weil mein Dopamin level deutlich höher ist. Und Nammetast muss ich dann was machen, was mich begeistert. Das heißt, das schwere mache ich meistens morgen. Das, wo ich mehr Bock darauf habe, das mache ich in der abends. Weil ich die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass ich mich dann darauf fokussiere. Und insgesamt, möglichst wenige Meetings. Also wenn du mehr als 50 Prozent Meetings hast, dann aus meiner Sicht hast du was verkehrt gemacht. Das kann temporär auf irgendwas heden, kann das mal notwendig sein, aber möglichst wenige Meetings und Sachen Asynchronerledigen. Und wenn Meetings, dann müssen die sehr strukturiert sein und klar und auch auch orientiert sein. Wie viele Meetings hast du die Woche? Weil ich kenne manche Fürskräfte, nicht mal CEO, sondern auch generell. Da ist der Kalender nur voll im Outlook. Also da sieht es sogar keine freie Minute für irgendeine richtige Arbeit. Ich hab dich auch mal geschockt, wie sie es bei dir so aus. Also ich sage mal so, die Hälfte meiner Zeit ist Meetings. Wenn es mal irgendwie in Quatsalz zahlen gehen und so weiter, dann ist es mal ein bisschen mehr, aber da versuche ich hinzukommen. Wenn ich jetzt ein neues Team übernehmen würde, dann wäre das erst mal mehr. Weil ich mit viel mehr Leuten sprechen muss. Aber so nach ein, zwei Jahren muss ich meinen System so kalibriert haben, dass die Leute den Kontext haben und wissen, was sie zu tun haben. Dann definiere ich noch irgendwie alle drei bis sechs Monate, was ist denn hier das Ziel? Was kom mitte dir euch? Und dann checken wir darauf ein, auf was ihr euch kom mitteet habt. Das heißt, wir haben OKRs hier eingeführt in der Firma, auch ein sehr, sehr wichtiger Prozess gewesen. Klarer Ergebnisorientierung und Performanceorientierung und die, die halt mehr abliefern, die bekommen dann auch überproportional, Bonus und so weiter. Also in Zentestrukturen geschaffen, die, wenn ich mich reinhängen, die mir dann auch einen positiven Loop bringen, es lohnt sich sich rein zu hängen. Das war auch eine Veränderung, die wir gemacht haben. Aber ich glaube, wenn man über Zeitensystem geschaffen hat, was aus sich selbst heraus funktioniert und gute Leute in den richtigen Positionen hat, dann sollte man nicht den ganzen Tag in Meetings hängen. Wenn du in einem Unternehmen bist, wo die Fluktuation hoch ist, oder motiviert, wo ich die ganze Zeit Leute einpeichen müsste, weil die Leute irgendwie Sachen machen, die sie nicht machen wollen, weil ich sie vorher nicht richtig abgeholt habe oder denen ich noch Kontexte gebt hat, dann ist es sehr anstrengend für die Führungskraft, aber auch für die Leute, die in dem Unternehmen arbeiten. Du fühlst ja auch wahrscheinlich viele Bewerbungsgespräche, wie merkst du bei Leuten, oder generell, wenn du mit denen sprichst, ob sie zu Trivago oder zu deiner Führskultur überhaupt passen? Also merk mal, das irgendwie frühe oder wie, wie checkst du sowas ab? Also ich kann jetzt ein sehr strukturiertes Interview führen und wenn es Gills checken und so weiter, das überlass ich aber meistens den anderen, weil ich kucke sehr stark auf, wie ist die Energie von der Person? Ja, spür ich viel Energie, spür ich enthusiasm, spür ich Neugier. Und dann gehe ich durchs Leben laufen, und dann versuche ich Themen zu finden, wo ich mal sehr tief reingehe und die Person mir mal erzählt, wie sie was gemacht hat, wie sie in Unterschied gemacht hat. Und mein sehr tief in den Thema geht, das kann man nicht so einfach wegbügeln, sondern da kannst du dann sehen, ob die Person dafür gebrannt ist, durchs Feuer gegangen ist und da schaue ich dann drauf. Und dann sind die ersten sechs Monate im Job sehr entscheidend, ob du in der Lage bist, auf Commitments auch abzuliefern. Du bist ja selbst zu sagen, wieder zurückgekommen, nach den Corona-Jahren zu Trivago, damals als du das Angebot bekommen hast, was hast du damals zugedacht? Ja, so ist der Gründer angerufen, hatte wir, wir hatten einen Start-up im dritten Jahr, was eigentlich sehr gut funktioniert hat. Der Investment-Forder, wir hatten noch einen der Fanding, wir hatten viel Spaß, bei dem was wir gemacht haben. Das Anlagemodell hat uns total überzeugt, hat sich auch sehr gut herausgestellt, jetzt. Und dann ist ein Trader. Also ich denke, nur in Opportunitätskosten. Wenn ich hier bin, muss ich überlegen, wo kann ich mehr oder weniger Wert schaffen. Und ist das jetzt der Platz, wo ich mehr Wert schaffen kann. Und in dem Dialog, dann auch mit Jasmine, unserem heutigen CEO und André der CPO, war dann der Austausch. Wie sehen wir die Chance von Trivago? Wie gucken wir aufs Produkt? Dann kommt es zu dem Punkt, Riesenmarke, aber zu wenig in Brandmarketing investiert. Im Produkt zu wenig Liebe zum Detail, weil die sich verloren haben, in vielen unterschiedlichen Themen und sich nicht aufs Korbprodukt fokussiert haben. Und wir wussten relativ klar, was gemacht werden muss, um das Unternehmen wieder. Oder wir hatten eine gute Intuition, was es braucht, um das Unternehmen wieder erfolgreich zu machen. Und dann sind wir angekommen bei Trivago, und das war viel schlimmer als gedacht. Das muss man schon auch sagen. Wir sind dann im ersten Quartal, da gab es im Moment, da sind wir 15 Prozent im Minus gewesen. Und wenn ein Unternehmen 15 Prozent im Singflug ist, das ist halt brutal. Hier ist ein Eiswürfel, der ein heißes Wasser fällt. Und da muss ich überlegen, wie baue ich jetzt an dem Flugzeug neu flügelt dran? Wir haben relativ schnell in Marketing wieder investiert und so weiter. Und dann war es ein Prozess über zwei Jahre, sehr konsistent, performance orientiert und Daten getrieben, kontinuist improvement zu machen. Unser Punkt war, wir werden euch jetzt nicht hier das nächste Projekt und die nächste Vision an die Wand mal, wo wir alle sechs Monate begeistert draufzusteuern, was ja hoffentlich gemacht wird. Wenn Neufügungskräfte kommen, die denken sich dann irgendwie aus, da ist ein Silver Bullet. Und da rallyen wir jetzt alle hinterher. Und dann in sechs Monaten merken alle, oh, das funktioniert nicht. Und dann arbeiten wir noch mal sechs Monate daran, obwohl wir eigentlich wissen, dass es nicht funktioniert. Und dann sind wir alle deprimiert. So ein Unser ethos war zu sagen, 1% Improvement. Ja, kontinuist improvement, atomic habits. Ich weiß nicht, ob du das kennst. Ja, das ist ein Buch. Das ist unser Philosophie beim Aufbau von Trivago gewesen. Die haben wir zurückgebracht. Überall, jeder kann im Unternehmen ein Prozent besser sein, nur du als Person ein Prozent besser jeden Tag bis bis 37 mal besser am Ende des Jahres. Also, compounding Effects. Und das ist anstrengend am Anfang, weil die Leute sehen den Erfolg erst mal nicht. Dann langsamer bis compounding Effekt eintrift. Und das haben wir dann im letzten Jahr gesehen. Wir haben unter dem unter dem zahlen, weil top line sind wir 24, hatten wir noch ein leicht negatives Ergebnis im Umsatz. Und letztes Jahr sind wir wieder stark gewachsen. Und darauf bauen wir jetzt auf. Das heißt, es dauert dann. Und dann ist wichtig, ein KPIs-System zu haben. Das Zeig guckt mal operativ. Sehen wir, dass es in die richtige Richtung geht. Wir haben mehr Nutzer, die zu uns direkt kommen. Direkt kommen wir haben mehr mehr. Die Loyaler werden für Trivago. Wir haben den Marktplatz, wo kleine Player mehr Raum bekommen. Das heißt, so guckt an, was sind die Fundamentals. Dann ist es eine Frage der Zeit, bis es dann auch in Top-Bottom-Line eintrifft. Das hat ein bisschen gedauert. Abschließende Frage, du bist ja wieder zurückgekommen. Was müsste mit Trivago passieren? Was du dann zielst, du sagst, ich hab's geschafft. Ich hab gut Job abgeliefert. Anfang des Jahres im Januar hab ich gedacht, wie du das jetzt wirst, was du tun bist. Das wird richtig gut. Im Februar sind die neuen KI-Modelle, die Agentenmodelle eingeschlagen. Jetzt denkst du, wir müssen das Unternehmen neu erfinden. Wir müssen alle unser Workflow und Prozesse KI first denken. Dann brauchen wir die Menschen. Wir sagen, wir wollen mit 600 Leuten so viel Impact haben, wie eine Organisation mit 6000. Das heißt, es ist eine Riesenchanste, wo wir 10.X.Lverage auf das bekommen, was wir heute machen. Das heißt, im 5. Jahr sind wir hoffentlich als Unternehmen. Zehn mal so produktiv wie heute mit dem Team, dass wir heute haben. Sicherlich werden da Leute raus und reinkommen, aber mit einem sehr kleinen Team einen Riesenimpf zu haben und auch einmal mit Unternehmen, die 10.000 von Leute haben, zu konkurrieren. Das ist für mich das Spannende. Du kannst auch mal viel mehr machen, als ein Nischenplayer im Hotelbereich zu sein. Das heißt, wir können überlegen, was machen wir darüber hinaus. Und die Herausforderung, die wir jetzt im Leadership-Team haben, ist, zu überlegen, wie transformieren wir graduellen Unternehmen, weil du weißt auch nicht ganz genau, in welchem UseK ist, in welchem Bereich des Unternehmens, kannst du die Agenten anwenden, um den Produkt TvT-Shebel zu holen. Aktuell kannst du das im Coating-Bereich und so weiter, aber wie breitet sich das aus auf andere Prozesse? Und diesen Weg zu gehen, ist, glaube ich, unglaublich. Der Gleichzeit ist halt spannend. Wir gehen durch die Singularität mit den Leuten, die wir jetzt grad um uns haben. Das ist der wichtigste Moment in der Menschheit, wo alles sich verändern wird in den nächsten drei bis fünf Jahren. Das wird total spannend. Und umso wichtiger Leute, um sich rum zu haben, die da Lust drauf haben und damit Neugier reingehen. Weil ich kann den ganzen Tag Sorgen haben, das hilft mir aber nicht konstruktiv mit der Situation, umzugehen. Und das glaube ich, das Ziel im fünf Jahren, großen Hebel, existierende Organisation, viel mehr Wert für Kunden zu schaffen, viel mehr Wert für Schärohler zu schaffen, viel mehr Wert für unsere Tellings zu schaffen, weil sich viel lernen, sich entwickelt haben, konkurrenzfähig geblieben sind im heutigen Arbeitsmarkt. Das ist das Ziel und dann hoffentlich kann man anderen auch helfen, anderen Unternehmen sich weiterzuentwickeln. Das ist auch was, wo wir. Ich würde sehr aktiv teilen, wie wir die Transformation als Trivago schaffen, um in Dialog auch mit anderen zu gehen. Wie macht ihr das? Und es gibt kleinen Blueprint. Es gibt noch nicht ansatzweise, wie ein White Paper erzählt, wie kommen wir die nächsten drei Jahre bestreiten und in die Argentik-First-Welt gehen. Und das ist, glaube ich, mega spannend, aber auch intensiv. Und letztes war das schon Hotel für Sommerwollabgebucht? Tatsächlich, ja. - Wo geht's hin? Da geht's nach Griechenland. Ah, das ist schön. Insel oder festland? Festland im Norden. Ich hab drei Kinder. Das heißt, wir sind mittlerweile da, dass wir jedes Jahr ins Gleiche holtäge. Weil die ein ist noch unter zwei. Und wenn man in Spannung und ein bisschen Recovery haben möchte, eine schöne Zeit zusammen. Ist das schön, wenn alle wissen, wie das Headup ist? Und da gehen wir wieder ins Elbe Hotel nach Griechenland. Dann Johannes, vielen Dank für deine Zeit. Und das Gespräch. Danke, die hatten mir viel Spaß gemacht.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Johannes Thomas betont Fleiß, Neugier und Hartnäckigkeit als Schlüssel für seinen Aufstieg vom Praktikanten zum CEO von Trivago.
  2. Er rät dazu, dynamische Umgebungen zu suchen, in denen datengetriebenes Lernen und die Zusammenarbeit mit ambitionierten Menschen im Vordergrund stehen.
  3. Trivago nutzt KI, um Prozesse zu automatisieren und neue Suchfunktionen zu entwickeln, setzt aber weiterhin auf Vertrauen und Markenstärke als Wettbewerbsvorteil gegenüber generischen KI-Tools.
  4. Das Geschäftsmodell basiert auf einem Marktplatz für Hotelpreisvergleiche, mit jüngster Erweiterung um Buchungsoptionen und einer vertieften Kundenbindung.
  5. Die Zukunft sieht er in der Fähigkeit, KI-gestützte, agentenbasierte Systeme zu entwickeln und etablierte Prozesse neu zu denken.

Summary:

Im Podcast „Business Class“ spricht Johannes Thomas, CEO von Trivago, über seinen Werdegang vom Praktikanten zur Führungsposition und betont dabei die Bedeutung von Fleiß, Neugier und dem Umgeben mit dynamischen, lernorientierten Menschen. Er beschreibt, wie Trivago durch Technologie und Automatisierung gewachsen ist und nun KI nutzt, um die Hotelrecherche zu verbessern – etwa durch eine KI-gestützte Suche, die abstrakte Reisewünsche versteht. Dennoch sieht er den größten Wettbewerbsvorteil des Unternehmens in Vertrauen und Markenstärke, da Reiseentscheidungen komplex und vertrauensbasiert sind.

Das Kerngeschäft bleibt der transparente Preisvergleich, ergänzt um Buchungsoptionen und eine vertiefte Kundenbindung. Thomas betont die Notwendigkeit, in der KI-Ära Prozesse neu zu denken und agentenbasierte Systeme zu entwickeln, wofür analytisches und systemisches Denken entscheidend seien. Abschließend erwähnt er, wie Trivago durch Markenbotschafter wie Jürgen Klopp und gezielte Partnerschaften mit KI-Plattformen seine Sichtbarkeit in einem sich wandelnden digitalen Umfeld sichert.

FAQs

Durch viel Fleiß, Neugier und Hartnäckigkeit, sowie die Wahl eines dynamischen Umfelds mit lernbereiten Menschen. Wichtig ist, sich ständig weiterzuentwickeln und neue Bereiche zu erkunden, um ein umfassendes Unternehmensverständnis aufzubauen.

KI wird genutzt, um die Hotel-Suche zu verbessern, etwa durch KI-basierte Suchfunktionen für abstraktere Reiseideen. Zudem hilft sie, Prozesse zu automatisieren und Agenten-basierte Systeme zu entwickeln, die Wertschöpfung steigern.

Trivago agiert als Marktplatz, der Hotelangebote von Plattformen wie Booking oder Expedia transparent vergleicht und Nutzer weiterleitet. Einnahmen entstehen durch Provisionen, zusätzlich werden nun auch Buchungen auf Trivago selbst angeboten.

Trivago bietet spezialisierte Expertise, Vertrauen durch die Marke und tiefe Preisvergleiche mit über einer Milliarde Anfragen täglich. Die Infrastruktur und datenbasierte Transparenz sind schwer nachzubauen, was einen Wettbewerbsvorteil sichert.

Durch Vertrauen in Mitarbeiter, datengetriebene Entscheidungen und Raum für Experimente. Es werden Fehler akzeptiert, um Innovation zu fördern, wobei der Fokus auf Fakten und nicht auf Egos liegt.

Der Hotelmarkt ist 500 Milliarden Euro groß, und Trivago hat weniger als 1% Marktanteil. Durch Fokussierung auf das Kernprodukt, verbesserte KI-Suche und Expansion in Buchungsdienste gibt es erhebliches Potenzial für Wachstum.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.