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Trennung verarbeiten: Mit diesen Tipps könnt ihr die Trennung überwinden!

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Trennung verarbeiten: Mit diesen Tipps könnt ihr die Trennung überwinden!

Die Folge behandelt das Verarbeiten einer Trennung und bietet praktische Ansätze, um die emotionalen Herausforderungen zu überwinden. Die Hintergründe für eine Trennung sind vielfältig: fehlende Gefühle, unerfüllte Bedürfnisse, Konflikte wie Fremdgehensvorfälle oder die Erkenntnis, dass die Beziehung keinen Sinn mehr hat. Während der Trennungsprozess treten häufig Trauer, Wut und Angst auf, die das Leben beeinflussen und oft zu festgehaltenen Erinnerungen führen. Ungelöste Verletzungen werden in neue Beziehungen mitgenommen, etwa in Form von Abhängigkeit oder Eifersucht, was die Entwicklung einer gesunden Zukunft behindert. Der Schlüssel liegt in der nachhaltigen Verarbeitung: durch persönliche und gemeinsame Arbeit an Verletzungen, Glaubenssätzen und emotionalen Muster. Es wird betont, dass die Dauer der Verarbeitung individuell ist und nicht durch Formeln berechenbar ist. Selbstfürsorge ist entscheidend – etwa durch eine „Tut-mir-gut-Liste“, tägliche Rituale wie Yoga, Lesen oder Spaziergänge sowie tägliche Achtsamkeitspraktiken. Außerdem werden Workshops empfohlen, um langfristig auf eine glückliche Zukunft vorzubereiten, ohne sich in der Trauer zu verlieren. Der Fokus liegt auf der Stärkung von Selbstwert, der Zukunftsbewusstsein und der Fähigkeit, neue Beziehungen mit positiven, verarbeiteten Grundlagen einzugehen.

Transcription

3912 Words, 23822 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebens-Ear-Listen. In dieser Folge geht es darum, wie du eine Trennung verarbeiten kannst. Mit diesen Tipps kannst du die Trennung überwinden. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Manchmal geht das allerdings nicht. Dann helfen wir euch, wenn der Weg nicht mehr zusammen funktioniert, die Trennung zu verarbeiten, zu begleiten und einen möglichst guten Weg danach einschlagen zu können. Es gibt verschiedene Gründe, die hinter einer Trennung stehen können. Ein Grund kann sein, dass keine Gefühle mehr da sind. Das liegt häufig daran, dass ein Bedürfnis entsteht. Längere Zeit nicht erfüllt worden ist und dass die Person das Gefühl hat, dass es wie in einem Prozess so langsam immer mehr dazu kommt, dass die Gefühle weniger werden, dass man den Partner anders empfindet, eher vielleicht wie in einer Freundschaft, wie Geschwister, wie in einer WG. Ein weiterer Trennungsgrund kann sein, dass es einmal einen Vorfall gab, also zum Beispiel jemand fremdgegangen ist oder eine Affäre begonnen hat. Oder dass man das Gefühl hat oder dass eine Erkenntnis ist, dass die Beziehung so wie sie jetzt ist, keinen Sinn mehr macht. Das sind häufig auch so die Momente, wo jemand sich innerlich fragt, okay, kann ich mir die Beziehung noch weitere fünf oder zehn Jahre so vorstellen unter diesen Bedingungen, wie sie jetzt ist, unter diesen Zukunftsstilen, die man vielleicht hat oder auch nicht zusammen hat und dann merkt, okay, jetzt ist der Moment, sich vielleicht doch eher zu trennen. Die Trennung an sich ist natürlich häufig mit vielen unguten Gefühlen verbunden. Man ist traurig, man hat Liebeskummer, es gibt viele Sachen zu regeln. Man stellt vieles im Leben neu in Frage. Man ist vielleicht auch sehr enttäuscht von der anderen Person oder auch selber von sich zu einem Anteil. Und deswegen haben wir heute das Thema Trennung und wir wollen euch gerne zeigen, wie ihr diese Gefühle, die durch eine Trennung entstanden sind, überwinden könnt und damit nach vorne blicken könnt. Ich habe gerade ein telefonisches Erstgespräch geführt heute, wo es genau um die Frage geht, ob die Beziehung noch weitergeführt werden kann oder eben nicht. Und da ist auch nochmal, so passend zu deiner Einleitung in das Thema, so die Frage oder die Erkenntnis, naja, es gibt jetzt immer mehr Konflikte, Themen, es entstehen Distanzen und so weiter. Und dann ist sie in sich gegangen und hat gemerkt, eigentlich war das schon immer so, dass gewisse Dinge da waren, die für sie nicht richtig passten, aber sie hatte immer gehofft, das entwickelt sich noch. Und sie selber hat dann für sich in der Persönlichkeitsentwicklung ganz viel gearbeitet. Und hatte da auch ein Buch, was sie erwähnt hat, wo sie sagt, das hat sie immer so geleitet. Da geht es darum, liebe dich selbst, dann klappt das auch in der Beziehung. Es ist egal, wen du heiratest. Ja, genau. Und da hat sie natürlich für sich eine Schlussfolgerung gezogen, die schwierig ist zu sagen, wenn ich an mir arbeite, dann wird das laufen. Weil wenn der andere nicht an sich arbeitet und den Weg nicht mitgeht, dann kann es auch sein, dass wenn ich an mir arbeite, ich mich aus der Beziehung raus arbeite. Und der andere geht den Weg eben nicht mehr mit. Dann passte das damals von den Puzzlestücken her, wie man zusammengekommen ist, aber durch die eigene Entwicklung eben nicht mehr. Das ist immer auch so ein wichtiger Hinweis, den wir in Einzelcoachings ja haben. Ja. Dass wir sagen, Mensch, wenn wir jetzt da einen von euch beiden weiterentwickeln, gemeinsam und Themen und Päckchen lösen, kann es eben auch sein, wenn der andere nicht bereit dazu ist, dass man sich aus diesem Puzzlestück rausentwickelt und dann eben nicht mehr matcht. Gut, was sind die typischen Prozesse? Probleme darin, eine Beziehung verarbeiten zu können? Ja, ein typisches Problem ist die Trauer am Anfang. Die Beziehung ist vorbei und nun muss man erstmal alleine klarkommen. Das ist auch ein ungewohntes Gefühl für viele Menschen nach jahrelangem Zusammensein, erstmal zu schauen, wie läuft das Leben alleine. Was für eine Struktur möchte ich mir aufbauen? Also erstmal ein ganz neues Lebensgefühl. Und als nächster Schritt ist dann häufig die Wut da. Also die Wut darüber, dass es nicht geht. Dass es nicht geklappt hat auch. Dass man die Beziehung nicht retten konnte. Oder auch die Wut darüber, dass der Partner, die Partnerin vielleicht nicht alles versucht hat oder was derjenige getan hat. Das ist immer so ganz individuell. So häufig die Traurigkeit und im Verlauf dann nochmal die Wut, die hervorkommt. Ganz häufig ist das ja auch so ein Wechsel aus Trauer und Wut, immer so hin und her pendelnd und gepaart mit das nicht akzeptieren können oder wollen. Ja, also. Nach einem, irgendeinem Ausweg suchen und sich an Strohhalmen festklammern, damit das eben nicht sein muss. Gerade dann, wenn einer schon längere Zeit innerlich mit der Beziehung abschließt und irgendwann nur noch das Ergebnis verkündet. Und der andere viele, viele Signale nicht wahrgenommen, nicht ernst genommen hat, keine Ressourcen hatte darauf einzugehen. Und dann auf einmal völlig überrascht davon ist, dass das auf einmal jetzt kommt. Und dann anfängt zu. Zu kämpfen. Und der andere ist aber mit dem Kampf schon durch. Ja. Angst ist noch etwas, was immer mal wieder erwähnt wird. Also Angst zum Beispiel in der Zukunft keine neue Partnerin oder keinen neuen Partner zu finden. Ist ja auch gerne ein Argument, was gebracht wird in einer Trennung gerne. Als Angstargument, wenn du dich jetzt von mir trennst, wirst du jemanden oder wirst du niemanden anderes mehr finden oder jemand schlechteres nur noch finden. Überleg dir das gut und so weiter. Ist ja auch etwas, was viele länger in der Beziehung hält. Obwohl sie tief im Leid sind, so eine Verlustangst, Angst vor Einsamkeit. Hatten wir ja auch mal jemanden im Coaching, die hast du als Paar gehabt, ich einzeln, wo wir in den 30ern waren und das war aber die erste Partnerschaft für beide. So die Sandkastendiebe und da war auch so dieses Gefühl, kein Mensch auf der Welt kennt mich so gut wie die Frau. Und wie soll ich jemals wieder so eine tiefe Verbindung mit jemandem finden, so als Angst. Ich weiß natürlich auch so, das grundsätzliche Problem ist einfach, dass man in einer Phase ist, nach der Trennung, wo der Liebeskummer aufkommt. Wo man auch erstmal hilflos vielleicht ist, hilflos seinen eigenen Gefühlen gegenüber. Und man hat einfach auch den Kopf voll mit verschiedenen Themen, die geklärt werden müssen. Sei es so ein Thema wie Haus, Kinder, alles andere Finanzielle, also so dieses ganze Drumherum, wir nennen es immer das Außen, was ja auch geklärt werden muss. Auch das Innen in dem Sinne von, welche Werte möchte ich meinen Kindern vermitteln, wie man mit einer Trennung umgeht. Also ganz viel Emotionales, aber auch einfach materielle Dinge, die geklärt werden müssen. Und da ist es ja auch meistens so, dass wenn man in einem Konflikt mit jemandem ist, dass es da ja auch verschiedene Phasen gibt. Mal ist man sich einig, mal ist man sich weniger einig. Das ist auch so ein kleines Ping-Pong-Spiel, was dann, obwohl man sich getrennt hat, dann ja auch schon weitergeht. Ja, das sind ja auch dann wichtige Gründe, warum Paare zu uns kommen, die sich schon für die Trennung entschieden haben. Und sich trotzdem begleiten lassen. Das eine ist ja das Materielle, dass man sagt, so mit Wut und Angst und Traurigkeit im Bauch kann ich schlecht gute Entscheidungen und gute Kompromisse finden. Dann fordert tendenziell immer einer oder beide mehr, als ihnen eigentlich zusteht. Das andere ist, dass man natürlich überlegt, wenn Kinder da sind, wie können wir ein Elternpaar, nennen wir das, bleiben. Das Elternpaar kann sich nicht trennen. Und für Kinder ist es eben wichtig, dass man weiterhin, zum Beispiel in der. In der Erziehung gleiche Werte vermittelt. Und das dritte ist ja letztendlich zu schauen, so in der persönlichen Entwicklung für beide, was hat in der Beziehung dazu geführt? Was kann ich daraus lernen, um vielleicht in der nächsten Beziehung nicht wieder in die gleichen Dinge hineinzulaufen? Ja, genau. Ja, was passiert, wenn die unguten Gefühle nicht gelöst werden? Also wenn man sich zum Beispiel keine Unterstützung holt oder. Ja, einfach. Dann merkt man, bleibt da stecken, ne? Ja, was dann passiert, ist etwas, was eigentlich sehr traurig ist. Nämlich man hat einen Blickwinkel, der durch diese Gefühle wie Traurigkeit, Wut oder Angst entstanden ist, dass man nicht mehr positiv nach vorne schauen kann. Also man hat keine Freude mehr, wenn man an die Zukunft denkt. Man sieht auch vielleicht den Sinn nicht so ganz in der Zukunft für sich. Sagt, man hat ja alles verloren oder. Ich hab mir das alles aufgebaut, jetzt ist alles kaputt. Also man stellt ja auch in dem Trennungsprozess vieles in Frage, was grundsätzlich das Leben betrifft. Und ja, sagt sich, jetzt ist alles kaputt, jetzt hab ich meine Familie verloren, jetzt wohne ich nicht mehr in dem Haus oder in der Wohnung, wo ich mich wohlgefühlt hab. Und man versucht dann als Folge, wenn halt ungute Gefühle nicht gelöst werden, dann ja auch in der Vergangenheit einfach krampfhaft festzuhalten. Weil wenn man noch so die Hoffnung vielleicht hat, vielleicht kann ich das ja wieder zurückbekommen. Vielleicht ist irgendwann ja wieder die Welt heil. Und alles ist wieder gut, wie so ein Albtraum, der vorbei ist. Aber so oder so kostet das natürlich wahnsinnig viel Energie, wenn man sich da ganz alleine in seiner ganzen Gefühlswelt durchkämpft. Und diese Energie braucht man eigentlich gerade in so einer Phase für den Alltag, wo viele gute und schlaue Entscheidungen gemacht werden müssen. Und wo man auch für seine Kinder natürlich, wenn man sie hat, da sein muss. Und ja, die merkt man natürlich, man ist erschöpft, man ist fertig einfach. Und durch diese ganzen Gefühle, die auf einen zukommen, wenn man sie nicht verarbeiten kann. Und weitere Folgen habe ich gerade im Prinzip selbst auch schon angeteasert. Also auf der einen Seite. Auf der einen Seite kann man keine guten Kompromisse über die materiellen Dinge schließen. Es fällt schwerer, sich über die Kindererziehung auszutauschen oder auch neue Partner zu akzeptieren, die ja vielleicht auch dann mit den Kindern in Kontakt sind. Und man nimmt auch in neue Beziehungen gewisse Dinge vielleicht mit, die man eben durch ungelöste Verletzungen nicht lösen könnte. Man nimmt zum Beispiel die Brillen, so nennen wir es immer. Also, dass jemand da zum Beispiel auf so einer Art vergifteten Platz rutscht. Also, dass der neue Partner einfach ähnlich gesehen wird wie der alte Partner. Also, wenn so ein ganz typisches Beispiel ist, wenn man erlebt hat, dass jemand fremdgegangen ist. Dadurch trennt man sich, man hat dieses Fremdgehen nicht gelöst und nimmt in die neue Beziehung Eifersucht mit. Dann kann der neue Partner ganz, ganz tiefe Werte in Richtung Treue haben und dem ist das noch nie passiert, dass er fremdgegangen ist, wird das niemals tun. Aber trotzdem kriegt er Eifersucht und vielleicht auch die Kontrolle ab. Ja. Genauso wie auch manche Glaubenssätze vielleicht mit in die Beziehung hineingenommen werden. Also, zum Beispiel, wenn man sich in einer vorherigen Beziehung ein Stück weit abhängig, gemacht hat finanziell, weil man tiefe Verbundenheiten oder Verbindlichkeiten eingegangen ist, dann kann es sein, dass man dann sagt, naja, ich muss immer abhängig vom Mann sein, ich muss immer unabhängig vom Mann sein oder ich muss immer unabhängig von der Frau bleiben. Und zum Beispiel man dann sagt, du, ein gemeinsames Konto geht für mich nicht mehr. Oder jemand hat geheiratet, die Scheidung hat viel Geld gekostet und wie auch immer und sagt ab dem Moment, ich heirate nicht wieder und so weiter. Also, da können so ganz viele Dinge mitgenommen werden. Ja, man nimmt die Dinge ja auch mit, weil man selber noch so tief verletzt ist eigentlich. Es ist ja nicht so, wie viele sagen, dass man da sein Lehrgeld bezahlt hat oder daraus die tiefen Wahrheitserkenntnisse bekommen hat, sondern man trägt diese Glaubenssätze ja aus einer Verletzung heraus. Das soll mir nie wieder passieren und deswegen mache ich das so. Wir wissen aber ja auch tief im Inneren häufig schon selbst, dass jeder Mensch und jede Beziehung ja anders ist. Und das, was ich mit dem vorherigen Partner erlebt habe, muss ja nicht mit dem zukünftigen Partner genauso laufen. Aber trotzdem nehmen wir unseren Glaubenssatz mit und verletzen dann häufig auch den zukünftigen Partner damit und halten uns dann da, oder klammern kann man ja schon sagen, uns daran fest, um so eine Struktur zu haben, weil wir denken, uns könnte dann weniger passieren. So, zu dem Thema haben wir einen Blogbeitrag für euch verfasst. Ihr könnt bei uns auf der Website in den Blog hineingehen. Da gibt es das Thema Trennung verarbeiten. Mit diesen Tipps könnt ihr die Trennung überwinden, also heißt es genauso wie die Podcast-Folge. Und da zeigen wir euch auch nochmal, welche Gründe zur Trennung führen können, was es bereits während der Trennung zu beachten gibt und welche Tipps euch helfen, um die Trennung zu verarbeiten und wieder gestärkt in die Zukunft zu blicken. Das ist ein großer, umfangreicher Blogartikel, weil wir einfach hoffen, euch damit gut unterstützen zu können. Und das wollen wir jetzt nämlich auch tun, weil schauen, welche Lösungsansätze haben wir, wenn du zu uns ins Coaching kommst oder ihr beide, beziehungsweise was könnt ihr natürlich auch alleine eigenständig für euch tun, um eine Trennung besser zu durchlaufen und auch besser zu verarbeiten. Genau, deshalb die Frage jetzt erstmal, welche Lösungsansätze gibt es? Das erste ist die Trennung nachhaltig zu verarbeiten. Also das heißt für uns ja immer, das Fundament wiederherzustellen, also auch wenn man sich trennt, macht es Sinn, das Fundament wiederherzustellen. Das kann mit beiden Personen real passieren, dass wir die Verletzungen nochmal lösen, um eben keine Glaubenssätze, die hinderlich sind, mitzunehmen, Brillen abzubauen und so weiter und gerade wenn Kinder da sind, ein gutes Elternpaar zu sein, da ist das dann auch wirklich wichtig, das gemeinsam zu machen. Man kann das aber auch, wenn man sagt, die Trennung ist eigentlich schon vollzogen, ich will die jetzt nur verarbeiten und da sind so ein paar Punkte, die mich zurückhalten, da sind Verletzungen, die nicht gelöst sind, ich merke, ich nehme da gewisse Sorgen und Ängste in eine potenzielle neue Beziehung mit, kann man das auch innerlich machen und wir können das ohne die zweite Person letztendlich lösen, genauso wie wir auch Glaubenssätze dann gemeinsam verändern können, um wieder positiv und gestärkt in Richtung einer neuen Beziehung kommen zu können. Genau, wichtig ist immer auch, dass man sich ja Zeit für diesen Prozess nimmt. Also die Trennung wird in der Regel nicht von heute auf morgen sozusagen in Vergessenheit geraten oder man wird darüber hinweg sein, sondern es braucht Zeit. Man war vielleicht jahrelang, jahrzehntelang mit einer Person super eng verbunden, hat viele Lebensmomente miteinander erlebt, man hat sich zusammen was aufgebaut und man sollte auch die Zeit, den Rahmen, die man zusammen verbracht hat, auch nicht nur in negativer Erinnerung behalten, aber es braucht halt trotzdem Zeit, das zu verarbeiten, was halt danach passiert ist, warum man sich getrennt hat, ja, was die negative Konsequenz durch ein bestimmtes Verhalten vielleicht geworden ist und so weiter. Da der Hinweis an der Stelle, kommt nicht auf die Idee zu googeln, wie lange dauert es, eine Trennung zu verarbeiten, denn da kursieren verrückte Formeln und Glaubenssätze und Gedanken, die mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben. Also das eine ist, der Satz, eine Trennung zu verarbeiten, dauert so lange, wie die Beziehung gedauert hat. Weißt du, woher der Satz kommt? Das kommt auch, ich hab mir gerade den gleichen Satz, gibt es nämlich zum Thema Schwangerschaft. Also, dass der Körper. Wo kommt der daher? Ja, weiß ich nicht, aber das ist ja, also es gibt ja einige andere Sätze, halt auch wie beim Thema Schwangerschaft, dass man sagt, so lange, wie die Frau schwanger war, braucht der Körper danach auch, um sich zu erholen. Das kann ja sein, aber ich glaube, wenn du die entsprechenden Mittel benutzt, dann geht's auch schneller. Also, das ist immer die Frage, was du machst. Du kannst das ja selber auf dem Weg machen, oder du nimmst dir einen Personal Trainer und machst dreimal die Woche Sport und Co. Und wie auch immer das alles funktioniert, finanziell, zeitlich und so weiter, aber und bist dann wieder schneller fit. Und so kannst du ja hier in der Beziehung auch sein, aber wenn jetzt du fünf Jahre in der Beziehung warst, dann brauchst du keine fünf Jahre, um die Trennung zu verarbeiten. Genau, wie grausam, wenn du das liest. Oder wenn du irgendwelche verrückten Formeln da liest, wie das dann berechnet wird und wie soll das zustande kommen. Das ist so hochindividuell. Das kann man überhaupt gar nicht in irgendeiner Art und Weise beziffern, wie lange das wirklich dauert. Aber man versucht natürlich, warum googelt man das? Man möchte irgendwie sich an was festhalten, einen Hoffnungsschimmer haben, zu wissen, auf was muss ich mich jetzt noch einlassen? Wie lange bleibt dieses grausame Gefühl von Liebeskummer? Das sind ja eigentlich die Gründe. Also, auf jeden Fall geht's schneller, als es dort steht. Und es ist eine Frage dessen, ob man eben diese Schritte gut durchläuft oder eben nicht. Aber ich wollte nur noch mal betonen, dass man sich nicht auf solche Dinge innerlich einlässt und sagt, oh Gott, das wird jetzt die nächsten fünf Jahre für mich ganz schlimm sein und fünf Jahre werde ich keine neue Beziehung eingehen können. Das wird nicht so sein. Stattdessen ist wichtig, sich auf die Zukunft zu fokussieren. Also, wenn ihr die Trennung nachhaltig verarbeiten konntet, habt Systemgesetzverletzungen gelöst, Glaubenssätze verändert und habt euch dafür auch die Zeit genommen, die eben erforderlich ist. Mit Zeit ist hier auch, glaube ich, gemeint, das kann man auch noch mal anders sehen, nicht nur der Zeitraum, dass das Wochen oder Monate sind, sondern sich Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen und sich damit zu beschäftigen. Also, diese Dinge aktiv anzugehen und nicht nur nebenbei laufen zu lassen. Und sich dann auf die Zukunft zu fokussieren, sich neue Ziele zu definieren, auch für sich als Single, um diese dann zu verfolgen, ohne letztendlich zu viele Kompromisse im Alltag zu machen. Also, das ist ja auch schön, dass man mal eine Zeit hat, dann vielleicht keine Kompromisse zu haben und sich mal nur um sich selbst kümmern zu können. Vielleicht etwas zu tun wie Persönlichkeitsentwicklung, Sport, Reisen, Dinge, die einem persönlich sehr interessieren und weiterbringen, um die nächsten Schritte zu gehen. Wir haben das damals in der Coaching-Ausbildung erlebt, dass da häufig auch Menschen dabei waren, die sich getrennt haben, die gemerkt haben, es sind schon zwei, drei Beziehungen immer so gelaufen, da muss ja irgendwas auch bei mir sein, sind in die Coaching-Ausbildung gegangen, um auch in Selbstcoaching sich weiterzuentwickeln, um sich fit für die nächste Beziehung machen zu können. Das sind ja alles Dinge, die man so für sich nutzen kann. Damit hast du eigentlich auch schon den nächsten Punkt schon angeteasert. Du hast gesagt, dass man sich um sich selbst kümmern sollte, also sich selber etwas Gutes tun. Und über diese Tut-mir-gut-Liste haben wir ja auch schon sehr häufig in unserem Podcast gesprochen. Also Dinge zu tun, Routinen in den Alltag einzubauen, die einem gut tun, die einem ein gutes Körpergefühl machen, aber auch die einem Mental stärken, die einen durch diese Routine, also durch diese Regelmäßigkeit, die man am Tag durchführt, sagen wir so ein bis drei Sachen, die man sich aussucht, die einem gut tun und die sind auch wieder total individuell. Also das ist ja auch etwas, das können wir auch nicht sagen, was das jetzt genau für euch ist. Aber wir haben ja auch, glaube ich, schon mal in einem Blogartikel erwähnt, was eine Tut-mir-gut-Liste ist. Also wir tun uns selbst etwas Gutes regelmäßig als Routine, sodass sich der Körper, der Geist, gestärkt fühlt, indem wir ein Glücksgefühl haben, dass wir das Gefühl haben, vielleicht von Entspannung oder vom Abenteuer oder von einem guten Körpergefühl, je nachdem, wonach uns ist. Da kann auch wunderbar so ein Tagebuch, so ein Journal helfen, also ein geführtes Tagebuch, wo es um Zufriedenheit und Dankbarkeit geht, um den Fokus innerlich morgens und abends, also zum Tagesstart, aber auch zum Abschluss des Tages, einmal darauf zu richten, wofür bin ich heute zufrieden und dankbar, um auch da aus der Traurigkeit weiter rauszukommen. Und das sind immer geführte Tagebücher meistens, das Sechs-Minuten-Tagebuch zum Beispiel, das dauert morgens drei und abends drei Minuten und schon ist man tatsächlich ein ganzes Stück weit fokussierter auf die Dinge, die einen tagtäglich zufrieden und dankbar machen. – Ansonsten ist es ja immer gut, diese Routinen in den Alltag wirklich aktiv einzubauen und diese Aktivitäten zu integrieren, damit man halt auch sozusagen die volle Kraft davon bekommen kann, dass man diese Regelmäßigkeit im Alltag spürt. – Was könnten neue Routinen sein? – Naja, eine Routine, je nachdem, was wonach einem ist, kann ja entweder etwas Sportliches sein, dass man sagt, man führt jeden Morgen vielleicht so eine Fünf-Minuten-Yoga-Session ein. Es kann aber auch etwas sein, dass man sagt, man jeden Abend trinkt man sein Lieblingsgetränk als Routine und setzt sich mit einem schönen Buch hin, dass man sich das gemütlich macht, aber ganz bewusst, nichts so nebenbei irgendwas macht. – Wichtig ist, dass sein Lieblingsgetränk jetzt nicht gerade ein alkoholisches ist, dann ist jeden Tag vielleicht nicht die gute Routine. – Das wäre keine schöne Routine, obwohl sie ja natürlich nicht sinnvoll ist. Aber ich habe auch schon davon gehört, dass manche gerne zum Beispiel baden gehen oder abends noch eine Runde spazieren gehen, das sie sagen immer. – Ja, so Ankerpunkte festsetzen, immer wenn ich nach Hause komme, gehe ich erstmal eine Runde um den Block spazieren, damit ich so die Arbeit abgeschlossen habe. Das kann auch etwas Leckeres zu essen sein, dass ich mir sage, okay, jeden Abend mache ich mir jetzt dreimal die Woche mein Lieblingsessen, was auch immer, man ist mehr komplett frei, was jeder so mag. – Wir haben noch etwas Optimales zur Unterstützung für dich entwickelt, das sind unsere Workshops, die findest du bei uns auf der Webseite, in dem Hauptmenü, dort sind genau solche Punkte drin. Was kannst du dafür tun, dass du für die nächste Beziehung bereit wirst? Welche Dinge gibt es, ob das eine Tut-mir-gut-Liste ist, ob das die Sprachen der Liebe sind, die zu erkennen, ob das Metaprogramme in der Kommunikation sind und verschiedenste andere Themen, die dir dabei helfen, wenn du entweder gerade Single bist, auf die nächste Beziehung vorbereiten willst, aus der Trennung heraus dafür sorgen willst, dass du für die nächste Beziehung bereit bist oder die Beziehung gerade zu Anfang ist und man präventiv vorsorgen möchte, eben gar nicht erst. In eine Krise oder mögliche Trennung hineinzulaufen, weil man eben alles dafür tut, einzeln oder auch als Paar eine glückliche und harmonische Beziehung zu führen, dann sind die Workshops genau das Richtige für dich und haben den großen Vorteil, dass sie deutlich günstiger sind als die Coachings, aber dich eben langfristig begleiten. – Das war erstmal unser Anteil so zum Thema Trennung überwinden und wir freuen uns schon auf die nächste Folge. – Vielen Dank, bis zum nächsten Mal. – Tschüss. – Musik –

Podcast Summary

Key Points:

  1. Trennungen entstehen oft durch mangelnde Gefühle, entstandene Distanzen oder durch konkrete Konflikte wie Affären.
  2. Die Verarbeitung der Trennung umfasst Trauer, Wut, Angst und das Suchen nach Sinn, wobei diese Emotionen oft miteinander verflochten sind.
  3. Ungelöste Verletzungen führen zu Glaubenssätzen, die in neue Beziehungen mitgenommen werden, wie etwa Abhängigkeit oder Eifersucht.
  4. Es ist entscheidend, sich Zeit zu nehmen, um die Emotionen nachhaltig zu verarbeiten, ohne sich auf falsche Formeln zu verlassen.
  5. Eine gesunde Weiterentwicklung erfordert Selbstfürsorge, wie z. B. durch eine „Tut-mir-gut-Liste“ oder tägliche Routine-Praktiken.
  6. Paare oder Einzelpersonen können gemeinsam oder individuell Verletzungen lösen und Glaubenssätze verändern.
  7. Die Trennung kann zur persönlichen Entwicklung führen, indem man klare Ziele für die Zukunft setzt und sich neu organisiert.
  8. Workshops bieten kostengünstige Unterstützung, um die Vorbereitung auf eine neue Beziehung zu fördern.

Summary:

Die Folge behandelt das Verarbeiten einer Trennung und bietet praktische Ansätze, um die emotionalen Herausforderungen zu überwinden. Die Hintergründe für eine Trennung sind vielfältig: fehlende Gefühle, unerfüllte Bedürfnisse, Konflikte wie Fremdgehensvorfälle oder die Erkenntnis, dass die Beziehung keinen Sinn mehr hat. Während der Trennungsprozess treten häufig Trauer, Wut und Angst auf, die das Leben beeinflussen und oft zu festgehaltenen Erinnerungen führen.

Ungelöste Verletzungen werden in neue Beziehungen mitgenommen, etwa in Form von Abhängigkeit oder Eifersucht, was die Entwicklung einer gesunden Zukunft behindert. Der Schlüssel liegt in der nachhaltigen Verarbeitung: durch persönliche und gemeinsame Arbeit an Verletzungen, Glaubenssätzen und emotionalen Muster. Es wird betont, dass die Dauer der Verarbeitung individuell ist und nicht durch Formeln berechenbar ist.

Selbstfürsorge ist entscheidend – etwa durch eine „Tut-mir-gut-Liste“, tägliche Rituale wie Yoga, Lesen oder Spaziergänge sowie tägliche Achtsamkeitspraktiken. Außerdem werden Workshops empfohlen, um langfristig auf eine glückliche Zukunft vorzubereiten, ohne sich in der Trauer zu verlieren. Der Fokus liegt auf der Stärkung von Selbstwert, der Zukunftsbewusstsein und der Fähigkeit, neue Beziehungen mit positiven, verarbeiteten Grundlagen einzugehen.

FAQs

Eine nachhaltige Verarbeitung hilft, Verletzungen zu lösen und negative Glaubenssätze abzubauen, sodass man nicht mehr mit alten Muster in neue Beziehungen eingeht.

Man erfährt oft Trauer, Wut, Enttäuschung und Angst vor Einsamkeit oder vor der nächsten Beziehung.

Die Dauer ist hochindividuell und kann nicht mit Formeln berechnet werden. Es hängt von der persönlichen Verarbeitung und den Mitteln ab, die man nutzt.

Es handelt sich um tägliche, persönliche Routine-Aktivitäten, die einem Körper- und Geistgefühl geben und helfen, positive Gefühle zu entwickeln.

Man nimmt Glaubenssätze mit, wie Abhängigkeit oder Eifersucht, weil die Verletzung nicht verarbeitet wurde und man Angst vor Wiederholung hat.

Durch regelmäßige Selbstfürsorge wie Yoga, Spaziergänge oder ein geführtes Tagebuch, das Dankbarkeit und Zufriedenheit fördert.

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