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Trennung trotz Liebe: Tipps von Paartherapeuten für eine harmonische Trennung

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Trennung trotz Liebe: Tipps von Paartherapeuten für eine harmonische Trennung

Eine Trennung trotz Liebe entsteht, wenn die Beziehung langfristig nicht mehr harmonisch funktioniert, obwohl positive Gefühle vorhanden sind. Die Hauptursachen sind divergierende Werte, fehlende Zukunftsaufbau und tiefe Konflikte, wie z. B. in politischen oder gesundheitlichen Entscheidungen. Viele Paare warten auf einen „Tropfen zum Überkochen“, was das Leid verlängert. Wertkonflikte und Glaubenssätze aus der Kindheit beeinflussen oft die Entscheidung stark. Eine harmonische Trennung erfordert daher Offenheit, gegenseitige Verständnis und gemeinsame Vereinbarungen, besonders im Umgang mit Kindern. Kinder benötigen eine stabile, wertschätzende Beziehung zwischen den Eltern, um ihre Entwicklung zu fördern. Der Weg zur Trennung sollte nicht nur emotionale, sondern auch praktische und rechtliche Aspekte berücksichtigen, um für alle Beteiligten eine gerechte und friedliche Zukunft zu schaffen. Die Unterstützung durch Paartherapeuten hilft dabei, klare Ziele zu definieren, Konflikte zu lösen und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen. So kann die Trennung nicht zum Rosenkrieg werden, sondern ein gelungener Abschluss einer Beziehung, der auch für die Kinder nachhaltige Stabilität schafft.

Transcription

3707 Words, 22737 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebens-E-Listen. In dieser Folge geht es um das Thema Trennung trotz Liebe. Tipps von Paartherapeuten für eine harmonische Trennung. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch heraus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung, aber auch recht regelmäßig heraus aus einer Beziehung, die euch nicht gut tut, hinein in eine harmonische Trennung. Also wir begleiten dann bei der Trennung und helfen euch dabei, dass diese eben nicht zum Rosenkrieg wird, insbesondere dann, wenn eben Kinder mit dabei sind. Trennung trotz Liebe. Dazu kommt es ja häufig, wenn man Gefühle zwar füreinander hat, aber die Beziehung beenden möchte. Also so ein bisschen ambivalentes Gefühlschaosverhalten. Man hat das Gefühl, man liebt den anderen noch und denkt oft an die andere Person, macht sich vielleicht auch so erste Gedanken, was man gerne mit der anderen Person noch erleben möchte, was der Nicke gerade tut. Aber man merkt auch andersrum, wie sehr einen diese Beziehung belastet hat oder wie sehr aktuell man durch die Beziehung ein ungutes Gefühl bei einem macht, was vielleicht auch daran liegt, dass die Werte in der Beziehung sehr unterschiedlich sind. Und das kann natürlich sehr schmerzhaft sein, wenn auch positive Gefühle vorhanden sind, aber man merkt, es passt nicht mehr zusammen als Paar und jeder sollte vielleicht lieber den Weg alleine weitergehen. Ja, eine Hauptursache ist sicherlich dann, dass die Zuversicht in die Zukunft fehlt. Also dass häufig Dinge da sind, die einen belasten, Werte nicht übereinstimmen, aber die Erfahrung der letzten Jahre, Monate gezeigt hat, dass da kein Wandel drin entstehen wird. Also dass das etwas ist, was einen eben dauerhaft trennt, was eben dauerhaft nicht harmoniert, was sich nicht verändern lässt, weil einer von beiden nicht bereit dazu ist oder das einfach tief in den Werten verankert ist. Ich glaube, das ist auch so eine Schwierigkeit, weil man ja auch immer wieder diese Hoffnung vielleicht hat, dass der andere sich doch noch umentscheiden wird, doch noch ändern wird, dass das Problem vielleicht sich verändert, was man hat in der Beziehung. Weil es ja auch immer wieder Phasen gibt vielleicht, wo der andere den Anschein in seinem Verhalten macht, dass da noch eine Veränderung möglich ist. Also meiner Erfahrung nach ist diese Trennung trotz Liebe, diese Variation, ein Weg, wo Paare sehr lange im Leid vorher sind. Weil das keine Sache ist, die man beim ersten unguten Gefühl natürlich beendet, sondern wo man viel Hoffnung drin hatte über einen längeren, mehreren Zartraum, dass man da noch eine Veränderung sieht. Und wenn die Paare sich dann bei uns melden oder die Person, dass die Ressourcen ziemlich stark aufgebraucht sind. Und ja, man wartet so ein bisschen immer auf den Tropfen zum Überkochen, damit man innerlich diese Rechtfertigung hat, okay, jetzt kann ich mich trennen. Ja, auch häufig die Frage, reicht das, um mich zu trennen? Also bei manchen Schwierigkeiten, schwingt dann ja auch dieses gesellschaftliche Bild mit. Mir geht es doch sonst gut. Ich habe Kinder, wir haben ein schönes Haus, wir haben gute Jobs, wir können in Urlaub fahren. Uns geht es doch eigentlich gut. Das ist nur, dass manche Dinge mich unglücklich machen. Darf ich mich deswegen trennen? Auch die Frage steckt dahinter. Ja, der Folge entsteht halt häufig Unzufriedenheit und Unwohlsein in der Beziehung. Und es gibt einige ungelöste Konfliktthemen, die die Belastung eben, die die Beziehung eben dauerhaft belasten. Und regelmäßig Streit entsteht, weil das Problem nicht an der Ursache gelöst werden kann, aber immer wieder letztendlich die Symptomatik auftritt. Also man immer wieder zu bestimmten Themen sich streitet. Also ich habe zum Beispiel gerade ein Paar im Coaching, die haben ganz unterschiedliche politische Ansichten. Damit könnten die eigentlich sogar leben. Aber die Art und Weise des Umgangs und des Sprachgebrauchs hier in der Beziehung, hier des Mannes über gewisse Personengruppen und gewisse politische Ansichten ist halt sehr radikal oder ist nicht so wertschätzend. Und das macht bei ihr fortlaufend ein ungutes Gefühl. Er wiederum möchte ganz gerne weiterhin so darüber reden dürfen, weil das für ihn dann die Freiheit und die Meinungsäußerung ist. Auch in der Art und Weise, wie er darüber spricht. Er nimmt sich schon zurück. Und spricht dieses Thema gar nicht von sich aus an oder hält sich in den Situationen zurück. Für sie ist es eben immer noch zu intensiv und zu häufig. Und das ist natürlich ein Thema, wo er seinen Standpunkt, seine Meinung, seine Werte hat und auch das als Freiheit für sich empfindet. Auch innerhalb der Beziehung das eben genauso äußern zu dürfen. Und für sie ist das eben immer wieder ein starker Konflikt- und Streitpunkt. Und das ist etwas, wo eben die Zuversicht in die Zukunft schwieriger wird. Weil keiner mehr eine Möglichkeit sieht, auf den anderen mehr zuzugehen. Ohne sich selbst sozusagen als Mensch zu verändern. Ja, da erinnere ich mich auch noch an ein paar im letzten Jahr. Da gab es Corona ja auch schon. Das war auch ein Thema zwischen den beiden. Das geht ja letztendlich auch um das Themenfeld Werte da. Dass die Liebe vorhanden war, aber sie bei dem Thema Corona komplett unterschiedliche Ansichten haben. Und da ist auch schon jetzt wahrscheinlich noch mehr bei vielen Menschen, die sich da verhalten haben, wenn da so eine Problematik vorhanden ist, ob das Thema Impfen ging. Also zu sagen, okay, würde ich mich impfen lassen? Damals war das ja noch sehr, also noch in weiter Ferne. Aber wenn eine Impfung kommt, hat einer halt gesagt, nee, ich möchte mich auf keinen Fall impfen lassen. Auch wenn da negative Konsequenzen für mich daraus entstehen, wie halt momentan halt der Ausschluss aus großem Teil der Gesellschaft. Und die andere Person hat gesagt, doch, ich möchte auch gerne, dass du dich impfst, weil was bei mir ein besseres Gefühl macht, weil ich Angst um mich habe, weil wir haben Kinder zusammen und so weiter und so weiter. Du könntest nicht mehr an Unternehmungen vielleicht teilnehmen. Was jetzt nun auch Fakt ja wäre. Damals war das nochmal alles so sehr in der Ferne gesprochen. Und da hat das ja auch wiederum nichts mit der Liebe untereinander zu tun, sondern es ist ein Wertekonflikt, der aber so tiefgreifend natürlich sein kann, dass es das Fundament der Liebe zum starken Wackeln bringt oder sogar dann zum Auseinanderfallen. Ja, die Folgen einer solchen Trennung sind Liebeskummer, das Gefühl vielleicht von Einsamkeit, auch Zweifel, dass man doch die Beziehung vielleicht sich immer mal wieder in vielen Momenten zurückwünscht. In dem Moment, wo man auch vielleicht aus den belastenden Situationen raus ist, weil das soll ja die Trennung auch letztendlich herbeiführen, hat man vielleicht wieder mehr die positiven Aspekte auf einmal vordergründig und hat die eben dann wieder mehr im Blick. Das sind so die negativen Aspekte, die negativen Folgen. Es gibt natürlich auch positive Folgen, wie, dass man mehr seine eigenen Wünsche verfolgen kann, also wieder selbstbestimmter ist, vielleicht mehr Zeit für Freunde, Hobbys hat, den Alltag alleine planen kann und eben weniger Belastungen, weniger Konflikte verspürt und dadurch eben auch wieder Ressourcen zurückgewinnt, die vielleicht im Laufe der Beziehung weniger geworden sind. Und da kommen wir eben auch zu dem Punkt, wann trennen sich Paare, obwohl Liebe da ist? Das entsteht eigentlich, das entsteht an dem Punkt, an dem das Leid innerhalb der Beziehung sich stärker anfühlt, als das Leid, was durch eine Trennung entsteht. Das ist quasi das innere Abwägen, was meistens unbewusst passiert. Das haben wenige, dass sie es ganz bewusst äußern, aber mindestens im Unbewussten entsteht ein inneres Abwägen und wenn das Leid, in der Beziehung zu bleiben, sich größer anfühlt als tatsächlich, dann zu springen und die Trennung durchzuführen, dann wird dieser Schritt gegangen. Eine Trennung ist ja auch einfach ein sehr großer Schritt, der viele Konsequenzen in vielfältigster Art und Weise mit sich trägt und ich glaube, diese Entscheidung zu tragen, gerade wenn man auch für andere Familienmitglieder dann sozusagen mitentscheidet, braucht ja auch eine gewisse Zeit, um zu reifen. Und es ist ja auch nicht so, dass Paare dann, also man sagt ja mal, der, der geht oder diejenige, die geht, für denjenigen ist es einfacher, als für denjenigen, der zurückbleibt. Aber das passt ja in dieser Variante, wenn man den anderen trotzdem liebt, ja nicht, weil man ja trotzdem dieses starke Gefühl von Liebe ja noch verspürt. Also man kämpft ja bei so einer Trennung auch viel gegen seine eigenen Gefühle, die, die aufploppen wieder gegenan, ne? Ja, die Herausforderung ist jetzt natürlich, dass, wenn das harmonisch verlaufen soll, dass dafür wieder beide gebraucht werden. Also beide brauchen den Wunsch, dass das Ganze harmonisch verlaufen soll und auch die entsprechenden Glaubenssätze, dass das gehen kann. Ich habe ein Paar im Coaching gehabt, da hatte der Mann ganz intensive Glaubenssätze, was eine Trennung für die Beziehung und das Familienleben bedeutet. Und das war für ihn ein klares Das Horrorszenario, es kann nur ganz schlimm enden und die Frau wollte das alles gerne im Guten lösen und Lösungen finden, aber aufgrund der eigenen Erfahrung in der Kindheit und der starken Glaubenssätze war das für den Mann nicht möglich. Und obwohl er eigentlich möchte, dass alles gut läuft, sorgen seine Glaubenssätze paradoxerweise dafür, dass alles in die Katastrophe hineinläuft, die er sich so vorstellt, weil er ja seinen Glaubenssätzen da folgt, damit er sich selbst in seiner Meinung quasi bestätigt. Also er kriegt das nicht mehr hin, diesen Blick dafür zu haben, dass es doch gut werden kann. Und das ist natürlich so der nächste Schritt, der gebraucht wird, den wir auch immer machen. Wenn wir das mal wieder in Einzelcoachings bei uns haben, dass wenn einer oder beide halt gewisse Ängste haben, Vorbehalte haben, Sorgen haben, die den ganzen Weg versperren, dann können wir, wenn das der Wunsch ist, lösen. Ich hatte mal jemanden im Coaching von dir als Paar übernommen, im Einzelcoaching, wo es auch darum ging, diese Angst vor Einsamkeit zu lösen und viele Dinge. Häufig geht es auch darum, wie man eben dann nachher mit den Kindern das gut löst, wo du dann immer die Ansprechpartner. darin dafür bist, weil du dich mit den verschiedenen Modellen auskennst. Und in den Details haben wir das nochmal in einem Blogbeitrag, Trennung trotz Liebe. So erhaltet ihr Klarheit über eure Situationen, aufgeführt und da haben wir eben auch nochmal verschiedenste andere Aspekte, die auch diesen Podcast nochmal erweitern, aufgeführt. Sollte das bei euch ein Thema sein, dann könnt ihr euch auch gerne bei uns zum telefonischen Erstgespräch melden. Den Link findet ihr in den Shownotes. Und dann können wir gerne mit euch sprechen. Und dann können wir vielleicht gemeinsam schauen, wie ihr euch harmonisch trennt, wie ihr alles so gelöst bekommt, dass ihr ja am Ende vielleicht nur noch pro forma einen gemeinsamen Anwalt für die Rechtssachen, die erforderlich sind, macht, aber eben nicht zwei Anwälte wählt, das Ganze teuer wird, ihr auf Sachebene mit unguten Gefühlen, was eh schon nicht funktioniert, gegeneinander kämpft, sondern eben dann einen Weg findet, der für euch beide so stimmig wie eine Trennung eben sein kann. Ja, die Schritte. Wie sind die Schritte, um eine Trennung, ja so harmonisch wie eine Trennung halt sein kann, löst? Also der erste Schritt ist ja immer ganz wichtig, dass man Klarheit schafft. Klarheit ist häufig auch ein großer Wunsch von vielen Paaren, wenn die Gefühle noch so durcheinander sind, wenn alles noch so ein bisschen wie in einem Chaos versinkt, weil die nächsten Schritte Angst machen, aber das Leid zu Hause groß ist. Also erstmal Klarheit zu schaffen. Klarheit zu schaffen, was man sich selbst wünscht. Also wie soll es denn aussehen in Zukunft? Haben beide Ansichten schon, wie sie leben möchten? Gibt es schon erste Schritte, die vielleicht gegangen worden sind, die aber vielleicht ein ungutes Gefühl gemacht werden? Also wie ist so der Ist-Zustand und wo möchte man gern hin? Das ist so diese erste Klarheit, die gebraucht wird. Dann geht es darum, ein offenes Gespräch mit dem Partner zu führen, Gefühle auszusprechen und eben auch diese zuvor. Gewonnene Klarheit zu schaffen. Das Entscheidende ist ja, damit eine Trennung harmonisch verläuft, ist letztendlich auch hier wiederum Zugehörigkeit in der Form zu schaffen, dass man gemeinsam sich austauscht, dass man gemeinsam auch die nächsten Schritte bespricht, weil es häufig ein ungutes Gefühl macht, wenn einer von beiden eben einen großen Wissensvorsprung hat. Also wenn für den einen schon alles klar ist, aber der andere sich noch nicht mal Gedanken machen konnte, weil ihnen das jetzt gerade nicht so gut geht. Wenn der andere sich gerade überrumpelt hat, dann macht das ein ungutes Gefühl. Aber wenn beide auch sich abstimmen darüber, was so die nächsten Dinge sind, die man sich anguckt, worüber man sich Klarheit verschaffen möchte, wozu man sich Gedanken macht, wozu man sich das nächste Mal zum Gespräch zusammensetzt, um darüber offen sich auszutauschen, desto harmonischer kann das Ganze verlaufen. Kann natürlich durchaus eben schwierig sein. Kann natürlich durchaus aus der Beziehung, was du eben auch schon angedeutet hast, noch Verletzungen bestehen, weil irgendwelche Dinge müssen ja da sein, die auch zur Trennung führen. In manchen Konstellationen kann das eben schwieriger sein, in anderen geht das ganz gut. Also ein Beispiel, bei dem das ganz gut funktioniert, ist eben, wenn es verschiedene Werte sind und man aber nicht so stark streitet, aber man merkt eben, diese Werte führen einen nicht zusammen oder die Lebensziele sind ganz unterschiedlich. Also ich überlege mir als digitaler Nomade durch die Welt zu reisen und mich in Deutschland abzumelden und für dich passt das gar nicht, aber für mich ist das so wichtig und für meinen Lebenssinn so wichtig, dass ich den Weg gehen muss, dann ist das sicherlich ein Ansatz. Dann kann man darüber ganz offen sprechen und eben wenn dort Systemgesetzverletzungen stattgefunden haben, die es uns eben erschweren, für gewisse Dinge Lösungen zu finden, zum Beispiel. Wenn ich sage, Mensch, ich verbringe dann und dann Zeit dort, magst du da hinkommen und du sagst nö, einfach weil aus einer Verletzung heraus, weil sich die das versperrt, dann ist natürlich wichtig, die zugrunde liegenden Verletzungen zu klären, damit man eben auf Sachebene sich austauschen kann, ohne dass eben noch alte Wut, alte Traurigkeit da hineinspielt, weil diese Gefühle sorgen immer dafür, dass man unbewusst nach einem Ausgleich sucht und mehr fordert, oder mehr ablehnt, als wenn man eben diese Verletzungen nicht gehabt hätte. Dann geht es noch darum, eben die passende Methode für sich zu wählen, dann geht es darum zu sagen, kann ich das alleine machen, brauche ich einen Mediator, wer ist ein passender Mediator, also wir zum Beispiel haben eine Coaching- und Mediationsausbildung, das heißt wir können auch sehr gut eben mediieren und können die erste Instanz sein, bevor ihr irgendwann mit dieser ganzen Klarheit und diesen Punkten, eben eurem gemeinsamen Anwalt die Liste vorlegt und sagt, damit bitte einmal die Scheidung abwickeln, wenn ihr verheiratet seid, damit die Scheidung abwickeln, geklärt ist schon alles. Genau, aber da gibt es nämlich auch viele Vereinbarungen, die man noch zu treffen hat und das wäre auch so die letzte Lösung schon, die gehen, nachdem man die Systemgesetzverletzung gelöst hat, zu überlegen, wie wollen wir denn als Paarfamilie oder nicht mehr als Paar, aber als Menschen, sag ich mal, noch miteinander leben, ist eine Freundschaft für uns die Basis, wenn man nun Eltern ist, Elternpaar bleibt man sein Leben lang, das heißt da muss es definitiv Vereinbarungen geben, zum Wohle des Kindes oder der Kinder, die getroffen werden müssen, wo es auch einfach natürlich auch rechtliche Vorgaben gibt, wie das auszusehen hat oder aussehen könnte, aber das muss ja nicht immer stimmig sein und das ist immer so ein Bereich, man kann sich immer auf sein Recht beziehen, aber das auf Dauer denn durchzusetzen, wenn es bei anderen ein ungutes Gefühl macht, spätestens wenn es beim Kind ein ungutes Gefühl macht, ist immer so eine Sache, man kann viele Dinge wie zum Beispiel Haus, die so klar umgrenzt sind, wenn es um finanzielle Dinge geht, immer finde ich ganz gut klären, da ist man ja auch sehr stark auf der Sachebene, bei Kindern oder bei Emotionen ist das nicht so leicht möglich, weil es einfach darum um Bedürfnisse geht, die erfüllt werden müssen. Nur mal ein ganz kurzer Exkurs, warum ist das so mit Kindern und warum ist dieses Elternpaar bleiben so wichtig, weil man könnte ja auch einfach sagen, pass auf, ich gebe das Kind dir an der Türschwelle ab, sag tschüss und wieder, also so eine Übergabe, wie so ein Päckchen einfach, wie der Bote eben, der dir eben das Paket gebracht hat, kurz gefragt hat, sind Sie Frau Kleinschmidt, ja, Unterschrift, okay, tschüss. So wie sich das manchmal zu Corona-Zeiten in der Kita anfühlt. Genau. Warum geht das nicht? Und das Kind kommt einfach wieder und so weiter, weil das Kind bringt ja etwas mit. Das Kind ist ja nicht dort, erlebt etwas und dieses Erlebte ist dann wieder vergessen oder das erlebt etwas beim Papa und erlebt etwas bei der Mama und vermischt das nicht, sondern das vermischt sich alles. Das soll ja auch so sein. Du hast jetzt in der Woche sehr, sehr viel Energie dafür aufgebracht, es hinzubekommen, dass unser Sohn die Abendroutine des Zähneputzens akzeptiert. Er kommt zu mir, ich weiß davon nichts, wie viel Energie das bei dir gekostet hat, weil wir reden ja nicht beieinander und dann sagt er abends, ja, ich habe keinen Bock, Zähne zu putzen, bei Mama brauche ich das manchmal auch nicht und dann sage ich, ja gut, du bist ja auch selten bei Papa und macht auch nichts, dann okay, zack, putzt er bei mir zwei, drei Tage. Keine Zähne, kommt zurück und was hast du dann wieder? Die nächste Runde wieder viele, viele Kämpfe, dass er die Routine akzeptiert, er kann dich jetzt auch wieder aushebeln und sagt, bei Papa musste ich das auch nicht, was passiert automatisch? Du wirst wütend auf mich, also wir sehen uns nicht mehr, wir machen nur eine Übergabe und trotzdem kriegst du durch mein Verhalten immer wieder ungute Gefühle. Das heißt, alleine aus dem egoistischen Aspekt heraus, sich selbst vor unguten Gefühlen zu verändern. was im Alltag passiert und so weiter, das nun mal so als Exkurs, warum mit Kindern eine harmonische Trennung extremst wichtig, auch für einen einfach ganz egoistisch gedacht selbst sein kann. Jetzt möchte ich nochmal kurz einen Satz reinwerfen, Kinder möchten natürlich nicht die Eltern ärgern, bei dem Beispiel jetzt mit den Zähneputzen, können wir auch denken, das Kind will jetzt den Vater irgendwie umwickeln oder die Mutter ärgern und so, Kinder sind ganz gesunde Egoisten, die natürlich versuchen ihre Bedürfnisse durchzusetzen, und unangenehmen Situationen aus dem Weg zu gehen, die natürlich gar nicht das Ausmaß auch überblicken können, wie zum Beispiel beim Zähneputzen, was das bedeutet und so weiter, sondern die einfach in dem Moment sagen, fühlt sich für mich nicht gut an, ich möchte das nicht und da ist es natürlich schwierig, die Gefühle richtig zu begleiten, beziehungsweise die Routine einhalten zu können, wenn man die Routine nicht weiß und da finde ich das auch falsch, dem Kind eine Verantwortung zu übergeben, das einzuhalten, weil das können Kinder einfach nicht, die sind in einer neuen Situation, die ganze Welt wackelt sowieso, wenn eine Trennung ist und das wäre viel zu viel verlangt und man muss ja auch einfach sagen, Kinder entwickeln sich ja auch weiter, werden größer, es entstehen auch immer wieder neue Bedürfnisse, das heißt ja auch die Besuche und alles mögliche muss sich ja auch immer wieder neu aufbauen, neu verändern, nach dem Bedürfnis des Kindes, dann geht es ja darum, dass Kumpels mal dabei sein wollen vielleicht oder dass man noch nachmittags zum Sport möchte, dass Kinder eh ins Gespräch kommen, um up to date zu sein, was gerade im Leben des Kindes eigentlich gerade an Bedürfnissen besteht. Aber das ist nicht zwingend erforderlich, stimmt man sich als Elternpaar ab, hat gemeinsame Werte, vermittelt gemeinsame Dinge, arbeitet immer noch an einem Strang und sorgt damit für Stabilität für das Kind, wertschätzende Art untereinander, im besten Fall sogar, haben wir das auch bei ein paar Jahren erreicht, gibt es immer noch gemeinsame Ausflüge, die selten mal stattfinden, muss dann einmal im Monat, alle zwei Monate ein Ausflug als ehemalige Familie, aber einfach, dass mal beide dabei sind, dass das Kind erlebt, hey, die sind zwar kein Liebespaar mehr, aber die mögen sich immer noch als Menschen, nur weil sie sich jetzt nicht mehr lieben und das nicht mehr reicht, ein Liebespaar zu bilden, hassen die sich nicht und die ziehen trotzdem noch an einem Strang und das ist eben das, was Sicherheit ausmacht, was Urvertrauen ausmacht und dann, das könnt ihr nur gemeinsam, das kann man nur als Elternpaar gemeinsam, einzeln kann jeder dann noch für Liebe, für Liebe und Anerkennung für das Kind sorgen und dann sind alle vier wichtigen Bausteine für das Kind da, um eben ein selbstbewusster, ausgeglichener, kraftvoller Erwachsener zu werden. Gut, das ist ein Thema, harmonische Trennung, wenn ihr davor steht, wenn sich das bei euch anbahnt und ihr Unterstützung euch wünscht, dann meldet euch gerne bei uns zum telefonischen Erstgespräch, den Link findet ihr in den Shownotes, gerne. Könnt ihr dann in einem kostenlosen Kennenlernen, wo wir 30 Minuten gemeinsam auf eure Situation schauen, abklären, ob das für euch stimmig ist, wenn ihr jetzt schon so über so einen Podcast sagt, Mensch, das kann ich mir mit Ina oder Florian gut vorstellen, aber ich möchte schon nochmal schauen, ob die auch die Kompetenz für mein Thema haben oder wenn man im Zoom-Call oder auch persönlich sich gegenüber sitzt, ob das mit der Sympathie dann wirklich matcht, dafür ist unser Kennenlernen da, um dann zu schauen, ob das für euch stimmig passt und ob auch wir das Gefühl haben, euch zu kennenlernen. Ich hoffe, dass ich euch wirklich bei eurem Thema unterstützen zu können und die richtigen für euch sind, denn wir sind da sehr gewissenhaft in der Auswahl unserer Klienten und der Themen, dass wir uns letztendlich auch in der Lage fühlen, euch tatsächlich zu helfen. Ansonsten vielen Dank fürs Zuhören und bis zur nächsten Folge. Bis zum nächsten Mal. Untertitelung des ZDF für funk, 2017

Podcast Summary

Key Points:

  1. Trennungen trotz Liebe entstehen, wenn die Beziehung langfristig nicht mehr harmonisch funktioniert, obwohl positive Gefühle bestehen.
  2. Eine Hauptursache ist der Mangel an Zukunftsaufbau, insbesondere wenn Werte und Lebensziele stark divergieren.
  3. Paare warten oft auf einen „Tropfen zum Überkochen“, um sich der Trennung zu widmen, was das Leid in der Beziehung verlängert.
  4. Wertkonflikte, wie zum Beispiel bei Impfentscheidungen oder politischen Ansichten, können tiefgreifende Belastungen verursachen und die Beziehung schädigen.
  5. Eine harmonische Trennung erfordert Offenheit, gegenseitige Verständnis und gemeinsame Vereinbarungen, insbesondere für Kinder.
  6. Glaubenssätze und Ängste, insbesondere aus der Kindheit, können das Trennungsverhalten und die Entscheidung stark beeinflussen.
  7. Kinder benötigen eine stabile, wertschätzende Beziehung zwischen den Eltern, um ihre Entwicklung und Sicherheit zu wahren.
  8. Ein harmonischer Austritt vermeidet Konflikte, Wut und Einsamkeit und ermöglicht für beide Partner eine friedliche Zukunft.

Summary:

Eine Trennung trotz Liebe entsteht, wenn die Beziehung langfristig nicht mehr harmonisch funktioniert, obwohl positive Gefühle vorhanden sind. Die Hauptursachen sind divergierende Werte, fehlende Zukunftsaufbau und tiefe Konflikte, wie z. B.

in politischen oder gesundheitlichen Entscheidungen. Viele Paare warten auf einen „Tropfen zum Überkochen“, was das Leid verlängert. Wertkonflikte und Glaubenssätze aus der Kindheit beeinflussen oft die Entscheidung stark.

Eine harmonische Trennung erfordert daher Offenheit, gegenseitige Verständnis und gemeinsame Vereinbarungen, besonders im Umgang mit Kindern. Kinder benötigen eine stabile, wertschätzende Beziehung zwischen den Eltern, um ihre Entwicklung zu fördern. Der Weg zur Trennung sollte nicht nur emotionale, sondern auch praktische und rechtliche Aspekte berücksichtigen, um für alle Beteiligten eine gerechte und friedliche Zukunft zu schaffen.

Die Unterstützung durch Paartherapeuten hilft dabei, klare Ziele zu definieren, Konflikte zu lösen und die nächsten Schritte gemeinsam zu planen. So kann die Trennung nicht zum Rosenkrieg werden, sondern ein gelungener Abschluss einer Beziehung, der auch für die Kinder nachhaltige Stabilität schafft.

FAQs

Weil die Beziehung langfristig belastend ist und die Werte oder Lebensziele der Partner nicht übereinstimmen. Das Leid in der Beziehung wird dann größer als das Leid durch eine Trennung.

Durch ein inneres Abwägen, bei dem das Leid, das man in der Beziehung fühlt, größer ist als das Leid, das man durch eine Trennung erleidet. Dies passiert oft unbewusst.

Durch offene Kommunikation, gemeinsame Klarheit über Zukunft und Lebensziele sowie dem Wunsch, die Beziehung harmonisch zu beenden, ohne gegenseitige Verletzungen zu hinterlassen.

Weil Kinder emotional von beiden Eltern beeinflusst werden und ein Miteinander, das auf Wertschätzung und Stabilität basiert, für ihre Entwicklung wichtig ist.

Werteunterschiede, wie zum Beispiel politische Ansichten oder Haltung zu Impfungen, können die Beziehung dauerhaft belasten und zu einer Trennung führen, wenn sie nicht gemeinsam gelöst werden können.

Ja, wie mehr Selbstbestimmtheit, mehr Zeit für Hobbys, weniger Konflikte und eine Wiederherstellung von persönlichen Ressourcen.

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