Trennung trotz Liebe: Mit diesen Tipps kannst du die Trennung abwenden!
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Trennung trotz Liebe entsteht, wenn Liebe und Emotionen vorhanden sind, aber grundlegende Lebensvorstellungen oder konkrete Konflikte die Beziehung belasten. Häufige Ursachen sind räumliche Distanzen, widersprüchliche Zukunftsvisionen, stetige Konflikte oder Werteunterschiede. Der innere Konflikt zwischen dem rationalen Kopf und dem emotionalen Bauch führt zu einem großen Leidensdruck. Viele Paare verzögern die Trennung durch Verzögerungstaktiken, die unbewusst Verletzungen verstärken und den anderen zum Aussprechen drängen. Um eine Abwendung zu ermöglichen, ist eine tiefgreifende Selbstreflexion und gemeinsame Analyse der Ursachen entscheidend – insbesondere auf Ebenen wie Verhalten, Werte, Sinne und Systemgesetze. Kompromisse müssen für beide realistisch und emotional sinnvoll sein. Der Erfolg hängt stark von der Motivation, Disziplin und der Bereitschaft ab, sich langfristig einzusetzen. Professionelle Unterstützung ist besonders hilfreich bei komplexen Situationen mit Kindern oder finanziellen Herausforderungen. Nach der gemeinsamen Reflexion kann eine nachhaltige Beziehung aufgebaut oder eine klare Entscheidung zur Trennung getroffen werden, wobei der Fokus auf Freiwilligkeit und echte Zufriedenheit liegt.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebens-Ear-Listen.
In dieser Folge geht es um Trennung trotz Liebe.
Mit diesen Tipps kannst du die Trennung abwenden.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise,
hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Trennung trotz Liebe.
Dann, wenn man sich zwar liebt, aber halt andere Umstände dafür sorgen,
dass man nicht mehr zusammen sein kann.
So könnte man das grob beschreiben.
Häufig ist auch so ein Thema zum Beispiel so eine räumliche Verlagerung.
Man hat verschiedene Zukunftsvisionen.
Also irgendetwas ist zwischen einem, wo man sagt,
wir kommen in der Zukunft nicht zusammen weiter, aber wir lieben uns noch.
Das Gefühl ist da, die Emotionen sind da
und eigentlich möchten wir zusammenbleiben.
Manchmal passiert es, dass der Wunsch aufkommt,
die Beziehung doch noch zu retten und die Trennung abzuwenden.
Und wir wollen euch jetzt einmal zeigen, ob und wie das funktionieren kann.
Trennung trotz Liebe scheint ein sehr wichtiges Thema zu sein.
Denn wir haben im Januar dazu schon mal eine Folge rausgebracht.
Da ging es darum, dass mit diesen Tipps kannst du
eine harmonische Trennung einleiten oder eine harmonische Trennung durchführen.
Und die ist tatsächlich seit Januar durchgängig auf Platz 1 bei uns,
bei den meistgehörten Folgen.
Und dann dachten wir uns, jetzt ist das doch mal sehr passend,
nochmal die andere Seite zu bedeuchten.
Also nicht nur, wie kann man sich harmonisch trennen,
sondern wie schafft man es auch vielleicht, die Trennung abzuwenden.
Denn Trennung trotz Liebe heißt ja normalerweise,
dass schon was da ist, was einen zusammenhält.
Und vielleicht gibt es dann doch noch die Möglichkeit,
das ganze Ding abzuwenden.
Ich glaube, das Problem bei Trennung trotz Liebe ist halt auch dieses ambivalente Gefühl.
Auf der einen Seite sagt der Kopf, die und die Fakten bestehen,
wir sollten uns trennen, wir werden den Punkt immer wieder in unserer Beziehung haben,
wir können uns darauf nicht einigen.
Und dann sagt der Bauch sozusagen, ja, aber ich liebe die Person doch.
Ich möchte die Person nicht aus meinem Leben lassen.
Sie soll mit mir tolle Lebensmomente noch erleben.
Ich möchte die Person nicht gehen lassen, weil ich mir vielleicht,
mit demjenigen die Zukunft halt irgendwie doch wünsche,
Kinderwünsche, was auch immer.
Und ich glaube, da ist der Leidensdruck einfach auch immens groß,
wo auch viele Leute die Folge vielleicht gehört haben,
weil man so verzweifelt ist.
Ja, also Trennung trotz Liebe zeigt eigentlich,
dass man in eine natürliche Konsequenz hineingeraten ist.
Also die natürliche Konsequenz heißt immer,
wenn man etwas tun muss, was man nicht tun will.
Und dafür gibt es bestimmte Ursachen, warum das in eine natürliche,
natürliche Konsequenz hineinläuft.
Wir wollen uns gleich anschauen,
wie ist es, wenn man an dem Punkt bereitsteht.
Deutlich sinnvoller ist es natürlich,
möglichst frühzeitig sich selbst und die Beziehung zu reflektieren.
Und wenn man merkt, dass man in so einen Punkt hineinlaufen könnte,
das so früh wie möglich, in dem Fall,
wenn man das in der Selbstreflexion für sich bemerkt, auszusprechen.
Also auszusprechen, also die natürliche Konsequenz sozusagen anzukündigen,
nämlich genau das zu sagen,
hey, pass auf, da gibt es den und den und den Punkt,
was für mich nicht passt.
Und wenn sich das nicht verändert,
dann wird es irgendwann dazu kommen,
dass ich mich trennen muss, obwohl ich das gar nicht will.
Also lass uns daran arbeiten, dass sich das verändert.
Genau, lass uns mal so ein bisschen konkreter werden
und vielleicht mal aus den Coachings, die wir hatten,
mal so ein paar typische Beispiele nehmen,
die so dazu geführt haben, dass jemand in diesen Konflikt kam.
Also das klassische Beispiel ist ja,
wenn die Konflikte Überhand nehmen.
Also Streit und Konflikte im Alltag nehmen Überhand.
Die Gefühle stauen sich immer weiter auf,
weil man das nicht nachhaltig lösen kann.
Und irgendwann ist einfach die Energie so weit raus
und die ständigen Verletzungen werden immer mehr,
dass man den Partner oder die Partnerin zwar liebt,
aber dieser gemeinsame Alltag so verletzend und schwer ist,
dass man da raus muss.
Ja, das wäre ein Grund.
Dass man an dem Punkt dann kommt und sagt,
ja, dann müssen wir uns trennen sonst.
Dann natürlich Ereignisse wie Fremdgehen, Fremdverlieben, Affären,
wo dann das häufig zur Trennung trotz Liebe kommt,
weil derjenige, also meistens lieben die sich ja beide noch,
zumindest wenn sie zu uns kommen.
Ich weiß nicht, wie es bei Fällen natürlich ist,
die nicht zu uns kommen.
Ein weiterer Punkt ist, wenn entweder Klarheit darüber entsteht
oder eine Veränderung passiert.
Im eigenen Lebenssinn, der dann vielleicht dazu führt,
dass das nicht mehr miteinander vereinbar ist.
Ja, auch spannend, ja.
Wenn jetzt zum Beispiel einer von uns beiden die Idee hätte,
ich möchte ganz gerne jedes Jahr acht, neun Monate reisen
und der andere sagt, nee, ich fühle mich hier total wohl,
ich bin ein total heimischer Mensch und ich möchte das nicht
und der Druck in mir wächst, so groß Abenteuer zu erleben,
die Welt zu entdecken
oder ich habe vielleicht auch eine Vision, die ich entwickle
und möchte sechs Monate im Jahr auf ein Schiff untersteigen,
unterwegs sein und die Weltmeere von Plastik befreien,
weil das sich in mir auf einmal als so starke Vision
und so wichtig für mich und für die Menschheit herauskristallisiert,
dass manchmal eben die Beziehung eben einer Vision zurücksteckt sozusagen.
Auch wie ich am Anfang schon gesagt habe,
könnte ein Punkt sein, dass man unsicher ist,
was Wohnverhältnisse angeht.
Also typischerweise so ein Thema bei Fernbeziehungen,
wo man sagt, irgendwann man möchte zusammenziehen,
aber man da keine Lösung findet.
Man sagt, nee, ich möchte hierbleiben, ich möchte hierbleiben.
Genau, wo auch die Liebe natürlich noch vielleicht da ist,
aber man sagt, man findet einfach keine Lösung für das Problem.
Das wären jetzt mal so ein paar Fälle,
die immer mal wieder im Coaching oder sehr häufig im Coaching vorkommen,
wo die Liebe eigentlich da ist,
aber die Problematik natürliche Konsequenz halt aufgezeigt wird.
Kommen wir mal so ein bisschen zu den Folgen.
Die Folge ist ja immer so,
dass mindestens eine Person an der Beziehung festhalten möchte.
Und dadurch versucht man so automatisch
so ein bisschen diesen Trennungsprozess zu verlangsamen.
Man versucht nochmal zwischendurch durch so einzelne Sätze
so ein bisschen Hoffnung zu schaffen
oder derjenige könnte sich das halt doch nochmal überlegen.
Und man möchte halt nicht aufgeben
und versucht halt immer so Nischen zu finden,
dass man den letzten Schritt nicht gehen muss.
Ja, das haben wir ja auch häufig, dieses Hinauszögern.
Ja.
Dass auch einer, vor allem von beiden,
dass das eigentlich klar ist,
aber er das nicht aussprechen mag oder so.
Also da haben wir auch ganz häufig bei uns
so diese Verlangsamungs- oder Verzögerungstaktik sozusagen da drin.
Das zeigt ja eigentlich schon,
dass das was ist,
was man eigentlich gar nicht tun will.
Genau, man kämpft innerlich so sehr mit sich und sagt,
ich möchte das nicht,
aber ich habe das nicht mehr unter Kontrolle.
Oder dass man nachher irgendwann anfängt,
sozusagen unbewusst die Beziehung so ein Stück weit zu torpedieren,
damit auch vielleicht der andere irgendwann ausspricht,
man trennt sich.
Du meinst, dass der andere dann Schluss macht,
weil man selber nicht Schluss machen kann.
Ja, genau.
Dass man dann so unbewusst stärkere Verletzungen produziert,
damit der andere dann die Trennung ausspricht
und man innerlich eigentlich dann die Erleichterung spürt,
weil der andere jetzt auch sagt, er will sich trennen.
Ja, das hatte ich mal in einem Coaching,
dass der Mann am Ende sagte,
ja, wenn du das doch nicht willst, dann trenn dich doch.
Und wo ich dann die Frage gestellt habe,
ob er auch für sich die Möglichkeit hat, sich zu trennen,
wie sich das für ihn anfühlt.
Und er sagte, nee, ich würde mich nie trennen.
Und das ist dann, aber immer wieder im Gespräch hervorgebracht hat,
ja, sonst trenn dich doch.
Also es war schon fast so ein bisschen so,
Mensch, spreche ich es doch aus, beende das doch jetzt.
Damit ich es nicht muss.
Damit ich es nicht muss, ne?
Ja.
Ja, das ist für beide eine belastende Phase.
Absolut.
In die man da einsteigt.
Und gerade so eine Phasen von Unklarheit
sind ja immer noch belastender, als wenn Klarheit da ist.
Auch wenn die Klarheit manchmal negativ ist,
so hat man dann die Möglichkeit,
das zu verarbeiten.
Und Unklarheit lässt sich eben nicht verarbeiten, ne?
Nee, man hat natürlich auch so ein bisschen das Gefühl,
man kann mit keiner Sache so wirklich abschließen.
Also man hat keine Motivation für die Zukunft in der Arbeit,
weil es da ja kein übereinstimmendes Urteil sozusagen gibt,
wie es weitergehen soll.
Aber man kann mit der Sache auch nie abschließen.
Und das kostet einfach wahnsinnig viel Kraft.
Und besonders dann kann man es natürlich gut nochmal angehen,
das ganze Thema,
und schauen, ob die Trennung denn wirklich notwendig ist,
wenn beide noch die Ressourcen und Energie haben,
die Geschehnisse zu verarbeiten,
nach Ursachen zu suchen,
Ursachen zu lösen,
Werte zusammenzubringen,
und so weiter und so weiter.
Da wollen wir gleich im Detail draufschauen.
Aber gerade bei längeren Beziehungen,
wenn Kinder mit dabei sind und so weiter,
lohnt es sich natürlich umso mehr,
gerade wenn mindestens einer,
sagt, dass das Gefühl
von Liebe ist noch da und der andere
sagt, ich bin mir
unsicher. Vielleicht ist da noch was,
aber genau wissen tue ich es nicht.
Es könnte sein, dass das von
unguten Gefühlen verdeckt wurde,
vielleicht aber auch nicht. Dann gilt es
eigentlich, das rauszufinden und zu
schauen, ob das
noch da ist, denn dann
können auch beide wesentlich besser damit
abschließen, sollte nichts mehr da sein oder
sich eben freuen, dass doch noch was da ist.
Ich glaube, das ist auch so das innerliche
Gefühl, man möchte sagen können,
dass man alles versucht hat.
Also, dass man einfach auch
weil ja auch die Liebe
irgendwas sehr Wertschätzendes ist und Besonderes
ist und man das
natürlich auch nicht so schnell aufgeben möchte.
Gerade wenn die Beziehung länger dauert,
dann macht
das schon sehr, sehr viel Sinn.
Gut, kurzer Werbeblock.
So könnt ihr
die Trennung abwenden und wieder zusammenfinden.
Das haben wir für euch auch als Blogbeitrag
nochmal zusammengetragen und in diesem
Artikel könnt ihr erfahren,
was ihr tun könnt,
wenn ihr euch die Beziehung zurückwünscht,
wenn ihr beide auch bereit seid,
dafür etwas zu tun und
zeigen euch dann nochmal, durch welche Strategien
ihr Klarheit erhaltet und dann eben
auch mit dieser Klarheit dazu
kommen könnt, die Trennung abzuwenden
oder natürlich auch durch
die Klarheit in Richtung Trennung tendiert,
dann würden wir euch eben nochmal die
Podcast-Folge aus Januar empfehlen,
wo wir dann beschreiben, wie man eine harmonische
Trennung einleitet,
wenn man merkt, dass es trotz Liebe,
trotzdem nicht reicht, weil man vielleicht
doch die Werte, die Sinngebung
oder was auch immer nicht zusammengebracht bekommt.
Wenn ihr das Gefühl habt,
ihr braucht dort intensivere Unterstützung
auf dem Weg, weil das ist nun ja auch kein
triviales Thema und es geht um
vieles, wenn die Beziehung
lange angehalten hat, dann geht es vielleicht darum,
für die Kinder da zu sein,
Elternpaar zu bleiben oder
es geht darum,
wie es mit dem Vermögen ist,
mit dem Haus, das soziale Umfeld, also es hängt ja
so vieles nachher an der Beziehung, von daher
können wir euch nur empfehlen, professionelle
Unterstützung mit dazu zu holen,
was dann auch häufig eine Abkürzung ist,
mit uns gemeinsam lässt sich das eben deutlich
schneller reflektieren, Ursachen finden, lösen
und eben unsere
unabhängige Erfahrung nutzen,
weil wir eben nicht befangen mit drin sind,
das ist eben schwierig, Familie, Freunde
sind meistens befangen, teils parteiisch
und können da eben so kein
direktes Bild abgeben
oder auch keine wirklichen Tipps
geben, muss man sagen, denn die Tipps
sind ja auch häufig aus der eigenen
Beziehungsgeschichte heraus
rühren und eben nicht
mit einer klaren Methodik
hinterlegt sind, so wie bei uns.
Von daher meldet euch für ein kostenfreies
Erstgespräch und dann können wir gemeinsam mal schauen,
dass wir
Klarheit in eure Beziehung hineinbekommen.
Ja, lasst uns zu den
Lösungsansätzen kommen, wir haben
mal fünf Schritte aufgeschrieben,
werden vielleicht hier und da noch mal
ein bisschen nach links und rechts abweichen,
da es doch dann manchmal sehr
viele spezielle Dinge gibt, das
haben wir ja gesehen beim Eingang,
als wir sagten, was sind so die typischen Ursachen
dafür, da gibt es eben verschiedene Ursachen
und ja, jede Ursache braucht
so ihren eigenen Lösungsansatz,
also eigentlich könnten wir jetzt diverse
Podcast-Folgen machen, wie man das
löst, es hängt eben sehr stark
von der Ursache ab, ne, nehmen wir
zum Beispiel, du hast es gesagt, Kinderwunsch,
einseitig haben wir eine Folge dazu gemacht,
wie man daran geht,
bei anderen Sachen auch, also wir haben schon zu
vielen Dingen, die da zu
führen können, auch einzelne Folgen mal gemacht,
du könntest ja jetzt mal ein bisschen
allgemeiner durchgehen.
Schritt Nummer eins, Termin
für ein Gespräch mit dem Partner oder Partnerin
vereinbaren. Hört sich jetzt
erstmal so ein bisschen
formal an,
da geht es einfach darum, dass man Ruhe haben
sollte, also keine Unterbrechung,
keine Störfaktoren, mal
wegzukommen vom Tür- und Eingangssprich,
was häufig dafür anfällig
ist, dass man schnell in Vorwürfe kommt,
sondern einfach mal eine Atmosphäre, ein Setting zu
schaffen, wo Zeit da ist,
wo nicht das Handy im Hintergrund
piept, wo keine Kinder
zwischendurch reinkommen und man wieder unterbrechen
muss und wieder ansetzen muss und
man ja auch gedanklich dann immer wieder unterbrochen
wird, ne, gerade bei so emotionalen
Themen braucht man
ja auch, finde ich, mal ein, zwei Minuten, um
mal Sachen sacken zu lassen und dafür braucht
man Zeit. Deswegen sollte man sich bewusst
mit dem anderen einen Termin ausmachen.
Selbst das kann manchmal schon ein
Grund dafür sein, ins Coaching zu gehen,
weil man einfach manchmal zu zweit den
Rahmen nicht findet und so wie
manche beim Sport eben einen Termin
brauchen, also entweder einen Trainingspartner
brauchen oder sogar einen Personal Trainer brauchen,
um eben so einen Termin und so eine Verpflichtung
zu haben, wo dann der Rahmen für
einen hergestellt wird, so kann das im
Coaching auch der Fall sein, ne, dass eben
hier ein, entweder im
Raum oder über den Zoom-Call und so weiter
hat man halt den Termin, ne, und
stimmt sich darauf ein, hat eben dann diese
zwei Stunden geblockt und so weiter, ne, das ist eben
dann dieser Rahmen, der einfach
da ist. Schritt
zwei, die Ursache definieren,
die zur Trennung geführt hat,
beziehungsweise die Ursache finden.
Ja, da haben wir eben schon
eingangs die typischen Ursachen
genannt, die dazu führen.
Man kann natürlich nochmal genauer schauen und
sich fragen, wann war es mal gut?
Also, bis wohin fühlte
sich die Beziehung vollkommen stimmig an?
Und sagt, da hat alles gepasst
und was hat sich dann verändert?
Ja, also
manchmal kann es auch rückwirkend sein, dass man merkt,
nee, eigentlich waren wir uns in diesem Punkt
noch nie so richtig einig, der ist jetzt einfach
nur stärker hervorgetreten und hat
an Relevanz gewonnen oder so,
aber wann war es mal gut?
Also, bis wohin ist der Punkt, wo man
mit der Beziehung so völlig zufrieden
war und was hat sich dann verändert?
Und dann kommen normalerweise so die
Ursachen zum Vorschein. Genau, das wäre
jetzt der Schritt drei, den du jetzt schon ein bisschen angeteasert
hast, das ist das Prüfen,
inwiefern man die Ursache beheben kann.
Also, bei Konflikten machen wir es,
wie du sagtest ja, mit der System-Empowering-Methode,
da zu schauen,
wann war es mal gut, was ist entstanden,
welche Verletzungen gab es, wie ist man
zu diesem Konflikt überhaupt gekommen,
was hat uns dahin geführt?
Ich sage immer so ein bisschen, wann kam der Stein
für diesen Konflikt ins Rollen? Also, irgendwann
gab es mal so, das kam das Thema mal
hervor, zum Beispiel
beim Kinderwunsch, dass
man mal gesagt hat,
beim Coaching hatte ich mal ein paar,
dass sie gesagt hat, eigentlich kam für mich
so der Stein ins Rollen, wir haben immer locker darüber
gesprochen, über Kinder, als wir mal auf
eine Grillfilter eingeladen waren, da waren Kinder
dabei und du zu mir sagtest,
oh, das ist ja auch ganz schön anstrengend, ich weiß gar nicht,
ob ich mir das wirklich antun will.
Und sie gesagt hat so, boah, da ist für mich das erste
ungute Gefühl entstanden, wo ich dachte so,
wieso zweifelst du daran? Wir hätten das doch
eigentlich immer so offen gehalten, wir hätten zwar keinen Plan,
aber so da war das erste Mal
und in dem Moment war jetzt auch gar nicht
das große Fass aufgemacht worden,
sondern das war einfach ein Satz, der
situativ gesagt worden ist, der denn so das
erste ungute Gefühl gemacht hat.
Bei allgemeinen
Unstimmigkeiten, so ein
Abgleich und Überprüfung, was nicht zusammen
passt. Ja, das
machen wir ganz konkret mit unseren
sieben Ebenen der Veränderung, denn es
kann natürlich auf verschiedensten Ebenen sein, dass etwas
für die Beziehung nicht mehr
förderlich ist, also hinderlich für die Beziehung
ist und das schauen wir uns auf diesen sieben
Ebenen an und
gucken, ob wir Möglichkeiten finden,
das dann auf die förderliche Seite
zu bekommen. Also eine Ebene ist zum Beispiel
die Umgebungsebene.
Da hatten wir mal ein Coaching ganz am Anfang,
da haben wir noch zu zweit gecoacht,
überwiegend und da war,
das war unser erstes Intensivcoaching, glaube ich auch, ne?
Ja, genau.
Schon so lange her, ich muss immer gut überlegen.
Da war der Knackpunkt das Haus, ne? War ein großer
Hof mit sehr viel
Gartenfläche, ich glaube
drei, vier Hektar, ne? Ja. Die da hinten
dran waren und für ihn war das der Traum
und genau das passende Haus
und alles war gut und für sie
war das einfach viel zu viel Arbeit
und. Gerade im Herbst, sie sagte noch, sie steht da und
Laubfegen und das
nimmt kein Ende und. Naja und das hat auch immer Konflikte produziert, ne?
Einmal zwischen den beiden, aber auch mit den Kindern,
weil dann die Kinder mitmachen sollten
und das
dann aber nicht so klappte, wie
sich das der Mann wünschte, weil die Kinder natürlich
dann, die waren jetzt auch noch nicht so alt,
eben nicht diesen wunderbaren
Haufen produzierten
mit dem Laub, sondern das dann eben kreuz und quer
auch mal fegten und so weiter, also eben das Ganze mit
Spaß machten und nicht mit dem Ziel,
das schnellstmöglich alles erledigt zu bekommen
und da war wirklich so der
Punkt, er wollte sich eigentlich von dem Haus nicht trennen,
sie wollte nicht mehr leben, also irgendwie das passt alles
nicht mehr so zusammen und
da stand dann sozusagen auch die Trennung trotz Liebe
im Raum, weil einfach auf Umgebungsebene
dieses Haus komplett zwischen denen stand
und das konnten wir nachher
sehr gut lösen, wir haben dann
irgendwann Feedback von den beiden bekommen,
was auch mal ganz schön, wenn wir Feedback von
gecoachten Paaren bekommen
und da
konnten die beiden jetzt wunderbar in dem Haus
nachher zusammen sich die Aufgaben
aufteilen, sich
anschauen, dass sie sich auch Aufgaben zusammen
machen und eben auch Spaß dabei
haben und fühlten sich da jetzt beide sehr wohl.
Das ist natürlich dann ganz schön, wenn das so
funktioniert, dann gibt es weitere Ebenen,
da gibt es die Fähigkeitenebene,
die Verhaltensebene, also ganz
vieles findet auf der Verhaltensebene
statt, was schiefläuft,
das lässt sich natürlich
normalerweise relativ einfach
verändern, das Verhalten, wenn man
dann beim anderen Verletzungen produziert.
Warum das häufig
nicht passiert ist, dass man
sagt, man möchte den anderen
ja nicht verändern oder man will sich selbst
für den Partner oder die Partnerin nicht
verändern und da muss man unterscheiden
zwischen einer tiefer liegenden Ebene,
die man wirklich meistens nicht
verändern möchte, auch beim anderen nicht verändern möchte,
das ist die Identitätsebene,
das ist quasi, wie definiere ich
mich selbst, wie bin ich, aber
das Verhalten ist eben eine Ebene, die deutlich
größer, deutlich weiter oben
steht und auf Verhaltensebene
was zu verändern, das ändert nichts
als Mensch.
Also, wenn du sagst, Mensch,
Könntest du die Eier lieber sechs Minuten statt acht Minuten kochen?
Ich mag die lieber, wenn die ein bisschen weicher sind.
Dann ändert das nicht mich als Mensch.
Ich muss nur mein Verhalten verändern, damit es dir ein Stück besser geht.
Und das ist natürlich bei anderen Sachen genauso.
Immer wenn das Verhalten, das ist nichts, was eine Verletzung macht,
das wäre eher ein Feedback sozusagen.
Aber es gibt ja auch dann Verhaltensweisen,
die eben beim anderen eine Verletzung machen.
Autofahren zum Beispiel.
Autofahren bei vielen Themen.
Genau.
Da haben wir auch manchmal das Thema im Coaching,
wenn man zu schnell Auto fährt und andere Angst bekommt.
Genau.
Das muss nicht sein, dass der andere Angst bekommt.
Und es ist nun auch nicht so wahnsinnig einschränkend,
wenn man eben ein bisschen entspannter Auto fährt.
Da muss man aber immer differenzieren.
Das ist eben schwierig, wenn nachher die Angst des anderen
sozusagen irrational wird, also nicht mehr ganz ins Verhältnis passt.
Also wenn dort 100 ist und man fährt 100
und derjenige hat Todesangst,
dann passt was nicht.
Dann muss man vielleicht gucken,
warum hat derjenige Angst so stark beim Autofahren.
Aber wenn dort 100 steht und derjenige fährt 180,
dann ist die wahrscheinlich begründet, die Angst.
Also man muss da halt immer so ein bisschen aufpassen.
Ja, tiefer liegende Ebenen sind dann eben noch die Glaubenssätze und die Werte.
Da wird es natürlich sehr spannend.
Da wird es vor allen Dingen spannend,
weil der Prozess dort meistens ein Stück intensiver ist.
Denn da geht es ganz viel um Toleranz.
Die Werte des anderen tolerieren können.
Oder auch unterstützen können.
Aber meistens fängt es schon damit an,
dass man eigentlich gar nicht weiß, wie die eigenen Werte sind.
In welche Priorität die eigenen Werte definiert werden.
Und was genau getan werden muss oder passieren muss,
damit sich ein Wert als erfüllt anfühlt.
Und das ist eben ganz spannend,
das mal für sich selbst genauer zu definieren und zu hinterfragen.
Sich da selbst zu reflektieren.
Um dann überhaupt mal einen wirklich stimmigen Abgleich
mit dem Partner oder der Partnerin durchzuführen.
Schönes Beispiel ist immer zum Beispiel das Thema Freiheit oder Gesundheit.
So als Werte.
Das ist natürlich spannend, wenn beide sagen,
der Wert Gesundheit ist ganz wichtig.
Aber das ist ja viel zu oberflächlich vom Abgleich her.
Denn was heißt denn das im Detail?
Für den einen heißt Gesundheit, sich vegan zu ernähren
und vielleicht fünfmal die Woche Sport zu treiben.
Für den nächsten heißt,
Gesundheit, es reicht, wenn man so alle paar Jahre
vielleicht mal, wenn man krank ist, zum Arzt geht.
Aber dann muss es einem richtig schlecht gehen.
Man nimmt alle Vorsorgeuntersuchungen vielleicht noch wahr.
Und der nächste Punkt wäre,
für den einen ist Gesundheit einfach nicht krank zu sein.
Ja.
So eine Abstufung gibt es ja auch dann.
Was auch immer.
Der nächste, der sagt, ich bin doch eigentlich total fit,
aber klagt jeden Tag über Rückenschmerzen.
Wo jemand anderes sagt, Mensch, da musst du doch mal ran.
Mach doch mal was.
Mach Sport.
Geh zur Massage.
Mach Osteopathie.
Was auch immer.
Dir dann helfen kann.
Das brauchst du doch nicht ertragen.
Bei Freiheit ist genau das gleiche Thema.
Also wann fühlt sich jemand frei?
Was wird gebraucht, um Freiheit zu fühlen?
Der eine braucht viele Urlaube.
Der andere braucht Abenteuerreisen.
Der nächste möchte gerne zeitliche und finanzielle Freiheit erreichen.
Also da gibt es ja wieder ganz viele verschiedene Dinge.
Und wenn der eine einen mega Antrieb hat,
finanziell und zeitlich frei zu werden
und deswegen,
jeden Tag 14 Stunden arbeiten will,
damit er eben in ein paar Jahren das Ziel erreicht hat
und sagt, Mensch, dann habe ich viele Mitarbeiter
und ein großes Unternehmen aufgebaut
und dann kann ich mich zurückziehen.
Und der andere sagt, nee, das passt für mich nicht.
Das möchte ich so gar nicht mittragen.
Dann wird es eben schwierig.
Ich finde, das ist auch nochmal ein sehr interessanter Punkt,
den du ansprichst,
der ja bei dieser Folge Trennung trotz Liebe auch entscheidend ist.
Also mal ein bisschen tiefer zu schauen,
wegzukommen vor den Vorwürfen,
dass man vielleicht zwei Tage,
zwei unterschiedliche Ansichten hat,
die ja eventuell zur Trennung führen können,
hinzukommen, mal tiefer zu gehen,
mal zu überlegen,
was steckt denn dahinter?
Also was ist denn mein Bedürfnis
dahinter,
tiefer liegend,
warum ich meine Meinung dazu habe?
Kann ich das vielleicht auch anders
mir erfüllen?
Also,
mir fällt jetzt spontan ein
bei diesem Thema,
einen unterschiedlichen Wohnort.
Also, da kann der eine ja sagen,
ich möchte gerne aufs Dorf,
der andere kann sagen,
ja, ich möchte gerne in der Stadt sein.
Und da zu unterfragen,
okay, warum möchte ich in der Stadt leben?
Nicht nur dem anderen zu sagen,
ja, ich möchte in der Stadt leben,
sondern auch mehr in die Tiefe zu gehen,
zu sagen, was ist mein Bedürfnis dahinter?
Ich möchte Austausch mit anderen Menschen,
ich möchte das Gefühl haben,
lebendig zu sein,
ich möchte das Gefühl haben,
ich kann auch abends um 10 noch irgendwie
in den Supermarkt gehen oder um 24 Uhr.
Also, da meine ich,
in die Tiefe zu gehen und den anderen
das auch mal so greifbar zu machen,
um dann vielleicht zusammen sich hinzusetzen
und zu sagen, okay, ich kann dein Bedürfnis
dahinter sehen,
wie können wir das anders ermöglichen?
Weißt du, was ich meine?
Ich weiß, was du meinst
und ganz besonders spannend wird es,
wenn beide eigentlich das Gleiche wollen,
aber da nicht hinkommen.
Haben wir gerade im Coaching gehabt,
ein paar, was bei uns beiden ist,
bei mir in Einzelcoachings,
bei dir in ein paar Coachings,
wo beide eigentlich an den gleichen Dingen Spaß haben
und die gleichen Dinge machen möchten,
aber sie ganz viel Autonomie möchte
und er Sicherheit oder Klarheit möchte.
Verbindlichkeit.
Und das Problem, was eigentlich nur besteht,
ist, dass er die Dinge alleine entscheidet
und ihr die Entscheidung mitteilt.
Ich möchte dann und dann
den und den Urlaub machen
und ich möchte, dass du dabei bist.
Und dann ist das bei ihr Druck,
der ausgelöst wird, weil alles schon steht
und sie konnte nicht mit das Ganze gestalten,
und er hat entschieden.
Und sie hat dann den Druck zu sagen,
das nimmt mir die Freiheit,
aber nein sagen will ich auch nicht
und ist dann in so einer Zwickmühle.
Und da ist es dann so einfach zu sagen,
Mensch, wenn man in einer Beziehung ist,
dann kann man Ideen einbringen,
aber man sollte das gemeinsam entscheiden.
Das heißt, er kann durchaus sagen,
hey, ich habe Lust auf so einen Urlaub
und der Zeitraum wäre für mich ideal.
Hättest du da auch Lust drauf,
ohne irgendwas zu buchen,
ohne irgendwas zu machen,
oder irgendwas festzumachen,
zu entscheiden, ich will genau in der Woche
genau den Urlaub machen
und ich will dich dabei haben.
Das ist eben kein Wir-Gefühl,
sondern dann mache ich das
und lade jemand anderen dazu ein.
So gestalten wir unsere Urlaube.
Als Paar entscheiden wir, was wir machen wollen
und laden dann meistens unsere Eltern
dazu ein und sagen,
pass auf, wir machen denen den Urlaub,
weil das jetzt ja unsere Kernfamilie ist,
die es betrifft.
Und in der Zeit,
wenn ihr dabei sein wollt,
könnt ihr mit dabei sein.
Aber da ist das ein Stück weit anders,
weil wir mit unseren Eltern
nicht mehr in der Beziehung sind,
aber wir sind eben mit uns in Beziehung
und bauen das dann so für uns auf.
Genau, man könnte jetzt nämlich,
das ist ja ein bisschen passend,
wie man sagt, man könnte dann ja auch sagen,
okay, dann passt das nicht zusammen,
dann trennt man sich,
der eine braucht Verbindlichkeit,
der andere Autonomie.
Aber es gibt ja auch noch diese Grauzone.
Und ich glaube, das meinte ich vorhin so,
wenn jeder das Bedürfnis des anderen
dahinter sehen kann
und wegkommt von diesem harten Vorwurf,
gerne ja auf Identitätsebene,
du bist ja so und so ein Mensch
und wir passen nicht zusammen,
hin zu, okay, ich sehe,
dein Bedürfnis ist,
du brauchst das und das in deinem Leben,
mein Bedürfnis ist das und das,
wie können wir das zusammenbringen,
dass wir uns beide,
beide das Gefühl haben, wir werden gesehen.
Genau, das ist auch eine
wichtige Ebene
und darunter folgen dann eben noch
die Sinnebene und die Systemgesetz-Ebene.
Also Sinne und Vision haben wir auch schon mal
zwischendurch kurz angedeutet.
Genau, das ist auch eine wichtige Ebene.
Wenn da Unterschiede sind,
ist eben auch hier die Frage,
wie kann man das miteinander vereinen?
Da ist eben auch ganz häufig
Kreativität gefragt,
wie man Dinge miteinander vereinen kann
und da dann auch
stimmige Kompromisse zu finden.
Das ist natürlich bei all diesen Dingen,
wenn es um Werte geht, um Sinngebung geht
und so weiter, sind stimmige
Kompromisse ganz, ganz wichtig.
Also ein Kompromiss, der sich für beide
wirklich gut anfühlt
und wo keiner sagt,
nee, ich mach das nur, damit
die Beziehung hält, aber
Bock hab ich da eigentlich nicht drauf.
Und Systemgesetz-Ebene
heißt eben, dass das Fundament
stabil ist. Also, dass
alle Konflikte gelöst sind, Verletzungen gelöst sind
und so weiter. Man eben schaut,
wenn dort Ängste mit in die Beziehung hineinrutschen,
die von woanders kommen, die die Beziehung belasten,
dass man die löst und so weiter und so weiter.
Das ist dann eben auch der vierte Schritt,
nämlich, dass die Ursachen, die man
gefunden hat, löst.
Und da gibt es dann
eben die verschiedenen Dinge, die wir eben
angesprochen haben, dass man Konflikte löst,
zum Beispiel in einer Paartherapie,
im Coaching bei uns,
dass man gemeinsam schaut, wie kann man Konflikte lösen,
dass man die durchgeht.
Wir machen das ja anhand der Zeitlinie,
sozusagen. Also, die Konflikte
bauen sich ja normalerweise aufeinander auf,
werden emotionaler,
intensiver, lassen sich immer schwerer
bis gar nicht mehr lösen.
Und das liegt daran, du hast das in dieser
oder in der vorherigen Folge gesagt,
in dieser, glaube ich, wann kommt der Stein ans
Rollen? Also, wann war es mal gut?
Was hat den Stein ans Rollen gebracht?
Und fang an, ab da zu lösen.
Und, ja, sorgen sozusagen
dafür dann, dass so dieser Rucksack
mit Verletzungen, mit negativen Gefühlen
immer leichter wird.
Ja, ansonsten
natürlich, das machen ja auch viele Paare
in so einer Phase, intensive Gespräche
führen, sich selbst reflektieren,
gemeinsam Themen reflektieren,
Themen lösen, Systemgesetzverletzungen
lösen und einfach zu schauen,
Wie findet man aus,
auf diesen Ebenen zueinander.
Wenn man eine Grenze findet und sagt,
da geht es irgendwie für uns nicht weiter,
wir wissen nicht weiter,
hilft dann natürlich wieder das Paar-Coaching.
Und dann ist vor allen Dingen ganz wichtig,
dass das Ganze nachhaltig stattfindet,
also dass die Gefühle wirklich nachhaltig gelöst werden,
was eben heißt, die aus dem Basisgefühl zu lösen.
Das ist dann der Unterschied.
Also es geht einmal darum,
dass man das Gefühl sieht,
was beim anderen ausgelöst wurde.
Wir nehmen meistens dann eben das Körpergefühl,
also weil man zuerst ja auch körperlich was spürt,
wie Schmerz, Druck, Kloß im Hals, zittrige Knie,
Hände werden schwitzig, Tränen in den Augen,
also es gibt ja verschiedene Körpersymptome, die entstehen.
Wenn man die beim anderen sieht,
kann man das Leid sehen, das Leid anerkennen,
dafür Verantwortung übernehmen
und dann löst sich das im Basisgefühl
und dann schauen wir uns eben an,
was hätten wir tun, lernen, verändern können,
damit das so nicht passiert.
Und das nehmen wir natürlich mit in die Zukunft,
denn wir wollen gleichzeitig natürlich dafür sorgen,
dass in Zukunft dieses Verhalten,
was eine Verletzung gemacht hat,
so nicht mehr stattfindet.
Genauso wie eben dann
diese Art und Weise,
wie man Verletzungen löst,
wie man Dinge ausspricht, Dinge anspricht,
ist ja auch ein Systemgesetz von uns,
Systemgesetz 9,
Aussprechen, Anerkennen, was ist,
dass das im Alltag immer mehr stattfindet.
Dann kommt es dazu,
dass man meistens im ersten Schritt erstmal merkt,
oh, das war gerade nicht so gut.
Und dann kann man das ansprechen.
Dann kommt es dazu,
dass man währenddessen man das macht,
merkt, warte mal,
das läuft gerade in die falsche Richtung,
ich unterbreche mal,
das war gerade nicht so gut.
Und dann kommt es dazu,
dass man, bevor das passiert,
nachher präventiv sozusagen darüber nachdenkt,
das besser reflektiert, anders handelt,
anders in die Situation reingeht
und irgendwann sich eben anders verhält.
Dann kommt noch Schritt 5.
Genau, der letzte Schritt,
Schritt Nummer 5.
Eine Entscheidung für die Zukunft treffen.
Also,
eine Trennung trotz Liebe
kann natürlich nicht immer abgewendet werden.
Man muss halt, wie du sagst,
da stark auf die Stimmigkeit achten
und ehrlich zu sich selber sein.
Weil das Gefühl von unstimmig
kann man meist nicht lang halten.
Also das zeigt sich dann relativ schnell,
ob man einen faulen Kompromiss eingegangen ist
oder ob es wirklich stimmig ist.
Und es möchte ja auch keiner,
finde ich immer,
das sage ich immer im Coaching,
es möchte ja auch keiner,
dass jemand mit einem zusammen ist,
aufgrund von,
Verpflichtungen oder anderen Gründen.
Sondern Liebe sollte immer auf Freiwilligkeit beruhen.
Weil nur so kann sich der andere
wirklich geliebt fühlen.
Und die Liebe wird sonst auch nicht ankommen.
Und das Schlimmste ist, finde ich immer,
wenn jemand anderes sagt,
ja, das fühle ich eigentlich schon so und so lange.
Und der andere meiste sitzt und sagt,
ja, aber warum hast du das denn nicht gesagt?
Und dann alles in Frage stellt,
was seitdem passiert ist.
Ja, finde ich immer ganz, ganz
gruselig so fürs Gefühl,
wenn man so hört,
dass jemand sagt,
ich bleibe noch so lange mit demjenigen zusammen,
bis die Kinder groß genug sind.
Bis das Haus abbezahlt ist.
Bis dann und dann.
Genau, also wenn da schon so eine Frist gesetzt ist,
so und so lange muss ich das hier noch ertragen
und durchhalten,
dann kann ich mich endlich trennen.
Das ist ein bisschen wie innerlich gekündigt.
Ja.
Aber gut, dann ist meistens auch die Liebe erloschen.
Das ist eigentlich wieder ein anderer Punkt.
Genau, dann die Frage,
ob man sich bereit fühlt,
es nochmal als Liebespaar zu versuchen.
Also diese Bereitschaft,
für sich innerlich zu hinterfragen
und dann eben auch,
ja man muss sagen,
sich gegenseitig
darauf einstimmen,
sich zu motivieren,
dann auch alles dafür zu geben,
dass jetzt das,
was man alles so besprochen hat,
auch eingehalten wird.
Also wenn man sagt,
andere Verhaltensweisen,
sich darauf ansprechen und spiegeln,
wenn was nicht so stimmig ist,
sich gemeinsam reflektieren,
also da gehört schon ein bisschen,
man sagt ja auch manchmal Arbeit dazu,
also da gehört schon ein bisschen Arbeit dazu.
Aber das fühlt sich nur eine gewisse Zeit lang
wie Arbeit an,
nämlich so lange, wie das ungewohnt ist.
Wenn man einen gewissen Zeitraum
sozusagen überstanden hat
und diese Anstrengung auf sich genommen hat,
dann hört das auf.
Das ist ein bisschen wie im Sport.
Wenn ich anfange, gewisse Übungen zu machen,
die für mich ungewohnt sind
oder gewisse Belastungen, die ungewohnt sind,
reagiert mein Körper
mit Muskelkater,
weil dann was passiert im Körper.
Wenn ich das aber regelmäßiger mache,
dann stellt sich mein Körper darauf ein
und sagt, alles klar,
dann stelle ich die entsprechenden Ressourcen
in Form von mehr Muskelmasse
oder wie auch immer zur Verfügung.
Die Gelenke stimmen sich darauf ein und so weiter.
Auch im Gehirn bilden sich neue Strukturen,
um diese Übungen besser ausführen zu können.
Und auf einmal werden die Übungen immer leichter.
Und genau das Gleiche passiert eben mit Verhaltensweisen auch.
Das ist am Anfang,
ist die Autobahn noch nicht da,
sondern die Autobahn bisher ist es,
den anderen,
vielleicht anzuschreien.
Und dann ist es anstrengend,
da hinzugehen und zu sagen,
hey, ich habe, glaube ich,
bei dir ein ungutes Gefühl gemacht.
Kann das sein?
Das tut mir leid,
das war nicht meine Absicht.
Das fühlt sich erst mal anstrengend an.
Total verkrampft meistens.
Dann wird das irgendwann die neue Autobahn.
Und da ist man sich uneinig,
wie lange das dauert.
Irgendwo zwischen 21 und 90 Tagen,
bis dann diese neue Autobahn da ist
und sich das Ganze leichter anfühlt.
Und je nach Entscheidung,
die man dann ja zusammen getroffen hat,
gibt es halt auch noch verschiedene Sachen,
die man machen kann,
um die Beziehung zu erreichen.
Um die Beziehung zu stärken.
Also die man halt, wie du sagst,
schon im Alltag ganz bewusst einsetzt.
Also es bringt nichts einfach so zu sagen,
man macht erst mal weiter
und guckt, was passiert.
Sondern es ist dann vielleicht wichtig,
auch mal Paarzeit sich einzuplanen.
Ich finde, das ist immer so,
wenn man als Paar durch eine Krise geht,
so ein bisschen wie ein Marathon.
Und danach darf man auch gerne dann
in die Entspannungsphase kommen,
beziehungsweise man darf dann auch bewusst
mit sich arbeiten.
Aber auch darüber muss man ja sprechen.
Also können wir uns mal jetzt
einen Babysitter regelmäßig holen?
Wie wollen wir unsere Abende gestalten?
Was wollen wir verändern in der Kommunikation?
Da haben wir natürlich auch noch eigene Tools
in dem Coaching so entwickelt,
wo wir gemerkt haben,
das hilft den Paaren,
wieder mehr zueinander zu kommen,
was wir einfach auch im Coaching
ganz bewusst einsetzen
und euch als Leitfaden mitgeben.
Ja, und da muss man ganz klar sagen,
ab dem Moment, eigentlich die ganze Zeit,
aber insbesondere ab dem Moment
hängt der Erfolg,
das Ganze ganz, ganz stark
von eurer Motivation,
euren Antrieben,
ein Stück weit von eurer Disziplin ab,
das auch wirklich zu tun,
die Beziehung zu priorisieren,
in den Vordergrund zu nehmen
und die Beziehung eben nicht nur
nebenbei laufen zu lassen.
Und vor allen Dingen,
was ein ganz typischer Fehler ist,
nicht mit diesen Dingen aufzuhören,
weil es mal gerade gut läuft.
Ja, absolut.
Das ist auch da wieder der Vergleich
mit dem Sport.
Nur, weil ich gerade das geschafft habe,
dass meine Rückenschmerzen aufhören,
die ich immer hatte,
weil mein Sport jetzt Erfolge mit sich bringt,
dann ist es doch nicht sinnvoll,
mit dem Sport aufzuhören,
sondern in einem gewissen Maß
und Level weiterzumachen,
damit das eben dauerhaft funktioniert.
Ansonsten kommen die Rückenschmerzen wieder.
Das ist in der Beziehung genauso.
Typisches Ding, warum Diäten nicht funktionieren,
weil man eine radikale Diät macht,
die man auf Dauer nicht durchhalten kann.
Das heißt, man braucht eine nachhaltige Ernährungsumstellung,
die man auf Dauer durchhalten kann.
Und genauso ist das eben,
in der Beziehung auch.
Und vielleicht hat man in der Krisenphase
sich drei-, viermal die Woche zusammengesetzt,
reflektiert, geschaut, gemacht, getan,
Dinge entwickelt und so weiter.
Das braucht man vielleicht dann nach der Krise nicht mehr.
Aber ein-, zweimal die Woche
sollte man schon das schaffen
und sich diese Zeiten eben einräumen.
Im besten Fall ist man
so gut aufgestellt, dass dafür
Tür- und Angelgespräche reichen tatsächlich.
Dass man eben abends sich kurz reflektiert,
spricht, wie war der Tag, wie war das.
Und dann guckt man, was ist gut gelaufen, was nicht.
Oder wie auch immer.
Das ist dann nachher ein ganz natürlicher Prozess.
Oder man hat das eben schon
in den Situationen
so geklärt, dass es gar nicht mehr
einen Klärungsbedarf gibt.
Genau, das zum Thema
Trennung trotz Liebe.
Wie könnt ihr die Trennung noch abwenden?
Vielen Dank, dass ihr zugehört habt.
Wir hoffen, dass die Folge
euch weiterbringt und ihr
gute Ansätze gefunden habt,
wie ihr eure
Trennung noch abwenden könnt.
Falls ihr konkretere Fragen habt,
dann schreibt uns doch gerne eine E-Mail
an podcast.lebensidealisten.de
Dann können wir
auf eure Fragen eingehen.
Ihr könnt euch auch per WhatsApp
an uns wenden. Dann können wir
eine Sprachnachricht zurückschicken.
Das macht es manchmal einfacher.
Und wenn ihr merkt, ihr wollt da Unterstützung haben,
dann meldet euch gerne fürs telefonische
Erstgespräch bei uns.
Bis zur nächsten Folge. Bis bald.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Trennung trotz Liebe entsteht, wenn Liebe und Verbundenheit bestehen, aber unvereinbare Lebensziele oder Umstände die Beziehung belasten.
Typische Ursachen sind räumliche Distanzen, unterschiedliche Lebensansichten, Konflikte im Alltag, Affären oder wachsende Unstimmigkeiten in Werten und Bedürfnissen.
Beide Partner fühlen oft einen inneren Konflikt
Die natürliche Konsequenz der Trennung wird oft verzögert durch Verzögerungstaktiken, die das Verletzungsgefühl vergrößern und den anderen zum Aussprechen drängen.
Eine erfolgreiche Abwendung erfordert klare Selbstreflexion, gemeinsame Ursachenanalyse auf verschiedenen Ebenen (Verhalten, Werte, Sinne, Systemgesetze) und nachhaltige Veränderungen.
Kompromisse müssen für beide realistisch und emotional verankert sein, um gegenseitiges Verständnis und Wertsicherung zu schaffen.
Die Trennung kann abgewendet werden, wenn beide bereit sind, sich auf langfristige Veränderungen einzulassen und die Beziehung aktiv zu pflegen.
Professionelle Unterstützung ist besonders wichtig bei langen Beziehungen mit Kindern oder finanziellen Engpässen, um faire und nachhaltige Entscheidungen zu treffen.
Summary:
Trennung trotz Liebe entsteht, wenn Liebe und Emotionen vorhanden sind, aber grundlegende Lebensvorstellungen oder konkrete Konflikte die Beziehung belasten. Häufige Ursachen sind räumliche Distanzen, widersprüchliche Zukunftsvisionen, stetige Konflikte oder Werteunterschiede. Der innere Konflikt zwischen dem rationalen Kopf und dem emotionalen Bauch führt zu einem großen Leidensdruck.
Viele Paare verzögern die Trennung durch Verzögerungstaktiken, die unbewusst Verletzungen verstärken und den anderen zum Aussprechen drängen. Um eine Abwendung zu ermöglichen, ist eine tiefgreifende Selbstreflexion und gemeinsame Analyse der Ursachen entscheidend – insbesondere auf Ebenen wie Verhalten, Werte, Sinne und Systemgesetze. Kompromisse müssen für beide realistisch und emotional sinnvoll sein.
Der Erfolg hängt stark von der Motivation, Disziplin und der Bereitschaft ab, sich langfristig einzusetzen. Professionelle Unterstützung ist besonders hilfreich bei komplexen Situationen mit Kindern oder finanziellen Herausforderungen. Nach der gemeinsamen Reflexion kann eine nachhaltige Beziehung aufgebaut oder eine klare Entscheidung zur Trennung getroffen werden, wobei der Fokus auf Freiwilligkeit und echte Zufriedenheit liegt.
FAQs
Trennung trotz Liebe beschreibt eine Situation, in der beide Partner sich noch lieben, aber durch unterschiedliche Lebensansichten oder Umstände die Beziehung nicht mehr weiterführen können.
Ja, es ist möglich, die Trennung abzuwenden, wenn beide bereit sind, tiefgehend zu reflektieren, gemeinsam Lösungen zu finden und die Werte und Bedürfnisse gegenseitig zu verstehen.
Häufige Ursachen sind räumliche Distanz, unterschiedliche Zukunftsvisionen, Konflikte im Alltag, Fremdgehen oder Fremdverlieben sowie unvereinbare Lebenswerte oder Lebensstile.
Unklarheit führt dazu, dass keine Zukunftsvisionen entstehen, keine Motivation für die Beziehung bleibt und die Menschen nicht abschließen können, was emotionale und psychische Kraft kostet.
Durch eine strukturierte Reflexion, z. B. mit der Methode der sieben Ebenen der Veränderung, werden Ursachen wie Umgebung, Verhalten, Werte oder Sinne systematisch analysiert.
Der entscheidende Schritt ist ein klares, ruhiges Gespräch mit dem Partner, um gemeinsam die Werte, Bedürfnisse und Konflikte zu erkunden und eine gemeinsame Zukunft zu gestalten.
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