Trennung nach langer Beziehung: Ergibt eine Trennung im Alter noch Sinn?
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Eine Trennung nach langer Beziehung ist ein tiefgreifender, emotionaler Prozess, der durch unerfüllte Bedürfnisse, Verletzungen und veränderte Lebensziele geprägt ist. Im Laufe der Jahre können die emotionale Verbundenheit und die sexuelle Anziehung nachlassen, was das Gefühl der Einsamkeit und der Frustration verstärkt. Ein entscheidender Schritt ist die offene Kommunikation über unangenehme Gefühle und verletzende Muster, um gegenseitiges Verständnis und ein stabiles Fundament zu schaffen. Die Systemempowering-Methode hilft, alte Verletzungen im Beziehungsfundament zu lösen und langfristige Stabilität zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren und klare, positive Visionen für die Zukunft zu formulieren. Die Entscheidung, zusammenzubleiben oder zu trennen, beruht auf den individuellen Werten und dem inneren Kompass des Paares, nicht auf äußeren Meinungen oder sozialen Erwartungen. Ein stimmiger Weg erfordert Zeit, Reflexion und professionelle Unterstützung, um emotionale Bindungen zu lösen und neue Lebensrealitäten zu schaffen. Werkzeuge wie der Öko-Check unterstützen die strukturierte Beurteilung der Konsequenzen und helfen, eine fundierte, emotionale Entscheidung zu treffen. Die gesamte Vorgehensweise betont, dass die Beziehung für beide ein gemeinsames Ziel bleibt, das durch gegenseitige Verantwortung und Wertschätzung nachhaltig gestaltet wird.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um das Thema Trennung nach langer Beziehung.
Ergibt eine Trennung im Alter noch Sinn?
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Sich gegen die Beziehung, also in dem Fall denn für eine Trennung zu entscheiden, ist auf jeden Fall kein einfacher Schritt.
Je länger man in einer Partnerschaft ist, desto mehr richtet man natürlich auch sein Leben aufeinander aus.
Man hat sich was aufgebaut, man hat sich eine sehr lange Lebenszeit miteinander begleitet und das Maß an Verbundenheit ist dann häufig sehr groß.
Kinder verbinden ein, das Haus, gemeinsamen Freundes- und Bekanntenkreis.
Andere materielle Dinge.
Es ist das Gefühl ja auch oftmals da, dass man sein halbes Leben mit der anderen Person verbracht hat.
Manchmal kommen allerdings auch nach einer langen Beziehung Trennungsgedanken auf,
weil es vielleicht unerfüllte Bedürfnisse gibt, es Verletzungen gibt, immer häufiger und regelmäßig es zu Streitigkeiten kommt.
Und deswegen nehmen wir heute einmal das Thema auf, Trennung nach langer Beziehung.
Wenn man also nach einer langen Beziehung im Alter mit dem Gegenüber,
mit den Gedanken an eine Trennung spielt, dann kann das Treffen einer stimmigen Entscheidung hier sehr schwierig sein.
Wir zeigen euch, wie ihr eine stimmige Entscheidung treffen könnt.
Das Thema Trennung kommt bei uns im Podcast recht gut an.
Wir haben tatsächlich sehr viele Hörer, die eben genau mit dieser Entscheidung hadern.
Ist ja auch eine sehr große Entscheidung, gehen oder bleiben.
Absolut, man könnte sich jetzt natürlich fragen, Mensch, ihr sagt ja immer am Anfang,
hinein in eine glückliche.
Und harmonische Beziehung, wie passt das denn damit zusammen,
dass ihr jetzt so häufig im Podcast über Trennung sprecht?
Ja.
Und manchmal ist es eben der bessere Weg, hinein in eine neue glückliche und harmonische Beziehung zu gehen,
weil die aktuelle Beziehung nicht mehr die Möglichkeiten hergibt.
Weil man sich tatsächlich einfach zu lange Zeit verloren hat, aus dem Blick verloren hat,
sich zu sehr in verschiedene Richtungen entwickelt hat,
dass man einfach irgendwann. Und an einem Punkt ist anzuerkennen, das matcht heute nicht mehr,
wie es vielleicht vor 20 Jahren gematcht hat, als man sich kennenlernte
und auch die ersten zehn Jahre gut harmonierte.
Aber dann hat sich irgendwie der Weg gegabelt.
Und wir haben auch alle Verletzungen gelöst, das Fundament ist stabil.
Aber für eine Liebesbeziehung reicht es eigentlich im Heute nicht mehr aus.
Man kann also sagen, häufig ist ja ein großer Punkt das Unerfüllte.
Das Unerfüllte Bedürfnis, das kann zum Beispiel die mangelnde Kommunikation sein.
Das Unerfüllte Bedürfnis kann sein der emotionalen Verbundenheit,
dass man das Gefühl hat, wertetechnisch matcht das zwischen uns nicht mehr.
Wir haben nicht mehr die gleichen Ziele, wie wir es am Anfang hatten.
Wir haben verschiedene Ansichten, auch wie man vielleicht die nächsten 10, 20 Jahre
in der Partnerschaft, in der Familie miteinander verbringt.
Und dann fühlt man sich in einer Beziehung mehr alleine, als wenn man wirklich alleine wäre.
Und das ist auch eine große Sorge von Paaren in unserem Alter und so in den 40ern nachher.
Glaube ich auch so mit Blick bei vielen auf die eigenen Eltern.
Dass viele tatsächlich sagen, ich möchte jetzt was an der Beziehung verändern,
weil ich will nicht einfach warten, bis die Kinder 18 sind und mich dann trennen
und einfach nur so lange zusammenbleiben, bis die Kinder versorgt sind.
Und ich möchte auch nicht den Rest meines Lebens in einer WG verbringen.
Und da recht frühzeitig. Aber natürlich nicht selten, verbunden mit Zweifeln in Hinblick auf die mögliche Trennung.
Denn die Konsequenzen, das hast du ja schon eingeleitet, sind ja sehr weitreichend,
wenn man erstmal in eine sehr feste, langjährige Beziehung,
vielleicht mit Hochzeit, Kindern, Immobilien, anderen Vermögenswerten und Co.
Vielleicht auch gemeinsam, das haben wir ja auch häufig in den Coachings,
uns wird es ja auch immer so, dass wir uns nicht mehr so gut fühlen,
wenn wir uns nicht mehr so gut fühlen, wie wir es auch betreffen.
Unternehmen aufgebaut, groß gemacht, wie dividiert man das alles auseinander?
Also es ist ja schon ein sehr anstrengender Schritt.
Ich selber kenne das immer so ein bisschen aus dem Unternehmertum.
Ein Unternehmen groß machen, kostet sehr viel Energie.
Aber wenn es dann groß ist und du merkst, du hast Schwierigkeiten und musst es wieder verkleinern,
ist das noch anstrengender und teilweise kostet das auch sehr viel Geld,
ein Unternehmen wieder runterzufahren.
Und das ist eben in der. Mhm. Beziehung quasi ähnlich.
Es kostet auch viel Geld, viel Nerven.
Es ist sehr anstrengend, das alles harmonisch auf ein Level zu bringen.
Und das ist eben so die größte negative Konsequenz, die glaube ich viele sehen.
Und dann eben zweifeln, ist das der richtige Weg?
Man trifft ja auch die Entscheidung nicht nur für sich.
Das wird häufig in Coachings ja auch berichtet, dass viele sagen,
oh, wenn es nur uns als Paar geben würde, wie vor 20 Jahren,
wäre der Schritt jetzt schon längst vollzogen.
Aber sie sind vielleicht noch. Es gibt ja auch noch zwei kleine Mäuse, die mit am Tisch sitzen,
die auch davon natürlich betroffen sind, emotional, für die sich viel verändern wird.
Man hat ein Haus, was man aufgibt, das ja das Zuhause ist.
Es ist ja nicht immer nur ein Haus, es ist ja auch ein Zuhause,
wo man sagt, man sieht sich da vielleicht im Garten eigentlich noch sitzen in 10, 15 Jahren.
Aber das ist so nicht mehr möglich.
Und ich glaube, das ist auch das Scheitern von eigenen Lebenszeiten,
was zielenhäufig ist, diese Trennung.
Also von der eigenen Vorstellung, wie man so ein Lebensideal sich mal aufgebaut hat.
Und da loszulassen und zu sagen, okay, das hat jetzt nicht geklappt.
Wir haben das vielleicht versucht, dass es klappen kann, aber es klappt nicht.
Es fühlt sich nicht rund an.
Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz großer Schritt.
Vielleicht sogar noch in Verbindung mit so einem Aufstieg sozusagen.
Dass das, wenn man vorher sich einiges. Wenn man sich einiges aufgebaut hat, wo andere Menschen draufschauen.
Wir haben in Deutschland ja doch eine recht ausgeprägte Neidgesellschaft.
Manche haben so das Gefühl, dass der ein oder andere im Umfeld, in der Nachbarschaft
nur darauf wartet, dass das System zusammenbricht.
Und das ist natürlich auch etwas, was für viele dann das Ganze erschwert.
Dann kommt im nächsten Schritt ja eben auch die Angst um die Zukunft dazu.
Also was passiert denn dann?
Man könnte fürchten, dass man im Alter dann doch alleine dasteht.
Weil es könnte die Angst da sein, vielleicht finde ich ja gar keinen anderen Menschen,
der richtig gut zu mir matcht.
Vielleicht auch so mit dem Blick auf sich selber, wo viele ja auch irgendwann sagen,
ich bin auch schwierig geworden oder ich habe auch Ansprüche und ich weiß, was ich will.
Und Freunde finden wird ja auch immer schwieriger im Alter.
Wie findet man dann den neuen Partner, die neue Partnerin?
Und da glaube ich auch so ein bisschen die Angst vielleicht auch vor der Verantwortung,
wieder, also die Angst, vielleicht die Verantwortung für die Kinder hauptsächlich zu haben,
wenn man sich trennt, wenn die Kinder jetzt bei einem selbst bleiben würden.
Die Angst auch vor den negativen Konsequenzen, die eintreten können,
dass die Kinder einem das vorwerfen, wenn sie älter sind, dass man sich getrennt hat.
Also es sind ja verschiedenste Ängste auf verschiedensten Ebenen einfach auch,
die jetzt nicht gleich unmittelbar eintreten müssen, aber auch auf die Zukunft gesehen einfach eintreten könnten.
Ein weiteres Gefühl ist auch Wut.
Wut, weil sich die Partnerschaft in den letzten Jahren verändert hat.
Also Wut darauf, dass der andere sich nicht mehr Mühe gegeben hat,
dass man das vielleicht ausgesprochen hat, was man sich wünscht und es da nicht angekommen ist
und man deshalb an diesem Punkt ist, vielleicht auch, weil der andere oder die andere keine Hilfe annehmen wollte
vor langer Zeit schon und man gesagt hat, wir brauchen Unterstützung,
sonst geraten wir genau an den Punkt, wo wir jetzt sind.
Das ist häufig auch ein Gefühl.
Und neben der Wut kann natürlich auch Traurigkeit eine Rolle spielen
oder einfach so das Gefühl, die letzten Jahre und Jahrzehnte waren die verloren,
waren die damit sinnlos, manchen fällt es dann schwierig, die Jahre zu honorieren und zu sagen,
Mensch, das war ja für die Zeit alles gut und als wir uns vor 20, 30, 40 Jahren kennenlernten,
Verliebten hatten wir auch eine lange Zeit, die sehr harmonisch, sehr schön war, die wir genossen hatten.
In der wir die Kinder großgezogen haben, wir haben vielleicht Karrieren aufgebaut,
ein Haus, was wir uns wünschten, wir haben Reisen gemacht, die wir uns vorstellten,
also ganz viele Bestandteile unserer Beziehung waren gut
und das fällt manchen dann schwer, aber in dem Moment erstmal zu sehen.
Manchmal geht der Blickwinkel eher in Richtung, das war verlorene Lebenszeit,
weil das ja nicht gehalten hat und nicht von Dauer war
und da ist es dann eben wichtig, sich davon zu lösen.
Manche Menschen sagen, dass es ein gewisses Unwohlsein natürlich dann gibt in Beziehungen,
das immer stärker wird und man fragt sich dann, sollte man die Zukunft noch gemeinsam weitergehen
oder sollte es an diesem Punkt vielleicht auseinander gehen.
Häufig wird dann allerdings genau aus diesen ganzen Gründen und verschiedenen Gefühlen, Ängsten, Sorgen
die Beziehung viel länger weitergeführt, als es gut ist,
beziehungsweise auch nicht offen darüber gesprochen, das wäre ja schon mal so ein erster,
Wichtiger Schicksal.
Schritt, dass man offen darüber kommuniziert
und auch versucht, gemeinsam
das vielleicht wieder in andere Bahnen
zu lenken. Und so
steigert sich die Unzufriedenheit und das
Leid. Das wird
anhaltend, es kommt zu Frustration,
Traurigkeit,
eine allgemein
gefühlte emotionale Last, die
so auf den Schultern liegt,
Schwere, das Gefühl von Schwere,
Verbundenheit
fehlt.
Ja, und die Bedürfnisse und Wünsche werden halt
in so einer Phase eher nicht erfüllt.
Also man hält sich dann zwar
so in dieser gewohnten,
sicheren Umgebung. Man sagt immer, man hat sich
arrangiert. Das hört sich immer,
finde ich, so fast nett an.
Ja. Man hat
sich arrangiert, aber wie sieht
dieses Arrangieren aus?
Also finde ich grundsätzlich nicht schlimm, wenn man sich
arrangiert hat, wenn beide das
Arrangement zusammenbestimmt haben.
Ich finde, dass häufig
man sich alleine mit
sich und der Beziehung arrangiert
und sagt, ich lebe damit jetzt irgendwie,
aber hat das nicht offen kommuniziert.
Aber wenn man jetzt beides zum Beispiel
sich angucken und sagen,
ja, ich finde, du bist ein netter Typ,
war eine coole Zeit mit dir, Liebe ist
nicht mehr da, auch kein Gefühl
mehr von sexueller Anziehung und alles ist nicht mehr
da, aber ich kann mir
total gut vorstellen, dass wir einfach
zusammen in der WG zu Hause leben. Wir haben ja
keinen Streit, keinen Stress, aber
die Liebe ist einfach nicht so
da. Wir sind eher Bruder, Schwester. Lass uns
doch wie Bruder, Schwester entspannt
zu Hause leben, haben zwei Schlafzimmer,
unsere Fähigkeiten ergänzen
sich, passt ja alles
und so führen
wir die Beziehung und sind vielleicht dann ansonsten
offen und suchen uns noch irgendwie
jemand anderen als Partner,
was auch immer. Also wenn man sich so arrangieren würde
und beide sagen, klar,
finde ich auch voll in Ordnung, lass uns das so
machen, dann ist das ein echtes Arrangieren.
Was die meisten haben,
ist ja so ein faules Arrangement,
so ein unausgesprochenes
Genau, ich glaube
beim Arrangement, wenn man das wirklich eingeht,
würde man auch nicht mehr das Gefühl von dieser
Einsamkeit und Frustration, wie du
gerade sagtest, so stark fühlen, weil
man sich selber seine Bedürfnisse ja erfüllt.
Man ist nicht mehr in diesem Mangelgefühl
drin, sondern
man ist damit okay.
Ja, oder geht auch aus Erwartungen raus.
Würdest du sagen, ich habe gar nicht mehr die Erwartung,
dass du auf mich zukommst, mich umarmst,
weil wir haben ja eine WG
geschlossen jetzt und in der WG ist
das ja vielleicht auch nicht so typisch.
Wir haben jetzt die Erwartung, dass jeder so seine
Aufgaben hier erfüllt und wir uns
nicht streiten und wir können auch mal zusammen abends
eine Runde Netflix and Chill machen
oder was auch immer, aber
gewisse Erwartungshaltungen sind eben raus
und damit entspannt sich die Lage
und aus Schwere kann
vielleicht wieder mehr Leichtigkeit werden, weil man
auf der anderen Seite eben auch Freiheiten vielleicht
zurückgewinnt, die man haben
möchte. Also es muss halt eben nur von
beiden genau so
arrangiert sein, dass beide sagen, das ist
stimmig, ich habe da ein gutes Gefühl mit
lass uns das so machen.
Was eine weitere
Folge aber ist, wenn man halt in einer unglücklichen
Beziehung ist, sind die
Kommunikationsprobleme. Offene
und ehrliche und tiefe Gespräche werden
natürlich seltener. Kommunikation
kann man grundsätzlich auch sagen, wird kürzer.
Es sind eher so eine Tür und Angelgespräche
auf sehr oberflächlicher
Basis. Die Atmosphäre
ist dadurch natürlich auch geprägt
von Spannung, vielleicht von
Konflikten und man
resigniert dann auch.
Sodass es nicht mehr so ist, wie
man sich das halt wünscht. Dass man sagt,
jeder kann offen aussprechen, was ihn
stört, was er sich wünscht, was über
einmal nachgedacht hat, was so die
Ziele sind, sondern es ist alles
sehr, sehr verkürzt.
Und
manchmal kommt es zu einer Art Einschränkung
des persönlichen Wachstums dadurch.
Also, dass die
eigenen Ziele und Träume
nicht mehr möglich werden.
Man muss sie vielleicht vernachlässigen oder
zurückstellen, da die
Beziehung gewisse Ressourcen beansprucht
oder man eben gewisse Dinge nicht
allein machen kann.
Oder was man auch manchmal erlebt, dass dann
der Partner oder die Partnerin
das so ein bisschen schlecht redet.
Also, dass das dann immer so. Das passt ja nicht zu dir, das schaffst du nicht.
Ja, dass der Rahmen so einen Konflikt
macht, das ist zu teuer und
also, dass da dann einfach
das so ein bisschen schlecht geredet wird und dadurch
der Spaß genommen wird.
Das hat natürlich dann wieder die Auswirkungen
in negativer Art und Weise auf andere
Lebensbereiche. Das zieht sich dann so durch,
dass man irgendwann das auch
im Berufsleben vielleicht noch merkt,
im Freundes- und Bekanntenkreis, dass man
keine Energie mehr hat, sich mit anderen
Menschen zu treffen, weil
diese ganze Beziehung und Partnerschaft
einfach so eine Schwere mit sich bringt
und sich dann über alle Lebensbereiche
ausweitet.
Ja, grundsätzlich kann man sagen, dass
es an erster Stelle steht, dass
es halt euch beiden gut geht und
beide glücklich sind. Das ist ja
auch der, so dieses
Commitment, was man sozusagen geschlossen
hat, als man zusammengekommen ist
und wenn
das eben nicht mehr der Fall ist und man dann
gemeinsam drauf schaut,
dann sollte man eben schauen, kriegen wir es
wieder in die Richtung bewegt oder eben halt
nicht.
Wir sind in unserer Haltung, wenn es
um Coaching geht, ist da immer so offen.
Das war letztens, habe ich einen
Kommentar bei YouTube gehabt, da ging
es um die Frage, hat man als Punkt, Punkt,
Punkt die moralische Verpflichtung
zu Punkt, Punkt, Punkt. Also, das kann man
ja für alles mögliche einsetzen.
Hier war es jetzt die Frage,
hat man die moralische Verpflichtung
als Stiefvater
für seine Stiefkinder
aufzukommen,
wenn der echte Vater auch noch
Kontakt hat.
An das kam es ja so, diese moralische
Verpflichtung, darauf will ich mehr hinaus.
Und auf die
Antwort ist dann immer die gleiche
eigentlich. Letztendlich
nicht. Es gibt keine richtige moralische
Verpflichtung, außer
man selber spürt sie sozusagen.
Das ist ja immer, kommt immer auf den
eigenen Kompass von einem selbst.
Die eigenen Werte und Normen an, ne?
Genau. Immer den eigenen Kompass, stimmig
und stimmig sozusagen. Und deswegen gibt
es da keine pauschale Antwort und deswegen
haben wir letztendlich auch kein
pauschales Ziel. Also, es ist nicht
so, dass es manchmal
das Missverständnis ist, dass jemand
ins Kennenlernen kommt und
dieses Missverständnis hat,
dass wir alles dafür tun,
dass die beiden zusammenbleiben.
Und so irgendwie glücklich werden.
Aber das ist eben häufig nicht
der beste Weg und nicht das Ziel von
den Paaren. Das heißt, wir sind dort
sehr unabhängig und frei und
schauen, was sind die Themen bei euch, was sind eure Ziele?
Und das versuchen wir mit euch
zu erreichen und das in einen stimmigen
Weg zu bekommen. Wenn ihr kommt
und sagt, wir brauchen erstmal Klarheit,
wir wissen nicht, ob zusammen oder getrennt,
dann schaffen wir Klarheit. Und die
Klarheit kann bedeuten, zusammenbleiben
oder getrennt sein, ist für euch
der bessere Weg. Wenn ihr sagt,
wir wollen auf jeden Fall zusammenbleiben,
dann tun wir auch alles dafür, dass
ihr den Weg schafft und zusammenbleiben
könnt. Aber auch relativ häufig,
das haben wir gar nicht so selten, das ist so dein Ding auch,
haben wir Paare, die von vorne reinkommen
und sagen, das matcht nicht mehr.
Wir haben, glaube ich, alles versucht
und wir sind uns einig, wir wollen uns trennen.
Wir wollen nur den besten Weg haben und
verstehen, warum ist das da hingekommen.
Weil wir wollen das in der nächsten Beziehung nicht nochmal
so haben.
Ich glaube auch, das ist ganz wichtig, dass du das nochmal
erwähnst, dass es nicht um unsere persönliche
Meinung geht. Also
es geht nicht um unsere subjektive Meinung
zu dem Thema, weil
bei manchen Themen ist sonst auch
manchmal der Eindruck, wenn die Menschen
ins Coaching kommen, dass sie eine
Bewertung von ihrer aktuellen Lage
haben möchten. Also darf
man heutzutage sich gegen Kinder
entscheiden? Darf man
das und das machen? Ist das in Ordnung?
Wie machen das denn andere? Und da
versuchen wir ganz stark auch gegen zu
lenken und zu sagen, das ist komplett egal,
was andere sagen, was
unsere Meinung letztendlich ist. Wir können
da super gerne drauf schauen, was für euch
stimmig ist und auch
eine Ebene tiefer gehen. Und da wird es ja eigentlich
spannend zu schauen, warum ist das so?
Warum kommt dieser Gedanke auf? Welche
Bedürfnisse stehen da eigentlich hinter? Wie
Sicherheit, Orientierung und so weiter.
Und ich finde das auch ganz
wichtig, dass man da den
Abstand auch hält und sagt,
wenn es für ein
Paar, das schon lange, lange zusammen war,
das Beste ist, das Haus zu
behalten, sich zu arrangieren und es
fühlt sich gut an. Super.
Die Nächsten würden sagen, könnte ich
überhaupt nicht. Auch gut.
Das ist wirklich
individuell zu betrachten.
Deswegen machen wir auch in diesem
Kennenlernen, bohre ich da auch
so ein bisschen und frage ja auch, stellt euch mal
vor, wie ist euer Leben aufgebaut? Wer gehört
mit dazu? Wir wollen euch natürlich auch als Menschen
kennenlernen, um zu wissen, was ist
euch wichtig? Warum habt ihr manche Entscheidungen
im Leben aus welchen Gründen getroffen?
Was ja auch völlig legitim ist.
Das heißt,
unsere Aufgabe besteht nicht darin,
euch unsere Meinung
zu sagen, denn unsere Meinung kann für
euer Leben völlig falsch sein, sondern
unsere Aufgabe besteht darin,
euren inneren Kompass wieder
so zu reaktivieren und euch
so den Zugang zu schaffen, zu
stimmig und unstimmig, sodass ihr selber
den Weg findet, was
für euer Leben passend ist, weil
da eben so viele Parameter
eine Rolle spielen, die
können wir halt gar nicht alle erfassen
und daraus für euch eine
stimmige Entscheidung treffen. Das müsst ihr
selber dann tun. Also wenn
ihr an dem Punkt seid, meldet euch gerne fürs
telefonische Erstgespräch bei uns und dann
schauen wir mal gemeinsam auf euren
inneren Kompass.
Wir wollen uns nun auch anschauen, wie man
das Ganze lösen
könnte, wie kann man damit umgehen,
wenn man vielleicht so an einen Punkt gekommen
ist, wo man sich fragt,
soll ich jetzt irgendwie
in der Beziehung bleiben und mich
arrangieren oder ist die Trennung
vielleicht doch der bessere Weg für uns?
Der erste Punkt ist, kommuniziert eure
meist unguten Gefühle.
Also nur wenn der Partner
oder die Partnerin davon weiß,
kann er oder sie reagieren und etwas
verändern.
Es ist super schwierig, etwas
zu verändern, wenn man das durch
Interpretation macht. Also das
Verhalten des anderen selber
interpretiert und sagt, ah, sie
verhält sich gerade so und so, deswegen
drehe ich jetzt mal an der und der Stellschraube.
Weil wir alles unterschiedliche
Menschen sind mit unterschiedlichen Wahrnehmungen,
mit unterschiedlichen Gefühlen, was Verletzungen
angeht, sodass wir da auf jeden Fall
die Klarheit brauchen,
was den anderen belastet, was
ungute Gefühle macht, um eine Veränderung
überhaupt anzustoßen.
Und es ist natürlich an dem Punkt auch wichtig,
eigene Gefühle anzusprechen
und zu sagen, dass man aktuell
nicht glücklich ist.
Das ist natürlich
immer so einfach, deswegen ist es
auch da wichtig, so ein bisschen auf den Rahmen
zu achten, also das nicht
als ein Tür- und Eingangspunkt
ist, sondern als ein langes Gespräch
nebenbei zu machen. Dafür ist
dieses Gespräch einfach oft zu wichtig und wir
brauchen noch eine gewisse Tiefe,
damit das Leid bei dem anderen
auch manchmal ankommt. Das heißt, man würde
dann einen Gesprächstermin vereinbaren,
das hört sich jetzt sehr organisatorisch an,
aber es ist einfach nur wichtig, um einen
guten Rahmen zu haben, dass beide Zeit haben,
beide wissen, es erfolgt dieses
Gespräch, sich darauf einstellen
können, im Tagesablauf eine gewisse
Ruhe vorhanden ist, keine Ablenkung
und man wirklich mal aussprechen kann,
wo wir manchmal
schon seit Wochen, seit Monaten
nachdenkt und die Gefühle auch mal
in Ruhe abgleichen kann, weil gar nicht selten
ist es auch so, dass Gefühle sich spiegeln,
dass man nur denkt, man selbst empfindet
das so, dem anderen ist das bestimmt egal,
macht sich gar keine Gedanken
und in diesem Gespräch dann häufig rauskommt,
der andere ist auch total im Leid,
dem geht es auch überhaupt nicht gut, der hat
das vielleicht nicht gezeigt oder ausgesprochen,
aber in dem Moment sagt er,
ja, das kann ich verstehen, geht mir
genauso, finde ich genauso, die und die Sachen
stören mich auch. Ob man denn
doch
verfolgt, dass man sich nicht mehr
verwundert ist, okay, wenn man sich jetzt Zeit nimmt,
da kommt noch vieles zum Vorschein.
Die Erfahrung zeigt so ein bisschen aus
den Coachings, dass so, wenn es
um Trennung und Themen im Alter geht,
dass häufiger die
Männer sich mehr arrangiert haben und
sagen, ich komme damit eigentlich zufrieden,
könnte man hinterfragen, warum Männer das
so haben an sich.
Und die Frauen tendenziell, die sind, die sagen,
das kann nicht alles gewesen sein,
ich erwarte mehr von meinem Leben,
von der Beziehung, das betrifft da,
eher die Frauen, ist mein Eindruck.
Ich glaube, was auch anteilig
darin liegt, dass Frauen einfach
zum größten Teil
sozialer
und emotionaler geprägt sind.
Also das soziale Netzwerk
im Alter, gerade wenn die
Kinder so ein bisschen älter werden und
mehr in eigener Verantwortung handeln können,
umso wichtiger wird, weil die Aufgabe
dann so ein bisschen wegfällt, um die sie sich jahrelang
gekümmert haben. Und dann
die Frage ist, okay,
ich möchte gerne,
die und die Veranstaltung besuchen und die Reisen
machen, Freunde einladen
und da man vielleicht auch merkt,
okay, das wird bei dem anderen
nicht so gebraucht.
Der zweite Schritt ist, löst entstandene
emotionale Verletzungen und ungute Gefühle auf.
Eigentlich ein Schritt, den wir in jeder
Podcast-Folge nennen, weil er so wichtig ist.
Das Fundament zwischen euch sollte
möglichst stabil sein und
das erreicht man eben dadurch, dass man
sogenannte Systemgesetzverletzungen löst,
damit diese kleinen Risse, die dadurch
immer im Fundament entstanden
sind, beziehungsweise manchmal dann auch sehr große
Risse, je nach Thema oder wenn etwas
sehr häufig vorkam, dass man das
Ganze dann entsprechend wieder kittet.
Denn diese Risse im Fundament
sorgen dafür, dass ihr da immer so
einen Deckel drauf packen müsst, um das
für euch innerlich irgendwie stabil zu halten.
Und dieser Deckel, der liegt dann auch häufig
auf den guten Gefühlen drauf,
sodass es eben ein Problem darstellt,
denn wenn dieser Deckel da ist,
dann kommen eben manche Impulse
nicht so hoch. Zum Beispiel der Impuls,
den anderen umarmen zu wollen, mit dem
anderen Zeit zu verbringen und so weiter,
weil irgendwann das innere System
sagt, hey, nee, mit dem anderen
Zeit verbringen ist ein Risiko,
dass wir wieder verletzt werden, das führt
eher zu Streit, das führt eher
dazu, nee, lass das mal sein.
Und dann kommen diese ganzen inneren Impulse
nicht mehr so, wie man sich das wünscht.
Die Vorgehensweise,
wie man das Ganze macht,
funktioniert über die Systemempowering-Methode.
Wenn ihr dort Details
wissen wollt, dann sucht mal
zum Beispiel bei Google Systemempowering
Lebensidealisten, da haben wir
diverse Blogbeiträge, Podcastfolgen
zu. Meldet euch
sonst mal für unseren kostenlosen
5x5-Kurs an, der ist auch in den
Shownotes verlinkt, oder
auch in jedem Blogpost von uns
findet man Verweis dazu.
Da wird zum Beispiel in einer Folge
erklärt, wie man sich richtig entschuldigt,
sodass wirklich diese Risse im Fundament
gelöst werden.
Ansonsten
sagt gerne mal Bescheid, meldet
euch mal bei uns, schreibt
eine Mail, einen YouTube-Kommentar, was auch immer,
wie ihr uns erreichen könnt, eine Instagram-
Message und sagt Bescheid,
ob ihr mal eine Intensivfolge
haben möchtet dazu,
wie man mit der Systemempowering-Methode
das Fundament nachhaltig
aufarbeitet.
Der dritte Lösungsansatz, nehmt euch
Zeit, um eure Bedürfnisse und Wünsche
zu reflektieren. Denn nur
dadurch kann man rausfinden, ob die
diese erfüllt werden oder erfüllt
werden können. Also
es ist wichtig, ein Abgleich mit dem Partner
oder mit der Partnerin, um zu
prüfen, ob die Bedürfnisse
überhaupt noch zusammenpassen oder
ob man sich in verschiedene Richtungen entwickelt
hat. Aber ich muss natürlich
erstmal meine eigenen Bedürfnisse wissen
und was mir wichtig ist, wie ist die
letzte Zeit gelaufen, habe ich meine Bedürfnisse
erfüllen können, warum habe ich sie
vielleicht nicht erfüllen können, was ist
mein Anteil, was ist der Anteil von meinem Partner
oder meiner Partnerin.
Und deswegen ist die Reflexion
so wichtig, damit es auch
im Alltag möglich ist,
wieder die Bedürfnisse zu erfüllen.
Ja, man weiß zu häufig, was man
nicht will und nicht genau, was
man eigentlich will. Und deswegen ist
es immer wichtig, dann so eine positiv
formulierte Wunschbeziehung mal aufzustellen
und mal so eine Vision zu bilden.
Wie sieht das denn aus? Und das eben
positiv formuliert das Wort nicht
darf darin dann eben nicht
vorkommen. Ich glaube, es ist
auch wichtig, dass man wirklich mal auf seinen Anteil
guckt. Also welche Bedürfnisse
darf ich mir auch wirklich
selber erfüllen und welche Bedürfnisse
habe ich meinem Partner zugeschoben,
dass derjenige das erfüllen
soll für mich.
Und das finde
ich auch mal ein wichtiger Kenntnis zu schauen, zu sagen,
da darf ich mich selbst drum kümmern. Das hat eigentlich
in der Partnerschaft in dem Sinne
nicht zu suchen. Das ist gar nicht unbedingt
ein Bedürfnis, was
in der Partnerschaft erfüllt werden muss.
Was dafür
gebraucht wird, ist, dass man sich natürlich Zeit
nimmt, dass man sich dafür Zeit
einräumt, für die Selbstreflexion
und das Fundament wieder
herzustellen, auch
um die Gespräche zu führen.
Das ist nichts, was
so nebenbei funktioniert, sondern
da muss man wirklich den Fokus auf die
Beziehung setzen und sagen, das ist
jetzt unser Hauptziel gerade,
dass wir unsere Beziehung verändern.
Und da
merken halt auf diesem Weg einige,
dass es eben schwer fällt,
diese Zeit sich
dafür zu nehmen und auf der
anderen Seite die Zeit auch
effektiv zu nutzen und
wirklich voranzukommen. Da entsteht
doch immer mal wieder so ein Punkt,
wo Paare merken, da kommen
wir nicht so richtig weiter und da
drehen wir uns jetzt im Kreis,
was eben auch häufig an der emotionalen
Befangenheit liegt, weil man eben
selber ja drinsteckt in dem Ganzen
und da hilft natürlich eine Paartherapie,
um wirksame
Veränderungen zu erzielen und
effektiv voranzukommen.
Man hat so seine festen Termine,
dadurch hält man die natürlich auch mehr ein,
man bekommt Aufgaben mit
in der Zwischenzeit, mit denen man
sich beschäftigen soll. Auch das
ist natürlich sehr unangenehm, beim nächsten Mal
sagen zu müssen, ich habe meinen Teil
nicht geleistet. Das
sorgt also da auch nochmal für eine
Motivation, stark voranzukommen
und so hat man natürlich eine professionelle
Unterstützung mit
wertvollen Impulsen.
Um dann letztendlich
zum letzten Schritt zu kommen.
Ja, das war der vierte Schritt
sozusagen. Nehmt euch ausreichend Zeit,
setzt die Priorität
auf eure Beziehung, schaut, dass
ihr effektive Schritte nach vorne macht
und wenn ihr merkt, dass es ins Stocken
gerät und ihr selber
euch im Kreis dreht,
dann ist die Paartherapie
der richtige Weg für euch.
Und der letzte Schritt,
beurteilt eure Situation neu und trefft
eine stimmige Entscheidung.
Das heißt, ihr habt neu erlangtes Wissen durch
die Reflexion im besten Fall erhalten,
und so sollte es euch
jetzt ganz anders möglich sein,
weitere Schritte zu bewerten
und auch zu gehen.
Das ist natürlich auch
nochmal etwas, was Zeit braucht. Das heißt,
wenn man reflektiert hat, was
einem fehlt oder was einem
wichtig ist, wie der
nächste Weg ist,
um eine stimmige Entscheidung zu treffen,
da sich immer noch so ein bisschen Zeiten
einzubauen, um das sacken zu lassen,
damit die stimmige Entscheidung nicht
aus einem Puls herauskommt, sondern
wirklich eine Grundlage hat
von vielen, vielen Gedanken, die zusammengetragen
worden sind.
Da hilft ja auch unser Tool, der Öko-Check,
sehr bei weiter, dass man dann
mit vier Fragen sehr strukturiert
sich Gedanken dazu macht
und da eben auch
neben den ganzen sachlichen Dingen
auch emotionale Aspekte mit drin
verankert, schaut, welche negativen
Konsequenzen können eintreten
und so weiter. Also auch den Öko-Check
findet man im 5x5-Kurs,
um da für sich voranzukommen.
Da sind schon einige spannende Tools in diesem 5x5 Kurs drin.
Auch wenn man für sich reflektieren möchte, ob die Trennung der richtige Weg für einen ist.
Vielen Dank fürs Zuhören und wir hören uns in der nächsten Folge wieder.
Bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Eine Trennung nach langer Beziehung ist ein komplexer, emotionaler Schritt, der oft von unerfüllten Bedürfnissen, Verletzungen und veränderten Werten geprägt ist.
Das Gefühl der Einsamkeit und der Frustration entsteht, wenn die emotionale Verbundenheit und sexuelle Anziehung nach Jahren nachlassen.
Open Kommunikation über unangenehme Gefühle und verletzende Muster ist entscheidend, um ein stabiles Fundament und gegenseitige Verständnis zu schaffen.
Die Systemempowering-Methode hilft, alte Verletzungen und Risse im Beziehungsfundament zu lösen, sodass die Beziehung nachhaltig stabil wird.
Es ist wichtig, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren und klare, positive Visionen für die zukünftige Beziehung zu formulieren.
Die Entscheidung für Trennung oder Zusammenhalt basiert auf individuellen Werten und dem eigenen inneren Kompass, nicht auf äußeren Meinungen.
Ein stimmiger Weg erfordert Zeit, Reflexion und professionelle Unterstützung, um emotionale Bindungen zu lösen und neue Realitäten zu schaffen.
Werkzeuge wie der Öko-Check unterstützen die strukturierte Beurteilung der Konsequenzen und helfen, eine nachhaltige, emotionale Entscheidung zu treffen.
Summary:
Eine Trennung nach langer Beziehung ist ein tiefgreifender, emotionaler Prozess, der durch unerfüllte Bedürfnisse, Verletzungen und veränderte Lebensziele geprägt ist. Im Laufe der Jahre können die emotionale Verbundenheit und die sexuelle Anziehung nachlassen, was das Gefühl der Einsamkeit und der Frustration verstärkt. Ein entscheidender Schritt ist die offene Kommunikation über unangenehme Gefühle und verletzende Muster, um gegenseitiges Verständnis und ein stabiles Fundament zu schaffen.
Die Systemempowering-Methode hilft, alte Verletzungen im Beziehungsfundament zu lösen und langfristige Stabilität zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren und klare, positive Visionen für die Zukunft zu formulieren. Die Entscheidung, zusammenzubleiben oder zu trennen, beruht auf den individuellen Werten und dem inneren Kompass des Paares, nicht auf äußeren Meinungen oder sozialen Erwartungen.
Ein stimmiger Weg erfordert Zeit, Reflexion und professionelle Unterstützung, um emotionale Bindungen zu lösen und neue Lebensrealitäten zu schaffen. Werkzeuge wie der Öko-Check unterstützen die strukturierte Beurteilung der Konsequenzen und helfen, eine fundierte, emotionale Entscheidung zu treffen. Die gesamte Vorgehensweise betont, dass die Beziehung für beide ein gemeinsames Ziel bleibt, das durch gegenseitige Verantwortung und Wertschätzung nachhaltig gestaltet wird.
FAQs
Ja, eine Trennung kann sinnvoll sein, wenn die Beziehung langfristig nicht mehr glücklich oder harmonisch ist. Manche Paare fühlen sich in der Beziehung allein, weil ihre Bedürfnisse und Ziele sich nicht mehr decken.
Weil viele Jahre an gemeinsamen Lebenserfahrungen und Verpflichtungen verbunden sind. Die Konsequenzen wie finanzielle, emotionale oder familiäre Auswirkungen machen die Entscheidung besonders anstrengend und emotional schwer.
Durch offene und ehrliche Gespräche über unerfüllte Bedürfnisse, Verbrennungen oder fehlende emotionale Verbindung. Es hilft, die eigenen und gemeinsamen Gefühle zu reflektieren und zu verstehen, warum die Beziehung heute nicht mehr funktioniert.
Ja, man kann sich gemeinsam arrangieren – etwa als WG-Paar – und die Beziehung auf ein neues, funktionierendes Fundament stellen, ohne dass die Verbindung vollständig verloren geht.
Dazu gehören Wut, Traurigkeit, Angst vor der Zukunft und der Verlust von Lebenszeit. Viele fühlen sich verletzt, weil sie sich als Partner verloren haben, obwohl die Beziehung lange stabil war.
Durch Reflexion der eigenen Bedürfnisse, klare Gespräche mit dem Partner und die Nutzung von Tools wie dem Öko-Check, um emotionale und praktische Aspekte abzubilden und fundiert zu entscheiden.
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