Go back

Trennung nach langer Beziehung: Ergibt eine Trennung im Alter noch Sinn?

0m 0s

Trennung nach langer Beziehung: Ergibt eine Trennung im Alter noch Sinn?

Eine Trennung nach langer Beziehung ist ein tiefgreifender, emotionaler Prozess, der durch unerfüllte Bedürfnisse, Verletzungen und veränderte Lebensziele geprägt ist. Im Laufe der Jahre können die emotionale Verbundenheit und die sexuelle Anziehung nachlassen, was das Gefühl der Einsamkeit und der Frustration verstärkt. Ein entscheidender Schritt ist die offene Kommunikation über unangenehme Gefühle und verletzende Muster, um gegenseitiges Verständnis und ein stabiles Fundament zu schaffen. Die Systemempowering-Methode hilft, alte Verletzungen im Beziehungsfundament zu lösen und langfristige Stabilität zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren und klare, positive Visionen für die Zukunft zu formulieren. Die Entscheidung, zusammenzubleiben oder zu trennen, beruht auf den individuellen Werten und dem inneren Kompass des Paares, nicht auf äußeren Meinungen oder sozialen Erwartungen. Ein stimmiger Weg erfordert Zeit, Reflexion und professionelle Unterstützung, um emotionale Bindungen zu lösen und neue Lebensrealitäten zu schaffen. Werkzeuge wie der Öko-Check unterstützen die strukturierte Beurteilung der Konsequenzen und helfen, eine fundierte, emotionale Entscheidung zu treffen. Die gesamte Vorgehensweise betont, dass die Beziehung für beide ein gemeinsames Ziel bleibt, das durch gegenseitige Verantwortung und Wertschätzung nachhaltig gestaltet wird.

Transcription

4907 Words, 30136 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Podcast-Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um das Thema Trennung nach langer Beziehung. Ergibt eine Trennung im Alter noch Sinn? Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Sich gegen die Beziehung, also in dem Fall denn für eine Trennung zu entscheiden, ist auf jeden Fall kein einfacher Schritt. Je länger man in einer Partnerschaft ist, desto mehr richtet man natürlich auch sein Leben aufeinander aus. Man hat sich was aufgebaut, man hat sich eine sehr lange Lebenszeit miteinander begleitet und das Maß an Verbundenheit ist dann häufig sehr groß. Kinder verbinden ein, das Haus, gemeinsamen Freundes- und Bekanntenkreis. Andere materielle Dinge. Es ist das Gefühl ja auch oftmals da, dass man sein halbes Leben mit der anderen Person verbracht hat. Manchmal kommen allerdings auch nach einer langen Beziehung Trennungsgedanken auf, weil es vielleicht unerfüllte Bedürfnisse gibt, es Verletzungen gibt, immer häufiger und regelmäßig es zu Streitigkeiten kommt. Und deswegen nehmen wir heute einmal das Thema auf, Trennung nach langer Beziehung. Wenn man also nach einer langen Beziehung im Alter mit dem Gegenüber, mit den Gedanken an eine Trennung spielt, dann kann das Treffen einer stimmigen Entscheidung hier sehr schwierig sein. Wir zeigen euch, wie ihr eine stimmige Entscheidung treffen könnt. Das Thema Trennung kommt bei uns im Podcast recht gut an. Wir haben tatsächlich sehr viele Hörer, die eben genau mit dieser Entscheidung hadern. Ist ja auch eine sehr große Entscheidung, gehen oder bleiben. Absolut, man könnte sich jetzt natürlich fragen, Mensch, ihr sagt ja immer am Anfang, hinein in eine glückliche. Und harmonische Beziehung, wie passt das denn damit zusammen, dass ihr jetzt so häufig im Podcast über Trennung sprecht? Ja. Und manchmal ist es eben der bessere Weg, hinein in eine neue glückliche und harmonische Beziehung zu gehen, weil die aktuelle Beziehung nicht mehr die Möglichkeiten hergibt. Weil man sich tatsächlich einfach zu lange Zeit verloren hat, aus dem Blick verloren hat, sich zu sehr in verschiedene Richtungen entwickelt hat, dass man einfach irgendwann. Und an einem Punkt ist anzuerkennen, das matcht heute nicht mehr, wie es vielleicht vor 20 Jahren gematcht hat, als man sich kennenlernte und auch die ersten zehn Jahre gut harmonierte. Aber dann hat sich irgendwie der Weg gegabelt. Und wir haben auch alle Verletzungen gelöst, das Fundament ist stabil. Aber für eine Liebesbeziehung reicht es eigentlich im Heute nicht mehr aus. Man kann also sagen, häufig ist ja ein großer Punkt das Unerfüllte. Das Unerfüllte Bedürfnis, das kann zum Beispiel die mangelnde Kommunikation sein. Das Unerfüllte Bedürfnis kann sein der emotionalen Verbundenheit, dass man das Gefühl hat, wertetechnisch matcht das zwischen uns nicht mehr. Wir haben nicht mehr die gleichen Ziele, wie wir es am Anfang hatten. Wir haben verschiedene Ansichten, auch wie man vielleicht die nächsten 10, 20 Jahre in der Partnerschaft, in der Familie miteinander verbringt. Und dann fühlt man sich in einer Beziehung mehr alleine, als wenn man wirklich alleine wäre. Und das ist auch eine große Sorge von Paaren in unserem Alter und so in den 40ern nachher. Glaube ich auch so mit Blick bei vielen auf die eigenen Eltern. Dass viele tatsächlich sagen, ich möchte jetzt was an der Beziehung verändern, weil ich will nicht einfach warten, bis die Kinder 18 sind und mich dann trennen und einfach nur so lange zusammenbleiben, bis die Kinder versorgt sind. Und ich möchte auch nicht den Rest meines Lebens in einer WG verbringen. Und da recht frühzeitig. Aber natürlich nicht selten, verbunden mit Zweifeln in Hinblick auf die mögliche Trennung. Denn die Konsequenzen, das hast du ja schon eingeleitet, sind ja sehr weitreichend, wenn man erstmal in eine sehr feste, langjährige Beziehung, vielleicht mit Hochzeit, Kindern, Immobilien, anderen Vermögenswerten und Co. Vielleicht auch gemeinsam, das haben wir ja auch häufig in den Coachings, uns wird es ja auch immer so, dass wir uns nicht mehr so gut fühlen, wenn wir uns nicht mehr so gut fühlen, wie wir es auch betreffen. Unternehmen aufgebaut, groß gemacht, wie dividiert man das alles auseinander? Also es ist ja schon ein sehr anstrengender Schritt. Ich selber kenne das immer so ein bisschen aus dem Unternehmertum. Ein Unternehmen groß machen, kostet sehr viel Energie. Aber wenn es dann groß ist und du merkst, du hast Schwierigkeiten und musst es wieder verkleinern, ist das noch anstrengender und teilweise kostet das auch sehr viel Geld, ein Unternehmen wieder runterzufahren. Und das ist eben in der. Mhm. Beziehung quasi ähnlich. Es kostet auch viel Geld, viel Nerven. Es ist sehr anstrengend, das alles harmonisch auf ein Level zu bringen. Und das ist eben so die größte negative Konsequenz, die glaube ich viele sehen. Und dann eben zweifeln, ist das der richtige Weg? Man trifft ja auch die Entscheidung nicht nur für sich. Das wird häufig in Coachings ja auch berichtet, dass viele sagen, oh, wenn es nur uns als Paar geben würde, wie vor 20 Jahren, wäre der Schritt jetzt schon längst vollzogen. Aber sie sind vielleicht noch. Es gibt ja auch noch zwei kleine Mäuse, die mit am Tisch sitzen, die auch davon natürlich betroffen sind, emotional, für die sich viel verändern wird. Man hat ein Haus, was man aufgibt, das ja das Zuhause ist. Es ist ja nicht immer nur ein Haus, es ist ja auch ein Zuhause, wo man sagt, man sieht sich da vielleicht im Garten eigentlich noch sitzen in 10, 15 Jahren. Aber das ist so nicht mehr möglich. Und ich glaube, das ist auch das Scheitern von eigenen Lebenszeiten, was zielenhäufig ist, diese Trennung. Also von der eigenen Vorstellung, wie man so ein Lebensideal sich mal aufgebaut hat. Und da loszulassen und zu sagen, okay, das hat jetzt nicht geklappt. Wir haben das vielleicht versucht, dass es klappen kann, aber es klappt nicht. Es fühlt sich nicht rund an. Das ist, glaube ich, ein ganz, ganz großer Schritt. Vielleicht sogar noch in Verbindung mit so einem Aufstieg sozusagen. Dass das, wenn man vorher sich einiges. Wenn man sich einiges aufgebaut hat, wo andere Menschen draufschauen. Wir haben in Deutschland ja doch eine recht ausgeprägte Neidgesellschaft. Manche haben so das Gefühl, dass der ein oder andere im Umfeld, in der Nachbarschaft nur darauf wartet, dass das System zusammenbricht. Und das ist natürlich auch etwas, was für viele dann das Ganze erschwert. Dann kommt im nächsten Schritt ja eben auch die Angst um die Zukunft dazu. Also was passiert denn dann? Man könnte fürchten, dass man im Alter dann doch alleine dasteht. Weil es könnte die Angst da sein, vielleicht finde ich ja gar keinen anderen Menschen, der richtig gut zu mir matcht. Vielleicht auch so mit dem Blick auf sich selber, wo viele ja auch irgendwann sagen, ich bin auch schwierig geworden oder ich habe auch Ansprüche und ich weiß, was ich will. Und Freunde finden wird ja auch immer schwieriger im Alter. Wie findet man dann den neuen Partner, die neue Partnerin? Und da glaube ich auch so ein bisschen die Angst vielleicht auch vor der Verantwortung, wieder, also die Angst, vielleicht die Verantwortung für die Kinder hauptsächlich zu haben, wenn man sich trennt, wenn die Kinder jetzt bei einem selbst bleiben würden. Die Angst auch vor den negativen Konsequenzen, die eintreten können, dass die Kinder einem das vorwerfen, wenn sie älter sind, dass man sich getrennt hat. Also es sind ja verschiedenste Ängste auf verschiedensten Ebenen einfach auch, die jetzt nicht gleich unmittelbar eintreten müssen, aber auch auf die Zukunft gesehen einfach eintreten könnten. Ein weiteres Gefühl ist auch Wut. Wut, weil sich die Partnerschaft in den letzten Jahren verändert hat. Also Wut darauf, dass der andere sich nicht mehr Mühe gegeben hat, dass man das vielleicht ausgesprochen hat, was man sich wünscht und es da nicht angekommen ist und man deshalb an diesem Punkt ist, vielleicht auch, weil der andere oder die andere keine Hilfe annehmen wollte vor langer Zeit schon und man gesagt hat, wir brauchen Unterstützung, sonst geraten wir genau an den Punkt, wo wir jetzt sind. Das ist häufig auch ein Gefühl. Und neben der Wut kann natürlich auch Traurigkeit eine Rolle spielen oder einfach so das Gefühl, die letzten Jahre und Jahrzehnte waren die verloren, waren die damit sinnlos, manchen fällt es dann schwierig, die Jahre zu honorieren und zu sagen, Mensch, das war ja für die Zeit alles gut und als wir uns vor 20, 30, 40 Jahren kennenlernten, Verliebten hatten wir auch eine lange Zeit, die sehr harmonisch, sehr schön war, die wir genossen hatten. In der wir die Kinder großgezogen haben, wir haben vielleicht Karrieren aufgebaut, ein Haus, was wir uns wünschten, wir haben Reisen gemacht, die wir uns vorstellten, also ganz viele Bestandteile unserer Beziehung waren gut und das fällt manchen dann schwer, aber in dem Moment erstmal zu sehen. Manchmal geht der Blickwinkel eher in Richtung, das war verlorene Lebenszeit, weil das ja nicht gehalten hat und nicht von Dauer war und da ist es dann eben wichtig, sich davon zu lösen. Manche Menschen sagen, dass es ein gewisses Unwohlsein natürlich dann gibt in Beziehungen, das immer stärker wird und man fragt sich dann, sollte man die Zukunft noch gemeinsam weitergehen oder sollte es an diesem Punkt vielleicht auseinander gehen. Häufig wird dann allerdings genau aus diesen ganzen Gründen und verschiedenen Gefühlen, Ängsten, Sorgen die Beziehung viel länger weitergeführt, als es gut ist, beziehungsweise auch nicht offen darüber gesprochen, das wäre ja schon mal so ein erster, Wichtiger Schicksal. Schritt, dass man offen darüber kommuniziert und auch versucht, gemeinsam das vielleicht wieder in andere Bahnen zu lenken. Und so steigert sich die Unzufriedenheit und das Leid. Das wird anhaltend, es kommt zu Frustration, Traurigkeit, eine allgemein gefühlte emotionale Last, die so auf den Schultern liegt, Schwere, das Gefühl von Schwere, Verbundenheit fehlt. Ja, und die Bedürfnisse und Wünsche werden halt in so einer Phase eher nicht erfüllt. Also man hält sich dann zwar so in dieser gewohnten, sicheren Umgebung. Man sagt immer, man hat sich arrangiert. Das hört sich immer, finde ich, so fast nett an. Ja. Man hat sich arrangiert, aber wie sieht dieses Arrangieren aus? Also finde ich grundsätzlich nicht schlimm, wenn man sich arrangiert hat, wenn beide das Arrangement zusammenbestimmt haben. Ich finde, dass häufig man sich alleine mit sich und der Beziehung arrangiert und sagt, ich lebe damit jetzt irgendwie, aber hat das nicht offen kommuniziert. Aber wenn man jetzt beides zum Beispiel sich angucken und sagen, ja, ich finde, du bist ein netter Typ, war eine coole Zeit mit dir, Liebe ist nicht mehr da, auch kein Gefühl mehr von sexueller Anziehung und alles ist nicht mehr da, aber ich kann mir total gut vorstellen, dass wir einfach zusammen in der WG zu Hause leben. Wir haben ja keinen Streit, keinen Stress, aber die Liebe ist einfach nicht so da. Wir sind eher Bruder, Schwester. Lass uns doch wie Bruder, Schwester entspannt zu Hause leben, haben zwei Schlafzimmer, unsere Fähigkeiten ergänzen sich, passt ja alles und so führen wir die Beziehung und sind vielleicht dann ansonsten offen und suchen uns noch irgendwie jemand anderen als Partner, was auch immer. Also wenn man sich so arrangieren würde und beide sagen, klar, finde ich auch voll in Ordnung, lass uns das so machen, dann ist das ein echtes Arrangieren. Was die meisten haben, ist ja so ein faules Arrangement, so ein unausgesprochenes Genau, ich glaube beim Arrangement, wenn man das wirklich eingeht, würde man auch nicht mehr das Gefühl von dieser Einsamkeit und Frustration, wie du gerade sagtest, so stark fühlen, weil man sich selber seine Bedürfnisse ja erfüllt. Man ist nicht mehr in diesem Mangelgefühl drin, sondern man ist damit okay. Ja, oder geht auch aus Erwartungen raus. Würdest du sagen, ich habe gar nicht mehr die Erwartung, dass du auf mich zukommst, mich umarmst, weil wir haben ja eine WG geschlossen jetzt und in der WG ist das ja vielleicht auch nicht so typisch. Wir haben jetzt die Erwartung, dass jeder so seine Aufgaben hier erfüllt und wir uns nicht streiten und wir können auch mal zusammen abends eine Runde Netflix and Chill machen oder was auch immer, aber gewisse Erwartungshaltungen sind eben raus und damit entspannt sich die Lage und aus Schwere kann vielleicht wieder mehr Leichtigkeit werden, weil man auf der anderen Seite eben auch Freiheiten vielleicht zurückgewinnt, die man haben möchte. Also es muss halt eben nur von beiden genau so arrangiert sein, dass beide sagen, das ist stimmig, ich habe da ein gutes Gefühl mit lass uns das so machen. Was eine weitere Folge aber ist, wenn man halt in einer unglücklichen Beziehung ist, sind die Kommunikationsprobleme. Offene und ehrliche und tiefe Gespräche werden natürlich seltener. Kommunikation kann man grundsätzlich auch sagen, wird kürzer. Es sind eher so eine Tür und Angelgespräche auf sehr oberflächlicher Basis. Die Atmosphäre ist dadurch natürlich auch geprägt von Spannung, vielleicht von Konflikten und man resigniert dann auch. Sodass es nicht mehr so ist, wie man sich das halt wünscht. Dass man sagt, jeder kann offen aussprechen, was ihn stört, was er sich wünscht, was über einmal nachgedacht hat, was so die Ziele sind, sondern es ist alles sehr, sehr verkürzt. Und manchmal kommt es zu einer Art Einschränkung des persönlichen Wachstums dadurch. Also, dass die eigenen Ziele und Träume nicht mehr möglich werden. Man muss sie vielleicht vernachlässigen oder zurückstellen, da die Beziehung gewisse Ressourcen beansprucht oder man eben gewisse Dinge nicht allein machen kann. Oder was man auch manchmal erlebt, dass dann der Partner oder die Partnerin das so ein bisschen schlecht redet. Also, dass das dann immer so. Das passt ja nicht zu dir, das schaffst du nicht. Ja, dass der Rahmen so einen Konflikt macht, das ist zu teuer und also, dass da dann einfach das so ein bisschen schlecht geredet wird und dadurch der Spaß genommen wird. Das hat natürlich dann wieder die Auswirkungen in negativer Art und Weise auf andere Lebensbereiche. Das zieht sich dann so durch, dass man irgendwann das auch im Berufsleben vielleicht noch merkt, im Freundes- und Bekanntenkreis, dass man keine Energie mehr hat, sich mit anderen Menschen zu treffen, weil diese ganze Beziehung und Partnerschaft einfach so eine Schwere mit sich bringt und sich dann über alle Lebensbereiche ausweitet. Ja, grundsätzlich kann man sagen, dass es an erster Stelle steht, dass es halt euch beiden gut geht und beide glücklich sind. Das ist ja auch der, so dieses Commitment, was man sozusagen geschlossen hat, als man zusammengekommen ist und wenn das eben nicht mehr der Fall ist und man dann gemeinsam drauf schaut, dann sollte man eben schauen, kriegen wir es wieder in die Richtung bewegt oder eben halt nicht. Wir sind in unserer Haltung, wenn es um Coaching geht, ist da immer so offen. Das war letztens, habe ich einen Kommentar bei YouTube gehabt, da ging es um die Frage, hat man als Punkt, Punkt, Punkt die moralische Verpflichtung zu Punkt, Punkt, Punkt. Also, das kann man ja für alles mögliche einsetzen. Hier war es jetzt die Frage, hat man die moralische Verpflichtung als Stiefvater für seine Stiefkinder aufzukommen, wenn der echte Vater auch noch Kontakt hat. An das kam es ja so, diese moralische Verpflichtung, darauf will ich mehr hinaus. Und auf die Antwort ist dann immer die gleiche eigentlich. Letztendlich nicht. Es gibt keine richtige moralische Verpflichtung, außer man selber spürt sie sozusagen. Das ist ja immer, kommt immer auf den eigenen Kompass von einem selbst. Die eigenen Werte und Normen an, ne? Genau. Immer den eigenen Kompass, stimmig und stimmig sozusagen. Und deswegen gibt es da keine pauschale Antwort und deswegen haben wir letztendlich auch kein pauschales Ziel. Also, es ist nicht so, dass es manchmal das Missverständnis ist, dass jemand ins Kennenlernen kommt und dieses Missverständnis hat, dass wir alles dafür tun, dass die beiden zusammenbleiben. Und so irgendwie glücklich werden. Aber das ist eben häufig nicht der beste Weg und nicht das Ziel von den Paaren. Das heißt, wir sind dort sehr unabhängig und frei und schauen, was sind die Themen bei euch, was sind eure Ziele? Und das versuchen wir mit euch zu erreichen und das in einen stimmigen Weg zu bekommen. Wenn ihr kommt und sagt, wir brauchen erstmal Klarheit, wir wissen nicht, ob zusammen oder getrennt, dann schaffen wir Klarheit. Und die Klarheit kann bedeuten, zusammenbleiben oder getrennt sein, ist für euch der bessere Weg. Wenn ihr sagt, wir wollen auf jeden Fall zusammenbleiben, dann tun wir auch alles dafür, dass ihr den Weg schafft und zusammenbleiben könnt. Aber auch relativ häufig, das haben wir gar nicht so selten, das ist so dein Ding auch, haben wir Paare, die von vorne reinkommen und sagen, das matcht nicht mehr. Wir haben, glaube ich, alles versucht und wir sind uns einig, wir wollen uns trennen. Wir wollen nur den besten Weg haben und verstehen, warum ist das da hingekommen. Weil wir wollen das in der nächsten Beziehung nicht nochmal so haben. Ich glaube auch, das ist ganz wichtig, dass du das nochmal erwähnst, dass es nicht um unsere persönliche Meinung geht. Also es geht nicht um unsere subjektive Meinung zu dem Thema, weil bei manchen Themen ist sonst auch manchmal der Eindruck, wenn die Menschen ins Coaching kommen, dass sie eine Bewertung von ihrer aktuellen Lage haben möchten. Also darf man heutzutage sich gegen Kinder entscheiden? Darf man das und das machen? Ist das in Ordnung? Wie machen das denn andere? Und da versuchen wir ganz stark auch gegen zu lenken und zu sagen, das ist komplett egal, was andere sagen, was unsere Meinung letztendlich ist. Wir können da super gerne drauf schauen, was für euch stimmig ist und auch eine Ebene tiefer gehen. Und da wird es ja eigentlich spannend zu schauen, warum ist das so? Warum kommt dieser Gedanke auf? Welche Bedürfnisse stehen da eigentlich hinter? Wie Sicherheit, Orientierung und so weiter. Und ich finde das auch ganz wichtig, dass man da den Abstand auch hält und sagt, wenn es für ein Paar, das schon lange, lange zusammen war, das Beste ist, das Haus zu behalten, sich zu arrangieren und es fühlt sich gut an. Super. Die Nächsten würden sagen, könnte ich überhaupt nicht. Auch gut. Das ist wirklich individuell zu betrachten. Deswegen machen wir auch in diesem Kennenlernen, bohre ich da auch so ein bisschen und frage ja auch, stellt euch mal vor, wie ist euer Leben aufgebaut? Wer gehört mit dazu? Wir wollen euch natürlich auch als Menschen kennenlernen, um zu wissen, was ist euch wichtig? Warum habt ihr manche Entscheidungen im Leben aus welchen Gründen getroffen? Was ja auch völlig legitim ist. Das heißt, unsere Aufgabe besteht nicht darin, euch unsere Meinung zu sagen, denn unsere Meinung kann für euer Leben völlig falsch sein, sondern unsere Aufgabe besteht darin, euren inneren Kompass wieder so zu reaktivieren und euch so den Zugang zu schaffen, zu stimmig und unstimmig, sodass ihr selber den Weg findet, was für euer Leben passend ist, weil da eben so viele Parameter eine Rolle spielen, die können wir halt gar nicht alle erfassen und daraus für euch eine stimmige Entscheidung treffen. Das müsst ihr selber dann tun. Also wenn ihr an dem Punkt seid, meldet euch gerne fürs telefonische Erstgespräch bei uns und dann schauen wir mal gemeinsam auf euren inneren Kompass. Wir wollen uns nun auch anschauen, wie man das Ganze lösen könnte, wie kann man damit umgehen, wenn man vielleicht so an einen Punkt gekommen ist, wo man sich fragt, soll ich jetzt irgendwie in der Beziehung bleiben und mich arrangieren oder ist die Trennung vielleicht doch der bessere Weg für uns? Der erste Punkt ist, kommuniziert eure meist unguten Gefühle. Also nur wenn der Partner oder die Partnerin davon weiß, kann er oder sie reagieren und etwas verändern. Es ist super schwierig, etwas zu verändern, wenn man das durch Interpretation macht. Also das Verhalten des anderen selber interpretiert und sagt, ah, sie verhält sich gerade so und so, deswegen drehe ich jetzt mal an der und der Stellschraube. Weil wir alles unterschiedliche Menschen sind mit unterschiedlichen Wahrnehmungen, mit unterschiedlichen Gefühlen, was Verletzungen angeht, sodass wir da auf jeden Fall die Klarheit brauchen, was den anderen belastet, was ungute Gefühle macht, um eine Veränderung überhaupt anzustoßen. Und es ist natürlich an dem Punkt auch wichtig, eigene Gefühle anzusprechen und zu sagen, dass man aktuell nicht glücklich ist. Das ist natürlich immer so einfach, deswegen ist es auch da wichtig, so ein bisschen auf den Rahmen zu achten, also das nicht als ein Tür- und Eingangspunkt ist, sondern als ein langes Gespräch nebenbei zu machen. Dafür ist dieses Gespräch einfach oft zu wichtig und wir brauchen noch eine gewisse Tiefe, damit das Leid bei dem anderen auch manchmal ankommt. Das heißt, man würde dann einen Gesprächstermin vereinbaren, das hört sich jetzt sehr organisatorisch an, aber es ist einfach nur wichtig, um einen guten Rahmen zu haben, dass beide Zeit haben, beide wissen, es erfolgt dieses Gespräch, sich darauf einstellen können, im Tagesablauf eine gewisse Ruhe vorhanden ist, keine Ablenkung und man wirklich mal aussprechen kann, wo wir manchmal schon seit Wochen, seit Monaten nachdenkt und die Gefühle auch mal in Ruhe abgleichen kann, weil gar nicht selten ist es auch so, dass Gefühle sich spiegeln, dass man nur denkt, man selbst empfindet das so, dem anderen ist das bestimmt egal, macht sich gar keine Gedanken und in diesem Gespräch dann häufig rauskommt, der andere ist auch total im Leid, dem geht es auch überhaupt nicht gut, der hat das vielleicht nicht gezeigt oder ausgesprochen, aber in dem Moment sagt er, ja, das kann ich verstehen, geht mir genauso, finde ich genauso, die und die Sachen stören mich auch. Ob man denn doch verfolgt, dass man sich nicht mehr verwundert ist, okay, wenn man sich jetzt Zeit nimmt, da kommt noch vieles zum Vorschein. Die Erfahrung zeigt so ein bisschen aus den Coachings, dass so, wenn es um Trennung und Themen im Alter geht, dass häufiger die Männer sich mehr arrangiert haben und sagen, ich komme damit eigentlich zufrieden, könnte man hinterfragen, warum Männer das so haben an sich. Und die Frauen tendenziell, die sind, die sagen, das kann nicht alles gewesen sein, ich erwarte mehr von meinem Leben, von der Beziehung, das betrifft da, eher die Frauen, ist mein Eindruck. Ich glaube, was auch anteilig darin liegt, dass Frauen einfach zum größten Teil sozialer und emotionaler geprägt sind. Also das soziale Netzwerk im Alter, gerade wenn die Kinder so ein bisschen älter werden und mehr in eigener Verantwortung handeln können, umso wichtiger wird, weil die Aufgabe dann so ein bisschen wegfällt, um die sie sich jahrelang gekümmert haben. Und dann die Frage ist, okay, ich möchte gerne, die und die Veranstaltung besuchen und die Reisen machen, Freunde einladen und da man vielleicht auch merkt, okay, das wird bei dem anderen nicht so gebraucht. Der zweite Schritt ist, löst entstandene emotionale Verletzungen und ungute Gefühle auf. Eigentlich ein Schritt, den wir in jeder Podcast-Folge nennen, weil er so wichtig ist. Das Fundament zwischen euch sollte möglichst stabil sein und das erreicht man eben dadurch, dass man sogenannte Systemgesetzverletzungen löst, damit diese kleinen Risse, die dadurch immer im Fundament entstanden sind, beziehungsweise manchmal dann auch sehr große Risse, je nach Thema oder wenn etwas sehr häufig vorkam, dass man das Ganze dann entsprechend wieder kittet. Denn diese Risse im Fundament sorgen dafür, dass ihr da immer so einen Deckel drauf packen müsst, um das für euch innerlich irgendwie stabil zu halten. Und dieser Deckel, der liegt dann auch häufig auf den guten Gefühlen drauf, sodass es eben ein Problem darstellt, denn wenn dieser Deckel da ist, dann kommen eben manche Impulse nicht so hoch. Zum Beispiel der Impuls, den anderen umarmen zu wollen, mit dem anderen Zeit zu verbringen und so weiter, weil irgendwann das innere System sagt, hey, nee, mit dem anderen Zeit verbringen ist ein Risiko, dass wir wieder verletzt werden, das führt eher zu Streit, das führt eher dazu, nee, lass das mal sein. Und dann kommen diese ganzen inneren Impulse nicht mehr so, wie man sich das wünscht. Die Vorgehensweise, wie man das Ganze macht, funktioniert über die Systemempowering-Methode. Wenn ihr dort Details wissen wollt, dann sucht mal zum Beispiel bei Google Systemempowering Lebensidealisten, da haben wir diverse Blogbeiträge, Podcastfolgen zu. Meldet euch sonst mal für unseren kostenlosen 5x5-Kurs an, der ist auch in den Shownotes verlinkt, oder auch in jedem Blogpost von uns findet man Verweis dazu. Da wird zum Beispiel in einer Folge erklärt, wie man sich richtig entschuldigt, sodass wirklich diese Risse im Fundament gelöst werden. Ansonsten sagt gerne mal Bescheid, meldet euch mal bei uns, schreibt eine Mail, einen YouTube-Kommentar, was auch immer, wie ihr uns erreichen könnt, eine Instagram- Message und sagt Bescheid, ob ihr mal eine Intensivfolge haben möchtet dazu, wie man mit der Systemempowering-Methode das Fundament nachhaltig aufarbeitet. Der dritte Lösungsansatz, nehmt euch Zeit, um eure Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren. Denn nur dadurch kann man rausfinden, ob die diese erfüllt werden oder erfüllt werden können. Also es ist wichtig, ein Abgleich mit dem Partner oder mit der Partnerin, um zu prüfen, ob die Bedürfnisse überhaupt noch zusammenpassen oder ob man sich in verschiedene Richtungen entwickelt hat. Aber ich muss natürlich erstmal meine eigenen Bedürfnisse wissen und was mir wichtig ist, wie ist die letzte Zeit gelaufen, habe ich meine Bedürfnisse erfüllen können, warum habe ich sie vielleicht nicht erfüllen können, was ist mein Anteil, was ist der Anteil von meinem Partner oder meiner Partnerin. Und deswegen ist die Reflexion so wichtig, damit es auch im Alltag möglich ist, wieder die Bedürfnisse zu erfüllen. Ja, man weiß zu häufig, was man nicht will und nicht genau, was man eigentlich will. Und deswegen ist es immer wichtig, dann so eine positiv formulierte Wunschbeziehung mal aufzustellen und mal so eine Vision zu bilden. Wie sieht das denn aus? Und das eben positiv formuliert das Wort nicht darf darin dann eben nicht vorkommen. Ich glaube, es ist auch wichtig, dass man wirklich mal auf seinen Anteil guckt. Also welche Bedürfnisse darf ich mir auch wirklich selber erfüllen und welche Bedürfnisse habe ich meinem Partner zugeschoben, dass derjenige das erfüllen soll für mich. Und das finde ich auch mal ein wichtiger Kenntnis zu schauen, zu sagen, da darf ich mich selbst drum kümmern. Das hat eigentlich in der Partnerschaft in dem Sinne nicht zu suchen. Das ist gar nicht unbedingt ein Bedürfnis, was in der Partnerschaft erfüllt werden muss. Was dafür gebraucht wird, ist, dass man sich natürlich Zeit nimmt, dass man sich dafür Zeit einräumt, für die Selbstreflexion und das Fundament wieder herzustellen, auch um die Gespräche zu führen. Das ist nichts, was so nebenbei funktioniert, sondern da muss man wirklich den Fokus auf die Beziehung setzen und sagen, das ist jetzt unser Hauptziel gerade, dass wir unsere Beziehung verändern. Und da merken halt auf diesem Weg einige, dass es eben schwer fällt, diese Zeit sich dafür zu nehmen und auf der anderen Seite die Zeit auch effektiv zu nutzen und wirklich voranzukommen. Da entsteht doch immer mal wieder so ein Punkt, wo Paare merken, da kommen wir nicht so richtig weiter und da drehen wir uns jetzt im Kreis, was eben auch häufig an der emotionalen Befangenheit liegt, weil man eben selber ja drinsteckt in dem Ganzen und da hilft natürlich eine Paartherapie, um wirksame Veränderungen zu erzielen und effektiv voranzukommen. Man hat so seine festen Termine, dadurch hält man die natürlich auch mehr ein, man bekommt Aufgaben mit in der Zwischenzeit, mit denen man sich beschäftigen soll. Auch das ist natürlich sehr unangenehm, beim nächsten Mal sagen zu müssen, ich habe meinen Teil nicht geleistet. Das sorgt also da auch nochmal für eine Motivation, stark voranzukommen und so hat man natürlich eine professionelle Unterstützung mit wertvollen Impulsen. Um dann letztendlich zum letzten Schritt zu kommen. Ja, das war der vierte Schritt sozusagen. Nehmt euch ausreichend Zeit, setzt die Priorität auf eure Beziehung, schaut, dass ihr effektive Schritte nach vorne macht und wenn ihr merkt, dass es ins Stocken gerät und ihr selber euch im Kreis dreht, dann ist die Paartherapie der richtige Weg für euch. Und der letzte Schritt, beurteilt eure Situation neu und trefft eine stimmige Entscheidung. Das heißt, ihr habt neu erlangtes Wissen durch die Reflexion im besten Fall erhalten, und so sollte es euch jetzt ganz anders möglich sein, weitere Schritte zu bewerten und auch zu gehen. Das ist natürlich auch nochmal etwas, was Zeit braucht. Das heißt, wenn man reflektiert hat, was einem fehlt oder was einem wichtig ist, wie der nächste Weg ist, um eine stimmige Entscheidung zu treffen, da sich immer noch so ein bisschen Zeiten einzubauen, um das sacken zu lassen, damit die stimmige Entscheidung nicht aus einem Puls herauskommt, sondern wirklich eine Grundlage hat von vielen, vielen Gedanken, die zusammengetragen worden sind. Da hilft ja auch unser Tool, der Öko-Check, sehr bei weiter, dass man dann mit vier Fragen sehr strukturiert sich Gedanken dazu macht und da eben auch neben den ganzen sachlichen Dingen auch emotionale Aspekte mit drin verankert, schaut, welche negativen Konsequenzen können eintreten und so weiter. Also auch den Öko-Check findet man im 5x5-Kurs, um da für sich voranzukommen. Da sind schon einige spannende Tools in diesem 5x5 Kurs drin. Auch wenn man für sich reflektieren möchte, ob die Trennung der richtige Weg für einen ist. Vielen Dank fürs Zuhören und wir hören uns in der nächsten Folge wieder. Bis bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Eine Trennung nach langer Beziehung ist ein komplexer, emotionaler Schritt, der oft von unerfüllten Bedürfnissen, Verletzungen und veränderten Werten geprägt ist.
  2. Das Gefühl der Einsamkeit und der Frustration entsteht, wenn die emotionale Verbundenheit und sexuelle Anziehung nach Jahren nachlassen.
  3. Open Kommunikation über unangenehme Gefühle und verletzende Muster ist entscheidend, um ein stabiles Fundament und gegenseitige Verständnis zu schaffen.
  4. Die Systemempowering-Methode hilft, alte Verletzungen und Risse im Beziehungsfundament zu lösen, sodass die Beziehung nachhaltig stabil wird.
  5. Es ist wichtig, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren und klare, positive Visionen für die zukünftige Beziehung zu formulieren.
  6. Die Entscheidung für Trennung oder Zusammenhalt basiert auf individuellen Werten und dem eigenen inneren Kompass, nicht auf äußeren Meinungen.
  7. Ein stimmiger Weg erfordert Zeit, Reflexion und professionelle Unterstützung, um emotionale Bindungen zu lösen und neue Realitäten zu schaffen.
  8. Werkzeuge wie der Öko-Check unterstützen die strukturierte Beurteilung der Konsequenzen und helfen, eine nachhaltige, emotionale Entscheidung zu treffen.

Summary:

Eine Trennung nach langer Beziehung ist ein tiefgreifender, emotionaler Prozess, der durch unerfüllte Bedürfnisse, Verletzungen und veränderte Lebensziele geprägt ist. Im Laufe der Jahre können die emotionale Verbundenheit und die sexuelle Anziehung nachlassen, was das Gefühl der Einsamkeit und der Frustration verstärkt. Ein entscheidender Schritt ist die offene Kommunikation über unangenehme Gefühle und verletzende Muster, um gegenseitiges Verständnis und ein stabiles Fundament zu schaffen.

Die Systemempowering-Methode hilft, alte Verletzungen im Beziehungsfundament zu lösen und langfristige Stabilität zu erreichen. Gleichzeitig ist es wichtig, eigene Bedürfnisse und Wünsche zu reflektieren und klare, positive Visionen für die Zukunft zu formulieren. Die Entscheidung, zusammenzubleiben oder zu trennen, beruht auf den individuellen Werten und dem inneren Kompass des Paares, nicht auf äußeren Meinungen oder sozialen Erwartungen.

Ein stimmiger Weg erfordert Zeit, Reflexion und professionelle Unterstützung, um emotionale Bindungen zu lösen und neue Lebensrealitäten zu schaffen. Werkzeuge wie der Öko-Check unterstützen die strukturierte Beurteilung der Konsequenzen und helfen, eine fundierte, emotionale Entscheidung zu treffen. Die gesamte Vorgehensweise betont, dass die Beziehung für beide ein gemeinsames Ziel bleibt, das durch gegenseitige Verantwortung und Wertschätzung nachhaltig gestaltet wird.

FAQs

Ja, eine Trennung kann sinnvoll sein, wenn die Beziehung langfristig nicht mehr glücklich oder harmonisch ist. Manche Paare fühlen sich in der Beziehung allein, weil ihre Bedürfnisse und Ziele sich nicht mehr decken.

Weil viele Jahre an gemeinsamen Lebenserfahrungen und Verpflichtungen verbunden sind. Die Konsequenzen wie finanzielle, emotionale oder familiäre Auswirkungen machen die Entscheidung besonders anstrengend und emotional schwer.

Durch offene und ehrliche Gespräche über unerfüllte Bedürfnisse, Verbrennungen oder fehlende emotionale Verbindung. Es hilft, die eigenen und gemeinsamen Gefühle zu reflektieren und zu verstehen, warum die Beziehung heute nicht mehr funktioniert.

Ja, man kann sich gemeinsam arrangieren – etwa als WG-Paar – und die Beziehung auf ein neues, funktionierendes Fundament stellen, ohne dass die Verbindung vollständig verloren geht.

Dazu gehören Wut, Traurigkeit, Angst vor der Zukunft und der Verlust von Lebenszeit. Viele fühlen sich verletzt, weil sie sich als Partner verloren haben, obwohl die Beziehung lange stabil war.

Durch Reflexion der eigenen Bedürfnisse, klare Gespräche mit dem Partner und die Nutzung von Tools wie dem Öko-Check, um emotionale und praktische Aspekte abzubilden und fundiert zu entscheiden.

Chat with AI

Loading...

Pro features

Go deeper with this episode

Unlock creator-grade tools that turn any transcript into show notes and subtitle files.