Trennung im Guten als Eltern: So werdet ihr ein starkes Elternpaar!
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Eine Trennung als Elternpaar ist eine komplexe, aber durchaus harmonische Phase, bei der das Kind nicht als Opfer, sondern als zentrales Element betrachtet werden sollte. Das Liebespaar ist für die Kinder nicht relevant, sondern das Elternpaar – ein stabiles, respektvolles, vertrauensvolles Zusammenspiel – ist entscheidend für die emotionale Entwicklung. Obwohl Kinder zunächst leiden und Unsicherheiten aufkommen, können diese durch klare, gemeinsam abgesprochene Routinen und Achtsamkeit minimiert werden. Wichtige Themen wie Wohnsituation, Finanzen, Erziehung und die neue Tagesstruktur müssen gemeinsam und mit Achtung für die Gefühle der Kinder abgestimmt werden. Eltern sollten auf das, was im Moment funktioniert, setzen und nicht auf Trends oder kurzfristige Modelle wie das Nestmodell setzen, ohne sich auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzulassen. Verletzungen im früheren Beziehungsverlauf müssen gelöst werden, um ein nachhaltiges, positives Elternpaar zu schaffen. Auch wenn ein Trennungsprozess bereits begonnen hat, ist es möglich, durch Elternpaar-Coaching das Erleben noch zu verfeinern und die gegenseitige Unterstützung zu stärken. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Trennung als Endpunkt, sondern auf der Gestaltung eines sicheren, stabilen und liebenswerten Familienlebens für alle Beteiligten.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebens-Ear-Listen.
In dieser Folge geht es um Trennung im Guten als Eltern.
So werdet ihr ein starkes Elternpaar.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wenn das Liebespaar sich trennt und noch Kinder hat, wird das immer meistens eine große Herausforderung,
weil man ja nicht mehr Liebespaar ist, aber noch Elternpaar bleibt.
Man kann eigentlich sagen, wenn eine Trennung harmonisch verläuft,
also wenn beide Elternteile sich dazu entschlieden, noch als Elternpaar aktiv zu sein und die Verantwortung zu übernehmen,
muss es nicht zwingend einen sehr negativen Einfluss auf die kindliche Entwicklung mit sich bringen.
Was aber natürlich ist, ist, dass Kinder erstmal leiden,
Eltern sich trennen, was daran liegt, dass Unsicherheit entsteht, Ängste vielleicht aufkommen,
man denkt als Kind, wieso verändert sich jetzt hier so viel, was machen meine Eltern gerade?
Also ein Verlust eines Elternteils kann halt auch zum Umzug führen oder halt eine Gründung einer Zweitfamilie.
Aber, und das ist das Positive daran, fast alle dieser Folgen können von Eltern halt positiv verändert werden.
Und wie das geht, zeigen wir euch in dieser Podcast-Folge einmal.
Ein erster Knackpunkt ist für manche, und das höre ich manchmal in den Coachings, das Wort Elternpaar.
Ja, da steckt das Wort Paar auch drin, ne?
Wir trennen uns, insbesondere der, diejenige, von dem sich getrennt wird.
Das ist immer so, der möchte so ganz klar nochmal hervorbringen, nein, das ist kein Paar mehr.
Obwohl Paar ja eigentlich nur zwei heißt, ne?
Obwohl Paar eigentlich nur zwei heißt, ja.
Aber es ist halt, diese Abgrenzung, das Liebespaar und das Elternpaar, das haben so viele nicht so ganz im Kopf.
Und die wollen eigentlich, dass sich dann das ganze Paar trennt, auch aus der Verletztheit heraus.
Aber das ist eben in dem Moment, wo man Kinder hat, nicht mehr möglich.
Aber auch andersrum, ne?
Dass manche sagen, ja, aber für die Kinder wäre das doch auch schön, wenn wir jetzt zusammenbleiben.
Ja, das ist ja manchmal das andere Extrem, entweder für die Kinder zusammenbleiben oder für die Kinder eine richtige WG bilden.
Dass man sagt, Mensch, wir können ja hier eine WG.
Das läuft ja trotzdem alles ganz gut zwischen uns.
Aber, ja, das Liebespaar trennt sich dann ja halt.
Genau.
Das ist auch nicht so ganz das Wahre meistens, ne?
Und das ist, glaube ich, auch so der Punkt, wo wir vielleicht anfangen sollten, was wichtig ist für Kinder.
Nicht, dass die Eltern noch ein Liebespaar bleiben, sondern ein starkes Elternpaar sind.
Also das Liebespaar wird für Kinder nicht gebraucht, sondern das Elternpaar.
Das starke Elternpaar, was zuverlässig ist, was gegenseitig Wertschätzung und Respekt sich gegenüberbringt.
Das ist für Kinder wichtig.
Genau, den Liebespaaranteil ist natürlich insofern wichtig, dass Kinder das auch sehen, um eben zu sehen, wie Beziehungen funktionieren.
Das muss aber nicht zwangsläufig so sein, dass das die biologischen Eltern miteinander erleben,
sondern das kann auch die Mutter mit einem anderen Mann erleben oder der Vater mit einer anderen Frau.
Solange das stimmig, harmonisch funktioniert.
Und in dieser Patchwork-Konstellation dann auch die jeweiligen Liebespaare mit dem eigentlichen Elternpaar gut zusammen funktionieren.
Jetzt liegt das aber auch natürlich nahe, dass manche sagen jetzt, ja, aber mein Kind sagt immer, es möchte doch, dass wir so gern zusammenbleiben.
Das hat natürlich nichts mit dem Liebespaar an sich zu tun, sondern was möchte das Kind, was ist das Bedürfnis?
Die Gewohnheit.
Es startet das Kind ja meistens mit Mama und Papa als Paar.
Und da ist natürlich erstmal so der normale Gedanke zu sagen, nee, das möchte ich nicht, dass sich das trennt.
Weil ich kann das ja gar nicht einschätzen, was bedeutet das denn?
Oder ich habe sogar schon bei einer Freundin oder meinem Kumpel gesehen, wenn die Eltern sich trennen, wird das ganz schlimm.
Man muss vielleicht nochmal unterscheiden an der Stelle auch zwischen die Trennung erzeugt beim Kind Leid und die Trennung erzeugt beim Kind eine nachhaltig negative Prägung fürs Leben.
Das sind ja nochmal so zwei Unterschiede.
Ich denke schon, dass eine Trennung. Eben weil es aus dieser Gewohnheit rausreißt und schon typischerweise man weniger Zeit das eine oder andere Elternteil mit dem Kind zur Verfügung hat, man nicht mehr so einfach entscheiden kann wie früher.
Also sonst konnte man vielleicht immer entscheiden, Papa bringt mich ins Bett, Mama bringt mich ins Bett, das war für alle okay und dann war die Entscheidung da und auf einmal ist die Entscheidung vorherbestimmt, weil eben heute Mamatag ist.
Und Freitag, Samstag ist wieder Papatag oder so.
Man kann nicht mehr wählen.
Also es entsteht schon, denke ich, Leid, auch wenn man ein stabiles Elternpaar bleibt, was man natürlich auffangen kann und neue Routinen entwickeln kann und so weiter.
Also das entsteht, denke ich, schon.
Aber worauf wir hier hinaus wollen ist, dass wenn man ein stabiles Elternpaar bleibt und auch wenn man dann eben kein Liebespaar ist, man eben nicht zwangsläufig nachhaltig negative Prägungen bei den Kindern verursacht.
Weil ich glaube, das ist eher der Bestandteil, vor dem viele Eltern Angst haben.
Auch aus eigenen Erfahrungen heraus, also gerade Kinder von Scheidungseltern, die macht das ganz besonders traurig, wenn die eben merken, die Beziehung hält nicht mehr, trennt sich und gucken dann aus ihrem eigenen Erleben, wenn sie selber vielleicht fünf waren, sechs waren, sieben waren, gucken sie auf ihr eigenes Inneres, wie sie sich in dem Alter gefühlt haben und projizieren das natürlich auch als Angst auf das Kind in Form von, das Kind könnte jetzt dasselbe fühlen, wie ich es gefühlt habe.
Nur meistens muss man da ja sagen, haben genau diese Trennung der Eltern ja eben nicht so funktioniert, dass die Gefühle der Kinder begleitet wurden und dass man ein stabiles Elternpaar geblieben ist.
Ja, also kommen wir nochmal ganz kurz zum Problem zurück, so die Trennung als so ein einschneidendes Erlebnis und es gibt natürlich Gründe, warum die Beziehung nicht mehr funktioniert und die Probleme sind oft noch natürlich immer noch belastend, wenn man sich getrennt hat und stehen im Vordergrund.
Was aber nun wichtig ist, ist erstmal Absprachen zu treffen. Das bringt einfach der Prozess ja mit sich. Wenn Eltern oder ein Paar sich entscheidet, wir möchten nicht mehr ein Liebespaar sein, dann gilt es darum, okay, wie möchten wir dann zusammenleben?
Dann stellen sich so Fragen wie die Wohnsituation, wie läuft das mit den Finanzen, wie die ganze Lebenssituation abläuft, Erziehung, Zeit, alles, also wie soll auch der Umgang mit Oma und Opa in Zukunft sein und so weiter.
Was ja häufig auch ein wirklich großes Problem ist, all diese Dinge zu regeln, wenn noch entsprechend ungute Gefühle da sind.
Absolut, das ist wahnsinnig schwer, weil dann fangen wir ja an aufzurechnen. Jeder kämpft um sein Recht. Also das ist auch so ein Standardfall, den ich sehr, sehr häufig schon im Coaching hatte, dass es nachher gar nicht mehr um das Kind geht bei Absprachen bei verletzten Personen, sondern dass einfach nur jeder sein Recht gesehen haben möchte.
Das ist auch einer der Gründe, warum ganz häufig am Anfang gesagt wird.
Ich möchte gerne das Wechselmodell, weil ich möchte 50 Prozent vom Kind haben.
Und wenn dann noch einseitig Jugendamt oder Anwälte eingeschaltet werden, dann wird es immer ganz schwierig.
Genau.
Weil die dramatisieren natürlich gerne. Also ein Anwalt hat natürlich immer die heftigsten Fälle vor sich als Anwalt und die dramatisieren das manchmal ein wenig.
Ja, die Folgen. Was sind die Folgen, die jeweils für Eltern und Kinder entstehen?
Also Eltern sind natürlich erstmal enttäuscht wegen der Situation.
Der eine meistens mehr als der andere, weil der eine hat vielleicht innerlich sich schon länger mit der Trennung angefreundet als derjenige, der sie dann bekommt.
Ja, der geht, der hat es meistens ein bisschen leichter.
Dann haben wir es, was Sie eben schon sagten, häufig wird auch eine andere Lösung gewünscht.
Noch zusammenbleiben, eine WG, irgendwas anderes, aber eben nicht diese Trennung.
Dann dieses Starksein wollen oder müssen fürs Kind.
Also sich sehr zurückzunehmen.
Zurückzunehmen und auf die Gefühle zu achten und fürs Kind stark sein müssen.
Häufig fehlendes Wissen, wie geht es nun weiter, weil eben diese ganzen Dinge, die du eben aufgezählt hast, ungeklärt sind.
Das hatte ich gerade auch jetzt, gerade in einem Coaching.
Das ist natürlich auch schwierig, da sagte der Mann ja, und wie wollen wir das jetzt machen mit der Betreuung des Kindes?
Und sagt sie, ja, ich habe mir schon überlegt, wir machen alle zwei Wochen, am Wochenende kannst du die Kinder sehen und zwei Tage in der Woche das Modell.
Dann sagt er, ja, was heißt denn das Modell? Was gibt es denn noch?
Und dann sagt sie, ja, also, weil ich hatte denen beiden vorgeschlagen daraufhin, dass ich sonst nochmal die Modelle erkläre, nochmal die Vor- und Nachteile so ein bisschen erläutere, damit beide erstmal so reflektieren können, was denn stimmig wäre.
Und sie sagte, nee, für sie, ich kenne die alle Modelle und sie weiß eigentlich auch schon ungefähr, was sie möchte, weil sie ja bei Freundinnen und bei der Schwester schon was erlebt.
Und dann hatte ich aber das Gefühl, ja, das ist aber schwierig, weil fehlendes Wissen auf der einen Seite.
Und dann gerät man natürlich irgendwie unter so einem Zugzwang, dass man denkt so, ja, aber du hast dich jetzt anscheinend ja schon entschieden.
Und dann entsteht ja auch gleich so eine Umgebung.
Das ist ein ungutes Gefühl.
Also beide müssen natürlich das gleiche Wissen bekommen, um auch entscheiden zu können.
Ja, sogar ein recht starkes ungutes Gefühl für die meisten, weil es eben Ausschluss ist.
Das erlebt man ja auch in der Beziehung häufig, wenn der eine etwas entscheidet ohne den anderen.
Dann ist es, obwohl man vielleicht sogar das Gleiche entschieden hätte, das Gefühl, das ist Ausschluss.
Ich hätte einfach ganz gerne in diesem Entscheidungsprozess mitgewirkt und wäre auch da gerne mit dabei gewesen.
Und das ist eben das Entscheidende.
Die Schwierigkeit ist jetzt da.
Obwohl man sich zur Trennung entschieden hat,
müsste man eben eigentlich die ganzen
Dinge alle aufarbeiten,
um dann wieder als
Elternpaar harmonisch die ganzen Dinge halt abstimmen
zu können, damit sowas eben nicht passiert,
sondern dass man eben ohne
Wut, ohne Ärger, ohne Traurigkeit
und so weiter,
die entsprechend für
euch als
Familie passende
Lösung findet. Also man bleibt ja
trotzdem eine Familie, ne? Ja, immer.
Klar. Die Konflikte
sind aber in dieser Phase halt noch sehr präsent
und das macht es schwierig. Also eigentlich
müsste man sagen, man trennt sich
erstmal nur
abgesprochen zwischen den Eltern,
macht dann,
wahrscheinlich ist das für die meisten sinnvoll,
entweder Coachings,
eine Paartherapie oder lässt das
alles erstmal eine ganze Zeit lang ruhen und sacken,
bevor man dann
spricht, wie geht es jetzt wirklich weiter und
das den Kindern sagen kann und so weiter,
weil das sind ja häufig auch so Schwierigkeiten,
die dann gleich mit entstehen.
Da ist natürlich ein Problem. Kinder sind ja
nicht doof. Kinder stellen
Fragen. Die merken, dass sich was verändert hat.
Dann dürfen
Freunde das nicht wissen, weil Freunde sich
sonst verplappern oder dann werden die darauf angesprochen,
Mensch, was ist mit deinen Eltern, wo ist
Mama, wo ist Papa denn und die haben ja gar nicht
zu Hause geschlafen, geht es euch nicht gut?
Also dieser Zustand bis
dem Moment, wo Kinder das wissen sollen,
ist halt auch sehr sensibel, weil für Kinder
ist das ganz schlimm, wenn sie sowas natürlich
von komplett anderen Personen
im Außen erfahren, dass ihre Eltern sich getrennt
haben. Klar,
das darf natürlich, es geht, würde mir
darum gehen, zu sagen, dass
man im optimalen Fall
als Paar ja eine,
da auch wieder eine Einheit nach außen hin
findet, zu sagen,
nicht, du hast dich von mir
getrennt oder sie hat sich von mir
getrennt, sondern zu sagen, wir haben
uns getrennt. Ja, was sehr schwer ist für viele.
Und das dann auch eben den Kindern
sagen zu können, dass man
sagt, Mensch, zwischen uns ist
alles gut, aber es reicht
nicht mehr, um ein Liebespaar zu bleiben.
Wir haben uns immer noch als
Eltern gern, aber nicht
mehr als Liebespaar. So, und das
dahin zu kommen, das ist eben der Prozess,
denke ich, für viele. Und wenn man
diesen Weg nicht geht,
dann passiert, glaube ich, eben das,
was manchmal so passiert, dass
der eine dann den Kindern
vor den Kopf schmeißt, so, deine Mutter hat sich
von mir getrennt. Ja, genau,
weil die eigenen Gefühle so stark werden, ne?
Dadurch sind die Kinder verunsichert,
traurig. Auch diese
Vorbildfunktion der Eltern kann zerbrechen,
ne? Dieses Gefühl
vielleicht auch, man müsste sich für einen von
beiden entscheiden. Wer ist
nun derjenige, der mehr leidet?
Oder wer braucht mehr Hilfe?
Dieser Zwiespalt dann auch einfach, ne?
Es kann einfach
zu einer Phase von sehr
großer Ungewissheit
erstmal kommen. Bei allem,
also, dass
das ehemalige Paar erstmal stark
überfordert ist mit der Situation, mit den eigenen
Gefühlen. Man weiß, es kommen
große Entscheidungen und
große Veränderungen auf einen zu.
Man weiß aber gar nicht, wie man das handeln kann,
wie man das handeln möchte. Es ist halt
einfach was komplett anderes, als wenn ein Paar
sich trennt und man eine gemeinsame Wohnung hat,
selbst ein gemeinsames Haus. Kann
einer ausziehen, man sagt so, wir gehen auf Abstand,
man klärt das Finanzielle,
man tauscht Sachen aus
und gut ist.
Mit Kindern ist man ja sein Leben lang
eigentlich miteinander verbunden.
Man sieht sich automatisch wahrscheinlich zu Weihnachten,
zu Feiertagen, zu Geburtstagen in irgendeiner
Form sehr regelmäßig durch
den Umgang und das macht
es halt einfach kompliziert. Man wird immer wieder mit
seiner Vergangenheit, mit seiner ehemaligen Beziehungsgeschichte
konfrontiert.
Naja, und die Trennung ist ja meistens
schon für einen selbst
eine große Herausforderung emotional
und dann eben noch
zusätzlich dafür zu sorgen,
dass die Kinder jetzt aufgefangen und in
ihren Emotionen begleitet werden,
das ist eben ein starkes Päckchen, was man
dann mit sich trägt und
was eine große
innere Ausgeglichenheit und
innere Stärke, Kraft braucht,
um diesen Weg gehen zu können.
Wir haben dazu nochmal einen Blogbeitrag
geschrieben, Trennung im Guten als Eltern.
So werdet ihr ein starkes Elternpaar
und da könnt ihr eben nochmal genauer erfahren,
wie man als Elternpaar die Trennung harmonisch gestalten
kann und wie man
eben auch bestehende Probleme
und Herausforderungen löst, denn
die sind mit der Trennung ja ein Stück
weit gelöst, weil man
den Alltag nicht mehr miteinander teilt,
aber eben sobald Kinder da sind,
so ist es trotzdem wichtig, diese
zu klären, denn manche
Dinge sind dann ja auch
zukünftig vielleicht wichtig, manche
Werte sind zukünftig wichtig,
Erziehungsstile und so weiter,
denn man möchte ja sein Kind
auch mit einem guten Gefühl dem anderen
Part überlassen und
nicht mit einem schlechten Gefühl und das
geht eben nur dadurch,
dass dann
die Verletzungen gelöst sind.
Und da sind wir auch bei der Lösung,
Verletzungen lösen, starkes
Elternpaar werden mit der System-Empowering-Methode.
So wird das Ganze
bei uns im Coaching
dann durchgeführt.
Genau, wir haben immer so zwei Verläufe, finde ich, im Coaching.
Einmal natürlich Paare oder
ehemalige Paare, die sich bei uns
melden, die sagen so, für uns steht eigentlich
klar, wir sind getrennt oder wir möchten
uns trennen und wir brauchen eine Begleitung,
damit wir ein starkes Elternpaar sein
können. Aber auch der andere
Fall, dass natürlich eine Variante sein kann,
dass ein Paar während des Prozesses sich trennt.
Einer sagt, die Gefühle
reichen nicht mehr aus, ich möchte das nicht
mehr. Und dann sozusagen
das umschwenkt häufig erst mal
zum starken Elternpaar.
Da hat man vielleicht gerade schon angefangen
durch die Paartherapie erste
Verletzungen zu lösen, aber dann kommt sozusagen
diese Entscheidung in Anführungszeichen dazwischen.
Genau, es ist ja häufig
dieses Dreier-Meilenstein-Paket, was wir aktuell
anbieten, wo dann erst mal
die Klarheit geschaffen wird. Klarheit, ob zusammenbleiben
oder nicht, wenn einer von beiden
oder beide sehr unsicher sind. Und
dann ist nach diesen
Freiterminen das häufig klar, in welche
Richtung das läuft und wie dann der
nächste Ablauf sein soll.
Entweder man bleibt zusammen und arbeitet
weiter an den Verletzungen, damit das mit einem
guten Fundament funktioniert.
Man trennt sich und macht
sozusagen fast das Gleiche, also sorgt auch da
weiterhin dafür, dass sich das Fundament
stabilisiert und man eben diese ganzen Fragen
im Guten klären kann. Oder
aber natürlich, manche entscheiden sich, sich zu
trennen und möchten dann aber
in dem Trennungsprozess keine Begleitung mehr.
Woran auch immer das
liegt.
Aber manchmal wird das einfach nicht gewünscht.
Die Problematik, die halt noch da ist,
wenn man im Prozess ist und schon die ersten
Verletzungen gelöst hat und dann trennt man sich,
dass man dann akut ja manchmal
sich erst mal mit Entscheidungen
beschäftigen muss, die so dazwischen gehen.
Also, dass man dann nicht immer
die Zeit hat, erst alle Verletzungen
aufzulösen komplett, sondern erst mal
akut vielleicht Entscheidungen treffen
muss, die gebraucht werden. Wie zum Beispiel,
wie machen wir es mit der Schlafsituation jetzt?
Wie wollen wir das
vereinbaren? Wollen wir es jetzt den Kindern sagen,
können wir noch warten?
Wie sieht das aus
mit unseren Routinen, Abläufen im Alltag?
Wollen wir die beibehalten? Wollen wir da jetzt schon mal was
aufteilen? Weil meistens ist es ja so,
dass die Person, die die Beziehung
beendet, schon
zeitnah eine Veränderung natürlich möchte
und jetzt nicht
im Gefühl ist, ach, ich warte noch mal
zwei, drei Monate, bis wir alle Verletzungen
aufgelöst haben und dann
besprechen wir sozusagen, wie einer
auszieht. Das läuft
so ein bisschen parallel dann. Das läuft parallel,
und man kann natürlich in sich hineinhorchen
bei einer Entscheidung
und so in der Selbstreflexion
auf sich achten und prüfen,
habe ich zu dem Punkt
eine Verletzung, fordere ich gerade mehr,
als ich eigentlich fordern würde
oder als ich auch,
wenn ich jetzt mir Freunde angucken würde
und denen was raten würde, würde ich denen was anderes
raten, als das, was ich gerade
fordere, dann bin ich wahrscheinlich zu
stark noch verletzt. Und dann kann man natürlich
schauen,
gibt es dazu etwas,
was eben
da hineinpasst, also es gibt Verletzungen,
die genau da eine Rolle spielen,
also gerade, man kann sich
zum Beispiel darauf fokussieren und erstmal schauen,
dass man nur alle Verletzungen zum Thema
Kindererziehung aus der Beziehung
herauslöst und sagt, damit
bereite ich das so vor, dass ich überhaupt
ein Erziehungsmodell und
so weiter finden kann, weil diese Verletzungen
dafür schon mal gelöst sind.
Sodass man da sehr gezielt und konstruktiv
vorgeht.
Genau, also das Thema
Verletzungen lösen spielt da eben eine ganz
wichtige Rolle, denn mit vorhandenen Verletzungen
wird eben alles schwierig.
Patchwork-Familie später zu wählen wird schwierig.
Mit einem
guten Gewissen das Kind oder die
Kinder zum Partner, zur Partnerin
geben ist schwierig. Man muss sich ja
trotzdem vielleicht mal begegnen, weil man
vielleicht die Einschulung trotzdem gemeinsam
da sein möchte und so weiter.
Es ist einfach sehr, sehr wichtig,
dass das gelöst wird, auch wenn
man eben nicht mehr in einer Beziehung
zu einer ist. Naja, man muss ja auch einfach
festhalten, es ist ja auch bei den
Allermeisten ein geteiltes Sorgerecht.
Das heißt,
es heißt auch, dass der andere
Informationen bekommen
muss, was in der Schule läuft,
was im Kindergarten läuft, wenn es um Unterschriften
geht und so weiter. Also man kann jetzt ja nicht
sagen, okay, ich habe das
Aufenthaltsbestimmungsrecht
und der andere sieht das Kind mal
alle zwei Wochenenden und
das war's. Das Aufenthaltsbestimmungsrecht
sagt ja nur, wo das Kind
seinen gewöhnlichen Alltag verbringt.
Naja, und es ist halt ein Kind und kein
Verwaltungsakt. Genau, und es ist kein Paket,
was man hin und her schiebt.
Oder ein kleiner Erwachsener
halbwegs, der auf Dienstreise ist.
Also man muss ja auch, finde ich, immer
überlegen, was für ein Kind habe ich da?
Wie ist mein Kind einfach aufgestellt?
Was kann es aushalten? Was mute ich dem
Kind zu? Und da
auch wegkommen von der Rolle des verletzten
Ex-Partners in die Rolle des
verantwortungsvollen Erwachsenen.
Und zu sagen, ich könnte
nicht alle drei Tage mal woanders
sein.
Ich könnte nicht alle drei Tage mal woanders sein.
dass immer wieder schlafen und man Sachen neu packen als Alltag.
Ja, sich da selber mal reinfühlen. Wie würde ich mich denn fühlen, wenn ich jetzt das Kind wäre in der Situation? Und was wäre da das Beste wirklich?
Und natürlich kann man, wenn man gewisse Gefühle hinterher begleitet hat und so weiter, auch einfach mal fragen. Das Kind fragen, was würde da denn, je nach Alter natürlich, was stellst du dir denn vor?
Natürlich heißt das nicht, dass das geht und gemacht wird, aber dass man das ab einem gewissen Punkt, ab einem gewissen Alter auch mit einbezieht und versucht, den Rahmen so zu stellen, dass auch das Kind eben sich da mit einbezogen fühlt und nicht ausgeschlossen wird in Form von, dass die Eltern völlig alleine entscheiden, wie das Leben des Kindes nun auszusehen hat.
Das war zum Beispiel auch mal eine Frage von einem Paar in einem Coaching, wo die Kinder, ich glaube ein Kind zehn, das andere zwölf und ein Kind noch jünger war. Ja, was ist denn mit den älteren Kindern, wenn wir uns hier nicht einigen können?
Das Modell, welches wir haben wollen, vom Umgang. Ja, dann würdet ihr als nächsten Schritt, würde dann das Jugendamt einbezogen werden und dann würde das nachher vor Gericht geklärt werden.
Aber da muss einfach auch klar sein, man bringt auch, wenn man sein Recht möchte, das Leid mit. Das heißt, in dem Alter von zehn, zwölf Jahren dürfen Kinder durchaus schon mitentscheiden, aber möchte man sein Kind in die Lage bringen, dass es von fremden Personen befragt wird, wie man leben möchte und wie man,
wie man,
wo man eher sein möchte, weil das heißt ja auch immer ein bisschen, ich entscheide mich gegen eine Person, obwohl man ja vielleicht weiß, was der Wunsch von Papa und der Wunsch von Mama ist. Also da finde ich immer das sehr, sehr gefährlich, wie weit man sein eigenes Recht und Gefühl im Vordergrund stellen sollte, welche Situation man seine Kinder denn bringt.
Ja, und man muss sich bewusst machen, dass im Zweifelsfall dort eine Richterin oder ein Richter entscheidet, der natürlich die Familie überhaupt nicht kennt, nur das, was er gefragt hat.
Vielleicht auch nicht mal selber Kinder hat und gar nicht weiß, wie sowas irgendwie einzuschätzen wäre. Natürlich als Richter kein pädagogisches Fachwissen hat, das soll dann irgendwie das Jugendamt mit reinbringen. Also ganz schwierige Situation. Also würde ich immer versuchen, die Verletzungen zu lösen und das alleine im Guten zu klären oder mit Unterstützung eines Coaches.
Wir haben nochmal drei Tipps für euch zusammengefasst, die wir auch jetzt schon immer wieder genannt haben, aber hier nochmal in der Zusammenfassung.
Punkt setzt euch mit der Neuorganisation eures Lebens und ja, des Leben eures Kindes auseinander. Betreuung, Berufstätigkeit, Zeit mit beiden Eltern teilen, soll das stattfinden, alleine, Wohnsituation. Also es gibt da eine ganze Reihe. Wir könnten eigentlich auch mal eine Checklist zusammenstellen, was da alles so zu tun ist in einer Trennung und was auch alles mit den Kindern zu klären ist, denn ich glaube natürlich mit den Emotionen, die da hochkommen, ist auch schwierig.
Über all das, was so gebraucht wird, den Überblick zu behalten.
Da zum Beispiel noch ganz kurz auch der Fall, was ist okay, was ist nicht okay. Also es werden Emotionen beim Kind hochkommen. Wie ist denn das, wenn das Kind das erste Mal am Wochenende bei Papa ist und abends Mama vermisst? Darf man Mama anrufen? Darf man Mama vielleicht eine Sprachnachricht schicken? Wie ist das gewünscht? Das ist immer so, das muss man vorher absprechen.
Das ist ja wie so eine Einführung in den Kindergarten.
Ja, eine Eingewöhnung.
Genau, eine Eingewöhnung, das war das Wort. Wo man ja auch sich Zeit lässt und dem Kind eben die Möglichkeit lässt, sich da behutsam dran zu gewöhnen. So ist es dann eben in der Situation ja auch. Also im Optimalfall darf natürlich dann die Mutter angerufen werden und so weiter, um eben diese Eingewöhnung zu haben in diese neue Lebenssituation hinein, bis sich das Kind irgendwann so weit dran gewöhnt hat und das wird automatisch der Fall sein.
Verweigert man das, wird es sicherlich deutlich länger dauern, schwerer werden, mehr Leid erzeugen und so weiter.
Zweiter Punkt, versucht Streitpunkte möglichst schnell zu klären, denn dann könnt ihr diese ganzen behutsamen Regeln für euer Kind einführen und dafür sorgen, dass es so wenig Belastung wie möglich in dieser grundsätzlich belastenden Situation erfährt.
Und da kann eben auch dann eine Familienberatung helfen, um Lösungen zu finden.
An welcher Stelle man das eben dann für sich wahrnimmt.
Ob das nun bei uns oder einem anderen Coach ist, ob das bei ausgebildeten Pädagogen ist, bei wem auch immer ihr euch da Hilfe holt, es gibt ja auch überall entsprechende Stellen.
Alles ist besser, glaube ich, als nichts zu tun oder vom Richter entscheiden zu lassen.
Und der letzte Punkt, macht euch über das Erziehungsmodell Gedanken und greift nicht das Erstbeste und nicht das, was gerade hip ist, sondern nehmt das, was jetzt gerade wirkt.
Weil wirklich für euch das Stimmige ist und ich glaube auch da muss man nochmal schauen und nicht sagen, ich brauche jetzt, meine Kinder sind fünf und sieben, ich brauche nicht ein Erziehungsmodell, welches bis 18 voll durchhält, sondern ich brauche eins, was jetzt gerade stimmig ist und in der Vorstellung auf jeden Fall auch die nächsten ein, zwei Jahre wahrscheinlich stimmig sein wird, denn es können sich immer wieder neue Lebenssituationen ergeben, es können sich Wünsche der Kinder ergeben, wenn sie älter werden und so weiter.
Und so weiter aufgrund dessen, man natürlich auch eine gewisse Flexibilität braucht, um zu sagen, man kann das auch mal wechseln, sicherlich nicht alle drei, vier Wochen mal wechseln, das ist fürs Kind dann auch nicht so gut und für euch aber, das lässt sich einfach auch je nach Lebenssituation natürlich anpassen, insofern ihr so harmonisch miteinander umgehen könnt, dass ihr das in Ruhe besprechen könnt.
Genau, Wechselmodell, Nestmodell und so weiter und so weiter, genau. Und da ist jetzt ja zum Beispiel glaube ich das Nestmodell ziemlich hip gerade.
Ja, wie der zurückkehrt in das Nest, also eine Woche der Vater da wohnt, dann eine Woche die Mutter da wohnt oder vom Montag bis Freitag der Vater, dann die Mutter, aber es muss einfach klar sein, es ist auch ein sehr privilegiertes Modell, weil ja letztendlich das Nest finanziert werden muss und zwei weitere Wohnungen.
Ich wollte gerade sagen, im Zweifelsfall brauchst du dann dadurch drei Wohnungen oder drei Wohnmöglichkeiten, das ist nun mal auch ja nicht immer so eben gemacht.
Manchmal ist es ja noch so, dass einer zu den Eltern dann geht in der Zeit oder zu Freunden und so, aber und alle Modelle muss man immer sehen, sind
nochmal anders, wenn neue Partner dazu kommen.
Und das ist ja der Punkt, dass man auch da, wie man das letztendlich innerhalb der Beziehung macht, auch wenn man sich getrennt hat und Elternpaar ist, sich auf neue Lebensabschnitte und Veränderungen einstellen muss.
Also wenn auf einmal jemand eine Karrierechance hat, dann ist es doch gut, wenn das der andere trotzdem noch supportet und sagt, ich kann nicht verstehen, ich übernehme ein bisschen mehr und ist immer noch.
Ich glaube, dass es auch einen Ausgleich von Geben und Nehmen gibt und all diese ganzen Dinge weiterhin stattfinden können, sodass man immer noch dem anderen das bestmögliche Leben wünscht und sich selbst auch und dadurch eben immer noch so ein gewisses Support stattfindet und nicht ein Gegeneinander arbeiten.
Das ist natürlich der Idealfall, der sehr schön wäre.
Da wollen wir ja hinkommen.
Genau.
Für diesen Idealfall treten wir im Coaching ja an.
Ja.
Ob er dann am Ende durchführbar ist, das entscheidet ihr ganz alleine.
Das war doch ein schönes Abschlusswort.
Abschlusswort. Wir hoffen, wir konnten euch damit einigermaßen helfen. Wenn ihr das Gefühl habt, ihr möchtet ganz gerne das nochmal durchführen. Du hast es vorhin gesagt, manche kommen schon mit dem Trennungswunsch zu uns und wollen das begleitet haben. Andere stellen es im Coaching fest, dass sie sich trennen werden und lassen es begleiten. Eine dritte Variante hattest du eigentlich ausgelassen, dass man sich schon lange getrennt hat und sagt, wir wollen das trotzdem nochmal aufarbeiten, denn wir haben eben das mit dem Elternpaar nicht gut hinbekommen, wollen das aber jetzt erreichen.
Ja.
Wenn man getrennt ist und sagt, das ist Konflikt.
Über die gleichen Punkte, das gibt es immer wieder Weihnachtenärger, weil wir uns da nicht einigen können.
Dann kann man das immer noch durchführen. Warum dann nicht zusammen in ein Coaching gehen, dann passt vielleicht so vom Inneren, vielleicht hält einem das ab, der Begriff Paartherapie nicht mehr so sehr.
Dann müsste man sagen, Elternpaar-Coaching oder so, um dann zu sagen, wir holen uns da nochmal Unterstützung. Oder auch letztendlich, wie sagt man es den Kindern, das nochmal aufarbeiten. Habe ich auch gerade ein Paar im Coaching, ich komme gar nicht zum Schluss.
Es geht immer weiter hier, 24 Stunden Podcast.
Ich glaube, das ist tatsächlich eines der vielen spannenden Themen bei uns, was auch sehr in die Tiefe geht und was auch einfach eine große Relevanz hat, weil es hier eben auch so unmittelbar für die Kinder wichtig ist. Das war das zweite gute Schlusswort.
So, jetzt sehen wir uns in der nächsten Folge wieder.
Bis bald.
Ciao.
Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Eine harmonische Trennung als Elternpaar kann die kindliche Entwicklung positiv beeinflussen, solange ein stabiles, vertrauensvolles Elternpaar entsteht.
Der Begriff „Paar“ bei der Trennung führt oft zu Verwirrung, da Kinder und Eltern das Liebespaar und das Elternpaar unterschätzen – für das Kind ist das Elternpaar entscheidend.
Kinder leiden zunächst aufgrund von Veränderungen, aber mit guter Beziehungsführung können diese negativen Folgen abgewendet werden.
Wichtige Aspekte wie Wohnsituation, Finanzen, Erziehung und Routine müssen gemeinsam geklärt werden, um Konflikte zu vermeiden.
Eltern sollten gemeinsam über das Erziehungsmodell nachdenken und auf das, was jetzt funktioniert, setzen, anstatt auf Trends oder Ideale.
Die Trennung sollte nicht nur emotional, sondern auch strukturell und mit dem Kind vertrauensvoll eingebaut werden, etwa durch eine schrittweise Eingewöhnung.
Verletzungen und unbewusste Gefühle müssen gelöst werden, um ein starkes Elternpaar zu schaffen, das für das Kind ein sicheres Zuhause darstellt.
Die Entscheidung, ob zusammenzubleiben oder sich zu trennen, sollte mit Beratung und Selbstreflexion erfolgen, um ein bewusstes und gerechtes Ergebnis zu erzielen.
Summary:
Eine Trennung als Elternpaar ist eine komplexe, aber durchaus harmonische Phase, bei der das Kind nicht als Opfer, sondern als zentrales Element betrachtet werden sollte. Das Liebespaar ist für die Kinder nicht relevant, sondern das Elternpaar – ein stabiles, respektvolles, vertrauensvolles Zusammenspiel – ist entscheidend für die emotionale Entwicklung. Obwohl Kinder zunächst leiden und Unsicherheiten aufkommen, können diese durch klare, gemeinsam abgesprochene Routinen und Achtsamkeit minimiert werden.
Wichtige Themen wie Wohnsituation, Finanzen, Erziehung und die neue Tagesstruktur müssen gemeinsam und mit Achtung für die Gefühle der Kinder abgestimmt werden. Eltern sollten auf das, was im Moment funktioniert, setzen und nicht auf Trends oder kurzfristige Modelle wie das Nestmodell setzen, ohne sich auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzulassen. Verletzungen im früheren Beziehungsverlauf müssen gelöst werden, um ein nachhaltiges, positives Elternpaar zu schaffen.
Auch wenn ein Trennungsprozess bereits begonnen hat, ist es möglich, durch Elternpaar-Coaching das Erleben noch zu verfeinern und die gegenseitige Unterstützung zu stärken. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Trennung als Endpunkt, sondern auf der Gestaltung eines sicheren, stabilen und liebenswerten Familienlebens für alle Beteiligten.
FAQs
Trennung im Guten bedeutet, dass Eltern sich trennen, ohne dass das für die Kinder nachhaltig negativ ist. Es geht darum, ein starkes Elternpaar zu sein, das zuverlässig, respektvoll und verantwortungsvoll ist.
Kinder brauchen ein stabiles Elternpaar, das gegenseitig Wertschätzung und Respekt zeigt. Das schützt sie vor Angst und Verunsicherung und fördert ihre emotionale Stabilität.
Ja, es kann, aber nur wenn es durch Verletzung und Unklarheit entsteht. Wenn das Elternpaar stabil bleibt, kann die Trennung positiv und leidensfrei verlaufen.
Eltern sollten gemeinsam entscheiden und den Kindern klar und wertschätzend mitteilen, dass sie sich getrennt haben, aber weiterhin als Elternpaar zusammenbleiben wollen.
Weil es zu Unsicherheit und Verunsicherung führen kann. Kinder müssen sich an neue Rhythmen gewöhnen, und die Veränderung wird durch die fehlende klare Kommunikation verstärkt.
Das Ziel ist, gemeinsam zu entscheiden, wie das Leben der Kinder und die tägliche Routine organisiert werden, ohne dass jeder nur sein eigenes Recht verfolgt.
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