Eine plötzliche Trennung ist eine herausfordernde Erfahrung, die tiefere Emotionen wie Traurigkeit, Wut und Hilflosigkeit auslöst, besonders wenn keine klaren Gründe oder frühere Warnsignale bestanden. Die Wichtigkeit von früheren Verständnissen wird durch das Konzept der „natürlichen Konsequenz“ betont: Es ist entscheidend, Unzufriedenheiten zu erkennen und auszusprechen, bevor sie zu einer unumkehrbaren Entscheidung führen. Körperliche Symptome wie Magenschmerzen oder Brustdruck helfen, Gefühle verständlich zu kommunizieren und dem anderen Partner ein tieferes Verständnis zu vermitteln. Systemgesetzverletzungen, wie die fehlende Anerkennung von Gefühlen, können durch gemeinsame Reflexion und klare Kommunikation im Außen behoben werden – besonders dann, wenn Kinder oder gemeinsame Vermögenswerte betroffen sind. Der individuelle Wandel durch Selbstreflexion, klare Werte und Selbstbewusstsein ist notwendig, um eine gesunde neue Beziehung aufzubauen. Beide Partner müssen die Verantwortung für das Beziehungsmuster tragen, und es sollte nicht nur einer als Schuldner angesehen werden. Der letzte Schritt, eine neue Partnerschaft zu suchen, erfolgt nur dann, wenn die inneren Verarbeitungen abgeschlossen sind und ein echtes Selbstvertrauen vorhanden ist. Die Folge zeigt, dass Verarbeitung, Anerkennung und klare Kommunikation die Grundlage für eine glückliche und harmonische Zukunft sind.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um Trennung aus dem Nichts. So geht ihr damit um.
Mein Name ist Florian. Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Wenn man sich getrennt hat, ist die Zeit danach meistens ja eine sehr schwere Zeit und nicht besonders leicht.
Viele Gedanken sind im Kopf und manchmal wird man halt auch noch mit der Ex-Partnerin oder mit dem Ex-Partner konfrontiert.
Das macht die Verarbeitung der Trennung natürlich nicht immer einfach und besonders wird es schwierig, wenn die Trennung gefühlt plötzlich kommt
und man vielleicht auch nicht den richtigen Grund für sich weiß, warum die Beziehung zu Ende gegangen ist.
Woran hat es gelegen, ist so eine Frage, die man sich dann stellt und wir zeigen euch heute, wie ihr mit dieser Situation umgehen könnt.
Ja, mal wieder eine Folge eigentlich zum Thema Trennung.
Genau.
Wir müssen immer an unserem Slogan noch arbeiten, raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Aber naja, man kann ja auch raus aus der Krise kommen mit natürlich einer Trennung und kann dann in eine neue glückliche und harmonische Beziehung starten
oder eine glückliche und harmonische Elternpaarbeziehung.
Dem Ex-Mann oder der Ex-Frau starten.
Die Variante gibt es auch, genau.
Übrigens, wenn es heute ein bisschen heilt hier, wir sind in den neuen Räumlichkeiten, hier ist alles noch sehr dunkel und sehr leer.
Wir haben auch ein bisschen Probleme, unser Skript zu lesen.
Wir hätten unsere Taschenlampe mitnehmen sollen vielleicht.
Wir sind frisch umgezogen und die neuen Räume, die sind noch recht kahl.
Von daher kann es diese Folge ein bisschen mehr heilen als sonst.
Eine besondere Schwierigkeit bei einer Trennung stellt sich natürlich dann ein, wenn man keinen Grund bekommt.
Und die Trennung gefühlt plötzlich für einen von beiden kommt.
Und das ist auch das, wie wir es bei uns in den Coachings erleben, dass die Trennung im Regelfall für einen von beiden plötzlich kommt.
Der andere Teil hat sich damit meistens innerlich schon längere Zeit beschäftigt, hat auch diverse Signale eigentlich gegeben,
aber auf der einen Seite häufig nicht intensiv und klar genug.
Auf der anderen Seite. Wurde es auch nicht anerkannt und nicht gehört, vielleicht nicht verstanden, wie ernst es wirklich schon ist.
Und das macht dann die Situation für viele, dass sie plötzlich erscheint.
Also das ist eigentlich gerade momentan, wenn ich überlege, auch ein wirklich klassischer Coaching-Fall,
dass Paare sich bei uns melden und der eine sagt, meine Partnerin, mein Partner hat mich heute Abend angesprochen
oder gestern Abend angesprochen und hat gesagt, dass sie eigentlich keine Gefühle mehr hat oder er sich eine Trennung wünscht.
Und das kommt total plötzlich.
Für mich bricht gerade die Welt zusammen.
Ich kann gar nichts mehr.
Und da ist auch so ein Mix aus Traurigkeit, Verzweiflung, Wut, Hilflosigkeit.
Es wird natürlich, wenn man sich so bildlich das betrachtet, auch ganz viel an der Sicherheit im Leben gerüttelt.
Durch so eine Art Diagnose, dass es vorbei ist, dass man alles in Frage stellt, dass man Ängste hat, wie soll es weitergehen.
Wir haben auch noch eine Familie, wenn Kinder noch dabei sind.
Und das schlimmste Gefühl ist wirklich. Wenn derjenige sagt, ja, aber gefühlt hat derjenige das noch nie gesagt.
Und das ist so gemein, weil das ist jetzt eine Entscheidung.
Ich habe gar keine Chance, das jetzt wieder gut zu machen.
Und jetzt habe ich das doch erst verstanden und jetzt würde ich das doch alles wieder besser machen.
Ja, und auf der anderen Seite, wie du schon sagst, sitzt der Part, der sagt, das ist gar keine neue Geschichte.
Ich habe schon gefühlt ein, zwei Jahre immer wieder Signale gesendet und du hast ja nichts gemacht.
Du hast gesagt, du hast das abgewertet.
Du hast das nicht ernst genommen.
So ein bisschen wieder dieses innerlich Kündigen wie im Job.
Das stimmt.
Das ist ein bisschen wie bei der innerlichen Kündigung im Job.
Nur hier passiert ja häufig dann auch was Verrücktes an der Stelle.
Nämlich, dass wir auch sehr oft erleben, dass dann auf einmal die Paare in sehr intensive, tiefgründige, lange Gespräche einsteigen.
Die tatsächlich dann auch manchmal sehr, sehr wertschätzend ablaufen.
Können, ja.
Und man sich dann fragt, warum hat man das nicht vorher gemacht?
Also dann entsteht so ein richtiger Aufwachmoment für beide meistens, aber besonders natürlich für den, der das nun gesagt bekommt.
Und auf einmal ist auch so eine Änderung möglich, auch nachhaltig möglich.
Also was vorher gar nicht so klar war, das ist nun möglich.
Wir haben eigentlich bei den Lösungsansätzen eher drin, wie man jetzt natürlich diese Trennung verarbeitet und wie man damit umgeht.
Dann können wir, finde ich, an dieser Stelle vielleicht einmal sagen, wie hätte man vorher das so aussprechen können,
dass man in diese tiefgründigen, intensiven Gespräche gekommen wäre, bevor diese innerliche Entscheidung schon so feststeht.
Weil das ist ja wirklich ein Punkt, wo man sagen muss, wenn das so passiert, dann haben wir im Regelfall eher einen Trennungsprozess, den wir begleiten.
Weniger die Chance, das noch zu retten.
Genau, der andere Partner meistens sagt auch, ja, das stimmt, wir haben jetzt intensivere Gespräche, wir haben über viele Dinge gesprochen, über die wir jahrelang nicht gesprochen haben.
Aber dennoch habe ich nicht das Gefühl, was ich bräuchte, um eine Beziehung zu führen.
Und das ist dann wieder der Punkt, wo der andere sagt, ja, aber du merkst doch jetzt schon die Veränderung, du merkst auch schon, dass wir jetzt sprechen können.
Aber haben sich so zwei Leute so ein bisschen auf dem Weg verloren.
Genau, weil meistens das Gefühl nicht mehr da ist.
Das ist dann der Punkt, wo es aufhört.
Von daher, wie kann man frühzeitiger dafür sorgen, dass der Partner oder die Partnerin das versteht?
Wir nennen das ja, haben wir schon mehrfach in den Podcasts genannt, die natürliche Konsequenz aussprechen.
Und das bedeutet, dass man im Prinzip, wenn man diese Trennung oder diesen Prozess so kommen sieht, muss man ja auch für sich erstmal reflektieren und auf dem Weg so sein, dass man merkt, meine Unzufriedenheiten, die ich innerhalb der Beziehung habe,
wenn sie so weitergehen, sich steigern, das ist erstmal eine wichtige Erkenntnis, glaube ich, dass sie sich steigern.
Das ist nämlich im Regelfall so, dass die nicht gleichbleibend werden, sondern dass sich immer mehr Gefühle aufstauen und dass irgendwo der Punkt entsteht, wo diese Trennung kommen muss.
Und das ist eben der Moment, wo man das aussprechen kann, wenn man diese Klarheit hat und sagen kann, wenn sich daran jetzt nichts ändert, dann wird in ein, zwei Jahren der Punkt kommen, wo wir uns trennen müssen, auch wenn keiner von uns und auch ich das nicht will.
Also du meinst nochmal richtig die Konsequenz hervorheben für den Prozess, der sozusagen jetzt ja eingeleitet ist, damit der andere nicht sagen kann, ach so, mit einer Trennung habe ich ja nicht gerechnet, ich dachte, das ist jetzt eine schlechte Phase, wir verstehen uns nicht gut, um da schon mal die erste Klarheit hervorzubringen.
Die Gefahr ist ja auch immer groß, dass die schlechte Phase eine schlechte Phase hat.
Ja, genau.
Das ist die Schwierigkeit eins. Ich finde das wieder schön mit so einem Vergleich aus der Medizin, also wenn man sich vorstellt, man ernährt sich schlecht.
Und der Arzt sagt zu dir, ja, wenn sie sich so weiter ernähren, dann könnten sie in einigen Jahren erkranken. Das ist für viele nicht das, wo man sagt, puh, dann höre ich auf, sondern das reicht nicht aus.
Aber wenn du jemanden hast, der dann ganz konkret sagt, Mensch, so wie sie sich jetzt gerade ernähren, weil vielleicht auch schon weiter fortgeschritten sind, so werden sie nur noch ein bis zwei Jahre zu leben haben.
Dann macht das vielleicht Knack und man sagt, okay, das ist wirklich ernst, es geht jetzt zu Ende, dann werde ich jetzt dafür sorgen, dass ich mich anders ernähre.
Das erinnert mich so ein bisschen an Diabetes. Ich habe gerade einen Fall in der Familie gehabt mit Diabetes. Da ging es auch darum, dass die natürliche Konsequenz war, wenn sie ihre Ernährung jetzt nicht ändern müssten, sie sich selber spritzen.
Und dass sozusagen die natürliche Konsequenz so hart war für die Person, dass sie gesagt hat, okay, das ist jetzt, nee, dann ändere ich jetzt nochmal alles.
Und so kann man diese Tragweite frühzeitig reinbringen und sagen, das ist jetzt gerade.
Und das war nur die dritte Unzufriedenheitsphase nacheinander. Und die könnte man wieder als Phase abtun. Aber ich merke, es reiht sich Phase an Phase und es wird nicht nachhaltig insgesamt besser. Das wird nicht gut ausgehen für uns beide.
Das andere ist, dass man das Gefühl, was man hat, im Basisgefühl 1 widerspiegelt und dem anderen mehr zeigt, was das mit einem macht. Basisgefühl 1, das ist ein Körpergefühl, also bevor sowas wie Ärger, Wut, Traurigkeit, Angst entsteht oder Leid.
Oder Schmerz entsteht ein körperliches Gefühl, also auch wieder etwas, was man dem Arzt mitteilen könnte. Und dieses Körpergefühl, das können andere sehr gut nachvollziehen.
Also du meinst jetzt sowas wie Magenschmerzen, Druck auf der Brust, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, also alles, was man wirklich so als körperliches Symptom von sich vielleicht auch kennt. Jeder Mensch hat ja auch meistens so einen Schwerpunkt, dass man sagt, unser Streit schlägt mir so auf den Magen, ich kann nichts mehr essen oder ich kann nicht mehr schlafen.
Genau und das dann auch wirklich so konkret aber auszusprechen, wie die Symptome sind, was das bei einem macht, wie die Beziehung gerade ist oder auch das Verhalten des anderen.
Denn dadurch wird das häufig für den anderen greifbarer. Alles andere, das ärgert mich, das ist so eine Floskel, das geht von bis, man weiß nicht genau, aber wenn man wirklich sagt, das macht bei mir Druck an der Brust, das spannt sich zusammen, ich habe zittrige Knie, mir geht es richtig schlecht.
Genau und das ist so ein bisschen das, was man dann auch in seiner Mutter beschrieben hat, wie es einem geht, wenn man nicht zur Schule wollte und dann in allen Formen ausgeschmückt.
hat, wie schlecht es einem körperlich gerade
geht. So müsste man das eigentlich dann
in der Art und Weise auch machen. Und so kann
man auch dem anderen sehr gut eben Gefühle
begreifbar machen. Also wir nehmen das
auch immer als Beispiel. Wenn jemand
beschreiben soll, wie
eine Angst sich anfühlt, wenn der andere
diese Angst nicht hat. Also wenn du Angst vor Spinnen
hast und ich nicht, dann weiß ich nicht, wie
sich Angst vor Spinnen anfühlt. Und auch Angst
kann ja von bis sein, ganz unterschiedlich.
Das kann ja sein, dass man sagt,
Angst ist ja auch inflationär,
vielleicht so eine kleine Sorge oder
fühlt sich nicht ganz gut an. Oder man
hat ein bisschen so eine Todesangst, die man
empfindet. Was für eine Angst ist es denn?
Und wie fühlt sich das für dich an? Und dann
kann ich begreifen, wie sich für dich
Angst vor Spinnen zum Beispiel anfühlt
und für jemand anderen fühlt sich das aber auch
schon wieder völlig anders an. Ich hatte das mal
mit dem Thema Traurigkeit
an einem Coaching-Fall,
dass derjenige,
wenn die Partnerin gesagt hat, ach, das macht
mich so traurig, dass du das und das machst,
gesagt hat, denn
dich machen so viele Sachen
traurig. Ich kann das gar nicht verstehen.
Mich macht nicht so viel traurig.
Und da hat sie nochmal gezeigt,
wie wichtig das ist, dass man immer auf das
Körpergefühl geht und nochmal sagt,
wie fühlt sich Traurigkeit denn wirklich an?
Damit man nicht
in diese Gefahr gerät, dass der andere
einem das Gefühl, weil er das vielleicht selber
nicht so zulassen kann, abspricht.
Gut, switchen
wir einmal zum Thema.
Genau, also
die Situation ist,
man hat,
eine plötzliche Trennung vor sich,
manchmal hat man den Trennungsgrund
in intensiven Gesprächen dann auch mitgeteilt
bekommen. Wir haben aber auch Fälle, wo
Einzelpersonen anrufen und sagen,
mein Partner, meine Partnerin
redet nicht mehr mit mir, sie hat sich getrennt
oder er, und sagt mir einfach
nicht, was der wirkliche Grund ist.
Oder man kann den Grund gar nicht so annehmen.
Manchmal kommen dann
Vorwürfe an sich selbst vor,
dass man die Warnsignale nicht wahrgenommen hat.
Die Frage, was hätte ich anders
machen können, damit das nicht eintritt.
Aber auch natürlich die Unsicherheit,
wenn es dann in eine neue Beziehung geht und man weiß nicht
genau, woran es gelegen hat, was soll ich
denn jetzt anders machen? Kommt das einfach
wieder auf mich zu?
Und eine Folge?
Eine Folge ist
natürlich, dass man,
wie du schon sagtest, die Trennung überhaupt nicht
verarbeiten kann und
dass man an zentralen Fragen einfach
für sich innerlich noch festhängt.
Und dass natürlich eine neue
Beziehung, wie du auch sagtest, gar nicht möglich
ist, weil man für sich kann,
eine Klarheit hat. Man hat eigentlich so eine
grundsätzliche Unsicherheit damit in sein
Leben reinbekommen. Vielleicht auch eine Angst,
Hilflosigkeit. Und man
stellt vieles in Frage, weil
das Misstrauen den Menschen
allgemein gegenüber natürlich deutlich
stärker geworden ist.
Viele berichten auch so davon, dass sie sagen,
das, was mir passiert ist, da möchte ich eigentlich
auch gar nicht mehr mir vorstellen,
jemanden nochmal so nah an mich kommen zu lassen,
weil ich habe mich damit so verletzlich
gemacht. Das macht
kein gutes Gefühl.
Zum Thema, wie immer, einen Blogbeitrag geschrieben,
Plötzliche Trennung. Das könnt ihr tun, wenn eure Partnerin
oder euer Partner keine Gründe nennt.
Und da zeigen wir euch auch nochmal auf,
wie ihr damit umgehen könnt, wenn
eine Beziehung unerwartet vorbeigeht.
Ansonsten könnt ihr euch natürlich
jederzeit bei uns für ein Coaching
melden. Das telefonische
Erstgespräch findet dann statt, wo wir dann mal
zehn Minuten schauen,
was ist euer Thema, können wir euch gut unterstützen,
wer ist der oder die passende Coachin für euch.
Kommen wir jetzt zum nächsten Punkt mal
zu den Lösungsansätzen.
Wir haben da mal fünf Tipps
für euch zusammengestellt. Ich fange
mal an mit Tipp Nummer eins,
der eigentlich bei vielen Dingen immer wichtig ist,
nämlich sich genug Zeit nehmen.
Das heißt, nicht sofort in
Ablenkung
oder andere Sachen abschweifen,
sondern auch mal bewusst
den eigenen Gefühlen Raum und Platz zu geben,
auch den Gedanken
Raum und Platz zu geben, also sich Zeit
nehmen, um überhaupt
in diesen Prozess der Verarbeitung einsteigen
zu können. Was viele machen,
ist natürlich in dem Moment,
dass sie denken, ich muss mich ablenken,
ich suche mir ja Treffen
mit Freunden, ich fahre irgendwo hin,
aber es wird sonst immer wieder hochkommen,
weil das natürlich zentrale
Fragen sind, die noch offen sind und dafür braucht
es einfach auch Zeit, dass man mal
selbst überlegt, was ist mein Anteil vielleicht,
nochmal reflektiert
die Zeit in der Beziehung.
Das ist ein guter Punkt, sich selbst
zu reflektieren auch und zu schauen, was
ist mein Anteil, denn
wenn es dann in eine neue Beziehung
gehen soll, kann ich nur meinen Anteil
verändern und nicht den Anteil
meiner Ex-Partnerin oder meines
Ex-Partners. Das heißt, und ich werde
immer einen Anteil daran haben, dass es so passiert
ist. Wir erleben selten, dass einer
alleine die Verantwortung trägt.
Das teilt sich irgendwie immer
so relativ gut bei
50-50, 60-40, aber irgendwo
da teilt sich das dann meistens,
sodass es sehr gut ist, sich da auch
selbst zu reflektieren. Und das ist glaube ich
auch ein ganz wichtiger Punkt, gerade
wenn man das Gefühl hat, das ist mir schon öfters
im Leben passiert. Also das
ist nicht das erste Mal, dass ich
vor diese Situation komme, dass sich jemand von
mir plötzlich trennt. Das gibt es ja auch manchmal.
Und spätestens dann
sollte man mal Zeit
sich nehmen, um vieles
zu reflektieren. Weil
da der eigene Anteil natürlich dann
immer deutlicher wird, wenn man immer wieder in
das gleiche Muster verfällt.
Ja, dann nochmal so ein Tipp,
wo es hingehen kann vom Blick her. Also
wenn das plötzlich kommt, dann ist das
immer etwas, was bei uns das System gesetzt
neu entfällt und wo das Hauptproblem dann liegt.
Nämlich anerkennen und also aussprechen
und anerkennen, was ist. Das heißt,
das ist dann häufig eine Kombination dessen,
dass einer von beiden oder
beide nicht aussprechen,
wenn irgendwas nicht gut läuft,
wenn eine Verletzung da ist
und der
andere wiederum häufig oder auch
wieder beide, dass schwer fällt, das
anzuerkennen, dass das passiert ist,
Verantwortung zu übernehmen, aber auch
dann den Willen zu haben, was nachhaltig
zu verändern. Und das
ist dann der häufigste Ansatz. Also wenn sowas plötzlich
kommt, dann klappt irgendwas in dem
Aussprechen von Gefühlen oder dem Anerkennen
von Gefühlen nicht.
Genau, Tipp Nummer zwei, Systemgesetzverletzungen
lösen mit der Systemempowering-Methode.
Das ist entweder
als Paar natürlich gut möglich
und besonders dann ratsam, wenn Kinder
mit dabei sind oder man natürlich
auch hohe Vermögenswerte
hat, die man vielleicht trennen möchte, ohne
dass Anwälte das Ganze
auseinanderpflücken und ein Riesenstreit
daraus wird, dann macht es natürlich sehr viel
Sinn, das als Paar gemeinsam zu machen.
Das funktioniert aber auch einzeln.
Das eine,
warum das wichtig ist, ist, dass
man nochmal die Ursache dafür findet,
warum diese Trennung eingetreten ist.
Denn normalerweise
bahnt sich das eben schon Monate, manchmal
Jahre vorweg an. Es gibt
Ursachen, die man findet, die man
vielleicht vorher nicht
gesehen hat, aber jetzt mit
der Trennung hat man
einen neuen Fokus und wird auch diese
Dinge, wo man merkt, da habe ich vielleicht
den anderen mal verletzt, da habe
ich nicht auf den gehört, als er mir ein Signal
gegeben hat und so weiter. Das kann man
gemeinsam gut reflektieren,
für sich innerlich aufarbeiten und lösen
und damit eben
ein gutes Gefühl in der Selbstreflexion
und auch natürlich ein
gutes Gefühl dafür zu bekommen, das
beim nächsten Mal anders gestalten zu können.
Tipp Nummer
drei, falls es noch nicht
geschehen ist, alles Notwendige klären,
um mit der Beziehung abzuschließen.
Das ist natürlich so ein bisschen ein Zusammenschluss
von eins und zwei. Das heißt, man klärt
natürlich dann vielleicht
nochmal Sachen im Außen
mehr. Also hat man
irgendwas, was einen noch verbindet? Gab es
da vielleicht noch Schwiegereltern oder
Geschwister von dem Partner, der Partnerin,
wo man nochmal was zu klären hat?
Achso, ich habe gerade überlegt,
gibt es da Schwiegereltern, die man beseitigen muss?
Nein, man
soll sie nicht beseitigen.
Oh Gott. Aber
man hat ja vielleicht doch noch so, dass man denkt,
da steht was zwischen einem.
Ja, dafür hätte ich ja meine Schwiegereltern
für mich danach haben.
Will man vielleicht tauschen?
Das hat man im Angebot.
Ich war
gerade ein bisschen verwirrt, weil hier die Beispiele,
die wir uns aufgeschrieben haben, eher andere sind. Die gehen
eher in Richtung Wohnung gemeinsam auflösen.
Ja, das ist sehr klar.
Aber man hat ja auch Emotionen.
Man hat ja häufig dann Versicherungen, die
auf beide laufen, die Haftpflichtversicherungen,
die man trennen muss, all solche Sachen.
Aber das macht man natürlich auch.
Die Freunde und Schwiegereltern
aufteilen und gucken, wer zu wem mehr steht.
Das hört sich
sehr hart an.
Aber was ja halt immer passiert bei einer Trennung,
und da lachen wir jetzt drüber, es ist ja schon
so, wenn man einen gemeinsamen Freundeskreis hat,
wenn man Jahrzehnte vielleicht zusammen war,
Kinder hat, da verbindet
man sich ja doch mit der anderen
Familie sozusagen schon stark.
Und dann ist es schon wichtig, auch da
mal Sachen zu klären.
Wie soll es jetzt weitergehen?
Wie soll ein Kontakt aussehen?
Vielleicht auch Missverständnisse zu klären, die durch die
Trennung, die ja nun so abrupt vielleicht war,
auch im Raum stehen.
Weil es ist häufig so, dass immer
ein Anteil, also
wir Menschen brauchen immer gerne
einen Verursacher, also jemanden,
der Schuld hat für etwas.
Gerade die Menschen im Außen.
Und da ist es halt
schwer zu akzeptieren, wenn
es das vielleicht nicht zu 100%
gibt, weil so ist das Leben.
Es hat nicht einer zu 100% Schuld.
Aber die Menschen können halt dann so ein gewisses
Filteraufwand haben.
Und da ist es dann gerade, wenn man Kinder hat, gut,
das Außen auch gut zu klären und offen
ins Gespräch zu gehen.
Da steckt natürlich auch viel Neugierde dahinter.
Was ist da passiert und so weiter.
Wenn das mit dem Umfeld gut klappen soll,
ist natürlich das Thema Systemgesetzverletzungen
lösen aus zwei total wichtig.
Damit man danach an einem
Strang zieht und
immer dabei bleibt zu sagen,
wir haben uns getrennt und nicht
er und ich wollte nicht und dies und das.
Sondern, dass man eben,
Wir haben uns getrennt und
Ja, super spannend, wenn ich kurz einhaken darf. Ich hatte gerade einen Coaching-Fall, das war passend zu dem jetzt. Da ging es darum, da hatte er sich von ihr plötzlich getrennt und da hat sich das auch in der Familie bei ihm so ein bisschen aufgeteilt, dass es darum ging, dass er eigentlich, obwohl die Menschen nicht wussten, warum er sich getrennt hat oder was dahinter steckt, ging es darum, dass er als der Schuldige dann da stand, weil er sich ja getrennt hat.
Und sie ganz viel, sie haben sich 50-50 die Kinder aufgeteilt, Wechselmodell, und sie ganz viel Nachrichten bekommen hat, wenn du Hilfe brauchst, sind wir für dich da und so weiter. Und das bei ihm natürlich dann irgendwann ein ungutes Gefühl gemacht hat, weil er gesagt hat, ich kriege hier diese Rolle zugeschrieben. Und durch diese Nachrichten, wie wenn du Hilfe und Unterstützung brauchst, sind wir für dich da, und die es nur einseitig gab, war halt auch irgendwie so eine Verurteilung dabei. Da ging es jetzt auch für ihn darum, vieles nochmal im Außen zu klären.
Das andere Beispiel, was ich eben noch hatte, bevor du mich unterbrochen hast, anscheinend ein Thema, wo wir beide viel zu sagen haben, aber es kommt in den Coachings halt häufig vor.
Also die Frage ist auch immer, wie tauscht man sich mit der Familie des anderen sozusagen aus? Ich habe das eben auch manchmal in den Coachings gehabt, dass da ein intensiverer Austausch stattgefunden hat, also dass dann zum Beispiel der Mann mit den Eltern der Frau mehrfach telefoniert hat.
Und über seine Sorgen berichtet hat und so weiter. Und wo man immer ein bisschen aufpassen muss, finde ich, und auch als Paar und deswegen wieder Systemgesetzverletzungen lösen, damit man eben auch solche Dinge in guten Regeln kann, zu klären, was ist denn in Ordnung und was nicht.
Also wer ist denn von wem auch vielleicht der Hauptansprechpartner? Wie ist denn das? Darf du dich bei meinem besten Freund melden und sich mit dem irgendwie über dein Leid austauschen und Fragen stellen? Eigentlich nicht.
Also Dinge, dass man da einmal drüber spricht, was okay ist und was nicht.
Und weil ansonsten passieren natürlich auch nach der Trennung immer weitere Verletzungen. Die beiden Gruppen spalten sich tatsächlich weiter auf.
Und ich habe nachher ein Team Florian, ein Team Ina. Und dann ist das sowieso gelaufen. Dann führt das auch schwer zusammen.
Und man muss danach dann wiederum, wenn man das verändern möchte, so viel gerade rücken. Man muss dann den Leuten die Brillen wieder abnehmen, die sie von dem anderen bekommen haben und so weiter und so weiter.
Also von vornherein das klären und versuchen sauber zu kommunizieren, wie man das haben möchte und sich das gemeinsam vorstellt. Neben den ganzen sonstigen Dingen wie Wohnung, Konten, Verpflichtungen, Versicherungen, was auch immer so ansteht.
Tipp Nummer 4. Selbstbewusstsein stärken und Vertrauen aufbauen. Also du bist genug. Nicht jeder beendet seine Beziehung einfach so. Das ist jetzt vielleicht auch eine spezielle Konstellation gewesen, in die ich erwarte.
Und dann kann man durchaus ja sich mit Dingen befassen wie Persönlichkeitsentwicklung, eigene Ziele finden, für sich nochmal den Sinn im Leben und die eigenen Werte genauer definieren, um da einfach für sich gestärkt wieder nach vorne zu gucken, für sich so seinen eigenen Weg zu finden.
Denn je sicherer ich mir selbst bin auf dem Weg, Sinn im Leben, Werte für mich, Glaubenssätze, wer bin ich, desto eher kann ich natürlich auch eine Partnerin oder einen Partner anziehen.
Und die genau darauf matcht. Je unsicherer das ist, desto schwammiger ziehe ich sozusagen irgendwen an, wo das auch schwammig irgendwie ist.
Tipp Nummer 5. Für Partnersuche öffnen, wenn man natürlich dazu bereit ist. Das wäre jetzt ein allerletzter Schritt. Also mal zu überlegen, was ist mir wichtig in einer Beziehung, wie du schon eben sagtest.
Aber dann auch zu überlegen, wo könnte ich Leute kennenlernen, wo sind die Menschen, die so sind wie ich mir eine Beziehung anbieten.
Aber ich finde, das ist noch ein Schritt, der sollte wirklich mit Abstand betrachtet werden, weil die Schritte davor deutlich wichtiger sind.
Also ich kann ja nur jemanden in mein Leben reinlassen, wenn auch wirklich ein Platz dafür ist.
Weil sonst gebe ich der neuen Person auch keine Chance und starte eigentlich gleich mit einer Verletzung.
Ja, oder nehme auch halt die ganzen unguten Gefühle und Brillen aus der alten Beziehung mit, wenn die nicht gelöst sind.
Und habe dann immer an der einen oder anderen Stelle Sorgen und Unsicherheiten.
Wenn das Verhalten vielleicht ähnlich ist wie in der anderen Beziehung und so weiter.
Deswegen ist es total wichtig, das aufzuarbeiten und zu lösen.
Ja, das waren unsere Tipps zu diesem Thema.
Wenn ihr dazu Fragen habt, schreibt uns doch gerne eine E-Mail an podcast.lebensidealisten.de
Oder wenn ihr uns Feedback geben möchtet, freuen wir uns sehr.
Wir sehen gerade, dass unsere Hörerzahlen immer weiter steigen.
Das freut uns natürlich auch.
Aus unserer Sicht, auf der anderen Seite, ist es auch immer wieder natürlich so, dass man denkt,
so viele Menschen, die anscheinend gerade in ihrer Beziehung ein Thema haben und es ihnen nicht gut geht.
Das sind immer so die zwei Seiten, die man so innerlich hat.
Auf der einen Seite ist es schön, dass so viele Menschen unseren Podcast hören, wir auch gerade viel Feedback bekommen.
Dass das hilft und das nutzen auch viele anscheinend, um sich eine Podcast-Folge gemeinsam anzuhören
und sich dann zusammen hinzusetzen und das zu reflektieren und die eigene Beziehung,
damit eben zu betrachten.
Das ist natürlich schön für uns, dass das so funktioniert und sich auch natürlich fürs Coaching viele bei uns melden.
Ansonsten findet ihr uns noch bei Instagram, auf Facebook, bei Pinterest und den Blog erwähnen wir immer.
Und demnächst werden wir auch bei YouTube ein bisschen aktiver und werden wahrscheinlich neben den Podcast-Folgen,
die wir hochladen, auch mal wieder ein paar Videos starten.
Von daher freuen wir uns, wenn ihr dabei bleibt und bei der nächsten Folge wieder einschaltet.
Bis bald.
Vielen Dank fürs Zuhören. Tschüss.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Eine plötzliche Trennung führt oft zu tiefen Emotionen wie Traurigkeit, Wut und Hilflosigkeit, insbesondere wenn keine klaren Gründe oder frühere Warnsignale bestanden.
Die natürliche Konsequenz, also das Erkennen und Aussprechen von Unzufriedenheiten, ist entscheidend, um eine Trennung nicht als Schockereignis zu erleben, sondern als klare, nachvollziehbare Entwicklung.
Körperliche Symptome wie Magenschmerzen oder Druck auf der Brust können das Gefühl von Verletzung oder Angst verständlich machen und dem anderen Partner ein tieferes Verständnis ermöglichen.
Systemgesetzverletzungen – wie mangelnde Anerkennung von Gefühlen oder Verletzungen – können durch gemeinsame Reflexion und klare Kommunikation im Außen behoben werden, besonders bei Kindern oder gemeinsamen Vermögenswerten.
Ein starker persönlicher Wandel durch Selbstreflexion, Werteorientierung und Selbstbewusstsein ist Voraussetzung für eine gesunde neue Beziehung.
Die Trennung sollte nicht als Schuldfrage verstanden werden, sondern als Chance, klare Grenzen zu definieren und ein bewusstes, respektvolles Miteinander im Außen aufzubauen.
Es ist wichtig, dass beide Partner die Verantwortung für das Muster tragen, das zu der Trennung geführt hat, und nicht nur einer als Schuldner gilt.
Der letzte Schritt, eine neue Partnerschaft zu suchen, sollte nur dann erfolgen, wenn die inneren Verarbeitungen abgeschlossen sind und ein echtes Selbstvertrauen vorhanden ist.
Summary:
Eine plötzliche Trennung ist eine herausfordernde Erfahrung, die tiefere Emotionen wie Traurigkeit, Wut und Hilflosigkeit auslöst, besonders wenn keine klaren Gründe oder frühere Warnsignale bestanden. Die Wichtigkeit von früheren Verständnissen wird durch das Konzept der „natürlichen Konsequenz“ betont: Es ist entscheidend, Unzufriedenheiten zu erkennen und auszusprechen, bevor sie zu einer unumkehrbaren Entscheidung führen. Körperliche Symptome wie Magenschmerzen oder Brustdruck helfen, Gefühle verständlich zu kommunizieren und dem anderen Partner ein tieferes Verständnis zu vermitteln.
Systemgesetzverletzungen, wie die fehlende Anerkennung von Gefühlen, können durch gemeinsame Reflexion und klare Kommunikation im Außen behoben werden – besonders dann, wenn Kinder oder gemeinsame Vermögenswerte betroffen sind. Der individuelle Wandel durch Selbstreflexion, klare Werte und Selbstbewusstsein ist notwendig, um eine gesunde neue Beziehung aufzubauen. Beide Partner müssen die Verantwortung für das Beziehungsmuster tragen, und es sollte nicht nur einer als Schuldner angesehen werden.
Der letzte Schritt, eine neue Partnerschaft zu suchen, erfolgt nur dann, wenn die inneren Verarbeitungen abgeschlossen sind und ein echtes Selbstvertrauen vorhanden ist. Die Folge zeigt, dass Verarbeitung, Anerkennung und klare Kommunikation die Grundlage für eine glückliche und harmonische Zukunft sind.
FAQs
Eine plötzliche Trennung führt zu starken Emotionen wie Traurigkeit, Wut und Hilflosigkeit. Man verliert die Sicherheit im Leben und kann sich nicht klarmachen, warum die Beziehung zu Ende gegangen ist.
Die natürliche Konsequenz bezeichnet, dass ungelöste Unzufriedenheiten sich im Laufe der Zeit steigern und letztlich zu einer Trennung führen. Es ist wichtig, dies frühzeitig zu erkennen und zu kommunizieren, um Verwirrung und Schuldzuweisungen zu vermeiden.
Man kann Angst, Traurigkeit oder Wut durch körperliche Beschreibungen wie Druck auf der Brust oder zittrige Knie veranschaulichen. Das hilft dem anderen Partner, die Emotionen besser zu verstehen und zu empathisieren.
Man kann nicht die Veränderungen in der Beziehung vollständig auf den anderen Partner zurückführen. Eine eigene Selbstreflexion zeigt, ob man wiederholt in ähnliche Muster verfällt und hilft, Verantwortung zu übernehmen.
Die Methode hilft, Ursachen der Trennung gemeinsam zu erkennen und zu verarbeiten. Sie ermöglicht es, Verletzungen anzuerkennen, die Verantwortung zu übernehmen und eine nachhaltige Verbesserung bei der nächsten Beziehung zu planen.
Es ist wichtig, offen und klar mit der Familie des anderen zu kommunizieren, wer welche Rolle spielt und wie der Kontakt zukünftig aussehen soll. Das verhindert Spaltung und verletzende Situationen im Außen.
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