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Trading lernen: Die Charttechnik ist nicht dein Problem | Marktauswahl

25m 40s

Trading lernen: Die Charttechnik ist nicht dein Problem | Marktauswahl

Der Podcast von Philipp Granida kritisiert die übliche Influencer-Strategie im Trading, die Lifestyle-Verkäufe und emotionale Reize betont, anstatt fachliche, strukturierte Inhalte zu liefern. Er betont, dass Trading kein magisches oder flüchtiges Werkzeug ist, sondern ein professionelles Handwerk, das durch strukturierte Analyse und klare Marktbedingungen funktioniert. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Trading-Strategie nur in bestimmten Märkten, Zeitrahmen und Situationen funktioniert, und dass der Versuch, sie universell anzuwenden, zu Fehlern führt. Der Autor weist darauf hin, dass der häufigste Fehler der Trader besteht darin, nach einem Verlust sofort zur nächsten Strategie zu wechseln, was zu einem schlimmen Loop führt. Stattdessen sollte jede Strategie gründlich durchgearbeitet und in verschiedenen Situationen getestet werden, um zu verstehen, wo sie funktioniert und wo nicht. Der wesentliche Punkt ist, dass Trading keine „Gewinnformel“ ist, sondern eine strukturierte Methode, die auf der klaren Analyse von Marktverhalten basiert. Der Podcast unterstreicht, dass die eigentliche Lernwerte in der Struktur und der Verständnis der Marktbedingungen liegen, nicht in die emotionale Attraktivität von Influencer-Content. Ziel ist es, den Hörer mit einer soliden, anwendbaren und nachvollziehbaren Trading-Strategie zu versorgen, die er selbst entwickeln und kontinuierlich anpassen kann.

Transcription

3939 Words, 23969 Characters

German
In dieser Folge erkläre ich dir die Geheimie Strategie, wie es mein Trading Schüler geschafft hat, in nur 2,35 Minuten 144.723 Euro und 77 Cent zu erhandeln. Denkst du ernsthaft, ich komme dir mit so einem Bullshit, herzlich willkommen zu Back to the Trade. Achtung, Trading Inhalte, Verluste sind Teile Systems, bitte beachten die Risikoinweise in den Schon aus. Hallo, lieber Trader und herzlich willkommen zu deinem Trading Podcastkurs zusammen mit mir. Mein Name ist Philipp Granida, ich bin seit 17 Jahren als Trader aktiv und mache das ganze seit 10 Jahren professionell. Und so nen Titel, beziehungsweise so eine Einleitung, beziehungsweise so ein Aufhänger, wirst du von mir niemals hören. Ich muss allerdings eingestehen, dass ich diese 3. Folge schon mal aufgenommen habe und im Nachhinein im Schnitt das ganze meiner Frau gezeigt hatte. Und sie meinte, ich soll das mal lieber nicht publizieren, denn ich muss mich auch hier an meine eigene sehr, sehr schöne Nase fassen. Das war schon ein bisschen zu viel und was geht es eigentlich? Also der Punkt ist, dass ich für mich entschieden habe, dass ich hier in diesem Podcast und allem, was du auch von mir hörst, mich immer auf möglichst qualitativen Content konzentriert. Und ich hoffe, diesen Eindruck hast du auch von mir, das heißt alles, was du von mir siehst und hörst, sollte dich vor allem weiter bringen. Und da drauf möchte ich mich auch konzentrieren. Nur bin ich in der letzten Folge, was heißt in der letzten Folge, eigentlich in dieser Folge, in der letzten Aufnahme, am Thema so ein bisschen vorbei geschramt. Wie kommt's? Ich bin ja jemand, der überhaupt kein Bock auf Social Media hat. Ich muss nochmal betonen, diesen Podcast habe ich deswegen gestartet, weil mein ehemaliger Partner Karsten Kagels meinte, ich soll irgendwie Social Media machen und ich habe eigentlich kein Bock drauf. Aber ich habe jetzt quasi den Podcast genutzt und habe kleine Reels daraus geschnitten und habe die auf Instagram veröffentlicht. Also bitte folgt mir da, damit es nicht ganz so peinlich ist. Und habe mich eben mit diesem Thema Trading beschäftigt und klar im Bereich Podcast habe ich das schon gemacht und hier war ich schon ein bisschen triggered und dann kam Instagram. Holy moly, was für eine Scheiße. Also es ist Wahnsinn, was da unterwegs ist und ich weiß ja, was so das Teilnehmerfeld meines Podcasts ist. Es ist eher in die Richtung 40 vom Altersdurchschnitt und eher Leute, die schon ein bisschen Vorerfahrung haben. Das heißt so vor allem sehr junge Leute, die sprechen nicht wirklich an. Wahrscheinlich weil ich eben nicht solche Titel, wie heute hier tatsächlich durchziehe. Also ihr werdet von mir niemals erleben, dass ich irgendein meiner Teilnehmer hier noch vorne stelle. Erstens will ich das nicht und zweitens würde ich das niemals vor allem meiner Teilnehmer erwarten, dass der sich hier neben mir hockt und erzählt, dass der Ausbildung ist und wie viel Geld das verdient, ist absolut der Bullshit und ja, das gibt's bei mir nicht. Aber in diesem Research rund um dieses Thema Instagram und Reichweite ist es echt ihr der, was einem da vorgeschlagen wird. Und das hat mich tatsächlich vor dieser Aufnahme oder eigentlich bei den letzten Aufnahme so getriggert, dass ich da ein bisschen eskaliert bin. Also ihr werdet hier in dieser Podcastfolge kein Bashing von anderen Influenzen, also ich bin ja von Mikro Influenzer oder irgendwelchen Coaches hören, sondern ich konzentriere mich auf den Content. Das war es eigentlich schon weitestgehend, was ich allerdings dazu sagen möchte, ist folgendes. Was mir aufgefallen ist in meiner Research rund um dieses Thema Reichweite. Es gibt zwei Kategorien, die man tatsächlich in Weiblein und Menlein einordnen kann. Und das ist sehr, sehr spannend, denn beide, egal ob man oder Frau, vermitteln einen gewissen Lifestyle. Das ist nur sehr, sehr unterschiedlich, bei den Damen und natürlich pauschalisiert ich jetzt hier. Es ist oft dieses heiguten Morgen, ich habe mir einen Kaffee gemacht. Jetzt nehme ich meinen Tagebuch und mache ein bisschen Yoga, dann setze ich mich von den Rechner und mache ein bisschen Trading Lifestyle. Und bei den Jungs ist es dann auf der anderen Seite dieses, guck mal, was ich finde, Digicade habe und was ich finde, tolle Uhr habe. Und das kannst du auch erreichen, also dieses finanzielle Freiheitthema. Das ist in beiden Fällen aber absolute Bullshit, warum? Ich bin so lange dabei in dieser Szene und ich bin zwar jetzt kein Riesencoach unter diesen Influencer, wie es so viele andere sind, weil ich das gar nicht sein möchte. Aber ich kenne die Szene sehr, sehr gut, die wenigsten kennen nur mich wirklich und ich kenne die Leute, die wirklich erfolgreich sind und das sind nicht so viele, die wirklich wirklich erfolgreich sind. Und keiner dieser Trader würde oder Trader hin, es gibt sehr, sehr gute Frauen als Trader, möchte ich nochmals betonen, ja. Ich bin sogar der Meinung, dass hier die Frauen uns sogar einen Vorteil haben, uns Männern, weil sie nicht der Fakturgie so stark unterliegen, wie wir Männer. Das ist ein anderes Thema, können wir irgendwann später mal besprechen im Bereich Psychologie. Der Punkt ist nur keiner dieser Trader, der wirklich was drauf hat, würde mit seinem Lifestyle nach vorne gehen. Weil das ein völlig falsches Ansatz der Materie ist, ja. Das wäre das selbe, wenn ich sage, ich bin Schreinermeister und möchte, dass du Schreiner wirst. Ich fahr doch nicht mit dem Porsche durch die Umgebung und sage, schau mal, ich bin Schreiner und ich mach nicht ein Tagebuch, wo ich rein schreibe, heute bin ich gut aufgestanden, die Seege habe ich aber noch nicht gesehen. Ich glaube, ihr versteht, wo es rausläuft. Also sobald darum geht, dass dir ein Lifestyle verkauft wird, wirst du völlig auf den walschen Trichten. Was ich hier auch erwähnen möchte, ist, dass es durchaus 1, 2, 3 gute Kanäle gibt mit Content. Dieser Content ist allerdings trotzdem mit Vorsicht zu genießen. Warum? Dass du Content im Sinne von Mein Weg als Trader oder Trader hin, die einfach das dokumentieren, was sie da gerade machen, was sie lernen, was sie für Rückschläge haben oder was sie für erfolgen haben. Das ist prinzipiell völlig in Ordnung und ich habe das genauso gemacht, ja. Ich habe 2014 schon mit YouTube damals angefangen und alles offen gelegt und war für mich super, super wichtig, weil durch diese Offenlegung es bei mir so war, dass es mir peinlich war, hätte ich quasi große Verluste gemacht. Das ist meine damals schon sehr kleinen Community, es ist fast schon schade, dass sie nicht gewachsen ist, ja. Offenlegend. Also in Bezug auf das ist das sehr, sehr gut. Nur das Problem als Zuschauer oder Zuschauer, dann ist das, dass du von niemanden lernst, die auf diesem Weg ist oder versuchst zu lernen, der auf einem Weg ist. Das heißt zum Beispiel die Rückschläge, diese Person und diese Person wieder rum, wo sie erst mal wieder rausfinden, woanders lag und wie sie es besser macht. Das heißt, du bist bei solchen Content Quellen eigentlich mal hinten dran. Das ist aber prinzipiell eine coole Sache und ich weiß, dass wir Trader ein sehr einsames Hobby und einen einsamen Beruf haben und das ist auch völlig in Ordnung und ich möchte auch diese Person um Gotteswellen nicht ausbremsen, es gibt wirklich ein paar ganz gute Inhalte, die das cool dokumentieren. Aber du musst es richtig einordnen, als ich würde es von der Content Quelle eher als Unterhaltungswert mit ein bisschen inputzen und nicht als Lernen halte. Das ist nicht böse gemeint, sondern es soll ja auch zum einen die Personen Schutz nehmen, die diesen Content publiziert und zum anderen dich und deinen Content Schutz nehmen. Und dann haben wir übrigens ein sehr lustiges Phänomen, wenn du solange dabei wärst wie ich in das Zähne, dann siehst du diese ganzen Trends wie eine Sinuskurve. Es gibt einen Trend, der wieder wahnsinnig spannend ist, das dauert dann ein, zwei Jahre und dann appt das ab, dann kommt das nicht und oft ist es einfach nur ein Abcycling von dem, was ich schon gab. Das in ein aktuelles Beispiel setzen müsste, dann ist es das Volumen Trading und das Smart Money Trading. Volumen Trading war so vor zwei, drei Jahren absolut daheim, appt meiner Meinung nach jetzt ein bisschen ab, was jeder gemacht hat und jetzt kommt wieder dieses Smart Money Thema mit Fair Radio Gaps und keine Ahnung, was wir im Plösen. Das ist halt jetzt momentan der Trend. Genauso ist es eben auch mit Podcast und YouTube und das ist super, super spannend, denn die gleiche Scheiße, was jetzt gerade, wir fällt nichts an, das dazu ein, auf den ganzen Podcast-Plattformen online geht mit Interview mit dem, was habe ich da verdient, ist der gleiche Rots, den es einfach vor Jahren schon auf YouTube gab. Und auf dem Podcast-Formaten liegt, wird es halt anscheinend wieder angeschaut und ja, da schwingt ein bisschen Fluss mit, nicht wegen der Reichweite der anderen Leute, das mir egal, sondern weil ich mich da einordne muss, wenn ich sage, ich bin Trader und nehmst mir jetzt bitte nicht böse, aber irgendeine 18, 19-Jährige, 18-Jährige, 19-Jährige. Das sagt jetzt, ich schmeiße mein Job und in 100 Tagen bin ich Trader und wandere nach Asien aus. Was ist das für ein Rots? Und ich muss mich mit meiner Berufsbezeichnung, die ich professionell mache, für die ich übrigens mehrfach ausgezeichnet wurde, da ein ordnen lassen. Das ist eigentlich das, was ich mir am meisten nervt. Dass ich lieber, wenn ich raus gehe und das ist auch eine Empfehlung, die ich euch gebe, niemanden sage, was ich mache. Jetzt erreicht es aber auch mit dem Frust. Was mir wichtig ist aus dieser doch sehr immer noch eskalierenden Einleitung. Ich stelle mir gerade die Frage, was ihr euch vorstellen müsst, was ich in der ersten Aufzeichnung von mir gegeben habe. Es war dann doch nicht ganz so schlimm. Der wichtigste Punkt aus dem allen ist, dass ihr euch auf gar keinen Fall einen Lifestyle verkaufen lassen soll. Es ist ein Handwerk, das man lernen kann und genau das ist es. Denkt daran, wenn der Schreiner durch die Stadt fährt oder das Sanitärmann mit dem Pursche und Schreit, wie es Sanitärmann, du wirst reich, dann würdest du dir auch denken, was ist mit dem verkehrt. Und genauso ist es hier auch. Es ist ein Job, es ist was, was man professionell machen kann, aber eben nicht so, wie die die ganze Lifestyle-Scheiße verkauft wird. Und jetzt kommen wir zu einer Sache, die brauche ich, um die Überleitung zu schaffen. In diesem ganzen Influenzuniversum gibt es doch mal ganz, ganz viel Contentposts. Diesen Grundlegend nicht schlecht, ja, also es werden thematigen erklärt, Inhalte erklärt, Strategien erklärt. Das ist ganz gut und ich bin mir sicher, wenn vor allem du jetzt gerade der dieses Video hörst, viel auf diesen Social Media-Plattformen unterwegs bist, dass du dir ganz, ganz viel von diesen Inhalten abspielen hast, als Gespeih der Post für später irgendwann. Das Problem mit diesen Inhalten ist nicht der Inhalt als solche, sondern dass es am Ziel vorbeischießt. Denn es geht nicht darum, dass du einen neuen Inhalt lehrenst, eine neue Strategie lehrenst, eine neue Ansicht lehrenst, sondern es geht um ganz, ganz was anderes. Was du hier vor dir hast mit diesen ganzen Instagram-Post und diesen ganzen YouTube-Videos und diesen ganzen PDF, die du vielleicht überall hast, ist in haufen Punkte komplett verteilt. Das bringt dir aber nichts, denn Trading ist vor allem Struktur, die zueinander passt. Und das ist das eigentliche Thema dieser Folge, Struktur beziehungsweise, wann Trading, wann Chartechnik funktioniert. Denn du wirst bei mir hier sehr, sehr, sehr viel Chartechnik lernen. Du bekommst zwar auch grundlegend, Informationen zu den verschiedenen Markt-Eigenschaften, das ist super, super wichtig. Unter anderem, wie sich Märkte zum Beispiel in der aktuellen Situation verhalten oder warum sie sich so verhalten. Also wenn wir uns das Ganze mit dem Iran-Konflikt anschauen, für diejenigen, die das weit später in der Vergangenheit quatsch in der Zukunft hören, da ist es so, wir sind aktuell gerade Anfang April 2026, wir haben eine Waffenruhe in Anführungszeichen im Iran, weil es ja nicht was kommt, vielleicht schauen wir ein paar Monaten zurück auf diese Folge. Und ja, als welchen Glück noch immer. Und die grundlegende Frage ist, warum bewegen sich manche Märkte sehr, sehr stark und manche Märkte nicht? Und aufgrund von welchen Nachrichten gibt es dann Bewegungen und warum nicht? Das sind alles so Sachen, die werde ich mit dir hier durchgehen, diesen Podcast, deswegen lohnt sich auf alle Fälle das abonnieren, das liken dieses Podcasts. Und ich möchte noch mal darauf hinweisen, dass es für diesen Podcast unzählige, weitere kostenlose Inhalte gibt. Du musst nichts anderes tun, als auf Chart.Tech zu gehen, in den kostenlosen Mitgliede bereit, dich zu registrieren. Da gibt es Indikatoren für Free, es gibt Watchlisten für Free, es gibt Strategie-Videos für Free, es gibt jeden möglichen Zeugs und eben vor allem auch das Begleitmaterial zu diesem Podcast. Okay, so, jetzt kommen wir zu diesem Thema, ich weiß, hab ich gerade schon mal gesagt, das Thema ist, wann funktioniert Trading? Also grundlegend, sage ich ja diesen Satz oder diese zwei Phrasen immer zusammen, wann funktioniert Trading, wann funktioniert Chart-Technik? Weil ich halt ein Chart-Techniker bin, das heißt, wenn du jemand wärst, der nur auf News und Nachrichten schaut, müsstest du halt die zweite Phrase ersetzen hinzu, wie gehe ich mit News und Nachrichten um? Das ist aber halt bei mir nicht der Fall, du lernst bei mir Technik, Chart-Technik, Markt-Technik, Price-Action Trading, okay, das was du lernst. So, hier müssen wir uns erstmal überlegen, welchen Markt haben wir vor uns? Und das spielt eine sehr, sehr entscheidende Rolle, das heißt, wenn du dir diesen Instagram-Post in den Kopf ruft, wo er dir irgendeine Strategie zeigt, dann wird alleine das schon nicht funktionieren. Wenn du einen anderen Markt oder anderen Marktbereich handeltst, als der Typ oder diejenigen, die dir das quasi erklärt. Dann haben wir angenommen, der zeigt dir den Trade-Fordx-Markt im 5-Minuten Chart. Dann hast du schon das Problem, wenn du das zum Beispiel überwechseln möchtest, in einen Indicis, dass du eine andere Andelszeit hast, dass du eine andere Volatilität hast, dass du eine andere Preisbewegung hast. Dass die Kerzen anders ausschauen, umso fort. Das heißt, du musst alleine schon aufgrund des Marktwechsels jede Strategie adaptieren. Du musst sie entsprechend anpassen. Und dann müsstest du das zusätzlich noch mal machen in den jeweiligen Time-Frim. Das heißt, wenn du eine Strategie lernst, die zum Beispiel auf dem 5-Minuten Chart passt im Vordx-Markt, heißt das noch lange nicht, dass die Selbststrategie im DAX für Stunden Chart funktioniert. Das ist ganz, ganz wichtig. Das heißt, wir haben schon mal die grundlegende Überlegung, welche Markt, welche Markt Eigenschaft, welche Time-Frame und welche Time-Frame Eigenschaft. Und dann haben wir wiederum im nächsten Schritt die Frage ist, ist es ein in Anführungszeichen normales Marktverhalten? Ja, es ist also ein Markt, der seine Eigenschaft, seine Bewegung folgen kann. Oder haben wir eine Veränderung dieses Verhaltens. Eben zum Beispiel durch News und Nachrichten. News und Nachrichten, das ist ja sich immer so komisch an, ist es irgendwo auch. Ich unterscheide nur. Also News und Nachrichten sind für mich zwei paar Stiefel. Nachrichten sind Wert-Nachrichten. Wert-Nachrichten sind zum Beispiel Bruttoinlandsprodukt, Inflationszahlen, Zinsentscheide. Also irgendwas, was in Wirtschaftskalender steht, Quartalszahlen, was man weiß, wann es ist und man es ablesen kann. Und News sind für mich so kisten, wie, dass wenn Trump jetzt zum Beispiel heute entscheiden würde, nee, ich schick mal wieder ein paar Raketen darüber. Ja, das wäre für uns nicht woher sie war, das ist quasi etwas, was die Markt sofort massiv beeinflussen würde. Und das ist auch die Antwort. Das heißt, hat man eine massive Veränderung der Markt Eigenschaft, dann haben wir hier irgendeinen News von außen, irgendeine Entscheidung von außen, die die Markt Eigenschaft massiv verändert. Ok, das bedeutet, wir müssen hier drauf achten, dass der Markt seine Eigenschaft beibehlt oder halt verändert. Und dann geht das ganze weiter, also abhängig von den vorherigen Entscheidungen, wie viel Risiko gebe ich der Position. Ist alles gut, dann ist das man standard ein Prozent, da hat sich was verändert, dann ist es 0,5 Prozent. Und dann, und das ist so der entscheidende Punkt, wir sind hier immer noch preposition, also vor der Position, kommt der Öffnung und das Wichtigste von allem, das Trade Management. Wir hatten letzte Folge, ja, die Phasen, die neuen Phasen von Selektion, Analyse, Anotevalidierung und so weiter und so fort. Und das ist auch das Kernprinzip an was du dich hältst. So baust du eine jede Strategie auf. Und wenn du bereits eine Strategie hast, dann mache genau das, also sprich entscheide, welche Eigenschaft die Märkte brauchen, damit sie mit deiner Strategie funktionieren. Und das ist die Kernausage. Und ich weiß, das hat sich jetzt so ein bisschen gezogen, aber der Wichtigste Punkt aus dieser Folge ist, dass es bestimmte Märkte, bestimmte Timeframes, bestimmte Situationen gibt, wo unsere Strategie funktioniert. Und es gibt bestimmte Situationen, dazu sie das eben nicht. Und die größten Fehler, die du machen kannst, den meiner Meinung nach zwei. Erstens an der Strategie Knanhardfesthalten, im Sinne von völlig egal, was der Markt macht, völlig egal, welcher Timeframe ich zieh das durch. Das ist ein Fehler, denn eine Strategie beschreibt einfach nur eine Situation, wo das Ganze funktioniert und liegt diese Situation nicht vor, wie es auch nicht funktionieren. Und zweitens, das ist wahrscheinlich die für euch häufiger Diversion, ihr springt zur nächsten Strategie, oder ihr schaut euch den nächsten Instagram Post an, oder die nächste Scenerie, was auch immer. Das ist ebenfalls quatsch, denn wenn ihr diese Strategie springen, anfängt, dann werdet ihr in diesem Prozess, den ihr noch unten gehen sollt, so sollte euch den vorstellen, die Strukturprozess, die ihr noch unten geht. Dann werdet ihr immer nur Bestufe 3-4 kommen und niemals Bestufe 9 runter, ihr werdet immer bis Stufe 3 kommen, dann merken es funktioniert nicht und dann wieder bei Stufe 3 anfangen und wieder bei Stufe 3 anfangen. Das heißt, ihr seid in diesem Loop der Trading Strategien gefangen. Lasst euch eines sagen, wenn ihr eine Strategie habt, oder wenn ihr das Gefühl habt, ihr habt eine Strategie, mit der ihr einigermaßen gut zurechtkommt, dann würde ich euch empfehlen, diese Strategie lieber, bis zum Erbrechen durchzuziehen und besser zu machen, an die Strategie zu wechseln. Es gibt keine Strategie, die besonders erfolgt, oder besonders gut ist, das spielt gar keine Rolle. Ihr müsst nur lernen, wo eure Strategie funktioniert und wo eben nicht. Das ist euer Edge, euer Peak. Okay. Was ich hier noch hinzufügen möchte, ist ein für mich, finde ich, sehr, sehr cooles Beispiel. Wenn ihr euch einen Blackjack-Spieler vorstellt, jemanden der Karten zählt, also etwas, was ich absolut nicht kann, ja. Deswegen ist das Ganze jetzt hier so ein hypothetisches Beispiel. Dann gehe ich davon aus, dass der oder diejenige letztendlich einfach nur abwiegt, wie wahrscheinlich es ist, dass eben eine bestimmte Zahl an Karte kommt, also eine Hohlkarte oder halt keine Hohlkarte, whatever. Das heißt aber noch lange nicht, dass diese Karte auch tatsächlich kommt. So, das würde bedeuten, wenn ich mit Seele oder derjenige, weil ich kann sie ja nicht, ja. Mit Seele, dann heißt das, ihr hatten eine gewisse Wahrscheinlichkeit im Kopf. Das dieses System funktioniert, ja. Würde er jetzt letztendlich nach dem ersten Rückschlag komplett die Strategie wechseln, also was ich, wie man sich das vorstellen kann, einfach den Tisch wechseln und da neu anfangen zu zählen, fängt er immer wieder vor vorne an. Das heißt, diese Wahrscheinlichkeit, das solch ist, verwässert. Oder wenn wir sagen, ihr bleibt bei der Strategie jetzt einfach weiterhin zu setzen, obwohl er sich mehr oder weniger verzählt hat, obwohl er einen Fehler gemacht hat und das ist es. Also, sprich, nicht der Geber ist im Unrecht, ja, also derjenige, der die Karten gibt, das ist in unserem Fall der Markt, sondern das derjenige der zählt ist im Unrecht. Das heißt, du hast dich verzählt. Das heißt, wenn du dich verzählt hast und du bleibst aber einfach dabei, dass du sagst, nö, und die Karte kommt jetzt und die Karte kommt jetzt, dann wirst du aufs Mal fallen. Und genauso ist es, wenn du den Falschmarkt, die falsche Situation hast, den falschen Time from hast und trotzdem drauf behast. Okay? Ich hoffe, dass es mit diesem Beispiel ein bisschen besser wird, also stellt euch diesen Kartenzähler vor. Wenn er sich verzählt hat, dann ist es halt so. Da muss er aufhören, muss von vorne anfangen, aufhören, neuer Markt, neuer Analyse, was auch immer. Nur weil er einmal verliert, endet er nicht seine Strategie, wenn der Tisch heißt, das heißt, der eigentlich seine Strategie funktioniert, nur dieser eine Trade oder dieses eine mal setzen hat, nicht funktioniert. Das kann auch verschiedene Gründe haben. Also nicht immer ist es so, dass ein Trade, wo der Markt wirklich gut ist, der in den Stop läuft oder halt einfach in den Verlust läuft. Deswegen dahin läuft weil die Analyse falsch war, sondern meistens ist es das Management zu viel absichern, zu wenig absichern, Zeichen nicht erkannt. Ich weiß, das war noch mal eine sehr allgemeine Folge. Ich weiß, das ist etwas, was ihr von mir so nicht gewohnt seid. Im Sinne von, es war ja dann doch relativ viel in Anführungszeichen basching. Mir geht es nicht darum, meine Reichweite damit zu erhöhen oder mich auf eine höhere Position zu stellen, sondern mir geht es darum, dass ich es irgendwo schlimm finde, dass viele daraus denken, dass das guter Content ist. Darum geht es mir. Das Wichtige in dieser Folge ist, dass es dir vom Vornherein klar sein muss, wann deine Strategie funktioniert und wann nicht und das deine Strategie vor allem Struktur ist. Keine Sorge, wenn du das heute verstanden hast, aber die einfach diese Schritte fehlen, bleibt einfach dran. Ich bring dir das Stück Stück bei, Ziel dieses Podcastes ist es, dass du am Ende eine Strategie hast und zwar wirklich eine komplette Strategie nicht nur einstige, sondern ein komplettes Setup denken hast, mit dem du an dem Markt gehen kannst. Ich kann nicht garantieren, dass ich dich zum Profit-Trader bringe, aber ich bringe dir auf alle Fälle ein sehr solides Handwerk bei, mit dem du die Nullschafts, sprich nichts mehr verlierst und vielleicht auch die ersten kleinen Gewinne erwirtschaftest, um darauf basierend vielleicht was aufzubauen. Sei es der Vermögensaufbau. Sei es der Nebenjob oder vielleicht irgendwann mal der Vollzeitjob. Alles, was ich möchte, ist, dass du eine solide Basis hast, was Strategie und Inhalt angeht und vor allem auch etwas, was du gerne anhörst. Deshalb würde ich mich sehr freuen, wenn du dieses Podcast Projekt unterstützt. Bewertet mit mindestens 13 bis 15 Sterne. Teile in jemanden, der vielleicht in deiner Bubble ist, in einer Gruppe, wo du sagst, hey, das kann man sich mal anhören, das ist solide und du musst das natürlich auch nicht umsonst machen, denn es gibt auch in dieser Staffel wieder eine Challenge, wenn wir die Tausendbewertungen schaffen, dann baue ich dir zu dem, was du hier lernst bei mir, ein Trading View Tool, was du komplett vor free nutzen kannst. Und wenn du das Ganze in der Zukunft hörst und dich fragst, naja, vielleicht ist da sehr schon verfügbar, dann gibt es den im Mitgliedebereich auf chart.tech. In diesem Sinne wünsche ich dir Happy Trading viel Spaß mit den Folgen, die hier noch auf dich zukommen. Ich freue mich drauf, wenn wir zwei uns wiederhören, in der nächsten Folge von Back to the Trade, mach's gut, dann fülle. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast betont, dass Trading ein Handwerk ist, das gelernt und strukturiert practiziert werden muss, nicht durch Lifestyle-Verkäufe oder Influencer-Propaganda.
  2. Es gibt zwei Kategorien von Influencer-Content
  3. Echte Trading-Content, der Rückschläge, Lernprozesse und Fehler dokumentiert, ist wertvoll, aber als Unterhaltungsfunktion zu verstehen – nicht als Lernquelle für neue Strategien.
  4. Trading funktioniert nur unter bestimmten Marktbedingungen, Zeiten und Rahmenbedingungen; eine Strategie, die in einem Rahmen funktioniert, kann in einem anderen völlig scheitern.
  5. Es ist entscheidend, die Marktstruktur, Zeitrahmen und Verhaltensmuster zu analysieren, bevor eine Strategie angewendet wird.
  6. Der größte Fehler ist, bei Fehlern sofort zur nächsten Strategie oder zu einem neuen Influencer-Post zu wechseln – dies führt zu einem wiederholenden, ineffizienten Loop.
  7. Stattdessen sollte eine Strategie bis zum Erfolg durchgeführt und kritisch überprüft werden, um zu verstehen, wo sie funktioniert und wo nicht.
  8. Der Vergleich mit einem Kartenzähler verdeutlicht, dass ein verzögertes oder unregelmäßiges Handeln zu Verlusten führt – ein Trade kann fehlschlagen, ohne dass die Strategie falsch ist.

Summary:

Der Podcast von Philipp Granida kritisiert die übliche Influencer-Strategie im Trading, die Lifestyle-Verkäufe und emotionale Reize betont, anstatt fachliche, strukturierte Inhalte zu liefern. Er betont, dass Trading kein magisches oder flüchtiges Werkzeug ist, sondern ein professionelles Handwerk, das durch strukturierte Analyse und klare Marktbedingungen funktioniert. Es wird darauf hingewiesen, dass eine Trading-Strategie nur in bestimmten Märkten, Zeitrahmen und Situationen funktioniert, und dass der Versuch, sie universell anzuwenden, zu Fehlern führt.

Der Autor weist darauf hin, dass der häufigste Fehler der Trader besteht darin, nach einem Verlust sofort zur nächsten Strategie zu wechseln, was zu einem schlimmen Loop führt. Stattdessen sollte jede Strategie gründlich durchgearbeitet und in verschiedenen Situationen getestet werden, um zu verstehen, wo sie funktioniert und wo nicht. Der wesentliche Punkt ist, dass Trading keine „Gewinnformel“ ist, sondern eine strukturierte Methode, die auf der klaren Analyse von Marktverhalten basiert.

Der Podcast unterstreicht, dass die eigentliche Lernwerte in der Struktur und der Verständnis der Marktbedingungen liegen, nicht in die emotionale Attraktivität von Influencer-Content. Ziel ist es, den Hörer mit einer soliden, anwendbaren und nachvollziehbaren Trading-Strategie zu versorgen, die er selbst entwickeln und kontinuierlich anpassen kann.

FAQs

Lifestyle-Content wie z.B. ein 'heutiger Morgen mit Kaffee und Trading' ist eine Verkaufsschmähung und vermittelt ein falsches Bild. Es geht nicht um echtes Lernen, sondern um Werbung für ein Leben als Trader, was völlig irreführend ist.

Lifestyle-Content verkauft eine Illusion von Erfolg und zeigt ein lebendiges Alltagsgeschehen, während echter Trading-Content tiefere, strukturierte Inhalte zur Analyse von Märkten, Zeitrahmen und Strategien bietet.

Eine Strategie ist spezifisch auf bestimmte Marktbedingungen, Zeitrahmen und Marktverhalten abgestimmt. Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, funktioniert die Strategie nicht, selbst wenn sie erfolgreich war in anderen Bedingungen.

Marktbedingungen wie Nachrichten, Volatilität oder Preisbewegungen verändern sich. Eine falsche Analyse der Situation führt zu Verlusten, weil die Strategie nicht mehr anwendbar ist.

Man verliert die Struktur des Lernprozesses und fällt in einen Loop, bei dem man nur bis Stufe 3 kommt, ohne die komplette Strategie zu verstehen oder zu meistern, was zu dauerhaften Erfolgsverlusten führt.

Ein Kartenzähler, der nach einem Verlust die Strategie wechselt, verliert an Wahrscheinlichkeit. Genau so bleibt ein Trader, der in falscher Situation bleibt, auch bei falschen Analysen, ohne sich zu verbessern.

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