In der Podcastfolge wird Sophia Fritz' Sachbuch "Toxische Weiblichkeit" besprochen, das sich mit schädlichen Verhaltensmustern von Frauen in patriarchalen Strukturen auseinandersetzt. Anders als bei toxischer Männlichkeit, die oft mit Dominanz und Gewalt verbunden wird, beschreibt Fritz toxische Weiblichkeit als emotionale Manipulation und kalkulierendes Verhalten, das aus einer Notlage oder als Schutzreaktion entsteht. Das Buch unterteilt Frauen in fünf Rollen, wobei besonders die des "guten Mädchens" hervorgehoben wird: Diese Rolle ist darauf konditioniert, stets verständnisvoll und nett zu sein, verlernt dabei jedoch, eigene Bedürfnisse zu erkennen und durchzusetzen. Hinter diesem scheinbar selbstlosen Verhalten verbirgt sich oft Arroganz und die Angst vor Kontrollverlust. Fritz betont, dass Frauen durch solche Muster das Patriarchat unbewusst für eigene Vorteile nutzen können, und plädiert dafür, diese Prägungen anzuerkennen, um neue, emanzipatorische Machtstrukturen zu schaffen. Die Diskussion im Podcast hebt die Originalität dieses Perspektivwechsels hervor, kritisiert aber teilweise die vereinfachte Darstellung von Frauenfreundschaften. Zentrale Botschaft ist, dass erst die Benennung dieser toxischen Züge sie sichtbar und damit veränderbar macht.
Ich glaube, das ist auch was, was mich an dir mit am meisten abfakt. Da, wo Frauen vielleicht verlernt haben zu wollen, haben Männer wirklich verlernt zu fühlen. Ich fand auch sehr spannend, wie sie dann übermerksam reagiert. Das liegt auch daran, dass diese feministische Literatur finde ich an der Realität vorbei geht. Aber was soll ich denn machen, dieser zu zwingendes Scheiß-Buch zu lesen? Oder was? Nur wenn du etwas benennen kannst, machst du sichtbar. Das ist so true, das ist so weh und das ist so lustig. Mengeleximpler. Fälle Literaturpodcast bei El Doradio, mit Lea Holländer und Henryka Uch. Falls ihr euch fragt, ob es auch nicht fiktionale Bücher gibt, die ihr interessieren, die nichts mit Feminismus zu tun haben, dann kann ich euch beruhigen, die Antwort lautet. Nein, es sei denn Feminismus ist auch Fiktion, was eine interessante Frage ist, um die heutige Folge zu beginnen. Und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge Mengeleximpler und im Book of Choice, toxische Weiblichkeit von Sophia Fritz. Herzlich willkommen, mein Name ist Henryka und mir gegenüber sitzt Lea. Wow, von der Anmord wusste ich nix. Respect, starting of straw. Ja, danke. Respekt, wer's selber macht. Vielleicht starten wir noch mal mit einem Werbeblock, haben wir lange nicht gemacht. Es wäre richtig cool, wenn ihr uns hört, dass ihr uns auch auf Spotify folgen würdet. Und eine Bewertung darlässt, da freuen wir uns seit drüber, das hilft uns sehr. Ja. Außerdem ein besonderes herzlich willkommen an alle, die ins gerade live, bei L du hörn. Schön, dass ihr da seid. Und auch nochmal eine kleine Hinweis. Folgt uns gerne bei Instagram, wenn ihr Instagram habt. Denn dort machen wir Fan, Fan, Fan. Fast täglich ist es unfassbar, was da abgeht und wer das verpasst. Ja, es ist wirklich unfassbar, vor allem wie Flarbert es ist. Also folgt mal lieber. Schieß sein und. Ähm, na ja. Na ja, wir sprechen heute über Toxieweblichkeit von Sophia Fritz. Ich muss sagen, von Sophia Fritz hatte ich vorher noch gar nichts gehört. Nee, ich auch nicht. Henrik, wer ist das? Ja, wer Sophia Fritz? Sie ist 26. Ihr debut Roman heißt Steine schmeißen. Ihr zweiter Roman heißt Kork. Sie hat in München Drehbuch studiert, schreibt unter anderem auf, wo die Zeit und die FAZ. Sie ist ausgebildete, massörend und sterbe Begleiterin. Klinkt nach einer Gen-Siebiografie, hab ich mir gedacht. Dann hab ich mir gedacht, Ups. Direkt Schuflade, vielleicht auch Toxieweiblich. Na ja, gucken wir mal. Toxieweiblichkeit ist ihr drittes Bury erstes Sachbuch und es ist letztes Monat erschien. Wir senden also top aktuell. Lea. Bevor wir davor sprechen, worum es geht, möchte ich kurz meinen Beius teilen. Wenn ich hatte, als ich den Titel gelesen habe. Meine erste Reaktion, ich weiß nicht, wie es dir gingen, war nämlich so. Oh. Der Markus Söder in mir war so. Ja, toll. Wieder so ein neuer Begriff. Wie ein neuer Bemindismus begrifft, den wir irgendwie lernen. Das Fehlo-Mehen, was ich mir jetzt hier reinziehen muss. Und mein zweiter Gedanke war auch scheiße. Mein zweiter Gedanke wird toll. Jetzt suchen die Frau wieder, weiß ich, das Problem oder wie. Aber der Unterschied zwischen Markus Söder und mir ist ja. Ich bin abgeschreckt, aber ich leese das auch trotzdem, weil ich meine Meinung nach ändern kann. Lea, worum geht es denn? So viel Fritzer öffnet dieses Buch mit der Beobachtung des Frauen durch so fren Bezeichnungen, wie Furia oder Forze ihre Menschlichkeit verlieren. Weil sie zum Prototyp für Wäblichkeit erklärt werden. Und ihr Ziel schreibt, sie ist eine Begegnung auf Augenhöhe. Ich bin irgendwie so ein bisschen esoterisch formuliert. Also sie schreibt statt den Mansplenner anzuklagen. Will sie hinterfragen, warum man ihm stundenlang zuhört. Da hat als Frau ein Konflikt mit der besten Freundin aus dem Weg zu gehen und Wochen lang Bauschmerzen zu haben. Fragt sie, warum sprechen wir nicht einfach darüber. Und da macht sie toxische Weiblichkeit dran fest, also wo toxische Mählichkeit eben so dominantes Auftreten ist und auch eine gewaltliche Teamierung und so einen Matschoger habe. Da ist toxische Weiblichkeit eher emotionale Manipulationen. Bevor jetzt schon die ersten Abschalten. Sie sagt ganz klar, toxische Weiblichkeit ist nicht tödlich, so schreibt sie es. Und nicht am Festhalten einer Machtposition interessiert. Also anders als toxische Mählichkeit ist toxische Weiblichkeit wirklich mehr so eine Schutzreaktion, so eine Notlösung. Bei Frauen eben irgendwelche Mechanismen entwickeln müssen, um in diesem Patriarchat klarzukommen. Toxische Weiblichkeit ist alles, was kalkulierendes Hinterlistiges verhalten eher ist. Sie spricht auch über physische Gewaltwürzes psychische Gewalt und weibliche Prägung. Also zum Beispiel das emotional übergriffiges Verhalten eher weiblich ist. Weil Frauen im Patriarchat zum Beispiel traditionell eher die Kontrolle über emotionale Bindung haben. Also eine Mutterrolle oder in der Kerarbeit. Was einfach systemisch bedingt ist, ist allerdings viel weniger erforscht. Also der Einfluss von weiblicher Prägungen auf Beziehungen, auf Arbeit, liebe Freundschaften etc. Und sie schreibt auch toxische Weiblichkeit ist eine Performance der Unterordnung hinter der sich doch der Versuch macht und Kontrolle auszüben, verbirgt. Vielleicht muss man das kurz erklären, also Formens einer Unterordnung. Damit meint sie eben dieses Bewusst, die Rolle der fürsoglichen Mutter ergreifen zum Beispiel, die auf so einer Machtherarchie eigentlich dann dem Mann untergeordnet ist. Und aus dieser Unterordnung heraus, dann eben durch emotionale Manipulationen doch noch Macht und Kontrolle bekommen. Und was Katjung gesagt, sie bitten sich verschiedene Begriffe. Beziehungsweise eigentlich macht sie verschiedene Kategorien auf. Also sie teilt Frauen so ein bisschen ein in fünf verschiedene Gruppenmensch oder Gruppenfrau. Und zwar in das gute Mädchen, die Powerfrau, die Mutti, das Opfer und die Bitch. Und sie sagt auch Zital. Der Kapitalismus profitiert von Arbeitsbindchen mit geringem Selbstwert von netten Mädchen, die anderen zu Seite springen. Unabhängigen Powerfrauen fürsoglichen Müttern und kostenlosen Kererbeiterin. Sie fördern die Produktivität, die Konkurrenz, den Konsum. Und ermöglichen es meinen außerdem, an ihren Machtpositionen festzuhalten. Da Frauen, die sich durch selbstverletztem es verhalten, selbst schwächen, weniger Energie für den immanzipatorischen Kampf haben. Sie sagt eben auch, oder das ist der Grund, warum sie dieses Buch geschrieben hat, dass wir anerkennen müssen, dass wir nicht gleichberechtigt sind. Und dann konsequent damit umgehen müssen und eben selber erst mal hinterfragen müssen. Was für eine Prägung, weil die Prägung wir haben und in uns tragen, welche Miso-Günen-Züge wir haben als Frauen, die es uns auch irgendwie nicht ermöglichen, uns Macht zu nehmen. Also nicht unbedingt Macht, jemandem wegzunehmen, sondern neue Macht zu schaffen, die nur uns gehört sozusagen. Das war das erste Mal seit lange, dass ich in feministischen Debatten gelesen habe, dass jemand Frauen in eine Täterrolle rückt. Und ganz bewusst sagt, wir Frauen haben auch toxische Züge und wir nutzen das Patriarchat und Männer in gewisser Weise zu unserem Vorteil. Und ich habe wirklich eigentlich noch nie in Buch gelesen, was sich so weit aus dieser Perspektive herauswagt, dass Frauen in erster Linie Opfer sind. Ja, aber sie geht ja, also ich finde, dass sie immer eher von Menschen ausgeht, als so sehr steif, nur von der Frau. Und ich habe jetzt, als das Buch rausgekommen ist, von ein Interview von ihr gesehen oder so ein Video von ihr gesehen, wo sie erklärte, warum es das Buch geschrieben hat. Und sie meinte, dass eben dieser Begriff, dieser Trigger, Begriff, toxische Männlichkeit und man so bekannt ist und so in aller Munde und dass wir damit so krass labeln. Und sie zitiert jemanden, der sagt, viel Minismus ist eigentlich ein Rotterfinden für etwas, was wir vorher nicht beschreiben konnten. Und genau das, was wir sie eben ganzheitlich machen und eben auch diese toxische Weiblichkeit und diese weibliche Prägung benennen. Denn nur wenn du etwas benennen kannst, machst du sichtbar. Sprechen wir mal über das erste, das gute Mädchen, die erste Kategorie, ey, wirklich. Ja, ich konnte nicht mehr, ich habe dieses Buch gelesen und ich muss das wirklich richtig häufig in diesem Kapitel weglegen und habe an jemand gestartet. Weil ich bin ein gutes Mädchen, Henryke und ich bin es richtig scheiße. Weißt du noch, wie ich das gesagt habe bei Passmann mit dem Pick-Me-Girl? Ja. Die Rolle des guten Mädchens ist ja sehr ähnlich zum Pick-Me-Girl. Aber als ich das gelesen habe, fand es auch echt. Ich glaube, sie ist auch extra an den Anfang gepackt, weil ich glaube, das ist so die weit verbreiteteste Rolle auch. Also ich glaube, dass die meisten sich damit auch sehr identifizieren können, sie jetzt auch wirklich wahnsinnig gut beschrieben. Sie schreibt, das gute Mädchen verfügt über viel intuitives Wissen. Es bewegt sich leicht physig und selbstverständlich durch soziale Räume. Aber gewinnen wird es im patriarchalen System nicht. Denn es geht gar nicht erst an den Staat, sondern feuert nur begeistert von der Außenlinie an. Ja, sie schreibt, dass das gute Mädchen immer darauf konditioniert ist, verständnisvoll zu sein und nett oder aufmerksam. Und dass man so dann Stück für Stück lernt, die Emotionen anderer Leute zu lesen. Und irgendwann kannst du das nicht mehr abstellen und kannst gar nicht mehr dadurch das Frauen oder Mädchen dann eben auch lernen, auf diese Emotionen anderen zu reagieren. Kannst du ohne diese Konditionierung gar nicht mehr, gar nicht mehr sein, das kannst du gar nicht mehr von einem Charakter trennen. Man ist immer so krass drauf gedrill zu spüren, was jemand anders braucht, dass man sich dem unterordnet. Und so sein eigenes Wesen unbewusst auf den Gefallen des Gegenübers richtet. Ja, aber sie geht ja noch ein Schritt weiter und das ist genau das spannende. Sie bleibt nicht da stehen bei dieser Beobachtung, sondern sie sagt, dass es ja auch wiederum eine Macht in der Hand hat, dass man Situationen lesen kann. Denn man kann Situationen so für sich nutzen und Situationen kontrollieren und manipulieren, indem man einfach Menschen lesen kann. Genau weiß, wie man Situationen so drehen kann, dass sie den Ausgang nehmen, den man möchte. Es klingt sehr nach manifestieren und ist so drehen. Aber es ist true. Ich glaube, es wissen auch sehr viele unserer erweiblichen Zuhörerinnen, wissen jetzt schon worüber wir sprechen. Ja, sie spricht über Situationen, in denen sie bei Männern, bei ihren Partnern, einfach die gesamte Situation lesen konnte und wusste, wie er reagieren wird oder wie er sich gerade fühlt. Oder gedacht hat, sie wüsste, und so ganze Verhalten verändert hat. Das ist ein Absatz, den Henryke mir auch geschickt hat. Sie schreibt man, analysiert das Verhalten mit Freundinnen, wo das fand ich auch wichtig. Das finde ich, ist das krasseste Zitat. So krank. Dass man in den Situationen konkret sich eben dem Partner unterordnet, nur um dann später mit Freundinnen des Verhalten von ihm zu analysieren und ihm dann mit psychotherapeutischen Diagnosen so um die Ecke zu kommen. Um die Ecke zu kommen, die ihm vermitteln, dass man seine Gefühle viel besser versteht, dass er selbst. Ja, aber gleichzeitig ja auch sich dann wiederum erhebt und er möchte wirklich diese eine Stelle, wo sie meint, ja. Und dann wollen wir wieder hinterher hinten rum Kontrolle, also Frauen, Kontrolle. Bei einer Situation bekommen, in der wir uns eigentlich unrechtlich fühlen und in der wir eigentlich wohl der Rabel hätten sein müssen oder sollen. Und sagen müssen so und so fühle ich mich. Ich habe das Gefühl, du bist emotional nicht zugänglich oder du bist abweisen. Du bist gestresst. Ich brauche eigentlich mehr Aufmerksamkeit von dir anstatt das zu sagen und zuzugeben und ja irgendwie, ja, sich wohl den Rabel zu zeigen, sagt man stattdessen nichts und analysiert es dann stundenlang mit Freundinnen und kommt dann so wieder mit so einer fertigen Analyse und mit so einer fertigen Diagnose und sagt so und so ist es doch. Und du kurz leben so eine Gefühle von vor die Füße und das fand ich übrigens auch mega spannend, dass sie so, dass da drunter eigentlich die Angst vor Kontrollverlust liegt. Also dass das gute Mädchen so sehr davon überzeugt ist, nicht liebenswert zu sein, dass es sich jemand anderen gar nicht aufbühren möchte. Sie schreibt dann auch einen ganzen Teil zum Thema "Gute Mädchen wollen nichts" und das fand ich, also Boah. Sie wollen nichts, das weiß ich gar nicht mehr. Ja, sie hat geschrieben, dass gute Mädchen wiegt wenig ist wenig, braucht wenig, erwartet wenig und das gute Mädchen lernt dann eben nichts zu wollen. Sie schreibt die Antwort, liegt in einem kulturellen Verbot des weiblichen Hunger, dass gute Mädchen sollen nichts wollen, wir wollen gewollt werden. Also dadurch, dass du die ganze Zeit zurücksteckst, verlernst du deinen eigenen Körper zu lesen und sie mündst das dann auf Konsens runter, also Konsent, dass Männer nicht nur lernen müssen, erlaubnis einzuholen, sondern dass Frauen lernen müssen, nicht immer auf Erlaubnis von anderen zu warten. Und da hab ich wirklich, ich hab das in die Asicht des Gelesen hab, dachte ich so ja, fuck ey, stimmt, ich habe verlernt, ich habe einfach verlernt zu wollen, ich weiß eigentlich immer, wann mein Gegenüber was erwartet und wie ich darauf reagieren kann. Aber wenn ich selber entscheiden muss in Situationen verfalle ich richtig häufig in so ein Freeze-Modus, weil ich gar nicht sagen kann, ob ich irgendwas will oder nicht. Ja, ja, das stimmt so, bist du. Ja, wirklich. So krass. Ich hab nicht so, ich hab aber, ich finde, das ist auch was, was man lernen muss. Und es gab auf jeden Fall eine Zeit, wo ich das nicht wusste und wo ich das wieder aktiv lernen musste zu wissen, was ich möchte und nicht nur darüber nachzudenken, was ich wollen müsste. Ich finde, das unterscheidet sich auch sehr so von Situation zu Situationen und auch von Mental State vielleicht. Ich hab mir gedacht, dass viele das vielleicht unter Empathie verbuchen würden, so dieses, ja, aber ich bin einfach zu vorkommend, aber das Interessante ist ja, dahinter steckt ja nicht, dass man selbstlos ist, sondern eigentlich pure Aroganz, weil ich meinem Gegenüber nicht zu traue, ohne meine Bestätigung klarzukommen. Ja, weil ich ein Access Monster geht später auch noch mal darum. Ich hab mich immer wieder gefragt, was ist der Unterschied zum Pick-Me-Girl. Ich finde aber also von so viel Passmann diese Definition, über die wir in der ersten Folge beritete haben, falls das irgendwie verpasst haben sollte. So vier Fritz führt das Ganze noch mal ein bisschen weiter in dieses negativ toxische. Sie erzählt nämlich davon, wie sie in der Beziehung an, was der andere braucht, positiv oder negativ. Sie weiß nämlich auch, wann sie ihn ignorieren muss, indipendent und cool sein muss und abgeklärt um ihn wiederum zurück zu bekommen. Und da haben wir eben dieses Berechnen. Ich kann mich nur an dieser Situation erinnern, wo sie vor über einem bananen Schluss gemacht wurde mit ihr. Und er meint irgendwie, dass sie zunett gewesen ist und dann sagt sich, zeig dir gleich mal, was nett ist. Das habe ich dann auch gemacht und immer drei Stunden dazu gehört, wie er über die Frau redet hier eigentlich nicht. Weil sie selbst nicht schafft, einfach aufzustehen und zu gehen. Auch da wieder dieser Aroganz, man rechnet nicht damit, dass das gegenüber selbst in der Situation, wo mit mir Schluss gemacht wird. Damit klar kommen, wenn ich jetzt scheiße, ja genau. Sie schreibt, damals kam ich gar nicht auf die Idee, der Angst vor Kontrollverlust aufrichtig ein Gegenzurecken, in dem ich mich wohnen habe, zeigt und meine Sorgen ansprach. Ja, eigentlich liegt darin wirklich die Angst, verletzt und nicht geliebt zu werden. Sie schreibt doch über Frauenfreundschaften. Sie beschreibt sehr eintringlich und sehr detailliert, was sie an Frauenfreundschaften abfakt. Also sie nennt das Kapitel "I Feel You". Also ist auch wirklich gut getitet. Und sie geht heute mit Solidarität, weil es halt echt da Solidarität ist. Also ist man lieber lacht und relatet, statt ehrlich zu sein. Und das Frauen sich gegenseitig verhetscheln und immer so sagen, nie hartstimmend oder immer halt relatend oder immer "I Feel You" statt. Statt auch mal zu sagen, sehe ich nicht so, oder finde ich irgendwie schwierig. Ich habe wirklich das gelesen und dachte, nee, bei mir ist es nicht so. Ich bin sehr glücklich, dass es nicht so ist. Mehr letztens erst eine Freundin ganz vorsichtig gesagt, misst du da nicht vielleicht mit zweierlei Maß? Und hat mir wirklich, dass du sehr empathisch vorgeworfen und ich musste halt dann sagen, ja, tu ich, du hast recht. Und ich glaube, so in so viel Fritzaufassung von Frauenfreundschaft würde es so was nicht geben. Also das fand ich wirklich sehr spannend und da muss ich sein, da konnte ich tatsächlich aber nicht so gut relayten. Und ich finde, das ist auch komplexer, als sie es dargestellt hat, weil es gibt einfach so viele unterschiedliche Arten von Beziehungen zu Frauen. Manchmal hat man auch nur Bekannte oder Menschen, mit denen man jetzt nicht so mega gut befreundet ist. Und da wird man sich nicht hinsetzen und die sofort mal mit ihrem toxischen Freund irgendwie konfrontieren und sagen, ja, das finde ich aber richtig problematisch oder so. Weil, weil ich mir dann auch denke, das ist nicht mein Recht. Es geht natürlich vor allen Dingen um enge Freundschaften, glaube ich. Es geht ja auch viel darum, dass man Konfrontation einfach vermeidet und sagt, ich möchte mich nicht streiten, ich möchte nicht. Ich will keine Disharmonie und dass sie eben sagt, dass es Freundschaften gibt, diese auslaufen, einfach weiß Dinge gibt, die nicht mehr so harmonisch sind. Und dass man aber sich auch nicht traut, das anzusprechen und zu sagen, so ist es. Und dann denke ich mir, warum ansprechen, also mit welchem Ziel, was will man, dass man das dann noch rettelt. Sollten wir eher dann nach Streben Beziehungen zu haben, wo es auch Reibung gibt. Ich verstehe ihren Punkt da nicht so ganz, weil ich hab auf jeden Fall auch Freundinnen oder Ex-Freundinnen, bei denen ich weiß, dass ich nicht ehrlich sein kann, weil die das zu verletzend finden würden. Und dass sie da man nicht umgehen könnten und dass ich dann lieber nicht sage und die vor meiner Meinung beschütze und das auch ein bisschen fanny, weil jetzt wo ich das sage, fällt mir auf, dass das genau das ist, was sie ja auch sagt, dass man verhalten, antizipiert und der anderen Person nicht zu traut, damit umgehen zu können. Ich glaube, sie will vor allem, dass das nicht einfach so passiert, also dass man nicht Freundschaften, die eigentlich wie einem Gut tun und die man auch eigentlich noch in seinem Leben haben möchte, dass man die nicht einfach aus Angst vor Konfrontation auslaufen lässt. Aber ich finde, du hast recht, es gibt schon auch einfach Gründe, warum man aus manchen Freundschaften rauswächst und das ist auch in Ordnung. Ja, leh, wollen wir einfach auch kurz mal die anderen Rollen einmal anreißen, denn das macht so viel Spaß, zeige ich dann über die Mutti und übergeben und geben. Übrigens, kannst du dieses Konzept vom Wheel of Consent? Ich nehme nicht, ich finde es super spannend. Sie sagt, dass es ihre Analyse-Metode für Situationen, wann nehme ich, obwohl ich vorgebe, zu geben und umgekehrt. Sie ist ja massören und sie hat irgendwie einen Freund, der auch masser ist und irgendwie waren die zusammen, irgendwie haben die Fernsehen geguckt oder so. Und er hat gesagt, kann nicht dich massieren um ein paar neue Griffe zu üben. Und sie hat gesagt, kannst du machen, wenn dein Hintergedanke quasi dann motiv ist, dass du wirklich für dich zu üben willst, aber nicht, wenn du mir in die Fallen tun willst und nicht massieren möchtest, und dann enttäuscht bist, weil ich einfach weiter Fernsehen gucke und ich gerade eigentlich kein Bock hab. Und das kann man jetzt klein, klein nennen und kann man sagen, ja, Alter, wie verklausel dir wollen wir eigentlich unsere Kommunikation und unsere Fernsehsituation gestalten. Aber man, das ist jetzt nur ein Beispiel, damit man nur versteht, was es ist, sondern man kann das wirklich auf alles übertragen. Und ich finde, weil dieser Mutti-Sache redet sie ja auch darüber, oder über so eine Serie, wo es eine Mutter gibt, die sehr viel gibt, die kocht und macht und tut und aber eigentlich immer aggressiv ist und immer erwartet, dass die einen dankbar sind und allen schlechtes Gefühl gibt. Und dann fühlt sich das nehmen der anderen eben immer schlecht an, auch für die anderen Person und es ist eine ganz vergiftete Atmosphäre in dieser Serie. Ich fand auch sehr spannend, wie sie dann über Merkel redet und Merkel eben eine Frau war die fucking Bundeskanzlerin war und von allen Mutti genannt wurde. Ja, eine wie bescheuert. Also bei mir ist es auch so im Kopf einfach drin, dass ich das überhaupt nicht mehr problematisiere oder wenig problematisiere. Aber sie beschreibt ja diese Mechanismen dahinter, also dass einfach Männer nicht damit klarkam, dass diese Frau plötzlich sehr sehr viel macht und auch mehr macht als sie hat und die dann einfach in so eine Mutti-Rolle gezwängt haben und die damit so vernichtlicht haben, das ist ja auch das, womit diese Frau im Ausland also ziiert wird. Und dann hatte man da diese Mama Merkel. Das ist schon ein Wort, finde ich, ist eine Karikatur. Ja, also finde ich super spannend, aber ich glaube das wird dazu weit, für das so ein paar lange auszuführen. Wir können vielleicht so ein nächsten Roller einmal dem Opfer. Wir können auch vorher zur Power-Frau, die haben ja die Power-Frau überschwungen, okay, sorry. Boah, die gute Mädchen, die Power-Frau waren die beiden Kapitel, die mich am meisten zerstört haben. Also zerstört? Kein Scheiß, sie startet das Kapitel mit der Beobachtung, dass sie irgendwie in München ist oder so. Und nach vorne eine Sprachnachricht schickt, wo sie sagt, ja, ich bin heute hier im Orgen da, nächste Woche hier und irgendwie erklärt, wie stressig ihr Leben ist. Und das sieht das dann absteckt und dann merkt, dass sie sich ständig bei anderen für ihren Stress entschuldigt und sagt, ja, es ist gerade irgendwie stressig und den Stress aber eigentlich gar nicht los werden will. Und ich habe wirklich gemerkt, ich verstecke sehr lange. Sprachnachrichten mit dem Auto und, ja, gerade ist ein bisschen viel bei mir. Nur, dass dieses gerade einfach immer ist. Das ist ein Dauerzustand und schlecht, das ist auch unterschiedlich unser großer Konfliktpunkt. Also nicht unbedingt so, dass wir uns dann darüber streiten, aber es ist das, worüber ich mir bei dir am meisten Sorgen mache, das weißt du auch. Ja, die tue ich mir bei dir doch auch. Ja, bei mir auch, aber ich finde bei dir ist es nochmal etwas anderes ausmaß. Es ist vielleicht auch kacke sich, dass sie noch ein Herz zu schieben und wir haben einen Stress und was ist dann problematischsten. Aber ich würde sagen, dass du, vielleicht ist es auch so ein bisschen, okay, jetzt jetzt ein bisschen lieb, aber vielleicht ist es auch ein bisschen meine Erfahrung damit. Das ist bei mir schon mal extrem gekrashed ist und bei dir nicht, und ich wünsche dir es nicht. Also du laufst relativ unbehällig in die Katastrophe, weil du eigentlich warst. Ja, du siehst, dass wie so ein Auto und Fall, du siehst die ganze Zeit, wie ich das so draufzufallen hab, die Leidplanker und du denkst, wie so auch man ist. Ja, meine Sorgen ist halt irgendwann, dass du mir nicht mehr erzählst, wenn du neue Projekte anfängst oder noch was Neues machst. Weil du weißt, dass ich das Login nicht gut finde, weil ich nämlich. Nein. Also du hast dann Tausendprojekte und fängst da noch was an und das auch euch glaub in dem Verein möchte ich jetzt auch noch bald reden. Und ich sitz irgendwo nicht mehr aller, ich sitz nicht eher ernst, oder? Weil also ich glaube, was für uns normal ist und das merke ich auch immer erst in der Konfrontation mit Menschen, die mich neu kennen lernen oder Menschen die einfach nicht so sind wie ich oder wie wir. Wir sind einfach auch was, das angeht sehr ähnlich. Wenn Leute mir spiegeln, wie krank das ist, wie fühle ich mache und ich sage das nicht, um damit anzugeben. Und es ist auch mit diesem Podcast so, dass uns sehr viele Menschen spiegeln, dass sie das krass finden, dass wir das machen und wir sehr oft die Frage bekommen, ist das nicht voll viel Arbeit. Und ja, es ist sehr viel Arbeit und das sagen wir hier nicht so viel und nicht so oft. Es ist sehr sehr viel Arbeit und wir machen das alles nebenbei und wie auch immer, ich möchte das jetzt gar nicht so lange ausführen. Ich habe sehr oft das Gefühl, dass du mein Korrektiv bist und allein deswegen, ich den nicht aufhören werde über Projekte zu erzählen und die die Ohren von zu holen. Weil du ganz oft dann so sehr nüchterne Fragen stellst. Du bist so der neutrale Blick von außen, der manchmal so ankloppt und sagt, meinst du nicht, ist ein bisschen dumm. Ja, also ich verstehe ja auch immer, dass das geil ist, was du vorher hast. Und ich meine, ich habe das ja selber auch, dass ich dann in so einer Euphoriefalle mit dem Gebau richtig, geiles Projekt lasse man filmen. Ja, du hast auch genau, du hast es auch richtig oft wie oft schreibst, du mir nach irgendwelche Ideen, die du warst. Ja, bei mir kommt es immer nachts, aber das Problem ist, also nicht das Problem. Das gute ist daran, dass ich das nachts habe, in einem Moment von kompletter Crazyness und man ist dann nicht mehr ja, nee, lasse mal lassen. Und du hast es halt den ganzen Tag über und du machst es dann wirklich. Also du ziehst dann halt auch durch und schlefs halt einfach nicht mehr und schneide es dann noch nachts. Oder so, obwohl ich vielleicht eher die nachts schneide. Egal, also du musst dich jetzt gar nicht so raus reden, Freulein. Du hast genau die gleiche Nischruß. Ja und es ist nämlich jetzt die große Frage, warum ist das so, weil. Sie sagt, das ist ein Frauendingen und das ist es clearly not, weil wie viele Männer sind arbeitssüchtig. Ich frage mich da, da wie da, das ist wie bei Pick Me Girls. Was ist menschlich und was ist weiblich und was ist Charakter. Also ich weiß noch, dass ich schon in der Schule so war und du ja auch, dass ich bloß nicht irgendwas machen will. Das ist gleich meine größte Angst, dass ich irgendwas mache, was mir kein Spaß macht. Ja und deshalb arbeite ich lieber dagegen an. Manchmal, wenn ich mit Menschen zusammen bin, die überhaupt nicht die gleichen Ambitionen haben, wie ich. Denn mich fast geschockt. Das ist mein Korrektiv. Da habe ich mir das Gefühl, warum mache ich das eigentlich? Und ich habe auch das Gefühl, wenn ich mittlerweile, wenn ich freie Tage habe und ich weiß, dass es bei dir ganz genau so ist, da kriege ich richtig Probleme. Also da bin ich richtig, das Gefühl, sich nichts nützt, sich zu fühlen oder irgendwie kein Plan zu haben. Ich kann so schlecht schüllen, das ist richtig große Probleme. Ja, sie schreibt, mein Stress ist rotine. Es stimmt nicht, dass ich ihn los werden will, der Stress und ich, wir sind ein Team, er schützt mich vor allem Gefühl, der Ohn macht. Und sobald man dann mal kurz frei hat und nichts ultra dringend ist, wird man so richtig hibbelig. Bei dir ist es immer so, wenn er im Mester fähre, man fühlt sich uns zu nähen. Ja, ich suche mir irgendwelche anderen kreativen Sachen. Ich fange an zu nähen, ich fange an zu sticken, zu stricken, irgendwelche Handarbeitsachen, irgendwelche Projekte, dass ich nur ja nichts mache. Sie schreibt das auch irgendwo. Die Powerfrau kennt keine Entspannung, nur Erschöpfung. Ja, genau. Und Powerfrau ist ja auch nicht nur bezogen auf die Arbeitswelt. Könnt ihr so, als wäre das so ein Arbeitsding. Eigentlich ist die Powerfrau ja das gute Mädchen 2.0. Ja, das gute Mädchen, das Erwachsen geworden ist. Und es bezieht sich auf jeden Lebensbereich. Also, dass sie einfach alles durchgeplant und durchgetackt hat. Und damit über alles die Kontrolle hat vor allem über sich. Und sie hat auch irgendwie geschrieben, dass sie eher Freundinnen absagen würde oder irgendwie ihrer Mietheim oder im Sport. Wenn sie eine bestimmte Deadline dann dadurch verpassen würde. Ich denk mir so, hey, ja, normal ist doch klar. Also, ich habe das Problem erstmal gar nicht gesehen. Sie schreibt, dass die Powerfrau einfach nur die Kompensation des guten Mädchens ist mit dem Patriarchat umzugehen. Immer noch würde das gute Mädchen denken, dass es nichts wert ist und keine Zeit. Und auch eigentlich keine Liebe verdient hat. Und jetzt macht die Powerfrau das aber unter dem Deckmantel unabhängig zu sein und niemanden zu brauchen. Also, da wird das gute Mädchen sich nicht traut, hungrig zu sein, schreibt sie oder irgendwie was zu wollen oder auch gar nichts wollen kann. Will die Powerfrau, aber nur wenn sie dafür niemand anderen braucht. Also, sie hat so perfekte Kontrolle über ihren Körper, über ihre Emotionen, über alle um sich herum. Das ist eigentlich wirklich sehr traurig und auch sehr einsam. Es gibt dann auch die beiden letzten Kategorien einmal das Opfer und die Bitch. Opfer finde ich, ich glaube das muss ich noch mal lesen, weil das ist auch sehr komplex und das habe ich nicht so ganz gecheckt komplett glaube ich. Aber auf jeden Fall gibt es dieses eine Zitat, wir haben so viel Angst als Opfer gesehen zu werden, dass wir Opfer bleiben und damit auch keine Stütze für Menschen sind. Unsere Kinder, Eltern, Partnerinnen und Nachbar*innen. Am Ende geht es in diesem Buch, finde ich um das, warum es auch ein Feminismus geht, nämlich, wie wir alle besser miteinander leben können und wie wir dahin kommen. Sie meint eben, dass wir, dass es diese Feminismus, dass Frauen diese Opferrolle einnehmen, die irgendwie bequem ist, die uns aber eigentlich dahin verhindert, wirklich uns wohl eine Rabel zu machen und wirklich ein Opfer zu sein, indem wir ehrlich sind. Ich merke richtig, wie das in mir so eine Trotzreaktion hervorgerufen hat, teilweise so beim Lesen. Hab ich mich selber erwischt, wie ich so dachte, ja und, das darf ich ja wohl dürfen. So richtig, wie man selber einfach diese Opferrolle, wenn man sich mit Feminismus beschäftigt, so sehr verinnerlicht hat, dass man das ließ uns sich denkt, ja, aber ich bin doch hier das Opfer. Ich werde ja dann wohl meine, meine emotionale Überlegenheit ausspielen dürfen. Wirklich, ich hatte das nicht. Ich habe eher, ich finde das sehr oft sehr müde sich, mit solchen Sachen aus und auszusetzen. Ich resigniere dann eher. Also, sowohl wenn Frauen das Opfer sind, als auch wenn mir dann gesagt wird, ja, das sind das und da hier weibliche Prägungen und außerdem paye zu dich da und da ja auch falsch. Und ich weiß, dass das nicht so beschrieben ist mit dieser Intention und das ist nichts anklagen, das hat es ja auch, sondern einfach was feststellen ist. Aber was ist trotzdem anstrengend? Ich finde es deswegen aber auch gerade so wichtig, dass es solche Bücher wie toxische Wahrlichkeit gibt, denn wenn du Feminismus nur als Frau aus so einer Opferrolle denkst, dann kommst du ganz schnell finde ich in diese Resignation, dass Dinge dir passieren. Und dieses Buch hat mich jetzt schon irgendwie dazu gebracht, mich bewusst einfach in so eine Täterperspektive zu rücken, dass auch ich Dinge tue, die dem Patriarchat irgendwie gut tun, sagen wir es mal so. Aber es stimmt schon, ich finde dieses Buch, ich habe mich wirklich ab der Hälfte, habe mich mich gefragt, was soll es mir sagen, weil es reflektiert irgendwie endlos und es führt eigentlich dazu, das kritisiert so viel Fritz. Dass Frauen vor allem dazu erzogen werden, im Innen zu sein, also Frauen werden zum fühlenden Sein erzogen und Männer zum Handeln oder so. Und ich habe mir bei diesem Buch gedacht, er führt dazu, dass ich noch mehr im Innenbind als im Außen. Ich zweife jetzt dran, denn wie wird mein Charakter überhaupt individuell ist? Ja, das ist auch meine Probleme. Ja, es ist halt irgendwie alles schlimmer gemacht, also es ist ja nicht schlimm, aber dieses Buch konfrontiert mich halt irgendwie immer wieder damit, wie sehr ich dann in allen Lebenslagen. Obva des Patriarchats bin und natürlich auch Täter in diesem Patriarchat, wenn das komplett noch dazu, aber das ist einfach sehr ermüdend. Weißt du, was ich toxisch finde, wie ich versuche, feministische Wissen an mein Umfeld weiterzugeben, besonders an nie Menschen, von denen ich weiß, dass ich niemals damit aus einer Seite werden. Und wie ich dann diese Menschen auch gleichzeitig dafür judge, dass ich es nicht tun, weil ich es so wichtig ansehe und frustriert darüber bin, dass ich sie sehen. Ich glaube, so muss ich Klimaaktive, es muss anfühlen. Wenn ich so was lese, dann finde ich es so wichtig, so gesellschaftlich wichtig, dass sich jeder damit ausländersetzt. Und sobald ich das Buch weglege, ist es wieder so vergessen und verdrengt. Und ich bin dann wieder in so mein sozialen Situation und denke, oder ich denke mir gar nichts mehr, ich hinterfrag gar nicht mehr, wie ich mich verhalte. Es ist immer immer so nur in diesem Moment, wo ich das lese und diesen Realisationsprozess habe. Das liegt auch daran, dass diese feministische Literatur finde ich einfach oft an der Realität vorbeigeht. Ich habe das Gefühl, es gibt so zwei verschiedene Arten von Feminismus, den im Internet und in solchen Büchern und den im echten Leben. Und deswegen finde ich solche Bücher auch einfach sehr interessant, klar, aber auch sehr frustrieren. Weil die Frauen in meinem Alltag nicht täglich über ihre Bedeutung als Partnerin und Freundin und über die Beziehung ihrer Mutter nachdenken. Und das sind ja schon Frauen, die sich mit Feminismus beschäftigen. Was ist denn mit dem Rest? Also es ist so ein schwachsinniger Diskurs, was nicht heißt, dass er nicht da sein darf. Aber wenn er nur innerhalb dieser Feminismus-Babel stattfindet, dann kommen wir in so ein Confirmation-Beyes. Und dann bringt es halt keine mehr was und dann kalten sich irgendwie Frauen im Internet über toxische Weiblichkeit und Intersektionalität an. Und im echten Leben werde ich gefragt, ob das denn wirklich so ist, dass Frauen noch weniger verdienen als Männer. Und Intersektionalität ist ein Begriff, den keiner kennt. Ja, das ist das, was ich meine mit dieser Mütung, das ich mir denke toll, ich setze mich damit auseinander, aber ja sonst niemand, was nicht stimmt. Aber das ist mein Gedankengang dabei. Ja, voll. Jetzt weiß ich ganz viel, was mir aber in dieser Gesellschaft gar nichts bringt, weil niemand außer mir das reflektiert. Ja. Und alle diesen Podcast hören. Und alle diese vier Fritz-Buch lesen. So, ich möchte kurz über Debattenkultur sprechen, weil es ist wirklich ein Thema, was mich auch abseits von Feminismus von diesem Buch von diesem Podcast beschäftigt, was ich einfach super spannend finde. Und wo ich froh bin, dass sie das mit in ihr Buch implementiert hat. Nämlich redet sie über Talkshow, Debatten und wie es da immer darum geht, es sind immer unimuzinale performances von Macht. Und man ist immer auf der Suche nach der Schwachstelle, das gegenüber uns so nämlich diesen Feminismus-Diskurs extrem war. Also dieses erklär du mir mal jetzt, warum ich mich mit Feminismus auseinandersetzen sollte, gerade von Männern, dass diese sind, ja, also warum sollte mich das jetzt interessieren? Es ist immer nur so eine Verteiligungsagressionshaltung und ich weiß nicht, aber dieses Kapitel, ich fand es so true, wenn wir über Feminismus reden und über Gender und über alle möglichen sogenannten neuartigen Phänomene. Ja, Feminismus ist ja eigentlich auch gar nicht neu, ne? Nee, das gibt's ja schon ewig und sie zitiert ja auch Leute aus den 80ern und auch dieses Frauen sind auch schuld daran, dass das Patrick hat, die ganze Zeit aufrechterhalten wird, durch Prägung, durch Abladung. Das ist auch nichts Neues, alles was die Schreibt es eigentlich nichts Neues. Und trotzdem kommen wir nicht vom Fleck weg. Also das ist, glaube ich, mein Haupt-Headpunkt, weil es diese Debattenkultur gibt. So viel Fritz Schlussfolger hat, dass wir als Frauen uns darauf besinnen müssen, wo wir selbst gleichberechtigung verhindern. Und ich möchte aber ergänzen, ich glaube nicht, dass das reicht, ich glaube wir müssen Männer ins Boot holen, damit nicht nur 50% der Gesellschaft gegen das Patriarchaar bearbeiten. Und ich glaube die Lösung muss einfach, dass wir Männern etwas zu trauen. Also bei Männer einfach auch unter Patriarchaar leiden, dass Männer das einfach anerkennen müssen. Ich, ich struggle wirklich damit, wenn ich es mal jemandem erklären muss, was fast nie vorkommt, warum Männer unter den Patriarchaar leiden. Und sie hat so eine gute Stelle. Ich empfinde fremdschahmen, wenn ich Medien-Manner zugekogst und selbst verliebt in peinlichen Sessern hängen sehr. Ich bin neide keinen Mann, um schlechten Pornosex-Viagratabletten, die Dusch giltifte Strong Power und Ice-Dive. Ich beneide sie nicht, die Schnellficker, die heimatlosen, die Männer ohne mögelt. Es tut beleid, dass meine Ex-Freunde kommen, Zugang zu ihren Emotionen haben. Und gleichzeitig nicht in der Lage sind anzuerkennen, wie viel Mio sich schwester und Freundinnen und Kollegen machen, sie zu verstehen. Ich würde nicht mit einem Amphetamin abhängigen Bank hat tauschen wollen, der das Leben seiner Kinder verpasst, sich über seine Mercedes-Geklasse definiert und irgendwann an einem Herzinfakt oder in einer Leber zu rosa stirbt. Ich bin so froh, dass ich keinen Mann bin, der im Namen des männlichen Titelmens schon Frauen belästigt hat und sich nicht mit seinem Innersten auseinandersetzen möchte, weil er sich sonst den Rest deines Lebens schämen würde. Wir tun die Ehren in der Leid, die sich lieber scheiden, lassen als Interapie zu gehen und die sich bei Liebeskummer mit Alkohol betäuben, weil sie überhaupt keine emotionalen Ressourcen und Fähigkeiten haben, anders damit umzugehen. Ich würde nicht tauschen wollen mit dem mittelständigen Chefs, die kein Raum lesen können und nicht wissen, wie oft über sie gelästert wird, weil all den Opas, die das Telefon immer nur noch weiter gereicht bekommen, um große zu sagen, weil sie nicht in der Lage sind, ein ganzes Gespräch mit ihren Enkeln zu führen. Manche Männer da ein weniger unter den Patriarchat, weil sie gelernt haben, weniger zu fühlen, aber dieses weniger muss als Beklangswerte mangel anerkannt werden. Ein Leben nur halb mit zu bekommen, nie in der tiefe Intimität zu erleben, zu lieben zu trauen, ist das beneinswert. Ich habe für ein Film, den ich gemacht habe, genau diese Richtung raschessiert und viel mit Psychotherapeuten und soziologen gesprochen, die zu diesem Thema forschen. Wie fair Männer nicht nur auch Opfer des Patriarchats sind, sondern es selbst nicht schaffen, daraus zu kommen. Und ich fand das so spannend, dass mir ein Psychotherapeut gesagt hat, dass Frauen eine ganz krasse Community haben. Frauen schaffen es total, ich glaube auch wegen dieses gemeinsamen Opfer da sein, einfach sich füreinander stark zu machen. Und das haben Männer gar nicht. Wir erkennen alle diese Zahlen und Fakten, dass Männer häufiger Suizid begehen, häufiger in Suchterkrankungen, irgendwie leiden, und so weiter und so fort. Und Männer selber aber dieses Leid gar nicht anerkennen. Und sich selber und ihre eigene Emotion überhaupt wahrzunehmen. Und wenn ich meine eigene Emotion nicht wahrnehmen kann, dann kann ich auch nicht registrieren, dass ich leide, dann habe ich kein Zugang zu meinem eigenen Leid. Und irgendwie muss es doch möglich sein, diese Empathie, die sie zu Menschen macht, sich selbst gegenüber, aber auch Frauen gegenüber einzufordern. Und ihnen irgendwie auch ihr eigenes Leid auch zu zeigen, wir dürfen Männern einfach diesen Opferstatus nicht von vornherein absprechen. Also ich glaube wir müssen Männer mit ins Boot holen, weil ansonsten ist viel Minismus einfach, es reicht nicht, wenn nur 50% der Weltbevölkerung gegen ein System ankämpfen. Das Problem ist aber, warum muss ich jemand mit ins Boot holen, der nicht mit ins Boot möchte? Das ist deshalb, warum ist es jetzt meine Aufgabe, jemand davon zu überzeugen, dass er für das Kämpfen will, worauf er kein Bock hat? Bei wir Frauen da einfach am meisten runterleiden. Ich glaube es ist, es ist beschissen, den unterdrücker ins Boot der unterdrückten zu holen. Na ja, die Person davon zu überzeugen, dass sie auch leidet. Dafür muss jemand erstmal anerkennen, dass er leidet und wenn das in Gang tritt, dann ist es eine Kettenreaktion. Und da kann ganz schön viel zusammen stürzen, wenn man sich seinen Leid eingesteht. Und es ist ja eine Schutzreaktion, es eben nicht zu tun. Sondern mit anderen Kroppingen, McKinnesums dagegen anzuwirken. Aber ich finde wir können Männern auch emotionale Automomie irgendwie so zutrauen. Ja natürlich, das klicken immer so, als wollen wir mit so Kindergarten-Kinnern sprechen. Ja, aber was soll ich denn machen, dieser zu zwingen, das scheiß Buch zu lesen oder was? Nee, ich weiß es nicht. Auch das, ne? Ich habe jetzt das Gefühl, weil ich das hier erzähle, dass ich nicht als richtige Feministin wahrgenommen werde, nur weil ich irgendwie auch meiner Entschutznehmer. Und allein das sagt wirklich schon auch einiges über die feministische Debattenkultur, wie du meintest. Aber einfach wirklich, weil dieser Recherche für mich wirklich eine Offenbarung war und wirklich was mit meinem Feminismus gemacht hat, das alles so zu lernen und mit diesen Experten zu sprechen. Das hat mich wirklich ins Kroppingen gebracht. Und ich möchte irgendwie mehr solcher Bücher lesen. Also mehr so geschlechter übergreifende Bücher. Und ich möchte das alle den Film von Lea gucken. War nicht geplote und wirklich nicht. Aber der ist so gut und wir verlinken den einfach in den Show. Jetzt kann man den Film sich angucken. Oh Gott, top. Ich mache das einfach, weil Lea schon wieder hier die Kratze kriegt, weil sie das so peinlich findet. Wie fandest du das Buch denn so abschließend hinrieket? Also ich möchte kurz auf meinen Beijes vom Anfang zurückgekommen. Und dass ich das schon so vorverurteilt habe. Aber ich muss sagen, dass es mir sehr viele Denkanstüße gegeben hat. Und es ist auch das Gegenteil von verurteilen, was ich dachte, was es sein würde. Sondern es ist eher ermächtigend. Aber auf einer Art, nicht auf die ABC, diskritisiert, sondern wo man sich nicht die ganze Macht nimmt, sondern eine neue Macht erschafft, die vorher niemand hatte, die einem aber eigentlich zugestanden hätte. Und an die auch vorher niemand gedacht hat, dass es diese Macht gibt. Und deshalb kann man sie sich auch so schlecht vorstellen. So wie wenn man etwas erfunden wurde und man denkt sich nachher, wie konnte ich immer das da ohne das Leben. Aber es gab es einfach nicht. Es ist einfach nicht da gewesen. Und sie kann auch nur aus einem Selbst kommen. Und sie macht berechtigterweise auch etwas Angst. So allen Beteiligten. Das ist so das, was ich aus dem Buch mitgenommen habe. Um ein bisschen Kritik zu äußern. Ich finde es sehr sperrig. Es flacht ab, ab der Hälfte. Und ich finde, also so viel Passmann fand ich deutlich zugänglicher als das jetzt. Findest du, ich finde tatsächlich, dass das Buch sehr viel Schichtiger ist und viel mehr Dimension hatte. Ja. Ich finde, dieses Beding ist sehr schnell auserzählt. Ich finde, sie kommt immer wieder mit neuen Punkten, um die Ecke, sie wieder holt sich aber wirklich ab der Hälfte auch viel. Trotzdem finde ich, es ist dann irgendwann noch mal, es kam dann noch mal wieder so ein paar Höhepunkte. Und ich finde, es lohnt sich auf jeden Fall trotzdem dran zu bleiben. Und es ist wirklich so, dass ich das Gefühl habe, ich muss noch mal lesen. Ihr Schreibstil sorgt nicht dafür, dass ich das leichter verstehe, sondern so sehr sperrige Feminismusbegriffe, die ich eigentlich googeln müsste. Wir stehen da in so einem Halbsatz drin und ich überlässt das so und denken wir so. Nee, finde ich doch. Ja, was spannend, spannend, dass du das so siehst. Ich finde, nämlich Passmann funktioniert nur mit Passmann. Weil es so viel über Annegdoten funktioniert und so viel über so viel Passmanns persönliche Leidensgeschichte kann man ja eigentlich schon sagen. Ja, und ich finde, hätte so viel Fritz, so viele persönliche Dinge mit eingebracht, wie so viel Passmann Hälfte wahrscheinlich gedacht nicht kommen. Also sie zitiert ja auch so viele Leute, sie zitiert ganz, ganz, ganz viele andere Werke, was ich gut finde. Aber ich soll, weil ich denke, geil, ich muss mich selber lesen. Das Buch hat mir mehr gegeben und mehr verschiedene Denkanstöße und ja auch alleine 5 verschiedene Kategorienfrau und nicht nur eine. Aber ich muss auch sagen, es steht ja auch in der Historie von "Pick Me Girls", wird sogar erwähnt. Es steht alles so im Kontext von einander und dementsprechend funktioniert, das glaube ich auch nur miteinander. Und hätte ich jetzt "Pick Me Girls" nicht gelesen, dann käme ich wahrscheinlich auch nicht so ganz klar mit dem Buch. Leal, unsere Kategorien. Ich hab so Spaß mit unserer Kategorien. Und es ist auch so schön, weil viele uns immer sagen, dass sie sich am meisten auf die Kategorien immer freuen. Henrique, was ist dein Lieblingscharakter? Ich habe erst überlegt, das können wir ja gar nicht machen, weil es ja kein fictionales Buch, aber können wir ja doch, es gibt ja 5 verschiedene Charaktere-Typenfrau. Ich glaube, die die am meisten resoniert haben waren, das Nette Mädchen und die Bitch. Mein Lieblingscharakter ist vielleicht gar nicht unbedingt die Kategorie selber, sondern einfach mütter. Weil ich echt das Gelesner mir so dachte, Boah, Mütter, die in der Zeit groß geworden sind, wo sie vielleicht nie gelernt haben, ihre eigenen Bedürfnisse so wahrzunehmen. Und die selber wahrscheinlich wenig bis keine Literatur haben, wie wir heute. Also klar, Mütter haben irgendwie das Schreibt so viel Fritz auch. Einiges verkackt. Aber ich glaube, man vergisst manchmal, dass so meiner eigene Mutter ja auch mal eine Anfang 20-Jährige war und genauso beschissene Männer gedeitet hat. Und mit Sexismus und Übergriffigkeit konfrontiert war und es damals aber einfach kein Vokabuladofy gab und kein kollektives offene über solche Erfahrungen spricht. Und dann haben unsere Mütter plötzlich eine Tochter, die sie irgendwie in diese Welt erziehen müssen, die zu ihnen selbst wirklich auch nicht immer nett war. Wir haben jetzt nicht so viel und nicht so detailliert über die Mutterrolle und alles, was Sophia Fritz schreibt, gesprochen, weil es einfach auch sehr persönlich und private ist, glaube ich. Und man da jetzt hier unbedingt zu öffnig darüber reden möchte, aber es lohnt sich auf jeden Fall alleine dafür, das Buch zu lesen, weil so mütterliche Prägungen bei Männern und bei Frauen. Also ich finde gerade ja auch bei Männern, dass so zu reflektieren ist ja wahnsinnig spannend. Lieblingsstitat, mein Lieblingsstitat ist sehr kurz. Das radikalste, was eine Frau tun kann, ist Wollen. Ah toll. Ich hab immer wieder getruggelt wie immer. Und ich möchte bitte, möchte bitte für mich selber einstehen und sagen darf ich zwei. Ja, ist okay. Du bist immer diese Kategorien aus. Wer hat sich auf diese Kategorien ausgeladen? Also vor allen Dingen, die mit dem Lieblingsstitat und auch, glaube ich, Buchen ein Wort, das hast du glaub ich erfunden, weil ich sowas würde ich ja niemals erfinden. Ich hasse sowas. Also ich hab eins, was tritt und eins, was Fanny ist. Nummer eins ist, ich dachte, wenn ich nur nett genug wäre, würden mir alle Türen offen stehen und ich will gar nicht bestreiten, das Nettigkeit Türen öffnet, aber sie kann keine Türen schließen. True. Das ist, das ist was tritt und Nummer zwei muss kurz kontext geben. Es geht darum, wie sie immer wieder auf weibliche Prägungen zurückkommt und wie ihre weibliche Prägungen und Miso-Günen und wie sie immer wieder sagt ja und ich bin ja auch so Miso-Günen. Und dieses ganze Kapitel endet sie mit dem Zitat. Mom, I'm a rich man, möchte ich dann sagen, so viel Chair. Aber ich bin ich reich und auch kein Mann und ich werde meine Prägungen nicht los. So oft ich sie auch analysiere. *lacht* Ist das nicht süß? Ist das so true? Ist tut weh und das ist süß und das ist lustig. Ja, geil. So, Buchen ein Wort. Ich würde gern leider geil sagen, aber das sind zwei Wörter und das steht dann so nachher in unserem Fiete und kann nicht verantworten. Leer, kein Scheiß, ich hab eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs. Ich hab hier acht Wörter stehen. Ich hab kein einziges Wort. Das ist kein einziges Wort. Ich habe kein einziges Wort, weil ich einfach. Ja, ich habe kein einziges Wort. Universell ermutigend, ermächtigend, anregend, komplex und inspirierend. Ich hätte auch komplex gesagt. Okay, das Buch endet mit verschiedenen Fragen, die Sophia Fritz uns stellt als Reflexionsmöglichkeitgrundlage, weil wir ja nicht schon genug reflektiert haben, reflektieren wir jetzt einfach noch mal weiter. Klar. Und wir haben überlegt, dass wir uns jeweils eine Frage gegenseitig stellen, die die andere vorher nicht weiß. Und wir stellen auch noch zwei Fragen an euch, die wir euch mit auf den Weg geben, sozusagen, eine von mir und eine von Lea. Ja, mich da anfangen. Bo, ich bin euch aufgeregt, ich glaube, ich möchte dir die erste stellen. Ich finde so lustig, weil ich habe die alle gelesen und habe mir gedacht, ich kann ja alle waren worden für dich. Ich weiß alles schon. Ich habe mich dir sogar geschrieben. Schon. Weil ich würde echt ein bisschen Schwierigkeiten, was zu finden, was mich wirklich interessiert und was ich auch wirklich nicht weiß. Ja. Was ist dein harsches Urteil gegenüber anderen Frauen? Oh. Gute Frage. Wenn ich das Gefühl habe, Frauen machen ein Job, für den sie nicht geeignet sind, Lea lacht und nickt, was sich in den letzten Jahren ergeben hat, seitdem wir studieren und seitdem wir auch arbeiten, ist, wenn ich das Gefühl habe, ich könnte das besser machen als die Person. Aber ich bin doch nicht in der Position, in der ich das machen kann. Und jetzt macht das halt jemand anders, aber macht das Scheiße. Und macht das nicht so gut, wie ich es machen könnte. Und das stört einen bei Frauen deutlich mehr als bei Männern. Das ist richtig. Weiß ich gar nicht, weil wir auch oft über, also wir reden jetzt hier gerade vor allem über Journalismus, also über keine Ahnung, nehmen wir mal irgendwie eine Reportage, die jemand gedreht hat. Stimmt, wir kritisieren schon auch auf die Arbeit von Männern. Das übrigens, wenn es um dieses Fake it until you make it und berechnendes Verhalten geht bei PowerFrauen, da bin ich auch so mittlerweile. Sie einfach Fake, dass ich Sachen kann, obwohl ich sie noch nicht gemacht habe, weil ich mir einfach vorstellen kann, dass ich es kann. Ja. Ich will jetzt nicht zu krass mich selbst exposen, aber ich glaube, das ist der Grund, warum ich bestimmte Sachen erreicht habe. Du musst selbst bewusst sein Faken, weil du so einfach nicht hast. Also, weil ich es ja vielenfalls nicht habe. Ja, was heißt, weil du es nicht hast, weil du es nicht haben kannst, weil du nicht weißt, ob du diesen gewissen Part kannst. Aber Männer, oftmals oder so meldliche Kollegen, oftmals mit so einer Gottgegebenen Selbstübers und Dinge rangehen mit der Überzeugung. Ich habe das noch nie gemacht, aber wie schön er kann das schon sein. Und wir Frauen einfach sehr oft uns denken, ich habe das noch nie gemacht. Oh Gott, ich kann das glaube ich gar nicht. Aber bei Männern auch dann aber auch big-time verkacken. Was war ich schon in Situationen dabei, wenn Männer wirklich verkackt haben und sich so sicher waren, dass sie Sachen können. Und deswegen habe ich keinen Bock mehr da drauf, da irgendwie so eine Gekünstelte vollkommen auf nichts basierende Selbstunterschätzungen so walten zu lassen. Ich will denke, warum soll ich denn nicht können? Ich habe so nie gemacht. Okay, jetzt kommt meine Frage. Oh Gott. Ich weiß, dass die dich so cringe in wird lassen wird. Ist so lustig leer. Ich habe zweije stehen, aber ich habe mich jetzt gerade tegen. Was magst du selbst am liebsten an dir? Oh, ich hasse dich. Ja, ich weiß nicht. Oh, Henne Lieke. Es ist nicht dein. Macht auch Spaß, ne? Ich finde es so lustig, dass dir das so schwer fällt. Ich habe dann, ich hatte gar keine Schwierigkeiten, diese Frage zu beantworten. Das Problem ist wirklich, dass ich alles, was ich jetzt eigentlich darauf antworten würde, dass das von so viel Fritz komplett zerlegt wurde. Ja, aber auch mal Mut zur zerlegung. Du hast grad kritisiert, dass sie sich so rechtfertigt, dann hör auf die selber zu rechtfertigen. Eigentlich, wenn man jetzt darauf sagen wollte, Empathie. Ja, super. Fällt schon mal weg. Danke. Nee. Ich glaube, meine. Kreativität. Das klingt wie so ein Kindergartenkind. Ich mag an mir, meine. Wie sie schon wieder richtig relativ wiert, ne? Sie kann nicht ernst bleiben. Ich glaube, das ist auch was, was mich an dir mit am meisten abfackt. Hi, Rick. Yes. Hi, Frank. She's struggling, Alter. Nimm doch mal jetzt dein Sophia Fritz, gedanken aus deinem Kopf und antwortet doch mal, was du gesagt hättest, wenn es hoch nicht gelesen hättest. Ja, dann wär's definitiv irgendwas mitmenschliches. Aber das ist ein Skillet. Wir haben da schon sehr oft drüber gesprochen, wie viele Interviewtrainings haben wir gemacht. Wie baue ich Vertrauen auf zu Protagonisten und so. Und wie oft haben wir gesagt, ja, das ist was, das können wir einfach. Und das ist auch bei deinem Film, so wenn ich deinen Film sehe, über den wir gerade gesprochen haben, dann sehe ich dahinter deine Interviewführung. Und das ist ja ein Skill, was man, glaube ich, nicht lernen kann. Man kann Interviewtrainings machen und das da theoretisch dran gehen und überlegen, wie man so und so zu seinem Ziel kommt. Aber dann kann man auch wieder fragen, ob das etisch so vertretbar ist. Ich glaube, das ist eine Fähigkeit. Das ist natürlich auch wieder beruflicher Kontext. Aber das kann man ja auf alles beziehen, auch auf zwischenmändliche Beziehungen. Und man muss auch nicht alles so verteufeln. Ja, wenn man jetzt annimmt, dass ich dieses Buch nicht gelesen hätte und mir jetzt nicht direkt einfallen würde, warum das problematisch ist, dann sind das, glaube ich, wirklich Social skills. Weil die einfach fucking hilfreich sind. Es ist mittlerweile lustig, wie wir fast schon Telepati machen. Also wenn ich unterhalte mich manchmal mit dir, wenn du gar nicht da bist, weil ich quasi in Sachen lese und mir Sachen überlege für den Podcast und ich weiß schon, was du antwortest. Und nicht mehr kommen. Nee, das macht nix auf. Das ist uninteressant. Ich kann das auch antizipieren. Das ist toxische Beiblichkeit. Ich kann antizipieren, was du ein Podcast hast. Ja. So, wir haben aber noch. jeweils eine Frage, auch an euch da draußen, der ihr euch jetzt mal beschäftigen könnt und mit dir, wie ihr euch in den Sonntagmittag entlassen, falls ihr das hört, wenn die Folge rauskommt. Meine Frage ist, wenn du diese Woche drei Nein-Karten hättest spielen können, wann hättest du sie gezogen? Oh, und meine Frage ist, mit wem teils du eigener Erfolger als erstes? Oh, das war wirklich auch echt. Ich glaube, für ministerische Bücher ist es. Oder, also das sind immer die Sachen, wir können ja mal sagen, also die Passmanfolge ist nach wie vor die Folge, die haben krassesten Funktionier und die am meisten geklegt wird und gehört wird. Ich weiß nicht, ob es immer die gleiche Person ist. Sieht es immer wieder in Zeit, aber es kann nicht sein. Ja, es macht auch Spaß, mit dir darüber zu sprechen. Aber wir können demnächst mal auf Instagram eine Abstimmung machen, weil wir immer wieder überlegen müssen, welche Bücher wir für ein Podcast lesen. Und wir dachten, es wäre auch mal cool, wenn ihr das mitentscheiden könnt, damit nicht immer wir die Qual der Wahl haben und drei Bücher lesen und sich keins davon eignet. Ja, das ist wirklich ein Problem. Und ansonsten sprechen wir uns in zwei Wochen wieder. Das ist alles so ein Kurs, okay, tschüss. Okay, tschüss. Okay, tschüss.
Podcast Summary
Key Points:
Das Buch "Toxische Weiblichkeit" von Sophia Fritz thematisiert weibliche Verhaltensmuster, die im Patriarchat als Überlebensmechanismen entstehen, aber toxisch wirken können.
Es werden fünf Kategorien von Frauenrollen analysiert
Der Ansatz des Buches ist ungewöhnlich, da es Frauen nicht nur als Opfer, sondern auch als aktiv Handelnde mit eigenen toxischen Zügen darstellt und zur Selbstreflexion über weibliche Prägung und internalisierte Misogynie auffordert.
Kritisch diskutiert werden Themen wie emotionale Manipulation, Kontrollverlustangst, das "Nichts-Wollen" und oberflächliche Solidarität in Frauenfreundschaften, wobei die Benennung dieser Muster als erster Schritt zur Sichtbarmachung und Veränderung gilt.
Summary:
In der Podcastfolge wird Sophia Fritz' Sachbuch "Toxische Weiblichkeit" besprochen, das sich mit schädlichen Verhaltensmustern von Frauen in patriarchalen Strukturen auseinandersetzt. Anders als bei toxischer Männlichkeit, die oft mit Dominanz und Gewalt verbunden wird, beschreibt Fritz toxische Weiblichkeit als emotionale Manipulation und kalkulierendes Verhalten, das aus einer Notlage oder als Schutzreaktion entsteht. Das Buch unterteilt Frauen in fünf Rollen, wobei besonders die des "guten Mädchens" hervorgehoben wird: Diese Rolle ist darauf konditioniert, stets verständnisvoll und nett zu sein, verlernt dabei jedoch, eigene Bedürfnisse zu erkennen und durchzusetzen.
Hinter diesem scheinbar selbstlosen Verhalten verbirgt sich oft Arroganz und die Angst vor Kontrollverlust. Fritz betont, dass Frauen durch solche Muster das Patriarchat unbewusst für eigene Vorteile nutzen können, und plädiert dafür, diese Prägungen anzuerkennen, um neue, emanzipatorische Machtstrukturen zu schaffen. Die Diskussion im Podcast hebt die Originalität dieses Perspektivwechsels hervor, kritisiert aber teilweise die vereinfachte Darstellung von Frauenfreundschaften.
Zentrale Botschaft ist, dass erst die Benennung dieser toxischen Züge sie sichtbar und damit veränderbar macht.
FAQs
Toxische Weiblichkeit ist emotionale Manipulation als Schutzreaktion im Patriarchat, etwa durch kalkulierendes oder hinterlistiges Verhalten. Sie dient nicht der Machterhaltung, sondern ist eine Notlösung für Frauen, um in einem ungerechten System zu überleben.
Sie unterteilt Frauen in fünf Typen: das gute Mädchen, die Powerfrau, die Mutti, das Opfer und die Bitch. Diese Kategorien helfen, weibliche Prägungen und Verhaltensmuster im patriarchalen Kontext zu analysieren.
Das gute Mädchen ist darauf konditioniert, verständnisvoll und nett zu sein, und ordnet eigene Bedürfnisse oft unter. Es lernt, Emotionen anderer zu lesen, kann dies aber auch zur Manipulation nutzen, aus Angst vor Kontrollverlust oder Nicht-Geliebtwerden.
Toxische Männlichkeit äußert sich durch dominantes Auftreten und gewalttätige Tendenzen, während toxische Weiblichkeit eher emotionale Manipulation ist. Sie ist nicht tödlich und zielt nicht auf Machterhalt, sondern ist eine Schutzreaktion im Patriarchat.
Nur durch Benennung wird etwas sichtbar und kann hinterfragt werden. Das ermöglicht es Frauen, eigene Prägungen und toxische Züge zu erkennen, um neue, eigenständige Macht zu schaffen, anstatt nur Opferrollen zu perpetuieren.
Sie kritisiert, dass Frauenfreundschaften oft von oberflächlicher Solidarität geprägt sind, wie ständiges Relaten oder 'I Feel You', statt ehrlicher Konfrontation. Dies vermeidet Disharmonie, kann aber zu unauthentischen Beziehungen führen.
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