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Toxische Beziehungen: Was du über emotionale Abhängigkeit in On/Off Beziehungen wissen musst

25m 47s

Toxische Beziehungen: Was du über emotionale Abhängigkeit in On/Off Beziehungen wissen musst

In dieser Podcast-Folge von "Match yourself first" thematisiert die Moderatorin Marita zunächst ihre Rückkehr und künftige Pläne, darunter eine Breathwork-Ausbildung, die ihr persönlich bei der emotionalen Heilung geholfen hat. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse toxischer Beziehungen, die sie mit einer Sucht vergleicht: Intensive Glücksmomente erzeugen durch Dopamin eine starke Bindung, gefolgt von schmerzhaften Tiefs, wenn Nähe entzogen wird. Dieses Wechselspiel führt zu emotionaler Abhängigkeit, in der Betroffene oft ihre Grenzen überschreiten, um das "High" wiederzuerlangen. Marita teilt eigene Erfahrungen aus vergangenen ungesunden Beziehungen und betont, dass echte Liebe auf Vertrauen und Respekt basiert, nicht auf Besessenheit. Sie ermutigt dazu, sich selbst Priorität zu geben, aus toxischen Dynamiken auszubrechen und dadurch die eigene Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Der biologische Hintergrund des Belohnungssystems wird erklärt, um Verständnis und Mitgefühl für die Suchtmechanismen zu fördern.

Transcription

4033 Words, 24693 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu "March yourself first", es bleibt doch mal nach innen, Dein Podcast um das perfekte Match zu finden. Und zwar in dir selbst. Ich bin Maritat Deinhost und helfe dir dabei, eine bessere Beziehung zu dir selbst auch zu bauen und dadurch schlussendlich bessere Beziehung mit anderen. Willkommen in meiner Welt und jetzt ganz viel Spaß mit der Folge. Hallo schön, dass du heute hier bist beim Match yourself first, bleibt doch mal nach innen. Und vielleicht bist du ganz neu auf meinem Podcast gestoßen oder vielleicht bist du auch schon länger dabei. Falls du neu bist, erst mal herzlich willkommen und falls du schon länger dabei bist, weißt du vielleicht, dass ich eine längere Pause gemacht habe hier auf meinem Podcast. Und es liegt nicht daran, dass ich dich vergessen habe oder nicht länger helfen will, das liegt einfach daran, dass ich ein bisschen Zeit gebraucht habe, um ja Klarheit für meine Selbstständigkeit zu gewinnen. Und ich habe eine gute Neuigkeit, der Podcast wird weitergehen und ich habe so viele neue Ideen, wie ich dich auf deiner Reise der Heilung unterstützen kann, wichtig unterstützen kann, mehr wieder zu dir selbst zu finden, für dich selbst da zu sein und eine bessere Beziehung mit dir selbst zu führen und dadurch auch bessere Beziehung mit anderen. Du kannst dich also in der Zukunft auch sehr, sehr viele Neuigkeiten freuen. Eine kann ich dir auch jetzt schon verraten und zwar werde ich bald eine Bruffwork-Ausbildung machen. Ich weiß nicht, ob dir Bruffwork direkt was sagt, Bruffwork kann man so übersetzen im Deutschen mit Atemarbeit. Und da geht es darum, durch den Atmung durch ein gewisses Atem-Muster tiefer in das Unterbewusstsein zu kommen. Und dadurch kann man emozonale Blokaden auflösen, man kann das Nervensystem regulieren, man kann alte Erinnerungen verarbeiten. Und wie solch diese Bruffwork-Ausbildung überhaupt macht, es weiß mir so sehr geholfen hat damals, als ich Bruffwork für mich entdeckt habe. Ich erinnere mich noch genau da dran, aber ich auf Bali und ich wusste überhaupt gar nicht, was mich erwartet, als ich dahin kam. Das war so angesetzt auf zwei, drei Stunden. Und die Dame, am Anfang meinte, dann noch so, ja, ich habe den Kissen, falls ihr Wein müsst oder so, dann könnt ihr das umarm, falls uut drauf kommt, könnt ihr das schlagen. Und ich war so, hell, bitte was. Und dann haben wir ja angefangen zu Atmen. Und das war auch eine coolere Experience, da das auch mit so einem Lautemusik und die Musik hatte ich so richtig reingetragen in dieses Erlebnis. Und dann hat dann Geatmet und am Anfang was auch sogar ein bisschen anstrengen und dann irgendwann, und das heißt, gar nicht so bewusst wahrgenommen, war ich so wie einem an einem Bewusstseinszustand, hatte so Zugang, so einen tiefen Zugang zu meinen Emotionen und was ich so durchgemacht habe. Und dann kam alles hoch. Dann habe ich die ganze, die ganzen 70 Minuten, die mir vorkamen, wie 20 Minuten, geweint. Aber nicht so ein Wein von wegen, mir geht schlecht, ich bin so traurig, sondern eher so von einem Release, also so von einer Befreiung. Ich habe mich dadurch richtig befreit gefühlt, es endlich mal rauslassen zu können und es zu verarbeiten. Und hinterher war es auch so, ich hatte immer so eine ganz starke Verspannung in meinen Schultern, die war da nach weg. Die war einfach da nach weg. Und ich habe seitdem viele Braffwork-Sessions gemacht, die mich total in meiner Heilung unterstützt haben. Und deswegen mache ich jetzt diese Ausbildung, weil ich das gerne weitergeben will, weil ich dir auch gerne helfen will, das Anwenden zu können, weil es mir so viel geholfen hat. Ja, das nur so ein bisschen von mir, was zu Zeit zu bei mir passiert und was auch so in Zukunft erwarten kannst. Ich will einfach, ja, da mehr Unterstützung bieten können, auch mehr direkte Unterstützung. Und falls du da Interesse hast, kannst du mir auch jederzeit auf Instagram eine Nachricht schreiben. Ich weiß auch nicht genau, wenn du die Folge hörst, vielleicht bin ich dann auch schon ausgebildete Braffwork-Lärerin. Genau, schreib mir einfach, wenn du Interesse an der Braffwork-Session oder mit Coaching hast, dann schauen mir mal. Ja, was wir da machen können, ich freue mich drauf. Jetzt legen wir aber mal direkt los mit der Folge und zwar geht es darum, toxische Beziehungen, was du über emotionale Abhängigkeit wissen musst. So in dieser Folge geht es um einen Ahamoment, der mir sehr geholfen hat als ich in so einer toxischen, umgesundenden Beziehungstenahme gesteckt habe. Diese Erklärung über toxische Beziehungen hat mir einfach sehr geholfen zu verstehen, was da überhaupt passiert in mir im Körper. Und das hat mir dann wiederum geholfen, diese toxischen Beziehungstenahme nicht nur in der Beziehung, in der ich da gerade war, sondern auch allgemein zu lösen. So, und jetzt sehe ich mal noch einen Schluckhafee. Und dann würde ich sagen, legen wir mal los mit der Folge. Wenn ich von toxischen Beziehungen rede, meine ich eigentlich jegliche Beziehungstenahme, die umgesundere Muster-Verhaltensweisen zeigt. Das heißt, das kann jemand sein, mit dem du schon sehr, sehr lange zusammen bist, das kann sein, dass du in einer Situation schippest, dass du gerade angefangen hast, die man zu daten, dass du in so einer Ohn-Off-Beziehung gefangen bist. Und diese Beziehungen sind sehr geprägt von sehr intensiven Heiß, also richtige Euphorie und Verliebt-Sein und dann wieder sehr starke Tee, so wenn man sich streitet oder der andere sich wieder distanziert. Und auch sehr viel Verzweiflung und Sicherheit. Wenn du diesen Podcast hörst, kannst gut sein, dass du Verlust angst hast oder eher so eine englische Bindungstil, das heißt, dass du auch immer sehr, sehr viel Bestätigung in deiner Beziehung sohst. Und dass du dich mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht so gut selbst regulieren kannst und für dich selbst da sein kannst. Deswegen geraten Menschen, die so eine Unsicherheit in sich haben, auch öfters in toxische Beziehungen, denn Beziehen sozusagen Menschen an, die eher sehr unabhängig sind. Denn das ist etwas, was wir selbst so bis hin und zu vermissen, wir wären gern unabhängiger, aber wir suchen einfach so stark die Bestätigung im Außen. Wenn du gerade in einer toxischen Beziehung steckst oder in einer ungesunden Beziehungstinamik, dann will ich dir jetzt das an die Hand geben, ein Vergleich tatsächlich der Mieper, so ein wenig sehr geholfen hat. Der klingt jetzt also vielleicht mal ein bisschen krass, aber bleibt bei mir. Und zwar emotionaler Abhängigkeit, toxische Beziehungen sind wie eine Sucht, wie eine Droge. Und der Grund dafür ist, dass toxische Beziehungssinamiken immer mit einem sehr, sehr starken High anfangen. Und man hat so eine richtig schöne, intensive Zeit und diese positiven Momente, die schaffen eine sehr, sehr starke, emotionale Bindung. Dass das Problem ist, dass dieses High von dieser Droge sozusagen oft gefolgt ist von einem tief. Wenn diese Droge uns wieder entzogen wird, was man nicht damit. Diese Liebe, was meistens eher so eine emotionale Abhängigkeit ist, ist wie eine Droge für uns. Wir bekommen dadurch dieses High, wenn wir mit dem anderen Menschen zusammen sind. Wir sind voller Euphorie, wenn wir mit dem Menschen zusammen sind. Doch dann kommt ein sehr, sehr tiefes Tief meistens. Das kann dadurch entstehen, dass der Partner sich plötzlich zurückzieht, dass der Typ demedaten sich dann plötzlich nicht mehr meldet. Und dann, wenn wir sehr, sehr hoch sind, fallen wir auch sehr, sehr tief. Das heißt, diese Droge, die uns dieses High gegeben hat, wird uns wieder entzogen. Und dadurch fühlen wir uns plötzlich ganz erklär. Wir sind ganz aktraurig natürlich, weil wir dieses High vermissen, dieses Gefühl, dass der Mensch in uns erzeugt hat. Und dann suchen wir natürlich wieder nach diesem High. Wir wollen natürlich dieses High, wie der diese Bestätigung, die wir von diesem anderen Menschen bekommen haben. Und sind wir immer ehrlich, wir sind bereit, viel dafür zu tun. Also, ich habe viele Dinge gemacht, damals, auf die ich nicht so stolz bin, die ich heute definitiv anders machen würde. Ich möchte dafür auch nicht verurteilen. Ich war damals einfach noch nicht so weit und ich habe einfach viel Heilung gebraucht. Das waren zum Beispiel Dinge, wie, dass, wenn derjenige sich zurückgezogen hat, dass ich die ganze Zeit angerufen habe, dass ich viel geschrieben habe, dass ich viel verziehen habe, dass ich eigentlich gar nicht hätte verzeilen sollen oder müssen. Und dass ich sozusagen auch, ja, dass ich auch gebett habe, bis hin, dass derjenige sich wieder mit betrifft, dass er wieder zusammenkommen und so weitern. Einfach, weil ich mit diesem Tief auch nicht umgehen konnte, mit diesen unangenehmen Gefühlen, die damit kommen. Und wenn man in so einer toxischen Beziehung ist, ist es auch meistens so, dass es nicht ein hoch ist und ein Tief, sondern hoch, tief, hoch, tief. Und dadurch wird diese Emotion der Abhängigkeit noch gestärkt. Weil jedes Mal wird uns wieder gezeigt, wie schön das sein kann. Und wir haben dieses Hoch von der Droge sozusagen. Und dann wird uns die Droge wieder entzogen. Und wir fallen total tief. Dann wollen wir wieder dieses Hei machen, alles dafür, wir verlassen und sozusagen selbst sogar dafür, wir verlieren uns selbst dafür, weil wir unsere Grenzen drüber gehen, wenn wir Dinge machen, die wir eigentlich gar nicht sonst so unbedingt machen würden, um wieder dieses Hoch zu kriegen. Und natürlich lindert es auch diesen Schmerz, die wir in diesen Tiefs haben, wenn wir wieder mit demjenigen zusammenkommen, wenn erjenige sich wieder meldet. Und dann haben wir wieder dieses Heim mit dem Menschen. Und dadurch entsteht es eine ganz, ganz, ungesunde Dynamik. Eine ungesunde Dynamik erkennst du eigentlich wirklich sehr, sehr schnell daran, wenn du Dinge machst, auf die du eigentlich auch nicht stolz bist, wo du rational weißt. eigentlich behandelt mich dieser Mensch gar nicht gut, aber ich liebe ihn trotzdem so sehr. Ich will trotzdem mit ihm zusammen sein. Oh er bedeutet mir einfach so viel. Ich kann einfach ohne ihn nicht leben. Das sind auch setzter dich damals auf in meinen Journal geschrieben hab und heute bin ich ja in einer sehr sehr glücklichen und ausgeglichenen Beziehung und das schreibe ich so was nicht. Und natürlich liebe ich meinen Freund jetzt auch sehr und natürlich will ich auch mit ihm zusammen sein und ich will mit ihm in Zukunft zusammen sein. Aber ich habe nicht mehr dieses umgesundet verlangen danach. Diese Leidenschaft will ich fast sagen, nicht dass wir keine Leidenschaft hätten in der Beziehung, aber die Svetonung auf Leidenschaft. Das Wort Leidenschaft ist irgendwie echt ganz witzig, weil das Wort einfach Leidend drin vorkommt. Du Leidest in der Beziehung und das ist eigentlich der Best Indikator, dass so in einer ungesunden Beziehungstinamik bist, wenn es dir nicht gut geht, wenn es auch lange Zeit einfach nicht gut geht. Es ist ein Zeichen dafür nicht, dass du noch mehr kämpfen und noch mehr kämpfen musst, sondern meist eher dafür, dass es vielleicht Zeit ist, loszulassen. Und ich will dir das jetzt auch alles mal noch ein bisschen tiefe erklären dieses Beispiel, die diesen Vergleich, den ich dir gerade gegeben habe, mit der Droge nach der wir süchtig sind, diese emotionale Abhängigkeit, die wir uns spüren. Weil das hat tatsächlich einen biologischen Grund, wie so das überhaupt passiert in uns. Das hängt nämlich mit unserem Belohnungssystem im Gehirn zusammen. Unsere Belohnungssysteme in unserem Gehirn ist verantwortlich und für positive Erlebnisse mit Gefühlen von Glück und Sofriedenheit zu belohnen. Das funktioniert durch die Ausschütung von Neurotransmittern wie Dopamin, die einen Gefühl von Belohnung und Freude erzeugen. Das klingt jetzt alles erstmal sehr chemisch. Glauben wir ja, Chemie war auch nicht mein Lieblingsfach. Aber ich finde es wichtig, das die Hintergrunde zu verstehen. Intoxischen Beziehungen werden diese positiven Gefühle, dieses Dopamin, durch Intensive, aber sehr unregelmäßigen Momente, der Nähe und der Distanz erzeugt. Dann Partner ist sehr liebevoll und aufmerksam und ein Gehirn schütte dieses Dopamin aus, was eine ganz intensive Gefühlswelt erschafft, Euphorie, Glück zufriedenheit. Diese Momente werden dann sehr stark mit diesem Partner verknüpft, was jetzt die emotionale Abhängigkeit verstärkt. Dann aber wiederum kommst du in dieses tief. Ihr streitet euch, erschreibt nicht mehr, er distanziert sich. Und plötzlich hast du dieses Dopamin nicht mehr und ein Körper will dieses Dopamin. Dann Körper will natürlich wieder diesen Raustüse-Troge haben. Und deswegen versuchst du alles, um wieder an diese Droge zu kommen. Man bleibt also emotional, sehr investiert in der Hoffnung, dieses nächste Klücksgefühl zu haben. Und selbst in diesen sehr, sehr negativen Phasen, wenn du eigentlich weißt, hey, er behandelt mich nicht gut. Oder hey, ich sollte jetzt mal wieder auf mich selbst schauen. Selbst in diesen Phasen fällt es dir dann trotzdem so schwer loszulassen, weil du einfach schon diese emotionale Abhängigkeit aufgebaut hast, durch dieses Hin und Her. Und da dann auszubrechen, ist einfach total schwer. Und es will ich dir jetzt auch mal wirklich mitgeben und auch mein Mitgefühl aussprechen, okay, das klick komisch. Ich will einfach mal dick um Armen, sagen wir so, wirklich dick um Armen, welche Weißwischlimm das ist diese Zeit. Und ihr sagen, dass es normal ist, dass es diese Schwer fällt. Ich meine, da ist vielleicht schon eine längere Zeit, mit diesem Menschen verbracht, vielleicht auch noch eine ganz kurze Zeit. Aber die Zeit ist einfach sehr intensiv. Einz kann man wirklich über toxische Beziehungsdynamiken sagen, sie sind sehr, sehr intensiv. Gerade durch diese Onn oft bin dynamiken. Und diese Onn oft dynamiken müssen auch gar nicht mal sein, dass das jetzt zum Beispiel so ist, dass man im Monat auseinander ist oder eine Woche auseinander ist. Es kann auch einfach sein, dass innerhalb einer Beziehung, du in einem Moment, am Morgen zum Beispiel dieses so schön moment mit deinem Partner hast. Aber dann im nächsten Moment streitet ihr euch, ihr triggered euch. Und dann hast du dieses tief. Und der nächsten Tag hast du wieder ein Heim. Also es ist natürlich sehr, sehr unterschiedlich. Aber egal in welcher Dynamik du dich befindest, es ist immer schwer. Es ist immer schwer. Und ich bin ehrlich, es hat auch für mich sehr, sehr lange gedauert, da auszubrechen. Meine erste toxische Beziehung, die war mit jemandem, der recht kulärisch war, der sehr, sehr gut geschafft hat, die Sachen immer umzutreten. Am Ende war ich immer schuld. Und habe das dann auch irgendwie geklappt, war ich auch noch sehr jung. Und ich hatte dadurch natürlich auch ungesunde Muster, denn am Ende des Tages bin ich ja geblieben in diese Beziehung, was auch ein ungesundes Muster ist. Zu bleiben obwohl es dir nicht gut geht. Weil dann heißt das, dass du nicht so gut bist. In Grenzen setzten das so wahrscheinlich auch ein Mangel in dir selbst, heißt, den du versuchst, über diese Beziehung zu kompensieren. Ich hatte dann damals tatsächlich Schluss gemacht, nicht weil ich die Beziehung nicht mehr wollte, sondern einfach weil der Schmerz zu groß war. Es war so viel Schmerz da. Und dann hinterher in dieser Beziehung war das dann noch immer so ein Hin und Her auch. Ach probiert man es vielleicht doch noch mal, und dieser Schwebezustand, wo das das Schlimmste, wenn du irgendwie so ein Fuß in der Beziehung bist, aber irgendwie auch einen draußen. Und dann tatsächlich habe ich irgendwann meinen anderen Ex kennengelernt. Und die Beziehung war einfach gar nicht so toxisch. Das war eigentlich recht schön, aber irgendwann sind wir dann in toxische Muster verfallen, weil er so derjenige war, der sich dann distanziert hat, bei zu viel Nähe. Und ich, wenn sich jemand distanziert, noch mehr Bestätigung gebraucht hat. Und dadurch sind wir dann doch auch wieder in diese Unges und Muster gefallen, was wiederum dazu geführt hat, dass damals mein Ex damit mir Schluss gemacht hat. Und das war dann auch wieder so eine onn-off-Dynamik. Wir konnten irgendwie nicht miteinander, aber auch nicht ohne. Und danach dieser Trennung, das war wirklich mein Tiefpunkt in meinem Leben, weil ich einfach. Ich habe meine ganze Identität hing an dieser Beziehung, mein ganzes Fokus war auf dieser Beziehung und habe mir nicht so ein richtig Loch gefallen. Und da habe ich so richtig gemerkt, wie süchtig ich in Anführungszeichen nach diesem Menschen bin. Und nicht, weil ich Ihnen so unglaublich lieb, sondern einfach, ich war wirklich süchtig nach dieser Beziehung, weil ich einfach mein ganzes Leben durch diese Beziehungen, durch die Unges- und Beziehungs-Dynamen vernachlässigt habe. Und dann habe ich mich auf so eine Reise der Heilung begeben, wo ich wirklich, da red ich jetzt hier auf dem Podcast drüber, deswegen gibt es diesen Podcast überhaupt, wo ich wirklich sehr, sehr viel für mich selbst gemacht habe, wo ich einfach mich voll auf mich fokussiert habe und ganz viele verschiedene Dinge ausprobiert habe, um mich selbst zu heilen, die ich ja auch hier mit der Teilen will. Und dann habe ich mich wirklich auf diesen Heilungsweg begeben und dachte dann auch wirklich, "Hey, jetzt geht's in wirklich richtig gut und jetzt bin ich in Anführungszeichen geheilt." Und dann habe ich wieder jemand getroffen, der diese Altmuster in mir sehr getriggert hat. Und dadurch kam ich wieder in so eine toxische Beziehungstenahme, dieses mal nicht eine Beziehung, so eine Situation, die dann aber wiederum der Auslöser war, dafür, dass es mir einfach irgendwann gereicht hat. Das war dann wieder so ein Hin- und Her-Spielen. Und ich habe das dann aber anfangen, aus so ein bisschen mitgemacht und dann irgendwann habe ich mir gedacht, nee, jetzt reichst. Dieser Mensch tut mir nicht gut, wir tun uns beide nicht gut und ich habe einfach keine Lust mehr da drauf mich schlecht zu fühlen. Es kann nicht sein, dass Beziehungen so sind, dass es immer so ein Kampf ist, so ein Hin- und Her und dann war das wirklich, dass ich dann gesagt habe, nehm, so nicht, ich bin raus. Und das hat mir so geholfen, weil ich mir dadurch selbst bewiesen habe, ich bin für mich da und ich bin die wichtigste Person in meinem Leben. Und das war dann so der zweite Start-Shows für meine Heilung. Dadurch habe ich nämlich so die Kraft, die Power, die ich diesen Menschen über mich gegeben habe, wieder zurückgeholt. Und das kannst du auch. Und ich hoffe einfach, dass diese Vergleich von Droge und Suchten dieses Verständnis dahinter, was in deinem Körper passiert, die helfen kann, dich besser zu verstehen, vielleicht auch Tier mehr Mitgefühl zu geben, dass, weil das eine ganz normale körperliche Reaktion ist und so wie als Entzugserscheinungen fast sind. Das gerade auch zum Beispiel nach einer Trennung, dass einfach unglaublich schwer ist, über jemanden hinweg zu kommen, gerade wenn es toxische Muster in dieser Beziehung gab. Und deswegen gibt es auch öfters Rückfälle. Und ich bin jetzt wirklich das Wort Rückfall, wie bei einer Droge auch, wenn man nach einer Droge süchtig ist, weil ja, einfach dieses Suchpotential so groß ist. Und ich will jetzt auch mal ganz kurz nochmal über etwas reden. Und zwar den unterschiedlichen Liebe, Verses, Besessenheit, Verses, Emotionale, Abhängigkeit, echte Liebe. Und das kannte ich damals gar nicht. Und zwar, echte Liebe basiert auf Vertrauen und gegenseitigen Respekt auf Kommunikation, während Besessenheit diese Sohne, einfach eine sehr, sehr starke Abhängigkeit ist. Und ich hatte das Freund kurz mal angerissen, mir ist erst aufgefallen, wie toxisch, wie ungesund meine Beziehungen waren, wie ungesund auch meine eigenen Beziehungsmuster waren, als ich meinen jetzigen Freund kennengelernt habe. Wir sind jetzt auch schon einen halb Jahre zusammen und habe ich erst mal wirklich gesehen und gelernt, wie schön Liebe sein kann, wie schöne Beziehung sein kann. Und viele von uns haben diesen Vergleich vielleicht einfach nicht, weil wir immer eher direkt in so ungesundene Beziehungsmuster gefallen sind und die sind dann halt geprägt von diesen Kämpfen, diesen Drama und dann nehmen wir natürlich an, dass dieses Drama liebe ist und dass das dazu gehören muss. Ich kann ja heute sagen, dass dem nicht so ist und dass du eine gesunde, schöne Beziehung verdient hast und das heißt aber leider auch manchmal, erstmal diese ungesundene Beziehungsmuster, diese ungesundene Beziehungsdynamik loszulassen, vielleicht auch einfach für den Moment und dich auf dich zu konzentrieren. Das hat auf jeden Fall bei mir am meisten geholfen, dass ich mich wirklich, dass ich mir wirklich gesagt habe, ich fokustiere mich jetzt mal wirklich auf mich, denn ich hatte so in mir gar keine Basis für eine gesunde Beziehung. Mensch mit Verlusten und einen engstlichen Bindungsstil haben meist eine Mangel in sich, denn sie suchen sehr die Bestätigung im Außen, weil sie sich die Bestätigung selbst nicht geben können, weil wir uns selbst nicht so gut regulieren können, wenn wir starke Emotionen fühlen wir Angst und deswegen brauchen wir diesen Partner so sehr und deswegen geht es darum wieder eine bessere Beziehung mit ihr selbst aufzubauen, ein tolles Leben selbst zu haben und dadurch bessere Beziehung mit anderen führen zu können und deswegen jetzt vielleicht noch ganz kurz zum Schluss, wie du denn aus diesen ungesunden Kreislauf ausbrechen kannst und zwar ist der erste Schritt natürlich, das Bewusstsein, dass du dich überhaupt in so einem toxischen Kreislauf befindest. Denn nur durch dieses Bewusstsein kannst du natürlich etwas ändern. Dann als zweiten Schritt finde ich wichtig, erst mal vielleicht Abstand zu nehmen. Ich werde oft gefragt, ob man innerhalb von der toxischen Beziehung auch heilen kann und ob so eine toxische Beziehungstinamik sich auch ändern kann. Natürlich, natürlich. Es ist sehr sehr schwer, aber natürlich geht so was. Ob ich dazu raten würde, ist ein anderer Punkt, aber was ich dir auf jene fall raten würde, ist erst mal so ein bisschen Abstand zu nehmen. Ich meine, das kann man ja auch kommunizieren. Damit du einfach Zeit hast, selbst zu reflektieren und auch zum Beispiel kannst auch nach professioneller Hilfe suchen, einfach um aus dieser Abhängigkeit herauszukommen. Nimm dir einfach Zeit für dich selbst und und das ist auch mein dritter Punkt, fokussier dich auf Selbstversorge. Also konzentriere dich auf dich und auf deine Heilung. Du bist der wichtigste Menschen deinem Leben und du hast es verdient, dass du für dich selbst da bist. Wirklich sei für dich selbst da und das muss man lernen. Vor allem, wenn man immer abhängig war von anderen Menschen und deswegen ja auch diesen Podcast "Match yourself first". So halb du mal nach innen, deswegen habe ich diesen Namen gewählt, dieses "Match yourself first". Also, das heißt, such nicht immer im Außen nach deinem Match, sondern schau mal nach innen. Das Match ist eigentlich schon da. Du bist das Match. Du bist die wichtigste Personen deinem Leben und das klingt und ich weiß nicht ob das für manche irgendwie egoistisch oder so klingt, so ist das gar nicht gemeint, sondern es ist wirklich so, wenn du eine bessere Zürmerie dir selbst höchst, wenn du selbst für dich da sein kannst und du selbst ein tolles Leben hast, dadurch kannst du auch ein ehrstem guter Partner sein. Und deswegen ist selbst liebe Selbstversorge, diesen ganzen Begriff her so wichtig und das sind nicht irgendwelche großen Begriffen, die ja wo große Veränderungen braucht, sondern es sind natürlich, sondern es sind tatsächlich diese Kleinveränderungen, das in das solchen Situationen, in denen du getriggert wirst, in denen ein Foulist Angst, zum Beispiel getriggert wird, du lernst für dich selbst da sein zu können, indem du dich selbst zu lernst, zu rekulieren, dich selbst ein guter Freund zu sein. Und ich hoffe, durch meinem Podcast kann ich dir genau dabei helfen. Und falls du dafür weitere Hilfe oder sowas benötest, wie gesagt, ich will meine Selbstständigkeit mehr ausbauen, genau, dass ich da helfen kann und unterstützen kann. Also schreibt mir gerne auf Instagram, falls du weitere Unterstützung dabei benötigst ansonsten, ne? Ja, drück ich dich nochmal ganz, ganz doll und ja, aber vielleicht ist das mal ein bisschen tief ein und aus und gibt immer ein bisschen Zeit, meine Worte zu verarbeiten, gönnen dir irgendwas Schönes für dich selbst, machen ein bisschen Yoga, geht so eine Yoga-Stunde, gönnen im Assage, zünd dir eine Kerze an und einfach hör mal rein, was du gerade brauchst und was dir gerade gut es geben kannst. Genau, ich wünsche dir einen ganz, ganz tollen Tag und wir hören uns in der nächsten Folge. Tschüss!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Der Podcast "Match yourself first" konzentriert sich auf Selbstbeziehung und Heilung, um gesündere Beziehungen zu anderen aufzubauen.
  2. Die Moderatorin kündigt eine zukünftige Breathwork-Ausbildung an und teilt ihre persönlichen positiven Erfahrungen mit dieser Atemtechnik zur emotionalen Befreiung.
  3. Toxische Beziehungen werden mit einer Sucht verglichen, die durch ein Wechselspiel aus intensiven Hochs (durch Dopamin-Ausschüttung) und tiefen Tiefs eine emotionale Abhängigkeit erzeugt.
  4. Ein Ausweg aus toxischen Dynamiken erfordert Selbstfürsorge, das Setzen von Grenzen und die bewusste Entscheidung, sich aus ungesunden Mustern zu lösen.

Summary:

In dieser Podcast-Folge von "Match yourself first" thematisiert die Moderatorin Marita zunächst ihre Rückkehr und künftige Pläne, darunter eine Breathwork-Ausbildung, die ihr persönlich bei der emotionalen Heilung geholfen hat. Der Schwerpunkt liegt auf der Analyse toxischer Beziehungen, die sie mit einer Sucht vergleicht: Intensive Glücksmomente erzeugen durch Dopamin eine starke Bindung, gefolgt von schmerzhaften Tiefs, wenn Nähe entzogen wird. Dieses Wechselspiel führt zu emotionaler Abhängigkeit, in der Betroffene oft ihre Grenzen überschreiten, um das "High" wiederzuerlangen.

Marita teilt eigene Erfahrungen aus vergangenen ungesunden Beziehungen und betont, dass echte Liebe auf Vertrauen und Respekt basiert, nicht auf Besessenheit. Sie ermutigt dazu, sich selbst Priorität zu geben, aus toxischen Dynamiken auszubrechen und dadurch die eigene Handlungsfähigkeit zurückzugewinnen. Der biologische Hintergrund des Belohnungssystems wird erklärt, um Verständnis und Mitgefühl für die Suchtmechanismen zu fördern.

FAQs

Der Podcast hilft dabei, eine bessere Beziehung zu sich selbst aufzubauen, um dadurch auch bessere Beziehungen mit anderen zu führen. Er bietet Unterstützung auf der Reise der Selbstfindung und Heilung.

Breathwork ist eine Atemtechnik, die durch bestimmte Atemmuster hilft, tiefer ins Unterbewusstsein zu gelangen. Dadurch können emotionale Blockaden gelöst, das Nervensystem reguliert und alte Erinnerungen verarbeitet werden.

Toxische Beziehungen zeigen ungesunde Verhaltensmuster wie intensive Höhen und Tiefen, Verlustängste und emotionale Abhängigkeit. Ein Indikator ist, wenn man sich in der Beziehung oft schlecht fühlt und Dinge tut, auf die man nicht stolz ist.

Toxische Beziehungen erzeugen durch unregelmäßige Momente der Nähe und Distanz Dopaminausschüttungen, die ein High-Gefühl verursachen. Der Entzug davon führt zu Tiefs, was eine emotionale Abhängigkeit ähnlich einer Drogensucht schafft.

Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass man für sich selbst da sein muss und die wichtigste Person im eigenen Leben ist. Heilung beginnt, wenn man die Kraft, die man dem anderen gegeben hat, zurückholt und gesunde Grenzen setzt.

Echte Liebe basiert auf Vertrauen, Respekt und Kommunikation, während emotionale Abhängigkeit von Besessenheit und dem ständigen Bedürfnis nach Bestätigung geprägt ist. In gesunden Beziehungen gibt es kein ungesundes Verlangen oder Leid.

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