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Tommy Stroot

61m 39s

Tommy Stroot

In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht der Cheftrainer der VfL Wolfsburg Frauen, Tomi Strodt, über die Kompetenz des Beurteilungsvermögens im Profifußball. Er betont, dass Kommunikation, Transparenz und Empathie die Grundpfeiler eines guten Trainers sind. Strodt reflektiert, dass er in jungen Jahren zu sehr aus der Trainerperspektive geschaut hat und die Umsetzung der Spielerinnen zu wenig beachtete. Mit zunehmender Erfahrung, insbesondere durch seine Zeit in den Niederlanden, hat er gelernt, Themen loszulassen und den Spielerinnen mehr Freiheiten zu geben. Er sieht das Spiel der Spielerinnen als zentral an und betont, dass ein Trainer eher unterstützend und stabilisierend wirken sollte. Zudem diskutiert er die Bedeutung von Beobachtung und ehrlicher Kommunikation, um ein klares Bild von jeder Spielerin zu entwickeln. Strodt erklärt, dass ein diverser Trainerstab mit unterschiedlichen Perspektiven und der Einsatz von Daten helfen, subjektive Wahrnehmungsfehler zu vermeiden. Er unterstreicht die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens und der Selbstreflexion, da sich jede Kultur und jeder Verein unterscheidet und man sich anpassen muss. Schließlich betont er, dass im Offensivspiel eine Balance zwischen Struktur und Kreativität notwendig ist, um sowohl individuelle Qualitäten als auch den Mannschaftserfolg zu fördern.

Transcription

10805 Words, 66695 Characters

German
Nehmt euch nicht zu wichtig. Ich glaube, dass das so der entscheidende Punkt ist. Also, es gilt für alle Jugendtrainer, für alle Trainer da draußen. Es bleibt das Spiel der Spielerinnen und Spieler, mit Hilfestellungen zu geben, zu unterstützen, zu stabilisieren. Ich glaube, hier in ganz vielen Punkten absolut wichtig. Aber auch im richtigen Moment einfach, das Spiel zu sein zu lassen, eine gewisse Freiheit zu halten. Ich glaube, ich kann ganz wichtiger Punkt, der nie zu unterschätzen ist. Trainer-Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Die Folge mit Tomi Strodt wurde am 22. Januar 2024 in Wolfsburg aufgenommen. Moin und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Trainer-Kompetenzen im Profifußball sprechen. Ansem Küchler und ich sind heute in Wolfsburg und treffen auf den Cheftrainer der Wölfinnen Tomi Strodt. Tomi, erst mal vielen Dank für deine Zeit und Bereitschaft, um mit uns über die Kompetenz beurteilungsvermögen zu sprechen. Ansem wie beurteils du denn Tomi als Gast in unserem Podcast und in Zusammenhang mit dieser Kompetenz, die ja auch nicht nur im Profifußball eine hohe Bedeutung hat. Erst mal auf meiner Seite. Hallo, freut mich, mal hier in Wolfsburg zu sein. Wir haben es hier hergeschafft. Tomi, danke, dass du hier Zeit nimmst und deine Frage. Was ich finde, ich sehr sehr passend zum Thema Beurteilungsvermögen finde, ist, wenn man jetzt sieht, mit wem Dürste tun hast, ist das sehr sehr spannend. Ich meine, bei deiner Mannschaft, bei den Frauen des Wölfsburgs spielen super, super junge Spielerinnen, Talente, womöglich die besten in dem Bereich in Deutschland, die wir haben. Und aber auch sehr sehr erfahrenen Spielerinnen, die sehr sehr viele Länder spielen auf dem Buckel haben. Mit Sicherheit werden wir heute auch darüber sprechen, wie beurteils du eine ganze junge Spielerin? Beziehungsweise wie gehst du mit einer erfahrenen Spielerin um? Kann man die gleich behandeln, wo behandelt man sie gleich, wo unterschiedlich? Ich finde, das ist sehr sehr passend und deswegen freuen wir uns sehr, dass du heute da bist bei uns. Schön, dass ich hier sein darf. Ich freue mich auf alles, was da kommt. Tomi, wir starten immer ganz allgemein mit unserem Podcast und wollen erstmal von dir wissen, was zeichnet denn für dich einen guten Trainer, eine gute Trainerin aus? Also mal abgesehen von irgendwelchen Alters oder Leistungsklassungen gibt es ein paar Attribute, wo du sagst, das bringt schon die meisten mit. Ja, ich glaube, dass du in der heutigen Zeit ohne Kommunikation wahrscheinlich nicht mehr lange bestehen kannst. Eine gewisse Transparenz, eine gewisse Vertrauenswelt ist natürlich in aller Richtung. Ist, glaube ich, das entscheidende und alle Facetten, glaube ich, laufen über Kommunikationen. Ähm, wieder mit deinem Trainerstab, mit deinem Spielernen, Spielerinnen. Und von daher ist das erstmal eine wahnsinnig wichtige Fähigkeit zusammen mit Empathie. Wenn du die beiden hast, dann kannst du schon sehr weit kommen. Ansehmlich, glaube ich, wie du, Neute, Tomi, beim Training bisschen über die Schulter schauen und waren auch da vor dem Brot. Da waren schon einige Leute und über deinen großen Staffrinnen wir auch nachher vermeintlich großen Staff in dem Bereich. Ansehm, damit wir einmal einordnen, direkt zu Beginn. Worüber wir heute sprechen wollen, kannst du uns einmal sagen, wie hast du diese Kompetenz heute für dich definiert in deiner Studie? Ja, also bei Beurteilungsvermögen geht es im Endeffekt, um die Fähigkeitsachfahrhalte richtig einzuschätzen. Ganz einfach und so ein Lob rausgedrückt. Ähm, und wichtig ist aber hierbei unter Zunahme eigentlich von fachlichem Know-How. Ja, denn natürlich um Dinge richtig einschätzen zu können. Braucht es meistens noch irgendwo eine Essenz und meistens ist das eben wissen, meistens sind das aber auch Erfahrungen, die dann auch Menschen dazu bringen, auch Entscheidungen oder Beurteilungen so treffen zu können, wie sie sie treffen. Man hört ja auch oft, dass Leute sagen, "Ja, zurückblickend hätte ich es vielleicht auch noch mal anders beurteilt." Ja. Und von daher essenziell, dass man fachliches Know-How besitzt. Deswegen ist es auch eine Fach- und Methodenkompetenz. Und deswegen freue ich mich auch heute mal von dir zu hören, wie du Dinge vielleicht auch in der Vergangenheit an das Beurteil tätest, mit dem Wissen, dass du auch heute hast. Gibt es also Situationen, an du dir dich gut erinnern kannst? Absolut. Ich glaube, jeder Trainer findet sich mit jungen Jahren schon wirklich als Experte und herausragend. Das war bei mir auch in jungen Jahren schon so. Ein gewisses Selbstvertrauen in dem Bereich hatte ich vielleicht sogar viel zu früh, viel zu ausgeprägt. Was trotzdem aber auch wichtig ist, um natürlich irgendwie Mannschaften zu trainieren, Mannschaften zu führen, in gewissen Momenten, wo man natürlich aber auch im Nachtrag mal drauf schaut und sagt, "Pop, das hätte ich jetzt mit den Erfahrungen, die ich jetzt habe, mit den Einblicken, die ich jetzt vielleicht auch habe, damals definitiv anders gelöst und vielleicht auch aber zu mich gar nicht so richtig genommen, sondern viel mehr auch zugehört in gewissen Momenten." Was sind es da so für konkrete Dinge, die du vielleicht in jungen Jahren, vielleicht in einem anführlichen Falsch gemacht hast? Ist es ein wahnes Gespräch mit Spielerinnen, die du vielleicht halt anders angehen, oder waren das tatsächlich die Trainingsinhalte? Ja, ich glaube, dass das vor allem, ich aus der Trainerperspektive viel zu sehr geschaut habe. Ich war ein junger Trainer, natürlich dann meine Ausbildung durchlaufen und probiert das Ganze immer wieder auch umzusetzen. Aber viel zu wenig auf die Umsetzung der Spielerinnen geschaut oder auch wie komm's anbeispielerin. Ich glaube, dass da mit gestiegenem Alter, obwohl ich trotzdem noch ein junger Trainer bin, war einfach über die Trainer Jahre, die ich in den letzten Jahren, oder die Erfahrung, die ich machen durfte, da viel dazu gewonnen habe. Und vor allem aber auch über Kommunikation mit den Spielerinnen, über Feedback auch von Spielerinnen total viel mitgenommen habe. Und deswegen ist auch diese Kompetenz so wichtig. Ich glaube, dass sie auch gar nicht so sehr nur im sportlichen Beutagungsvermögen gesehen werden darf, sondern viel mehr in den Alltagsituationen. Wann gehe ich in Kommunikation? Wann ist vielleicht ein Thema gar nicht so wichtig für mich? Wann greif ich ein, wann auch nicht? Ist das überhaupt ein Thema für mich? Ist es gerade wichtig oder nicht? Ich glaube, das findet es mehrfach, 100-fach am Tag statt, um solche Situationen zu beurteilen, um zu schauen, wie man darauf reagiert, ob man reagiert. Und dann natürlich irgendwo vielleicht die Königstis zu plienen mit allen Themen, die so während der Spiels passieren. Also Erfahrung, die du gemacht hast, wo du dich weiterentwickelt hast, wie hast du denn damals als Trainer drauf geschaut? Was waren denn da so Punkte, wo du sagst, da war mein Fokus? Ja, vor allem aus Trainer-Themen und gar nicht so sehr, das so zu sehen, dass es vielleicht das Spiel der Spielerinnen oder der Spieler ist und taktische Dinge zu wichtig genommen haben, Umsetzung von Themen viel zu wichtig genommen habe. Und da vielleicht über die Jahre, nicht nur vielleicht, sondern über die Jahre, wirklich gelernt habe, auch Themen loszulassen, viel zu viel mehr zu schauen, wie Spielerinnen sich fühlen in gewissen Rollen, ihnen auch Freiheiten zu geben, in gewissen Positionen, in gewissen Ausführungen, weil so größer die Nummer auch wird, um so größer die Stadien werden, eine gewisse Unabhängigkeit von mir als Trainer wichtig ist, in ganz ganz entscheidender Faktor für Sieg- oder Niederlage sein wird. Und von daher, ja, ich auch da verschiedene Dinge angepasst habe, aber auch in Zukunft, wahrscheinlich wenn wir den gleichen Podcast ein paar Jahren noch mal führen, werde ich das gleiche nochmal sagen. Ich finde den Aspekt super spannend, weil Dennis und ich hatten uns im Vorfeld genau darüber unterhalten, viele Leute, die auch in ihrem Leben etwas erreicht haben, beispielsweise wenn wir es jetzt auf dem Fußball produzieren, viele Titelgewinnen über Jahrzehnte, Trainer waren, dann eigentlich berichten, dass sie für sich dann irgendwann gemerkt haben, "Ich weiß gar nicht so viel." Eigentlich ist da noch so viel, was ich gar nicht weiß. Und es gibt da so einen netten Fachbriechen, der heißt objektive Unwissenheit, der eigentlich im Endeffekt ausdrückt, dass jeder Mensch von uns ja eine eigene Wahrheit hat, ein eigenes Empfinden von Momenten. Und viele Menschen, in dem Moment, in dem sich befinden, eigentlich glauben, dass sie sehr viel wissen über das Thema eigentlich, sehr sehr schlause, eigentlich genau das, was du jetzt aktuell berichtest. Und eigentlich aus einem objektiven Perspektive ganz augenscheinlich, wer Uda fehlt, aber schon noch was. Und im Grunde, glaube ich, haben wir sehr, sehr oft die Erkenntnis, dass wir immer weiter lernen können, dass wir immer noch irgendwo uns verbessern können. Man lernt ja nie auslebenslanges lernen. Das ja da finde ich ja auch, das entscheidende Stichwort. Ich finde es auch sehr sympathisch und bohnendständig, dass du jetzt auch hier sitzt und das auch gleich sahn sprichst. Denn es ist auch nicht immer selbstverständlich, dass auch vielleicht zu erkennen. Ich glaube auch dieses Wissen vom Nichtwissen ist auch total wertvoll, um sich dann auch in der Folge weiterentwickeln zu können. Wir haben es ja immer wieder das Thema Selbst- und Fremdreflexion. Ich muss auch ein bisschen schmunzeln, wenn du lebenslanges Lern sagst, weil es tatsächlich, glaube ich, in jeder zweiten Folge irgendwo Thema ist. Da sehen wir auch wieder, wie wichtig das ist. Und ich glaube, du bist natürlich, du hast schon so viele Erfahrungen gesammelt als Trainer, aber jetzt auf dem Niveau und das auch immer weiterzuführen. Vielleicht erzählst du uns gleich mal, ob du ein Karriere plan hast, wie lange du Trainer bist, wenn du sagst, wir sehen uns in fünf Jahren, sehen uns auch in 25 Jahren noch. Aber diese Entwicklung ist natürlich unheimlich spannend. Und das wächst ja auch stetig mit den Spielerinnen, die du trainieren darfst jetzt in dem Fall. Wir waren vorhin so bei der Trainerbrille oder bei der Sicht des Trainers, wie schaust du denn Fußball? Wenn wir jetzt über Wissen reden, über Dinge, über eine Grundlage, wie ich überhaupt bewerten beurteilen möchte, dann kannst du gucken, hier einen Spiel an, nimmst du dir einen bestimmten Fokus, guckst du auf irgendwas bestimmtes? Oder schaffst du es auch ganz neutral mal an, Spielern zu gehen und einfach zu schauen, was er gibt sich? Leider nicht mehr. Ich glaube, das ist einfach auch mit dem Know-how oder mit den Themen im Fußball und wie sehr man sich in Fußball reindänkt, ist nicht mehr schaffe, ganz neutral so ein Spiel zu schauen. Der erste Aspekt ist total interessant, wenn ich individuell nach Spielern schau oder nach Spielern einfach wie gehe ich mir raum um. Da kenn ich Räume, die ich einerseits mit Ball gespielen kann oder eben auch ohne Ball vielleicht auch mit meinem Lauferhalten angreifen. verlass ich auch mal bewusst in Raum und ich für andere freite ziehen. Das sind so Themen, die ich total interessant finde. Aber auch prägend mit meiner Zeit aus Holland, wo es viel um Beibes jetzt Fußball ging. Fütbar total, du kannst mich gleich korrigieren, wenn ich's falsche Ausspräche. Aber wenn es ja tatsächlich darum geht, die Positionen besetzt zu haben und nicht nur darum, wer spielt auf welcher Position. Wenn du dir sonst Spielankoaks und auf Räume schaust, fokussierst du dann einen Spieler, schaust du das, alle irgendwie im Blick zu behalten oder es tatsächlich so, dass du so um Erkenntnisse zu gewinnen, muss ich mich irgendwie drauf fokussieren. Ja, ich glaube grundsätzlich, dass ich schon relativ schneller kenne, aber auch, dass eine Übung war. Ich wirklich anders nach Fußball schauen musste, wie ich's zu meiner Zeit damals vielleicht gemacht habe, bevor ich hier in Holland arbeiten durfte. Da einfach dann noch mal ganz ganz viele Dinge mitnehmen durfte, in eine neue Kultur, in einer anderen Blick auf den Fußball. Deswegen ist lebenslanges Lernen auch unvermeidlich, weil irgendwie jede Kultur, jeder Verein irgendwie ja auch in sich anders tickt und man sich irgendwo auch wieder anpassen muss, um es erfolgreich zu gestalten. Nicht irgendwie seine eigene Perspektive nur drauf zu drücken, sondern auch miteinander, dann eben auch erfolgreich zu sein. Und ja, da hat Holland mich schon geprägt, die ganze Art und Weise viel mehr auf das Spiel mitball zu schauen. Wenn es um meinen Fußball geht, geht es wirklich so um den UN-Stink. Warum sind wir angefangen, Fußball zu spielen? Jeder hat irgendwie noch so ein Kinderfoto zu Hause, wo man sich auf einen grünen Grasen sieht oder irgendwo auf einem Ascheplatz mit den Ball mit Freunden draußen. Und ich glaube, dass das so der UN-Stink ist, warum wir angefangen sind. Und diese Faszination Ball, diese Freundschaft auf dem Platz, das wieder nach oben zu holen, auch im Profifusball, auch im Leistungssport, nicht zu vergessen. Und dann immer mal wieder diesen Rückblick auch zu machen, ist was, was immer wieder auch Freude bringt, was irgendwie auch wirklich die Füße wieder zurück auf dem Boden bringt. Und gleichzeitig aber auch ein riesen Antrieb sein kann. Jetzt hast du ja auf dem Sief Fußball angesprochen, dass das auch etwas ist, was dann irgendwo auch da der Identität ein Stück weit ausmacht. Passt du deswegen auch besonders gut zum V-For-Wolsburg? Also, eine Mannschaft, die eben auch sehr viele gute Spielerin hat, die auch das Spiel dominieren, können? Also, ich weiß, dass das in Kriterium war, warum ich jetzt hier bin. Das Ralph Kellerman, der sportliche Leiter, dann eben auch bewusst drauf geschaut hat. Ja, welchen Fußball spiele ich, dann eben in den Niederlanden, wie erfolgreich spiele ich Fußball, kann ich Situationen irgendwie vielleicht auch anpassen im Ballbesitz, aber auch gegen den Ball. Und das war ein Thema, warum ich am Ende des Tages auch hier bin. Und es war spannend, eben da auch zu schauen, wie reagieren dann eben die Spielerin auf diese Art und Weise des Spiels? Auf vielleicht auch nochmal andere Grundgedanken, einfach weil sie natürlich auch in vielen Phasen Niederlande-Schebrägungen haben. Ich finde ja auch, es deswegen interessant, auch über Offensiv-Fußball zu sprechen, weil man ja auch häufig darüber diskutiert, wie viele, ich sage jetzt mal, klare Abläufe, Struktur braucht in eine Mannschaft in der Offensive, wie viele klare Regeln und wie viele Kreativität und Spielwitz muss freien Raum gelassen werden. Was sagt ja, deine viele so viel, wie viele Vorgaben gibt es dem Offensiv-Spiel? Und wie viel freier Raum lässt du? Ja, ich glaube das wichtig ist, dass eine, was wir beurteilen, ist natürlich irgendwo eine individuelle Qualität. Und da gehört eine gewisse Freiheit dazu. Jetzt müssen wir aber wissen, dass aus diesem Hoppy, aus diesem kleinen Kind, was irgendwann Fußball profitiert, natürlich auch ein Beruf wird. Und zu dem Beruf im Leistungssport gehört auch sportliche Erfolg. Wir spielen 11 gegen 11, nicht 1 gegen 1, das heißt, ich kann nicht nur meine Qualitäten reinbringen. Ich muss auch dafür sorgen, dass die Qualitäten der anderen möglichst nach oben kommen. Ich muss dafür sorgen, dass vielleicht auch die Wege mit zurückgehe, sodass andere noch genug Energie im Tank haben, um ihre Qualitäten auch zu zeigen. Und dass irgendwie Synagien entstehen, die dafür sorgen, dass wir vielleicht auch gegen einen gleichguben Gegner am Ende mit dem richtigen Ergebnis den Platz verlassen. Und von daher ist das so eine ganz, ganz wichtige Facette, die darauf einzahlt. Vermeintlich auf dem Papier als VW-Bus, ist es so, ihr spielt um alle Titel mit. Da steht außer Frage. Und du willst die einzelne Spielerin besser machen. Am Ende soll der mantschaftliche Erfolg natürlich im Vordergrund stehen. Nehmen wir uns mal mit, wenn du Spielerin bewährtes oder wie du mit ihnen umgehst, über einen Saisonverlauf vielleicht. Wie läuft das ab? Du machst ja im Bild von jeder Spielerin. Die hat dann stärken, die hat Potenziale. Und wie arbeitet die miteinander? Ich glaube, das alles erst mal beginnt bei Beobachten. Wenn wir eine Spielerin holen, ist für uns erst mal wichtig, dass wir total klar, ein klare Bild haben von der Spielerin, die zu uns kommt. Auch total ehrlich sind. Das gibt Spielerin, der wir klar sagen, dass sie vielleicht auch erst mal gar nicht im Kader ist. Und sich reinarbeiten muss in diesen Kader oder in die Startelf. Und das will vielleicht das Spielerin im ersten Mal gar nicht hören. Und trotzdem trifft sie am Ende, die Entscheidung zu uns zu kommen. Weil diese Ehrlichkeit, was ist, was vielleicht auch im Profifußball, im Leistungssport nicht mehr so klar ist. Aber es sorgt dafür, dass die erste Verbindung schon mal geschaffen wird. Erst mal, wie ein klare Bild von der Spielerin, die zu uns kommt. Das ist wertschätzen. Das ist eben auch dahingehend, einen Plan darauf entwickeln. Hat viel mit Wahrnehmung Beobachtung zu tun. Und daraus dann eben eine Zusammenarbeit schaffen. Und dann geht es darum, aus der Beobachtung natürlich zu beurteilen, wo es der Weg, wie kriegen wir die Qualitäten hinzugefügt an unsere Spielweise. Und wie entwickeln wir das Ganze? Da geht viel über weiter Beobachten, Beurteilen, Beobachten, kommunizieren. Und das immer wieder vom vorne. Wie schafft es da so einen objektiven Anteil reinzubekommen? Fernab von dieser Subjektiven, von diesen Subjektiven Eindrucken, diesen Beobachten vor Ort? Wo sind da die objektiven Aspekte? Ein Punkt ist, dass wir total diversen Trainer starb haben. Dass wir verschiedene Perspektiven drin haben. Neben mir vielleicht ein bisschen Unruhe, die nicht so viel geduld hat, wie ich vielleicht in den einen oder anderen Phasen, dann verschiedene Phasen der Lebenserfahrung auch. Was mir wichtig ist, also ich möchte nicht den einfachsten Trainer starb für mich haben und alle gute Freunde, sondern die Diskussion, die immer wieder auch dahin prägt, Entscheidungen zu fällen und sich selbst auch zu hinterfragen. Ich glaube, das, das ein ganz, ganz wichtiges Mittel ist. Und dann geht es natürlich auch darum, die ganzen Daten, die mittlerweile von Spielen erhoben werden können, auch Lesbad zu machen. Es wird größer und größer. Es ist gar nicht so einfach, das in Fußballaktionen umzumünzen. Aber uns geht es dahingehend immer auch in eine gewisse Effektivität, die ich in meiner Spielzeit habe. Auch vor allem im Spiel mit dem Ball. Da gehören aber auch eine Spiel gegen den Ball, Abstände zu meiner direkten Gegenspielerin dazu und so weiter. Also wir probieren Daten lesbad zu machen, so gut wie es möglich ist. Aber auch da, glaube ich, ist der Fußball noch lange nicht am Ende. Ich habe jetzt speziell auch diese Frage gestellt, weil ich kann eigentlich da weitermachen, wo ich ganz manfange aufgehört habe. Im Endeffekt machen wir Menschen immer wieder Fehler auch in der Urteilung aufgrund von Wahrnehmungsfehlen. Weil wir einfach Dinge falsch einschätzen. Unser Hirn schlägt uns ein kleines Schnippchen sozusagen. Da gibt es jetzt zum Beispiel den Confirmation, bei es, dass ich irgendwo mir eine Meinung über ein Thema gebildet habe, über eine Spielerin zum Beispiel. Und daran festhalten, obwohl sich die Vorzeichen verändert haben und z.B. objektive Daten etwas ganz anderes ausdrücken. Deswegen fand ich das jetzt auch sehr spannend, dass ihr euch da auch unterschiedliche Perspektiven in das Team reinholt, um vielleicht auch diesen Wahrnehmungsfehlen ein bisschen aus dem Weg zu gehen. Ganz ist es ja auch immer schwierig. Ähnlich ist es ja auch, wenn wir z.B. Menschen in Schubladen stecken. Das finde ich ja auch sehr sehr interessant als Trainer. Es ist ja auch immer wieder eine Herausforderung, dass man Spielerinnen und Spieler vielleicht mehr Wert schätzt aufgrund gewissen Fähigkeiten und im Laufe der Zeit entwickelt sich vielleicht auch eine Spielerin in eine andere Richtung. Ich bin aber noch immer nicht soweit sozusagen diese Spielerin an zu berücksichtigen. Er wüsst du dich da auch manchmal dabei im Laufe der Zeit, dass du dann auch vielleicht dich selber ein bisschen wachrütteln musst oder wachrütteln lassen musst von Kolleginnen und Kollegen, um dann vielleicht auch wieder einen Blick auf Spielerinnen zu verändern. Ja, also das beobachten und das beurteilen von jeglichen Situationen. Sei es spielerische Entwicklungen, sei es aber auch Gespräche, ja, nein und so weiter. Im Alltag fragt das absolute Wachsamkeit. Ich muss immer irgendwo einen Stinkz für Situationen haben, mich immer wieder auch hinterfragen wollen, die Energie dafür haben. Ich glaube, dass das ein ganz ganz wichtiger Faktor ist. Wir haben vorhin über den Alltag gesprochen, auch über das Spiel. Das spielt sich nochmal unter anderem Herausforderungen, weil natürlich Emotionen täuschen können, Emotionen noch mal irgendwie einspielen. Persönliche Emotionen, vielleicht bin ich irgendwie ein bisschen unruhig an diesem Tag, wird unruhiger vielleicht durch den Spielverlauf reagiert falsch, einfach aufgrund meiner Emotionen. Und deswegen ist es ein ganz, ganz entscheidender Faktor, ja, meine Emotionen auch in vielen Situationen ein bisschen zu drosseln. Wir haben klare Abläufe als Beispiel vor dem Spiel, wo ich mich selbst auch sauber zurücknehmen kann, nicht noch irgendwie mit Gesprächen überhäuft bin, sondern mir auch selber die Zeit und die Ruhrgöne für meine Abläufe um selber auch entspannt in so ein Spiel reinzugehen. Und dadurch hoffentlich Dinge wahrnehmen zu können, in einer gewissen Ruhe, in einer gewissen Gelassenheit auch, um dann eben Situationen auch in Stress sauber beurteilen zu können. Hast du da bestimmte Ankerpunkte, die die helfen, eine Beurteilung zu machen? Also ich weiß du arbeitest auch mit Prinzipien sind das so Punkte, wo du sagst, okay, da läuft jetzt, da läuft was gegen uns, da müssen wir dagegen streuen. Ja, also grundsätzlich klar unsere Prinzipien. Ich glaube das aber trotzdem in der Beurteilung der eigene Ballbesitz immer der Ankeis. Man hat es relativ schnell das Gefühl, oh, defensiv läuft nicht, wir haben keinen Zugriff. Für mich ist es auch ein bisschen. Aber wichtig, wie viel haben wir den Ball und schaffen wir es, den Ball in unseren Reihen zu halten. Da müssen wir weniger verteidigen. Das ist erst mal für mich immer der erste Grundsatz, aus dem ich Entscheidungen fehlen kann und möchte. Wie verhalten wir uns im eigenen Ball besitzen? Und wenn das stabil ist, dann können wir über die defensiven Situationen sprechen. Ich glaube, dass das ein bisschen anders ist, wie vielleicht viele andere, die über die defensiver Art und Weise kommen. Aber wenn ich wieder beim Urinstink bin, dann spielt der Ball einfach die größte Rolle. Und wenn wir den erst mal haben, kann wir nicht passieren. Dafür müssen wir gute Impositionen sein, müssen wir auch eine gewisse Kontrolle haben, müssen wir ein bisschen Niveau erreichen. Aber das sind kleine Prinzipien, die auch in meinem Raster dann einfach durchlaufen und immer wieder gecheckt werden. Und auch von den Kotränern, auf der Tribüne, auf der Bank, eigentlich parallel im System laufen. Passen zu euch am Spiel, beim Vorfeld Worsburg. Ihr habt ja auch mehr dem Ball, als das ihr ihn nicht habt. Ihr wollt ihn zumindest haben. Und dann geht es darum, das zu verfeinern und sich durchzuspielen am Ende. Wir haben heute eine Einheit gesehen, wo du auch das Offensivspiel trainiert hast mit deiner Mannschaft. Wo auffallen war, dass es gut läuft, wenn Präzision da ist. Kannst du uns mitnehmen im Spiel mit dem Ball? Was sind denn so Ankerpunkte für dich noch mal ganz genau? Also, worum geht es dir? Es ist kein typisch deutsches Wort, aber Feldbesetzung ist so ein Wort, was ich aus Holland auch mitgenommen habe und wirklich ein Wort ist, weil wir täglich eigentlich auch umgehen. Weil es nochmal klarer ist, wie Raumaufteilungen in gewissen Phasen. Weil es wirklich darum geht, das Feld sauber zu besetzen, um auch gegen verschiedene Formationen sauber spielen zu können. Und wenn wir da hingehend eine saubere Besetzung haben, dann haben wir erst mal eine gute Grundlage, um uns Fußball spielen zu kommen. Weil wir einfach durch die saubere Auffteilung schon mal irgendwo Verbindung haben, mit denen wir arbeiten können. Für, sei es, ganz normales Passpiel, sei es steiglich Situationen, wir sind darauf vorbereitet und verbinden uns eben mit unseren individuellen Qualitäten zum 11 gegen 11 im Idealfall. Das sind so die Grundvoraussetzungen und da gehört dann immer auch die individuelle Qualität, die Präzision, auch die Passcherfe natürlich in kleinen Räumen mit dazu. Wir haben heute bewusst in kleineren Räumen gegen kompaktige Gner gearbeitet. Ich glaube, dass das die Königstdisziplin ist gegen kompaktige Gner sich Tor-Schonungs und Raus zu arbeiten, außerhalb von Standardsituationen. Wenn wir sauber spielen, werden wir Standardsituationen bekommen. Aber der Idealfall, das Idealfeld unseres Spiels, sieht eben vor, dass wir uns durchkommunieren bis zum Tor. Wenn du von individueller Qualität spürst und dich mit jeder Spielerin beschäftigst, hast du einen Profil, einen Spielerin-Profil, das du für dich kennst sein hast, oder du sagst, daran wollen wir auch arbeiten. Schau mal, der linke Fuß ist nicht so gut, dass es in den nächsten Wochen unser Baustein ist. Oder du sagst, mantschaftsaktische Abläufe passen nicht, weil wir grob und taktisch individuell taktisch da noch nicht hinkommen, sind das dann so die Bausteine? Also wie gehst du mit jeder einzelnen Spieler da auch in den Austausch? Ja, es ist so, dass wir vor allem im ersten halben Jahr der Saison immer wieder probieren, ein komplettes Bild uns zu schaffen, zu beobachten, was passiert. Jeder Spielerin auch eine gewisse Spielzeit oder 8 Samen auf jeder Spielerin noch mal zu schauen. Und zu schauen, wo liegen die Qualitäten, welche Qualitäten können wir vielleicht noch mal mehr hervorheben mit anderen Qualitäten, sei es der Rechtsaussin, der vielleicht mit dem Rechtsverteidiger besser funktioniert. Vielleicht braucht der Achter neben sich ein bisschen mehr Stardig, vielleicht braucht der andere ein bisschen mehr Laufermögen. Es geht darum, einfach rauszufinden, welche Qualitäten funktionieren zusammen. Um das beste 11 gegen 11 für uns zu kreieren, um die beste Mannschaft daraus auch zu bilden. Und ja, dann kannst du auch mal sein, dass vielleicht Spielerin mit der besseren individuellen Qualität, aber mit weniger verbindenden Facetten Richtung der anderen Spielerin, dann doch auf der Bankplatz nehmen muss. So hart das ist, aber es geht eben darum, die beste Mannschaft auf dem Platz zu haben. Und da geht es eben darum, Synagien zu erzeugen. Und die Zeit nehmen wir uns immer auch im ersten halben Jahr, weil es entscheidend ist, zu schauen, wie man auch unter Druck agiert, wie man auch in gewissen Situationen umgeht. Und wenn das funktioniert, haben wir ein klare Bild für die Rückserie. Haben klare Profile, die wir dann auch vorgeben. Passen vielleicht nochmal Details in unserer Art und Weise an, wie wir spielen wollen und probieren mit dieser Klarheit dann die entscheidende Phase der Saison einzugehen. Jetzt ist ja so, dass man als Trainer dann auch, wenn man dann einzelne Spielerinnen beurteilt, auch nicht immer positive Dinge beurteilt. Wie schaut das bei dir aus, wenn du, ich sag jetzt mal, negativ eußerst, wie machst du das mit den Spielerinnen, nehmst du dir einzeln? Wie gehst du es an? Ja, unterschiedlich. Ich glaube, wir haben nach jedem Spiel unsere Nachbereitung. Wenn es um team-taktische Dinge geht, ist immer wichtig, das auch team-taktisch mit der Gruppe zu besprechen. Aber es geht immer um die Sache. Es geht nie um die Person, die dann empfehler macht. Es geht dann um das große Bild, wie wir uns das vorstellen, in der Position, um der Gruppe zu helfen. Von daher ist das eine klare Trennung. Und dann geht es eben um die individuellen Entwicklungspunkte und vielleicht auch Kritiken. Und da ist dann wichtig, das eben auch in einem guten Rahmen zu tun. Teilweise eben in individuellen Gesprächen. Vom meiner Seite, teilweise auch mit individuellen Gesprächen von der Code-Trainerseite, weil es auch da und sauber in guten Rahmen dann einfach gibt, von daher flexibel. Aber ja, durchaus immer wieder mit verschiedenen Fokus. Hast wir als Gemeinsamenkeit eigentlich mitnehmen konnten aus dem bisherigen Folgen ist auch immer so dieses Würding der Klarheit. So klar zu sein, wird eigentlich immer im Fohlen von den Kolleginnen und Kollegen auch in spürieren Gesprächen. Ist es etwas gewesen, was du als Trainer auch lernen musstest, da klar zu sein, auch wenn mal Dinge vielleicht angesprochen werden müssen, die unangenehm sind, zum Beispiel, wie zum Beispiel, dass man vielleicht mit einer Spielerin auch nicht mehr plant? Ja, ich habe es immer als großen Vorteil gesehen, die bei schnell klar zu schaffen, als lange Irritationen oder Unsicherheit zu haben. Ich glaube, das gilt uns für uns alle, in dem Moment, wo wir lange eine Unsicherheit spüren, verdoppeln sich wahrscheinlich die Probleme oder wir uns unangenehmer. Ich habe kann lieber eine harte Botschaft einmal bringen, weiß aber, wo ich stehe, und kann dann wieder nach vorne schauen, weiterarbeiten. Ich bekomme Kontrolle zurück, als dass ich in Unsicherheit vielleicht auch da irgendwie die Gruppe anstecke und da negative Energie in die Gruppe kommt. Von daher ist die Klarheit, was vor der Saison in Gesprächen schon passiert, während der Saison dann eben auch noch mal eine weitere Kontrolle versorgt. Und die Klarheit dann eben auch nicht nur individuell, sondern auch noch vor der Gruppe. So dass für alle klar ist, dass vielleicht ein Gespräch gelaufen ist, dass Rollen verteilt sind. Und wir aus den Perspektiven dann eben auch gemeinsam wieder erfolgreich sein können. Anseien das passt zu uns, klarheit, herrscht vor? Ja, absolut immer, immer. Also da passt kein Blatt Papier dazu. Zumindest noch nicht. Wie sich das weiterer bildet. Tommy, du hast schon über deine Verbindung zur Holland gesprochen. Und du bist in der Grenzregion eigentlich aufgewachsen. Und ich finde das total spannend, weil wir sind nicht weit vorn an der Weg aufgewachsen. Und wir haben auch so eine gewisse Nähe zur Holland. Siehst du denn einen großen Unterschied zwischen dem holendischen Fußball und dem Deutschen? Also hast du denen auch da ausgemacht? Weil du hast schon gesagt, dass dich deine Zeit in Holland sehr geprägt hat. Absolut, absolut. Und ich habe einen großen Unterschied wahrgenommen. Das eine ist wirklich eben dieser Gesundheitsfaktor, der in Holland immer irgendwie auch eine große Rolle spielt. Amateurvereiname irgendwie schon Füße da verbeuten. Im Club und behandeln da Jugendspieler und so weiter, aber ich dachte, das ist ein hier los. Und hab da tolle Dinge wahrgenommen. Aber Holland ist ein sehr kleines Land. Und Holland muss die guten Spieler, die sie haben, sauber nach oben bringen. Und ich habe immer das Gefühl gehabt, dass in Deutschland sich die Stärksten durchsetzen, die sich durchsetzen, obwohl vielleicht die Trainingsplastung viel zu hoch ist. Hab wahrgenommen, dass eben auch Verletzungen von Spielern häufig Spieler zu schwach waren oder sensibel waren. In Holland war der ersten muskalären Verletzung, wo ich angeschaut als Trainer. Und war der Fokus auf mich. Was haben wir die letzten Wochen gemacht? Wie kann da sein? Und das war prägend. Ich bin ursprünglich füßeterer Beut von daher auch diesen Gesundheits-Auswahl. Auch diesen Gesundheits- Aspekt auch irgendwie tief in mir. Und das war wirklich was, was ich auch in viele Facetten meiner heutigen Trainer Karriere mitgenommen habe. Eine Verantwortung für die Gesundheit von Spielern und Spielerinnen, den Auge drauf zu haben. Zusammen zu schauen, wie sehr können wir Entwicklung ausreizen. Aber wo durch welche Maßregeln gibt es auch, wo wir nicht drüber gehen können. Und ja, ich glaube, das war eine der Facetten. Dann das Ball orientierte Spiel. Alles hat erst mal mit dem Ball und dem Fußball spielen zu tun, wo es in einer gewissen Schönheit stattfinden. Schönheit ist in Deutschland nicht der wichtigste Faktor, hier ist Mentalität und Kampf vielleicht genauso wichtig. Aber diese Facetten zu verbinden, die Defensiven Akzenten aus Deutschland und die Offensiven aus den Niederlanden. Das war total prägend für mich. Wir sterben manchmal in Schönheit, wir schreien immer nach den deutschen Tudenen wieder und irgendwo treffen wir uns und am Ende zählt, ob du das Spiel gewinst oder ob du es verlierst. Du hast ja dann auch hier dein Fußballer gemacht und hast ja dann auch, ich sage jetzt mal, viele es mitbekommen, auch wie man hier auch den Fußball sieht, was man hier vielleicht auch jetzt lehrt. Was waren da Aspekte, die vielleicht auch noch mal einen Stenken gebracht haben und die neue Impulse gegeben haben? Ja, die Polizents war auch noch mal eine total prägende Zeit, weil. Ich die Lizenz total anders wahrgenommen habe wie meine davor. Ich muss dazu sagen, dass meine Aalizenz auch schon einige Jahre zurückliegt. Ich eine ganze Phase Learning bei During unterwegs war, Fehler machen durfte, die nicht groß aufgefallen sind, Fehler machen durfte, die ich irgendwie wieder ausbügeln durfte und konnte. Das war eine prägende Zeit. Ich sag immer, war meine Zeit und war auch eine Prolizenz, weil es außerhalb der Komfortzone war, weil es so prägend war. Aber die Prolizenz war noch mal eine tolle Herausforderung. Neben eines Vereins, das ist keine einfache Aufgabe, weil wirklich auch viel Zeit das ganze Frist, wenn man es vernünftig machen möchte, wenn man den Fokus auch da halte, aber für mich war der Austausch mit Ex-Profis, diese Spielerperspektive noch mal zu bekommen, meine eigene Ideen zu hinterfragen, noch mal zu schärfen. In Diskussionen zu gehen, auch über den Frauenfußball mit den Ex-Profis, total prägend, du warst 2 Praktikas, machen einen bei Ole Werner, den ja auch schon an dem Mikro hat. Genau zu der Zeit war ich da, übrigens. Hast du dich versteckt, da warst du genau nicht gesehen. Und dann war er bei Errektin Hacht, bei Manchester United, war es total prägend. Ich glaube, einblicke, die man sonst nicht bekommt, zusätzlich zu einem Selbstbild, was einfach noch mal sehr viel zeigt, man den Spiegel vorgehalten bekommt, für viele Situationen mal selbst entscheiden kann. Okay, passt sich das an oder ist es ein Teil, den ich in mir behalten möchte, der auch meine Trainerkarriere weiter prägen soll. Wie schaffst du das da anzusetzen? Aber du bist da mit externen Fachleuten, Coaches oder Vertrauensleuten in deinem Ghibung? Nee, also ich lasse mich jetzt nicht permanent in Feedbacken. Da förb ich meinen Trainerstahn, wo Klaas, wie wir miteinander umgehen wollen, wo wir ein sehr, sehr offenes Verhältnis haben und eben verschiedene Perspektiven, verschiedene Persönlichkeiten, um immer wieder zu schauen, dass wir da eine gesunde Basis schaffen, weil mir es bewusst, dass ich nicht alle 26 Spielerinnen aus meinem Kader gleich erreicht, nicht gleich gut erreicht ist. Und es ist gut, dass dann noch mal ein anderer Typ neben mir ist, der vielleicht mit seiner kurzen knackigen Ansprache noch mal ganz, ganz anders, die drei, vier Spielerinnen bekommt, als ich sie je bekommen würde. Und wenn man die Einstellung hat, mit dem Trainerstim schon als Team zusammen zu arbeiten, sich zu Feedbacken offen zu sein, ich glaube, dann schafft man es auch immer wieder Richtung Team. Wir probieren unsere Ansprachen zu filmen, selbst nochmal immer wieder auch sich selbst zu checken, Botschaften so klar wie möglich, aber auch so kurz wie möglich zu halten. Weil ich immer mal wieder die Nalgun hab, vielleicht ein Ticken zu lange, fört das ein oder andere zu brauchen, das noch mal zu wiederholen. Aber gleichzeitig auch nicht zu kurz zu sein, weil dann kommt es vielleicht auch wieder nicht an. Und das immer wieder in der richtigen Balance damit zu spielen, glaube ich, der Schlüssel. Gibt es auch so ein Wort, dass du gerne verwendest, das macht ja auch häufig Personen gerne dir ein Lieblingswort haben. Das weiteren ist tatsächlich ein, wo ich immer wieder aufpassen muss. Und wenn ich jetzt benutze, muss ich auch aufpassen, dass ich stelle, dass ich zu meinem Kopf gekommen bin. Jetzt achten sowieso alle Hörerinnen und Hörer, wie oft du sagst. Ansehen hab ich eins. Da muss ich noch mal die letzten Folgen analysieren, glaube ich, und das neu beurteilen. Ich finde es doch gar nicht so leicht, das dann selber zu sagen. Ich versuche mal, drauf zu achten. Aber die, die mich kennen, sagen wir schon, ja klar, immer das. Wir checken das. In deiner Zeit der Ausbildung, Tommy, jetzt auch bei der Prolizent. Ist es ja schon so, dass das eine sehr intensive Zeit ist? Eine Zeit, die man nicht so oft hat, du hast ein Trainer-Team keine Frage. Ich hab auch das Gefühl, dass du sehr reflektiert bist und an die Arbeit ist, dich entwickeltst. Aber nimm uns mal mit in diese letzten Monate. Solange ist das ja noch gar nicht her. Hast du auch das Gefühl, dass es viel Beurteilung ist, dann mit dir selber. Weil ihr habt ja schon auch sehr hart an euch gearbeitet und sehr viel Feedback da noch bekommen. Absolut. Wenn ich da zurückschau, ist auch wieder Beurteilungspfähigkeit. Ich glaube, ich der entscheidende Schlüssel. Was passt sich an und hat eine Wichtigkeit, dass ich es direktore? Was kann vielleicht noch ein bisschen warten? Oder was ist so lange in meinem Rucksack drin und wartet drauf, irgendwann eingesetzt zu werden, wenn ich es vielleicht mal brauche? Ich glaube, da gibt es unterschiedlichste Geschichten, unterschiedlichste Tools, die man mit an die Hand bekommen hat. Und wo man dann auch aus Timing schauen muss, wann passt es rein. Auch das ist dann Beurteilungsvermögen. Man muss schauen, wie man es macht, weil man es macht. Und es ist spannend, weil total viel Feedback natürlich kommt. Das hin und wieder ja auch irgendwie ein Erdrückt. Und gleichzeitig aber auch Qualitäten nach oben kommen, die vielleicht nicht in jedem Moment so bewusst waren. Und von daher hat man viel mitgenommen. War aber auch da immer mal eine Zeit der Reflexion wichtig, um dann zu schauen, was es noch richtig hängen geblieben und was sind die Punkte, an denen man wirklich noch arbeiten möchte. Die so prägend waren, dass man sie direkt einsetzt. Ich fand, Anfangs, sehr interessant, dass du darüber gesprochen hast, dass Beurteilungsvermögen für dich auch in der Fähigkeit ist, die wichtig ist, einzuschätzen, wie spreche ich, wann spreche ich und so weiter. Und da fällt mir natürlich sofort ein, dass man ja immer wieder in Situationen kommt, wo vielleicht Spielerin sich nicht fair behandelt fühlen, vielleicht mal ausgewächselt worden oder nicht vor dem Verangespielt. Und sich ja Trainer dann oft die Frage stellen, wann spreche ich vielleicht auch dann mit einer Spielerin? Und spreche ich sie selber darauf an, lass ich es einfach so sein. Und hat man ja auch so ein Eigenleben im Kopf als Trainer, wo man sich dann fragen stellt, "M soll ich soll ich nicht?" Hast du da für dich einen Weg gefunden, mit solchen Dingen umzugehen? Und ist es dann eher so eine intuitive Entscheidung von dir, das du dann sagst, und jetzt pack ich mir die Spielerin. Beides, aber ich glaube vor allem in Konfliktsituation, die es ja auch immer mal wieder gibt, ist es die Verantwortung des Trainers, meine Verantwortung den ersten Schritt wieder zu machen. Ich kann nicht erwarten, dass eine Spielerin auf mich einen ersten Schritt wiederzugeht. Und das ist wichtig, das zu wissen. Ich kann in nicht Konfliktsituation immer mal wieder mit Timing spielen. Okay, wann kommt die Spielerin, wann es ihr Punkt erreicht, um vielleicht von sich aus auch das Gespräch zu suchen, um eine Offenheit auch zu haben für das Feedback was kommt. Es geht auch um Zeitpunkte. Es gibt, ich informiere jede Spielerin eigentlich vor, die nicht im Kader ist. Da wird noch mal kurz telefoniert, oder im Rahmen der Woche kurz zu begesprochen. Aber kurz und knackig. Und wir können danach nach dem Spiel länger sprechen über das Warum. Aber es ist wichtig, dass ich dir die Info gebe. Es ist jetzt aber der Moment in deiner Rolle, vielleicht als Ergänzungspielerin zu kommen. Genau wie meine Rolle ist, das Spiel als Coach zu gewinnen. Und wir haben beide die Verantwortung, das Team zu unterstützen. Und es geht kurz nicht über dich oder mich. Da können wir danach dem Spiel und sie Zeit nehmen und oversprechen. Ich hatte letztens auch im Gespräch mit dem Trainer, wo es dagegen auch zu arbeiten an diesem Thema, wann spreche ich was an. Und das fand ich schon auch sehr sehr interessant. Da ging es genau darum, wo mache ich sozusagen mal einen Punkt dann, im Sinne von Erklärungen geben, warum Entscheidungen wie getroffen wurden. Gehst du da unterschiedlich mit den Spielern um, im Sinne von, dass du jetzt bei erfahrenen Spielerinnen vielleicht schon eher vorher ins Gespräch gehst, und sagst, pass mal auf, du spielst heute nicht voran, vergangen aus denen und den Gründen und bei jungen, lässt du sie vielleicht auch einfach mal durch diesen Lernprozess gehen, das mal zu erleben? Grundsätzlich informier ich alle Spielerinnen. Es gibt Spielerinnen, wo sich vielleicht andeutet, dass es sich in den nächsten Wochen nicht verändert. Und dann ist es nicht so, dass ich jede Woche wieder dieses gleiche Gespräch führere, sondern vielleicht den Ausblick schon gebe und und sage, so wie ich es jetzt einschätze, wir es wahrscheinlich in den nächsten zwei, drei Wochen sein können, dass es sehr fall ist. Aber dann ist es eine schlechte Nacht, wenn sich es verbessert, ist es super. Aber ich probier es nie anders rum. Eigentlich habe ich da eine sehr gute Kontrolle drauf, weil wenn man sagt, du hast super trainiert und jetzt bist du nicht dabei und aber einmal passiert es trotzdem anders und sie ist wieder nicht im Kader, dann haben wir häufig eine riesen, riesen Diskussion. Und das wissen die Spielerinnen auch, dass ich nichts verspreche. Sobald ich irgendwo in eine Neigung komme, irgendwie was zu versprechen, sondern sie mit direkt das Feedback geben, weil es no go, ich werde nie was versprechen, sondern es ist immer, ja, entweder eine klare Info, wer spielt, oder die klare Info, wer nicht spielt. Versprechungen sind schon zu häufig, glaube ich, schiefgehört. Wechselnde Situation, unterschiedliche Spielerinnen, Spielerinnen Typen, mit denen du auch arbeitest, wo manche mehr von dir fordern, manche auch weniger. Ansehm hat es vorhin gesagt, du hast natürlich einen Haufen an Nationalspielerin in deinem Kader. Du hast auch extrem vielversprechende Talent in deinem Kader. Wenn du jetzt einzelne Spielerinnen beurteilst und du bewegst dich auf diesem Niveau, in dem du bist. Du hast vorher beim FC Twente bis zu zweimal Meister geworden, also so schlecht können die Spielerinnen da auch nicht gewesen sein. Ist es manchmal schwierig für dich, das zu transferieren, auf die Talente, die du hast und sie sagen, ey, du musst aber das, das, das, schon können oder kannst du das gut einschätzen. Ich glaube, das beste Feedback ist als offentrehingsplatz. Sätzlich mich durchgegen, eine andere Nationalspielerin, die sich als Talent gegen die beste Innenverteiderin befleicht im Kader haben. Wenn das Frequenz passiert, dann habe ich das Feedback, was ich als Spielerin brauche, um vielleicht auch da den nächsten Step zu gehen. Um vielleicht auch mal beim Trainer zu klopfen und sagen, ey, jetzt bin ich so weit. Und auf der anderen Seite ist, glaube ich, das, was auch immer wieder gefeedbackt werden muss. Diese einzelnen Situationen gegen in Spielmomenten, in Trainingsmomenten, wo ist die Grenze, die immer wieder auch auszuloten, immer wieder hinzuschauen und sich die Zeit zu nehmen, das Ganze auch zu Feedbacken. Ich glaube, in dem Moment, wo wir uns die Zeit nehmen als Trainer, in Komplizier. Wir bekommen ganz viele Probleme nicht, weil die Spielerinnen auch wahrnehmen, dass wir uns die Zeit nehmen. Das wir die Wertschätzen, das wir mit ihnen zu arbeiten. Es ist immer so, dass wir eine Zeit lang zusammenarbeiten. Ein Trainervertrag ist häufig zwei oder drei Jahre, die Spielerinnen ähnlich. Und für diese Zeit machen wir das Beste aus der Situation. Unabhängig von Spielzeiten. Es geht darum, wie wir zusammenarbeiten und wie wir es miteinander machen. Jeder kennt die grundlegende Situation. 11 dürfen spielen, 5 mal dürfen wir wechseln. Das ist nicht meine Entscheidung. Ich würde am liebsten alle spielen lassen. Aber das ist der Rahmen, den wir uns bewegen. Jetzt ist natürlich klar, dass ihr mal V.O.V. Wolfsburg und Titel spielt. Es hat nur schon, wenn ich jetzt eine Spielerin von Auswert bin. Und du möchtest mich verpflichten. Wie machst du das? Erst mal schauen wir euch wieder hin. Was sind deine Qualitäten? Und dann ist es aber auch wieder was total individuelles. Bist du eine ausländische Spielerin? Bist du aus Deutschland? Kennst du die Bundesliga? Was den Schlüsselfaktoren vielleicht, die den V.O.V. auch auszeichnen? Was sind die Big Points, die wir vielleicht machen können? Weil wir der V.O.V. Wolfsburg sind. Total unterschiedlich. Licht auch wirklich an der Person, die gegenüber sitzt. Aber das ist mir der wichtigste Faktor. Keine Lügen. Kein, ich will dich unbedingt und du wirst spielen. Weil du wirst damit auf den Asifalen. Es geht darum, so ehrlich wie möglich zu sein. Und daraus dann eine Verbindung zu schaffen, die dafür sorgt, dass es mit dem Team funktioniert. Weil es geht nicht darum, dich zu überzeugen, dass du nur zu uns kommst. Sondern es geht darum gemeinsam mit dem Team, eine erfolgreiche Zeit zu gestalten. Jetzt sind wir auf der ebenen Trainer-Spielerin. Wie ist es mit dir, wenn du auf der anderen Seite bist? Nach der Saison habt ihr dann Gespräche auch im Verein. Du betrefft Kellerman und geh dir genau solche Sachen auch durch. Also grundsätzlich probieren wir den Kader frühzeitig zu planen. Meistens ist Richtung Pausenzeit wirklich auch für uns eine ruhige Zeit. Wir reflektieren diese Saison. Wir sprechen noch mal kurz in der Emotionsphase direkt im Anschluss, im paar Punkte. Und dann aber vielmehr nach der Urlaubsphase. Noch mal mit freien Umkopf für alle Seiten. Einfach schlüsselmomente, verschiedene Phasen der Saison nach, um einerseits vielleicht weder nicht zweimal zu machen. Und andererseits aber auch die stärken weiter zu stärken. Weil ich glaube, dass das eine wichtige Facette ist. Häufig wird beim Feedbacken vor allem das ist es negative gesehen. Aber ich glaube, dass auch die großen Pluspunkte ganz, ganz entscheidend sind, um auch da weiter zu machen, um da weiter anzusetzen. Ja und weiterhin die Qualitäten zu nutzen, die wir haben. Und da geht es also nicht nur um Titel, die ihr geholt habt oder nicht geholt. Absolut nicht. Nee. Dafür wissen wir auch, wie der Markt funktioniert und wie da Entwicklungen natürlich auch immer wieder laufen. Da geht es vielmehr um die Art und Weise, wie wir auftreten, wie wir miteinander umgehen. Ja. Jetzt Jetzt ist ja der Sportdirektor eine weitere wichtige Person um dich herum. Aber wer, und du hast auch schon angesprochen, ja auch super, super wichtig ist, da ist ein Staffel, ist ein Team, das ja durchaus einige Personen auch hat. Die musst ja auch mitnehmen und dann geht es ja auch häufig darum, dass die ja auch eine eigene Beurteilung von Situationen haben. Welche Kultur pflegt ihr da in Teren, wenn es darum gibt, über einzelne Spielerinnen aber auch über die ganze Mannschaft zu sprechen? Also grundsätzlich ist ein Leitsatz, der überall entsteht. Alle Entscheidungen, die betreffend sind für den Teamafolk. Und das ist erst mal der Leitsatz, der alle miteinander verbindet. Ob die physioßende Stunde länger arbeiten müssen, als Beispiel steht nur dieses Leitsatz. Und sie machen es darum auch gerne und das ist für alle transparent. Falls wir mal als Trainerstab irgendwie kommen aus einer Auswärtsfahrt und haben das Gefühl, wir müssen jetzt unbedingt bis morgen früh noch ein Video analysieren. Dann machen wir das für den Teamafolk. Wenn wir das Gefühl haben, wir geben dann doch mal einen freien Tag, weil es wichtig ist. Dann machen wir das nicht für uns, weil wir ihn brauchen, sondern für den Teamafolk. Und ich glaube, dass das wichtig ist, in allen Entscheidungen, Richtung Staff, aber auch Richtung Team, das nach vorne zu stellen. Wenn das passiert, haben wir einen verbindenden Faktor, der Transparenz, bedeutet. Und ja, der dafür sorgt, dass wir gemeinsam, dann dementsprechend auch, ja, in den Feedback-Kultur kommen, in verschiedene Situationen kommen, auch der Diskussion. Aber immer mit dem Entagebnis, dass es nicht für uns selber ist und dann für uns als Team. Es gibt ja sehr, sehr viele Experimente, die er zeigen, dass wir Menschen herren Tiere sind. Er zeigt sehr immer wieder, gehen gerne mit der Masse. Und jetzt wissen wir auch, der Cheftrainer ist ja derjeniger, der sich vor allen Dingen dann auch verantworten muss, wenn es um der Ergebnisse geht. Und es gibt auch immer wieder Themen, wo man, wo möglich, eine andere Meinung hat als vielleicht jetzt Code-Ranerin. Wie schaffst du es und wie leicht fällt es, auch mal vielleicht zu sagen, dass jetzt die Entscheidung, die ich treffe. Und da habe ich vielleicht nicht die gleiche Meinung wie ihr. Also, erstmal ist mir die Diskussion wichtig, weil ich weiß, dass dann alle Punkte auf dem Tisch kommen und ich aus diesen besten Informationen oder aus allen Informationen, die Entscheidung fällen kann. Weil ich habe die Verantwortung und ich muss auch am Ende die Entscheidung fällen. Das ist mein Job, das ist gehört zum meinem Aufgabenprofil. Aber ich möchte gerne alle Perspektiven oder möglichst alle Perspektiven, zumindest aus meinem Trainerbrot auf den Tisch haben, um da raus die bestmögliche Entscheidung wieder für das Team zu fällen. Und wenn wir da in der Diskussionskultur dann eben auch unterwegs sind, wo wir uns in dem Raum offen sagen, was wir denken, dann sind wir da auch einen sehr, sehr guten Weg. Und ich glaube, dass das der entscheidende Schlüssel ist. Darauf kann ich die beste Entscheidung fällen. Wenn ich es nur für mich machen würde oder nur aus meiner Perspektive werden auch falsche Entscheidungen dazwischen. Deswegen hole ich mir gerne die anderen Meinung rein. Geht es aber genau so, nicht nur von meiner Seite zu führen. Ich bin nicht die einzige Führungsperson. Wir haben tolle Spielerinnen, wir haben einen tollen Trainerstab und auch die Führen in Teilen diese Gruppe. Und es ist wichtig, dass sie führen. Und auch dafür muss ich ein gewissen Raum lassen. Ich kann nicht alles entscheiden, ich will nicht alles entscheiden. Und ich glaube, dass das auch nochmal eine Perspektive ist, die wichtig ist, einen gewissen Raum für Führung auch zu lassen, sodass die Spielerinnen auch selbst entscheiden können, einfluss nehmen können. Die Verantwortung trage ich für alles, was passiert. Aber einfluss darf gerne aus verschiedenen Rollen übernommen werden. Es ist eine besondere Art zu arbeiten. Wenn du hier mein Vorurteil, wo ich es mit so viel Erfahrung, die die Spielerinnen mitbringen, so viel Klasse dann auch, dass du diese Meinung natürlich auch zulassen musst. Vielleicht im Vergleich zu, wenn du jetzt bei einem anderen Verein bist, wo diese Erfahrung einfach noch nicht da ist. Macht das für dich auch ein Unterschied aus? Ist das genau der Weg, den du gehen willst? Oder sagst du, bei dir wird es auch genau anders funktionieren, dass du mehr diese Rolle einnimmst. Also noch mehr als zu so, wie so machen muss, wie du gerade schon gesagt hast. Ich glaube, ich hatte ein tolles Gespräch mit Mathias Sama, der natürlich in Themen wie Führung einfach überragt ist. Und wir kritisieren ja häufig die neue Generation und eigentlich unsere Eltern haben uns kritisiert. Und wir kritisieren wieder unsere Kinder. So ist es ja immer. Und ich dachte, es sind immer Personen da, die Führung können. Immer. Und genauso ist es auch egal, in welchem Team. Ich muss nur den Raum dafür lassen. Und ich glaube, dass das ein ganz, ganz entscheidender Faktor ist, dass ich mich auch zurücknehmen kann. In gewissen Momenten auch genau da den Einfluss einfordern von Spielerinnen. Egal auf welchem Niveau, egal welcher Gruppe. Und ich glaube, dass das der wesentlich bessere Weg ist, als der alleinige Weg von irgendeinem alleinigen Führer. Was ist da das Geheimnis, das ist ermöglicht, so eine Kultur im Team herzustellen? Ja, eine gewisse Kommunikationsfähigkeit. Empathie auch. Ich muss immer mich auch reinfühlen können, in vielleicht das Feedback, was ich bekomme. Und auch das wieder zu beobachten, zu beurteilen. Und da raus, dann irgendwo vielleicht selbst in der Entscheidung zu fällen. Oder zu schauen, was vielleicht auch aus den Momenten passiert. Also auch wieder aus der Beobachterrolle, dann eben zu schauen, führen wir jetzt eben diese Gruppe in die richtige Gruppe. Nehmen wir Einfluss in die richtige Richtung, wie wir es auch irgendwo auch in unseren Köpfen vorstellen. Oder kann ich noch irgendwo vielleicht auch Hilfestellungen bieten. Kann ich nochmal wieder auffordern. Muss ich vielleicht nochmal wieder auffordern. Und ich glaube, uns Trainern diese Beobachterrolle in verschiedenen Facetten extrem hilft, um dann aber auch in den richtigen Momenten, in Stresssituationen natürlich wieder komplett zu führen. Und auch da voll in der Verantwortung zu stehen. Und auch die Energie dafür zu haben, tagtäglich in den richtigen Momenten, ja, die Gruppe so zu führen, wie sie es nötig hat. Beobachterrolle war jetzt nochmal ein Stichwort. Da muss ich fast nochmal zurück springen auf diesen Trainings-Aspekt. Denn die Frage, die sich mir gleich stellt, ist, nutzt du diese Beobachterrolle auch während dem Training, was du sagst, bewusst, ich nehme jetzt mal drei Schritte zurück und guck mir das mal an. Vor allem im Abschluss Training. Ist das Training, wo ich keinen Paar habe, wo ich wirklich komplett in der Beobachterrolle unterwegs bin. Ich habe vorhin erwähnt, wir machen die Aufstellung vor dem Abschluss Training. Was besonders ist, das Abschluss Training aber nochmal vorbereitet als Training für die Spielerin, um sich selbst in die Performance zu bringen. Was brauche ich noch, um morgen ein gutes Spiel zu machen? Was spüren die Spielerin vielleicht auch individuell? Wo muss ich mich noch hinbringen? Brauche ich noch ein bisschen mehr Geherrichtung abschluss. Treffe ich den Ball schon so, wie ich ihn haben möchte. Bin ich schon im richtigen Feeling, um morgen ein Spiel zu gewinnen. Und einerseits auch da wieder in der Raum zu lassen. Weil ich könnte nicht 26 Spielerinnen mit dem Supertraining genau in die Land, gebringen morgen ein Spiel zu gewinnen. Und es geht darum, wie kann ich mich selbst auch beeinflussen, um dafür zu sorgen, dass ich morgen funktioniere? Da gehört auch eine gewisse Selbstkontrolle dazu. Und ich glaube, dass sich Spielerinnen vor allem bei uns, aber auch junge Spielerinnen, dass es dann vielleicht auch lernen müssen, bei uns kennen viele Spielerinnen in den Weg, wissen, wie sie sich einstellen müssen. Und ich bin in der Boobachterrolle, kann schauen, wie die Truppe sich in diesen Momenten schon selbst führt, welche Punkte da sind, was mir auffällt und kann es wirklich in meiner Abschlussansprache vor dem Spiel noch einbauen. Kann aus dieser Boobachterrolle vielleicht noch den Einrund an den Hinweis geben mitführen und ja, dann dafür sorgen, dass vielleicht ich den richtigen Tontreffer im richtigen Moment. Ich denke, darüber nahres tatsächlich, ich weiß gar nicht, ob ich das schon mal gehört habe, was ein Unikum, also vor dem Abschuss-Training, das so zu machen, wir kennen es glaube ich alle, wenn wir jetzt nicht in dieser Situation mit Abschuss-Training, alle hängen sich nochmal voll rein, du hast eine gewisse Aggressivität vielleicht, wenn du jetzt eine Spielerin hast, der du genau davor gesagt hast, pass auf, du spielst nicht und sie ist genau dazwischen. Was hast du da, was machst du für Erfahrung? Also ist es manchmal so, dass die auch ein Querschläger hat und sagt, die ist so stink sauer, das funktioniert ja gerade gar nicht und torpidiert vielleicht auch was. Oder ist tatsächlich so durch eine offene Art der Kommunikation, dass sich alle so einfügen können auch auf dem Niveau? Ich glaube, wenn die grundsätzliche Planung klar ist, dass die Spielerin auch nach dem Spiel die klare Möglichkeit hat, ihre Emotionen Platz zu geben, auch ins Pro zu kommen, das Feedback nochmal zu bekommen, wenn die Regeln klar sind, dann habe ich nur gute Erfahrungen mit dem Weg gemacht. Also ich habe nicht eine Situation im Kopf, wo das passiert ist, wo durch diese Emotionen Punkt 1 ist, ich muss die Spielerin informieren. Wenn sie erst in der Besprechung davon erfährt, dann ist klar, dass sie enttäuscht ist und dass sie das eine vier Stunden später im Training natürlich auch noch australt. Ist das vorweg passiert, dann ist sie enttäuschung im Griff und dann ist sie in ihrer Rolle und die einzigsten, die sie jetzt schaden würde, wäre die Gruppe. Und da ist es im Frauenfuß bei vielleicht nochmal ganz besonders, dass irgendwo dieses Mittenandar auch für alle prägend ist, für alle, was ganz, ganz besonders ist, ein Gut, was es zu schützen gilt. Und einerseits die Spielerin, die spielen auge drauf haben, nochmal vielleicht den Arm um diese Spielerin legen, aber auf der anderen Seite, diese Spielerin auch ganz schnell in dieser Rolle funktioniert, um für die Gruppe weiterzuarbeiten. Ich glaube, dass das, was sehr, sehr besonders ist, dass ich vielleicht auch sehr besondere Gruppen in vielen Momenten hatte, aber diese Grundregeln, das auch ermöglichen. Ich finde das immer schwierig und ich mag das auch nicht zu vergleichen Frauen und Männerfuß bei, aber wo siehst du die Unterschiede für dich als Trainer oder sagst du, die gibt es überhaupt nicht. Und für dich ist auch dieser ganze Weg offen oder siehst du dich vor allem im Frauenbereich? Also ich bin zu jung, um irgendwas auszuschließen, dass wäre schlecht von mir, wenn ich jetzt irgendwas ausschließe und in zehn Jahren irgendwie eine Reiz da wäre, nochmal was ganz, ganz anderes zu machen. Von daher halte ich mir erstmal alle Optionen komplett da, und gehen da auch offen, aber sehe ich mich in der nahen Zukunft absolut mit dem Frauenfußball. Und zu den Unterschieden, ich glaube der größte Unterschied, das würde ich diese Facette des Mitten an das, die ein hohes Gutes, ich glaube, dass sehr Männer und Frauenfußball sich einfach durch die Entwicklung mehr und mehr natürlich irgendwo in den Bedissenfasetten auch angleicht, weil mehr Druck da ist, weil mehr Zuschauer, mehr individuelle Möglichkeiten auch da sein werden, was natürlich dafür sorgen kann, dass auch da sich das Thema einfach anpassen und angleichen. Aber dieses Gutes mitten an das so tief veranlagt ist, dass ich als Trainer so auf jeden Fall immer wieder auch erreichen kann und nutzen kann. Bisschen wie bei uns an sind, alleine will ich das ja auch nicht machen. Mitgehangen, mit gefangen, da kommt das auch nicht mehr raus. Ich oder du? Ich musste gerade noch als wir jetzt durch gesprochen haben, auch Üerteilung von Spieterinnen und Spiedern, noch mal was denken, was mich vor dem Gespräch beschäftigt hat. Da habe ich da witzigerweise an Hermann Gerland gedacht, der ja auch Spieler wie Bart Stuber und Müller in jungen Jahren schon auf eine gewisse Weise beurteilt hat und das Talent erkannt hat. Jetzt habt ihr auch sehr viele junge Spielerinnen mit Potenzial. Würdest du dir zutrauen zu sagen, für die eine Spielerin geht es tatsächlich in Richtung Nationalmannschaft und für eine andere nicht. Und gibt es ja gewisse Faktoren, die für dich da einfach entscheiden sind? Also grundsätzlich ist es für jedes Talent, was beim Vor- für Wurzburg spielt, so dass sie sehr nah an der Nationalmannschaft ist. Weil einfach natürlich das Niveau dieser Gruppe extrem hoch ist. In dem Moment, wo eine Spielerin sich hier durchsetzt Richtung Startelf, ist mehr als normal, ist das eine Spielerin dann eben auch zu Lehrgang eingeladen wird und dann eben vom Bundestrainer oder von der Bundestrainerin beurteilt wird. Von daher ist das einfach naheliegend durch das Niveau auf dem wir uns hier bewegen. Und ich finde es total spannend, eben auch diese jungen Spielerinnen auf der einen Seite zu entwickeln, immer wieder auch zu pushen und zu fördern, zu fordern. Es gibt unterschiedlichste Wege darin. Ich glaube, das ist natürlich auch bei so einem Verein immer positiv oder negative Beispiele gibt. Wir aber in einem Verein sind, der ich glaube als Gruppe so gut funktioniert, auch durch die Infrastruktur hier beim Vor- für Wurzburg so funktioniert. Wir sind keine Riesenstadt, junge Talente finden sich hier sehr gut und schnell zu Recht. Das ist ein Riesenvorteil, auch ein Wettbewerbvorteil. Eltern legen Wert drauf, dass das vielleicht auch dir sehr schritt zum Vor- für Wurzburg eben eben im Vergleich zu anderen größeren Städten, weil es hier auch vielleicht ein bisschen Buhutsam an zur Sache geht. Und das trotzdem im Elbow- und Geschäft Profifusball. Was mich jetzt noch interessieren würde, ist, jetzt haben wir ja darüber gesprochen, wie kann man Dinge beurteilen, was kann man beurteilen? Was würdest du sagen, wenn du jetzt so ein Bewundschreiheit, das noch eine Hilfe zu haben bei einer gewissen Sache oder bei einer gewissen Beurteilung, wobei wäre das? Und was sind so die schwierigsten Dinge zu beurteilen als Trainer? Hilfe bräuchte viel mehr beim Beobachten, beim Wahrnehm. Ich glaube, wenn ich da noch mehr Antenne, hätte noch mehr, noch mehr die Chance hätte auch alles wahrzunehmen, was nicht immer so leicht ist, durch Abläufe, durch natürlich irgendwo Interviews, Spülern sind irgendwo in anderen Bus und so weiter. Ist das mit der Wahrnehmung natürlich auf einer gewisse Art und Weise eingeschränkt? Kriegt man nicht immer irgendwo alles mir das auch gut? Genau da eben den Raum geben natürlich für die andere Seite, aber das beobachten und das Wahrnehmung von Dingen ist wahrscheinlich genauso wichtig wie das Beurteil von den Informationen. Und ich glaube, da würde ich gerne noch breiteres Bild haben für noch bessere Entscheidung. Ja, ich finde das auch sehr interessant, dass immer zu vergleichen, auch Profifusball an Amateur-Fusball. Ich meine, du kennst ja beide Fasssetten, wenn man jetzt dich zurück in den Amateur-Fusball stecken würde, das wäre vermutlich für dich auch erst mal eine große Herausforderung in sofern, dass du dir sagen musst, okay, wo fokussierig, ich mich jetzt drauf. Siehst du das vielleicht jetzt auch mit dem, was du jetzt hier leben darfst, auch nochmal mit einem anderen Blick, was Trainer auch im Amateur-Fusball leistet? Absolut, also Punkt 1, ehrenamt, alles was damit zu tun hat, ist auch mein Ursprung und ich glaube jeder Amateurverein lebt eben auch davon. Von daher bin ich auf der einen Seite froh, die vielleicht auch ein Vorbild zu sein, für meine Region, für alles was da so passiert und auch da das Ehrenamt, Jugendtrainer und so weiter zu fördern, dass da auch immer die Jobs besetzt sind, um weiter junge Talente und junge Spieler einfach zu begleiten. Ich glaube, dass das so der Schiner Faktor ist. Und auf der anderen Seite ist der Amateur-Fusball das Rhein natürlich noch, da wo es rumgeht. Und ich liebe die Kabine im Amateur-Fusball, ich hab bis vor ein paar Jahren auch bei uns im Dorf aber noch irgendwie, wenn ich da war, mitgespielt, weil es einfach natürlich ein bisschen Gebolts ist, aber diesen Ursprung vom Fußball natürlich noch total widerspiegelt. Das zusammen sein, dass das einfach Spaß miteinander zu haben, auch unabhängig von dem, was auf dem Platz passiert. Von daher dieser Urinstinkt, der auch in mir und in meiner Idee vom Fußball ist, ist natürlich beim Amateur-Fusball komplett gegeben. Von daher ist es gar nicht so weit voneinander entfernt. Also ich wollte die Asse auch noch mal kurz zu die Rübe, denn der Vollständigkeit halbherr und wir wollen das nicht vergessen. Wir haben auch schon ein bisschen Überpassung gesprochen, darüber zu welchem Club vielleicht Tommy passt, zu welcher Art von Spielstil und zur Kommunikation mit Sportdirektoren. Wie an die Sportdirektoren in diesem Kompetenzbereich in der Studie bewerten? In dem Fall tatsächlich neutral, wieder als Stärke noch als Schwäche. Also die Trainer haben es so gesehen und die Sportdirektoren genauso. In einer nächsten Folge müssen wir eher dann auch darüber sprechen, wie wir Urteilen denn auch Sportdirektoren-Trainer, welche kennt es wollen sie denn ziehen, wenn sie auf Trainer schauen, wie sie sie auswählen. Ich glaube, da könnt ihr noch mal eine eigene Staffel auszuhören machen. - Nur mit Sportdirektoren. - Ja. Ich glaube, Stefan Baumrad hat seinerzeit auch gesagt, wir sollen mal die befrang, oder gerade nicht die befrang. Das ist jetzt die Frage. - Das ist der Frage. Wir freuen uns auf die nächste Staffel. Tommy, um das Ganze ein bisschen zusammenzufassen, was heute schon besprochen haben, ist so, dass wir am Ende nochmal die natürlich das Wort lassen wollen und das geht darum. Was sind denn so deine Tipps, deine Takeaways für die Trainer und Trainerinnen da draußen um sich in diesem Kompetenzbereich gut aufzustellen? Nimmt euch nicht so wichtig. Also es gilt für alle Jugendtrainer, für alle Trainer da draußen, es bleibt das Spiel der Spielerinnen und Spieler und Hilfestellungen zu geben, zu unterstützen, zu stabilisieren. Es ist glaube ich in ganz ganz vielen Punkten absolut wichtig, aber auch im richtigen Moment einfach das Spiel sein zu lassen und eine gewisse Freiheit zu halten. Ich glaube ich ein ganz wichtiger Punkt, der nie zu unterschätzen ist. Vor allem in so einem Trainerpodcast geht es häufig um Perspektive Trainer. Vergessen wir die Spieler nicht. Was für ein Schlusswort an sie, aber trotzdem spiele ich dem Ball noch mal über. Anspussvoll zum Schluss. Nein, ich möchte mich bedanken. Tommy bei dir war eine super coole Folge, sehr sehr bohnständig sympathisch. Ganz viel dahinter, deswegen freut uns total, dass du heute hier warst und dann ist hier natürlich auch vielen herzlichen Dank. Wie immer sehr gerne und Tommy auch das Dank vom Janin. Ich habe wirklich Spaß gemacht. Sehr viel Input wieder in dieser knappen Stunde und ja ich wünsche hier beim VFL alles Gute auf die nächsten Titel. Wir werden es verfolgt und wir sehen uns ja spätestens in fünf Jahren. Ich danke euch, ob ihr das war hat mir richtig Spaß gemacht. Wir hören uns wieder. Trainerkompetenzen im Profifußball. Eine Podcast Serie der DFB Academy.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Kommunikation, Transparenz und Empathie sind die wichtigsten Eigenschaften für Trainerinnen und Trainer.
  2. Beurteilungsvermögen erfordert fachliches Know-how und Erfahrung, um Situationen richtig einzuschätzen.
  3. Junge Trainer neigen dazu, zu viel aus der eigenen Perspektive zu schauen und die Spielerinnen zu wenig wahrzunehmen.
  4. Lebenslanges Lernen und Selbstreflexion sind entscheidend, um sich weiterzuentwickeln und Fehlurteile zu vermeiden.
  5. In der Offensive braucht es eine Balance zwischen klaren Regeln und kreativer Freiheit für die Spielerinnen.
  6. Ein diverser Trainerstab und objektive Daten helfen, subjektive Wahrnehmungsfehler zu reduzieren.

Summary:

In dieser Podcast-Folge der DFB-Akademie spricht der Cheftrainer der VfL Wolfsburg Frauen, Tomi Strodt, über die Kompetenz des Beurteilungsvermögens im Profifußball. Er betont, dass Kommunikation, Transparenz und Empathie die Grundpfeiler eines guten Trainers sind. Strodt reflektiert, dass er in jungen Jahren zu sehr aus der Trainerperspektive geschaut hat und die Umsetzung der Spielerinnen zu wenig beachtete.

Mit zunehmender Erfahrung, insbesondere durch seine Zeit in den Niederlanden, hat er gelernt, Themen loszulassen und den Spielerinnen mehr Freiheiten zu geben. Er sieht das Spiel der Spielerinnen als zentral an und betont, dass ein Trainer eher unterstützend und stabilisierend wirken sollte. Zudem diskutiert er die Bedeutung von Beobachtung und ehrlicher Kommunikation, um ein klares Bild von jeder Spielerin zu entwickeln.

Strodt erklärt, dass ein diverser Trainerstab mit unterschiedlichen Perspektiven und der Einsatz von Daten helfen, subjektive Wahrnehmungsfehler zu vermeiden. Er unterstreicht die Wichtigkeit des lebenslangen Lernens und der Selbstreflexion, da sich jede Kultur und jeder Verein unterscheidet und man sich anpassen muss. Schließlich betont er, dass im Offensivspiel eine Balance zwischen Struktur und Kreativität notwendig ist, um sowohl individuelle Qualitäten als auch den Mannschaftserfolg zu fördern.

FAQs

Für Tomi Strodt sind Kommunikation und Empathie die wichtigsten Eigenschaften. Er betont, dass alle Facetten der Trainertätigkeit über Kommunikation laufen und man mit diesen beiden Fähigkeiten weit kommen kann.

Beurteilungsvermögen ist die Fähigkeit, Sachverhalte richtig einzuschätzen, basierend auf fachlichem Know-how und Erfahrungen. Es ist eine Fach- und Methodenkompetenz, die auch in Alltagssituationen wichtig ist.

Er hat zu sehr aus der Trainerperspektive geschaut und zu wenig auf die Umsetzung der Spielerinnen geachtet. Er hat taktische Dinge zu wichtig genommen und gelernt, Themen loszulassen und den Spielerinnen mehr Freiheiten zu geben.

Er kann nicht mehr neutral schauen, sondern achtet auf Räume und individuelle Spielerbewegungen. Seine Zeit in Holland hat ihn geprägt, mehr auf das Spiel mit dem Ball zu achten.

Er betont, dass individuelle Qualität Freiheit braucht, aber im Leistungssport auch der Mannschaftserfolg zählt. Es ist wichtig, Synergien zu schaffen und die Qualitäten aller Spielerinnen zu fördern.

Es beginnt mit Beobachten, um ein klares Bild von der Spielerin zu bekommen, und beinhaltet Ehrlichkeit über ihre Rolle. Danach folgt eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Beobachten, Beurteilen und Kommunizieren.

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