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Tokio Hotel – Warum seid ihr nicht mehr so mutig?

122m 27s

Tokio Hotel – Warum seid ihr nicht mehr so mutig?

Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel sprechen im Interview offen über ihre Karriere und Persönlichkeit. Bereits als Teenager hatten sie trotz des riesigen Erfolgs mit „Durch den Monsun“ starke Unsicherheiten – Bill fühlte sich oft als „einfacher Junge aus dem Dorf“, der nicht mithalten könne. Heute zeigt sich ihr Charakter vor allem im extremen Perfektionismus: Bill nimmt im Studio bis zu 40 Takes pro Strophe auf und mischt jedes Detail selbst, was die Arbeit oft monatelang verzögert. Tom hingegen ist für die Organisation zuständig, da er sich weigert, Social Media zu nutzen – eine Arbeitsteilung, die laut Bill entscheidend für den Band-Erfolg ist. Ein zentrales Thema ist der Wandel der Musikindustrie durch Streaming-Algorithmen, die kurze Songs von etwa 2:40 Minuten bevorzugen. Bill liebt eigentlich lange, achtminütige Stücke, macht aber Kompromisse für Singles, während er die künstlerische Freiheit auf Alben bewahrt. Trotz des Drucks betonen beide, dass sie nie versuchen, Trends zu kopieren. Für sie ist der wichtigste Erfolgsindikator, ob sie selbst die fertige Musik geil finden und sie ihren Freunden vorspielen würden. Diese Authentizität sehen sie als Schlüssel für langfristigen Erfolg, auch wenn die Branche heute oft anders funktioniert als zu ihren Anfängen vor 15 Jahren.

Transcription

24993 Words, 142914 Characters

German
Ich war immer unsicher und habe immer gedacht, "Oh, vielleicht er tappen mich Leute, die dann merken mit kriegen." Ich bin nur ein einfacher Junge aus dem Dorf, der nicht irgendwo reinpasst oder nicht mithalten kann. Also diese Unsicherheit, worüber wir auch gesprochen haben als Sänger. Also als Teenager, ich glaube, das ist ja auch normal, dass man als Teenager so unsicherheiten hat. Die hatten wir natürlich auch. Wir haben nie nur super gut überspielt. Aber natürlich hatte ich die auch, dass ich immer dachte, auf einmal schwimmst du in so einem Seemint mit so Leuten, wo du denkst, "Oh, kann ich da eigentlich mithalten?" Bei einem MTV Awards nominiert zu seinem Nehmethallika und keine Ahnung. Und ich dachte, "Oh, so geil, bin ich doch gar nicht eigentlich." *lacht* Also eigentlich bin ich doch nur der Junge da aus Lote. Ähm, ich hatte immer Angst, er tappt zu werden manchmal, dass die Leute mich entlafen und sagen, "Aha, ich glaub doch, hier gar nicht mit spielen." *Musik* Willkommen bei "Motel Mace", dem Interview Podcast vermitteln. In meinem Mace hier schon nicht treffe ich mich mit den für mich besten der besten Mitkünstlerinnen und Mitunternehmerinnen und mit Schlauen Typen und Versuche herauszufinden. Wir ließen mich interessieren, was sie antreibt, was sie inspirieren. Ich will wissen, wie ihr Alltag aussieht. Ich will wissen, warum sie das machen, was sie machen, wie sie das machen. Ich möchte von ihnen lernen. Ihr seid von ihnen lernen und natürlich eine gute Zeit im Motel Mace haben. Bevor ich euch meinen heutigen Gast oder meinen heutigen Gästevorstände möchte ich euch zuerst den Subporter vorstellen. Mein heutiger Subporter ist diesmal Teufel Lautsprecher. Bei Teufel bekommt ihr ausgesächende Kopfhörer Heimkino an Lagenzauenbas, Smartspeaker und Stereo Lautsprecher und das alles Made in Berlin. Im Office im Beginn Berlin arbeiten die unterschiedsten Menschen mit großer Leitenschaft für guten Sound und das Tollanteufel ist, dass sie sich schon seit Beginn dafür einsetzen, den Nachhaltigkeitsgedanken auch in der Audiobranche zu etablieren. Und das war mir ganz neu. Seit 1979 haben sie die Vision anspruchsvolle Musikfans hochwertige, aber dennoch bezahlbare Lautsprecher anzubieten. Uns vor allem dem Toil für ihr Produkt selbst entwickelt, produziert und auch selbst verkauft. Zu bekommt ihr den besten Sound der Stadt zum besten Preis. Außerdem könnt ihr bis zu acht Wochen lang kostenlos probieren. Ihr könnt zum Beispiel mal den Botalen Bluetooth Vika Hoxther testen. So könnt ihr euren Sound genau dort mitnehmen, wo ihr ihn gerade haben möchtet. Ihr könnt momentan echt gute Ditserkattern und einiges sparen. Schaut einfach mal auf im B-E-T.l-Y/toilf-Hote-Matze vorbei. Ich pack den Link auch natürlich auch in die Show-Nutz. Mit dem Code-Hote-Matze gibt es hier noch bis zum 25. November. Den In-Jakob für Rammufpro ab einem Mindestbestellwert von 189.99 Grad ist dazu. Super, die findet sich ein Dank an Toil für die Lautsprecher und nun zu meinen heutigen Gästen. Meine heutigen Gäste sind Bill und Tom Kauhlet von Toil-T.l. Toil-T.l gehören im deutschpreigen Raum, wo zu einem Kommerzell erfolgreichsten Wenz. Vor 15 Jahren erschien ihre erste Singe durch den Monsun und dieser Song hat zu einem gigantischen Erfolg geführt. Toil-T.l hat laut ihrer Platten für mal mehr als 10.000 Platten verkauft und in 68 Ländern mehr als 70 Platten und 120 Goldewords verliehen bekommen. Wahnsinn. Die Benn selbst war damals noch im Teenageralter und ich glaube, es ist die letzte Band, die so eine Ofuri in Fachen konnte. Irgendwann wurde sogar so viel, dass die Zwillingsberüder das Land verlassen mussten. Nun sind sie wieder zurück, zurück in Berlin und längst keine Welt mehr. Die Zahl der Menschen, die Tompen und Bill Kauhlet's kennen und es aufregend finden, dass sie mit der Dasein ist im Vergleich zu denen die ihre Musik aktivhören in den letzten Monaten durch eine sehr prominente Liebesbeziehung noch weiter auseinandergegangen. Wie geht eine Band mit zu etwas um? Das habe ich sie gefragt. Wir sprechen über den Schmerzeherkeiere, wie er in riesigen Freiheitsdrag und ihre Anhalten der Zukunft zahlankst. Warum waren sie früher mutiger als jetzt? Kennen die Zwillings das Gefühl der Einsamkal überhaupt? Und wie lebt es sich ohne Welmen Schutz? Mich hat sehr beeindruckt, wie ihre Reflexierte beiden sind. Natürlich, wie gut sie eingespielt sind. Das war vorhersehbar, aber das noch mal wirklich in live und echt zu erleben. Sehr sehr beeindruckt da. Die müssen sich nicht mal angucken, das funktioniert einfach blind. Und ich hoffe, das kann man auch hören. Ich wünsche euch viel vergnügen im Hotel Matze, mit Bill und Tom Kaulet von Tokyo. Immer unfrohbereite dann besten. Wo du perfekt so nest bist? Obwohl ich totaler perfekt sind, ist wenn das stimmt. Aber gerade deswegen wär es dann so, man würde sich dann zu sehr vorbereiten und dann würde man das so auswendig oder so vorbereite klingen. So furchtbar, ich bin wirklich wenn Leute, also wenn ich jetzt so ein moderationsmäßiges machen muss oder irgendwie so entfernt sehen, wo dann Leute, die dann vor den Text geben, dann ist es wirklich schlimm. Ich bin dann so strebermäßig, ich bin so fünf Minuten vor der Zeit. Da, ich kann mein komplett leid. Du bist ganz schlimm. Also du bist ganz schlimm. Ich bin so, ich werde ein bisschen besser. Ja, ich bin zehn Minuten vorher da. Das hätte ich auch nicht gedacht. Ja, aber wir sind zehn Minuten früh. Ja, das ist schon. Und wir saßen schon eine viertelstunde Motoren haben, wir haben gewartet. Wir so, ah, es soll nicht zu unkuh sein, wir wollen nicht viel zu früh kommen. Aber wir sind total spießig, wenn es zu arbeiten kommt. Also ihr seid ihr beide gleich perfekt journalistisch? Ja, aber in unterschiedlichen Bereichen, bin im Vm. Sie ist zu spät gekommen und dieses niemals im Absagen, sich immer zurückmelden, immer auf alles anwauten, dass eine bill so ganz ernst. Also total, darum ist er auch zentrale Kaulet. Also das heißt, bei mir mähen sich die Leute schon gar nicht mehr, die wissen, wenn ich eine Antwort will und das in Zeit, und wenn das klappen soll, dann mähe ich gesagt, nervt mich, dass massiv weiß, hat so Züge angenommen von, ich bin jetzt irgendwie Toms Assistent, was sagt mir total realistisch. Das heißt, die Leute sind jetzt immer alle, die wissen, ah, Tom reagiert gar nicht mehr und er ruts sich immer mehr darauf aus, dass ich mich bei allen mähe, und von daher ist es dann immer so, dass alle dann auf das, alle dann, wenn sie Termine mit uns zusammen machen wollen oder eine Verabredung, dann schreiben sie alle immer mehr. So, ey, kannst du Tom nicht mal fragen, ob er irgendwie auch in so einen so. Aber perfekt, so nistisch, was die Arbeit angezumakt wird, sind wir beide einfach extrem. Also ich bin im Studio, zum Beispiel, ich brauche unglaublich lange, das mag viel dir zum Beispiel auch nicht so. Die Plattenfamilie sagt dann immer so, "Kümmern nicht mal, kannst du das schaffen wenn es zwei Wochen?" Und nicht mal so neja, zwei Monate. Das ist halt knapp. Aber warum ist das bei dir so in der Musik? Weil ich kann das denn nicht aus der Hand geben. Ich produze ja für unsere Band mittlerweile die meisten Sachen selbst, und ich bin einfach so, also ich von der Bass Room bis zum Woke-Edit, mache ich alles Mixing, also Biss-Distanz-Master-Geschick wird, mache ich sozusagen alles. Also jedes Recording, jedes Instrument, das Writing, alles. Und ich hab dann halt natürlich immer, jeden Tag, wenn ich ins Studio komme und wieder ein Mix-Hörer oder ein Song-Hörer dem gemacht habe, ich hab immer wieder eine Änderung. Ich hab immer bei jedem Durchhörn, will ich wieder was ändern, denn gefällt mir irgendwas nicht eine Automation, ich dies, dass das Fettin Jungs und niemandem sonst eigentlich auf, aber ich bin mir vielleicht unglaublich schwer, irgendwann zum Punkt zu kommen, wo man sagt, okay, das ist jetzt geil. Es ist auch furchtbar, weil wir gerade jetzt in der Studiofasien und wir treffen uns jetzt gerade mit anderen Produzenten und anderen Songs schreibern und so und sind mit anderen Leuten kreativ seit Jahren mal wieder, weil wir haben das ganz lange nicht gemacht. Und jetzt machen wir das gerade und ich gehe so hinter das Woke-Edit-Mike und sollte meine Woke jetzt aufnehmen und singen das einmal. Und also okay, super haben wir und wir gucken ihn so an, wir sind her. Ich so, das war für mich noch der Soundcheck. Wir nehmen normalerweise von jeder Strophe und jedem Kuros 30/40 Takes auf, um dann alle durchzuhören, dann zu Editieren und zu gucken, was ist das, was wir sind da so. Genau, dann haben die uns ankommen, mein Wie-Betty, in dem 30/40 Takes auf von der Strophe, wir sind natürlich. Ich sing die im Dauer-Loup erstmal so. Und das kenne die gar nicht. Das ist dann für viele, ist das ein bisschen weird. Wie versessen wir sind. Ich hab auch das Gefühl, das wird immer schlimmer. Mein Mikrofon muss auch genau gerade sein und mein Pop-Schutz muss genau richtig stehen. Es muss alles mittig sein und so. Wir sind so ganz schlimm, sauber und organisiert auch im Studio und so. Also, vielleicht ist das krankhaft mittlerweile. Es gibt ja auch so Sänger, die das genau haben. Also Sängerin auch natürlich, die so ganz, also diese Tagelang vorher schon sich darauf vorbereiten. Die Dank, dass es genau richtig ist und ich denke, da natürlich, ich hör das überhaupt nicht. Ich glaube, ganz viele würden das überhaupt nicht hören, die nahe sagen, "Hey, ob das jetzt der Tag war oder der?" Aber ich bin dann auch so mittlerweile, weil wir gesagt, wir das auch selber produzieren und aufnehmen. Ich weiß dann ganz genau, wie ich klingen will. Und wenn das dann nicht hagen, so ist, dann muss ich es noch 200 mal singen, bevor ich dann dahin komme. Klar, die Zuhörer draußen will, dass im Leben nicht hören. Das interessiert die wahrscheinlich auch gar nicht. Das ist nur für ein selber, dass man so Peace of Mind hat irgendwie. Versuchte, das wieder loszuwerden, so ein bisschen. Also, wenn ihr gerade sagt, ich hab arbeitet jetzt mit anderen Leuten zusammen. Also, dass dieser Perfektionismus, der kann ein Jahr auch richtig. gegestehen, richtig schlimm. - Ja, auf jeden Fall. Also, ich versuche, das ist schon ein bisschen loszuwerden, weil es ein Weg geht, sich in so eine ungesunde Richtung. Und vor allem auch andere holen uns da gerade ein bisschen raus. Also, also, so, nicht gestern, so die Sessions, die sind dann aus so die Lachen, dann und sagen, ja, gib mal her und wieder so, okay, und dann ist es weg und wir denken, "So, okay, dann ist es jetzt weg, so, okay, zum Glück muss man nicht selber entscheiden." Ja, ich hab gestern, muss ich so eine Live-Performance von uns noch mischen. Und da war es, du dann ja auch sogar, dass du gesagt hast, "Ach, mein Komm, das hört keinen Mensch, jetzt gich, schick das einfach ab, so." Und ich dann so, okay, dann mache ich das jetzt einfach mal. Ja, aber es ist echt schwierig. Es ist echt schwierig, weil es hört auch keiner und ich stelle dann auch fest, dass es bei mir dann auch so eine Enttäuschung gibt irgendwann, weil ich verliebe mich dann so in solche Details und dann spieb man das vor und in dem Moment quatschen die Leute dann zum Beispiel einfach und sagen, "Oh ja, nee, nee, die Leute haben ja sowieso auch Musik mittlerweile nur noch so 40 Sekunden." Ja, das ist total crazy. Das ist ja so "Du gehst ins Auto, dann macht jemand. " Ja, wer, es geht ja dann als erstes immer darum, wer spielt jetzt Musik, ne? Und dann spielt dann mehr Musik und dann meistens einer von den Kids und dann 40 Sekunden. Und dann wird der nächste Track angemacht eigentlich. Also länger hören die Leute das gar nicht. Ich hatte gestern auch wieder die Diskussion. Wie lange muss ein Song eigentlich sein? Ich mache gerne noch mal so 'n achminuten Song. Und das funktioniert natürlich aus Spotify einfach überhaupt nicht mehr. Alle sagen mir alle ja gut mit 'n achmin. Die sagen jetzt schon mit drei Minuten 20 ist schon zu lang. Eigentlich muss dein Song aktuell sein, zwei Minuten 40. Aber wie geht das? Ich frage mich genau, also ihr seid Popkünstler für mich. Aber auch gleichzeitig, also Popkunkünstler. Und das ist ja schon auch, gerade wenn es um so was geht, da liegt ja schon das Problem. Ja. Weil das habe ich schon in der Doku gesehen, dass du acht Minuten Songs gern hörst oder auch gerne machst. Aber man merkt, dass diese Algorithmus natürlich ein überhaupt nicht. Also ich mir wird nie in acht Minuten Song aus Spotify oder irgendwo empfohlen. Wie geht der mit dieser Diskrepanz um, dass ihr einerseits sagt, okay, hier ist eine künstlerische Freiheit. Aber hier ist auch Popkunkünstler, und wir wollen auch relevant bleiben und sein. Ja, das ist schwierig. Also wir teilen uns da aus ein bisschen auf. Also so das zum Beispiel Tom macht ja überhaupt kein Social Media. Und so die ganzen Sachen, die jetzt auch heute wichtig sind, die man einfach aus so mitmachen muss, er weigert sich da zum Beispiel komplett. Das muss ich dann machen, die zentrale Kaule zu viel. Aber es ist ganz gut, weil wir zum Glück auch in der Band alle sehr unterschiedlich sind. Und wir ganz gut eigentlich so uns die Sachen so zuschmeißen können. Also wir haben ganz gut jeder so unsere Aufgaben gefunden. Wenn Tom jetzt alles alleine machen müsste, die ganze Band und die ganze Karriere, dann könntest du Tokyo Tech, glaube ich, komplett vergessen. Es wäre ein ganz schrecklicher Solo-Künstler. Dann wäre das so ein Indie-Acting. Wirklich keinen mehr hört irgendwie. Darum ist es ganz gut, dass wir uns irgendwie so gegenseitig haben und dann versuchen. Aber wir wollen auch gleichzeitig auch nichts ertragen, wenn immer Leute sagen. Und ich erwischen uns da jetzt immer selber, selber bei, dass wir so sagen. Ja, wir sind ja noch von vor 15 Jahren. Und da war das alles anders und bla bla bla bla. Und ich habe mir immer geschworen, oh, also typlos nicht so ein Künstler sein. Oder so ein Typ allgemein, der immer sagt, ey früher war das ja alles noch so. Aber ich erwische mich auch immer öfter dabei, natürlich, dass wir dann sagen, ey, vor 15 Jahren, da gab es noch das und das noch die Tare muhe. Ja, und da haben wir noch Singles und da haben wir die vier Wochen vorher beworben, bevor die überhaupt rauskamen und so ein Album, das war halt so ein Happening. Und wie die Musik-Videos damals liefen, heute werden die mit Henrik-Amaras gefilmt. Ich meine, gestern haben wir uns so über unterhalten, dass wir für Automatik, für unser Video 300, 400,000 Euro ausgegeben haben und das sieht Afrika geflogen sind. Ich meine, das ist alles so sachen, die werden halt nicht mehr gemacht so. Und das war halt aber damals, aber halt war das so. Aber wie gesagt, ich hasse das eigentlich, ich hasse so ein, wir sind auch nicht die Typen, die normalerweise so zurückgucken und dann ist teigestellt und sich so so in ihrem, in ihrer Vergangenheit, also eigentlich überhaupt nicht. Aber wie ist das dann, also gerade im Künstlerischen? Wenn wir jetzt wirklich sagen, es gibt ihr seid gerade dabei, neue Musik zu machen. Und ihr seid perfektionisten. Wenn es um eure Sachen geht, ihr seid aber auch, glaube ich, sehr analytisch unterwegs und wisst auch genau, was draußen gerade passiert. Und wie ihr das, also der Pop-Appil, aber dann eben auch dieser Künstler-Appil. Also diese, das ist ja nicht nur, würde ich sagen, aufgeteilt zwischen euch beiden, sondern das steckt ja auch in euch drin. Weil, wie du schon sagtest, so manche Sachen, würde man vielleicht in mir natürlich wie ganz anders machen. Müste euch dann, also denkt ihr an sowas, wenn ihr Musik macht oder, oder, oder, oder kommt das erst danach? Also nimmt mich mal mit in so ein Prozess, wenn ihr, wenn du eigentlich acht Minuten machen willst und ihr wisst aber eigentlich naja, nach zwei Minuten oder 30 Sekunden. Also das ist eine gute Idee, ja, man kann immer noch, also wir sind ja noch, wir machen ja noch Alben. Das heißt, da findet man dann so den Kompromiss, wenn man sagen kann, okay, bei den Zinge, sagt man dann, machen wir einen kleinen Kompromiss, die kürzen wir mal runter auf drei Minuten, 20, da sagt die Plattenfirma, dann ja, könnte das eine Minute intro vielleicht ein bisschen wegkürzen. Und das macht, macht man dann für die Single oder macht gegebenenfalls ein Radio-Edit oder sowas. Das tut ein bisschen weh ab und zu, aber das macht man dann mal einfach so mit für die Single. Und dann macht man die Kunst, seht man sich so ein bisschen fürs Album auf, für die, die dann irgendwie auch noch ein Album auch tatsächlich hören. Das gibt sie auch total wenig und ich muss auch zugeben, bei mir selbst auch. Also ich guck, ich weiß gar nicht, es gibt bei mir vielleicht zwei Künstler, wo ich sagen kann, dass ich mir noch einen Album anöve. Wie viele sind das? Also Chatfaker zum Beispiel ist ein Künstler, wo ich mir wirklich so ein ganzes Album durchheben kann. Und dann habe ich noch einen absoluten Lieblingskünstler, der heißt Rye, der hat eine super schöne Stimme. Da lasse ich auch einfach mal das Album an. Aber ansonsten, echt schwer, ne? Das Ding ist ja auch, ich glaube, man kann Erfolg nicht planen. Die Diskussion habe ich ganz oft, ne? Das heißt es gibt so natürlich die ganzen A&A, und die ganzen Leute, die natürlich immer denken, ja, es gibt so Formen. Und natürlich gibt es bestimmte Sachen, die man bei einem Hit-Zong berücksichtigt und die immer gut funktionieren, wo man weiß, das irgendwie so ein Safe Shot. Trotzdem glaube ich, im Endeffekt ist es immer ein Momentum und da müssen ganz viele Sachen zusammenkommen, dass sowas dann klappt und man wirklich, also nicht nur einen Song war, hat ja irgendwo funktioniert, sondern eine Karriere zu starten und dann Erfolg zu haben mit was der wirklich ein richtiger, langfristiger Ernsthaft der Erfolg ist. Da gehört viel mehr dazu und da kann man nicht, da kannst du nicht sitzen und das Ausklügeln. Das heißt, wir gehen zum Beispiel nie in Studio und sagen jetzt, okay, was würden dann die Leute gerne hören da draußen? Oder was ist jetzt relevant? Und es gibt uns erstmal durch die Top 10 oder so. Also das machen wir überhaupt nicht, sondern ich glaube, um erfolgreich zu sein und muss man erstmal selber das lieben. Das heißt, für uns ist immer der Test, wir müssen selber die Musik anmachen und dann denken, boah, geil. Und Bock haben auch unseren Freunden das vorzuschrehen. Das ist nämlich der Key. Ich hab mal das Gefühl, es gibt auch viele Leute da draußen, die, wo ich mir einfach nicht vorstellen kann, dass die jetzt zu Hause oder dann im Auto sitzen und dann zu ihren Freunden sagen, jetzt passt mal auf, jetzt spiegt ihr mal mein neuen Song vor, der ist geil. Genau. Ich glaube, dass viele sich schieben. Ich glaube, dass ich auch schon nicht mehr so einstellen kann. Ich hab neun Song, kannst du ja dann mal anmachen. Aber die, die nicht unbedingt anmachen. Das hat er einen Song, den für die Plattenfirma und für die Erfolg und wenn man die Nische gefunden hat, wo man weiß, okay, das funktioniert jetzt. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die das privat geilfen. Aber seit dir in eure Karriere, also ich meine eure Karriere, hat angefangen mit einem Riesenhit. Und dass es selten würde ich sagen, dass das so ist, weil meistens arbeiten, bennt sich irgendwann da so hin. Und ihr seid mit dem Montsoon sozusagen da gewesen. Ist dieses, wir gucken nicht, was war und was sein könnte, ist das schon immer dann so gewesen? Oder habt ihr in eure Karriere, also diese Erkenntnis, das muss uns selbst gefallen. Ist das ein Erkenntnis, die von, die 15 Jahre alt ist? Was ist das schon immer da war? Weil wir haben auch damals bei der ersten Platte und auch bei Montsoon, also als Teeny Band, sozusagen, oder als Kinderband, haben wir die Musik gemacht, die wir da geilfanden. Das fand wir total geil. Also damals das war einfach die Musik, die wir gemacht haben. Wir haben das dann performt. Das haben wir nur vorgespielt. Also da sind wir ja nach dem Studio, sind wir nach Hause gekommen. Man haben da sie je dem gezeigt, dem wir kannten und also von Leuten, die wir nicht machen, wie unser Lehrer bis hin zu unseren Freunden. Also weil ihr ganz stolz drauf wart. Total stolz. Total stolz. Und wir haben die Platte ja zwei Jahre lang produziert in unseren Sommerferien. Und jeden Ton, die wir da aufgenommen haben, haben wir den halt vorgespirten, fangen wir ganz toll. Und das hat sich nie geändert, eigentlich. Wir haben nie, wir sind nie in so einem Ansempunkt gekommen, wo wir Musik für die Plattenfirma gemacht haben oder für oder um was bestimmte erreichen. Und wir haben immer die Musik gemacht, die wir wirklich auch nicht selbst geilfern. Aber ich glaube, zu dem Zeitpunkt wussten wir das noch nicht so. Ich glaube später wurde einem erst klar so, dass das auch der Weg, die mir einschlagen wurden, warum auch natürlich Tokyo-Tele heute ganz anders klingt als damals. Also man hätte ja auch den Weg wählen können, den eigentlich sichereren Weg, den auch viele Künstler wählen, nämlich zu sagen, wir haben so eine nieche gefunden. Da bleiben wir jetzt bei. Das machen wir jetzt auch weiter. Wir reden von musikalischer Nische. Musikalischer Nische. Ja. Also ne musikalische Nische gefunden, wo wir. Also wir könnten jetzt auch nochmal so ein Album machen wie Schrei oder zumal 483. Und wir könnte sich auch noch immer noch irgendwie so kajal anmahlen. Und wir könnten jetzt noch so ein bisschen Emo Rock immer noch irgendwie abfeuern. Wie geht das noch zu spielen? Ja. Ja. Auf jeden Fall. Ich könnte auch so ein Song noch mal schreiben. Also auf jeden Fall, das werden halt konzeptlich. Das wäre halt so ein Konzept, was man machen könnte, wo man auch weiß, dass würden viele Hardcore-Fans wahrscheinlich auch total gut gefallen. Weil auch wir haben natürlich ganz viele Fans auch der ersten Stunde, die natürlich schon manchmal mit ein Zehn knurchen, wenn das neue Abend kommt. Weil als un-es verstehe ich auch, weil als Hardcore-Fan willst du natürlich, hast du dich im was verliebt, was dann am liebsten immer so bei bleibt. Also was denn immer so. Und es gibt ja auch Leute, die wir so machen. Es gibt ja auch Künstler. Die haben sich dafür entschieden, ich bleib dabei. Aber wir haben uns eher irgendwann eben für den Weg entschieden, dass wir gesagt haben, wir wollen immer die Musik machen, die wir in dem Moment galken. Und unsere Geschmack hat sich natürlich frei angegeben. Weil authentisch sein und frei sein ist das wichtigste. Also für mich, auch ich kann damit gar nicht anders leben. Für mich Freiheit ist schon. ne, das geht ja damit los. Ich könnte niemals jetzt ein Song machen, der so noch wea, von damals und dann da oben jetzt stehen und sagen, "Ich finde das mega und ich steh da hinter." Das wird mich so beschneiden in meinem ganzen Sein und darum veränderungen gehört für mich sowas von dazu. Und dass ich selber, das, wie gesagt, liebe, das ist für mich immer als erstes. Ich muss das erstmal galfin. Und wenn dann sogar andere noch sagen, "Mh, finde ich nicht so geil, dann finde ich es noch geil." Das ist auch so ein Problem, was ich habe. Ich habe so ein Autoritätsproblem, dass mein Leute mir schon davon. - Ja, wenn ich ein sagen, "Ne, das darfst du nicht." Oder "Das geht nicht, das kannst du nicht." Dann will ich das unbedingt erst recht machen. Und Tom und ich haben diese Euphorie nie verloren. Also wir sind immer noch im Studio, machen gerade einen Song und denken jedes Mal ist es der Geilste des Planeten und rennen dann raus. und schicken das allen und wenn dann auch die Leute nicht zurück kommen und sagen, "Ey, wir sind auch mega, sind wir auch enttäuscht." Ja, wir sind da schon auch verletzlich, was das angeht. Ich habe mir gestern Abend eine alte Doku angeguckt und zwar durch die Nacht mit dir und Wolfgang. Der sagt ganz am Anfang ein, also ihr seid sehr, also sowieso immer sehr, sehr viele Schlauesätze. Und den schlaustensatz gleich am Anfang, außen seid erlaufen, nicht gern den Schulweg. Haut er einfach mal so raus. Ja, das ist einfach poet. Ja. Wie war euer Weg zum Schulweg? Würde mal nein, wie war euer Schulweg? Wie war unser Schulweg. Also wir hatten unterschiedliche, also eigentlich so der, der so richtig krass in der Änderung ist, der als wieder so Teenager erwarten und mit dem Schulbus fahren mussten jeden Morgen um 5 Uhr 36. Das war schon wegen der Uhrzeit natürlich scheiße und dann aber natürlich auch weil für uns war das da wie in. Ja, wie im den Krieg ziehen hier in morgen. Also wir saßen da, man muss jetzt vorstellen, das war ein winziges Dorf natürlich, da sind also Gimmiersasten und Leute die von der Realschule und von der Hauptschule. Hauptschule aber auch Lernbehindertenschule sind alle zusammen in einem Bus gefahren. So und das war natürlich da war natürlich Stress vorprogrammiert, ganz klar. Da sind so alle zusammengekommen, auch alle Altersgruppen und alle von den verschiedenen Schulen natürlich und da war einfach die Hölle los. Du hast immer versucht zu überleben wir sein, so aus wie wir aussahen. Das heißt wir haben uns natürlich überhaupt nicht leicht gemacht und ich bin da eingestiegen mit schwarzgefährten Hahn und bunter Kietenfinger Nägeln und schwarz ein Kajal und Lederjacke und was weiß ich nicht und Tom irgendwie als. Ja, so kleiner Punk auch mit Dreadlocks und Nazis rausthiege an und so weiter. Und ja wir sind natürlich ohne Ende aufgefallen, klar für uns war das. aber zum Glück hatten wir uns gegenseitig, ich weiß auch nicht mehr warum man sich das immer so getraut hat. Heute guck mal immer darauf zurück und denkt so, ich würde mich das überhaupt nicht mehr trauen. Klar, wenn man sich jetzt kind natürlich mehr traut. Als Kind hat man dann so genau, man hat ja, wir hatten ganz schön Eier irgendwie. Das ist ja auch so ein Motiv, also dieses über den Ärzten, dieses Last-De-Leute-Reden. Ich hab das dann so bei eurem Schatossong aus dem letzten Jahr, das ist auch nochmal ein Lettem Talk. Woher kommt. also das ist irgendwie scheinbar, ist das etwas, was ja auch Karriereentscheidungen und was erst schon hattet mit diesen. was auch immer wir wollen, sozusagen. Wir wollen das. Also dieses sich ein bisschen auch davon ausschließen, was die anderen denken oder sagen. Es ist irgendwie so ein Motiv, finde ich, was so von Anwar, also was ich so bei euch so die ganze Zeit sehe. Ist das stimmt das oder ist das. das liegt im Licht der Falsch. Das stimmt 1000 Prozent. Ich glaube, das liegt daran, dass Tom und ich uns immer unser eigenes Universum geschaffen haben. Weil wir zu zweit immer so konnektet waren und alles besprochen haben und die Welt analysiert, seitdem wir reden können. Ja. In unserem Kinderzimmer, dass es wenn die Tür zuging haben, uns dann immer darüber besprochen und was wir finden und was wir denken. Und das war immer unsere Wahrheit und was dann andere drumherum gesagt haben, hat für uns dann nie gezählt. Oder, meinst du ja? - Ja, also auf jeden Fall ist glaube ich diese Zwillings-Connection der Schlüssel gewesen, um das überhaupt durchzuziehen. Waren sonst ein Kling immer so leicht, aber ich kann mir vorstellen, dass das natürlich auch für viele Leute unglaublich schwer sein muss. Zu sagen, ja gut, lass doch mal die anderen denken, was sie denken und ich zieh mein Ding durch oder so. Die Selbstbewusstsein ist glaube ich für einen alleine auch noch viel schwieriger zu entwickeln. Wir hatten halt immer uns, wir standen nie allein auf dem Schuhhof, weil wir standen schon mal zumindest immer zu zweit da. Ja, das ist nämlich auch das, weil wenn du so einen Außenseiter bist und dann müsstest du da allein und andere bewärfen dich mit einer Stulle, das ist halt bei uns nicht passiert, weil wir konnten wenigstens mit jemandem reden und wenn man dann schon mal einen hat, mit dem man dann reden kann, laufen die Leute zu mir ein bisschen vorbei, da tritt dann keiner so schnell drauf. Und das war natürlich, dass wir haben uns das Selbstbewusstsein dann so selber gegeben und dann hatten wir auch noch immer zusammen einen besten Freund. Da stand dann auch noch mit dabei und dann machen wir schon mal keine Klänge. - Das muss man so klicken. Und das war glaube ich, dass wir wir das überlebt haben. Alleine kann ich mir das überhaupt nicht vorstellen, ehrlich gesagt. Also wir wurden ja auch strafersetzt und als wir dann schon in Getrennte klassen mussten und dann nicht mehr auch auf eine Schulbank saßen und das irgendwie zusammen machen konnten. Das war das auch immer auch schwierig. - Ja. Das war ja dann auch schon so, dass wir das so ein Liebankopf runter und so und ich bin nicht allein auf Solette gegangen und so, das habe ich mich dann auch nicht getraut, habe dann Lieber aufgehalten die ganze Zeit und so. Also lasst die Leute reden eigentlich, weil wir haben uns. Genau, so ein bisschen ja lasst die Leute reden, man hat sich und dann baut man sich auch irgendwie so eine Welt in der man irgendwie auch dann zufrieden ist. Und das ist bis heute so. Also auch bis heute ist das so, dass man irgendwie versucht, das außen so ein bisschen wegzublenden nicht macht so sein Ding, so lange man in seiner Babel. Wir haben uns das mit der Band immer geschaffen, dass wir auch so eine so eine Blase haben, in der wir uns auch sehr wohlfühlen und in die man irgendwie immer auch so zurückkann. Gibt es das Gefühl, ihr kennt ihr das private Gefühl, das einsamme Gefühl nicht verstanden zu werden? Ja, aber so gemeinsam. Also das Problem ist ja immer, dass wir gemeinsam diese Gefühle haben. Also wir sind dann gemeinsam verletzt oder darum, wir nehmen uns so oft gar nicht als so zwei unterschiedliche Menschen wahr. Das ist natürlich auch so das Problem, weil wir haben immer unsere gemeinsame Wahrheit und wir arbeiten dann alle mit mir zusammen und es gibt nichts, was wir nicht vorher miteinander besprechen. Wenn mich jemand was fragt oder anruf, dann ist immer sofort, ich bespreche das nochmal mit. Und wir sehen ja auch meist alles total gleich. Also es ist total selten, dass wir mal unterschiedliche Ansichten haben. Und es jeder auch, aber schon selten. Und darum ist es immer so, wenn wir dann gemeinsam uns alleine fühlen oder unsicher fühlen oder verletzlich fühlen oder so, es passiert halt zusammen. Und wir fangen uns dann nicht so gegenseitig auf wahrscheinlich schon. Das kriegen wir halt nur nicht mit. Also ich denke schon, weil wir eben befüllen uns oft, denn eben gemeinsam trau, oder gemeinsam nicht verstanden. Und das ist ja immer schöner als sich alleine trauen zu fühlen. Von daher ist es ja schon ein Auffangen auf eine Art. Und weiß er aber ich meine, es ist nicht ein Auffangen im Sinne von Tom kommt dann rein und sagt, "Hey Bill, Kopf hoch, ist doch alles super." Also also, das ist so nicht, sondern wir lassen dann zusammen den Kopf fängen. Welche Sachen verunsichern euch? Also mich verunsichert ehrlich gesagt so ein bisschen immer, wenn Leute immer alles gut finden. Also ich glaube, wenn wir uns nicht reiben mit jemanden, dann bin ich vor unsicher. Ich glaube, wenn alle immer alles durchwinken, z.B. weil wir kennen immer Gegenwind. Also wir kennen das immer, dass wir diskutieren müssen. Und darum sind wir auch so schnell und sind immer so blubblubblubblubblub. Und zu zweit kommt keiner gegen uns. An wir sind eigentlich immer gewatt mit bereit, eine Diskussion zu führen oder einen kleinen Krieg zu führen mit einem Thema. Und ich glaube, wenn wir den nicht kriegen, dann bin ich ein bisschen unsicher. Und ich bin z.B. unsicher. Immer noch ich glaube, das ist einfach mal eine Rechtsschreibung, aber das ist was anderes. Ich schlage, ich schlage. Ich bin gut seltet. Ich bin noch unsicher. Ich bin immer noch in so. Im Leben. Aber auch was anderes. Wenn Tom und ich nicht zusammen sind und wir sind getrennt und in so alltags Situationen. Also alltag. Was für andere Leute ganz normal ist. Ich kann z.B. keine Dinge umtauschen. Ich kann nicht eben. Also ich habe noch nie was zurückgeschickt in einem Restaurant und gesagt, das schmeckt mir nicht. Ich habe noch nie was umgetauscht an der Kasse oder ein Gegenstand, der mir nicht gefallen hat. Oder mit jemandem eine unangenehme Diskussion geführt mit einem Verkäufer oder Kenner. Ich kenne diese normalen. Ich guck ganz oft Leute an. Diese was machen im Alltag, so Alltagsituationen und bewundert, die immer nervisch mich immer so mit offenen Mund. Wie ich denke, wow, wie ehrlich, die das jetzt einfach gesagt haben. Das kann ich nicht. Weil wir haben immer noch so drin. Wir sind immer noch. Ich glaube, das geht auch einfach nie weg in so. Zwischenmenschlichen Situationen so ein bisschen behindert. Also, dass man immer denkt. zu nett oder keine Ahnung. Dass wir dann immer denken, wir sind irgendwie so im Job. Und ich lasse das dann irgendwie weh anders machen. Und ich kann das dann nicht so gut. Mama selbst. Immer was selbst in die Hand nehmen oder ehrlich sein und bündner unsicher. Oder auch so in Konfrontation oder auch Gesprächen, wenn mich privat jemand einfach so anquatscht. Dass ich dann merke manchmal, wo ich dann denke, so alter Bild. Du wirst wieder irgendwie so 13 Jahre alt, wo ich dann denke, so krass, da bist du ein bisschen bisonkleines Kind. Wo ich mich dann manchmal von außen beobacht und denke, man, jetzt sagt doch einfach ehrlich, was du denkst in dem Moment. Ja, du bist doch sonst nicht so. Da bin ich unsicher. Auf v.a. wenn wir nicht zusammen sind. Genau, aber das ist bei mir, muss ich sagen, anders. Bei mir ist es eher so. Ich mache auch Öffentlichkeitsarbeit ungern allein. Also, ich bin in Alltagsituationen. Ich glaube, ich bin ein bisschen mehr auch der Chef im Ring. Auch wenn wir so zu zweitunderweg sind, in so Alltagsituationen bin ich der, der aussteigt oder den Typen davon anhubt. Oder sagt, was bist du für die Job? Du kannst nicht auto fahren. Oder also, ich klare Sachen im Alltag, kann ich überhaupt normalere Sachen. Dafür mache ich ungern, also jetzt zum Beispiel alleine in der Podcast sitzen, da wäre ich ein bisschen nervös gewesen vorher. Jetzt sogar nicht. Aber dann, aber wenn ich dann alleine zum Beispiel im Interview sein muss, ich würde zum Beispiel nie allein Fotoshooting machen. Also, ich würde es nie sagen, so ey, komm, wenn das Magazin sagt, wir hätten jetzt Bock mit Tom, eine Fotostrecke, da würde ich sofort sagen, nee, auf keinen Fall. Also entweder wir machen das zusammen, oder nur billen. Ja, ich schlagt ihn oft vor, nicht können wir das nicht nur billen machen. Also, Öffentlichkeitsarbeit mache ich schon ungern. Also entweder in einer Gruppe, dann mache ich es auch ohne weitere. Das habe ich überhaupt keinen Problemen. Aber alleine überhaupt nicht. Mit so einander, dass sehr, oder dieses Verunsichern, sehr auf auch so Band Ebene und Alltag gepasst. Aber es gibt ja auch, ob du dir manchmal unsicher mit deiner Stimme bist. Weil ich so, es gibt die tolle Dokumentation über euch. Wie heißt es dir gleich noch? Die arte Dokumentation. Interdiveit, genau. Und da sieht man euch in den Hollywood Hills laufen und man sieht euch miteinander reden und man hört deine Stimme. Du singst dir was vor. Ja. Da habe ich gedacht, krass, die Stimme, die ist ganz, ganz toll, aber die höre ich so ganz selten, weil ich ganz, wenn ich eure Musik, die letzte Musik, die ich gehört habe, sind ganz viele Effekte immer drüber und selbst in den kleinsten Studischen, diesen dieser Dokumentation gibt, ist hall, ist Voko oder ist irgendwas drüber, also irgendwas verfremdet ist, dass man die Stimme nicht genau erkennt und das hat mich so ein bisschen, ist es ein Sänger, der uns sicher man seiner Stimme ist. Interessant. Ich würde sagen, das war so ein Freiheitsding, ich habe ganz lange immer mit Produzenten gearbeitet, also wir mussten alle die Jahre immer mit den gleichen Leuten arbeiten, vertraglich war das einfach so festgelegt und wir durften mit niemandem anders aufnehmen und. Okay. Genau. Und ich habe immer mit dem Gleich, musste immer mit den gleichen Leuten rekorden. Und da war es auch so, dass ich mich ganz oft dann unwohl gefühlt habe, früher in So-Tonlagen und wurde quasi immer so ein bisschen auch in So-Tonlagen gedrückt und zonks, dass ich möglichst jungen auch klingel. Das sollte so beibahalten, wir haben auch zum zweiten Album. Da gab es so ganz viel Unsicherheiten, ich habe ja meine Stimme dann einmal verloren auf Tour. Und für mich war es immer ganz schwierig, war zum Beispiel auch mal so. Und ich habe den aufgenommen, da war ich 13 und als er rauskomm, rauskomm, ist immer mal 15. Das heißt, auf der Aufnahme klang ich super jung und live konnte sich das auch nicht mehr so. Das klingt jetzt nicht so weit voneinander, aber als wenn du so jung bist, dann verändert sich dann still noch 3 Tage in so einem Zeitraum. So von 13 bis 15 ist jetzt immer wachsen in Alter wie von 30 zu 50. Das heißt, als das Song rauskamen, konnte ich eigentlich den gar nicht mehr so singen wie auf der Aufnahme. Und ich hatte dann immer das Problem, dass ich dachte, oh, die Leute sind vielleicht enttäuscht, wenn ich den jetzt live singen und der ist einfach ein paar Töne tiefer und ich krieg das gar nicht mehr so hin. Und im Studio war es auch oft so, dass die Songs dann so waren in der Tonlage und auch aus Zeitgründen worden mussten die dann so gesungen werden und dann wollte ich da immer so hingedrät, auch im Studio da mich dahin zuquelen. Eigentlich aber zu der Zeit wollte ich schon ganz anders klingen und hatte auch eine ganz andere Vorstellung, schon davon, wie ich das wollte. Und als wir nicht mehr mit Produzenten arbeiten mussten und unsere eigenen Platten gemacht haben, komplett selber geschrieben haben, da haben wir dann eben so ein Sound gefunden und das ist eben auch der sehr effektig ist. Aber das ist eher ein Stilmittel, wo wir dann natürlich total losgelegt haben. Und dann gab es, dass bei früher in den früheren Platten hat mir das gar nicht. Genau. Da war nichts mit, da war kein Auto-Tue, da war kein HAL, keine großen Effekt. Ich würde sagen, ich glaube, du liebst das einfach, ne? Und dann war es so ein, oh, jetzt können wir rumprobieren und dann haben wir so richtig losgelegt mit der Stimme. Ich glaube, es ist eher das, als das unsicher ist. Ich bin nämlich viel zufrieden, damit wie ich klinge und wie ich singe und weiß viel mehr genau, auch was ich will, als das bei den früheren Platten so war. Das heißt, eigentlich würde ich sagen, bin ich heute in viel Selbstbewusstsehersänger, als ich es früher war. Aber du willst immer und das stimmt, also der will immer ganz viel Effekt. Also auch live, zum Beispiel ist das auch mal so ein Thema. Weil man sagt, ich will, dass das genau klingt wie auf der Aufnahme, dass das ich will, ich will in Reverb, ich will eine harte Komprison, ich will, ne? Also in Riesenraum drauf haben die Lays, Auto-Tue und den ganzen Kram. Also du liebst einfach auch diesen effektigen Sound. Die sind stiliert. Da es gibt auch im Studio, wenn du das ganz viele Leute dann sagen oder so andere Sänger, wenn man dann so mal unterschiedliche Niveaugebuse geht und die dann reingeht und die haben dann meinen Sound. Und die sagen, "Ein, kannst du mir das mal alles runternehmen?" Weil ich singen die Platten dann auch schon teilweise so ein. Aber ja, ich würde nicht sagen, dass es um, also ich glaube, das ist keine Unsicherheit. Ich glaube, das ist eher ein, ähm, sonst stil mit dir einfach in dir, dass ich mich so verliebt habe, wo ich denke, so, oh, geil, so will ich das hören und so so das klingen. Weil wie gesagt, die Unsicherheiten, echt, die hatte ich eher auch früher. Als ich die Stimme dann verloren habe und die auch weg waren, wie eine Tour abbrechen mussten, das war so absoluter Albtraum. Danach muss man danach Amerika und Promoten. Und das war ganz viel Druck für mich und ich konnte meine Stimme noch gar nicht wiederhalten, so mit 18, 19. Da hatte ich echt zu kämpfen. Weil dann, ne, muss sich die alten Songs noch viel singen, war eigentlich lief uns die Musik, lief immer unser Karriere hinterher. Wir waren im Kopf eigentlich schon immer woanders. Und die Musik hat immer versucht dahinten rein. Aber wir mussten dann irgendwie die gleichen Songs, die wir irgendwie drei Jahre vor in Deutschland gemacht haben, noch mal auf Englisch in Amerika machen und eigentlich wollten wir die dann schon gar nicht mehr singen und wollten schon wieder was anderes machen. Also die Musik hing, ist immer immer ein bisschen spät dran. Die hing uns immer ein bisschen hinterher. Und das hat eine Weile gedauert, bis die so abgeketscht hat, mit dem, wo wir eigentlich im Leben stehen. Wir machen eine klitzekleine Werbeunterbrechung. Neulich hat mir hier ein Arzt geraten. Ich sollte nicht auf meinen Frühstück von sich. Seitdem nehme ich mir morgens wieder mehr Zeit dafür, die sitzt kein großes Ding. Er ist ein kurze Moment, an dem ich mir etwas Gutes zu bereite. Ein Frühstück, das leichtes, frisch wirkt und irgendwie den ganzen Tag anders starten lässt. Und ich merke jetzt schon, wie viel das ausmacht, wenn man sich morgens etwas zusammestellt, auf das man auch richtig lustert. Ein Yogurt, ein bisschen Crunch, etwas Frucht, einfach Dinge, die zusammenpassen und eben gut tun. Für solche Kombinationen greif, je gern und auch immer wieder und schon sehr lange zu Korro. Besonders die gefriert getrocknen Früchte mag ich sehr. Die haben eine, also eine intensive süße und bringen sofort Farben zu frühstück. Das Auge, frisch stückt ja auch mit. Zusammen mit einem Nussmus wird daraus schnell etwas cremiges, das ich richtig rund anfühlt und auch wirklich sehr lecker ist. Was ich praktisch an Korro finde, durch die Großpackung hat man die Zutaten einfach da und kann sich schnell mit kleinen Vorrat aufbauen. Viele Produkte sind außerdem vegetarisch oder vegan, einige auch in Bioqualität. Ich mag das Gefühl, wenn der Tag so startet, leicht und klar mit einem guten Geschmack, mit einem schön früchteck. Wenn ihr euch auch solche Frühstückstumente zusammenstellen wollt und natürlich auch über das Frühstück hinaus noch viele andere Sachen bei Korro und Dicken möchtet, schaut auf Korop und kommt vorbei. Da ist wirklich für jede Tageszeit und auch nach Zeit etwas dabei. Mit dem Code Hotel Mats, der bekommt ihr 5% auf alles. Den Link wird dir wie immer in meinem Link-Fin-in-Show-Nodes. Vielen Dank an Korro für die Unterstützung dieser Folge. Und nun zurück zum Gespräch. Ich habe das gerade schon so ein bisschen so im Leben, das hat es gesagt, wir mussten mit den gleichen Leuten arbeiten und so weiter. Wie war das? Also, wie war die aufgebaut? Ich habe das irgendwann jetzt auch in der Recherche gesehen. Es gab ganz lange eine rot-bretzner Just-EBR, die sozusagen die Platten liezensiert hat an die großen Lebel, sondern irgendwann gab es eine andere GBR, nämlich die devilish-GBR. Also ihr selbst. Wie war diese Anfang? Also, wie war eure Beziehung? Es gab den David Hoffmann, der euch entdeckt hat in Magdeburg. Ich glaube, ich war das in Schwimmbad. Peter Hoffmann. Peter Hoffmann. Peter Hoffmann. Peter Hoffmann. Nein, ne, ne. Der Peter Hoffmann. Der hat uns damals entdeckt in Magdeburg. Der kam dann. Also, der hat mich eigentlich gesehen, dass ihr das ernst habt. Ich habe bei StarSuit aufgetreten mit 13. Ich bin sofort rausgeflogen in der allererstrunde. Und er hatte mich im Fernsehen gesehen und hatte damals als Kandidat, hast du dann immer noch so ein Management danach, die einen dann irgendwie unter den Verträgen noch eine Weile, die Kohle abgreifen und die eigentlich auch ziemlich hart diese Kassingen. Genau. Und wir haben dann gewartet, auch bis die auslaufen sozusagen. Ich will nicht liegen. Ich weiß nicht, ein paar Jahre ist man irgendwie danach noch gesigned, sozusagen, über die. Und wir haben dann auch gewartet, bis die vorbei waren, bis wir dann einen neuen Di unterschrieben haben. Und wir haben dann bei Peter, Peter Hoffmann. Der kam dann vor, also er hat das im Fernsehen gesehen. Und ich habe ja immer von meiner Band erzählt und versucht, dass alle Leute kommen und sie jungs irgendwie sehen. Und der war so der einzige, der dann auch mal egal, wir würden gerne was mit deinem. Also ich würde gerne was mit deiner Band machen und der kam dann vorbei. Und seitdem unter dem war man wir gesigned, sozusagen zu diesen, der dann die anderen drei Produzenten noch dazu gebracht. Und wir hatten immer vertraglich, waren wir immer an die gebunden und die hatten den Plan vertrag. Das heißt, wir haben jetzt eigentlich zum ersten mal einen eigenen Plan verpackt. In den 15 Jahre später, sozusagen haben wir unseren ersten eigenen Plan vertragt bei einem Major. Wir hatten jetzt schon ein paar andere Releases, weil wir das den erst selber alleine machen wollten, weil wir so ein bisschen gebrannt waren von der Zeit natürlich auch. Und auch von Major Labels und so. Und jetzt haben wir quasi die neue Platte und ab jetzt, also jetzt gerade kürzlich erst sozusagen, und den ersten eigenen Major vertragen nach 15 Jahre. Also jetzt seit der ersten New-Kamer. Ja, jetzt wird quasi New-Kamer genannt. Was mir auch aufgefallen ist auch in der IOP-Doku, die ich gestern gesehen habe, dass du schon relativ schnell über Plattenfirmen geschimpft hast. Und das fand ich irgendwie für den Jungen-Tippen, dachte ich, da geht schon ganz schön direkt abkotzten einmal. Fand ich schon, fand ich bemerkenswert. Und was ihr jetzt dann sagt, hört sich auch so ein bisschen zwangsheiratmäßig an. Ja, das war natürlich so ein Ventil. Also wie gesagt, Tom und ich hatten das also so Autorität. Das war immer schwierig. Und natürlich, wenn du ganz jung bist, also das hatten wir in der Schule und das hat sich dann so weiter gezogen. Das war immer so unser Thema im Leben. Als wir dann mit den Produzenten am Anfang gearbeitet haben, natürlich mit 13. Da gibt es keine Musikindustrie, wo wir herkommen vom Blatt. Da waren dann auch immer Leute, die haben sich für unsere Musik interessiert. Wir haben alles unterschrieben. Also für uns war so klar, was wir kriegen, ein paar tausende Aurovorschuss. Hier, Pee, okay, geil, wir können jetzt Musik waren. Und natürlich ist dann später, denkst du, wo stecken wir hier eigentlich drin? Und das sind natürlich auch Verträge, die sind heute nicht mehr üblich. Ich gar nicht. Das sind so Verträge, die gingen über so viele Jahre, wir waren über zehn Jahre in diesem Vertrag sozusagen. Und natürlich ist man irgendwann, denkt man so, ich will auch mal was anderes machen und du bewegst dich und veränderst dich. Und was du mit 13 unterschrieben hast, findst du natürlich mit 18, 19 nicht mehr cool. Als ich zum Beispiel das Job, das Ding gemacht habe, da war ich ja glaube ich 20 dann oder so. Und da steht ne, da musst du bist du da natürlich, du kannst es nicht anders. Du musst deine Musik unter dem Team so veröffentlicht und du darfst es nicht anders. Das heißt, du bist dann da reingezwungen. Du musst dann in dieser Korsage versuchen, so happy wie möglich zu sein oder das einzige Ventil, was du wunderschönst. Du kannst einen ganzen Tag am Strammen machen. Genau, wir waren schon ganz schön am Stramppin, weil sie zu sagen, man muss ja auch vorstellen, es war ja auch auf diesem ganzen Plattenfirmaeger ein riesen Druck drauf, weil das natürlich dann wo das international, die Universität Deutschland hatte, hat sonst keine Bands, die intern, also aus Deutschland raus, macht man sowieso relativ wenig international. Da war so ein Druck drauf auf der Plattenfirma, auf den Produzenten, die wir hatten, auf uns, dass wir natürlich schon da so eine Zwangsjacke dann irgendwie anhatten und das Gefühl hatten, wir müssen, also in der Öffentlichkeit war das einzige, was wir komplett alleine kontrolliert haben. Genau, also uns so anzuzziehen, was wir getragen haben, was wir gesagt haben. Genau, das war immer so, das war halt unser Freiheitsdenk. Darum haben wir da dann immer uns gar nichts sagen lassen und eroffentlich Gas gegeben so. Bei klar, natürlich bis hier und auch unglaublich. Ich glaube, das kennt auch jeder Künstler, auch wenn wir heute jetzt so mit jungen Leuten jetzt im Studio aus sind und so, und das sind dann auch so Künstler, die ihre ersten Tee zeigen, das ist ja immer die gleiche Story. Die meisten sind in irgendeinem Management-Tree, wo sie nicht rauskommen und so. Ich glaube, man musste auch immer einmal durch. Also wir haben auch gesagt, man muss das auch einmal haben und wir haben danach dann zum Beispiel auch in unseren ganzen, wo wir das dann selber gemacht haben und nur Vertriebsdienst hatten und so weiter haben wir die Tür ja zugemacht, haben keinen mehr in Studio gelassen, niemand durfte uns was sagen, wir wollten bloß nirgendwo ne Unterschrift darunter setzen. Wollt noch keinen A&A und das muss man eben einmal machen, um dann auch die Tür wieder langsam danach wieder zu öffnen und zu gucken. Hallo, jetzt machen wir mal wieder auf und gucken mal, wie ein Film war, dann so cool. Ich glaube, das sind einfach so Phasen, die man als Künstler auch durchmachen muss. Wie ist jetzt die devilish GBR? Wie ist euer Business jetzt aufgebaut? Die devilish GBR, die heißt devilish GBR war unser allererster Bandnahm aus. Devilish war und die devilish GBR sind einfach wie wir vier. Also, Bill, Giro Gustav und ich. Und wie teilt euch das ganze jetzt auf? Also es kommt jetzt schon so ein bisschen klar bei euch beiden, wie so ein paar Sachen haben wir jetzt schon erfahren sozusagen, wie das musikalisch läuft. Hier die acht Minuten. Wir haben eine super Struktur in der Band, die wir es schon immer hatten. Weil die Frage kommt natürlich auch oft viele sagen, Mensch, was denn eigentlich mit Giro Gustav wollen, die nicht auch mal dabei sein oder mal irgendwie vorne stehen. Und wir haben das auch in der Band nie besprochen. Bei uns gab es nie, weil es gibt ja auch unglaublich viele Bands, wo die sich dann streiten, die dann sagen, ja, aber ich will auch mal ein bisschen vorne aufs Cover drauf oder so. Wir hatten solche Art von Diskussionen, hatten wir in der Band noch nie. Es war immer klar, Gustav macht eigentlich fast gar nichts. Also, der hat eigentlich, also den Gustav ist so ein Drama, so, der ich für uns typische Drama, ich weiß nicht, wie es beanahnt ist. Bei uns ist immer so, ja, Gustav, den rufmal an, wenn es was zu Trommeln gibt. Also, der kommt in den Studio, dann spielt er ein bisschen Schlagzeug. Oder wir rufen ihn halt an und sagen, so, du, wir gehen jetzt nicht. Ist ja auf Tour von März bis September. Kannst du da? Ja, okay. Ja, dann schön. Und dann geht's halt auf Tour. Und ansonsten ist der totaler Family Guy lebt total zurückgezogen. Ist auch der einzige von uns, der noch in Magdeburg wohnt. Georg hat sich über die Jahre immer mehr zum totalen Back Office, Finanztypen. Also, der erklärt alles, weil, wofür wir billen, ich keine Zeit haben, weil wir in ganzen Tag crazy sind. Also, Georg hält uns auch den Rücken frei, dass wir das auch alles so machen können. Und wir im Studio sein können kreativ sein. Also, er ist sozusagen so ein bisschen Management auch. Genau. Also, er ist im Georg, guckt immer und er erinnert uns jeden Tag, ey, heute ist Hotel Mats. Genau. Oder der ließ auch natürlich die, also auch die ganzen Verträge. Weil wir machen das viel, dann wir haben auch ein paar Firmen zusammen, so als Band. Auch aus Frustrationen, aus der Vergangenheit. Wir kennen natürlich auch das Musikgeschäft in und aus, wenn nicht über die vielen Jahre und vielen Verträge und vielen Sachen, die wir gemacht haben. Wir haben Merchandiseirmen zusammen, wir haben auch live Agenturen zusammen, wir machen auch Touring für andere Künstler und so weiter. Wir machen viele Sachen, auch sehr erfolgreich als Band für andere Leute mittlerweile. Also Merchandise zum Beispiel. Wir haben eine Firma, die macht Tickettingen. Klamotten, wir machen Ticketting für andere Leute. Also, wir haben diverse Sachen, wo wir uns selbst auch aus Frustrationen was aufgebaut haben. Weil wir natürlich mit vielen Sachen nicht zufrieden waren. So ein bisschen wie beim produzieren. Also, wir haben ja irgendwann angefangen, hat Tom ja angefangen zu sagen, ey, okay, nee, ich muss das alles selber können im Studio. Dann haben wir angefangen, selber den Studio zu bauen. Tom hat angefangen, da selbst zu produzieren, selber die Rockets aufzunehmen. Und so war das eben, z.B. auch Mörtens und Klamotten und Buckeing und Tickettingen, so dass wir irgendwann dachte, okay, wir wissen, wie das funktioniert. Wir wollten aber nicht mehr 30 Prozent an irgendwem Typen abdrücken, sondern wir haben die ganzen Kontakt der selber. Und dann fing wir irgendwann an für unsere Band sozusagen, die selbst zu machen oder auch die Klamotten selber zu machen. Wo ich gesagt habe, da war der Mann, nee, nee, nee, nee, da hängt noch irgendwie dazwischen, der sich da was wegnimmt, eigentlich weiß ich selber genau, wie man den Pullover macht. Und dann haben wir angefangen, das alles für die Band selber zu machen und dann daraus hat sich immer entwickelt, da umeignigt z.B. das ist wieder das Erfolgstiegen, also wir saßen nicht, da haben wir gedacht, wie können wir den McLever für andere Leute Business machen, sondern das ist eben aus einem eigenen Interesse und der Glaube an was, was wieder gut fanden, was gut sich für uns angefühlt hat. Und dann dadurch haben wir dann angefangen für andere das eben auch zu machen, die dann meinen, ey, das ist ja aber ganz cool bei euch. Ja oder halt natürlich ganz natürlich, die meisten Art ist, also es gibt glaube ich kaum jemanden, den wir jetzt ansprechen, würde es dir sagen, ja ich hab einen total geilen Mürchendals die, wie wir uns alle sagen, ich krieg was gar nicht von meinem Mürchendals die, was macht mir da. Ja, dann sagen wir, na ja, gut, wir können uns damit machen. Eigentlich geht's ja einen großen Künstlern so. Irgendwann sagen die, ey, weißt du was, das geht mir alles total auf den Nerf, ich mache das selber und deswegen eigentlich die großen deutschen Künstler machen das eigentlich alle selbst. Ob von Grüne Maya ihr jetzt wieder vertracht, können wir gleich nur mal aber Ramstein, Hosen, Ärzte, wenn das alles so scheiße ist. Warum ist es dann noch so? Also warum sind diese Diels noch so? Warum ist die Musikindustrie? Ich meine, dass man von Knebel verträgen und Schweine-Diels, das ist so gefühlt, seitdem ein Rolling Stones. Immer so, ja ja ja, klar. Ich denke, wir sind doch im Mi-2020, ich hatte sich doch alles verändert, das ist alles digital. Eigentlich brauchen wir diese ganzen Quatsch auch gar nicht. Also ich hatte schon so ein bisschen verändert, weil also wir haben heute einen ganz anderen Vertrag und das schrieben wir jetzt damit. Also ich habe schon das Gefühl, diese Art von Verträgen, wie wir sie hatten, die waren schon und zu der Zeit sogar, wo wir sie noch unterschrieben haben, schon fast noch Otsku. Also die waren wirklich Steinzeit, 90er-Jährung. Wir fassen die Band jetzt hier über so viele Jahre zu Summengeringen, Prozenten und so. Also das gibt es glaube ich heute schon nicht mehr so richtig, es gibt ja immer wieder neue Rechtsprechungen auch und immer wieder Künstler, die sich darüber aufringen, dass ich glaube, das wird schon immer besser. Aber es ist natürlich auch so, es gibt halt immer noch diese Dinosaurier in einem Musik, also auch in einer deutschen Musiklandschaft. Jedhauf immer noch sitzen. Die da immer noch sitzen. Auch ganz viel immer noch die gleichen Sessel-Fortsatz. Die Saßen da schon vor 20 Jahren die sitzen da immer noch und die sind halt auch so diese Dinosaurier. Aber es wechselt so eine neue Generation ran. Also wir sehen so ganz viele junge, coole Labels, die andere Dils machen, auch viel von den alten Merchern. Das Firmen den geht es nicht mehr so gut. Ich sehe dann auch, dass alle da weggehen und alle anfangen. Ich glaube schon, dass das so ein Umspunnel ist heute natürlich schon die Möglichkeit auch. Also warum ist das noch mal ganz kurz zu der Frage, warum es das noch gibt, ist das natürlich die großen Leute, auch die Dinosaurier-Tarve, die auch echt noch viel macht haben. Auch in einem Verein, wenn es darum geht, Künstler zu breaken, also neue Künstler großzumachen. Das ist einfach schon natürlich auch gut, wenn du da Leute hast, die das schon ein paar mal gemacht haben. Die haben dann noch einen großen Einfluss. Aber es gibt natürlich auch immer mehr, heute Tage die Künstler, die über Instagram, YouTube erfolgreich werden und auf einmal da sind und auf einmal Riesen-Following haben, wo sich die Plattenfirmen die Finger nachlecken und sagen, die wollen wir jetzt unbedingt unterschreiben. Ich glaube, alles was zum Beispiel auch Hip-Hop angeht, die sind ja total independent, die meisten haben ihre eigenen Labels, machen Haufen Kohle mit ihrer Musik, sind Streaming, Weltmeister und die Plattenfirmen versuchen, die ganz seit vielen Jahren akribisch zu unterschreiben und kriegen sie nicht hin. Also das gibt es schon auch, das gab es damals zum Beispiel nicht so viel. In unserem Vertrag zum Beispiel, was Streaming noch gar nicht richtig genau, in unserem ersten Vertrage ist gar kein Streaming geregelt, da gab es noch gar kein Streaming. Früher hat man immer abgemahnt, mit so anwaltzkindern, hat man dann irgendwie die Leute alle gern, das war alles illegal und das gibt es ja gar nicht mehr. Ich glaube, das ist total auffällig, das finde ich bei euch gerade ist so, dass das Bild, was man von euch hat, nämlich so ein bisschen die Künstler und vom Rom gezeichnet, wecke laufen, man sieht, ihr seid nicht nur Künstler, sondern ihr seid auch Geschäftsmänner. Ja, geworden, ja, auf jeden Fall, also ich muss sagen, man ist so insgesamt eigentlich fast teilweise auch mag ich das gar nicht so, man ist echt 50/50, ich bin so oft am Telefon und krieg irgendwie 150 E-Mails am Tag und mache ganz viel geschäftliche Sachen, die nichts mit kreativte Turn-Up, das nervt mich teilweise, aber auch echt. Es ist der Kontrollzwang, dass es wieder ist, der Kontrollzwang, weil wir da auch wieder denken, wir wissen alles besser, genau. Da kann das kein anderer für uns machen und natürlich, das ist auch dieses Freiheitsding, ich will auch nicht, dass eben meinem Namen ein Heinirum rent und mir meinen Kalender vollpackt, oder mir einen neuen Deal besorgt. Also zum Beispiel jetzt auch bei unserem neuen Platten Deal, ich habe den selber angerufen, ich habe den angerufen und ich habe den Text geschickt und meine ey, lass uns doch mal quatschen. Ich wollte nicht, dass irgendwer anders jetzt sagt, ey, hier, ich kann euch Tokyo-Tail-Mail irgendwie sein. Das ist halt dieses Kontrollding und dieses Autoritätsding, was wir halt haben. Das heißt, ihr habt gar keinen Management mehr. Wir hatten eigentlich noch nie richtig eins. Wir haben immer Leute natürlich einen Team gehabt, aber die haben zum Beispiel nie klassisch in so einer Agentur gearbeitet und mir irgendwie. Künstler gemanaged, sondern das sind immer Leute gewesen, die haben nur für uns gearbeitet, mit uns quasi gewachsen sind. Also der hat zum Beispiel, der der ist auch heute noch für uns, macht der hat früher im Studio, war praktikant und hat da angefangen, war Studio Management quasi und hat. - Nein, nein. - Nee, das ist der Benjamien. Und der hat quasi auch nichts Gerüstung ist mit uns da reingewachsen, hat das mit uns angefangen und macht das halt heute noch für uns. Aber der ist jetzt nicht der klassische Manager in dem Sinn. - Ist aber das. Wenn ihr euch dann mit einem neuen Plattenfirma trifft oder mit Leuten, ihr trifft neu, sind die. Also ich bin ein bisschen überrascht, dass hier so eine. Also das ist für mich jetzt eine schöne neue Erkenntnis durch unser Gespräch, dass ihr das ihr Geschäftsmeiner seid, auch Geschäftsmeiner, sind gegenüber. überrascht darüber, dass ihr das dann so eigentlich seid, die das dann auch so businessmäßig machen? - Ich glaube viele eigentlich so aus der, ja, sage ich meine, Musik wäre die Wissen das, also weil die Wissen aus den Jahren einfach auch, dass wir haben einfach auch so einen schlechten Ruf, dass wir so kompliziert sind deswegen so ein bisschen. Aber du sagst es eigentlich richtig, weil es ist ja so. Also die Erze, zum Beispiel auch, die haben ja, glaube ich, auch in den Mürchen, dass Firma direkt danach gemacht, weil sie uns zufrieden sind, mit dem Verträgen und den Abrechnung und dann machst du das selbst und so. Also die meisten großen Leute machen, also ich mache Ramstein zum Beispiel, hat ganz viel in Richtung Produktion gemacht, live Produktion und so weiter, ne? Also man macht das. Also wenn du einmal diesen Erfolg hast und da irgendwie so rein rot stand, dann bist du halt ganz schnell unzufrieden mit den bestehenden Sollen, die es da so gibt, ne? Und dann machst du halt das selbst und ich glaube ja, ich würde sagen, in der Industrie, den im kleinen Türke, wir wissen das schon, alle, dass wir das auch machen. Ich glaube, manche sind da auch genervt, auf jeden Fall, weil du hast natürlich auch. Du hast natürlich auch feine, also du hast natürlich auch in der Industrie feine und viele sind natürlich auch nicht damit zufrieden. Ich mein klar, der Mürchen, da ist ja, wo du vorher unterschrieben hast, der jetzt weiß du machst das selbst und wirbs ihm wohl, wo möglich noch andere Künstler abgieben, die finden das natürlich total scheiße, dass du das machst. Also darum heißt ja, mal ein Buch zum Beispiel auch Careers zu gesiden, weil alle Leute, also ich weiß nicht, wie oft bei uns das gesagt wurde, das ist jetzt Karriere selbst, jetzt. Schlimm Sie es ausförlich, ne? Und das war. Das wurde uns halt so oft gesagt, unsere. immer wieder jedes Jahr eigentlich von sämtlichen Beratern und Anwälten und keine Ahnung. Das ist halt so ein bisschen so ein Running-Gek geworden, das bei uns. Aber wie macht ihr das. Ich meine, es sind ja auch gerade Geschäfts, noch kurz dabei zu bleiben und Kreativität. Das sind ja Sachen, die eigentlich sehr, sehr schwer vereinbar sind. Also ne, weil es so. Da geht es um Budgets, aber so ein Idee, die ist ja nicht nach irgendwie. Das können wir nicht sozusagen stech-Ur jetzt machen, mal ein Hit oder jetzt entwerfen mal eine Kollektion. Also wie trennt ihr das. Wenn ihr beides denken, ihr offensichtlich auch habt? Total schwer. Also ich hab das. Ich hab das oft, dass ich. wie gesagt, wir können überhaupt nicht loslassen. Das heißt, wir wollen auch jedes Geschäft, was wir irgendwie dann anfassen, auch irgendwie dann richtig mitleiten, ne? Also es ist nicht so, dass wir den Geschäftsführer einstellen und sagen, ey, komm, du mach mal. Und dann rumpen wir wieder an, Ende des Jahres und sagen, wie lief es? Sondern wir sind dann echt in den Gesprächen mit Bayern, einen Meetings mit dabei, in der Kalkulation mit dabei. Wie machen wir das? Wie machen wir das auch? Wie machen wir das groß? Wie kann das gut laufen? Ähm. Weil wir wie gesagt auch mal denken, dass wir das am besten können. Aber. Weißt, ob das so ist, aber wir wollen auch irgendwie immer involviert sein. Weil ich auch. ich kann auch mit den Fehlern, also auch mit dem, wenn es schief geht, viel besser leben, wenn ich das denn gemacht habe. Dann ist es in die Hose gegangen. Ich hab das gemacht. Ich kann auch super einen Fehler zugeben sagen, okay, hab ich total verkackt. Ähm. Aber es ist manchmal schon auch nervig, weil ich denke, ich komme heute, jetzt mache ich eine neue Tokyo-Tailplatte. Und ich komme heute erst um 16 Uhr in Studio, weil ich den ganzen Morgen mit Anwälten und mit. Ähm. irgendwelchen Geschäftsführern und Businesspartnern im Telefonkamerin. Also ich hab echt mit jedem Morgen. Also mindestens vier Stunden hängen ich am Telefon. Erst mal ein Business. - Business. Und das ist reinen. Das hat nur Zahlen, das ist nur. Tabellen und Nervvertragswesen und Nervkram. Und. und dann musst du ja auch den Kopf erstmal wieder. Also nicht nur, dass du erst um 16 Uhr in Studio gehst, sondern du musst ja dann auch kommen von. Problembewältigung und Krisenmanagement zu. Okay, ich schreib jetzt mal eine emotionale Ballade. Also, das ist dieser Spagad, ist unglaublich schwer. Und da sind wir immerhin und hergerissen. Aber wie gesagt, wir haben zum Glück. Teilen mal uns das ein bisschen auf. Also Georg zum Beispiel, wir sind auch so. So eine Frau von mir und Vertrauen und so sehr der Georg zum Beispiel. unser Wasser, der merkt das auch sofort und weiß jetzt zum Beispiel. Okay, jetzt ist eine wichtige Phase. Jetzt zum Beispiel gerade sind wir jeden Tag im Studio, hier im Berlin. Und der weiß jetzt auch, okay, jetzt ist Crunch-Time-Bill und Tom müssen jetzt. Musik machen und dann versucht er uns alles frei zu machen. Also, er macht dann so alle Sachen, der beantwortet, dann jede. Immer mit der Plattenfirma, macht im Hintergrund die ganzen Sachen, dass wir uns jetzt nicht darum können müssen. Was läuft jetzt im Büro gerade oder was muss. Irgendwann wissen oder wie gehen wir brauchen, freigabe. Und versucht dann immer immer im Tag mit uns kurz zu checken und. mal alle Sachen einmal kurz durchzusprechen und das vorzusortieren, dass wir dann und den Rücken frei haben. Also darum, wir haben. Ich bin total froh, dass wir nicht. oder dass ich nie so loke insler bin oder Tom oder so. Das wäre glaube ich, ich denke, das trofel. Wir haben einen ganz guten Rhythmus gefunden, so in der Band. Wie machst du das, wenn du 15 Uhr 55 vor der Studie Tür stehst und gerade noch. sozusagen eine sehr lange Kalkulation durchgegangen bist, um diesen Switch in zu bekommen, was hilft dir dann in so einem Moment? Ähm. Alkohol. Ja, ja, Alkohol. Wow, also auf jeden Fall, aber auch natürlich. Ja, Alkohol auf jeden Fall, aber auch. Jetzt ist es ganz immer ernst. Also ja, wir. Klar, im Studio trägt man auch mal was. Ich finde ja auch, dass es auch, dass wir haben. Du trinkst irgendwie so. Du trinkst nicht, du trinkst nicht. Aber manchmal ist es auch so im Studio. Ey, wir wollen. Ich will auch das das ein bisschen rucken. Ich hasse diese Studios, wo alles so clean ist und die Leute. hängen überhaupt nicht mehr rum. Ich will essen, Pizza bestellen, rumhängen, Fernsehen gucken. Auch mal zwischen dich, das braucht man einfach. Also so hingehen, so Berufsmusikernmäßig und so. Mucca-mäßig, die dann irgendwie dumm da sitzen und gucken, "Oh, wir müssen heute irgendwie drei neue Mehlos aufnehmen." Und so, das hasse ich die und drücken. Man muss ja auch mal abhängen und auch einzutage machen. Ich finde, man muss rumhängen, man muss ja den Weihpam und man muss. Wein aufmachen und so und Spaß haben. Und dann entstehen auch geile Sachen. Also ich hatte die Westen nie den Betrungen. Ja, also denkst du ihnen, was. Nee, aber das hilft auf jeden Fall. Und dann natürlich auch auskotzen. Also wir kotzen uns dann auch mal kurz aus. Ging seit ich in den Ring, wir uns darüber auf, dass wir so viele andere Sachen machen. Und das ist die andere, alle Duffs. Und dann. Manchmal guck mal, jetzt komme ich schon wieder nicht dazu und so. Und dann kommt man auch relativ schnell in diesen. Aber ich muss auch sagen, so weit ich dann Musik mache, bist du dann so, dass hohe dich schnell ab. Ja, das hohe dich schnell ab. Was auch aufgefallen ist, dass. Also wir haben sie auch direkt vor dem Gespräch, habe ich schon angesprochen, ich seid noch raucher. Nee, ich nicht mehr. Du nicht mehr. Du zwei Jahren. Ah, okay, weil ich hab. In den Video. Es ist irgendwie so ein. Fährt dir dann von Schierach war hier und dann hat dir die ganze Bude vollgequarzt. Was ich irgendwie sehr lustig, auch total okay finde, weil es so. Das ist ja fast schon, hier kommt ein Helmut Schmidt. Ja. Und der darf alles. Aber wir sind auch wirklich. Also wir waren zu Fiert. Ja, hart kooraucher. Also wir haben alle zu Fiert. Seit ging immer unsere Tür auf von unserem Auto, von unserem Wern. Wir hatten früher so gute Wernste. Ging auch das, kamen wir wie so eine Nebelmaschine raus. Das ist auch so, dass wir so raussteigen, so eine Auftritt. Ja, weil wir ja alles hier geraucht. Wir saßen zu Fiert im Auto und haben alle vier. Also Kette geraucht eigentlich schon. Und. Also die anderen Beinlöske war ja auch immer noch Kette. Also so ziemlich viel. Du rauchst ein bisschen weniger. Und ich hab seit zwei Jahren schon. Ich rauchst schon sehr sehr wenig. Ich rauch eigentlich nur wenig Tränke. Ja. Und ich hab jetzt seit zwei Jahren aufgehörd. Das ist echt super. Aber wir rauchen schon eigentlich seit dem wir. 14. 13. 14 sind eigentlich. Wann war eure erste Zigarette? Also was war das für ein Moment? Da war mal sechs. Und das war mit dem Ange im Barmar. Also man muss auch sagen, bei uns ist ein Karokippe ohne Filter. Ja, mit sechs. Ja, dann mein Mutter fand das nicht so lustig. Nee, die fand das nicht lustig. Aber wenn richtig. Also richtig, wo wir dann so eine schachte Wecke raucht haben, alleine mal, also wo wir uns dann wirklich ins Dorf gefahren sind und dann mit unserer Freundin. So eine. Das war als meiner Mama uns gesagt hat, Raucht ruhig. Also meine Mama hat immer gedacht, dass diese umgekehrte Psychologie hilft, weil das hat bei ihr geholfen, ihre Eltern haben vorher geraucht. Und sie wollte deswegen nie rauchen, weil die Eltern haben gesagt haben, wir sind ja kein gutes Vorbild. Wir rauchen da halt. Und sie hat es bei uns auch versucht, aber es hat natürlich nicht geklappt. Also bei uns war es dann so vom wegen "ja", also ich will nur, dass ihr mir das erzählt, wenn ihr raucht, damit ich mit euch immer zum Arzt fahren kann, um eure Lunge zu checken, dass ihr noch gesund seid. Und wir wussten natürlich nicht nur ein Trick, aber. Okay, und dann sind wir ins Dorf gefahren, haben es eine schaffte Kippen geholt und die mal richtig reingezogen. Und da war mir vielleicht so zwölf. Da gab's ja ja gar nicht sehr ergam. Aber da war mir zwölf ungefähr. Und seitdem beibehalten eigentlich. nämlich ganz. Ja, also. Aber mit 14 Dorf, ich mein auf dem Dorf, da gibt's nichts anderes. Gibt's zu tun, wir haben nur rumgeformet und geraucht. Ja. Da ist. Ich mein, das ist nicht so eine, ich guck mir jetzt heute auch so. Kids in LA oder so, das ist einfach auch anders in der Großstadt. Also. Ich hab aber als Gefühl rauchen insgesamt. Das ist so auch ein cooler geboren. Deswegen ist mir das auch, weil ihr natürlich auch in LA gelebt habt. Ich war auch in LA letztes Jahr. Und das ist ja da, es gibt ja kein gesünderen Ort als den. Und deswegen hat mich das so. Was so eine Angenehmer-Iritation euch ist, ständig. Aber wenn Leute in LA rauchen, weißt du, A ist in Europa. Weil da raucht wirklich keiner. Die holen sich alle gesunde Säfte und die achten Änger. extra. Aber du brauchst ja in LA quasi automatisch, weil die Luftqualität da so scheiße. Ja, das ist quasi. Aber du stehst wirklich, du darfst ja auch nicht irgendwo mal auch in dem Restaurant. Ich bin immer in Berlin, wenn ich jemand in Deutschland bin und dann drauchen die draußen am Tisch oder so, dann gehen wir mal, ah, egal, hier kann man rauchen, cool. Bei LA dachte ich, du musst um den Blog, du musst, weiß nicht, wie viel Feed-Upstand. Ich gebe halt Teile, wo es verbohnt ist, Rauch, auf der Straße auch. Also ich habe ja schon gesagt, dass der große Aufschlag war der Monsoon, passt ja auch. Und es ist ja am Anfang ja so bei Künstlern, Benster gibt es die Musik und da sind die Musiker, das ist alles so einster Song und so weiter. Und bei euch, und das passiert dann auch ab und zu beim paar Künstlern, trennt sich das dann irgendwann. Irgendwann ist die Musik, die Musik und irgendwann sehr die Person zu Celebrities. Und eigentlich ist das so eine Nachbarschaft. Ab wann ist das bei euch passiert, dass ich das so getrennt hatte? Also das sind auch so viele Rechte. Ja, ich guck so, weil du hast total recht, wenn du das sagst und das war. Das war keine guten. Nein, das war. Also, also, wir wollten das eigentlich nie. Also ich weiß nicht, wann das passiert ist, weil das war eigentlich der Punkt, den wir eigentlich immer von meinen wollten und die Leute glauben und das teilweise nicht so richtig. Aber ich habe das wir haben das schon oft gesagt, wir machen auch eigentlich Interviews und Promotion und auch in Öffentlichkeit stehen. Ich meine heute verschmützt das mit Social Media natürlich ein bisschen mehr. Aber machen wir eigentlich nur, wenn wir was zu Promoten haben. Ich saß noch nie irgendwo und wollte jetzt in die Öffentlichkeit oder mal ein geiles Foto-Schutting machen oder mich mal irgendwie präsentieren oder irgendwie auf dem roten Teppich gehen, wenn ich dann nichts verloren habe. Also, wenn ich, ne, wir waren auch noch nirgendwo auf dem roten Teppich einfach nur mal dazu sein, sondern entweder ich bin da aufgetreten, haben neue Musik gezeigt oder wir haben ein Preis gewonnen oder also dieses Celebrity sein, also mich, am meisten glaube ich aus der ganzen Band, hat das bisher immer gestört, und wir machen das auch wie gesagt nicht. Also, wenn wir jetzt zum Beispiel auch ein Jahr im Studium machen, ne, jetzt albumen, wir machen dann auch ein Jahr keine Interviews. Also wir machen da, wir schieben da auch nichts dazwischen oder so eigentlich. Aber es ist natürlich trotzdem, also es ist natürlich trotzdem passiert. Also, weil du hast du da recht, das ist so die Musik und wir hatten einfach auch das Problem, darum haben wir eigentlich, also ich meine, das ist passiert bei der 3. oder 2. oder 2. Es ist ja nicht passiert. Also, warum meine ich ja die Musik ist so lange hinterher gerant hinter unserer Karriere eigentlich. Also, darum haben wir auch, also nachdem, wann war das, nach einem dritten Album, haben wir ja eine ganz lange Pause gemacht. Wir haben wir nach Amerika gegangen, haben vier Jahre lang eigentlich keine Platte veröffentlicht, waren nungs zu sehen in der Öffentlichkeit und haben komplett uns eigentlich abgekabset in der LA. Und das haben wir eigentlich gemacht, weil wir genau das erkannt haben, gesagt haben wir wollen mal die Musik wieder auf die gleiche Bahn bringen wie unsere Persönlichkeiten, dass sich die Leute einfach auch uns wieder mit Musikinverbindung bringen und nicht nur darüber schreiben, welche Frisur wir jetzt haben, wie wir grad daten oder was weiß ich, was sie da so interessant fanden oder wo wir wohnen oder sondern wir wollten mal wieder einfach nur Musik machen. Also auch wenn wir können in TV-Shows machen, machen wir auch immer, können wir einfach nur performen. Also, wenn ich nicht zum Talk muss, sozusagen, dann mache ich auch einfach gerne manchmal Musik, weil es einfach ist. Es wird immer schwerer auch die Musik natürlich irgendwie zu kommunizieren. Und das ist so, dass du das wieder mit immer harrernd, dass die Musik auch in den Fokus rutscht. Es gibt dir das Leben, würde ich mal so alt aus Klug sagen, stellt in ja manche Aufgaben immer wieder. Und dann fällt man immer wieder, komm, merk mal, "Scheiße, jetzt habe ich da schon wieder." Und wieder und wieder. Und warum wird euch diese Aufgabe, was glaubte immer wiedergestellt? Also ich meine, nun könnte man sagen, ich habe jetzt sehr viel versucht, dass das nicht passiert. Jetzt bist du ausgerechnet noch einer der geworden, der auf Titelblätter ist. Aber also ich habe eine sehr berühmte Frau geholt. Geholt hat. Oh Gott, sorry. Du weißt was ich meine. Aber was glaubte, warum euch diese Aufgabe wieder wieder gestellt wird? Also gerade die Frage der Aufmerksamkeit. Also, also ich glaub zum Beispiel auch für mich gehörte, dass auch diese Performance immer dazu und Togiotel war immer wahnsinnig visuell. Und von "Hat immer polarisiert, wir kennen das auch nicht anders so." Und das war ja auch für uns immer, also ich bin überhaupt kein Singer-Songwriter. Und ich brauche auch die Bühne und ich brauche den Auftritt und ich liebe die Mode und ich liebe die Verwandlung und ich liebe das. Aber ich könnte ohne das niemals leben. Und darum sind auch Fotoshootings und das Ganze darum, dass da unterscheiden wir uns ja total, weil Tom zum Beispiel könnte einen ganzen Tag im Studio sitzen. Am ließen wir ja manchmal überhaupt kein Künstler. Mir geht das gar nicht so. Also ich will unbedingt einen ganzen Tag auf der Bühne stehen. Ich bin normalerweise kann ich gar nicht warten, bis er den Regler fertig gedreht hat und ich schnell damit wieder auftreten kann. Also Bühne und auftreten, dass wir so alle das gehört für mich total dazu nicht braucht, dass zum Leben total. Ich könnte niemals ohne die Bühne auskommen. Und von daher ist es wahrscheinlich was, wo wir uns dann halt auch selber im Weg stehen. Ich meine wir sind jetzt auch nicht die. Unaufwärdig, also ich meine wir natürlich provozieren wir das auch mit der Art von Kunst, die wir machen und mit der Art Musik, die wir machen und mit dieser Bewegung und Pop-Kultur. Und ich meine wir haben damals natürlich, das war ja auch Tokio-Ther damals zu hören und so. Das war auch ein Lebensgefühl und die Leute haben sich alle dann geschminkt. Und das war ja. ne ne, das war ja irgendwie auch eine Art der so fans zu sein, das war ja so richtig eine Bewegung. Und das war. und das gehört dazu nicht. Das ist auch was zum Beispiel, wo ich. was ich total geil finde, dass wir so eine Zeit mitbekommen haben, wo man noch so richtig gefahren hat, so "die Hard Fans". So wie ich Fan von Nina und Boi war und so weiter. Und das ist so. und ich kenne das so gut und dass wir das für wen anders waren, das ist für mich klar schmeichend. Und das ist nun mal auch die Art von Karriere. Wir waren nicht, wir waren ja nie die, die im Video irgendwo oder sich nicht aufs Kawa gemacht haben, sondern wir waren ja mega, wie so alt da sind. Und darum gehört das für mich einfach mit dazu, ne? Also klar. - So ein bisschen die Geistet, die man rief. Total. - Ne, das ist ein Monster, aber das ist ja auch in der Band, sozusagen hatte ich das auch immer. Also beid ich mit der Band auf Tour bin und wir haben die Fans vom Hotel und wir treten auf und es gibt Geschreie und Fotos und Crazyness. Das habe ich auch schon immer genossen und auch gewollt, also total. Das war Tokyo Hotel schon immer und das ist bis heute und wenn wir nach Latin America fahren und die Fans flippen am Flughafen aus und es gibt Polizei, die sich dadurch die Massen schiebt und so, das ist natürlich unglaublich cool auch. Und auch immer das, was wir immer für die Band wollten und irgendwie bill sagt, wir waren nie die Band, die am Lager vorher sitzt und jetzt Singer Songwriter mäßig da was raushaut, sondern wir wollten immer die große Bühne, immer die Performance, immer den Hype auch so. Das haben wir schon fokussiert. Ich hatte nur immer, ich habe also, das ist wahrscheinlich unredlich, aber mein Wunsch war denn immer okay und wenn ich dann eine Hause fliege, geht dann immer ein Haus und dann lassen mich alle Leute in Ruhe so. Das war eigentlich immer mein Wunsch, also weil ich werd unglaublich ungern erkannt, wenn ich nicht arbeite. Du bist halt gebrannt magst. - Ja, also bei mir ist es auch so, wenn ich jetzt zum Beispiel jetzt hier auf der Straße lang laufen mit meinem Hund, hoffe ich, dass mich niemand erkennt. Also ich bin ja nie so, dass ich, also ich werde nicht gerne angesprochen und dann so "Oh, kann man mal Fotos machen, ich versuche, der natürlich immer nett zu bleiben". Aber ich mag das eigentlich, also bis heute habe ich diese Privat, wenn ich im Privatleben bin, habe ich immer das Gefühl, am liebsten, welches jetzt nicht erkannt. Das ist natürlich aber klar, kann man sich nicht auswohnen. Nee, das ist ja deswegen, habe ich mich auch gefragt, was ihr glaubt, welche Aufgabe das Leben euch da immer wieder stellt, weil das ja eigentlich, ich fand schon wirklich aber witzig. Also das ist auch das, was ich gelesen habe und was ich auch über euch weiß, ist eben genau das, das tut da gar keinen, ich hab schon das erzählt, ich war bei einem Video dreht dabei und da warst du überhaupt nicht anwesend. Und dann ist plötzlich derjenige, der gar keine Lust hat, wird plötzlich derjenige, der auf dem Kaffer von der Galer ist. Ja, deswegen ist es ja manchmal gibt es aber auch genauso wie die, dass andere dieses Autoritätsthema, dass ja immer wieder kommt und euch immer wieder so hingegelegt wurden ist, bis dann jemanden gesagt habt, okay, wir müssen selber machen, sonst werden wir nicht glücklich. Und deswegen habe ich mich gefragt, was ist es hier an der Stelle, was, was will das Leben euch oder uns damit sagen? Ja, es ist ein bisschen die Frage, also das wüsste ich jetzt ehrlich gesagt auch nicht. Aber ich denke mir immer, ich denke mir immer, man kriegt vielleicht also was so Aufgaben im Leben angeht, ich glaube, man kriegt immer auch die Aufgaben, die man irgendwie bewältigen kann. Ich hab das Gefühl, viele Sachen passieren uns auch, weil wir die irgendwie damit umgehen können. Ich würde grad sagen, das hast du auch schon mal gesagt zu ähnlich, dass es so ein bisschen, dass die Personen, dass du derjenige bist, der im Schulbus sozusagen sich so angezogen hat, weil du das aushalten kannst, auch für was größeres Ganges, und daher auch ein Vorbild bist. Und bei dir ist es ja auch zum All, ich was ich toll daran finde, ich will das gar nicht so krass thematisieren. Das aber halt wirklich dieses plötzlich, führt mal in eine Diskussion, bei dir ging es selber um die Diskussion Männlichkeit, was ist das? Und hier ja noch mal weiter, weil es plötzlich darum geht, ah, das ist eine ältere Frau und ein jüngerer Mann und plötzlich, also euch umgibt finde ich eine ständige Diskussion oder klar, das zum Thema Männlichkeit eigentlich. Ja, ja, das ist nehm ich auf jeden Fall. Und das meint nicht aber damit. Ich hab immer das Gefühl, also das viele Sachen uns einfach passieren, weil ich sie denke, so ja irgendwie kommt man damit auch klar. Und irgendwie kann man damit umgehen. Und im besten Falle analysiert man es wie du, dass man dann vielleicht sogar auch ein bisschen was größeres damit erreicht oder eine größere Diskussion anstößt, oder irgendwas ohne dass man das ja wollte. Also, ne, der Thema Liebe, das sucht man sich ja nicht aus, ja, also das end wieder, die trifft den Person und es ist eine Connection da und du verliebst dich und. Da meinst du, da mach ich das ja auch gar. Und da mach ich das ja auch gar einen anderen Sachen, du plantst das ja auch nicht. Ich hab mir ja auch nicht geplant, die Leute zu provozieren. Ich war einfach, ich hab immer nur das so gemacht, was ich wollte und hab das ja auch nicht geplant. dafür eingestanden und das dann durchgezogen. Aber warum? Da gab es keine Gründe für das. Das war halt immer einfach irgendwas, was ich hab. Aber ich ist schon trotzdem fasziniert, weil auch da ist es so. Wir gucken uns vier Eiteaufnahmen an und ein altes Material. Ich denke mir schon, auch da, wo wir heute. Ich weiß gar nicht, ob du dich das noch trauen würdest. So in diesen Buszusteigen, mit. Ich leute ihn, die auch echt gefährlich waren. Das Leben macht auch immer dann ängstlicher. Aber auch schade, dass man. das Wichtigste ist, dass wir auch diese Navität zu behalten. Das ist ja so schwierig, ne? Aber auch musikalisch oder künstlerisch, das ist ja das Schwierigste, sich diese Leichtigkeit zu behalten. Weil dann umso mehr man zu verlieren hat im Leben, um so ängstlicher wird man. Also. Aber was hast du Angst oder eher Angst zu verlieren? Mhm. Ich glaube, wir, Tom und ich sind schon so, dass wir immer so. Wir sind schon zukunftsängliche Menschen, ne? Wir gucken. - Wichtig. Ja, nicht gedacht. - Doch total. Wir sind selten im Moment und können uns so entspannen. Wir sind schon so, ne? Da sind wir wieder über den Kontrollding und Businessding. Wir gucken immer, was es als nächstes steht, als nächstes an. Was machen wir das nächste? Darum mit dem Jahr, gerade wo die ganze Tour abgesagt wurde, alles, was wir uns zurechtgelegt haben. Das hat uns auch erst mal einmal so voll weggehauen. Und wir dachten, okay, was denn jetzt schnell alles neu organisieren. Und wir sind jetzt weiter, also wir sind ganz extrem. Also ständig sagen Leute und sagen entspannt euch doch mal. Und wir sind immer so. Ja. - Also wir können nie lange im Moment sein, das ist eigentlich das schwerste für uns. Also wir sind schon sehr getrieben, die ganze Zeit. Ich meine, ich glaube, das kommt auch ein bisschen daher, wo wir herkommen. - Und für was? Für was getrieben, meinst du? Für was weiß ich auch nicht. Aber immer, man hat immer die Angst. Also auch zu scheitern irgendwie so, ne? Und immer die Angst so, was macht man als nächstes so? Also wie können nie einfach mal stillstehen und mal relaxen. Also auch auf keinen Zeitpunkt unserer Karriere waren wir mal da. Also wir kloppen uns so nie auf die Schritte und sagen mal, "Oh, das haben wir aber. - Es gab ja auch schon Highlights, wo man jetzt auch so zurückguckt und sagt, "Wow, das war ja schon geil, aber in dem Moment waren wir so am Arbeiten." Und da habe ich daran gedacht, okay, morgen nach oben, dann übermorgen das. Also man hat. Man stand jetzt nie denn da in Paris, dann hat das mal genossen, wo man jetzt gerade ist und wo man gerade auftritt. Und wie geil das ist oder dass man den und den Wort gewonnen hat. Das ist sowas da versuchen wir daran zu arbeiten. Du merkst es jetzt schon, wir wissen das auch und wir kennen uns da und wollen. auch so ein bisschen bewusster sein und schon jetzt so auch denken, "Hey, komm, jetzt entspannt euch mal ein bisschen." Aber das müssen wir uns schon vornehmen. Ich glaube, das ist abgewagte Teaser etwas sehr aus deutsches. Also ich bin aus Deutschland und. Ich hab das erst gesagt, zu meiner Kollegin Maxi, die hier draußen der Vorsitzer zu sagen und. und sie hat sich selbst gelobt. Und ich meine, abzuhe, ich finde das wirklich toll, dass du dich so loben kannst. Weil das würde mir nie im Leben einfahren, sie sagen, also manchmal so aus Gag, aber so dieses so. Was hab ich mir wieder geniales ausgedacht? Und ich hab das mit Wolfgang Job auch mal so gesprochen und das ist genau, das ist irgendwie. und ich seit 89 geboren, eigentlich hab die gar nichts davon mitbekommen, aber wahrscheinlich ist es irgendwo. Ja, aber es ist schon irgendwie so drin und wir und auch die Region, wo wir natürlich herkommen. Also das ist. Das ist also tiefstes aus Deutschland, die. und in der. also vor Ort von einem Vorort, die ja noch, also sozusagen, also wir sind ja wirklich absolutes Dorf. Ärmliche Gegend, also auch eine Gegend, wo Leute nicht viel Geld verdienen, wo es ganz. standardmäßige Jobs gibt. Und eine Gegend, die uns insofern auch geprägt hat, weil wir da nie bleiben wollten. Das war immer, also, bin ich saßen, immer in unseren Kindern zu machen gesagt. Wir wollen hier weg. Also unser Ziel war immer, dass. bloß nicht, will ich im Kali betrieb nehmen, an Anfang zu arbeiten. Das war unsere größte Sorge, ja, also unsere größte Sorge war. ne? Was ist, wenn wir die Schule nicht geil zu Ende machen, ne? Das ist also der einzige Grund, warum wir überhaupt uns zusammenreißen konnten, war die Zukunftsangst, weil wir gedacht haben, wenn wir das jetzt hier nicht hinkriegen, dann enden wir wie die um uns rum, so ein bisschen, ne? Das war schon. das war schon die Angst, also wir wollen. Dresdenstrampeln daraus zu kommen, ne? - Dresdenstrampeln daraus zu kommen. Das haben wir immer noch so ein bisschen das egal, wo wir gelanget sind, bestrampeln trotzdem weiter. Als Wung, wo man sagt, ey, lass euch doch jetzt mal treiben. Es ist doch geil, ist doch ganz geil hier. - Ja, genau. Und wir merken, dass geil nicht, dann müssen wir mal ändern, werden das alle sagen, ey, entspannt euch doch mal, schwimmt mal hier ein bisschen rum, ist doch ganz schön hier, eigentlich. Und wir strampeln, aber wir wissen da eigentlich manchmal gar nicht, wo hin nur Hauptsache so weit wie möglich wegstrampeln, von dem was dahinter uns liegt, weil wir. Wir analysieren, der. - Das heißt, ist das, ja, ist das. Aber gibt es. Wenn man so viele. vielleicht eine sehr diskrette Frage kanalung, habt ihr das Recht, das nicht zu beantworten, aber. müsst ihr euch noch finanziell Gedanken machen? Ähm, ich glaube, es kommt immer darauf an, wie man lebt. Also, das ist halt so ein bisschen das. Also, Tom und ich sind zum Beispiel auch. welche wir sind, wir leben auch so. mit viel Fan, ne? Also, wir sind nicht so wie, zum Beispiel unser Wasser, der ist so. Anlage und der ist so ganz vernünftig und alt das vorso. Der ist, der ist fertig sozusagen. - Genau. Der hat dann gleich ganz vernünftig und richtig investiert. Tom und ich haben natürlich auch gelebt und bescheidener. Also, wir. - Mhm. Ja, und darum. Ich glaube, das kommt total darauf an, was man dann daraus macht. Also, eigentlich natürlich unter 'ner Mainumstand, würde ihr jeder sagen, ihr braucht euch ja nie wieder Sorgen machen. Und so ist es natürlich auch, aber. das kommt ja auch darauf an, wie wird sie dein Leben leben? Also, du kannst ja auch morgen im Megafet des Boot kaufen. Und dann haben wir jetzt davon ausgehen. Ich weiß gar nicht, wie ich mich hier im Hotel drüber gesprochen habe. Oh, ich. Aber wenn wir jetzt davon ausgehen, ihr zieht ein. Du ziehst in der. viereren Wohnung, weil du mehrere Leute da wohn, und du ziehst 'ne. dreieren Wohnung. im Berlin. Dann ist alles Paladin. - Dann ist alles Paladin. Aber das ist eben immer die Frage, ne? Zum Beispiel unser Stiefvater damals gesagt, bei unserem ersten Forschuss. Also, Mensch, wenn du das das schön zusammenhaltet, dann bringe ich uns durch für die nächsten 20 Jahre. Ja. Und das ist natürlich. ne, das ist natürlich immer die Frage, was man damit macht und so weiter. Ich bin immer der Meinung, auch Geld muss fließen, und Geld muss total Spaß machen, weil das auch da ist ein Freiheitsding, ne? Also, ich bin zum Beispiel über, es gibt ja Leute, die sammeln Geld, das finde ich zum Kotsen. Also mir geht das total auf, ich finde nichts schlimmer, als wenn Leute geizig sind. Das ist für mich das euch. - Absolut. Da kann ich gar nicht mit umgehen, ne? Wenn so Leute dann, irgendwie zu lange die Rechnung auseinander sortieren, beim Essen gehen, dann sind auch noch alle Millionäre, die am Türslitzen und so. Das hasse ich. Wo bist du da? - Ich bezahl die dann, weil es mir zu unangenehm ist. Also, ich nehme dann die Rechnung und denke, oh Gott, bitte nicht. Also, nicht jetzt jeder seine Kreditkarte auseinanderwochen. Und ich finde auch ganz schlimm, wenn man nicht gönnt und nicht schenken kann und nicht abgeben und so weiter. Das finde ich jetzt in allem, die es gehen gar nicht. Und darum finde ich, auch muss das im Bewegung bleiben, weil ich. ne, man arbeitet ja auch so viel. Und man will. also ich will total auch Spaß haben. Und das schönste am Geld ist Freiheit, dass man eben sagen kann, ey, ich kann von heute auf morgen hier weg. Oder das machen um mir meinen Traum erfüllen und so. Also, das ist das, was ich am schönsten finde, am Geld verdienen und viele andere sind da aber ganz anders angestellt und sind und da kenne ich so viele von, die sind so reich und die genießen das immer mehr, eine Vidaagobert immer mehr darauf zu schützen auf diesen. - Das ist auch einfach ein natürliches ganz anderer. Aber wie ein Hobby, ne? - Ja. Mit den Verdienen einfach Geld zu verdienen und machen damit nicht. Ich glaube, wie gesagt, bei uns ist auch die Freiheit zu sagen. Also, wir kommen auch daher, wo wir einfach. wir sind aufgewachsen und konnten nicht jeder Art von Marken jogert und es im Supermarkt aussuchen oder hatten dann auch immer nur zwei jogert für den Monat oder so. Und konnten nicht im Laden das nehmen, was wir wollten oder mal, ne? Also, wir mussten sehr. wir kommen einfach ausverhältnissen, wo wir sehr aufs Geld geachtet haben immer oder mussten. Und. und ich glaube auch, das hat einen sofern geprägt, dass ich will immer in eine Position sein, machen zu können, was ich voraufig eigentlich Lust hab. Und das Geld ein daran nie hin. Also, ich will nie eigentlich eine Situation kommen, wo ich sagen, aber es keinem aber nicht leisten. Ich glaube, das ist das Ziel. - Ja. Und darum gibt es natürlich nach oben in keine Grenze. Ne, natürlich auch. Also, das heißt, wir arbeiten jetzt nicht auf ein bestimmtes finanzielles Ziel auch hin einfach, ne? Aber. - Nee, das ist auch wieder da, würde ich auch nicht reinglauben. Wie gesagt, das ist wieder das, wo ich denke, so. Man kann nicht. also Leute, die auch nur was machen, um Gelds Kule zu schauf werden so. - Nee, das auch nicht. Das würde ich auch morgens gar nicht für aufstehen. Wir treffen zum Beispiel auch innerhalb der Band unglaublich viel unklevere finanzieller Entscheidung, weil auch das zur Freiheit dazu gehört. Also, wir spielen zum Beispiel auch Touren, wo wir für die Produktion so viel Geld ausgeben, dass zum Schluss auch nicht mehr viel Überblatt bei Sonatur, weil wir einfach rausgehauen haben, weil wir natürlich wieder Kastämen oudfills haben will. Wir wollen eine geile Produktion bringen. Wir haben kommende Tabelle mit viel zu viel Produktion, viel zu viel Trucks, dass sie bühnenmeister und schon verbieten, das alles aufzubauen, weil wir einfach eine Show bieten wollen. Und dafür dann und andere sagen, seid ja eigentlich geisteskrank. Ihr verdient ja gar nichts mehr auf der Tour. Also, so was haben wir schon ganz oft gemacht, oder geben nach wie vor noch zu viel Geld mal für ein Video aus. Weil wir das uns dann auch leisten wollen. Also auch dahin, es muss auch nicht mal alles frei profitabel sein, was wir machen, sondern das ist eben auch eine Freiheit, und irgendwie können das man sagt, wir können auch mal zu viel Geld ausgeben und nicht alles, was wir machen, muss auch profitabel sein. Wir machen eine klitzig kleine Werbeunterbrechung. Der beste Ort für gute Gespräche ist natürlich Hotel Mathe, aber ansonsten die Küche früher auf Partys war das auf genau der Ort, an dem man dann in Ende gelandert ist, ist der Ort, wo alle irgendwie plötzlich ehrlicher werden, wo man mit der Familie Zeit verbringt, wo nichts perfekt sein muss. Und das ist auch genau der Ort vom neuen Podcast bei Pausen, Annahmarie Pausen und Mitvergnügen. Vielleicht kennt ihr Annahmarie Pausen, weil sie hier schon so Gastemutter im Matsemar. Sie ist einem Bäuerin, berichtet auf Instagram aus ihrer Welt und es ist sehr sehr unterhaltsam. Ein bisschen ruhiger geht es im Podcast zu jeden Sondag, geht es dann nämlich an den Küchentisch von Annahmarie und sie sitzt da mit meiner Kollegin Gissi Winkler und sie nehmen sich Zeit für das, was sie gerade beschäftigt und was euch beschäftigt. Es wird gesprochen über Familie, es geht um die Partnerschaft, das Leben auf dem Hof mit fünf Kindern und darüber, wie es ein Hof zu übernehmen mit allem, was dazu gehört. Annahmarie wird sie Stellung. Die plaudert auch ziemlich aus dem Podcast, wo sie sagen und den einen oder anderen Hartstag hat sie berat, denn es geht da auch um Hörer und Hörerin fragen. Immer mit dem Blick auf den Alltag natürlich, wie er wirklich ist. Was ich sehr daran mag, ist, es ist nichts Glandgebügel, es ist ehrlich, sehr direkt, aber immer zugewand. Ein Gespräch, bei dem man irgendwie das gefühlt hat, man sitzt einfach dabei. Wenn ihr auch mit am Küchentisch sitzen wollt, bei Pausen gibt es jeden Sondag über der App und Podcast gibt und auch auf YouTube. Der Link, dem pack ich wie immer natürlich auch eben die Show nutzen. Liebe Grüße an Annahmarie und meine Kollegen und Kolleginnen von Mitvergnügen. Und nun zurück zur Folge. Also zwei große Motive, die du ganz am Anfang gesagt hast, was dir sehr wichtig ist, ist das eine Thema frei und das andere Thema Authentizität, das schönste Wort der Welt. Und also ich habe mich gerade erst gewundert, weil ich dachte, Authentizität, das kann dir doch eigentlich gar nicht so wichtig sein, weil es geht ja um, wenn man sich anguckt, dann die Lieblingskünstler Boi, Annie Lenox. Die sind ja nicht bekannt dafür, dass die waren, sind nicht authentisch sind sozusagen, sondern eigentlich geht es ja um Höhlen und Verhöhlen und verstecken und wie auch bei dir immer wieder finde ich zumindest, was ich sehe. Und deswegen hat mich das erst ein bisschen gewundert, dass du gesagt hast, dass das was ich meine, damit ehrlich gesagt. Also ich glaube ich meine, dass damit dieses ehrlich sein zu sich selbst und das zu machen, ob man Bock hat. Ich denke mir, dass aus oder ich trage diese außergewöhnlichen Klamotten oder eben, oder kreiere irgendwie so eine Person oder Spiele, so eine Figur, eine Film und so weiter. Ich glaube, das ist das, was ich meine, Ehrlichkeit wahrscheinlich eher, dieses ehrlich mit sich selbst zu sein, das zu machen, was man will. Ich finde auch da merkt man das ja unglaublich, ob das jetzt, ob das jetzt eine Person ist oder ein Künstler ist, wo sie platten, wenn man sich ausgedacht hat, oh, das wäre cool, wenn die kommen, die müssen wir mal noch ein bisschen umsteilen, man noch so ein cooles Artis-Namen geben und der man auch einen coolen Schritt verpassen, dass sie ein bisschen folg da wirkt, das merkt so sofort oder es ist eh jemand wie, wenn ihr jetzt die Legenden mit David Boi, die halt zwar sich auch Kunstfiguren erschaffen haben. Aber das immer authentisch war, weil die einfach, weil ihre Kunstfigur, die es durchgeknallte, Wesen von denen war, ihre Kunst war für die total gelebt haben und das merkt so in jeder Phase irgendwie so, ne? Also ich finde, man merkt ja total schnell, ist der Künstler jetzt, hat er sich was vorgenommen, lebt er das eigentlich gar nicht so richtig, würde er vielleicht sogar lieber was anderes machen. Ist das auferlegt? Ist es aufgesetzt, dann ist es natürlich tot, also dann ist es schnell peinlich oder ist das jetzt jemand, der einfach das, das er lebt, diese Kunstfigur vor lebt dann, die sagen. Es gibt, also wir haben ja schon gerade gesagt, eine Annie Lennorx, was so deine Lieblingskünstlerin für dir ist und dein Lieblingslied ist ein little bird und da gibt es die letzte Strophe, ich muss sie vorlesen, ich kenne sie nicht auswendig, vor I am just a troubled soul, who's waited, waited to the ground, give me this strength to carry on till I can lay my burden down. Was ist deine Last, die du gerne ablegen möchtest? Weil ich nehme mal an, dass dieses Lieblingslied ist, wie besonders so die spricht. Ja, absolut, also für mich war es natürlich auch immer so, also ich glaube, dass es heute auch eine andere, es verändert sich ja immer so ein bisschen, also früher war es immer, also früher habe ich mich immer, ich war immer unsicher auch und habe immer gedacht, so, vielleicht er tappen mich Leute, die dann mit kriegen, ich bin nur so ein einfacher Junge aus dem Form Dorf, der nicht irgendwo reinpasst oder nicht mithalten kann. Also diese Unsicherheit, worüber wir auch gesprochen haben als Sänger, also als Teenager, ich glaube, das ist ja auch normal, dass man als Teenager so Unsicherheiten hat, die hatten wir natürlich auch, wir haben nie nur super gut überspielt. Aber natürlich hatte ich die auch, dass ich immer dachte, auf einmal schwimmst du in so einem Sehment mit so Leuten, wo du denkst, ich kann nicht da eigentlich mithalten, dann neben meinen MTV Awards, nominiert zu seinem Nehmethallika und keine Ahnung und ich dachte, oh, so geil, bin ich doch gar nicht eigentlich. Also da so natürlich, weil es ja das damals viel Selbstbewusstsein ausser, als man natürlich in der Licht ist, ich hatte da klare meine Unsicherheiten und dachte so, ich bin eigentlich, ist das doch, ich bin nicht doch nur der Junge da aus Lote, ich hatte immer Angst, er tapzt zu werden manchmal, dass die Leute mich entlarven und sagen, aha, das darf doch hier gar nicht mitspielen. Und darum sind das, glaube ich, immer so andere Birnen, also das Lille-Bird war natürlich für mich auch immer dieses Freiheitsgefühl wieder, dieses da rauszukommen, weil ich natürlich auch immer das Gefühl hatte, als Junge da auf dem Dorf, dass ich nur völlig verkehrt irgendwo aus dem Nest gefallen bin und ich gehör da überhaupt nicht hin, ich war immer überzeugt davon, dass das der absolut freitische Ort ist und irgendwas muss total schief gelaufen sein, dass wir jeder sitzen. Und natürlich auch dieser, also was früher schon so war und das sieht sich aber auch so ein bisschen nicht leben, die diesen Rucks sagt. Wir hatten schon auch immer früh das Gefühl, dass, wenn du so früher erfolgreich fährst und wir, wie wir ja auch schon besprochen haben, eigentlich nie ein richtiges Management hatten, wir haben immer Leute direkt eingestellt für uns, wir hatten immer ein großes Team, die sich auf uns verlassen haben bezahlt wurden und unser Umfeld, wie gesagt, wir hat ja auch gerade drüber gesprochen mit Geizis sein und so. Also wir haben viele Leute auch irgendwie mit uns mitgetragen und auch viel Verantwortung immer, unser ganzes Leben. Und das ist aber auch bis heute so, weil wie sie schon sagt, wir machen, der machst du noch eine Firma auf, dann hast du noch mal ein paar mehr Mitarbeiter, wir arbeiten auch grundsätzlich einfach unglaublich viel mit Leuten, die wir gut kennen und Freundinnen, die wir hier dann einstellen und so, das heißt du hast immer natürlich eine Unglaub und das können glaube ich viele Leute, die selbstständig sind und so auch nachvollziehen, du hast immer ein großes, weiß nicht immer nur um dich geht. Also wenn du mit irgendwas, das meint ich auch voll mit Scheitern, du hast natürlich auch bei jeder Sache, die du so anfest, schon auch immer diese Angst zu scheitern, weil wenn du fällst, fein auch ganz viele andere Leute mit so, und dieses Gefühl glaube ich, das hat mir auch schon sehr früh bei uns. Die Verantwortung für uns selbst, das war was, was wir in Amerika Haus gefunden haben, also auch die wirklich für uns selber verantwortlich zu sein und zu gucken, was wir eigentlich auch von Leben führen und nicht nur immer auf anderen auch einen ganzen Tag zu reagieren und den Rucksack auch ein bisschen abzuschmeißen. Das hast du recht. Und welches ist jetzt? Das ist wirklich sagen, ist immer noch der. Also Tom sagt jetzt zum Beispiel, ich habe das, dass ich immer denke sehe, ich muss sofort jedem anwarten und sofort jedem zurück schreiben und so. Also ich habe das immer noch so ein bisschen drin, dass ich mir manchmal denke, das ist eine Angst vor Ablenungen. Ich weiß nicht, ob das eine Angst vorab. Ich weiß nicht, was das ist. Es ist einfach für mich ein Höflichkeitsthaken. Vielleicht ist es auch was für uns. Ich glaube, wenn ich es mal psychologisch an der Hand habe, ich habe das Gefühl, es ist bei dir auch oft so eine, weil das Ding ist ja, wir lernen ja nie jemanden kennen, der nicht irgendwie auch eine gewisse Erwartungshaltung hat oder vielleicht mal was gehört hat oder gelesen hat. Und ich glaube bei B ist es unglaublich viel auch. Dieses, es wird was von dir, du willst nicht, dass ich ein Bild vielleicht auch bestätigt, weil jemand denkt so, na, ist denn auch wirklich so nett zum Beispiel. Und Bildern einfach so, sich verpflichtet für nett zu sein, darauf zu antworten, on time zu sein, so, dass ich das Gefühl habe, du willst nicht, dass Bild bestätigen, was der Ihnen geflagt von dir haben könnte. Dass der jetzt zum Beispiel denkt, Mensch, das ist vielleicht so ein Auge an das Spinner irgendwie oder alles nicht ganz dicht oder so. Ich habe das aber auch, dass die den, den das Gegenteil beweisen und dadurch bist du so und point und so nett, ich so responsiv habe. Ich habe aber auch bei anderen Leuten, wenn diese so eben nicht sind und ich finde es gibt mich schlimmer, es gibt für mich nichts schlimmer als wenn man erfolgreich ist und arrogant, das hasse ich, mit zum Tod war ich denke immer, wenn man erfolgreich ist, ist man das Gegenteil normalerweise, erfolgt gibt eigentlich Entspantheit und dann muss man zugänglich sein. Ich finde immer, man merkt eigentlich, wenn Leute so eine komische Art haben und so eine arrogante Art und so eine überhebliche Art, dann denke ich immer so, da stimmt dann eigentlich in der Karriere was nicht, weil normalerweise, finde ich, wenn man erfolgreich ist, hat man eine Entspantheit und eine Zugänglichkeit und irgendwie so eine Menschlichkeit auch. Und ich finde die, ich hasse das beanahmen, wenn die verlieren. Und ich, ich habe ja erlebt ja auch immer so Leute meine. Und es gibt oft, ja, aber man hat echt eine erlebt, was ich finde, es gibt ganz oft eine Enttäuschtheit, wenn man seine Helden kennt. Ja. Und ich hatte das so oft, dass ich denke nein, ich fand die so toll vor, und jetzt war das gespräch, so scheiße, dass ich wahrscheinlich immer hoffen, ich denke, das ist mir kein Aufgrund. Keiner. Das kann sein. Ja, das kann schon wirklich sein. Das kann wirklich sein. Ja, ich denke immer, ich enttäusche einfach Leute nicht so gerne. Aber hat sich das verändert, weil ich frage, diese, ich habe das schon zweimal gehabt heute, die DoCo mit dir und Wolfgang Jor. Also du läuft sozusagen beschirrend durch Paris und Wolfgang ist an dem ohne Schur. Das ist ein unglaubliches Bild sowieso, weil man nett ist. Klar, wer Wolfgang Jupp ist und so weiter. Das ist auf der einen Seite und auf der anderen Seite das was du sagst und das ich mir ein paar Leuten unterhalten und gesagt ich treffe euch und das ist was alle wirklich sagen ist, Body sind so nett. Und deswegen habe ich mich gefahren. Es scheint ja irgendetwas dazwischen passiert zu sein, weil das ist ja eigentlich so ein bisschen neben dem Wolfgang Jupp so umzulaufen ist schon. Aber das meine ich aber das meine ich so ein bisschen mit auch natürlich Kunstfigur, Show und nach außen Begather Life, also das so ein bisschen eine große Mangel. Und das meine ich aber mit der Erwartungshaltung, weil das ist genau, denn guckst du sowas und denkst guckt dir den mal. Da hat so einen Typ, die sich rumlaufen, der hält ihm den Schurme. Und ich muss auch sagen, wie gesagt das war für mich. Ich habe das überhaupt oder ich empfinde so eine Sachen dann oft gar nicht so und kriegt die gar nicht so mit. Neulich meinte zum Beispiel, je mehr bei der Doku meinte, dass das sehr krass kommt, man der Assistent von denen hebt die Hunde scheiße auch. Und dann und ich habe das überhaupt nicht mitgekriegt und jemand von der Film crew war total entsetzt darüber, dass wir in Assistenten hatten, der die Hunde scheiße aufhebt. Aber das war natürlich der Heben nicht jeden Tag für mich die Hunde scheiße auch, sondern das war jetzt in dem Moment. Wir haben getehmt und er wollte jetzt natürlich nicht das Tom und ich jetzt uns bücken müssen und da irgendwas sauber machen und er hat uns die Hunde und hat einfach die Hunde. Und für uns ist auch so damals zum Beispiel der Typ dieser Security, der arbeitet heute noch für uns übrigens und der hat den Schurm gehandet. Und das wird ja heute auch wieder machen. Das ist halt einfach so ein Leben, was für uns dann einfach so eine Normalität hat und dass wir das gar nicht in dem Moment dann auch so empfunden haben oder ich habe auch nicht danach gefragt. Nee, das sieht doch nicht aus. Das ist dann einfach so, das ist dann so und mir fällt viel, dass dann gar nicht mehr auf. Wir sind manchmal in so crazy Verhältnissen oder Sachen, die dann auch so normal waren, natürlich wie wir dann auch aufgewachsen sind, natürlich mit 15, das heute zum Beispiel eine Freunde meinte, dass 90 mm das aufheiche, noch mal irgendwas mit ihr diskutiert hat und sie mal dann zum mir so bill. Das ist ja aber schon klar, dass das für andere Leute nicht normal und ich so ja, ja, gut, das ist echt, das ist eigentlich, ich komme jetzt leider nicht drauf, aber es war irgendwas, wo ich meine, ja gut, aber das kann man doch so sagen und sie sehen, ich will nur das, du weißt, das ist nicht unbedingt normal und natürlich ist es so, dass wir da um meine ich, wir sind zwischenmenschlich schon manchmal dann totale Freaks auch auf eine Art, weil in der Klasse sind wir anders dann auch aufgewachsen als bei anderen Leuten. Wie ist das mit den Fans? Also was ich so auch in der Beobachtung dachte, das muss bei euch was ganz, das ist glaube ich bei einen speziell, bei einen Künstler und bei einem Person, weil es ja kein normales Verhältnis auf Augenhöhe ist, wir haben ja gerade darüber gesprochen, ich wollte das Begegnungen so sind, dass man sagt, okay, das sind nette Jungs und die sind irgendwie nicht abko, oder irgendwas. Aber gerade bei euch ist er irgendwann, also da gibt es die Künstler, die Musik machen und dann kommen irgendwann die Fans und es werden immer mehr und irgendwann werden es auch so viel oder es wird so extrem bei euch wurde eingebrochen, dass ihr dann nach LA seid und euch ja sozusagen auch von diesen Fans in Zweihen musste oder euch trennen musste zu auf Distanz zumindest. Es gibt es aber natürlich, wie findet man das richtige Verhältnis? Weil gleichzeitig, ich hab ich dann vor drei Jahren in Sommerkämpf gemacht, in Verrupellis wo mit 500 Fans dann wiederum gezählte, das hat aber auch mehrere tausend Euro gekostet. Und ich hab mich gefragt, wie kriegt ihr das in dieses Verhältnis zwischen Nähe und Distanz Augenhöhe, was euch ja sehr wichtig ist, aber gleichzeitig auch näher zu sagen, okay, hier ist eine Grenze und umständen kostet es viel Geld, wenn ihr ganz nah an uns ran wollt, weil das ist unser Wert. Also da fang wir viele Sachen zu ein, weil es auch da ist das total, nach unseren eigenen Regeln fast so ein bisschen, wenn man sagen, also ich hab, also vor allem ich hab immer ein Problem damit gehabt, wenn das eben zu privat wurde und du wurde privat belagert und du hattest das Gefühl, ey ich möchte jetzt auch mal zur Tankstelle fahren und meinen Wagen tanken ohne dass ich dabei die ganze Zeit fotografiert wurde oder provoziert wurde, werde oder man ist ja auch einfach mal nicht mut, also einfach mal privat sein. Was nicht heißt, dass wir nicht auch gerne mal Zeit mit den Fans verbringen und den mehr von uns zeigen, aber eben in einem Environment, wo man sich das vornimmt, wie zum Beispiel dieses Summercamp, wo zum Beispiel auch, da wohnen natürlich trotz Diskutiert, oh Gott, jetzt machen die das und jetzt gibt es dieses Summercamp und das zum Beispiel ein gutes Beispiel für was ich gerade gesagt habe mit dem finanziellen, muss nicht immer profitabel sein. Die Leute zum Beispiel auch da haben sich so aufgeregt über diese Preise und diese Tickets, oh Gott und das ist teuer. Also da verdienen wir gar nichts, aber wir in Environment da geschaffen haben mit einer riesigen Produktion, mit F, also wir fahren da so auf wie bei einem Festival eigentlich, also das sozusagen für einen limitierten Kreis an Leuten, die erleben da ein unglaubliches Spektake und das haben wir eben gemacht, weil wir das eine coole Aktion finden. Und das war einfach, aber eben nach unseren Törms in Environment da feiern wir, das wird auch mal ein bisschen verrückt, da gibt es dann auch Situationen und so, okay jetzt müssen mal kurz raus hier, weil es ist natürlich aber auch natürlich in dem Moment dann auch Job, klar, dann Job. Absolut, dass den Arbeit da wissen wir dann, okay das ist jetzt voll gefahren, wie es da natürlich die Leute die zern und reißen an die Rohreien. Da lässt sie denn aber viel zu, aber in einem kontrollierten Waren mit da lässt es schon natürlich viel mehr zu, das würde ich nicht zulassen, wenn ich jetzt privat aus meinem Tor raus fahre, da würde ich die Leute nicht so nah an mich rankommen lassen wollen und sagen so klar hier machen wir mal irgendwie 5.000 Selfies und darf mich noch mal ein Arm nehmen und noch mal einen Küsschen links im Rechtsanrufe. So, dann das Wahrnehmheit, wie gesagt das ist dann auch der Unterschied zwischen Job oder du erwischt mich komplett privat. Und der Spagat ist natürlich nicht einfach, weil es ist, wie ich mal im Wimbel zu das richtig erklären, wie verstehen das ja auch bist, dann damals auch in Markthorg, vom Maritimhote und hat auf Nina gewartet, also wollte es mal ein Foto mit ihr machen, sondern. Und wie gesagt, man kann es ja schon irgendwie verstehen und auf Tour, wie gesagt auch wenn wir auf Tour sind, da lassen wir das auch echt total zu. Wenn da die Fans vom Hotel stehen, das gehört alles dazu, dass es Crazyness, dass ein, es gibt eigentlich wirklich nur die Momente, wo man denkt, so man ist privat zu Hause, wo man das denn nicht will. Was glaubt ihr, ich meine, du bist, ich habe mich dann nie vor dem Hotel hingestellt und gewartet und ich krieg das jetzt aber auch gerade wieder mit, dass ihr in der Stadt seid, ist auf jeden Fall also so auch meinem Umfeld, ist das total das Thema und ich denke Leute, wir sind alle 40, wie so ist das für euch noch ein Thema. Auch hier meine Kolleginnen und so, die kommen und da ist ja der letzte, warum war Kampino hier sind, das ist jetzt keine Sau, aber wenn ihr da seid, dann ist es irgendwie ein Thema, dann haben sie sich auch noch gleich angezogen, Zwillingsluck müsst ihr nachher noch verjagern. Und aber warum ist das, also vielleicht auch gar nicht auf euch gemünzt, vielleicht wie auch mal wollt, warum ist das so, dass es da Menschen gibt, die man irgendwie für die man sich anzutell stellt oder für die man auch also so ja auch bei euch zum Teil ja wirklich krankhaft weit geht, aber was ist das, was das dann? Ich glaube, das ist einfach natürlich, also bei uns war es natürlich auch so, dass wir gerade in Deutschland sind wir auch aufgewachsen vor allen Menschen. Und jeder hat uns zu jeder Zeit immer beobachten können mit allen möglichen Fehltritten oder Peinigkeiten oder allen, also ne und jeder, man merkt auch immer wieder die Leute, die nehmen uns oft gar nicht als Menschen dann wahr. Wir haben ganz, wir sagen mal, Mund vor, zwar ganz oft jetzt gerade ist es wieder passiert, wir waren draußen am See und die laufen neben einem her und sagen, guck mal, da sind Bill und Tom und Heidi, komm mal, da ist Turghüt und du denkst so, her, wir stehen doch direkt neben dir, die reden quasi überein, als wir nicht im Fernsehen angucken. Und nehm ich nicht. Mein Name ist Mund vorz. Und wir nennen das Mund vorz. Weil das ist den dann auch unangenehm, wenn du hinkguckst, denkst, diese, ich habe das gerade laut gesagt. Und das ist dir das Ford so aus denen raus. Das ist so ein Moment, wo die dann sich einfach nicht zusammen reißen können, sondern das kommt so rausgeforzt einfach so. Oh, was für ein schöner Begriff. Ja, und das ist dann einfach so und das hast du ganz oft oder auch so auf der Straße. Ey, guck mal, Turghütter und dann sagt so, und dann guck mal, guckst du hin und dann denkt die eben, die Momente so, oh Gott, wie unangenehm, das habe ich das gerade laut gesagt. Und darum ist es irgendwie, es ist auch auf eine Art, dass ganz viele auch das Gefühl haben, sie könnte ich einfach mal so anquatschen, weil sie irgendwie mit ja aufgewachsen sind und du so ein Teil auch von deren Leben warst und in deren Wohnzimmer jeden Tag, weil sie dich irgendwie im Fernsehen gesehen haben oder die Musik gehört haben, dass sie auch viele auch immer denken, sie haben die kenne ich einfach. Du bist halt irgendwie so und dann gleichzeitig ist es natürlich aber auch klar, so ein bisschen so diese Faszination, dann deine Figur weißt du, oh Gott, der ist jetzt hier zwei Straßen weiter irgendwo im Hotel und dann würde ich wieder mal gucken und vorbeikommen. Ich sah noch bei unserer Haus damals in Hamburg, das war so ein bisschen so eine Piggerstätte. Es war so eine, ja, was wurde auch irgendwann zu so einer Attraktion für alle Leute in der Umgebung, für alle meinen E-Comments. Sind wir schon mal in der Nähe jetzt gucken wir aber auch mal wie die Tour-Tätzwillige wohnen. Aber was denkt man dann in dem Moment? Also was ist, also vielleicht du aus der Nähe, aber perspektive, ich meine letzten Endes, genau, was soll es? Ja man interessiert sich dann irgendwie so dafür, wie lebt er jetzt, was, wie sieht das da aus, kann man den sehen, also kann man da jetzt hinfahren und also kochen. Nee, nee, aber auch so, kann man das jetzt, also man interessiert sich ja dann auch, ich kann das schon irgendwie verstehen, man interessiert sich dann auch so, was machen der dann jetzt privat. Also kann ich jetzt da durch den Zaun gucken und seh den jetzt wieder seinen, die Scheiße von seinem Hund auf sammelt oder ne? Oder egal was das denn ist, man interessiert sich dann auch. Aber früher war das eben natürlich noch viel krass dabei. Das muss man sagen, durch Social Media wird das entkräftet, weil die Leute ja immer im Moment krieg. Und die seben, wie man sich jetzt im Hotel zum Affilmen, gerade ein Interview macht, irgendwas kündigst ja eigentlich dein ganzes Leben, ständig an überall. Und das war natürlich vom Pioneer noch krass dabei, du wusstest, wenn der jetzt aus dem Hotel rausgeht und weg ist, dann sehe ich den nie wieder. Und das entweder entsteht. Und kriegt den jetzt mal mit oder ich geh zu dem Konzert oder ich gucke diesen Auftritt. Und wenn der vorbei ist, ist der vorbei. Dann kann ich den nicht auf YouTube nach gucken. Ich wollte gerade sagen, Social Media hat diesen Heip, diesen Druck schon rausgenommen, weil wie gesagt, Leute immer und überall verfolgen können. Wo bist du, was machst du, wo trittst du auf? Das kann ich mir dann nachher nach der Mediathek noch mal angucken. Ist ja beim Fernsehen das gleiche vorher. Dann musstest du den Auftritt live angucken, weil ansonsten. Ja, sieht es nicht. Und wenn den der Mannes Kanal passiert, dass er mal einer die Brust zeigt oder einen schiefen Ton singen oder was auch mal machen kann. Aber da wollte man ja sehen. Mexiko ist jetzt so 'ne kleine Leute, die reißendlich in den Haren. Oder fassen die immer irgendwo hinweise, dass dann auch erzählen. Ja, ich hab den Brandenarsch gefahren. Das ist eigentlich ein Leben aufwerten. Ist das das dann vielleicht? Ja, aufregender machen. Ja, ich glaube, das ist 'ne Aufregung. Ich halte es nicht. Ich kann es ja auch nicht sagen, keine Ahnung. Aber hast du das noch, dass du. Ich hab das beides. Ich hab das zum Beispiel überlegt, gerade. Und wenn wir so drüber nachdenken, wo ich mal. Ich hätte das jetzt bei ihm. bei München. Wenn ich das weiß, wenn ich das weiß, die sind jetzt gerade in der Stadt. Das ist ein zweivofgerechtes. In diesem Raum gucken jetzt gerade Betreten auf. Ja, also das wollte ich vielleicht nicht. Aber wenn wir mal in den Amts. Die schlafen im Ritz kalten und der Fabi Amts, wo wir gehen mal heute haben, lasst mal an die Ritzkarten. Nee, Quats. Nee, aber. Aber da. also aus der Perspektive, also zum Beispiel, weil ich bin also riesen Fußballfan. Also, nee, ich kann es aber nicht sagen, weil ich privat interessiert mich das trotzdem nicht, was sie machen. Aber. Da gibt es eine Faszination, denn wie schon trotzdem, um diesen Klob. und. ja. Entscheidet ihr euch jetzt aber dafür auch euer Leben? Also ich hab zum Beispiel nicht, dass ihr am Wochenende irgendwo spazieren wart. Habt ich auf Social Media wieder durch meinen Kollegen erfahren? Ja. Und dann entscheidet ihr euch dann dafür, dass ihr das öffentlich macht, damit ihr das mehr in der Hand hättet, so ein bisschen Quarant of Pertro, Chris Martin, mäßig zu sagen, wir. Also wir bestimmen hier. Total. Total. Ja, absolut. Also das ist, ich glaube, hier auch das Gute an. so Instagram und den ganzen Sachen, du kannst total entscheiden, was geht jetzt raus? Man geht das raus, ne? Also zum Beispiel so, dass wir meistens das auch nicht genau in dem Moment posten, sondern wenn wir im Auto sind, dann posten wir es dann, weil sonst. kommen natürlich dann auch wieder Leute hinunterdenken. Wo stehen die denn jetzt gerade? Ich sehe es jetzt gerade in dem Moment. Also klar, da kannst du schon ein bisschen kontrollieren und gucken, wann zu welchem Zeitpunkt ist, dass jetzt gut, wann geht das raus und kannst dann. Man macht ja auch mal gerne zum Beispiel den Job von dem Paparazzi kaputt mache. Ich auch, also das finde ich zum Beispiel super. Ja, das ist teilweise kannst du dir ja mal was posten und dann. dann kommt. ist ein Foto nichts mehr wert. Das ist ein paar geilen, ne? Das ist sehr sehr gut. Ich hab Einsatz, den ich zu dem ich gerne noch was fragen würde wollen, bevor zur Richtung Ende komm, und zwar hast du mal gesagt, es gibt keine Karriere ohne Schmerz. Kannst du sich daran erinnern, dass du das gesagt hast? Was hast du damit gemeint? Das ist auch was, was mir. Ich glaube, war das Wolfgang. Wolfgang hat mir das in einer anderen Form ein bisschen. Der Syrbring ist lustig, das wollte ich auch noch mal bevor dazugehen. Also Wolfgang ist ein sehr guter Freund geworden. Also ja, Wolfgang ist ja auch sehr sehr drehen, ne? Genau, also. Ich war jetzt auch. also Wolfgang ist auch schon hier sogar so dessen. ist ja. ja. Ist ja größte für mich mit. Also der ist jetzt viel mehr ein Freund geworden als damals, also eigentlich war ich damals. ja, ich hab durch der Dark Kängeland eigentlich. Genau, wenn man uns da kängeland. Das ist auch etwas, was man nicht in die. also dieses Bild, um das auch noch mal klar zu machen. Das ist nicht etwas, was man dem Gespräch anmerkt, überhaupt nicht. Man sieht es nur, es ist sozusagen. es gibt wirklich eine Unterschied, wenn man das Gespräch nur hören würde, wäre das überhaupt nicht der Fall. Das Bild ist ja. Aber das Bild ist halt natürlich total irritierend. Aber es ist auch nicht schlimm. Also es ist einfach eine Feststellung zwischen dem, was du erst sagt, das ist mit dem Netz sein und dem. aber ja. Ja, und ich glaube, man kreiert natürlich immer so ein Monster, ne? Darum meine ich, es ist natürlich, tut das auch immer weh und eine richtige. Karriere da investiert man rein und vor allem Tom zum Beispiel sagt immer zu mir, ich bin unglücklich auch besser. Das heißt, Tom will zum Beispiel, meinte er, wenn du mal verliebt bist und glücklich dann. haben wir eigentlich ein Problem, weil dann haben wir keine Karriere mehr. Weil. Ja, ganz so schwarz war ich auch nicht mehr. Aber ne, zum Beispiel, es war auch immer. also ich bin ja auch immer der einzige, der sozusagen nie so ein richtiges Privatleben hat, bis heute nicht, ne? Also bei Bild ist eigentlich immer so. Bild kann immer aber ein. Der arbeitet immer, Tom zum Beispiel hat mal zu mir gesagt, du hast auch keine Hobbys, das ist total weird. Dann meine ich ja gut, weil alles was ich gemacht habe, daraus habe ich was, wenn der Karriere gemacht, alles was ich gut kann, habe ich irgendwann. umgewandet, in was man ja auch professionell gemacht. Und die anderen. die haben halt alle das, um das stimmt auch dadurch, dass auch alle jeder der drei in langfristigen Beziehungen ist oder auch teilweise schon Kinder hat und verheiratet, haben allen Privatleben und bei allen ist es immer so okay, die sind abender bestimmten Uhr zeit nicht mehr erreichbar, die sind am Wochenende oft. Und bei mir ist das nicht. Ich bin immer. nonstop-erreichbar. Und wenn ich mal nicht erreichbar sind, dann sagen alle "he", was ist mit Bilos, ist der gestern total abgestürzt oder. warum ist denn nicht. also bei mir gibt's die, die ich als Obst mir nicht erlaubt, es sich hab einfach dieses Privatleben nicht. Ich war alle immer wissen, Bil, der ist immer 24/7 für die Band und die Karriere am Start, weil sein ganzes Leben nur daraus besteht. Aber sie sehen auch natürlich, weil du auch mit Abstand muss man auch mal sagen, einfach auch der professionellste bis von allen. Also du bist auch einfach von uns aus der Band, der pro Beizkriegkommelie-Mand, du bist du nie? Nein, nein, aber ich. Hauptsache, der war. Aber du bist natürlich total. Hab ich ja vorhin schon gesagt, total zu verlässig, immer und time, du würdest. hast noch nie was abgesagt, du hast noch nicht in der ganzen Karriere noch nicht einflieger verpasst. Also, also, du bist ja so unglaublich disciplinierend, da an der natürlich auch. Nein, da ist natürlich auch. Die haben ja auch recht, das ist mein. Ich. es besteht alles. Ich steh' alles, mein Leben besteht zu 99 Prozent, besteht das einfach aus Arbeit. Aber. Weil ich eben, wie gesagt, ich hab das nicht dadurch, dass ich halt. nicht seit zehn Jahren eine Beziehung habe oder. ne, bin ich verheiratig, ich hab keine Kinder, bei mir dreht sich schon größtenteils, dreht sich alles darum. Und darum aber natürlich tut das auch mal weh, ne? Und natürlich hab ich so nahm und bin verletzt und ich glaube aber das gehört damit zu und auch dieses. Unglücklich sein, zum Beispiel, dass ich dieses Privatleben zum Beispiel nicht hab und dann hier und. damit das auch wünsche und mich danach sehen, ne zum Beispiel, das schreibt man natürlich die geizten Songs auch drüber. Ist klar, ich meine, ich glaube ganz viele Songs werden ja nie entstanden, wenn. es mir immer gut gehen würde und darum glaube ich gehört zu einer Karriere auch immer schmerz. Und man kreiert ja auch so ein Monster und züchtet das so heran und man muss ja damit dann auch leben. Also ich hab mal auch mal gesagt, dass zum Beispiel auch alle Leute mit denen wir arbeiten und die in unserem Team sind. Die machen das dann und die machen dann so zwei Wochen crazy tour mit und die machen dann aber die Tür zu und dann machen die iPad an und. dann schreibt in die ihre kleine Tochter an oder rufen ihre Frau zu Hause an und haben Privatleben. Ich mach die Tür zu und ich muss mit dem Bild kaule zweiter leben. Also ich kann da nicht jetzt Pause von machen, ich bin ja trotzdem noch und ich hab. ich bin da nicht und denk so, oh jetzt lege ich die Kette ab und jetzt mach ich jetzt. jetzt bin ich mal ich oder so, ne, sondern du kriegst halt da keine Auszeit von und natürlich ist das manchmal. macht das unglücklich, aber wie gesagt, ich finde ich glaube nicht an dieses. sich beschweren, sondern das ist auch das einzige Leben so sehr wichtig, dass auch manchmal haste ist, das auch das einzige Leben, was ich mir vorstellen kann. Ich könnte mir nie was anderes vorstellen, ich könnte nie was anderes machen, ich glaube ich bin schon. auch dazu da Toket der Frontmann zu sein. Aber hast du dann manchmal Angst davor glücklich zu werden? Ja, ich glaube das ist der schwierigste überhaupt. Also ich glaube das schwierigste, die größte Aufgabe ist, glücklich zu sein und das ist glücklich zu fühlen. Das ist für mich was, wo ich jeden Tag dran arbeiten muss. Also ich finde das passiert nicht einfach, ich glaube das fällt eben nicht einfach zu, sondern dass ist was die Frage muss man sich immer wieder. stellen und man muss daran arbeiten. Ich glaube das ist wie einer Beziehung. Und für mich ist natürlich die schwierigste Beziehung, die zu mir selbst, weil es ja ein Sieg ist, dann der ich auch arbeite. Und das ist auch die an der ich jeden Tag fallen muss, klar und glücklich zu sein, das ist schon. das ist schon schwierig, das ist eine Aufgabe und ich glaube da muss man. immer mal wieder dran drehen und dann rumfeilen, dass man irgendwie. das auch ist. Ja, wer hat denn nicht treffen da gewesen, statt "Love Don't Break Me, Life Don't Break Me". Ja, also ich war auch schon verliebt, darum diese Platte hat sich auch natürlich um eine Beziehung gedreht, so eine ganz schmerzhafte. Da heißt ja mal schwierig die Beziehung zu nennen, weil so richtig Beziehung war, als nicht so ein. Schmerzhaftes, "Love is Drama", was ich über mehrere Jahre gezogen hat. Ja, bei "Life" würde genauso gut passen, noch auf jeden Fall. Okay, also dann komme ich jetzt mal, dann fahren wir die Hacht langsam nach Hause. Ich hab noch drei schnellere Fragen fürs Ende. Gut, dass du das schneller wählst, immer so unglaublich lange, sondern. Nee, also alles. alles. das ganze Wunderbar. Das geht dann sozusagen immer jeder einzelnen bitte. Ja, warum hab ich dir an? Was denken andere über dich, was vielleicht gar nicht stimmt? Ich muss ja überlegen, ich denk nie so. will die kann jetzt überlegen. Ach, schlauch. Also, ich glaube viele denken, weil ich bin manchmal. also ich will jetzt kurz erklären, ich bin auch so in unserem Umfeld und über. ich bin schon so ein bisschen so der. wie ich vorhin schon gesagt hab in alter Situationen, auch mal der, der vielleicht ein bisschen grober ist. Und dann bedarf ich das billen immer nett ist. Ich der bin der auch mal was abricht oder auch mal rummotsd oder auch mal. ist wirklich jetzt einfach mal behaupten, dass es schon ein paar Leute gibt auch in unserem Umfeld oder so. die oder auch mal Leute, die mich so treffen, die in den Denken oft. ist aber ein Arschlach oder das ja vielleicht unfrohen nicht. Also, und dabei bin ich eigentlich ganz lieb, würde ich mal so behaupten, oder? Ich will jetzt auch noch mal so an. Alles andere wäre jetzt noch so. ne, ne, doch. Aber meinst du, ich glaube, kann mir schon vorstellen, dass ein paar Leute. denken. Also, ich glaube, du guckst ja auch immer so gemeinnend, auch immer viele. Darum gefahren, die auch immer mich an. Ich hab auch so eine Aura, muss ich wirklich sagen. Ich hab, wenn wir jetzt draußen in so rumlaufen, ich hab so eine Aura. Das hab ich mal Automass, hatte ich schon in einer Schule als kleiner Junge. Ich hab immer diese Aura. Ja, es ist eine Kupf nicht ein. Gut, Kupf, Badkupf, weil Tom musste natürlich immer so. hatte auch immer das Gefühl, du musst ein bisschen auf mich aufpassen. Ich war auch der, der sich in der Schule purgeln müsste. Ich war immer der, ich strah das auch aus, spreche mich nicht an, guck mich nicht an. Aber eigentlich bin ich nicht ganz nett an. Was gibt es? Ich finde es bei dir ganz interessant, dass es so ein. Ich kenne das auch, ich glaube, dass es auch was Aussie mäßiges ist. Also, das gibt ja so Art-Typen. Ich kenne das eigentlich nur auf ein Ost-Typen. Das ist jetzt echt ein scheiß Klischee gerade. Aber es ist. Klischee sind ja auch Klischee, weil sie stimmen. Aber genauso dieser Typ in der Ecke, der mal so ein bisschen schlecht gelauert hat, man weiß auch nicht genau, also anlegen, wenn man sich mit dem eigentlich nicht erst so eine. "Es ist so gleichgültig, so. "Bär." So ein Bär. Genau. Und das bin. Also, die Rolle hab ich immer so ein bisschen auf jeden Fall. Was ist bei dir, Will? Also, ich glaube auch, arrogant, das ist in der Tise, dieses. - Das ist der Klassiker. Das ist der Klassiker, ich glaube, das denken Leute einfach beide um Fernsehen ein bisschen bekannt, bis der Automatisch arrogant, ich würde sagen, wie gesagt, dass das echt nicht so auf mich zutrifft. Und viele glauben auch immer, also ich bin zum Beispiel wahnsinnig schüchtern. Also, gerade was, so zum Beispiel so Flirten angeht, oder so was. Ich bin dann. hab ich ja vonhin schon gesagt, ich werde manchmal so ein 13-jähriges Kind, wo ich dann mich selber beobachten, denke ich, "Oh, brauchst du jetzt irgendwie ein Tour mehr, dann schau mal, ob das irgendwie so." Das ist so ein so akumischer alte Muster. Und ich glaube. Und ganz viele sagen zum Beispiel, wenn Kumpel aus Amerika meinte, zum Beispiel, "Ja, aber das Problem ist, Will, dich labert niemand an, weil jeder denkt, also, dass du so wie du von einem Look und wie du hier stehst, ist das auch. - Ja, wenn du mir. Dass du dir einfach nimmst, niemand würde. Also, jeder wartet darauf, dass du den Schritt macht, weil dich traut, sich überhaupt keiner, dich einfach anzusprechen. Also auch hier in Amerika, nicht weil du hast so ein Selbstbewusstes auftreten. Und dabei ist es natürlich dann oft das Gegenteil. Also, ich bin schon sehr schichtern auf jeden Fall. Also, wenn ich nicht arbeite. Und du arbest es ja immer? - Ich arbeite immer. Ja. Ja, also insohn, ne? Es gibt so private T-Mobile. - Was war? Im Moment, so wo ich dann echt schichtern bin. Wenn jetzt keine Kamera an ist und das Licht an und jemand filmt. Und ich kann das nicht professionell wegwischen, dann. Ich hätte so ganz lange auch das, was ich ja jetzt hier gerade mache, was wir gerade sagen, man ist ja Arbeit. Und mein Bild von Arbeit ist ein sehr geprägtes Bild von meinen Eltern gewesen. Und das war ganz oft fleicht. Das ist bei euch ähnlich. Die kommt nach Hause und sind so ein bisschen genervt. So und es sind. Oh, so, auch doch die Aussi-Kartoffel im Gesicht, sozusagen. Und mein Sohn, der ist, wird jetzt acht und der sagt, "Wall du Arbeit ist zu viel." Und ich hab auch so gemerkt, dass ich nach Hause komme und so ein Automatismus hatte, Arbeit. Ja. Und dann hab ich das ein Freund erzählt, der hier gegenüberwundlustiger weiß. Und der sagte, "Neja, aber es ist doch eigentlich nicht Arbeit, was du machst." Es ist doch eigentlich leidenschaft, dass es doch genauer, was du machen willst. Aber wir haben im Kopf natürlich immer noch, damit verdient ich mein Geld. Also, es ist Arbeit. Und Arbeit ist ja gleich schlecht, weil es irgendwie nicht freizeit ist. Und ich hab mit zum einen angewöht nach Hause zu kommen und nicht diesen Solvzeit mehr zu haben. Und zum anderen hab ich mich in die Sätze mit meinem Sohn und hab ihm erklärt, was ich mache und dass das nicht schlecht ist. Dass das irgendwie, das ist, was mich erfüllt. Und seitdem gibt es irgendwie ein anderes Gefühl, auch für dieses Thema "Ich arbeite immer." Weil man denkt, ja, ich arbeite immer, das ist sehr, sehr schlecht. Eigentlich mache ich die ganze Zeit, das, was ich will. Also, das hat mir so ein bisschen geholfen, so meine. Ja, stimmt. Das ist auf jeden Fall eine gute Ranginsweise. Weil klar, dazu nack man schon. Also, auch ich. Wir haben ja auch den kurzen Job der Welt. Man muss sich da auch mal nicht das am Glück schrauben. Man muss sich manchmal sich erinnern an, so ein Moment, ich hab das ganze oft, wo ich manchmal auch so total down bin. Und dann geht es mir total schlecht. Dann denke ich, warum eigentlich? (Lachen) Aber man sich mal einredet. Die wieder Zukunftsagens, die ist so reinprogrammiert, glaube ich manchmal total. Und es gibt gar kein Grund, eigentlich ist ein höchschliges Konto voll und man ist ja gar kein Zukunftsangsam. Aber es ist irgendwie drin. Die zweite Frage, fangen wir wieder mit dir an, Tom. Was möchtest du gewesen sein? Was ich gewesen sein möchte? Astronaut. Wird so noch kurz was dafür? (Lachen) Die kurz an, was ich noch. Also, es gibt viele Sachen. Wir haben immer natürlich geträumt. Also, als wir kleiner waren, wir sind immer rum, wir waren bewoht. Wir wurden immer Rockstars werden. Es war immer unser größter, größter Wunsch. Und dann gab es natürlich immer so die Beelösung. Also immer so von wegenjahr, aber gut, das ist ja nicht reingreit. Das ist doch auch. - Und wie ist das ja nicht realistisch? Dann können wir noch so cooles machen. Und dann wollten wir eigentlich also Astronaut. Weil wir glauben auch einfach an Aliens. Mhm. - Und wir wollen. Wir wollten mal bei so einer Fernsehshow mitmachen, haben die Leute gesucht. Die auf Mars. Die auf Marsking, also ein One-Way-Ticket. Und die wollten nicht weg, brother, mesig Film. Und die kommen halt nicht zurück. Aber die kommen halt nicht zurück und die sterben dann da oben halt. Und da gab es die Freude gesucht. Und wir wollten uns bewerben. Das ist in Amerika 2010. Haben wir dann doch nicht gemacht, das Projekt ist auch grade erst abgesagt. Das haben die die waren superlangen an den Ausbildung und so weiter. Und was hat nicht geklappt, ne? Das haben die jetzt irgendwie nicht realisiert bekommen. Aber wir haben überlegt, ob wir dann nicht mitmachen. Also, in demfalls Astronaut, also war mich das einfach unglaublich fasziniert, Weltall. Und weil ich einfach nicht. nichts Glauben von dem, was mir erzählt wird, was ich nicht selbst mal gesehen hab. Dann kommen wir dann jetzt mal ein bisschen länger ohne A. Nee, aber. - Ja, das stimmt nicht. Nee, also selbst. - So glaubst nichts, was du nicht seh, weil alles, alles was wir hören aus dem Weltall. Ja, gut, aber jetzt konfängst der mit. irgendwie. Es gibt ja Dinge, so Fakten, die du ja akzeptierst, ohne dass du die HDN in den Rund ist. Und so ist die Verzagung, die akzeptiert man natürlich schon. Aber es gibt viele Sachen, wo ich denke, die hat man irgendwie akzeptiert, weil man damit so aufwächst, mit denen, was einem erzählt wird, im Astronologie und der Richtlinen. Jetzt Jetzt zum Beispiel, das ist keine Aliens auf diesem Planeten. Das ist eine Sache, die würde ich nie unterschreiben. Nee, würde ich auch nicht. - Weil wir kennen 5 Prozent von unserem. An den Ozean. Ja, und wer weiß, was da unten lebt und wohnt, ich finde den Gedanken ganz cool, dass da oben. Noch ganz andere gestalten sind, also die wir vielleicht als Aliens bezeichnen, wenn wir wissen es doch nicht. Wir haben ja noch keiner da unten, keine Ahnung, wer da noch so haust. Ja. - Ich finde den Gedanken faszinieren. Ich eigentlich auch. Also bei dir wär's Astronaut und was wär's bei dir, will. Ähm, bei mir natürlich auch, weil wir natürlich irgendwas zusammengemacht hätten. Aber ich wollte eigentlich immer Modedesigner werden, unbedingt auch. Ich hab früher immer im Zimmergesessen ungezeichnet und bereue immer so ein bisschen, weil ich bin unglaublich faul, alles, was mit Lernen und Sitzen und Studieren und so was zu tun hat. Das hab ich nie gemacht, da springen ich auch keinen Instrument. Und leider war ich immer zu faul, mir das richtig anzueignen. Heute würde ich mir wünschen, ich könnte so richtig geil zeichnen. Weil ich ein Werfejahr jetzt, und ich bin ja Designer für mein eigenes Mode-Label so, aber ich bin ja nicht im klassischen Sinne irgendwie so ein richtiger Modeschöpfer-Mode-Designer. Und so zum Beispiel wie Wolfgang einfach mal so zeichnen kann, der zeichnet ja so unfassbar gut. Das würde ich natürlich auch gerne können. Also Modedesigner war immer ein Traum von mir. Eigentlich das wäre wahrscheinlich das gewesen, wenn ich nicht so in die Musik investiert hätte. Und das gelb ist nicht, dann würde ich auf jeden Fall nur irgendwas mit Mode machen. Die letzte Frage ist immer die letzte Frage. Und auch wieder sozusagen Solo jeder. Ich hab eine große Plakat war, im Alexanderplatz, im Generation ist gefragt. Und ihr du dürftest entscheiden, was du für eine Woche dort für alle zu lesen drauf schreiben würdest, was würdest du drauf schreiben. Ja, du geil. Jetzt könnte man wahrscheinlich eine gute Antwort darauf geben, nämlich irgendwie, was geil ist, was irgendwie was verändern würde. Aber um was nicht um einen selbst geht. Aber ich würde glaube ich drauf schreiben, Tokyote, was ist das bitte für einen Geiler-Song unbedingt anhören? (Lachen) So. Dann das alle mal denken, so was den Song muss ich auch mal hören, um die Ringte. Also auch mal wieder, die um die auch Musik zurückzulenken. Das würde ich glaube ich drauf schreiben. Aber es gibt wahrscheinlich ein viel besserer Antwort, die macht einfach mal so ein egoistischer. Also das ist, also ich nehme das mal, also das ist auf jeden Fall eine ungewöhnliche Antwort. Ich nehme sie mal als eine, das ist ein größeres Thema, was dahinter steckt, Antwort auf im Sinne von. Ja. Es geht hier nicht um die Galer, sondern es geht um die Musik. Genau. - Okay. Und was würdest du drauf schreiben? Vielleicht etwas weniger werbisches für die Band? Ja, wobei leider ein Song, aber auch von uns. Das ist schön. Love who loves you back. Weil das. Ich fand immer eine gute Message, dass auch das ich glaube, zum Beispiel, obwohl ich privat nicht. das habe. Also, ich hab schon ganz vielen anderen Formen, aber. Ich glaube eben, dass alles sich im Leben umliebe dreht. Ich bin so der größte Romantiker. Ich glaube, dass. ne. in all ihren verschiedenen Facetten und Formen das. Bei jedem von uns ist es sich nur darum dreht. Ich glaube, wir stehen deswegen morgens auf. Ich glaube, das ist der einzige Antrieb. Und ich glaube, dass das im Kern uns das alle vereint. Auch wenn das bei manchen Sichtbarer ist als bei anderen, glaube ich, dass. ne, dass. dass es unser Urantrieb im Leben ist, dieses Gelieb zu werden und Liebe und Liebe zu geben und zu empfangen. Und ich glaube, das dreht sich bei uns allen darum. Und darum würde ich das auch ja auch in Plakarschreien. Wunderschön, würde ich sagen. Was auch geil wäre, ist übrigens die Tide von Stuckrad-Bare-Dec. Ist auch geil darauf. Wie war das? Entspannt euch doch mal alle? Nein, alle sind so ernst. - Also alle sind sehr ernst geworden. Ja, aber entspannt euch doch mal alle wird auch gut rein. Entspannt euch doch mal. - Entspannt euch doch mal alle. Eure Cowlitz-Frieder. - Genau. (Lachen) Vielen, vielen Dank. Es war sehr schön, dass ich hier war. Das hat mir sehr schön. - Dankeschön. Gut gefahren. - Danke. Ganz hart, danke. - Danke. Danke. (Lockere Musik) Das waren 50%-Togiotel, Bill und Tom Cowlitz. Vielen, vielen herzlichen Dank fürs Zuhören. Ist euch auch aufgefallen, dass Bill am Anfang sagte, dass sie Einsamkeit eigentlich nicht kennen. Aber am Ende hatte ich das Gefühl, dass er Einsamkeit doch ganz gut kennt. Und dass diese Einsamkeit ja so der Antrieb oder der Motor für seine Kreativität ist, fand ich irgendwie interessant. Mir war vor dem Gespräch hier jeden Fall nicht klar, dass die beiden so richtige Geschäftsmeine sind. Oder die Band im Allgemeinen. und dann hat die auch noch so ein bisschen. oder ich zumindest so als Teenager ein bisschen auch im Kopf sind sie natürlich viel älter sind über 30 und natürlich sind es Geschäftsmein aber das war mir so auf jeden Fall nicht klar. Mir ist sehr sehr gefallen dass gerade Tom werden es Gesprächs immer redseliger wurde und ja ich habe ihn nochmal ganz ganz anders und neu kennengelernt als ich vor Bild von dem Arte. Das fand ich sehr schön. Ich freue mich sehr dass ihr beiden da wart liebe Grüße an der Städte nochmal. Vielen vielen herzlichen Dank für den Support an Teufel Lautsprecher, an Netflix und an die Justizministerium. Vielen herzlichen Dank für die redaktionelle Unterstützung an die Hofmann für die Musik an ihren Köppen und für die Schmidt und Mix an Maximieren frischen und normalerweise gibt es ein Podcast-Tipp zum direkten weiterhören und in diesem Fall ist es so dass es ein Podcast-Tipp ist den ich jetzt nämlich auch als nächstes höre ich habe den Podcast noch nicht gehört aber er würde mir gerade zugeschickt und zwar nennt er sich Schweißausbruch und Support-Cast ist von Adriano Adriano habe ich vom paar Monaten kennengelernt in einer Code Schick-Session mit Spotify und da hat er mir von seinem Podcast erzählt und es fand ich ganz ganz toll. Ich fand vor allen Dingen den Namen richtig cool und zwar nennt er sich Schweißausbruch und diesen Podcast höre ich jetzt als nächstes an und ich spiele jetzt mal kurz das Intro vor. Hier kommt Schweißausbruch. Herzlich willkommen zu Deutschlands ersten Podcast über LGBT im Sport. Ich bin Adriano und in meinem Podcast Schweißausbruch hörst du die Geschichten von Queerensportler und Sportlerinnen. Du lernst interessante Sportarten kennen und hörst wie andere Menschen den Sportunterricht in der Schule erlebt haben. Ja und diesen Podcast höre ich mir jetzt als nächstes an vielleicht macht ihr das auch Schweißausbruch, gibts überall da wo man Podcasts hören kann und die erste Folge geht es um Uli, Umrakpie und Queeret Identität. Hört auch unbedingt mal rein, ich mache es als nächstes wir hören uns hier wieder. Nächste Woche Mittwoch schreibt mir gerne wo ihr dem Podcast gehört hat gerade was ihr dabei gemacht habt das finde ich immer super in den Apple Kommentaren könnt ihr mir auf jeden Fall auch wieder Gäste wünsche schicken in diesem Jahr ist die Gäste so langsam gefüllt aber nächstes Jahr ist ja wieder Platz für ganz ganz viele neue Gäste. Bis nächste Woche Mittwoch, ein schönen Tag, bei ihr macht's ein.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Zwillinge Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel sprechen über ihre anfänglichen Unsicherheiten als Teenager trotz ihres großen Erfolgs, fühlten sich oft als „einfacher Junge aus dem Dorf“.
  2. Sie beschreiben ihren extremen Perfektionismus im Studio, besonders Bill, der bis zu 40 Takes pro Strophe aufnimmt und jedes Detail selbst mischt.
  3. Der Wandel der Musikindustrie durch Streaming und Algorithmen wird thematisiert, der kürzere Songs (ca. 2:40 Minuten) bevorzugt, während Bill gerne 8-minütige Stücke macht.
  4. Die Aufgabenverteilung in der Band ist klar
  5. Sie betonen, dass echter Erfolg nicht planbar ist und sie nur Musik machen, die sie selbst lieben – der „Test“ sei, ob man sie Freunden vorspielen möchte.

Summary:

Bill und Tom Kaulitz von Tokio Hotel sprechen im Interview offen über ihre Karriere und Persönlichkeit. Bereits als Teenager hatten sie trotz des riesigen Erfolgs mit „Durch den Monsun“ starke Unsicherheiten – Bill fühlte sich oft als „einfacher Junge aus dem Dorf“, der nicht mithalten könne. Heute zeigt sich ihr Charakter vor allem im extremen Perfektionismus: Bill nimmt im Studio bis zu 40 Takes pro Strophe auf und mischt jedes Detail selbst, was die Arbeit oft monatelang verzögert.

Tom hingegen ist für die Organisation zuständig, da er sich weigert, Social Media zu nutzen – eine Arbeitsteilung, die laut Bill entscheidend für den Band-Erfolg ist. Ein zentrales Thema ist der Wandel der Musikindustrie durch Streaming-Algorithmen, die kurze Songs von etwa 2:40 Minuten bevorzugen. Bill liebt eigentlich lange, achtminütige Stücke, macht aber Kompromisse für Singles, während er die künstlerische Freiheit auf Alben bewahrt.

Trotz des Drucks betonen beide, dass sie nie versuchen, Trends zu kopieren. Für sie ist der wichtigste Erfolgsindikator, ob sie selbst die fertige Musik geil finden und sie ihren Freunden vorspielen würden. Diese Authentizität sehen sie als Schlüssel für langfristigen Erfolg, auch wenn die Branche heute oft anders funktioniert als zu ihren Anfängen vor 15 Jahren.

FAQs

Wir nehmen oft 30 bis 40 Takes pro Strophe auf und feilen an Details, die kaum jemand hört. Das kann ungesund werden, aber wir versuchen, es durch Zusammenarbeit mit anderen etwas loszuwerden.

Auf Spotify sind drei Minuten 20 schon zu lang; ideal sind etwa zwei Minuten 40. Obwohl ich gerne achtminütige Songs mache, kürzen wir Singles manchmal für den Algorithmus.

Tom weigert sich komplett, Social Media zu nutzen. Bill übernimmt diese Aufgaben, da er als 'zentrale Kaulitz' die Band organisatorisch zusammenhält.

Wir versuchen, nicht zu sehr auf Trends zu schauen, sondern Musik zu machen, die uns selbst begeistert. Der Test ist, ob wir sie Freunden vorspielen wollen.

Erfolg lässt sich nicht planen. Wir gehen nie ins Studio und fragen uns, was die Leute hören wollen, sondern machen das, was wir lieben.

Als Teenager hatten wir viele Unsicherheiten, ob wir mithalten können. Heute vertrauen wir mehr auf unser Bauchgefühl und die Zusammenarbeit in der Band.

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