Tipps von Paartherapeuten: So gibt es nie wieder Stress im Alltag!
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Alltagsstress entsteht durch wiederholende Herausforderungen wie Haushaltsaufgaben, Finanzen oder Zeitmangel, die zu Unzufriedenheit und Streit führen. Paare, die sich in einer stressreichen Phase befinden – etwa nach Umzug oder Kinderschulbeginn – erleben oft ein Gefühl der Überlastung und Verletzungen. Der Schlüssel liegt in strukturierten Ruhephasen wie der Sonntagsplanung, bei der gemeinsam Wochenpläne für Termine, Essen und Aufgaben erstellt werden. Durch klare Zuständigkeiten und regelmäßige Wochenreflexionen können Konflikte verarbeitet und emotionale Verletzungen abgebaut werden. Zusätzlich fördern Routinen, wie Müllabfuhr oder Abendroutinen, eine Entlastung und Struktur. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die „Tut-mir-gut-Liste“, bei der kleine, tägliche Freuden dokumentiert werden, um das Wohlbefinden zu stärken. Offenheit in der Kommunikation und die Verantwortung für eigene Verhaltensmuster ermöglichen eine tiefe Beziehungsausrichtung. Durch diese Maßnahmen kann der Alltagsstress in Zufriedenheit und Wohlgefühl umgewandelt werden, wodurch ein stärkeres Teamgefühl und eine nachhaltige Verbundenheit entsteht.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser Podcast-Folge der Lebensidealisten.
Wir wollen uns damit beschäftigen, wie ihr Alltagsstress in Zufriedenheit wandelt.
Ein Thema, was wahrscheinlich fast jedes Paar betrifft und sobald Kinder dazukommen auf jeden Fall betrifft.
Deswegen wollen wir euch da gerne ein paar Tipps geben, wie ihr im Alltag zu mehr Zufriedenheit und weniger Streit, Konflikten und Stress kommt.
Wir sind Ina und Florian, wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen Paaren raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Im Alltag kennt wahrscheinlich jeder, kommt es immer wieder zu stressigen und einfach auch Situationen, die total anstrengend und kraftraubend sind.
Und so geht es uns ja selbst genauso.
Also selber als kleine Familie kommen wir immer wieder in Phasen des Lebens, wo man denkt so, boah, es reicht, es ist genug.
Dieser Alltagsstress raubt einen einfach den letzten Nerv.
Und häufig ist es einfach auch so, unsere Erfahrung, dass es in Beziehungen, also wenn Paare zu uns kommen und sagen, sie sind unglücklich,
dass es in Beziehungen einen großen Effekt hat, diesen Alltagsstress einmal umzuwandeln.
Alltagsstress ist ja Stress, der im Alltag auftritt, also wiederkehrt.
Der häufig geknüpft ist an wiederkehrende Situationen, an Situationen, die schlecht aufgeteilt sind, wo jeder unter Druck steht,
wo Veränderungen in den Alltag hineingekommen sind, die noch nicht bewältigt worden sind, die aber immer wieder ein Problem sind.
Und ja, die stressen uns Menschen natürlich dauerhaft.
Und im letzten Schritt führen die auch zu Unzufriedenheit.
Und diese Unzufriedenheit, da sind wir Menschen ja auch super gut drin, lassen wir halt gerne an anderen Menschen wieder aus, also an unseren Partner,
an den Kindern, an den Eltern, Arbeitskollegen, weil sich Stress halt auch immer wieder, denn Stress ist ja auch viel Anspannung, entladen muss.
Ja, und dann sind wir häufig sehr unglücklich, weil dann werden wir zu Menschen, wo wir sagen, so wollen wir gar nicht leben, so wollen wir gar nicht sein vielleicht.
Ja, so die typischen Dinge im Alltag, die die Menschen stressen, sind ja der Haushalt, die ganzen Haushaltsaufgaben, die so anfallen.
Organisatorische Dinge.
Organisatorisch, klar.
Also Geburtstage planen, Geburtstagsgeschenke kaufen, Kinder zum Sport fahren ist häufig was, oder zu den Sport, Musikunterricht und so weiter, diese ganzen Fahrten, die so sind.
Oder auch dann, wenn die sich verabreden, das produziert bei vielen Paaren oder Familien Stress.
Was gibt's noch? Finanzen?
Finanzen.
Finanzen macht häufig Stress, also tatsächlich auch im Alltag, wenn man so, gibt ja viele verschiedene Modelle, wie,
die Finanzen aufgeteilt sind und man merkt, dass das immer mal wieder Stress macht, wenn wir in dieser klassischen Konstellation sind,
dass der Mann Alleinverdiener ist und eventuell sogar das einzige Konto hat, manchmal ja auch wirklich der Frau Geld zuteilt oder so.
Das sind natürlich so Fälle, wo im Alltag immer wieder Stress produziert wird, weil dann die Frau immer in dieser doofen Position ist,
zu fragen, darf ich das kaufen, können wir das kaufen, ich brauch wieder Geld, der Mann sagt, ja wieso bist du denn mit dem Geld nicht,
also das ist eine ganz blöde Situation, die da entsteht.
Solche Sachen machen halt sehr, sehr viel Alltagsstress, wenn einem der Überblick fehlt, das haben wir auch immer mal wieder,
dass einfach jemand diesen Finanzüberblick nicht hat und nicht genau weiß, also hat dann zwar seine eigene Karte und all das und kann einfach so bezahlen,
aber weiß nicht genau, wie viel Geld steht zur Verfügung, weil dann vielleicht der Mann provisionsbasiert arbeitet und das mal mehr, mal weniger ist.
Sowas produziert Stress.
Ich glaube, ein ganz großer Stressfaktor ist auch die Zeit.
Zeit und eigene Erwartungshaltung von anderen, aber auch an einem selbst.
Also ich finde immer, Zeit ist so eine Sache, die frisst einen so innerlich auf.
Wenn ich das Gefühl habe, ich habe zu wenig Zeit, ich würde gerne mehr machen, ich würde mich gerne anders um Dinge kümmern, aber ich habe die Zeit dazu nicht.
Ich schaffe es einfach nicht zeitlich, ich würde gerne das und das und das machen, ich würde gerne zum Sport gehen, ich würde gerne mehr kochen, ich würde gerne zu Hause, dass es besser aussieht.
Mit den Kindern mehr unternehmen, mehr Paarzeit haben, aber ich habe nur 24 Stunden.
Eigentlich wollte ich auch heute Abend früh ins Bett gehen, das ist ja auch so ein Dauerbrenner.
Und dieses Gefühl zu haben, dauerhaft und ich glaube, das macht auch diese Anspannung aus, dieser dauerhafte Zeitmangel, das wie so eine Last auf einen liegt und denkt so, ich laufe gegen etwas oder vor etwas weg.
Ja, hinterher, das ist das Wort, was mir fehlt.
Und dadurch, dass wir uns ja…
Ja, so gut wie jeden Tag im Alltag aufhalten, ist natürlich der Alltagsstress etwas eher Dauerhaftes, was einen dann fast jeden oder jeden Tag betrifft und das kennzeichnet dann auch eben negativen Stress.
Also positiver Stress ist ja dadurch gekennzeichnet, dass wir etwas Kurzfristiges haben, was wir gut bewältigen können und dadurch auch ein Gefühl der Erleichterung oder der Zufriedenheit haben, dass wir sagen, wir haben es geschafft.
Also eine kurzfristige Herausforderung.
Das macht dann Stress und dann erledige ich das und schaffe das und dann ist das okay und das macht dann ein gutes Gefühl.
Das ist positiver Stress, aber wenn ich den Stress jeden Tag habe und auch das Gefühl habe, ich komme aus dieser Stressspirale gar nicht mehr raus, dann ist das halt negativer Stress, der sich körperlich und psychisch natürlich auswirkt.
Genau.
Plaudern wir doch mal ein bisschen aus unserem Nähkästchen, wie man so schön sagt, aus unseren eigenen Erfahrungen.
Also dieses Gefühl dieser Aufgabenfülle statt Lebensmomente.
Wir kommen auch gerade aus einer Fahrt.
Wir kommen aus einer Phase, wo wir eine Stressphase hinter uns haben.
Wir sind umgezogen, war alles etwas komplizierter, etwas nervenaufreibender, viel zu tun, mussten uns um viele Sachen kümmern, nebenbei, Arbeit, Kind, viele To-Do-Aufgaben.
Und wir haben auch beide richtig gemerkt, dass wir gesagt haben, oder gerade du hattest es ja auch ausgesprochen, du hast das Gefühl, diese To-Do-Listen fressen einen auf.
Ich habe gesagt, das Gefühl, ich lebe in einer To-Do-List.
Ja, genau.
Ja, weil irgendwie immer die Liste immer noch besteht und länger wird oder man hakt was ab, aber irgendwie kommt dann was Neues rauf und man hat das Gefühl, man streicht nur, was eigentlich ein schöner Effekt ist.
Also ich mag das total gerne, wenn ich mir eine To-Do-Liste schreibe und das abzustreichen, das ist super schön.
Aber hat ja nur den Effekt, wenn man auch das Gefühl hat, man kommt zum Ende.
Wenn man das Gefühl hat, man kommt zum Ende und wenn man natürlich auch noch Ausgleichspunkte hat.
Ja.
Also die Kombination aus Corona-Einschränkungen.
Und dann erzwungener Umzug durch Kündigung wegen Eigenbedarf.
Ja.
Ist natürlich etwas, wir sind jetzt ja nicht freiwillig umgezogen, weil wir gesagt haben, hey, wir wollen eine größere Wohnung, ein größeres Haus, irgendwas erneuern, sondern wir sind ja sozusagen zwangsweise umgezogen.
Das ist dann ja auch jetzt nicht so, dass man das eingeplant hat und da Bock drauf hat und sich mega freut oder so.
Und weil wir uns in der alten Wohnung auch sehr wohl gefühlt haben.
Und das ist natürlich, dann kommt diese To-Do-List als etwas, was dann eher noch mehr strengt.
Stress produziert, finde ich, in dieser Kombination.
Man muss das tun, will das eigentlich gar nicht.
Dann kommt diese große To-Do-List und dann findet man auch wenig Ausgleich durch viele Corona-Einschränkungen.
Und hat ja auch vorher schon weniger erlebt durch die Corona-Einschränkungen.
Und das kommt dann einfach so ein bisschen zusammen.
So jetzt hat sich das wieder normalisiert.
Aber das Normalisieren muss man auch ganz klar sagen.
Ich meine, wir kommen schon jetzt nachher in den Lösungsbereich ein, wenn ich sage, wie sich das bei uns normalisiert.
Ja, wir haben eigentlich die Folgen aber auch schon geschrieben.
Dass das unzufriedene Beziehungen macht, Enttäuschung, Traurigkeit macht.
Dass der Wunsch nach positiven Veränderungen natürlich immer größer wird.
Und wirklich die Streitigkeiten immer mehr steigen.
Klar, wenn ich unzufrieden bin, weil ich gestresst bin, wird das bei dir ankommen.
Klar.
Und das meistens spiegelt sich das ja auch.
Man ist einfach weniger kompromissbereit und so weiter.
Und ja, die Lösung, das wieder zu normalisieren, ist ja bei uns so eine Hochphase durch den Umzug.
Entstanden, dass das mehr Alltagsstress produziert hat als normal.
Das ist ja so ein besonderer Fall.
Aber auch so haben wir ja viele Dinge im Alltag, die wir regeln mit unseren ganzen Coaching-Terminen,
mit den Podcast-Folgen, die wir aufnehmen, dem Marketing, was wir betreiben,
die ganzen Aufgaben, die bei dir, die bei mir liegen und so weiter und so weiter.
Die Lösung, um das zu normalisieren, ist nicht abwarten und mal gucken, dass sich was verändert.
Weil durch abwarten oder das Gleiche machen wie vorher,
verändert sich halt eben nichts.
Sondern wir haben uns zusammengesetzt, haben reflektiert, was hat sich verändert,
was stört uns, was wollen wir gerne anders haben, wie können wir das Ganze lösen.
Und dann haben wir uns halt angeschaut, wie können wir zum Beispiel Anteile im Tagesablauf verändern,
wie können wir Dinge nochmal anders besprechen, was können wir umplanen, umbauen,
wie wollen wir unsere Tage gestalten, vielleicht nochmal die Aufgaben gecheckt,
und welche Aufgabe, ob das alles stimmig zusammenpasst.
Weil natürlich auch das Leben ist im Wandel.
Die Dinge, die wir mal vor einiger Zeit besprochen haben,
die gelten vielleicht in der neuen Wohnung nicht mehr genauso.
Oder die gelten vielleicht nicht mehr, wenn wir was umbauen, wenn Ina mehr Coachings hat,
ich weniger oder andersrum.
Das sind ja alles Aspekte, die dazu führen, dass sich eben so ein Plan auch mit verändern muss,
damit er stimmig bleibt.
Da sind wir bei Systemgesetz oder bei Lebensregel 3, Ausgleich von Geben und Nehmen.
nehmen und das erfordert halt,
dass man auch immer wieder prüft, ob der Ausgleich
von Geben und Nehmen stimmig ist.
Und ich glaube, dazu zählt auch einfach ein großer Punkt
Offenheit und Ehrlichkeit.
Also da sozusagen auch die Basis zu haben,
dem anderen sagen zu können,
halt, es wird mir gerade zu viel,
wir müssen mal gucken, ich bin jetzt gerade am Limit.
Also die Selbstreflexion.
Ja, auch da die Offenheit dem Partner oder der Partnerin gegenüber,
zu sagen, das Gefühl hat man, da kann es aussprechen.
Man kann sagen, was man fühlt
und offen drüber sprechen, ohne verurteilt zu werden,
ohne den Vorwurf zu bekommen,
ohne diesen schönen Satz zurückzubekommen,
ja, was denkst du denn, mir geht es doch genauso.
Das sind ja immer so Sätze, die dann hin und her fliegen,
wo man immer denkt, ja, vielen Dank für nichts.
Und genau dafür ist der erste Schritt ja, Konflikte zu lösen.
Dass man erstmal schaut, sind jetzt in der letzten Zeit,
zum Beispiel in der Umzugsphase bei uns oder danach,
sind zwischen uns beiden in dem Fall emotionale Verletzungen entstanden.
Hat dich irgendein Verhalten von mir verletzt oder andersrum?
Um das erstmal zu lösen.
Und wenn das so gewesen ist, dann lösen wir es halt.
Genau, da fällt mir jetzt eine Situation,
ich mag ja gerne dieses Praktische mal reinzuwerfen.
Wir hatten ja eine Situation zum Beispiel,
dass ich am Anfang gesagt hatte beim Umzug,
ich nehme den Umzug mehr in die Hand.
Erinnerst du dich noch?
Ja.
Und dann hat sich aber durch ein paar Umstände das verschoben,
weil ich meinen Schwerpunkt familiär nochmal anders legen musste.
Und ich habe selber gemerkt,
dass ich sozusagen meinen Punkt gar nicht halten kann.
Also, dass mein Vorhaben da war,
aber ich konnte es nicht.
Ich konnte das nicht halten,
weil ich spontan sozusagen woanders einen Brand löschen musste.
Und dann habe ich aber jetzt zum Ende des Umzugs,
du bist ja auch eingesprungen
und wir haben das alles geregelt bekommen,
haben auch darüber gesprochen in dem Sinne,
aber ich hatte nochmal das Bedürfnis,
jetzt so zum Ende dich nochmal darauf anzusprechen,
um diese Verletzung zu lösen.
Damit du auch das Gefühl hast,
dass das anerkannt wird.
Also, dass ich auf dich zugegangen bin und habe gesagt,
Mensch, wenn das bei dir ein ungutes Gefühl gemacht hat,
dass ich ja gesagt habe,
ich kümmere mich um dich,
ich kümmere mich um den Umzug
und ich habe es ja definitiv weniger gemacht,
als ich es selber auch eingeplant hatte.
Also, das war mir selbst ja auch klar in mir drin.
Wenn das ein ungutes Gefühl gemacht hat bei dir
und du dich deshalb verletzt gefühlt hast,
möchte ich dafür die Verantwortung übernehmen
und dir sagen, dass es mir leid tut.
Und ich glaube,
das ist auch so ein wichtiger Schritt,
dass man das auch nicht nur für sich selber reflektiert,
sondern dem anderen auch nochmal ausspricht
und sagt,
ja, war ja anders gedacht.
Ja, und dann,
da ist ganz entscheidend,
warum ist das überhaupt wichtig,
das nochmal so zu tun?
Weil natürlich,
wenn bei mir das Gefühl ist,
ich lebe sowieso schon in einer To-Do-List
und es nervt mich,
dass ich so viele Sachen machen muss
und dann bei mir das Gefühl entsteht,
dass Ina ihr Wort nicht einhält.
Genau, auch wenn man rational das weiß, warum.
Das spielt gar keine Rolle.
Genau, das spielt keine Rolle.
Also, deswegen war ja auch klar,
dass ich das übernehme,
weil das ja nachvollziehbar ist.
Oder ich auch sehe,
dass das so gebraucht wird.
Geht es aber darum,
dass einfach dieses Gefühl rausgeht,
dass nicht die Brille entsteht auch,
dass du mir in dem Fall dann
noch weitere Aufgaben
auflädst,
die du eigentlich übernehmen wolltest
und dass dann bei mir nicht das Gefühl entsteht,
dass ich in einer To-Do-List lebe,
daran hast du Schuld.
Das Gefühl muss raus
oder darf nicht weiter entstehen
und dafür ist das dann ganz wichtig.
Und wenn so eine emotionale Verletzung
oder Konflikt nachhaltig gelöst wird,
ist es, dass dieses Gefühl rausgeht,
dann kann man nämlich auch, wie du sagtest,
ohne Vorwürfe,
ohne aufzurechnen,
sagen, dann lass uns jetzt mal neu gucken.
Weil das bringt ja auch keinen Sinn,
sich in der Vergangenheit dann,
wenn die emotionalen Verletzungen gelöst sind,
brauchen wir uns sachlich nicht mehr
in der Vergangenheit aufhalten.
Dann brauchen wir nicht mehr sagen,
ja, in der Vergangenheit hast du aber mehr gemacht,
ich mehr gemacht und das spielt dann alles keine Rolle mehr,
wer wie was mehr gemacht hat.
Wenn die emotionalen Verletzungen und Konflikte gelöst sind,
dann können wir,
schauen, was stört uns im Heute
oder was hat uns gestört
und wie können wir das in Zukunft so verändern,
dass das für uns beide gut ist
und für die Beziehung nicht mehr hinderlich,
sondern förderlich ist.
Weil sonst wäre der Effekt, glaube ich, auch entstanden,
hätten wir uns zusammengesetzt
und ich hätte zu dir gesagt vielleicht,
boah, das ist mir alles zu viel,
wir müssen eine neue Aufteilung machen,
jetzt, wo der Umzug vorbei ist,
wir müssen das und das ändern,
dass die Verletzung von dir ja noch da gewesen wäre
und du gar nicht
vielleicht offen reagiert hättest,
sondern in so einem Verlust,
in so einem Verteidigungsmodus geblieben wärst.
Genau, dass dieser Verteidigungsmodus eben aufhört
und dadurch auch die Konstruktivität
in die Zukunft entstehen kann,
weil ich nicht mehr dauernd
in die verletzte Vergangenheit springen muss
und es entsteht ein neuer Sinn
für wirkliche Gerechtigkeit.
Weil in dem Moment, wo für mich vorher
vielleicht Ausgleich von Geben und Nehmen
nicht hergestellt war und das bei mir immer noch verletzt ist,
werde ich in der Zukunft
eben dafür sorgen wollen,
dass du mehr Aufgaben übernimmst,
weil du ja noch was ausgleichen musst.
Du hast ja immer noch,
bei mir Schaden produziert, der zurück muss.
Und das ist auf sachlicher Ebene total blöd,
weil wir dann keine Einigung finden.
Deswegen müssen wir da erstmal das Fundament herstellen
und dann brauchen wir auf der sachlichen Ebene
auch nicht mehr, dass du das ausgleichst,
weil mein verletztes Gefühl ja weggegangen ist.
Und dann kann ich mit dir voll auf Ebene
Ausgleich von Geben und Nehmen schauen,
wie können wir das so ausgleichen,
dass das für uns beide stimmig ist,
ein gutes Gefühl macht und für die Beziehung förderlich ist.
Genau, weil man will ja eigentlich auch
durch diesen Alltagsstress,
das berichten uns ja viele Paare,
kommen sie ja auch weg von,
der Zufriedenheit.
Man hat das Gefühl, man ist nicht mehr ein Team.
Jeder ist nur noch gestresst
und wir haben kein Teamgefühl mehr.
Wir haben das Gefühl, jeder lebt in seiner Blase.
Jeder fühlt sich gestresst.
Also sagt einer, ich fühle mich auch gestresst von der Arbeit.
Ja, ich habe auch Stress.
Und dann fühlt es ja auch nicht zu mehr Zufriedenheit.
Cool, das sind die Lösungsansätze.
Lass uns nochmal vielleicht ganz kurz
auf so ein paar Hebel eingehen,
die wir für uns nutzen,
aber Paaren auch immer wieder
mitgeben, um ganz konkret
im Alltag
mehr Zufriedenheit zu erreichen
und Stress auch wirklich
in Zufriedenheit zu wandeln.
Das erste, was wir machen, ist die
Sonntagsplanung.
Sonntagsplanung.
Unser wichtigster Hebel.
Bei uns ist es der Sonntag.
Wir nennen es Sonntagsplanung.
Manche Paare mögen Planung nicht.
Die sagen lieber Sonntagsidee oder planen an einem anderen Tag.
Das spielt keine Rolle.
Entscheidend ist für uns, wir nehmen uns einen Tag,
die Woche, wo wir uns mal
20 bis 30 Minuten hinsetzen.
Manchmal ist es auch kürzer, je nachdem, was anliegt.
Und einige Punkte
für die kommende Woche klären.
Bei uns ist das zum Beispiel
einmal den Überblick zu schaffen,
wer hat wann Coachings
oder andere Termine.
Ist man beim Essen dabei
oder nicht?
Wann möchte wer Sport machen?
Und so weiter und so weiter.
Also alles so rund um die Wochenplanung,
terminliches, wo packt man was hin?
Das ist das,
was sorgt dafür,
dass wir nicht so viele Überraschungen haben
und dass wir in vielen Dingen
gut organisiert sind.
Ja, dass wir auch Zuständigkeit dadurch klären.
Also dass wir auch klären,
wie es mit den Betreuungszeiten von unserem Kind aussieht,
wer wann von der Kita abholt und so weiter.
Dass sozusagen derjenige
dann einmal ja auch gehört hat und gesagt hat,
jo, das ist mein Tag, das übernehme ich.
Und nicht der andere denkt,
ja war doch klar das.
Ganz wichtig ist für uns, dass wir das Essen vorplanen.
Ja.
Dass wir eben dadurch,
systematischer einkaufen können
und nicht jeden Tag Kleinigkeiten kaufen müssen,
sondern zweimal die Woche,
weil wir recht frisch kochen,
dann aber trotzdem ausreicht,
um die Woche zu gestalten.
Das ist für uns ganz wichtig.
Und natürlich auch zu schauen,
wann ist wer anderweitig unterwegs.
Also zum Beispiel morgen
habe ich dann bis spät in den Abend Coachings.
Das heißt, ich nehme am gemeinsamen Abendessen nicht teil,
brauche ja aber trotzdem für meinen Energiehaushalt
abends was zu essen.
Das heißt,
wenn entweder sorge ich dafür,
dass ich morgen früh mir auf dem Weg noch etwas kaufe
für abends oder ich bestelle mir etwas,
was dann eben genau zwischen den Coachings geliefert wird.
Das mache ich aber morgen schon,
damit das wirklich klappt.
Weil ansonsten dauert das eine Coaching ein bisschen länger.
Dann reicht die Zeit nicht mehr,
um sich was zu holen oder was zu bestellen.
Und schon sitze ich da, ohne was gegessen zu haben.
Und im zweiten Coaching geht meine Energie voll runter.
Und dann mit dieser runtergefahrenen Energie
komme ich nach Hause.
Und was macht das natürlich?
Meine Zündschnur kürzer, meine Energiegeräte,
die geht raus.
Ich bin vielleicht schneller angespannt.
Und das ist alles was, was man eben nicht braucht.
Was ich auch mal ganz schön finde bei dieser Essensplanung,
also viele sagen ja auch,
oh, das ist mir zu genau oder so.
Man kann ja auch immer so in den Tagen sonst noch tauschen,
wenn man jetzt für drei, vier Tage einkauft und sagt,
ich habe ja dann schon alles da.
Ich kann mir dann ja sozusagen,
ich brauche bloß dann nicht mehr los.
Ich finde, es gibt einem gerade mit Kindern
aber auch die Möglichkeit, die Kinder mehr einzubeziehen.
Zu sagen, was würdest du dir mal wieder wünschen?
Und ich nehme dich wahr.
Ich gehe dafür einkaufen.
Aber auch, sich das besonders gemütlich zu machen.
Also so wie morgen dann.
Also wenn ich weiß, du bist nicht da,
dann bekommen wir dann,
also kleiner Sohn und ich,
dann ja noch abends Besuch von meiner Schwester.
Und dann können wir noch was gemütlich zusammen essen.
Also man macht sich das dann auch ein bisschen netter,
indem man ja einfach nicht immer jeden Tag neu überlegen muss.
Und es stärkt das Wir-Gefühl.
Man entscheidet die Dinge gemeinsam
und überlegt sich die Dinge auch gemeinsam.
Auch wenn vielleicht die Aufmerksamkeit
und die Aufgabenausführung näher bei dem einen oder anderen liegt.
So ist es nicht so, dass ich nach Hause komme
und frage, was gibt es denn heute zu essen?
Und du sagst dann, ja, es gibt XY.
Und ich sage, oh, da habe ich heute gar keinen Bock drauf.
Warum kochst du das denn?
Du weißt doch, dass ich das nicht so gern mag.
Also diese ganzen Punkte fallen halt alle weg,
weil wir gemeinsam entscheiden,
was wir die Woche über gerne essen wollen.
Ein weiterer Punkt, den wir vielen Paaren mit an die Hand geben,
ist die Wochenreflexion.
Dass man sich einmal die Woche,
viele nutzen das für so einen Samstagabend,
am Samstag machen einen Spaziergang zusammen.
Geben vielleicht die Kinder zu den Großeltern und nehmen sich ein, zwei Stunden Zeit, um dann die Woche zu reflektieren.
Das ist aus unserer Sicht eher in der Anfangsphase so ein Trainings- und Sicherheitsaspekt, dass man eben dann nochmal schaut, gab es in der Woche Konflikte, gab es in der Woche ungute Gefühle, die ungelöst geblieben sind, die man vielleicht aus irgendwelchen Gründen noch nicht aussprechen konnte.
Denn wenn man in diesen Rhythmus hineinfindet, Konflikte und Dinge, die bei einem irgendein ungutes, unstimmiges Gefühl erzeugen, immer auszusprechen, das funktioniert nicht von heute auf morgen.
Das will gelernt werden, es gibt Situationen, das ist unpassend, es gibt andere Situationen, wo man nochmal stärker sich selbst reflektieren muss, ob das wirklich ein ungutes Gefühl gemacht hat oder nicht.
Und dafür ist dann diese Wochenreflektion da, um sicherzustellen, dass man nach einer Woche wieder einen Abschnitt geschafft hat, wo man alles gelöst hat und eben seinen Rucksack. oder seine Konfliktspirale nicht weiter aufbaut oder seinen Rucksack eben nicht weiter füllt.
Und das nutzen viele sehr gerne und ist ein ganz wichtiger Sicherheitsanker, um eben aufzuhören, Dinge anzustauen und in sich hineinzufressen.
Genau, man kommt auch, finde ich, einfach wieder ins Gespräch. Das ist ja auch so wichtig, dass man im Gespräch bleibt.
Und gerade wenn beide im Alltag Stress sind und vielleicht auch das Gefühl haben, sie leben aneinander vorbei, ist es umso wichtiger, einmal so einen Moment zu haben, sich zu connecten, also einmal so eine Verbundenheit zu spüren und zu sagen,
jetzt wir beide als Paar nehmen uns mal die Auszeit und besprechen mal, was jedem belastet, was durch den Kopf geht, was einfach so im Alltag passiert ist auch.
Und im besten Fall hat man dann nach 20, 30 Minuten vielleicht die Konflikte oder die Dinge abgehakt, sagt, Mensch, war eine ganz gute Woche, gut, dass wir das noch gelöst haben.
Jetzt können wir ja noch die nächste Stunde für positive Dinge nutzen, gehen schön spazieren, schauen uns die Landschaft an, unterhalten uns, essen nochmal ein Eis.
Und genießen einfach nochmal die Zeit und haben einfach ein bisschen Paarzeit auch dran.
Genau, für Aufgaben, die einen stressen, da entwickeln wir gerne Routinen und schauen, welche Routine können wir einführen, um das Ganze so ein bisschen zu systematisieren, damit eben nicht diese Unzufriedenheit entsteht, weil Aufgaben vergessen werden oder weil sich etwas anstaut.
Also bei uns ist das der Müll zum Beispiel, was schnell Frust verursachen kann.
Ich bin zuständig.
Ich bin zuständig für den Müll, bring den an zwei Tagen die Woche eigentlich raus und wenn ich das eben nicht mache, dann weiß ich, dass das bei Ina ungute Gefühle macht, weil sie dann halt vielleicht am Abend kocht und dann, ja, wenn der Müll voll ist und du musst stopfen ohne Ende, kriegst du nicht mehr zu, kann ich alles nachvollziehen, dass das total blöd ist.
Dann gerade im Sommer, das riecht unangenehm, die Fliegen kommen, kann ich alles verstehen und ich brauche dann halt für mich eine feste Routine.
Ich weiß, okay, an zwei Tagen ist das halt dran, dann kann ich das erfüllen, dann ist das einfacher als dieses Gucken.
Also ich würde jetzt nicht jeden Morgen da mal reingucken und sagen, oh, ist jetzt doch zu voll, ich bring den mal weg, sondern ich brauche halt eine feste Routine und dann wird das halt erledigt.
Das hilft mir, da besser mit den Aufgaben umzugehen.
Und gerade mit Kindern finde ich eine Routine einfach auch sehr entlastend, weil man ja auch dann von seinen Routinen, je nachdem wie alt das Kind ist.
Auch mal Sachen abgeben kann, also sagen kann, okay, weißt ja, unsere Routine ist so und so, heute ist das und das dran, lass uns das zusammen machen, ist schneller fertig oder kannst du mithelfen, den Tisch abräumen oder was auch immer.
Also ich finde, Routinen geben auch einen gewissen Rahmen und je nach Kind natürlich und je nach Altersstufe kann es auch wirklich helfen.
Also gerade so Abendroutinen können auch den Alltagsstress einfach verringern, weil man selber ja auch dann runterfährt, also weil man selber auch weiß, okay,
jetzt kommt der nächste Schritt, jetzt machen wir das, jetzt machen wir das Bett fertig, dann kommt das.
Also es ist alles auch so ein bisschen, finde ich, man fährt dann ja auch ein bisschen selber runter und der Stress geht weg.
Dann gibt es natürlich auch noch viele Dinge, die man rund um die positiveren Aspekte formen kann.
Das sind ja eher so Aufgaben und organisatorisches oder Konfliktreflexion und so weiter.
Jetzt wollen wir im Leben ja auch irgendwie Dinge.
Machen, die uns gut tun, wie Sport und viele andere Dinge.
Und auch da gilt es natürlich zu schauen, wie bauen wir in unserer Woche Sport mit ein.
Das planen wir halt eben auch bei der Sonntagsplanung mit.
Wo kommt Sport hin?
Wir schauen, haben wir am nächsten Wochenende zum Beispiel etwas Schönes vor?
Wenn nicht, was könnten wir Schönes machen?
Mit wem haben wir vielleicht längere Zeit nicht mehr uns getroffen und wollen ganz gerne den mal wieder sehen.
Mit wem wollen wir grillen?
Was auch immer.
Um dann halt auch die. Die ganzen schönen Aspekte mit einzubringen.
Denn im Alltagsstress oder allgemein im schnell laufenden Alltag,
selbst wenn er positiv ist, rennt ja gefühlt die Zeit manchmal.
Gerade wenn man Dinge macht, die einem gefallen, dann macht es einfach Sinn auch das zu planen.
Und da hilft es natürlich auch sehr, wenn man gemeinsame Ziele und Visionen entwickelt.
Dass wir zum Beispiel sagen, welche Reisen wollen wir gerne mal philosophieren?
Größere Ziele und andere Dinge.
Was ist so das nächste?
Was uns vorantreibt?
Wo wir gerne hinwollen?
Wo wir Spaß dran haben?
Aber natürlich auch wieder im Alltag.
Die kleinen Dinge.
Und dafür haben wir etwas, was wir immer Tut-mir-Gut-Liste nennen.
Oder kann man auch eine Tut-uns-Gut-Liste draus machen.
Also Kleinigkeiten, wo man so drei bis fünf am Tag schafft, die einem gut tun.
Wo man wirklich am Abend reflektieren kann und sagt, das macht mir Spaß.
Das ist was Schönes gewesen.
Wo wir auch dazu neigen, wenn wir zu viel Alltagsstress. Dinge umzubauen.
Also Dinge, die uns eigentlich gut tun, nur noch so nebenbei zu erledigen.
So das typische Beispiel, was ich immer bringe, ist der Coffee-to-go.
Der früher mal ein gemütlicher Kaffee am Morgen mit einer Zeitung war,
wo man rausgeguckt hat und sich entspannt hat und den Tag hat starten lassen,
den man jetzt in der U-Bahn oder im Auto halt als Coffee-to-go sich reindrückt,
um mal ein Koffein zu tanken.
Das ist eben nicht das Gleiche.
Und da haben wir in unserem kostenlosen Video-Kanal,
Video-Kurs, der auch in den Shownotes verlinkt ist,
haben wir ein Video dazu gemacht, wie man so eine Tut-mir-gut-Liste aufbaut
und wie ihr damit arbeiten könnt und dadurch zu mehr Zufriedenheit kommt.
Ebenso wie man sich gegenseitig Feedback gibt, ohne in Streit zu geraten,
wie man sich richtig entschuldigt, also Verantwortung für Konflikte übernimmt,
weil das ja auch ein ganz wichtiger Part ist, um da hinzukommen.
Wir schauen in diesem Kurs, wie man Entscheidungen besser trifft
und wir schauen uns noch die fünf Sprachen der Liebe an,
die ja auch. für viele Missverständnisse sorgen,
wenn man eben diese fünf Sprachen der Liebe nicht kennt.
Genau, und diese Tut-mir-gut-Liste finde ich im Alltagsstress auch immer. Also man weiß ja im besten Fall gegenseitig nachher,
was dem anderen gut tut.
Ne, indem man mal so eine Liste aufgestellt hat für sich,
der andere auch, vielleicht auch als Paar,
dass man dann sozusagen auch mal bei dem anderen einspringen kann
und dem mal was Gutes tun kann, ne?
Das sind unsere Tipps.
Zu einem zufriedeneren Alltag,
ja, also einmal so ein paar grundsätzliche Sachen,
dann haben wir jetzt einige ganz praktische Dinge genutzt.
Wir hoffen sehr, dass euch das hilft,
euren Alltag mit mehr Zufriedenheit zu gestalten
und solltet ihr merken, dass das eben bei euch nicht funktioniert,
weil vielleicht doch zu viele Konflikte,
zu viele emotionale Verletzungen vorliegen
oder ihr ganz fundiert lernen wollt,
wie ihr diese Dinge löst,
so wie es viele Klienten bei uns machen,
dass sie sich. die Zeit bei uns quasi einbuchen,
um zu sagen, wir wollen das Fundament gemeinsam herstellen
und dann merken, wie auf einmal Dinge sich regeln und lösen lassen,
wo man früher gar nicht miteinander drüber sprechen konnte,
dann meldet euch gerne bei uns.
Wir stehen euch mit unseren Coachings sehr gerne zur Verfügung.
Ansonsten hören wir uns in der nächsten Hauptgast-Folge wieder.
Bis zum nächsten Mal.
Ciao.
Ciao.
Ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Alltagsstress entsteht durch wiederholende, ungleich verteilt aufgetretene Herausforderungen wie Haushaltsaufgaben, Finanzen und Zeitmangel.
Dieser Stress führt zu Unzufriedenheit, emotionalen Verletzungen und Streit, besonders wenn Partnerinnen und Partner nicht aufeinander eingehen.
Ein zentraler Ansatz ist die Sonntagsplanung, um Aufgaben, Termine und Verpflichtungen gemeinsam zu klären und die Wochenplanung zu stabilisieren.
Die Einhaltung von Routinen, wie z. B. Müllabfuhr oder Abendroutinen, reduziert Frust und macht den Alltag vorhersehbar und entlastend.
Regelmäßige Wochenreflexionen helfen, Konflikte zu lösen, Gefühle zu verarbeiten und den Zusammenhalt des Partnerschaftsgefühls zu stärken.
Die Einführung einer „Tut-mir-gut-Liste“ fördert kleine, tägliche Freuden und unterstützt das Gefühl von Wohlbefinden.
Offenheit und Ehrlichkeit bei der Ausdrucksform von Verletzungen und Verantwortungnahme sind entscheidend, um tiefe Konflikte zu heilen.
Ein ausgewogener Austausch von Geben und Nehmen im Alltag führt zu einem stabilen, glücklicheren und weniger stressigen Zusammenleben.
Summary:
Alltagsstress entsteht durch wiederholende Herausforderungen wie Haushaltsaufgaben, Finanzen oder Zeitmangel, die zu Unzufriedenheit und Streit führen. Paare, die sich in einer stressreichen Phase befinden – etwa nach Umzug oder Kinderschulbeginn – erleben oft ein Gefühl der Überlastung und Verletzungen. Der Schlüssel liegt in strukturierten Ruhephasen wie der Sonntagsplanung, bei der gemeinsam Wochenpläne für Termine, Essen und Aufgaben erstellt werden.
Durch klare Zuständigkeiten und regelmäßige Wochenreflexionen können Konflikte verarbeitet und emotionale Verletzungen abgebaut werden. Zusätzlich fördern Routinen, wie Müllabfuhr oder Abendroutinen, eine Entlastung und Struktur. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die „Tut-mir-gut-Liste“, bei der kleine, tägliche Freuden dokumentiert werden, um das Wohlbefinden zu stärken.
Offenheit in der Kommunikation und die Verantwortung für eigene Verhaltensmuster ermöglichen eine tiefe Beziehungsausrichtung. Durch diese Maßnahmen kann der Alltagsstress in Zufriedenheit und Wohlgefühl umgewandelt werden, wodurch ein stärkeres Teamgefühl und eine nachhaltige Verbundenheit entsteht.
FAQs
Alltagsstress entsteht durch wiederkehrende Situationen wie ungleiche Aufgabenverteilung, finanzielle Unsicherheiten oder Zeitmangel. Diese Belastungen führen zu Anspannung und Unzufriedenheit, besonders wenn sie dauerhaft und ungelöst sind.
Durch gemeinsame Planung, wie z.B. eine Sonntagsplanung, und durch die regelmäßige Reflexion der Woche, kann man Aufgaben klären, Konflikte lösen und das Gefühl der Zusammengehörigkeit stärken.
Eine gemeinsame Essensplanung verhindert, dass sich Verantwortlichkeiten unklar verteilen und verbessert die Organisationsfähigkeit. Dadurch entsteht mehr Sicherheit, weniger Stress und stärkeres Teamgefühl.
Die Wochenreflexion ermöglicht es, ungelöste Gefühle und Konflikte auszusprechen. So wird der Stress nicht im Inneren aufgefangen, sondern bewusst verarbeitet und das Vertrauen im Paar gestärkt.
Eine klare Verteilung verhindert, dass Partner sich überlastet fühlen und emotional verletzt werden. Dies führt zu mehr Gerechtigkeit, weniger Streit und einem höheren Maß an Zusammenhalt.
Offene Gespräche über Verletzungen zeigen Respekt und Verantwortung. Sie bauen Vertrauen auf und verhindern, dass negative Gefühle im Hintergrund wachsen und Konflikte weiter ausbreiten.
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