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Timo Schultz

62m 46s

Timo Schultz

In diesem Podcast der DFB-Akademie spricht Timo Schultz, Co-Trainer des FC St. Pauli, über die Trainerkompetenz Teamfähigkeit. Er erklärt, dass ein guter Trainer nicht nur durch Siege, sondern durch Authentizität und das tägliche Vorleben von Werten überzeugt. Teamfähigkeit bedeutet für ihn, eine Gruppe zu einer Einheit zu formen, in der jeder seine Rolle kennt und seine Stärken einbringt – ob als erfahrener Spieler oder junger Neuzugang. Die Rollenverteilung ergibt sich oft von selbst, doch der Trainer muss sie erkennen, fördern und fordern. Besonders betont Schultz die enge Zusammenarbeit zwischen Trainer und Sportdirektor: Nur wenn beide mit einer Stimme sprechen, kann ein Verein nachhaltig Erfolg haben, wie das Beispiel Freiburg zeigt. Bei der Kaderplanung achten sie auf eine gemeinsame Spielphilosophie, klare Positionsprofile und die Entwicklungsbereitschaft der Spieler. Zudem müssen Spieler zu den Vereinswerten passen, was beim FC St. Pauli besonders wichtig ist. Schultz reflektiert auch seine eigene Entwicklung vom Spieler zum Co-Trainer, die durch die Förderung eines Mentors geprägt war. Er betont, dass sein Fokus auf dem Hier und Jetzt liegt – auf den nächsten Spielen – während langfristige Planung in die Verantwortung des Sportdirektors fällt. Für ihn ist Teamfähigkeit die Grundlage, um Vertrauen zu schaffen und gemeinsam Erfolge zu erzielen.

Transcription

11492 Words, 69649 Characters

German
Ich glaube, die Zeit der Hütchenaufsteller, was Kodreiner betrifft, ist vorbei. Das ist es einfach nicht mehr. Ich brauche Kodreiner, die innerhalb der Liefern, die für was stehen, die der Expertise haben, der Mannschaft geben, aber auch mir. Ich will noch lernen, also lernen hat auch für mich keine Zielinie. Trainer Kompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Die Folge mit Team Uschult zur Kompetenz-Teamfähigkeit wurde am 27. November 2022 in Hamburg aufgenommen. Moin aus Hamburg und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, in dem wir über Trainer Kompetenzen sprechen. Anseln, Küchel und ich sind heute in Millantohr-Stadion und ich gebe zu, ich werde am Anfang schon ein bisschen sentimental, denn als ich mich hier beim Reinkommen so im Stadion umgeschaut habe, hatte ich schon einige Erinnerungen im Kopf stehen auf der Städtribüne, eventuell mit Astrein der Hand, die Gesänge der Heimandschaft im Oar, vielleicht manchmal auch auf den Lippen, in der Saison, als der FC Sam Pauli dann in die zweite Liga aufgestiegen ist und das müsste so Ende 2, 6, 7 gewesen sein. Und auf dem Feld stand lief, grädschte unser heutiger Gast, Team Uschultz. Und das du immer noch über einen Kiezclub bist, jetzt war nicht mehr auf, sondern neben dem Feld, das zeigt wahrscheinlich schon mal grundsätzlich die Kompetenz über die Worte sprechen, Teamfähigkeit. Timo, erst mal vielen Dank für deine Zeit und deine Bereitschaft, mit uns heute über das Thema zu sprechen. Und anseln, Teamfähigkeit ist ja auch eine Kompetenz. Die ganz speziell wir beide aufbringen müssen, um hier in unserem Podcast miteinander auszukommen. Das haut gut hin mit uns beiden und ich muss schon sagen, man muss heute mal diese Konstellation hier beschreiben, unseren zuhören. Team Usitzt uns gegenüber wir dürfen, aber in Stadion schauen. Und er hat den Blick auf die Bar, da ist jetzt nicht sonderlich spannend, deswegen auch vielen Dank der Affe heute. Timo, wir sprechen in unserer Serie ja über ganz viele verschiedene Trainerkompetenzen. Was zeichnet denn für dich, allgemein gesehen, einen guten Trainer aus? Gibt so Attribute, würde du sagen, sehr, das muss ein guter Trainer mitbringen? Ja, morgen erst mal auf meiner Seite, vor mir, dass ich dabei sein darf. Vielen Dank auch für die nette Einleitung, Stand, Lief und Grätschte. Das hört man natürlich sehr gerne. Ich habe auch Fußball gespielt oder ist zumindest versucht, aber, nee, war eine schöne Zeit damals, um den Bogen zu deiner Frage zu schlagen. Klar, gute Trainer zeichnet vor allem aus, wenn sie Spiele gewinnen, glaube ich, das ist einfach so. Aber der Weg dahin ist, glaube ich, das entscheiden und wie schaffe ich es, eine Mannschaft zu formen, eine Mannschaft in die richtige Richtung zu drücken. Denke mal da gehört, auf der einen Seite viel Fachkompetenzen, natürlich dazu. Ich glaube, ohne die ist man am Ende aufgeschmissen, auf der anderen Seite aber auch irgendwo, dass man authentisch ist, dass man einfach das, was man, was man selber vorlebt, dass, was man vielleicht auch selber ist, was man selber sein möchte, was man selber sein kann, dass man das auch sein Jungs mitgeben kann. Und das zu vermitteln und das täglich vorzuleben, ist, glaube ich, die größte Aufgabe eines Trainers. Okay, ich sage mal, vielleicht habe ich bei deiner Beschreibung Zauberte noch vergessen, aber das könnte vielleicht auch zu weit führen. Mir beumlaubwürdig direkt. Gebach uns auch authentisch, oder? Ich bin gespannt, wie jetzt den Bogen zum Thema Anseln. Da musst du einspringen. Lasst uns doch zu Beginn direkt mal konkret werden und herausfülltern, worüber wir heute sprechen. Was ist denn Teamfähigkeit und wie wurde das in deiner Studie bewertet? Also, du hättest auch den Bogen mit Zaubern zu mir spannend können. Also, Schade, dass du es nicht gemacht hast, die Schaust nicht genutzt hast. Nee, Teamfähigkeit, ja, natürlich eine extrem bedeutende Kompetenz, das ist klar. Ich möchte gerne heute, wir wollen ja das Ganze immer auch ein bisschen theoretisch reinwärten, auch noch für unsere Zuhörer auch mal leutern. Teamfähigkeit ist eine der sozial kommunikativen Kompetenzen, also eine von mehreren. Wir werden ja auch im Laufe des Podcasts noch über vier weitere sprechen, wenn wir die fünf bedeutendsten herausgenommen und heute steht Teamfähigkeit, keine Vordergrund und Teamfähigkeit ist die Fähigkeit, ja, in und um Teams zu arbeiten als Trainer. Also es geht auf der einen Seite darum natürlich als Trainer und wir wissen ja, heute zu Tag in Klösseren Stafs auch unterwegs, in diesem Team sich zurechtfinden zu können, auch überhaupt mit den Stafmitglieder noch arbeiten zu können. Aber dann geht es natürlich auch vor allen Dingen darum, dass soll ja auch heute unter anderem Thema sein, auch Teams zu formen, ja, so eine Mannschaft zu einem Team zu machen, ja, eine Gruppe zu einem Team zu machen, zu einer Einheit zu machen. Darum geht es natürlich bei der Teamfähigkeit. Team, du kannst du das unterschreiben, was kommt dir als erstes in den Kopf, wenn du Teamfähigkeit hast? Ja, ich glaube, eine Mannschaft, ein Team zeichnet sich allgemein dadurch aus, dass sie eben zusammenhalten. Also, dass es irgendwo natürlich vielleicht irgendwo ein Hirarchie gibt, die auch so ein Team zusammenhalten kann, aber dass jeder, egal ob er Spieler ist oder im Staf, seine Rolle kennt und seine Stärken mit in die Gruppe einbringt. Und da bin ich als Trainer natürlich ganz besonders gefragt, jedem irgendwo seine Rolle zuzuweisen und auch in seiner Rolle zu bestärken und irgendwo eine Atmosphäre des Vertrauens auch zu geben. Das einfach jeder weiß, dass er die Sicherheit hat, das, was er der Gruppe geben kann, auch einbringt zu dürfen. Und das habe auch genau weiß, bis wohin seine Kompetenzen gehen und wo sie aufhen. Wie filtest du für dich heraus, welche Rolle jeder hat, also wie entdeckst du das vielleicht auch? Ja, vieles ergibt sich von alleine. Wenn man so eine Gruppe beobachtet, dann können viele Spieler sich auch schon selber einschätzen, wo sie hingehören und suchen sich dann auch ihre Nischen, in denen sie gut sind. Das ist dann unabhängig davon, ob sie alt oder jung sind oder ob sie irgendwie schon länger im Verein sind oder gerade erst neu dazugekommen sind. Das sind natürlich klar, dass ein Spieler, der inwiegend ein paar Hundert Spiele auf dem Buckel hat schon vielleicht in der ersten und der zweiten Nigger. Anders in der Verantwortung steht gerade am Spieltag als ein 18-Jähriger, der gerade erst außer Jugend hochgezogen wurde. Trotzdem erwarte ich dann eben auch von einem jüngeren Spieler, der extrem gute Standards schlägt, also in solchen Situationen auf dem Platz, auch die Verantwortung übernimmt. Und das sind so die plakativsten Beichspiele glaube ich, und das geht dann weiter eben auch in Scenarien neben dem Platz, wo einfach jeder sich einbringen muss. In der Art und Weise, wie er ist, in den ganzen Stärken und Schwächen, die ihn vielleicht auch auszeichnen, da einfach der Gruppe was gibt es. Und jede Mannschaft braucht auch einen Spaßvogel, jede Mannschaft braucht auch einen Kassenbad und irgendwo findet jeder etwas zu ihm passt und dann nichts an mir als Trainer, das dann eben auch dementsprechend zu unterstützen. Und jeden in seiner Rolle zu akzeptieren, wie er ist, zu fördern, aber eben mehr auch zu fordern. Du bist ja jetzt schon im Moment hier und betreust die Mannschaft mit. Wie bewertest du auch genau dieses Drumherum, was du gerade es geziert hast? Also was bringt ein Spieler mit, was brauchen wir vielleicht, in der Gruppe, um uns insgesamt zu verstärken? Ja, das ist natürlich schon mal abhängig davon, was habe ich bereits da und wie tickt meine Mannschaft und wofür will ich, dass meine Mannschaft steht und wofür wollen wir als Verein stehen? Und ich glaube, dass es hier beim FC ist, ein Pauli relativ einfach, wir wollen immer eine Mannschaft haben, die nach vorne spielt, die mutig ist, die inzuschauen was bietet, die auch ein Stück weit über eine physischen Aggressivität kommt, über einen Mut, Fußball zu spielen. Und das sind alles so Eigenschaften, glaube ich, die in Spieler auszeichnen sollte beim FCs ein Pauli. Darüber hinaus haben wir uns natürlich auch ein bisschen auf die Farne geschrieben, dass wir Spieler entwickeln wollen, besser machen wollen, dass wir auch ein Stück weit sprungenbrett sein können für Spieler. Wir wollen jetzt nicht irgendwo ein Risiker durchlauf erhitzer werden, wo ein Spieler besser wird und er auch sofort wieder weg ist. Wir wollen natürlich auch als Mannschaft selber Schritte gehen und sportlich verbessern perspektivisch. Auf der anderen Seite dafür ist, glaube ich, auch Daniel Kovic-Kirin, gutes Beispiel. Wenn dann die Entwicklung Schritte des einzelnen Spielers einfach schneller sind als die der Mannschaft, dann wissen wir auch, wie das Geschäft funktioniert. Und dann wird man dann natürlich natürlich irgendwie andere Lösungen finden müssen, auch wenn die für mich als Trainer, in dem Moment sportlich dann nicht so schön sind. Weiß ich das, ich bin ja beim FCs ein Pauli, nicht bei Bayern München. Wenn wir Geld verlinen können mit Transferen lösen, dann müssen wir die mitnehmen. Sprechen kann über Transfers. Dann gibt es natürlich den Spieler, den man am Ende des Tages bepflichten will. Aber es gibt natürlich auch die Beziehungen zwischen Trainer und Sportdirektor. Mir persönlich haben ganz viele Sportdirektorinnen gesagt, aus Ihrer Sicht ist die Sportdirektorin Trainerbeziehung mit einer der wichtigsten, wenn ich sogar die wichtigste Beziehung um irgendwo nachhaltig dann einen Vereinige richtigen Bahn zu lenken. Würdest du das bestätigen? Ja, ich glaube es gibt einfach genug Beispiele dafür, dass wenn auf den beiden Posten Einigkeit und Kontinuität beherrscht, dass dann auf lange Sicht gesehen, eigentlich sich immer der Erfolg einstellt. Also relativ zur Qualität des Gesamtes Vereins und alles. Aber ich habe noch eine ganz guten Spruch gelesen, alle wollen immer so sein wie Freibüch, aber die wenigsten verhalten sich so. Und ich glaube, das trifft es ganz gut. Also da sind sowohl Sportdirektor, also die gesamte sportliche Führung als auch Trainer, sind einfach unantausbar. Und das wissen eben auch die Spieler. Und das ist natürlich für sowohl für ein Trainer als auch für einen sportlichen Leiter, aber dann Sportvorstand, Sportdirektor oder Kaderplaner oder was auch immer ist. Ist das natürlich ein wahnsinniges Pfund, mit dem man wuhren kann? Weil einfach jeder Bescheid weiß, dass die Leute sind, die mit einer Stimme entscheiden und da wird auch nicht dran gerüttelt. Ich würde gerne nochmal bleiben bei dem Thema auch transferes, Trainer-Sportdirektor, wenn wir gerade schon dabei sind. Nimm uns da doch gerne mal mit, wie schaut ihr euch der Prozess aus? Trainer-Sportdirektor, wenn er dann zusammen sitzt und auch über die Philosophie von sagen Paulie spricht und über einzelne Spieler diskutiert. Wie viel, ja, Mitsprache, Rechten, Anführstrichen hast du, das ist ja ein klassisches Thema. Darf ein Trainer am Ende des Tages den Kader miterstellen? Oder ist er am Ende des Tages nicht so wichtig? Ich denke, da gibt es unterschiedliche Ansichten. Ich glaube, Schritt 1, den wir gegangen sind, seitdem ich das übernommen habe hier und seitdem Andreas als Trainer installiert hat, ist, dass wir uns auf eine gemeinsame Spielfilosophie eininkommen. Überhaupt erst mal, die einzelnen Positionsprofile klarer zu ziehen. Für was wollen wir überhaupt stehen? Übernimmt ja letztendlich meistens eine Gruppe, als ich das hier vor zweieinhalb Jahren übernommen habe, über 40 Spieler im Kader, die sehr heterogen ist und wo man dann erst mal gucken muss, was passt überhaupt zu der Mannschaft. Also passt meine Herangehensweise überhaupt, oder muss ich das anpassen. Welches System gibt den Jungs am meisten Sicherheit? Wo können sich die Spieler am besten entfalten? Und das ist natürlich ein Prozess. Und sobald man da Klarheit hat, weiß man auch besser, welcher Spieler passt, vielleicht von seinem Typen her zu uns, aber auch Fußballerisch auf dem Platz. Und dann kann man natürlich auch gerade bei Neuzugängen noch genauer hinkucken, bringt der für diese Position die Attribute mit. Ja oder nein, ist er noch entwicklungsfähig? Ja oder nein. Wollen wir auf der Position überhaupt einen entwicklungsfähigen Spieler haben? Wenn jetzt einfach mal bei Spiegelburgstelle, wo wir wissen, der funktioniert sofort. Und das brauchen wir auch. Und dann geht es natürlich weiter in die Kaderplanung, im Sinne von Spieler's Gouting, Spieler Vorschlägen, auch für, glaube ich, jeder Verein auf dem gewissen Niveau, dann auch Separate Abteilung für hat. Und danach wird dann diskutiert, ich glaube, so wie das in jedem Verein ist. Und wenn dann irgendwo Einigkeit herstand, wird versucht, dass der Spieler verpflichtet wird. Und selbst wenn sich Sportdirektor und Trainer einig sind, dann hängen da ja trotzdem immer noch ganz viele andere Personen dran. Der Spieler selbst, ein Berater und teilweise auch Berater Agenturen. Und da gibt es ja die wahnen winzigsten Konstellationen. Es ist immer nicht alles so einfach, wie früher vielleicht irgendwie am Computer, wo man sagen kann, wo man auch bundesliga Manager Prof. gespielt hat. Und wie geklickt hat das das mein Angebot und dann sagt der Spieler ja oder nein. Das sagt man so, wenn der Spieler dann hinkommt und ihr zeigt ihm der Stadion, die hat man's fehlig. Ja, dann kommt er auch. Dann kommt er. Ja, gut, das mitilt. Ja, müssen wir nicht drum herumreden. Also auf dem Niveau, auf dem wir uns bewegen, glaube ich, in der Nische, in der wir uns wohlfühlen, sind wir schon sehr, sehr gut aufgestellt. Also ihr beiden genießt dem Blick her, auch gerade ins Stadion rein. Nicht selten, dass wir in der gleichen Lose sitzen, wenn wir Spieler verpflichten wollen und Gespräche führen. Von daher, ich glaube jeder, der schon mal hier war, kommt auch gerne wieder. Jeder geste Spieler verlässt mit Leuten in Augen unser Stadion. Auch wenn sie verloren haben. Und wenn man die Möglichkeit hat, zu St Pauli zu gehen, dann nimmt man das auch wahr. Welcher Art von Spieler-Typ passt zum FC St Pauli? Jetzt mal weg vom sportlichen noch mal, sondern der Club steht ja auch für einiges, auch abseits des Platzes. Wie schaut ihr da drauf? Und wie er kristallisiert es für sich, für euch heraus? Okay, der Spieler passt vielleicht auch nicht zu uns. Ja, also für mich jetzt aus reinsportlicher Sicht ist es erst mal wichtig, dass ich erkenne, dass der Spieler sich noch entwickeln will. Also, man sagt, das ist ein neuer Deutsch Coach-Shubble. Also, dass er einfach noch Bock hat, was zu machen. Vielleicht auch neue Sachen zu erleben, vielleicht auch auf einer Position, nochmal neu anzugreifen, die er bis dahin nicht gespielt hat. An Themen zu arbeiten, die er vielleicht bis dahin nicht so gerne angegangen ist. Also, viele Spieler machen gerne, haben Training noch Torschuss oder Flankenkopf, weil Spaß macht. Aber auch an Themen zu arbeiten, die vielleicht nicht so spaßig sind, die vielleicht auch einen Aufwand bedeuten, auch über einen längeren Zeitraum, um sich da noch mal auf ein anderes Niveau zu bringen. Also, das sind so Sachen, die mir extrem wichtig sind. Ich glaube, alles außer Fußballerische, wir als Verein stehen für gewisse Werte, mehr als viele andere Vereine. Ich denke, dass viele Spieler sich auch im Vorfeld damit schon auseinandersetzen und wissen, worauf sie sich einlassen. Natürlich scannen wir auch die Spieler, das ist heute zu Tage, ja, relativ einfach dank. Die Wäser-Soziale, Plattform, aber eben auch dank eines Netzwerkes, indem man sich befindet hier im Fußball. Und das kommt nur ganz, ganz selten vor, dass wir aufgrund solchen Faktoren vielleicht eher sagen, die davon dem Verabstand. Der Verein steht für etwas. Ich glaube, es ist auch mal wichtig, dass der Trainer zum Verein passt, dass es irgendwo Match, wenn man mit dir hier über das Gelände geht und wir haben das ja vorhin gemacht, hat man schon das Gefühl, du kennst wahrscheinlich so gut wie jeden, aufgrund deiner Wieder, aufgrund deiner Jahre, in denen du jetzt hier bist. Wie sehr Match du mit dem Verein und könntest du dir. Was ist so deine Denke Match du auch mit anderen Clubs? Oder sagst du, ich bin St. Pauli. Und wenn das irgendwann mal mit dem Cheftrainer Posten hier nichts mehr ist, also welchem Grund auch immer, machst du dir Gedanken über die Zeit danach? Was könnte dann kommen? Ja, klar. Also alles andere wär, glaube ich, auch naiv. Das Fußballgeschäft ist so, wie es ist. Ich glaube schon, dass wir als FC St. Pauli hier jetzt auch in den letzten Jahren bewiesen haben, dass wir auch einen anderen Weg gehen können. Wir können auch einen anderen Weg gehen, weil wir eben eng beinander sind. Also nicht nur Andreas und ich, sondern auch hochgegörtlich unserer Präsident. Wenn es da irgendwas gibt, dann regeln wir das grundsätzlich intern. Und trotzdem weiß ich natürlich, dass dieses Lieblings-Scenario Christian Streich, zehn Jahre und nur Erfolg, Erfolg, Erfolg. Das kann man halt nicht packen, das kann man nicht garantieren. Dementsprechend bin ich natürlich irgendwann wahrscheinlich auch in der Situation, dass ich mich mal anders orientieren muss, will, wer, de kann darf, soll. Aber. Ich glaube, das muss man irgendwie als Trainer, egal ob man irgendwie Urgestein in dem Verein ist oder irgendwie neu dazugekommen ist, das muss man ausblenden. Also, ich genieße das hier und jetzt, ich genieße das, was ich machen darf hier, weil mir das unfassbar viel Spaß macht. Da habe ich auch lange darauf hingewaltet, dass ich diese Rolle ausüben darf. Und da jeden Tag einfach zu sehen, es bestmöglich zu machen, den Jungs, wie den Spaß, die Freude, die Energie zu vermitteln, auf dem Platz Gas zu geben, in der Woche im Training, am Wochenende im Stadion. Ich glaube, dass, wenn das der Fokus eines Trainers ist, dann hat er erst mal genug zu tun, dieses Long-Term-Sinking oder dieses irgendwie über drei Monate, drei Jahre zu denken. Das fällt dann tatsächlich in die Rolle eines Sportdirektors oder eines Gesamtvereins, an der ich mich natürlich gerne beteilige und den Weg denke ich auch gerne mit. Aber für mich ist es entscheidend, dass wir am nächsten Wochenende gut aussehen, in drei Wochen gut aussehen. Und da sollte mein Hauptaugenmerkt drin liegen, meine Hauptenergieterin liegen. Und alles weiter trifft man dann sowieso so hin. Du hast gesagt, du hast lange darauf hingerarbeitet, diesen Posten dann auch irgendwann zu bekommen. Du hast hier Spieler, du hast Spieler-Trainer. Lasst uns einmal kurz in diese Phase gehen, die ich ganz spannend finde. Du hast sehr wunderschleger gespielt, bis dann in die zweite Mannschaft. Und was spielen da Code-Trainer? So müsste man es, glaube ich, richtig ausdrücken. Nimm uns mal mit. Wie war das für dich in dieser Zwischenrolle zu sein und auch vielleicht? Im ersten Schritt dich mehr Richtung Trainer zu orientieren. Und wer hat die Mannschaft das herausgenommen? Das war für mich eine ganz, ganz wichtige Phase, als meine Kellere sich dem Ende entgegen. Neigt, der hat Hemo-Tschuld zu sich ins Büro geholt, das werde ich nie vergessen, hat gesagt. Passaufschulle, ein, zwei Jahre kannst du noch spielen. Und wir setzen auch auf dich als Spieler und du bist wichtig für die Mannschaft. Auch wenn du vielleicht nicht mehr jedes Wochenende auf dem Platz stehst. Aber Einskeit dir jetzt schon sagen, du wirst irgendwann mal ein richtig guter Trainer, wenn du das möchtest, weil du das Spiel verstanden hast, weil du gut mit Menschen kannst, du kannst Leute gut begeistern für eine Sache, du bist rhetorisch geschickt. Und wenn ich dich so beobachte, wie du dich gibst, auch dem Trainer gegenüber oder anderen Menschen gegenüber, dann wird das richtig gut zu dir passen, macht dir da mal Gedanken. Und dem Tag an habe ich nicht so überlegt, wie kannst du für mich weitergehen? Und die Phase, wo ich dann spielen da Kotrin dabei, da U23 war, war ich auch parallel noch Teammanager. Der Verein hat mir auch damals die Option gegeben, ins Management aufzusteigen, weil wir uns da vergrößert haben zu dem Zeitpunkt damals, weil immer so zwischen erster 2. Liga und war schon klar, dass wir uns da personnel irgendwie breiter aufstellen wollen, hat dann aber ja, eigentlich schon ein paar Wochen oder Monaten gemerkt. Also, so dieses am Schreibzusetzen, E-Mails zu beantworten, irgendwie permanent organisatorische für die Jungs oder für den Trainer zu machen. Das war nicht so mein Ding. Ich wollte wieder zurück. Mir hat das Spiel noch viel Spaß gemacht, aber auch das Kotchen-Spaß gemacht, vor allem damals noch von den Jungs-Spielern. Und die mit sprechen, hab ich dann auch so schnell es ging, meine Trainer scheinen abzuwärts. Teamman, wir haben uns ja im Umfeld das Vereins natürlich auch schlaube macht über dich. Und uns ungehört. Und da fielen solche Aussagen, wie du bist einfach ein positiver Typ, du bist lebensfroh, du bist ausgeglichen, aber auch ergeizig. Und du strahlst eine Ruhe aus, egal, in welcher Phase ihr gerade seid. Also, steh dich mal oben mal unten. Und du bist ziemlich klein in deiner Kommunikation. Das glaubst du, wie wichtig ist es, den Spielern, diesen Halt zu geben, auch als Cheftrainern, nicht nervös zu werden, sondern an dem Weg festzuhalten und seiner Mannschaft einfach diese Ruhe zu vermitteln? Ja, für mich als Spieler war es eigentlich immer ein wichtiges, dass der Trainer berechenbar ist. Also, wenn du mal so bist, mal so bist, also mal euphorisch, dann tief traurig. Und da gibt es auch einmal einen Straftrafftraining, und du weißt nicht, warum. Und am nächsten Tag ist der Trainer auch immer richtig, richtig gut drauf, obwohl du verloren hast. Dann ist man auf der Spieler, wie nach der Suche nach dem Warum. Und ich glaube, ehrlich zu sein zu den Spielern, also gerade auch im Jugendbereich, hab ich das gelernt, den nicht irgendwas zu versprechen, was man nicht halten kann. Die Spieler brauchen die Wahrheit. Und dann ist es egal, ob der 17 ist oder 27. Was denke ich von denen? Was erwartig von denen, auch wenn die manchmal nicht angenehm ist, da klar zu kommunizieren, auch rechtzeitig zu kommunizieren, bevor da irgendwas dazwischen. Das ist mir wichtig gewesen als Spieler und das wollte ich auch unbedingt als Trainer immer für mich in Anspruch nehmen, dass das da einfach nichts zwischen mich und meine Spieler passt. Diese Ruhe, ja, das wirkt häufig nach außen so oder gebe ich mir auch Mühe bei, so diese aus frisische Gelassenheit dann auch an den Tag zu legen, dass sie in den manchmal ganz anders aus also jeder, der mich als Spieler erlebt hat oder auch teilweise auf den Tennisplatz, der sieht dann auch mal den jezuwarningen Schule wieder. Ich glaube, dass das als Trainer aber nicht gut wäre, also manche haben bricht es aus mir raus, aber denke es ist wichtig, sich gerade am Spieler unter Kontrolle zu haben, um nicht irgendwie die emotionale Kontrolle zu verlieren. Also ich will schon irgendwo noch immer versuchen, objektiv das Spiel zu bewerten, irgendwo analytisch zu bleiben und nicht zu emotional zu werden. Aber das sind so Themen, das ist man schmardag zwischen strahlich Ruhe aus oder bin ich vielleicht zu ruhig, könnte ich der Mannschaft mehr Energie geben, indem ich draußen auch mehr dabei bin. Und das sind sicherlich so Themen, wo du als Trainer nie auslehrenst, wo du als Trainer von Situation zu Situationen noch mal entscheiden musst, ist jetzt der Ruhegeschule gefragt oder eher einer, der auch mal von draußen Zeichen setzt und auch mal lospoltert. Da denke ich mal lernt man nie aus. Wir haben ja eingangs so begesprochen, was macht Teamfähigkeit aus? Darauf möchte ich gerne noch mal zurückkommen, da sie ja auf der einen Seite darum geht, in Teams zu arbeiten, zum Beispiel das Trainer-Team, da wollen wir natürlich gleich auch noch mal drauf schauen. Aber vorher möchte ich gerne darüber sprechen, Teams zu formen. Jetzt hatten wir ja auch echt viele schöne Beschreibungen von dir gehört, es scheint auch Mensch zu sein, der wirklich auch gut mit anderen kann. Aber es wird ja auch bei euch mal ein Moment gegeben, wo es vielleicht auch mal kracht, wo auch vielleicht mal ein Fehler passiert von einem Spieler, den man sich eigentlich nicht gewünscht hätte. Wie sehr macht ihr euch Gedanken um so Themen, wie schaffen wir es, diese Mannschaft zu einem Team zu machen, vor der Saison? Wenn ihr seht, bei uns brechen Führungsspieler weg vielleicht, aber uns beendet mal jemand seine Karriere. Wir haben vielleicht neue Spieler geholt, die aus anderen Kulturen schlafen. Welche Rolle spielt dieses Thema bei euch in so einer Planung? Wir haben tatsächlich von jedem Spiel auch ein psychologisches Profil, worauf wir zurückgreifen können, das ist meistens Deckungsgleich mit dem Eindruck, dem man auch hat. Manchmal wird man dann noch aber ein bisschen überrascht und denkt, ich hätte den Spiel vielleicht gar nicht so eingeschätzt, könnte ich doch noch mal den aus der Schublade rausholen und noch mal neu betrachten, gerade in kritischen Situationen, wenn so wie du es beschrieben hast, er vielleicht einen spielen Scheiden in Fehler gemacht hat. Also wie gehe ich mit Fehlern um, ist ein Riesentema. Also das geht ja von Scham ein bisschen zu Gleichgültigkeit oder mit dem Finger auf jemand anders zeigen. Und da lande ich wieder beim Thema Vertrauen. Also Vertrauen gehört bei mir auch dazu einfach loyal zu sein, aber eben auch denjenigen so zu akzeptieren, wie er ist. Also niemand ist perfekt, ich auch nicht. Also in dem Moment, wo man sich von dem Gedanken löst, dass man Sachen perfekt machen muss, hat man ein deutlich entspannteres Leben und ich kann auch von meinen Spieler nicht erwarten, dass sie perfekt sind. Ich erwarte aber, dass sie versuchen, unserem Plan zu 100 Prozent umzusetzen. Das wird nicht immer zu 100 Prozent gelingen, aber ich kann es erwarten, dass sie das machen, dass der Anspruch das ist zu 100 Prozent dazu sein, körperlich physisch, mental, konzentration und solange jemand Vollgas gibt bei uns auf dem Platz. Und das weiß jeder Spieler, wird ja nie ein Problem kriegen mit mir. Sobald irgendwo die Handbremse drin ist oder ich leichtfertige Situation herschänke oder mich nicht an den Plan halten, da Schäpper zu bauen. Wie geht ihr mit der Kritik untereinander, also Spieler untereinander, um nicht meinen, Spieler haben ja auch unterschiedliche Wertvorstellungen. Ja, andere Werte, die sie im Leben bisher gelebt haben, kommen dann zum FC St. Pauli und da werden Dinge erwartet. Vielleicht schreie ich erstmal eine andere Frage, habt ihr da klare Regeln auch irgendwo den Spielern bewussten? Na gut, also da rich mal Mitspieler nicht in der Öffentlichkeit kritisiere, das ist, glaube ich, vollkommen klar. Dieses Thema Kritik untereinander ist in meinen Augen ein Thema, was sich grundlegend verändert hat, in der Zeit zu der ich gespielt habe, wenn ich das mit heute vergleiche. Also beeinigen Spielern hast du, also überspitzt gesagt jetzt, mehr das Gefühl, dass sie ein Schützdurm bei Instagram mehr interessiert als die Kritik vom Trainer, weil das mittlerweile ihr Hauptmedium ist, mit dem sie sich auseinandersetzen und sie da wieder rauszuholen, einfach diesen inhaltlichen Umgang permanent wieder hinzubekommen. Also warum machen wir was? Also heutzutage, Felix Magert früher, der hat gesagt, wir laufen jetzt 30 Minuten, dann habe ich nur gefragt, wie schnell und heute fragen sie warum? Ich denke, dass das der größte Unterschied, du musst die Jungs einfach inhaltlich abholen und dann kannst du die Jungs aber auch inhaltlich kritisieren, weil sie einfach wissen was zu tun ist und was sie vielleicht auch falsch gemacht haben und da sind meine Spielern, muss ich sagen, teilweise schon fast zu selbstkritisch, ich würde mir nach schon kennen, aber wir so ein Max große zwischen wünschen, der einfach dann auch, ich nie vergessen, von dem wir 4.0 in Karlsruhe, weil bei 30 Grad ich sage, fix und fertig nach dem Schül in der Kavine und er kommt rein und schmeißt sein Trico weg und ich hoffe, ihr hört das nicht und er hat ja damals auch Fettwert von ich wird fast bei Hoppen 20 und guckt uns alle so an und sagt, ihr habt euch, ich kann euch ja auch kein Blutor gewinnen. Da wusste es doch, aber der funktioniert am Nestenspiel wieder ohne Probleme und du hast aber drei vier anderen Spielern in die Augen geguckt, hast du gewusst, okay, den muss ich erstmal Dienstach mit Wort Donnerstag wieder ein paar Gudi's geben, die muss ich erstmal wieder aufbauen, die muss ich erstmal wieder in die Situation bringen, dass er sich selbst vertrauen können, damit sie dann am Samstag auch wieder funktionieren und das ist ja da spannender als Trainer zu gucken, wie funktioniert jeder einzelne Spieler und wie verpack ich das aber auch in den Gruppenkontext und das ist ja das ist eine herkulöse Aufgabe, das jede Woche wieder neu dahin zu bekommen. Ja definitiv, also mittlerweile wissen wir auch, dass die sozialen Kompetenzen einfach extrem wichtig sind, wenn es darum geht, belastbare Beziehungen auch mit Spielern aufzubauen und diese Trainer- und Lädenbeziehungen ist ja auch super bedeuten für auch den Gesamt Erfolg. Es ist ja aber doch auch so, ich glaube, das wissen wir alle, dass in so einer Gruppe ja auch mal vielleicht Menschen sind, die irgendwo nicht reinkommen, die irgendwo nicht integriert werden. Warum auch immer? Siehst du da eigentlich auch die Verantwortung der Trainer dann darauf zu schauen, dass eine einzelne Person, die vielleicht bis ihr isoliert ist, reingenommen wird? Bis zu einem gewissen Grad, ja. Aber irgendwann muss der Spieler auch fahren, vorhanden, für sich selbst übernehmen. Und irgendwann muss man dann eben auch gucken, passt es oder passt es nicht. Und es gibt doch genug Beispiele und das ist gar nicht positiv oder negativ, wo es einfach nicht passt. Also vielleicht ein Spieler innerhalb der Gruppe, warum auch immer, vielleicht aber auch ein Spieler zum Verein oder zum Trainer, ich meine, wie oft wechselt ein Spieler den Verein und auf einmal Blüte auf, weil er einfach einen anderen Status in der Gruppe hat. Und aber vielleicht auch vom Trainer anders wertgeschätzt wird. Und das muss ja gar nichts jetzt irgendwie auf einer persönlichen Ebene zu tun haben, sondern Trainer hat nun mal einen Kapitän, der auf der 6 spielt und als ein zweiter 6er, der ist jünger und neuer dazugekommen, der spielt eben nicht. Weil der Trainer seinem Kapitän vertraut und sagt, dass es meine Nummer 1 auf der Position, der hat ein Immensenwert für die Mannschaft, dann muss man eben von beiden Seiten vielleicht auch so konsequent sein und sagen, hier nicht, vielleicht war anders. Also dafür kommt ein anderer Neu dazu, der woanders nicht funktioniert hat und der funktioniert dann hier in der Gruppe. Trotzdem sollte man es sich auch nicht zu leicht machen und einfach sagen, funktioniert halt nicht muss weg, sondern schon auch gucken, warum funktioniert es nicht und können wir vielleicht einen Weg finden. Das ist funktioniert, weil irgendwo hat ja jeder Spieler seine Daseinsberechtigung, jeder Spieler hat ja seine Stärken und die soll er ja auch für die Gruppe einbringen, am besten auf dem Platz und da ist schon mal ein Anspruch als Trainer aus jedem Spieler das optimal daraus zu holen. Das darf ja auch viel Kommunikation, wenn du es selber über Feedback kultur gesprochen eigentlich und über diesen Wandel wie kommuniziert du mit den Spielern. Also sind es viele Einzelgespräche, die du fühlst dann auch mit jedem, weil es bedarf ja vor allem auch Transparenz, dann du musst ja wissen und auch der Spieler muss wissen, woran ist er bei dir, woran bist du bei dem Spieler? Nicht dass es dann irgendwann darauf hinaus läuft, wir haben keine Kommunikation mehr, dann ist das Kind ja im Endeffekt schon im Boden gefahren. Genau, erst mal soll der Spieler auch wissen und das wissen meine Jungs, dass ich jederzeit zu mir kommen können. Jederzeit bei mir an die Tür klopfen können, weil Kommunikation ist am Ende auch keine Einbahnstraße, also gerade wenn die Jungs vielleicht was im persönlichen Bereich haben und wann das dann vielleicht auf dem Platz irgendwie nur so halbgar wahrnimmt, dann erwarte ich schon, dass die zu mir kommen und sagen, hey coach, ist gerade was oder ich habe der nächste Woche was da ich vielleicht und das klappt aber eigentlich auch ganz gut, weil eben komme wieder zu dem Wort Vertrauen, weil eben dieses Vertrauen-Verhältnis da ist, weil die Spieler wissen, dass sie bei mir immer ein offenes Ort finden werden und für mich nehme ich in Anspruch eigentlich jeden Tag, irgendwo mit dem Spieler auch zu sprechen und wenn es nur zwei, drei Sätze sind, bei jedem Spieler auch zu wissen, wie ist die persönliche Situation, Frau, Frau, Freundin, Kinder, überhaupt privates Umfeld, dann nutze ich dann schon auch die zeitige meinsam an der am Trainingsgelände verbringen, dann haben wir auch mit das meistensen Essen zusammen oder Frühstück zusammen mich dann dazu zu hocken, auch solche Sachen in der Erfahrung zu bringen, darüber hinaus dann auch rauszufinden, wie Ticken die Jungs denn was macht sie aus, wo sind denn überhaupt dann auch auf einer persönlichen Ebene ihre Stärken und Schwächen und da kommen dann natürlich auch häufiger mal witzige Situation zustande und ich wiederum gebe auch gerne von mir preis, also ich glaube jeder meiner Spieler weiß, dass ich eine Frau und drei Kinder habe und dass mir in meinem Familienleben sehr wichtig ist, dass ich zum Beispiel gerne Tennis Spiele so das sind. Ich bin auch jemand, der in dem Bereich, wenn ich Vertrauen zu Jungs habe, sehr kommunikativ ist. Und ich glaube, da entwickelt sich dann eine Beziehung auf einer persönlichen Ebene, jeder, der mal was vom Watzler weggehört hat, oder so. Die ist nur mal viel wichtiger als die Sache, Ebene. Also, wenn ich ein Spieler hart in der Sache kritisiere, und er das aber auch nachvollziehen kann, weil er eben auch weiß, "Okay, da hab ich Mist gebaut." Da kann er das schon ganz gut unterscheiden zwischen. Ja, das ist Schulle, das ist der Typ, mit dem ich vielleicht in einem Frühstückstisch sitze, oder den ich auch so eher wie akzeptiere Respektierung ganz gern mag. Und das ist aber der Trainer, überschwitz gesagt, jetzt Herr Schulz, der dann von mir gewisse Sachen erwartet und da auch unnachgiebig und hart ist. Und auch in der Sache eben dann nicht mit sich diskutieren lässt, weil so gerne ich mit den Jungs kommuniziere, also Diskussionsclubwitz bei uns nicht werden, sondern das sind dann schon auch klare Ansagen, was wir zu tun und zu lassen haben auf dem Platz. Wenn ich super spannend jetzt auch wieder das Thema sachliche Kritik, bei der Kritik waren wir voll und schon, aber ich möchte da noch mal Nährdorf eingehen. Und da an der Tee-Sien-Raumstellen in dem Kontext. Nicht jeder Spieler wird gleich behandelt. - Richtig. - Okay. Weil das ist ja mal wieder ein interessantes Thema, das heißt, der Trainer muss alle Spieler gleich behandeln. - Ja, aber wenn er wieder 10 Minuten zu spät kommt, dann hat er die gleiche Raffe zu bezahlen. - Ja. - Aber 38 oder 17 ist. Es gibt schon so Regeln und Leitplanken, wo nicht diskutiert wird. Aber ich fange jetzt nicht an, mit 33-jährigen Spieler noch über seinen schwereren Fuß zu diskutieren, ob das noch Sinn macht, den zu trainieren. Oder noch mal die 15. individuelle Videoanalyse vom Spiel am 22. Spieltag zu machen. Also dafür erwartigt dann aber von den Spielern, dass sie natürlich auch wissen, die Rechte, die ihn vielleicht mehr gäbe. Auch was das Standing-Inhaltegruppe angeht, sind natürlich auch einhergehend, damit, dass sie mehr Pflichten haben, was so Vorbildfunktion und so angeht. Also, dass es alles ein Geben und Nehmen, egal, wie alt der Spieler ist, oder welche Standing er hat, oder wo er in den Hirarch steht. - Giesst du doch teilweise systematisch vor? Also überspitzt auch Hass und Plan. Okay, an den Tagen spreche ich mit dem, dem und dem. Und oben an jetzt ist es mir aufgefallen, seit zwei Wochen habe ich mit dem Spieler eigentlich noch nicht gesprochen. Jetzt sollte ich mal wieder oder sagst es, kommt vor allem auf die Situation drauf an, wo befindet ihr euch gerade, wo es hier spielen und da merke ich vielleicht empathisch. Okay, jetzt wird's mal wieder Zeit, das wir uns unterhalten. - Also, ich habe jetzt keine Strichliste, wo ich abhacke, mit wem ich jetzt wie oft gesprochen habe und da noch das der Atom eintrage. Es ist schon so, dass ich mich, wenn ich weiß, dass es ein längeres Gespräch und kritischeres Gespräch wird, dass ich mich auch darauf vorbereite auf das Gespräch. Mir schon meine Gedanken mache. Und mich vielleicht auch im Vorfeld mit meinen Kotrennern austausche. Und mir auch im Ziel vornehmend, wo das Gespräch hinführen soll. Also, ist ja auch klar, wenn ich dem Spieler was vermitteln möchte oder mich zu einem Ziel gelangen möchte, dann kann ich das A hinbekommen, indem ich ihm dort erzähle, mich mir dort vorstellen oder B, ihn vielleicht selber in die Richtung Schupe, dass er es am selber sagt. Das ist natürlich immer so die Idealforstellung. Grundsätzlich, schaut man natürlich schon, welcher Spieler befindet sich in welcher Phase, wenn ich jetzt einen golgärter habe, der in den letzten fünf Spielen sieben mal getroffen habe, dann brauche ich nicht jede Woche mit dem Rennen. Da läuft von alleine, da kann ich mehr kaputt machen als das, dass ich den noch nach Vorwärtsbringe. Wenn ich jetzt irgendwie einen potenziellen Stammspieler habe, der seit drei Wochen draußen sitzt, dann nimmt man sich vielleicht schon mal mehr Zeit mit dem, um in die Situation dann auch mal zu erklären, warum das jetzt so ist und wie er aus der Situation wieder rauskommen kann oder wie er der Mannschaft vielleicht trotzdem helfen kann, obwohl er gerade nicht so viel auf dem Platz steht. Du hast es angesprochen, als auch Trainer-Kot-Trainer in der Kommunikation, die mit einzubinden. Lasst uns nochmal dahin zu gehen, bis so 2012, 2013, bis Winter 2014, was zu Kotreiner der Provis unter unterschiedlichen Trainer-Typen dann auch, anseh'n Beachte meine Formulierung. Ich habe untergesagt und das wollen wir eigentlich nicht, denn in diesem Bootcast können wir immer wieder auf Trainer-Team zu sprechen. Und es geht um diese Zusammenarbeit als Trainer-Team, nicht Chef-Trainer. Du hast davon hier reich hier gesprochen, aber ich glaube auch, es ist ja vor allem ein, sich ergänzen. Und da, wenn wir gerne mit dir darüber sprechen, weil das auf ein Thema der Teamfähigkeit ist, Trainer-Team als solches, wie geht es miteinander um? Und wie bindet, bindest du den ein und den anderen ein und auch deine Spezial-Trainer wie Arbeit jeder zusammen? Erst mal muss ich zu der Zeit, als ich Kotreiner sagen, er war sagen, dass, dass mir das unfassbar viel geholfen hat. Im Nachgang zu sehen, wie die unterschiedlichen Herangehensweisen waren. Wie ein Michael Franz Heck mit der Gruppe umgegangen ist, das war unfassbar. Also jeder mochte ihn, egal ob er gespielt hat oder nicht. Aber auch eben, wie einzelne Trainer-Typen sich selbst organisiert haben. Das ist ja häufig auch schon ein Problem, dass einige sich nicht mal selbst organisieren können. Oder eben so ein Trainer-Team organisiert haben, eine Gruppe organisiert haben. Das ging ja wirklich von Biss. Ich habe mir ja eine Zeit richtig, richtig viel gelernt, wie man es macht. Bei einigen in Teilbereichen auch vielleicht, wie man es nicht machen sollte. Das ist ja auch ein guter Lern-Effekt und man nimmt sich dann von allem was raus. Und ich glaube, ich habe bei mir im Trainer-Team sehr, sehr flache hier reich hier. Also ich vertraue meinen beiden Kotreiner und auch allen Spezial-Trainer zu 100%. Klar spricht man Inhalte ab. Aber ich würde jetzt nie im Athletktriner reinfuschen und sagen, aber warum ist denn jetzt die Knie-Wolle so abgelaufen oder warum haben wir so und so viele Wiederholungen gemacht? Dafür habe ich meine Spezialisten, dafür habe ich auch genug andere Sachen zu tun, als ich mich darum auch noch kümmer. Gerade Fußballerisch inhaltlich bin ich natürlich mit meinen Kotreiner und meinem Torwartreiner, tagtäglich am Diskutieren und am organisieren und am Strukturieren. Wie können wir noch das letzte Quenchen rausholen? Wo haben wir schlecht ausgesehen, wo wir uns verbessern? Aber das ist ja ein Prozess, der hört nie auf. Wir haben uns allein die Zier schon drei verschiedene Systeme gespielt. Allein da haben wir natürlich umfassbar viel zu tun, das vor und nachzubereiten. Dann auch wieder vielleicht in der Videoanalyse am Bestmöglich zu visualisieren und dann wieder zu gucken, welcher Spieler passt in jetzt am Bestmöglichen Position. Das ist schon spannend und das macht unser Job ja auch so abwechslungsreich. Lohik und Fabi Wernz mir verzeihen, dass sie jetzt noch mal an den Anfang deines Satzes drücke. Was hat denn Michael Franzekt da genauer ausgezeichnet? Was hat er da genau gemacht, von dem du jetzt so begeistert sprichst? Ist ganz schwer konkret zu benennen. Er hat einfach eine Art an sich gehabt, wenn er an Trainingsgelände gekommen ist oder in die Besprechung gekommen ist. Mit seiner Aura und mit der Art und Weise, wie er geredet hat, immer sehr ruhig, sehr klar, sehr vertrauensvoll den Jungs gegenüber. Trotzdem auch in der Klarheit, dass das einfach jeder gemerkt hat, okay, der interessiert sich für mich. Der mag mich auch als Mensch, als Spieler. Er hat einen Zugang gefunden, zu den richtigen Jungs in der richtigen Konstellation, sodass dann die ganze Gruppe da eine Energie entwickeln konnte, die sagt man weit über das frisballerische hinausgegangen ist. Weil damals so die Mannschaft, wenn ich die im Nachgang betrachte, war eine gute Mannschaft, aber keine sehr gute. Trotzdem hat das geschafft, so jeden Spieler irgendwie so Bestmöglichen laufen zu kriegen. Das ist eine Qualität, die du als Trainer erstmal haben muss. Danke, jetzt zur Logik und Farbe. Mit Leu, zurück. Mit Leu, kann wir gesprochen. Und auch sehr lange, viel zu erzählen. Auch dann über dich, mag man gar nicht mal einen, für den Hansiarten. Er sagte von Tag 1 an, hast du die beiden sehr stark eingebunden. Du hast sie direkt mit in die erste Reihe gestellt, sie haben direkt Teile auf dem Platz gemacht, sie halten Präsentation. Kannst du uns zusammen askezieren, wie es so euer Zusammenspiel und was sind für dich die Kernaufgaben, die du übernimmst? Was vielleicht Kernaufgaben, die die beiden übernimmt? Wir ergänzt dir euch da. Ja, ich glaube die Zeit der Hütchenaufsteller, was Kotriner betrifft, die ist vorbei. Also so früher, wo dann auch gerne mal Altgegenjungen gespielt wurde oder haben bei Kopf, weil zum Aufhärm das ist es einfach nicht mehr. Ich brauche Kotriner, die Inhalte liefern, die für was stehen, die die Expetise haben, die der Mannschaft geben. Aber auch mir. Ich will noch lernen. Also Lern hat auch für mich keine Zielinie. Und ich glaube, dass beide da höchst unterschiedlich sind. Loe, ich kenne jetzt ja schon auch die Jahre vor meiner Amtsübernahme hier. Und es ist ein sehr ruhiger, introvertierter, aber ganz, ganz klarer, oft unterschätzter Kotriner, der seine Stärken sicherlich hat im Individualtraining, aber auch in der Art und Weise, wie er Menschen einschätzt, wie er Gruppen einschätzt, was er selber der Gruppe an der Energie geben kann. Aber wir es auch schafft immer wieder, so einzelne Teile der Gruppe zu vereinen oder da auch Einfluss zu nehmen, dass das einfach jeder sich wohlfühlt. Darüber ein Ausbild sitzt dann natürlich auch eine Expetise allgemein. Im Bereich des Fußballs, sein Netzwerk geht weit über einen 4-4-2 hinaus, sondern will ich über alles das, was so. Das Gesamtkonstrukt, Mannschaft, Staff, Sportdirektor, Fans ausmacht. Und wenn man überlegt, dass beide erst 29 sind und jetzt schon so viel Wissen und so viel Erfahrung angesammelt haben, das schon wahnsinnig. Fabi ist eher der analytische, ich sag mal, er ist ein bisschen der draufgänger, der gerne an der Front steht, gerne Anweisung gibt, Mannschafts-Taktisch extrem versiert ist, sich da ganz, ganz viele Gedanken gemacht, wie kann man vielleicht die Stärken des Gegners minimieren, die eigene noch mehr in den Vordergrund stellen, wie kann man das dann auch gleichzeitig verbinden mit Videoanalyse, Trainingsinhalten, die beiden haben Wahnsinns, Trainingskatalog, anhand unserer Prinzipien ausgearbeitet, wo dann selbst auch schon die Belastungsparameter alle mit drin sind, mittlerweile von daher. Ja, wir haben in den zwei Jahren, glaube ich, als Trainer-Team, wenn ich jetzt erst mal nur die drei nehme, die für den Fußball zuständig sind. Und es natürlich auch weiterentwickelt, auch geguckt, wo haben wir noch Felder, in dem wir zulegen müssen, zulegen können. Und da sehen wir auch immer noch viele Bereiche, wo wir noch lange nicht am Limit sind. Ich habe von einem kleinen Trip, wir in einer Länderspielpause nach Ostfriesland auch gehört. Wo Leuk erzählt hat, da war er zusammen auch in einem familiären Umfeld und habe euch auch besser kennengelernt. Und das blieb ihm, bleibt ihm ausdrücklich in Erinnerung. Und das fand ich ganz spannend. Also das ist ja auch was Situatives, so wie ihr das wo geplant habt. Wie wichtig ist das für dich? Ihr müsst euch ja als Team, als Mensch da auch verstehen, um da Dinge zusammen zu machen, um dieses Vertrauen dann auch aufzubauen. Ja, genau das ist es. Also der Ostfriesland-Trip, das war eigentlich nur eine Saisonanalyse, wo wir in meiner Heimatstadt gefahren sind, dann konnte sich jeder die Jungs was aussuchen. Fabi wollte gerne reiten. Das war ein bisschen reißen. Das ist ein Kumpel von mir an Ponyhof. Dann haben wir noch schön erst mal einand Stunden durch die Ostfriesliche Bamper gerettet. Das war natürlich sensationell. Mit Lo X in Finn Kuscht eingegangen, bei meinem Fetter und haben uns mal so eine der zwei Melkroboter. Haben wir so Melkroboter angeguckt. Das waren natürlich auch was cooles. Wir haben da echt drei schöne Tage gehabt und haben aber auch die Zeit genutzt, um eben vergangenen Saison zu analysieren zu gucken. Was wollen wir in der nächsten Saison weiberhalten? Was wollen wir vielleicht abändern, besser machen? Ich glaube, dass solche Sachen erst mal so als Event wichtig sind, aber eben auch inhaltlich. Und ich glaube, was so das Vertrauensverhältnis, das miteinander angeht, da sind wir sehr offen und sehr klar miteinander. Da ticken wir sehr ähnlich. Wir machen häufig Sport zusammen an der Kollabe. Wir sind dann auch gerne mal abends, noch mal spielen zusammen unterwegs. Die beiden Jungs sind natürlich dann noch ein bisschen aktiver als ich. Ich zieh mich dann auch gerne mal zurück. Zu meiner Familie, die Zeit brauche ich dann auch, während die beiden dann vielleicht noch mal noch ein drittes und viertes mal losgehen und irgendwo noch mal Sport machen oder noch mal abends um die Häuser ziehen. Aber das sind auch gegönnt. Die sind meistens häufig an der Kollabe um morgens die ersten und auch abends die letzten von daher. Und noch wahnsinnig viel Energie, die sie los werden müssen. Man nimmt euch das total ab, auch von aus betracht, dass es harmoniert zwischen euch, muss man wirklich sagen. Da hat man nicht den Eindruck, dass der irgendeine Rolle gespielt wird. Wie wichtig war das im Vorfeld für dich, dass du da in Gesprächen rausfindest mit beiden, ob dir da auch wirklich menschlich auf einer Ebene seid? Also bei Loic war das ja relativ klar, weil ich ihn einfach schon auch über einen sehr sehr langen Zeitraum kannte und wir uns auch fast wöchentlich getroffen haben, ob über Fußball zu sprechen, über unsere gemeinsame Philosophie zu sprechen, über ja auch Ansätze, wie man es machen würde, wenn man eben so eine Profi-Mandschaft übernimmt. Tatsächlich sah es hier mit Fabi auch hier am Tisch das erste Mal. War mir dann auch wichtig, einfach ein extern Einfluss dazu zu nehmen. Also mir ist mein Fußballlerer, war so ein Zitat vom Matschello-Lippi. Das ist mir immer im Or geblieben oder auch im Orgewalz da stand, der fand ich persönlich ja, der gesagt hat, als Trainer, musst du dich selber alle drei Jahre neu erfinden, dein Staff alle drei Jahre neu erfinden oder deine Mannschaft alle drei Jahre neu erfinden. Ich glaube, Gordiola ist da auch so ein halb gutes Beispiel für da ja auch häufig nach drei Jahren so seine Zelte abgebrochen hat, weil natürlich hast du irgendwann verschleißen, natürlich nutzt du dich irgendwann ab in deiner Ansprache, in dein Trainingsform, in deiner Herangehensweise auch am Spieltag. Von daher war es mir dann auch wichtig, ein Einfluss mit Fabi dazu zu bekommen, der eben was ganz anderes ist als Loic und ich. Natürlich kauft man dann auch mal so ein Stück weit ungewissheit ein, wenn man jemand dann aus zwei, drei Gesprächen, er war wie ein Jahr davor bei mir mal eine Woche zum Hospitalen da in der U19. Von daher kanden wir uns da schon, aber dieses andere, dieses Element, was vielleicht auch unberechenbar ist, was vielleicht auch mal irgendwie sagt nie, würde ich immer anders machen, das ist schon auch wichtig in so einer Gruppe. Hatst du da auch mal zwischen euch so richtig gekracht? In heute ich ja. Ich schau dir das Mission aus. Es sind dann der Desalstreuer, die dann hier hin und her gefogen werden oder wir haben schon eine taktliche Sache. Wir haben schon eine taktliche Sache. Ja. Ich sage mal gerade bei einer Herangehensweise, was eine Mannschafts-Taktik angegibt, natürlich viele unterschiedliche Meinung. Und da bestehe ich auch darauf, dass wir diskutieren und das Argument herausgetauscht werden. Und dann sind wir keiner von uns prüger. Also ich sage es nochmal, ein Hütschen-Aufsteller und Ansage, aber auch ich bin ein Trainer-Team nicht. Ich brauche jungs die eigene Ideen haben, die sich einbringen, die auch mal mit einem Nein kommen oder mit einem Aber kommen. Und ich glaube davon leben wir alle. Und ich hoffe, dass die beiden aber auch sehen, dass dann, wenn der alte Weise Trainer dann mal eine Entscheidung trifft, die im Nachgang dann vielleicht doch nicht ganz falsch war, dass sie dann auch erkennt, okay, die Situation halt schon zehn, 15 mal erlebt. Die Lösung war dann in dem Moment die bessere, vielleicht im ersten Moment auch die diplomatischere, aber im Nachgang auch die bessere. Und das ist das schöne als Fußball-Trainer, man weiß häufig nicht im Vorfeld, welche Lösung die bessere war. Also dann hätte ich Patologe werden können oder hätte ich für die Presse schreiben dürfen, dann hätte ich im Nachgang sagen können, warum hast du den aufgestellt oder warum hast nicht den eingewächselt oder wie so, habt ihr euch nicht auf die Standard-Situation vorbereitet. Das bin ich nicht. Ich muss vor einer Entscheidung treffen und die treffe ich nachdem ich ausgebiet mit meinem Code-Rinant diskutiert habe. Aber die Entscheidung am Ende, wenn dir da nie, wo strittig ist, die treffe ich. Du, der alte Weise Fußball-Trainer, das würde ich jetzt nicht so lange, ne, alte und weiß bin, ist okay. Oder ansehen sie so auch nicht so, ne. Also ich finde total spannend, dass man ja wiederum sieht, dass diese Teamfähigkeit auch einfach ein Element auch der Führungskompetenz ist, die wir eigentlich in jeder Folge irgendwo mal benennen. Weil man sieht, man muss ihn natürlich auch in so einem Trainer-Team arrangieren. Und es ist mittlerweile so, dass Führung ja auch nicht immer abgeleitet werden kann von diesen klassischen Führungstilien, die jeder mal irgendwann gehört hat, laufe seines Lebens, sondern man wechselt halt dann auch mal in seine Ansprache. Mal ist man mehr der autoritäre Typ, mal ist man mehr der Nahbare, der eng an einer Person ist und weiß, was den anderen gerade drückt. Und ich denke am Ende ist der Mittelweg dann der beste. Da muss immer raus, wenn in welcher Situation bin ich der gefragt und als solcher gefragt. Und die Teamfähigkeit ist da immer ein wichtiger Aspekt, um am Ende auch wieder zu sein, denke ich, auch als Chefdrenner, auch wenn es dann mal zum Beispiel im Team krach, dass man der ist, der dann auch wieder zu einem Konsens beiträgt. Ja, ich glaube beim Fußballlerer gab es dann auch eine Klausur über Führungstile, konnte es dann einfach eine situative Führung reinschreiben. Das ist richtig. Aber es trifft es halt ein bisschen. Also ich sag es nochmal, dass was ich vorhin auch gesagt habe als so fragt ist, was mich als Drener auszeichnen soll, dass man berechenbar bleibt und dass das Team überall entsteht. Das ist wichtig. Also diese Integrität einfach zu haben. Auch wenn ich eine Entscheidung vielleicht anders treffen würde, ich gehe die trotzdem mit und zwar ohne wenn und aber. Nicht irgendwie noch, namet das mit drei Leuten schnanken, aber ich jetzt anders gemacht. Oder im Nachgang kommen, Herr Siehste habe ich es doch gesagt. Damit ist mir nicht geholfen. Also das ist es nicht. Wir müssen klar kommunizieren, klar diskutieren, müssen zu einem Ergebniskombovale sagen, dass das beste und es gibt auch Situationen, wo das eben nicht funktionieren kann, dann muss eben der Chef eine Entscheidung treffen. Aber dass die Jungs sich einfach mitgenommen fühlen. Also sowohl die Trainer als auch die Spieler. Dass die einfach merken, auch jeder haben die Jungs sich Gedanken gemacht, der hat der Trainer sich Gedanken gemacht und jetzt gehen wir so an, mit nach 100%igen Überzeugung. Weil so bald irgendwo Zweifel da ist, verlierst du Energie, verlierst du Power. Ja und ich finde das zeigt auch wieder so schön, wie anspruchsvoll auch die Aufgabe als Code Trainer ist. Also es ist ja schon so als Code Trainer, wenn du dich verschreibst, du keh ich geh jetzt als Code Trainer auch in eine Saison, dann bin ich normalerweise nicht der Finale entscheidern. Meist ist es dann der Chef drin, der Finale entscheidern. Und dennoch muss ich ja auch einen Scheidung mitragen können. Ich finde das heißt, dass du jetzt auch so schön beschrieben hast. Es kann ja auch mal sein, dass ich eine andere Einschätzung habe vor dem Spiel, vielleicht ein bisschen anders gemacht hätte von der taktischen Ausrichtung. Aber dann denke ich, es ist auch extrem bedeutend, dass man auch nach dem Spiel trotzdem sagt, okay, es war unsere Entscheidung. In meinem stillen Camer-Line reg ich mich dann vielleicht kurz auf. Warum hat denn der Chef drin, das nicht so gemacht oder zu meiner Frau sage ich, ja, ja, ich jetzt anders gemacht. Aber ich glaube, dass es eine extreme Stärke dann auch eines Code-Renners ist. Und deswegen, aus meiner Sicht muss Fähigkeit eines Code-Renners es da dann auch loyal zu sein, gegenüber dem Chef drin. Du ich auch zu sein, ich glaube, du musst aufwissen, wo steh ich in der Mannschaft. Leuk hat zum Beispiel gesagt, dadurch, dass sie sehr früh eingebunden wurden. Hat sich auch ein gewisses Dating in Bezug zu den Spielern entwickelt. Die sehen ihn nicht als Hütchen-Ausstellersam, sondern klar auch als Trainer, der uns auch was mitgibt, der uns was erzählt und sie sind direkt mit eingebunden. Das heißt, du bist nicht irgendwie hinten dran oder so, sondern du bist Teil dieser Gruppe. Und diese Gruppe besteht ja nun mal aus sich individuen, die alle unterschiedliche Rollen einnehmen. Da komme ich zu der Frage, was macht denn aus seiner Gruppe von Profi Spielern ein Team? Ich möchte die Frage direkt weitergeben, was macht denn efter St. Pauli? Denn zum Team. Wir haben eigentlich relativ schnell damit angefangen, der Mannschaft, unsere Werte, unsere Identität und unsere Prinzipien mit auf dem Platz zu geben. Also wir selber neben dem Platz wollen für transparente Kommunikationen stehen. Wir wollen klar sein, wir wollen Spaß haben, wir wollen Diszipliniert arbeiten. Das sind alles so Attribute, glaube ich, wenn du, wenn du die mit Leben füllst, dann bist du auf der Mannschaft schon mal neben dem Platz, auf der sicheren Seite. Wenn die uns einfach wissen, okay, im 10 Uhr ist drin. Wenn ich um halb 10 da bin und ich soll bis 14 oder bleibe, ich bleibe bis 15, wo dann werde ich nie ein Problem kriegen. Da kann ich ja auch noch einen Eigentor schießen oder 100% die Geversammeln, dann steht das Trinatim hinter mir. Darüber hinaus kommen wir natürlich als Verein. Wir waren in Kanteausenfinster gucken, ich muss mir umdrehen. Haben wir natürlich auch darüber hinaus noch Berte, die jetzt vielleicht im ersten Moment für die Eigeneinheit nicht so wichtig sind, aber so der Sloan kein Fußballin verschisten, das zeichnet unseren Verein aus, dass wir uns weit über Fußball hinaus positionieren und die Spieler auch damit ins Boot zu holen, die Spieler mit ins Boot zu holen, was den Stadtteil angeht. Man, ihr seid vorher gekommen, ihr lauft durchs Wohnengebiet und steht vom Stadion, Rotklinker Stadion. Ansonsten fährst du die Autobahn eine halbe Stunde runter und stehst irgendwo in der Pampper auf dem Parkplatz und frisst eine viele Stunde in Arscher bis die irgendeiner Reinde sind Stadion. Die uns sollen das Leben hier, die sollen das spüren, die sollen auf dem Platz brennen und ich glaube das fällt den leichter, wenn sie diese Identifikation mit dem Gesamtverein, mit dem Stadtteil, mit dem Fans einfach noch näher gebracht kriegen und klar bin ich in allererster Linie dafür zuständig, dass es inhaltlich, atletisch, technisch, taktisch auf dem Platz funktioniert. Aber diesen anderen Faktor, den darf man bei uns auch nicht unterschätzen. Inwiefern bindet ihr die Spieler da auch ein. Also vielleicht nicht jeden Einzeln in den Mannschaftsrat, die seid ja da in verschiedenen Gruppen unterwegs. Ich glaube, Partizipation ist da total wichtig, um nicht nur vorzugeben, haben dann das Ganze dann noch mit Leben zu fillen. Also diese, ich sag mal, hülsen, manche, manche Werte, wir geben wollen Respektvoll miteinander umgehen. So das macht ja was mit dem Einspieler, was anderes als mit dem anderen. Was verstehe ich denn da drunter? Geht die da auch in den Austausch, klassischerweise ist ja so vor der Saison und da einfach nur dieses Verständnis zu schärfen? Das wollen wir dann auch wirklich dabei umsetzen. Ja, ich gebe keinen Strafenkatalog vor. Das machen die Jungs selber. Ich lebe vor, dass es für mich das alle aller wichtigste und das erwarte ich auch nicht nur vor meinem Trainer-Team, sondern auch vor meinem Staff. Begeisterung weigt über das normale Maß hinaus. Und ja, natürlich, spreche ich dann zum Beispiel auch mit Führungsspieler und kann ich auch eine ganz witzige, angedote, glaube ich, erzählen, wo so witzig ist, hier nicht, wenn man sie hört, was man gesehen haben. Aber wir hatten dann letztes Jahr auch einige ältere Spieler drin und wieder so so ältere Spieler, komm, kommen auf den Trainingsplatz, bis im Balloch halten, bis los geht. Und dann mit Training zu Ende, das gehe ich wieder rein. Und dann immer bin ich mit Gido, bin ich reingegangen, das ist Gido. Bis schon Führungsspieler, ne? Ja, Geld Trainer, klar. Geh immer vorweg, ich sag, meinst du, was das Eindruck machen würde, wenn du mal ein Tortragen würdest. Wie die Jungspieler gucken würden, wenn die sehen würden, ja, der Buchsteller, guck dir das mal an. Der alte Sack, der trägt sogar noch ein Tort, leading back sample. Da musst du nur zweimal machen, musst nichts, 20 mal machen, musst nur zweimal machen. Am nächsten Tag hat am Tortgetragen eine Woche später liefern mit dem Ballsack, grinsen, raus, guck mir, der hat einen Get-Trainer geschaut, wie tragt ihr Sack. Und ich schwöre, jeder Jungspieler, der das gesehen hat, hat nur gedacht, "Fu, also wenn der jetzt hier ein Tort trägt, dann trage ich gefälligste Ornthor, der wird gerne nachgefragt." Also, du hast ja immer deine Stabiliener beim Bälle sammeln, beim Bücheln aufsammeln, beim Tore wegtragen, die dann doch noch mal etwas trinken oder noch mal eben einen Blauschen im Kotreiner oder so tun, als wenn sie Ball suchen und so. Ich glaube, das ist viel wichtiger, dass du eine Gruppe hast, die einfach versteht, worum es geht. Und warum sie da sind, die einfach Bock haben Sachen zu machen, auch Bock haben, die es planiert zu sein, als das du sagst, wenn je im Ballfeld zahlt jeder 50 Euro oder jetzt aber alle die Tore tragen, bevor die Tore nicht getragen sind, verlesst ihr keiner den Platz. Also, da sind so ansagen, da kann ich nichts mit anfangen. Das Beispiel ist super, ich glaube, das fällt natürlich auch auch auf. Kann ich dir leckler nicht so gut machen. Das ist von mir. Da müssen wir Anselmen glauben. Ja, stimmt. Ich muss euch schon nicht mehr verlegen. Leider enttäuschen. Ich muss euch echt enttäuschen. Ich komm zwar aus Bayern, aber ich werde auch oft dafür kritisiert, dass ich wohl nicht so beirr sprechen, wie sich manche wünschmeln. Ja, schade ist es. Na ja. Macht aber nichts. Team, wo vielleicht Anselmen du auch jetzt habt, die schon einige Jahre auch im Fußball verwacht, fällt euch ein Team-Building-Maßnahme ein, wo ich sage, das war der größte Quatsch, dem wir über Rupfball gemacht haben und die hatte gar keinen Sinn. Also, ich muss ja sagen, ich bin noch nie durch eine Waschanlage gelaufen und also. Aber. also, ich muss sagen, nein. Also, wir hatten immer schöne Momente. Ich habe auch immer die Zeit mit der Mannschaft, den ich gespielt habe, genossen, egal ob es die Klassiker waren wie Rafting oder Kletterwand, fahre ich immer schön. Deswegen bin ich jetzt total gespannt, ob Team, wo irgendwas Gourieles für uns hat, vielleicht in die Fallschrichtung abgebriftet. Es würde ich jetzt schon mal beantragen wollen, dass die Überschrift des Podcasts, ich bin noch nie durch eine Waschanlage gelaufen ist. Ich habe das Gefühl, dass Gespräche am besten zusammenpassen. Team-Building verstehe ich darunter, dass man Spiele gewinnt. Das ist das einzig wagen. Team-Building ist einfach so. Trotzdem haben wir jetzt auch im Vorfeld der Saison, weil wir schon. ich viele Führungspieler verloren haben, weil wir eine sehr, sehr junge Mannschaft haben, haben mit der extrem viel Zeit investiert. Sehr viel gemacht, früher war Team-Building einfach so offen gehen. Also, unsinnigste Team-Building, was ich mal machen musste, war über eine Hängebrücke laufen und da hat mich daran, dass ich höhen Angst habe. Von daher war das für mich eigentlich nur eine persönliche Überwindung. Aber Team-Building an sich ist nie verkehrt. Also wir haben auch wieder mal Fußballlehrer, weil wir durch ihren Spinnen, Netz, Kabel und so. Ich glaube, da ist einfach, wenn das zu aufgesetzt ist, dann macht das keinen Sinn. Ansonsten diese Classica-Be-Rafting oder ein Padel oder Tennis-Tonier oder so. Das geht immer. Wenn die Jungs Zeit miteinander verbringen, Spaß haben, sich auf einer anderen Ebene kennenlernen, als du spielst auf der Sechs und du auf der Zehn. Und am Ende gibt's ein Siegerfoto, die Zeit miteinander zu verbringen, persönliche Sachen auszutauschen. Ich finde auch zum Beispiel die Familie, ab und zu mal dazu zu nehmen, einfach zu sehen, mit wem umgibt der Sicht denn da. Wer sind die Leute an seiner Seite? Und wenn es stehen dann ja auch Symbiosen, gar nicht mehr untereinander, der Spieler, sondern einfach der Partner untereinander. Und das treibt die Gruppe dann auch wieder zusammen. In meinen Umgibt's kein schlechtes Team-Building. Kunst ja ehrlich, Tennis-Spielen willst du nur, weil du am Ende dem Pokal dann hoch hält? Nee, nee. Also Fußballler sind alles schon sehr, sehr ballerfien und balltalentiert. Also da gibt's in jeder Mannschaft viele richtig gute Tennis-Spieler oder Rückschlagspieler. Oder Rückschlagspordarten allgemein, glaube ich, können viele Fußballler sehr gut. Aber da muss ich jetzt schon mal eine Frage stellen. In Bayern wird der gern gescharf kauft. Was spielt ihr in einem Mannschaftsbus? Wir haben tatsächlich früher noch viel Karten gespielt. Verschiedene Karten-Spieler, als ich angefangen habe in Bremen, haben wir noch Skat gespielt. Dafür braucht man ja eigentlich nur drei Leute, aber ich glaube, die kriegt man heutzutage schon gar nicht mehr zusammen. Ja, um ehrlich zu sein, die Jungs heutzutage, wenn sie was spielen, dann spielen sie irgendwie was am iPad. Monopolia-W iPad. Oder sie gucken halt ein Film oder eine Serie. Also ja, gerade auf der Hinfahrt, da haben schon die meisten Jungs mit dabei eine Kopfhör auf. Ist ein Ischade, aber so ist es nochmal. Jetzt doch nochmal ein ernstes Thema hier auf unserer Zielgeraden. Aber ich finde das tatsächlich super interessant. Kann man wahrscheinlich auch nicht erzwingen, das wieder zu ändern, oder? Da geht ja schon was verloren, auch in dem, in dem, wie man es vielleicht, auch früher kannte. Ja, also, wir haben tatsächlich auch noch Jungs, die spielen mal eine Runde Schach, oder spielen wir mal einen Brettspiel dabei auf Auswärtsfaten. Also das gibt es schon noch, aber früher gab es die Möglichkeiten einfach gar nicht. Also da warst du froh, wenn der Bus eine VHS-Anhage hatte und du kannst zusammen Film gucken. Und da hat der Trainer dann meist am nächsten Tag noch bezucht draufgenommen in seiner Ansprache vom Spiel. Mittlerweile ist es einfach so, dass allgemein die sozialen Medien ja einfach den Alltag der Jungs bestimmt. Und dann dementsprechend auch viel Zeit da rein investiert wird. Und dann gehören ja mittlerweile eben Netflix und was es nicht noch alles gibt und Kopfhörer und Spotify und was kann man muss, alles weggepiebt haben. Ja, man muss ja schon so gut sein. Die gehören nun mal dazu. Und so ist das so, ist das nun mal. Also ich habe mich damit irgendwo in Anführungsstrichen abgefunden. Ich finde das jetzt auch mittlerweile gar nicht mehr negativ. Das ist halt so. Es gibt noch mal neue Generationen, die nutzen das auch. Ich fand aber auch spannend, was du vorhin gesagt hast. Dann bist du mal ein saufen gegangen als Mannschaft. Also und dann hat sich auch was entwickelt. Also sich da dann auszusprechen. Ich hoffe tatsächlich, dass so was auch immer noch stattfindet, nicht dass die sich alle einen geben und drüber auf der Reba waren. Aber das ist einfach so in den Austausch auch kommst. Ein gutes Beispiel ist ja, wenn ihr zusammen est, es gibt keine festen Essensgruppen, sondern jeder setzt sich da in wo der Platz gerade frei ist. Und alleine dadurch wechseln sich ja wahrscheinlich die Gruppen schon mal so ein bisschen und man kommt mit jedem in den Austausch. Und das natürlich auch fürs Team, ja unabdingbar da auch immer mit unterschiedlichen Kontakt zu treten. Ja, wobei es. Gruppenbildung immer schon in jeder Mannschaft gab. Es entscheidend ist, dass die Gruppen untereinander auch miteinander können. Und dass da irgendwie im Idealfall dann Spieler aus verschiedenen Gruppen, aber trotzdem auch ein persönliches Verhältnis haben und was miteinander machen, weil so werden dann ja auch mal die Gruppen durchgemüßt. Und dass es dann irgendwie eine Diskandinavia gibt und die Englischsprachigen und die Afrikaner und die Ruhigen und die Lauten und die Schnellen und die Beziegen. Das ist ja vollkommen normal. Also davon lebt so eine Gruppe ja auch. Absolut, denn ich denke, dass es auch wirklich eine Gefahr für eine Manschaft und dann für das Team sein kann, wenn du Zufiele in die Realisten hast, im Sinne von Leuten, die alleine einfach auch außerhalb des Trängsplatzes rumhängen. Das spricht man ja auch von so ein gewissen Konformitätsdruck. Also wenn du als Einzelner versucht, dich sozusagen an die anderen anzupassen, obwohl du vielleicht nicht so ticsst, wie die ziehst du mit ihnen immer um die Ecken. Irgendwann kommst du da aber dann nicht mehr raus und das ist natürlich dann total kontraproduktiv für auch die Mannschaftsbildung. Deswegen finde ich das auch super interessant und dann können wir auch wieder das Rund machen, das Bild von Kaderplanung, überall die Themen, die wir halt gesprochen haben, bis zum einzelnen Spieler und zur Teamfähigkeit. Team und dann werden wir immer mit einer fast schon zusammenfassenden Frage. Und zwar geht es gerade um was sind denn so neine drei Tipps, deine Takeaways für die Trainer-Kollegen, um sich bei dieser Kompetenz-Teamfähigkeit gut aufzustellen. Was ist die dabei wichtig? Ja ich sage es nochmal vertrauen. Vertrauen in die Fähigkeiten. Deiner Mitarbeiter sage ich jetzt einfach mal, am Ende sind es ja deine Kollegen, mit denen du zusammen Erfolg haben möchtest. Also auf jeden Fall vertrauen. Da gehört für mich Loyalität dazu. Auch in schlechten Zeiten oder in Zeiten, wo man gegen Winter ist und der wird kommen. Dann trotzdem für einander da zu sein. Nicht nur miteinander zu arbeiten, sondern für einander da zu sein. Das ist ein ganz ganz großer Unterschied. Und bei all dem, was man macht, sich selbst nicht zu wichtig zu nehmen. Also auch mal über sich selbst lachen zu können, auch mal vielleicht zwei Schritte zurückgehen zu können, auch mal einen freien Tag, einen freien Tag lassen können. Auch den Mitarbeitern, den Spielern, den Kotrinern gegenüber, einfach mal zu sagen, ihr habt gut gearbeitet, so ein Lob, das tut nicht nur demjenigen gut, der es erhält, sondern auch der der sagt, dem tut das gut. Von daher dieses menschliche Nie aus den Augen zu verlieren, weil das inhaltliche der Druck, das Gewinn, das verlieren, die Bewertung von dritten, die kommt sowieso, die kommt immer. Und die kommt auch einfach negativ. Wenn du dir aber in deinem Innersten klar bist, wie du mir dann da umgehen willst, und dass du dich auch einander verlassen kannst, dann gibt dir das ganz für Sicherheit. Danke für deine Zusammenfassung und Worte. Ich glaube dann geht dir zusammen den spannenden Weg hier in der tollen Atmosphäre, und der wir heute schnackendufen ansehen. Timo, dir vielen Dank für deine Zeit und der Gelben. Der Ansehen, dir auch, danke für deine Zeit und deine Worte. Und ich freue mich auf die nächste Folge und wir hören uns wieder. Trainer-Kompetenzen im Profifußball. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Timo Schultz betont, dass ein guter Trainer vor allem durch Siege überzeugt, aber der Weg dorthin entscheidend ist: Fachkompetenz, Authentizität und das tägliche Vorleben von Werten.
  2. Teamfähigkeit wird als sozial-kommunikative Kompetenz definiert
  3. Die Rollenverteilung im Team ergibt sich oft von selbst; der Trainer muss Rollen zuweisen, bestärken und eine Vertrauensatmosphäre schaffen, unabhängig von Alter oder Erfahrung.
  4. Die Zusammenarbeit zwischen Sportdirektor und Trainer ist zentral
  5. Bei der Kaderplanung stehen eine gemeinsame Spielphilosophie und klare Positionsprofile im Mittelpunkt; Spieler müssen entwicklungsfähig sein und zu den Vereinswerten passen, wie beim FC St. Pauli.
  6. Timo Schultz sieht seine Rolle als Trainer fokussiert auf das Hier und Jetzt (nächste Spiele), während langfristige Planung Aufgabe des Sportdirektors ist; er hat sich über Jahre von der Spieler- zur Trainerrolle entwickelt.

Summary:

In diesem Podcast der DFB-Akademie spricht Timo Schultz, Co-Trainer des FC St. Pauli, über die Trainerkompetenz Teamfähigkeit. Er erklärt, dass ein guter Trainer nicht nur durch Siege, sondern durch Authentizität und das tägliche Vorleben von Werten überzeugt.

Teamfähigkeit bedeutet für ihn, eine Gruppe zu einer Einheit zu formen, in der jeder seine Rolle kennt und seine Stärken einbringt – ob als erfahrener Spieler oder junger Neuzugang. Die Rollenverteilung ergibt sich oft von selbst, doch der Trainer muss sie erkennen, fördern und fordern. Besonders betont Schultz die enge Zusammenarbeit zwischen Trainer und Sportdirektor: Nur wenn beide mit einer Stimme sprechen, kann ein Verein nachhaltig Erfolg haben, wie das Beispiel Freiburg zeigt.

Bei der Kaderplanung achten sie auf eine gemeinsame Spielphilosophie, klare Positionsprofile und die Entwicklungsbereitschaft der Spieler. Zudem müssen Spieler zu den Vereinswerten passen, was beim FC St. Pauli besonders wichtig ist.

Schultz reflektiert auch seine eigene Entwicklung vom Spieler zum Co-Trainer, die durch die Förderung eines Mentors geprägt war. Er betont, dass sein Fokus auf dem Hier und Jetzt liegt – auf den nächsten Spielen – während langfristige Planung in die Verantwortung des Sportdirektors fällt. Für ihn ist Teamfähigkeit die Grundlage, um Vertrauen zu schaffen und gemeinsam Erfolge zu erzielen.

FAQs

Ein guter Trainer zeichnet sich vor allem durch Siege aus, aber der Weg dahin ist entscheidend: Er muss eine Mannschaft formen, Fachkompetenz mitbringen und authentisch sein, indem er seine Werte täglich vorlebt.

Teamfähigkeit ist eine sozial-kommunikative Kompetenz, die die Fähigkeit beschreibt, in und um Teams zu arbeiten. Sie umfasst, sich in einem Trainerteam zurechtzufinden und eine Gruppe zu einer Einheit zu formen.

Vieles ergibt sich durch Beobachtung, da sich Spieler oft selbst einschätzen und ihre Nischen suchen. Der Trainer unterstützt dann, fördert und fordert jeden in seiner Rolle, unabhängig von Alter oder Erfahrung.

Der Spieler sollte mutig sein, nach vorne spielen und physische Aggressivität zeigen. Zudem ist wichtig, dass er sich weiterentwickeln will und bereit ist, auch an unangenehmen Themen zu arbeiten.

Sie ist eine der wichtigsten Beziehungen im Verein, da Einigkeit und Kontinuität auf diesen Posten langfristig Erfolg bringen. Wenn beide mit einer Stimme sprechen, wissen auch die Spieler, dass Entscheidungen klar sind.

Zuerst wird eine gemeinsame Spielphilosophie festgelegt und Positionsprofile definiert. Danach werden Spieler gescoutet und Vorschläge diskutiert, bis Trainer und Sportdirektor sich einig sind und der Spieler verpflichtet wird.

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