Hallo und herzlich willkommen bei Handelsblatt Today. Wir sprechen hier bösentäglich über wichtige Nachrichten und ihre Bedeutung für die Finanzwelt. Ich freue mich, dass Sie dabei sind. Tech-Riesen wie Meter und Google stehen gerade stark unter Druck, denn zuletzt haben mehrere Gerichte in den USA entschieden, dass die Firmen in einzelnen Fällen Schadenersatz bezahlen müssen. Weil ihre Plattformen süchtig machen. Interne Dokumente legen nahe, dass die Konzerne die Risiken ihrer Plattform, besonders für Kinder und Jugendliche, auch schon seit Jahren kennen. Und sie ihre Produkte trotzdem nicht verändert haben. Das Handelsblatt konnte jetzt tausende dieser Dokumente einsehen. Und wir sprechen gleich darüber, welche Auswirkungen das alles auf die Geschäftsmodelle der Tech-Filmen haben könnte. Im zweiten Teil der Sendung geht es dann um von der KI-Gemanage-Tiff-Fonds, für wen die Interessant sein können und welche Risiken sie mit sich bringen. Es ist Donnerstag, der 2. April und ich bin Tami Häulerid. Und wir starten wie immer mit unserem Markt-Update heute aus Frankfurt und mit meiner Kollegin Judith Henke. Hi, Judith. Hallo, Tami. Judith, wir haben einen ziemlich turbulenten Handelstag noch nicht ganz hinter uns. Starten wir aber doch mal mit den News aus der Nacht. Donald Trump hat sich in einer Rede zur Lage der Nation zum Krieg im Iran geäußert. Und viele haben sich davon glaube ich so ein bisschen beruhigung erhofft, aber stattdessen gab es an den Märkten eher Ernüchterung, oder? Ja, absolut, wobei ich mich auch frage, wer sich mittlerweile von Donald Trumps reden beruhigung erhofft. Ich habe vielleicht schon gestern meinen Teil gedacht, aber ja im Vorfeld hatten einige Markteilenehmer auf einen konkreten Friedensfahrplan gehofft. Aber die Ansprache blieb eher wage Trump blobte zwar militärische Erfolge aus seiner Sicht und sprach von einem balligen Ende des Einsatzes. Aber gleichzeitig drohte er damit stehen, Iran in den nächsten zwei bis drei Wochen zurück in die Steinszeit zu schicken. Ja, und diese fragwürdiger Rhetorik hat die Börsen in Sminus gedrückt. Also einmal in Asien heute Morgen, der japanische Nikai Index, verloren 2,4 Prozent, beispielsweise der südkoreanische Koss-B-Index, brach sogar um 5 Prozent ein. Und auch in Deutschland ist die Stimmung gekippt, der DAX liegt deutlich im Minus, so roundabout 2 Prozent. Die US-Indizis sind eben, also heute Nachmittag ebenso im Minus in den Handel gestartet. Ja, und die Hoffnung auf ein baldiges Ende der Plokade der Straße von Hummus ist erst einmal verschwunden zum Altrump-Betont, dass die USA nicht auf Ölimport aus der Region angewiesen sein, was ja schön für sie ist. Ja, und die anderen Staaten sollen dann die Führung beim Schutz der Sehwege übernehmen und das sorgte verständlicherweise für Beunruhigung. Ja, beim Rest der Welt ist es mit der Ölabhängigkeit nämlich ein bisschen anders. Und das führt uns, glaube ich, zum nächsten Thema direkt, wenn die wichtigste Ölwasserstraße der Welt blockiert bleibt, wie reagiert in der Ölpreis? Ja, der springt natürlich stark nach oben, also direkt nach der Rede stiegen die Ölpreise massiv an. Die Sorte-Prench steht stets derzeit wieder so bei 199 USD Prof. und in den USA, da knackte die Schieferöl-Sorte, WTI, sogar die Marke von 110 USD. Das war zuletzt 2022 der Fall. Und ja, besonders kritisch ist die Lage auch bei den Kraftstoffen in Europa stehigen die Diesel-Futures auf über 200 USD pro Barrel, das ist der höchste Stand seit 2022. Und auch die Diesel-Preise an den Zapf sollen, die sind so hoch wie noch nie eigentlich. Ja, das wird auch uns weiterhin beschäftigen, so lange die Straße von Humus geschlossen ist, A, B, so lange dann weiter Produktion heruntergefahren werden muss, weil die Lager voll werden der Ölprotizenten und C, weil die auch Infrastruktur direkt attakiert wird. Und was ich jetzt gar nicht hier preistlich genannt habe, aber besonders bedrohlich ist die Lage bei Kerosin. Da Großbritannien hat er schon Alarm geschlagen, beispielsweise, da dürfte man sich, wenn jetzt die Blockade nicht gelöst wird, sich auf jeden Fall in einigen Wochen auf massive Einschränkungen gefasst machen. Dann lass uns mal wegschauen von der Geopolitik hin zu einem Hockenschlag aus der Privatwirtschaft, aber dieses Mal Elon Musk bereitet offenbar einen Börsengang von SpaceX vor. Was wissen wir darüber? Ja, SpaceX hat vertrauliche Unterlagen bei der US-Börsenaufsicht SSE eingereicht, Schätzungen zufolge könnte das Unternehmen mit 1,7 bis zu 1,7 5 Billionen Dollar bewertet werden und damit wäre SpaceX auf Anhieb das sechst wertvollste Börsen notierte Unternehmen weltweit. Also noch vor Amazon. Ja, der IPO könnte zwischen 40 und 80 Billiarden Dollar einbringen und damit den bisherigen Rekord von Saudi-Aramko weit hinter sich lassen und als möglicher Termin für den Börsengang wird der Juni 2026 gehandelt. Und dann hat Kathy Wood von Argen West noch ihr Portfolio umgebaut, wo liegt ihr neuer Fokus? Ja, da sagte Kathy Woodsch tatsächlich für eine echte Überraschung. Sie hat sich mit rund 175 Millionen Dollar ein OpenAI beteiligt. Das Besondere daran ist, dass OpenAI noch gar nicht börsenotiert ist. Das heißt, Woodsch nutzt ihre ETFs quasi als Brücke zwischen den privaten und öffentlichen Märkten. Ja, in der kurz zu OpenAI in der jüngsten Finanzierungsrunde wurde der Entwickler von JetGP-Team mit 822 Milliarden Dollar bewertet und somit ist OpenAI jetzt die 11-größte Position in ihrem Flagship vor arg geworden. Ja, und um den Einstieg zu finanzieren hat, Wood im Februar und März morgens die andere Aktien verkauft. Ja, für Anleger hier zur Lande gibt es allerdings ein Dämpfer, die in Europa handelbaren Varianten ihre ARG ETFs enthalten, OpenAI aus regulatorischen Gründen derzeit nicht. Okay, vielen Dank, Judith nach Frankfurt. Gerne. An dieser Stelle noch der wichtige Hinweis an Sie, liebe Hörerinnen und Hörer, die Inhalte dieses Podcasts sind ausdrücklich nicht als Anlageempfehlung zu verstehen, sondern dienen lediglich der Information. Wir übernehmen für mögliche Verlustekeinhaftung und werden an möglichen Gewinnen auch nicht beteiligt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter. Bleiben Sie dran. Die Energie-Märkte sind in Bewegung. Schuldenergie beobachtet den Markt kontinuierlich und kombiniert Spot- und Terminmarkt. Wir empfehlen Einkaufszeitpunkte, sich an Preise frühzeitig ab und stabilisieren so ihre Kosten. Gleichzeitig bleibt ein Teiflexibel, das Ergebnis, Planbare und Wettbewerbsfähige Energie kosten. Informieren Sie sich jetzt auf Schuldpunkt.de. Schuldenergie, Powerful Partnership. Fonds und ETFs setzen ja immer häufiger auf KI und Maschinelles lernen, um mehr Rendite als der Markt zu erzählen. Wie aussichtsreich sind diese neuen Quantfonds wirklich und welche Risiken gibt es dabei? Das hat sich mein Kollege Martin Müller aus dem Finanzressort angeschaut. Hallo, Tommy. Martin Quantfonds gibt es schon länger. Was ist denn jetzt der entscheidende Unterschied durch die KI? Quantfonds gibt es schon seit Jahrzehnten. Die Fonds nutzen eine Auswahl statistisch bewährte Faktoren, um damit dann systematisch Aktien oder Anleihen zu finden, die in Zukunft höher renditen liefern sollen. Ein paar dieser Faktoren hat man vielleicht auch schon mal gehört. Value ist einer davon, also niedrig bewährte Unternehmen und die Hoffnung, dass die Unternehmen eben höher renditen in Zukunft erwirtschaften. Die KI-Fonds machen im Grundeerstleiche. Also die nehmen erst mal eine große Datenmänge und leiten daraus so Rendite prognosen ab. Nur machen Sie das eben, wie Sie da namens schon sagt, mit künstlichen Intelligenz und vor allem mit Maschinelem lernen. Die KI soll dann zum Beispiel erlernen, anhand der Daten, welche Faktoren in der Vergangenheit die Renditen in Zukunft am besten vorher gesagt haben und wird dann in der Realität angewendet. Bevor wir da noch genauer darauf eingehen, kannst du mir einordnen, wie groß ist dieser Markt inzwischen, ist es eher nischen Thema oder würdest du sagen, schon echt da Trend? Genau, laut einer Auswertung des Analysauses Gop gab es im vergangenen Jahr 39 Fonds, die in ihrem Namen oder in ihrer Investmentstrategie explizit auf den Einsatz von KI hingewiesen haben. Das zeigt, es gibt es schon einige Fonds, aber ein Massenmarkt ist das auf jeden Fall nicht. Dann hast du schon so ein bisschen angefangen zu erklären, aber lass uns nochmal greifbarer machen, wie trifft denn so einen KI vor eine Anlageentscheidung? Genau, also erst mal werden die KI-Modelle trainiert und das passiert zum Beispiel mit Finanzdaten, das können Aktienkurse sein, Analysten, Empfehlungen oder Lehrverkäufer zum Beispiel über die letzten 10, 15, 20 Jahre. Das Modell lernt dann diese Signale für einzelne Aktien so zu kombinieren, dass sie die folgende Kursentwicklung erklären. Also beim letzten Beispiel nimmt, kann es zum Beispiel sein, dass ein Upgrade, einer Analysten-Empfehlung in der Vergangenheit, die Wahrscheinlichkeit erhöht hat, dass eine Aktie in der Folge gestiegen ist, wäre ja einigermaßen plausibel. Das KI-Modell kann noch ein bisschen mehr, es lernt dann eben zum Beispiel auch, dass dieser Effekt aber auch nicht immer gleich stark ist, dass zum Beispiel das davon abhängt, ob das Unternehmen gerade unternehmenszahlen vorgelegt hat, ganz einfach gesagt.
Dieses Modell wird, wenn es fertig ist, sozusagen auf die realen Finanzdaten angewendet, funktioniert in Echtzeit und gibt dann eben Empfehlungen, dafür, ob jetzt eine Aktie eher zu kaufen oder eher zu verkaufen ist. In der Praxis sind das nicht nur so drei Finanzkanzahlen, sondern Hunderte. Und es können eben tatsächlich auch nicht Finanzdaten sein oder ein bisschen alternativere Daten. Also zum Beispiel die Zahl der Tweets zu einem Unternehmen oder der Ton bei Aussagen von Vorstandsvorsitzenden. Okay, das finde ich super interessant. Was erhoffen sich die Anbieter denn davon? Genau, also im Grunde zwei Dinge, erst mal sollen mehr Daten analysiert werden. Das kann man jetzt schon so ein bisschen raus. Die Maschinenlearning-Modelle sind laut mehreren Anbietern einfach besser darin als so diese klassischen quantitativeen Ansätze, Hunderte, Kennzahlen zu analysieren und zu kombinieren. Und der zweite Punkt sind eben diese komplexeren Zusammenhänge, wie gerade in dem Beispiel mit den Analystenempfehlung, dass man sozusagen nicht linnjahre Zusammenhänge und auch so Interaktionseffekte in den Daten leichter findet. Das hofft man sich und im Endeffekt geht es natürlich dann immer um mehr Rendite. Genau, wollte ich gerade sagen, weil am Ende ist ja das Versprechen natürlich mehr Rendite, funktioniert es denn in der Praxis? Also es gibt Fonds, die das schaffen. Ich habe mir einen fangen angeguckt, ein relativ großen KI-Fonds von dem Schweizer Anbieter-Pictée. Der hat so seit der Auflage vor einen halb Jahren als geschafft in MSCA World, also den Industrieländer Index, um etwa drei Prozentpunkte zu schlagen. Das gelingt aber bei weiten nicht allen. Wenn man jetzt noch mal auf die Fonds schaut, die Scope identifiziert hat, dann haben die Standende Februar auf Sicht von 12 Monaten in nur 37 Prozent der Fälle vergleichbare Fonds geschlagen, also auch Fonds ohne KI-Sätze. Über ein etwas längeren Zeitraum von drei Jahren war das 46 Prozent, aber man sieht für Anleger lohnt sich das auf jeden Fall nicht immer. Mhm. Okay, hast du ja gerade schon gesagt, dass den Paarfonds genauer angeschaut, wie autonom investiert die KI denn bei denen tatsächlich? Genau, also erst mal sind viele der Fonds trotzdem weiterhin relativ nah an dem Vergleichsindex. Also die suchen jetzt nicht ganz frei ihre Aktien aus, sondern gehen ihr von einem Index los und gewichten dann über oder unter. Und was auch ganz wichtig ist am Ende entscheidet bei allen Fonds, die ich mir angeschaut habe, immer noch ein Mensch. Das ist laut den Anbietern notwendig, um zu prüfen, ob die Ergebnisse plausibel sind und vielleicht auch gerade eine Nachrichtenlage, die Ergebnisse in irgendeiner Weise verzerrt. Ein Manager hat mir gesagt, dass das Modell sonst zum Beispiel auch den zweiten Buchstaben des COs als erklärende Variable für eine Rendite identifizieren kann. Und das ist dann natürlich eher weniger plausibel. Gleichzeitig wird aber auch immer betont, dass das eher so ein Schutzmechanismus ist als diskretionäres Portfolio-Management. Und dass die Menschen quasi in nur sehr wenigen Fällen tatsächlich so einen Trade dann auch verhindern. Glaubst du denn, dass es dann irgendwann auch wirklich Fonds geben wird, die komplett autonom handeln, wenn die Menschen jetzt schon eher ein Sicherheitsnetz sind als tatsächlich eingreifen? Ja, ich glaube, sind gute Frage. Also technisch ginge das bestimmt. Ich kann es mir eigentlich nicht ganz vorstellen, weil zumindest aus meiner persönlichen Anlegerperspektive ich mir immer wünschen würde, dass wenigstens eine Person einmal ganz kurz über die Ergebnisse drüber schaut und sagen kann, ob das tatsächlich in irgendeiner Form plausibel sind. Auf der Hedgefonds-Aide gibt es aber tatsächlich auch Strategien, die aus schließlich autonom handeln, aber wir hatten vor längerem auch schon ein Artikel beschrieben. Dann vielleicht, wenn wir jetzt gerade schon bei dem Thema sind, was für ein Gefühl hat man dabei, was sind denn außerhalb der Gefühlswelt, die tatsächlich ein Risiken bei solchen Fonds, die du siehst? Genau, also im Grunde gibt es drei wesentliche Risiken. Eins ist ein bisschen technisch. Overfitting heißt das, über Anpassung Deutsch. Das bedeutet quasi, dass das model theoretisch einfach die Trainingsdaten auswendig lernen kann. Das ist dann ja ein Problem, wenn man sozusagen sehr, sehr gut in der Vergangenheit, also wenn ein Form sehr, sehr gut in der Vergangenheit funktioniert und sobald man in die Realität entlässt, ja überhaupt nicht mehr funktioniert, weil er überhaupt keine Monster mehr erkennt. Also man muss irgendwie zwischen Weg finden, zwischen, okay, das Modell muss sehr gut direnditen vorher sagen und gleichzeitig nicht so gut, das ist dann überhaupt keine neuen Monster mehr erkennt. Ein zweites Risiko sind Marktumschwünge, das haben quantitative Fonds auch klassische, haben da häufiger Probleme mit und das sozusagen ein Problem, was beide Fondsklassen haben, das wenn sich irgendwie die Marktbedingungen des Marktregimen vor allem schnell ändert, die Fonds, ja, sagen Schwierigkeiten haben, weil sie ja auf historischen Daten trainiert sind. Und das der dritte Kritikpunkt, den zumindest ich gehört habe, ist, dass diese Produkte natürlich zu einer Black Box werden können, wenn man Hunderte verschiedene Indikatoren sich anschaut, die irgendwie interagieren, wird es natürlich immer schwieriger nachzuffoldziehen, wie tatsächlich welche Faktoren am Ende das Modell treiben und welche Faktoren ausschlaggeben sind. Da sagen die Anbieter ganz klar, dass es nicht so, sie können diese Modelle interpretieren, aber ich denke, das ist halt ein Spannungsfeld, was uns noch begleiten wird. Und dann ganz praktisch gefragt zum Abschluss, für wen sind diese KI-Fonds-Dyname nach aktuell geeignet, also eher für experimentierfreudige Anleger oder schon wirklich auch für die breite Masse? Ich glaube, im ersten Schritt tatsächlich nur für experimentierfreudige Anleger, aber immerhin für experimentierfreudiger Anleger, ich glaube, für die breite Masse ist es noch ein bisschen zu früh, dafür müssen diese Produkte einfach einen ausreichenden Track-Record dann aufbauen und zeigen, dass sie eben auch über lange Zeit den Markt tatsächlich schlagen können. Und wenn ich jetzt überlege, in so ein Produkt zu investieren, hast du noch, was du mir an die Hand geben kannst, worauf ich achten sollte? Sehr genau darauf achten in den Formprospekten und bei den Anbieter-Informationen, wie viel KI tatsächlich in den Produkten enthalten ist, weil das natürlich auch ein Begriff so ein Schlag wird, ist mit dem man sehr gut werden kann. Und genau, das ist dann tatsächlich eine Fallfrage. Herzlichen Dank, Martin, für deine Einschätzung. Danke, Tammy. Social Media macht süchtig, treibt manche junge Menschen sogar in Depressionen bis hin zum Suizid und die Plattformen sind dafür zumindest teilweise verantwortlich. Das sind die Vorwürfe, denen sich die Eigentümer der großen Plattformen wie Instagram, YouTube, Snapchat und TikTok gerade zunehmend ausgesetzt sehen. Und die zuletzt auch von US-Gerichten bestätigt wurden. Und als der jüngsten Urteil ist dabei besonders spannend, denn es gilt als Vorbild für mögliche Tausende weitere Verfahren. Eine Nutzerin hatte Instagram und YouTube vorgeworfen, gezielt Suchtfördern gebaut zu sein. Und ein Gericht in Los Angeles hat ihr Recht gegeben. Meter der Konzern hinter Instagram wurde zu 4,2 Millionen und Google der Konzern hinter YouTube zu 1,8 Millionen Dollar Schadenersatz verurteilt. Wegen, dass die Seins ihrer Plattform. Beide Konzerne wollen zwar Berufung einlegen. Das Urteil gilt aber trotzdem schon als Wegweisend. Stet den Tech-Konzern jetzt eine teure Klagewelle bevor. Mit Auswirkungen auf Geschäftsmodelle und Aktienkurse. Darüber geben Tausende interne Dokumente aus dem Verfahren in Los Angeles Aufschluss, die dem Handelsblatt vorliegen. Was wir darin gefunden haben und was das für die Zukunft der ganzen Branche bedeuten könnte. Darüber kann ich jetzt mit Thomas Jan sprechen, der Teil des Recherches Teams war. Hi, Thomas. Hi, Tommy. Thomas, was zeigen die internen Dokumente, die ihr einsehen konntet denn? Was wussten die Unternehmen tatsächlich über den Suchtfaktor ihrer Plattform? Ja, das sind sehr viele Seiten, die wir mit KI untersucht haben und natürlich auch Gegencheckt haben. Und da sind einige Beispiele beigewesen, die schon seltief blicken lassen. Zum Beispiel ein E-Mail-Verkehr von Snap, die sich lustig dabei gemacht haben. Dass die Algorithmen so süßlich machen sind oder was für mich so eigentlich persönlich am meisten nicht mitgenommen hat war. Eine Aussage über die Beauty Filters in Instagram. Das sind Filter mit den Jugendlichen. Ja, ja, jeder kann es natürlich machen. Aber da ging es um die Frage, ob Jugendliche das auch machen dürfen. Filter aufsetzen, indem man sozusagen eine Lippenvergrößerung kann oder seine Nase verkleinert oder sein Kiefer verändern. Und für mich grenzt das schon an einen kosmetischen Eingriff. Und das hat auch Meta der Konzern im Minstergram gehört. 2019 auch abgeschafft. Ja, und dann wurde es später wieder eingesetzt und Mark Zuckerberg wurde dazu auch befragt. Warum hätte das denn getan hätte und er sagt, er wollte die nuns dann nicht beformen und das ist eine Form. Er wurde auch konfrontiert mit Studien, die sagen, dass das schädlich ist für Jugendliche unter 18-Jähriger aus verschiedensten Gründen. Und ja, er sagt eben, dass er die Jugendlichen nicht beformen und müchte. Und das Profit motiv dahinter, das scheint mir sehr klar zu sein. Denn ich weiß nicht, warum man so ein Filter einsetzen sollte, alles als das, das man das Engagement erhöht. Das heißt, du würdest so weit gehen, dass wir mittlerweile davon ausgehen können, dass die Social Media-Plattform, die Suchtmechanismen, die du gerade schon teilweise beschrieben hast, nicht nur in Kauf nehmen, sondern tatsächlich auch gezielt einsetzen, um eben Profit zu machen. Ich meine, das Engagement ist die Profit und die Geschäftskundlage von nicht nur Meta, sondern von allen sozialen Medien. Und da zu trennen, was zu viel ist, was zu wenig ist, das ist geschäftschädlich. Und deswegen, ich habe ja auch mit der Wisse blauere und Francis Horge mich unterhalten, die genau das sagt.
Das sagt auch Metta, 4 von 5 Jugendlichen sind völlig fein. Also, den geht es gut auf den sozialen Plattformen, aber was ist mit diesen Ein Jugendlichen? Und das Problem, das hat hoffentlich einregentlich beschrieben, die ja lange beim Metta gearbeitet hat, das gerade diese Jugendlichen, diese Mädchen, die sie jungens, dass die nicht nur zwei, drei mal so viel, das Medium nutzen, sondern zehn mal so viel. Und ein Algorithmus, der merkt, dass so ein Engagement da ist, der wird das aufgreifen, gut finden und verstärken. Und anscheinend ist das bei jüngeren Menschen ein Problem, damit umzugehen, bei einigen nicht beilen. Und damit will man sich bei Metta Snap TikTok nicht so gerne mit beschäftigen. Denn man läuft natürlich auch Gefahr, dass man da eine Lokrativung große Kundengruppe verliert und B, dass man vielleicht auch überreguliert, also dass man über Silina schießt. Nach einer kurzen Unterbrechung geht es gleich weiter, bleiben sie dran. Du hast gerade angesprochen, die Konzerne argumentieren, dass es nicht um systemische, sondern um eher individuelle Probleme geht. Was teilweise vielleicht auch stimmt, aber in den jüngsten Prozessen sind sie mit der Argumentation schon mal gescheitert. Diese Gerichtsprozesse sind sehr interessant. Deswegen haben wir auch diese Titelgeschichte gemacht. Das ist so sagen süchtig machen. In der Software gibt es schon durch Experten belegt. Es gibt sogar von Moodies in Index, der seit acht Jahren das verfolgt. Moodies ist eine Rätingsangentur in Amerika. Die vierere Kunden, die Versicherung, solche Risiken beobachtet. Seit acht Jahren ist denen klar. Da könnte eine Klagewelle auf uns zukommen. Die Versicherung, die dann im Metta und Co. versichern, müssen dann zahlen. Deswegen ist das an sich, die das Ausauflage. Was jetzt war, neu ist an diesen Klagen. Das zum ersten Mal die sozialen Medien verurteilt worden, obwohl sie ein Laut einem Gesetz, US-Gesetz von 1996, eigentlich von Inhalten und deren Belange damit nicht zu tun haben. Das ist dieses Alltagument, das das wäre nur Plattform. Die Inhalte haben sich es verantworten. Diese neue Juristische vorgesehen ist völlig neu. Die sagt eben, nicht mehr, die Inhalte sind das Problem, sondern die Algorithmen. Damit ist das Netz weg an sich verantwortlich. Das ist zweimal erfolgreich gewesen. Das ist gefährlich für Snap, für Metta, für Insta und Facebook. Deswegen Moodies hat jeden Schaden, der möglicherweise auf die Konzelle zu kommen könnte. Jetzt auf bis zu 70 Milliarden Dollar beziffert, bittbar selbst von einer Frühenschätzung. Ja und Francis Horge, die Wiste blowernd, dass man vorgerechnet, dass viel mehr Geld sein dürfte, was da zu zahlen ist. Ihre Rechnung war in ungefähr 60 Millionen Teenager, die die Frage kommen in den USA. Und wenn da ein bruchteilendes Prozent klagt und Erfolg hat, wo sich diese Summe auf eine Billion Dollar summieren. Abgesehen von diesem Kosten, wo wahrscheinlich die Grenze, wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, nach oben offen ist, erst mal. Wenn jetzt die Gerichte sagen, die Algorithmen selbst sind das Problem, was das schon kurz erwähnt. Was bedeutet das denn auch über die Schadenersatzklagen und diese Kosten hinaus für das Geschäftsmodell von diesen Konzernen? Können wir überhaupt profitabel sein, ohne diese Mechanismen, ohne diese Algorithmen? Also ist weniger süchtig machen, automatisch weniger Umsatz, was ja auch schon kurz bei dir durchgeklung ist? Muss ja die mal aufpassen, also süchtig machen und was dem Fährung ist. Also ich glaube nicht, dass soziale Medien ohne Empferungsalgeritmen funktionieren. Deswegen ist auch recht klar, dass sie sehr aggressiv gegen diese Klagen vorgehen werden. Das ist das gleiche Muster wie von Viktor Beko in den 90ern oder jetzt von Bayer-Begliefer-Sat. Die Sachlage ist klar, wenn man sich nicht wert und einfach die Strafe zahlt, dann werden immer mehr Klagen kommen. Wenn man ein paar Millionen verdienen kann mit so einer Klage, das hat man auch bei der Fussat gesehen. Wenn man einige Settel vergleicht, dann werden immer mehr Klagen kommen. Das ist das eine Problem, das andere Problem ist, das Metaprowoche 4 Milliarden Dollar gewinnt, abtrapft aus dem Geschäftsmodell rein, jetzt rechnerisch aus der Bilanz vom letzten Jahr. Und es macht für Meta so lange Sinn zu klagen, um diese 4 Milliarden Dollar zu behalten und möglichst so eine Regulierung rauszuschieben, wo eben die Algritmen eingeschränkt werden. Und eine Einschreckung heißt ja nicht, dass das Ende der Medien ist, der sozialen Medien. Es wurde nur eine andere Reichweite und vielleicht geringer Gewinn bedeuten, wo der weiß keiner, aber auf jeden Fall nicht bei 4 Milliarden. Strich drunter, was bedeuten diese Entwicklung alle zusammengenommen für die Markbewertung von den Unternehmen? Schwierig, dann hat man nach den Entscheidungen gesehen, dass die Aktienkurseln nicht nachgegeben haben. Das ist aus Sicht des Marktes sehr dankwüros Problem, das wird erst mal die ganzen Berufung geben, viele andere Gerichtsklangen werden kommen, eine Berufung geben. Aber es kann man gut sich an dem Aktienkurs von Bayern ein bisschen nachvollziehen, die war nach der Übernahme von Monsanto eigentlich so immer um 60 Euro so um den Dreh. Und dann kam die Klagen und der Fiel dann bedarf 20. Weil irgendwann der Markt gesehen hat, das hört ja gar nicht mehr auf. Und nichts hassen ihr Investoren als riesigen, wie man nicht bezufahren kann. Insofern würde ich sagen, wird das nicht einfach werden für Metanko. Auf jeden Fall ist das eine echte Bedrohung jetzt für die sozialen Medien. Man hat ja schon so das Gefühl, dass die Stimmung gegenüber den Tech-Konzern in den vergangenen Jahren immer mehr gekippt ist. Ursprünglich hat man Social Media ja mal mit Freiheit und Demokratie also züeert. Jetzt mittlerweile oft eher mit Gewalt, Pornos und eben Sucht. Wir sehen auch weltweit immer mehr Altersbeschränkungen, Verbot, Sie ja Australien darüber hatten wir jetzt zuletzt ja auch mal wieder gesprochen. Ist das der Beginn eines Tech-Lash, würdest du sagen? Also das würde ich schon sagen, ja, denn wenn wir uns jetzt die anderen Beispiele, die ich katkeinander verhogen hält, zum Beispiel die Klagen gegen die Zigarettenindustrie, die hat 1950 in Jahrzehnte lang ihr Geschäft betrieben, und es war relativ klar, dass das Krebsrisiko dadurch erhöht wird und trotzdem das nichts passiert. Und das hat gebraucht, bis sie klagen sich durchgesetzt haben, nicht nur den "Ristischen Drive", sondern auch eine andere Stimmung in der Öffentlichkeit. Als nicht nur Experten gesagt haben, das ist gefährlich, sondern dass die Mehrheit der Gesellschaft das erkannt hat. Und das hat dann eben zu dem Settlement damals 1998 geführt, für damals erstaunliche Summe von 206 Milliarden Dollar. Das war so viel Geld damals. Heute ist das ja, wenn man sich jetzt halt öfters, aber deswegen, ja, ich denke schon, dass es ein Tech-Lash gibt, die Zeit der unschuldesferschen lange vorbei, dass man glaubte, da und du, ich will und solche Sachen, die Gesellschaft hat jetzt besser verstanden, wie diese Plattform funktionieren und das Setttswarge braucht. Und ja, ich war in der Aunei-Vertäufe, und ich meine, soziale Netzwerke sind mitzutrautig, sie bringen Menschen zusammen, genauso wie ein Google auch fantastisch ist, wenn man da Sachen sucht und auf YouTube video sehen kann. So, das muss man auch mal dazu sagen. Ja, so will man gespannt, wie das Ganze weitergehen wird. Vielen Dank, Thomas. Danke, Tami. Und damit sind wir auch schon am Ende der heutigen Folge Handelsblatt-Tudai angelangt, wie immer der Hinweis zum Abschluss, wenn Sie Kritik oder Anregungen haben. Dann schreiben Sie uns sehr gerne eine Mail an
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