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Tiefe Spuren: Die Frau im Maschsee

69m 27s

Tiefe Spuren: Die Frau im Maschsee

Am Halloween 2012 entdecken Spaziergänger im Maschsee in Hannover Leichenteile. Die Ermittlungen ergeben, dass es sich um eine Frau handelt, die ermordet und zerstückelt wurde. Der Sohn des Opfers, Julian, wird am folgenden Tag informiert und besteht trotz des Schocks darauf, alle grausamen Details des Verbrechens zu erfahren. Die Ermittler berichten von über 60 Stichverletzungen und der Zerstückelung der Leiche. Jahre später, im April 2025, kontaktiert Julian die Podcast-Macher, da der Mörder seiner Mutter, Andrea, kurz vor der vorzeitigen Entlassung steht. Julian möchte der öffentlichen Darstellung des Täters die Perspektive der betroffenen Familie entgegensetzen und verhindern, dass der Name seiner Mutter in Vergessenheit gerät. In emotionalen Gesprächen schildert er seine Mutter als humorvollen, lebensfrohen Menschen, der jedoch schon früh in die Drogenabhängigkeit geriet, was zu Prostitution und Gefängnisaufenthalten führte. Trotz der schwierigen Umstände hatte Julian stets eine enge Bindung zu ihr, bewahrt ihre Briefe auf und kämpft nun dafür, dass ihre Geschichte und ihr Leid nicht vergessen werden.

Transcription

8625 Words, 52627 Characters

German
In dieser Folge geht es unter anderem um Gewalt und psychischer Krankungen. Hört sie also nur, wenn ihr euch damit sicher fühlt. Es ist Halloween. Der 31. Oktober 2012. Die Luft ist feucht und kühl. Um die neuen Grad und die Sonne schafft es auch immer wieder die Wolkendecke zu durchbrechen. Die Blätter der Bäume leuchten in warmen Farben. Gelb, Orangisch und rot. Auf den Bürgersteigen sammelt sich bereits Bundeslaub. In Hannover ist es an diesem Mittwoch morgen noch relativ still. Die Häuser sind bunts geschmückt mit Kürbissen, Spinnenweben und Lattern. Die Kinder haben ihre Kostüme bereitgelegt, um abends durch die Straßen zu laufen und Süßes oder Saures zu rufen. Klubs und Restaurants bereiten Halloween Partys vor. Es ist ein sehr künstlerischer Kostüme, der in Hannover aus dem, das DFB-Pokalspiel Hannover 96 ging, die Narmuträsen statt. Überall in der Stadt machen sich Polizisten für mögliche Ausschreitung bereit. Mitten in Hannover liegt der Maschsee. Es ruhige Wasser schimmert grünlich und die bunten Bäume am Ufer schwiegeln sich auf der Oberfläche des Sees. Enten und Gänse ziehen kleine Wellen hinter sich her. Am Ufer ziehen Jogger ihre Runden. Ein schalz eingewickeltes Patientgänger ging gemütlich eine Runde um den Sees spezieren und kehren dann in die Cafés am Ufer ein. Hier kann man sich unter Heizstrahler mit einer Tasse Café oder Kakao aufwärm und den Segelboten zuschauen. Auch die 63-jährige Brigitte nutzt das gute Wetter am diesem Mittwoch, um ein großen Spaziergang um den Maschsee zu machen. Es ist kurz nach 12 Uhr und Brigitte geht am Nordufer des Sees entlang. Hier gibt es eine kleine Promenade mit einem Treppenabgang zum Wasser. Brigitte schaut auf den stillen See hin ab. Und da fällt ihr auf einmal etwas auf. Etwas helles sitzt aus dem Wasserhelfor. Komisch, den Brigitte. Sie kann aber nicht erkennen, was es ist. Also macht sie einen anderen Spaziergänger auf ihre Beobachtung aufmerksam. Auch dieser Start jetzt auf den See. Dem An geht näher an das Wasser heran. Und da sieht er es. Ein Fuß treibt in trüben Wasser. Er geht noch mal näher heran. Und jetzt ist er sich komplett sicher. Vor ihm treibt eine menschliche Leiche oder zumindest ein Teil davon der Fuß. Der Spaziergänger und Brigitte rufen sofort den Notruf. Es dauert jetzt nicht lang, bis die Polizei da ist. Sie bieg den menschlichen Fuß aus dem Wasser. Die Beamten durchkämmen das Gebisch an Ufer und durchsuchen die Mülleimer. Feuerwehrtaucher kommen zur Hilfe und suchen den Grund des Sees ab. Einige Meter entfernen trägt auf einem 18,5 Meter Hohensocke eine große Figur in den Himmel. Sie wurde genau wieder Maschzi selbst zur Zeit des Nationalsozialismus abaut. Der dagestellte Fakkelläufer erledt in der linken Hand eine Fakkel, die in das olympische Feuer erinnert. Die rechte Hand ist nach oben gestreckt. Verziert ist die Figur mit einem Reichsartler, einem Lorbeerkrans und ursprünglich mit einem Hartenkreuz. Das aber mittlerweile entfernt wurde. Die Stadt Tanova hat an der Figur eine kleine Hinweistafe angebracht. Hier wird der Fakkelläufer als NS-Kunz bezeichnet. Wenige Meter von dieser Figur entfernt, treibt ein Papkaton auf dem Wasser. Als die Prizisten ihn herausfischen, finden sie darin und menschlichen Torsen. Wenig später finden die Taucher an dieser Stelle des Sees auch ein Rechtsbein. Doch das ist noch nicht alles. Bei einem Boot steh ich treiben blaue Mösecke im Wasser. Darin findet man abgetrennte Arme und Hände. An den Händen fehlen mehrere Finger. Auch ein Kopf wird noch gefunden. Außerdem liegen im Wasser auch Werkzeuge, entrennen Schleifer, ein Hammer und eine Schwedensee. Die Obtuktion ergibt alle gefundenen Leichenteile, stammen von der gleichen Person. In der Frau. Diese hatte schulter langes dunkelbraunes Haar, das sie mit einem grünen Gummiband zu einem Fährdischanz zurückgebunden hat. Dazu tog sie eine Silvanne und eine Liederfarmene Spange in den Haar. * Musik * Ein Tag später, es ist Donnerstagmorgen, die erste November 2012. Etwa zwei Autostunden vom Maschsee entfernt wacht er 22 jährige Julien in Wettringen im Münsterland auf. Wie fast jeden Tag geht er zuerst zum Sport, Joggen und Teilboxen. Dann frühstückt er eine Schüssel Haferflokken mit Äpfeln und Nüssen. Anschließend setzt sich Julien in sein kleines Büro und beginnt zu lernen. Julien macht eine schulische Ausbildung zum Physiotherapeuten. In den nächsten Tagen steht eine wichtige Klausur für Anatomie und Physiologie an. Das Arbeitszimmer wird von einem decken Strahler ein rotes Licht getaucht. Das hilft Julien bei der Konzentration. Die Konzentration ist ganz in seiner Unterlagen vertieft als das Telefon klingelt. Ich sage es damals in meiner Wohnung und habe für eine Klausur gelernt. Ich weiß auch noch, ich spät es, also 1720. Ich habe mich in meiner Wohnung immer an Weinen Julien. Du musst nach Hause kommen, Mama ist gestorben. Dann bin ich rausgefahren und war dann der letzte der eingetroffen war. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, was genau passiert ist. Als ich mich dann kurz gesammelt hatte, sagte ich dann nach meiner Tante, dass nicht alles. Da kommt jetzt noch mehr, dann hat man mir das Stück für Stück versucht, beizubringen. Julien's Mutter ist tot. Sie wurde ermordet. Aber was ist genau passiert und warum? Julien und seine Oma rufen direkt bei der Mordkommission an. Seit später fahren sie um 8 Uhr morgens gemeinsam mit Julien's Tante nach Hannover. Zwei Stunden geht die Fahrt. Niemand spricht ein Wort. Als Julien seine Tante und seine Oma bei der Polizei ankommen, werden sie in ein Raum mit einem großen Tisch geführt. Hier sitzen sie neun Polizisten gegenüber. Die Ermittler wirken sehr betroffen. Teilweise haben sie Trainenden in Augen. Wir saßen auf der einen Seite und die neuen sind quasi in unserer Oma. Es war eigentlich im Grunde nur, gibt mir Informationen, ich muss genau was passiert. Das ist genau das, wo ich mich von den anderen drei so ein bisschen unterschieden habe. Die Polizisten, der Herr ***** war, das damals, dass alles versucht hat, beizubringen, hatte das erst mal grob angeschnitten, wie die Leichtenteile aufgefunden worden sind. Für alle drei war das, wie er in Zugen und ich habe nachgefragt, weil für mich das Zuschauer nicht kreifbar genug. Ich wollte halt genau wissen, ob ich das nicht mehr so gut bin. wie. Und dann kam mal immer mehr Detail zu dir irgendwann, waren wir dann dabei, dass im Gesicht eine große, klaffende Wunder ist. Und noch tief ins Zeil sind wir vom Gesicht her vom Kopf her nicht eingestiegen. Julienz Oma und Tante ist das alles zu viel. Sie wollen gar nicht alle Details der grausam Tat wissen. Und auch die Polizisten scheinen er zurückhaltend mit ihren Antworten zu sein. Julien hat das Gefühl, sie wollen die hinterbliebenen Schützen. Aber Julien will keinen Schutz. Er will die Wahrheit wissen. Und so fragt er weiter nach. Und langsam offenbart sich das Ganze grauen. Das ist ganz viele Stichverletzung gab, also über 60 Schnittverletzung. Dass man zu dem Zeitpunkt auch noch nicht sagen konnte, welcher Stich dafür natürlich gewesen ist. Dass nicht alle Teile gefunden worden sind von ihr. Und ja. Die Polizisten erzählen Julien auch, dass der Täter die Leiche zerteilt und sie in einen großen See geschmissen hat. Ein See, der mitten in Hannover liegt. Denn die Tote Frau im Maschsee. Das ist Julienz Mutter. Mein Name ist Lim Schützer. Und mein Name ist Loni Barcz. Tiefes Spuren sind Speziellfolgen von Mordorwex, in dem wir aufwendige Recherchen erzählen. Immer wieder kontaktieren uns Menschen mit ihren persönlichen Geschichten. Wir haben einige von ihnen lange recherchiert. Und recherchieren sie immer noch. Von Zeit zu Zeit wollen wir euch diese Fälle ausführliche erzählen. Ihr werdet die Protagonistinnen und Protagonisten der Fälle selbst hören. Und wir sind vor Ort auf Recherche. Eine Recherche von "of Ex-Productions" veröffentlicht bei Mordorwex. Du hast die erste von zwei Folgen. Danach geht es auf diesem Kanal ganz normal mit Mordorwex weiter. Das ist Tiefes Spuren, die Frau im Maschsee. Frau Sieger-Funter Maschsee in Hannover. Eins Spaziergänge hat am Nord-Ufer Einzelteile einer Frau gleich entdeckt. Für den Beamten, die menschlich das Kles durchstehen müssen. Das lässt er ja nicht unbüriert. Man leidet mit. Denkst du, wenn er auskommt, sie noch mal Mord begeben werden. Die 200. Der Halt in Jahren hat das noch immer keiner kompzentig. Das sind uns das am 1. Allem mal, was passiert. * Musik * Das hier ist eine Geschichte über einen Sohn, der jeden Tag für seine Mutter kämpfen muss. Eine Geschichte über eine Frau, deren Namen vergessen wurde. Und über ein Täter, der jetzt in wenigen Tagen wieder frei kommen wird. Es ist Anfang April 2025. Leo und ich sitzen gerade beide zusammen in München im Podcaststudio. Jetzt gleich bitte den Flugmodus reinmachen. Sagt unsere Aufnahme weiter. Da ploppt auf einmal eine E-Mail auf. Ich kann nicht anders. Ich muss sie direkt lesen. Ein Mann namens Julian hat uns Folgendes geschrieben. Hallo, Leoni. Hallo, Lin. Durch meine Frau bin ich auf euch aufmerksam geworden. Ich bin Julian, mittlerweile 35 Jahre alt und so in der getöteten und zerstückenden Andrea Boerkart. Ich würde mich freuen, wenn ihr unseren Fall thematisieren würdet. Da der Mörder Ende nächsten Monats auf freien Fuß kommt und sich medial gerne selbst darstellt, würde ich gerne die Sicht aus unserer Familie als Betroffene darstellen und dem ganzen entgegenwirken. Ich wäre euch für eine Rückmeldung dankbar. "Marschsee Mord", irgendwas klingelt dabei uns. Ich hatte damals schon ein Podcast zum Fall gehört oder eine Tiki gelesen. Weiß ich gar nicht mehr so genau. Wir haben dann aber nicht im Podcast. Privat darüber gesprochen. Ja, ich weiß noch ganz genau. Ich fand diesen Fall damals so unglaublich schlimm. Er war wie aus dem Horrorfilm. Das lag vor allem an dem Täter, weil der hat irgendwie so ganz gueselige Gedichte, Songs und Zeichnungen veröffentlicht. Und irgendwie stand da auch die ganze Zeit diese große Frage im Raum. Hat dieser Mensch vielleicht mehrere Morde begangen, die auch noch nicht alle aufgeklärt wurden? Ja, es gab auf jeden Fall viele Aspekte, wo ich irgendwann gedacht habe, zum Glück sitzt der "Marschsee Mörder" mittlerweile entgegtern. Und das hat ja dann auch dazu geführt, warum wir so fassungslos waren als wir Julian's Mail bekommen haben. Denn dieser Mann, der Julian's Mutter umgebracht hat, soll jetzt wieder frei kommen. Eigentlich werden wir ja gerade von einem Termin zum nächsten und haben auch nicht so wirklich Zeit für eine tiefgehene Recherche. Aber Julian's Geschichte lässt uns einfach nicht los. Und dann sagt Leo, ich bin sowieso am Wochenende in Köln. Ich fahre am Sonntag hin. Und während Leo sich also auf den Weg zu Julian macht, beginne ich schon nach allen Informationen zum Fall zu suchen und stürze mich in ihre Recherche. Ein paar Tage später bin ich auf dem Weg zu Julian. Er wohnt etwa eine Stunde von Köln entfernt. Nur noch eine Minute sagt mein Navi. Ich schaue mich um. Eine Vorstadt-Siedlung mit vielen mehr Familienhäusern in bunten Farben. Alle sehen relativ gleich aus. Graue Fensterrahmen, kleine Vorgärten und Spitzengadien in den Fenstern. Als Julian mit dann die Tür aufmacht, spür ich direkt eine Herzlichkeit und Wärme. Liebevoll haben Julian und seine Frau die Wohnung eingerichtet. Überall einem jeder Wand hängt Familienfotos in schwarzen Bilderrahmen. Mir kommt eine graue etwas dickere Bulldogge entgegen. Das ist Pamkin, stellt Julian den Hund vor. Und Pamkin sei kuschelsichtig. Natürlich streichel ich Pamkin erst mal und dann folge ich Julian in die Küche. Hier hängt ein großes Herz an der Wand. In der Mitte steht der Name von Julian kleiner Tochter. Sie ist sein ein und alles. Er erzählt mir, dass er und seine Frau morgens noch eine Puppe für ihre Tochter auf dem Flohmarkt gekauft haben. Die Puppe hat braune lange Haare und ein bunten Bikini. Und Julian's Tochter ist jetzt schon ganz vernaht in den Neuspielzeug. Jetzt gerade schleft sie. Auf dem Tisch steht ein Baby-Foen, falls sie aufwacht. Ich setze mich hin und sofort legt sich Pamkin auf meine Beine. Julian bietet mir etwas zu trinken an. Ich nehme ein Wasser und ein Kaffee. Auf dem Tisch stehen auch schon Kuchen und Kekse. Julian's Frau sitzt auch mit uns in der Küche. Sie ist es. Die Julian empfohlen hat sich bei uns zu melden, da sie jeden Montag unsere Folgen hört. Die beiden schauen sich immer wieder liebevoll an. Sie gibt ihm halt. Das merkt man. Julian und seine Freundinnen erzählen mir, dass sie schon versucht haben, verschiedene Institutionen und Opferschutzverbände zu kontaktieren, um ihre Geschichte zu erzählen und um Unterstützung zu bekommen. Aber sie wurden immer wieder ignoriert. Deswegen seien sie so froh, dass endlich jemand zuhört. Julian setzt sich mir gegenüber. Er ist 35 Jahre alt, hat einen schwarzen Bart, eine glatze und trägt einen grauen Wohlpoli. Dazu hat er eine kurze Adidas-Hose an und hausschuhr. Julian hat ein sehr offenes Lächeln und Wache Augen. Er ist ruhig, spricht bedacht und konzentriert. Aber ich merke, dass heute hier kostet ihn viel Kraft. * Musik * Julian beginnt zu erzählen. Von einer Frau, die in der Presse oft gar keinen Namen bekommen hat. Und teilweise nur die Prostituierzückendern wurde. Julian will, dass die Öffentlichkeit endlich ihren Namen kennt. Den Namen seiner Mutter, Andrea. Julian beginnt von seiner Mutter zu erzählen. Davon, dass ihre Lieblingsjahreszeit der Herbst war. Sie gerne getanzt und immer laut gelacht hat. Er erzählt von ihrer Kindheit, wie sie groß ist. geworden ist und von ihnen kämpfen, die sie vor allem mit sich selbst austragen musste. Mama ist eigentlich total anhänglich gewesen, also anhänglich an Oma, an Englisch Generell, also ganz aus Erzählung von meiner Oma, damals war ich natürlich selber noch nicht da, dass wenn Oma Stops sagen wollte, dass sie sich zum Beispiel auf den Stops auch gesetzt hat oder dem halt bei Oma auf dem Arm war oder es war eigentlich immer eine enge Bindung. Andreas Eltern sind geschieden, das war nicht immer leicht für sie und ihre zwei jüngeren Schwester. Julian erzählt, dass seine Mutter zu ihrem eigenen Vater kein guten Kontakt hatte. Trotzdem gab es viele Sachen, die in der Kindheit und Jugend Freude gemacht haben, zum Beispiel. Musik tatsächlich glaube ich, King das bei uns beiden in die gleiche Richtung, also ich höre halt gerne Hardstyle. Ich weiß, da sind es auch gerne gehört, als ich ob jemand an den CD gebrannt, die ich hier mitbringen musste. Was sind die CD? Selbstgebrannte, sondern Hardstyle Mix, ja was Mix. Euro Habis, also ihr habt gerne Federvang gespielt, es gibt viele Bilder noch, wo sie damals im Centerpark Olau, weil meiner Oma und meinen Tanten Federvals spielt und ist gerne Tansen gegangen damals als Jugendliche vom Charakter, vom Wesen Air, war sie bis zum Schluss Humorfall. Trotz dieser ganzen Umstände hatten wir trotzdem auch immer witzige Momente dazwischen. Hart viel gelacht, hat eigentlich ein fröhlicher Mensch, hatte ihren ganz besonderen Humor, den kann man auch gar nicht unbedingt nachmachen oder nachempfinden. Das war so ein Situationscome, ich hoffe, dass man wirklich in dem Moment einfach schmunzeln musste. Relativ jung lernt Andrea Julians Papa kennen und sie verliebt sich. Sie hat tatsächlich, sie hat früh schon ihr eigenes Ding gemacht, dass sie jetzt mit 17, glaube ich schon, ein Papa kennengelernt, oder mit 18 ist auch relativ zeitnah von so aus ausgezogen, aber immer den Kontakt nach Hause gehalten. Die beiden haben sich auf jeden Fall sehr beliebt, auch wenn es manchmal nicht dann nach ausgesehen hat, aber beide haben gegenseitig nachdem die beiden geschieden waren. Immer gefragt, wie geht es dem anderen, was macht der, wie hast du Kontakt zu demjenigen, es war immer sehr trotzdem familiär bezogen. Andrea wächst zu einer jungen Frau mit kurzen brauen Locken heran. Mit 16 probiert sie das erste Mal Drogen aus. Sie zieht von zu Hause aus und schon bald heirate Julians Papa. Das Paar nimmt weiterhin Drogen. Julians Papa fängt sogar an zu dielen und langsam geredt Andreas Leben aus der Bahn. Mit 21 Jahren bekommt Andrea einen Sohn, Julian. Kurz wird alles besser, aber die Drogensucht holt Julians Eltern am Ende doch immer wieder ein. Andrea hat oft Bahnvorstellung und es kommt zu Gewalt zwischen den Eltern. Kein gutes Zuhause für ein Kleinkind. Und so wächst Julian ab seinem dritten Lebensjahr bei seiner Großmutter auf, in einem schönen Haus mit großen Garten. Seine Mutter ist aber trotzdem weiterhin ein wichtiger Teil seines Lebens. Und wie war das dann für dich? Also wie wird sie dann deine Kindheit beschreiben mit dem Aspekt? Also das musst du wahrscheinlich jetzt auch noch alles auf Wieder auffarbeiten oder? Genau, jetzt ruhig gerade selber Papa, wenn sind viele Bausteine noch offen, die einfach nie thematisiert worden sind. Das ist was, wo ich mein Leben lang und trotzdem nicht runtergelitten habe. Also das immer dieses Gefühl zu haben, okay, eigentlich sehe ich mich eigentlich nur nach einem ganz normalen Leben, möchte mal mit Mama und Papa auch die Gehämis gehen oder mal ein Eis essen oder das ganz normale, was Kinder sich weil Vorstechno da wünschen, nichts besonders. Das sind alles so, wünsche die unerfüllt komplette sind. Das ist einfach so bedürfteste, die das Kind halt aber abgedeckt kriegen sollte. Genau und das ist halt einfach auf der Strecke geblieben. Also Oma, die bestes getan, aber es ist halt eben nicht, es kommt von Mama und Papa. Das weiß man auch einfach dann. Genau. Und wie war dann so die Stimmung im Haus in der Oma? Wie kann ich mir das vorstellen? Wie war der Kontakt? Hat sie manchmal angerufen oder hast du das dann von deiner Oma erfahren? Oh, ich habe auch hier die Andreas da und da, wie war so diese Zeit. Ganz am Anfang ist hier auch durchaus mal gekommen und wir waren einfach zusammen bei meiner Oma und also ich weiß jetzt, dass wir jetzt zum Beispiel einmal zusammen im Wunder opfern. Das glaube auch dazwischen immer wieder lichte Momente, wo es einfach gut war in den ersten Jahren oder das wir auf dem Spielplatz waren. Es gab auch, es gibt auch noch ganz viele Bilder, wo ich mit meinem Papa und meiner Mama zu Hause bin, eine Bitter-Eisse oder irgendwas als kleinen Kind einfach. Das war so in den Anfangs Jahr. Also da funktionierte das noch einigermaßen und irgendwann ist sie dann durch den Drogenkonsum verzogen, weggezogen und ab da wird es in allem etwas schwierig. Dann war Oma und so wie es sie damit umgegangen. Es war auch ein mega mega hart, das an dem Kind zu sehen. Ja total total. Das soll letztendlich was wo man sie glaube ich bis heute einfach massiv zu knacken hat. Wir hatten jetzt letzte Wohin hat das Gespräch, dass wenn man so zu gucken muss wie es sein eigenes Kind einfach den Bachunter geht auf gut Deutsch und man kann nichts tun. Also diese Hilflosigkeit einfach, dass das haben wir das häufiger und einfach gespürt beide, dass man einfach letztendlich, wenn er andere nicht wilder oder nicht kann, auch nicht wirklich was ausrichten kann. Mittlerweile nimmt Andrea auch Heroin. Sie lebt inzwischen in Bielefeld. Die Beziehung zwischen ihr und Julian's Vater ist in die Brüche gegangen. Um sich die Drogenwetter leisten zu können, geht sie gelegentlich der Prostitution nach. Andrea kommt dadurch immer wieder ins Gefängnis, wegen schwarzfahren, Drogenbesitz und Beschaffungskriminalität. Egal ob Andrea in Bielefeld lebt oder im Gefängnis ist, Julian schickt ihr immer wieder Pakete und die beiden schreiben sich Briefe. Andreas antworten hat Julian alle aufbewahrt. Jetzt holt er die Briefe seiner Mutter hervor und beginnt zu lesen. Lieber Julian, hoffentlich war deine Kommandion schön. Wir war alles da. Hier gibt es nichts Neues, ich denke immer an dich und hoffe. Ja. Alles gut, kann sie machen, ist wirklich hart. Julian Stimme bricht. Diese Briefe halten so viele Erinnerungen. Im Laufen treten über die Wangen. Er gibt den Brief an Leo und bitte sie weiter zu lesen. Er selbst kann es nicht. Ich denke immer an dich und hoffe, dass die Zeit schneller umgeht, noch fast fünf Monate. Wenn wir uns vor deinem Fußballtonier am 6. Juni nicht mehr sehen, schreibt mir doch zurück. Grüß Anna und Oma von mir. Ich gehe gleich duschen und fernsehen gucken. Ich denke jeden Morgen an dich, wenn du zur Schule fährst. Fährt Anna mit, wenn du ins Ferienberger fährst. Am Samstag war reiner hier und hat mir erzählt, Anna hat eine Arbeit auf Nordernay. Außer schreiben und lesen habe ich fast nicht zu tun. Die Frauen hier sind alle scheiße. Ich sag das eben, das ist diese Joyzonskorn, die ist schon pro Oma in der Ziele. Den hat sie bis zum Schluss. Das ist schon cool vor allem, die bis in neuen Jahre alt und sie ist so. Ich freue mich, wenn ihr wieder kommt. Ich habe dich lieb und vergesst mich nicht. Ja. Ja, sie hat dich einfach wirklich lieb. Genau. Wir haben viel der Brief here und ich bin jeden Einzelnen, der schon durchgegangen hat. Jetzt in letzter Zeit steht in jedem Brief. Bitte, denke an mich. Vergiss mich nicht. Ich habe dich lieb. Das hat sich bis zum Schluss so durchgezogen. Ich habe den letzten Brief von ihr bekommen. Im Jahr 2012, Anfang 2012 im Januar. Wir haben dann im Juni noch mal über Skype damals geschrieben und Kontakt gehabt. Und ja, das hat sich genau so durchgezogen bis zu einer. Boa, ich muss ganz ehrlich sagen, dieses Interview mit Julian ist schon wirklich eins der Krassten, das ich je geführt habe. Also Julian hat einfach so viel durchstehen müssen, mal abgesehen, jetzt von seiner Kindheit. Auch alles, was danach passiert ist. Und da wird mir mal wieder bewusst, dass ein Mord nicht nur ein Menschenleben zerstört und nimmt. Also der Mord Anandria hat auch Julian's Leben für immer verändert und der Täter hat auch ihm auf gewisse Art und Weise das Leben geraubt. Ich habe während des Interviews gemerkt, wie Dol ihn das auch alles noch aufgewölt hat, mit mir darüber zu reden. Und deshalb habe ich dann auch irgendwann gefragt. Warum machst du das insgesamt? Um Mama einfach ein besseres Gesicht zu geben. Also nicht ein künstliches Gesicht, sondern einfach Dinge gerade zu berücken, dass wir als Familie immer hinterher gestanden haben. Das ist entgegen der Medienberichter nie so gewesen ist, dass wir wirklich den Kontakt zu ihr verloren hatten oder ähnliches. Im Rahmen der Möglichkeiten alles erdenkliche für Sie getan. Und das hat sie uns auch immer gesagt, dass sie darüber dankbar ist. Und werden irgendwann eine im Gefängnis ein Dialog, wo ich Sie gefragt habe, was ausschlaggebend dafür ist, ob Sie noch mal drogen fallen werden kann oder eben nicht. Und da lass ich sie sich nicht mehr, weil die Körper es einfach nicht mehr zulässt. Und wir haben ganz offen und erlich darüber gesprochen und ab da war es für mich auch in Ordnung. Und es war auch da nicht so, dass ich gesagt hätte, okay, wir wenden uns jetzt von dir ab, sondern da war klar, okay, wenn das so ist, dann tun wir jetzt alles, dass du zumindest bis dahin positiv von uns was mit auf dem Weg bekommst. Im Sinne von Pakete, Klamotten, ihre Wohnung. Ja. Werkt sie mit versorgt, wer auch wenn. Julian fängt irgendwann an zu arbeiten. Das Geld schickt er seiner Mutter. Erhofft, dass sie sich dadurch nicht mehr prostituiert. Doch ins Geheim weiß er. Es reicht nicht. Wir hatten immer, bevor man gestorben ist, dass klassische Scenario irgendwann kommt, anhand ruf irgendwann steht die Polizei vor der Tür, weil durchdrogen vielleicht Goldner Schuss oder Japanste Sachen oder man weiß es halt nicht. Aber es war immer so dieses Scenario, was wir uns ausgemalt haben, wo ich mich ein Diodruf eingestellt hatte. Und dann, ja, hat man mir das versucht, Stück für Stück zu Hause zu erklären, was denn passiert ist, weil die anderen auch noch nicht so genau wussten, was eigentlich letztendlich vorbefallen war. Nach dem Leichen von beginnt die Polizei Hannover sofort mit den Ermittlungen. Bei der Obduktion zeigt sich, der Körper hat nicht lange im Wasser gelegen. Der Täter muss die Müllsecke erst vor Kurzem in den Maschsegerworfen haben. Dafür spricht auch, die Werkzeuge, die ebenfalls im Maschseger gefunden wurden, haben noch keine Rostspuren. Die Obduktion ergibt, dass der Leichnam eine Stichverletzung im Brustbereich und eine Verletzung in der Hauptschlagader aufweist. Und, dass die Zerstückung erst nach dem Todeszeitpunkt durchgeführt wurde. Die Polizeireporterin Britta Mahlz hat die Ermittlungen begleitet. Sie hat mehrere Artikel zum Fall geschrieben und spricht über ihre Schärche auch im Podcast "True Crime Hannover". Und, als sie erzählt, wie sie damals vom Fall erfahren hat. Ich war damals als Polizeireporterin bei der neuen Presse in Hannover eingesetzt und bekam etwa um die Mittagszeit den Hinweis, dass es einen größeren Polizeieinsatz am Maschseg geben soll. Das Einsatz Stichwort war schon ziemlich ungewöhnlich. Das nämlich lautete Leichen Teil im Maschseh. Dort hatten Patienten angebliche Nöseengverpackte Leichenteile gefunden. Mein erster Gedanke war damals "Das muss ein Fake sein". Als Journalistin denkt man ja immer gleich weiter. Wie soll denn bitte schön jemand Leichenteile im Maschseh entsorgt haben, ein der frequentiertesten Zentrumsnarsten Orte in Hannover? Das konnte eigentlich nicht sein. Und am Einsatzort war dann allerdings ziemlich schnell klar. Das ist tatsächlich, es sich hier um ein Verbrechen handelt, den am Nordufer des Maschsees berichtet mir hier ein Spaziergänger. Von mehreren blauen Müllbeuteln, die Unweit des Fackeläuppers trieben. Über die Ermittlungen erzählt sie uns folgendes. Rund um den Maschseh wurde quasi nach dem Fund der Leichenteile alles auf links gedreht. In den ersten Tagen wurde der Maschseh dann akribisch abgesucht. Taucher der Polizei der Feuerwehr waren im Einsatz. Und auch speziell ausgebildete Spürhunde. Das muss man sich so vorstellen. Die Tiere wurden in einem Schlauchboot über den Maschseh gefahren, um aus diesem Boot heraus den Geruch noch fehlender Leichenteile zu erschnuffeln. Zunächst kann die Polizei im Wasser keine Auswesstokumente, Kleidung oder konkrete Hinweise auf die Identität der Leiche finden. Die Fingergruppen an den Händen wurden teilweise abgeschnitten. Ein paar Tage später ändert sich das aber. Die Polizei kann jetzt durch DNA-Spuren Andrea als sehr modellte Person identifizieren. Ein Tag nach dem Leichen Fund sitzt Julian dann bei der Polizei. Der Mittler erzählen ihm, was der aktueller Mitlung stand ist. Dass ihr bis dato nicht wussten, wer es ist, dass die Sore natürlich läuft, aber momentan die Hinweise so wenig sind, dass man in dem Moment noch nichts hatte. Und weißt du, was die Leiche Kopf gegangen ist, wenn du so was hörst? Ja, ich älf mit bei der Sore. Krass. Und ich glaube, das ging meinen beiden Tagen genauso. Wir hatten ein paar Wochen dann später. Wir haben uns dann noch mal darüber zusammengesetzt und haben gesagt, okay, wenn das jetzt nicht geklärt wird, diejenigen nicht gefunden wird, beziehungsweise Mandar jetzt weiter kommt, dann wollen wir halt auch sehr beaktiv werden und Leute anneuern, die so was ausfinden können. Also, du hast immer mal wirklich gedacht, ich will Gerechtigkeit schon sofort wahrscheinlich. Hast du direkt das schon so hast gespült? Ja, sehr wohl. In dem Moment wusste ich ja noch nicht, wer. Hast du auf Irgendwien dann irgendwie, ne? Also du hast ja wahrscheinlich was auf Irgendwien sauer. Genau, auf Irgendwien sauer. Wir sind nach der Vernehmung und hat es dann auch zum Beispiel gegangen. Das Polizeigebäude ist quasi direkt um die Ecke vermasschen und wir sind dann zu der Fundstelle selber gegangen. Die Polizisten sind in Zivil mitgelaufen und haben ein bisschen Abstand gehalten. So das wir halt in den Kerze und aufstehen konnten. Und das war ein Gefühl zwischen, ich habe unfassbar Wut und aber auch echt Angst. Man wusste ja nicht mehr so mal. Und häufig ist es ja so, dass Täter gelegenlich mal zurückkommen. Man wusste ja gar nicht, wer. Also es hätte jeder Ex-Bliebing sein können und natürlich waren viele Schaulustige da, viele Leute angeguckt. Und ja. Was soll auch eher so sessbisches gegenüber allen Leuten, die da rumstanden? Man hat dann was auch, also man hat sich jeden Einzelnen genau angeguckt. Vorallige Schlüsse wahrscheinlich aufgezogen, wo der könnte sein, der könnte sein. Wie verhält er sich, hat er gekuckt so in der Richtung. Wie lange wart ihr dann dort? Nicht lange, ne Flüstunde. Also auf Polizeianraten, dass wir uns nicht so lange dort aufhalten sollen, weil die Verbindung zu Familie zu uns noch nicht so hergestellt werden sollte. Das ist einfach zu unserem Schutz, dass nicht so viele Leute am Kaffen sind. Und dann seid ihr zurück wieder? Genau, dann sind wir zurück. Und sind auch mal ins Polizeigemäude, haben noch mal ein kurzes Gespräch gehabt. Und sind erst mal dann wieder zurückgefahren. Wiegen sind wir weiter? Auf der Rückfahrt hat sich dann tatsächlich meine erste richtige Panikantag in meinem Leben. Also das war so schlimm, dass ich gedacht habe ich stelle. Im Auto, boah. Deine Oma und dein Tante haben versucht zu helfen. Genau, also wir sind dann auf dem Parkplatz gefahren. Ich habe schon zu meiner Oma gesagt, ich krieg keine Luft im Auto. Dann ist hier auf dem Parkplatz gefahren und da ab da, weiß ich, ich habe noch noch. Ja, das war echt heftig. Manche Menschen, wie kann das denn auch gar nicht gehabt, ne? Du darfst einfach. - Erst mal, das ist das gewesen. Jetzt schaue ich nicht. Wann ist aber der Körper einfach aufgegeben hat? Wie lang gegen die Panikertage? Gefühlt lange, gefühlt eine Ewigkeit. Ich glaube, tatsächlich war das 5 oder 10 Minuten, aber es hat gereicht. Du hast aber dein Leben abgeschlossen, ne? Krass. Da voraus, du sollst noch nie. - Ja. Da wusstest du auch gar nicht, was es ist, ne? Nicht in diesem Ausmaus. Ich hatte wohl Angst gefühlt, oder nicht in diesem Ausmaus. Dach so ein Körper hat aber jetzt einfach irgendwas. Schnell kam zuerst infarkt, bzw. so war es jetzt der Tod. Es ist die erste von vielen Panikertagten. Es ist so schlimm, dass Julian nicht mehr arbeiten kann. Fast täglich hat er, bis heute mit Erinnerung an den Tod seiner Mutter zu kämpfen. Hast du dann Hilfe bekommen? Also ich sag, dass es für die fährere Schwerkrank war, dann kann man sich das vorstellen. Das war schwierig. Also, ich hab dadurch, dass ich mir die Modakte angeguckt habe, inklusive aller patologischen Bilder, befundert Hard-Orthotus und alles, was man so sehen konnte. Hat das eine schwere Posttonat, die blass uns schon. die erste so nahe sozialen Isolierung geführt hat. Also ich hab mir mich zu Hause eingesperrt im Grunde, hab keine Tür mehr aufgemacht, bin ich mir rausgegangen, hab keine Post mehr geöffnet und hab nicht mehr am liebenden Teil genommen. Ich wollte auch nicht mehr. Also ich wollte einfach nicht mehr. Ich hatte da erst ein Stück weiter und von mir selber auch gestorben. Das kann ich so sagen. Damals will Julian aber erst mal erfahren, was passiert ist. So geht es auch der Polizei Hannover. Die Versuchen im Herbst 2012 alles um den Mod aufzuklären. Eine Modkommission wird eingesetzt. Sie trägt den Namen "Fackl". Noch während Taucher den See nach weiteren Überresten durchsuchen, beginnen kriminelle Amtenen und Beamte, Andreas umfällt zu durchleuchten. Sie befragen Nachbarn, Kontaktpersonen aus der Drogensehne, und Kolleginnen aus der Milieu. Außerdem hängen sie Plakate an Geschäften auf und verteilen Zettel, auf denen sie nach Hinweisen fragen. Andreas Nachbarn geben an, sie das letzte Mal am Samstag, dem 27. Oktober gegen 8 Uhr abends gesehen zu haben. Also vier Tage, bevor ihre Leichte gefunden wurde. Danach verletze ihre Spur. Die Beamten tappen im Dunkeln. Sie haben keine Details zum Tatort oder zum Täter. Ein so brutaler Mord ist auch für die Ermittlerin und Ermittler nicht alltäglich. Christian Pfeiffer ist Krimineologer. Er ist ehemaliger Direktor des krimineologischen Forschungsinstituts Niedersachsen und war Niedersachsen von 2000 bis 2003 justizminister. Er hat erzählt, wie Belasten solche Mordermittlungen für die Polizistinnen und Polizisten sind. Vor den Beamten, die menschlich das alles durchstehen müssen. Das lässt ein Jahr nicht unberührt. Man leidet mit den Opfern. Und das ist eine ungeheuere Belastung, psychische Belastung für die Polizeibeamten, die in solchen Fällen aktiv werden müssen. Und aus Gesprächen mit Polizierbeamten, die brutalste Delikte ermitteln mussten, weiß ich, dass sie das einfach nicht gut loslässt. Und sie werden dann auch psychisch betreut. Sie werden intensiv begleitet, damit sie das bewältigen können. Aber es bleibt immer was übrig. Auch die Hannoveran-Ason geschockt. In der Stadt wird viel über die Leiche im Maschie spekuliert. Und vor allem über die große Frage, wer steckt hinter diesem grausamen Mord? Die Polizeireporterin Britta Maholz, erinnert sich noch ganz genau an die Stimmung in der Stadt. Man kann schon sagen, dass nach dem Fund der Leichenteile viele Menschen in Hannover in so einer gewissen Schockstar war. Abgesehen davon, dass es immer schrecklich ist, wenn ein Mensch durch einen Gewalt verbrechen, aus dem Leben gerissen wird, war ja aufgrund der Aufhinde-Situation schon klar, dass wir es hier mit einem besonders grausamen Fall zu tun haben. Und mit einem Täter, der die Frau oft ziemlich bestialische Art getötet hatte und das Opfer anschließend auch noch zerstuckelt hat. Dass es Menschen Angst macht, wenn ein Gewaltverbrecher in Hannover frei umläuft, finde ich, ist sehr nachvollziehbar. Und das war tatsächlich damals auch der Fall. Vor allem die ungeläuerheuerliche Mutalität, der die Frau getötet wurde, war für viele unfassbar. Dazu kommt ein grausamer Verdacht in Hannover auf. Was, wenn der Täter noch mal zu starken wird. Oder ist das hier vielleicht nicht mal sein erster Mord? Denn der Leichen Fund von Andrea Burkard erinnert viele Hannoverane an einen anderen, ungelösten Krimine-Ralfall. 2010 haben Spaziergänger schon mal eine zerstückelte Leiche in Hannover gefunden. Der Fundort dieser Leiche ist etwa 6 km vom Maschsee entfernt. Auch diese Leichenteile waren im Blaue Mösecke verpackt. Die Presse überschlägt sich. Am 4. Januar 2010 wurden der Torsow und die abgetrennten Beine der 24-jährigen Monika-P, verpackt in blauen Plastiksecken an der Ime in Linden südgefunden. Grausiger Fundort Maschsee in Hannover. Eins Spaziergänger hat am Nordufer Einzelteile einer Frau und Leiche entdeckt. Ein inlicher Fall in Hannover liegt fast drei Jahre zurück. Im Januar 2010 wurden in der Ime ebenfalls einzelne Körperteile einer Frau gefunden, verpackt in blauer Mösecke. Bis heute konnte kein Täter gefasst werden. Hinweise auf einen Täter gibt es bislang noch nicht. Auch Julian schlägt jeden Tag die Zeitung auf. Er hofft auf neue Infomationen. Und in der Zeit hast du von den Polizisten was erfahren oder hast du viel Nachrichten geschaut dazu? Genau, wir haben uns hier in der Bildzeitung gekauft. Die sind tatsächlich immer viel erstaunlicherweise die wir wussten, bevor wir es wussten von der Polizei. Ich weiß nicht, wie das immer möglich war. Also es gab vorher schon Antikuliner Bildzeit. Ja. Aber den hat es damals nicht gesehen. Du hast das hier mitbekommen, durch deine Oma. Genau. Krass wie. Was für ein Gefühl ist das, zu wissen, dass der Zeitung schon ein Listen mehr wissen? Unverständlich sind uns am gesamten Rechts-Aparat. Also in unserem ganzen. Ja, man fühlt sich uns betroffen, da nicht wirklich mitgenommen. So. Hast du auch das Gefühl gehabt, dass. Dass einfach nicht darüber berichtet werden soll, weil das ja dein Leben ist. So. Deine Mama, dein Leben. Warum ist das jetzt irgendwie. warum sollte das die Öffentlichkeit interessieren? Auch viel schlimmer ist uns das tatsächlich vorgekommen, was in den Berichten selber drin stand. Einfach Unweiten, Albreiten. Die Überschriften waren natürlich immer Medien wirksam, aber nicht zu Mama's Vorteil, sagen wir es mal so. Kannst du noch eine Änerne nehmen? Das ist ein zerstöckelter, prostituierte, rotlicht, milieu. Das sind alles so. So Sätze oder so Wörter, wo man sich halt denkt, okay, ich strengen euch ein bisschen anbar der Rischärsche. Es ist auch noch mehr gewesen hinter dieser Person als nur das. Ganz hernofer fragt sich, wer steckt hinter dieser grausamend hart? Für eine Antwort auf diese Frage stoßen die Ermittler bald auf eine entscheidende Spur. Eine Unmequenzperson hat am Mittwoch dem 31.10. 2012 gegen 18.20 mit der IC-Karte der getöteten Andrea an einem Geldautomaten an der Limmerstraße gelt abgehoben. Diese Person kann aber nicht Andrea selbst gewesen sein. Denn zu diesem Zeitpunkt wurde ihre Leiche bereits gefunden. Die Person, die auf den Bildern der Überwachungskamera der Bank zu sehen ist, hebt 530 Euro ab und entfernt sich anstießend in unbekannte Richtung. Der oder die gesuchte trägt eine dunkle Jacke, eine dunkle Hose, Handschuhe und dunkle Tornschuhe. Andrea oder sie hat zu dem ein hellen Schal, eine Sonnenbrille und eine dunkle Schürmütze an. Die Person will auf gar keinen Fall erkannt werden. Die Polizei beginnt zu fort mit der Fahndung. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich mit Hinweisen zu Identität, der oder des Unbekannten an den Kriminaldauerdienst, den Bereitschaftstienst der Polizei zu wenden. Doch es gehen keine brauchbaren Hinweise ein. Die Beamten sichten 90 Stunden Video Material. Doch die unbekannte Person können sie nicht identifizieren. Ein Anruf auf der Polizeiwache bringt dann endlich Licht ins Dunkel. Eine junge Frau ist am Hührer. Sie erzählt von einer seltsamen Begegnung. Die 21-jährige Anruferin, nennen wir sie Himalena, sitzt an einer Straßenbahnhalte Stelle in Linden-Hanufer. Da fällt Lena auf einmal eine andere Frau auf. Die Frau ist vollkommen aufgelöst. Train laufen über ihre Wangen. Sie hat traune Haare und ist etwa Mitte 30. Die ganze Zeit über kratzt die Frau sich an den Händen. Lena geht zu der Weinen und Frau hin. Fragt, ob es ihr gut geht. Die Weine eine Frau schaut sie nur an. Immer weiter kratzt sie an ihren Händen. Und dann platzt es aus ihr heraus. Die Frau erzählt Lena eine grausame Geschichte. Ihr Ex-Freund hätte jemanden umgebracht. Und sie dangezwungen, die Leiche mit ihm zu zerstöckeln und zu entsorgen. Sie wird genauer. Dieser Ex-Freund sei etwa zehn Jahre jünger als sie und von rechtsradikaler Gesinnung. Egal was sie tut, sagt sie. Sie hat das Gefühl, sie bekomme. kommt das Blut nicht mehr von ihren Händen. Sie sagt weiter, sie eckelt sich vor sich selbst und vor dem, was sie getan hat. Noch am selben Abend sagt die Frau, hat sie alle in ihrem Tagebuch aufgeschrieben. Und jetzt kann sie es einfach nicht mehr für sich behalten. Lena ist fassungslos. Kann das stimmen? Oder ist die Frau verwirrt? Das Gespräch geht Lena einfach nicht aus dem Kopf. Drei Tage später ruf sie dann bei der Polizei an. Und damit haben die Ermittler endlich eine Spur. Sie suchen jetzt nach der Frau von der Straßenbahnhaltestelle. Mit langen, braunen Haaren und etwa Mitte 30. Und Lena hat der Polizei noch eine Information über die Frau geliefert. Sie glaubt, die Frau könne in der Drogensehner unterwegs sein. Die Ermittler beginnt ihre Suche nach der unbekannten Frau im Bahnhof Fette, wo sich viele Drogenabhängige aufhalten. Und tatsächlich, sie könne eine Frau ausmachen, auf die die Beschreibung von Lena passt. In Name ist Camilla W. Die Polizei nimmt sie mit auf die Wache und verhört sie. Hier dementiert Camilla W erst mal alles. Doch die Überwachungsvideos zeigen eindeutig sie. Die Polizei gibt nicht auf. Sie verprüfen jetzt Camilla W. umfeld und stoßen auf ihren Ex-Freund. Ende November des sucht die Mordkommission "Die Wohnung des Ex-Freunds" in der Südstadt. Es ist ein neuen geschossiges Hochhaus. Im Erdgeschast ist ein Gesterong und ein Lotto laden. Stück für Stück können die Ermittler in den nächsten Wochen durch Zeugen aussagen und die Spurenlagerie konstruieren, was in der Tat Nacht passiert ist. Es ist ein kühler und regnerischer Abend, an dem die 44-Jährige Andrea auf ihren Mörder trifft. Sie wohnt seit dem Sommer 2012 in einer Frauennotunterkunft und finanziert in Drogenkonsum durch Gelegenheitsprostitution. Andrea und der Mann der sehr morden wird, sind beide in der Innenstadt von Hannover unterwegs. Der Mann kauft Wodka und bietet Andrea eine Diärts-Zepamtablette an, ein Berührungsmittel. Andrea nimmt dieser an und die beiden kommen ins Gespräch. Nach einer Weile beschließen sie, zu dem Mann in die Wohnung zu fahren, um Drogen zu nehmen. Dort hin fahren sie mit der Straßenbahn. Die Wohnung liegt im dritten Obergeschoss. Es gibt ein Gästezimmer, ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer und ein kleines Bad. Mittlerweile hat der Mann die zwei Flaschen Wodka, die er gekauft hat, ausgetrunken. Er geht mit Andrea ins Wohnzimmer. Irgendwann muss Andrea hier entdeckt haben, dass der Mann mehrere Bücher mit rechtsradikalen Inhalten besitzt. Sie findet das peinlich, lächerlich. Was Andrea nicht weiß, der Mann, den sie gerade dafür auslacht, dass er mit Hitler sympathisiert, ist gefährlich. Sehr gefährlich. Schon lange fantasiert er davon, jemanden zu töten. Und jetzt, als Andrea lachen vorhin steht, beschließt er, sie, soll sein Opfer sein. Der Mann greift zu einer Machete und sticht Andrea damit in den Hals. Andrea fällt zu Boden. Der Mann nimmt er neu die Machete und sticht noch mal zu. Diesmal in die Brust. Dann zieht er die Machete wieder aus Andreas Körper hinaus. Es dauert nur wenige Minuten, bis Andrea an den Stichverletzung und dem Blutverlust stürbt. Der Mann beginnt jetzt ihr Blut wegzuwischen. In einem Kleidungsstücke, und legt sie auf die immer größer werdende Blutlache. Auf einmal klingelt es an der Tür. Er schrocken, springt der Mann auf. Er läuft in Schlafzimmer und sieht sich schnell die blutige Kleidung aus. In Unterhose und Unterhämt öffnet er die Wohnungsstür. Es ist 2 Uhr 11. Vor der Tür stehen vier Polizisten. Ein Nachbar hat sie gerufen. Der Grund - Ruhestörung. Es habe geklungen, als würde der Mann mitten in der Nacht Möbelstücke verrücken. Die Polizisten fragen ihn jetzt, was los sei. Er antwortet, er sei im Bett gewesen und will dahin jetzt auch gerne wieder zurück. Die Polizisten glauben ihm. Und so schließt Andreas Mörder wieder die Tür. Wisch das restliche Blut auf und säuber zwei Stunden lang seine Wohnung. Irgendwann in dieser Nacht vergeht sich der Mann am Leichnamen von Andreas. Er versucht sich sexuelle an ihr zu befriedigen. Dann geht er ins Bett und schläft ein. Am nächsten Tag versucht er, zuerst den Leichnamen einer Schwedensehge zu zerteilen. Doch das klappt nicht. Daraufhin fährt er den Baumarkt und kauft ein Winkelschleiferset. Mit der darin enthaltenen Flex zerteilt er Andreas Leiche in seiner Dusche. Auch die Finger gucken schneidet er ab. Die Leichenteile packt er in blaue Mösecke und lagert sie in seinem Gästezimmer. Dann holt er Wannfarbe und überschreicht die Blutspritzer im Wohnzimmer. Mit drei Farben. Schwarz, Rot, Gold. Zwei Tage nach dem Mord. Am 29. Oktober 2012 ruft der Mann Kamilla We an. Die beiden haben sich erst wenige Tage zuvor getrennt. Er fragt Kamilla, ob sie ihm bei etwas helfen könne. Und er sagt den Satz, ich hab dir doch mal was erzählt. Kamilla We weiß, dass er ex-rollend Mordfantasien hat. Darüber dichtet und sinkt er. Aber das hat es wirklich mal in die Tat umsetzen würde, das hätte sie nie für möglich gehalten. Sie macht sich auf dem Weg zu ihm. In der Wohnung angekommen, sieht Kamilla We so vor die blauen Mösecke. Sie sind leicht durchsichtig und sie kann die Knochen und Menschenteile darin erkennen. Dann berichtet ihr ex-rollend ihr von der Tat. Dabei zeigt er keine Reuer, keine Emotionen. Er sagt nur, dass er erstaunt war, wie schwer es sei, ein Körper zu zerteilen. Er erzählt Kamilla auch, dass es wahrscheinlich nicht das letzte Mal ist, dass er jemanden umbringen wird. Er würde es nun nicht noch mal in seiner Wohnung machen. Dann befiehlt er Kamilla ihm zu helfen, die Mösecke zu uns sagen. Kamilla schaut auf seine Hand, erhält eine Waffe. Und sie denkt sich, ich muss ihm helfen, ich hab keine andere Wahl. Gemeinsam reinigen sie das Badezimmer und verstauen die leichen Säcke im Blaunchport Taschen. Diese werfen sie über die Schultern und bringen sie zum Maschsee. Zwei Mal gehen sie von der Wohnung zum See und zurück. Den Unterkörper von Andrea wirft der Mann in ein Fluss, die ihm er. Das tut er, da er vermutet, dass die Polizei hier seine DNA finden könnte, da er sich ja noch an Andreas Leiche vergangen hat. Deswegen will er den Rumpf an einem anderen Ort entsorgen. Auch die Marrethe, also die Mordwaffe, entsorgen sie. Aus Andreas Handtasche nimmt das ihr malige Paar ihre Kreditkarte. Damit fahren sie zu Volksbank. Der Mann schickt Kamilla mit Schal von Mund und Nase vermummt in die Bank. Um 1821 hebt sie 530 Euro ab. Damit kauft der Mann direkt wieder eine neue Marrethe. Wie oft haben Ermittler und Ermittlerinnen mit Harten wie diesen zu tun? Der Krimineologikrustian Pfeiffer hat uns das noch mal eingeordnet. Die exzessive Brutalität mit der er vorgegangen ist, da eine Machete zu nehmen und die dann der Art brutal umzubringen. Und die Art und Weise wir dann mit der Leiche umgegangen ist, dass alles ist schon eine Besonderheit an Brutalität und an Hemmungslausigkeit, die er hier dokumentiert hat. Am 12. Dezember 2012 geht die Polizei mit ihrem Fahnungserfolg an die Öffentlichkeit. Der Täter sitzt bereits im Gefängnis, weil er eine Geldstrafe für Schwarz-Fahr nicht bezahlt hat. Viel Wochen, nachdem Andrea Maschsei gefunden wurde, wird ein Haftbefil gegen ein Mann mit dem Namen Alexander K ausgestellt. Julian versucht direkt alles, über den Mörder seiner Mutter herauszufinden. Er liest jeden Artikel, arbeitet Tag und Nacht die Akten durch. Denn er will endlich Klarheit. Klarheit darüber, was seiner Mutter passiert ist. Schnell zeichnet sich für ihn ein bildes Täter's ab. Aber wann hast du den Wuske bekommen und was hat sich da für dich für ein Bild aufgetanen, was passiert ist? Ich stand immer noch im Raum, dass ich wissen wollte, wie genau und was genau, wie sehen die Leichenteile aus. Und in der Zwischenzeit ist das was ich noch weiß, was mich damals motiviert hat zu dieser Anlung, dass ich massiver an. Träumat und immer wieder die gleichen Gedanken hatte in den Träums waren immer wieder der gleiche Träum, dass ich mal mal ein einzelnern Kopf über den Boden wie so ein schlechtem Aura filmen, wo das Gebiet so klappert und sowas. Ich habe halt gedacht, okay, damit kannst du nicht leben, ich brauche Klarheit und Gewissheit und muss mir das angucken, weil so ein bisschen die Resteffnung war, vielleicht ist es gar nicht so schlimm wie in meinen Träum, das was ich dann gesehen habe, war es in 18 Aktenorten angewiesen, die ich durchgeguckt habe, Fotos aus der Wohnung, wo die Tat passiert ist, wie die gleichen Teile in den Säcken gefunden worden ist, wie ihr Schädel zu drümmert worden ist. Das ist so, wie alles angeguckt. Und ich hatte halt wie gesagt nur diese kleine Bestoffnung, dass das was man dann da sieht, vielleicht nicht so schlimm ist, wie man das in den Träum erlebt. Also alles was wir erlebt haben ist eine ganze Zeit, halt ein extrem scenario, ich stelle mit einem der schlimmsten Situation vor, was macht das emotional, wenn du das siehst? Emotional gesehen stiebt ein Teil in einem. Also die Akten durchgeblättert hat? Also da war das Leben anders. Ich habe ganz häufig die, das Gespräch mit meiner Umar, der täter nicht so ein Raum, unseren Platz einnehmen darf in meinem Leben und entscheiden unterschiedes eben, dass ich die Akten gesehen habe und gesehen habe, wenn es was für eine unfassbaren Brutalität gemacht hat. Und dadurch nimmt es die Platz ein, weil du gar nicht mit drum rum kommst. Also ich habe die Bilder aus der Pathologie gesehen und seine Pathologie ist ja erstmal grundsätzlich nicht so schön, sterile mit seinen großen Metalltisch. Ja, und wenn man dann ein einzelnen Kopf zertrümmert auf diesem Tisch stehen sieht. Das sind dir jetzt Gefühl, dass du dann oft im Kopf durchgegangen bist, was davor passiert ist? Ja. Die größte Sorgen ist halt, dass ich weiß, dass man mal glitten hat und ich einfach gerne wissen wollen würde, wie lange. Das ist jetzt eine Frage, die du noch hast. Was ist denn, was wurde geschrieben dort? Also hast du Antworten bekommen? Was passiert es genau? Wurde analysiert, wie die Tat passiert ist? Also weil manchmal kann man das ja auch sagen, wenn der erste Schlag schon direkt Bruthal war, dass dann nicht gelitten wurde. Es konnte sich leider nicht mehr genau nachvollziehen lassen. Aufgrund dessen, dass man mal im Maschhegelegen hat, war das nicht mehr genau zubestimmen. Also ihr Todeszeitpunkt ist auf vier Tage ausgeweitet und weiß einfach nicht wann genau und wie lange sie ihn gelitten hat. Was in der Berichterstattung und auch Form gerichtsprozess einfach keine Platz gefunden hat, wo ich mich halt besorge, warum das sollte. Sind zum Beispiel das in der Wohnung von dem Fingergucken von Mama gefunden worden sind. Hab getrennt. Das macht aus meiner Sicht kein Sendiespostmorte zu tun, sondern in Kombination vielleicht mit der Pinn-Nummer der Ezee-Karte dazu gedient hat. Das sind alles so Fragen, dich mehr bis heutestelle. Also das ist die Frage, ob sie gequält wurde auch. Das krass, dass du öffnungsdie Erkte um Antworten zu kriegen und du hast weiterhin Fragen. Und das ist halt auch Mama gegenüber. Also das hat okay, sie ist so gestorben, wie sie gestorben ist. Dass er sie gequält hat, steht für mich außer Frage. Dass er mit ihr nach dem Töten sie noch vergewaltigt hat, ist für mich auch klar, weil er hat ihr Geschlechtsteil, dass das was nicht gefunden worden ist, hat er angeblichen die E-Mögen geschlossen. Wenn ich das Geschlechtsteil woanders in Schmeise dann habe ich ja was zu verbehlen. Also ist das für mich klar, dass das so gewesen ist, weil das Text sich halt mit dem, dass er in einem Song beschreibt, dass er sich gerne eine Leiche vergehen möchte. Es gibt auch Text in seinem College-Block. Es sind halt damals bei der Wunst durch so und dann Texte gefunden worden. Dass auch im Raum steht, dass er gerne wissen möchte, wie Menschen fleisch schmeckt. Die Mikrowellis untersucht worden, weil im Raum stand das Mama's Kopf in der Mikrowellis gelandet ist. Es sind alles viele Fragezeichen, die noch offen sind. So viel, also man sagt jetzt mal, woran was auch nicht umbringt, macht ein stärker, aber es gibt ein gewesen Punkt im Leben, da trifft das einfach nicht mehr zu. Und das war so ein Moment. Bis heute weiß Julia nicht genau, wie seine Mutter gestorben ist. Er weiß nicht, ob ihr Mörder sie gefoltert hat, ob er sie vergewaltigt hat, oder ob er sie vielleicht sogar gegessen hat. Den 2019 hat der Täter eine Zeichnung auf Instagram veröffentlicht. Auf dem Bild sitzt ein nackter Mann auf einer Leiche. Der Mann hält einen Bein in der Hand und ist es. Es ist nur eine Zeichnung von vielen. Dazu kommen Gedichte, Songs, Bücher, die der Mörder die letzten Jahre immer wieder veröffentlicht hat, mit weiteren Modfernter sehen. Und trotzdem wird Andrea Bokot's Mörder am 31.5. 2025 freikommen. Das ist, wenn ihr heute direkt am Montag den Podcast hört, in vier Tagen. Laut psychatrischen Gutachten und Entscheidungen der Justiz ist Alexander K. bereit, wieder ein Teil unserer Gesellschaft zu werden. Die Entlassung eines Straftheters nach Verbüßung der Haftstrafe ist kein Freischpruch, sondern ein Teil unseres Rechtsprinzips. Hat jemand seine Schuld durch die festgelegte Strafe beglichen, steht ihm auch das Recht auf einen Neuernfang zu. Der Strafrecht verfolgt dich nur Süne, sondern vor allem auch Resozialisierung. Jojian, der Sohn der getöteten Andrea, glaubt jedoch, dass das ein Fehler ist. Bängst du, wenn er auskommt, dass er nochmal ein Mod begehen wird? Ja. Krass. Zu 100 Prozent. So sicher bist du dir. Und er wird deutlich vorsichtiger sein und definitiv nicht immer in der Form bestellt sein. Und das ist was, was ganz Deutschland wissen sollte, dass da jemand frei kommt, der nicht gut ist im Schild geführt. Das war Folge 1 von Tiefischbohren, zum Fall von Andrea und von ihm Sohn Julien. Ein junger Mann, der sich bei uns gemeldet hat, um bei uns seine Geschichte zu erzählen. Nächste Woche veröffentlichten wir bei Motor für Ex-D nächste Folge zu diesem Fall. Wenn ihr unsere Recherche und Arbeit unterstützen wollt, teilt diese Folge oder lasst eine Bewertung dar. Das hier ist eine Produktion von Auf-Ex-Predactions. Hostes Podcast, Linchütze und Leoni Batch, skript Linchütze. Produktion Alexander Husanas, Reaktion, Stefan Beikart und Antonija Fischer. [Musik]

Podcast Summary

Key Points:

  1. Am 3
  2. Oktober 2012 wird im Maschsee in Hannover die zerstückelte Leiche einer Frau gefunden.
  3. Der Sohn der Opfers, Julian, erfährt am nächsten Tag vom grausamen Mord an seiner Mutter Andrea und sucht nach der Wahrheit.
  4. Der Täter, der sogenannte "Maschsee-Mörder", soll im Jahr 2025 vorzeitig entlassen werden, was Julian veranlasst, die Geschichte seiner Mutter öffentlich zu machen.
  5. Julian beschreibt seine Mutter als lebensfrohen Menschen, der jedoch durch Drogenabhängigkeit und Prostitution in schwierige Verhältnisse geriet, und betont ihr enges Verhältnis trotz der Umstände.

Summary:

Am Halloween 2012 entdecken Spaziergänger im Maschsee in Hannover Leichenteile. Die Ermittlungen ergeben, dass es sich um eine Frau handelt, die ermordet und zerstückelt wurde. Der Sohn des Opfers, Julian, wird am folgenden Tag informiert und besteht trotz des Schocks darauf, alle grausamen Details des Verbrechens zu erfahren. Die Ermittler berichten von über 60 Stichverletzungen und der Zerstückelung der Leiche.

Jahre später, im April 2025, kontaktiert Julian die Podcast-Macher, da der Mörder seiner Mutter, Andrea, kurz vor der vorzeitigen Entlassung steht. Julian möchte der öffentlichen Darstellung des Täters die Perspektive der betroffenen Familie entgegensetzen und verhindern, dass der Name seiner Mutter in Vergessenheit gerät. In emotionalen Gesprächen schildert er seine Mutter als humorvollen, lebensfrohen Menschen, der jedoch schon früh in die Drogenabhängigkeit geriet, was zu Prostitution und Gefängnisaufenthalten führte. Trotz der schwierigen Umstände hatte Julian stets eine enge Bindung zu ihr, bewahrt ihre Briefe auf und kämpft nun dafür, dass ihre Geschichte und ihr Leid nicht vergessen werden.

FAQs

Es handelt sich um einen Mordfall aus dem Jahr 2012, bei dem eine Frau getötet, zerstückelt und im Maschsee in Hannover entsorgt wurde.

Das Opfer war Andrea, die Mutter von Julian. Sie wurde durch Leichenteile identifiziert, die im See gefunden wurden, darunter ein Fuß, Torso, Arme und der Kopf.

Julian wollte alle Details der Tat wissen, trotz des Schocks und der Zurückhaltung der Polizei, um die Wahrheit über den grausamen Mord zu erfahren.

Der Täter, bekannt als 'Maschsee-Mörder', wurde verurteilt, soll aber Ende des Monats Mai 2025 vorzeitig aus der Haft entlassen werden.

Julian wollte die Geschichte seiner Mutter aus Sicht der Familie erzählen, um der medialen Darstellung des Täters entgegenzuwirken und Unterstützung zu erhalten.

Andrea kämpfte mit Drogenabhängigkeit und Prostitution, hatte aber eine enge Bindung zu ihrem Sohn Julian und ihrer Familie, mit humorvollen und liebevollen Momenten.

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