Thilo Traue - Diese eine Sache hat seine 400m-Zeit um 2 Sekunden gedrückt
26m 27s
Tilo, ein 400-Meter-Sprinter, schildert im Interview seinen überraschenden Leistungssprung: Nach 47 Sekunden im Vorjahr lief er 2026 in 45,29 Sekunden und erfüllte damit die EM-Norm – ein Moment, den er selbst kaum fassen kann. Der Schlüssel zum Erfolg lag nicht in einer radikalen Umstellung, sondern in mehreren Komponenten: längere Tempoläufe (wie 300er und 120er), die ihm besonders für die letzten 150 Meter helfen, sowie eine deutlich größere Lockerheit im Rennen. Früher verspannte er sich oft, jetzt gelingt es ihm, den Flow zu finden und Anspannung abzubauen. Auch die verletzungsfreie, durchgängige Trainingssaison seit September – erstmals ohne längere Pause – trug maßgeblich bei. Sein Weg war ungewöhnlich: Er begann als Kind mit Leichtathletik, wechselte aber zum Studium nach Kanada und Neuseeland und spielte danach hauptsächlich Beachvolleyball. Erst in Ingolstadt fand er wieder zum Sprint zurück, zunächst mit dem Ziel, bei deutschen Meisterschaften zu starten. Inzwischen ist er schneller als je zuvor und will bei der DM vorne angreifen, auch gegen Jean Paul Bredau. Sein schönster Wettkampf war zuletzt Regensburg, wo er erstmals die EM-Norm knackte – ein Erlebnis, das ihn emotional stark mitnimmt.
In meinem Kopf bin ich immer noch gar nicht so gut, aber das stimmt jetzt gar nicht mehr. Aber bis der Kopf sich daran ampasst und sich denkt, okay, es gibt es einfach in Deutschland vielleicht noch mal so ein, zwei Leute, die schneller sind. Das ist ein Switch, der ist irgendwie, dass vor allem so schnell gekommen ist, der Kopf da, das dann nicht so ganz verarbeiten kann. Stell dir vor, du spietst am Strand entspannt Beat-Foluball, denkst dir, ach, sprinten wir eigentlich auch ganz nett und ein paar Jahre später rennt's du als Sprinter um die EM-Norm. Klingt nach einem schlechten Brebuch, ist aber Tilo draus echtes Leben. 47 Sekunden letztes Jahr 45/29 in diesem. Wie ist dazu gekommen, missen wir in der neuesten Folge. [Musik] Herzlich willkommen, Tilo. Ja, vielen Dank. Tilo, deshalb 19. Juni, 2026. Du läuft's über die Bahn, schaust hochzuanzeige. Was war dein erster Gedanke als du da die Zahl auf dem Display gesehen hast? Boah, bei der erste da ist, ich kann's eigentlich selbst gar nicht glauben, dass das jetzt wirklich passiert ist. Nachdem Regensburg ja schon auch wirklich richtig gut gelaufen ist, habe ich nicht gedacht, dass ich da in der Seite einfach noch mal eine halbe Sekunde von runter nehmen kann, von der Zweit. Ich wusste natürlich noch nicht, ob ich jetzt eine Lauf wirklich gewonnen habe. Das war so eng mit dem. Das ist ein Südafrika, ich weiß gar nicht genau. Ja, und dann wurde es ja eigentlich noch verrückter als der vermeintlich schnelleren Lauf, dann ich nun einen schnelleren Neuverhatte. Und ich dann einfach zweiter geworden bin bei der Meeting. Das ist irgendwie immer absurd geworden. Was für Gefühle nimmt man damit, wenn das Laktatsicht dann so ein bisschen gelegt hat und man dann realisiert, dass man da auch in dem Gesamtfeld soweit vorne ist? Einfach nur Freude, glaube ich. Ich war einfach so happy, dass ich das jetzt wirklich geschafft habe und dann alle möglichen Leute kamen an und haben mir gratuliert, ist auch einfach so euphorierendes Gefühl. Du bist ja da wirklich eine tiefe 45, Lauf im 45, 29. Was habt ihr vielleicht am Rennmodell verändert zu den vergangenen Jahren und vielleicht auch in der Winter auch nochmal anders gemacht oder was es vielleicht besser gelaufen, dass da jetzt so alles zusammengekommen ist in diesen ersten Rennen. Weil man muss ja auch sagen, drei Rennen in einer Woche ist ja dann auch ein Belastungstechnischen Wort. Ja, das stimmt. Was haben wir für Enders? Es ist eine gute Frage. Ich glaube, das hat sich wenn man merkt, das ist immer ein Training. Wenn sich die Leistung in diesem bisschen steigert, man irgendwie schneller Lauf werden. Ich meine im Winter habe ich es ja auch schon nicht über 200 Meter auch in einer 21. 3, das glaube ich, gelaufen. Da waren die vier Meter Zeit, in jeden Fall nicht passend dazu. So ich dich kann nichts auch nicht sagen. Ich glaube, in der Halle war ich das große, wo ich vor allem in den deutschen Meisterschaften sich so aufgedeckt war. Also immer noch, obwohl ich da ja auch schon, das war ja auch schon, wenn ich mit dem vierten deutschen Meisterschaften immer einen Halle und draußen zusammenländ. Ja und das ist glaube ich, echt besser geworden auch nicht, also nicht, dass ich da jetzt aktiv irgendwas gemacht hatte, aber irgendwann hat es so ein bisschen Klick gemacht und ich habe es geschafft, dann so ein bisschen die Anspannung einfach abflachen zu lassen, weil am Ende dann ist es ja das allerwichtigste Lockheit zu bleiben beim Laufen. Also ich finde das immer, das hat sich so ein paar Docs, dann einmal beim Sprinden, wenn du es willst, dann bist du langsam. Also du musst dir die Lockerheit im Lauf haben, dass du in den Flow rein kommst in dein Laufraktion bist und dann bist du schnell, weil sonst kommt es, dann ist es noch früher, wenn du dann deine Schulternen verspannt hast und ich meine, jede Muskelgruppe tut ja dazu beile, dass das Laktat im Körper steigt. Und ich glaube, das sind jetzt jetzt echt gut gelungen. Genau. Und dann ist es leicht geändert, also das, dass der Fokus ein bisschen mehr darauf lag, mit längere Läufe zu machen, die sind mir früher auch viel, viel schwerer gefallen. Da haben wir im Trainingslager vor allem auch viel gemacht. Also ich glaube, das sind die Komponenten, wir sind ein bisschen zusammengeschwet. Längere Läufe, wie sieht es ganz konkret aus? Ja gut, ich weiß, dass man immer so ein bisschen die längere Läufe auch mitmachen muss. Also ich sag mal jetzt, Richtung 1800 600, das ist bei 400 nicht eigentlich unnüblich. Also vor allem bei den Frauen, das ist ja noch noch standardisierter, dass man das mitmacht. Weil ich glaube, der Trainer ist noch mal ein bisschen größeren Fokusgerauch draufgelegt, weil er immer das, also ich habe mit dem letzten Jahr, oder so, ich habe mal natürlich verteuropelt, richtig gehasst, da bin ich best, diese Läufe zu machen. Aber er hat darauf bestanden und gesagt, es muss sein und ich versuch mich darauf einzulassen, um zu schauen, dass mir das vielleicht doch irgendwie auch Spaß machen kann. Und in unserer Trainingsgebamme ein, der war ja jetzt dann immer eigentlich schneller als ich, und hat da auch immer super das Tempo vorgegeben. Und jetzt konnte ich da in letzter Zeit immer besser dran bleiben. Und das hat mir glaube ich viel gebracht, auch für die letzten 100 Meter dann, also ich meine, dass ich 200 Meter schnell auf, das war vorher auch schon klar. Aber diese letzten 150 Meter, sage ich mal, dass man da dann noch mal eintraufflegen kann. Also ich weiß ja, wegen des Burg war das das erste Mal, dass ich das gefühlerte. Ich war bei 250 Meter, das war auch genauso der Plan. Und dann einfach nur mal versuchen, Speed aufzunehmen, schnell aus der Kurve zu kommen. Und dann das Rennen zu Ende zu laufen, die Geschwindigkeit mitzunehmen, so lang es geht. Und konnte das dann ja auch besser durchhalten als manche andere, in der neben auf. Und du hast gesagt, dass die Anspannung auch nicht mehr so stark war, wie in den Jahren zuvor. Was hat da vielleicht so ein Hebel bei dir umgelegt, dass du da mit mehr Lockerheit oder auch fokussierter in solche Rennen reingehst? Ist es die Erfahrung oder ist es doch irgendwie etwas Mantra oder irgendwas anderes, was dir dabei geholfen hat? Ja, sehr, sehr cool, wenn ich da jetzt irgendwas schönes sagen könnte. Ich weiß es auch nicht. Ich habe mir immer gewünscht, also so weder. Vielleicht hat das gereicht. Ich weiß, ich habe meinen Kopf davon überzeugen konnte, dass uns beiden das nicht hilft, wenn man sich dazu sehr verrückt macht, vor den Rennen. Also ich weiß jetzt, wenn ich in Berlin jetzt gelaufen bin, hatte das einen absoluten Tiefpunkt, die Anspannung nach drei gelaufenen Rennen. War da wirklich, war es mir eigentlich fast egal sozusagen, nach der Lausche jetzt halt wieder. Das ist halt so. Ich weiß nicht, ob ich auch gegen schon Paul Brittaur gelaufen, gegen Fluren Kräule hat mich dann ja auch noch gestagen. Auch wenn sie jetzt keinen super Lauf hat, mindestens doch irgendwie auch gut getan. Ganz kurz, was ich noch einwerfen muss. Ja. Die erste Saison, wo ich es geschafft habe, kommt ja durchzutronieren. Also seit September bin ich quasi. Ich hab durch keine Einheit wirklich verpasst. Und das war die Jahre davon nie so. Also im letzten Sommer bin ich ja. das ist glaube ich 47, drei oder so was war es. Ich hatte halt eine Schamme in den Zündung aus den Winter mitgenommen. Also ich bin in der Halle noch, wir fast genauso schnell gelaufen. Ja. Und dann musste dann halt. Ich glaube, monat oder zwei pausieren, dass deshalb weggeht. Und deswegen war dann die Saison halt dann hin. Also das so dieses Thema, das man kontinuierlich durch trainieren kann, verletzungsfrei und gesund auch noch mal da extrem mit reingespielt wird. Aber wie bist du denn irgendwann mal so leichter Tletik gekommen? Genau. Oh, das hat eigentlich. Ich bin schon ewig dabei auch. Man kann zum Glück nicht so weit zurückschauen, sonst wird man dann gleich ein paar sehr langsamer Zeiten sehen. Ich bin so zwölf dreizeit, mich wäre eine Mutter mal zum Leite Littik geschleppt. Und weil sie das selbst früher gemacht hat und mein ich probier das doch mal aus. Ich bin dann da aber recht schnell zu den mittelstreckten Läufern gekommen und dann muss er die Volksläufe mitgelaufen und so. Und dann irgendwann. Ich habe dann erst geswitched, ich glaube, ich habe eine Sippe-Klasse auf dem Gimmie mit Sportklassen. Und da bin ich dann zum Glück noch in die Sportklasse reingekommen. Das heißt zum Glück ist jetzt die Frage, es hat mir dann im Zeitpunkt nicht so ganz viel gebracht. Also wenn ich sehe, wie manche jungen Arleten schon in dem Alter abreißen, da war ich so weit von weg und das hat dann wirklich noch lange gedauert, bis sich mein Körper angepasst hat. Und die Pubertät dann tatsächlich mal auch durch. Also die Anfangen sind schon echt eine ganze Weile her und dann war ich auch im Ausland. Ich war in Kanada für den Dreifel ja und in Neusehlein nach Mabbi. Und bin da wiedergekommen und ich komme eigentlich aus Minden. Da haben sich dann die ganzen Trainingsbedingungen ein bisschen geändert, der Thomas Prang. Trainer von der Tatjara Pinto auch und in Parabon. Der war da eine Zeit lang, Athletin, Trainer bei uns am Nogimnasium und hat auch die Leichterbitten damit reut. Und das war so das erste Mal, dass ich Kontakt mit wirklich einem sehr sehr guten Trainer hatte. Und der irgendwann auch gesehen hat, dass irgendwas bei mir möglich wäre. Weißt du was, was das ist? Aber was ich da verändert hat? Ich glaube ich habe das also ja meinte, das war irgendwie eine Übung, die ich dann auf einmal. Ich weiß nicht, ob ich mich dann auf einmal getroffen habe oder so. Das ist ja immer so dieses, das wo man drauf hinaus will. Und bin dann auch immer wieder nach Parabon zu trainen gefahren. Und dann habe ich aber das Ganze immer so ein bisschen bei Seite gelegt und bin nach Kotbus gegangen zum Studieren. Aber da habe ich nie Wettkämpfe gemacht, da habe ich ein bisschen mitteniert. Und dann habe ich Kotbus auch verlassen, weil in Corona habe ich dann in internationalen Studiengegen gemacht und ohne internationalen Komolitoren war das irgendwie echt unkul. Und dann ging es nach Neuburg an der Dona, bei Ingmar Schatz und habe da jetzt dann auch fertig studiert. Und bin da am Anfang aber sehr an einem Studentleben gewesen und habe auch gerne mal feier gegangen und habe das Leben genossen zu sagen, bis zu dem Punkt, muss man irgendwann zu viel oder nicht mehr so gedacht hat. Der Sport fehlt mir doch irgendwie und dann war es erst volleyball. Weil das immer so meine Leidenschaft wahrnehmen her, sondern am Strand-Bolle-Bestiegen. Klar, es gibt einfach nichts Geile, das. Und bin dann da in Sonnenlokalen-Bolle-Ball verein gegangen und habe da in den gespiegtenen, kamen irgendwie so ja, aber eigentlich versprindlich, auch geil. Hab dann geschaut und dann er Ingolstadt hätte was und Augsburg, glaube ich, das andere, was ihm angeschaut hatte. Ich bin dann halt nach Ingolstadt, habe da mal irgendwie geschrieben, wie das dann ausschaut, ich würde mir zum Training von Beischauen und würde gerne mehr zu den deutschen Meisterschaften, das ist ja so mein, der Tonus sozusagen. Also du warst erstmal im Prinzip raus, hast volleyball, Beach volleyball gespielt und hast dann gedacht, okay, sprint, ist doch ganz nett. Ich will das doch nochmal probieren. Wie kam es zu diesem Gedankengang? Weil sind ja schon zwei komplett unterschiedliche,
Sportarten auch. Ich glaube, mir hat es also die einfach Läufe zu machen. Also schnellste Lauf mache ich einfach Spaß. Ja. Also wenn man jeden Tag tun wird, dann ist der Spaß, dann wird immer mehr hintergehend. Aber so mit Abstand betrachtet finde ich, das ist schon irgendwie einfach cool. Und die Aussagen, ich hatte immer so, weil ich immer einer Jugend die wirklich gut war, war das auch so ein emotionales Laster, glaube ich, weil ich noch mal beweisen wollte, dass ich doch eigentlich gar nicht so schlecht bin. Dass du noch eine Rechnung offen hattest? Ja. Also ich weiß, der Maxi Busse zum Beispiel, der hat mich immer schneller im Sprinden und ich weiß, das hat mich immer gewohnt. Aber ich konnte auch einfach nichts machen. Ich bin einfach nicht wie schnell er geworden. Hingen da so fast und es ist auch wenig passiert. Ja, also ich glaube, das hat mich da schon emotional hinter auch noch getriggert, dass ich da auf jeden Fall dran bin. Und dann in Ingolstadt hast du dann eine Trainingsgruppe gefunden oder wie ging es dann weiter? Genau. Da habe ich dann eine Trainingsgruppe gefunden, wo auch meine aktuell Freundin dann drin war. Also ich da kennengelernt habe und wo ich mit ihr da zusammen irgendwie gesagt habe, ja, wir machen wir das denn jetzt, weil so einen richtigen Trainer für diese Sprindengruppe gab es nicht. Das war irgendwie mehr so, es gab so einen Haupttrainer und hat dann auch für die Sprindengruppe sich mehr was überlegt und irgendwie so ein bisschen nebenbei. Und weil ich ja doch irgendwie schon versuchen wollte, zu Deutschmeischschaft zu kommen und so weiter, haben wir dann einen ehemaligen Trainer und auch 400 und 800 Meterläufer im Aktierieren können. Der nach dem Unfall des ganze Trainer da sein erst mal bei Seite gelegt hatte und das war dann sozusagen die erste, der mich zu den deutschen Meisterschaften gebracht hat. Ich meine, stand da irgendwo auf dem Volleyballfeld, hat es den Gedanken im Kopf, ich möchte zu den deutschen Meisterschaften und jetzt ist die Wahrscheinlichkeit ja auch schon sehr groß, dass du in diesem Jahr zu den Europameisterschaften kommst. Was geht allen in solchen Momenten durch den Kopf, wenn man dann solche Sprünge schafft, die man, ich glaube im Vorfeld gar nicht für möglich gehalten hatte, was macht das mit einem? Ja, das ist eine gute Frage, was macht das mit einem? Also ich bin immer noch unglaublich, dass das wirklich so passiert ist, dass ich das hinbekommen habe, auf dem Level noch zu laufen. Also habe ich vor drei, vier Jahren, ich meine jetzt räumt, dass das nochmal passiert, wenn du mich vor acht Jahren gefragt hättest, da wäre ich noch irgendwie gewesen, also das ist ja schon krass, dass ich das so hinbeckelt habe und dass ich jetzt das noch erleben darf. Ich meine, irgendwann war das Ziel, das vielleicht irgendwie zu schaffen, in 2008 in LA in der Staffelmittel offen zu dürfen. Das war nachdem ich gemerkt habe, okay, ich gehst im nächsten Jahr, aber dann im nächsten Jahr habe ich dann glaube ich die Arm haben auch geschafft, da war das irgendwie so das nächste Ziel und das irgendwie schockt mir das absolut verrückt. Das hat sich so nach dem Ziel angehört, was man dann vielleicht einfach nicht erreicht, weil ich habe damals glaube ich gesagt, ja, ist die Wahrscheinlichkeit vielleicht 10 Prozent oder so, dass so was passiert. Und jetzt sind immer bei den 10 Prozent quasi angekommen sozusagen zwei Jahre bevor es eigentlich geplant war, oder das ist geplant, aber bevor ich es mir hünstehte. Dann lass uns aber an der Stelle noch mal gerne ein bisschen genauer ins Training schauen. Nimm mich doch mal mit in den härtesten Trainingstag der Woche, welcher ist das und warum? Donnerstag sind eigentlich immer intensive Tempoläufe und auch viel Splitz gemacht und so wenn es dann die ins Ernst wird sozusagen 340, 120, 320, 120 ist so, das Standardprozede, was wir der ablaufen müssen, dann hat immer mit einer kurzen Pause, also 300er und dann eine YouTube Pause, dann der 120er der Eter, dann gibt es immer stürmige Pause, und dann ist gleich nochmal. Das kommt dann wahrscheinlich auch so ein bisschen dieses Laktatgefühl auf, was man auf den letzten 50 Metern in einem 400 Meter rennen hat. Es ist viel viel schlimmer als 100 Meter laufen, jeder 100 Meter läuft so ein Geschenk dagegen, also glaube ich zu so, der bist du so geknächte durch diesem Lauf, vor allem wenn du dann im Ziel bist, du kannst also nach 340 Meter, dann kannst du ja auch einfach nicht mehr. Ja, der ist schon auch fertig und dann kriegt es halt diese eine Minute Pause, die halt alles nicht schlummer, weil dann kriegt das Laktat richtig rein und dann heißt halt wieder los und allein diese andere um wieder auf Geschwindigkeit zu kommen, also es ist schon heftig auf jeden Fall, aber es hilft halt, also ich meine nur das läuft, dann sind die 400 Meter halt wirklich, also da jetzt dann die 340, wenn du da die 16 Meter noch weiter läuft, das wäre dann kein Problem, also sozusagen. Das kann ich mir ja gut vorstellen. Wenn wir jetzt noch mal so auf die Saison 2026 schauen, die deutschen Meisterschaften stehen vor der Tür, Robert Meisterschaft ist ja auch noch in diesem Jahr, was sind denn vielleicht so konkrete Ziele, die du dir für dieses Jahr noch so gesteckt hast? Also ich meine, bei den deutschen Meisterschaften da ist jetzt auf einmal wieder deutlich mal möglich als das denn in den letzten Jahr anzuwarten, noch nämlich, nämlich, ich weile ja noch nie draußen bei den deutschen Meisterschaften im Finale, denke da, habe ich mein Ticket schon halb gezogen, ich wenn es was man dann immer noch mal wieder auf die Bahn bringen, aber da will ich natürlich heiß, da ganz vorne mitzulaufen und mal schauen, wie nahe man da an den John Paul rankommt, wenn er dürfte jetzt ganz lange in Deutschland vorne, weil sie seinen Ding machen und ich glaub, dass du dir den deutschen 400 Meter sprintern grundsätzlich mal gut fühlen, dass man das mal ein bisschen aufmärscht und mal schaut, ja, was da so möglich ist. Also ist das so was, was sich auch motiviert, da vielleicht mal so ein bisschen anzuklaufen zu sagen, hier ist jemand, der dir den Titel streitig machen möchte? 100% direkt, das ja, also ich meine, irgendwann macht man es macht es auch für sich und will besser werden, aber wenn du natürlich einen Konkurrenten hast, du weißt, nicht den Schlage, dann habe ich seit geschafft, dann zert's schon geil. Ja, solche Sachen, die Puschen dann natürlich auch immer noch mal sehr. Dann kommen aber jetzt zu den fünf Fragen, die ich eben meiner Gäste stelle und da ist die erste, was war denn vielleicht rückblickend bisher dein schönster Wettkampf, unabhängig von der Zeit, der Platzierung, sondern einfach von den Emotionen, der sich so einbrennt und vielleicht auch als Motivation dient, wenn so hattes Blitbleufe auf dem Plan stehen wie einmal in der Woche. Das Ding ist sicher, wenn Regensburg das erste Mal diese Bruschüre mitgenommen vom Wettkern, weil ich mir dachte, das Ding ist schon geil. Ich meine, da bin ich vor allem auch das erste Mal so schnell gelaufen. In Weinem war es eigentlich ähnlich, also Weinem war ja der Saisonauftag. Also da, wo du die 2022 zum Einstieg gelaufen bist? Ja, das erste Mal, das erste Mal unter 21, natürlich auch geil. Da habe ich glaube ich auch das erste Mal bei preisgelt bekommen. Ich glaube die Kombi, das war schon auch cool. Ich habe ein Dessert, war natürlich das Event an sich ja natürlich. Das krass, durch bis jetzt war, dann der Lauf, dann wurde ich das erste Mal vor Lauf in der Kamera interviewt. Also diese ganzen Umstände haben schon sehr, sehr besommer gemacht. Wenn war das preisgelt natürlich auch, also das ist auch schon geil, ich so schlecht. Logen sich dann auf einmal so eine Woche in der unterwegs zu sein und dann ich weiß noch am Ende des Feuerwerk, das war irgendwie auch, das irgendwie nochmal so richtig schön abgerundet in der Saison. So wahrscheinlich ist das sogar, weil so viel in so kurzer Zeit passiert ist. Ich glaube das hat sich wirklich so aufgebaut. Ich dachte, Weihnhärm waren geiler Wettkämpf, Regisburg war noch geiler und es wurde halt irgendwie immer besser. Ich mein zwischen den war in Englischstätte, das war 30st und toller Wettkämpf, gerade gelegt, das war kacke, das war jetzt. Und ich so Bock gemacht, gehört aber auch dazu, da wusste ich, dass dann eine 46/5 wahrscheinlich, das Langlampst ist, also ich diese Saison auch, das beste Präste, der Bedingungen war auch wirklich nicht drin. 15 Grad und Regen ist schon wirklich kein Geschenk. Ja, ich reinde meine ersten deutschen Meisterschaft, mache natürlich auch krass. Das erste Mal war so großem Glück um zu laufen, aber da weiß ich noch, dass der Manuel ist anders, dann irgendwie ein paar Bahn vor mir war. Ich war auch zwei oder so. Und ich nur geschaut habe diese riesige Typ mit seinen extrem langen Beinen, wie der mich der Vernascht hat. Also das war, das war, das war, da fühle ich, für die Erfahrung auch einfach richtig geil, bei den Deutschen erzülle offen, aber da hat man dann auch wirklich gemerkt, was dann auch für Unterschiede sind. Ja, aber es ist dann schon krass wie schnell sich dann solche, ja, wie das Niveau sich dann anbleicht und wie man dann doch aufschließen kann. Aber ich sag mal zum Sport gehören hier nicht nur Höhen, sondern auch tiefen bzw. schwierige Wettkampfere, schwierige Zeiten. Und das auch gesagt, das ist eine Scharnbeinenentzündung, was immer mal verletzt und bis oft mal sich gut durch den Winter gekommen. Was war dann vielleicht eine Herausforderung, eine Zeit und was kannst du trotz aller Wietrigkeiten aus dieser Zeit oder vielleicht aus dem Wettkampf dann auch positives mitnehmen für die Zukunft? Beim ersten kleinen Menschen, da war ich noch, also ich bin vielleicht gar nicht in der München, das war nicht beim Plan, aber ich habe nicht so einen geilen Praktikumsplatz bekommen für einen meinem Studium. Und dann habe ich deshalb kombinieren müssen, das Praktikum, wo ich dann halt 40 Stunden die Woche sagen, arbeiten musste, das war auch noch ein Nitrous-Nobots, das ist ein Nitrous-Nobots. Und da war ich dann entweder im Lager halt unter der Woche arbeiten und am Wochenende sind wir dann zu Testivines gefahren. Das heißt, das Training war dann dementsprechend eingeschränkt vor allem über die Winter-Monat-Wim. Und das ist mir glaube ich echt bewusst geworden, dass man Leistungssport und ein normaler Vollzeitjob, das ist einfach nicht funktionieren kann. Also auch nicht mehr die Erholung, du hast auch nicht mehr den bis, weil wenn du dann schon 7 Stunden im Lager gekommen gelaufen bist, dann willst du nicht mehr noch mal alles geben auf der Laufbahn, zumindest vergniert das dann schwer. Aber du bist dann nach 7 Stunden im Lager noch ins Training gegangen? Ja, ich habe dann immer versucht, dass ich irgendwie Zeitig vom Praktikum wegkomme und ab dem das natürlich auch gesagt habe, dass ich die meiste schaffen darf, und das ist ja auch nicht so ermöglichen. Und dass ich da jetzt dann nicht so ein Zeitig zum Trainingsanfang schaffen kann, das auch nicht immer geklappt hat, dann muss ich einmal komplett durch München fahren. Von sieben in den Norden ist da dann auch mal geführten Stunde. Also das war schon wirklich echt erzend. Also wenn du nach einer 40 Stunden Woche und nach 7 Stunden im Lager dir dann nochmal eine Stunde an Fahrtweg für 400 Meter Training gibt es, sag mal, mir eine Frage sind warum Brenze so für die Leichtertletik? Ich weiß auch nicht, also zum einen finde ich, wenn man einmal anschaut und hängt man so den dann, wenn jetzt ist es natürlich noch absurde aufzuhören, aber dann zu sagen, ich schmeiße jetzt alles hin, nachdem ich mich jetzt schon zwei Jahre gekwählt habe oder anderthalb Jahre gekwählt habe. Und der Schritt nach München war natürlich auch noch meine andere Professionalität, ein ganz anderes Trainingslevel, das war damals dann noch beim Jonas Wahl, der hat mich zum Glück aufgenommen. Ich glaube so, die Kaube.
und ich war ja unbedingt wissen, also mir wirklich zu beweisen, dass ich doch gar nicht so schlecht bin, wie ich das früher war, das ist wahrscheinlich so das Innerefeuer, was es dann doch irgendwie antreut, das brennt ordentlich das Feuer. Ja, jetzt brennt es noch mehr, aber umso absurd fühlt sich das halt an, in meinem Kopf bin ich immer noch gar nicht so gut, aber das stimmt jetzt gar nicht mehr. Bis der Kopf sich daran ampasst und sich denkt, okay, das gibt es einfach in Deutschland vielleicht noch mal so ein, zwei Leute, die schneller sind und die anderen brauchen einen sehr guten Tag, ob ich zu schlagen oder ich brauche nicht so gut, dass es ein Switch, der ist irgendwie, dass vor allem so schnell gekommen ist, dass der Kopf da, das dann nicht so ganz verarbeiten kann, glaube ich. Aber ich gehe davon aus, dass die mittlerweile nicht mehr, die 40 Stunden, die Woche nebenbei noch Arbeit ist und da nach 7 Stunden im Lager einstreden geht es. Auf keinen Fall, das Praktikum war, da die man sich da aussieht, dann habe ich das noch zu Ende studiert und dann habe ich mir vorhin meinen Bachelor auch extrem lange Zeit gelassen. Also wenn wir sagt, dass der Leid zum Freude ein, so schlau, das weiß ich jetzt auch nicht. Das ist ein Studium, dem wir ja nicht schafft, man kann sich ja auch wirklich Zeit lassen. Dann schauen wir mal kurz zurück ins Training. Was sind denn so Trainingsinhalte, wenn die auf dem Plan stehen, wenn die die Trainer schickt, dass da ein bisschen mehr Vorfreude aufkommt als bei einer 0-15-Trainings-Einheit? Also was trainierst du am liebsten? Am geilsten finde ich es eigentlich nicht in unsere Kurzspunterlaufen, oder wie ich kurz unter unser Programm machen. Wir haben das so, eigentlich der Maxiachermal, vor allem, der ist ab und zu, wenn man bei uns mit dabei macht, unseren Paar, unseren längeren Sprint-Serieen mit. Da wettelt man sich schon gerne und stachelt sich dann auch immer so ein bisschen an. Auf eine ganz liebe volle Art, also ich glaube, das ist auch wirklich besonders in der Gruppe. Genau, also irgendwie halt mit den Jungs zusammen zu laufen ist einfach. Und setz dich immer geil, sei es diese 150er-Serieen. Da machen die ersten drei schon auch Spaß. Die letzten drei sind immer echt kacke und dann echt immer so schnell laufen kann. Ich weiß gar nicht, ob ich so eine Kigellieblingsliebungs-Einheit habe. Also Split sind so wie in Vernich. Also, dann findet sich schon damit ab, dass man sie machen muss und es sagt, gut, dass man sie macht. Aber das schnellere Lauf, das glaube ich eigentlich cooler, als ein bisschen kacke. Und aber sind die Split so deine absolute Ahas-Einheit oder sind so andere Dinge da manchmal auf dem Trainingsplan von den du weißt, okay, die sind wichtig, um gut durch die Vorbereitung zu kommen oder Tempoherte aufzubauen. Aber wenn ich könnte, würde ich sie aus dem Plan streichen. Also, inzwischen finde ich nicht so richtig, mich hat das ja schon gesagt, so diese langen Extensivien und diese 1.000er- und 18er zu laufen. Es ist nicht schon wirklich ätzend, woher ist mich auch richtigen? Ich bin immer im 030, aber Samstag ist immer ein Zehen. Das bringt eigentlich mal 'ne Rückmusskompetriefeinander. Ist mal echt zu früh, aber zu früh bist dann nur, ich sag mal, 'ne Runde Fahrt-Spiele. Ist dann wieder 'ne Ordnung. Ich glaube, so eine nähe so richtig Ahas-Einheit habe ich gleich nicht gesehen. Dann kommen wir jetzt zur letzten Frage und dies immer, was würdest du jüngeren Athleten oder vielleicht auch deinem Jüngeren ich mit auf den Weg geben wollen? Ich hab in Ingolstadt, da kam auch, ich hab das in einem Namen weiß ich leider nicht mehr, kam in den jüngeren Athlet auf mich zu und ich war noch seit einer Zeit gefragt, ich bin ja noch gar nicht so gut und manche ich nur in deinem Alter war ich nicht anders, also so schnell wie du. Es hat so viel länger gedauert bei mir, wenn ich bin jetzt 26, dann kann man es zurückrechnen. Selbst mit 20 war ich noch nicht schnell. Deswegen kann ich auch die ganzen Jugendssportler nicht so richtig ernst nehmen, weil ich denke, wenn man werdet erwachsen und dann können wir weiter reden. Also wenn der Jugendstelle ist noch lange nicht im wachsenen schnell und andersrum auch. Also ich glaube, wenn man seinem Körper Zeit lässt und auch weiß, dass man mit 18 einfach auch noch nicht voll entwickelt ist, die Pubertät noch nicht zu Ende ist, dann kannst du dich noch nicht abschreiben. Es kann manchmal eine Sommerpause und dann hat dein Körper auf einem Video in Sprung gemacht und du hast halt einfach wieder nach halbes Sekunde schneller und hast dann bessere Kraft wert und ja, ich glaube, dieses, sich nicht keinen Druck zu machen, aber die Zeit zu geben und Zeit kommt der Hatsack. Aber wann kam bei dir vielleicht so nochmal eine Trainings-Einheit bei der du gemerkt hast, okay, jetzt bin ich hier nochmal so komplett auf dem anderen Niveau, weil du hast damals die, erzähl von dieser Trainings-Einheit mit dem Thomas Prang in Paderborn, das er zu dir gesagt hat, da hat sich jetzt was bei dir verändert. Aber gab es jetzt nochmal den letzten ein oder zwei Jahren noch mal vielleicht auch so aus deinem Gefühl, irgendwie eine Einheit, wo du gemerkt hast, okay, ich treffe mich vielleicht besser, ich kann irgendwie mehr Laktat vertragen, das Laktat kommt irgendwie später, oder ist das jetzt tatsächlich so, ja, war eine riesen Überraschungsbox in diesem Jahr und die Zeit stand plötzlich einfach da auf dem Display und du warst da auf einem neuen Niveau. Pubert, also ich glaube, was ein bisschen die Richtungen geht, als es im Trainings-Lagant in Montagol waren, da haben wir das erste Mal so taudend als Serien gemacht. Und das ist eine wirklich, glaube ich, auf einmal ganz nahe die drei Minuten noch eingelaufen. Und ich glaube, das in Kombi mit dann schnellen 150er Zeiten, das war so diese Connection, wo man dann gemerkt hat, okay, das kann alles wirklich echt schnell werden, was hier so zusammen kommt. Also, dass man als Kurzsprinter, der irgendwie unter 21 Sekunden über die 200 Meter laufen kann, plötzlich auch noch fast 3.0 in Serie über die Tausendmeter laufen kann. Was eigentlich so ein Widerspruch ist für viele Sprinter, dass man so auf beiden Ebenen auf so einem hohen Niveau das Tempo halten kann. Und das, auf einmal möglich war. Ja, und das war so die erste, das erste Schmackal darauf, was vielleicht irgendwie gehen kann. Ja, Tiro, da noch mal vielen vielen Dank für deine Zeit. Ich drücke dir ganz fest die Daumen für die kommenden Betkämpfe. Wie geht es denn für dich jetzt so nach dem 13. Juli weiter? Sind die deutschen Meisterschaften Ende Juli dann nächster Wettkampf? Oder macht dir davor noch was? Also, die Hoffnung ist, dass ich in mich 14. Juli in guter Pest noch ein Meeting, sich da mit rein und schell, ich hab auch in Nutzerne angefragt, da bin ich noch weh und nichts gehört. Deswegen ist alles ein bisschen spontan, jetzt in diese Meetings noch reinzukommen. Wahrscheinlich klappt man auch die Oberweihrischen jetzt am nächsten Wochenende. Genau, aber dann ist schon der volle Fokus auf die Deutschen und dann ganz hoffentlich nach Burningham. Das wär wirklich zu einem Träumchen, und das klappt. Das war Tiro Trauer von 47 auf 49,29 in einer Saison. Wenn dir die Folge gefallen hat, abonniert den Podcast und schick sie weiter. Alle Infos in den ShowNuts und auf meiner Date.de. Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.
Podcast Summary
Key Points:
Tilo läuft 2026 überraschend 45,29 Sekunden über 400 Meter und unterbietet damit die EM-Norm deutlich.
Er begann als Mittelstreckler und wechselte nach einer langen Pause über Beachvolleyball zurück zum Sprint.
Entscheidend für den Leistungssprung sind längere Tempoläufe, mehr Lockerheit im Rennen und eine verletzungsfreie, kontinuierliche Saisonvorbereitung.
Der Kopf hinkt der neuen Schnelligkeit hinterher – er realisiert seinen Erfolg erst nach und nach.
Sein großes Ziel ist es, bei den deutschen Meisterschaften ganz vorne mitzulaufen und den etablierten Sprintern wie Jean Paul Bredau Konkurrenz zu machen.
Summary:
Tilo, ein 400-Meter-Sprinter, schildert im Interview seinen überraschenden Leistungssprung: Nach 47 Sekunden im Vorjahr lief er 2026 in 45,29 Sekunden und erfüllte damit die EM-Norm – ein Moment, den er selbst kaum fassen kann. Der Schlüssel zum Erfolg lag nicht in einer radikalen Umstellung, sondern in mehreren Komponenten: längere Tempoläufe (wie 300er und 120er), die ihm besonders für die letzten 150 Meter helfen, sowie eine deutlich größere Lockerheit im Rennen. Früher verspannte er sich oft, jetzt gelingt es ihm, den Flow zu finden und Anspannung abzubauen.
Auch die verletzungsfreie, durchgängige Trainingssaison seit September – erstmals ohne längere Pause – trug maßgeblich bei. Sein Weg war ungewöhnlich: Er begann als Kind mit Leichtathletik, wechselte aber zum Studium nach Kanada und Neuseeland und spielte danach hauptsächlich Beachvolleyball. Erst in Ingolstadt fand er wieder zum Sprint zurück, zunächst mit dem Ziel, bei deutschen Meisterschaften zu starten.
Inzwischen ist er schneller als je zuvor und will bei der DM vorne angreifen, auch gegen Jean Paul Bredau. Sein schönster Wettkampf war zuletzt Regensburg, wo er erstmals die EM-Norm knackte – ein Erlebnis, das ihn emotional stark mitnimmt.
FAQs
Durch kontinuierliches Training ohne Verletzungen, längere Läufe und eine verbesserte Lockerheit im Rennen. Er betont, dass die Anspannung abnahm und er in den Flow kam.
Er konnte es selbst kaum glauben und war überrascht, dass er noch eine halbe Sekunde schneller als in Regensburg laufen konnte. Er wusste zunächst nicht, ob er den Lauf gewonnen hatte.
Der Fokus lag mehr auf längeren Läufen, die ihm früher schwerfielen. Zudem war er seit September verletzungsfrei und konnte durchtrainieren, was in den Vorjahren nicht möglich war.
Mit zwölf oder dreizehn Jahren brachte seine Mutter ihn zur Leichtathletik, da sie selbst aktiv war. Er begann bei den Mittelstrecken, wechselte aber später zum Sprint.
Nach einer Zeit mit Volleyball und Strandvolleyball merkte er, dass ihm der Sport fehlte, und er wollte sich beweisen. Er kontaktierte eine Trainingsgruppe in Ingolstadt und begann wieder mit dem Sprinttraining.
Er möchte bei den deutschen Meisterschaften im Finale ganz vorne mitlaufen und sich gegen die Konkurrenz, wie Jean Paul, behaupten. Die Europameisterschaft ist ebenfalls ein großes Ziel.
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