10: The perfect match! – Welcher Wein passt zu welchem Essen? – Zu Gast: Natalie Lumpp
31m 48s
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die praktische Kombination von Wein und Speisen. Gastgeber Lou begrüßt die renommierte Sommelière und Weinbuchautorin Natalie Lump, die schon seit über 30 Jahren in der Weinwelt aktiv ist. Gemeinsam verkosten sie einen Rioja Reserva aus der Region Rioja, der mit Aromen von Feige, Zeder und Dill überzeugt. Natalie betont die Grundregel „What grows together goes together“ und gibt fünf konkrete Tipps: Zu salzigen Speisen empfiehlt sie mineralische, kräftige Weine wie einen Riesling Spätlese. Fettreiche Gerichte wie ein Entrecôte profitieren von tanninreichen Rotweinen, da die Gerbstoffe das Eiweiß spalten und die Verdauung fördern. Bei scharfen Speisen sind restsüße, alkoholarme Weine ideal, da die Süße die Schärfe mildert – ein Riesling Kabinett oder ein Muskateller sind perfekt. Saure Gerichte wie ein Salat mit Balsamico-Dressing verlangen nach säurearmen Weinen (z. B. Grauburgunder) oder süßen Alternativen, da sich Säure verdoppelt. Für Desserts muss der Wein mindestens genauso süß sein wie die Speise. Die alte Regel „Fisch zu Weißwein, Fleisch zu Rotwein“ ist überholt; heute zählen Aromen und Zubereitung. Die Folge ermutigt Hörer, mutig zu experimentieren und Weine zu trinken, die Freude bereiten.
Wir hören Tiers, der Weinpodcast mit Lou. Wir starten in eine absolute Praxisfolge, also Theorie, die ihr gleich nach dem Hören anwenden könnt. Wir haben in Sachen Wein eine der meisten Fragen. Wir haben in unserem neuen Weinpodcast ein Gäste. Wir haben in der Gäste, nämlich Natalie Lump, eine Sommelier, Weinbuchautoren, Schreibt für Magazin. Ich bin ein riesiger Fan von dieser Frau. Schon seit ich 16 Jahre alt bin und habe sie gestorbt auf Pro-Wahlen und auf diversen Weinseminaren. Und man alle erstes Weinbuch war auch von ihr. Und habe mich dann in dieser thematisch Wein verliebt. Und ich bin so froh, dass sie heute da ist. Ich kriege gar keinen normalen Satz zusammen. Bevor wir darüber sprechen, über das Thema Kombination von Wein und Speisen. Also zu welchen Wein, nämlich zu welcher Speise oder welcher Wein passt zu welcher Speise, waren wir natürlich unsere probierflaschema-öffn. Du hast sie schon aufgemacht, ohne Schraube und ohne Zange. Achso, vorhin, mach ich nichts. Ja, was ein Schäken sächtest. Und ich muss einmal. Hallo. Der Wein der Woche. Unser Wein der Woche ist tatsächlich ein Rotwahlen. Und zwar Finkadella-Wegger-Riocca-Reserva. Riocca ist in dem Fall das Weinanbaugebiet in Spanien. Haben wir schon mal kurz drüber gesprochen. Die Rebsorte ist, die sich hinter Riocca versteckt, ist Tempranier. Was soll das anders sein? Und jetzt trinken wir. Jetzt trinken wir. Du kannst mal mit dem Anstoßen. Du bist sehr gustisch geworden. Cheers. Cheers. Sie muss lachen, weil solche Sätze hör ich sonst nur von einer Frau. Ich bin. Ich bin. Ich bin ganz schön in die grösste geworden. Ja, weil ich wieder alleine trinken kann. Und die Anstoßen kann. Das ist echt so. Und er zogen. Also ich muss dann mal mit gelassen. Ich finde der Richter aber gar nicht schlecht. Du schönt der Richter sehr schön, so nach Kirche, Feige, Zedernholz, ein bisschen Dill auch, oder? Fins nicht, ich finde schon. Das sind immer die Momente. Genau, wenn du so was sagst, ne? Dann hast du auch so diese grüne Paprika. Mit Dill. Also. Ich bin dabei bei Kürste. Fins so grüne Paprika, finde ich überhaupt nicht. Ich finde zum Beispiel, dass du Dill, das ist so ein ganz feines, elegantes. frisches. gar nicht mehr in das Grüne. Ich frage mich in den Folgen noch mal. Ja, aber. Ehrlich. Aber Feigekürste gehe ich mit auf jeden Fall. Also, ja, ist so voll. Ich finde, sehr frisch tatsächlich auch überhaupt nicht zu ausladen. Eine gute Seurestruktur. Ja, für den. kann man sehr gut. Um zum Thema zu gehen, zu was passt der Läge? Ja, ich bin ja. Ich bin ja tatsächlich so ein "What grows together goes together" Typ. Also so weine die halt für die jeweilige Region typisch sind. Ich finde, ich passen auch immer sehr gut mit diesen regionalen Speisen. Also, zum Beispiel, zwei so. Könnte ich mir jetzt vorstellen, in der Beschaffenheit wie dieser Riehoi jetzt hier vor uns. in der Flasche bezüglich, was im Klarste, dass es auch im Superweinsainkanz okay ist. Zum Beispiel zum Manchege oder so. Also, besser so. Ja. So ein Pairing. Ich finde immer so diese "What grows together goes together" Geschichten. Da können wir ja gleich nochmal drauf eingehen. Das sind immer so eine sichere Bank, wenn man so ganz neu ist. Lasst uns aus dem gleichen Jets machen. Also, fünf Tipps für die Kombination von Weinen und Speisen hier bei Chias. Und Lu, du hast dir ein Gast bzw. eine Gäste überlegt. Ich freue mich sehr. Und angefragt. Natalilo, herzlich willkommen. Ja, danke Lu. Hallo, Jonas. Krüste ich. Magst du dich mal kurz vorstellen? Ich habe schon angekündigt. Du bist ein sommiger Buchautorin. Hab ich irgendwas vergessen. Du schreibst ganz, ganz, ganz, ganz viel. Und bist ein absolute Korrefeer auf deinem Gebiet. Al, wo, desto da mich so gut. Ich bin total gefreut, wie du vorhin erzählt hast. Das ist tatsächlich auch zum Weinenbegeistern, um die Viren konnte. Ich finde, das ist ja was Wichtigste so da einsteigen. Dass man dann denkt, was für ein tolles Thema. Und man möchte nicht mehr davon lassen. Daher ich bin schon recht lange dabei. Also, ich mach das seit über 30 Jahren mit Wahlen. Und war ursprünglich im Restaurant als Summeljee. Und als ich anfing gab es zwei Damen. Also, das war die Paula Borsch und die glaubt ja Stern. Und war eine sehr, sehr spannende Zeit. Und ich hatte jung mein ersten Weinenwettbewerb. Oder Summeljee wird bewertgewonnen. Und hatte dann den Titel "Besses Summeljee für Deutschland", den 97, 98. Und seit 2000 bin ich also selbstständig und reisek, wie er durch die Welt rund ihr erzählt, den Leuten halt überwahren und schreibe darüber. Hast nicht den schlechtesten Job, glaube ich. Das ist ein sehr scherlich gesagt Wüstigkämpf. Natalie, gleich zum Start mal. Also, ich bin Jonas und ich bin Neugierig. Und ich hab den drangen Fragen zu fragen. Deshalb auch gleich mal eine Vorweck damals. Wir haben ja gerade gehört. Ihr habt euch bei einem Weinen Seminar kennengelernt. Lu hat eins von dir besucht. Woran kannst du dich noch erinnern? Was ihr auffällig? Ich glaub nicht, dass du dich in ein Kanzler da hast. Komm, alles andere, du werde gelogen. Okay. Ich weiß noch damals vor wie viele Jahren. Ich hab extra, ich weiß nicht, ob du das. Ich hab extra die Menükarte von damals noch mitgebracht. Das war mein erstes Weinem Seminar. Schwarz, er hat leider das Menü nicht mit drin. Ich hab das gestern Abend auf dich nicht gefunden. Das ist da zum Städtlichen drin. Aber wir saßen im Deid des Heimahhof unten drin. Aber es ist egal, mein Partner hat ungefähr 10 Jahre her. Ja, ich war, glaube ich, 17 oder so. Dann hat meine Mama mir das Buch geschenkt von dir. Und dann hab ich mir in das Buch, ich hab das so heute so postet, weil du warst immer schon so eine, sagt jetzt mal, die Wein immer sehr beschrieben hat zum Anfassen. Du hattest auch immer so die. Ach so, da wahrscheinlich immer noch, Video-Wein beschreibt. Das hab ich auch für mich adaptiert. So ein bisschen Breitschultriger und vielleicht ein bisschen Molyger. Und ich fand das damals so toll. Dieses Buch, also das wirklich das Leben, das Buch, das ist komplett freundet. Und mit Tizen. Auf jeden Fall mein erstes Weinbuch. Ich bin mich so sehr, dass du heute da bist, direkt eine Frage zu beginnen. Warum ist es eigentlich ganz oft so, dass beispielsweise ein Wein zu einer Speise passt und im Umkehrschluss auch warum nicht? Das faszinierendste am Wein ist ja eigentlich, was für jede Gelegenheit im passenden Wein. Also zum Dickening gegen sie so leichten, unkomplizierten oder eben zum Essen braucht es kräftige Weine. Oder gerade Barikweine. Also viele sagen, Barik ist nicht mein Ding. Ja, weil es in Weine zum Essen, also sobald ich Röschstoffe im Essen habe. Also wenn ich etwas koche, dann brate ich das mit Zwiebeln, Knoblauch an. Ist richtig gut. Und wenn du dann noch irgendwie ein Fisch auf der Haut gebraten hast oder ein Fleisch stark angebraten und auf einmal entwickelt sich dieser Barikwein perfekt dazu. Also das ist das eine. Und es andere ist natürlich, es gibt auch so Kombinationen. Die vertragen sich nicht gut. Und eigentlich merken wir das am schnellsten, wenn man mal so eine Käse Weimprobe gemacht hat. Da merkt sie sofort mit dem Käse schmeckt der Wein. Also der Riecher beispielsweise den ihr gerade vor euch hinzufelt. Schmeckt mit zum halbfesten Schnittkäse wie Kuhstelle. Und aber mit zum kräftigeren Weißwein ist der einfach mild sah nicht. Zergeht auf der Zunge. Also das ist eben wirklich, dass die Produkte sich unterschiedlich zueinander verhalten. Und beim Essen hast du natürlich viele Komponenten. Die Zubereitung, du hast die Sauce oder die Zutaten auch. Ob du eben mehr Gemüse hast, was ihr Vegetal grün, also ganz andere Weine strahlen lässt. Also wir wissen, dass wir jetzt gerade gehört. Wir wissen auf jeden Fall, dass so ein gar Stofen bestimmte Gewürze ein Wein komplett verändern können. Und jetzt wollen wir mal konkret werden und wirklich mal fünf praktische Tipps an die Hegeben. Und ich dachte mir, wir talen das einfach mal so auf, dass wir, lasst euch einfach mal so ein bisschen fragen, wenn ein Geschmack oder ein Aroma dominiert ist, wie man damit umgeht. Und dann ist es jetzt auch so etwas Salzespeisen. Da bin ich ja immer so ein Typ, ich liebe ja Salzespeisen und Schaumwein. Aber jetzt wollen wir mal, lasst ja lieber zu Ende. Na klar, wo hast du recht, dass ich Schaumwein passt auf alle Fälle. Aber was wichtig ist, also Salz bringt eine gute Verbindung zum Weinen. Aber die Weine dürfen nicht zu leicht sein. Also wenn du jetzt in Leichten sektätest oder in Leichten weiß waren, dann gehen die schnell unter. Also wir brauchen hier eher so, was ich riesling spät lese oder so ein kraftvollen Kuhn, Weltliner oder Schardone. Also die können hier so richtig bestehen. Und es gibt ja noch ein ihres Thema zur Salzigkeit. Also wir reden ja beim Weinen immer gerne von Mineralität. Also das ist ja so das größte, was ein Weinen mitbringen kann, wenn er dann auch noch Mineralisch ist. Und wer da keine Vorstellung hat. Also am besten, ja man denkt so, man steht am Meer und man bekommt.
und so diese Salzpreisen auf die Lippen. Das ist, was wir mit Mineralität so umschreiben. Und wenn ein Wein diese Salzigkeit oder wie Salz mangeln oder so, heißt das, dass die Reben eben sehr alt sind, sehr tief vorzeln, dass die eben diese ganzen Extrakte aus dem Boden in den Wein transportieren. Also das zeichnete großen Wein aus, wenn er auch noch Salzig schmeckt. Und die passen natürlich toll zu Meeresfrüchten. Wenn man neben mir jetzt Jakobsmuscheln hat oder grussten Tieren oder so oder auch Fisch, da passt es natürlich perfekt dazu. Also erster Wein-Tipp zu salzigen Speisen. Wir fassen das natürlich am Ende des Tiers Podcasts noch mal komplett zusammen. Jetzt kommen wir aber zu, wie sagen wir, am besten reichhaltigen Speisen. Genau, ich würde sagen, so reichhaltige Speisen. Fleisch. Zum Beispiel, die eher durch Fett dominiert werden. Da wäre ja dann auch die Frage, was macht man da? Ich hätte jetzt gesagt, so klatsch ich so schon weine, die gut strukturiert sind in ihrer Tanien- und Säure-Beschaffenheit. Aber gucken, was jetzt Natalie sagt, mich sehr gespannt. Also sowas wie Antrekot, oder? Als Beispiel, ne? Also, ich hätte schon. Wer für mich eine reichhaltige Speise, oder was gibt es noch für Beispiele für reichhaltige Speisen? Genau, eine Rip-Bi, ne? Wenn wir ein bisschen mehr Fett durchzogen und genau hier kommen eben diese kraftvollen Weine gut zur Geltung und auch Alkohol tut gut. Also, wir haben ja eher leichtere Weine, also, wenn man im Purtrink überleichter, aber zu einer fetthaltigen Speise hilft der Alkohol im Wein auch bei der Verdauung, macht es bekömmlicher. Und soirem Weinen ist unschlagbar gut. Also es hilft besser wie jede Schnaps, ne? Wenn der Wein bisschen solre hat, dann hilft es eben auch bei der Verdauung. Und jetzt kommen wir noch zu einem tollen Thema. Rotwein hat ja gerne eine bisschen mehr Tannine. Also wir kennen diese Tannienstruktur. Das kommt aus den Traubenschalen, aus den Traubenkernen. Und wenn die Weine noch sehr jung sind, die Rotweine, dann sind ja oftmals ein bisschen hart streng, man kann uns und darauf. Genau. Oder es macht die Zunge pälzig. Wir sagen, astringierend. Die werden im Laufe, der Reife eines Weines immer weicher. Aber grundsätzlich ergänzen sich diese Tannine perfekt mit der Eiweistruktur vom Fleisch. Und so es hilft sogar Eiweiß zu spalten. Also ich sage mal, wenn du jetzt so richtig durchwachsenes Fleisch hast und trinksten Glas Wasser, dann hast du danach irgendwie so ein Kloß. Ja, stimmt. Und wenn du einen Rotwein hast mit ordentlich Tannine, dann ist das Fleisch viel bekörmlicher. Also soire geht gut mit graffvollen Speisen, Alkohol geht gut und gerbstoffe gehen gut. Zu Tannien haben wir auch schon eine Folge gemacht. Ihr Folge 6 könnt ja auch gerne noch mal euch anhören. Was mich interessiert, stimmt es denn, dass man zu Rotem Fleisch auch immer roten Weintrinken sollte? Und das ist falsch gelernt von mir, Natalie. Und Blue. Ja, ihr lacht, okay, die Frage hat sich ja auch. Also ich glaube, Blue kennt gar nicht mehr diese Regel. Ne, früher war das so verbreitet, aber kurz dazwischen ist es echt lange überholt. Also eigentlich ging es los, dass früher hat man ja auch gesagt, Fisch und Weißwein. Und dann hat man gemerkt, ja klar, wenn ihr so ein Fisch gekocht ist, eine Forelle, blau. Okay, ja klar, mit Weißwein. Aber wenn du ein Fisch auf dem Grill hast, auf der Haut gekrillt oder gebraten mit Knoblau, ey, da passen toll die Rotweine dazu. Also es ist heute eher, dass wir mit den Aromen arbeiten und eben da auch mit der Zubereitung. Aber wie ist das bei euch beiden, denn wenn ihr dann kocht, habt ihr dann drei Flaschen Wein dazu ein und probiert die dann einfach aus? Wenn hat natürlich gleich eine Idee, was gut dazu passt. Aber es kann schon sein, also zum Beispiel, finde ich es auch cool, wenn du heute grills, ist es ja auch anders als früher. Also ich schmeiß zum Beispiel gerne mal eine Entenbrust auf den Grill oder. Es cool. lege eine Rekäule ein, mit Ingwer und Rotenzäfer. Und dann kann es schon sein, dass ich vielleicht einen Weinen aufmachen, sagt, "Ahh nee, kommen jetzt, probieren wir es auch doch normal mit einem Weißwein." Also da hätte ich jetzt auch, ich mein, wenn man das den Grill trank, immer gut gefüllt, wer hätte es gedacht. Und dann kann es schon sein, dass manchmal, sag ich, "Ahh kommen, das probieren wir jetzt auch noch dagegen aus." Und dann denke ich, "Wa, es ist sogar noch cooler." Also so entstehen ja dann auch immer wieder so neue. ja, wo man sagt, "Brah, wie gut ist das?" Klar, ihr habt die Erfahrung, aber wahrscheinlich für mich und für viele andere, die nicht die langjährige große Erfahrung haben, es ist dann auch möglich, einfach ein, zwei, drei Klassen aufzuziehen, mal zu gucken, was das ist. Ja, kein Loag. Also wir haben es auch ganz oft, wenn ich jetzt zum Beispiel mal ein Freund oder sowas essen bin, dann, so wie Natalie gerade gesagt hat, dann vermuten wir, dass der Weine, wenn schon ja gut passt, und dann haben wir aber das Gericht auf dem, auf dem, auf dem, auf dem Gericht auf dem Teller, dann haben wir den Teller vor uns stehen. Und dann ist da vielleicht eine andere gewützkomponente dabei, oder irgendwas anders, egal, wo wir gar nicht so mit gerechnet hätten, dann sagen, irgendwie passt der Weine jetzt doch nicht, aber damit bricht man sich ja keinen Sacken aus der Krone, sondern man kann höchstens für sich analysieren, ah, interessant. Und dann einfach vielleicht auch beide Glas, aber was anderes ausprobieren, oder sich im besten Fall auch beraten lassen. Ich meine, dafür gibt es ja diese Menschen in Restaurants, beispielsweise, die nicht beraten. Lasst uns mal einen weitergehen, zum Schafen essen. Also was für Wein trinkt man im besten zum Schafen essen? Wenn es sowieso schon im Mund brennt, ist die Frage, gibt es Weine, die ich überhaupt noch richtig schmecken kann? Also lohnt sich dann Pairing? Ja, total. Da kommen eben die leichteren Weine, richtig zur Geltung. Und vor allem auch Buckeptweine. Der Knaller, der Burners, beispielsweise, wenn man Gambas orientalisch zubereitet, also schon mit ein bisschen Chili, Ingwer, aber auch mit Zimt Honig mandeln. Und dann ein Muscatella, so als Spedalis oder Auslisa, also mit Restsüse. Und es ist immer die Flaschen, die als erstes ausgetrunken ist. Also die sind ja heute gar nicht mehr so umwurg, wie Buckeptweine, also, sagen wir, Muscatella, Gewürztraminer. Aber auch, ich meine jetzt, so wie in Joblom, so ein Buckeptwein. Und da schmeckt mega köstlich, wenn die dann in der Verbindung sind. Und wenn die so ein bisschen Restsüse haben, dann sind die auch sehr leicht im Alkohol. Also du kriegst sie dann zum Teil mit 9,5, 10 Volumenprozent. Das macht dann richtig Spaß, manche. Oh, das ist so geil. Aber könnte auch ein Riesling wiederum sein, so im Kabinbereich, also Kabinett, die haben dann auch teilweise nur zwischen 7,5 und 10 Volumenprozent. Das ist so richtig köstlich, so erfrischend. Du hast dann diese Fruchtdickheit von dem Bein, die Blumigkeit, und dann eben mit dem Gericht ist es so, ja, das ist das perfekte Pairing. Ist es auch so ein bisschen wie eine Protektion, also um die Zunge ein bisschen zu schützen vor diesem Schafen, oder? Ich möchte das so ein kleiner Anikdutter erzählen, und zwar habe ich dann Geisenheim im Rang auf studiert. Und dann, weiß ich nicht, kam irgendwie so ein Galileo-Team, und dann haben die da irgendwie so eine Repotage gemacht, für was kann man eigentlich trinken, um diese Schärfe einzudämmen. Und dann sind wir in so eine Currywurst-Bode gefahren, in Wiesbaden. Und dann haben wir versucht mit Milch und mit Gorken Wasser und keine andere. Das ist ja die allmöglichen Leifehecks, um diese Schärfe irgendwie einzudämmen, um diesen brennenden Schmerz halt irgendwie einzudämmen. Was hat geholfen? Oder was war das einzige Mittel, das geholfen hat? Es war eine rieslinge Trockenbeerenauslehe. Und die hat sich wirklich wie so ein Feuerschutzmantel auf die Zunge gelegt, die Schärfe eingedämmt, aber gleichzeitig irgendwie diese exotischen Aromen nicht unterdrückt. Das war total faszinierend. Das ist eine Hammererlebnis. Und das heißt aber auch umgekehrt, wenn du sehr scharfe Speisen hast, auf keinen Fall Alkoholstärke warne, weil das verdoppelt sich. Und dann hast du einfach nur so heiß, explodible Mund. Ja, ja. Aber bevor wir einen Schlustrich unter scharfe Speisen ziehen, würde ich ja noch mal, du hast ja erwähnt, Nazali, ich glaube, es war ein Skampi orientalisch. Aber wenn wir mal was einfaches nehmen, italienisches, Esbaggetti Allolio, was würdest du dazu reichen oder paren? Das wäre für mich der Klassiker mit einem schönen riesling Kapinett. Und es ist auch echt so schade. In den letzten Jahren waren die ja total erholt, die weine und kress süße. Also du erlebst oft, wenn du dann so einen Wein pressen, Tiers und die Leute schiebnest erst mal ganz weit weg. Was? Was? Was? Es gibt es mir irgendwo auf der Welt. Vorkommungsrechtlich. Ja, ich glaube, es gibt nur mit so qualitativ Ähnlich, Rest, süße Weine wie in Deutschland. Und ich glaube, viele Leute schämen sich immer so dafür, dass sie irgendwie einen lieblichen und halb trocken weintrinken, weil sie so tagal waren, finde ich, aber soll bitte das trinken, was passt und was einem Spaß macht. Ja, unbedingt. Seid sich reichhaltig scharf fehlt noch, dann machen wir noch sauer. Ich finde zum Beispiel, ich glaube, das Plakatiefstu, wenn man sich zum Beispiel wäre, einfach ein Salate nicht abends, es so angemacht mit einem Basamikotressingen, wenn man sich was macht. Würdest du sagen, sauer und sauer? Nee, geht gar nicht. Also da sind wirklich die Weine mit wenig Säure gefragt. Also so ein Silvana, Rewana, Gut-Edel, aber auch die Burgunderweine. Haben wir in der Regel weniger Säure, als was das jetzt grau Burgunder ist, oder Scherdone. Die passen sehr gut. Aber auf der. Ananseite kann man sich hier auch wieder mit ein bisschen süße Behelfen. Also, in meinen Bewissens, wenn die Salat so zu viel Essig hat, dann gibt es ein bisschen Honig oder Zucker rein und schon ist alles wieder in Ordnung. Also, zu Mischreure betonten Gerichten entweder ein Wahn mit weniger Sorge oder eben dann so, was so umdisch voll ist, also so mächtig, mit einer hohen Reife, das passt dann auch wieder gut, aber nicht jetzt so einen leichten Sorge betonten waren. Also man kann echt sagen, Sorge und Sorge verdoppeln sich, das ist einfach zu merken. Ja. Jetzt kommen wir noch was, jetzt kommen wir zum Nachttisch. Was ist lustig? Ja, gerade haben wir gesagt, Sorge und Sorge verdoppeln sich, also vor sich mit Sorge betonten Weißwahn und bei süßen und süße ist genau das Gegenteil, dass die eben sich auf. Und deswegen muss der Deserwein mindestens die Süße von dem Deser, weil so entstehen wir, weil so Kagen und ausgezogen da bist du. Also der muss da schon mithalten können, der weinen bei einer Süßspeise. Ich finde auch immer das Trockener und eventuell auch sehr tanienbetonter Weiß oder Rotweine sich dann auch immer noch verstärken, wenn das Süßspeise und irgendwie dann auch am Ende des Tages im schlimmsten Fall bitter schmeckt man einfach überhaupt nicht mehr harmonisch und alles so aus dem Gerüst reißt. Ja, aber das wäre jetzt zum Beispiel echt ein tolles Beispiel, Luna, wenn so die Leute sagen, echt, da man es gar nicht vorstellen. Dass man es sagt, "Hey, probier es doch echt mal aus, hebt ihr nur einen Schluck von Weißwahn und Rotweine drauf?" Und probier es mit dem Deser und auf einmal merkt so, was der Rotweine so vorher mit dem Flas so "Oh, köstlich war" und du wolltest nicht aufhören mit rinken und mit dem Deser, den so "Oh, alles so ein klautiges Wölzern." Also ja, weil Learning und Learning bei Doing, ne? Ja, und ich glaube dann auch in der Kombination, dass das was dann überzeugt und wo man sagt, "Bermann, deswegen sind eigentlich weinen Fuhlparings so mein Blowing oder können sein." Das finde ich eigentlich da das spannende an der ganzen Geschichte, wie sich die verschiedenen Komponenten wie sie reagieren und sich dann auch eben verändern und wo möglich Dinge besser machen. Jetzt hast du, beziehungsweise ihr schon ganz viel darüber erzählt, welche Speisen und Weine sehr gut zusammen funktionieren. Natalie, kannst du auch ein paar Zutaten, denn die überhaupt nicht zueinanderpassen? Oder zu Weinen, in dem sie. Also zum Beispiel, was ich super schwierig finde, Spinat und Rabarbar finde ich ganz kresslich. Das ist schwierig. Artischok ist zum Beispiel mit dem Rotweinen besser. Also man weiß, wenn es auf Furchtbar, die spenden dann alle metallisch, geht er mit besser mit Rotweine. Also ich finde immer so Senf, zum Beispiel so Senf basierte Gerichte, also mein Vater, der kam aus Norsaltschland und bei uns gab es immer so ein traditionelles Gericht, wenn wir aus der Schule gekommen sind, das waren Senfeyer. Und ganz ernst. Ja geht ja jeder Wein einfach nur unter. Und ich finde zum Beispiel alles, was so Senf basiert, ist da passt einfach. Ist man glaube ich mit einem Bier besser beraten. Oder auch eine klare Suppe ist auch immer so eine ganz schwierige Geschichte. So eine Konsum-Mee oder was? Ja, ja, klare Suppe heißt, was war einfach viel Extrakte rein gekommen ist. Also du hast diese Schmurgemüse und das aus dem Fleisch, alle Extrakte rausgekocht und das war einfach sehr viel Geschmack in dieser klaren Suppe. Und die meisten Beine sind also, ich bin raus oder was? Also, ich hab mir hier ein Gefühl. Und da brauchst du einfach jemand, der da standhalten kann. Und da heißt eben auch wieder so, wie Luisa, eine Sheri. Der kann das total gut. Aber Eier ist zum Beispiel auch oft mal schwierig. In der Champagne lieben seht es als Vorspeise, wo pushierte Eier zu tun. Also mit Champagne oder Champagne geht es sehr gut. Aber viele warne Leiden, auch bei Eier ist auch eine schwierige Kombi. Was war es nicht zum Beispiel nicht? Was ist okay? Welches Lerning nehmen wir mit? Also zum Abschluss. Also wenn man sich zum Beispiel Gerichte anguckt, die aus einer bestimmten Region kommen, passt dann da auch der Wein der Region dazu? Umbedingend, also das ist immer wieder die Faszinationen schlicht hin. Und da werden die meisten auch zu den Weintrinken eigentlich animiert, dass wenn man in so einer Region ist und das einfach mal erlebt, wie gut es zusammen passt, dann ist man danach einfach begeistert. Ich frag mich immer woran das liegt, ob die Region die richtige Kochtart zu den Rebsorten oder ob die Rebsorten geflanzt war. Was sind zu den Gerichten? Ich weiß es welchen, aber ich habe es nicht. Ein und Hunde. Was war das? Das hat sich echt, ja, das hat sich einfach so entwickelt, dass man da über diese lange Zeit mit den Spezialitäten da eben sehr sicher ist. Und es ist schon so, wenn du diesem Wein als Spezialität hast in der Region, dann wird es passende Gerichte auch immer öfters gemacht. Es ist wirklich so plakativ, so so Loa, Atlantik, Sifu, Miskadee. Es ist schon so verrückt irgendwie. Aber was zum Beispiel auch einleuchtend ist, also finde ich, was sehr simpel ist bei der Kombination, Wein und Essen. Ist das einfach leichtes Speiß, passende eben gut mit leichten Wein. Und die Kräfte, keine Zubereitung ist, des du Kräftiger musst auch der Wein sein. Also ich glaube, das lässt sich echt sehr, sehr leicht nachempfinden. Also wie gesagt, du hast eine Forelle blau, also nur gekocht mit ein bisschen, was er sich gemüße im Wasser und Loblerblatt. Der Kranz, wo natürlich keinen kraftvollen Wein dazu servieren. Aber wenn eben der Fisch eben kräftig zubereitet ist, als auf den Grill oder mit viel Saarne so oder so, dann ist der leichte Wein halt auch kein Begleiter. Man brauchst du einfach ein bisschen, der dem auch standt, aber ich glaube, das empfindet man von Natur auch aus sehr einfach. Ich glaube, bevor wir zusammenfassen, machen wir ganz kurz, wie immer bei "Jires" kurz verschluss, das praktische Wein ABC von "Ummitt Lu" und heute der Buchstabe "M" wie Magnumflasche. Lu's, Weinlexy, komm. Heute sprechen wir so ein bisschen über die verschiedenen Flaschengrößen. Also es gibt ja jetzt mal die normale Flaschengröße. Die Gängigste, die 355. Die 755 war Flascht, die 3 Füttelitter, fast. Und dann gibt es aber natürlich noch weitere, zum Beispiel die Magnumflasche, die 1,5 Litter, fast. Gibt noch mehr oder? Dann geht da noch mehr. Also insgesamt haben wir 1,3,4,5,5,7,8,7,8,7,10, die hösten angefangen von Piccolo, ja, also das kleine, was die Leute kennen, so, kennen so 0,025er, ein bisschen so Salomon, die fast 20 Litter. 20 Litter? Natalie hast schon mal so was ausgeschenkt. Seit ihr zu zweit an den Tisch gekommen, oder? Ich mach das natürlich immer wieder, dass ich auch so große Flaschen war irgendwie ein Geschichte aufmach. Bei Champagne ist es auch sehr beliebt, man nählt einfach länger frisch in der großen Flasche. Dann habe ich immer eine Wasserchorzange, habe ich immer im Gepeck. Ein bisschen weghaken. Es ist nicht so schwer. Ich hatte neulich aus, so ein bisschen fahrt ich nicht. Ich mach mal mal eine Wasserchorzange, jetzt legen wir los. Ja, bei Champagne, bei Pflotor, aber das ist ja um Leben, bis du diese Quarken immer raussasst. Sie haben einen ganz dicke Quarken und es ist echt Arbeit. Ist das dann auch so, dass man das als Präsentation aufzieht und aufmach, so dass alle zu gucken, und dann macht man das im stillen und geheimen? Die Gäste sehen sich. Ja, also ich finde magnumflaschen, ich bin jetzt nicht so ein Veränder. Aber mit der Rohrzange? Was zielebriert wird. Nein, magnum nicht mit der Rohrzange. Nein. Neulich hatte ich auch so eine Salmanza, das sind 9 Litter. Das ging nicht raus dieser Quarken und parra, ich war natürlich vorm bereitet. Das ist doch irgendwie, es ist doch auch ein tolles Erlebnis. Ja, also ich würde immer in die Flasche, wenn es geht, vor den Gästen, öffnen. Weil das ist ja doch was Besonderes und tolles. Ja, und ich finde, also magnumflaschen finde ich auch besonders cool, wenn man, also nicht so eine VG-Party, wenn es mit sehr gesäckten Handel oder so was, da kann man mal so ein Ding rausholen. Das geht auch schon zu fährt. Das ist echt so. Ja, wollen wir mal zusammenfassen? Unsere Kombination von Wein und Speisen. Sehr gut, die Mannschaft. Also, das heißt, ihr eben noch mal besprochen haben, dem eigenen Geschmacksinn vertrauen. Das finde ich wichtig. Und das darf man nicht wirklich, genau, probieren, ihn bestudieren. Und ganz wichtig schon in der Breche. Ganz wichtig. Ich meine, wir haben jetzt hier so viele coole Regeln, und das hat es was schmeckt. Fertig. Finde ich. Dann haben wir ganz viel über die Region gesprochen. Also man kann sagen, was zusammenwext passt in der Regel auch zusammen? Ja. Also, als Beispiel, haben wir es gar nicht so, wenn ich nicht darauf angegangen, aber wenn ich hier vorstelle, haben wir im Vorweg immer drüber gerätet, Lu und ich, Käse von Dü und Gut edel zum Beispiel, funktioniert. Ja, auf keinen Fall rot waren mit Käse von Dü, und dann ist es zu einem Klumpen im Bauch. Oder auch in Bad Bogon. Ja, das finde ich immer so mal Lieblingsbeispel mit einem guten schönen Noor. Das finde ich eine ganz herrliche Schmol-Prächtung und Rotweine. Und dann habe ich mir ein paar Faustregeln notiert. Seit sie gespeisen und schauen, weiner, passt herrlich. Für mich natürlich in der erste Linie. Und kein Kontrast, sondern wir gehen hand in Hand, süß, speisen und süße Weiner. Sehr schön. Je scherfer das Essen, desto süßer darf auch der Wein sein. Und leichter im Alkohol. Und da haben wir auch über deutsche Rieslinge gesprochen. Ja, ich schau, du bist. Wir feiern sie so, das heißt, Scham.
Garfesteilenschesse essen geht gut mit deutschen Riesling. Zum Beispiel? - Ja. Mit restüße. - Mit restüße. Kebbi nicht. Und nicht zuletzt reichhaltige Speisen entweder mit Säure oder. Hast du ganz ausführlich beschrieben vorhin Natali mit Tanien betontenweinen. Ich hab noch eine Ergänzung. - Bitte? Ich schreibe. Oft hat mir doch so 'ne Flasche rotwein im Keller, wo man denkt, oh, das war's ganz besonderes. Soll ich den nicht lieber pur genießen? Nein, mit Essen ist ja immer noch besser. Und das ist echt so Schmorgrychte. Helfen ja immer für jeden guten Rotwahlen. Und was viele nicht wissen, gereifte Weine passen grundsätzlich zum Essen besser als junge. Also, wenn wir eben vom Fernseher lieber so 'n leichten, tut die fruttiwein drinken. Das ist nicht der Idee, nicht zu essen. Tut die fruttiwein, den nehme ich auch besser. Jetzt gerade vom Kopf gehen. Natali, vielen Dank, dass du heute da warst und dass du uns so viele Tipps noch an die Hand gegeben hast. Hat sehr viel Spaß gemacht, uns mit dir zu unterhalten. Und auszutauschen. Und sag auf jeden Fall noch mal "Chi" so. Ja, hast du auch zum Anstoßen oder. - Nee, leider nicht. Aber war echt schön mit euch. Ich werde natürlich euch am Podcast verfolgen. Das würde ich aber auch schön zu haben. Ich habe dir bestellt. Herrlich. Aber war mega schön mit euch. Macht's gut. Danke, dass du dabei warst. Vielen Dank, Natali. Danke, ciao, ciao.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast startet eine Praxis-Folge zum Thema Wein- und Speisenkombination mit der Sommelière und Buchautorin Natalie Lump.
Als „Wein der Woche“ wird ein Rotwein aus Rioja (Tempranillo) vorgestellt, der Aromen von Feige, Zeder und Dill aufweist.
Grundregel
Fünf konkrete Tipps für das Pairing
Die alte Regel „Fisch zu Weißwein, Fleisch zu Rotwein“ ist überholt; entscheidend sind Zubereitung und Aromen.
Summary:
In dieser Podcast-Folge dreht sich alles um die praktische Kombination von Wein und Speisen. Gastgeber Lou begrüßt die renommierte Sommelière und Weinbuchautorin Natalie Lump, die schon seit über 30 Jahren in der Weinwelt aktiv ist. Gemeinsam verkosten sie einen Rioja Reserva aus der Region Rioja, der mit Aromen von Feige, Zeder und Dill überzeugt.
Natalie betont die Grundregel „What grows together goes together“ und gibt fünf konkrete Tipps: Zu salzigen Speisen empfiehlt sie mineralische, kräftige Weine wie einen Riesling Spätlese. Fettreiche Gerichte wie ein Entrecôte profitieren von tanninreichen Rotweinen, da die Gerbstoffe das Eiweiß spalten und die Verdauung fördern. Bei scharfen Speisen sind restsüße, alkoholarme Weine ideal, da die Süße die Schärfe mildert – ein Riesling Kabinett oder ein Muskateller sind perfekt.
Saure Gerichte wie ein Salat mit Balsamico-Dressing verlangen nach säurearmen Weinen (z. B. Grauburgunder) oder süßen Alternativen, da sich Säure verdoppelt.
Für Desserts muss der Wein mindestens genauso süß sein wie die Speise. Die alte Regel „Fisch zu Weißwein, Fleisch zu Rotwein“ ist überholt; heute zählen Aromen und Zubereitung. Die Folge ermutigt Hörer, mutig zu experimentieren und Weine zu trinken, die Freude bereiten.
FAQs
Weine und Speisen interagieren chemisch. Zum Beispiel können Tannine aus Rotwein Eiweiß im Fleisch spalten, was die Verdauung fördert. Salzige Speisen brauchen kräftige Weine, da leichte Weine untergehen.
Zu salzigen Speisen passen kräftige Weine wie Riesling Spätlese, Grüner Veltliner oder Chardonnay. Auch mineralische Weine, die an Meeresluft erinnern, harmonieren gut mit Meeresfrüchten.
Kraftvolle Rotweine mit guter Säure und Tanninstruktur sind ideal. Der Alkohol hilft bei der Verdauung, und Tannine ergänzen sich perfekt mit dem Eiweiß im Fleisch.
Nein, das ist veraltet. Heute arbeitet man mit Aromen und Zubereitung. Gegrillter Fisch oder Entenbrust können auch gut mit Weißwein oder anderen Weinen harmonieren.
Leichte Weine mit Restsüße, wie Muskateller, Gewürztraminer oder Riesling Kabinett, sind ideal. Sie mildern die Schärfe und ergänzen die Aromen. Vermeiden Sie alkoholstarke Weine, da sie die Schärfe verstärken.
Weine mit wenig Säure wie Silvaner, Grauburgunder oder Chardonnay passen gut. Alternativ kann man die Säure im Essen mit etwas Honig oder Zucker ausgleichen.
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