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Tecnología china: entre innovación, sospecha y normalidad

15m 2s

Tecnología china: entre innovación, sospecha y normalidad

In diesem Interview betont Professor Dr. Oliver Thomas, dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht nur eine technologische Spielerei ist, sondern strategisch als Management-Aufgabe verstanden werden muss. Viele Unternehmen, insbesondere in der Versicherungsbranche, scheitern an KI-Projekten, weil sie zu früh nach konkreten Anwendungen rufen, ohne einen systematischen Rahmen zu haben. Thomas stellt ein Management-Framework vor, das die vier Ebenen Strategie, Aus- und Weiterbildung, Entwicklung und Infrastruktur umfasst. Auf der strategischen Ebene geht es um Governance, Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit. Die Weiterbildung soll Mitarbeiter befähigen, KI-Anwendungsfälle zu übertragen. Entwicklungsverfahren integrieren KI in bestehende Systeme wie ERP, und die Infrastruktur klärt, ob Unternehmen eigene Modelle hosten oder auf große Anbieter setzen. Ein zentraler Punkt ist, dass Legacy-Systeme kein Hindernis mehr sein müssen: Neue Protokolle wie das Model Context Protocol (MCP) trennen KI von den Daten und ermöglichen agile, evolutionäre Ablösungen. Thomas kritisiert, dass viele Unternehmen Altsysteme als Ausrede für mangelnde KI-Innovation nutzen. Seine Vision für die Zukunft: KI wird in den Hintergrund treten und stattdessen völlig neue Produkte ermöglichen – etwa dynamische Versicherungsabschlüsse zur Laufzeit, wie eine Unfallversicherung während einer Skipiste. Versicherung soll vom lästigen Produkt zum nahtlosen Erlebnis werden.

Transcription

2636 Words, 16891 Characters

German
Willkommen zurück bei Versicherung 360 live vom Messerkongress IT für Versicherung. Gerade eben hat er mit seiner Kino den Kongresser öffnet und die Lightplanken für die kommenden Tagen gesetzt und jetzt ist er bei uns Professor Dr. Oliver Thomas. Er ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Universität Osnabrück, wissenschaftlicher Direktor am deutschen Forschungszentrum für künstliche Intelligenz und als Unternehmer unter andere mit der Strategie und GmbH unter die Daktik Innovations GmbH aktiv. Sein Thema heute war künstliche Intelligenz vom Heip zur strategischen Realität. Die bei Oliver, schön, dass du heute unser Gast bist. Hallo Barbara und danke für die Einlau. Du kommst jetzt wirklich direkt von der großen Bühne hier auf dem KIT. Hast heute die Eröffnungskino zu gegeben und quasi mit deinem Thema auch so ein bisschen die thematische Lightplanken für die nächsten zwei Tage gesetzt. Das waren jetzt 600 Teilnehmende, wie ist so das Gefühl jetzt direkt nach dem Vortrag? Ist das für dich normal oder hast du häufig also ein großes Publikum? Gerade hier in Leipzig? Nein, das ist schon normal. Ich mein, ich bin kein professioneller Speaker. Also ich bin Wissenschaftler und Unternehmer, aber ich muss ehrlich zu, mich wird schon gelegentlich für Vorträger auch gebucht. Das war hier auch der Fall. Die Kollegen Kollegen kam auf mich zu und es ging wirklich darum jetzt die Branche noch mal wach zurückeln. So ein bisschen, also viele sind ja dem Thema KI zugewandt, aber ich habe auch den Eindruck, dass nicht alle genauso wissen was damit zu tun ist. Die Themen sind vielfältig, nur man kommt gerade so ein bisschen aus der Cloud, hat noch die Allsysteme, die sogenannten Legacy-Systeme vor sich und fragt sich jetzt was macht damit KI darauf, ich einen Antwort geben und das war auch Teil meiner Keynote. Genau, die Keynote, da ging es um künstliche Intelligenz vom Halb zur strategischen Realität. Du hast, ja, du bist auf viele Branchen eingang auf die Versicherungspranche, du hast natürlich einen sehr Branchenweitenblick. Jetzt sind die Versicherung häufig so, dass sie vom Piloten ins integrieren kommen, auch in die Cam Prozesse, wo stehen denn da die Versicherung? Tunne sich damit schwer, sind die schon gut dabei und vielleicht auch so ein bisschen im Branchenverkleich. Tatsächlich sehe ich keine sehr großen Unterschiede zu der Bewegung insgesamt. Klar, wir machen sehr viele Projekte im Maschinenanlagenbau, auch mit großen Unternehmen, mit Konzernen. Dann habe ich viele Applikationen, Bereich Financials oder im Steuer- und Wirtschaftsprüfungswesen betreut eher weniger im Bereich des Versicherungswesens, aber die Anforderungen sind hier relativ klar. Es geht vor allem daran zu prüfen, wo sind Ideen und Innovationen, die ich vor allem dann nutzen kann, wenn Dokumenten intensive Prozesse zum Tragen kommen. Das ist ein Versicherungswesen der Fall. Wir kommen immer noch aus einer klassischen Logik, das heißt, wir reden über Abschüsse, Beratungen, Dokumente sind auszufüllen, häufig wird nachgelagert, agiert, also der Kunde bemüht sich um etwas oder wird angesprochen, aber hier fehlt so eine gewisse Dynamik, eine Agilität, auch eine Aktivität, vielleicht die von den Systemen, von der Digitalisierung, von den Unternehmen, dann indirekt ausgeht und da kann KI heute eine große Wirkung erzielen, das gilt aber übrigens nicht nur für die Versicherungsgesellschaften, sondern gilt Unternehmensweit und brauchen neutral, aber dazu habe ich heute ein paar Ideen mitgebracht. Die sagen ja auch auf die Versicherer-Jahre mit unseren als Systemlegesystem ist es eben nicht so einfach, so neue Technologien gerade auch einzusetzen. Siehst du das so? Das Argument ist grundsätzlich nicht falsch, allerdings greift es zu kurz. Das kann ich immer sagen und das Argument ist auch ügr nicht neu, sondern das haben wir schon vor 1520 Jahren im Umfeld der sogenannten Service-orientierten Architektur diskutiert oder im Umfeld auch vom Cloud, wo es darum ging, als Systeme Schritt-to-Schritt durch dienste neue Web-Service oder Services generell abzulösen. Verändert hat das nichts, weil dann, wenn ein Altsystem durch dienste ersetzt wird, schab ich auch wiederum Schnittstellen, also die Konplexität der Architektur ganz vereinfacht gesprochen, geht nicht zurück. Mit KI ist etwas anderes und hier spielt nicht nur die KI an sich eine Rolle, sondern vor allem neue Entwicklung um die Trennung von KI zu Daten. Hier spielen Protokolle wie MCP, Model-Context-Potokoll oder ähnliche, wie sie von Entropic erst im letzten Jahr genaust, wurden eine ganz große Rolle und diese Themen führen dazu, dass wir zukünftig stärker KI, also Methodik-Anwendung von den Daten trennen. Und wenn ich das tue, kann ich quasi die Anwendungen auf die Daten setzen und das ist eine andere Logik, schafft nicht mehr Schnittstellen, sondern mehr Agilität und ich kann auf legises Systeme modern arbeiten und diese Schritt-Verschritt oder evolutionär ablösen. Das sind völlig neuer Gedanken und ich glaube, der tut dem Versicherungswesen sehr gut, weil das Argument legises Systeme ablösen zu müssen, greift zu Kürz und insofern wird es momentan meines Erachtens eher als Entschuldigung verwendet, noch nicht KI-Invativ genug zu sein. Du bist ja auch auf die Themen KI Strategien KI Compliance eingegangen und hast gesagt, Innovationskraft liegt vor allem in den Management-Einsätzen und nicht jetzt in einzelnen KI Strategien, einzelnen Bereichen und KI Compliance ist am Ende ja auch nur ein Teil der KI Strategie. Du hast den Management Framework-Ansatz von der Strategie vorgestellt, magst du den auch noch mal kurz hier erläutern und den unseren Zürichinnen beschreiben, was in diesem Framework steht? Gerne, also es ist zunächst natürlich eine kleine Betrifftgestusion, aber die ist uns immer wieder in der Debatte mit vielen Partnern und Kunden aufgefallen, weil immer wieder gesagt wurde, ich paune KI Strategie und dann war aber nicht so richtig klar, wo von Grenz sich die ab, also wo sind beispielsweise Aus- und Weiterbildungszenarien für Mitarbeiter? Wo ist die Frage, ob ich es selbst mache oder einkauf, von Make-or-Buy Strategie? Wie sieht die Infrastruktur aus und so weiter? Und diese verschiedenen Verschätten müssen bearbeitet werden, unternehmen, dazu gibt es kein besseren Begriff als Management. Und deswegen haben wir uns irgendwann dazu entschieden in diese Beratungsprodukte, auch der Strategie und diesen Management-Ansatz. Ein Sebastian, üben vergleichbar, wie mit dem Thema Prozess-Prozess-Management, man sagt ja auch, ich muss die Prozesse managen. Und das Thema KI ist derart breit geworden, vor allem durch die großen Sprachmodelle, die generativen Verfahren, dass sie heute eben nicht mehr nur in den Kernprozessen der Unternehmen wirken, also sozusagen auf dem Core-System der Versierungsgesellschaften oder der Anlagenbauer, würde sagen, auf der Produktion, auf der Anlage, sondern heute in den Management-Bereich, in Controlling, Financials, Im Marketing, InDesign und in vielen Bereichen mehr. Und das muss gemanet schwer und diese Ganzheitlichkeit, die trückt dieses Streamwork aus. Das ist erst mit der Ansatz. Also es ist ein wichtiger Begriff-Unterscheidung an der einen Stelle, aber führt darauf der anderen Seite dazu, dass ich quasi den Waldverlauter-Bäumen noch sehe und genau weiß, wie ich mich mit dem Thema bewegen kann. Und dazu ist dieses Management-Framework da. Was sind so die, sagen wir mal, die Roadmap in diesen Framework, also was gehört dazu? Ich, ich, ich, ich, ich, oben, wahrscheinlich, vielleicht kann ich Strategie und Compliance, ich habe noch gesehen, No-Hour-Aufbau war Teil davon, was gehört denn alles noch dazu, was man, welche Schritte muss man gehen? Es ist grob viel gekliegt, wir haben eine strategische Ebene, eine Weiterbildungs-Ebene, eine Entwicklungsebene und eine Ebene für Infrastruktur. Die stehen miteinander in Wechselbeziehungen, die da kann ich durchlaufen, ich kann Schwerpunkt gesetzen, ich kann das Framework für meinen Unternehmen, für meine Gesellschaft interpretieren, also wie eine, wie eine Instanz führen, adaptieren, so dass ich es immer wieder nutzen kann, ich vergessen nichts. Auf der strategischen Ebene muss ich ganz klar über Governance AI-Ekt-Datenschutzregelung sprechen, aber auch die Frage, wie gehe ich mit KI umkauf, ich sage einmal ich selbst und was sind die Anforderungen an die KI, was wie gehe ich mit dem Thema Vertrauensführlichkeit, Sicherheit um wie hoch möchte ich dem eine Bedeutung geben. Das ist die strategische Ebene. Das muss ich runterbrechen auf das Thema Außen Weiterbildung. Ich muss meine Mitarbeiter mitmachen, aber bitte nicht nur technisch, sondern auch vor allem in dem Umgang mit Anwendungspfällen. Wie übertrage ich die von einem Anwendungspfell auf den anderen? Hier spielt zum Beispiel eine große Innovation, eine ganz, ganz große Rolle. Wir übertragen viele Verfahren, die bereits erfolgreich implementiert werden von einer Branche auf die andere. Auf Ebene 3 sind die Entwicklungsverfahren, vorgelesen Modelle die UseCase, aber die Integration auch mit den Standard Softwaresystemen, EAP, den Kernsystem der Versichero oder ähnliches und auf der letzten Ebene die Infrastruktur auch total wichtig. Denn hier ist ja die Frage, wo liegt das Zeug? Ja, wo liegen nicht die Daten, sondern wie wird auch mit den neuen Sprachen oder den Umgang füge ich die selber aus, nutze ich Open Source-Systeme oder dock ich vielleicht an große IT giganten an. Und auf diese Weise, ich habe jetzt nur ein paar Beispiel auf diesen Ebene genannt, wird dieses Framework dann pro Unternehmen, pro Organisation oder auch pro Netzwerk interpretiert und dann zum Management von künstlicher Intelligenz verwendet. Das sind eine ganze, ganze Menge Baustellen, die ich da höre, also eine ganze Menge Punkte, wo man erst mal ansetzen muss. Hast du so aus deiner Erfahrung, auch als Unternehmer so einen Blick drauf, wo die Unternehmen noch zu wenig tun, wo sie mehr machen könnten, was sie vielleicht noch gar nicht auf den Schirm haben, was aber für so ein Management Ansatz zum Thema KI total wichtig wäre? Es ist exakt das, was du sagst, das heißt es ist umfangreich, es ist viel, es ist auch viel zu tun, aber es schreit da ja auch viel. Das heißt wir haben ja hinreichend Gründe dafür. Warum wir das einsetzen sollen, denn es gibt ja bekannt Studien aktuell, die auch über als zitiert werden, das beispielsweise 95% aller KI-Projekte vor allem in Genereiom fällt scheitern. Ja das mag ja sein, aber woran liegt denn das? Weil die Einsatzfähigkeit der Systeme und der Willen, diese entsprechend einszusetzen, der steigt ja momentan überall im übrigen Branchen neutral. Also es ist ja genau das, was fehlt, der strategische, der systematische Zugang, damit ich eben die Dinge richtig tue und wirklich auch das klein getrugte Lesen. Wir haben bis heute in vielen Fällen eigentlich die Tatsache, dass zu früh auch nach KI gerufen wird, so nach dem Motto "Mach mir meine KI-Ernwendung" oder aber gesagt wird, kommen das mal mal schon irgendwie, wir legen mal los. und dabei werden selbst standarzt wie vorgehensmodelle oder ähnliches. Also die immer schon existiert darum Software-Engineering, vernachlässigt und ist klar natürlich, dann scheitern die Projekte oder es fehlt derjenige, der die Hand hebt und sagt, "Schoppt bis hier nicht weiter, dieses Verfahren, dieses Abligation passt noch nicht auf die Datenlage oder sie ist nicht hinreichend gesetzt." All das muss bearbeiten und dann führt auch KI zum Erfolg in den Unternehmen auch in den Versicherungsgesellschaften. Du bist ja auch als Forscher tätig. Und hast mir von berichtet, dass du dich als Forscher mit dem Thema Smart Enterprises auch auseinandersetzen. Und das auch oft unternehmerische eben natürlich bekleidest und unternehmend zu Smart Enterprises machen willst. Was ist denn für dich ein Smart Enterprises und was muss man tun, um ein Smart Enterprises zu werden? Genau, die Themen sind bei mir relativ klar tatsächlich auch gedrennt. Also die Forschung auf der einen Seite, die Umsetzung in den Unternehmen auf der anderen Seite, sie ist aber inhaltlich verbunden. Genau mit dem Thema, das du sagst, Smart Enterprises. Ich war mit, als ich in etwa so 2015, 16 viel technologischer mich aufstellen wollte, war ich auf der Suche nach einem Begriff, der kurz und knapp zum Ausdruck bringt, was ich tour. Und dabei wollte ich immer ausdrücken, dass nicht die Technologie sinnvoll ist, sondern dass wissen, um den Einsatz der Technologie. Und dabei ist mir der Satz, das Intelligentunternehmen von morgen eingefallen. Und den wollte ich einfach mit einem Ausdruck auf dem Punkt bringen. Und das war der Begriff Smart Enterprises, der dann geboren wurde, die benutzt sich in etwa seit zehn Jahren in Wissenschaft und Praxis. Und in der Forschung nennen wir das noch Smart Enterprises Engineering, um zu sagen, dass wir das auch systematisch entwickeln. In Business sagen wir Smart Enterprises. Also der Weg hin zum Intelligentunternehmen von morgen mit KI plakativ ausgedrückt, also nicht der beste Algorithmusgewinn sozusagen, sondern das bessere Wissen, um die Auswirkung des KI einsatzes. Und das dann mit einem Port oder mit einem Slogen ausgetrückt Smart Enterprises. Wir sind jetzt auch schon am Ende von unserem kurzen kurzen Podcastinterview. Und da habe ich noch mehr hingeschrieben, zum Abschluss, muss man sich immer den Blick in die Klassgugel werden. Wenn wir beide uns in fünf Jahren hier auf dem Konkress wieder zur Importkast treffen, welches Thema das heute vielleicht noch fernet-Zugumphosiklingt wird, dann die Versicherungsprung schon fest im Griff haben. Hast du da ein Thema mitgebracht? Na ja, wenn man genau hinschaut, hab ich ja auch heute eigentlich nicht über KI gesprochen. Sondern ich hab ja über den KI einsatz gesprochen. Insofern ist KI auch für mich etwas, was sich zurücknehmen muss. Das ist ein Mittel zum Zweck für neue Geschäftsmodelle, Produkte und Prozesse. Und ich hab heute eigentlich über die Nutzung von verteilt und Daten gesprochen. Also die nächste Schritte, ich glaube, fünf Jahre sind bei KI zu weit. Ich hab ja eben gesagt, dass der Launch von MCP Entropy liegt ein Jahr zurück. Wir sind jetzt im Jahr drei nach ChatGee.PT, die Entwicklungen sind unfassbar. Also wenn man allein sieht, wie stark sich die generativen Verfahren entwickelt haben, das sieht man häufig bei Videoproduktionen. Es gibt ja sehr schöne Beispiele, die die Leistungsfähigkeit der Algorithmen auch vergleichen von vor einhalb Jahren, zwei Jahren auf heute. Die Entwicklung ist unglaublich. Das heißt, wir werden meines Erachtens gar nicht mehr so über KI sprechen. Das ist vielleicht meine kleine Vision, sondern über völlig neue Produkte, die endlich möglich werden. Weil die Performance der Logik im Bereich KI so groß, dass wir nun endlich Produkte haben, also die Atok zur Laufzeit, also in dem Moment abgeschossen berechnet werden und die nicht großen Modellen zugrunde liegen. Und erst dann in eine Produktumsetzung gebracht werden. Es gab immer das schöne Beispiel, man fährt in Schie erlaub. Und macht eine Abfahrt und klickt oben noch sozusagen kurz von der Abfahrt auf den Handy und schließt eine kleine Unfall oder ähnlich Versicherung ab. Also das sind Themen, die klangen vielleicht vor fünf, zehn Jahren noch spinnt. Aber ich bin der Meinung, dass die jetzt kommen. Ich hatte im Übrigen in meinem Vortrags- und kleines Beispiel drin. Da ich gesagt habe, ich fliege gerne nach Mallorca und Urlaub. Warum muss ich eigentlich überall hier und da rechts und links irgendeinem das abschließt oder mich dazu entscheiden? Jedes Mal werde ich quasi von Versicherungsprodukten belästigt, während ich meine Buchung tätige und das geht zurück. Das heißt, wir werden KI nutzen und neue Technologien, um uns von dem Produkt der Versicherung zu lösen und Versicherung mehr zum Erlebnis zu machen. Und das ist vielleicht eine schöne Vision für die Branche generell. Das ist tatsächlich eine schöne Vision, das ich fand auch das Beispiel gar nicht so schlecht. Wie man dann zu seinem Versicherungsprodukt smart geführt wurde. Aber das konnten natürlich nur die, die heute ja beim Vortrag waren. Vielen Dank an Prof. Dr. Oliver Thomas für die Inzides und des Kotz der Gesprächs. Ist es so viel in Fall deutlich geworden, dass KI, flich mehrseits eben nur Technologie, dass dann noch eine ganze Menge hinten dran gehört. Vielen Dank, dass du dabei warst. Danke. Entspannender Ausblickensstacke in Polz zum Stadt in den Konkres dieses Jahr hier in Leipzig. Vielen Dank für deine Zeit, lieber Oliver. Und auch an unsere zörerene Zuhörer auf vielen Dank und bis zum nächsten Mal bei Versicherung 360. Der Podcast Versicherung 360 ist ein Podcast der Versicherung von Leipzig, Redaktion, Motoration, Lagen bei mir bei Bebüttner. Die Produktion verantwortet meinen Lieberkollege Markverländer.

Podcast Summary

Key Points:

  1. KI sollte nicht nur als Technologie, sondern strategisch als Management-Aufgabe verstanden werden.
  2. Viele KI-Projekte scheitern, weil es an systematischen Vorgehensmodellen und ganzheitlichen Strategien mangelt.
  3. Legacy-Systeme sind kein Hindernis mehr, da neue Protokolle wie MCP die Trennung von KI und Daten ermöglichen.
  4. Das vorgestellte KI-Management-Framework umfasst die Ebenen Strategie, Weiterbildung, Entwicklung und Infrastruktur.
  5. Unternehmen sollten KI nutzen, um Versicherung vom Produkt zum Erlebnis zu machen – z. B. durch dynamische, kontextbezogene Abschlüsse.

Summary:

In diesem Interview betont Professor Dr. Oliver Thomas, dass Künstliche Intelligenz (KI) nicht nur eine technologische Spielerei ist, sondern strategisch als Management-Aufgabe verstanden werden muss. Viele Unternehmen, insbesondere in der Versicherungsbranche, scheitern an KI-Projekten, weil sie zu früh nach konkreten Anwendungen rufen, ohne einen systematischen Rahmen zu haben.

Thomas stellt ein Management-Framework vor, das die vier Ebenen Strategie, Aus- und Weiterbildung, Entwicklung und Infrastruktur umfasst. Auf der strategischen Ebene geht es um Governance, Datenschutz und Vertrauenswürdigkeit. Die Weiterbildung soll Mitarbeiter befähigen, KI-Anwendungsfälle zu übertragen.

Entwicklungsverfahren integrieren KI in bestehende Systeme wie ERP, und die Infrastruktur klärt, ob Unternehmen eigene Modelle hosten oder auf große Anbieter setzen. Ein zentraler Punkt ist, dass Legacy-Systeme kein Hindernis mehr sein müssen: Neue Protokolle wie das Model Context Protocol (MCP) trennen KI von den Daten und ermöglichen agile, evolutionäre Ablösungen. Thomas kritisiert, dass viele Unternehmen Altsysteme als Ausrede für mangelnde KI-Innovation nutzen.

Seine Vision für die Zukunft: KI wird in den Hintergrund treten und stattdessen völlig neue Produkte ermöglichen – etwa dynamische Versicherungsabschlüsse zur Laufzeit, wie eine Unfallversicherung während einer Skipiste. Versicherung soll vom lästigen Produkt zum nahtlosen Erlebnis werden.

FAQs

Das Hauptthema war 'Künstliche Intelligenz vom Hype zur strategischen Realität', wobei er betonte, dass KI strategisch gemanagt werden muss.

Viele Versicherungen nutzen das Argument der Legacy-Systeme als Ausrede, um nicht innovativ zu sein. Neue Protokolle wie MCP trennen KI von Daten und ermöglichen eine agile, evolutionäre Ablösung.

Es umfasst vier Ebenen: Strategie, Weiterbildung, Entwicklung und Infrastruktur. Diese werden auf das Unternehmen angepasst, um KI ganzheitlich zu managen.

Smart Enterprises steht für das intelligente Unternehmen von morgen, das nicht den besten Algorithmus, sondern besseres Wissen über den KI-Einsatz nutzt.

Weil ein strategischer, systematischer Zugang fehlt. Oft wird zu früh nach KI gerufen, ohne Vorgehensmodelle oder Datenlage zu prüfen.

KI wird sich zurücknehmen und neue Produkte ermöglichen, wie Versicherungen, die in Echtzeit während einer Aktivität abgeschlossen werden, um das Erlebnis zu verbessern.

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