In der ersten Folge des Jahres 2006 begrüßt der Podcast "Gegenwart" seine Hörer zurück und widmet sich dem literarischen Mythos Frankenstein, inspiriert durch eine aktuelle Netflix-Adaption. Die Moderatoren diskutieren, warum die Figur seit 1818 kontinuierlich gegenwärtig bleibt und Verbindungen zu modernen Themen wie KI und Silicon Valley aufweist. Anschließend folgt der "Gegenwartscheck", in dem alltägliche Beobachtungen analysiert werden: Dazu gehören Stehpoller in Fast-Food-Restaurants, die einen gesellschaftlichen Trend weg vom Sitzen hin zum "Anlehnen" reflektieren, sowie die Verbreitung von Sprachphänomenen wie der Redewendung "das Ananas". Zudem werden Prediction Markets als aufkommende Werkzeuge zur Einschätzung zukünftiger Ereignisse thematisiert und der sprachliche Einfluss des Englischen im Deutschen kritisch betrachtet, etwa durch Formulierungen wie "guten Genuss für dich". Die Folge verbindet somit kulturelle Reflexion mit scharfsinnigen Beobachtungen des zeitgenössischen Alltags.
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge der sogenannten Gegenwart! Wir melden uns zurück nach unserer Weihnachtspause und begrüßen unsere Zuhörerin und Zuhörer sehr herzlich im neuen Jahr 2006. Hallo Lars, ich grüße dich. Hallo Ijoma, ich freue mich, dass wir wieder zurück sind und ich freue mich, dass wir heute um ja schon ein Thema machen, dass mir so richtig am Herzen liegt. Ich hoffe, ich konnte dich in der Vorbereitung auch dafür gewinnen. Ich glaube schon ein bisschen, wir reden über eine, wie soll ich es formulieren? Eine mythische Figur der Literaturgeschichte und der Popkultur, von der man vielleicht sagen kann, dass sie schon immer Gegenwart war. Jedenfalls, seit sie erfunden wurde, 1818 von der Englischen Schriftlerin Mary Shelley, die reden über Frankensteins Monster oder Frankenstein. Da gibt es ja ein bisschen Verwirrung, wer es wäre, Frankensteins eigentlich der Wissenschaftler, der erschafft das namenlose Monster. Beide gehören natürlich auch vielerleiweise zusammen. Und warum haben wir uns als Gegenwartspot-Cast dieses Thema ausgesucht? 1818 ist ja schon ein bisschen her. Na ja, es gibt einen Profangrund. Wir haben die aktuelle Netflix-Fragenstein-Verfilmungen von Julia Modeltorro gesehen, den ich bestimmt falsch ausgesprochen habe. Du bist oft in Mexico, Ijoma, du kannst mir den Namen dieses Mexikanischen, das heißt gleich nochmal richtig sagen? Nein, nein, ich war einmal in Mexikern, kann kein Wort sparenisch, aber es klang jedenfalls. Jene Heiß-Bütigkeit, die man der spanische Sprache nachsagt, die hast du jetzt nicht nachempfunden. Torro, das klingt doch schon, als sei mal, eine Stierkampf-Arreina. Ja, ja, ich kann das er leider auch nicht rollen. Wir fanden den Film, das verraten wir sofort mal, gleich um damit Leute ein Abschalt im Puls haben, weil wir natürlich keine Vollprofi sind. Wir fanden den Film so la la, aber wir fanden ihn trotzdem interessant, um darüber zu sprechen. Wir fanden ihn gegenwärtig und wir hatten Lust, uns dann ins Frankenstein-Thema einzurarbeiten. Und haben da, dass jetzt der wieder einschalt im Puls, vieles gefunden, worüber wir reden wollen heute. Es geht um Silicon Valley, um KI, es geht um die unterschiedlichen Temperamente von Ijoma und Nier zwischen Science Fiction und Romantischer Literatur. All das haben wir im Frankenstein wieder gefunden und wollen wir gleich auffalten. Jetzt darfst du sagen, was du sagen wolltest. Nein, ich wollte nur anmerken und das ist gewissermaßen in meiner Form eines Disclaimers. Meine Sorge war gar nicht so sehr finde ich den Film so la la, sondern ich sah mich, wie ist tatsächlich die letzten Tage der Fall war, alleine hier draußen, in meiner Bauernhüte, in der Uckermark sitzen, einsam von keiner anderen Geselligkeit aufgehoben. Und dann dachte ich immer, oh je, dann wird mich Frankenstein-Monster nachts, wenn ich die Lichter glöscht habe, verfolgen und jedes Mal, wenn sie im Haus knapp denke ich, es könnte das Monster sein. Und deswegen tat ich mich erst schwer, den Film anzuschauen, muss aber das kann ich bei all, kann ich allen zu Hörerinnen und zu Hörern, die da ähnlich zartbeseitet sind, sagen, nein, dieses Monster ist eines, mit dem man sich identifiziert. Das ist ein Heimsuchung, man sich tatsächlich nicht fürchtet. Über die sein ästhetisches Erscheinungsbild werden wir später noch sprechen, am selbst dahin ein, kann man sich, ich will jetzt nicht gleich sagen, verlieben, aber es ist doch auch ästhetisch würdigen. Aber jetzt erst reden wir schon viel zu viel über den Film, ich will nur sagen, ich habe die Nerven darüber nicht verloren, er hat mich nicht traumatisiert. Und er mich freu mich, mit dir las heute, über diesen unsterblichen Literaturmütos, der so oft wieder aufgelegt worden ist, zu sprechen, aber bevor wir dieses tun, beginnen wir mit unserem Gegenwaltscheck. Hast du über die Feiertage tolle Beobachtung machen können, lasst? Wer sind wir? Und warum können wir unseren Wurzeln nie ganz entfliehen? Niemand's Töchter erzählt die Geschichte von vier Frauen über vier Jahrzehnte. Die Töchter, Eimer und Isabel sind ein Leben lang auf der Suche nach ihrem Platz zwischen Schweigen und Familienwunden. Mein Roman Debüt über das Mutter und Tochter sein. Die Suche nach Identität und die längste liebetes Lebens. Niemand's Töchter von mir, Judith Hirsch. Jetzt als Buch und als Hörbuch. Ich finde meine beiden Punkte von heute ganz gut einig. Soll ich anfangen, wenn ich es überzeugt bin. Einer ist auch gar nicht von mir, aber es ist eine Zusendung, eine Einreichung, mit der ich sofort relaten konnte, weil ich sie auch auf der Beschreibungsebene, die sie wählt, so gut fand, genau die Beschreibungsebene, die ich am liebsten habe. Es ist der sympathische Kollege Janis Brühl von der Süddeutschen Zeitung dort in der Wirtschaft tätig, der mir geschrieben hat und er selbst, nämlich an, war bei McDonalds und schickte einfach ein Foto aus dem McDonalds, wo man jetzt, du bist ja nie bei McDonalds, du weißt es nicht, an einem Kassenautomaten bestellt seine sechster Nuggets, also einem Touchscreen, wo man die selber bestellt und dann kommt so ein Born daraus und mit dem holt man das dann ab. Und diese Touchscreens sind oft sehr gefragt, das heißt, man muss warten, bis man dran ist. Und man muss natürlich das noch wichtiger nach dem Touchscreen bedienen und bestellen warten, dass dann jemand mit dem Tablet hinter der Kasse oder der alten Kasse her vorkommt und die Nuggets bringt. Für dieses Kürze warten sind, an den Touchscreens, na ja, ich weiß gar nicht, wie es erklären soll, müsste das Foto dir zeigen, steppolster Plätze installiert. Also ich weiß es, ich hast was irgendwo mal gesehen, stangen aus dem Boden? Nichts irgendwo, mein Lieber, ich war vor sechs Wochen bei einem McDonalds, dazu gleich mehr. Ach, okay, jetzt wissen aber alle Hörer, alle Zeit, Leserinnen und Leser, die nie zu McDonalds gehen, wissen, ungefähr was gemeint ist, ich erklär es noch mal, stangen die aus dem Boden kommen und dann ist so ein Polster, auf das man es nicht setzen kann, sondern dass mit dem Pro oder dem Rücken so anlegen kann, damit man bequemar steht. Und Janis Schickte mit. Wie im Bord bistro. Im Bord bistro gibt es auch so Polster, wo man im Bord so leicht anlegen kann. Ja, interessant, okay, dann hoffe ich, dass es sie da noch nicht so lange gibt. Also Janis Schickte mir das und sagt, dass es gegenwärt und irgendwie, ich dachte, ja, das stimmt. Weil dann dachte ich, als nächstes da dran, das, das gibt es schon länger, aber noch sagen wir mal vor 20 Jahren eine normale U-Bahn, hatte Sitzplätze oder man konnte irgendwo stehen und sich festhalten oder ein Bus oder so. Und in den letzten zehn Jahren sind alle U-Bahn und Busse, die neu dazu gekommen, mit so steppolstern zum Anlehnen, also wo man sozusagen sich zu dagegen lehnt aufgerüstet worden. Manchmal sitzt man noch so halb mit dem Po drauf. Ich kenne aber auch so Busse, wo sagen wir den Rücken so ein Polster ist. Und da, ich liebe diese Art von gegenwahrtsbeschreibungsgebene, weil hier ist ja was ganz seltsam im Gang. Also sowas grundsätzliches Verschiebssitzen, ich hab mir jetzt noch aufgeschrieben, ist das ist echt der lange Abschied vom Sitzen. Ja, wenn Nina jetzt hier wäre, ja, sie würde natürlich sofort sagen, sitzen ist das neue Rauchen, ihr Lieblingssatz. Wir führen diesen Kampf gegen das Sitzen ja schon lange, aber offensichtlich unsere Gesellschaft auch so geworden, dass man weniger irgendwo sitzen kann. Dieses, wir setzen uns irgendwo hin und warten, dafür sind wir dann doch zu mobil, zu hektisch. Gleichzeitig sind wir aber so kaputt und müde, dass einfach stehen, auch nicht geht. Ja, man muss sich also irgendwo anlehnen, beständig. Und also ich liebe diesen Gegenweispunkt, egal ob du mir den jetzt gibst, oder mir sagst, das ist doch schon im DB-Bistro seit 1992 so. Ja, ich muss mich jetzt erst innerlich sortieren, weil ich nicht ganz genau weiß, ob ich den Punkt vergeben soll oder nicht. Denn mein Einwand wäre tatsächlich, dass ich das an vielen Orten nur sehr selber auch alle aufgezählt, schon gesehen und erlebt habe. Allerdings hat es mich nie dazu gebracht, meine Reflexionsmaschine anzuschmeißen und es als ein Phänomen, das Kommentarbedürftig ist zu identifizieren. Und deswegen bin ich dem Kollegen von der SZ tatsächlich sehr dankbar und das ist ja eigentlich die Leistung. Das ist ja eigentlich das das Interessante und insofern meritokratisch verdient das dann eben doch ein Punkt. Auch wenn es diese Anlehendinger tatsächlich ein verschiedener und öfter gibt es Phänomen, das er beschreibt oder das ihr zusammen jetzt beschrieben habt, das leuchtet mir total ein. Es gibt einen unbehagen am Sitzen, aber ganz ohne geht es auch nicht. Mir spült es in der Insta Timeline in letzter Zeit öfter auch Filmchen rein von einem, ich hoffe ich erinnere es ist richtig, von einem Arzt, der angeblich ein ganzes Haus so gebaut hat, dass man da nicht mehr sitzen muss. Und der dann dargestellt wird wie das in dem was man früher Russen hocke nannte vor seinem Laptop sitzt also in der hocke sitzt, weil irgendwie alles unglück dieser Welt kommt von kaputten Rücken und alle kaputten Rücken dieser Welt kommen angeblich vom Sitzen. Insofern habt ihr da ein großes Thema, das stimmt, ein großes Thema und ja, ihr bekommt diesen Punkt, ich war tatsächlich bei McDonald's, weil ich verzweist. Was hast du bestellt? Es war so schrecklich, es war so schrecklich, es war in Berlin an so einem Eck, um es Eck vom Ostbahnhof, da war der Pen-Konkreis. Und da gab es einfach nirgends irgendeine Möglichkeit, schnell was zu essen zu holen und ich war völlig verhungert und bin dann am Ende am Ostbahnhof bei McDonald's gelandet. Und dachte neja, irgendwie, es ist zwar unbesund, aber das unbesund, das schmeckt doch angeblich auch immer so gut, das Laster ist ja verführerisch nicht, weil es eklich ist, sondern weil es besonders schnell ins Blut geht und den Blut sogar spiegelt hebt. Und dann habe ich da halt so ein irgendwie so ein klassischen Bürger bestellt. Ich kam erstens mal schon mal mit dieser ganzen Touchscreen-Sache nicht zurecht, aber da kam ein anderer junger Mann und hat mir geholfen. Es hat danach in einer Weise wiederlich geschmeckt, dass ich eigentlich nur die Pommes gegessen habe und den Bürger liegen lassen musste. Na ja, also insofern habe ich jetzt vermutlich das Klischee über mich als McDonald's-Verächter noch mal bestätigt. Warum auch nicht? Darf ich mit meinem nächsten Gegenwartstcheck losschießen? Es ist eine Redewendung, die mir ja so seit drei, vier Monaten an verschiedenen Orten begegnet. Es gibt ja interessanterweise auch gerne so bei. Es gibt so bestimmte Podcasts, in die ich aus verschiedenen Gründen gerne rein höre. Einer der Gründe ist aber auch das Gefühl habe, dass da immer eine besondere Lingo hättest du früher gesagt, die weit vorne ist, gesprochen wird und schon das finde ich es interessant. Von unscriptet, ich glaube, der kennst du unscriptet Podcasts? Es ist so, es ist so klar, dass du diesen Podcasts lebst. Es ist ja ein Podcast und ich mag, wer hört das? Ja, ich bin ja immer auf. Und der Benjamin Bernd, der sagt auch manchmal, ich finde, er ist klingt so ein bisschen eibbar, aber da fiel es mir halt dann immer auf, dies das Ananas. Ah, nein, nein, nein, nein. Und jetzt halt halt halt, meine Plädoye, euer Ehren darf ich zumindest noch zum Abschluss bringen. Und jetzt hat es sich aber in einer Breite durchgesetzt, dass selbst Fedig Spannerschlag von den Grünen, eigentlich ganz zum Partyshire Typ, der hatte kurz, was gepostet, dann ging es um Fragen. Ja, Trump und so weiter, Bedrohung der Demokratie und was er noch alles so betraut. Und dann sagt er auch Demokratie, die ist das Ananas. Ja, nee, nee. Und da wusste ich jetzt darf man es tatsächlich mal als gesichert festhalten. Ja, andersrum. Also, es ist ja wirklich jetzt, Fragen stellen, mäßig die Wiederbelebung, irgendwelche Ertoten. Und das darf ich aber nicht sagen. Also, wenn jetzt, wenn der rechte Weibschiff darin besteht, das ungescriptet, jetzt wird wahrscheinlich, wie heißt dieser Podcast Host? Benjamin Bernd, glaube ich. Benjamin Bernd, ich bin nicht recht, oder so, aber ich zähle das jetzt mal ins Rechtevorfeld und ich scripte. Wenn, wenn sozusagen deren kulturelle Hegemonie da drin steht, ja, schon damals ein bisschen peinlich, uninteressante Wortrenz aus dem Jahr 2010 auszugraben. Oh nein, nein. Wenn ich gehe noch das Jahr 2008, also dies das Ananas. Ich fühlte, ich hab das wahrscheinlich irgendwo 2009 auch mal gesagt, um mich sofort danach geschämt. Auf gar keinen Fall, jetzt diesen Punkt, das tut mir leid. Ich bin nicht so unscriptet reagiert, allein dafür hat sich das schon gelohnt, aber das Felix Bannerschack, der Banner Träger dieser Formulierung geworden ist, das nimmt dich jetzt über, bringt dich gar nichts um nach. Ich weiß nicht mehr, richtig, wenn das ist bei den Grünen irgendwie. Das ist eine neue Chef, glaube ich, sogar es gibt zwei neue Chefs, eine Frauen, ein Mann. Und er ist der Chef. Ja, das ist mir, also dies das Ananas, die Partei, die Bündnis 90, die Grünen, das für mich alles Schnee vom Gästern. Wie schade. Ja, das ist alles vorhin. Nein, tut mir leid, da muss ich. Ich dachte, ich hätte was anwickeln. Okay, dann mach du weiter. Aber vielleicht hast du dir eine Einladung. Hast du wenigstens die Folge mit Wolfgang M. Schmidt gehört bei uns? Nein. Bei uns. Bei uns. Bei uns? Bei uns? Nein. Ich habe eine, die wir eindrucksvoll ist, weil man sich kaum vorstellen kann, dass daraus vier spannende Stunden entstehen, mit einem jungen Kölner Steuerberater, der eine bestimmte Rechtsform empfiehlt, GmbH und Kokage, glaube ich, weil man sich auf dieser Rechtsform am besten Steuersparmodelle realisieren kann. Und er vermarktet es, aber dann darzustellen und zu erklären, dass es so spannend ist, als würde mir jemand Platons Höhlen gleichtens auseinandersetzen. Okay, das reizt mich natürlich jetzt auch ein bisschen. Ich empfehle dir die Folge mit Wolfgang M. Schmidt. Ich habe noch einen Gegenwartsscheck und das sind die Prediction Markets. Schon? Schon, natürlich super Thema. Man muss ich jetzt schon sagen. Ja, ja. Ja, ja, ja. Ich erger mich. Ja, weil ich weiß noch, letztes Jahr in El Salvador haben alle über die Prediction Markets geredet. Ich dachte, ich muss dann mal einen Föht und Artikel schreiben und dann habe ich es verpasst. Ja, ich sage es jetzt wenigstens hier mal. Jetzt auch ein aktuellen Aktionär, mein Haus und Magenblatt, wo ich meine Akzent-Tips immer her hole, auch große, große Ausgabe über Prediction Markets und wo man da einsteigen kann. Okay, ich merke, du bist schon vorher am Flamme. Das ist der richtige Punkt für dich. Trotzdem holen wir jetzt vielleicht noch die Höhren und Höhre kurz an Bord und sagen, schon bei der Wiederwaldschrums im Wahlkampf waren Prediction Markets ein Thema. Damals ging es vor allem um die Platte vor Polymarket. Auf der man was tun kann, na ja, ganz knapp. Ja, wir können es eine Folge damit verbringen. Wir sind alle eine Folge darüber. Sollten wir vielleicht sogar. Aber ich sag's jetzt immer ganz knapp. Man kann dort Wetten abschließen über Dinge, die in der Zukunft passieren. Ja. Wie zum Beispiel wird Trump der nächste Präsident oder damals auch das Schnee von gestern. Wie hieß sie denn noch mal? Darmelah Harris. Die Darmel, die ihn nicht gewonnen hat. Kamala Harris, Präsidentin. Können da nicht woke genug sein. Genau. Und da gab es Plattformen, wo man so Wetten abschließen kann. Und diese Plattform sollten ein Erkenntnis theoretisches Tool sein. Weil je nachdem, wie die Quoten für diese Wetten stehen, ergeben sich daraus dann die Wahrscheinlichkeiten, wer Präsident wird. Ich erkläre das jetzt nicht weiter, bevor wir uns hier verästeln. Ich glaube, das ist intuitiv klar. Ja. Wenn Leute irgendwo Wetten abschließen, kann man ja daraus berechnen. Was glaubt denn diese Weisheit der Masse, die da Wetten abschließt und Geld setzt? Wenn man sie zusammen adiert. Jetzt. Oder wo hin der Ölpreis rutscht, oder ob Trump Grünland anaktiert. Oder wenn den Ausgang gewinnt. Oder alles. Eigentlich alles, kann man das ein Projekt machen. Da finde du, es ist unnötig kompliziert erklärt. Unnötig kompliziert. Dann erklärt du es noch mal nötig. Nee. Ist ja irgendwie klar. Wie bei jedem Wettmacher ist es interessant zu den Allesätzen auf Pferd 7. Was verrät es über das Wissen, dass ich darin. Und dann kann man Contrarian sein und sagen, nee. Ich setze auf Pferd 2, weil da setzt sonst keiner drauf. Dann ist, wenn das Pferd 2 gewinnt, mein Gewinn viel höher. Oder man schließt sich der Weisheit der Menge an. Okay, super. Danke. Und ich füge noch hinzu. Es gibt jetzt eine weitere Plattform, die gerade sehr in den Medien ist. Und das Thema finde ich noch mal nach vorne spült, noch oben spült. Die heißt Kalshi oder Kalshi. K-R-L-S-H-I. Da gibt es dann auch so viele Hintergrunds Human Interest Stories. Weil eine der Gründerinnen ist irgendwie. Also die ist jetzt die jüngste Self-Made, Milliardärin. Denn als Linker natürlich immer skeptisch bei diesem Self-Made. Er fällt mir gleich brecht ein, hatte sie nicht wenigstens ein Koch dabei. Aber gut, also sie hat es nicht geerbt das Geld. Ja. Die mit dieser Plattform Kalshi jetzt eben Milliardärin geworden ist. Und die bietet das selber an eben Wetten auf alles Mögliche, die dazu dienen soll, den Leuten Informationen zu geben, wie wahrscheinlich Ereignisse kommen oder nicht kommen. Und den Punkt kriege ich, weil du eben schon so in Feuernflame warst. Ja, ja, ja. Also man könnte natürlich auch sagen, dass es nicht schon vorher hat. Und es ist schmählich, dass wir darüber noch keine Folge gemacht haben. Vielleicht soll das exakt die nächste Folge, die wir zusammen machen sein. Das scheint mir jetzt gesetzt zu sein. Du kriegst den Punkt. Ich habe einen Vorschlag von einer Hörerin, in der ein E-Mail unten steht. Sie ist Comiczeichnerin, dass sie immer Nachmittags zu erreichen sei. Ist ja lustig, wenn das mal schon mal klar markiert, wie der eigene, wie der eigene Tagesablauf, wann der so in die Gänge kommt. Und die hat eine sprachliche Beobachtung, die es abstult verdient, hier gerühmt und ausgezeichnet zu werden. Nämlich, dass man immer für Leute neuer und für dran hängt, wenn man Leuten etwas wünscht. Zum Beispiel gute Besserung für deine Tochter oder guten Genuss für dich. Oder das ist mir jetzt zwischen Weihnachten dann auch noch mal aufgefallen. Und Leute sagen nicht einfach mehr. Frohe Weihnachten für sie. Was für dich überflüssig ist und auch so nett hässlicher anmache. Und falsch. Also frohe Weihnachten innen wäre richtig ist Deutsch. Also werden wir jetzt auf dieser Wolfschneider-Ebene jetzt kommen. Genau, aber das für sie kommt vermutlich vor you. Und das vor you aus dem Englischen ist vermutlich irgendwie so tief verbunden mit einem Servicegedanken, dem gegenüber wir machtlos sind und den wir wohl folgen müssen. Und so kehrt diese hässliche angeseksische Servilität, Dienstleistungs-Service-Servilität in die deutsche Sprache ein, um es jetzt mal so ein bisschen Kultur nationalistisch aufzupeppen. Ja, also es ist was dran. Ich will das jetzt nicht verweigern, du kriegst den Punkt. Aber ich stehe weiterhin von dem Rätsel. Auch deine Erklärung jetzt kann es ja eigentlich nicht sein, weil es ist ja auch nicht Merry Christmas for you. Es ist ja Merry Christmas to you. Umso gegenwärtige und plausibler scheint es mir, dass dieses komische für dich, für sie jetzt ins Deutsche irgendwie aus falschem Englisch eingesickert ist. Also vor Café-Läden sagt die Lise, der ich an dieser Stelle danken möchte, sagt, Leo, vor Café-Länen stehen Schilder auf den Stehen. Guten Genuss für dich. Ja, ja, alles ist nochmal extra für jemanden. Ja, ja, den Punkt kriegst du. Ich gegenbewegen zum iPhone. Alles wird I, I, I. Und dann in der Dienstleistungsökonomie wird alles vor you, for you, for you, for you, oder im Deutschland für dich für sie. Finde ich plausibel. Punkt für dich. Damit gewinne ich den ersten Gegenwartcheck des Jahres 2026 mit einem 2 zu 1. Und wir kommen zu Frankenstein. So ist es. Ich mache mal kurz einen bisschen selbstreferenziellen Rückblick. Man darf ja auch mal selbstreferenziell sein Frankenstein. Darauf kommen wir gleich ist ein Werk der Romantik. Auch die Romantik war vor allem die Deutsche vielleicht nicht. So sei die Englische hier und da selbstreferenziell. Ich will nämlich zurückblicken auf eine Podcastfolge, die ich im vergangenen Jahr mit Nina gemacht habe, über das war so auch mein Wunschthema Halloween. Und es war so ein bisschen so pro Kontera. Ich war für Halloween und Nina war dagegen. Und dann habe ich im Nebensatz einfach mal gesagt, ja, das macht schon Sinn, dass du auch so gegen Horror bist und so, weil du magst ja auch keine Science-Fiction und Horror und Science-Fiction. Das hängt ja interessanterweise irgendwie zusammen. Oder man könnte sogar sagen, sie teilen sich einen gemeinsamen Vorfahren oder an der Wurzel. Ist es verknüpft und dann erwähnte ich kurz Frankenstein, das 18 und 18 erschien eine Buch der Romant von Mary Shelley. Und der Satz hängen mir so nach. Vor allem, weil ich glaube ich erst nach Aufzeichnung dieser Halloween-Folge gesehen habe, dass es auf Netflix eben eine neue Frankenstein-Verfilmung gibt. Vom ja schon wichtigen von den Föjetons geschätzten Regisseur Julia Modell. Darauf. Den ich dann aber gar nicht angeguckt habe und ich habe ihn angefangen und dachte dann, nee stopp, du hast dieses Buch ja nie gelesen. Das ist so ein Klassiker, die du nie gelesen hast. Liesst doch erst mal jetzt Mary Shelley's Frankenstein. Neue ich mir das irgendwie auf Englisch besorgt und merkte übrigens auch, dass das Buch totale Gegenwart ist daran, dass auf Englisch habe ich einfach so eine Penguin, wie halt Penguin, Klassiker ausgabe. Auf Deutsch fand ich das gar nicht in so einer normalen Wallerware-Klamm ausgabe. Sondern es gab nur so mit so aufklappbaren, Falt-illustrationen, ja, so Basteline eingebaut und Farbschnitt. Also für diese Book Talk Dark Academia Welt, ja, vermarktete Ausgaben. Klar, da ist natürlich wahrscheinlich Frankenstein ein echter Cornerstone von dieser ganzen dunklen Dark Romance Book Talk Welt. Ja, und deswegen liegt das im Laden nur in Ausgaben, die ich jetzt nicht zu Hause haben wollte und die dann auch mal sehr teuer sind, ja, in so ein Schmuckausgaben. So, ich lasse es dann auf Englisch brauchte dafür interessanterweise viel länger als ich dachte, weil es jetzt nicht das schwierigste Book der Welt ist, aber irgendwie kein easy read war. Hab da ich hier mich dran rumgelesen und dir immer mal wieder was geschickt und so, weil ich fand das so interessant. Dieses Buch ist ja durch und durch Romantik. Das habe ich dann verstanden. Ja, also klar, das kann man auch einfach mit Wikipedia nachlesen. Aber beim Lesen merkte ich es so, dass das ein Werk der Romantik ist und wollte dann immer von dir wissen, was heißt es eigentlich. Und überhaupt, du hast ja auch in der Podcastfolge letztes Jahr mal über die deutsche Romantik gesprochen. Ja, dann habe ich auch drüber nachgedrückt. Okay, offensichtlich gibt ja auch eine englische Romantik, ja. Und dann habe ich dann nochmal diesen Mythos, der schon im Vorworts steht noch mal so, den diderarischen, dideraturgeschiedlichen Mythos sozusagen, so für mich wirken lassen. Entstanden ist es, dass diese Mary Shelley, die heute will man sagen, "Nepo Baby" war. Ihr Vater ist Schriftstelle. Her Mutter ist die "Nepo Baby", erklär ich mir das kurz mal. Du kennst den Brief "Nepo Baby", nicht? Nee. Oh, das ist jetzt auch schon nicht mehr gegenseitbar. So wie immer vom New York Magazine von den guten Kollegen, die haben ja dann mal ein Gespür für eine Titelgeschichte von vor. Ich weise jetzt immer drei Jahren oder so. Und das griff dann diesen Begriff auf der Vorher so im Internet kussierte für "Nepo-Tismus Baby". Das ging dann umso Schauspieler, Kinder, die selber Schauspieler werden. Ja. Oder Musiker, Kinder, die selber Musik werden. Ja. Und interessant. Ich will nur sagen, Mary Shelley kommt aus einer illustrieren Familie. Der Vater ist ein nicht unwichtiger Schriftsteller. Ihre Mutter ist die Feministin, Avanna Lettre oder Urfeministin, Mary Wolstein-Craft, spricht man sie hoffentlich aus. Ihr Mann ist der sehr wichtige romantische Dich der Percy Shelley. Mit dem fährt sie, und das ist auch so eine tolle Entschließungsgeschichte dieses books, in Urlaub in die Schweiz. So geht diese Regenzen. Sie sind noch nicht verheiratet. Es ist ein wichtiges Detail, weil Percy Shelley ist ein früher ideologe und verteiliger, des Konzepts der freien Liebe, genau. Und da sind sie dann und dann ist das Wetter schlecht. Das ist richtig relatable die Story, ja. Das ist nicht zufällig schlecht, sondern dieser Sommer 1816, wenn die Reise-Truppe am Genfer See sich einquartiert, ist in die Geschichte eingegangen als das Jahr ohne Sommer, oder der Sommer ohne Sonne. Es hat komplett durchgeregnet. Der Grund ist, dass in Indonesien ein Vulkan ausgebrochen ist, und der hat tatsächlich so viel Zeug in die Luft gepustet, dass für einen Langzeitraum, die Sonne verdunkelt wurde, und das führte dann irgendwie zu extremer Wolkenbildung und auch am Genfer See Gottes in Strömen. Deswegen kommen die in dem Sommer nicht raus. Das Jahr in dem der Sommer ausfiel, so nennt man es glaube ich, das Jahr in dem der Sommer ausfiel. Und dazu müssen Sie sich anderweitig unterhalten. Und dann lesen Sie in, ich wahrscheinlich, können Sie kein Deutsch, nehme ich an. Nein, stopp, bevor ich das sage, muss ich sagen, ist noch jemand wichtig, ist dabei. Es ist nämlich auch noch Lord Byron dabei, der mit den beiden befreundet ist. Der, dann wahrscheinlich die Größe, das musst du mir noch mal erklären, gleich die größte Figur der englischen Romantik ist. Ein Literaturstah seiner Zeit. Ja. Ja, ja. Ich hab seit du da immer kam, bin ich, so kommt man auf Abwege, ich war dann plötzlich so fasziniert von Lord Byron. Ich bin jetzt faszbesser für eine Lord Byron-Folge, als für eine Mannstein-Folge vorbereitet. Aber das wird kein Schaden sein. Es sind noch paar andere in der Reisegruppe dabei, aber ich will dir nicht vorweg greifen. Die hätte ich jetzt nicht mehr aufgezählt. Wenn noch wichtige dabei sind, dann zählt sie noch auf. Ja, ich weiß nur den Namen nicht, denn ein anderer Herr in der Runde. Also jetzt habe ich, sorry, wenn ich die unterbrochen und dir vorausgegriffen. Es ist nur deswegen so interessant. Ich übernehme ganz kurz diese Kleinigkeit, wenn du dich nicht entmündig dadurch fühlst. Ja, einfach los. Sie haben quasi alles, was es in der Bibliothek dort an Gespenster-Geschichten gibt, bereits sich gegenseitig vorgelesen. Es fehlt ein Nachschub und deswegen kommen wir auf die Idee und sagen, jeder soll sich jetzt eine Gespenster-Geschichte ausdenken und sie dann den anderen vortragen. Aber hier will ich noch eine Fußnote hinzufügen. Sie haben viele Gespenster-Geschichten gelesen, aber später wird explizit als Einfluss. Sie haben sie gelesen, eine französische Übersetzung, einer deutschen Sammlung von deutschen Gespenster-Geschichten erwähnt. Also das muss man vielleicht auch dazu sagen, dass das Deutsche hier wirkt durch die europäische Literaturgeschichte. Genau, weil die Romantik halt doch irgendwie zumindest so wahrgenommen wird als eine deutsche Bewegung, die dann europäisch wird. Aber im Kern ist das "Is Romantik made in Germany" wenn man so will. Und einer der Typen, und ich weiß aber nicht mehr, der Rolle der sonst spielt, aber er war mit, ist auch ein Freund von Lord Byron. Kommt nämlich mit, und das ist nicht schon auch interessant, mit einer Vampir-Geschichte zurück, von der es heißt, es sei die erste Vampir-Geschichte, die diese Motive so verknüpft, dass der Vampir nicht irgendwie so was aus dem Balkan, halb animalisches ist, sondern ein Aristokrat. Das also die Blutgehr und die Blässe des Gesichts, als irgendwie artlike, vorkommene Eigenschaft, gezeichnet wird. Also aus diesem verregneten Sommer im Genfer See gehen eben zwei bedeutende Geschichten hervor. Und, ja, ich weiß, ich bin so unsystemar, aber wann soll ich sonst einspielen lassen? Ich finde es nur so lustig, weil diese Vampir-Geschichte veröffentlicht, diese andere Mann zuerst unter dem Titel von Lord Byron. Aber der ist nicht der Autor. Aber alle erkennen in der Figur des Vampires Lord Byron. Auch das ist schon wieder so köstig. Also wir werden ein bisschen Chaos in dieser Folge ständig haben, weil es ist so viel geiles, was ich da überschneiden, was miteinander zusammenhängen, was aber nicht unbedingt jetzt immer jeweils in unsere Argumentation reinpasst, was nicht zu erwähnen, aber eben auch ein Jahr mehr wäre. Also bitte verzeit mir diese, sagt man, Diskression, dieser Abschweifung. Ja, es ist aber eine tolle Entstehungsgeschichte eines Klassikers. Man sitzt da verregnet, kann nichts raus, kann nichts interessantes machen, hat deutsche Gespenstergeschichten gelesen und macht einen kleinen Wettbewerb. Ja, jeder schreibt eine gruselige Geschichte und Mary Shelley schreibt eben da die Urfassung oder den Anfang oder einen Teil von Frankenstein und arbeitet das später aus zu diesem Roman. Und wir merken schon, dass das jetzt wirklich der leckerste Stoff für das Literaturgeschichte geschichtlich gebildete Föhrtorn wäre da alles zusammenkommt. Dazu kommen wir auch gleich zurück. So haben wir jetzt mal raus vor Queer, weil wir wollen vielleicht einmal kurz sagen, was in diesem Buch drin steht. Wir haben das jetzt so als den Urmütors, der so oft erzählt wurde, eingeführt. Aber vielleicht sollte man trotzdem sagen, worum geht es in Frankenstein? Was sind die Motive auf die man sich bezieht? Das hat sich natürlich geändert. In dem Buch steht natürlich vieles drin, was in der vielleicht für die Popularisierung wichtigsten Version, dann ganz anders ist, die erwähne ich kurz, das ist ein Film der Frankenstein heißt von 1934. Also jedenfalls erster Hälfte, 30er-Jahre, mit dem der große Nicht-Bela-Logose jetzt stehe ich gerade auf dem Schlau. Boris Karl auf der andere große klassische Horror-Film-Schauspieler berühmt geworden ist, der Frankensteinsmonster spielt. Ja, da sind dann viele Sachen gleich ganz anders. Stichwort Gegenwart, was da vorkommt und bei Mary Shelley nicht und heute oder sonst woher natürlich auch nicht, ist zum Beispiel das fertig, gleich so interessant. Ja, Frankensteinsmonster. Wir wissen wiederholen wir es mal, für die die es gar nicht noch nie gehört haben, ist die Kreatur, die von einem Wissenschaftler erschaffen wird, der künstliche Leben herstellen will. Er greift dafür zurück oder muss dafür zurückgreifen, auf tote, auf Teile von verschiedenen Leichen, die er dann zusammennäht, was den Monster seinen gruseligen Gesamteindruck gibt und er weckt dieses Stand zum Leben und daraus entsteht das eine oder andere Problem. Ja, in dem Film von 1934 wird das damit erklärt, ganz anders als in den bei Mary Shelley, dass dem Monster leider das Gehirn eines Verbrechers eingesetzt wurde. Was damals natürlich für das Rang des Publikum und die Film war ganz klar, auch schon zu erkennen ist, an dem Gehirn, was in zum Glas im Universität steht. Ja, da erkennt man schon an der Farbe des Gehirns. Das ist das Gehirn eines Verbrechers. Ja, typisch das Verbrecher gehirn. Der wird nur böse Sachen machen. Und leider, der ein bisschen trotteliger Assistent von Frankenstein, nimmt das normale Gehirn. Da steht auch drauf "normal brain". Weil das hat man überdeutlich damals in den Dreisegern. So, das fällt immerbar runter. Ja, das ist kaputt. Aber hat ja den Auftrag jetzt ein Gehirn zu klauen aus der Uni. Also nimmt der Leiter, wo "abnormal brain" draufsteht. Ja. Etwas schon so, als wär's schon lustig gemeint gewesen. Damals, das kriegst du sowieso witz. Das nimmt er damit. Und leider, wie wir da. Ist das noch als Dumpfilm? Nee, nee, nee. Das ist störsches Methone. Wie wir damals, ja, leider, noch mal sagen, unrühmlicherweise geglaubt haben, macht so ein krankes kaputt, ist degeneriertes Gehirn natürlich Frankenstein auch zum Mörder. Ja, da ist man noch in Zeiten von Pseudo-Wissenschafts und Phrenologie. Das war leider die Gegenwart damals. Was muss man noch wissen über die Geschichte von Frankenstein? Weil ich kann es so kurz aus von Del Toro erzählen, was erzählt der uns, wie erzählt der die Geschichte weiter? Wir lernen Modell Toro. Es ist wirklich ein souveränert Regisseur im Umgang mit Motiven und sie in die Gegenwart zu transportieren. Die Geschichte erzählt sich bei ihm befolgt. Und du kannst dann auch später in immer die Abweichung zum Schellieurgenall markieren, die ja dann hochinteressant sind. Viktor Frankenstein, so sein bürgerlicher Name, ist bei Del Toro der Sohn eines genialen, aber leicht sadistischen Arztes und Anatomen, der den Sohn schon von klein auf quasi durch Gewaltandrohung dazu bringt, medizinische Lektionen zu büffeln, um die Anatomie des Menschen zu verstehen. Der Vater selber kann keine Zärtigkeit und keine Gefühle so richtig zum Ausdruck bringen. Kommt aus einer guten, glaube ich, aristokratischen Familie, hat auch wenig Liebe im Leib für seine Ehefrau. Und als diese Ehefrau, die aber zu ihrem Sohn Viktor ein sehr emotionales Verhältnis hat, stirbt, ist das für Viktor Frankenstein traumatisierend und er empfindet den Tod, der da plötzlich in sein Leben getreten ist, als eine Macht, die er besiegen möchte. Da kann ich gleich schon mal einhaken. Dieser ganze Trauma-Plot ist natürlich von der Gegenwart dazu erfunden wollen. Es ist Mary Shelley extrem wichtig, dass Frankensteinsfamilie, die hier auch sehr viel beschrieben wird, sehr, sehr liebevoll ist. Sie wird in höchsten Termen dafür gerümmt. Wie sehr Vater und Mutter die Kinder lieben, wie glücklich die Kindheit von Frankenstein war. Das weiß schon mal der erste Gegenwartspunkt, dass man natürlich in dieser Zeit das Jahres. Aber ein Gegenwartspunkt, den wir nicht geben würden, weil was du zurecht schon mit einem topischen Begriff den Trauma-Plot nänzt, ist der sowas von abgedroschen, dass man sich die Haare rauchen. Stimmt, es ist gar nicht. Es ist schon ein gar nicht der Gegenwart. Es ist nicht mehr in der Lage, eine Geschichte zu erzählen. Deren Urmo, wenn es immer daran liegt, dass es einen in der Kindheit liegende Traumatisierung des Protagonisten gibt. Und es ist sowas von vorhersehbar und öde und irgendwie auch unter dem Niveau jeder psychöanalytischen Reflexion. Also da ist die Psychoanalyse im schlechten Sinne folgstümlich geworden. Am Sie ersetzt quasi den Hitchcock-Shen Megafin. Also vielleicht ist das eine falsche Metafa, aber Sie ersetzt jede. Das ist eine gute Metafa. Der Plot muss irgendwie losrollen. Und nur hat man gesagt, jetzt gibt es so ein Gerät, das musst du finden den Megafin. Und heute sagt man ja, ja, ein Trauma, deswegen ist es so. Er ist dann in England, in. Ich weiß gar nicht, um Edinburgh oder ein Glasgow. Ich glaub, Edinburgh. Und präsentiert der Akademieversuche an Toten Leichen, die er mit Stromkreisläufen zusammenbringt. Und da sind wir ganz jetzt in der Zeit um 1800, wo das ein großes Thema war. Stichwort Galvanismus, die Entdeckung der Elektrizität. Man stellte fest, wenn man leichend hat, wenn man den Stromschläge zuführte, dass die Muskeln noch mal konvulsivisch aufzugten, sich bewegten gewissermaßen. Und die Idee, dass Elektrizität eigentlich das Rätsel des Seins ist, war um 1800 stark verbreitet. In Europa war auch in Deutschland, große Figur war Messmer. Ich glaube, et her Hoffmann erzählt auch, bei dem kommt Messmer auch oft vor, der als Magnetiseur von Hof zu Hof zog, und versucht es zu zeigen, wie man mit der Macht von elektromagnetischen Wellen etwas bewirken kann, beleben kann, heilen kann, Wunder, heiler durch Elektrizität. Und dieses Wissenschafts- oder Kulturgeschichtlich gut in die Zeit von Mary Shelley, wohl situiert das Motiv, das greift Toro, eine Modell Toro auf. Und dann kommt die Napoleonischen Krieg, oder die Antike, die, nehmen wir an, die Koalition gegen Napoleon. Es gibt jede Menge auf den Schlachtfeldern Europas, jede Menge Tote und Viktor Frankenstein, hat einen reichen Finanziell, der ihn unterstützt bei seinem Versuch, einen künstlichen Menschen zu erschaffen, und dafür braucht es aber jede Menge Leichenteile, die dann neu zusammengeschnürt werden. Und die auch hier wieder irgendwie elektrisch vitalisiert, werden sollen. Und wir sehen dann so einen riesigen Turm, in dem Frankenstein mit seinen Leichen arbeitet, und auf die Spitze des Turmes hatte so eine Art Antenne angebracht. Und von dort gehen dann zwei Kabel runter zu dem jeweiligen Versuchsobjekt und in einer stürmischen Gewitternacht schlägt der Blitzer ein, der Strom wird herabgeleitet, und tatsächlich die aus Leichen zusammen geflikte Figur, das Monster, das wie schon bei Mary Shelley, auch bei Deltordor, kein Namen hat, ist plötzlich von Leben behaucht. Und Viktor Frankenstein ist begeistert über seinen wissenschaftlichen Durchbruch. Die nächste Aktion ist selbstständig, dieses Monster in Ketten zu legen, damit es nicht irgendwie davon läuft oder unfugt tut. Er versucht immer so ein bisschen beizubringen zu sprechen, aber ist dann sehr bald sehr genervt, weil das Monster eigentlich immer nur Viktor sagt. Die Sprachfähigkeit des Monsters reduziert sich für einen sehr langen Zeitraum auf den Vornamen seines Schöpfers. Der Schöpfer ist zwar ein ausreichend nachzistischer Charakter, aber das geht ihm dann doch auch auf die Nerven. Ich kürze mal meine Nacherzählung ab. Ich sag nur ganz kurz. Hier ist natürlich wieder ganz klar Trauma, Trauma, Trauma. Und was wird mit Trauma gemacht? Das wird weitergegeben. Eigentlich behandelt natürlich. Es ist wirklich fast so nervig, wie Viktor Frankenstein im Film gespielt von Oscar Isaac. Es findet, dass immer sein Name gehoben wird, findet man als Schutzuschauer, wie klar einem hier gemacht werden soll. Er wurde irgendwie von seinem Vater misshandelt. Jetzt misshandelt Viktor Frankenstein wiederum sein Kind. In dem Fall ein besonderes Kind ist nämlich Frankensteins Monster, was er erschaffen hat. Auch er versucht, ihm auch Dinge beizubringen, in dem ihm so prügel an droht, wie sein Vater es mit ihm gemacht hat. Also ja, das ist jetzt sagen dieses Thema Trauma weitergehaben über die Generationen hinweg. Genau. Er gesteht, ihm muss man wohl sagen, keine Seele zu. Vielleicht, weil er ja generell da ist der Film unerindeutig. Darüber können wir auch reden. Vielleicht, weil er generell auch der Meinung ist, dass die Seele vielleicht auch nur ein anthropocentrisches Phantasmer ist. Jedenfalls ihm wächst seine Kreatur über den Kopf und er zündet dieses ganze, diesen Riesen-Turm, an dem er seine Forschung gemacht hat. Dann kippt Benzin aus und alles verbrennt. Und er macht sie aus dem Staub. Allerdings ist dieses Monster insofern tatsächlich kein Mensch, als es nicht so leicht zu töten ist. Oder vielleicht sogar untödbar. Muss man gleich noch mal drüber reden. Der Monster glingt, er sich aus seinen Ketten zu befreien und aus der brennenden Burg zu verschwinden. Und jetzt kommt eine sehr anrührende Geschichte. Das ist der zweite Teil des Filmes. Der erste Teil des Filmes erzählt die Geschichte von Viktor Frankenstein, mehr oder weniger aus seiner Perspektive. Der zweite erzählt die Geschichte des namenlosen Monsters aus dessen Perspektive. Dieses Monster alt verloren durch die Welt und landet bei einem irremieten, einen blinden alten Mann in den Alpen und versteckt sich in so einer Kammer und kann immer durch ein Loch in der Bretterwand den alten beobachten. Manchmal ist das ein Familie dabei, manchmal nicht. Man lernt das ein bisschen die Sprache und wie die Menschen so agieren. Und als die Familie den alten verlässt, der möchte den Winter in der Hütte übernachten, weil er sich so eins mit der Natur fühlt, gibt es sich Frankensteinsmonster zu erkennen und es entsteht eine zarte, eine schöne, eine verbindliche Freundschaft zwischen diesen beiden, weil der alte ist ja blind. Der sieht ja also gar nicht, dass ihm da ein irgendwie unnatürliches Monster gegenüber sitzt und so im Gespräch mit dem alten lernt Frankensteinsmonster dann das reden und das sich in der Welt bewegen. Das geht gut, bis die Familie kommt und die Familie ist natürlich nicht blind und kaum sehen sie Frankensteinsmonster, zucken sie zusammen und versuchen das zu töten und zu vertreiben. Und jetzt macht sich das Geschäft von Frankenstein auf die Suche nach seinem Schöpfer, weil er sagt, er will nicht weiter einsam durch die Welt ziehen. Schaff er ein zweites Monster, eine Frau, eine Geliebte, mit der ich meine Isolierte, meine Einsamkeit überwinden kann. Und so wird aus Frankensteinsmonster eine Figur, mit der man sich identifiziert und mit der man mitleidt hat. Wirklichte Frankensteinsflieh, das sind auch berühmte Zähnen, auch aus der Verfilmofinde, von der du gesprochen hast. Und es ist nord mehr, aber sein Monster ist auf den Ferresen. Da kommt es dann zum Feile-Schatter. Nee, nicht Schatter und Quatsch, wie sagt man? Schodown. Schodown. Ja, Schodown. Ich kann nur noch mal sagen, dass ich so interessant finde, dass wir hier nicht nur wie der eine oder andere Science-Fictionhistoriker sagen würde, die Geburtsstunde der Science-Fiction erleben. Der Funken, der da Frankenstein ins Leben befördert, befördert. So würde es dann manchmal auch dieses Genre Science-Fiction ins Leben in die Welt. Und zwar die Leute, die das behaupten, verweigern sich dann immer der anderen Position, die die Science-Fiction so ins ganz lange zieht und sagt, na ja, daher sagen hier Icarus, der versucht, mit der der Lust, zur Sonne zu fliegen, mit seinen Maschinen, ist das nicht auch schon Science-Fiction oder kann ja ganz viel aufzählen, wo du irgendwie sagst, es ist auch schon Science-Fiction. Und natürlich macht das alles Sinn, so lange Geschichten zu erzählen. Und ganz wichtig ist auch darauf, wir müssen wir gleich nochmal sprechen, dieses Buch hat bei Mary Shelley ein Untertitel, die auf so eine lange Geschichte verweichst. Das heißt nämlich Frankenstein, oder modern, Prometheus auf Deutsch. Wie sagt man, auf Englisch Prometheus? The modern Prometheus, Prometheus. Also Prometheus aus der antiken Mythologie. Aber man kann ja sagen, Science-Fiction heißt eben Science-Fiction. Da war aufste, wurde sie es später getauft im 20. Jahrhundert noch mal zu, aber trotzdem, dass sie eine Name, den wir ihr gegeben haben. Und Science in diesem Sinne, also als metrologisch exakte Naturwissenschaft, muss eben vorausgesetzt sein, dafür, damit es Science-Fiction gibt. Und sie muss, Science-Fiction muss irgendwie von ihr handeln. Und das ist dann bei Mary Shelley der Fall tatsächlich. Sie erzählt, und so wird auch das Vorwort, erdient mal Daten seiner großen Science-Fiction-Geschichte. Jetzt sieht das auch das Vorwort, was sie dazu geschrieben hat. Verstanden oder so, muss man sie da verstehen. Sie sollten sich damals Geistergeschichten ausdenken. Aber sie wollte kein übernatürlichen Grusel. Sie wollte kein Supernatural-Horror. Sie wollte etwas, was hätte passieren können, in einem wissenschaftlichen Sinne. Nicht, dass es wirklich passieren kann im Sinne von, es entspricht den Gesetzen der Biologie und Physik. Aber es könnte passieren, in so einem Sinne von es handelt, spricht sie, denkt, in den Begriffen dieser Wissenschaft. Nicht in den Begriffen von Magie und Blutsauber und Teufel, sondern in den Wörtern, Begriffenkategorien von Wissenschaft. Und deswegen ist das Science-Fiction-Wirk. Aber es ist ja nicht nur das, Ejoma, sondern auch, dass ich das gefühlt habe, unsere beiden Temperamente. Das ist der Literaturgeschichtliche Punkt, wo unsere beiden Temperamente voneinander getrennt werden. Also ich gehe dann auf der Science-Fiction-Axe weiter. Während du natürlich, wir waren da schon Lord Barron, die englische Romantik, die bezüglich auf die deutsche Romantik. Diese eher Literaturliteraturgeschichtliche, das seite davon, weiter faszinieren, findest. Und das kommt dann auch wiederum in dem Buch vor, im Film auch, aber nicht ganz so markant. Du hast schon erzählt. Es ist ganz wichtig auch bei Mary Shelley. Wir erleben dann die Welt durch Frankensteins Monstersaugen. Also ein Teil wird auch im Buch erzählt. Ja, das erzählt dann das Monster Frankenstein einmal, wie es sozusagen in die Welt gefunden hat. Und dann durch den, und das ist natürlich wahrscheinlich auch damals ein Trend-Thema gewesen. Und irgendwie von Russsoherkommend irgendwie, wie kommt eigentlich der Mensch in Gesellschaft, der Tabula-Rasa-Mensch, vielleicht auch der Wilde, der sozusagen noch nicht die moderne Zivilisation kennt, wie er lebt der die Welt. Und so sehen wir da Frankenstein durch den Wald laufen, irgendwie Beeren und Wurzeln und so Essen vom Boden. Und noch ohne jede Gesellschaft und nur ermerkt nur das Sonnenlicht. Das kommt auch in den Verfilmungen immer einmal, wichtig vor, wie er das Sonnenlicht spürt. Und dann stößt er aber auf Gesellschaft. Nämlich, du hast es schon beschrieben. Er findet so eine Hütte und da beobachtete er erst mal ganz lange nur diese Familie. Und lernt, das sprechen lernt er schon ein bisschen vorher, weil er ihn einfach zuhört. Und im Buch passiert einfach noch was Irres. Er stolpert dann zufällig auch noch auf seinen Waldspaziergängen, die er weiterhin macht, über eine Tasche, die verloren gegangen ist im Wald, mit drei Büchern da drin. Die zufällig sind in der Sprache, die er gerade gelernt hat. Ja, nämlich Französisch lernt er. Und da ist es für eine Französische Übersetzung gefroren. Jetzt kommt also drei Bücher von Götes, Leiden des Jungen Wärter, von irgendwelchen Plutarchbänden. Da keh ich mich aus und bin ich ganz verstanden, was das genau ist. Und von. Es gibt, glaube ich, nur diese Doppelbiografien. Ah, es gibt nur, okay. Man Plutarch hat immer so Historien geschrieben. Sehr anschaulich, sehr magrant, bis zu einer aus anecdotischen, wo er immer einer Figur der griechischen Geschichte eine römische gegenüberstellt. Man nennt sie deswegen gleich auch so Parallelbiografien. Ah, ja, okay, ja, wusste ich nicht. Hab ich was gelernt. Und natürlich sage ich, dass wir schon darüber gesprochen haben, und es überall in diesem Stoffanspielung darauf gibt. Paradise lost von Milchen, also ein großes Werk der englischen Dichtung. Und die ließ dann Frankenstein und sozusagen. Und da wusste ich dann leider ein bisschen an dich denken, wie du es dann geboren wurdest, zum Literaturmenschen. Also ereignet sich die Welt über diese klassischen Werke an. Da weiß ich jetzt nicht, ob die Parallel da schon aufhört. Es entsteht dadurch aber auch eine gewisse Enttäuschung, weil diese Formen von Größe des Gefühls ja, aber auch der Tat und des Mutes und all das was davor kommt. Die kann er selber dann nicht ausleben, weil er ja nicht vergesellschaftet wird, weil es laufen immer alle vor ihm weg und beschmeißen ihn mit Steinem, weil er so hässlich ist. Also, also aus dieser Kluft entsteht dann eben auch seine Brutalität, seine Gewalt, die später dann seine Natur wird. Eben nicht wie 1934, wo man sagt, er hatte halt irgendwie das Verbrecher gehören, kannst du nix machen. Sondern da gibt es so ein Gap zwischen der Erwartung, die durch götes Werte und das große Gefühl als gestürt ist und dem, was in Wirklichkeit passiert ist. Ja, ein sehr winnischen Appointe. Ja, bei Del Toro ist er eigentlich nicht jemand, der die Menschen mit seiner Wut verfolgt, sondern immer nur dort, wenn die Menschen ihn angreifen, dann verteidigt er sich und hat da da so ein Schlitz am längeren Schalter, weil er einfach stärker ist. Seine Wut bei Del Toro gilt nur seinem Verblasenschöpfer Viktor Frankenstein. Und auch da eigentlich nur mit dieser Absicht ihn zu zwingen, ihm ein zweites Weib zu schaffen in gut christlicher, alttestementarischer Weise, wo Gott ja auch sagt, der Mensch soll nicht allein sein und deswegen erweckt Adam dann aus der Rippe eine Eva. Ich bin Adam Subuchinski vom Podcast, was ließ du gerade, den ich zusammen bestreite mit? Mit ihres Radisch. Und ich bin sehr gerne dabei, wir besprechen hier neue Bücher, die gerade erschienen sind und auch immer ein Klassiker, das tollste aus der Welt der Trautur für euch suchen wir uns aus. Der Podcast findet alle zwei Wochen im Wechsel mit Maya Becker und Alexander Kammann statt, die sie ums Achbücher kümmern und wir uns um die schöne Literatur. Ja, da ist der Film natürlich auch auf schlechte Art. Dann schon wieder fast nicht mehr gegenwärtig, weil er natürlich ganz klar gut und böse sortieren muss. Ja, das ist eigentlich die Gegenwart der letzten 10 Jahre. Er tut so, als wäre er ein Werk, das sich dem Schwarz und Weiß verweigert, wo es nur an die Helden gibt. Das war mal der große Begriff vor 15 Jahren, ja. Weil natürlich das Monster kann natürlich nie ein Strahlen nach Rainer Held sein, die im Naiven erzählen, ja. Es tut also so, als. Das ist halt halt im Naiven erzählen, ist das Monster kein Strahlen nach Rainer Held. Sondern. - Nein, böse. - Ja, das stimmt. Ich meine, damit ist es kann gar keinen Strahlen Helden mehr geben, wie es in einem Naiven erzählen, einen Strahlen Helden geben kann. Diese Kategorie fällt dann einfach weg. So. - Nein, halt. Aber ich finde, das ist jetzt nicht konsequent argumentiert. Der Held, in dem Sinne, ist erst mal Frankenstein, Viktor Frankenstein. Der ist aber in Wahrheit ein Anti-Held, denn das, was er schafft, diese Kreatur ist etwas, was er. Na ja, was schlimme Folgen hat. Und was in die Welt gesetzt ist von ihm aus nazistischer Selbstliebe. Er will ein zweiter Schöpfer Gott sein. Das ist die eine Perspekt. Die andere ist mit Blick auf das Monster. Und da würde ich sagen, ja, klar, im Jahre 2025, aber es gilt schon viel länger. Darf auch ein solches Monster namentlich, wenn es von Menschen geschaffen worden ist. Also vor die Alternative gestellt, wer es schuld an den Bösen Taten eines Monsters, das Monster selbst, oder sein Schöpfer der Mensch, sind wir ja nun schon wirklich lange vollkommen klar eingebimst, dass es immer der Mensch ist. Der Mensch ist es, der in seiner Verblasenheit, wenn er meinen selber, wie ein zweiter Demi-Jurk, Schöpfen und Schaffen zu können, der bringt dann eine Blutspur in die Schöpfung, deren unentassbarkeit er missachtet hat. Und auf dieser Linie ist Will Lernmodel Toro sehr konsequent, wenig überraschend, aber sehr konsequent. Bisschen ein, und das ist dann eine kleine estetische Hübsche. Poelnte, wie ich finde, dass das Monster auch im estetischen Sinne in Wahrheit sehr sexy ist. Sehr sexy ist, und zwar eine sehr androgüne Art. Das findest du nicht, ich find's extrem männlich. Ja, Hyper-Men, also wirklich einschichtert. Also, das ist ja auch eine kleine Schnurkelei, die Toro dazu erfunden hat. Aber es hat Zartheit und es hat auch fragilität. Und es hat Zartengesichtszüge, finde ich schon. Das habe ich anders gesehen. Ich habe irgendwas Androgynes darin gesehen. Fast schon was nonbinäres. Oh ja, okay, ich hab was sehr männliches darin gesehen und deswegen erfindet Toro ja auch dazu, dass ein Grund, warum Frankenstein sich mit seinem Geschöpf so in die Haare kriegt. Und diesen Kampf auf Leben und Tod dann am Ende ihm unterläuft, die beiden sich darauf einlassen, ist, dass es so eine einfach Suchtsgeschichte gibt, weil die Frau, die Frankenstein im Film liebt, ist offensichtlich so sehr hingezogen zu diesem Monster. Das hat für mich das so extrem männlich und als männlichen Bedrohr gezeichnet. Noch mal, ich will nur grad was sagen zu diesen klarer Held und Anti-Held. Das ist okay, jetzt sehen wir als nicht der Held im Sinne toxischer Männlichkeit. Die strahlt dieses Monster nicht aus. Das ist dann eher Frankenstein. Der ist sozusagen der, der, der sich für ein Genie hält. Und um um ihn herum ist ein Genie kult. Und deswegen ist ja toxisch. Und das ist ja auch so eine Standardgegenwärtsanalyse. Ja, wir müssen aufpassen. Gerade wenn wir Kunst schaffen oder Technologie, das sind ja dann sozusagen zwei kommunizierende Röhren, ja, dass wir die Leute nicht zum Genie verklären, den wir alles erlauben, wie diesem Frankenstein hier empfehlen, der sich dann aufführen darf, wie die Angst im Walde. So wie man dann sagen würde, Elon Musk, nur weil er behauptet, irgendwas in die Welt erfunden zu haben, oder ein link gesagt hat, aber auch gar nicht. Deswegen darf der sich noch gar nicht aufführen und Leute anschreien oder irgendwie faszistisch sein oder irgendwas. Also dieses toxische Genie, der toxische Genie kult. So, der wird ja angekommen. Oder uns das Wasser in Grünheider. Ja, genau. Was hat das Wasser abzahlen? Nur ganz kurz um einen Moment, ordnung zu bringen, diese Anti-Heldensache. Ja. Ich finde, es gibt drei Stufen. Und ich mach sie an den drei Frankenstein-Iterationen, die wir jetzt schon erwähnt haben, mal gerade klar. Ja. Ich finde, die Klaste ist der Film aus den 30er Jahren. Interessanterweise auch deswegen, weil dort der Forscher-Frankenstein aufgespalten wird in zwei Personen. Der Forscher darf einfach der Böse sein. Ja, wie du schon gesagt hast, der nazistische Forscher, der das irgendwie unverantwortlich grauen über die Menschheit bringt. Es gibt da mal eine andere Figur, die Victor heißt, die dann alles ins reine bringt und der Held sein soll. Und das Monster ist natürlich auch einfach nur Böse. Also es gibt ganz klar gute Böse. Das ist hier ganz getrennt in den 30er Jahren. Heute macht man Geschichten nicht mehr so, sondern alle sollen irgendwie Anti-Heldens sein und alles wirbt immer damit, dass die Geschichten der uns toll am Bieg sind. Ja. Aber wir sind alle so am Bieg und so am, haben so viel Ambigualitätstoleranz. Aber es scheint mir, und das war mein Punkt immer eine Schein-Ambigität. Immer so die Behauptung von Ambigität. Mein Ende ist ja doch irgendwie recht ganz klar, wie die Morale läuft und wo lang es geht. Und dass wir irgendwie auf der Seite von diesem Monster sind. Das natürlich sich wert, aber so wie, als mach ich die ganz großen machen, aber wie sozusagen kolonendisierte Völker, sich auch manchmal mit Gewalt während der Verzweiflungskampf, eher so wert, sich Frankensteinmonster hier, ja. Und das dann Frankenstein irgendwie der kolonisiator der weiße Mann, der irgendwie in Allmacht-Fantasien stimmest in die Welt bringt. Das ist auch recht klar. Und dann will ich sagen, bei Mary Shelley hingegen in der echten Romantik ist es eine echte Ambigualität. Da ist es nämlich immer wieder viel unklarer, wer eigentlich wie Böse ist und beide tun sich da nichts. Beide haben immer wieder das Monster und der Forscher, immer wieder ihre Momente, wo man sie versteht und immer wieder ihre Momente, wo sie einfach entweder verattert, der Frankenstein, der Forscher, ist sehr gut da drin im Buch, immer wieder zu sagen, in dieser sentimentalen Romantischneidung, ah, mir geht es so schlecht. Ich habe so schlimmes über die Welt gebracht. Ich habe so schlimmes. Und deswegen ist das alles passiert. Aber eigentlich ist es ja, und dann hat findet ihr mal eine Ausrede, ja. Aber eigentlich ich wollte ja nur was rein. Es ist eigentlich wegen den anderen, dass das so ist, ja. Und auch das Monster redet immer ein bisschen so, ja. Man könnte ja auch sagen, wie du gesagt hast, dass das Monster soll halt aufhören, Leute umzubringen. Egal, was seine Hintergrundgeschichte ist. Ja, nur weil die Leute dich hässlich finden, jetzt kein Grund da morden durch die Dörfer zu laufen. Und das ist bei Mary Shelley immer so schön unklar. Diese drei Sachen wollte ich sagen, echte Ambigitäten der Romantik. Das Hollywood-Kino der 30er Jahre klarer können Unterscheidungen nicht sein. Und diese Pseudoambiguität von heute. Sehr gut. Ja, wollte jetzt nicht weiter monologisieren und die die Gelegener. Aber ich habe noch einen wichtigen Punkt, den ich kurz ansprechen will. Na bitte, gerne, ja. Weil wir jetzt schon über diesen Genie kult geredet haben. Ich fand das ganz interessant. Das klingt jetzt so ein bisschen faul für einen Föhtronisten, der ja eigentlich sich die wichtige Sekundärlteratur rausehen soll. Aber in meiner englischen Penguin-English Library-Ausgabe ist einfach hinten ein Essay zu Frankenstein drin, den ich dann gelesen habe. Und den fand ich tatsächlich sehr gut. Ja, also das war das Beste, was ich jetzt mitgelesen habe. Hat das jemand gut ausgesucht. Und zwar heißt der "The Nightmare of Romantik Idealism" und von Paul Cantor, einem Literaturwissenschaftler. Ich kannte den vorher nicht. Sag dir das? Nein. Ja, aber der Text ist sehr gut, weil er versucht zu erklären, dass für ihn, für diesen Literaturwissenschaftler Mary Shelleys Frankenstein, nicht nur ein Werk der Romantik ist, sondern auch eine kritische Selbstbespiegelung der Romantik. Das fand ich dann interessant. Der romantischen Ideen vom Schöpfer-Dichter. So sieht der Romantiker es natürlich. Aber dann im übertragenden Sinne ist natürlich der Schöpferische Dichter kann auch ein Schöpfischer Wissenschaftler sein. Oder Erfinder oder so. Und eben, ja, das war schon als Toxic-Beschrieben haben. Diesen Allmachts-Fantasien, diesem Wunsch, alles neu zu erfinden, auf zu begehren, gegen die alte Ordnung und aus reiner Schöpferischer Kraft unkurumpiert, etwas herzustellen. Und Mary Shelley erzählt eben auch davon, wie das Schief laufen kann. Und das fand ich dann sehr fruchtbar auch, wenn wir jetzt heute Frankenstein uns angucken. Und wie wird dieser Film rezipiert? Ich hab schon Idenmas genannt. Natürlich denkt man daran, der Mensch erschafft in hybris technische Wesen, die bedrohlich sind. Wir denken an KI. Wir denken überhaupt an technische hybris aus dem Silicon Valley. Und wenn ich das jetzt so zusammenbaste, das Bild, dann wird das heißen. Der Silicon Valley hat auch etwas von der Romantik. Das sind auch irgendwie Romantiker, die sich so verstiegen haben in ihre Träume und Vorstellungen und in ihre schöpferische Allmacht, ja, dass sie uns gefährlich werden. Das fand ich eine ganz schöne Schablone. Kannst du da was anfangen als Literaturwissenschaft damit mit diesem Vergleich oder führt der nirgendwo hin? Idenmask als Romantiker. Doch fast scheint er mir zu nahe liegen zu sein. Um jetzt ein Zückenschrei auszustoßen. Aber selbstverständlich, also gerade so. Guck mal, das hat schon irgendwo, das hat schon irgendein Silicon Valley-Kritiker, ich schon mal gesagt, das ist so nah. Das wäre jetzt eine sehr starke Vermutung, dass der romantische Künstler, Mütos, genauso in seiner weltschöpfenden Kraft, genauso gut ausgefüllt werden kann, von einem Ingenieur oder wissenschaftlichen Erfinder, scheint mir total nahe liegen zu sein. Gerade weil die Romantiker nicht einfach nur eine Gegenbewegung zur Aufklärung ist, wenn wir jetzt sagen, mit der Aufklärung kommt, gewisse machen das Licht der Wissenschaft in die Welt. Und dann gibt es die Gegenbewegung der Romantik, die sagt, nein, nein, auf diese Erde ist sehr, sehr viel dunkles. Es ist keine einfache Negation im Gegenteil, die Romantiker sind im höchsten Maße an Wissenschaft interessiert. Sie haben aber einen dunkleitsvorbehalt, der aber in beide Richtungen funktioniert, also in die Unausdeutbarkeit alle Zusammenhänge, aber andererseits auch, dass es da Geheimnisse gibt, die man anzapfen kann, aus denen dann ganz neues entsteht. Wenn Novales sagt, wir sollen die Welt romantisieren, dann meinte damit, dass wir alles zunamen nehmen, was wir an Wissen, an Geist, an Reflexionskraft haben und es verknüpfen mit dem schöpferischen Funken, damit die Welt nicht mehr als das gewöhnliche und banale da steht, sondern verwandelt und romantisiert wird. Und im Prozess dieser Verwandlung könnte man dann sagen, könnte natürlich auch mancherlei ungeheuer entstehen. Die Romantik war immer daran interessiert, an diesen wunderlichen Zwischenwesen, das wunderbare ist ein zentraler Begriff, ob bei Tik oder bei ETH Hoffmann. Und das wunderbare kann immer ein Beiler gesteilt in einer bedrohlichen, dystopischen Gestalt oder in einer erlösenden daherkommen. Auch die Romantiker würden das motiv der Hübris, die in diesem schöpfer Mythos steckt, selber auch schon glaube ich immer mit reflektieren. Also nicht nur Mary Shelley, sondern du würdest das für alle Romantiker, die wissen das schon. Das ist meine starke Vermutung, oder? Einfach weil das Motiv der Hübris, der menschlichen Hübris sowohl eingeführt ist, gewiss anseit der menschen Griffel in die Hand genommen hat, um irgendeine mit Gedanken angefüllte Erzählung niederzuschreiben. Also seit den Tagen, das ist eine andere, das ist ein Hübris, damit einem Stift, sowas machen. So was machen wir ja vorher nicht hier die Sachen ausschreiben. Wenn denkst du, wer du bist? Der nicht Romantiker Göt, den die deutsche Romantiker erst tief bewundert haben, von Schlägel und Normales aus den Atenäumfragmen. Ich glaube ich stammt das, der Satz überliefert die französische Revolution, Ficht des Wissenschaftslehre und Götes Wilhelmmeister sind die drei großen Tendenzen des Zeitalters. Auch da sieht man wieder wie politisches, wissenschaftliches und poetisches, als weltverändernde revolutionäre Kräfte in eins gedacht werden. Die frühe Romantiker aus deutschen Landen waren erst große Göteveräre, will ich sagen, Göteselber ist dann immer mehr auf Distanz gegangen, kommt dann die berühmte Identifizierung, das klassische Seil des Gesunden, das romantische Seil des Kranken. Aber auch Göteschreibt eine seiner populärsten Balladen, der Hexenmeister, erzählt genau wieder eine solche Geschichte, eine Hübrisgeschichte, wo jemand versucht, die in dem Fall noch durch so altchemistisches Akkaterapra, aber früh neu zahl ich an der Schwelle zur Wissenschaft, gewinnen die Elemente der Natur zu bezwingen und sie in den Dienst der Menschheit zu stellen und dann wächst diesen Zauberlehrling eben nicht Hexenmeister, also Zauberlehring, sorry, dann wächst dem Zauberlehrling eben alles über den Kopf, ein wenig so wie das Monster dem Viktor-Frankenstein über den Kopf wächst. Ich will sagen, das ist ein gut eingeführtes Motiv und darauf rekuriert, ja Mary Shelley auch direkt, wenn sie im Untertitel ihre Erzählung einen modernen Prometeus, denn vielleicht nur noch einmal zur Erinnerung im Mythos, auch interessant doppelt konnotiert, ist Prometeus derjenige, der stammt aus dem Göttergeschlecht der Titanen und die Titanen sind überwunden worden von den Olympianunterführungen von Zeus. Im neuen Regime herrschen die Olympia und ein oberster Stelle Zeus. Und jetzt haben die Titanen des Nachsehn und Prometeus allerdings hat ein rebellischen Geist und bei den Opferiten für Zeus gelingt es ihm die besten Teile des Tiere zur Seite zu nehmen, damit die Menschen sich davon ernähren können und nur die schlechten Teile für das Zeus Opfer zu lassen. Das erzurnt Zeus, er will sich an ihm reichen, aber Prometeus, wenn ich das richtig erinner, setzt noch ein drauf, raubt das Feuer von Zeus und gibt es den Menschen, also gewissermaßen aus dieser perspektive Städte an der am Beginn der Selbstermächtigung des Menschen. Zeus strafft Prometeus auf potale, grausame Weise für diesen Raub des Feuers, mit dem die technische Zivilisation auf Erden beginnt, in dem er in einen Felsen im Kaukasus nagelt und näher sich immer ein Adler, der seine Leber rupft, also die Leber des Prometeus rupft. Und dann wächst die Leber wieder nach, damit die Tortur nicht aufhört und dann kommt der Adler wieder und rupft ihm wieder, hakt ihm wieder die Leber raus, bis schließlich Herrerklesm den Adler mit einem Pfeil erlegt und dann ist Prometeus erlöst. Und ich glaube, Zeus begnadigt ihn auch. Von diesem Prometeus erzählt ein anderer Stang des Mythos allerdings auch, dass er die Menschen wie ein Demi-Jurk, ein zweiterschöpfer Gott allererst erschaffen haben, nämlich aus Leben geformt. Auch das wieder eine altmütische Vorstellung, er ist einer der Menschen schafft, so wie Viktor Frankenstein, sein Monsterschaft, wenn auch nicht aus Leben, sondern aus gleichen Teilen im Falle von Frankenstein. Und da haben wir jetzt vielleicht auch noch mal eine interessante Parallele zu "Milthens Paradise Lost", weil du gesagt hast, eines der drei Bücher, auf die das Monster im Wald stößt, neben Götes Leiden des Jungen Wärter und Plutarchs Doppelbiografien, seit John Milton's Paradise Lost. Und das erzählt ja auch eine Knight-Geschichte und zwar einer der glänzendsten Engel und auch Lieblinge Gottes, hat so eine art nazzistische Krise ähnlich wie Viktor Frankenstein und will ein selber ein zweiterschöpfer Gott sein und fällt ab von Gott und schafft sich dann und als Satan seine Zweitwelt. Und ja, es merke ich gerade selber ein bisschen ins Schwimmen, weil ich jetzt nicht zu viel parallelisieren will. Und Paradise Lost auch leider, das ist ein sehr anspruchsvoll, sehr schwieriges Werk, man auch nur mit viel Sekundäre, taut, wo sich nähern kann, auch nicht mehr so klar auf dem Schirm habe. Aber da schießt es so. Dieser Herr Kantor aus dem Anhang, meine Frankenstein-Ausgabe, der stimmt dir da jedenfalls total zu, um der Ahnung zu greifen, er sagt eben, man kann die Geschichte so schreiben. Es gibt zwei Figuren, auf die sich dieses Buch bezieht, die für die Auf- fürs Aufbegehren gegen die alte Ordnung stehen und für Schöpfen des neuen. Das ist Prometäus, das ist der Gute. Und das ist Satan in Paradise Lost, das ist der Böse. Mary Shelley akzeptiert sozusagen diese beiden, ja, wie sagt der Füllton ist dann immer fast wie in der Gnosis, ja, in hell und dunkel Tönen allein gemalten Erzählungen nicht und will sie verbinden, ja, will sie verbinden zu einem Ambigenbild. Und so sind eben Frankenstein und dann auch sein Monster, also die sind dann irgendwie zwei Seiten der gleiche Medaille. Sind sie dann halb Satan aus Paradise Lost und halb Prometäus, jeweils. Ja, das finde ich schon macht irgendwie Sinn. Ich kenne natürlich Milltens Paradise Lost noch viel weniger als du, nämlich gar nicht, aber für mich klang das irgendwie plausibel. Ja, ich wollte gerne diesen Prometäus gedacht, noch einmal kurz aufgreifen. Ich will einmal was zum Silicon Valley sagen, weil das finde ich so naheliegend, bevor uns das die Leute wählen, die Kommentare spalten schreiben, warum wir das nicht gesagt haben. Wir haben jetzt so begerätet, da wird jemand geschöpft ein Wesen, aber das hast du auch schon angedeutet, die Überwindung des Todes, er wird eben aus Toten geschöpft und Frankenstein, hast du, in der Bezug auf den Netflix-Füllschung genannt, ist auch in den anderen, Iterationen immer wichtig. Wenn natürlich auch irgendwie den Tod überwinden, weil wenn das bei Frankenstein geht, könnt er ja auch andere Tode zum Leben weg. Und was ist ein größeres Silicon Valley-Thema, ja, was man den Jungs da immer vorwirft als hybris als ihren Wunsch den Tod zu überwinden, sei es in der Cloud oder durch irgendwie das Blut von. Wie heißt diese Technik, diese pürohnische, oder? Das weiß ich nicht, das kenne ich nicht. Also, die lasst mir schon eine pürohnische Skepsis. Die lasst sich ja auch eins einfrieren, um dann, wenn die Wissenschaftsentsprechende Vorschrifte gemacht hat. Also, also durch Grüo-Verfahren. Ja, das war mein Wort noch ziemlich süß. Ah ja, okay, das hast du gesucht. Genau, also wie bei Windung des Todes, das ist ja sozusagen ein klare Tertium-Komparationes zwischen Romantik, im Sinne von Frankenstein und dem jetzigen Silicon Valley. Aber stichwort "Prometeus". Das finde ich so wichtig, wenn das kurz zum Schluss noch mal Prometheus reden. Weil dieses Buch heißt "Frangstein" oder ein moderner Prometheus. Oh, modern Prometheus. Ja, wahrscheinlich völlig falsch, aber Prometheus. So, was ist mit Prometheus? Und das finde ich so interessant. Weil, wenn wir jetzt suchen wir mal ganz aus, vergessen wir mal gerade den ganzen Fangstein-Kram, ja, reden mal kurz über Politik. Wie können wir das politische Geschehen, der Gegenwart der letzten, ja, 20 Jahre, in Begriffen beschreiben, die es nicht einfach links und rechts sind? Und da finde ich, ist gar nicht so verkehrt, dass man mal ein Gegensatzpaar nennt, was ein bisschen unter theoretisiert ist oder unterberichtet. Und zwar, wir haben eine Linke und auch andere Fraktionen, die auf die eine und andere Art für Degroath sind. Aber ich kann mir noch ein schöneres Wort finden, ja, aber die wollen sozusagen schrumpfen, ja, irgendwie die Ökulinke will schrumpfen. Aber auch weiß ich nicht, wenn ich glaube auch so ein Höcke träumt manchmal auch davon, wenn hier man nicht die Ausländer mehr sind, dann ist es vielleicht in Deutschland auch ein bisschen lehre und auch nicht mehr so viel Wirtschaftskraft, aber dann schrumpfen wir uns gesund, ja. Und ihr liberale so eine Ausdiritätspolitik ist irgendwie auch eine Degroath Fantasie, ja, dann schrumpfen wir uns mal hier schön zusammen, dass ja auch alles zu dick und aufgebläht, da wirst du jetzt widersprechen, aber lasst mal gerade so stehen, das ist manchmal meine Angst, wenn ihr behauptet, ihr seid gegen die Degroath, ob ihr nicht auch die Degroath er seid. Und was steht dem Gegenüber? Was könnte man, wie können wir es anderen nennen? Und da ist in der Debatte, das sehe ich, dann mache ich mal so auf Twitter und auch so in so linken Cirkeln, schon das pro, wie ist denn das deutsche Attjektiv? Das Prometische, das Prometeische, das Prometeische, das Prometeische, das ist den Menschen das Feuer bringen und sie insbesondere technologisch voranbringen. Weil jeder Link gesagt immer, wir brauchen sozialen Fortschritt, ja, die Technik löst uns im Problem nicht. Ja, fein brauchen wir, aber das Prometeische, wir brauchen aber auch den technischen, den ingenös haften Fortschritt, ja. Das ist das, was die FDP mit Technologieoffenheit meint. Sie ist die einzelnen Prometospartei in Deutschland. Ja, das behauptet es, du jetzt, zumindest gibt es dieses komische, komische, sorry, das würde ich gar nicht sagen, wir kennen diese Leute, glaube ich sogar. Oder ich habe mal mit jemandem auf Twitter zu tun gehabt, dieses Institut, was so im Vorfeld der Liberal-Libertean ist, das heißt Prometeus-Institut, oder? Ja, ja, ja, ja. Ja, das ist das von der FDP oder nicht so, das ist irgendwie. Nee, aber ja, es gibt personelle Überschneidung, aber es ist jetzt eine eigenständige, ein eigenständiger Think Tank. Ein Think Tank, ja, ja. Also klar, die besetzen den Namen Prometeus auch oder besonders gerne für sich. Und die Linke diskutiert sozusagen, das kriege ich immer so am Rande aus dem Augenblick mit so, ist Marx irgendwie, wenn ich Marxist bin, bin ich dann Prometeisch oder haben sozusagen die D-Grow-Verrechnung muss Marx eigentlich so lesen, dass wir dauernd die Natur vergewaltigen und dieses Prometeische ist eigentlich eine schlechte Idee, wir fahren das mal so ein bisschen zurück. Also, das ist für mich, habe ich noch mal mitgenommen, mit der Beschäftigung aus Frankenstein, wie wichtig dieser Prometeus-Begriff ist. Und wie klar heute diese Grenzen gezogen werden und wie jemand, wie Deltoro oder die Macher dieses Netflix filmen, sich so ganz klar auf die anti-prometeische Seite schlagen. Absolut, würde ich auch sagen. Noch mal so kleine Komplikation reinzubringen, ist vielleicht ganz wichtig, die Romantik ist ja besonders gerne damit beschäftigt, so binnengeschichten, in binnengeschichten einzuspannen. Deswegen sollte man vielleicht dazu sagen, Mary Shelley's Roman funktioniert so, dass ein Mann, der interessanterweise auch sich als Dichter versucht hat zuerst, schreibt er, Briefe seiner Schwester schreibt, aber jetzt ist er Nordpolforschach und möchte gerne als erster zum Nordpol oder so, eine Expedition machen. Und der wiederum berichtet davon, wie er Frankenstein, du hast es kurz erwähnt, am Ende landen die nämlich im ewigen Eis und verfolgen sich da Frankenstein und sein Monster Frankenstein da aufgabelt im Eismeer. Und dann lässt in den Briefen eher Frankenstein erzählen, dann gibt es sogar dann eben noch die Passage, wo dann Frankenstein erzählt, wie das Monster was erzählt hat und da gibt es immer so weiter. Und das übernimmt der Film, der Film beginnt eben auch damit, dass Frankenstein von diesem Schiff, was zum Nordpolwill aufgegriffen wird. Und da gibt es natürlich jetzt so eine Spiegelung, die die verschiedenen Autoren und Regisseure beleuchten, weil dieser Nordpolforscher hört die Geschichte von Frankenstein und auch Frankenstein und eher reflektieren immer wieder, dass natürlich eine Expedition zum Nordpol auch irgendwie vielleicht menschliche Hübris ist, muss man aufpassen. Ja, bringt er nicht seine Männer ins Gefahr. Und der Film zieht zum ganz moralistischen Schloss daraus. Frankenstein hat seine Geschichte zu Ende erzählt und der Kapitän dieser Schiff ist sagt, meine Männer haben Ekeine Lust mehr, die haben Angst hier im Eis zu erfrent, ich drehe jetzt um. Das scheint ja gar nichts zu bringen zum Nordpol zu gehen. Ja, das ist doch eh nur prometeisches Geschwätz. Ich fahre zurück in der Hause. Im Buch ist das viel ambiger. Er muss auch umdrehen, aber er will eigentlich nicht. Im Film ist das so ganz da. Er hat so eine kehre dieser Kapitän des Schiffes. Es beglehrt worden von der Geschichte. Und da wäre ich natürlich dafür, wenn man zumindest diese Klarheit ein bisschen aufzuspringen und mehr Ambiguität zuzulassen und das Prometeische in dieser Differenziertheit zumindest zu betrachten, wie Mary Shelley ist zu. Nein, ich stimme der völlig zu. Das kollektive Bewusstsein unserer Tage kann sich Prometheus nicht mehr als eine positive Gestalt vorstellen. Mein Verdacht allerdings ist das. Aber auch liberal schon, oder? Also das müsste es zu mir noch mal sagen, oder die Rechten und Liberalen? Ja, aber es sind ja so minitär, minulitäre Gruppen, dass man jetzt nicht sagen kann, das ist das dominante Narrativ. Aber mein Verdacht ist, dass durch die Kulturgeschichte hindurch immer die hybriskritische Geschichte lieber erzählt wird. Insofern ist es dann schön, wenn du sagst, dass es bei Mary Shelley zumindest im echten Sinne am Big ist. Ja, ich hab das. das hattest du mir vorgespräch, kurz gesagt. Und der Hinweis natürlich sehr gut findet man überhaupt Beispiele dafür, wo sozusagen. Na gut, die hybris kann ich nicht positiv darstellen, weil die hybris meinkeschüttere. Aber wo das Prometeische positiv dargestellt ist. Ja, vielleicht ist es deswegen schwierig, weil die Dichter eben dem notwendigerweise mit Technik verbundenen Prometeischen von Berufswegen, das hattest du gemtisch. Und die Ingenieure können nicht so gute Roman schreiben. Es gibt so eine Linie, die man verfolgen könnte, die ist aber eben nicht erzählerisch, sondern philosophisch. Und dann würde man sagen, das gesamte Konzept des Übermenschen, wie Nietzsche in einem Tharatustra fast, hat natürlich etwas Prometeisches. Also den Mensch noch größer zum Magantropost zu machen. Und gleichzeitig gilt es dann auch für die großen Linke, wie rechten utopischen Erzählungen des 20. Jahrhunderts, für den Kommunismus, wie für den Faschismus. Beide träumen sie vom neuen Menschen. Und dieser neue Mensch ist dann halt tatsächlich ein Projekt gewesen, das zu Millionen von Toten geführt hat. Und auch deswegen kann man dann ein wenig verstehen, dass dieser prometeische Zukunftsentwürfe in Misskredit geraten sind. Ja, ich würde glaube ich so schnell noch nicht den Misskredit akzeptieren. Weil ich will jetzt nur plausiv bevisieren. Ich habe dann nachgedacht, was ist für mich eine prometeische Erzählung? Also Geschichte, Film, Romani funktioniert. Und ich bin dann wieder, um jetzt zur Seltschön zurückzukehren, so ganz simpel bei Star Trek gelandet. Ich glaube Star Trek ist natürlich wahnsinnig vieles und hat natürlich auch immer wieder, wie jede gute Kunstwarnungen vor der Hybris eingeschrieben. Und am Ende ist Star Trek eine prometeische Geschichte, seine Geschichte des Voranz, der Neugier, der Erkundung. Natürlich, Captain B.K. überlegt dann auch, lohnt es sich jetzt sozusagen zum Nordpol oder zum nächsten Stern zu fliegen, wenn wir da uns in Gefahr bringen. Ja, da ist ein aufgeklärter Mensch, aber das ist ein Grund, gibt dahin zu fahren, dass wir nicht einfach immer sagen können. Nee, das ist doch Enohybris, wenn wir irgendwas entdecken wollen. Und das ist Star Trek ganz tief eingeschrieben, also das würde ich jetzt auf jeden Fall als prometeisch zählen. Aber ist es nicht interessant, dass du dort fündig wirst bei deiner Suche, wo du den Bereich, ich sag's jetzt, möglichst wertneutral, der Populärkultur betrifft. Ja, das liegt, das kann aber auch an mir liegen. Weißt du, es ist wieder die Geschichte vom Mann, der den Schlüssel unter der Lampe sucht, weil da halt Licht ist. Also ich kenne mich halt nicht so aus in der Welt des Lord Byron, wie du, jetzt so mal. Ja, das ist meine Arbeit der Kinder. Ich meine, dass ich immer vor dem hier bleiben sehe und hab Star Trek geguckt. Ja, genau. Meine kleine Schmerz ist, ich konnte gar nicht aus der Fülle meines Lord Neu erworbenen Lord Byron wissenschöpfen, dieser absolut faszinierenden politischen Apollionfigur. Aber damit muss ich leben, ich erzähle es dann heute Abend, meiner Freundin, damit ich auch wieder Wissen weitergeben kann. Ich hab auch einen Schmerz, ich wollte so gerne noch darüber erzählen, warum ich eigentlich von Frankenstein so fasziniert bin, weil es mir so viel verrät über den Unterschied zwischen statistischem Wissen und kausalem Wissen, was ich glaube, ist das eigentliche Thema. Dieses Buch ist das, das kann ich nicht nur meiner Frau heute Abend erzählen, weil die glaube ich da dann abschaltet und sagt, das möchte sie jetzt so spätlich nicht mehr annehmen müssen. So haben wir beide unseren Schmerz, den wir mit uns schleppen. Und richtig. Machen aber hier einen Cut. Und bei einer unserer Folge Traditionsgemäß mit der Zukunftsprognose. Und ich hab mir eine anspruchsvolle Frage überlegt, bitte seien ich irritiert, sie ist eine dreifache Frage, aber sonst macht sie keinen Sinn. Soll ich mitschreiben? Nein, es ist sehr leicht zu merken. Meine Frage lautet, in zwei Jahren, im Januar 2028, wer wird herrschen in der Ukraine, in Taiwan und in Grönland? In der Ukraine herrscht in drei Jahren ein neu gewählter, ukrainischer Regierungschef, für das sich das ukrainische Volk in einer freien Wahl entschieden hat. In Grönland, ich kann es mir nicht anders vorstellen, in Grönland herrscht, entweder Dänemark oder es gibt irgendwie eine noch selbstverwaltete Selbstverwaltung. Wo sie mich da entscheiden? Nein, es ist schön formuliert. Und also bei Taiwan kann ich nur antworten, die teilenesische Regierung, weil alles andere Kämie an einem dritten Weltkrieg gleich, die nicht nicht erhoffen möchte. Und das in drei Jahren sozusagen Taiwan soweit ist, es gibt ja diese Richtung auch, oder ich bin jetzt nun der letzte, der sich mit China auskennt. Es gibt doch auch teilenesische Kräfte, die irgendwie sagen, ist ja jetzt auch nicht ganz verkehrt, uns wieder zusammenzuschließen. Da gibt es doch dieses ihre Ding, dass die Hartleine, also beide träumen ja von einem China, weil die alten teilenesischen Hartleine gesagt haben, ja klar, das gehört ja eigentlich noch uns. Ja natürlich sind wir ein China und die Chinesen auch und ich weiß nicht irgendwie verstehe ich das immer so, dass aber irgendwelche Kräfte gibt, die vielleicht auch durch hybride Kriegsführungen von China irgendwie unterstützt werden, die sagen ja, lass uns das heißt mal gut sein lassen, das sind wir halt ein Land. Aber in drei Jahren, vielleicht dann in zehn Schatzchiner das geschafft. Ich habe zwar nicht nach in drei Jahren in zwei Jahren gefahren, aber das ist ja auch völlig egal, meine anspruchsvollen Fragen sind von dir, mit großer intellektueller Souveränität beantwortet vorhin, ich bin beeindruckt und danke dir und wünsche allen zuhörerinnen und zuhörern eine vergnügliche Woche. Ich wünsche mir, dass ihr euch gegen Whatscheck Vorschläge überlegt, die ihr auch dieses Jahr sehr, sehr gerne an Gegenwart der Zeit, die ihr schicken könnt, sonst könnt ihr da gerne auch Lopin schicken, vielleicht auch Kritik, wenn euch jetzt was kritisches aufgefallen sein sollte. Und ich freue mich auf viele schöne neue Ausgaben im neuen Jahr und bis bald.
Podcast Summary
Key Points:
Der Podcast "Gegenwart" kehrt nach der Weihnachtspause zurück und diskutiert die anhaltende Relevanz von Mary Shelleys Frankenstein-Monster in Literatur und Popkultur, angeregt durch eine aktuelle Netflix-Verfilmung.
In einem "Gegenwartscheck" werden alltägliche Phänomene wie Stehpoller in Fast-Food-Restaurants als Zeichen gesellschaftlicher Veränderungen (z.B. der Rückgang des Sitzens) analysiert.
Weitere Beobachtungen umfassen die Verbreitung von modischen Redewendungen wie "das Ananas", die wachsende Bedeutung von Prediction Markets als Informationswerkzeuge und sprachliche Einflüsse (z.B. "für dich" als Lehnübersetzung aus dem Englischen).
Summary:
In der ersten Folge des Jahres 2006 begrüßt der Podcast "Gegenwart" seine Hörer zurück und widmet sich dem literarischen Mythos Frankenstein, inspiriert durch eine aktuelle Netflix-Adaption. Die Moderatoren diskutieren, warum die Figur seit 1818 kontinuierlich gegenwärtig bleibt und Verbindungen zu modernen Themen wie KI und Silicon Valley aufweist. Anschließend folgt der "Gegenwartscheck", in dem alltägliche Beobachtungen analysiert werden: Dazu gehören Stehpoller in Fast-Food-Restaurants, die einen gesellschaftlichen Trend weg vom Sitzen hin zum "Anlehnen" reflektieren, sowie die Verbreitung von Sprachphänomenen wie der Redewendung "das Ananas".
Zudem werden Prediction Markets als aufkommende Werkzeuge zur Einschätzung zukünftiger Ereignisse thematisiert und der sprachliche Einfluss des Englischen im Deutschen kritisch betrachtet, etwa durch Formulierungen wie "guten Genuss für dich". Die Folge verbindet somit kulturelle Reflexion mit scharfsinnigen Beobachtungen des zeitgenössischen Alltags.
FAQs
Frankensteins Monster wurde 1818 von der englischen Schriftstellerin Mary Shelley erfunden. Frankenstein ist der Wissenschaftler, der das namenlose Monster erschafft – beide sind eng miteinander verbunden, aber nicht identisch.
Frankenstein behandelt zeitlose Themen wie künstliche Intelligenz, Ethik in der Wissenschaft und die menschliche Natur, die in aktuellen Debatten über Silicon Valley und Technologie wiederzufinden sind.
In der Verfilmung wird das Monster als identifizierbare und ästhetisch ansprechende Figur porträtiert, die eher Mitgefühl als Angst erweckt – es ist keine typische Horrorfigur.
Prediction Markets sind Plattformen, auf denen Wetten auf zukünftige Ereignisse abgeschlossen werden. Die Quoten geben Aufschluss über die Wahrscheinlichkeit dieser Ereignisse und nutzen die 'Weisheit der Masse' als Informationsquelle.
Immer häufiger wird im Deutschen 'für dich' oder 'für Sie' angehängt, z.B. 'Frohe Weihnachten für Sie'. Dies geht vermutlich auf den englischen Servicegedanken ('for you') zurück.
Gesellschaftliche Räume wie U-Bahnen oder Fast-Food-Restaurants bieten zunehmend Stehpoller statt Sitzplätze an, was auf einen Trend zu mehr Mobilität und gleichzeitig Erschöpfung hinweist, die ein Anlehnen erfordert.
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