In der letzten Folge des Podcasts "Dönerpapers" steht das lang ersehnte Interview mit Mehmet Unai bevor, dem mutmaßlichen Schöpfer des ikonischen Döner-Logos. Da Moderatorin Alin in Istanbul ist, reist ihr Kollege Michael nach Düsseldorf, wo sie sich per Video zuschalten wird. Das Team hat sich akribisch vorbereitet und drei entscheidende Beweispunkte festgelegt: Die Erwähnung des Begriffs "Collage", die Nennung des Entstehungszeitraums zwischen 1985 und 1991, und eine authentische Entstehungsgeschichte.
Während des Gesprächs liefert Mehmet Unai genau diese Bestätigungen. Er erklärt, dass er das Logo in etwa einer Stunde als kleinen Auftrag für ein türkisches Restaurant erstellte. Er nutzte eine Clipart-Kochfigur, die er mit einem Messer, einem Spieß und einem Teller improvisierte. Er bestätigt die Verwendung von Letraset und Kleber, da es damals noch keine Computer gab. Seine Bescheidenheit und die Detailtreue seiner Schilderungen überzeugen das Team vollends. Der Podcast endet mit der Gewissheit, dass sie nach drei Jahren der Recherche endlich den rechtmäßigen Urheber des Logos gefunden haben, der nie nach Ruhm oder Anerkennung strebte.
* Musik * A-R-D. Hi, Alin. Na? Irgendwie kam alles anders als geplant. Allright, also erst mal ja weird, dass du jetzt irgendwie in der Türkei wirst, in Istanbul und ich jetzt diesen Typen fahre. Sorry, nicht optimal. Ich bin einfach genau dann nicht im Land, wenn der wichtigste Termin ever ansteht. Also für uns, für die Recherche, für das hier. Der Termin mit dem Mann, der uns seit unfassbaren zwei Jahren hinhält. Und jetzt will er endlich sprechen. Mehmet Unai, unsere heißeste Creator-Spur. Und dann bin ich einfach nicht da. Aber wir haben einen Plan B. Ich muss jetzt auch versuchen, ehrlich gesagt, ich gehe da hin, ich sehe zuverlässig und seriös aus. Michael aus dem Döner-Papers-Team wird nach Düsseldorf fahren und dem dort das Mikro unter die Nase halten. Und ich werde mich per Videokoll dazu schalten. So könnten wir zu Not auch uns türkische wechseln, falls sie das lieber sein sollte. Aber noch mal ganz kurz jetzt. Wie krass ist das bitte? Wer hätte damit noch gerechnet? Das ist ein Ort für die Wahl am Montag noch mal genau. Checkt man, dass wir nervös sind? Ich aus 2000 km Luftlinie entfernte und Michael mit 300 km/h auf der Ziel geraden. Wir pushen also nochmal so richtig auf den letzten Metern. Denn wenn uns nach all der Zeit eins klar geworden ist, dann, dass das hier ganz bestimmt mal wieder. Ja, es ist ein bisschen ungewöhnlich für die Recherche, gerade zur Geschichte des Döner auf. Ungewöhnlich wird. Wir treffen den jetzt mega. Ich bin total gespannt. Aber wir brauchen ein bisschen was von ihm auch, selbst wenn er nicht mitwirken möchte, um das irgendwie zu verifizieren. Also das ist schon das Problem. Das heißt, ich würde jetzt erst mal auch gar nichts, wahrscheinlich von unseren Erkenntnissen sagen. Denn das ist ja das Problem. Mehmet Unais Sohn, zu dem wir die ganze Zeit kontakt hatten, also Göckso-Unai, der sagt ja, dass sein Vater das Logo gemacht hat. Aber er hat auch die ganze Zeit gesagt, dass sein Vater keine Beweise mehr dafür hat. Und das war ja vermutlich der Hauptgrund, warum das Gespräch so ewig nicht zustande gekommen ist. Aber diese Beweise, die werden wir jetzt brauchen. Hi, ich bin Eileen Dohan und seit fünf Episoden obsessed mit einem Fantom. Unsere Leitungen haben bei dieser Suche geglüt. Wir haben uns den Mund vorsellig geredet und immer und immer wieder die Menschen gefragt. Kennen Sie diesen Mann? Kennen Sie diese Zeichnung? Wer war das? Wir wurden gegostet und haben trotzdem Double-Texting, Triple- und Quattrotexting betrieben. Wir sind bei Royaltees aus der Branche im Auto mitgefahren und wir haben ausgerechnet mit einem Immobilienunternehmer über den Döner gesprochen. Komplettafiber-Traum. Und alles, damit wir jetzt vor der einen entscheidenden Frage stehen. Was ziehe ich zum wichtigsten Gespräch an? Ihr hört "obsessed" Dönerpapers. Unsere Suche nach der Person, die das berühmte Logo auf der Dönertyte gezeichnet hat. Hier kommt die letzte Folge. Teamwork. Natürlich bereiten wir uns akribisch auf das Gespräch mit den Unise-Fore. Alle von uns gefundenen Beweise zum Logo auf der Dönertyte werden jetzt noch mal durchgegangen und notiert. Wir fühlen uns dabei, wie so Profiler, die bloß kein Täterwissen ausplaudern wollen. Auf unserer Checkliste stehen jetzt drei Dinge, die im Gespräch von Mehmet Unay von alleine angesprochen werden müssen. Erstens. Das Wort "Kolage" muss fallen. Und am besten damit auch irgendwelche Begriffe aus dem Literasset-Universum. Weil wir inzwischen ja sicher sind, dass das Logo aus einer Vorlage gestaltet wurde, die dann wiederum um weitere Elemente ergänzt wurde. Zweitens. Das Entstehungsjahr. Es muss sich mit dem Zeitraum decken, den wir recherchiert haben. Irgendwann zwischen 1985 und 1991. Und drittens. Wir brauchen eine richtig gute Story von ihm. Die gleichzeitig erklärt, wie das Logo entstanden ist. Aber auch, warum sich Mehmet Unay dafür nie die Kredezolen wollte. Und dafür müssen wir ihn richtig gut kennenlernen. Und es ist nämlich klar, dass wir vor allem diesen Part der Geschichte ja super schwer fack checken können. Hier gilt also, ihr Konsistenter, sie ist, der Stub besser. Ach ja, und ganz nebenbei interessiert mich natürlich schon auch, was Mehmet Unay im Self dazu sagt, dass das Logo inzwischen ja jemand anderem gehört. Weiß er das überhaupt? Die Latte, das wir das alles schaffen, liegt gerade extrem hoch. Für mich schon so rein emotional. Unsere cute kleine Dedektiv-Einheit ist mir in den vergangenen drei Jahren so ans Herz gewachsen. Ich hab auch noch einen Nienern Döner verkäufer mit so einem Kochhoot gesehen. Ich finde es die gleiche ich aus. So wie bei Retatouille. Unsere Faszination, achfass Obsession mit dem Döner Logo, kann jetzt einfach nicht umsonst gewesen sein. Ist dir wohl, Herr Gertz. Mein Name. Gertz. Nein, Kochhoot ist. Klar, die Frage ist und bleibt random. Kein Wunder auch, dass die bei manchen Leuten so seltsam ankam. Am Anfang dachte ich, ich so frag, da war ich da, denn angerufen, weil er so, dass ihr habt euch ja das beschissendste Thema rausgesucht, hat er gesagt. Aber mal ganz ehrlich, womit ich auch überhaupt nie gerechnet hätte. In den letzten Folgen haben wir so viele Sachen herausgefunden, die das Ganze hier eben doch nicht so random machen. Die ganze Döner Backstory ist ja so ein faszbares Auf- und Ab. Dönerembisse sind nur entstanden, weil die ehemaligen Gastarbeiter*innen aus der Türkei durch die hier teils racistische Politik quasi in die Selbstständigkeit gezwungen wurden. Dann die nächsten Struggels. Gamme Fleischskandale, So-called Döner-Morde. Immer wieder ist über die Jahre was passiert, was die Sache für die türkisch-deutschen Gastronomen nicht leichter, sondern viel schwerer gemacht hat. Das aus alldem der Döner trotzdem so eine globale Erfolgsgeschichte erlebt und heute so dermaßen beliebt ist, das fühlt sich extrem gerecht an. Extrem verdient. Und solche Props soll sich der Creator des Dönerlogus auch mal einsacken. Denn er hat einen großen Teil dazu beigetragen, den Döner zu Pop-Kultur zu machen. Wirklich gar kein Bock jetzt, dass sich irgendwie anders dafür die Credits abstaubt, der überhaupt nichts mit der Branche zu tun hat. Ich will, dass das Logo einen rechtmäßigen Besitzer bekommt. Und den gibt es ja vermutlich auch. So ein lieber Papa oder so eine liebe Omi oder wer auch immer jetzt, der oder die sich das so schön in so einem kleinen Bilderrahmen auf den Wohnzimmer Tisch neben die Kekse stellen kann. Und auch stolz darauf ist, wie es sich entwickelt hat. Ganz ehrlich, ich finde, da muss man ein bisschen Ordnung reingebracht werden. Na ja, auch wenn ich für die potenzielle Ordnung jetzt gerade nicht im Land bin, dann muss das eben stellvertretend Michael machen. Und der ist bekannte Maasen ja jetzt gerade auf dem Weg zu unserem Topf verdächtigen. Mehmet Unai. Und ganz ehrlich, ich lenne mich jetzt einfach mal so weit aus dem Fenster und sage, unser Rätsel ist kurz davor gelöst zu werden. So, ich bin jetzt hier in der Straße, in der auch die Agentur liegt. In einem Hinterhof, einmal schon vorbei gegangen. Und ja, recht nah dran. Also, Michael ist in Düsseldorf. Es wird sich so unwirklich an irgendwie nach so einer langen Zeit, jetzt tatsächlich hier zu stehen. Und ich mach derwahl schon mal einen Soundcheck am Rechner. Ja, ja, ja, ja. So, wie war das jetzt noch mal? Ich bin total gespannt, wie er draufstehen wird, es auch super seltsam sich remote zuzuschalten für ein Interview. Was man schon so lange anleiert und wo man so lange schon dahinter steckt. Und dann ist man so, sorry, kann nicht in der gleichen City sein. Michael wird vor Ort das Mikro hinhalten. Und ich bin derweit zugeschaltet und stelle die Fragen. Ich hoffe, er hat eine Verständnis. Ich hoffe, er ist ganz cool und entspannt und hat einfach Lust auf das Gespräch, ehrlich gesagt. Alles wie geplant. Und durch unsere Köpfe schießen 10.000 Fragen. Schau mal, es ist doch. Herminuten bis zum Gespräch. Was ist das von Mensch? Wie sieht der aus? Wie riecht er nein? Wie er riecht, will ich gar nicht unbedingt wissen. Ich hab mir natürlich vorhin, als ich angekommen bin, auch wirklich. Ich erst mal in Döner geholt und es ist Dönerladen gewesen, in dem es auch wieder dieses Logo gab. Das hab ich jetzt auch mal mitgenommen. Vielleicht ist das ja so ein Eisbraker. Wieso sagt dieser Mann nicht? Ich hab's gemacht. Wieso ist er dann nicht stolz drauf? Okay, Michael Schreiter geht jetzt hoch zu den Hunger-Wison-Thriller. Was wird da fortreffen? Als ich in dem Videokoll gehe, fühle ich mich kurz wie so eine Tatokkommissaden. Ihr wisst schon so die, die bei so einem gefährlichen Einsatz dann draußen in diesem riesigen an der Kawa-Wagen sitzt, alles über Kameras beobachtet und dann über Funkanweisungen gibt. Loki in so einem Einsatz auch der geilste und der sicherste Job. Okay, ich will einen. Zugriff. Wollt ich schon immer mal sagen. Hallo, Duhan. Hallo. Hi, Alin.
Jetzt haben wir's. Ich würde mal an die Richtung. Ich glaub, das sind die Wichtigeren Weste. Ich bin noch ein bisschen nach vorne, dann wissen wir einen Unai auch. So. Ah, der Unai, wie gut können die ihr mich dann hören sehen? Ich höre ihr sehr gut. Ja? Super. Super, super, perfekt. Ich finde es ja aus. Das sitzt er jetzt also. Mehmet Unai. The man, the myth, the legend. Ein eleganter älterer Herr. So, Fraktion Opa würde ich sagen. Brille mit schwarzem Rahmen, entspannt das Hemd, Oberer Knopf offen, Apple Watch. Ein Mann, der mit der Zeit geht. Er weiß schon, wie er aufzutreten hat. Und sind Sie damals, dann Deutschland gekommen und waren Sie? Da steige ich doch mal gleich mit der Plattesten aller Fragen ein. Im Jahre 1979, geheiratet haben wir versucht, in die Tokei zu leben. Aber mein Frau will zurück hierhin und dann habe ich das reskehth und nach Deutschland gekommen. Die Frau von Mehmet Unai ist schon im Alter von zwei Jahren hierher gekommen. Hat also schon vor der Ehe viele Jahre in Deutschland gelebt. Das ergänzt übrigens Göcksounai. Das ist der Sohn von den beiden und derjenige, mit dem ich bisher immer telefoniert habe. Daher war der Hintergrund, also meine Mutter, in der ersten Instanz, wollte wieder zurück nach Deutschland, weil sie eben nicht mit der kühltürkischen Kultur in Fälle groß geworden ist. Genau, das war der Hintergrund, warum mein Vater quasi mitgezogen ist und nach Deutschland gekommen ist. Göcksounai hat für unser großes Treffen einen Besprechungsraum in seiner Düsseldorferagentur organisiert. Die jetzt halt eben seine ist, vorher aber von seinem Vater gegründet wurde. Dass der also wirklich auch Grafiker ist, das trifft sich ja schon einmal ganz gut. Aber bleiben wir erstmal bei der Backstory. Die Unai sind also keine Gastarbeiterfamilie. Das vergisst man ja auch immer, dass das auch türkische Familien gab, die aus diversen anderen Gründen nach Deutschland gekommen sind. Und mehr und mehr Unai, der hat damals erst mal so ein ganz anderes Leben gelebt. In den 70er Jahren studiert er in der Türkei Chemie, um Ingenieur zu werden. Aber nur weil wir wilde von meinem Eltern deswegen habe ich das gemacht. Es ist typisch bei uns, also sie kennen auf, vielleicht. Ja, ja, ja, ja, ich habe auch noch studiert, weil meine Eltern wollten, dass sie die studiere. Also Eltern wollen die immer Kinder, Ärzte oder Ingenieur haben. Unser erster Bondingmoment. Ich habe das Gefühl, er taut dadurch auch so ein bisschen auf. Er wird so ein bisschen locker da. Das Geld für die Uni verdient sich Mehmet Unai damals mit einem kleinen Zeithasse. Als Grafiker. Während ein Studium, habe ich als Grafiker einen türkischen Zeitungen gearbeitet und eine vom ersten Werbargentoren gegründet mit meinem Freundesusam. Sein kleines Business läuft richtig gut. Der Bedarf an Grafik und der Sein ist da. Und so bleibt sogar immer ein bisschen Geld bei ihm übrig, mit dem er seine Eltern unterstützen kann. Trotzdem möchte er endlich als Ingenieur arbeiten. Als er 1979 dann Frischverheiratet nach Deutschland kommt. Damals ist er 26. In Deutschland sucht man gut ausgebildete Leute wie ihn. Das ist ja heute immer noch so. Er bekommt also schnell eine Arbeitserlaubnis. Sein Studienabschluss wird sogar anerkannt. Es läuft so gut, er hat sogar einen Job in Ausricht. Allerdings nur unter einer Bedingung erzählt er uns. Er muss sich auf Deutsch verständigen können. Noten und alles war okay. Nein, mein Deutsch war nicht ausreichend. Und habe ich finanziell keinen Kraft und Zeit gehabt, also Kursus zu legen und sehr lange, weil ich war verheiratet. Deswegen musste ich Geld verdienen. Was sein Bama? Aber ich kann seine Entscheidung auch ein bisschen nachvollziehen. Man muss halt einfach eben schauen, wo das Geld herkommt, gerade wenn man dran ist, eine Familie zu gründen. Dann ist der erst mal nichts mit Wochen lang im Sprachkurs und dann schauen wir mal. Also macht Mehmet Unay das, womit er sich ja schon einmal ganz gut durchgebracht hat. Er arbeitet wieder als Grafika. Und deswegen habe ich wieder versucht, meine alte Kontakte zu kontaktieren. Und hat das Niengeschichte so angefangen. Ja, und dann war die Sprachbarier der egal oder wie, denkt ihr euch jetzt vielleicht. Und irgendwie schon. Denn das große Glück von Unay ist damals sein Timing. Es gibt so einige türkische Unternehmen, die seit den 1980ern auch in Deutschland aktiv sind. Und ihre Produkte und Dienstleistungen jetzt hier anbieten. Es ist ja auch logisch. Es leben ja mittlerweile ziemlich viele Experts hier. Und diese Produkte, die brauchen jetzt aber auch erst mal alle ein Design. Und wenn sich ein Landsman der Sache annimmt, der dann auch noch die gleiche Sprache spricht, dann ist das natürlich viel entspannter. Zusammen mit einem Kollegen gründet Mehmet Unay als eine kleine Grafikagentur in Köln. Kurz zurzeit später verlässt zwar dieser Kollege die Agentur, aber für Mehmet Unay ist das kein Problem. Der bekommt nämlich ein interessantes und saftiges Jobangebot rein. Von einem türkischen Reiseunternehmen. Das organisiert Flüge von Deutschland in die Türkei, zum Beispiel direkt adressiert an Gastarbeiter*innen. Und dieses Unternehmen, das sucht jetzt eben einen Grafika. Der haben gesehen, was ich gemacht habe und sofort haben die mir ein Angebot gemacht. Und ich war alleine in diesem Agentur, deswegen habe ich auch akzeptiert und habe ich angefangen, dazu arbeiten. Und die Geschichte hat so angefangen. So schnell war Mehmet Unay's erstagentur auch schon wieder Geschichte. Er ist jetzt angestellt und gestaltet Prospekte für den Reiseveranstalter, die in der hauseigenen Druckerei gedruckt werden. Irgendwann steigte sogar auf, er wird Werbeabteilungsleiter. Und das zu einer richtig guten Zeit. Im Laufe der 80er Jahre erobert nämlich der Massenzurismus die Türkei. Jetzt gibt's also richtig viel zu tun. Ich war immer dabei, also habe ich fast zehn Jahre nur für Tools muss gearbeitet. Und deswegen war der Zwischen so ein kleine Aufträge gekommen von den Dönergeschüchter. Können wir damit anfangen? Das ist der Zwischengekommen. Stopp mal ganz kurz. Hab ich das richtig gehört? Der Moment in Time, die Geburtstunde des Döner Logos. Der Grund, warum wir hier sitzen, der ist einfach dazwischen gekommen. Ich brauche mehr Infos. Vielleicht um kurz als hinterwohnen Informationen, also die Druckerei. Nicht vergessen, Mehmet Unay's Zone Göcksu. Der sitzt während des Gesprächs auch noch die ganze Zeit mit am Tisch. Und der ergänzt immer mal wieder. Es war wohl so. Die Druckerei hatte zwischen großen Projekten, also zum Beispiel für die besagten Reisepruspekte, auch immer mal wieder so ein bisschen Luft. Freie Kappers. Und da wurde dann auch hier und damals so ein kleinerer Auftrag von außen angenommen. Das war unter anderem so etwas. In der türkischen Community es gab halt keine türkisch sprachigen Druckereien oder ähnliches. Deswegen wurde dann im Laufe der Zeit das ganze Thema ein bisschen geöffnet und halt für die türkische Community oder weitere türkische Unternehmer oder Unternehmen wurden dann Auftragsarbeiten noch mit durchgeführt. So ein kleiner Auftrag, der kommt damals nicht so mega schön als PDF und mit ordentlichen Druckdaten. Und deswegen war kein so richtige Zeichnung dafür. Das steht dann eher der Kunde im Türrahmen, der dann so was sagt, wie. "Katz du das mal für mich machen?" Und einer dieser Aufträge, der bei Mammett Unai rein schneit, während in der Druckerei gerade Kappers frei werden, der geht in etwa so. Er soll eine Art Flyer machen. "Was sind ganz kleine Auftrags, also mit den Handzetteln?" Für ein türkisches Restaurant. Also höchst wahrscheinlich. Er weiß es leider nicht mehr so ganz genau. Und dann hab ich das so schnell gemacht und das war ein Koolage, kann man sagen. Koolage? Da war doch was. Meine Käse ist, dass diese Kochfigur, ursprünglich ein universaler Koch war. Und dass dieser Kontext Döner, die Döner-Trummel, auch das Döner-Messer und dieser Teller, nachträglich im Kunde, Koolagenhaft dazu improvisiert sind. Punkt eins auf unserer Checkliste. Unser Designprofessor Christian Meyer zu "Ermgassen" hatte uns ja schon in der letzten Folge darauf gebracht, dass das Döner-Logo aus zwei Teilen besteht. Zuerst war der eine vorgefertigte Illustration von einem Koch aus einer Bildvorlage. Und dann wurde dieser mit einer improvisierten Zeichnung so ein bisschen geupgradet. Und ich schwör euch, weder Michael noch ich, haben das im Gespräch mit Mehmet Unai erwähnt. Er hat es einfach von alleine gesagt. Nicht komplette Bild gezeichnet, das war dieser Koch von diesem Kliparten genommen und das umgehendet. Hier, ClipArt, er droppt es einfach selbst. Und das war ja auch so ein bisschen unser Ziel. Dass er ganz von sich aus Dinge erzählt, die wir ja schon längst wissen. Und das ist der Moment in dem Interview, in dem es passiert. Jetzt drob der einen Fakt nach dem anderen, die sich alle mit unserer Recherche decken. Ein Messer an der Hand gegeben und dann spieß gezeigt. Also kann man sogar von Technik sofort sehen. Michael und ich sind auf einmal innerlich nur noch am Checkliste abhaken. College Check, ClipArt Check, das bedeutet doch, dass unsere Designspur mit der College richtig war. Und wir jetzt auf einmal etwas haben, das sich mit der unbeweisbaren Erzählung von Mehmet Unai deckt. Und dieser Mehmet Unai, der verwandelt sich hier während des Interviews immer mehr in so eine Art Humble King. Das war nicht unsere Absicht irgendwie, das berühmt zu machen oder ein sehr wichtiger Auftrag oder so was. Also nur ein Lüke zu fühlen, haben wir das gemacht. Wie lang glauben Sie, hat das gedauert? So eine eine Stunde, vielleicht machst du immer. So schnell. Ja.
Das ist sogar eine Stunde, es ist so viel für so was. Das ist ein Lieberesunterfall. Wie schädier einfach gegenüber der Zeichnung ist, ich lieb's. Ja, und dann ging's auf jeden Fall einfach so weiter. Mehmet O'Nein liefert ein Stichwort nach dem anderen. Seine Story klingt in sich konsistent. Wir reisen zusammen in die Zeit, in der Grafiker*innen noch mit Schäder und Kleber arbeiten mussten. Und immer öfter denke ich mir, er weiß einfach von zu vielen Details, als das die Geschichte ausgedacht sein könnte. Und damals gab kein Computer. Haben wir den Satz beim Setzerreien setzen lassen? Und der überschriften Mittel hat es. Alter, wieder ein Stichwort. Letra Zett, oh Mann, Herr O'Nein, hätten wir uns doch mal früher getroffen. Was haben wir uns allein über diesen Koch den Kopf zerbrochen? Der Mann war nicht so wichtig, eigentlich ist das ein typischer, türkischer Persoer. Das war ganz an allgemeiner, so ein dicker Koch. Das war der einzige, was wir gefunden haben, ganz schnell. Okay, also der war eigentlich die Stunde, mal gucken, was man zusammenzeigen kann. Ja, geil, nachdem er selbst gar nicht so überzeugt vom Logo ist, können wir einfach mal gemeinsam darüber ein bisschen ranten. Es gibt ja schließlich schon so ein paar komische Details, die einem auffallen, wenn man zu lange drauf startt. Und ich meine, das haben wir jetzt drei Jahre lang getan. Diese patchigen Hände zum Beispiel. Also Hand habe ich ein bisschen so umgeändert, um einen Messer in der Hand zu halten. Dann, obwiesli, das Messer. Das Messer ist eigentlich falsch. Wie meint sie falsch? Also falsch rum, also eigentlich ist eine Schafe, Seite ist nach oben. Und so kann man nicht schneiden, normalerweise. Das verlatt ich ihnen. * Lachen * Okay, nächt, wenn man sich auch mal spielt, dann will ich die. Und Apropos spieß? Und der Spiel selber eigentlich ist nicht stabil genug. Also, so was. Also heute zu Tage, so ein Lachetau, was wie ich das gemacht habe. Anscheinend war für mich überhaupt nicht wichtig. Ich kann es einfach nicht glauben. Es ist, als hätte Mehmet Unay die ganze Zeit heimlich in unserer Redaktion gesessen und einfach zugehört, wie wir das Logo Fachmanisch, will ich mal sagen, auseinandernehmen. Immerhin haben wir die Schwachpunkte des Logos ja selbst erkannt. Aber die waren eigentlich schon immer egal. Sagt sein Sohn, göckst du Unay. Sie müsste sich auch vorstellen, sie können aber eine Dönerbude hat sie ja nicht hoher Entbezahlt nachher, wenn die Mann Handzettel brauchten. Das war ja füll, dass man Filjobs einfach und die mussten einfach schnell abgespült werden. Also das war jetzt nicht so mannezöglich, irgendwie noch mal Arbeitskreise hatte und irgendwie mit Zichmarketing Direktionen nachher irgendwie eine Kampagne gemacht hat. In der letzten Folge hat uns Thomas Hein von der Werbeagentur Jung-Format ja auch schon erzählt, dass er das Logo eher so die Eyemäßig findet. Und jetzt nicht glaubt, dass da so eine fette Agentur dahintersteckt. Und das werde jetzt hiermit ja auch bestätigt. So, jetzt aber. Das letzte Puzzle stückt im Decherche abgleich. Das ist ja die Frage nach dem Entstehungsjahr. Unsere Zeit spannende ist 1985 bis 1991. Wann hat Mehmet Unai das Logo für diesen Flyer gezeichnet? Ja, also ja, kann ich sagen, vor 89. Also 86, 87, muss das sein, wenn ich das gezeichnet habe. Die Kinladde, die ist aber am Boden, sag ich euch. Das passt auch perfekt. Mehmet Unai kann es deswegen so ungefähr einschätzen, weil er in dieser Zeit eben noch fest angestellt bei der Druckerei war. Und danach, in die Jahre 1999, hab ich meine eigene Studie jetzt, wo wir sitzen, also gegründet. Genau den Tag der Mein Sohn geboren hat. Ah, an dem Tag haben wir es gegründet? Ja, an dem Tag hab ich den ersten gegründet, gelfinet, ja. Wow, zu feiern das Tag ist. Und jetzt sitzen die Gemeinsam hier? Ja, ja, jetzt ne führt das. Das muss ich jetzt wirklich erst einmal alles sacken lassen. Mehmet Unai wirkt auf uns wie so eine Art Grafikkönig in der türkischen Community, der so mächtig ist, dass er ganz nebenbei mal Kerjuni das Dünner Logo erfunden hat. Nichts weiter. Aber trotzdem, er hat einfach keine Beweise dafür im Archiv. Keine Druckplatten, keine Vorlagen, da ist gar nichts. Auch an den Kunden, der diesen Flyer damals bestellt hat, kann er sich bei Gott nicht mehr erinnern. Das ist das Problem leider, weiß ich nicht mehr. Ein türkischer Inbespfileicht, ein Restaurant, das macht mich natürlich schon mistraush, dass er das nicht mehr weiß. Aber der Sohn gögts so unai. Vielleicht generell dort zum Himmsalgun und auch nochmal. Zerstreut meine letzten Zweifel. Der Schriftzug, der da drauf ist, der stammt gar nicht jetzt aus der Federmannesfahrt. Das war eigentlich nur dieses Eiken. Und das war ein Beiverg in so einem Handzettel. Das ist das, was der Wursprung, ich sagte gar nicht als Logo gedacht. Das war eigentlich eine von vielen Illustrationen oder von irgendeinem Werbemittel, was auf einem Handzettel nachher eine Graufer. Und das ist der Hintergrund, warum man das auch nie in dieser größten Ort mal zugeordnete oder sich irgendwie die Mühen gemacht hätte, sowas mal zu archivieren oder so. Und das ist sie also. Die Antwort, nach der wir so lange gesucht haben. Also ja, Mehmet Unai findet selbst nicht mal, dass das Dünner Logo das keils der Eber ist. Aber es gibt noch einen ganz bestimmten anderen Grund, weswegen er es nicht für sich klemmt. Ich würde sogar nicht sagen, dass es mein Zeichen oder so was mit Stolz. Weil er vorgehört mir nicht, dass es nicht mein Werk ist, er vorh. Weil er es nicht als sein Gesamtwerk sieht. Weil danach ihm noch jemand gekommen ist und den Schriftzug dazu gepackt hat. Und der ist ja mindestens genauso iconic, wie das ganze Logo selbst. Wenn ich die Stift irgendwo anders sehen würde, würde ich sofort denken, "Heh, das ist die Stift vom Dünner Logo." Das war Daily Business. Soll ich hier Dinge sind 100-fach in der Woche entstanden, in verschiedensten Form. Weil es gab keine Bilddatenbanken. Wie heute, bei Adobe Stock, mir irgendwie Material suche und das benutze. Das wurde halt aus Clip Arts irgendwie zusammen montiert, zusammengeschnitten. Das war tägliches Handwerk. Deswegen sind wir ja nach wie vor so überrascht, dass es überhaupt so eine Dimension erreicht hat, das ganze Thema. Das ist ein Marketingert, die es einfach jemand hat, dass wir nutzt und verbreitet. Ich verstehe schon. Und dieser jemand, der vielleicht copy-paste gemacht hat, weil es einfach mal wieder schnell gehen musste, so wie wir es ja auch schon vermutet haben, der hat halt genauso sein Anteil zum Erfolg des Logos geleistet, wie Mehmet Unay. Genau, das Bild ist endlich, weil das Bild so schön ist so geworden. Deswegen haben wir auch überhaupt keine Schmerzen, aber wenn das Bild jetzt irgendwie durch die Decke geht, aber das, wie er schon richtig sagt, das ist ja genau auf dem Punkt gebracht, das Bild ist ja nicht, weil das Bild gut ist oder handwerklich gut gemacht wurde, so durch die gegangenen, sondern weil es halt ein Kulturgut verkörpert. Ist halt gemeinnert zu dem Bild, das ist Zeitluft. Nein, das ist der Wahrheit, das ist kein gemeinnert. Als ich damals zum allerersten Mal angefangen habe, mit diese Frage zu stellen, sie zu googeln, habe ich mir so eine cute Home Story gewünscht. Und jetzt krieg ich sie ja irgendwie doch, auch wenn sie ganz anders ist, als ich sie mir vorgestellt habe. Unser Dönermann ist einfach Teamwork. Die Summe diverser Handlungen von diversen anonymen Menschen, die einfach mal etwas gemacht haben, ohne groß über die Auswirkungen nachzudenken. Da ist zum Beispiel die Person, die den Ursprungskoch für den LETRA-Set-Bogen A, A, A, A, E1, D3, Gzeichnet hat. Dann natürlich Mehmet Unai, der den Koch zum Dönermann gemacht hat, verdreht es Messer hin oder her. Und dann natürlich noch die Person, der die Zeichnung aufgefallen ist und die den Schriftzug dazu gebastelt hat. Plötzlich ein Bedarf für sowas da war, weil der Döner anstoppibel wurde. Drei Jahre waren wir auf der Suche. Und jetzt haben wir endlich den Mann gefunden, der einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet hat, dass der Döner so iconic wurde, der quasi die Welten bisschen besser gemacht hat. Und für den es okay ist, damit nicht in Verbindung gebracht zu werden. In der Licht dieses Stolz hat man, also wer kann ja nicht lügen, natürlich. Also freut man sich. Aber irgendwie ein so ein A-Einst und lustig, also irgendwie, also steht man dazwischen. Wenn das dann es hat, was man so gemacht und viele Leute benutzen, ist natürlich freut man sich. Weil ich nicht sagen, ich bin sauer oder ich schämme mich oder will ich damit nicht zu tun haben. Also mit Anklagen oder solche Problemen oder so was, möchte ich nicht zu tun haben. Aber ich kann jeder mit Stolz sagen, dass ich gemacht habe. Das finde ich irgendwie eine echt pragmatische Einstellung zum Thema Copyright in diesem spezifischen Fall. Irgendwie Noble. Das Döner Logo ist halten Community-Ding. Irgendwär hat es gemacht, irgendwär hat es verfeinert und irgendwär hat es gebraucht. Und jetzt ist es für alle da. Genauso wie der Döner halt selbst. Was für eine romantische Erzählung. Das war es jetzt aber auch, oder? Noch nicht so ganz. Schließlich ist das Logo nur drei Autostunden von Bissoldorf entfernt. Okay, mit einem roten Kajori X werden es wahrscheinlich nur zwei Autostunden. Immer noch in der Gewalt einer Immobilie.
Filme aus Hannover. Und dieses eine Plattenlabel in Berlin. Das könnte immer noch weiter hippe Scherz mit dem Logo produzieren. Und Geld damit verdienen. Nur keine Golfanchuhe. Thank God. Weil wir haben es ja gefunden in dem Register und das hat das so ein Mann, sie patentieren lassen quasi sozusagen, der in mobilien Unternehmer ist, weil der gerne döner ist und deswegen wollte das das Impio halt, weil er gesehen hat, dass es gar nicht einen getragen hat. Ja und was sagt Mehmet Unay dazu? Der Mann, den ich gerade ja noch dafür gelobt habe, dass er das Logo als Allgemeingut anzieht. Ich bin sie so auch noch am Anfang von ein E-Mail-Adressen. Viele Leute haben die einfach einen Namenliste gemacht und haben die alles registiert verdienen für sich selber. Äh ja, ich würde da jemanden kennen. Wir badressen uns sowas. Also den Menschen machen die alles. Aber ob die Hinkriegen am Ende, das ist ein anderes Sache. Ich kann irgendwie nicht so ganz einschätzen, ob ihn das jetzt juckt oder nicht. Nach außen hin wirkt er jedenfalls ziemlich gelassen. Bei einer Rechte hat er dann kann ich ihm helfen. Ja. Aber selber würde ich nicht machen, verstehe. Aber deshalb er kann dann eigentlich, also jeder Meinung nach kann er auch damit machen, was er will. Äh, von meiner Seite ja. Krass. Also einfach weil sie sagen, ich hab es so schnell gemacht, dann herrlich nicht kein Herz gut dran. Ja, sie können sie vorstellen, fast 45 Jahre, also mehr als ihre Alters. Also die Geschichte und jetzt reden wir darüber. Und nach so vielen Jahren einfach, viele Meinungen vielleicht kriegt als Erbe und dann versucht, damit zu was zu machen. Aber ich selber nicht. Wir haben den natürlich gefragt, dass die Immobilienunternehmer ja wenn wir den Macher finden und der zu ihnen sagt, "Hey, ich hab es gemacht." Was würden Sie da reagieren und fand der das ganz toll und meinte, ja dann würde ich sagen, "Komm, wir machen zusammen was daraus." Hatten wir auch sowas so. Ja, wenn er so eine Idee hat, dann kann er mit mir spielen. Wenn ich interessant finde, dann mach ich mit. Und dann war es das mit den Unise. 3 Jahre der Schärsche alles vorbei nach einer Stunde gespräch. Mit dem Mann, der uns all unsere Fragen final beantworten konnte. Teamwork ist das, was bleibt. Also auch für alles, was jetzt nach unserer der Schärsche kommen sollte. Also Herr Fässer, falls Sie das jetzt hören sollten, ihre Vorschläge werden entgegengenommen. Wer sich dagegen ziemlich sicher nicht mehr bei uns melden wird, ist das Platten Label Life from Earth. Und das meine ich gar nicht so sollte, weil die uns bisher immer gegostet haben. Jetzt gibt's nämlich einen ganz bestimmten Grund, warum sie sich vermutlich nicht mehr bei uns melden werden. Richtig gehört. Also wenn ich jetzt seit sechs Folgen diesen Podcast hören würde, dann hätte ich an Euler Stelle schon längst mal die Seite des deutschen Patent und Markenamts ausgecheckt. Einfach mal so ein bisschen zu gucken, ob da alles noch so ist, wie ich euch erzählt habe. Michael hat ja e auf dieser Seite gelebt und vor kurzem hat er was ziemlich interessantes gesehen. Das Logo wurde ja 2014 von einem Elias Hermann angemeldet. Das ist eine der Gründer von Life from Earth. Damals für T-Shirts, aber. Das Recht, T-Shirts mit dem Döner Logo zu drücken, das ist ausgelaufen. Am 31. Dezember 2024. Und dieser Elias Hermann hat noch eine Frist von sechs Monaten, der noch Zeit hat, um diese Markenanmeldung noch mal zu verlängern. Aber das ist bisher noch nicht passiert. Dieser Podcast hier erscheint Mitte Mai 2025. In einem Monat werde dann schon Schluss damit. Wer deutet also auch, dass man sich danach das Logo sichern könnte. Zumindest für T-Shirts. Das Jahr auch schon mal was wäre. Mir fällt jetzt nur eine Person ein, die das A-Sep erfahren sollte. Hallo Herr Unai, hier ist Eileen Doran. Ich rufe an von Michael Spendy. Danke, dass das jetzt noch mal so spontan. Ich rufe wieder bei Göckseunai an. Dem Sohn von Mehmet Unai. Unsere Kontaktperson für alles, was mit seinem Vater zu tun hat. Er ist gerade im Ausland und hat nur ganz kurz Zeit. Und deswegen gibt ich heute ausnahmsweise mal den Small Talk. Und wir hatten ja schon mal gesprochen. Beim Interview mit ihrem Vater hat ich erzählt, dass das Logo einmal für T-Shirts angemeldet ist. Und das ist für Verpackungen, das Logo von einer Immobilienfirma gesichert wurde. Jetzt ist es so, dass zum 31.12.24, also Silvester letztes Jahr, ist das Markenrecht für T-Shirts ausgelaufen. Und jetzt könnte das theoretisch irgendwie wieder anmelden. Ist das was, was jetzt interessiert die Info? Ein und wie man so eine Markenwälzanmeldung ist ja auch schnell gemacht, für den Gebrauch auf Textilien, mein sie? Ja, genau. Könnte man mit der Info, will ich mal sagen, dass man das irgendwie sind macht. Ah ja, wirklich, okay. Also ja, ich habe jetzt keinen konkreten Verwendungsrecht dafür. Aber vielleicht am Ende des Tages, das geht jetzt wenig um kommerziellen Gedanken, sondern vielleicht kann man ja. Also, ich kann nicht jetzt mit der Info-Ad hoc nicht direkt was anfangen, aber die Informationen als solches würde ich mal sagen lassen und mal gucken, ob es dann irgendwie ein Affirm. Interessant sein könnte, dass wir das Markenrecht übernehmen lassen. Hab ich nicht gesagt, dass ich Ordnung schaffen will? Wenn die Unise das Markenrecht im Juni übernehmen sollten, dann werde das genau dieser Sennzustand, diese innere Ruhe, die ich mir dabei vorgestellt habe, damit das Logo endlich auch so ein sichere Hände kommt, allgemein gut bleibt und nicht von einzelnen monetarisiert werden kann. Für Mehmet Unai himself, den Creator, aber auch für all die anderen Menschen, die dafür gesorgt haben, dass das Logo so big werden konnte. Und ganz ehrlich, auch für Lea, Michael und mich und unsere wirklich ungewöhnliche Recherche mit all den bewegenden Geschichten, die wir auf diesem Weg kennengelernt durften. Und last but not least, obviously, for Uncle Ahmed. So schön, dass es dich gibt. Aber ich mich sehr düberfreien. Ja klar, das kriegen wir hier. Okay, super Herr Unai, das war's auch schon. Vielen Dank für die Zeit. Ja, das ist sehr gerne. Okay, wir melden. Und dann kmalt schon wir, wenn wir das entsprechend machen soll. Alles klar, danke Unai. Tschüss. Okay, das kann doch auf thymistischer als ich es letzte Mal dachte. Ja, ich dachte auch, Lea, da und Ker. Aber vielleicht kommt es nach Hause. Vielleicht haben wir dir auch so gepuscht, dass dir selber so sind, okay, weil es was, wir sollten uns jetzt mal diese Kredit holen. Damit uns auch Leute nicht weiterhin Nerven, wer es eigentlich gezeichnet hat. Das ist wahrscheinlich der Hauptgrund. Das war Staffel 1 von Obsessed, Dönerpapas. Host und Autorden und immer noch Obsessed bin ich, Eileen Dorn. Head Autor innen und Redaktion Kugel und Nire, Lea Darkowski, Michael Badlevsky und Elisabeth Fehl. Redaktion BR Story Team, Till Ottlitz. Projektmanagement BR Story Team, Florian Nöbauer. Sound Design Robert Sladecheck, Audioproduktion Joé Fleischhauer und Lens Schuster. Redaktionelle Mitarbeit Kugel und Nire, Christian Alt, Anna Bühler, Lena Colves, Lena Campenich, Benjamin Markthaler und Scheiker tätig. Distribution Markus Malich, Katrin Reikowski und Agnes Popp. Kava und Grafik, Hannah Wiesner. Dann kehren alle Leute, die mit uns für diesen Podcast gesprochen haben. Das waren Tamer Algan, Ekin Beuras, Mehmet Chevik, Dominik Chaya, Ahmed Deadde, Kemal Dorn, Sebastian Fesser, Christoph Gassner, Flodian Hardweg, Thomas Hein, Jonas Jansen, Belgien Kaplan, Remsie Kaplan, Thailand Kurt, Christian Meier zu ermgassen, Martin Mörring, Stefan Neithat, Andreas Richeling, Christian Röhl, Fatma Sager, Neveser Zalim, Eber Hatseidel, Ismeth Tickin, Göckse Unai, Mehmet Unai, Reinhard Wendlinger, Sakine Yildes. Und ein großes Dank an alle Döner im Bisse, die wir bei der Recherche besucht haben. Obsessed, Döner Papers ist eine Produktion von Kugel und Nire und dem BR-Story-Team 2025. Und jetzt ein allerletzes Mal an dieser Stelle ein Podcast-Tipp für euch. Anke Vande Weier nimmt euch in Fast Food Long Story mit in die Geschichte Euler Lieblings-Nacks. Und der Leute, die sie so richtig groß gemacht haben. Zum Beispiel Walter Rettenwender. Der hat McDonald's nach Deutschland gebracht. Und er werde dabei fast an der Gurke auf dem Bürger gescheitert. Und natürlich gibt es bei Fast Food Long Story auch eine Folge über den Döner. Die habe Surprise, ich gemacht. Und Deutsch stürzen Anke und ich uns in das nächste Rabbit Hole. Wie kam der Döner eigentlich nach Deutschland? Hört gerne mal rein und holt euch Appetit. Fast Food Long Story. In der ARD-Audio-Teak und überall wo ihr Podcast hört. Den Link findet ihr in den Show Notes.
Podcast Summary
Key Points:
Die Podcast-Moderatorin Alin ist in Istanbul und kann nicht persönlich zum entscheidenden Interview mit Mehmet Unai erscheinen; ihr Kollege Michael fährt nach Düsseldorf.
Das Team hat drei zentrale Prüfpunkte für das Gespräch
Mehmet Unai bestätigt unaufgefordert die wichtigsten Thesen der Recherche
Er gibt an, den Auftrag als kleinen Gefallen in einer Druckerei erledigt zu haben, ohne Anspruch auf Ruhm, und beschreibt die Arbeit mit Letraset und Kleber.
Das Team ist überzeugt, dass seine konsistente Geschichte und die Detailkenntnisse beweisen, dass er der wahre Schöpfer des berühmten Döner-Logos ist.
Summary:
In der letzten Folge des Podcasts "Dönerpapers" steht das lang ersehnte Interview mit Mehmet Unai bevor, dem mutmaßlichen Schöpfer des ikonischen Döner-Logos. Da Moderatorin Alin in Istanbul ist, reist ihr Kollege Michael nach Düsseldorf, wo sie sich per Video zuschalten wird. Das Team hat sich akribisch vorbereitet und drei entscheidende Beweispunkte festgelegt: Die Erwähnung des Begriffs "Collage", die Nennung des Entstehungszeitraums zwischen 1985 und 1991, und eine authentische Entstehungsgeschichte.
Während des Gesprächs liefert Mehmet Unai genau diese Bestätigungen. Er erklärt, dass er das Logo in etwa einer Stunde als kleinen Auftrag für ein türkisches Restaurant erstellte. Er nutzte eine Clipart-Kochfigur, die er mit einem Messer, einem Spieß und einem Teller improvisierte. Er bestätigt die Verwendung von Letraset und Kleber, da es damals noch keine Computer gab. Seine Bescheidenheit und die Detailtreue seiner Schilderungen überzeugen das Team vollends. Der Podcast endet mit der Gewissheit, dass sie nach drei Jahren der Recherche endlich den rechtmäßigen Urheber des Logos gefunden haben, der nie nach Ruhm oder Anerkennung strebte.
FAQs
Mehmet Unai ist ein ehemaliger Grafiker, der das berühmte Döner-Logo entworfen hat. Er kam 1979 nach Deutschland und arbeitete zunächst als Grafiker, später als Werbeabteilungsleiter.
Das Logo entstand als Collage aus einer ClipArt-Kochfigur, die mit improvisierten Elementen wie Dönerspieß, Messer und Teller ergänzt wurde. Mehmet Unai erstellte es in etwa einer Stunde für einen kleinen Flyer-Auftrag.
Das Logo entstand zwischen 1985 und 1991, während Mehmet Unai in einer Druckerei arbeitete und kleinere Aufträge für die türkische Community annahm.
Er betrachtete das Logo nie als besonders wichtig oder berühmt. Es war für ihn nur ein kleiner Auftrag, den er schnell erledigte, ohne Absicht, es bekannt zu machen.
Er hat keine physischen Beweise mehr, aber seine Geschichte ist konsistent mit den Recherchen des Teams. Er erwähnte spontan Details wie Collage, ClipArt und Letraset, die unabhängig bestätigt wurden.
Das Treffen fand in Düsseldorf statt, mit Michael vor Ort und Alin per Video zugeschaltet. Mehmet Unai war entspannt und kooperativ, und seine Aussagen deckten sich mit den Erkenntnissen der Recherche.
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