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Tanzen

27m 16s

Tanzen

In dieser Podcast-Folge von „Sportcast Move It – RLP“ diskutieren die Gastgeber André und sein Kollege, wie Lehrkräfte Tanzen erfolgreich in den Sportunterricht integrieren können. Sie betonen, dass viele Lehrkräfte Hemmschwellen haben, aber Tanzen eine hervorragende Möglichkeit ist, Schüler:innen zu motivieren und den Unterricht lebendig zu gestalten. Der Schlüssel liegt darin, zunächst Rhythmus-Grundlagen zu schulen und dann Lieder mit klarem Beat auszuwählen, die die Kinder ansprechen, wie etwa „Dance Monkey“. Die Methodik umfasst das Zerlegen des Songs in Taktbausteine (4 Schläge), das gemeinsame Erarbeiten des Refrains als Basis und anschließende Gruppenarbeit, bei der Schüler:innen eigene Strophen choreografieren. Hilfreiche Tools sind die Visualisierung der Liedstruktur mit farbigen Markierungen sowie der Einsatz von iPads zur Selbstaufnahme und für Feedback. Zudem wird die Idee der Dance-Pausen auf dem Schulhof vorgestellt, bei denen die Lehrkraft vor tanzt und Kinder eigene Moves beisteuern, was zu Dance-Battles führen kann und besonders auch Jungs und Kinder mit Migrationshintergrund einbezieht. Abschließend geben die Gastgeber vier praktische Tipps: keine Tanzkünste nötig, die richtige Musik wählen, Tanzen in den gesamten Schulalltag integrieren und iPads für Dokumentation und Verbesserung nutzen, wobei die Einwilligung der Eltern eingeholt werden muss. Insgesamt zeigt die Folge, dass Tanzen nicht nur Spaß macht, sondern auch Kreativität, Teamarbeit und Medienkompetenz fördert.

Transcription

4407 Words, 26289 Characters

German
Sportcast Move It - RLP ist ein Podcast des pedagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz. Herzlich willkommen zum Sportcast des pedagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz. Der Andri und ich sind wieder hier und wir haben ein neues Thema für euch. Mein neues Herzensthema so direkt nach Gerätruim ist oder dazu hat sich entwickelt das Thema "Dance Dance Dance". Aber erst mal "Hallo André". Ja, servus, grüß hier und hallo und ich frau mich total, lasse uns tanzen sie bastieren. Es ist nicht nur dein Herzensthema, sondern das ist mit ganz vielen Inheiten. Es ist im Sportunterricht ja so, dass man sich irgendwie als Lehrkraft sogar nicht so richtig dran traut, dass man vielleicht selbst traumatische Erfahrungen in seiner Schulzeit oder auch im Studium noch damit hatte. Also bei ganz vielen Weißig ist es das Gerättoren oder zu euch mit Schwimmen und bei einigen habe ich mir sagen, dass es auch das tanzen und da haben sie so eine gewisse Hensschwelle entwickelt und eine Modul zum Tanzen haben, das danach ganz viele Anwärterin und Anwärter einfach das mal in ihrem Sportunterricht ausprobieren und vollkommen begeistert sind, sagen, hey, das ist tausend mal cooler, als ich mir das jemals hab vorstellen können. Und genau, wenn wir in Nürnete sprechen, wie kriege ich das hin, wie kriege ich tanzen in meinen Sportunterricht? Warum soll ich überhaupt im Sportunterricht tanzen? Und ja, wie komme ich über die Hensschwelle drüber? Und das besonders coole An tanzen ist ja, dass es das brettestinierte Beispiel ist, wie ich eben aus dem Sportunterricht aus der Sportstunde rauskomme und es überall sei es mit einem kleinen Tanz- als Bewegungsausse, sei es mit einer aktiven großen Pause oder was auch immer machen kann und ich mit dem Alltagsbezug, mit moderner Musik, die kitz so unglaublich gut abholen und motivieren kann, dass das einfach beeindruckend zu sehen. Und wir wissen es ja auch aus den Moved-Videos, die wir gemacht haben, aus den Moved-Snacks zum Beispiel, damit einfach mal so kleine Bewegungspausen im Unterricht möglich sind und aus tanzen auch die Waffe unserer Wahl, dass man einfach mal auch im Klassenraum und ein kleines Tänzen zwischendurch mit den Kids durchführt, ein paar Moves mit Musik und danach ist wieder volle Konzentration und die Kinder hatten auf jeden Fall ausreichend Bewegung. Tanzen ist tanzen nicht aus so ein bisschen vor und nachmachen, das war es nicht boring, langweilig. Ich glaube es ist beides, also beim Tanzen merkt man meiner Meinung nach unglaublich viel was der Lehrer da vorne macht und die Kids mitnimmt. Also so freien nach dem Motto, macht er sich zum Dapp, Frauen wie uns auch uns zum Dapp zu machen und gleichzeitig, wenn man diesen Break, also dieses sich drauen überwunden hat und den Kids klar ist, hey wir sind hier in einem Schutzraum und ich kann mir das drauen, dann kommen die auch unglaublich stark auf eigene Ideen und bringen da sonst was an und Thema YouTube TikTok haben sowieso unglaublich viele Ideen, die sie irgendwie mitbringen und ich finde es ist so ein Geben und Nehmen. Also es geht von am Anfang finde ich relativ viel vormachen und mitmachen, einfach um die Kids mitzunehmen, hinzu dann kreativ werden, selbst machen auch mal das Kind als Fortsensor oder als derjenige, der es zeigt, auch mal wir als jemand, der es lernt. Ich finde es so ein Mix und bei allem im Sport aber auch und vor allem im Tanzen unglaublich wichtig, dass wir dabei sind, dass wir der ihn gemitt gehen und gleichzeitig auch eine unglaublich gute Möglichkeit, so diesen Draht zu den Kindern noch viel enger werden zu lassen. Ich kann es ganz genau so rund. Du hast es krass schon angesprochen und es ist tatsächlich so ein bisschen das Ding ist, man stellt den Kids eigentlich so einen kleinen Werkzeug, Kasten zum Tanzen zu verführen, dass die dann daraus aufbauen oder mit diesen Tools irgendwie sich selber auch dann kreativ einbringen können, sich selbst irgendwie so ein Tanz zu Recht choreografieren. Das Ding ist aber hier bin ich als Lehrkraft tatsächlich so auch die Waffe erst da war. Das heißt was gerade schon gesagt, ich mach mich erst mal zum Haus und mach die Schritte vor und das ist immer der Moment, wo mindestens drei, vier Schüler, Schülerinnen sagen, so hey, guck mal, das kann ich viel besser, ja super, klar, da macht du es davor, finde ich toll, danke, dass du mir das Nummer zeigst. Das ist auch für die Beziehungspflege super klasse, wenn dann auf jeden Fall die Kinder merken, hey, ich kann etwas sogar viel besser als meine Lehrer oder als mein Lehrer, ja, das ist doch eine super, super Sache und die anderen profitieren auch noch davon und die schaffen sich so einen kleinen Werkzeugkasten drauf oder so, so moves drauf, die sie dann irgendwie selber kreativ irgendwie umsetzen können. Darüber werden wir noch sprechen, die kriege ich das hin, das Kids dann so eigene Tänze auch, auch selbst Design, selbst gestalten, weil das ist ja schon eine ziemlich jahreausforderung, so eine Gestaltungsaufgabe und was Karsten angesprochen haben, natürlich klar es gibt Videos, die kann ich einsetzen, ich kann selber irgendwie auch mich einbringen, kann vielleicht digitale Medien nutzen, ich kann iPads in die Tourneile stellen und auf jedem iPad ist ein anderer Grundschritt, den die Kids einfach so nacharmen können und trainieren können, ja, aber wie kriege ich das ganze dann irgendwie zu einem Tanz zusammen? Noch mal vorgeschaltet, bevor ich dir der gerne von der Idee erzähle, die ich gerne benutze, ist, dass wir mit den Kids eine gewisse Rhythmusschulung machen, also Zeiss, Ballerobik, Zeiss, Stoptan, Zeiss, verschiedene Bewegungspositionen, aber das wird da einfach auf viele verschiedene Arden und Weißen gar nicht nur in der Einheit, Bewegung im Rhythmus und zur Musik, sondern allgemein, immer mal wieder so eine Rhythmusgeschichte einbauen, wo die sich bewegen, weil das ganz wichtig ist, da ist ja auch so ein bisschen dieser Fächerübergreifen, der Effekt Sportmusik, wo wir da wirklich unglaublich viele Schnittstellen haben. Wenn wir dann so weit sind, dass wir sagen, die Kids wissen, was Rhythmus ist und können die noch halbwegs finden, dann ist es wichtig, dass wir meiner Meinung nach eine Musik haben, die einerseits der Kids aktiviert, aber für den Einstieg klar ist, nicht zu schnell ist und dann ganz deutlichen Bietheit. Da bietet sich in den letzten Jahren einfach Dance Monkey unglaublich an und ich gucke immer so ein bisschen wie die Kids reagieren, ob sie es noch kennen und sie kennst noch, sie finden es noch cool, es holt die Kids noch ab und es funktioniert. Hier auch wieder so meine kleine Klammer, die gehen wir letztens mit "We will rock you" so kennen die nicht mehr. Also habe ich das Lieb mal gestrichen, aussuch es meine Rhythmusschule und da muss ich jetzt mal gucken, was neu ist kommt. Wenn wir dann so weit sind, mach ich das immer so, dass ich das Lieb in Tagbaufsteine vorbereitet habe. Das heißt, ein Tagbaufsteil sind bei mir vier Schläge. Ja, ich weiß, Tänzer zählen gerne bis acht, aber ich habe die Erfahrung gemacht, mit vier machte in der Grundschule ausreichend Sinn und dann habe ich den Refri, der hat acht mal vier, also acht mal vier Schläge und die Strofa habe ich aufgeteilt in vier Tagbaufsteine, ab LCD, denn jeweils vier mal vier. Und am Anfang lasse ich einfach das Lieb spielen und zähle mal mit den Kids durch. Also tippe immer vier mal auf diesen Blog und zähle das ganze Lieb. Erst mal mit den Kids durch. Das ließe ein bisschen merken, okay, was ist denn das da eigentlich und welches Tempo ist das und wir finden den Rhythmus zusammen, dann reflektieren wir mal kurz so grob, Intro, Refri, Strofe, dass Sie da so ein bisschen nur Orientierung haben und dann fangen wir an die Sache gemeinsam zu gestalten. Genauso wie wir gerade gesagt haben, erst gemeinsam dann einzeln, fange ich immer an, den Refri zu machen. Der Refri für mich, auch wenn ich irgendwie einen geschultenze gestaltet habe oder sowas, heißt immer, das ist mein Aufwandbecken. Am Ende des Refres müssen alle Schüler wieder da sein und wissen, wo wir sind und deswegen darf der nicht so schwer sein. Das heißt wir fangen an und machen zum Beispiel, ich frag nach einer Bewegung und ein Kind sagt, klassisch kommt eben die klatschen oder so. Alle hopp, dann klatschen wir vier Takte, ne? Also ein, zwei, drei, vier, nächstes Kind. Das läuft vielleicht auf der Stelle oder macht Schicken wings oder weiß der geil ja was. Können wir auch so ein bisschen einordnen, was ist eine Bewegung, die alle gut machen können? Weil es kommt garantiert auch der, der einen Rat machen möchte. Das ist so eine Sache, das kann man schlecht zähren. Können nicht viele nachmachen, da kann man so ein Bauchgefühl für kriegen mit den Kids und dann wird eben immer eins dran gehängt. So wie die bisschen dieses Kofferpackenspiel und so entdecke sich dann der Refri so, dass ich den nachher hab, den machen wir zusammen. Die Basis für alle, da treffen sich alle wieder und das ist unser gemeinsames Ding. Dann habe ich schon verstanden und das Kuhle ist, das ist gerade wirklich super differenziert erklärt, aber es ist tatsächlich auch ganz viel fachübergreifende Musik unterrechten. Wie ist denn überhaupt so ein Lied aufgebaut? Was ist hier mit Strophe, wie ist das mit Bridge und Treffer und so weiter und so fort? Das finde ich sehr cool, weil man ihn da auch vielleicht mit der Kollegin, den Kollegen sich absprechen kann und das vielleicht auch parallel behandeln kann oder oder sogar mit dem gleichen Zaum. das ist eine super Maßnahme. Danz Monkey ist tatsächlich für die Kids von heute so ein Oldie wie für uns "You're a Rock You". Absolut. Genau. Und dann schicke ich die Kids, wenn wir den Refri haben und haben den paar mal gemacht. Wie gesagt, in manchen Klassen dauert es länger, in manchen Kürzer, aber eigentlich ist das durchaus machbar. Dann schicke ich die Kids in Teams. Da fang ich mittlerweile gerne auch mit so einer kleinen Inszenierung an. Das heißt, die können ihren Crews dann auch irgendwie nahmen geben. Und dann haben sie eben diesen Tagbausstein mit 4x4 und sollen den gestalten. Mit einfachen Nachmachtbaren Bemerkbewegungen in ihrer Kleinkruppe. Den Minuten oder sowas brauchen die dafür, ich lasse meistens zlied einfach im Hintergrund laufen, gehen ein bisschen rum, guckst mir an, guck wo ich ein bisschen mithelfen kann und dann passt das ganz gut. Die Kids kommen wieder zurück. Wir tanzen gemeinsam, den Refri haben wir alle zusammen und ich federführend und dann jede Gruppe für sich während in der Regel ich laut mit Zähle. Dass sie so ein bisschen drin sind und ich auch mit Blick oder der Art und Weise, wie ich Zähle der nächsten Gruppe klar machen kann, hey ihr seid jetzt gleich dran. Und dann tanzen wir quasi die Runde, wieder den Refri, wieder die Runde und Stück für Stück merkt man, wie aus den anderen Gruppen die Kids die fett sind bei den nächsten Gruppen schon mitmachen. Und die, die vielleicht nicht so fett sind, die konzentrieren sich auf ihren eigenen Teil und kriegen den dann hin. Und ich finde das ist ein unglaublich simpler in zwei Stunden erledigter, aber total schöner Einstieg in dieses Tänze selbst kreieren, mithelfen, mithmachen und eben da auch selbst so ein bisschen zum Koreograf werden und gleichzeitig ist es gut, glaube ich gut und deswegen mache ich es eigentlich auch immer zum Einstieg, so ein bisschen als Landstein zu analysen. Und dann eben zu gucken, wie stark ist die Klasse oder die Lerngruppe und was kann ich danach mit denen in dem Bereich noch machen, wie tief kann ich da gehen und wie hole ich die auf ihrem Level ab, wo was die Prämisse wir wollen, dass die immer erfolge haben und die Sache auch hinklingen können. Genau und auch dann wirklich richtig stolz sein können auf das, was sie da mitgestaltet haben. Du hast gerade schon gesagt, Grundlage sind natürlich so ritmische Bausteine, so Elemente, die vorgeschult wurden und dann vielleicht auch einfach so, dass die Kinder schon mal so einen kleinen Kanon irgendwie an Dance Moos auch kennen, kann auch eine Hausaufgabe sein, ringbar so einen coolen Tanzguf mit. Wir machen ab morgen zusammen den Tanz und dann basten wir uns da den Referen zusammen. Das wäre ja auch mal eine coole Hausaufgabe und natürlich, wie könnte es einer sein? Ich habe das in meinem Unterricht ja auch auf dieser Art und Weise mit den Kindern gemeinsam gemacht und ich habe noch zwei Tipps, die ich wichtig finde in dem Zusammenhang. Den Kindern hilft es wahnsinnig, wenn sie die Struktur des Liedes auch irgendwo noch mal so visualisiert haben. Da gibt es halt eine ganz einfache Möglichkeit, ich kann natürlich kann ich jetzt wieder irgendwie Zettel ausdrucken und laminieren und irgendwie aufhängen, sonst war es aber meistens reichen schon so farbige Wütchen. Also die Strophe ist gelb und der davor als rot und ich stelle ich dann einfach in der richtigen Abfolge dann irgendwo an der Seite hin so, dass die Kitz einfach gut drauf gucken können. In manchen Heilen gibt es diese tollen Filzverkleidung an den Wänden und da gibt es ja auch so farbige Klett, Kreisepunkte, Quadrate oder sowas, die ich da einfach dran pappen kann. Das ist noch eine Tool, auch da kann ich die Struktur des Songs irgendwie nochmal visualisieren. Wann kommt der nächste nächste Franger? Wann kommt die Bridge? Wann ist unsere Strophe dran? Ich kann das durch Nummerieren, wenn ich jetzt Nummerierte Hütchen habe, dann weiß auch direkt Gruppe 1, Gruppe 2, Gruppe 3, 4 und wann auch immer 7 mit ihrer Strophe dran sind. Das ist ein wichtiger Tipp und den anderen, den ich habe auch natürlich überraschend iPads. Gibt den Kitz iPads dazu, dass sie sich einfach nochmal entweder selber aufnehmen oder die eine Gruppe filmt die andere, dass die selbst nochmal gucken können und sich gegenseitig noch was ein formatives Feedback auch geben und sagen hey, an der Stelle könnte dir vielleicht noch das machen oder vielleicht achtet ihr Nummer auf der, an der Stelle darauf und das ist eine richtig coole Idee, dass die einfach was ganze auch normal eigenständig weiterentwickeln, ob ihr nicht der einzige Schiere da irgendwie im Spiel seid, der sagt hier, passt auf, macht das und das nochmal. Sondern Kinder sind da selbst ja auf super kritisch und kriegen das auch selbst gut, selbstständig verbessert. Absolut und vor allem sie, die dieses Video gucken und nachmachen ja unglaublich aus ihrer Alltagswelt gebohnt. Ich habe es gerade, ich hatte eine Klasse, die richtig Bock hatte und den Kooperation mit der Musikkollegin mal so gemacht, dass ich dieses Dance, Dance, Dance dann erweitert habe und versucht habe dann eine große Inszenierung draus zu machen, also so frei nach dem Motto, hey, wir werden zum Selbst, zum Weety Creator und dann durften die kitzig als Sporthausaufgabe erstmal Liederbaussuchen auf diese Deck, man kann gut tanzen, sondern wird das Ganze in der Halle ausprobiert, immer eine halbe Minute anlaufen lassen, haben Ende Stimmen gesammelt. Ich mache sie übrigens manchmal noch einfacher als du gerade gesagt hast, ich nehme nämlich selber eine blaue Matte und ein Stück Greide und mal auf der rum, dann hat wir uns für die Glied entschieden, dann haben wir das Lieds zählen. So was würde ich nie tun? Ich finde dann halt jetzt auf dem Band mal. Meine Tafel in der Sport-Hell in der Zwei-Spot. Und dann haben wir angefangen, dieses Lied rauszumachen und die Kits haben sich eingeteilt und es gab ein Freestyle-Part für die, die da unbedingt great Danzen wollen und dann haben sie es aufgenommen, wieder neu gemacht und da jetzt so ein bisschen ihr eigenes Klassen-Tiktok-Video daraus gebastelt und das ist so vielfältig, so Fächerübergreifens, Seistachunterrichtmusik, Sport, Deutsch, Mädchen-Erziehung, whatever. Das hatte richtig, richtig Freude gemacht und hat damit Dance Crews und sie geben sich selbst ein Namen und so was geendet und das war unglaublich schön und war voll der Selbstläufer. Weil in vielen Fall ihr denkt. Es ist definitiv so, wie du sagst, es ist super klassender, es geht auch über den Teller-Rantinaus. Sport ist mehr als Fußball und Bundesjugenspieler. Manche finden sich da komplett wieder und das andere Ding ist halt der Medienkompass lässt grüßen. In der Art, wie du es gerade dargestellt hast, da entwickeln natürlich die Kits auch noch mal ganz für Medienkompetenz, die können die Videos ja auch noch mal richtig cool zu recht schneiden mit Titel-Einblendungen fast auch immer. Aus einem Gespräch, aus einem Sportkass über Tansen, kommst du nicht raus, ohne dass du uns von deinen Dance-Bettels auf dem Schulhof erzählt hast. Das ist eine super faszinierende Sache und bin froh und glücklich, dass ich das mal erleben durfte. Entwickelt an der großen Schule und richtig wertgeschwätzt jetzt an der kleinen Schule mit kleinen Pausenhof habe ich diese Idee der Aktivpausen mal irgendwann ausprobiert und die meisten für euch haben aber wahrscheinlich schon aus von der Musikpause gehört. Das heißt, man lässt einfach ein bisschen Musik laufen. Jetzt gehöre ich aber zu den Leuten, die sich bei der Aufsicht immer unglaublich langweilen und ich mir dann überlegt habe, wie können wir das aktiv gestalten, dass ich was von hab und dann haben wir deine Dance-Pause daraus gemacht. Das heißt, irgendwo, früher auf den Naturbühner an der alten Schule jetzt stehen die Musikbox auf der Tischteileistbox und wir stehen irgendwie an der Wand. Ist so ein kleiner Bereich. Die Kids entscheiden freiwillig, ob sie kommen und es läuft Musik. Das ist meine Aktivpause. Damit entspann ich auch unglaublich die Pause an sich und die Pausenhof, weil wir einfach viele Kinder bei mir so ein bisschen bündeln und die anderen dann mehr Platz und Raum haben. Und ich mach das dann immer so oder hab so angefangen, dass ich einfach Tänze vorgemacht habe, improvisiert habe. Ich habe dann nichts eingegübt. Ich habe einfach ein bisschen Musik genommen, eine Blaylist genommen, die sich dann auch durch die Kids immer weiter aufgebaut hat. Hab dann angefangen zu tanzen und die machen einfach mit ganz einfachen Moves. Gerne auch so. Ich weiß nicht, wer von euch die Generation "Hitch the Day Talk" da ist. Pizza-Backer über dem Kopf oder Totengräber und Schaufeln oder sonst was. Also wirklich so lustige Moves. Mehr braucht es da gar nicht. Und dann läuft es noch irgendwann. Gar das dahinter, dass Kinder angefangen haben, zu sagen, ich will auch mal was vortanzen. Und da sind wir wieder. Ich sag es heute immer wieder, aber genau aus dem Grund bei diesem Thema Alltagswelt, diese Videos, TikToks, Fortnite, alles natürlich entsprechend zu behandeln in Medienerziehung. Aber diese ganzen Geschichten bringen den eben dieses bewegen, unglaublich nah. Und da haben die richtig Spaß dran. Und da sind die auch richtig gut. Und da hat sich das so entwickelt, dann hat sich das so entwickelt, dass die immer, wenn sie die vorbereitet hatten, uns mir sagen, dann tanzen durften, selbst tanzen durften, entsprechend gefeiert wurden. Das Kind tanzt vor, die anderen Kinder tanzen mit, so wie bei mir sonst auch. Und irgendwann kam es da, dass ein, ich sag das jetzt, weil es so toll war, ein Mädchen mit Migrationshintergrund, vierte Klasse, schon Kopftuch, aber gesagt hat ja, ich will sie betteln. Und dann hatte die so einen TikTok-Tanz vorbereitet und dann haben wir angefangen, ein Dance-Battle zu machen, also ein Team Dirt, ein Team das Mädchen. Und dann frage ich dir mal, wer anfangen möchte. Und dann legen die Los, Dance-Nirgendwo und irgendwann schieben sie den Ball rüber. Und dann mache ich weiter oder eben umgekehrt und so geht es hin und her. und das ist so cool. Das ist so ein geiler Effekt, führt auch dazu, dass irgendwann die Jungs vor Tanzen mit Tanzen sonst was und jetzt hier an meiner kleinen Schule wirklich seit anderthalb Jahren, dass der absolute Bringer ist, die jedes Mal feiern, wann endlich Freitag ist. Und wir diese Bette hin und her spielen, da erst lässt das in die irgendwas vorbereitet haben. Dieser Tage erst wieder 3 erstlässlei irgendwie auf Wackelkontakt nicht gebetelt haben. Und das ist so unglaublich motivierend, so toll, macht so viel Spaß und da auch einfach zu sehen, was die Kids drauf haben, was sie damit bringen, wie sie das vorbereiten, wie sie irgendwie von den Eltern über Stuyen in Nachricht schreiben lassen, wie das Song jetzt heißt, weil sie nicht aussprechen können oder so. Und das ist für dich unglaublich wertvoll. Also es ist mein absolutes Highlight bei Tanzen. Und es ist für alle gut geeignet, die sich während der Pausen auf sich langweilen. Aber es hat natürlich genau die andere Seite die Überlauchtert hasten. Es ist halt auch was Kinder abholen, was Kinder mitten nimmt, wo sie eine coole Beschäftigung haben und die ist definitiv besser als manche Sachen, die sich die Kids selber einfallen lassen. In der Pause von daher finde ich das super und es ist faszinierend anzuschauen. Und noch ein kleiner Tipp von mir, am wer jetzt so sich noch so gar nicht richtig traut. In ganz vielen Klassen funktioniert mittlerweile so so ein Klatschrhythmus irgendwie als Ruhe-Signal. Es ist dann die Lehre nur der Lehrer vorne steht und einfach so Rhythmus klatschen und die Kinder klatschen den Nach und im günstigsten Fall ist es nicht immer der gleiche Rhythmus, sondern eben im Sinne von Rhythmus schon immer mal was anderes. Und warum nicht einfach auch diesen Rhythmus einfach mal mit Bewegungen koppeln? Das man einfach anfängt zu klatschen und da gibt es halt aber auf jeden Klatscher auch eine bestimmte Bewegung oder vielleicht sogar Steps, die die Kinder machen können und danach steigt die ganze Klasse damit ein. Dann habt ihr auf jeden Fall den vollen Fokus, die Kids haben sich mal kurz bewegt und das ist definitiv auch so ein kleiner Einstieg in so Kurio, Kurio selbst gestalten. Das andere Tour, das insbesondere auch Jungs abholt, haben wir noch weintesturopa gesprochen. Also Jungs einfach gar nicht groß ansprechen, einfach mitten mit tanzen lassen. Die tanzen genauso gern, die Mädchen nur irgendwo bei uns in der Gesellschaft, den den Köpfen hat sich das mal so sozialisiert, dass Männer oder Jungs nicht tanzen, dass es total da belötzt sind. Da kann man die einfache Aushebeln, den man einfach macht, statt damit darüber zu reden, sind Hackers. Also einfach so ein hacker Video mal mit den Kids gucken und dann vielleicht selbst bei der Klasse so einen kleinen Begrüßungs- oder Verabschiedungshacker irgendwie entwickeln. Auch das ist so ein Fuß in der Tür. Kleine Gestaltungsaufgabe für uns alle gemeinsam, welche Wörter wollen wir berühlen und welche Bewegungen wollen wir dabei machen. Und dann kann man halt auch über das Video sprechen und gucken, was machen die da an den Videos. Ja, das machen wir nachher, aber wir machen ein bisschen einfacher zum Beispiel. Und auch das ist eine Sache, das macht Kids sehr viel Spaß. Es ist eine Gestaltungsaufgabe, hat was mit Rhythmus zu tun und macht super, habe ich schon gesagt, sage ich gern noch mal, super viel Spaß. So was dir an dem? Es war ein sehr cooles Gespräch, es war wie ein inhaltlicher Tanz mit dir und ich freue mich schon auf unser nächstes Gespräch und wir wünschen allen, Kolleginnen und Kollegen. Traut euch, Hab Boot, bringt die Kids zur Musik in Bewegung, zum Rhythmus in Bewegung. Und ich versichere euch, oder wir, ich glaube, wir versichern euch, ihr werdet auch jene mehr Spaß dabei haben. Auf jeden Fall. Danke dir André und bis nächstes Mal. Servus. Gerne. Bis dann. Okay, und wie jedes Mal ganz zum Schluss noch mal vier Gewinnt, unsere vier Hex, vier Tipps für eueren Alltag im Sportunterricht. Du musst nicht tanzen können um mit den Kids zu tanzen. Kann ich auch nicht. Du musst einfach nur Spaß haben. Ja, und du musst es selbst schaffen, so ein bisschen aus dieser Charme Rolle rauszuhilfen und dir zu denken, hey, die können das auch nicht besser. Und wenn jemand da einfach dankbar ist und sich wirklich nichts dummes dabei denkt, dann sind es Grundschulkinder. Ja, macht dir da einfach keinen Kopf, traurig, gebt Gas und schau in die Gesichter der Kids, die lachen dich nicht aus, die lachen mit dir. Ja, und das macht einfach unglaublich viel Spaß, wenn man sich es gedraut hat. Okay, und heck Nummer zwei, ganz wichtig. Also neben dem Spaß, Musik, Musik ist der Schlüssel. Also die richtige Musikauswahl treffen, die biet's dürfen nicht zu langsam, aber auf gar keinen Fall zu schnell sein. Die müssen ganz klar sein und ihr trefft natürlich am Anfang die Auswahl, aber nebt die Kinder mit ihren Bord, die dürfen auch Songs vorschlagen und da muss man halt vielleicht bei dem ein oder ne anderen Song nochmal über sprechen, warum der nicht so gut geeignet ist, aber in der Regel so eine eigene Playlist macht den Kindern auch nochmal richtig viel Spaß und holt sie ab. Nummer drei, tanzen ist wirklich nicht nur was für Abschlussveranstaltungen und irgendwelche Auftritte, sondern gehört einfach in den ganzen Schulalltag. Das lockert auf, da ist Musik dabei, das aktiviert die Kids, das holt eigentlich jedes Kind ab, also kein Kind, das nicht irgendwie mitmachen kann und wenn es nur so ein bisschen irgendwie schäken an der Seite ist oder so was oder eben in diesem Sozialsystem dabei, egal ob am Vormittag, zur Begrüßung, in den Pausen, am Nachmittag oder sonst wo, holt tanzen, holt Musik in den Schulalltag. Tipp number vier, nehmt die iPadsmatter zu. Könnt ihr in der Tornhalle mitdeponieren, die Kids können sich selber gegenseitig verirmen, sie können sich das Ganze nochmal angucken, am Ende können auch nochmal die Vorführung, die die Präsentationen gefilmt werden und es gibt immer ein ganz großes Wow, cool, wenn ihr das in den Klassenraum nehmt und die Kids gucken sich das nochmal an, das sind auch cooler Erinnerungen am Ende der Grundschulzeit, auf jeden Fall, ihr müsst natürlich nur im Vorfeld ganz klar mit den Erziehungsberechtigten abstimmen, dass die informiert sind oder einverstanden sind, da auch dass diese Videos dann auf den Schulallpads bleiben und nicht sonst wo auftauchen, aber das ist selbstverständlich, aber es ist auf jeden Fall ein gutes Tool, damit Kinder auch nochmal sich selbst verbessern oder am Ende auch ihre Ideen würdigen und richtig feiern. Das war Sportcast Move It RLP, ein Podcast des Pädagogischen Landesinstituts Rheinland-Pfalz.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Tanzen im Sportunterricht überwindet Hemmschwellen und motiviert Schüler
  2. Vorgehen
  3. Visualisierung der Liedstruktur (z. B. farbige Klett-Kreise, nummerierte Hütchen) und Einsatz von iPads für Selbstaufnahme und Feedback.
  4. Fächerübergreifende Anbindung (Musik, Deutsch, Medienerziehung) und kreative Erweiterung (z. B. Klassen-TikTok-Videos, Dance-Crews).
  5. Dance-Pausen auf dem Schulhof als aktive Pausengestaltung
  6. Tipps: Keine Tanzkünste nötig, Musikauswahl ist entscheidend, Tanzen im gesamten Schulalltag integrieren, iPads für Dokumentation und Verbesserung nutzen (mit Einverständnis der Eltern).

Summary:

In dieser Podcast-Folge von „Sportcast Move It – RLP“ diskutieren die Gastgeber André und sein Kollege, wie Lehrkräfte Tanzen erfolgreich in den Sportunterricht integrieren können. Sie betonen, dass viele Lehrkräfte Hemmschwellen haben, aber Tanzen eine hervorragende Möglichkeit ist, Schüler:innen zu motivieren und den Unterricht lebendig zu gestalten. Der Schlüssel liegt darin, zunächst Rhythmus-Grundlagen zu schulen und dann Lieder mit klarem Beat auszuwählen, die die Kinder ansprechen, wie etwa „Dance Monkey“.

Die Methodik umfasst das Zerlegen des Songs in Taktbausteine (4 Schläge), das gemeinsame Erarbeiten des Refrains als Basis und anschließende Gruppenarbeit, bei der Schüler:innen eigene Strophen choreografieren. Hilfreiche Tools sind die Visualisierung der Liedstruktur mit farbigen Markierungen sowie der Einsatz von iPads zur Selbstaufnahme und für Feedback. Zudem wird die Idee der Dance-Pausen auf dem Schulhof vorgestellt, bei denen die Lehrkraft vor tanzt und Kinder eigene Moves beisteuern, was zu Dance-Battles führen kann und besonders auch Jungs und Kinder mit Migrationshintergrund einbezieht.

Abschließend geben die Gastgeber vier praktische Tipps: keine Tanzkünste nötig, die richtige Musik wählen, Tanzen in den gesamten Schulalltag integrieren und iPads für Dokumentation und Verbesserung nutzen, wobei die Einwilligung der Eltern eingeholt werden muss. Insgesamt zeigt die Folge, dass Tanzen nicht nur Spaß macht, sondern auch Kreativität, Teamarbeit und Medienkompetenz fördert.

FAQs

Tanzen motiviert Kinder durch moderne Musik und Alltagsbezug enorm, fördert Rhythmusgefühl und Kreativität und stärkt die Beziehung zwischen Lehrkraft und Schülern. Es lässt sich zudem flexibel in den Unterrichtsalltag integrieren, etwa als Bewegungspause.

Du musst nicht perfekt tanzen können – wichtig ist, dass du Spaß hast und dich traust, dich einzubringen. Kinder lachen nicht über dich, sondern mit dir, und oft können sie sogar etwas besser, was du wertschätzen kannst.

Starte mit einfachen, rhythmischen Bewegungen und baue diese gemeinsam mit den Kindern auf, zum Beispiel als Kofferpacken-Spiel. Nutze Lieder mit klarem Beat wie 'Dance Monkey' und lass die Kinder eigene Ideen einbringen, um sie aktiv einzubinden.

Teile das Lied in Taktbausteine (z.B. 4 Schläge) und übe zuerst den Refrain gemeinsam, da er einfach sein sollte. Danach gestalten die Kinder in Gruppen Strophen mit einfachen Bewegungen und präsentieren diese vor der Klasse.

iPads können genutzt werden, um Tänze aufzunehmen und zu analysieren, sodass Kinder sich selbst verbessern oder Feedback geben können. Zudem können Videos als Inspiration dienen, aber achte auf die Einwilligung der Erziehungsberechtigten.

Nutze Musik- oder Dance-Pausen auf dem Schulhof, bei denen Kinder freiwillig mitmachen und eigene Tänze vorführen können. Auch Klatschrhythmen mit Bewegungen als Ruhe-Signal oder ein Begrüßungstanz sind einfache Einstiege.

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