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Tá com tempo? | Episódio 3: Sem tempo, irmã

36m 53s

Tá com tempo? | Episódio 3: Sem tempo, irmã

Das Blockflötenensemble „Flaut Tando-Köln“ feiert sein 35-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert und einer neuen CD. In einem WDR3-Interview erzählen die vier Musikerinnen – darunter die Gründungsmitglieder Ursula Thelen und Susanne Hochschalt – von ihrer Leidenschaft für die Musik. Das Ensemble verfügt über mehr als 40 Flöten, die je nach Epoche und Stück ausgewählt werden. Oft müssen Werke eigens für das Quartett arrangiert werden, da es wenig Originalliteratur gibt. Ein besonderes Highlight war eine Konzertreise nach Mittelamerika, bei der sie ein musikalisches Entwicklungsprojekt in Nicaragua begleiteten. Ein denkwürdiger „Katastrophen“-Moment war eine stark verspätete Ankunft in Panama mit fehlenden Koffern, was zu einem spontanen, aber erfolgreichen Konzert führte. Das Jubiläumskonzert in der Kölner Südstadt bietet repräsentative Stücke aus den letzten fünf Jahren, darunter eine Uraufführung eines Stücks nach Philip Glass. Zudem wird im Gespräch eine spezielle Großbassflöte mit Klappen und einem verstellbaren Stachel vorgestellt, die das Spielen erleichtert. Das Ensemble zeigt sich dankbar für die intensive, lebendige und verlässliche Zusammenarbeit der letzten 35 Jahre.

Transcription

2452 Words, 15063 Characters

German
Bei mir sind jetzt vier Musikerin auf einmal. Die schon viel länger in der WDR3-Thona sind als ich. Sie waren 2013 schon mal hier zu live Musik bei uns. Musikerin des Blockflöten-Normbels "Flaut Tando-Köln". Willkommen zurück, kann ich sagen, Susanne Borges, Susanne Hochschalt, Ursula Thelen, Kerstin DeWitt. 35 Jahre "Flaut Tando-Köln" feiert ihr über morgen mit einem Geburtstagskonzert und auch mit neuer CD. Jetzt werden wir uns schon mal ein bisschen Partymäßig auf. Wer von euch ist am längsten dabei? Ja, die Kollegin zu meiner Rechten, Ursula Thelen und ich, Susanne Hochschalt, wir sind das Urgestein, wir sind die Grundungsmitglieder. Und ein kurzes Partyspieler, vielleicht mit euch beiden vor ab. Wie würdet ihr eure 35 Jahre in drei Worten beschreiben? (Lachen) Erst mal außahlen. (Lachen) Intensiv. Lewendig, verlässlich. Intensiv. Liebendig, verlässlich. Intensiv, lebendig, verlässlich. Jetzt hören wir euch das "Flaut Tando-Köln" bei uns in der WD-Adreit-Tonat-Live-Musik. Jetzt auch intensiv mit dem Alltukata von Johann Sebastian Bach. (Lockere Musik) (Lockere Musik) (Lockere Musik) (Lockere Musik) Die D-Molto-Karta von Johann Sebastian Bach mit "Flaut Tando-Köln" hier bei uns in der WD-Adreit-Tonat-Live-Musik 4-Musikern mit über 40 Flöten. Einige liegen hier auf dem Boden. Da muss ich jetzt ein bisschen aufpassen, dass ich da nicht fersendlich drauftrete. Wenn ich zu euch mal rüber komme, dann fährt es sich mit Flöten so eine Sammlung mit über 40 Flöten. Oder ist das schon etwas Besonderes? So ist es normal, dass man viele Flöten hat. Es kommt daher, weil wir aus vielen verschiedenen Epochen Stücke spielen und in einem Blockflöten-Kvertett, bzw. ein großes Blockflöten-Aus-Sambl. Da sammelt sich schon so einiges an. Ja. Wie weckt diese Sammlung dann, arbeitet ihr Stück für Stück und meckt, auch diese Flöten, die wir haben oder die Flöten, die Reichen für diese Stück jetzt nicht aus. Wir brauchen unbedingt noch was Neues. Wir können mir das vorstellen. Die Instrumente suche auch bei euch. Das hat tatsächlich mit dem Reparatver zu tun, mit dem man spielt, das man spielen möchte. Wenn man anfängt, Quartett zu spielen, dann spielt man häufig, erst mal Bock bei Arbeitungen, dann nimmt man normalen Bauginstrumente, die man hat, aber schnell möchte man die Musik, eine Sonsmusik. Und da braucht man spezielle Instrumente. Es bietet sich dann an, auch auf Gopin von Instrumenten zu spielen, die aus der Zeit sind. Und dann kauft man sich an, so genannt es Konsort. Das heißt, das sind dann 15 Instrumente von Groß bis Klein, die zusammengehören, auch als Set gebaut werden. Und da muss man sich dann bei einem Blockflöten-Bauer seiner Wahl melden und auf die Warteliste kommen und dann wartet man ein paar Jahre. Und dann kann man ein bisschen sparen. Und dann sieht man aber wieder was Neues und denke, wir wollten eigentlich auch Musik des 20. Jahrhunderts spielen. Und wer es nicht toll wäre, wir auch tiefe Flöten hätten, weil wir dann könnten wir dies machen. Und so erweitet sich das ganz organisch irgendwie und kommt um bis nach wann, ob man sich es in dem Moment leisten kann. Jetzt kann ich gar nicht sagen, ihr seid hier zu Gast gekommen. Ich müsste eher sagen, ihr seid hier eingezogen. Ihr habt nämlich so riesige Koffer mitgebracht, zahlreiche Rucksäcke. Noch andere Taschen mit Ralfs verschluss, über all sind einzelne Flöten drin. Habt ihr da, ihr habt ja gerade schon beschrieben, dass es manchmal so ein bisschen kompliziert ist, mit der Wartezeit, bis man dann zu den Flöten kommt, die man auch haben will. Habt ihr da auch so was wie ein Instrumentenbauer des Vertrauens oder auch eine Werkstatt zu der hingeht, wenn was kaputtgeht? Ja, klar. Das haben wir schon. Wir haben mehrere Blockflötenbauer, mit denen wir gerne zusammenarbeiten oder wo wir etwas bestellen. Wir haben das Riesenglück, dass wir mittlerweile in der Flautanlofamilie einen Blockflötenbauer haben, nämlich der Mann von Susanna Borsch. Wo du eingehiratet ins Ausgang. Das ist aber schon vorher einer unserer absoluten Lieblingsflötenbauer und wir hatten vorher schon von ihm einen Konsort. Und. Das heißt, da kommt ihr dann auch mal bei der Warteliste, werdet ihr zumindest inoffiziell vielleicht auch mal vorgezogen? Wenn wir jetzt noch mal da was bestellen würden, weiß ich nicht. Da hab ich jetzt vielleicht nicht verraten. Wechselt jetzt auch bei uns hier in der Wider-3-Tunat-Lifemusik immer wieder zwischen den einzelnen Flöten hin und her, habt gesagt, also je nach Stück auch. Das nächste Stück ist von Adrian Willard, welche Flöten braucht man denn da? Und warum ausgerechnet diese Flöten, die er da braucht? Das, ja, jetzt sind wir angekommen in der Renaissancemusik, das was Susanna eben beschrieben hat. Jetzt spielen wir also auf Kopien von Instrumenten, die zu dieser Zeit gebaut worden sind. Jetzt spielen wir tatsächlich auf dem Konsort von Susannastmann, von Adrian Brown. Und ja, wir haben. Wir probieren immer wahnsinnig viel aus. Also sehr lange aus, bis wir die passende Instrumentierung für ein Stück gefunden haben. Das ist jetzt hier eine sehr dichte Komposition. Und da haben wir auch instrumentige Welt, die vom Klang her sehr dicht bei Samen sind. Also wir spielen es auf zwei Tienor-Blockflöten und zwei Bars-Blockflöten, die jetzt eben nicht weit voneinander entfernt sind. Es ist nicht so eine hohe Flöte dabei. Wie eben bei der Wachtokata. Da war die Ranschen ein bisschen weiter. Da werden eine hohe so branflöt und eine tiefe Großbasflöte. Jetzt ist es alles ein bisschen enger. Und wir haben eben diesen sonoren Renaissanceklang. Da haben wir nicht mal gespannt, ob man den Unterschied auch jetzt so im direkten Vergleich hat. gleich mit dem anderen Stück im Or auch noch hört. Flaut Handoköln mit Angelust Dominie dezentet von Adrian Willard. * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * * Musik * Flaut Handoköln mit Angelust Dominie dezentet von Adrian Willard hier in der Livemusik der WDR3 Tonat. Ich gehe mal rüber zu den zwei Gründungsmitgliedern des Ensemble's. 35 Jahre gibt es euch. Verschiedene CDs habt ihr aufgenommen, diverse Projekte realisiert. Was ist aus all den Jahren denn so das absolute Highlight? Wenn ich dich jetzt mal herausnehme, vielleicht das Highlight, was dir sofort in den Sinn kommt bei dieser Frage. Ich habe diese Frage befürchtet. Es gibt so viele Highlights. Ich kann mich da nicht festlegen. Wir haben tolle Reisen gemacht. Was war der erste Gedanke? Mittelamerika. Dann doch tatsächlich. Was war so besonders am Mittelamerika? Wir haben zum einen eine Konzertroge gemacht, die war sehr besonders. Aber wir haben da auch ein tolles musikalisches Entwicklungshilfe-Projekt begleitet. Über viele, viele Jahre. Da haben wir dort gebildet und sind regelmäßig nach Nicaragua gereist. Das war eine ganz intensive Zeit. Das war sehr schön. Wie lange hat diese Reise gedauert? Wie lange wir vor Ort waren? Jévales mehrere Wochen, manchmal zwei, manchmal drei, je nachdem, wie viel man so einrichten konnte. Eine von vielen besonderen Erinnerungen. Vielleicht schauen wir auch mal auf die Katastrophen. Falls es überhaupt welche gab, gab es mal so eine Sache, die so richtig, richtig schief gegangen ist in 35 Jahren. Du lachst schon? Ja, natürlich. In 35 Jahren da passiert immer mal wieder was, allein schon in der Anreise zum Konzert. Und einmal war es, auf dem Weg eben nach Mittelamerika, sollten dann am Folgetag in Panama ein Konzert spielen und kamen. Aber ich weiß nicht, mit 48, 72 Stunden Verspätung an uns sind. Dann, weil auch Koffer fehlten. Wie das, es war da noch nicht genug. Mit geliehnen Klamotten, mit geliehenden Schulblockflöten. Und teilweise hatten wir Noten. Zum Glück hatte genau die Kollegin, die nicht ihre Noten dabei hat. Weil der Koffer eben noch nicht da war. Genau, die ist besonders gut im Auswendig spielen. Also so haben wir dann sehr spontan das Konzert mit halbeschliessen Verspätung. Dann beginnen lassen können, die Veranstaltung vor Ort haben. Das Publikum so ein bisschen in Laune gehalten. Und wir sind da rein gestolpert. Aber irgendetwas, dann vielleicht auch gerade deshalb, das sehr totalerfolg, weil wir dann den Publikum natürlich genau erzählt haben, was passiert ist. Das ist ja auch ein Zeichen, wie toll man als Ensemble zusammenwachsen kann. Wenn man solche Selbst- und solchen Ausnahmesituationen dann doch immer noch gemeinsam Lösungen findet. Ich habe sehr unterschiedliches Repertoire auch. Einiges davon lernen wir heute kennen. Wie kann ich mir das bei euch im Ensemble vorstellen? Wie findet ihr da euer Repertoire? Wer bringt da die Ideen auf dem Tisch? Wer will da was aus? Wie läuft das bei euch ab? Das ist eine sehr schöne Frage. Und das ist auch sehr unterschiedlich. Zunächst mal ist es natürlich eine Leidenschaft, die jeder mitbringt. Eine Ideen, jede hat eigene Ideen. Und man macht dann so ganz frei einen Programm. Es gibt aber auch viele Veranstaltungsreien, die Themen haben. Und da hat sich natürlich im Laufe der Jahre dann, weil wir diese Themen dann bedient haben und dann auch Stücke dafür rausgesucht. Zum Beispiel schließlich, wie ich euch schon Musik festgewäst, die Wille hatte damals noch Länderschwerpunkte. Und da waren wir eingeladen mit dem Länderschwerpunkt Türkei. Und da mussten wir dann natürlich Stücke aus der Türkei suchen, was jetzt zu unserem Repertoire überhaupt nicht gehörte damals. Und die Stücke sind aber jetzt fest bei uns im Programm, weil wir sie so für uns entdeckt haben, diese Musik. Und da gibt es viele, viele verschiedene. Aber es ist auch so, dass wir also für das Blockböten Quartett gibt es nicht. Viel Originalliteratur. Das heißt, wir müssen sehr, sehr viel bearbeiten. Und ja, es ist dann, müssen sehr kreativ sein. Und das ist auch eine große Chance. Und dann können wir eben aus vielen, vielen Epochen Stücke arrangieren. Und eben auch ganz besonders aus der modernen Epoche, das, was jetzt auch vollgleich, was wir jetzt noch gar nicht so sprach gebracht hatten. Macht ihr das selber arrangieren? Oder habt ihr da jemanden? Das ist auch unterschiedlich. Wir machen viel selber tatsächlich. Aber wir arbeiten auch mit Komponisten zusammen. Und haben auch viele Menschen, die für uns arrangieren. Alles schaffen wir dann doch nicht so. Es kommt gleich ein Stück, dass es älter oder jünger als euer Ensemble so rum 2011 geschrieben worden, also noch lange keine 35 Jahre alt. Stemping Ground for Angels. Heißt dieses Stück, wer hat dieses Stück für euch ausgesucht? Wie ist das in euer repertoire gekommen? Oh, das war tatsächlich. Ich. Ich hab das zufrieden. Ich hab mich mit einer 25%-Dingung-Werscheinigkeit, die richtigen Person angesprochen. Stem, das war so. Wir hatten einen Programm um das Thema Engel gesucht. Und da dieses Jahr Stemping Ground for Angels, also für Engel, hat sich das Angebot nahmettest ausprobiert. Und da hat sich dann herausgestellt, dass da auch ein Thema als dem Mittelalter drin verarbeitet ist von einer S&P und Trehfrontane. Und die spielen wird tatsächlich, also spielt es so ein Markenstück von Flotern du, Köln. Das passt da also eigentlich perfekt von mir in Aspecken her. Als Stemping Ground for Angels von Willem Wander von New Kirk, hab ich jetzt glaube ich richtig ausgesprochen, ist das holendisch? Ja, das ist ein holender, das ist Willem Wander von New Kirk. Ah, bis auf der letzte Teil, was fast richtig. Auf jeden Fall ist Stemping Ground for Angels hier, da wir da drei Tonert live-Musiken mit Flotern du können. * Musik * (upbeat music) (upbeat music) (upbeat music) (upbeat music) (upbeat music) (upbeat music) (upbeat music) (upbeat music) Da kann man ja fast die gestikulierenden Hände eines schimpfen den Hitter in der Seeen in dieser Schimpfte-Rade bearbeitet von Flautando Köln. Jetzt aber schon wieder in Feierstimmung. Wie geht dir denn da jetzt euer 35. Geburtstag an? Ja, also wir haben uns einen ganz schönes Programm überlegt, über Morgenspiel, um 11 Uhr in der Lothar Kirche, in der Südstadt Köln, ein Jueliumskonzert und zwar haben wir aus den letzten fünf Jahren eigentlich so ein Stücke genommen, die Repräsentativ sind für die unterschiedlichen Programme, die, wenn die diesen fünf Jahren gespielt haben, unter anderem ein Musikdeater Programm, was wir gemacht hatten und auch das Unser Engelprogramm und ja, 20 Grad nicht weiter. Und wir haben auch eine Uhraufführung, die Susannis Mann arbeitet, hat eine neue Stück für uns aralmigiert, das wird er auch zugehörig bringen. Das heißt, es gibt dann bei der Feier auch so die ganze Bandbreite eures Ensemble. Es gibt denn ein Stück, was so ganz besonders für euch für eure Geschichte steht. Ja, es gibt da ein Stück, das ist sehr sogenannte Salterrello aus dem Mittelalter, aber das wird überhaupt eine Zugabe. Das ist wirklich so ein Highlight, was wir von den Anfängen an gespielt haben. Aber jetzt in diesem Juelberiläumskonzert freue ich mich tatsächlich ganz besonders auf diese Uhraufführung. Das ist ein minimal Stück nach Philipp Glas. Und der habt jetzt quasi schon mal verraten, wenn das Publikum laut genug Klatsch, dann gibt es auf jeden Fall den Salterrello noch als Zugabe, den italienischen Sprung-Tanz. Das wird ja dann besonders wild. In anderen Kulturkreisen, da ist es so, dass man durchaus vor Abschon zum Geburtstag gratulieren darf, ohne dass man dann sagt, das bringt unglücklich. Ich mach das jetzt einfach mal, herzlichen Glückwunsch an euch, zum 35. und schon mal ein gelungenes Fest mit vielen tollen neuen Erinnerungen auch. Vielen Dank, dass ihr heute bei mir seid und wir hören euch jetzt noch einmal mit dem viennizianischen Gondel Diet von Felix Mendelssohn bei Toldi und da wird noch mal so ein großer schwarzer Kasten ausgefakt. Da möchte ich jetzt doch nochmal nachfragen. Das ist nämlich heute zum ersten Mal. Also das ist für eine größere Flöte offenbar, damit man die leichter halten kann und unten ist noch so ein ständer dran, den man in der Höhe verstellen kann. Was hat das für ein Vorteil dieser Apparatur? Was ist das überhaupt? Das ist eine Großbasplot in diesem Fall. Meine Kollegen spielt das gleiche Modell etwas größer, die Supasplotflöte. Die sind viel eckig in diesem Fall gebaut. Die haben große Klappen, damit man mit den Fingern nicht so eine große Spreizung machen muss. Der Stachel unten ist eigentlich da, dass man dann auf seine Höhe einstellen kann. Das ist dann nicht so speziell. Ja und das ist eine viergig gebaute Blockflöte, weil es ja auch Orgelpfeifen gibt, wie viergig sind und die für den Klang gar nicht so viel ausmachen. Ja, es kann man jetzt schwer klären, wenn man das nicht sieht. Es ist bequem, dass das zu spielen, wenn man das unten abstellen kann, weil man das nicht die ganze Zeit festhalten muss. Ja, absolut. Das ist ganz schönes Gewicht und man hat kann dann einfach mit den Fingern viel freie spielen. Zumindest für zwei von vier, jetzt ein Bequemer abschluss hier mit diesen schwarzen großen Flöten, das wir in den jahnen Schegondelied von Felix Mendelssambertoldi. [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] [Musik] Herzlichen Dank.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Blockflötenensemble „Flaut Tando-Köln“ feiert sein 35-jähriges Jubiläum mit einem Geburtstagskonzert und einer neuen CD.
  2. Zwei Gründungsmitglieder, Ursula Thelen und Susanne Hochschalt, sind seit Beginn dabei; das Ensemble besitzt über 40 Flöten aus verschiedenen Epochen.
  3. Die Instrumente werden je nach Repertoire ausgewählt (z. B. Renaissance-Kopien oder moderne Flöten); oft müssen Stücke für das Quartett arrangiert werden.
  4. Ein besonderes Highlight war eine Konzertreise nach Mittelamerika mit einem musikalischen Entwicklungshilfe-Projekt in Nicaragua.
  5. Ein denkwürdiger „Katastrophen“-Moment war eine stark verspätete Ankunft in Panama mit fehlenden Koffern, was zu einem improvisierten Konzert führte.
  6. Das Jubiläumskonzert umfasst repräsentative Stücke aus den letzten fünf Jahren sowie eine Uraufführung eines Stücks nach Philip Glass.
  7. Im Gespräch wird eine spezielle Großbassflöte mit Klappen und einem verstellbaren Stachel vorgestellt, die das Spielen erleichtert.

Summary:

Das Blockflötenensemble „Flaut Tando-Köln“ feiert sein 35-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskonzert und einer neuen CD. In einem WDR3-Interview erzählen die vier Musikerinnen – darunter die Gründungsmitglieder Ursula Thelen und Susanne Hochschalt – von ihrer Leidenschaft für die Musik. Das Ensemble verfügt über mehr als 40 Flöten, die je nach Epoche und Stück ausgewählt werden.

Oft müssen Werke eigens für das Quartett arrangiert werden, da es wenig Originalliteratur gibt. Ein besonderes Highlight war eine Konzertreise nach Mittelamerika, bei der sie ein musikalisches Entwicklungsprojekt in Nicaragua begleiteten. Ein denkwürdiger „Katastrophen“-Moment war eine stark verspätete Ankunft in Panama mit fehlenden Koffern, was zu einem spontanen, aber erfolgreichen Konzert führte.

Das Jubiläumskonzert in der Kölner Südstadt bietet repräsentative Stücke aus den letzten fünf Jahren, darunter eine Uraufführung eines Stücks nach Philip Glass. Zudem wird im Gespräch eine spezielle Großbassflöte mit Klappen und einem verstellbaren Stachel vorgestellt, die das Spielen erleichtert. Das Ensemble zeigt sich dankbar für die intensive, lebendige und verlässliche Zusammenarbeit der letzten 35 Jahre.

FAQs

Das Ensemble feiert 35-jähriges Bestehen mit einem Geburtstagskonzert und einer neuen CD.

Die Gründungsmitglieder beschreiben die Zeit als intensiv, lebendig und verlässlich.

Weil sie Stücke aus verschiedenen Epochen spielen, benötigen sie spezielle Instrumente für jede Musikrichtung, darunter auch Nachbauten historischer Flöten.

Sie bestellen bei Blockflötenbauern ihres Vertrauens, müssen aber oft Jahre auf einer Warteliste warten, bis ein Set geliefert wird.

Eine Konzertreise nach Mittelamerika, verbunden mit einem musikalischen Entwicklungshilfe-Projekt in Nicaragua, war ein prägendes Erlebnis.

Ja, etwa eine verspätete Ankunft in Panama mit fehlenden Koffern, sodass sie mit geliehenen Instrumenten und Noten spielen mussten, was aber zu einem Erfolg wurde.

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