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Südkorea - Schönheit als Zeichen von Respekt

27m 36s

Südkorea - Schönheit als Zeichen von Respekt

Der Beitrag beleuchtet Südkoreas tief verwurzelte Schönheitskultur, die das Land zu einem globalen Zentrum für Kosmetik und plastische Chirurgie gemacht hat. Auslöser sind ein extrem wettbewerbsorientierter Markt und die gesellschaftliche Auffassung, dass ein gepflegtes Äußeres ein Zeichen von Respekt, Disziplin und moralischer Integrität ist. Die K-Beauty-Industrie, mit Zehntausenden Firmen, ist durch schnelle Innovation, enge Kundenbindung und erschwingliche, naturbasierte Produkte gewachsen. Trends wie die „gläserne Haut“ oder „Aegyo-sal“ (betonte Unteraugenpartie) verbreiten sich weltweit. Parallel dazu ist plastische Chirurgie, besonders in Seouls Stadtteil Gangnam, allgegenwärtig und normalisiert, oft als Investition in die eigene Zukunft und sozialen Aufstieg gesehen. Kritikerinnen weisen auf den enormen Druck hin, besonders für Frauen, und auf die Verbindung von Schönheit mit Moral. Zwar formierte sich mit Bewegungen wie „Dem Korsett entfliehen“ Widerstand, doch bleibt das Streben nach perfektem Aussehen ein zentraler Bestandteil der südkoreanischen Gesellschaft, angetrieben durch den Wunsch nach Anerkennung und beruflichem Erfolg.

Transcription

3389 Words, 22477 Characters

German
South Korea ist also known for its obsession with perfect beauty. So much so that people go there to get cosmetic surgery done. Schönheitsoperationen in Südkorea. Das gehört nicht nur für viele Einheimische dazu, auch andere Fliegen dafür extra in Zeland hat hier diese BBC Journalisten beobachtet. Denn Südkorea ist der Wachstumsmarkt und zunehmend auch die Exportnation für Schönheitsprodukte und Dienstleistungen. Das liegt an dem sehr kompetitiven Markt und daran das Schönheits- als Zeichen von Respekt gilt. Deutschlandfunk Kultur. Weltzeit. Ein respektvolles Hallo von mir von Andri Santos und wenn wir hier so in der Weltzeit runde zusammensitzen, kann ich sagen, da haben wir neulich auch mal über Beauty-Produkte und Make-Up gesprochen, weil die Kollegen Katja Begeilke die ist jetzt bei uns hier einiges da aus Südkorea kennt, erzähl mal. Ja, so Make-Up eigentlich weniger, sondern eher tatsächlich diese ganzen Beauty-Produkte, die die Haut verjüngern sollen, durchfeuchten sollen. Damit habe ich mich mehr beschäftigt. Und ich war auch immer sehr beeindruckt. Das gibt es ja schon eine ganze Weile. Seit vielen Jahren schon diese unglaublich üppige und aus vielen Schritten bestehende Abend und Morgenroutine an Krems und Serien und Waschgelz und Pasten, die da zu verwenden sind. Und es hat mich immer sehr beeindruckt, wie aufwendig das alles ist. Ja, und mehr erzählt uns jetzt im Jahr Leine. Sie war in Südkorea unterwegs und hat mal nachgefragt, warum das dort alles so populär geworden ist. In Hunde, einem Stadtteil im Westen von Seoul, gibt es viele Karaoke-Bas, Klamottenläden und auch den beliebtesten Beauty-Laden Südkoreas, ole Wien. Regelmäßige Kundinnen sind auch Gim Sudhien und Jun Songhren. 23 jährige Studentinnen der Sohfrauen-Universität. Songhren hat nach der letzten Klausur jetzt ihren Bachelor in Wirtschaftskommunikation fertig. Die Ger-Manistik-Sudentin Sudhien hat noch ein Jahr vor sich. Sie stellen mir ihre Lieblingsprodukte vor. Schiedmasten, Toner, Eileiner, Krems. Auch die in korea entwickelten Produkte Toner, Pets und das berühmte Kuschen. Eine kleine Make-Up-Dose, die Foundation mit Feuchtigkeit und Sonnenschutz kombiniert. Die Auswahl ist riesig. Jetzt steht Songhren vor einem Lippgloss-Regal. Hast du schon mal von der persönlichen Fahrbahnalyse gehört, für alle Fahrprodukte steht in der Beschreibung, ob es am besten für Kühle oder Warme fahrt. Die persönliche Fahrbahnalyse ist ein aktueller Trend in korea, bei der man analysiert bekommt, was für Fahrb-Töne am besten so einem passen. Die Trends verändern sich schnell. Ständig kommen neue Produkte auf den Markt. Hier findet man alles um koreanische Schönheitsideale zu erreichen, wie zum Beispiel die oft genannte Gläserne Haut. Ein markenloser Tarn, der so rein ist, dass das Gesicht fast gläsern wirkt. Ein anderer Trend ist Agiosal. Weißt du, was Agiosal ist? Auf koreanesch meint es den Teil direkt unter dem Auge und wenn du lächelt, hebt sich das vor allem bei asiatischen Augen und du siehst jünger und niedlicher aus. In korea benutzen alle Make-up um den Teil heller und fetter zu machen. Agiosal heißt süßes Fleisch und meint die Schicht unter den unteren Wimpern, die durch Make-up betont werden soll. Es ist mittlerweile auch ein Weltweiter Trend. Die Studentinnen sind überrascht, dass korea hier so einen Einfluss hat. Sie erzählen, wie sie sich mit freunden Absprechen, wie viel Make-up sie bei Treffen benutzen. Wenn ich ausgehe oder Freunde treffe, sprechen wir uns immer ab. In koreanischen Slang heißt das "Gumim-Dange". Das ist das Level, wie man sich fertig macht. Es gibt Level 1 bis 5. Also zum Beispiel kein Make-up mit Maske und Base-Gap ist Level 0. Oder 1 und komplettes Make-up mit Hai-Heels und Falschenwimpern. Das ist Level 5. Ja, wir fragen immer, was ist dein Level? Wenn du 2 oder 3 bist, dann werde ich mich dem anpassen, weil wenn ich 5 bin und du 0, dann passt das nicht. Die beiden Studentinnen geben für Krasmetikprodukte monatlich ungefähr 30 bis 80 Euro aus. Früher waren es teilweise über 200 Euro im Monat, sagen sie. Und es kommen darauf an, wann. Während des Semesters, vor allem während der Klausurenzeit, muss man nicht so viel Make-up tragen. Erst am Ende oder Anfang des Semesters brauchen sie wieder neue Produkte. Auch dann der jungen Kundinnen ist alle vj. in den letzten Jahren zum erfolgreichsten Kostmetik-Händler Südkoreas gewachsen. 2025 hatte einen Umsatz von knapp 6 Milliarden Euro, doppelt so viel wie im Jahr davor. Die Erfolgsstrategie des Konzerns beruht auf der Zusammenarbeit mit kleineren Firmen, erzählt Bayjun, Experten für K Beauty bei der Kreativagentur Innerschapter in Seoul. Als alle vj. 1999 gegründet wurde, wollte sie eine Alternative zu großen Kaufhäusern und Markenkostmetik sein. So only a bjarne. Stattdessen nahm alle vj. Kontakt zu kleinen Schönheitsmarken und Unternehmern auf, die ihr eigenes Produkt direkt verkaufen wollten. Mit kleineren Firmen konnte alle vj. Produkte bei Kunden ausprobieren, schneller auf Feedback reagieren und neue Herstellen. Ähnlich war es mit der prominenten Kostmetikfirma Misha, die im Jahr 2000 als Online-Plattform angefangen hat. "A bus still the L'Oreal or like a bigger US-of-French company." Große internationale Multikonzerne wie L'Oreal hatten damals ein Monopole. Aber der Gründer von Misha erkannte die wirklichen Herstellungskosten und wusste, dass Schönheitsprodukte nicht so teuer sein müssen. Und dann, es ist Korea. Wenn Leute hier denken, es wird funktionieren, dann sind alle dabei. Es kamen Marken wie Tony Moly, Nature Republic und so weiter. Und diese kleinen Firmen wurden unterstützt, weil dadurch verschiedene Produkte in gering Mengen ausprobiert werden konnten. Da hat es angefangen zu Brodeln. Und das war ein Start-to-Boil. Die südkoreanische Kostmetikbranche hat einen enormen Aufstieg hinter sich. Heutzutage gibt es 36.000 Kostmetikfirmen in einem Land von nur 51 Millionen Einwohnern. K Beauty wurde dieses Jahr vom Präsidenten E.J. Mjong als eine der fünf Säulen der Softpower genannt. Die Südkorea zu einer der führenden Kulturmächte der Welt machen sollen. 2025 überholten die koreanischen Kostmetik-Exporte erstmals die USA und zogen auf Platz zwei nur hinter Frankreich. Das Wachstum soll weitergehen. Daran arbeitet auch die Beauty Influencerin, E-Hesso. Ihr englischer YouTube-Kanal Sue Beauty richtet sich an internationale Zuschauer. Diesen vor allem daran interessiert, welche Beauty-Produkte in Korea wirklich beliebt sind. Vor zehn Jahren waren wir sehr auf die äußere Erscheinung konzentriert, so auf oberflächliche Weise. Jetzt geht es mehr um Wellness, Lifestyle als Ganges. Trotzdem bleibt aussehen in Korea sehr wichtig. Schönheit und gutes Aussehen sind definitiv ein Vorteil. Wir sehen es fast wie eine Waffe, die man gezielt einsetzt. Man sagt ja, wenn man besser gekleidet ist und gut aussieht, wird man besser behandelt. Man bekommt vielleicht sogar bessere Jobs. Ich denke, das gilt im Allgemeinen, aber besonders in Korea. Und deshalb legen wir so viel Wert auf Selbstpflege. Schönheit, gute Haut, junges Aussehen, wird wie eine Investition gesehen. Das Geld, das man jetzt dafür ausgibt, kann einem später ein besseres Leben garantieren. Denn Frauen haben in Südkorea immer noch strukturelle Nachteile. Südkorea gehört zu den OECD-Ländern mit dem größten Gender-Pay-Gab. Hier kann das Aussehen auch zum Klassenaufstieg verhelfen, wie Bay-June sagt. Wenn man ein sehr schönes Gesicht hat, kann man eines Tages ein K-Pop-I-Dole oder eine Schauspielerin werden und viel Geld verdienen. Wir betrachten ein Gesicht und Aussehen unabhängig von der wirtschaftlichen Lage. Es spielt keine Rolle, in welche Familie man hineingeboren wurde. Man kann trotzdem seine Haut pflegen und schön aussehen. Denn koreanische Produkte sind günstig. Sie sind weltweit auch bekannt für natürliche Zutaten, wie fermentiertes Reiswasser, Ginseng oder Schneckenextrakt und für innovative Lösungen. Wie das neueste Produkt "Reader". eine Kremen, die Mikronadeln enthält, damit die Inhaltsstoffe noch tiefer in die Hautschichten gelangen. Influencerin Ihesu hat mit den Firmen, die Ridelschot entwickelt haben, zusammengearbeitet. Wir als Koreanerinnen schätzen effizient sehr. Ridelschot wurde entwickelt als die Firmenmerkten, das Konsumenten gerne zu Hautkliniken gehen, aber keine Zeit haben. Sie wollten ein Produkt, das auch zu Hause dieselben Resultate liefert. Ich glaube, dass die Konsumenten hier die Marken zwingen, härter zu arbeiten. Auch Bay-June sieht als K-Beauty-Experten die sachkundigen, koreanischen Konsumentinnen als zentrale Antriebskraft der Industrie. Die größte Kraft sind einfach die koreanischen Kunden. Sie wollen über das Produkt bescheidwissen und sie wollen schön sein und sie hören nicht auf neue Produkte zu finden. Sie kontaktieren sogar die Firmen und schreiben den Firmengründern auf Instagram "irgendwas stippt mit euren Produkt nicht" oder auch "euer Produkt funktioniert". Dieses Zusammenspiel zwischen den Firmen und den Kunden, das ist die größte Kraft von K-Beauty. Das hört sich vielleicht an, wie ein anstrengender Schönheitswertbewerb. Aber Bay-June und Ihe sue erinnern daran, dass es auch Freude bringt. Es ist ein Spiel für uns. Unsere Herangehensweise ist Wettbewerbsorientiert und sehr ehrgeizig. Aber es ist kein Wettlauf. Wir haben dabei viel Spaß. Zum Ökosystem Schönheit in Südkorea gehören außer Kosmetik und Wellness auch dermatologische Eingriffe und plastische Chirurgie. Verschiedene Prozeduren reichen von Pornreinigung, Hautpuster-Innektionen und Botox zu größeren Eingriffen, wie Fettabsaugung, Nasen oder Kiefer-Opés, wo der Knochen abgeschabt wird, um das Gesicht zu verschmälen. In Südkorea werden mit knapp 9 Schönheits-Opés pro 1.000 Einwohner weltweit die meisten chirurgischen Eingriffe pro Jahr gemacht. OPs sind normalisiert. Zum Beispiel die beliebte Augenlied-Opä, die sich oft Jugendliche im Schulalter machen lassen, wird mittlerweile nicht mal als Operation, sondern eher als medizinische Behandlung gesehen. Sol wird die plastische Chirurgie haubt statt der Welt genannt. Und das Zentrum davon ist Gangnam. Der Stadtteil im Süden-Solz hat mit 500 Kliniken die höchste Konzentration von plastischer Chirurgie weltweit. Es ist nicht selten Frauen mit bandagierten Nasen, Wangen und Stirn auf der Straße zu sehen. Auf den Glasfassaden der Hochheuser stehen Namen von bis zu 10 Kliniken auf einem Gebäude. In den U-Bahn-Stationen gibt es Plakate für Prozeduren. Sogar im Bus hört man Werbung für plastische Chirurgie. Im Gebäude einer Seitenstraße finde ich im 8. Stock die Mina-Klinik. Vor dem Eingang stehen Pap-Versionen berühmter Schauspielerin, die für Beauty-Produkte werben. Ich treffe mich mit dem Chirogen "Char-Jong-Ho" sowie zwei Frauen, die von ihm operiert wurden. Kim Min-Jong ist eine 25-Jahre-Alte Vieser-Gistin. Ihre OP war vor zwei Wochen. "Ich hatte eine flache Nase und ziemlich viel Fett unter dem Kind. Und wenn ich Fotos gemacht oder in den Spiegel geschaut habe, hatte ich einen komplex wegen der Falten. Deshalb wollte ich das operieren lassen. Und ich hatte auch das Gefühl, sehr dunkle Augenringe zu haben. Deshalb habe ich auch den Teil unter den Augen neu positionieren lassen." Heute ist sich hier vor einen Check. Die OP ist gut gelaufen. "Ich bin so zufrieden, dass ich gerade nur noch in den Spiegel schaffe." "Ich mag es sehr Fotos zu machen und obwohl es noch ein bisschen geschwollen ist, sieht man das auf den Fotos kaum. Ich bin sehr glücklich. Mein größter Komplex waren meine Augenringe. Mir wurde oft gesagt, dass ich müde aussehe und auch Mecke abkonte, dass nicht verbergen. Aber jetzt würde mir das gar nicht mehr gesagt." "Auch ihre Schwester, die 20-jährige Studentin Kim Min-Jong war so begeistert vom Resultat, dass sie selbst eine Woche später zur Selbenklinik gekommen ist." "Ich habe meine Augen und Nase operieren lassen und auch am Kind Fett absaugen lassen. Ich war etwas besorgt wegen der Falten von meinen Augen. Meine Nase sitzt auch recht tief und ist vorne etwas stumpf." "Ihr wurden heute die Fäden gezogen. Bei ihr sind die Wangen, das Kind und der Bereich um die Augen noch geschwollen. Doch sie freut sich darauf, wie das Endresultat aussehen wird. Die Schwester finden, dass aussehen sehr wichtig ist. Vor allem, weil die sozialen Medien heutzutage so weit entwickelt sind. Das Gesicht ist am Sichtbasen und somit am wichtigsten. Und die OP ist, haben beiden mehr Selbstbewusstsein gegeben. Unter Freunden ist es kein Tabo und Überschönheits-Opés zu sprechen. Im Gegenteil, man berät sich darüber, was es für Prozeduren gibt und wo man was am besten machen lassen kann." "Heutzutage gibt es so viele Online-Plattformen, Apps und YouTube-Kanäle, so viel Information, die man finden kann. Dadurch dachte ich, dass ich das Problem losmachen kann. Und dann habe ich auch mit Freunden gesprochen, die sich haben operieren lassen." "Char-Jong-Ho, ich hier hoch, sieht verschiedene Kunden zu verschiedenen Jahreszeiten. Momentan sind Winterferien und es kommen hauptsächlich junge, koreanische Frauen." "Und die Schulaufnahmebrüchen in Korea wurden vor einem Monat abgeschlossen und die Ergebnisse sind jetzt veröffentlicht. Dies ist jetzt eine Saison für die jüngeren Frauen, die vor dem Anfang des Studiums besser aussehen möchten." "Zu anderen Zeiten sind es mehr Touristen. Sie werden angelockt durch die im Vergleich zu Europa und USA preiswärteren OP's und die Qualität, die durch den hohen Wettbewerb zwischen den Chirogen entstanden ist. Es gibt zwar länderspezifische Schönheitsideale, die unterschiedlich sind. Aber im großen und ganzen sieht er die Schönheitsstandards weltweit als ziemlich ähnlich. Symmetrische große Augen, eine Nase, die wieder zu hoch noch so flach ist. In China ist es in Ordnung etwas offensichtlicher, operiert zu sein. In Korea dagegen wird natürlichkeit geschätzt." "Wenn du beispielsweise jemanden auf der Straße siehst und die Person sieht sehr künstlich aus, dann sticht dir etwas ins Auge. Das heißt, dass etwas falsch ist. Wir wollen es möglichst natürlich aussehen lassen. Das Ziel ist, dass du jemanden anschaust und die Person ist tätisch sehr ansprechend wirkt. Aber du nicht wirklich weißt was für eine OP stattgefunden hat." Plastische Chirogie-Kliniken können nicht nur von der koreanischen Kundschaft leben. Zur ca. 50% der Kunden von Chagin Ho kommen aus dem Ausland, vor allem aus Asien. 2024 kam 1,2 Millionen medizinische Touristen nach Südkorea, von denen über die Hälfte für der mategologische Prozeduren und 130.000 für plastische Chirogie anreisten. Medizinischer Tourismus ist auch dank Hall-Juhe gewachsen. So heißt die koreanische Popularitätswelle, die seit den 90er Jahren immer weiter ansteigt. Durch koreanische Fernsehserien, Filme, Musik, Essen und Beauty-Produkte. Chirok Hans-Sing-Bombe von der Amorata-Klinik sieht da eine starke Verbindung. "Kay Culture" "Kay Beauty" Und "K Plastic Surgery" sind nicht von einander getrennt, sondern arbeiten zusammen in einem Ökosystem. Wenn in einem Land "Kay dramas" kulturelle relevant werden, gibt es mehr Nachfrage für koreanische Schauspieler innen. Das führt zum Anstieg ein koreanischer Kosmetik und Menschen, reisen nach Korea, um sich dort operieren zu lassen und diesen Lug zu erreichen. Neuerdings gibt es auch viele Laser und andere Hautbehandlungen. Es ist, wie wenn man nach Thailand geht und dort zur Timer-Sage geht. Heute kommen nach Korea für Sight-Sing und Hautbehandlungen. "Gwanggang und Hugu, wir haben ein Pibushis, wir sind hier wieder zurück. Wir sind hier im Eki. David Tissardt ist die Unioprofesser für koreanistik an der Seoul Frauen-Universität und schreibt Kolumbnen für die Korea Times. Ursprünglich aus England arbeitet und lebt er seit 20 Jahren in Korea. Er versucht in seine Arbeit, die gelebte Realität südkoreas wiederzuspiegeln, im Gegensatz zu den oft übertriebenen Darstellung, die zwischen einer fantastischen K-Pop-Welt und einer Techno-Distupie wechseln. Als Ausländer in Korea war für ihn eine große Erkenntnis, dass es die Märchen und Geschichten von innerer Schönheit dort nicht gibt. Ich bin mit Geschichten über Shrek, die schöne und das Beast und mit dem hässlichen Endlein aufgewachsen. In denen heißt es, dass es in mir dieses unveränderliche ewige Ding gibt, die Seele, die Widerspiegel, die wer ich wirklich will. und dass äußere Erscheinungen unbedeutend sind. Aber Korriane innen leben ohne diese Vorstellung. Sie glauben, dass das Gesicht ein Spiegelbild der Seele und ihrer Bemühungen ist. Hier in Korea kommt es nicht so sehr auf Gefühle an, sondern auf das äußere die Präsentation. Und die Menschen tun es nicht unbedingt für sich selbst, sondern als Zeichen des Respekts. Zum Beispiel kommen Studenten manchmal zu meinen Sprechstunden und vollem Megab, weil sie sich dazu verpflichtet fühlen. Ein gutes Aussehen zu dem angemessene gepflegte Kleidung, Haare und bei Frauen Megab gehören, ist ein Zeichen von Respekt. Wer schön ist, hat sich die Mühe gemacht, gut auszusehen und wird als disciplinierte, hartarbeitende Person gesehen. Und es geht darüber hinaus. Schönheit wird auch mit Moralität verknüpft, sagt der Korriar Wissenschaftler. Wenn meine Kinder hier etwas Nettes tun, wenn sie höflich grüßen oder Dankeschön sagen, dann sagt die Ladenbesitzerin, ihr seid hübsch. Was bedeutet, ihr seid brav? Schönheit und Moralität sind hier verknüpft. Und wir sehen das bei den K-Pop-Stars und Promis. Von denen erwartet wird, dass ihre Schönheit mit ihrer Reinheit übereinstimmt. Das bestätigt auch Jun Ji-Yung. Philosophie-Professoren an der staatlichen Universität Chang-Won. Sie recherchiert zur K-Beauty-Industrie und was es für gesellschaftliche Folgen vor allem für Frauen hat. Angucksabehs an den. Der Chumon ist Haramel Wehung. In der korrianischen Gesellschaft werden Menschen innerhalb von Sekunden nach ihrem Aussehen beurteilt. Wenn wir sagen, oh, diese Person ist elegant. Diese Person achtet sich. Gehen wir davon aus, dass jemand der gut aussieht. Verantwortungbewusster und selbstbewusster ist. Diese soziale Illusion scheint den Korea besonders verbreitet zu sein. Ein schöner Körper kann als Zeichen von Freundlichkeit oder Respekt gegenüber anderen Gelten. Auf dem Arbeitsmarkt kann ein gepflegtes Äußeres von Vorteil sein. Gerade in unserem Land werden Frauen, die extrem schön oder attraktiv sind, regelrecht vergöttert. Und wir sagen, Scherzhaft, Schönheit ist Moralität. In der korrianischen Gesellschaft gibt es eine Kultur, in der der Wert der Schönheit, als der Wichtigste angesehen wird. "Jepung, euch hier Takarokita, dagoistelte, je pungatika, wo bude tälchen, juar da, dago, hier, ne Puttorat, wessen." Ihre Meinung nach ist einer der großen Unterschiede zu europäischen Kulturellen Norm, dass es in Korea akzeptiert ist, beileufigt, das Aussehen von anderen zu kommentieren und zu bewerten. "Dein Make-up sieht heute schön aus, ob das als Kompliment oder Kritik gemeint ist. Auf jeden Fall wird man diese Kommentare automatisch aufnehmen und sie werden zu einem Teil deines Selbstbewusstseins." Die Philosophie-Professoren sieht den Ursprung davon in der patriarchalen Struktur der korrianischen Gesellschaft. Doch nicht alle machen damit. Vor ein paar Jahren gab es eine Gegenbewegung. Sie hieß, dem Korsett entfliehen. 100.000 junge Frauen namen Teil. Auf sozialen Medien stitten sie sich als Protest die Haare kurz, zerstörten Makerprodukte und trogeweite Kleidung. Heute ist die "Dem Korsett entfliehen" Bewegung zwar nicht mehr so aktiv, aber Jun sieht seitdem eine klare Veränderung. "Ich unterrichte an der Uni und sehe viele Studentinnen, Tonchu und bequeme Kleidung tragen. Manche sogar ganz ohne Schminke. Das hat seit der Bewegung bedeuten Zugenommen." Mit Zurin und Zongern den beiden Studentinnen bin ich inzwischen in einem Café angekommen. Bei Erdbeer-Lates und Tee erzählen sie mir, dass sie bisher zwar keine Schönheitsuppeß hatten. Aber den Druck und den großen Einfluss der Algorithmusgesteuerten sozialen Medien sehen. Vor zwei Monaten habe ich auf YouTube ein Video gesehen und gelernt, dass es ein neuen chinesischen Schönheitsuppe trennt gibt, sich das Gesicht genauso wie die Influencerin Wagensehen operieren zu lassen. Erst dachte ich, dass es ja fruchtbar und unheimlich. Aber dann drehte sich plötzlich mein Geister-Agerutmus, um diese OP und nachdem ich mehr und mehr gesehen habe, dachte ich irgendwann, vielleicht wenn ich ein bisschen Filler hier bekomme und hier lifte, dann sieht mein Kopf kleiner aus. Und ich dachte, oh mein Gott, wenn ich so weiter mache, kaufe ich bald ein Flug täcke zu dieser Klinik. "Heu zu Tage fühlen sich die beiden Studentinnen freier, sich dann zu schminken, wenn sie Lust drauf haben und auch ohne rauszugehen. Es hat sich verändert, nachdem sie zur Uni gekommen sind." "Für mich war die größte Veränderung, als ich zur Frauenuniversität gekommen bin und mehr über Feminismus gelernt habe und gelernt habe, wie Make-Up und Mode, auch mit der Unterdrückung von Frauen zu tun habe. Seitdem versuche ich diesen Denken kommen. Wir an der Uni versuchen nicht zu viel, das Aussehen der anderen zu kommentieren, aber wenn ich meine Freunde aus meiner Heimatstadt treffe, fragen die mich immer noch, wenn ich kein Lipplaustrage bist du krank, du siehst zu gleich aus." "Für Surin war es ja Auslandsemester in Deutschland." "Eine Weile in Deutschland zu leben, das war ein Wendepunkt für mich. Dort interessiert es wirklich niemanden. Oder wenn jemand etwas über mein Aussehen sagt, dann wird es als Beleiligem gesehen." "Sehr erinnern, dass das Leben in Korea viel kollektivistischer ist. Und das auch das eigene Selbstbild beeinflusst." "In Korea, in Asia-Kontries." "In Korea oder vielleicht in asiatischen Ländern generell haben wir eine Gruppenkultur in der Gesellschaft. Uns ist es wichtig, was andere denken. Also wenn ich etwas tun möchte, aber die anderen tun es nicht, dann zügere ich. In westlichen Ländern denkt man, deine innere Stimme ist das wichtigste. Aber hier ist das nicht so." "Importen, most important, aber hier ist nicht wirklich." Schönheit in Südkorea. Wie das dort, gesehen wird mir leine hat sich dazu umgehört. Hinterlast uns gern, wenn es euch gefallen hat, ein paar Sternchen auf den Podcast-Plattformen. Oder schaut nochmal ein paar Episoden zurück zum Beispiel, warum Matscha T-Bauern durch die gestiegene Nachfrage weltweit durchaus Probleme haben in Japan. Gerne reinhören, ich bin Andri Zanto, bis bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Südkorea ist ein global führender Markt für Schönheitsprodukte und plastische Chirurgie, angetrieben durch hohen Wettbewerb und die gesellschaftliche Bedeutung von Äußerlichkeiten als Zeichen von Respekt und Disziplin.
  2. Die K-Beauty-Industrie zeichnet sich durch schnelle Trends, innovative Produkte, enge Kundeninteraktion und ein einzigartiges Ökosystem aus, das Kosmetik, Wellness und ästhetische Medizin umfasst.
  3. Schönheitsideale wie „gläserne Haut“ oder „Aegyo-sal“ sind weit verbreitet; Aussehen wird mit Erfolg und Moral verbunden, was besonders für Frauen einen hohen sozialen Druck erzeugt, dem jedoch auch zunehmend Gegenbewegungen begegnen.

Summary:

Der Beitrag beleuchtet Südkoreas tief verwurzelte Schönheitskultur, die das Land zu einem globalen Zentrum für Kosmetik und plastische Chirurgie gemacht hat. Auslöser sind ein extrem wettbewerbsorientierter Markt und die gesellschaftliche Auffassung, dass ein gepflegtes Äußeres ein Zeichen von Respekt, Disziplin und moralischer Integrität ist. Die K-Beauty-Industrie, mit Zehntausenden Firmen, ist durch schnelle Innovation, enge Kundenbindung und erschwingliche, naturbasierte Produkte gewachsen.

Trends wie die „gläserne Haut“ oder „Aegyo-sal“ (betonte Unteraugenpartie) verbreiten sich weltweit. Parallel dazu ist plastische Chirurgie, besonders in Seouls Stadtteil Gangnam, allgegenwärtig und normalisiert, oft als Investition in die eigene Zukunft und sozialen Aufstieg gesehen. Kritikerinnen weisen auf den enormen Druck hin, besonders für Frauen, und auf die Verbindung von Schönheit mit Moral.

Zwar formierte sich mit Bewegungen wie „Dem Korsett entfliehen“ Widerstand, doch bleibt das Streben nach perfektem Aussehen ein zentraler Bestandteil der südkoreanischen Gesellschaft, angetrieben durch den Wunsch nach Anerkennung und beruflichem Erfolg.

FAQs

Südkorea hat einen sehr wettbewerbsintensiven Markt, in dem Schönheit als Zeichen von Respekt gilt. Dies hat zu einem Boom bei Kosmetikprodukten und plastischer Chirurgie geführt, unterstützt durch kulturelle Faktoren wie K-Pop und koreanische Dramen.

'Gläserne Haut' bezeichnet eine makellos reine und durchscheinende Gesichtshaut, die fast gläsern wirkt. Es ist ein populäres Schönheitsideal in Südkorea, das durch intensive Hautpflegeroutinen mit mehreren Schritten erreicht werden soll.

'Agiosal' bedeutet auf Koreanisch 'süßes Fleisch' und bezieht sich auf den Bereich unter den Augen, der durch Make-up hervorgehoben wird, um jünger und niedlicher auszusehen. Dieser Trend ist besonders in Asien verbreitet und hat weltweit an Beliebtheit gewonnen.

'Gumim-Dange' ist ein koreanischer Slang, der das Level der Make-up-Vorbereitung beschreibt, von Level 0 (kein Make-up) bis Level 5 (vollständiges Make-up). Freunde stimmen sich oft ab, um ein harmonisches Erscheinungsbild bei Treffen zu gewährleisten.

Plastische Chirurgie ist in Südkorea normalisiert, mit fast 9 Operationen pro 1.000 Einwohnern jährlich. Sie wird oft als Investition in die Zukunft gesehen, um bessere Jobchancen oder sozialen Aufstieg zu erreichen, und ist gesellschaftlich akzeptiert.

Koreanische Konsumenten sind eine zentrale Antriebskraft der K-Beauty-Industrie, da sie gut informiert sind, ständig nach neuen Produkten suchen und direktes Feedback an Unternehmen geben. Dies fördert Innovation und hohe Qualitätsstandards.

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