Streit wegen Haushalt: Durch diese Tipps haltet ihr ohne Probleme Ordnung im Haushalt!
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Der Haushalt ist ein häufiges Streitthema in Paaren, oft aufgrund einer ungleichen Aufteilung der Arbeit. Die größte Herausforderung liegt nicht nur in der praktischen Aufteilung, sondern in den tiefen emotionalen Konflikten, wie Machtgefälle, Kontrolle und Ungerechtigkeit. Um konstruktiv voranzugehen, ist es entscheidend, zunächst eine wertschätzende und respektvolle Diskussion zu führen, bei der beide Partner auf positive Vergangenheiten zurückblicken. Der nächste Schritt besteht darin, die zugrunde liegenden unguten Gefühle zu lösen, bevor neue Regeln oder Aufteilungen festgelegt werden. Eine gerechte Verteilung beruht nicht auf einer festen 50-50-Teilung, sondern auf individuellen Lebenssituationen wie Arbeitszeiten oder Kinderbetreuung. Gemeinsame Aufgaben, wie das Wäschen oder das Putzen, können durch Zusammenarbeit und Spaß erleichtert werden. Technologische Lösungen wie Staubsaugerroboter oder automatische Bewässerungssysteme reduzieren die Belastung. Darüber hinaus können Kinder in die Haushaltsarbeit eingebunden werden, was die Zusammenarbeit stärkt und ein Gefühl der Einbindung fördert. Der Schlüssel liegt in der Wertschätzung, dem gegenseitigen Vertrauen und der Flexibilität, um eine nachhaltig harmonische Beziehung aufzubauen.
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten.
In dieser Folge geht es um Streit wegen dem Haushalt.
Durch diese Tipps haltet ihr ohne Probleme Ordnung im Haushalt.
Mein Name ist Florian.
Ich bin Ina.
Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung.
Der Haushalt ist eines der, glaube ich, häufigsten Streitthemen bei Paaren.
Oft kommt es ja dazu, dass der Großteil der Hausarbeit an eine Person abfällt.
So ist es jedenfalls häufig auch im Gefühl.
Und das liegt häufig auch daran, dass die andere Person vielleicht mehr arbeitet, also es eine andere Aufteilung gibt untereinander.
Und es ist wichtig, dass ihr in Bezug auf dieses Thema stimmige Absprachen trefft.
Sonst kann es halt täglich, im Haushalt sind ja mal häufig Sachen, die immer wiederkehrend sind,
zu unguten Gefühlen kommen.
Ich habe noch nie gehabt, dass der Haushalt im Coaching das Kernthema der Krise war.
Also immer ein Randthema, was auch gebraucht wurde und was im Mix zu Konflikten geführt hat.
Aber es war noch kein Paar so da, was gesagt hat, Haushaltsthemen haben uns jetzt konkret in die Krise geführt.
Aber es war immer ein Mix.
Also ich hatte das schon einmal.
Da würde ich vielleicht nicht sagen, dass es Haushaltsthemen sind,
sondern die unumfassbarsten.
Das ist die Unordnung von einer Person.
Also die Unordnung, darüber kann man jetzt streiten, ob das jetzt konkret Haushaltsthemen sind.
Aber da war das schon so, dass das Paar ein Thema hatte damit, dass er, sehr klischee-mäßig aber,
dass er in dem Fall viele Dinge irgendwo stehen gelassen hat,
beziehungsweise er einfach ein anderes Gefühl von Anordnung von Dingen hatte, von Wegräumen von Dingen,
einen anderen Standard hatte.
Für sich, was Sauberkeit angeht.
Und ja, dass in der Kennenlernphase jetzt nicht so das Problem war.
Da ist man ja meistens auch noch sehr großzügig.
Aber in dem Moment, wo sie zusammengezogen sind, hat sie das sehr belastet.
Und sie kam da halt nicht auf einen Nenner, weil sie darüber gesprochen haben
und sie sich aber immer wieder stark davon provoziert gefühlt haben.
War das denn bei ihm wirklich nur Ordnung im Haushalt?
Oder ging es auch um andere Dinge, wie zuverlässig sein, Termine einzuhalten, Absprachen?
Nee, das ging eigentlich.
Also so alles, was nicht an das Thema Anordnung konkret von Dingen ging, lief eigentlich ganz gut.
Was sie ja auch ein bisschen traurig gemacht hat.
Das war ja gerade der Punkt, dass sie gesagt hat, bei der Arbeit ist er total zuverlässig
oder mit den Kindern ist er zuverlässig.
Aber wenn es um Sachen ging, die irgendwo rumliegen oder Sachen wegräumen, da war es mein Thema.
Ja, spannend ist dann im Coaching natürlich rauszufinden,
welcher Seite kann man denn im Verhalten oder im Blickwinkel in der Haltung Änderungen einnehmen.
Denn die Frage ist ja, ist er wirklich unordentlich oder ist sie perfektionistisch?
Also das ist dann ja die große Frage, wenn sie natürlich den Wunsch hat, dass alles klinisch rein ist
und nichts darf einen Zentimeter zu weit nach links oder rechts gerückt sein,
weil jedes Teil hat seinen perfekten Platz.
Dann wird es natürlich auch schwierig, dieses Maß zu erfüllen.
Jetzt muss man auch sagen, was ganz spannend ist an diesen paar,
oder war, jetzt nicht mehr bei mir im Coaching,
sie haben halt zwei kleine Kinder gehabt und es hat sich so zugespitzt halt,
dass sie das Gefühl hatte, sie hat ein drittes Kind zu Hause.
Also sie räumt die Spielsachen von den Kindern weg und danach räumt sie noch seine Wachen weg.
Und dann, da war natürlich ein ganz starker Filter nachher auf ihn,
dass er, man kann schon fast sagen, so Machtgefälle auch drin war.
Er ist in die Kindrolle gerutscht bei ihr und sie ist in die Mutterrolle gerutscht.
Ja, es gibt es ja dann durchaus, dass wir sagen, man rutscht da auf die falsche Ebene,
und das ist natürlich für die Beziehung sehr schwierig,
weil sich das nachher schnell auf andere Lebensbereiche auch mit auswirkt.
Auf einmal fängt es ihm auch an zu sagen, welche Kleidung er tragen soll oder was auch immer.
Also es kann ja auf ganz verschiedene Dinge auf einmal abfärben,
wo sich diese Brille, das haben wir später auch nochmal, aufsetzt.
Der Partner, die Partnerin ist unordentlich, hilft mir nicht,
da kann eine mangelnde Unterstützung daraus folgen.
Wie gesagt, das kann nachher auf andere Lebensbereiche abfärben.
Die höchste Herausforderung ist ja meistens erstmal die gerechte Aufteilung,
also der Ausgleich von Geben und Nehmen.
Das ist ja eben ein häufiges Problem, dass einer von beiden das Gefühl hat,
ich mache alles, du machst nichts.
Ja, das ist so im Extremfall, aber auf jeden Fall mehr als der andere.
Ist ja auch in Ordnung, wenn es unausgeglichen ist.
Es muss nur stimmig sein für beide,
indem sich das irgendwie durch andere Dinge vielleicht verteilt.
Also so als Paar hat man ja einfach eine Reihe von Verpflichtungen,
Arbeiten gehört ja auch irgendwo mit dazu.
Und wenn das einigermaßen stimmig aufgeteilt ist,
dass beide sich wohlfühlen, dann ist es in Ordnung.
Wenn sich das so verteilt, dass man sagt,
der eine macht ein bisschen mehr im Haushalt als der andere,
weil der hat halt jeden Tag 60 Minuten Anfahrt zum Job und zurück
und der andere geht fünf Minuten zu Fuß,
dann kann man vielleicht sagen, okay, das teilt sich irgendwie so ein bisschen auf.
Das ist ja auch ein Thema, was wir immer wieder haben,
auch bei unseren Kennenlerngesprächen,
wenn wir die Systemgesetze vorstellen,
dass es ja dann auch das Systemgesetz ausklappend geben und nehmen,
wie du sagst, wo wir auch ganz klar ansprechen,
dass es häufig ist, dass Paare das mal ganz am Anfang aufteilen.
Häufig, wenn man zusammenzieht ja, dass man sagt,
okay, wie machen wir das hier ganz konkret, praktisch?
Wer macht was im Haushalt? Was machst du gerne auch?
Häufig richtet sich ja auch das danach, dass der eine sagt,
boah, Wäsche aufhängen ist überhaupt nicht meins.
Der nächste sagt, Betten beziehen finde ich doof.
Und dass man sich da so ein bisschen eingroovt.
Aber spannend ist ja,
dass Leben halt immer wieder neue Herausforderungen mit sich bringt
und Lebenssachen sich verändern,
so dass zum Beispiel ein Kind dazu kommt
oder das Arbeitsvolumen sich komplett ändert.
Und das müsste eigentlich jedes Mal neu aufgeteilt werden.
Und das ist eigentlich ja so ein Punkt.
Also jedes Mal, wenn sich was verändert,
dann müsste man eben im Gesamten gucken,
ob man was verändern muss in der Aufteilung.
Und das wird ja häufig nicht gemacht.
Ja, dann denkt dann der eine Part,
na ja, das ist doch völlig klar, dass sich jetzt Sachen verändern.
Es wäre doch schön, wenn der andere mal anbieten würde,
dass man sich was verändert.
Dass er mehr machen würde
oder schon so Andeutung gemacht hat.
Und dann kommen wir schnell in dieses Problem
dieser Erwartungshaltung.
Dass einer erwartet, dass es doch selbstverständlich ist,
dass der andere jetzt mehr macht.
Oder so ein bisschen,
dass einem ansieht, dass man überfordert ist.
Und das ist super kompliziert.
Naja, ich glaube, hier wirkt auch viel
die eigene Erziehung und das gesellschaftliche Bild.
Also im Regelfall geht ja,
wenn ein Kind dazu kommt,
die Frau in Mutterschutz und in Elternzeit
ist ja immer noch der Standardfall,
dass das so abläuft.
Und folglich ist, glaube ich, einfach die Grunderwartung
an die Frau,
dass sie dann auch den kompletten Haushalt macht.
Das muss nicht so sein,
aber ich glaube, das ist erstmal bei vielen so drin.
Ist ja zu Hause.
Und ist auch immer noch schwierig, glaube ich,
für viele anzuerkennen,
dass ein Kind den ganzen Tag zu betreuen
jetzt nicht mal so eben nebenbei gemacht wird.
Sondern, dass eben Haushalt und Kind
eigentlich dann wirklich zwei Jobs sind,
die man da erfüllt.
Genau, wie du sagst, das sind zwei Jobs.
Wenn ich mich noch,
wenn wir unsere Zeit zurückerinnern,
als unser Sohn ein Jahr alt war,
da gab es Phasen, da habe ich gedacht,
ich kriege das gar nicht vereint,
schon zu kochen und irgendwas im Haushalt zu machen,
weil man jemanden komplett die ganze Zeit auf dem Arm hat
und mit einer Hand nur irgendwas machen kann
oder in der Trage, manchmal mit zwei Händen.
Und das kann man sich, glaube ich,
manchmal auch nicht vorstellen,
weil man diese Rechnung, dass man denkt,
naja, die Person ist zu Hause,
hat jetzt Zeit für den Haushalt
und dann kommen ja auch viele Sachen
aus unserer Vergangenheit,
aus unserer Prägung, von den Großeltern dazu,
meine Mutter,
hat das auch geschafft,
die hatte drei Kinder oder und so weiter.
Vergleiche mit der Nachbarin.
Genau, die schafft das doch auch
und das kann, glaube ich,
einen wahnsinnigen Druck ausüben.
Dann haben wir schon mal zwei Problemfelder identifiziert.
Das eine ist Ausgleich von Geben und Nehmen,
also ist das gerecht verteilt.
Das andere ist,
wenn sich etwas verändert
an den Lebensstrukturen,
es kommen Kinder dazu, neuer Job,
ich kann auf einmal Homeoffice machen,
was auch immer.
Das ist auch ein häufiges Problem,
Homeoffice.
Darauf zu schauen.
Ich kann auch die Erwartung spüren,
dass man ja mal schnell nebenbei die Wäsche aufhängen könne.
Genau, du bist eh zu Hause.
Der dritte Punkt ist die Ausführung,
dass einer von beiden sich wünscht,
dass das anders gemacht wird
oder dass das Gefühl ist,
der Weg ist nicht der richtige.
Also wie macht man etwas?
Also wie ist der richtige Weg,
um eine Scheibe zu putzen?
Muss ich das nun von links nach rechts,
oben nach unten machen?
Spüre ich das zuerst, dann danach?
Also was sind jetzt so die Wege
und was ist am Ende wirklich sauber?
Das ist ja der letzte,
der letzte Punkt.
Wann ist das erledigt?
Also wann ist die Scheibe wirklich sauber?
Wann ist der Boden wirklich sauber?
Ja, aber saugen kann man ja auch schon sprechen.
Ich erinnere mich noch an eine Freundin bei uns
aus dem Bekanntenkreis,
die immer sagte,
wenn der Mann saugt,
sind die Ecken immer rund.
Ja.
Sie sagt, wenn er gesaugt hat,
hat sie das Gefühl,
er hat sich im Radius um sich selbst gedreht
und dann war er ziemlich schnell fertig.
Und sie hat sich immer gewundert,
warum?
Ja, so schnell,
indem sich die Räume aufgeteilt,
warum er so schnell fertig ist immer
und sagt, oh, ich hab das schon fertig,
ich hab das schon fertig.
Und sie immer hing,
hat gedacht so,
das kann doch nicht sein.
Ja.
Muss man natürlich schauen,
dass man die Räume wechselt,
dass er nicht immer die gleichen hat,
weil wenn die jedes Mal tauschen,
dann macht sie ja beim nächsten Mal die Ecken.
Aber das geht ja nur,
wenn der Anspruch ist,
es reicht aus,
wenn beim zweiten Mal die Ecken gemacht werden.
Das ist eben etwas,
was abzustimmen ist.
Was ist so der Weg
und was,
da in Ordnung und da muss man
auch so ein bisschen jedem
seinen Weg lassen, insofern das Ergebnis
nachher für beide in Ordnung ist.
Aber da kann man sich wunderbar drüber streiten,
wer was wie den Geschirrspüler einräumt,
wie was angeordnet ist in der Küche,
wie gesaugt wird,
wie die Betten gemacht werden.
Also die Liste ist, glaube ich, endlos lang.
Und jeder geht ja immer von sich aus,
wie derjenige, der es von seinen Eltern
gelernt hat oder von anderen Personen
in der Familie und denkt,
so wie man das selber
macht, ist der perfekte Weg.
Und es ist sehr schwer, häufig
davon abzuweichen.
Und dann kommt es schnell zu so einem
Machtgefälle oder zu so einem Kampf
ums Recht.
Und dann sagt der eine, ja, aber ich möchte das einfach mal,
lass mich das doch so machen, wie ich das
mache und du kannst es doch so machen, wie du das machst.
Und dann sagt man, ja, aber du brauchst doch viel länger.
Aber guck mal, bei mir wird das viel ordentlicher.
Und so weiter und so weiter.
Und dann unterhält man sich
manchmal minuten, stundenlang darüber,
wie Sachen im Haushalt sind, wo man
denkt, wie viel Lebenszeit geht da viel
hinüber und wie viel Sorgen und
schlechte Gefühle.
Naja, und
vielleicht, das haben wir noch gar nicht aufgeschrieben hier,
aber es fällt mir jetzt nochmal so ein, wenn ich an unsere
Zeit zurückdenke, also
wir lassen uns sehr helfen
im Haushalt. Von daher
ist das aktuell ziemlich
entspannt für uns. Aber als
wir da selber regelmäßig
auch davor saßen,
hat das ja auch bei uns zu schlechter
Laune regelmäßig geführt. Nicht untereinander,
sondern weil wir beide einfach so gar
keine Lust hatten,
in der Woche dafür wenig Zeit gefunden haben
und irgendwie das ins
Wochenende quetschen mussten
und am Wochenende eigentlich andere schöne Dinge
machen wollten, aber nicht
also irgendwas erleben,
aber jetzt nicht den Haushalt machen und
dann irgendwie so war, dann sagst du,
komm, wir müssen jetzt einen Haushalt machen. Ich sag,
nee, keine Lust.
Wie ist das denn morgen? Ja,
dann schieben wir dann auf morgen und Sonntag muss man
dann ja sonst die, also da haben wir
eher nachher beide,
äh, schlechte Laune bekommen, weil wir uns
da jetzt zwei, drei Stunden, ähm,
zusammen am Wochenende
an den Haushalt machen mussten, ne? Also das kann ja
auch passieren, ne? Genau, aber ich glaube, das ist
auch immer, kommt auch so auf die
Nebenumstände ein, wenn ich mir überlege, dass wir jetzt ja auch
noch nicht so lange wieder eine Haushaltsziffer haben
und eine Zeit lang keine hatten. Und da
hatten wir zum Beispiel eine ganz andere
Eigenmotivation. Da ging das ganz gut, da haben
wir uns auf die einzelne Tage aufgeteilt.
Aber es hängt natürlich auch
viel damit zusammen, wie voll ist der Alltag einfach, ne?
Ja, will ich
folgen, haben wir zwischendurch immer schon so ein Stück weit
gesprochen, ne? Also das, das, ähm,
dass das natürlich eine ständige
Unzufriedenheit machen kann, ähm,
das kann natürlich auch Ärger produzieren,
ähm, die Konflikte
spitzen sich zu, es gibt immer wieder Streit
um das Thema und
was eben passieren kann, ist, dass
so eine Art Brille aufgesetzt wird
und man über den Partner halt Glaubenssätze
bildet, die dann auf andere Bereiche
abfärben. Das ist, würde ich sagen,
mit eines der, der
gefährlichsten Dinge, die da passieren
kann, dass ich auf einmal das Gefühl
hab, weil mein Partner
die Ecken immer rund macht,
beim Saugen, ähm, hab ich das Gefühl,
dass er ein unordentlicher Mensch sei und trau ihm
vielleicht auch nicht mehr zu, dass er
die Überweisung machen kann oder irgendetwas,
äh, was eben wichtiger ist als
das Saugen, weil ich das Gefühl
hab, er macht die Dinge ja nicht ordentlich, ne?
Er macht die Dinge ja nur halb oder er kümmert
sich nicht so drum, wie es besprochen wurde.
Also das kann er ja bis aufs
Vertrauen in anderen Lebensbereichen
sich dann, ähm,
ab, äh, abfärben,
wenn man das eben anders besprochen hat.
Wenn man schon mehrfach vielleicht darüber gesprochen hat,
hey, pass auf, wenn du saugst,
du machst das immer nicht mit den Ecken und so,
das ist für mich wichtig, ich bin Haustaubmilbenallergiker,
ich brauch das, dass wir hier
eine gewisse Sauberkeit haben und
der andere das immer nicht, also immer
wieder nicht macht. Ja. Dann kann das natürlich
durchaus eben in dieser Konstellation
dazu führen. Also das heißt,
nicht, dass derjenige, ähm,
die Ecken nicht mitsaugt,
macht das Problem, sondern eigentlich eher,
wenn man darüber mehrfach spricht und
sich das Verhalten nicht ändert oder man
die Bedenken vielleicht des anderen, gerade wenn
ein guter Grund vorliegt, nicht ernst
nimmt und darauf nicht eingeht. Das macht eigentlich
näher in der Folge das Problem, würde ich
sagen, ne? Eine Dynamik, die
halt auch entstehen kann, das ist mir
schon öfters aufgefallen, ist, glaube ich, auch ein bisschen
etwas, was man eher Frauen zuordnet,
ähm, ist so dieses Problem,
wenn man unzufrieden ist mit den Haushaltsaufgaben,
dass man dem anderen
die Aufgaben sozusagen wieder entzieht,
sich die selbst bei sich auf den
auf die Liste schreibt, obwohl man schon
am Punkt der Überforderung ist oder
der Belastung ist und sagt so, oh,
na gut, aber bevor ich mich drüber ärgere wieder,
mache ich das selber und mache dann
wieder ganz viele Aufgaben selbst,
fühlen sich dann durch
das Selbermachen alleine
und dann kommen so Gedanken hoch wie,
ja, wenn ich alles alleine mache,
ich fühle mich auch alleine, ich fühle mich auch alleine
in der Beziehung, dann kann ich eigentlich auch alleine
leben, was ist denn der Unterschied
noch? Also, dass so dieses Gefühl von
ich stehe alleine vor der Aufgabe,
immer größer wird, zu
was ist denn der Unterschied jetzt noch?
Ähm, ich mache doch
eh alles schon selbst mit den Kindern, mit dem Haushalt,
dass ich das Problem halt so auch
ausweiten kann.
Das könnte man ja auch nochmal weiterfassen
in Form von
Unterschied zwischen Verantwortung und Aufgabe.
Ja. Also ist auch nicht selten
der Fall ja, dass dann einer von
beiden die Verantwortung für etwas bei
sich behält und nur die Aufgabe
abgibt, aber trotzdem durch
die Verantwortung, die bei einem bleibt, die
Last, ähm, bei einem
zu spüren ist. Das wäre jetzt in dem
Fall so, nehmen wir dieses schöne
Beispiel mit den runden Ecken. Das habe ich dir jetzt
ins Ohr gesetzt. Das passt jetzt heute einfach so gut.
Ähm, in dem Fall
wäre es ja auch vielleicht die Frau, die dann die
Verantwortung dafür bei sich hält,
für das Saugen oder für den Haushalt
im Allgemeinen und im Nachhinein
dann eben kontrolliert,
ob das die Standards erfüllt und die Ecken
vielleicht nachsaugt. Ja. Würde bedeuten,
dass sie zwar eine
Aufgabe abgegeben hat,
aber mit dem Ergebnis
unzufrieden ist, also es entsteht Unzufriedenheit
und sie behält die Verantwortung bei
sich, weil sie die Verantwortung nicht
abgeben kann, weil vielleicht in ihrem Bild
der Mann die Verantwortung nicht
tragen kann, weil er ja nicht
darauf eingeht, dass sie vielleicht Hausstaubmilbenallergikerin
ist und er das ordentlich machen muss.
Ja. Und dann bleibt die Last bei
ihr und dann kommt es nämlich auch
häufig zu dem Punkt, glaube ich, den du sagst, dass
dieses Gefühlte, ich habe eh die
Verantwortung, er macht es eh nicht richtig,
ich muss eh nochmal nachgehen,
und ich bin unzufrieden dadurch,
dann kann ich lieber sagen, du pass auf,
mach du irgendwas ganz anderes, ich
mach das hier selbst, dann bin ich zumindest
zufrieden und ärgere mich nicht über dich und
schon ist irgendwann die Aufteilung wieder
90-10 oder so geworden. Ja.
Und man muss ja auch die andere Seite verstehen,
für viele erwachsene Menschen fühlt sich das einfach
auch nicht stimmig an, kontrolliert
zu werden zu Hause.
Hat so ein bisschen was von Kind und Eltern,
hast du dein Zimmer aufgeräumt, ne?
Oh, ganz schwierig, wenn einer Führungskraft
ist oder sowas und bei der Arbeit,
eigentlich mehrere Menschen
unter sich hat, die er
führt und zu Hause dann
gesagt bekommt, dass er irgendwas nicht vernünftig
macht. Ganz häufiges
Problem. Wenn dann beide Führungskraft
sind, super spannend, was
da passiert. Ja, wir haben
dazu nochmal einen Blogbeitrag geschrieben,
Ordnung im Haushalt, Tipps für glückliche Paare und da
könnt ihr erfahren, welche Probleme im Haushalt
aufkommen können und wie
ihr die entsprechend lösen
könnt. Also wenn ihr das Ganze nochmal
schriftlich lesen wollt und auch die
Lösungsansätze Step-by-Step nochmal
nachlesen möchtet, dann empfehle
ich euch einen Blick bei uns in den Blog
und wenn ihr das Gefühl habt, hey,
ich fühle mich gerade angesprochen,
das ist genau unser Thema,
neben anderen Themen, was wir nicht so
gut gelöst bekommen, dann meldet euch
doch für ein kostenloses Erstgespräch bei
uns und schaut, ob
ihr vielleicht ein Coaching mit uns machen möchtet.
Ja, wir
sehen die Lösungsschritte aus. Wir haben
drei Schritte hier mal
zusammengetragen.
Was könnt ihr tun? Der erste
Schritt ist auf jeden Fall, das Gespräch
zu suchen und Unstimmigkeiten
auszusprechen. Also wegkommen
vom Rückzug, von
sich nur Gedanken machen,
enttäuscht sein, hinzu, das
auszusprechen. Dafür ist es
wichtig, eine ruhige Atmosphäre zu haben.
Also manchen tut das dann auch gut,
einen Termin zu vereinbaren, damit das
nicht so ein Tür-und-Angel-Gespräch ist.
Denn es sollte schon wichtig sein,
dass man eine wertschätzende und respektvolle Haltung hat.
Also nicht komplett im Vorwurf erst
mal in die Konfrontation geht.
Wie macht man das? Wertschätzend
und respektvoll bleiben, obwohl man eigentlich
gerade in unwuten Gefühlen hängt?
Also ich glaube,
der erste Punkt ist schon mal
die Atmosphäre. Also, dass man wirklich
beide bereit sind für das Gespräch.
Weil das macht schon ganz viel aus,
wenn ich bereit bin für das Gespräch, wenn ich
in der Verfassung dafür bin, dass ich
nicht so gestresst bin, dann
kann ich eher in eine wertschätzende Haltung gehen.
Und dann ist es wichtig zu überlegen,
nicht in den aktuellen,
Konflikt einfach nur reinzuschauen, sondern
zu überlegen zusammen, wann war es
mal gut? Also wann
war noch zwischen uns das Thema
Haushalt in dem Zusammenhang jetzt kein Problem?
Also wie haben wir das denn früher gelöst?
Bevor wir zusammengezogen sind, da hatte
jeder vielleicht seine eigene Wohnung.
Gab es da schon Themen mit dem Haushalt, dass der eine sich
das über den anderen irgendwie aufgeregt hat?
Oder ist es erst, seitdem wir zusammengezogen sind?
Also zurückzukehren an den Punkt, wo war es mal gut?
Und von da aus
zu starten.
Genau, das ist eigentlich grundsätzlich immer
der Game Changer bezüglich
der inneren Haltung
des wertschätzenden und respektvollen Umgangs
und dahin zu gehen, wann war es mal gut?
Und sich nicht im aktuellen Konflikt
aufzuhalten.
Und wenn man dann nämlich ins Aussprechen kommt,
also aussprechen, was ist,
dann kann man halt auch schon vor dem Gespräch
sich vielleicht die Gedanken machen. Also
das ist auch so ein Gedankenspiel, was man gut vormachen
kann, zu überlegen, wann war es mal
gut? Was sind die ersten Sachen,
die mich gestört haben? Wann kam sozusagen der
Stein ins Rollen? Darauf kann man sich auch schon
so ein bisschen vorbereiten, wenn man möchte.
Genau.
Dann ist jetzt der nächste ganz wichtige Schritt, dass wir nicht anfangen, auf der Sachebene nach neuen Lösungen zu suchen, also zu schauen, wie können wir Dinge neu aufteilen und so weiter. Das geht ganz häufig an dem Punkt schief, denn das funktioniert erst dann, wenn alle unguten Gefühle gelöst sind.
Deswegen beginnen wir damit, Systemgesetzverletzungen aufzulösen, schauen sozusagen zurück, wie auf einem Zeitstrahl, wann war es mal gut und schauen ab da, welche unguten Gefühle sind bei beiden chronologisch entstanden und lösen die auf.
Dafür nutzen wir ja das System Empowering, wir schauen, welches Gefühl ist entstanden, es wird Verantwortung übernommen, Ausgleich geschaffen und dafür gesorgt, dass dieses Gefühl sich verändert.
Haben wir in diversen Folgen ja auch schon mal genauer erklärt und dann ist das so, wenn man da durchgegangen ist und sagt, ja die Gefühle sind gelöst, das ist schön, dass der andere das gesehen hat, was es bei mir gemacht hat.
Beide haben auch vielleicht dann Verantwortung übernommen für die unguten Gefühle, dann ist der richtige Punkt, um über neue und stimmige Regeln zu sprechen oder um Verhaltensveränderungen dann anzugehen.
Denn wenn ich immer noch ungute Gefühle habe.
Und spüre immer noch Ärger zu diesem Thema, dann werde ich typischerweise mehr fordern, als ich normalerweise fordern würde und das spürt der andere unterbewusst und wird entsprechend auch entweder mehr fordern oder die Stimmung wird wieder hochkochen.
Das ist auch ja immer in der Mediation so, wenn man jetzt irgendwie zwei Konfliktparteien hat, dann kann man mit denen gar keine neue sachliche Lösung finden, die wirklich fair und für beide stimmig ist, solange noch Ärger oder Wut da ist.
Das heißt, es geht immer zuerst.
Es geht immer zuerst darum, die Gefühle zu lösen und dann auf der Sachebene dafür zu sorgen, dass man eine stimmige Vereinbarung trifft.
Ohne Wut funktioniert das sehr gut.
Genau und die stimmigen Regeln für den Haushalt, die könnte man auch gut dann aufschreiben, damit das auch nochmal klar ist für jeden, wie die neue Aufteilung ist.
Also wer macht was gerne, ist vielleicht auch ein schöner Ansatz, dass man erstmal nochmal drüber spricht, welche Aufgaben fallen dir leicht oder wo hast du Bock drauf, was machst du überhaupt nicht gerne und die Aufteilung danach.
Und dann zu überlegen, wie möchte man es halt aufteilen. Also 50-50 ist für viele halt einfach schwierig, weil die Belastungen im Alltag einfach unterschiedlich sind.
Der eine arbeitet mehr, der andere hat mehr Kinderbetreuung. Wie auch immer man sich das aufteilen will, aber ich glaube, man sollte davon abrücken, genau 50-50 zu vereinbaren, so auf Krampf, wenn man denkt, nur das ist das Beste.
Nee, also 50-50 zumindest nicht.
Also nicht aufgeteilt auf Aufgaben und Zeit, sondern auf Stimmigkeit.
Genau.
Beide müssen rausgehen und sagen, das ist stimmig und es kann sein, dass es bei 60-40 stimmig ist, bei 50-50, bei 80-20, dass das verschiedene Varianten, die dazu führen, dass das dann eben stimmig ist.
Man muss da finde ich auch die Aufgaben im Allgemeinen ja auch sehen, wie du vorhin schon mal sagtest, es bezieht sich ja nicht nur auf den Haushalt.
Also man kann ja auch nicht immer sagen, okay, wir teilen uns die Aufgaben im Haushalt so und so auf, sondern man müsste vielleicht auch mal auf die Allgemeinen.
Also Lebsaufgaben, sei es halt sowas wie Überweisung oder wer kümmert sich um andere Sachen außerhalb des Haushaltes, dass man die noch so ein bisschen mit einbezieht, weil die kosten ja auch Zeit.
Und wenn man geprüft hat, wer was gerne macht und hat vielleicht irgendwie zwölf Aufgaben insgesamt, die zu tun sind und davon sind dann schon mal zehn, die wegfallen, weil jeder davon irgendwas gerne macht und es bleiben noch zwei Aufgaben übrig, die beide überhaupt nicht leiden können, dann weiß man natürlich, okay, das sind jetzt die beiden.
Okay.
Jeder eine davon und quält sich dadurch, dann ist das eben gut aufgeteilt.
Ist natürlich auch immer doof, wenn ansonsten das so ist, dass einer diese Aufgaben hat, wo man sich durchquält und noch die anderen Aufgaben bekommt, die er nicht gerne macht, weil man das eben vorher nicht besprochen hat, dann wird es halt anstrengend.
Aber es gibt eben ein paar Aufgaben, die sind entspannter, man kann währenddessen gut unseren Podcast hören, auch das ist natürlich schön.
Und im Zweifelsfall, wenn man sagt, so die Aufgaben, die übrig bleiben, die gehen nun gar nicht.
Da sind beide.
So genervt von, dann kann man eben überlegen, ob es auch dafür eine Lösung gibt.
Also hatten wir ja auch schon, dass jemand gesagt hat, Mensch, ist alles gut aufgeteilt, aber Fenster putzen, das ist der Horror für uns beide und wir haben Fenster, also jetzt nicht für uns, aber für andere Paare vielleicht, gesprochen, wir haben so eine Fenster nicht, die so diese, wie heißen das, diese Riempchen haben und so.
Und man muss da irgendwie dann bei einem Fenster neun kleine Fenster putzen.
Ja.
Ja.
Und dann kann man natürlich überlegen.
Man muss sagen, Mensch, da gebe ich jetzt einmal im Quartal dann vielleicht ein bisschen Geld für einen Fensterputzer aus, der fließt da einmal rum und dafür haben wir aber zumindest keinen Ärger, wenn das finanziell möglich ist.
Das ist ja auch immer wichtig.
Und dann kann es natürlich auch Aufgaben geben, die man zusammen übernimmt.
Also wir haben zum Beispiel immer das Wäschemachen ja zusammen übernommen.
Du hast gebügelt, ich habe es zusammengelegt gleichzeitig.
Währenddessen konnte man sich unterhalten.
Und das so gemeinsames Leid war in dem Fall.
Weil geteiltes Leid, also das hat uns beiden keinen Spaß gemacht.
Aber dadurch, dass wir es dann eben zusammen gemacht haben, uns dabei unterhalten haben, ging es dann halt.
Und was man auch machen, überlegen könnte so, dass man vielleicht die, nach Alter des Kindes, die Kinder auch schon ein bisschen mit einbindet.
Um auch da sozusagen zu zeigen, okay, wir haben diese Aufgaben, die müssen erledigt werden.
Was kannst du machen, was nicht?
Was immer dir gut geht, ist zum Beispiel diese kleinen Hausgeschirrhandtücher zusammenlegen lassen.
Irgendwelche Sachen.
Klar, es ist jetzt nicht die Mega. Ja, Entlastung.
Aber so fühlt sich das manchmal auch für alle in der Familie ganz rund an, wenn jeder seinen kleinen Anteil dann übernimmt.
Absolut.
Also schauen, wofür nennt man auch vielleicht für sich Vereinfachung.
Ja.
Es gibt ja auch einige Dinge, die etwas vereinfachen.
Jetzt zum Beispiel technische Natur.
Ja.
Und dann neben den Routinen vielleicht zu schauen, okay, wenn man immer am Wochenende deswegen Stress hat, kann ich das irgendwo in die Woche ein Stück weit mit einbauen, dass nicht alles fürs Wochenende übrig bleibt.
Oder Staubsaugerroboter.
Staubsaugerroboter.
Für draußen.
Für draußen Rasenmäheroboter.
Du kannst ja mittlerweile ganz vieles über Roboter lösen.
Ja.
Jetzt haben wir gerade unsere Balkonbewässerung mit so einem Set automatisiert, wo dann immer die Stoppuhr da läuft.
Und dann wird das alle paar Stunden automatisch ein bisschen bewässert, sodass man das nicht mehr machen braucht.
Also es gibt ja verschiedene Sachen.
Und an sowas wie so einem Staubsaugerroboter haben Kinder natürlich auch super viel Spaß, das einzustellen, zu gucken, wo der läuft.
Unser Sohn stellt ihm gerne irgendwelche Falschen.
Teilen, wo er dann reinfährt und so.
Also da kann man ja auch anfangen, in einigen Bereichen so ein bisschen auch Spaß mit reinzubringen.
Ansonsten hören wir uns in der nächsten Folge wieder.
Vielen Dank fürs Zuhören.
Vielen Dank.
Bis bald.
Untertitelung des ZDF für funk, 2017
Podcast Summary
Key Points:
Der Haushalt ist häufiger Streitthema in Paaren, vor allem wenn die Aufgaben ungleich verteilt sind.
Gerechte Aufteilung beruht auf den individuellen Lebenssituationen, nicht auf einem festen 50-50-Modell.
Ungünstige Gefühle und Machtgefälle entstehen, wenn Partnerinnen oder Partner gegenseitige Verantwortung oder Kontrolle behalten.
Die Lösung beginnt mit einem wertschätzenden, respektvollen Gespräch über frühere positive Erfahrungen.
Vor der Neuaufteilung müssen unbewusste Konflikte und ungute Gefühle aufgelöst werden.
Gemeinsame Aufgaben können durch Zusammenarbeit und Spaß vermittelt werden, beispielsweise bei Wäsche oder Fensterputzen.
Technische Hilfsmittel wie Staubsaugerroboter oder Bewässerungssysteme können die Belastung reduzieren.
Kinder können in die Aufgaben eingebunden werden, um eine inklusive und familienorientierte Struktur zu schaffen.
Summary:
Der Haushalt ist ein häufiges Streitthema in Paaren, oft aufgrund einer ungleichen Aufteilung der Arbeit. Die größte Herausforderung liegt nicht nur in der praktischen Aufteilung, sondern in den tiefen emotionalen Konflikten, wie Machtgefälle, Kontrolle und Ungerechtigkeit. Um konstruktiv voranzugehen, ist es entscheidend, zunächst eine wertschätzende und respektvolle Diskussion zu führen, bei der beide Partner auf positive Vergangenheiten zurückblicken.
Der nächste Schritt besteht darin, die zugrunde liegenden unguten Gefühle zu lösen, bevor neue Regeln oder Aufteilungen festgelegt werden. Eine gerechte Verteilung beruht nicht auf einer festen 50-50-Teilung, sondern auf individuellen Lebenssituationen wie Arbeitszeiten oder Kinderbetreuung. Gemeinsame Aufgaben, wie das Wäschen oder das Putzen, können durch Zusammenarbeit und Spaß erleichtert werden.
Technologische Lösungen wie Staubsaugerroboter oder automatische Bewässerungssysteme reduzieren die Belastung. Darüber hinaus können Kinder in die Haushaltsarbeit eingebunden werden, was die Zusammenarbeit stärkt und ein Gefühl der Einbindung fördert. Der Schlüssel liegt in der Wertschätzung, dem gegenseitigen Vertrauen und der Flexibilität, um eine nachhaltig harmonische Beziehung aufzubauen.
FAQs
Der Haushalt ist ein häufiges Thema, weil die Aufgaben oft unebenmäßig verteilt sind und dadurch eine Ungerechtigkeit und ungelöste Gefühle entstehen.
Eine gerechte Aufteilung berücksichtigt die individuellen Lebenssituationen, wie Arbeitszeiten oder Kinderbetreuung, und stellt sicher, dass beide Partner sich wohlfühlen.
Das führt oft zu Unzufriedenheit und kann zu Machtgefällen oder einer negativen Bewertung des Partners führen, die sich auf andere Lebensbereiche auswirkt.
Das hilft, eine wertschätzende und respektvolle Gesprächsatmosphäre zu schaffen und die Konflikte nicht nur im Moment zu sehen, sondern im Kontext der Beziehung zu betrachten.
Man sollte klären, ob es sich um eine Aufgabe oder eine Verantwortung handelt, und beide Seiten sollten ihre Rolle und Verantwortung gemeinsam übernehmen.
Die Belastung im Alltag variiert, daher ist eine 50-50-Verteilung nicht immer gerecht; eine Aufteilung, die auf Stimmigkeit und Lebensrealität basiert, ist besser.
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