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Streit mit Schwiegereltern: So schafft ihr ein gutes Verhältnis zu eurer Schwiegermutter und eurem Schwiegervater!

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Streit mit Schwiegereltern: So schafft ihr ein gutes Verhältnis zu eurer Schwiegermutter und eurem Schwiegervater!

Ein harmonisches Verhältnis zu Schwiegereltern entsteht nur, wenn unterschiedliche Wertevorstellungen, die durch alters- und zeitlich unterschiedliche Lebenserfahrungen entstehen, mit Respekt und Offenheit bewältigt werden. Die Ursachen für Spannungen liegen oft in der Erziehung, bei der Schwiegereltern unerwünschte Einflüsse auf die Kinder nehmen, etwa durch strengere Regeln oder fehlende Akzeptanz moderner Erziehungsmodelle. Diese Konflikte werden verstärkt, wenn die Kinder im Alltag in den Kreis der Eltern eingebunden werden, was zu mangelnden Freude und ständigem Stress führt. Ein zentraler Ansatz ist die gemeinsame Kommunikation mit dem Partner, um ein sicheres und respektvolles Gespräch zu schaffen – ohne Vorwürfe, sondern durch objektive Beobachtung und Gefühle. Ein Gespräch zu viert ist ideal, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, wobei klare Rahmenbedingungen festgelegt werden, wie z. B. Besuchszeiten oder Erziehungsregeln. Wenn Veränderungen nicht stattfinden, können sich die Partner über konkrete Konsequenzen einigen, wie etwa die Einführung von Besuchsbeschränkungen oder die Notwendigkeit, dass ein Elternteil bei Besuchen mitwirkt. Der Schlüssel liegt in der Verantwortung, die Werte und Lebenswelten beider Seiten anzuerkennen, ohne sie zu übernehmen. So entsteht ein gegenseitig respektierendes und glückliches Miteinander, in dem die Kinder ihre Großeltern sehen können, ohne sich durch Konflikte oder Druck beeinträchtigt zu fühlen. Die Herausforderung liegt in der Bereitschaft aller Beteiligten, offen zu sprechen und Veränderungen zu akzeptieren – ein Prozess, der langsam, aber nachhaltig zu einem glücklicheren, harmonischeren Familienleben führt.

Transcription

4167 Words, 25871 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um das Thema Streit mit den Schwiegereltern. So schafft ihr ein gutes Verhältnis zu eurer Schwiegermutter und eurem Schwiegervater. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Eine Partnerschaft zeichnet sich ja in erster Linie durch die Beziehung zu dem Partner oder zu der Partnerin aus. Gleichzeitig bekommt man aber auch noch häufig ein paar andere Menschen mit ins Leben. So lernt man halt auch früher oder später auch die Schwiegereltern kennen. Leider ist es nicht immer so, dass man sich mit denen blendend versteht. Und einige Paare erleben die Situation, dass das Verhältnis zu Schwiegereltern angespannt ist. Wir zeigen euch, wie ihr mit dieser Situation arbeitet. Wie ihr mit dieser Situation umgehen könnt. Ja, das Grundproblem ist, dass das Verhältnis zu den Schwiegereltern nicht so harmonisch ist wie gewünscht. Ich würde sagen, häufig liegt es auch daran, dass das Verhältnis des Partners zu seinen Eltern, also zu den Schwiegereltern in dem Fall, also zu seinen Eltern aber, auch nicht so harmonisch ist. Also da werden eigentlich dann schon Konflikte aus der Herkunftsfamilie mit hineingebracht in die Beziehung. Aber das schauen wir uns jetzt mal näher an. Schwiegereltern treten ja zum unterschiedlichen Zeitpunkt in das Leben. Also manchmal ist es ja so, dass man sie recht schnell am Anfang einer Beziehung kennenlernt. Bei manchen ist es so, wenn es auch eine räumliche Distanz gibt vielleicht, dass es ja später zu einem Kennenlernen kommt. Was häufig aber auch durch den Altersunterschied mitkommt, ist eine gewisse unterschiedliche Wertevorstellung. Normalerweise lernt man ja eher Menschen im gleichen Alter neu kennen im Leben. Häufig vielleicht noch bei der Arbeit, dass man mal einen älteren Arbeitskollegen oder ältere Arbeitskollegen kennt. Aber man ist ja doch so in seinem Kreis. Bei den Schwiegereltern kann es dann sein, dass man auf Wertevorstellungen trifft, die erstmal vielleicht ein ungutes Gefühl machen können. Ich denke mal an Sachen, die in der Familie einfach immer bisher normal waren. War das eine Routine, ein Ritual, das war schon immer so, wir machen das schon in unserer Familie. Und dann kommt jemand Neues dazu, zu diesem Kreis und ja, das kann dann erstmal kochen. Komisch oder anstrengend oder schwierig wirken, weil man selber aus einem familiären Umfeld kommt, die das vielleicht ganz anders machen oder ganz andere Wertevorstellungen haben. Und das wird meistens ja ab dem Punkt wirklich interessant, wenn die Schwiegereltern sich in den Alltag einmischen. Also wenn Kinder dazu kommen meistens. Nicht nur dann. Also ich habe auch in dem Coaching das schon ein paar Mal erlebt, dass nicht nur dann, wenn Kinder dazu kommen, Schwiegereltern sich berufen fühlen mit Einzug. In die Kindererziehung und gerne ihre Werte da noch mit hineingeben wollen, was halt vielleicht auch auf eine fragende Art und Weise. Möchtet ihr, dass wir Impulse geben? Möchtet ihr, dass wir unsere Meinung sagen, damit hineinspielen können? Und natürlich immer spannend ist, ob die Eltern sich mit modernen Erziehungsstilen der modernen Psychologie und Pädagogik vielleicht befasst haben oder eben noch die Ansichten, von vor 30, 40 Jahren vertreten. Aber es gibt auch andere Themen. Also zum Beispiel habe ich das in Coachings gehabt, dass sich dabei eingemischt wird, ob man ein Haus kauft oder mietet oder nicht. Da haben die Eltern die Ansicht, dass man unbedingt kaufen sollte, weil das was fürs Alter ist, nicht akzeptieren können, dass man vielleicht nur mieten möchte. Solche Dinge. Die Jobwahl. Die Jobwahl kann interessant sein. Also da gibt es ganz viele Themen, bei denen auch dann die Schwiegereltern vielleicht vorher in den Alltag mit eingreifen. Oder eher in wichtige Entscheidungen mit eingreifen und dort ihre Meinung mit hineingeben. Im Alltag kommt es tatsächlich eher dann dazu, wenn eher so der Oma-Opa-Tag wieder da ist und Kinder da sind. Oder man dicht beieinander wohnt und dadurch vielleicht auch so oder auch viel häufig ist es auch bei der Landwirtschaft so, dass auf Höfen, dass man da nochmal eine andere Verbindung hat. Aber es kann ja auch schon ganz früh anfangen, dass die Schwiegereltern zum Beispiel denken. Warum kommt denn der Typ Mann oder Frau als Partnerin jetzt ins Leben vom Kind? Also dass man gar nicht unbedingt äußere Themen hat, die zu einem Konflikt führen, sondern einfach die Präsenz oder das Dasein des neuen Partners, der neuen Partnerin. Ja, das Hofleben ist tatsächlich ein gutes Beispiel dafür für Schwiegereltern im Alltag, dass tatsächlich dann, wenn eine Landwirtschaft besteht, man im gleichen Haus in verschiedenen Wohneinheiten oder mehrere Häuser auf der… Auf der Landwirtschaft, auf dem Betrieb hat, dann dicht an dicht wohnt, gemeinsam arbeitet, sich gegenseitig in die Gärten schaut und all diese ganzen Dinge. Und da ist ja häufig das Thema, dass diese Fremdbestimmung auch nicht nachlässt. Also das ist ja nicht nur für den Partner, sondern mit den Schwiegereltern so das Thema, sondern auch häufig für das Kind, was dann noch in der Nähe der Eltern wohnt, dass so diese Elternrolle nicht so richtig abgelegt wird, man sich als Kind nicht so richtig selbstständig abnabelt, sondern die Eltern immer weiter in das Leben eingreifen. Immer weiter Tipps und Ratschläge geben, ungefragt und so diese Erziehung sozusagen nicht endet. Ja, weil auch glaube ich, wenn so eine Hofübernahme irgendwann in der Zukunft stattfinden soll, man ja auch noch diese Verpflichtung und Verbundenheit hat, dass das ja auch noch klappen soll, dass das ja sozusagen ein rundes Ding irgendwann werden soll. Dann wird es besonders spannend und Konflikte entstehen, wenn man selbst dann eigene Werte entwickelt im Laufe des Erwachsenen. Im Laufe des Lebens, im Laufe der Partnerschaften oder auch dann im Laufe der aktuellen Beziehung und sich dadurch eben eine neue Dynamik in der Beziehung mit den eigenen Eltern und auch mit den Schwiegereltern entwickelt. Also das führt dann zu dem Konflikt, dass die Schwiegereltern den unausgesprochenen oder ausgesprochenen Vorwurf an die Schwiegertochter oder den Schwiegersohn haben, das eigene Kind verändert zu haben. Der war doch vorher nicht so. Ja. Und mit dir ist es jetzt so, dass wir zu Geburtstagen nicht mehr Kuchen essen, sondern hier Obstteller haben und sowas. Wir brauchen Kuchen zu Geburtstagen, was auch immer da dann so für Dinge kommen. Oder jetzt sind wir Weihnachten nicht mehr eingeladen. Sowas, ne? Ja. Wir dürfen Heiligabend nicht mehr kommen. Wir haben immer Heiligabend verbracht. Ja, wir sind eine neue Kernfamilie. Wir verbringen jetzt Weihnachten unter uns und ihr dürft gerne am ersten oder zweiten Weihnachtsfeiertag kommen und die Akzeptanz fehlt dann zum Beispiel. Und das ist natürlich eine schwierige Situation. Weil man ja eigentlich ein gutes Verhältnis zu den Schwiegereltern haben möchte, weil man ja auch manchmal um die enge Verbindung weiß vom Partner, von der Partnerin zu den Eltern. Aber halt merkt, dass da Konflikte immer wieder auftreten. Und es aber auch Menschen sind, die häufig auch länger einen denn in der Beziehung mit begleiten. Und man dann überlegt, wie kann man damit umgehen? Eine Schwierigkeit, die haben wir jetzt hier nicht aufgeführt, die fällt mir jetzt noch aus einem Coaching ein, was ich hatte. Die auch immer mal wieder mit Kindern. Die auch immer wieder mit Kindern entsteht und den Schwiegereltern ist, wenn man die Kinder ungern bei den Schwiegereltern alleine lassen mag, weil sie eben andere Erziehungsstile und Werte haben und sich auf die eigenen Regeln nicht einlassen können. Oder auch ein anderes Sicherheitsbedürfnis haben, als man es selber hat und es dadurch schwierig ist, die Kinder bei denen alleine zu lassen. Aber vielleicht der Partner sagen würde, ich würde meine Kinder doch auf jeden Fall bei meinen Eltern lassen, die haben mich doch auch groß gekriegt und ich lebe heute noch. Und das ist dann so ein Punkt, wo es auch dann in der Partnerschaft zu weiterführenden Konflikten kommen kann, weil das Vertrauensverhältnis zu den Eltern anders ist, als der andere es eben dann jeweils zu den Schwiegereltern hat. Ich finde grundsätzlich bei dem Thema Kinder und Schwiegereltern ist das immer gar nicht so leicht, weil man ja selber Erziehungserfahrungen als erwachsener Mensch gemacht hat. Man hat eine Vorstellung, wie man selbst sein Kind erzogen haben möchte. Paar eine Vorstellung, was mit dem Kind passieren soll. Und die Schwiegereltern sollten ja im besten Fall keinen Erziehungsauftrag haben. Also sie sollten zwar schon natürlich den Auftrag haben, Sicherheit in den Momenten zu leisten, wenn sie aufs Kind aufpassen. Aber es soll ja eine Bonuszeit sein, etwas Schönes sein. Aber auch eine Bonuszeit soll ja Regeln in dem Sinne haben, dass man jetzt kein spuckendes Kind abends hat, weil zu viel Süßigkeit. Oder ein Kind, was nichts gegessen hat. Also das ist ganz schwierig, weil man jeder hat, glaube ich, Erwartungen, die er manchmal nicht ausspricht, weil man denkt, das ist doch klar. Das sehen doch alle so. Und dann kommt das schnellste Missverständnis, weil der eine diese Situation dazu bewertet und sagt, ja, also früher war das jetzt nicht so schlimm. Das bist nur du, die das so sieht. Und andersrum dann das Gefühl, dass man kann nichts richtig machen. Da würde ich sagen, geht es aber auch darum, als. Großeltern die Erziehungswerte und Stile der Kinder anzuerkennen und mit den Enkelkindern und anderen eben auch im Sinne der Eltern umzugehen und auch anzuerkennen, dass man eben keinen Erziehungsauftrag hat, sondern eben für so eine Art Bonuszeit dann zuständig ist. Denn was ich in Coachings auch immer mal höre, ist, dass dann die Eltern schon die Regeln, die sie haben und die Wünsche, die sie haben, klar aussprechen und sagen. "Hey, pass mal auf." Wir haben jetzt langwierig und intensiv durchbekommen, dass unser Kind zwischen 19 und 19.30 Uhr schlafen geht und vorher mit uns gemeinsam zwei Minuten Zähne putzt. Und am nächsten Tag, wenn das Kind dann bei den Eltern, Schwiegereltern geschlafen hat, hört man raus oder spätestens, wenn es zum Zähneputzen abends kommen soll, sagt das Kind auf einmal, das musste ich gestern bei Oma und Opa auch nicht machen. Und schon ist man aus dieser Rotation, Routine, die man vielleicht Tage oder Wochen lang aufgebaut hat und wo man so viele Diskussionen drum hat und hat es endlich geschafft, dann kippt ja auch die Stimmung für die Eltern in Form von, jetzt war zwar gestern unser Sohn, unsere Tochter bei den Großeltern und wir hatten mal ein Paarabend für uns, aber jetzt haben wir wahrscheinlich wieder tagelang die Diskussion ums Zähneputzen. Und darum geht es dann halt. Genau, man muss das Gefühl haben, was bleibt als Rahmenbestand. Was ist den Eltern wichtig, das zu akzeptieren, dass es diese Grundregeln gibt, die einfach weitergeführt werden. Das sind ja nicht neue Regeln, es werden weitergeführt. Und wo darf man sozusagen auch eine gewisse Freiheit haben, zu sagen, okay, wenn du bei Oma und Opa bist, darfst du zehn Minuten länger Fernsehen gucken oder noch einen zweiten Lebkuchen essen oder was auch immer. Weil das ist was Besonderes, aber halt alles noch im gesunden Maße. Nicht drei Packungen Lebkuchen und nicht sieben Stunden Fernsehen. Genau. Ja, die Folge ist davon, dass die Besuche bei den Schwiegereltern zunehmend kraftraubender werden und einfach die Freude verloren geht. Man fühlt sich eher wie ein Pflichtbesuch, dass man sagt, ich mach das, weil es irgendwie zum Familienbild und dem Ganzen dazugehört. Und ja, die Kinder sollen ja auch ihre Großeltern sehen, aber man hat da eigentlich gar keinen Spaß mehr dran. Weil man weiß, man nimmt eigentlich auf der Rückfahrt wieder weitere Themen mit. Man hat dann in manchen Fällen nicht mehr so das Richtige, das Richtige Gefühl von Zugehörigkeit, sondern eher bis hin dazu, dass man die Schwiegereltern eher als Gegner empfindet. Und wie du schon sagst, man nimmt dann von jedem Besuch dann eher wieder ungute Gefühle und neue Themen mit. Und das kann natürlich auch schwierig werden für den Partner, für die Partnerin, weil man da halt auch, wie du schon vorhin sagtest, ins Streit kommen kann. Also da kann der Vorwurf kommen von dem Partner, vielleicht, dass man sich zu wenig eingliedert oder dass man sich nicht so ansteckt. Dass man sich nicht so ansteckt, dass man sich nicht so ansteckt. Für die Kinder und für die Erziehung da ist, muss das dann der andere mit seinen Eltern besprechen. Bespreche ich das mit meinen Schwiegereltern? Wie läuft denn das ab? Und dann ist häufig die Situation, dann habe ich eine Meinung und sage dir, du musst mit deinen Eltern darüber sprechen, das geht so nicht. Und du sagst, das will ich gar nicht machen. Oder ich habe da eine andere Ansicht zu. Oder ich habe gar keine Lust, mit denen darüber zu sprechen. Oder die werden das eh nicht ändern. Oder dann so dieser Druck auch innerhalb der Partnerschaft. Wer spricht nun mit den Eltern, Schwiegereltern? Wer kümmert sich darum? Spricht man das aus? Dann passiert nichts. Wer zieht sich den schwarzen Peter? Genau, aber da geht es auch so ein bisschen darum, dass man denkt, glaube ich, bei vielen, dass wenn ich meinen Partner vorschicke, dass der das mit seinen Eltern klären soll, dass das mehr Nachdruck hat. Also, dass man sagt, bei mir würde das jetzt, die würden das nicht so aufnehmen. Wenn du mit deinem Vater sprichst, eine ruhige Minute alleine, dann würden sie sich eher daran halten. Also, es ist manchmal meiner Erfahrung nach in den Coachings so ein Argument zu sagen, das würde gar nichts bringen, wenn ich mit denen sprechen würde. Die würden sich das zwar nur anhören, aber das hätte gar keine Bedeutung. Und oftmals auch eine Frage der Zuständigkeit. Dass innerlich das Gefühl ist, für deine Eltern bist du zuständig, ich bin für meine Eltern zuständig. Und wenn deine Eltern ein Thema bei uns produzieren, in der Familie, dann musst du mit deinen Eltern sprechen. Das ist aber auch spannend, weil das ist natürlich auch schwierig, wenn eine Familienseite immer wieder Themen reinbringt, dann ist einer ja dauerhaft in der Mediation sozusagen. Und dann kann das auch das Verhältnis meiner Erfahrung nach zur anderen Seite manchmal kippen. Weil man sagt ja, bei deinen Eltern ist ja nie was. Also, dass der andere geführt, die eine Seite idealisiert die eigenen Eltern so. Und das macht natürlich auch ein gutes Gefühl. Ja, wenn das Thema Schwiegereltern, Erziehungsstile, Konflikte bei euch in der Partnerschaft für Unruhe und Konflikte sorgt, dann meldet euch gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch. Lasst uns gemeinsam schauen, ob wir dieses Thema mit euch nachhaltig lösen können. Und somit zu einer harmonischeren und glücklicheren Beziehung für euch beide führen könnt. Alternativ könnt ihr euch natürlich bei uns die Workshops ansehen und die Workbooks zu den Podcast-Folgen, unseren Videokurs, den wir mit in unseren Mitgliederbereich gelegt haben. Dort haben wir alle 14 Tage für euch ein neues Workshop-Thema, wo wir intensiv dieses Thema behandeln und dann auf eure Fragen und Themen eingehen. Meldet euch einfach bei uns oder schaut uns in die Kommentare. Schaut auf der Website im Bereich der Workshops. Jetzt kommen wir einmal zu den Lösungsansätzen. Der erste Punkt ist einmal das Gespräch mit dem Partner oder der Partnerin zu suchen. Das kann manchmal gar nicht so leicht sein, weil man vielleicht so eine gewisse Hemmschwelle hat, über die Eltern des Partners, der Partnerin zu sprechen. Man möchte den anderen ja nicht verletzen. Und viele Menschen haben da so ein bisschen einen wunden Punkt, unserer Erfahrung nach, über die Eltern und Konflikte zu sprechen. Und deswegen ist es umso wichtiger, einen sicheren Rahmen zu finden, damit man auch die unguten Gefühle, die ja nun einfach da sind und die ja auch offen hervorgebracht werden sollen, besprechen zu können. Offenheit in Bezug auf diese Thematik ist halt manchmal schwierig, auch wenn Kinder dabei sind, weil man ja auch immer abwägen muss, was hat das für Konsequenzen, wenn man Sachen anspricht, was hat das für Konsequenzen für die Kinder. Deswegen sollte man auch da diesen sicheren Rahmen suchen, in dem Sinne, dass man natürlich drauf schaut, dass die Kinder bei so Gesprächen nicht dabei sind und auch nicht still Zuhörer sind. Diese Problematik gibt es ja auch manchmal, gerade in den Abendstunden, wenn die Kinder älter sind, dass man denkt, man hat Ruhe und dann sind die Ohren doch größer. Also auch hier geht es wieder um das Wir-Gefühl, gemeinsam zu überlegen, was Lösungsansätze sein können, wie kann man damit umgehen, wie kann man das so aussprechen, dass das bei den Eltern ankommt, aber das bei denen keine Verletzung macht. Wie kann man das, so aussprechen, dass man die Eltern in die Verantwortung bekommt und so weiter. Also es wäre gut, nicht ein Gespräch zu starten mit Deine Eltern sagen immer oder machen immer. Nie machen sie das und das. Dann starten wir natürlich gleich in eine Konfrontation, in Vorwürfe und dann wird der Partner, die Partnerin auch gar nicht offen für so ein Gespräch sein, weil man natürlich innerlich auch vielleicht das Gefühl hat, ich muss jetzt für meine Eltern einstehen. Das sind doch keine schlechten Menschen. Aber dann seid ihr weit entfernt vom Wir-Gefühl. Okay, das ist natürlich, das ist natürlich nochmal ein neuer Ansatz sozusagen. Also die Gesprächsgrundlagen so aufzubereiten, dass man nicht dem anderen suggeriert, dass seine Eltern schlechte Eltern wären, weil das vielleicht in seinem Gefühl nicht drinsteckt. Oder schlechte Menschen. Das ist klar, ja. Also objektiv das Verhalten beschreiben, was man beobachtet hat, welches Gefühl das bei einem gemacht hat. Und das ist manchmal aber auch nicht so einfach, wenn man gerade in einer starken Verletzung drin ist, weil man vielleicht das Kind abgeholt hat und genervt ist, warum manche Sachen wieder gefühlt in der eigenen Wahrnehmung nicht gut geht. Also das ist nicht etwas, was man so impulsartig vortragen sollte. Dann geht es darum, sich darüber bewusst zu werden, dass die Schwiegereltern und ihr nicht über alles gleich denken müsst. Also es ist völlig in Ordnung, wenn ihr unterschiedliche Meinungen und auch unterschiedliche Werte habt. Hier kommt es eben auf den respektvollen Umgang und die Toleranz an. Also unterschiedliche Ansichten zu einem Thema gibt es immer und auch mit den Schwiegereltern. Das ist völlig in Ordnung und auch normal. Man bildet ja auch ein neues System. Man wird in einer Art in einer anderen Zeit groß oder man ist in einer anderen Zeit jetzt aufgewachsen oder bekommt in einer anderen Zeit Kinder. Da muss man ja einfach sagen, die Geschwindigkeit ist ja auch eine andere. Also ich würde mal behaupten, dass vielleicht unsere Eltern mit ihren Eltern, dass dazwischen nicht so eine rasante Entwicklung stattgefunden hat in vielen Bereichen. Erkenntnisse über Psychologie, Pädagogik, Erziehung, Digitalisierung, wie geht man mit digitalen Medien um, wie geht es mit den Gefahren in der Welt, wie bewertet man sich, wie bewertet man Medien. Das sind so viele Themen, die jetzt einfach gewachsen sind und die früher nicht so schnell wachsen waren, sodass man vielleicht auch heute eine ganz andere Differenz zu den Erkenntnissen, Werten und Ansichten der Eltern hat, als es vielleicht unsere Eltern zu ihren Eltern auch hatten. Das ist ganz spannend. Ich habe mich, passend zu der Podcast-Folge, ich habe mich gestern Abend mit deiner Mutter über Sprachnachrichten unterhalten. Also, dass sie ja einfach noch ganz anders aufgewachsen ist, natürlich ohne Handy und jetzt selber ja auch Sprachnachrichten, Sprachnachrichten nutzt und ich auch immer sehr darüber dankbar bin und unser Sohn zum Beispiel auch jetzt sehr gerne Sprachnachrichten an die Familie verschickt, sehr viel. Aber man doch da ja sieht, wie unterschiedlich einfach auch ein Alltag geprägt ist. Allein, dass es jetzt andere Kommunikationsmittel gibt, dass es was ganz anderes ist wie früher und damit auch so Sachen wie, früher hat man sich spontan auf der Straße getroffen, zum Schlitten fahren, jetzt ist das alles viel komplizierter, jetzt stimmt man sich auf verschiedensten Wegen ab. Und das ist spannend, dass man einfach sieht, es kommen zwei unterschiedliche Lebenswelten zusammen. Nur allein, weil man unterschiedlich aufgewachsen ist, oder die Kinder jetzt unterschiedlich aufwachsen. Also gar nicht mal die eigenen Werte, sondern die Umstände jetzt schon anders sind. Ja, Sprachnachrichten. Ich musste mir immer noch anhören, telefoniere aber nicht zu lange, das kostet pro Minute Geld. Das lernen unsere Kinder gar nicht mehr so kennen. Ja, dann ist häufig das Gespräch natürlich mit den Schwiegereltern notwendig, wenn es eben Diskussionspunkte, ungute Gefühle, Systemgesetzverletzungen gibt. Wahrscheinlich ist in vielen Situationen das Gespräch zu viert das sinnvollste, also dass beide sich gemeinsam hinsetzen, am selben Strang ziehen und ein ruhiges, eine ruhige Atmosphäre mit den Eltern schaffen und das eben so wohlwollend wie möglich, also in der gewaltfreien Kommunikation ausdrücken, aber eben auch aussprechen, was das mit dem Verhältnis macht, wenn das eben nicht verändert wird, gerade wenn das mehrmals vorgekommen ist, dass das Verhalten nicht verändert wurde, dann eben auch die natürliche Konsequenzen heraufzuzeigen, was passiert. Das ist natürlich der Idealfall, dass man sich zu viert hinsetzt und das klärt, was glaube ich in einigen Familien nicht möglich ist. Also, dass es schwer ist, beide an den Tisch zu bekommen, also Schwiegervater, Schwiegermutter, manchmal kann es auch sein, dass nur einer von beiden gesprächsbereit ist, dann kann es auch sein, dass so ein Gespräch einfach, weil in der Familie noch nie Kommunikation stattgefunden hat, um die Konfliktlösung das gar nicht gewöhnt ist, also da gibt es noch viele Abstufungen, die vielleicht auch eingegangen werden sollten, also wenn jetzt man merkt, okay, nur die Schwiegermutter ist bereit zum Gespräch zu sagen, okay, dann versuche ich diesen Weg erstmal zu gehen. Naja, und dann gegebenenfalls ansonsten als Paar, wenn das eben nicht möglich ist, dass Verantwortung übernommen wird und Verhalten verändert wird, für sich zu überlegen, wie man damit umgeht, um trotzdem einen Rahmen zu haben, der passend ist, also zum Beispiel zu sagen, die Schwiegereltern, Eltern sind nicht bereit, über den und den Punkt in der Erziehung zu sprechen, ihre Ansichten entweder anzupassen oder unsere Ansichten zu tolerieren, zu akzeptieren und nach unseren Werten, weil es ja unsere Kinder sind, die Zeit mit denen zu verbringen, dass man dann eben sagt, dann können wir unsere Kinder dort nicht mehr alleine hingeben, da muss einer von beiden immer mit dabei sein. Oder man bietet mehr den Rahmen, dass man sagt, das findet nur bei einem Zuhause statt, da können die meinetwegen auch mit den Kindern alleine sein, aber dass man da so einen geschützten Rahmen hat oder halt auch bei Familienfesten, wenn man jetzt keine Kinder hat, dass man für sich sagt, okay, wir machen das nur zeitweise, wir können uns unsere Familien nur wohl dosiert antun und entscheiden uns vom Vorwege schon, dass wir nicht den ganzen Tag da sind, sondern wir fahren rechtzeitig wieder. Ja, die Herausforderung grundsätzlich, warum ist das dann so? Also, wir brauchen ja immer die Bereitschaft von allen. Das heißt, erstmal brauchen wir die Bereitschaft von beiden von euch als Paar, dass ihr beide seht, da ist etwas, was ungute Gefühle macht, was uns stimmig ist und dann brauchen wir die Bereitschaft von, du sagst es das eben schon, von beiden, der Schwiegereltern, von Schwiegervater, Schwiegermutter, dass die auch beide bereit sind zu sprechen und auch beide bereit sind, etwas am Verhalten zu verändern, Verantwortung zu übernehmen und das ist dann häufig schon eine Konstellation, die schwierig sein kann. Manchmal geht das, bei kleineren Themen auch häufig ganz gut, bei größeren Themen wird es manchmal schwierig, muss man eben sehen, wie man das hinbekommen kann. Wichtig ist ja immer, finde ich, bei der Familie oder grundsätzlich mit einem Menschen, dass man ja eigentlich gerne mit dem Menschen Zeit verbringen möchte. Dass man, oder auch wenn die Kinder da sind, dass man ein gutes Gefühl hat, dass man das als Mehrwert betrachtet, dass man, das ist eine schöne Erfahrung, die unsere Kinder machen und nicht ein weiterer Energieräuber im Alltag, wo man eigentlich schon vor der Situation schlechte Gefühle hat, weil man die negativen Konsequenzen, die auf einen im Alltag der nächsten Tage zukommen oder an dem Tag, ähm, schon vor Augen hat. Und dann eigentlich auch gar nicht mehr das genießen kann, die Zeit mit ihnen da genießen kann. Und deswegen wird es halt manchmal gebraucht, eben diesen Rahmen vorzugeben, in welchem Rahmen dürfen sich die Schwiegereltern mit den eigenen Kindern bewegen, was ist in Ordnung, was ist nicht in Ordnung, was führt dazu, dass man Vertrauen hat, gute Gefühle hat, dass man sich freut, dass das alles passend ist, weil das sollte ja auch hier im Wir-Gefühl, auch mit den Schwiegereltern oder den Eltern, dann das Ziel sein, dass das alle sich gut fühlen und gemeinsam miteinander Zeit verbringt. Ja, das war die heutige Folge zum Thema Schwiegereltern. Wir hoffen, ihr konntet für euch gute Impulse mitnehmen. Wenn ihr Fragen, Impulse habt, schreibt uns gerne eine E-Mail an podcast.lebensidealisten.de Folgt uns auch gerne auf unseren anderen Kanälen und wir freuen uns natürlich auch sehr, wenn ihr bei uns im Mitgliederbereich dabei seid und euch auch vielleicht an dem einen oder anderen Workshop von uns teilnehmt. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis bald. Bis dann.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Das Verhältnis zu Schwiegereltern kann angespannt sein, weil unterschiedliche Wertevorstellungen, insbesondere aus der frühen Erziehung, zu Konflikten führen.
  2. Alters- und Lebensweltunterschiede führen dazu, dass Eltern und Partner unterschiedliche Erziehungswerte und Alltagspraktiken haben.
  3. Konflikte entstehen häufig, wenn Schwiegereltern in die Erziehung der Kinder einbezogen werden, etwa durch unerwünschte Regeln oder unangemessene Einflussnahme.
  4. Ein wichtiges Ziel ist, gemeinsam mit dem Partner einen respektvollen, offenen und wertschätzenden Umgang mit den Schwiegereltern zu entwickeln, ohne Vorwürfe oder Verletzungen.
  5. Die Einbeziehung von Schwiegereltern in die Alltagssituationen sollte auf einer gegenseitigen Akzeptanz und Toleranz basieren, wobei klare, nachvollziehbare Rahmenbedingungen festgelegt werden.
  6. Wenn ein Gespräch notwendig ist, ist ein Gespräch zu viert (Paar und Schwiegereltern) oft sinnvoll, um eine ruhige, gewaltfreie Atmosphäre zu schaffen.
  7. Wenn keine Veränderung stattfindet, sollten die natürlichen Konsequenzen, wie z. B. beschränkte Besuche oder gemeinsame zeitliche Rahmenbedingungen, klar kommuniziert werden.
  8. Ein neues, harmonisches Verhältnis entsteht, wenn beide Seiten bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Werte zu respektieren und gemeinsam eine gemeinsame Lebenswelt zu gestalten.

Summary:

Ein harmonisches Verhältnis zu Schwiegereltern entsteht nur, wenn unterschiedliche Wertevorstellungen, die durch alters- und zeitlich unterschiedliche Lebenserfahrungen entstehen, mit Respekt und Offenheit bewältigt werden. Die Ursachen für Spannungen liegen oft in der Erziehung, bei der Schwiegereltern unerwünschte Einflüsse auf die Kinder nehmen, etwa durch strengere Regeln oder fehlende Akzeptanz moderner Erziehungsmodelle. Diese Konflikte werden verstärkt, wenn die Kinder im Alltag in den Kreis der Eltern eingebunden werden, was zu mangelnden Freude und ständigem Stress führt.

Ein zentraler Ansatz ist die gemeinsame Kommunikation mit dem Partner, um ein sicheres und respektvolles Gespräch zu schaffen – ohne Vorwürfe, sondern durch objektive Beobachtung und Gefühle. Ein Gespräch zu viert ist ideal, um eine ruhige Atmosphäre zu schaffen, wobei klare Rahmenbedingungen festgelegt werden, wie z. B.

Besuchszeiten oder Erziehungsregeln. Wenn Veränderungen nicht stattfinden, können sich die Partner über konkrete Konsequenzen einigen, wie etwa die Einführung von Besuchsbeschränkungen oder die Notwendigkeit, dass ein Elternteil bei Besuchen mitwirkt. Der Schlüssel liegt in der Verantwortung, die Werte und Lebenswelten beider Seiten anzuerkennen, ohne sie zu übernehmen.

So entsteht ein gegenseitig respektierendes und glückliches Miteinander, in dem die Kinder ihre Großeltern sehen können, ohne sich durch Konflikte oder Druck beeinträchtigt zu fühlen. Die Herausforderung liegt in der Bereitschaft aller Beteiligten, offen zu sprechen und Veränderungen zu akzeptieren – ein Prozess, der langsam, aber nachhaltig zu einem glücklicheren, harmonischeren Familienleben führt.

FAQs

Durch unterschiedliche Wertevorstellungen, Erziehungswerte oder Lebensstile, die aus unterschiedlichen Zeiten und Erfahrungen stammen, entstehen oftmals Konflikte.

Die Schwiegereltern können traditionelle Erziehungsregeln oder Werte verfolgen, die dem Partner oder der Partnerin nicht entsprechen, was zu Spannungen im Alltag führt.

Ein gemeinsamer Ansatz schafft das Wir-Gefühl und verhindert, dass der andere Partner verletzt oder die Situation konfrontiert wird.

Man sollte das Verhalten objektiv beschreiben und das Gefühl nennen, anstatt Vorwürfe zu stellen, und respektvoll auf unterschiedliche Werte eingehen.

Die Kinder können nicht in eine neue, moderne Erziehungsinformationswelt eingebunden werden, wenn die Eltern alte, nicht mehr aktuelle Regeln beibehalten.

Die Eltern haben oft langjährige Gewohnheiten und sind nicht gewöhnt, an der Kommunikation und Konfliktschlichtung zu arbeiten.

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