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Streit im Urlaub vermeiden: So könnt ihr euren Urlaub richtig genießen!

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Streit im Urlaub vermeiden: So könnt ihr euren Urlaub richtig genießen!

In dieser Folge der Lebensidealisten wird das Thema Streit im Urlaub thematisiert und beleuchtet, warum Urlaube oft nicht wie erwartet harmonisch verlaufen. Der Kern liegt in unerfüllten Erwartungen, vor allem bei Familien mit Kindern, und in ungelösten Konflikten aus dem Alltag, die im Urlaub aufkeimen. Die Reiseplanung wird betont, dass gemeinsame Entscheidungen, offene Kommunikation und Flexibilität entscheidend sind, um Spannungen zu vermeiden. Es wird darauf hingewiesen, dass Kinder oft nicht mit dem Urlaubsangebot übereinstimmen, was zu Widerstand und Konflikten führt. Außerdem wirkt es sich aus, wenn einer der Partner allein entscheidet, was zu Schuldzuweisungen führt. Ziel ist es, durch wertschätzende, respektvolle Gespräche und gemeinsame Kompromisse eine entspannte, stimmige Urlaubszeit zu schaffen. Der Podcast schlägt vor, im Urlaub regelmäßig kleine Reflexionen durchzuführen und gemeinsam Lösungen zu suchen. Zudem wird die Rolle von Familienangehörigen wie Großeltern als Entspannungsfaktor betont. Es wird auch auf Eifersucht im Urlaub hingewiesen und die Notwendigkeit eines stabilen Fundaments vor dem Urlaub betont. Die Empfehlung ist, frühzeitig über Bedürfnisse und Planung zu sprechen, um Konflikte nachhaltig zu lösen und den Urlaub zu einem glücklichen, gemeinsamen Erlebnis zu machen.

Transcription

5848 Words, 34944 Characters

German
Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge bei den Lebensidealisten. In dieser Folge geht es um das Thema Streit im Urlaub vermeiden. So könnt ihr euren Urlaub richtig genießen. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Endlich Urlaub. Viele Paare freuen sich auf ihren Urlaub im Jahr und arbeiten auch ganz gezielt auf den Urlaub hin. Urlaub kann Paare zusammenschweißen, er kann Energiereserven aufladen, kann schöne Lebensmomente kreieren, aber nicht selten kommt es auch zum Streit im Urlaub. Wir sind jetzt mitten im Sommer, also auch kurz vor den Sommerferien und dachten, dass diese Folge jetzt passend wäre. Wir möchten euch einmal zeigen, welche Herausforderungen Streit mit sich bringt und wie ihr diesen aktiv vermeidet bzw. richtig mit ihm umgeht. Es ist immer wieder ganz spannend. Wir als Paarcoaches sind natürlich dafür sensibilisiert und seitdem wir das machen, laufen wir glaube ich auch immer anders durch die Welt und durch die Urlaube und stoßen irgendwie immer mal wieder auf Paare, die dort Urlaub haben, wo man auf der einen Seite denkt, ich könnte euch jetzt eine Karte zustecken und sagen, wir können euch da demnächst unterstützen und helfen. Auf der anderen Seite wollen wir den Urlaub nun auch versuchen. Auch nicht gänzlich ruinieren, aber wir haben schon den einen oder anderen Streit gerne mal auf der Liege am Strand, aber auch das eine Mal zum Beispiel direkt neben dem Kinderclub gesehen, wo sich die Eltern dann die Zeit zum Streiten genutzt haben, während die Kinder am Spielen waren. Also es ist immer wieder sehr spannend zu beobachten, wie der Urlaub dann für einige, eben doch nicht so harmonisch und erholsam verläuft. Ich finde auch, dass beim Urlaub so ganz viele Themen aufeinandertreffen und ich selber kann das auch gut nachvollziehen, warum es gerade auch mit Kindern einfach sehr stressig sein kann und man vielleicht auch, und da kommen wir gleich ja nochmal drauf, und mit anderen Erwartungen hinfährt, wie es dann vor Ort ist und dass das natürlich dann zum Streit führen kann. Aber ich gebe dir recht, natürlich ist man auch so ein bisschen von seinem Job geprägt und sieht das dann vielleicht auch so, dass man sich da nicht so sehr mit dem Job befindet. Vielleicht auch eher oder hört da auch eher so einen spitzen Tonfall oder ein harsches Wort eher raus, anstatt jemand, der sagt, okay, das ist mir gar nicht aufgefallen. Ja, auch immer wieder spannend zu sehen, wie tendenziell eher bei den Vätern dann sich bemerkbar macht, wie sich durch die Kinder der Urlaub auch verändert und wie die Erwartungen nicht angepasst worden sind an den Urlaub. Und dann hört man doch immer mal von der einen oder anderen Richtung den Satz, das war das letzte Mal. Das war das letzte Mal, dass ich mit euch in den Urlaub fahre. Also da habe ich schon den einen oder anderen genervten Vater erlebt, der eigentlich nur, wie früher, als er noch keine Kinder hatte, auf der Sonnenliege entspannen möchte, lesen und Hörbuch hören möchte und seine Freiheit genießt. Also wenn wir jetzt mal hier so einen Reisekatalog so ganz oldschool aufklappen würden oder im Internet recherchieren würden, Bilder sehen würden, da sieht man entspannte Eltern, entspannte Paare mit einem Cocktail in der Hand. Alles ist schön. Sie trägt so ein wallendes, leichtes Sommerkleid. Die Kinder sind glücklich, keiner meckert, das Essen ist super. Also da ist ja auch irgendwie schon so eine perfekte Welt aufgebaut. Und Fakt ist aber, es ist für alle eine ungewohnte Situation und da kommen ganz viele Menschen aufeinander mit unterschiedlichen Bedürfnissen. Und dass man vielleicht auch oftmals sagt, ich habe mir das anders vorgestellt, weil ich gedacht habe, meine Familie verhält sich anders im Urlaub. So typischer Fall ist ja auch sowas wie der Minivolle. Der Miniklub, dass man ja auch mit Erwartungen hinfährt. Die Kinder gehen in den Miniklub vielleicht oder in den Kinderklub und haben da Spaß. Und bei dem Beispiel, was du meintest, ich habe die Situation auch noch sehr im Kopf, wo das gesagt worden ist. Da war halt auch der Fall, dass der Vater gesagt hat, ich habe mir den Urlaub nicht so gestellt, dass ich mit meinen drei kleinen Kindern hier am Strand die ganze Zeit hänge. Ich dachte, die sind den halben Tag mindestens in dem Kinderklub. Und die Kinder haben gesagt, ich habe gar keinen Bock drauf. Und schon prallen da so welche. Die halten aufeinander, von Erwartungen auch. Und da geht es dann los. Du kommst dann in den Urlaub und guckst dann auf die entsprechenden demnächst anstehenden Events im Kinderklub. Guckst durch und sagst, wie geil ist das denn? Paw Patrol, Feuerwehr, Polizei, all die Dinge, auf die mein Junge gerade abfährt, richtig gut. Stellst dir das vor und sagst, oh geil, guck mal, die machen Paw Patrol, die machen Feuerwehr und an dem Tag Polizei und dann mit Räuber und so. Das wird richtig toll. Und dann guckt er dich an. Und sagt, ich bin im Urlaub, das ist wie Kindergarten. Und du sagst, nein, was soll das denn jetzt? Aber klar, er hat natürlich recht, wenn er das wie Kindergarten empfindet, so wie wir vielleicht dann unsere Arbeit empfinden und sagt, ich habe hier Urlaub, Freizeit. Ich will meine Zeit mit euch und am Strand verbringen und in den Tag hinein leben und nicht in den Miniklub gehen. Auch verständlich. Aber das passiert dann eben im Urlaub. Und dann hast du das, dass die Zeit eben nicht so verläuft, wie du sie vorgestellt hast. Ja, da sind wir auch schon angekommen bei den typischen Problemen, dass man eben im Urlaub seine Ruhe genießen möchte, aber es aus verschiedensten Gründen zum Streit kommt. Und ein wesentlicher Punkt, warum es zum Streit kommt, ist, dass man Erwartungen hatte, die nicht erfüllt werden. Sei es, dass die Kinder nicht in den Miniklub gehen oder andere Dinge nicht klappen. Das fängt ja schon bei davor an, die Erwartungen, wie eine Reise mit Kindern oder als Paar verläuft. Ich muss an unseren Gipton-Urlaub mal denken, wo wir über zwei Stunden Transferfahrt letztendlich hatten vom Flughafen ins Hotel. Was eigentlich als 20-Minuten-Fahrt ausgelegt war, weil der Busfahrer abends nicht so gut gucken konnte und das Hotel nicht gefunden hat. Und unser Sohn war damals drei. Und ich habe immer nur gedacht, oh Gott, wollen wir noch länger fahren? Wollen wir noch länger fahren? Also man nimmt ja dann auch durch so eine Reise, wie ein Flug oder eine lange Autofahrt, schon so eine Atmosphäre mit. Ist meistens weit weg von Leichtigkeit, von Entspanntheit, weil man gestresst ist, weil vielleicht auch beim Flug irgendwas doof ist. Also eigentlich sind das immer coole Reisen. Aber meistens sind das, wenn man danach drüber spricht und nicht, wenn man drinsteckt. Also in dem Moment, wo man dann mit diesem Busfahrer dort hängt und denkt, Mensch, das wird immer später, immer später und wir kommen nicht an, was ist denn da los? Und wir sind doch an diesem Punkt schon dreimal gewesen, wo er gerade längs fährt. Und die Rücktour war ähnlich. Auf der Rücktour hat dieser komische Bus irgendwie neben oder kurz hinter dem Fahrersitz so eine Klappe, wo man dann an den Motor rankommt. Und dann musste er dort irgendwie zweimal rechts ranfahren und am Motor irgendwas, drehen und schrauben. Wie am offenen Herzen hat er operiert. Verrückt. Und das sind die Sachen, wenn man drinsteckt, macht das nicht so viel Spaß. Gerade wenn du dann eben noch ein Kind hast, was dich dann vielleicht anspuckt, vollpiescht und so, was ja auch alles im Urlaub vorkommt. Wir haben ja schon so viel Spaß im Urlaub gehabt. Ich bin im, ich werde im Bus auf der Rücktour angespuckt und ich will mir ein neues T-Shirt dann kaufen auf dem Flughafen. Und während ich mir mein neues T-Shirt kaufe und unser Sohn bei dir auf dem Arm ist, macht die Windel schlapp und er piescht dich. Also wir haben ja schon die lustigsten Sachen gehabt. Das ist in dem Moment irgendwie immer stressig. Aber wenn man dann danach im Flieger sitzt und er schläft auf dem Arm und du guckst dich an und denkst, jetzt haben wir hier zwei neue T-Shirts an, weil wir gerade vollgekotzt und vollgepiescht worden sind, dann war es lustig. Aber in dem Moment nicht. Genau, also angespannte Atmosphäre. Man hat das Gefühl, dass man ja durch dieses, diese angespannte Atmosphäre den Urlaub gar nicht genießen kann. Und es kommt halt dann auch, zu Streitigkeiten im Urlaub. Wir hatten über eine schon ein bisschen gesprochen, die unterschiedlichen Erwartungen und Vorstellungen vom Urlaub. Dass der eine vielleicht sagt, ich habe mir eher vorgestellt, wir machen hier ganz bequem am Strand, lassen uns treiben, alles im Flow, ein nettes Essen. Der nächste sagt, super, morgen ist der Mietwagen schon gebucht. Wir schauen uns die ganze Insel an. Und wenn man darüber vorher nicht gesprochen hat, dann kann das natürlich dann schon Stress machen. Und wie wir schon sagten, natürlich auch einfach eine ganz andere, eine ganz andere Anreise. Man kommt in eine ungewohnte Situation. Man verlässt so ein bisschen die Komfortzone. Da reagiert jeder anders. Der eine ist eher gestresst, wenn es darum geht, sich am Flughafen beim Check-in einzuordnen. Der nächste sucht, oh, mir ist das alles egal, ich bin da tiefenentspannt. Aber diese ganzen Emotionen nimmt man halt mit in den Urlaub. Und dann kommt es auch noch vor allen Dingen zu unausgesprochenen Konflikten, weil jeder häufig in gestressten Situationen sich erst mal so ein bisschen sein Teil denkt und dann baut sich so ein Berg auf im Urlaub. Dass man sagt, oh, ja, warum müssen wir denn immer ganz pünktlich beim Essen sein? Oder warum machst du das und das? Und wenn man das nicht ausspricht, dann sammeln sich immer mehr Enttäuschungen, Missverständnisse an und dann kann es natürlich dann zum großen Knall kommen. Naja, einmal innerhalb des Urlaubs, aber hier kommen für mich die zwei Punkte, die wir hier notiert haben, zusammen. Einmal die ungewohnte gemeinsame Zeit und die ungelösten Konflikte, die man mitnimmt. Also auf der einen Seite ist es ja so, dass nachher im stressigen Alltag wenig Paare gewohnt sind, sehr viel Zeit miteinander zu verbringen und es dadurch auch nicht so gewohnt sind, viele Kompromisse zu finden, weil jeder tagsüber so ein Stück weit seinen eigenen Weg geht und seine eigenen Entscheidungen trifft. Auf der anderen Seite ist es dann so, dass Konflikte entstanden sind, zu Hause aufgestaut sind und die man eben dann in den Urlaub mitbringt. Und wenn man unausgesprochen oder ungeklärte, ungelöste Konflikte mitnimmt, dann finden die natürlich auch im Urlaub ihre Zeit nicht mehr so gut. sich mal bemerkbar zu machen und sich zu melden und zu sagen, hey, da gibt es übrigens so eine Sache, ein paar Ungereimtheiten bei euch in der Beziehung. Jetzt wäre eigentlich ein guter Moment, das zu lösen. Ihr habt gerade Zeit und auch Zeit zu zweit. Und das ist natürlich der Moment, wo man eigentlich sagt, gerade jetzt will ich eigentlich nicht Konflikte lösen und klären. Jetzt möchte ich die Zeit genießen, wird dann aber eben schwer, wenn man diese Konflikte mitbringt. Aber auch vielleicht ungewohnte Zeit als Familie so eng. Dass man es auch nicht gewohnt ist, die Kinder so viel um sich zu haben im durchgetakteten Alltag, hat jeder auch so ein bisschen seinen Platz in der Familie und dass das ja auch dann erstmal wieder neu sich ordnen muss. Dann kommt es dann, dass vielleicht, wenn man so in diesem klassischen Bild noch drin ist, dass sich die Mutter mehr um die Kinder kümmert, der Vater weniger Zeit durch den Vollzeitjob und Co. mit den Kindern verbringt, dann fordern die Kinder natürlich im Urlaub mehr vom Vater. Das ist immer so geil, Kinder, wenn man Eltern auch betrachtet, unser Sohn macht das ja auch immer gerne, immer guck mal, guck mal. Und wenn man dann die Eltern am Pool sitzen sieht, die sind wie so aufgereiht, immer so, ja, ich gucke, ja, ich gucke. Und da sind natürlich die Väter diejenigen, die auch besonders gefordert werden, weil da möchte natürlich Wertschätzung, Anerkennung ganz viel aufgeladen werden. Am Ende ist es so, dass Paare aus der Urlaubszeit hinauskommen und negativ darauf zurückblicken und sagen, Mensch, ich bin überhaupt nicht erholt, das hat nicht so viel Spaß gemacht, das habe ich mir anders vorgestellt. Mein Akku ist immer noch nicht voll geworden, jetzt geht es nächste Woche mit der Arbeit schon wieder, jetzt geht es wieder los. Ich habe so viel Geld ausgegeben und bin so unentspannt jetzt wieder zu Hause. Das führt natürlich zu weiteren Konflikten, zu weiterem Streit, dann streitet man auch über den Urlaub, das führt dazu, dass man über den nächsten Urlaub im Vorfeld streitet und sagt, oh, der darf aber nicht so werden wie der letzte und das muss anders laufen und das war doof und ich will nicht mehr einen Urlaub so machen. Und was natürlich auch sein kann, ist, dass einfach auch alles hinterfragt wird. Also wenn man so voller Enttäuschung, voller Traurigkeit, voller Wut ist, dass man auch dann vielleicht die ganze Beziehung hinterfragt, also haben wir die gleichen Werte, wenn es uns schon so schwer fällt, gemeinsam was Schönes zu genießen, also vielleicht tun wir uns auch einfach nicht gut, vielleicht bräuchte jeder einen anderen Partner an der Seite, mit dem er das oder mit derjenigen er das machen kann, worauf er ja Lust hat, also man stellt ja häufig dann das große Ganze schnell in Frage. Wie du schon sagst, so ein Urlaub wird durch das Marketing natürlich sehr aufgeladen, der wird durch die Hotels und Reisebüros und so weiter emotional natürlich auch sehr aufgeladen, als die schönste Zeit des Jahres und wieder zurückkehren und all die ganzen Dinge, da hat es ja so jeder, jedes Hotel, jede Kette, jeder Club, seine eigenen Slogans, die man da so verinnerlicht und seine Lieder, die man damit verbindet und all die ganzen Dinge, das kommt dann ja so alles zusammen und dann merkt man nach dem Urlaub oder auch währenddessen, dass das eben gar nicht so schön gewesen ist, wie es eben aufgeladen wurde und dann guckst du danach halt, auf dem Kontoauszug und siehst, boah, das Ding hat richtig reingehauen im Budget, aber ich fühle mich nicht erholt, wir haben uns gestritten, das hat alles nicht gematcht und jetzt dachten wir, wir geben mehr Geld aus, weil dann ist da ein geiler Kinderclub, dann haben die Kinder nicht genutzt und dann kommen so ein paar Sachen zusammen, wo man dann zweifelt und sich fragt, was sollte dieser Urlaub eigentlich? Da musste ich an eine Situation gerade denken, wir waren letztes oder vorletztes Jahr in einem Kinderclub, also ein Familienhotel, wo es sehr viel kleinere Kinder auch waren, also mit kleinen meine ich jetzt so unter sechs und die Atmosphäre im Restaurant war sehr besonders, weil es sehr häufig natürlich in dem Alter zu Schreien kommt, dass was runterfällt, dass es einen Wutanfall gibt und das fand ich super spannend zu beobachten, unser Sohn ist jetzt ja schon ein bisschen raus aus der ganz kleinen, kleinen Kindphase, denn zu beobachten, wie halt auch einfach der ganze Abend ablaufen durch diese Atmosphäre bei Paaren schon eine Angespanntheit macht, ich fand es total relaxed, muss ich sagen, dass es ein bisschen lauter war, weil es auch so locker ist, also wenn man selber mit Kind da ist, ich fand es eigentlich ganz gut, als wenn man da jetzt sitzen würde, so ganz streng und alles ganz leise, aber man merkte richtig, dass einfach der gesamte Stresspegel von vielen Eltern extrem hoch war und dass eine Mini-Kleinigkeit ausreicht und oftmals ist es ja auch so, dass einer dann rausgegangen ist oder dass die Mutter nur noch mit dem Kind alleine am Tisch saß und der Vater dann längere Zeit weg war, also das war irgendwie jetzt nicht natürlich so, wie man sich das vorgestellt hat und das ist aber die Realität, mit kleinen Kindern leider oder was es leider ist, ist einfach so. Das ist dann auch wieder eine Frage des Blickwinkels, wir mögen das ganz gerne, wenn es dann da ein bisschen lauter ist, weil wenn dann unser Sohn dort ein bisschen Action macht, dann fällt man nicht groß auf. Andere sind da immer noch sehr in sich gekehrt und haben das Gefühl, oh vielleicht stören wir trotzdem andere, also es gab ja schon häufiger die Situation, wo ähm ähm ähm Paare, Mütter, Väter ein bisschen komisch reinschauten und wir sagten, hey, macht euch keine Gedanken, das ist bei uns genauso. Gerade auch wenn es dann, das ist ja auch so, dann läuft es gerade mal bei einem gut und das Kind ist, ein Abend von zehn, die man unterwegs ist, ist total nett am Tisch und dann gucken andere rüber und sagen, schau mal, wie das bei dem Kind läuft und sagen, hey, das ist, ihr seht nur diesen einen Abend, das läuft sonst auch anders. Also wenn euch das Thema Streiten im Urlaub auch betrifft, oder ihr jetzt in den nächsten Wochen in den Urlaub fliegt und zurückkehrt und merkt, oh, da hat es bei uns auch so ein bisschen gekracht und irgendwie funktioniert das alles bei uns nicht so harmonisch. Wir merken, wir haben da einige aufgestaute Konflikte, die wir mitbringen und deswegen funktioniert der Urlaub nicht so gut und wir merken auch, dass themastimmige Kompromisse finden, über Erwartungen sprechen, das sind alles Themen, die uns irgendwie betreffen und in denen wir nicht so richtig gut sind. Dann meldet euch sehr gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch und wir schauen, ob wir euch im Coaching dann unterstützen können, eure Konflikte nachhaltig lösen und mit euch mal die Themen Stimmige Kompromisse finden, über Gefühle und Erwartungen sprechen, uns gemeinsam ansehen. Kommen wir nun zu möglichen Lösungsansätzen, damit ihr im Urlaub gar nicht erst streitet oder wenn es zu Konflikten kommt, ihr diese dann lösen könnt. Was könnte man also präventiv tun, um Konflikte zu vermeiden? Der erste Punkt ist, glaube ich, schon einer mit der wichtigsten Punkte. Sprecht frühzeitig über eure Erwartungen und Bedürfnisse an den Urlaub. Und dafür sollte man sich wirklich Zeit nehmen. Und auch nicht das so Tür-und-Angel-Gespräch von wegen, ja, guck mal, hier habe ich gefunden, das Hotel sieht doch gut aus, oder? Ja, aber was heißt das? Was ist das für ein Hotel? Welche Bedürfnisse sind gerade da? Die können sich ja auch geändert haben. Habe ich gerade einen Mega-Marathon bei der Arbeit hinter mir und ich brauche Ruhe? Oder bin ich eher in dem Modus, dass ich sage, oh, ich will Action, ich will entdecken? Darüber muss man im Austausch sein. Dann natürlich auch zu schauen, was sind die Bedürfnisse von allen Familienmitgliedern? Weil es bringt ja auch nichts, wenn Eltern ein Hotel raussuchen und sagen, oh, super schön. Und das Kind sagt, ja, will ich nicht, finde ich doof, ist ja gar keine Wasserrutsche. Das ist unser Hauptthema, ne? Wir haben diesen nächsten Urlaub ja auch entschieden. Wir hatten mehrere dann zur Auswahl. Und wir haben dann entschieden, ob es welchen wir nehmen anhand der Wasserrutsche. Dass die da sein müssen. Wir haben eine Auswahl getroffen als Eltern. Wir haben gesagt, okay, das und das steht zur Verfügung. Weil unsere Bedürfnisse ja auch gesehen werden dürfen. Aber er hatte natürlich dann die Wahl noch zu sagen, okay, hier, Club bla bla bla, fällt raus, war keine Wasserrutsche. Oder das finde ich gut oder das finde ich schlecht. Aber man muss darüber im Austausch sein. Und auch mit dem Partner direkt. Also du musst dann von mir wissen, wie stelle ich mir einen Urlaub vor? Also möchte ich an einem Sportprogramm vielleicht teilnehmen? Möchte ich eher relaxed auf der Liege liegen? Habe ich die Vorstellung, einen Mietwagen zu mieten? Und so weiter. Darüber sollte man klar kommunizieren. Das ist nochmal vielleicht ganz wichtig. Je entspannter und je mehr Bedürfnisse der Kinder im Urlaub erfüllt sind, desto entspannter haben es die Eltern normalerweise. Je weniger Bedürfnisse der Kinder gesehen worden sind und unerfüllt bleiben, desto nörgeliger sind die Kinder, desto schneller sind sie wütend, unzufrieden, nicht gut gelaunt, sind die ganze Zeit bei euch, anstatt sich dort vielleicht auszutoben. Also schaut, dass möglichst viele Bedürfnisse der Kinder erfüllt werden können. Das macht manchmal Sinn, dann lieber ein eigenes Bedürfnis zurückzustecken und sagen, okay, dann habe ich vielleicht mal die und die Sportmöglichkeit oder die und die Möglichkeit nicht. Aber dafür bin ich trotzdem bei anderen trotzdem sehr zufrieden, weil mein Kind eben sehr entspannt ist und ich eine erholsame Zeit verbringen kann. Ja, der nächste Punkt ist, dass ihr euren Urlaub am besten gemeinsam plant und euch aktiv damit beschäftigt. Du hast das eben schon angedeutet, also es ist eher schlecht, wenn einer von beiden alleine ins Reisebüro geht, das Ding durchbucht und sagt, guck mal hier, das werden wir machen. Es kann gerne einer die Aufgaben übernehmen und sagen, ich bin der, der tendenziell mit dem Reisebüro kommuniziert, den raus sucht, der Online-Einchecker, was auch immer. Ich bin der, der alles vorbereitet, was auch immer so gebraucht wird. Man kann gerne die Aufgaben da an der Stelle verteilen. Aber sorgt dafür, dass die Verantwortung nicht geteilt wird, sondern beide gleichermaßen über das Urlaubsziel und die ganzen Dinge entscheiden. Denn das ist auch so ein schönes Ding, dass dann im Urlaub oder danach gesagt wird, naja, das ist der Urlaub, den du machen wolltest. Und dann wird die Verantwortung zu dem einen gegeben, dass man jetzt einen schlechten Urlaub hatte. Hast du da nicht richtig geguckt, als du das gebucht hast? Genau sowas. Hast du nicht gesehen, dass das nur 80 Prozent weitere Empfehlungen hat? Das hättest du doch wissen müssen. Hast du die letzten Bewertungen nicht gelesen? dass dort das Essen immer schlechter geworden ist. Das ist ja etwas, wenn man da gemeinsam recherchiert, gemeinsam draufschaut, gemeinsam entscheidet, dann kann man zumindest im Wir-Gefühl sagen, unser Urlaub war scheiße und nicht einer sagt, mein Urlaub war deinetwegen scheiße, weil du den schlecht ausgesucht hast. Das ist eine ganz andere Konfliktbasis. Der nächste Punkt bespricht, welches Verhältnis von Ruhe, Romantik und Abenteuer für euch stimmig ist. Und darüber sollte man sehr realistisch sprechen und auch vielleicht überlegen, was schafft man denn zu Hause, gerade als Familie, davon umzusetzen und wie kann man das im Urlaub umsetzen? Weil warum sollte das im Urlaub vor einmal alles super klappen? Ich sag mal, wenn ein Kind abends schwer in den Schlaf findet oder ihr einen bestimmten Ablauf habt, dann wird das nicht unbequem. Es kann unbedingt im Urlaub anders sein. Das heißt, dieses romantische Bild mit einem Glas Wein auf der Terrasse sitzen und das Kind schläft um 19.30 Uhr kann sein, dass es klappt, muss aber nicht. Das heißt, es kann sein, dass dieser Anteil von Romantik stattfindet, muss es aber nicht. Und darüber halt auch ganz klar zu sprechen, wie kann man sich vielleicht einen Anteil da holen in dem Sinne vielleicht, dass man jemand anderes noch mitnimmt im Urlaub, dann meine ich jetzt nicht einen weiteren Partner oder Partnerin, sondern vielleicht die Schwiegereltern oder die Eltern, dass man sagt, oh, irgendwie merkt man. Wir brauchen auch wirklich mal Zeit als Paar, aber wir wissen, das ist schwer umzusetzen. Wer könnte uns dabei vielleicht unterstützen? Wenn man weiß, vielleicht auch von seinem Kind oder von seinen Kindern, dass sowas wie ein Kinderclub oder so nicht die erste Wahl ist. Game Changer, Oma und Opa mitnehmen. Ich finde auch, dass es meistens nochmal zur deutlichen Entspannung beiträgt. Und wenn es halt der Moment ist, dass du einfach in Ruhe aufessen kannst und Oma oder Opa, dann kann man sagen, okay, wir stehen schon mal auf, wir sind auch durch, wir gehen nochmal eine Runde hier durch die Anlage. Genau. Dann versucht im Urlaub flexibel zu bleiben und dadurch Enttäuschungen zu verhindern. Also nicht alles konkret vorgeplant zu haben und durchgetaktet, sondern eben flexibel zu bleiben, aber auch dann offen zu sein für stimmige Kompromisse. Also wenn jetzt beide gerne Fahrrad fahren und auch gerne mal durch die Berge Mountainbiken. Oder wie auch immer. Dann schaut, dass ihr Kompromisse findet, wenn ihr sagt, Mensch, das hat auch was mit Auspowern und Sport richtig zu tun und nicht nur mit einer Radtour machen. Dann kann es eben sein, dass wenn der Mann mehr Power hat als die Frau, dass das dann vielleicht die Frau zehn Kilometer mitfährt und der Mann sagt, okay, ich drehe jetzt noch eine Schleife und mache nochmal die nächsten sechs Kilometer hinten dran oder so. Dass man eben Dinge hat, die man gemeinsam macht, aber auch dann letztendlich, wenn jemand sagt, ich hatte auch noch einen sportlichen Antrieb hinter der Runde. Wenn man das mal extra dreht. Es gibt ja viele verschiedene Möglichkeiten. Es gilt, kreativ zu werden. Wenn der eine sagt, ich schlafe gerne bis neun und dann sagt, naja, ich bin wie zu Hause immer um sechs Uhr wach und das ist eine geile Zeit. Ich will nicht erst um neun Uhr und um sechs ist auch schon die Sonne da. Naja, dann geht der um sechs halt vielleicht schon mal eine Runde in den Pool oder ins Meer und schwimmt schon mal oder geht am Strand laufen und ist dann schon mal soweit fit, macht sich fertig und dann sind beide um neun soweit, dass sie sich frühstücken können. Also dass man eben dafür sorgt, wie kann man kreativ das Ganze verbinden. Man sollte grundsätzlich beim Reisen flexibel sein, weil man hat ja auch erstmal ein Ankommen. Häufig ist es ja auch so, dass wenn Leute in Urlaub fahren, dass da andere klimatischen Bedingungen sind. Das heißt, man muss sich erstmal dran gewöhnen. Man hat eine harte Anreise vielleicht vor sich. Das heißt, man ist müde. Also man muss ja auch erstmal ankommen und da auch flexibel sein und sagen, okay, jetzt gönnt man sich auch wirklich nochmal so einen Tag Anreise und auch wenn man zurückkommt auch nochmal einen Tag Entspannung. Dann haben wir ein paar Schritte für euch, wie ihr vorgehen könnt. Das erste ist, redet miteinander, wenn etwas schief läuft und schweigt es nicht gut. Also das ist ja eigentlich ein Grundsatz von immer aussprechen, was ist und anerkennen, was ist, ist unser neuntes Systemgesetz und das ist eben ganz wichtig, dass man auch im Urlaub das miteinander spricht, denn der Konflikt ist nicht dadurch da, dass man ihn ausspricht, der ist ja vorher schon entstanden. Also die Wahl, ob ihr den einfach unterschwellig laufen lasst und die ganze Zeit so ein mulmiges Gefühl im Urlaub da ist oder ob ihr ihn offen ausspricht und dann die Möglichkeit habt, den zu lösen, um dann die restliche Urlaubszeit eine schöne Zeit miteinander zu haben. Der nächste Punkt ist, nehmt euch Zeit, um Umstimmigkeiten zu reflektieren und zu lösen. Also nicht nebenbei so ein Thema, was im Urlaub denn so ein Dauerbegleiter wird klären und immer so zwischendurch wieder ein Gespräch anfangen. Dann hast du nochmal drüber nachgedacht, sondern wirklich auch mal ganz bewusst zu sagen, okay, komm, wir machen jetzt mal einen Spaziergang und wir besprechen das jetzt mal wirklich in Ruhe und reflektieren mal darüber. Jeder schaut mal auf seinen Anteil, aber das muss etwas ganz Bewusstes sein, weil sonst fängt man immer wieder an, dann sagt der andere, ja, weiß ich auch nicht, wollen wir jetzt erstmal was essen gehen, lass uns das später klären und dann zieht sich das so durch den Urlaub durch und das wäre natürlich sehr schade. Ja, vielleicht so achtsame Mini-Optimierung, sag ich mal, die nicht irgendwie jetzt so sind, dass man sagt, wir wollen jetzt. Wir wollen jetzt hier unseren Urlaub durchoptimieren, sondern so achtsame Mini-Optimierung einzubauen, sodass man, wenn kleinere Unstimmigkeiten da sind, sich die Frage stellt, was können wir beide tun, dann verändern, damit es morgen noch ein bisschen schöner wird und dann eben dort an kleinen Stellstrauben drehen. Da erinnere ich mich immer an eine Situation, ich weiß nicht, ob du dich daran erinnerst, es gab mal eine Reise, da haben wir festgestellt, dass das Hotel recht voll war und dass das. das beim Essen super anstrengend ist, wenn, sag ich mal, der große Ansturm ist und so weiter und wir da mit unserem Sohn keine Ruhe gefunden haben, das war einfach total stressig für uns drei und dann haben wir dann überlegt, okay, wie können wir das ändern und haben dann gesagt, wir gehen ganz, ganz früh, also wir waren schon zehn Minuten, bevor die Türen auf waren sozusagen da und haben sozusagen den entspanntesten Platz in der Ecke gesucht, damit er sich damals als noch kleiner gut konzentrieren konnte und entspannt war und so weiter, aber da haben wir auch ganz aktiv drüber gesprochen, haben gesagt, ja, was für Möglichkeiten gibt es denn, dass es nun so ist, wie es ist, ist denn so, dass da viele Menschen sind, aber wie können wir das verändern, ne? Das haben wir ja letztendlich fast in jedem Urlaub auf irgendeine Art und Weise gemacht, ob das dann auf Mallorca so war, dass wir gesagt haben, in dem Restaurant fühlt er sich gar nicht wohl, das ist irgendwie überhaupt nicht sein Umfeld und wir haben das Essen dann mit aufs Zimmer genommen, haben dort gegessen, also es gibt ja verschiedenste Varianten, die wir schon gemacht haben, damit wir sagen, dann fühlen wir uns da alle wohler, ne? Das funktioniert natürlich am besten, wenn wir wie beim nächsten Punkt auf eine wertschätzende und respektvolle Kommunikation achten und kommen gleich zum nächsten Punkt darauf, Schuldzuweisungen und Vorwürfe vermeiden. Ja. Das ist dann natürlich ganz, ganz wichtig, funktioniert natürlich besonders gut, wenn man eben vorher über die Erwartungen gesprochen hat, über die Bedürfnisse gesprochen hat und eben vorher auch gemeinsam Verantwortung übernommen hat, also den Urlaub gemeinsam so geplant und entschieden hat, dann kann man natürlich besonders gut ohne Schuldzuweisungen und Vorwürfen, agieren. Schuldzuweisungen und Vorwürfe bestehen natürlich besonders dann sehr intensiv, wenn einer den Urlaub alleine verantwortet geplant hat, wenn man sich nicht ausgetauscht hat, dann ist natürlich da sehr viel Raum da, um entsprechende Schuldzuweisungen und Vorwürfe unterzubringen. Ich glaube wichtig ist auch, dass man, wie der nächste Punkt auch ist, da immer versucht Kompromisse zu finden und als Team im Wir-Gefühl zusammenarbeitet, also dass man einfach für sich überlegt, wie ist es vielleicht paarstimmig zwischen uns. Aber auch als Familie, damit wir eine gute Zeit haben können und da auch sich freizumachen von, wie sollte es sein. Manchmal kann es stimmig sein zu sagen, okay, ich, für uns ist es entspannter, ich mache mich mit unserem Sohn schon morgens fertig, wir gehen schon mal zum Frühstück, da auf dem Weg dahin sammelt er noch gefühlt zehn Steine ein und so weiter und dann hast du in Ruhe die Zeit, dich fertig zu machen, abends drehen wir die Sache um, sodass jeder auch eine Zeit hat für sich, nicht gestresst ist, aber jeder die Bedürfnisse des anderen halt sieht. Ja, letztendlich ist es immer was ganz Individuelles, was für jemanden Entspannung im Urlaub ist. Es muss halt immer nur fürs Paar und für die Familie stimmig sein. Das heißt, wir gehen dahin zurück, wann war es mal gut beim Aussprechen, das kann auch innerhalb des Urlaubs sein, die ersten zwei Tage sind gut, am dritten Tag läuft was schief, am fünften Tag reflektieren wir, dass am dritten Tag was schief gelaufen ist und deswegen auch der vierte nicht so harmonisch gelaufen ist. Das heißt, das Verhalten hat dazu geführt, dass es in einen Konflikt gekommen ist, dass man sich nicht mehr gut fühlte und dann spricht er irgendetwas aus, welches Verhalten war das, welches Gefühl hat das gemacht, man kann Verantwortung für das Gefühl übernehmen, denn normalerweise hat man in guter Absicht gehandelt und wollte dieses Gefühl gar nicht auslösen, übernimmt Verantwortung und sagt, Mensch, das tut mir leid, dass dieses Gefühl bei dir entstanden ist, das war nicht meine Absicht, dass du dich so fühlst, hätte ich gewusst, dass mein Verhalten bei dir dieses Gefühl auslöst, hätte ich mich anders nämlich so und so verhalten. Und dann sagt man, oh, das kommt bei mir an, hättest du dein Verhalten auch so geändert oder hättest du dich so verhalten, wäre es gut für mich gewesen und dann kann man zusammen nochmal traurig sein, dass man einen. schlechten Tag hatte oder wie auch immer was gebraucht wird, um das Gefühl zu verarbeiten, aber dann ist der typischerweise auch geklärt. Geht natürlich besonders gut, wenn man mit einem stabilen Fundament in den Urlaub startet und nicht schon mit einem sehr instabilen, brüchigen Fundament die Reise antritt. Ich glaube, da sind wir nochmal ganz kurz bei einem ganz wichtigen Punkt, für was steht der Urlaub halt auch bei vielen Paaren. Wir nennen das ja immer, wenn wir ein Kennenlern-Gespräch haben, das Dach sanieren, nämlich häufig ist es so, dass wenn das Fundament rissig ist, man versucht auf den oberen Ebenen zu arbeiten, indem man halt sagt, wir bauen irgendwas um beim Haus, wir fahren in Kurzurlaub, wir fahren in Urlaub, aber da sollte einem natürlich klar sein, man nimmt alles mit, was man an Konflikten zu Hause hat und nimmt noch neue Erwartungen mit, die man hat. Und dass dann mal es zu einem großen Streit kommt, ist eigentlich klar. Ja, die typischen Hebeln zum Deckeln fehlen auch manchmal. Absolut. Wenn ich sonst mich mit Freunden treffe, zum Sport gehe, hier und da hingehe, dann habe ich viele Möglichkeiten, die mich beim Deckeln unterstützen und im Urlaub kann ich vielleicht auch ein paar Aktivitäten machen, aber eben nicht ganz so viele und verbringe viel Zeit mit dem anderen und auf einmal kommt der ein oder andere Deckel zum Vorschein und sagt, ich würde gern gelöst werden. Großes Thema. Großes Thema auch, haben wir jetzt gar nicht drauf eingegangen, Eifersucht im Urlaub ja auch. Also da sind ja auch dann andere Menschen im Urlaub. Wenn jemand natürlich das Thema Eifersucht hat, ist das natürlich auch nochmal eine herausfordernde Situation. Ja, ist eine lange Folge geworden. Ihr merkt, das Thema Urlaub begeistert uns. Vielleicht machen wir noch eine ganze Podcast-Reihe zum Thema Urlaub und Konflikte im Urlaub und wie man sie löst und Eifersucht im Urlaub und was mache ich, wenn das Essen im Urlaub nicht schmeckt, Konflikte mit dem Reisebüro lösen. Oh Gott. Wir machen so eine ganze Reihe vielleicht. Ja, mit Rabattcode, die wir nicht haben. Mit Rabattcode für, wir müssen mit irgendjemandem nochmal eine Zusammenarbeit organisieren und dann schauen wir mal. Also solltest du hier zuhören und hast ein Reisebüro oder irgendeine Hotelkette oder so, melde dich gern bei uns für eine Kooperation. Wir reisen gerne und sind sehr offen dafür. Ansonsten, falls es nicht zutrifft und du hast Konflikte im Urlaub, dann melde dich gerne bei uns und wir lösen das ganze Thema mit dir nachhaltig, stabilisieren euer Fundament und sorgen dafür, dass ihr alle. Alle nötigen Fähigkeiten habt, im Urlaub Konflikte nachhaltig zu lösen. Vielen Dank fürs Zuhören. Bis bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ungeplante und ungewohnte Urlaubssituationen führen oft zu Streit, weil Erwartungen nicht erfüllt werden.
  2. Verschiedene Bedürfnisse der Eltern und Kinder, insbesondere bei Kindern im Miniklub, schaffen Spannungen durch unerfüllte Wünsche.
  3. Ungelöste Konflikte aus dem Alltag werden im Urlaub aufgegraut und verstärken die Anspannung.
  4. Es ist entscheidend, frühzeitig über Erwartungen, Bedürfnisse und gemeinsame Planung zu sprechen, um Missverständnisse zu vermeiden.
  5. Flexibilität, Kompromisse und wertschätzende Kommunikation helfen, stressfreie und harmonische Urlaubszeiten zu gestalten.
  6. Schuldzuweisungen und Vorwürfe entstehen meist, wenn die Planung nicht gemeinsam erfolgt.
  7. Der Urlaub kann ein Moment für Reflexion und emotionale Wiederherstellung sein, wenn Konflikte offen besprochen werden.
  8. Familienmitglieder, wie Oma oder Opa, können Entspannung und Stabilität im Urlaub fördern.

Summary:

In dieser Folge der Lebensidealisten wird das Thema Streit im Urlaub thematisiert und beleuchtet, warum Urlaube oft nicht wie erwartet harmonisch verlaufen. Der Kern liegt in unerfüllten Erwartungen, vor allem bei Familien mit Kindern, und in ungelösten Konflikten aus dem Alltag, die im Urlaub aufkeimen. Die Reiseplanung wird betont, dass gemeinsame Entscheidungen, offene Kommunikation und Flexibilität entscheidend sind, um Spannungen zu vermeiden.

Es wird darauf hingewiesen, dass Kinder oft nicht mit dem Urlaubsangebot übereinstimmen, was zu Widerstand und Konflikten führt. Außerdem wirkt es sich aus, wenn einer der Partner allein entscheidet, was zu Schuldzuweisungen führt. Ziel ist es, durch wertschätzende, respektvolle Gespräche und gemeinsame Kompromisse eine entspannte, stimmige Urlaubszeit zu schaffen.

Der Podcast schlägt vor, im Urlaub regelmäßig kleine Reflexionen durchzuführen und gemeinsam Lösungen zu suchen. Zudem wird die Rolle von Familienangehörigen wie Großeltern als Entspannungsfaktor betont. Es wird auch auf Eifersucht im Urlaub hingewiesen und die Notwendigkeit eines stabilen Fundaments vor dem Urlaub betont.

Die Empfehlung ist, frühzeitig über Bedürfnisse und Planung zu sprechen, um Konflikte nachhaltig zu lösen und den Urlaub zu einem glücklichen, gemeinsamen Erlebnis zu machen.

FAQs

Im Urlaub treten ungewohnte Situationen auf, die zu unterschiedlichen Erwartungen führen. Ungeklärte Konflikte aus dem Alltag und die Erschöpfung durch Reisen oder Kinderaktivitäten verstärken Spannungen.

Man sollte frühzeitig über Erwartungen, Bedürfnisse und Aktivitäten im Urlaub sprechen. So wird ein gemeinsames Verständnis geschaffen und Missverständnisse vorab vermieden.

Gemeinsame Planung verhindert, dass ein Partner allein die Entscheidungen trifft. So entsteht ein gegenseitig verantwortliches „Wir-Gefühl“ und wird der Streit über den Urlaub vermeidbar.

Eltern sollten aktiv über die Interessen und Bedürfnisse der Kinder sprechen. So kann man beispielsweise entscheiden, ob ein Kinderclub oder eine Wasserrutsche priorisiert wird.

Schuldzuweisungen entstehen, wenn ein Partner alleine für die Planung verantwortlich ist. Sie führen zu Konflikten und verhindern eine respektvolle, mutige Kommunikation.

Durch achtsame Mini-Optimierungen, bei denen man gemeinsam kleine Änderungen findet, z. B. früher zu essen oder einen ruhigeren Platz im Restaurant zu wählen, kann man den Streit vorsorgen.

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