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Stefan Leitl

59m 28s

Stefan Leitl

In diesem Podcast der DFB-Akademie spricht Dr. Ansem Küchle mit Stefan Leitl, Cheftrainer von Hannover 96, über Expertise als Trainerkompetenz im Profifußball. Leitl erklärt, dass Expertise zwar eine Grundvoraussetzung sei, um überhaupt im Profibereich zu arbeiten, aber nicht ausreiche, um erfolgreich zu sein. Authentizität und Führungskompetenz seien ebenso wichtig, da sie entscheiden, wie Wissen vermittelt und auf dem Platz umgesetzt wird. Er betont, dass Trainer sich kontinuierlich weiterbilden müssen, etwa durch Austausch mit Kollegen, Fachbücher oder Hospitalionen, auch während des laufenden Betriebs. Leitl beschreibt seinen eigenen Werdegang vom Jugendtrainer beim FC Ingolstadt über die U23 bis in den Profibereich und hebt hervor, dass jede Karrierestufe andere Anforderungen stellte – von organisatorischen Aufgaben im Jugendfußball bis hin zu taktischer Feinarbeit. Besonders prägend war für ihn die Trainerausbildung mit B-Lizenz, A-Lizenz und Fußballlehrer-Lehrgang, die ihm half, sein Wissen systematisch zu erweitern und verschiedene Perspektiven zu kombinieren. In Phasen ohne Traineramt, wie nach seiner Entlassung, nutzte er die Zeit zur Selbstreflexion und analysierte seine Wahrnehmung und Ausstrahlung. Seine Spielphilosophie habe sich durch die Zusammenarbeit mit seinem Trainerteam und externe Impulse ständig weiterentwickelt – ein Prozess, den er als lebenslanges Lernen beschreibt.

Transcription

9276 Words, 57311 Characters

German
Ich finde grundsätzlich, was wichtig ist, dass ich mich fortbild, dass ich den Trang dazu habe, oder die Energie auch aufwende, mich fortzubilden. Sei es über regionale Fortbildungen, sei es über Hospitalionen, sei es über Gespräche oder auch Veranstaltungen mit Trainerkollegen. Und ich glaube, dass dieser intensive Austausch sehr wichtig ist. Und dass man das einfach so gut ist, geht auch nutzen sollte. Trainer-Kompetenzen im Profifufball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie. Das Gespräch mit Stefan Leitel, wo der am 26. Oktober 2022 in Hannover aufgenommen. Ja, Moin und herzlich willkommen zum Podcast der DFB-Akademie, indem wir über Trainerkompetenzen sprechen. Dr. Ansem Küchle und ich sind heute in Hannover. Hier in der Landeshauptstadt von Niedersachsen treffen wir, wie könnte es anders sein, einen Bayer. Denn 96 Cheftrainer Stefan Leitel und Ansem sind nahezu Tür an Tür in Ismaning aufgewachsen. Jetzt soll es heute aber natürlich nicht nur um den FCI-Smaning gehen, sondern vor allem um Expertise als Kompetenz von Profitrenern. Von daher Stefan, erst mal, erfielen Dank, dass du die Zeit nimmst, um mit uns über diese Kompetenz zu sprechen. Anseln, Expertise ist ja fast schon eine Grundvoraussetzung, um einen Profibreich arbeiten zu können. Warum ist Stefan denn für dieses Thema genau der richtige Gesprächspartner? Erst mal natürlich auch wieder Servus, wenn Schade, dass du es nicht auf Bayer-Schuld gemacht hast, das hätte eigentlich zu den Text gepasst, den du gerade vorne gegeben hast. Ich habe mir nicht getraut. Besser so. Ich freue mich total, dass wir heute hier in Anrufer sind, dass wir Stefan an unserer Seite haben. Warum passt Stefan zu Expertise? Ich glaube, dass Stefan schon gezeigt hat, dass er einen sehr guter Trainer ist. Ich glaube, das wird einem auch von mehreren Seiten bestätigt. Was aber vor allem, den auch super spannend ist, ist auch Stefan, das bisherige Lebenslauf, was Stefan alles schon so gesehen hat, im Fußball unterschiedlichen Seiten als Führungsspieler, als Kapitän, auch irgendwo nicht den obersten Profifußball immer erlebt, sondern es ist auch gekommen aus einer Zeit beim FC Ismaning, dann beim FC Bayern, da kommen wir auch gleich noch mal drauf. Da hat dann eben unterschiedliche sehr spannende Stufe mehr lebt und nicht glaube, dass das dann heute auch super aufzeigen wird, dass man eben aus verschiedensten Lebensphasen Dinge dann auch mitnimmt für das Leben als Trainer, aber eben auch um seine Expertise anzurechen. Von daher, Stefan, das schönaste da ist. Vielen Dank, ich mache es nicht auf Bayerisch. Moin, sag ich hier bei uns in Hannover. Freu mich, dass ich hier sein darf und freu mich jetzt auf die nächste Zeit mit euch. Stefan, wir starten immer so mit dem Allgemein und wollen dann ein bisschen spezifischer werden, aber erst mal die Frage an dich, weil wir in unserem Podcast über viele verschiedene Trainerkompetenzen sprechen. Was zeichnet denn für dich einen guten Trainer aus? Also gibt es Attribute, würde du sagen, sehr die gelten für alle? Ja, finde ich schon, dass es gewisse Attribute gibt, die für mich persönlich eine Grundvoraussetzung haben, ob ich ein. Ich würde es mir so sagen, erfolgreicher oder weniger erfolgreicher Trainer bin. Ich finde, dass man authentisch sein muss. Das ist ganz wichtig für mich, dass ich eine gewisse Führungskompetenz brauche, die vielleicht ab einem gewissen Bereich, ab einer gewissen Qualitätsstufe für mich die wichtigste Kompetenz ist. Dann natürlich Expertise, das auch klar über dieses Thema, sprechen wir dann, wobei ich da schon sage oder das auch wiederholen möchte, was du gesagt hast, eingangs, dass das für mich eine Grundvoraussetzung ist. Ja, und das sind für mich wichtige Faktoren, um erfolgreich ein Team zu führen. Wenn wir jetzt über Expertise als Grundvoraussetzung sprechen, um Vergleich zu einer Kernkompetenz anzellen, wie würdest du dann unterschied machen? Also, ich möchte gerne, das hat ja schon Tradition in unserer kurzen Zeit das Podcastings. Wir haben ja eine kleine Einführung zum Begriff machen, damit wir auch alle vom gleichen sprechen. In dem Zusammenhang ist Expertise gemeint, als die Fähigkeit, das neueste Wissen auch in meiner Arbeit mit eins beziehen als Trainer. Und klar, es gibt sehr unterschiedliche Wissensarten. Wir wollen jetzt heute nicht zu starken Theorie da abdriften. Man unterscheidet in unterschiedlicher Literatur über 80 verschiedene Wissensarten. Aber natürlich wissen wir, es gibt beispielsweise ja das Fachwissen. Und es gibt natürlich auch ein starkes Erfahrungswissen, das dann am Ende auch dazu führt, dass man eben eine ausgebrechte Expertise vorweisen kann. Was ich auf jeden Fall natürlich bestätigen kann, was ja auch Stefan jetzt noch du schon eingangs gesagt hast. Expertise wird als Grundvoraussetzung gesehen von Profit-Rainer. Das hat auch die Studie gezeigt, sowohl von Sportdreaktoren als auch von Trainer selbst, um in dem gehobenen Fußball unterwegs zu seinem Profifußball überhaupt Trainer zu werden. Braucht man eben auch eine große Expertise. Und jetzt habe ich es eigentlich sogar schon genauso ausgesprochen. Expertise ist schon mitentscheidend um Trainer zu werden. Wenn man es aber dann geschafft hat, auf das Niveau, dann gelten einfach viele andere Kompetenzen natürlich dann mit der Expertise verschmelzen, um eben dann auch ein starker Trainer zu sein. Stefan hat ja auch gerade von der Führungskompetenz gesprochen, die wir sehr oft auch ansprechen werden, auch zukünftig noch. Ich denke schon auch, dass eine ausgebrechte Expertise auch mit eine Beschreibung einer ausgebrechten Führungskompetenz sein kann, bei dem einen oder anderen Trainer, nicht bei jedem Trainer. Jeder Trainer hat aus meiner Sicht andere Stärken. Und da fällt natürlich auch gleich eine Frage ein für Stefan. Wo siehst du deine Stärken auch vielleicht mit Kontext an der Führung und auch der Expertise? Für mich ist wichtig, dass ich Authentisch bin und dass ich meine Expertise an meinen Team vermitteln möchte. Und das Ganze glaube ich, glaube ich, vermitteln kann, um den Fußball spielen zu lassen, den ich gerne sehen möchte. Ich finde, da passt ganz gut die Aussage, oder mein Gespräch mit Dami Du Gantschit Stefan, mit dem habe ich mich nämlich im Vorfeld unterhalten. Ich habe jetzt zusammen den Fußballlehrer gemacht und erstmal soll ich dich schon eine Güsse bestellen von Dami. Das habe ich hiermit erledigt. Und Dami hat schon gesagt, dass damals im Kurs jetzt nicht um die Honigung, um den Bar zu schmieren, aber jahrte schon das Gefühl, dass aus dir ein Trainer, der obersten liegen wird. Und genau das beschrieben, was du auch gerade gesagt hast, er sagt, du bist sehr klar gewesen und präzise in deinem Denkeln, aber auch in deinem Handeln. Das heißt, du konntest dein Wissen auch umsetzen und dann auch weitergeben auf dem Platz. Und ich glaube, das ist sowas, wo es vielleicht manchmal hagt, ich habe vielleicht viel wissen, aber wie teil ich das mit. Und wie kommt es vor allem dann auch beim anderen an, so dass wir am Ende ein positives Ergebnis haben? Absolut, ja, ich glaube natürlich muss ja auch eine Fake-Ger des Trainers sein. Und dann sind wir bei der Kompetenz eben das Wissen auch einsetzen zu können. Und auch in dem Fall jetzt frischste Stefan davon, auch deine Art und Weise, wie du Fußball spielen willst, auf deinen Staffern, aber dann vor allem auch auf die Mannschaft zu übertragen. Und ich glaube schon, dass das eine extreme Fake-Kette auch ist am Ende des Tages, um die Expertise auch überhaupt zeigen zu können. Wie hast du bei dir da einen Reifungsprozess festgestellt, Stefan Leitel als junger Trainer, in den ersten Jahren, bis hin zu heute, in dem Bereich? Ja, es ist natürlich jedes Jahr als Trainer oder als Spieler. Es ist natürlich wichtig, um Erfahrungen zusammen zu haben. Wenn mir war es ja so, dass ich nach meiner aktiven Laufbahn im Jugendbereich beim FC Ingenstab bekommen habe, Trainer zu werden, dann natürlich über Philosophie des Vereins, über auch ein gutes Coaching, muss ich sagen, von sportlichen Leiter, von Roland Reitel, beim FC Ingenstab. Immer im Austausch gewesen, dann natürlich über die Trainerausbildung, sprich Alize, später Fußballer, dann probierst du dich natürlich aus, deinen Weg zu finden auf einem Niveau, 17 Bundesliga, U23, regionaliger Bayern, wo Fehler machen, noch erlaubt sind. Und dann geht es natürlich auch darum, wie gestaltet es dir den Umfeld? Wie sieht dein Trainer-Team aus? Für mich ist es auch ein ganz wichtig Expertise, aus anderer Sicht mit einzubinden. Da kann ich schon mal den Bogen spannende zu meinem Trainer-Team, mit Andri Mijatovic, es waren innen verteidiger auf höchsten Niveau. Der kann natürlich an Platz Dinge vermitteln aus seiner Sicht, aus der ersten Ebene heraus. Wie ich sprich dann aus der zweiten Ebene als Mittelfeldspieler heraus. Und das ist ganz, ganz wichtig, dass man dann eben auch kontrovers gewisse Dinge diskutiert, auch kontrovers sieht. Aber das Ganze dann zu seiner Philosophie eben verschmelzen lässt, um es dann einfach an die Spieler zu vermitteln. Sorry, dann muss ich ihn noch mal reinfragen. Hast du da auch deine Spielphilosophie in den Jahren auch verändert? Aufgrund von Einwürfen sei ich jetzt mal deine Staffmittlieder? Ja, du hast natürlich deine Philosophie und veränderst die permanent. Wir sprechen über Expertise, es geht ja auch um sich weiter zu bilden, um offen zu sein für neue Dinge und das dann mit Einfließen zu lassen. Natürlich, ob es Sinn macht. Das ist ja wichtig. Passt es ganze zu deine Philosophie und deswegen hat sich meine eigene Philosophie über die Jahre in Weg permanent verändert. auch permanent weiterentwickelt. Es gibt der Im Zuge der Fußballlerrausbildung, schreibt es dir deine Hausarbeit, Spielphilosophie. Und wenn ich den ersten Entwurf sehe und wie sie jetzt aussieht, dann ist eine schon eine große Veränderung dann auch zu erkennen. Ja, spannend. Denn ist das auch eine Spielphilosophie eigentlich? Die verrate ich euch noch nicht, sonst gewinn ich am einen Spiele nicht. Wenn wir irgendwann auf dem Niveau sind. Aber ich finde es spannend, weil wir beim Endeffekt sind, wir beim Lebenslang lehren, glaube ich, dennoch. Und sagen, okay, ich entwicke mich weiter. Es geht um neues Wissen, dass ich irgendwie schon noch erwärbe. Jetzt ist es klar, Stefan in deiner Rolle als Cheftrainer beim Profi-Club, bist du wahrscheinlich auch sehr oft in einem Fokus, hast mit dem Tagesgeschäft zu tun, mit der Mannschaft und so weiter. Aber du hast trotzdem gesagt, schaust natürlich auch nach links und rechts und du eignest die weiter wissen an. Wie ist der so der Austausch vielleicht auch mit den Kollegen? Also gibt es der Diskussion, auch über Taktiken, wenn du dann öffnet, ihr euch hast du Gesprächspartner, außerhalb du eines Trainer-Teams, liest du Bücher, Zeitschriften. Wo holst du dir vielleicht auch neues Wissen oder sagst du, ey, das kann ich in dieser Phase eigentlich gar nicht. Ja, das wäre eine einfache Ausrede zu sagen. Ich kann während der Phase mich nicht weiterbilden. Natürlich kannst du das tun. Du hast sehr viele Dinge schon beschrieben. Natürlich geht es um Fachbücher, es gibt da drum im Austausch mit seinen Kollegen zu bleiben. Natürlich habe ich auch sehr viele, den ein oder anderen Freund auch in der Fußballbranche, der aktiv jetzt als Trainer arbeitet und dann tauscht du dich natürlich aus. Es gibt Angebote, ja, in denen die Trainer der ersten und zweiten Liga zusammenkommen können, um in Austausch zu kommen. Und das versucht man natürlich wahrzunehmen, um sich auch weiterzupillen. Ich glaube, dass in gewissen Phasen, kommen wir mal in eine Situation, die natürlich nicht so angenehm ist für Trainer, wenn du nicht im Job bist, dass du dann natürlich deutlich weiter über den Tellerrand hinaus schauen kannst, über Hospitalionen und solche Sachen. Das ist auch klar. Und trotzdem muss man versuchen, wenn man im Amt sich auch dementsprechend weiterzubilden. Du warst ein paar Monate, was du raus kannst, kannst du uns diese Phasen mal beschreiben, was hast du da gemacht, genau, spezifisch? Also, wo hast du vielleicht was betiert? Hast du das bewusst gemacht? Oder braucht du es zu viel eurer Pause? Ich bin nicht zum Hospitalen gekommen, weil der Zeitraum mir zu kurz war. Für mich war wichtig, erst mal mich selbst zu reflektieren, zu reflektieren oder reflektieren zu lassen. Von außen stehen es von viele intensive Gespräche. Wie war die Wahrnehmung, die persönliche Wahrnehmung, Ausstrahlung, auf dem Platz, auch in negativen Situationen? Wie habt ihr meine Mannschaft Fuß bespielen sehen? Das war für mich erst mal wichtig. Und dann als das abgearbeitet oder dieser Vorgang beendet war, wollte ich ursprünglich in die, also zum Hospitalen gehen. Und dann kam das Angebot von der Spielfeinigung. Und dann habe ich das lieber wahrgenommen. Hast du Hospitalen lassen, vielleicht bei dir dann? Nein, ich bin der schon grundsätzlich offender für, um im Austausch mit Kollegen zu sein. Ich habe auch immer wieder den einen oder anderen Hospitalen natürlich bei mir. Und dann wird über Fußball gesprochen, über über sämtliche Kernkompetenzen, die du eben brauchst. Es ist halt auch wichtig, wenn du hospitalst, wo hospitalst du? Erst mal für dich herauszufinden, okay, wo will ich den Hinkommen ausdrehen? Ja, es hilft nichts, wenn ich mich im Jugendbereich sehe und hospital nur im Browiebereich. Weil das ganz unterschiedliche Herangensweise ist. Ich habe den großen Vorteil, dass ich beide Seiten kennenlernen durfte. Und dafür bin ich auch unheimlich dankbar, weil du, weil ich Fußball von der Pique auf gelernt habe, nicht nur als Spieler, natürlich über viele Trainer, sondern eben auch so, wie ich schon gesagt habe, im Jugendbereich, wo du vielleicht in einen oder anderen Fehler noch machen darfst. Und du beginst als Trainer dann, was schon fast bei null muss ich sagen, weil es eine ganz andere Herangensweise ist, als wenn du Spieler bist. Lasst uns mal genau auf diese Phase vielleicht eingehen. Du warst also Profi, du bist relativ nahrtlos in den Trainerjobdang gekommen. Du wirst aber vorher Gedanken gemacht haben, okay, ich bände meiner Spielerkarriere, wie geht's dann weiter? Also du sagst vielleicht bei null angefangen? Ich kann mir aber vorstellen, dass es vielleicht so eine Art Übergangsbereich, wenn du jetzt auch Mannschaftskapitänen warst, sagst du dann schon ja, ich habe mich auch ein bisschen mehr als vielleicht früher damals als Trainer, als Spieler damit beschäftigt. Was macht der Trainer denn? Also wie kann ich auch einwege auf die Mannschaft und hat sich das dann ein bisschen fließend entwickelt bei dir? Ich hatte natürlich sehr oder schon früher mit begonnen, mich mit dem Thema Fußball auseinanderzusetzen und auch versucht, wie ein Trainer denkt, in dem Bereich, in denen ich gespielt habe. Das war jetzt von dritter Liga, zweiter Liga, bis hin zu erster Liga. War da alles mit dabei und dann machst du dir notizen, machst dir Gedanken. Wie kann das mal aussehen, wenn du selbst Trainer bist? Klar hast du. Jetzt kommt aber dieser große Schnitt, du hörst auf zu spielen und gehst in die U17. Und U17 ist ein ganz anderes Anforderungsprofil als Trainer. War für mich ein anderes Anforderungsprofil als im Profi-Bereich zu arbeiten. Ich hatte Themen um mich herum, da ging es gar nicht um die Expertise oder Fachkompetenz Fußball, sondern es ging darum, oh ja, die Jungs, die gehen ja zur Schule. Die Jungs haben eine Zugfahrtrichtung Richtung Ingolstadt. Der Zug fährt aber um 21 Uhr wieder Richtung München, weil später kein Zuge ist. Das heißt, diese Planung, Organisation, um dieses ganze Thema herum war für mich komplett neu. Ich musste mich komplett neu strukturieren und ausrichten. Und dann geht es um diese Expertise im Jugendbereich. Du bist im Leistungsbereich U17. Mannschaftsaktisch war klar. Wo willst du hin? Wie willst du spielen? Wie willst du wirken? Aber es geht um individuell-taktisch Dinge. Es ging um individuell technische Dinge. Diese Spieler in U17 sind nicht fertig. Die müssen weiterhin ausgebildet werden. Und da, ich, oder dahingehend, habe ich unheimlich viel, viel Fachkompetenz und viel Wissen einfach mehr aneignen können, was diese Ausbildung dieser Jungen Spieler betroffen hat. Du hast hohe Landreichel vorhin schon mal angesprochen. Also im Verein selber, wie waren da so die Angebote sicherlich Witzn-Regen-Austausch gegeben haben? Aber wir habt ihr euch vielleicht auch unter den Trainern, Altersklassen übergreifen, ausgetauscht, um einfach voranzukommen, was die dann geholfen hat und als Trainer voranzukommen. Ja, für uns war dann wichtig. Du hast natürlich ein Trainer-Schufigst gehabt. Wir hatten Internet-Räner-Fordbildungen. Was natürlich sehr wichtig war für uns. Und dann tauscht ich natürlich mit deinen Kollegen aus, was deine Jahrgangstufe angeht. Also U-17-Leistungsbereich U-19-21-23. Ja, das war mir immer sehr wichtig, um einfach besser zu werden in dieser Alterskategorie. Und später dann, ich war nur ein Jahr U-17-Räner-Gingser dann schon in den U-23-Bereich. Und da war das erste Jahr, war dann regionaliger Bayern, noch nicht ganz unter professionellen Bedingungen. Das heißt, ich hab dort auch wieder gelernt. Also ich hab mir dort auch wieder Wissen angeheignet. Ich hatte viele Themen rund um den Fußball nicht, noch mal nicht diese Kompetenz, Expertise, Fachkompetenz. Ich war klar, wie ich spielen will, welche Grundordnung, welche Prinzipien. Das war alles klar. Aber du hattest andere Themen. Und deswegen hab ich mir da auch wieder Wissen angeheignet. Im zweiten Jahr kam dann die Umstellung auf U-21 und Profi-Bereich. Das heißt, ich hab mich dann in meinem dritten Jahr als Trainer dann wieder dort gesehen, wo ich hingehen wollte und wo ich als Spieler aufgehört habe. Nämlich im Profi-Bereich, dann war für mich abläufe wieder klar. Und einfacher dann. Wenn wir über die Lizenz entsprechen, hast du ja auch schon angesprochen, Ali Zenz-Fuchsballlehrer. Es ist ja schon so, du machst das nebenbei in Anführungsstrichen. Du bist ein Job. Wie war diese Zeit für dich und konntest du das, was du im Lehrgaben mitgenommen hast, auch gut übertragen auf deine Mannschaft? Für mich war die, ich hab ja als aktiver Spieler, meine B-Lezenz damals gemacht. Als ich die B-Lezenz abgeschlossen habe, wusste ich nicht, ob ich dachte, ich dreiner werde, wollen würde. Es ging viel um Gruppen-Taktik. Wir hatten damals in der Situation kaum Training in Gruppen. Wir haben alles Mannschafts-Taktisch. Also sprich ein größeren Spiel, vorm einen größeren Abläufer. Trainiert und deswegen war das erst mal eine Umstellung für mich. Gruppen-Taktisch, individuell, du musst dich ganz neu einstellen. Wenn du dann im Laufe des Lehrgangs dann mit dabei bist, kommt natürlich alles. Und war jetzt aber für mich, muss ich sagen, nicht so spannend in der Phase. Hat aber dann im Nachgang singen gemacht, als ich Trainer im U17 bereich wurde. Weil natürlich diese individuell-technische, individuell-taktische, deutlich mehr gefragt ist als das Mannschafts-Taktische. Und dann kam die Alli-Zenz, hat dann auch sehr viel Spaß gemacht. Und, Für mich war die Fußballlärerausbildung dann, ich hab das sehr genossen, es war eine stressige Zeit für mich, aber ich muss sagen, dass mit Frank Wormut und Daniel Nitz-Goffski ich auch diese Lehrgangsleiter hatte, mit denen ich in sehr, sehr guten Austausch war. Und dann natürlich noch mal Fußball, Fußball-Kompetenzfach, Kompetenz-Expertise noch mal auf einem ganz anderen Level und im Austausch war mit ihnen und da sehr viel mitgenommen. Ich finde es super spannend, da stecken jetzt auch wieder ganz viele Dinge drin, auf die ich auch gerne noch zu sprechen kommen will. Ich möchte jetzt kein Monolog machen von einer Viertelstunde, deswegen nehme ich mir kleine Häppchen raus. Aber ich finde es auch schon sehr interessant, da gehe ich ein bisschen zurück auf das, was du gesagt hast zu der Zeit als Spieler, wie denkt man über das Traineramt als Spieler nach und du hast beispielsweise jetzt auch gesagt, du warst jemanden immer schon mitgedacht hat, auch schon ein bisschen versucht hat, wie ein Trainer zu denken, es geht sicherlich nicht allen Spielern so, was zum Beispiel auch die Studie gezeigt hat, ist, dass ganz viele auch späterer Trainer gesagt haben, sie hätten nie gedacht als Spieler, dass der Trainerjob so komplex ist und sie haben sich beispielsweise in der Zeit auch von anderen Trainer aber etwas abgeschaut, man schaut sie auch ab, was funktioniert vielleicht gut, was funktioniert aber auch nicht so gut, das habe ich damit auf dem Weg eben bekommen, zum Themenfeld Expertise und was du auch gesagt hast, was eben auch bestätigt wurde ist, wenn man dann Trainer wird und erst mal beispielsweise im Nachwuchsbereich anfängt oder vielleicht in einer Liga, wo der große Medien-Druck, Volkstruck noch nicht so hoch ist, dann kann man halt wenigstens auch noch was ausprobieren, irgendwann ist das halt nicht mehr so möglich, dass man man sagt, man probiert vielleicht mal einfach ein System aus, dass man als Trainer noch nie gespielt hat, man probiert mal einfach Mechanismen auf dem Platz, auch aus mit der Mannschaft, die man noch nie umgesetzt hat. Und deswegen ist diese Zeit aus meiner Sicht auch zum Lernen extrem wichtig, also dieses informelle Lernen extrem wichtig, Erfahrungen sammeln, die man dann später wiederum auf einer anderen Ebene einsetzen kann, ich finde das hast du jetzt sehr schön gesagt, also und hier kommt mir auch immer wieder dieser Unterschied zwischen Fachwissen und diesem Erfahrungswissen auch immer wieder hervor, weil wie viele junge Trainer gibt es denn, die mit einem theoretischen, großen Fachwissen reingehenden ihrer Laufbahn, ich rede noch gar nicht vom Profifußball und einfach sehr über diese Fachschiene kommen. Und diese Trainer werden dann spät einfach dann profitieren, wenn sie dieses Wissen auch anwenden können, dann werden sie irgendwann von dieser Erfahrung auch profitieren und ich glaube auch, dass Stefan Du genau das gerade auch beschrieben hast, also vom Ausprobieren dahin kommen Dinge funktionieren und manche Dinge funktionieren nicht bis hin zu einer gewissen Routine auch als Trainer. Hab ich das richtig verstanden? Ja, du bist dann genau wieder bei dem Thema, wie du es gesagt hast, umso länger du natürlich Arbeit ist, umso mehr Routine bekommst du dann auch rein, wenn du siehst, dass auch Dinge funktionieren. Ich möchte mal zurückgehen auf das, was du gesagt hast, dieses Fachwissen, das du dir vielleicht als Spieler dann auch aneignen kannst, wenn du dir von Trainern etwas anschaust, das Abschaust, das ist ja, gehe ich zu 100% mit, die Frage ist, du musst es aber dann, du musst erst mal für dich deine Philosophie entwickeln, wie willst du denn, wie willst du spielen, wie soll deine Mannschaft wirken? Was soll der neutrale Zuschauer auf der Tribüne, wenn ein Stadion kommt, was soll er denn sehen? Wie wird die Mannschaft von Stefan Leitel wahrgenommen? Was hat die für Prinzip in? Was hat dich da beeinflusst auf dem Weg dorthin? Viele Dinge, weil ich sehr, sehr viele gute Trainer hatte, nur ich hatte Trainer mit verschiedenen Spielphilosophien, ich hatte Trainer mit der Philosophie konnte ich nix anfangen. Deswegen ist da vielleicht jetzt im Fachkompetenz, in der Expertise, sprich in Gruppen, praktisch, manche sagt, ich bin gar nicht zu viel Hängebleben, aber vielleicht ist deutlich mehr in der Führungskompetenz hängebleben oder im Coaching, Positionierung des Trainers, da habe ich mir sehr, sehr viele Notizen auch gemacht und habe das mit einfließen lassen, nur ich habe für mich immer gewusst und deswegen auch sehr kontrovers immer mit Trainern diskutiert, was nicht immer gut war für meine persönliche Situation auch, aber es war wichtig, um für mich auch zu reifen und auch für mich dann vielleicht zu entwickeln, okay, wie sehe ich den Fußball und wie letztendlich dann auch als ich dann dreine wurde, wie soll meine Mannschaft spielen? Und das war wichtig und du musst dann versuchen, in die Umsetzung zu kommen, von Trainern, wo du dir gewisses Fachwissen dann auch abgeguckt hast, um das dann umzusetzen. Sorry, aber die Frage muss jetzt erlaubt sein Stefan, lässt du das deswegen auch mehr besonders zu, wenn auch mein Spieler kritisch auf dich zukommen, sagt du Coaching, ich will mit dir mal über unser Spiel diskutieren? Jeder kann zu mir kommen und mit mir diskutieren. Es geht für mich darum, dass das mein Spiel oder unser Spiel, wie wir Fuchs bei sehen, wie wir wir wirken wollen, wie wir spielen wollen, wollen wir so einfach, wie möglich, im Prinzip in Vermitteln und dann gibt es immer wieder einen gewissen Freiraum, den der Spieler auf dem Platz auch nutzen kann. Fußball ist ein situation Sport, es ist kein, kein 2D-Schema an der Taktiktapel, wo jeder Spielzug immer funktioniert, sondern es ist ein situation Sport und die Jungs müssen auch auf Situationen reagieren können und was wichtig ist, dass du das ist nicht nur immer den Plan ergibt, sondern dass es Lösungsmöglichkeiten gibt und da kommst du immer in eine Diskussion, es geht um Positionierung, es geht um Laufwege, trotzdem musst du Grundprinzip in auf dem Platz vermitteln und ist das, was ich er vorher schon gesagt habe, wenn du mein Spiel siehst, musst du eine nach Hause gehen und sagen, ja, stimmt, der steht für Beispiel, schnelles Umschalt spielt. Ja. Wenn die Spieler auf dem Platz das hoffentlich so umgesetzt haben und der Gegner ist, also zu gelassen hat, aber, weil du sagst, jeder kann zu mir kommen, hast du da, merkst du dann wandel auf von früher zu heute, also, also den Eindruck, dass die Spieler mehr diskutieren, mehr wissen wollen, von dir als Trainer ist das wichtiger geworden oder anders, im Vergleich zu früher. Das ist total unterschiedlich, es gibt Spieler da mehr auch darüber gesprochen, die sich sehr für die materie Fußball interessieren, auch sehr für taktische Dinge interessieren, da gehst du natürlich deutlich mehr ins Detail. Du musst aber schon herausfüllen, dann okay, welcher Spieler braucht denn was? Überfrachtig, den ein oder anderen mit der Taktik oder halt ich es da ein bisschen einfacher und grundsätzlich stelle ich aber schon fest, dass die heutige Generation mehr Gespräche auch benötigt als zu meiner Zeit und ich finde, was ich gut finde ist, dass wenn es Gespräche mit dem Trainer gibt, das ist auch nicht immer schwächer ausgelegt wird, sondern dass es einfach der Sache dient und die Sache ist, dass wir in der Gemeinsamkeit in unserem Team, in unserem Staff, da gehören alle dazu, erfolgreich Fußball spielen. Das wird spannend, glaube ich, ansehen, wenn man noch viele weitere Gesprächspartner ja zum Glück haben, wie die das aussehen, die vielleicht aus einer anderen Trainergeneration kommen und wie es früher war oder ob die diesen Wandel auch verstellen und ob jeder Trainer genau so dazu bereit ist, ist er jetzt nicht in der Lage ist, aber bereit ist sich diesen Diskussionen zu stellen, weil die Mannschaft oder gewisse Spieler das natürlich auch einfordern. Also ich denke, dass man daran gar nicht vorbeikommt mit diesem Wandel mitzugehen und das bringt uns ja auch wieder ins Feld Expertise, du wirst auch als Profit-Räner, und ich auch an dem fällt immer, musst du immer mit der Zeit gehen, denn wenn du es nicht tust, dann gehst du auch mit der Zeit und deswegen glaube ich, dass da keiner dran vorbeikommt. War das einer der 80 Philosophies Sprüche, die du dir notiert hast im Fall? Ich habe noch ein paar Sprüche dabei, also wenn ihr noch Zeit mitbringt, hätte ich noch ein paar Parat. Ich bin offen für den nächsten. Also wir sprechen ja tatsächlich über Wissen heute und deswegen kann ich ja noch einen schlauen Sitat bringen. Bildung ist die mächtigste Waffe, die du verwenden kannst, um die Welt zu verändern. Das hat Nelson Mandela gesagt und deswegen glaube ich auch, wenn wir jetzt darüber sprechen, Wissen oder Expertise in dem Fall ist eine Grundlage des Cheftrainer, es ist auf der einen Seite richtig, aber ich glaube auf der anderen Seite, dass es dann auch mit Erfahrung dennoch noch mal Unterschied machen kann, denn es gibt ja die Unterscheidung auch zwischen Impliziten und expliziten Wissen und wenn wir über Implizites Wissen sprechen, dann dreht sie das um die Intuition. Da gibt es ja auch den bekannten Wissenschaftler Gert Gigerenser, eine Kurvefehr auf seinem Bereich und ich finde schon auch, dass die Intuition für den Cheftrainer eine extrem bedeutende Waffe sein kann, egal ob im Spielfeld coaching, aber auch im Umgang mit einzelnen Spiedern. Ich glaube, erinnentwichtig, wenn wir dann übrigens auch über Entscheidungsfähigkeit reden, das soll heute gar nicht der Kern sein, aber vielleicht schleffern da die Frage an dich. Intuition ist das ein Themenfeld, mit dem du dich beschäftigt hast? Ich muss ich gestehen nicht in der Tiefel. Ist jetzt sicherlich drüft du Entscheidungen, die instinctiv dann auch da sind. Trotzdem bin ich schon sehr und organisieren. Und ich habe gewisse Pläne in meinem Kopf und handelt dann vermehrt aus meiner Struktur heraus. Ich glaube, dass es noch bevor viele Kollegen gibt, die sich auf ihren Instinktern auch verlassen. Hast du den Instinkternes? Einen Instink? Ja. Viele. Aber ich, ja, es ist immer die Frage, in welchem Bereich du die Erfahrung gemacht hast, glaube ich auch, um damit umzugehen. Ich bin total bei Stefan, dass es wertvoll ist, vielleicht auch in unterschiedlichen Bereichen gar, wie du den Unionbereich genannt hast, weil du natürlich auch als Profitreiner, ich meine, du hast es auch mit Jungtalenten zu tun und mit gestandenen Profis und wir haben da auch verschiedene Generationen, die vielleicht auch noch anders denken. Und die von dir als Trainer auch andere Dinge erwarten einfach. Und du musst schon diese ganze Gruppe ja auch irgendwie mitnehmen, so wie du schon das gezielt hast. Es gibt den einen der stellten mehr Nachfragen, der andere braucht das vielleicht auch nicht. Für mich das spannende Detail, dass du sagst, du hast ja als Spieler schon nur Tizen gemacht, wie deine Trainer angeht haben. Das heißt, für mich hattest du ja schon einen Plan oder eine Vision, wie kann es danach weitergehen, auch wenn du dich in dem Moment mit deiner Spielerrollen. Denn natürlich auseinandergesetzt hast. Aber so diesen Weg halt weiterzugehen, um das ja dann von Spieler zum Trainer zu werden, ist schon bemerkenswertig. Ich glaube nicht, dass so viele so viele so hand haben oder strafe mich lügen, haben das viele danach Kollegen in der Art und Weise gemacht, hast du das so mitbekommen? Ja, es gibt natürlich einige meiner ehemaligen Kollegen, die jetzt auch auch Trainer sind, aber es ist tatsächlich so, dass aus meinen Jahrgängen jetzt die unmittelbar bei mir sind, sind wenige in den Trainer-Chop dann auch gegangen. Es ist auch so, dass der Trainer-Chop sehr fordern ist und der ist nicht nur fordern, dass wir rausgehen und Fußball spielen, sondern sehr schön auch gesagt worden, dass es darum geht, sich weiter zu bilden, sich vorzubilden, sich wissen an zu eigenen. Es werte Wandel zu akzeptieren, mitzugehen, also es ist nicht nur so, ich hört es auf zum spielen und werde jetzt schnell mal Trainer, sondern wie gesagt, du musst ja ein großes Spektrum an wissen aneignen, um das dann auch umsetzen zu können, egal in welchem Bereich das du bist und vielleicht ist der ein oder andere ehemalige Spieler dann auch nach einer langen Karriere auch nicht mehr bereit, diesen Aufwand zu betreiben. Anselben du hast in deiner Studie ja nicht nur mit Trainern gesprochen, sondern auch mit Sportdirektor. Vielleicht kannst du das einmal einordnen, wie an die denn dieses Feld der Expertise bezugt zum Trainer gesehen? Also Expertise war einst der Felder, dass die Sportdirektoren als Stärke gesehen haben bei den Trainern. Ich glaube, das passt auch dazu, dass wir jetzt sagen, dass eine Grundvoraussetzung, sonst wäre hier irgendwo eine Problemen, glaube ich. Also es ist eine ganz leere Stärke, sozusagen die Sportdirektoren von Trainern und diese Stärke spricht ja dann am Ende auch für den deutschen Fußball, dass wir hier einfach sehr viele Fachkundige Trainern haben im Profifußball. Also von daher wird es bewertet, was aber wiederum interessant ist, ist das in der Gesamtbewertung unter den Fachkompetenzen oder die Fachkompetenzen unter den Top 20 Kompetenzen. Ich sag mal unterrepräsentiert sind. Also Expertise ist ja eine von allen Fachkompetenzen und unter den Top 20 Kompetenzen finden sich mehr Kompetenzen aus allen anderen Facetten außer den Fachmetonenkompetenzen. Also es ist auch interessant und das unterstützt ja auch wieder die Aussagen Stefan von dir, dass viele Dinge einfach die zwischen Menschen stattfinden, einfach super, super wichtig sind. Und andere Fähigkeiten einfach von Trainern, doch auch dann entscheidend sind, um eine Folge der Trainer zu sein. Ich finde das, was du sagst, ist ja auch interessant und bin ich auch vollkommen bei dir. Ich finde das, dass die Trainerausbildung, die wir hier genießen, dass die wirklich auf einem sehr hohen Niveau dann auch geschieht und deswegen sehe ich es als Grundvoraussetzung. Wir geht es darum, gehst du in Gespräche mit Sportdirektoren. Die wissen, dass diese Grundvoraussetzung ist da. Jetzt geht es aber viel um Philosophie. Es muss ja auch eine Philosophie in einem Verein bestellen. Okay, wie soll der Verein, wie soll der Verein in den nächsten Jahren wirken? Wo wollen wir hin? Nicht nur immer schon Ergebnis orientiert. Klar, Fußball ist ein Ergebnisport, aber es geht um eine Ausrichtung. Wie wollen wir sein? Wie wollen wir wirken? Passt der Trainer mit seiner Spielphilosophie genau zu den Werten des Clubs und zu der Ausrichtung des Clubs? Das ist die große Frage. Deshalb ist mir schon glade, dass wenn du die Sportdirektoren fragst und die genenne Gespräche mit verschiedenen Kandidaten, das dann klar ist. Ich habe hier drei, vier, fünf, sechs Trainer. Die haben in der Expertise, in der Fachkompetenz, in die alle auf einem Niveau. Und jetzt muss ich filtern. Okay, wer passt aber von denen am besten zu der Philosophie des Vereins? Wer passt zwischenmenschlich am besten vielleicht auch zum Sportdirektor? Absolut, ich glaube, dass hier natürlich dann auch die Kombination mit dem Trainer Team extrem wichtig ist. Was habe ich wiederum für einen Code-Rehner? Was habe ich für Analysten dabei, um dann das gesamte Puzzle auch zu haben? Weil dieses Trainer Team passt zu uns als Verein, aber ich habe eine Frage noch nicht. Oder Stefan, wolltest du da einhaken zu? Ja, da bist du ja dann auch wieder bei der Expertise. Also, es ist ja dann schon auch so, dass wenn du als Trainer zu einem neuen Club kommst, dass ja gewisse oder eine Fachkompetenz vor Ort ist. Ja, sei es in der medizinischen Abteilung, sei es in der Lüseabteilung, diese Kompetenz musst du aber als Trainer auch zulassen. Aber auf der anderen Seite müssen die, der Video analysiert, die hat letigt, eine Egal wäre dann auch der Spielphilosophie des Trainers folgen. Und dann ist es ein offener Austausch. Und da musst du in die offene Kommunikation gehen. Das ist das, was ich halt auch lebe, diesen Team gedanken, um diese Kompetenzen, diese Expertise dann auch zuzulassen, um in der Gemeinsamkeit dann auch besser zu werden. Ist diese Expertise deines Daffs dir so wichtig? Also, ich nehme mal, sie ist ja sehr wichtig. Aber würdest du immer darauf zählen, dass du deines Daffs mitnehmen kannst, zu einem Fall? Ja, nicht den kompletten Staff. Also für mich ist es wichtig. Mein Team besteht jetzt in erster Linie aus meinem Code-Rennen André, Mjatovic und mir. Und dann geht es darum, eben, wenn du zu einem neuen Verein kommst und das herrschende, gewisse Kultur innerhalb des Club, dass die medizinische Abteilung bestehen bleibt, etc., dann ist ja da auch in dem Bereich, in dem wir uns bewegen, eine hohe Kompetenz und eine hohe Expertise erstmal da. Und dann musst du in den Austausch gehen, weil dann kommen natürlich Themen. Okay, es geht um Spielphilosophie, es geht um Periodisierung, es geht um Trainingsinhalte und da ist er jeder Trainer unterschiedlich. Wie ist die Trainingsteuerung? Und das musst du anpassen. Um dann, das bestmögliche aus deinem Staff, also aus deinem Team, aus deiner Mannschaft rauszuziehen, um im Endeffekt dann wenig Verletzte zu haben, mehr um eine hohe Leistungsdichte zu haben und das ist wichtig, dass du diese Kompetenzen auch zulässt. Es ist nicht so, dass du, oder für mich wichtig, natürlich hast du ein breites Wissen, aber vielleicht auch nur ein halbwissen und ein halbwissen ist immer gefährlich. Und deshalb musst du oder will ich auch diese Kompetenz oder diese Expertise dann auch zulassen. Da ist gerade bei mir ein Studel im Kopf ausgelöst, ich hätte gerade ganz viele verschiedene Themen, die ich ansprechen kann. Das eine schiebe ich jetzt noch mal da hinten und möchte nochmal zurückgehen, sozusagen, den, was du gerade gesagt hast, zum Thema Passung. Möchte ich nochmal was sagen, weil natürlich ist so diese Trainervereinpassung, das war sporträktoren auch benennen, ein Trainer muss zum Verein passen. Ich finde es aber auch total spannend, es mal aus der anderen Perspektive zu sehen, passig als Trainer zu dem Verein. Hast du dir da besondere Gedanken auch mal in der Zeit gemacht, in der du kein Klopat ist, wo passig überhaupt hin oder als du dann nach Hannover kamst, hast du dich dann auch über Hannover 96 schlau gemacht? Absolut. Ich war in der, du musst ja, du musst differenzieren. Es gibt die Situation, wo du nicht im Job bist, wo du vielleicht nicht wählen kannst. Es gibt diese Möglichkeit und die solltest du dann auch wahrnehmen. Ich war im Job und konnte mir, konnte er frei entscheiden und deswegen war für mich wichtig und das habe ich auch immer betont, dass ich Entscheidungssträger für mich sein möchte, wie mein nächster Step aussieht und wo ich gerne arbeiten möchte. Dann setz du dich natürlich mit dem Verein auseinander oder mit dem Klop. Deswegen habe ich mich auch für Hannover entschieden, weil ich mich in Hannover gesehen habe. Dann kommst du auch in deine neuen Job und bist auch bereit, diese 100 Prozent jeden Tag zu geben und die Werte des Klubs zu leben, die Philosophie des Klubs zu leben oder die Philosophie vielleicht auch anzupassen. Ich glaube da ist der große Unterschied. In wiefern passt du denn so gut zu Hannover 96? Also welche Gemeinsamkeiten hast du da gesehen, dass du sagst, ja, das ist der Klub, kann wir da ein bisschen mehr ins Detail gehen? Ich habe ja, bevor ich von Greuterführ weggegangen bin, ein bestimmtes Profil gehabt als Trainer. Das war zum einen, okay, kleinere Vereine trainiert, FC Ingolstadt, Spielvereinigung Greuterführte, immer im Raum Bayern gewählt. Also dieses Profil und ich musste für mich dieses Profil auch verändern. Ja, vielleicht auch aufbrechen einfach. Oder aufbrechen, ja, weil es einfach ein Vorurteil war, was totaler Bullshit war. Es ging einfach darum, dass die Leute auch oder das für mich meine Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich bin super glücklich gewesen, immer in meinem Heimatland Bayern gewesen zu sein. Und es gab immer die Möglichkeit, dort zu arbeiten. Warum musste ich dann großartig jetzt irgendwo an das Hingen, wenn ich das gleiche vor Ort habe. Aber ich bin nicht so verwurzelt, immer in Bayern zu bleiben. Das war mal das erste Thema für mich. Dann natürlich die Voraussetzungen, die der Club hier bietet. Wir sitzen hier jetzt in der Lose, wir sehen das Stadion, wir sehen, oder wir haben es jetzt auch schon erlebt. Da war schon mehrere Male ausverkauft, diese Kraft, die auch hinter diesem Club steht. Das zweite ist, diese Sehnsucht wieder in die Bundesliga zu kommen. Wir haben es geschafft, mit Führtauf zu steigen. Was würde ich jetzt mal behaupten, nicht ganz so einfach ist, mit den Mitteln der Spielvereinigung "Greuter Führtauf" zu steigen. Und deswegen war für mich klar, dass die Grundvoraussetzungen hier in diesem Verein gegeben sind. Ich mein Profil verändern kann. Und ich bewaisen kann, ey, vielleicht kann ich auch einen größeren Club zu trainieren. Der sogar noch außerhalb von Bayern liegt. Wie der Grundvoraussetzungen ist. Gerät es ja raus aus Bayern. Sagen nicht viele Bayern, ne? Sagen wir ehrlich. Stimmt. Ja, gut. Bayern werden ja auch immer gerne kritisch beurigt. Wie du ja weißt als Münsterrane. Ich komme auch mal zu dem, was ich vorher besprechen wollte noch. Du hattest über deinen Trainer-Team gesprochen. Mittlerweile wissen wir, so ein Trainer-Team besteht auch aus dann durchaus mehr Personen als Chef-Trainer und Co-Trainer. Hast du da in Deiner, Aber-Deil-Chef-Trainer auch die, ich sage jetzt mal, das Mitsprache, Recht und die Aufgaben Deiner, deine Staffs auch verändert mit der Zeit. Zum Beispiel jetzt auch von "Greuter Führtauf" zu 0,96. Dass du dein Co-Trainer oder auch den Analysten neue Aufgaben auch gegeben hast. Weil du für dich entschieden hast, das macht einfach mehr Sinn. Ja, wir haben Dinge auch abgegeben. Klar. Dann kommen wir auch wieder zu dem Punkt zurück. Erst mal, wie ist das Staff aufgestellt? Hast du, wie viel Co-Trainer hast du, wie viel Analysten hast du? Und dann geht es natürlich auch darum, okay, sicher, es mal kennen zu lernen und wie viel Expert diese hat. Der Kollege dann auch. Draues du ihm das als Trainer dann auch zu, dass er das umsetzt. Und dann ist es wichtig, auch ins Gespräch zu gehen und zu fragen. Aber das machen möchte diese neue Aufgabe. Wir z.B. haben hier in Hannover wir haben einen Co-Trainer Video-Analyse, der sich sowohl für die Spielvorbereitung, Spielnachbereitung oder um das Ganze kümmert und zusätzlich auch für die Standards Offensiv zuständig ist. Und das ist sein Kompetenzbereich, wo er sich auch sieht und diese Aufgabe erfüllt hat. Wie gehst du damit um, wenn jetzt der Analyst zu dir herkommt und sagt, du Trainer, ich finde einfach bei unseren Standards-Situationen sollten wir uns zukünftig gegen den Ball anders positionieren. Nimmst du das dann gerne auf und diskutiere es kritisch darüber, wie kann man sich das vorstellen? Wir diskutieren alles kritisch darüber und wenn eine Meinung ist, dann muss man es auch begründen. Und er muss es mir, in dem Fall dann auch entscheidend und richtig begründen. Und dann kann man über alles diskutieren. Aber es gibt eine Spielphilosophie, es gibt diesen Moment der Standards, der sehr wichtig ist und da gibt es auch Prinzipien bei uns. Und diese Prinzipien stehen erst mal, aber wenn Verbesserungsbedarf da ist, gerne aber mit einer guten Begründung. Wie gehst du da auch mit der Expertise deiner Spielanlist in der Halbzeit um? Nutzt ihr da immer Video-Buildern? Nutzt ihr sie manchmal? Und wenn ja manchmal wann? Also grundsätzlich ist bei uns so, dass wir die Video-Analyse oder das Visuelle in den Vordergrund stellen. Weil es für uns sehr wichtig ist, über Bildmaterial, den Spielern, zu vermitteln, was wir sehen wollen. Jetzt speziell auf die Halbzeitpause ist es ganz unterschiedlich. Also wir haben die Möglichkeit, wir tecken auch während des Spiels gewiss es 10en aufgrund unserer Spielphilosophie und aufgrund der 5-Mmenta des Fußballs. Und wenn Themen gravieren sind, die wir ansprechen wollen oder auch mal gute Themen, die wir ganz klar herausstellen wollen, dann nutzen wir natürlich auch die Möglichkeit, über ein kurzes Video in der Kabine. Aber nicht permanent. Jetzt kriegst du über die Spielphasen? Das passt ja perfekt auch in unsere Folge der Expertise. Wir kennen sie aus anderen Sportarten, dass man Trainer hat für unterschiedliche Spielphasen. Auch im Fußball gibt es diese Zusammensetzung auch von Trainer-Team, wo der eine sich auf das konzentriert und der andere auf das. Ist das bei euch der Fall? Wer konzentriert sich auf was? Ja, andere ist für die defensive Phase zuständig. Alles andere hat mich gewundert. Ja, seine Kernkompetenzen natürlich ist. Und jetzt bin ich ja wieder beim Thema, dass du diese beiden Komponenten miteinander verbinden musst. Ich habe sehr eingang schon erwähnt. Andere ist innenverteidiger, gewesen auf einem hohen Niveau. Und ich war mittelfeldspieler. Jetzt hast du natürlich die Sichtweise einmal von hinten und einmal natürlich aus dem Übergangsbereich oder letzten Drittel. Und deswegen war es für uns wichtig, zu Spielerzeiten immer sehr kritisch zu diskutieren über gewisse Themen. Und das haben wir beibehalten auch seitdem wir Trainer sind. Und wir haben eine gewisse Art und Weise, wie wir gegen den Ball spielen wollen. Und für diese defensive Phase ist er mit seiner Expertise einfach deutlich geeigneter, gerade was die Kette betrifft, der ob drei, kette vierer Kettelspieler jetzt keine Rolle, um das zu coachen. Und ich dann im individuellen Coaching dafür zuständig bin mit den Mittelfeldspielern oder mit den Störmann individuell taktisch Dinge mit ihnen einzusstudieren. Auf der anderen Seite, wenn wir die offensive Spielphase haben, dann ist es natürlich eher mein Part, wo ich mich dann auch drum kümmere. Und dann hat andere sein Part individuell taktisch darauf einzudirken, um den Innenverteidigern, den Außenverteidigern Tipps mitzugeben, über eine Positionierung, über Ebenen schaffen, über Vertikale Spiel, über Diagonalbellen. Egal was und so teilen wir uns die Arbeit dann auf. Können wir uns auch eure Positionierung im Training vorstellen? Also vielleicht das eher dann bei der Kette es hinten oder die defensive Phase coach und du zeitgleich vielleicht das angecoachingte Team oder wie läuft es bei uns? Es geht um Periodeisierung. Wir arbeiten das natürlich immer in unserer Periodeisierung ab, dass wir gewisse Themen, dass die wiederkehren sind, im vier Wochenrhythmus. Und dann hat speziell andere seine Aufgabe oder ich meine Aufgabe. Und deswegen ist es nicht so, dass er hinter der Kette steht und coach und ich dann im Mittelfeld bin, sondern wenn er seine Aufgabe hat, dann coacht es auch das Ganze. Ich möchte nochmal auf die Kombination jetzt aus dem zu sprechen kommen, was du gerade gesagt hast, wirklich die Inhaltsdiefe und das Lernen. Wie viel von dem, dass du heute, zum Beispiel auch technisch taktischer Sicht, auch anwendest, hast du aus der formalen Ausbildung und wie viel davon hast du wirklich aus dem informellen Lernen rausgezogen? Was ich sagen kann ist, der Spieler, die aus oder junge Spieler, die zu dem Profis kommen, dass die grundsätzlich erst mal, was mich auch ein bisschen stört, mantschafts taktisch sehr gut ausgebildet sind und eigentlich alles wissen und die auch wiedergeben können. Es hapert manchmal in der Umsetzung natürlich auf dem Platz und ich finde es eigentlich dramatisch, dass wir individuell taktisch und individuell technisch so große Defiziter. Und das sollte eigentlich sich genau drehen. Und das ist dann die spannende, weil wir mit vielen jungen Spielern wirklich am Basis technischen Dingen arbeiten und zwar permanent. Da sind wir auch bei einem ganz interessanten Thema Detail Coaching. Das ist übrigens auch etwas, das Sportdirektor auch angesprochen haben, dass das schon auch noch mal dann, ich sage jetzt mal, ein Bundesliga-Trainer, das spricht jetzt mal von den drei höchsten Lien von vielleicht auch einem Trainer, der vielleicht noch nicht auf dem Niveau unterwegs ist, dass man den Blick auch für die Teis hat. Da geht es auch um den Blick, auch das Wissen hat. Okay, ich sehe jetzt hier etwas und das ist für unser Spiel ein Problem, das wir besprechen müssen, das wir klären müssen. Ich habe das auch mal im technischen Bereich, aber auch im taktischen Bereich. Ist das etwas, das du bestätigen kannst? Absolut, es ist. Wir nehmen auch wieder ein banales Beispiel, Kopfbeispiele, es geht um eine Koffertechnik. Wie viele Koffertechniken, wie viele verschiedene Koffertechniken gibt es denn? Welches Absprungen weinen, nutze ich, wenn ich welche Koffertechnik benutze und das ist Detailarbeit in der Technik, beginnend individuell taktische Zweikampfverhalten. Körperstellung, Körperhaltung. Wie bring ich meinen Körper ein? Das sind Dinge, die du natürlich immer wieder im Detail Coaching kannst und auch musst. Für mich ist das, was ich gesagt habe, wir können über Grundordnungern und Systemfragen sprechen und Anlauf verhalten und musst. Da können sie dir alles vorsingen, aber im Detail. gerade was den technischen Bereich betrifft. Es sind so viele große Defizite da und das ist. ein großer Faktor, den nur zusätzlich zu deiner Arbeit einfach noch mit einbauen muss, wo du eigentlich in dem Bereich, in dem wir drenner sind, das als Grundvoraussetzungs ist. Dass die Spieler, die Jungen Spieler aus dem Jungenbereich rauskommen, dass die zumindest individuell taktisch und individuell technisch nahezu perfekt ausgewildet. Perfektion gibt es ja nicht. Aber auf einem sehr sehr guten Niveau sind. Und das muss ich leider feststellen, ist nicht der Fall. Also ich glaube auch, dass das als Drenner eine riesene Herausforderung ist, sich auch in diesem Bereich immer weiter zu entwickeln, weil meine Tese wäre jetzt das vor allen Dingen dieses Detailcoaching über eine große Erfahrung dann auch sich verbessert. Wie so man als Jungen-Unerfahrener, Drenner im Detailcoaching alle Details kennen. Das ist vielleicht jetzt auch eine gewagte Tese irgendwo. Sorry, ich muss ich alle Details kennen. Das ist ja die nächste Frage. Ich muss ja die Details coachen können aufgrund meiner Spielphilosophie verhaltensmuster. Wie habe ich mich zu verhalten, wenn das und das eintritt. Und ich glaube, dass es dann keine so große Rolle spielt, ob ich ein Jungen-Drenner bin oder ein älterer Dreiner bin, sondern ich muss mich einfach mit der Materie auseinandersetzen. Ich glaube, dass ab dem gewissen Bereich ist, es ist schon so, dass du ein Erfahrungswert haben musst. Wie fühlt sich denn beispielsweise in zwei Kampfverhalten auf einem gewissen Niveau an, dass das jetzt im ersten Step mal ein Vorteil ist? Ich finde auch, und das hat sich auch gezeigt, dass alter ist auch gar nicht das Entscheidende am Ende des Tages. Es kommt einfach auf die einzelne Persönlichkeit an. Was macht die Persönlichkeit mit dem, was die Persönlichkeit erfahren hat? Und wie bringt sie ihre Stärken dann auch ein in so einem komplexer Trainer? Deswegen gibt es ja auch durchaus Trainer-Teams, wo sich der Chef-Trainer dafür entschieden hat, einen älterer erfahrener Trainer dazu zu holen. Das spannende ist, dem geht dieser Prozess der Reflexion schon voran. Also, wie du es auch gesagt hast, okay, welche Stärken habe ich denn? Vielleicht auch mich selber dazu fragen oder dann auch die Fremdreflexion dazu zu nehmen, sich dessen bewusst zu sein und dann genau das Trainer-Teamsut zu stärkt, um das halt auch abzudenken, in Gänse nach Möglichkeit. Oder dann halt vertraute Personen, so wie bei dir jetzt auch mitzunehmen und dann zu schauen, okay, wie ist es denn vor Ort, dass die Bedingung in einem Profi-Club umfassend erst mal gut sind. Darüber müssen wir nicht reden, aber sich genau da noch anzuschauen. Pass das in der Umsetzung auf das, was du erwartest, was du auch hervor das in der Zusammenarbeit dann vielleicht. Und vielleicht, wie kannst du auch fördern? Du hast davon gesprochen im Union-Bereich, du siehst vielleicht ein Menge Defizite, für mich war es ein kleiner Appell, vielleicht auch auf gewisse Dinge noch mal zu achten. Wie ist das hier bei 96? Seit ihr da auch in einem Austausch im Trainer-Team-Altersklassen übergreifend? Und gibt es sowas auch mal an die jüngeren Altersklassen dann abarbeitet, die an solchen Dingen? Oder ist das eigentlich nicht möglich? Doch, das ist möglich und das hat ja dann auch etwas mit der Philosophie des Clubs zu tun. Ob der Clubs das möchte. Das ist hier der Fall. Wir haben hier nur eine Situation, die für alle Beteiligten eine ganz zu einfach war, weil wir ja im Pro-Vibriereich, neues Trainer-Team, U-20, neues Trainer-Team, U-19, U-17, neues Trainer-Team. Und da war für uns einfach wichtig, erstmal alle ankommen zu lassen. Und wir werden uns aber austauschen und auch intensiver austauschen. Aber diese Durchlässigkeit ist jetzt schon deutlich gegeben. Diese Austausch-Krotz zur U-20, auch die Durchlässigkeit ist mittlerweile schon gegeben und die wollen wir intensivieren und wollen die auch weiter vorantreiben. Es ist ja eine Frage der Philosophie des Vereins. Ich glaube auch, ja, wenn es ist einfach hilfreich, die Expertise dann verschiedene Personen mitzunehmen und danach zusammen, okay, wir brauchen das oder das oben bei dem Profis. Und damit da die Talente ankommen, müssen wir an den und den Schrauben drehen. Ja, nicht nur das, ich glaube auch für die Entwicklungen der auch jungen Trainer ist es natürlich extrem wertvoll. Klar ist es nicht immer umsetzbar, weil man auch eine gewisse Zeitdrucker auch hat, auch das alles unter einen Hut zu bekommen. Aber ja, wir reden ja auch darüber wie können sich auch Trainer entwickeln. Und natürlich ist das schön, von einer Erfahrung auch eines Profiteriners profitieren zu können. Das bringt uns übrigens auch auf das Thema Mentoren. Wir hatten einen Eingang kurz zu wir gesprochen. Aber ich fände es schon sehr, sehr spannend auch, was für Mentoren hat es dir auf deinem Weg, dann auch ein guter Trainer zu werden. Wenn ich richtig informiert bin, warst du jetzt auch ein Spieler, der das Leben auch durchaus mal genossen hat? Ja, und du bist jetzt ein Trainer, der, ja, ich würde mal sagen, eine extreme Autorität auch strahlt, gleichzeitig aber auch sehr nah bei es. Also sehr angenehm, in dem Fall, wie hast du, wer hat dich da entwickelt? Wer hat dir geholfen, dich selber zu entwickeln? Als Spieler mich selbst zu entwickeln haben, haben erst mal die meine mentale Kapazität, die sich über die Jahre hin entwickelt hat, wo ich irgendwann mal an den Punkt gekommen bin und gesagt habe, ich stopp bis hierhin und jetzt nicht weiter, sondern du musst irgendwas an deinem Leben ändern. Und das war dann der Punkt mit Mitte 20. Und da begann eigentlich meine, ich sage mal meine richtige Phase als Spieler und auch dieses bewusste Beschäftigen mit der Materie, sich Beschäftigen sich weiterzubilden, wissen sich anzueignen, okay, über meinen Beruf. Und dann im Laufe der Zeit eben, dieser Übergang zum Trainer, natürlich Mentoren, Roland Reichel, haben wir schon darüber gesprochen. Ich habe viel Mickenung von Wolfgang Frank, mein Trainer bei der Spielfeinigung unter Haching. Der warnt sie nicht im Detail gearbeitet hat, der, wo sehr viel, sehr viel, Dinge ich mir, ich mir angeeignet habe, wie man im Detail coach der, das war sehr wichtig. Ben O'Millmann ist jemand, der ein Mentor war und zu dem ich immer Kontakt hatte. Und ich finde, dass es auch wichtig ist, dass du viele nicht nur Mentoren hast, sondern dass du auch Leute außerhalb dieses Circles Fußball hast, die sich mit dieser Materie vielleicht gar nicht auseinandersetzen, aber die dich am Wochenende auf dem Platz sehen oder in den Fernsehkammer aus. Und wenn man darüber gesprochen über Wirkung, Ausstrahlung, jetzt ist es auch eine Expedition für mich. Und so habe ich meine Umfeld auch, auch strukturiert und aufgebaut. Und zu den Haltigen natürlich auch Kontakt. Und das ist wichtig, dass ich da immer auch gut reflektiert werde und ehrlich reflektiert werde. Stefan, wir haben jetzt schon sehr viel uns mit dem Bereich Expertise und wissen dann noch beschäftigt, bevor ansehen, gleich noch die eine oder andere philosophische Annegdote von sich geben kann. Wir enden immer mit einer etwas zusammenfassenden Frage. Und zwar danach, was sind deine drei Tipps, so deine takeaways für die Trainer-Kollegen, um sich bei der Kompetenz, Expertise gut aufzustellen? Ich finde grundsätzlich, was wichtig ist, dass ich mich fortbill, dass ich den drang dazu habe oder die Energie auch aufwende, mich fortzubilden. Sei es über regionale Fortbildungen, sei es über Hospitalionen, sei es über Gespräche oder auch Veranstaltungen mit Trainer-Kollegen. Und ich glaube, dass dieser intensive Austausch sehr wichtig ist und dass man das einfach so gut es geht auch nutzen sollte. Und jetzt möchtest du noch einen Zitat für mir? Hast du noch eins? Ja, da heute ja der Tag der Zitate ist. Hab ich noch eins natürlich, natürlich. Und ich finde es sehr passend zu dem, was Stefan gesagt hat. Ich mag das auch. Bildung beginnt mit Neugierde. Ich glaube, dass die Neugier immer neu ist, sehr fahren extrem wichtig ist. Und es ist eine Grundvoraussetzung, um auch sein Wissen auch anzureichern, dass ich Neugierig bleibe. Und ja, könnte man jetzt auch eine super Überleitung machen zu unseren nächsten Folge lang, also bleibt Neugierig, wer als Nexus kommt. Aber an der Stelle dann natürlich auch erst mal vielen lieben Dank. Dennis, wie immer, wunderbar. Und Stefan hat mich super gefreut, dass wir uns hier jetzt in Hannover tatsächlich wieder getroffen haben. Vom Jahr auch vielen Dank an euch beide. Ich fand es super interessant und spannend ist Gespräch und auch sehr in Thema einblicke. Glaub ich zum Thema und ich freue mich auch auf die nächsten Folgen an seinem Bankestepfern. Die weiteren vieler Volk auf deinem Weg und hierbei bei 96. Man hat so das Gefühl, das match. Und ich bin gespannt, wohin es euch treibt und ja ansehen. Es war mir eine Freude und wir hören uns wieder. Bis bald. Vielen Dank euch. Bis bald. Trainerkompetenzen im Profifußball. Eine Podcast-Serie der DFB-Akademie.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Expertise wird als Grundvoraussetzung für Profitrainer angesehen, ist aber nicht die einzige entscheidende Kompetenz – Führungskompetenz und Authentizität sind ebenso zentral.
  2. Stefan Leitl betont die Bedeutung von kontinuierlicher Weiterbildung durch Austausch mit Kollegen, Hospitalionen, Fachliteratur und Trainerlehrgängen.
  3. Seine Karriere zeigt einen Lernprozess vom Jugendbereich (U17) über die U23 bis in den Profifußball, wobei jede Stufe andere Anforderungen an Wissen und Organisation stellte.
  4. Die Reflexion in Phasen ohne Traineramt, wie nach seiner Entlassung, half ihm, eigene Stärken und Schwächen zu analysieren, bevor er neue Aufgaben annahm.
  5. Die Trainerausbildung (B-Lizenz, A-Lizenz, Fußballlehrer) war für ihn entscheidend, um Fachwissen zu vertiefen und verschiedene Perspektiven (individuell, gruppentaktisch, mannschaftstaktisch) zu integrieren.
  6. Er sieht seine Stärke darin, Wissen klar und präzise an Teams zu vermitteln und seine Spielphilosophie durch Impulse von Staff und Kollegen ständig weiterzuentwickeln.

Summary:

In diesem Podcast der DFB-Akademie spricht Dr. Ansem Küchle mit Stefan Leitl, Cheftrainer von Hannover 96, über Expertise als Trainerkompetenz im Profifußball. Leitl erklärt, dass Expertise zwar eine Grundvoraussetzung sei, um überhaupt im Profibereich zu arbeiten, aber nicht ausreiche, um erfolgreich zu sein.

Authentizität und Führungskompetenz seien ebenso wichtig, da sie entscheiden, wie Wissen vermittelt und auf dem Platz umgesetzt wird. Er betont, dass Trainer sich kontinuierlich weiterbilden müssen, etwa durch Austausch mit Kollegen, Fachbücher oder Hospitalionen, auch während des laufenden Betriebs. Leitl beschreibt seinen eigenen Werdegang vom Jugendtrainer beim FC Ingolstadt über die U23 bis in den Profibereich und hebt hervor, dass jede Karrierestufe andere Anforderungen stellte – von organisatorischen Aufgaben im Jugendfußball bis hin zu taktischer Feinarbeit.

Besonders prägend war für ihn die Trainerausbildung mit B-Lizenz, A-Lizenz und Fußballlehrer-Lehrgang, die ihm half, sein Wissen systematisch zu erweitern und verschiedene Perspektiven zu kombinieren. In Phasen ohne Traineramt, wie nach seiner Entlassung, nutzte er die Zeit zur Selbstreflexion und analysierte seine Wahrnehmung und Ausstrahlung. Seine Spielphilosophie habe sich durch die Zusammenarbeit mit seinem Trainerteam und externe Impulse ständig weiterentwickelt – ein Prozess, den er als lebenslanges Lernen beschreibt.

FAQs

Ein guter Trainer muss authentisch sein und Führungskompetenz besitzen. Expertise ist eine Grundvoraussetzung, um auf Profiniveau arbeiten zu können.

Expertise ist die Fähigkeit, neuestes Wissen in die Arbeit einzubeziehen und gilt als Grundvoraussetzung, um Profi-Trainer zu werden. Kernkompetenzen wie Führungskompetenz kommen hinzu und verschmelzen mit der Expertise.

Stefan betont, dass er authentisch ist und seine Expertise an das Team vermitteln möchte. Er sieht seine Stärke darin, sein Wissen klar und präzise umzusetzen und weiterzugeben.

Seine Spielphilosophie hat sich permanent weiterentwickelt, da er offen für neue Dinge ist und diese in seine Philosophie einfließen lässt. Dies zeigt sich auch in seiner Fußballlehrer-Hausarbeit, die sich deutlich verändert hat.

Er nutzt Fachbücher, den Austausch mit Trainerkollegen und nimmt an Angeboten teil, bei denen Trainer der ersten und zweiten Liga zusammenkommen. Er sieht Weiterbildung auch während der Saison als wichtig an.

Er hat sich zunächst selbst reflektiert und von außen reflektieren lassen, um seine Wahrnehmung und Ausstrahlung zu verbessern. Danach wollte er hospitalisieren, entschied sich aber für ein Angebot der Spielfeinigung.

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