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Stabiles Fundament in der Beziehung - Einblicke in unsere Coachings

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Stabiles Fundament in der Beziehung - Einblicke in unsere Coachings

Ein stabiles Beziehungsfundament ist die Grundlage für eine glückliche, harmonische Beziehung und basiert nicht allein auf Werten wie Vertrauen oder Treue, sondern vor allem auf der Einhaltung von Systemgesetzen. Wenn diese verletzt werden, entstehen Risse, die sich durch wiederholte, ungelöste Emotionen ausbreiten und zu Distanz, Abkühlung und Konfliktspiralen führen. Diese Prozesse sind nicht immer offensichtlich – oft manifestieren sie sich in Rundumschlägen, Emotionen bei Erinnerungen oder einem Gefühl von Verlust der Zugehörigkeit. Ein entscheidender Punkt ist die direkte, wertschätzende Kommunikation, die es ermöglicht, Verletzungen zu klären, ohne sie zu verdrängen. Obwohl surfende Aktivitäten wie Kurzurlaube kurzfristige Positive Effekte haben, lösen sie die tiefen Ursachen nicht. Ein instabiles Fundament führt zu einem Mangel an Verbindung, zu emotionaler Belastung und negativen Auswirkungen auf Kinder und Familien. Die Wiederherstellung beginnt mit der Erkennung: durch die Analyse der Zeitlinie, der Suche nach frühen positiven Momenten und dem Verstehen, wann und warum emotionale Verletzungen entstanden sind. Durch aktive Entschuldigungen, offene Gespräche und professionelle Unterstützung im Coaching kann ein neues, stabiles Fundament aufgebaut werden. Es ist wichtig, frühzeitig zu handeln, bevor die Krise eskaliert, und zu erkennen, dass eine wertegeleitete, emotionale Verarbeitung entscheidend für eine langfristige Beziehung ist.

Transcription

8099 Words, 49324 Characters

German
Woran denkst du, wenn du an Fundament denkst? Fundament von einer Beziehung? Du denkst also an Beziehungsfundamente? Ja, natürlich, weil das ja unsere tägliche Arbeit ist, das Fundament von Beziehung wiederherzustellen. Ich muss sofort beim Fundament immer daran denken, dass da die Werte drin sind. Also sowas wie Vertrauen, Treue, also verschiedenste Werte, die das Fundament sozusagen ausmachen. Ja, man denkt vielleicht an das Fundament vom Haus, dass man jetzt so sein Fundament gießt, aber vielleicht nicht unbedingt direkt an das Beziehungsfundament. Wir benutzen den Begriff ja sehr häufig in unseren Podcasts und natürlich auch in den Coachings. Und heute wollen wir da mal näher reinschauen, was bedeutet das für uns denn überhaupt, wenn wir von einem stabilen Fundament reden, weil vielleicht nutzen wir den Begriff einfach für uns denn natürlich. Und manchen Zuhörer oder Zuhörerinnen ist gar nicht so ganz klar, was wir damit eigentlich, was wir meinen und deswegen wollen wir das heute mal genau beleuchten. Ja, schön, dass du dabei bist. Du bist hier im Podcast der Lebensidealisten. Mein Name ist Florian. Ich bin Ina. Wir sind Paartherapeuten und Coaches und helfen euch raus aus der Krise hinein in eine glückliche und harmonische Beziehung. Mit einem stabilen Fundament beim WM hat das Beziehungsfundament, wo die ganzen Werte drin sind, also die können ja auch sehr individuell sein. Für die meisten Menschen sind das Werte wie Vertrauen, Treue, Zugehörigkeit, Ehrlichkeit. Und das macht halt das Fundament stabil. Wobei wir ja noch etwas mehr meinen als nur die Werte. Wir meinen ja noch die Systemgesetzverletzungen und die Einhaltung der Systemgesetze, die dazu führen, dass ein Fundament stabil bleibt oder instabil wird. Genau, durch Systemgesetzverletzungen, wie wir es auch in den Coachings, Coaching immer sagen, wird ja das Fundament also durch Risse bröckelig. Und ich finde, dieses Bild kann man sich ganz gut vorstellen. Wenn man sich so ein Haus vorstellt, wir sagen ja auch immer so, dass jeder Mensch eigentlich in sich drin ein eigenes Fundament trägt und dass die beiden Fundamente dann zusammenkommen und es sozusagen wie so ein Doppelhaus gebaut wird. Und durch die Verletzungen, die man sich gegenseitig antut, könnte man hart gesagt sagen, wird das Fundament halt von einer anderen Person, damit das gemeinsame Beziehungsfundament dann immer produziert. Da bricht man ein kleines Stück ab. Es sind ja auch häufig gar nicht immer die ganz großen Sachen, die auch Risse machen können, natürlich, aber auch viele Kleinigkeiten. Gerade in Summe, wenn die sich wiederholen, dass dann die Risse größer werden. Wobei man dazu sagen muss, wenn man sich emotional verletzt, dann macht das nur dann den Riss, wenn man es nicht nachhaltig miteinander klärt und löst. Das heißt, wenn das Gefühl ungelöst bleibt, man das quasi verdrängen muss, einen Deckel drauf packt. Und das sozusagen innerlich verstaut bleibt, dann bleibt eben auch dieser Riss zurück. Dann haben wir dieses Bild von diesem Haus und dem inneren Fundament und auch dem Beziehungsfundament mit dem Doppelhaus. Auf dem Fundament selber bauen aus unserer Sicht, so haben wir immer dieses Modell, zwei Ebenen auf. Einmal die Beziehungsebene und die Sachebene. Und die Sachebene ist halt das Dach. Jetzt können sich immer viele sehr gut dieses Beispiel vorstellen, dass wenn man sagt, Mensch, wenn ihr in eurer Beziehung Schwierigkeiten habt, und es sind Themen im Fundament, dann macht es wenig Sinn, das Dach zu sanieren. Wenn zu Hause der Keller voll läuft mit Wasser, dann sanierst du auch nicht das Dach. Kann natürlich durchaus sein, dass irgendwas im Dach kaputt ist und das sickert bis zum Keller durch. Das kann es auch mal geben. Das ist aber nicht der Regelfall. Der Regelfall ist, dass irgendwas mit der Dichtigkeit rund um den Keller los ist. Dass dort Risse zum Beispiel im Fundament sind, irgendwas nicht passt und deswegen der Keller voll mit Wasser läuft. Also das heißt. Das heißt, man muss immer schauen, auf welcher Ebene ist man unterwegs. Und das ist bei vielen etwas, was so einen Aha-Moment macht. Wenn sie dann sagen, ah, deswegen können wir auf Beziehungsebene keine Wünsche und Bedürfnisse mehr äußern und die kommen nur noch als Vorwürfe beim anderen an. Das liegt daran, dass wir auf der unteren Ebene im Fundament, also wir nennen es auch Systemgesetz-Ebene, dass wir da Risse miteinander haben vor Verletzungen, die dafür sorgen, dass wir auf der Beziehungsebene und auch häufig auf der Sachebene, nicht mehr gut miteinander harmonieren. Ja, ganz viele typische Beispiele im Coaching ja auch. Die Menschen versuchen im Außen etwas besser zu machen in der Beziehung. Und an sich klingen die Sachen ja auch immer schön. Also ein Kurzurlaub ist nichts Schlimmes oder Schlechtes. Oder dass man gemeinsam Hobby anfängt oder das Haus saniert oder die Wohnung umgestaltet. Das sind alles Sachen, die können natürlich auch Zugehörigkeit anteilig bringen oder ein gutes Gefühl mal kurzzeitig bringen. Aber das Problem ist halt, da sind wir wie auf der Dachebene, wenn man nur da oben arbeitet, dann ist es häufig so, dass nach ein paar Wochen man doch wieder auf die Grundlagen zurückfällt und man dann merkt, okay, wir kriegen es nicht hin. Das hat nicht den Effekt von Leichtigkeit, Lebensmomenten, wie wir uns das erhofft haben. Und das ist häufig ja auch in den ersten Coachings, dass wir das merken, dass Paare schon vieles versucht haben und aber auch gleich sagen, ja, da erkennen wir uns wieder. Wir sind auch einen Kurzurlaub gefahren. Wir haben auch versucht, die regelmäßigen Babysitter zum Essen gehen, zu engagieren. Aber dann sitzen wir im Restaurant und merken, früher war es anders. Wieso konnten wir uns früher denn so in der Tiefe ganz entspannt unterhalten, von einem Thema zum nächsten Thema gekommen? Es fühlte sich so gut an. Da war das nicht so, dass man so lange Gesprächspausen hatte oder man überlegt hat, nee, das Thema spreche ich heute Abend nicht an. Das eskaliert gleich wieder oder dann kommen wieder Vorwürfe. Ich erinnere gerade gestern, in einer Situation, wo ich tatsächlich auch ein leicht unwohles Gefühl schon hatte, denn wir waren tatsächlich gestern essen mit unserem Sohn und deiner Schwester und neben uns war ein Paar an einem Tisch. Sehr eng auch, ne, zu unserem Tisch. Genau, saßen nicht weit weg. Und wir haben genau das erlebt, was wir auch schon häufig beschrieben haben selber, weil wir es eben oft beobachten, aber auch häufig Paare uns berichten. Die beiden hatten keine Interaktion miteinander. Die waren einfach nur. Die waren nur dort, um zusammen zu essen. Und als sozusagen das erledigt war, saßen sie noch dort und haben einfach keine Themen gefunden. Das heißt, die waren sehr beschäftigt. Also er hat eine längere Zeit im Handy geguckt und sie teilweise auch. Aber sie war zum Beispiel sehr viel mit unserem Tisch dann beschäftigt, was wir so machen, was unser Sohn macht und so weiter. Und ich hatte das Gefühl, sie sitzt quasi, also sie hört uns die ganze Zeit zu und sitzt irgendwie wie mit bei uns am Tisch. Und es war. Es war noch nicht so unwohlig, dass man das aussprechen hätte müssen. Es ist natürlich auch eine schwierige Situation zu sagen, hey Leute, das fühlt sich komisch an, dass ihr die ganze Zeit bei uns hier mit zugehört habt, ihr nichts zu sprechen. Kannst du auch schwer aussprechen an der Stelle. Aber es ist irgendwie schon, fühlt man sich ein bisschen beobachtet und nicht so frei in dem, was man erzählt. Weil man es einfach spürt an den Blicken und so weiter. Dass, wenn der Sohn was sagt oder da irgendwie ein bisschen rumhampelt, dass sofort die Blicke da sind und man weiß, okay, da ist jemand aufmerksam. Bei uns mit einem Tisch dabei. Und das sind so ein paar, wie du es quasi gerade beschrieben hast. Die haben dann vielleicht sich vorgenommen, Mensch, wir gehen heute Abend mal schön essen zusammen, nehmen uns einen Tisch im Restaurant und dann sitzen sie dort und außer ins Handy gucken, beim Nachbartisch zuhören, nochmal irgendwie sagen, ja, das Essen ist ja ganz lecker. Ja, es schmeckt mir auch okay. Also sie hat auch sehr viel mit dem Kellner kommuniziert. Also sie hat auch ein paar Sachen, die ihr nicht gefallen haben. Das habe ich nicht mitbekommen. Ja, und dann. Aber das Spannende fand ich auch, dass der Mann ganz überrascht guckte, weil sie das vorher gar nicht ihm gegenüber ausgesprochen hat, sondern dem Kellner gesagt hat. Und der Kellner war so ein bisschen, ja, darf ich da uns noch ein Expresso bringen oder so. Deswegen hatten die den noch umsonst bekommen. Aber das fand ich so spannend, weil in dem Moment sah man halt auch, die Kommunikation ist einfach schwierig. Man erreicht nicht mehr dieses Gefühl von Zugehörigkeit, wenn da die Grundlage nicht da ist. Weil normalerweise würde man ja im ersten Kommunikationsschritt dem anderen erst mal erzählen, beim ersten sagen, hm, das schmeckt mir nicht oder das wurde nicht, so geliefert, wie ich mir es gewünscht habe. Und dann ja erst jemanden dazunehmen. Aber man sieht ja auch, welche Ablenkung das dann bei anderen macht. Also, weil wir haben jetzt ja Details über die und was die so gesagt haben. Also waren wir ja dadurch, dass die so mit uns connected haben, ist man automatisch in so einer Rückconnection irgendwie drin und ist irgendwie so ein bisschen wachsam, was da so passiert. Weil eben, wenn man sich unterhält, dann echt überlegt, so erzähle ich das jetzt, erzähle ich das nicht. Ich habe ja keine Zuhörer mit dabei. Das ist unangenehm. Aber das ist eben das, was dann Paaren passiert, wenn das Fundament nicht stabil ist. Denn wir haben immer zwei Seiten, die wir uns ja angucken. Wir haben einmal das Fundament und einmal die Wunschbeziehung. Und wenn man jetzt irgendwie sagt, wir machen Kurzurlaub, also Dinge, die so in Richtung Wunschbeziehung führen, dann wird das nicht stattfinden, nachhaltig, wenn man das Fundament nicht stabil hat. Wenn man das Fundament stabil hat, aber hat zu wenig Verbindung in der Wunschbeziehung und ist trennend an die ganzen Dinge, weil man völlig unterschiedliche Vorstellungen eigentlich vom Leben und der Wunschbeziehung hat, dann funktioniert die Beziehung auch nicht. Das heißt, wir brauchen eigentlich beides. Wir brauchen ein stabiles Fundament und wir brauchen einen guten Match im Bereich Wunschbeziehung, Sinn im Leben, gemeinsame Ziele, damit das insgesamt harmoniert. Und das ist ja auch das, was in manchen Ratgebern dann so drin steht, was du eben schon so angedeutet hast. Durch etwas Gutes kann man halt eine Verletzung nicht auflösen. Ja. ich dich mit meinem Verhalten verletze, dann löse ich das nicht dadurch auf, dass ich dich zum Essen einlade oder dass ich dir einen netten Zettel schreibe. Im Gegenteil. Dann habe ich dich zum Essen eingeladen und dir einen netten Zettel geschrieben. Das ist gut, aber das löst nicht die Verletzung auf, die wir gestern zusammen, oder die ich dir gestern verursacht habe. Du musst dich jetzt so dran denken, du hast mir ja eine Übernachtung in einem Hotel geschenkt zum Geburtstag, wo wir ja dann bald jetzt hinfahren. Und wenn ich mir überlege, dass ich hätte das Gefühl, dass dadurch irgendetwas gut gemacht wird, dann steige ich ja auch mit hohen Erwartungen da ein. Also dann sitze ich vielleicht in diesem tollen Hotel und denke so, jetzt sollte es eigentlich so und so sein. Und bin dann enttäuscht, weil die Umgebungsebene so schön ist, aber das zwischen uns nicht so matcht mit dem, wie ich mir das vielleicht wünsche für eine Beziehung. Oder vielleicht konkret auch auf diese Verletzung bezogen. Wenn du das Gefühl hast, ich habe dir das geschenkt wegen der Verletzung und dann gehen wir da hin, haben dort vielleicht sogar eine schöne Zeit miteinander, kommen wir nach Hause, und du merkst, die Verletzung ist noch da. Wir hatten zwar jetzt irgendwie eine schöne Zeit, konnten das ausblenden, wenn das überhaupt noch ging. Vielleicht haben wir gar keine schöne Zeit, weil wir es nicht ausgeblendet bekommen. Oder man kriegt es gedeckelt. Man kriegt es gedeckelt. Oder wir laufen dort in die Gespräche hinein und kommen im Hotel zum Rundumschlag, weil dann auf einmal die Zeit dafür da ist. Aber auf jeden Fall, selbst wenn das eine schöne Zeit ist, man kommt zurück und man spürt in sich hinein, wird man merken, das war zwar eine schöne Zeit, aber es hat nicht die eigentliche Verletzung gelöst. Denn das passiert dadurch nicht. Das heißt, wenn ihr irgendwo was liest in einem Ratgeber von so einer Art Beziehungskontenmodell und man muss einzahlen, um abheben zu können und so weiter, das sind alles Dinge, die mögen, die stimmen auf mancher Ebene, aber auf nicht der Ebene der emotionalen Verletzung. Das stimmt so ein bisschen auf der Ebene, wir nennen es ja auch Ausgleich von Geben und Nehmen. Auf der Ebene stimmt es so ein bisschen, dass man sagt, wir müssen uns im Großen und Ganzen im Wir-Gefühl als Team fühlen. Dass wir alle die gleiche Energie in die Beziehung reingeben, dass wir alle die gleiche Energie in die Beziehung reingeben, und man eben auch so ein bisschen schaut, wie sind Dinge aufgeteilt. Also wer hat wie viel von, macht wie viel von, das spielt schon eine Rolle. Also wer verdient wie viel Geld, gibt wie viel Geld aus, macht wie viel im Haushalt, kümmert sich wie viel um die Kinder, hat wie viel Freizeit für sich und so. Das sind natürlich schon Dinge, die sollten im Ausgleich von Geben und Nehmen stimmig passend sein. Aber es gibt keinen Ausgleich von Geben und Nehmen auf Ebene wer verletzt wen wie oft und wer macht das wie gut, sondern es gibt da nur das stabile Fundament oder ein instabiles Fundament und dass man das klärt. Woran merkt man denn, dass das Beziehungsfundament instabil ist? Oder auch stabil ist? Genau. Das ist bestimmt eine Frage, die viele so in sich tragen. Also man merkt das daran, dass man in der Beziehung zum Kennenlernen zurückgeht und dann mal seine eigene Beziehung durchläuft und wenn man auf dem Weg sozusagen nur neutrale und gute Gefühle hat, dann ist das Fundament stabil. Da wird jetzt jeder sagen, das gibt es ja nicht, dass jemand nur neutrale und gute Gefühle hat, wenn man so einen Film von seiner Beziehung langlaufen lässt. Es gibt sicherlich schwierige Situationen durch äußere Umstände, aber auch Streitigkeiten, die man selber hatte, Uneinigkeiten, emotionale Verletzungen, an die man sich faktisch erinnert, dass sie passiert sind. Die Frage ist jetzt, machen die heute noch ein Gefühl, wenn ich mich da nochmal hineinversetze? Also letztens im Coach, hatte ich das Beispiel, dass jemand sich in die, da waren wir ganz am Anfang an der Beziehungszeit angekommen, da ging es um erste Verletzungen und dann hieß es ja, das ist wahrscheinlich auch noch was, was meine vorherige Beziehung bedingt, denn dann merkte man schon in der ganzen Gestik und Mimik, okay, das verändert sich, da kommt gerade Leid auf. Mensch, gehen wir noch weiter zurück, wann war es damals gut? Und dann merkte man, da gab es ein Fremdgehen halt in der vorherigen Beziehung. Was unverarbeitet war, es gab auch Dinge, die ausgesprochen worden sind, wovon der andere noch nie gehört hat, weil eben noch so viel Leid da war, dass das bis jetzt nie so ausgesprochen werden konnte. Und wo man sagt, okay, da ist das Fundament nicht stabil, was derjenige mitbringt, weil das aus der vorherigen Beziehung kommt. Und das hast du daran gemerkt, dass dann zum Beispiel Tränen in die Augen schießen, die Stimme so ein bisschen absackt, also dass deine körperliche Reaktion zum Beispiel ausgelöst wird, in der Erinnerung. Ja, auch, dass ein Stocken entsteht, Zittern in der Stimme, man überlegt, spreche ich das aus, spreche ich das nicht aus, man merkt, die ganze Kommunikation verändert sich. Wer das voll verarbeitet hat, sagt, ja, das liegt daran, in meiner vorherigen Beziehung, da ist mein ehemaliger Partner fremdgegangen, das hat damals in mir einige Gefühle ausgelöst und auch Prägungen, die habe ich so und so verarbeitet, heute geht es mir damit gut. Wenn ich dann zurückdenke, weiß ich, dass das damals gebraucht wurde, damit ich lerne, mich abzugrenzen, besser Nein sage und im Heute bin ich jetzt in der Beziehung, die ich haben möchte. Ich hätte dich nie gefunden, wenn da dieses Fremdgehen nicht passiert wäre. Dann weißt du, okay, der hat es voll verarbeitet, der kann darüber reden, was faktisch passiert ist, kann sogar reden, welche Gefühle mal da waren, aber bleibt selber in einer neutralen, wertschätzenden Haltung. Das heißt, derjenige hat es verarbeitet und man kann normalerweise viele Dinge nicht so extrem verdrängen, dass man gar nicht mehr ins Gefühl kommt, wenn man da sich hineinversetzt. Und das ist eben, wenn man seine Zeitlinie durchläuft, seine Beziehungszeitlinie und merkt, da sind faktisch Dinge passiert, die nicht gut waren, aber ich kann die gefühlsmäßig recht neutral erzählen, weiß, was das Gute daran ist, wofür das gebraucht wurde, dass sowas passiert, dann habe ich das normalerweise verarbeitet. Man kann natürlich nochmal in sich prüfen, es gibt natürlich auch ganz starke Verdränger, die das in dem Moment immer noch verdrängen, wenn sie es erzählen, wo man dann nochmal auf andere Art und Weise das beleuchten kann. Aber da wird es, finde ich, meistens auch klar in dem Moment, weil sie sagen, Sätze wie ich schaue nur gern nach vorne, alles, was in der Vergangenheit passiert ist, ist für mich nicht wichtig. Also da gibt es, finde ich, ja schon Anzeichen dafür, dass Menschen das verdrängen. Also wenn man die Zeitlinie durchgeht und merkt, da kommen Gefühle in einem auf, ungute Gefühle, man merkt, dass auch körperlich was mit einem passiert, bei einigen Situationen, an die man sich zurückerinnert, dann weiß man, das ist nicht verarbeitet, das ist verdrängt. Wenn das nicht verarbeitet und nur verdrängt ist, dann hat das Folgen für die Beziehung. Und da können wir gleich mal darauf eingehen, finde ich, welche Folgen hat das? Denn vielleicht wäre ja die Frage jetzt, die sich so manch einer stellt, naja, wenn ich jetzt vor acht Jahren eine Verletzung hatte, die habe ich nicht verarbeitet, aber im Heute, was macht die im Heute noch, die ist so acht Jahre her? Die habe ich ja nicht tagtäglich präsent, an die habe ich das letzte Mal vielleicht vor sechs Jahren gedacht, aber die habe ich die letzten sechs Jahre nicht mal daran gedacht und jetzt nur, weil wir die Beziehungszeitlinie durchgehen, ploppt das wieder auf, das hatte ich völlig vergessen. Und das ist ganz spannend, weil häufig vergessen Menschen das ja nicht, sondern sie speichern das anders ab. Und das ploppt, finde ich, immer gerne bei so Streitigkeiten auf als Rundumschlag. Dass Menschen Sachen hervorholen, weil sie sich so angetriggert fühlen durch einen Punkt, der jahrelang zurück ist, also nicht alle, aber viele machen das im Streit gerne. Und das ist dann zu so einem Konflikt kommen, wo einer sagt dann, das kann ja nicht sein, da habe ich mich schon fünfmal für entschuldigt, das ist ja schon so lange her und warum bringst du das denn immer wieder hervor? Und meistens ja auch so mehrere Sachen, das ist ja nicht eine Sache, die man hervorbringt, sondern so ein Rundumschlag ist ja Sachen aus der Vergangenheit mit Sachen aus der Gegenwart gemixt, wo man das Gefühl hat im Streit, es ist alles schlecht. Daran merkt man, man hat es nicht verarbeitet. Also wenn man Dinge verarbeitet, nicht verdrängt, dann hat man keine Rundumschläge. Die entstehen ja nur daraus, dass das Fundament instabil ist und auch wenn man sagt, ich mache Dinge mit mir selbst aus, ist das meistens auch etwas, was bedeutet im übertragenen Sinne, ich sorge da alleine für, dass ich das verdränge. Ich will da Gras drüber wachsen lassen und gerade in der Beziehung mit jemandem, mit dem man einen Alltag gemeinsam hat, ist das kaum möglich. Und wir unterscheiden ja auch nicht bei Verletzungen immer in so einzelnen Aufgabenbereichen. Also wenn ich zum Beispiel im Bereich Verbindlichkeit, Zuverlässigkeit verletzt bin, dann triggert mich ja nicht nur dieser eine Lebensbereich in dieser Thematik an, sondern ja häufig auch andere Sachen. Beträgt sich. Genau, wenn jemand dann zu spät kommt oder eine Überweisung nicht macht, obwohl das bisher immer geklappt hat, dann entsteht ja auch schon so ein Filter auf die andere Person und daran merkt man ja auch, dass das Alte, was damit vielleicht gar nichts zu tun hat, so direkt jetzt thematisch, auch angetrieben ist. Also unsere Vergangenheit prägt uns ja einfach. Unsere Verletzungen prägen uns und bringen das hervor in der Gegenwart, was halt unverarbeitet aus der Vergangenheit da ist. Also ich wäre bei Signalen vorsichtig, die so wären wie jemand sagt, er macht Dinge mit sich selbst aus. Würde ich immer so hinterfragen. Denn Dinge mit sich selbst ausmachen innerhalb der Beziehung ist immer schwierig, weil ich erfahre dann nie, wie derjenige sich wirklich gefühlt hat, der es mit sich selbst ausmacht. Ich erfahre nicht, ob er es wirklich gelöst hat oder nur verdrängt hat. Ich muss aber die Konsequenzen mittragen, wenn er es nicht ausreichend löst, sondern nur verdrängt. Und es findet keine Verhaltensänderung statt. Ich weiß vielleicht gar nicht genau, was den anderen verletzt hat oder wie ich mich hätte verhalten können, dass das für beide gut ist. Deswegen sagte ich, ist das im Alltag schwierig. Das kann ich vielleicht mit fremden Menschen machen. Da gibt es ja auch Prozesse, die wir anleiten, wie man innerlich Dinge wirklich löst. Aber das macht man eben mit jemandem, den man aus der Vergangenheit kennt und nicht mehr wiedersehen mag oder möchte oder mit dem, das sich lösen kann. Oder Menschen, mit denen man das eben real nicht lösen will oder kann, aber die eben nicht den gemeinsamen Alltag beeinflussen. In der Beziehung sollte man immer offen aussprechen. Also woran kann man jetzt nochmal sehen, dass Fundament bröckelig ist? Man sieht es an der Kommunikation, dass die schwierig ist, dass die eher mit wenig Wertschätzung stattfindet häufig, dass es viel um das Thema Anerkennung geht, Recht haben vielleicht auch gilt. Das ist eher so Tür- und Angelgespräche oder Gespräche über die Kinder. Man fühlt sich missverstanden. Ich meinte es gut und der andere explodiert. Ich wollte gerne einen Wunsch äußern, der andere hört sofort einen Vorwurf. Man kommt nicht mehr in die Tiefe bei Gesprächen. Über Gefühle, Bedürfnisse spricht man nicht mehr so richtig. Das ist schade. Das ist schwierig. Und dann natürlich, wenn man kein stabiles Fundament hat, ist es auch schwierig, gute Werte und Ziele für die Zukunft aufzubauen. Das Verrückte ist jetzt, dass ich auch hellhörig werden würde oder auch in den Coachings immer hellhörig werde, wenn ein Paar sich vorstellt und sagt, wir sind seit zehn Jahren zusammen, wir streiten nie miteinander. Wir haben eigentlich eine total harmonische Beziehung, aber auf einmal ist sie jetzt fremdgegangen oder er. Wir wissen gar nicht genau, was da passiert ist. Das habe ich immer bei dem, also mein Schwerpunkt ist ja das Thema Affäre in den Coachings und ab und zu ist es wirklich so, dass da ein Paar sitzt und die sagen, wir sind das Vorzeigepaar schlechthin. Alle anderen wissen davon jetzt nicht, was passiert ist. Die könnten sich das nicht mehr vorstellen, wir streiten nie. Es ist alles total harmonisch und vor allem, als die Affäre passiert. Und dann lasse ich das immer gerne auch so stehen erst mal, weil das ist ja deren Wahrnehmung. Und dann gehen wir ja durch die Analyse durch und schauen und relativ schnell zeigt sich aber auch das Mangelgefühl, relativ schnell zeigt sich aber auch, dass vieles gedeckelt worden ist zum Beispiel, dass doch andere Wahrnehmungen da waren, dass da viele enttäuschte Erwartungen auch mal waren. Da kann man gut mal in sich gehen und für sich selber reflektieren und sich fragen, wie harmoniebedürftig bin ich? Weil das ist häufig dann ein Thema, dass einer oder beide sprechen dann so im Kennenlernen aus, ich bin sehr harmoniebedürftig. Ich brauche sehr viel Harmonie. Ich mag Meinungsverschiedenheiten und Konflikte gar nicht gerne. Und deswegen, ich versuche das immer so zu lösen. Oder auch mal ein Verständnisfehler. Mit Risse im Fundament meinen wir jetzt auch nicht die krassen Streitigkeiten, die immer mit Türknallen und Beschimpfungen stattfinden. Also emotionale Verletzungen müssen nicht immer so ablaufen, so wie viele Menschen so klischeehaft den Streit kennen. Also auch ignorieren kann ja eine emotionale Verletzung sein. Ja und auch diese Harmoniebedürftigkeit, die kann eben da sein und man ist emotional verletzt, nur es kommt nicht zum Aussprechen. Das heißt, man sagt das nicht, dass man verletzt ist oder man sagt seine Meinung nicht, weil das ja einen Konflikt hervorbringen könnte. Was passiert dann? Die Paare führen oberflächlich eine harmonische Beziehung, aber innerlich brodelt es. Innerlich ist da einiges los, was man in Schach halten muss. Das kostet Energie und irgendwann kommt dann der richtig große Umschlag, den man vorher schon ein paar Mal hätte haben können, und vermieden hat. Und dann ist eine plötzliche Trennung, plötzliche Affäre, irgendwas, wo man sagt, Mensch, da habe ich überhaupt nicht mit gerechnet. Und dann sind beide total verwundert, wie das passieren konnte. Und dann realisieren sie so im Coaching, stimmt, wir hatten Verletzungen miteinander, wir waren eigentlich im Konflikt, wir haben die nur nicht offen ausgesprochen. Das heißt, wir dachten, unsere Beziehung wäre harmonisch, aber sie war nur verbal harmonisch, aber ansonsten nicht. Und das ist ein ganz wichtiger Punkt, da würde ich auch immer darauf achten und genau reflektieren, ist die Beziehung harmonisch, weil man wirklich Themen miteinander klärt und das ist ja auch ein wichtiger Aspekt im Coaching. Wir haben ja gar nicht das Ziel, wenn wir Paaren zeigen, wie man emotionale Verletzungen, Konflikte löst, dass diese gar nicht mehr eintreten sollen. Das ist ja auch unrealistisch. Das ist überhaupt nicht realistisch und auch dadurch gar nicht das Ziel. Und es ist auch nicht das Problem, dass man Meinungsverschiedenheiten hat, dass man nicht in die gleiche Richtung laufen will und einen Kompromiss braucht. Das ist alles nicht das Problem. Das Problem ist der Umgang damit. Und das, wo wir verändern, den Umgang damit und der Umgang einfach nur zu schweigen und das in sich hineinzufressen, ist genauso schwierig, wie das Rausschreien und Rundumschläge zu verteilen. Wir brauchen das in einer wertschätzenden Art und Weise miteinander eine Meinungsverschiedenheit, eine Verletzung, einen Konflikt, geklärt werden kann. Wenn du diese Folge hörst und merkst, das spricht dich an, dein Fundament, euer Beziehungsfundament ist nicht mehr so stabil, wie ihr euch das wünschen würdet, ihr seid vielleicht schon in einer Krise oder merkt, dass ihr euch auf dem Weg dahin bewegt, dann meldet euch sehr gerne bei uns für das telefonische Erstgespräch. Das findet ihr bei uns auf der Website. Ihr geht auf www.lebensidealisten.de klickt auf Erstgespräch und macht dann mit uns einen Termin. Dann führt ihr ein erstes kurzes Telefonat, meistens mit Laura und wenn das thematisch passend ist und Laura schon mal die typischen Fragen abgeklärt hat, sodass wir wissen, dass wir euch auch wirklich bei eurem Thema und Ziel weiterhelfen können, dann kommt ihr zu einem unserer Coaches oder zu uns in das erste Kennenlernen und Strategiegespräch für euch. Wir wollen mal schauen, welche Folgen hat das denn für die Beziehung, wenn das Fundament bröckelt oder wie zeigt sich das, wie wirkt sich das überhaupt aus? Eine ganz klare Folge, ist, wenn das Fundament eine längere Zeit über bröckelig ist und bleibt, ist, dass sich eine Distanz zwischen zwei Menschen entwickelt. Also, dass beide eher für sich sorgen, anstatt im Wir-Gefühl zu sein. Also, es merkt man halt in der Kommunikation, dass sie schlechter ist oder schlechter bleibt, dass jeder vielleicht auch so ein bisschen seinen Alltag so gestaltet, dass man andere Gesprächspartner sich aufbaut, also vielleicht zu seinen Eltern oder zu Freundinnen oder zu Kumpels, eher den Kontakt stärker hält, weil man da eher so den Austausch sieht. Manchmal entsteht auch so eine Frontenbildung innerhalb der Familie, dass die Kinder zu einer Seite so ein bisschen rüberwandern und da Ausschluss dann passiert. Und diese Lücke ist halt gefährlich. Also, eine dauerhafte Lücke, die nicht phasenweise aufgrund einer Sache begründet ist, wie zum Beispiel ein Sprint bei der Arbeit oder so, den man ganz bewusst macht, der führt halt dazu, dass diese Lücke dann sich immer weiter ausbreitet und es dann häufig zu so etwas kommt, wie Fremdgehen, Affäre, Fremdverlieben. Oder Paare sagen, wir haben uns verloren. Genau. Gefühle sind nicht mehr da, wir sind irgendwo verschieden abgebogen, solche Dinge. Man hinterfragt sich, man reflektiert immer mehr. Manche berichten auch, dass sie sagen, da ist so eine Distanz, so eine kühle Art zwischen uns. Ich fühle mich viel alleine. Ich frage mich, ob das noch Sinn macht zwischen uns beiden. Möchte ich so die nächsten fünf Jahre leben? Stelle ich mir so mein Leben vor, so eine Beziehung zu führen? Also es ist auch viel Unzufriedenheit natürlich. Und im Streit zeigt sich das bei Paaren dann häufig in einer Konfliktspiele. Konfliktspirale. Also dass man dauerhaft in einer Unzufriedenheit und im Streit ist, dass man manchmal gar nicht mehr weiß, sind wir jetzt sozusagen wieder vertragen miteinander? Oder fängt jetzt ein neuer Streit an? Oder ist der alte Streit noch bestehend, weil man ja nicht mehr ins Gute kommt? Also dauerhafter, unterschwelliger Konflikt, in dem man immer wieder einsteigt und der wahnsinnig viel Energie und Ressourcen kostet. Manchmal sieht es ja auch anders aus, weil Konfliktspirale heißt ja auch, dass die Verletzungen und Streitigkeiten immer mehr werden und immer eskalativer werden. Zeitlich enger getaktet. Und bei manchen ist es auch so, dass sich das eben durch so einen Rundumschlag erstmal alles entlädt. Und dann geht es einem ein, zwei Wochen wieder einigermaßen gut. Und dann merkt man, okay, jetzt fängt quasi wieder dieses Aufbäumen an innerlich. Dieses Aufstauen wird wieder ganz stark, weil dieser Rundumschlag hat ja nichts gelöst. Der hat nur erstmal so Energie entladen, die man aufgestaut hatte. Aber hat das eigentliche Problem nicht gelöst. Und nach zwei, drei, vier Wochen ist man wieder im gleichen Punkt. Und dann entlädt man sich erneut. Und dann merkt man, dass das andauernd dieses große Entladen gebraucht wird. Dieser Energie, die sich aufstaut, weil man die eigentlichen Ursachen nie angeht. Es fällt einem natürlich schwer, auch Sachen für die Zukunft zu planen, wie zum Beispiel Urlaub oder irgendwelche Anschaffungen. Wenn man das Gefühl hat, zwischen uns beiden ist es instabil, dann möchte man natürlich auch irgendwie so eine gewisse Flexibilität haben, weil man ja auch dauerhaft so vorsichtig unterwegs ist und sagt, na, das ist mir zu weit in der Zukunft, das weiß ich nicht. Oder mit dieser schlechten Stimmung kann ich mir den Urlaub überhaupt nicht vorstellen. Und das ist natürlich schade, weil das ja auch, ich finde, Marzine in der Zukunft können einem ja auch Energie geben und Zugehörigkeit. Und man arbeitet auf was zusammen hin, auf eine gemeinsame Zeit freut man sich. Und wenn dieser Aspekt auch noch wegfällt, dann lebt man ja nur noch in der Gegenwart, was an sich ja einfach auch vielleicht schön sein kann, aber wenn das mit Unzufriedenheit geprägt ist, ist das schon schwierig. Oder durch entsprechende Vorerfahrungen und dadurch die Brille da ist, dass das nicht gut wird. Also, dass man Aktivitäten meidet, weil man da eben Konflikte miteinander hatte wie Urlaube, gemeinsam wandern gehen, solche Dinge und dann merkt, Mensch, da haben wir das letzte Mal intensiv gestritten oder die letzten zwei Male. Ich glaube, wir gehen lieber nicht mehr zusammen wandern. Das ist zwar eine Aktivität, die wir beide gerne machen und freuen uns eigentlich, in den Bergen unterwegs zu sein, aber das führt immer zu einem Streit. Und dann fängt man an, diese Dinge zu meiden, die Distanz wird größer, die Verbindung wird geringer. Manche Paare glauben auch irgendwann, dass sie gar nichts mehr haben, was einen verbindet. Und wenn man dann so die Wunschbeziehung gemeinsam sich mal anschaut, dann merkt man, wenn das Fundament stabil wäre, dann hätten die total viel mehr viele Dinge, die sie miteinander gut machen könnten, weil sie die gleichen Interessen haben, machen sie aber nicht, weil eben das Fundament instabil ist und sie dauernd bei diesen Dingen streiten. Und eine wichtige Folge ist ja auch, dass sich das auf das Gesamtsystem überträgt. Also alle Paare, die Kinder haben, die kennen das wahrscheinlich ja auch, dass Kinder natürlich ihre Eltern lesen können. Und wenn man in einer dauerhaften Unzufriedenheit lebt, weil das Fundament bröckelig ist, man in der Krise ist, dann sind die Kinder auch in der Krise. Also in Eltern in der Krise sind, sind die Kinder auch in der Krise. Und wenn das sehr lange so geht, dann nehmen Kinder natürlich auch Brillen und Filter mit auf die Eltern auf. Papa hat immer schlechte Laune, Mama ist immer genervt. Und das kann natürlich wiederum auch wieder eine Folge Unzufriedenheit bei einem machen, weil man sagt, so habe ich mir die Kindheit meiner Kinder mir auch nicht vorgestellt. So möchte ich das nicht. So möchte ich nicht, dass die aufwachsen. So möchte ich nicht, dass wir als Familie so leben. Die Kinder gehen mit in Verantwortung. Genau. Sagen, streitet euch nicht. Es werden keine Werte mit gegeben. Man hat kein schönes Weihnachten. Irgendwas Traditionelles fällt meistens flach, wenn man sagt, oh nee, das mag er nicht oder das mag sie nicht. Das lassen wir jetzt dieses Jahr. Da gab es letztes Jahr so viel Ärger. Ja, das ist immer, finde ich immer sehr, sehr schade, wenn Paare sich bei uns melden und das schon sehr lange so ist, also jahrelang, dass man dann auch sehen kann, wirklich, was für Auswirkungen das auf die Kinder hatte. Ja, man kann sagen, für eine Paartherapie ist es eigentlich nie zu früh. Nee. Wenn man in so einer Folge hier drin ist, dann sehr wahrscheinlich, weil das echt gut wäre, das zu tun. Denn ansonsten wird man wahrscheinlich diese Folge gar nicht finden oder hören. Also es gibt keinen Punkt, der zu früh ist. Lieber rechtzeitig, bevor die große Krise da ist. Die meisten kommen natürlich erst, wenn man in der großen Krise ist, aber lieber frühzeitig. Und gerade bei uns in der Kommunikation Paartherapie und Beziehungstraining ist es natürlich extrem nachhaltig, weil das, was man mitnimmt, das muss einem ja auch bewusst sein. Selbst wenn es für die aktuelle Beziehung nicht mehr reichen sollte, hat man trotzdem die Themen geklärt, hat vieles verstanden und kann in der nächsten Beziehung Dinge anders machen und damit dafür sorgen, dass zumindest diese dann erfüllender und glücklicher verläuft. Nochmal zu den Kindern. Muss man ja auch immer bedenken, die Kinder, die drücken den ganzen Tag STRG-C und V, STRG-C und V, die kopieren uns. Ja. Und wenn wir eine total schlechte Streitkultur haben, die eskalativ ist oder wir so eine oberflächliche Harmonie haben und nie Dinge aussprechen, das kopieren die Kinder. Und folglich werden die irgendwann in ihrer Beziehung, wenn sie nicht hart daran arbeiten, das zu verändern, ähnliche Dynamiken haben. Deswegen ist es umso wertvoller, wenn man Kinder hat, frühzeitig dafür zu sorgen, dieses Fundament zu stabilisieren, zu lernen, wie man emotionale Verletzungen und Konflikte nachhaltig löst, in der Beziehung mit den Kindern gemeinsam in der Familie stimmige Kompromisse schließen kann, damit diese ganzen Dinge so nicht stattfinden. Ja, was machen wir jetzt? Das Fundament ist instabil. Das Paar hört jetzt hier zu und sagt, Scheiße, das ist meine Folge. Ich finde mich hier total angesprochen und es hört sich an, als wenn ihr über mich redet. Das haben wir nämlich auch häufig, dass Paare sich genauso melden und sagen, Mensch, da war so eine Folge. Ich habe das Gefühl gehabt, ihr sprecht über unsere Beziehung. Was macht man dann? Dann sollte man im ersten Schritt, wenn man jetzt die Folge alleine gehört hat, mal ins Gespräch gehen mit dem Partner oder der Partnerin. Man kann ja auch gerne so Podcast-Folgen finden. Vielleicht auch unkommentiert, das mal weiterschicken. Das machen viele, das dann teilen und sagen, hey, ich hatte das Gefühl, das geht über uns, siehst du uns da auch. Und dann hat der andere ja auch die Möglichkeit, sich das entweder anzuhören oder nicht. Oder mal anzuhören und auch erst mal sacken zu lassen. Das ist ja immer anders wie bei so einem direkten Gespräch. Man kann sich das ja auch erst mal anhören und erst mal sacken lassen. Gar nicht selten ist das so, dass manche auch sich ein paar Gedanken dazu aufschreiben und die dann mit ins Gespräch nehmen. Und dass man sich dann zusammensetzt und mal darüber spricht. Und klar, sollte man vielleicht nicht den Anspruch haben, dass das jetzt das beste Gespräch aller Zeiten wird, weil sich dann natürlich zwei verletzte Menschen gegenüber sitzen und die Neigung zu Vorwürfen extrem hoch sein wird. Aber finde ich auch so einen gewissen Punkt vielleicht auch zu sagen, okay, wir versuchen es jetzt einmal ganz kurz ohne Vorwürfe, sondern nur mal die Fakten auf den Tisch zu bringen im Abgleich. Wir haben das und das zusammen uns angehört oder getrennt angehört. Siehst du das auch so? Siehst du dich da an bestimmten Punkten, uns an bestimmten Punkten wieder? Ja, nein. Was, wenn? Also deine Themen, die du als Erkenntnisse mitbringst. Ich habe darüber so und so nachgedacht. Und das kann ja auch schon mal, und das berichten viele Paare dann ja auch, Zugehörigkeit und Verbundenheit machen. Also wir sagten das auch mal in einer Podcast-Folge ja auch schon, Leid kann ja auch verbinden. Aber dass das einfach mal ausgesprochen wird und dass das mal hervorkommt und jeder einfach mal sagt, was er wirklich denkt und fühlt. Ohne dahin zu kommen, dass man schaut, wer hat das verursacht? Genau. Also es geht gar nicht darum, dann herauszufinden, wer ist denn jetzt quasi Schuld an der Misere, wenn man von Schuld sprechen möchte. Das tun wir in Coachings nie. Wir suchen nie den Schuldigen. Tut das auch nicht. Also schaut nicht, wer hat das verursacht, dass man an diesem Punkt gerade steht. Da wird jeder sein Gefühl für sich haben und das braucht es gerade nicht, das aufzuklären. Sondern es wäre hier erstmal sinnvoll, Einigkeit darüber zu haben, dass man sagt, unsere Beziehung hat einen gewissen Krisenlevel erreicht. Wo auch immer der steht. Und dann zu überlegen, was ist für euch der stimmige Weg, Änderungen herbeizuführen? Seid ihr eher die Typen, die jetzt noch mehr Podcast Folgen hören? Die Impulse mitnehmen und versuchen, das selber zu lösen? Habt ihr dafür auch die Zeit? Könnt ihr euch diese Ruhe nehmen? Oder sagt ihr, nee, also wir haben die Zeit dafür gar nicht. Wir sind schon zu befangen. Wir sind schon zu weit fortgeschritten. Wir wissen auch gar nicht genau, wo wir damit anfangen sollen. Jetzt irgendwie fünf Bücher lesen und YouTube-Kanäle rauf und runter gucken, das ist auch nicht unseres. Dann ist natürlich ein Coaching oder eine Paartherapie sehr empfehlenswert. Dann schaut man für sich nach dem passenden Anbieter. Wenn man diese Folge hört, dann ist es natürlich logisch, zu uns zu gehen. Was sollte man sonst tun? Ich glaube, wenn ich in so einer Situation bin, ich wäre schon so ein Typ, ich würde mir recht viel anhören. Und das berichten ja auch viele, dass sie jetzt nicht nur diese Folge jetzt hören, sondern erstmal gucken, wo finde ich mein Problem in der Liste nochmal wieder? Also was spricht mich an? Ich würde vielleicht mal gucken, wie akut ist das? Angenommen, vor drei Wochen ist die Affäre aufgeflogen oder wurde ausgesprochen. Dann würde ich eher nicht lange recherchieren, sondern handeln. Und wenn sich das mit uns stimmig anfühlt, sich bei uns melden. Wenn man sagt, nee, gute Impulse, aber ich mag die beiden nicht, dann irgendwo anders melden. Aber dann würde ich da Hilfe holen. Aber wenn man merkt, bei uns bahnt sich jetzt die Krise an, das ist schon nicht so gut, aber eigentlich läuft es auch schon seit einer Zeit lang schlecht. Und es kommt jetzt auch nicht auf ein paar Wochen drauf an, dass wir sofort uns Hilfe holen, weil wir denken beide noch nicht daran, dass wir uns nächste Woche trennen werden. Wir können auch noch miteinander einigermaßen sprechen. Wir haben auch manchmal gute Momente und lachen noch zusammen, wenn das geht. Und ab und zu kriegen wir es auch mal hin, ein richtig gutes Gespräch zu führen. Dann kann man durchaus sich Wissen holen, Impulse, YouTube-Videos schauen und damit versuchen, Dinge in Bewegung zu setzen. Ja, wie gesagt, also ich habe auch einige Menschen im Coaching, die, wenn jetzt die Affäre rausgekommen ist, die sagen, ab dem Moment bin ich losgerannt sozusagen in der Thematik und habe mir übers Wochenende sämtliche Podcast-Folgen und andere Sachen, Videos angeguckt. Die können teilweise schon uns zitieren in den Podcast-Folgen und haben sich dann am Montag bei uns gemeldet und auch gesagt, brauchen wir dringend und schnell einen Termin. Also die schaffen in relativ kurzer Zeit sehr viel zu konsumieren um sehr viel Klarheit, das ist häufig auch das Thema Klarheit, was möchte ich, was wollen wir, welche Wege gibt es zu bekommen. Und ich finde immer, sich Hilfe zu holen ist ja nichts Schlimmes. Also es kann ja nicht schlimmer werden, wie es jetzt ist, wenn man zu jemandem geht, der eine Methodik hat, der professionell arbeitet, der einen Fahrplan hat. Es ist ja genauso, wenn ich mir mein Bein breche, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass wenn ich zum Arzt gehe, relativ groß in meinem Verständnis von Medizin, dass mir geholfen wird, dass das besser wird. Natürlich gibt es auch Menschen, die könnten mir wahrscheinlich jetzt eine Amputation vornehmen bei mir und das wird schlimmer. Aber grundsätzlich ist ja, wenn ich mir Hilfe hole, ist es immer ein guter Weg. Ich muss halt die, richtige Hilfe finden. Wenn ich zum Zahnarzt gehe, kann mein Bein nicht gut versorgt werden. Deswegen ist der Podcast ja auch sehr hilfreich, um Vertrauen aufzubauen, zu hören, wer sind wir, wie ticken wir, wie ist unser Ansatz, unsere Methodik. Wenn man so ein Thema hat, was einen gerade betrifft, ist es übrigens sehr empfehlenswert, mit den Suchfunktionen zu arbeiten oder mit unserer Website zu arbeiten. Wir haben ja inzwischen über 200 Podcast-Folgen und auch sehr viele Blog-Artikel zu diversen Themen. Und man kann entweder natürlich bei Spotify und Apple wunderbar suchen, und zum Beispiel eingeben, Affäre-Lebensidealisten und findet dann alle Podcast-Folgen zum Thema Affäre von uns. Das dürften einige sein inzwischen. Man kann aber auf die Website gehen, da haben wir einige Kernthemen. Wenn man dann auf den Blog klickt, dann wird man in diese Unterbereiche geführt und findet zum Beispiel eine Seite, wo sich alles um alle Blog-Artikel und Podcast-Folgen zum Thema Affäre von uns dreht. Da findet man quasi auf einem Überblick alles, was zu dem Thema von uns zur Verfügung gestellt wird. Genauso wie beim Thema Fremdverlieben, Fremdgehen, Beziehung retten, Harmoniesucht überwinden. Also wir haben da einige Kernthemen, auf die man draufschauen kann, wo man dann alles findet, was wir dazu einfach an Inhalten zur Verfügung stellen. Und das ja komplett kostenlos, muss man ja auch sagen. Also man kann sich ja auch erstmal komplett kostenlos alle Inhalte, Raussuchungen konsumieren, schauen, welche Sachen, welche Lösungsstrategien, die wir da erzählen, Podcast-Folgen in den Blog-Artikeln passen. sind, stimmig sind und die erstmal umsetzen. Da kann man sich vorhin so ein Bild machen. Ich würde sagen, an dem Punkt, wo man innerlich das Gefühl hat, ich würde das schon gerne mit denen machen und ich glaube, wir schaffen das nicht alleine, dann macht das Sinn auch dann, sich zu melden, denn das, was man sich so zusammensammelt, das haben wir natürlich auch im Coaching ganz komprimiert, weil wir ja immer dieses Beziehungstraining dabei haben. Das heißt, man hat verschiedene Module, durch die man geführt wird, das ist der rote Faden, die verschiedenste Hilfestellung und Support, den wir leisten. Wir sind viel enger an den Paaren dran, als viele andere, durch unseren Support, sodass man dann durchaus die Abkürzung nehmen kann und sagt, es wird auch kein Vorwissen gebraucht. Also alles ist so aufgebaut, selbst wenn man jetzt in eine Folge reinhört und sagt, das klingt gut, ich fühle mich angesprochen, ich glaube, die können mir helfen, dann kann man sich schon melden, weil alles, was ansonsten gebraucht wird an Wissen und wie man das alles durchführt und Co, das wird alles im Kennenlernen und Strategietermin vorgestellt, aufgezeigt und dann wird das alles gemeinsam mit uns erarbeitet. Jetzt zum Abschluss vielleicht nochmal drei Sachen, die man tun kann, wenn man merkt, man ist in einer Krise und es liegt am Fundament jetzt, wenn man die Folge gehört hat und das Fundament ist bröckelig. Step 1 bei uns ist immer, wann war es mal gut? Also zum Kennenlernen zurückgehen, das ist ein Punkt, wo es relativ sicher gut war und dann sozusagen innerlich die Zeit ein bisschen vorspulen in der Beziehung, sich Ankerpunkte im Außen suchen oder mit dem Smartphone Bilder gucken, was ist so passiert, das heißt, dass man so ein bisschen seine eigene Historie wieder hervorholt, das hilft einem sehr, sich zu erinnern und dann zu schauen, wann ist das erste Mal ein ungutes Gefühl entstanden. Also sozusagen die Beziehungslinie aufzuarbeiten, nach emotionalen Verletzungen zu schauen und die mal rauszusuchen und zu schauen, in die erste Analyse, die man selber machen könnte, einzusteigen, was ist da, was hat sich da alles aufgesammelt? Wann haben wir uns im Wir-Gefühl verloren? Dann kann man bei uns auf der Website ganz unten im untersten Bereich den kostenlosen Videokurs sich angucken. Da ist ein Video bei, das heißt, wie man sich richtig entschuldigt. Und dann könnte man diese erste Verletzung, die man gefunden hat, nehmen, nimmt dieses Video als Anleitung und entschuldigt sich auf diese Art und Weise mal und guckt, ob das einen Unterschied macht und welche Wirkung das macht. Denn da geht es ganz klar darum, objektiv zu beschreiben, was war die Situation, das eigene Gefühl zu beschreiben auf eine bestimmte Art und Weise, nämlich mit dem Basisgefühl. Und dann kann der andere das Gefühl sehen, was er gemacht hat, sich fürs Gefühl entschuldigen, Verantwortung übernehmen und dann mal schauen, welche Wirkung macht das? Das dürfte sich schon mal ganz anders anfühlen, als es sich bisher anfühlte. Aber wie gesagt, das geht natürlich dann, was ich schon vorhin einmal sagte, wenn man noch gut miteinander sprechen kann. Wenn man den Punkt hat, wo man sagt, das können wir uns schon gar nicht mehr vorstellen. Zusammen, an sowas zu arbeiten, dann sollte man das Coaching nutzen. Jeder gute Coach hat auch einen anderen Coach, der ihm hilft. Denn das Schwierigste ist immer die emotionale Befangenheit. Und jeder Coach, der auch in einer Beziehung oder Ehe ist, der lässt auch da sozusagen ein paar Coaching von anderen Coaches, meistens aus unserem Umfeld, die auch Systemempowering machen, weiterhelfen. Denn diese Befangenheit, das ist wirklich schwierig. Wenn ich selber eine Situation habe, wo ich Wut verspüre, dann kann ich das ganze methodische Wissen haben. Wenn das zu viel Wut ist, dann kann es sein, dass ich das nicht richtig durchführen kann. Genau. Viele Sachen kann man schon untereinander sehr gut lösen. Aber natürlich für bestimmte Themenbereiche ist es einfach immer viel effektiver und leichter, sich auch jetzt nicht so lange, sondern für kurze Sequenzen mal immer Drittes dazu zu holen. Genau. Und vielleicht der letzte Schritt, das ist so drei. Das letzte wäre vielleicht im Alltag anzufangen, Situationen auszusprechen. Nicht mehr aufzustauen. Also das eine ist natürlich, die Zeitlinie aufzuarbeiten, bis zur Gegenwart, damit quasi der Punkt, wann war es mal gut, im Heute ist. Aber dann nicht wieder aufzustauen und zu sammeln, sondern immer mehr dahin zu kommen, eben hier und jetzt die emotionalen Verletzungen auszusprechen, wenn der richtige Rahmen da ist, damit nicht man wieder über lange Zeit sammelt und es zu Rundumschlägen oder zu einem instabilen Fundament kommen kann. Ja, das zum Thema Fundament. Ich denke, wir haben hoffentlich, jetzt sehr ausführlich einmal geklärt, was das für uns bedeutet. Ein Beziehungsfundament, wenn es instabil ist, wenn es stabil ist. Was sind Systemgesetze? Wie arbeitet man so grob damit? Es ist schwierig, das alles immer so in einer Podcast-Folge unterzubringen, weil es natürlich auch so viele verschiedene Bereiche gibt und so viele verschiedene Paare und Fälle, die man gar nicht alle abdecken kann. Solltest du hier zugehört haben und merkst, dass dich dieses Thema betrifft und euer Beziehungsfundament ist nicht so stabil, wie ihr euch das wünschen würdet, ihr habt Konflikte miteinander und dadurch entsprechende Auswirkungen, die ihr spürt, dann meldet euch sehr gerne bei uns fürs telefonische Erstgespräch und wir schauen gemeinsam, wie wir euch am allerbesten unterstützen können. Danke fürs Zuhören. Bis bald. Vertraue und glaube, es hilft, es heilt die göttliche Kraft!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Ein stabiles Beziehungsfundament basiert auf Werten wie Vertrauen, Treue und Zugehörigkeit, aber auch auf der Einhaltung von Systemgesetzen, die Verletzungen und Risse verhindern.
  2. Risse im Fundament entstehen durch wiederholte emotionale Verletzungen, oft durch ungelöste Gefühle, die innerlich verdrängt werden und zu einer Abkühlung und Distanz führen.
  3. Die Beziehungsfundamente funktionieren wie ein Doppelhaus
  4. Nur durch direkte, wertschätzende Kommunikation gelingt es, Verletzungen zu klären – nicht durch oberflächliche Aktivitäten wie Kurzurlaube oder Hobby-Neugründungen.
  5. Ein instabiles Fundament führt zu Konfliktspiralen, ständigem Stress, Vermeidung von gemeinsamen Aktivitäten und negativen Auswirkungen auf Kinder und Familien.
  6. Man merkt an einem instabilen Fundament, wenn sich unerwartete Emotionen bei Erinnerungen auftreiben, Rundumschläge auftreten oder ein Gefühl von Distanz und Abgekühltheit entsteht.
  7. Es ist entscheidend, das Fundament nicht nur zu analysieren, sondern aktiv zu sanieren – durch Entschuldigungen, Ausdruck von Gefühlen und gemeinsame Gespräche.
  8. Eine wertvolle Hilfe ist ein Coaching, das die emotionale Befangenheit berücksichtigt und den Weg zur wahren Wiederherstellung des Fundamentes unterstützt.

Summary:

Ein stabiles Beziehungsfundament ist die Grundlage für eine glückliche, harmonische Beziehung und basiert nicht allein auf Werten wie Vertrauen oder Treue, sondern vor allem auf der Einhaltung von Systemgesetzen. Wenn diese verletzt werden, entstehen Risse, die sich durch wiederholte, ungelöste Emotionen ausbreiten und zu Distanz, Abkühlung und Konfliktspiralen führen. Diese Prozesse sind nicht immer offensichtlich – oft manifestieren sie sich in Rundumschlägen, Emotionen bei Erinnerungen oder einem Gefühl von Verlust der Zugehörigkeit.

Ein entscheidender Punkt ist die direkte, wertschätzende Kommunikation, die es ermöglicht, Verletzungen zu klären, ohne sie zu verdrängen. Obwohl surfende Aktivitäten wie Kurzurlaube kurzfristige Positive Effekte haben, lösen sie die tiefen Ursachen nicht. Ein instabiles Fundament führt zu einem Mangel an Verbindung, zu emotionaler Belastung und negativen Auswirkungen auf Kinder und Familien.

Die Wiederherstellung beginnt mit der Erkennung: durch die Analyse der Zeitlinie, der Suche nach frühen positiven Momenten und dem Verstehen, wann und warum emotionale Verletzungen entstanden sind. Durch aktive Entschuldigungen, offene Gespräche und professionelle Unterstützung im Coaching kann ein neues, stabiles Fundament aufgebaut werden. Es ist wichtig, frühzeitig zu handeln, bevor die Krise eskaliert, und zu erkennen, dass eine wertegeleitete, emotionale Verarbeitung entscheidend für eine langfristige Beziehung ist.

FAQs

Ein stabiles Beziehungsfundament basiert auf Werten wie Vertrauen, Treue und Zugehörigkeit. Es wird durch die Einhaltung von Systemgesetzen und die Vermeidung von emotionalen Verletzungen gestärkt und dient als Grundlage für eine harmonische Beziehung.

Risse entstehen durch wiederholte emotionale Verletzungen, die nicht nachhaltig geklärt werden. Auch kleine, tägliche Vergehen, die sich über die Zeit akkumulieren, führen zu einem instabilen Fundament.

Verdrängung führt zu dauerhaften Rissen und schafft eine innere Spannung. Wenn Verletzungen nicht verarbeitet werden, entstehen Rundumschläge und die Beziehung wird instabil.

Es führt zu Schwierigkeiten im Gespräch, zu wenig Wertschätzung und häufigem Miteinander von Vorwürfen. Menschen fühlen sich missverstanden und kommen nicht mehr in die Tiefe bei Gesprächen.

Eine harmonische Beziehung, die keine echten Konflikte oder Verletzungen behandelt, ist nur äußerlich. Das Fundament bleibt instabil, und innen brodelt es, was zu späteren Krise und Trennungen führt.

Man merkt es an wiederholten Emotionen, körperlichen Reaktionen wie Zittern oder Tränen, an einer Distanz zwischen den Partnern und an Rundumschlägen aus der Vergangenheit.

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