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Sportpsychologie - mit Dominic Klemme

92m 21s

Sportpsychologie - mit Dominic Klemme

In dieser Podcastfolge wird der ehemalige Radprofi und jetzige Sportpsychologe Dominik Klemme interviewt. Er berichtet von seinem extremen Selbstexperiment, einer spontanen 800-km-Radtour mit 10.000 Höhenmetern, die er ohne intensive Vorbereitung unternahm, um seine physischen und mentalen Grenzen zu erforschen. Dabei erlebte er Zustände zwischen Euphorie und Erschöpfung, einschließlich kurzer Schlafepisoden mit lebhaften Träumen. Das Gespräch vertieft sich in die Psychologie der Leistungsfähigkeit und Krisenbewältigung im Profisport. Es werden unterschiedliche mentale Strategien diskutiert, wie der bewusst naive und positive Ansatz des Abenteurers Jonas Deichmann. Klemme erklärt seinen eigenen, holistischen Arbeitsansatz als Sportpsychologe bei Team Lidl-Trek. Für ihn ist die mentale Gesundheit der Athleten die essentielle Grundlage, auf der leistungsorientierte Psychologie – wie Visualisierungsübungen oder die Umwandlung negativer Selbstgespräche – erst aufbauen kann. Er grenzt seine Arbeit von reiner Psychotherapie ab, erwähnt aber therapeutisch fundierte Methoden wie EMDR zur Traumabewältigung als potenziell nützliche Werkzeuge im Sportkontext.

Transcription

15776 Words, 94170 Characters

German
Diese Folge wird euch präsentiert von der Fahrradversicherung Big Mo. Denn wir alle wissen mit Fahrrädern ist das wie mit Backenzähnen irgendwas, ist immer. Egal ob Sturz, Deepstahl oder wenn ihr euer Fahrrad mit dem Auto überfahrt, Big Mo steht schützend an eurer Seite. Ihr findet flexible und jederzeit kündbare Versicherungspolisen und auf jedes zusätzlich im Haushalt versichert Rat bekommt ihr sogar 50% Rabatt. Ebenfalls mitversichert sind Ausrüstung und Zubehör, so wie euer Fahrrad aufreisen. Falls ihr Interesse an einer Fahrradversicherung habt, schaut gerne mal auf Big Mo.com vorbei und nutzt beim Bezahlen den Code RTV26, um 10% auf Auropolize zu sparen. Big Mo, das ist B-E-K-M-O und weitere Infos findet ihr in den Show Notes. Herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Folge Radio RTV, über die sich sogar der Sigmund freut. Denn heute haben wir mit Dominik Klemme den Sportpsychologen von Little Track zu Gast. Nach sechs Jahren eigener Karriere im Profil-Rat Sport, Tauscht der Lämgoer nach 2014, World Tour gegen Wohnheim. Doch in der Bippsitzen bleibt nicht die einzige Verbindung Dominik zum Profil-Rat Sport. Als im Klavet, was man in diesem Podcast wöchentlich hören kann, nämlich dass enorme Pflegefallpotenzial im Ratsport, beschließ Dominik seine eigenen Erfahrungen aus dem Sport, mit den Erkenntnissen seines Psychologiestudiums zu kombinieren und in seiner Funktion als Sportpsychologe im Team Little Track in dem Profil-Rat Sport zurückzukehren. Und über diesen Job wollen wir heute mit ihm sprechen. Hier ist der Podcast mit dem höchsten Therapiebedarf aus Spotify, hier ist Radio RTV mit mir, Richard Weinzeimer. Tobias Knaub. Und Max Walschalt. Ja, Moin, Servus Dominik. Danke, dass es geklappt hat. Ja, hae. Vielen Dank für die herzliche Einladung und ich freue mich, dass ich heute bei euch sein kann. Ja, wir freuen uns auf jeden Fall auch sehr. Denn in einer der vorangegangen Folgen haben wir über dich gesprochen. Und zwar ging es da um, ja, ich würde sagen meditative, zustände, entspannungszustände, so ein bisschen. Ich würde fast sagen, geistig erweitern, eine Zustände, die man auf dem Fahrrad im Aussaussport erlebt. Und da habe ich von dir berichtet und da dachte ich, wir uns The Man himself, den Laden, wir gerne selber ein. Und dann trifft sich das natürlich hervorragend. Denn du bist ja auch praktisch mein, mein Terraport, könnte man fast sagen, bei Liede-Treck. Da stimmt. Ja, ich erinnere mich, dass wir das Thema mal angeschnitten haben. Ich glaube im letzten Jahr, als wir uns persönlich getroffen haben, ich glaube, ich dachte, darüber gesprochen. Und dann hatte ich dir ein bisschen von meinen Selbstversuchen und von meiner Forschungsarbeit damals erzählt. Genau, ja, hast du Lust, da mal kurz darauf einzugehen, hol dir Zuschauer, bzw. die Zuhörer mal ab, worum ging es damals? Ja, kurz dahintergrund. Also, ich selber, als ich meine sechs Jahre Profizett hinterm Märte, stand ich halt immer noch da und wusste eigentlich gar nicht so wirklich, wo ist eigentlich die Grenze? Also was kann man mental, was kann man körperlich aushalten? Und ich hab damals im Studium mit einem guten Freund darüber mich unterhalten und wir haben uns ausgetauscht und irgendwann war ich bei meiner Freundin unten in Stuttgart und dann hatte er mich angerufen und gesagt, "Wenn gerade in der Toscana kommen doch Homemöckenfahrrad?" Und dann warte meine Freundin sowieso irgendwas zu tun und dann habe ich irgendwie ein bisschen nachgedacht. Und dann habe ich halt innerhalb von drei Tagen irgendwie mit einem Garmin organisiert, habe diese Route auf Scarmin geladen und das waren dann einfach 800 Kilometer mit 10.000 Höhenmeter und bin dann halt relativ blind und einfach ohne großartige Vorbereitung. Also ich hatte in einem Jahr, ich glaube, in Summe 3000 Kilometer von Januar bis September trainiert und bin dann einfach gestartet. Also ich hab mich dann aufs Rad gesetzt und hatte, ich glaube, 400 Euro dabei, so ein Notfall groschen, damit ich halt mit dem Zug zu Not irgendwie nach Italien übersetzen konnte. Meine, ich hatte nur ein Rucksack dabei, den du im Trainingslager sehen durfte, mein grünen Armee rucksack sozusagen, da waren dann, ich hatte so eine Notfallversorgung zu Recht gemix, da war irgendwie drin eine Haselnusmehl, ein Kilo Honig und ein bisschen Wasser. Also das war so eine richtige Maxpamp, so eine einhalb Liter Flasche, gehert dich in einem Rucksack drin, dann hatte ich eine. Das weiß man ja auch, daraus kann man ja auch praktisch, da kann man Haus draus bauen. Ja, da kann man sich einen Schlafstatt draus machen. So Haselnusmehl und Honig, das ist so eine Go-To-Com-Me von so ganz vielen Autor-Experten. Ja, ich dachte, wenn du dir dann vielleicht so eine Stöckehaus bauen musst, dann kannst du das wie so eine Lehmabdichtung auch nochmal nehmen und ausbrennen. Oder halt auch so seltsverteidigung. Ja, genau. Ja, ich hätte dir fast, oder ich würde dir naheliegen, so ein YouTube-Kanal mit Bushcraft in Kombination mit Radsport-Content zu machen. Ich glaube, das ist noch frei auf YouTube. Vielleicht schon. Ja, ich würde sagen, Dominik Klemme hat das Battle mit unserem allerliebsten Robert Müller-Pros-Heikling, wer am längsten unter den Radsporten in der Wildnis überlebt. Ja, es ist richtig. Aber Dominik bist du dann angekommen und von mir direkt noch die Frage in der Herr geschossen. Wenn du angekommen bist, hast du auf der Fahrt der in Berufsseinserweihhende Zustände erfahren, die wir am Ende dein Stadt-Examen geholt haben. Und hast du das auch erreicht ohne psychodelische Substanzen? Ich habe es ohne psychodelische Substanzen erreicht. Ich habe es zwischendurch, glaube ich, mal ein Glas rotweingetrunken und bin dann eingeschlafen, wie ein Stein, als ich dann meine Baumhänge-Matter aufgebaut habe. Und ich hatte dann halt so eine, das passt auch so an, was ich hatte. Ich hatte als Decke so eine RTV-Goldingstecke dabei, weil die war ja auch leicht. Die habe ich mir dann in einer Hänge-Matter umgewickelt. Und so habe ich dann zwei, meine drei, vierte Stunde gepennt und bin halt non-stop gefahren. Und ja, ganz ehrlich, also die Grenze habe ich auch da nicht gefunden. Für mich war das irgendwie sehr spannend, so diese Wechselseitigkeit kennenzulernen, um es einfach zu halten. Was halt so mental passiert ist, ist halt so diese Amplitude zwischen Himmel hoch ja auch zu. Und es geht gar nicht mehr, die wir halt immer höher. Also am Anfang ist halt es geht scheiße, noch nicht so schlimm, wie es am Ende danach ist. Und auch diese positiven Eposoden, also so eine totale Euphorie. Das war für mich halt auch so über die Dauer hinweg, dass das auch positiv war, wo er dann nachher. Was dann interessant war, war zwischendurch, ich habe zwischendurch auch gedacht, okay, es wird irgendwie gerade hier ein bisschen eng. Also ich kann irgendwie nicht mehr so gut konzentrieren und mache irgendwie ein paar Fehler in den Abfahrt. Das war dann so, als ich aus der Nachkorkommen bin und kam dann so Richtung Küste runter, wo die Temperaturen halt extrem hoch wurden. Und dann habe ich mich dann fünf Minuten in so ein Acker geleucht und bin eingeschlafen. Und in diesen fünf Minuten hatte ich Traumzustände, wo ich dann aufgewacht bin und dachte, ich liege eigentlich zu Hause in meinem Bett. Also es war wirklich faszinierend zu merken, wie der Körper halt in dieser Zeit reagiert hat. In diesen fünf Minuten, wie er sich dann auch erholt hat und wo er sich irgendwie so hingeschossen hat, dass man so dachte, ich bin eigentlich gar nicht mehr da, wo ich gerade bin. Aber wenn ich eine kurze Zwischenfrage stellen darf, weil das ja jetzt schon irgendwie so auch ein bisschen nach einer Art Selbstversuch klingt, in deiner Zeit als du Rat-Profi gewesen bist, also ich nehme erlebe jetzt die meisten Rat-Profi, es ist nicht so sonnerlich interessiert an irgendwelchen, ja, so Selbst-Experimenten oder gerade so sehr stark an ihrer eigenen Psyche, sondern wenn die funktioniert, dann funktioniert sie, wenn nicht da nicht. Also hast du dich schon immer für so was interessiert, für so extrem Zustände, war das auch deine Motivation irgendwie Ratsport zu betreiben, auch auf dem Niveau. Oder wird es dich als ganz normalen Rat-Profi bezeichnen? Also ich habe immer so ein Interesse gehabt, wo halt wirklich so Grenzzustände sind und wie zum Beispiel dieses Meilan-Sanremo gefahren sind, ich weiß nicht, in welchem Jahr das weiß, geredziehule gewonnen hat. Das war ja von den Wetter-Bedingungen her schon sehr extrem und ich weiß noch, dass das Greipel war, der zum mir nachher gesagt hat, er hat irgendwie Erfrierungsscheinungen für drei Wochen irgendwie an einem seiner Finger nach dem. Und solche Geschichten, das hat mich schon immer irgendwo fasziniert. Oder wenn du dann halt in einem Rennen bist, wie Robé und du kommst irgendwann in den Flohzustand rein, wo du so denkst, ich habe jetzt irgendwie ein, zweimal auf Erfresse gelegen, das ist mir eh alles scheiße egal. Jetzt fahre ich einfach nur, und gib ihm und man hat eigentlich sogar keine richtige Hemmschwelle mehr und ich habe immer so ein bisschen interessiert und fasziniert, was passiert da überhaupt an diesen Schwellen. Ganz ehrlich, also ich glaube nicht, dass die Psychologie an sich von der Forschung, aber wir versuchen, ein latientes Konstrukt oder so was herzuleiten und abzubilden, dass sie dann eine finale Antwort geben kann, was da passiert, sondern meine Erfahrung nach Kanzler nur in Austausch gehen und versuchen, wie es anderen Athleten geht, die halt in solche Bedingungen oder in solche Extremen auch reingehen. Ich fand es nach meinem Italien-Experiment spannend, da hat ich irgendwann mal Jonas Deichmann im Bielefeld getroffen, wo ich wohne zu Mittagessen und da hatte er gerade diesen Trierzlern um die Welt gemacht. Und dann habe ich ihn so gefragt, weil das war so kurz bevor meine Forschung anstand, die ich dann gemacht habe nachher, also meine Endgleicheins-Experiment, wo wir vielleicht gleich nochmal kurz einsteigen können. Aber es war interessant, dass er dann so mit mir sich ausgetauscht und hat halt so gesagt im Kern. Also für mich ist es so, mein Team sagt eigentlich immer, dass funktioniert nicht, dass es so und es ist irgendwie schwierig und sind so wie seine Kritiker. Und er sagt und ich nehme das mal eigentlich so als Kompliment an, weil das, das gibt mir so ein bisschen das Gefühl, in dieser Naivität und in dieser positivität drin zu bleiben, weil das ist ja auch wie es im Radreffekt. ist. Wenn eine Krise kommt, rechts im Massensturz ist der erste Sturz und du verlierst dich da und gehst in die Angst drin und bleibst da drin. Dann hast du eigentlich schon verloren. Wenn du schaffst, möglichst gut dieses Ereignis aufzufassen, für dich durchzuleben und möglichst schnell wieder in diese positive Ausrichtung zurückzufinden, dann kann man mit dieser Krise besonders gut umgehen, in den meisten Fällen. Und so ist seine Herangehensweise eigentlich auch gewesen. Ich gehe mit einer Navität rein und glaube, es wird schon alles irgendwie gut gehen. Und wenn der Moment dann kommt, dann bin ich auch im Hier und jetzt so präsent, dass ich mit dieser Krise umgehen kann. Aber das finde ich eigentlich relativ interessant, muss ich sagen, weil, also wir unterhalten uns hier auch häufiger mal über unsere psychischen Konstrukte und haben festgestellt, Tobi ist jemand, der sehr, ja sag ich mal immer auf der gleichen Energie, Ebene läuft, also es ist sehr konstant, was eben vor allem bei längeren Sachen entgegen kommt. Max ist mental, irgendwie so aus dem anderen, aus Kryptonite hergestellt oder so was. Also würde ich sagen generell mental einfach sehr stark aufgestellt und ich bin halt jemand, also ich gehe auch mit so einer Navität wie Jonas da, ich mach an die Sachen, nur bei mir ist halt das Problem, wenn die erste Krise kommt, dann war es das aber auch, weil dann schauflig mir da immer gleich mein eigenes Grab, also es ist schon interessant, dass es auch Menschen gibt, die dann scheinbar beides können. Gehst du dann eher mit deiner Erwartungshaltung, die du im Vorhinein hattest, dass es irgendwie geht in Kontakt oder versuchst du dann dich mit dem, was gerade aufsritt. Also wenn ich meine, wenn man so da reingeht und man kann es wirklich akzeptieren, dann ist ja so der erste, die erste Hörde eigentlich schon meistens irgendwie ganz gut angenommen, schaffst du das dann in dem Moment zu sagen, okay, ich akzeptier das was auftritt oder gehst du eher in diese Erwartungshaltung, die wir im Vorhinein hattest rein. Richard, merkst du das? Der Dominik, der bringt dich jetzt schon so eine Situation rein, du liegst praktisch auf der Liege schon halt drauf, du bist gerade dabei dich zu entspannen, du achst es auf deine Atemung? Hab ich noch eine Hose an? Ja, das bitte auf jeden Fall, aber jetzt, der Dominik da zu einer Art an sich, der fängt man einfach an zu reden. Also das ist wirklich, du bist für eine psychologen Terrapäuen, so bist du predestiniert, weil ich kann dir jetzt auch mal ganz kurz, Richard spült die ganze Schwurd abschneiden, aber ich kann noch ganz kurz erklären, ich hatte mit dem Dominik auch im vergangenen Jahr, Mitte des Jahres recht intensiven Kontakt. Muss ehrlich sagen, ich weiß gar nicht, wie das gekommen ist, dass wir in die Zahl miteinander gesprochen haben, aber dann hat sich das über recht kurze Zeit doch sehr intensiviert und wir hatten auch direkt eine super irgendwie tiefe Ebene, wo man sich sehr, sehr persönlich austauschen konnte und wo ich auch das direkt eine sehr vertraute Ebene gefunden habe, ohne dass wir uns vorher überhaupt großgekannt hätten. Und das war dann im Endeffekt auch schon irgendwie eine ganz klückliche Fügung, diese Vorarbeit gemacht zu haben, dadurch dass du ja dann Ende des Jahres dann auch zum Team Liedeltreck dann dazugestosen, bis aber das ist mir damals schon aufgefallen, dass das wirklich schafs, die Leute super gut abzuholen und dass man da erzählt, was er Richard auch jetzt gerne machen kann. Er mag sagen, dass du meine Therapiestunde quasi direkt wieder einleitet ist, aber Dominik ist gar nicht unhöflich gemeint, aber ich glaube, die Leute interessiert das gar nicht so sehr, wie jetzt meine, wie jetzt meine geistigen Zustände sind. Deswegen will ich das gar nicht so weit ausführen, was mich aber interessiert mag, weil du das gerade gesagt hast, ist vielmehr die Art und Weise, wie du arbeitest mit den Profisportlern im Team. Ist das eine therapeutische Arbeit oder ist das eine performanceorientierte Arbeit, weil da sehe ich jetzt so als leier eigentlich einen Unterschied drin, ob du jetzt wirklich ein Berater, wie ein Psychologe ist, dem jetzt auch im privaten Leben konsultieren würde, oder ob das halt eine ausschließlich performanceorientierte Arbeit mit den Sporlandensportlern drin ist. Also ich muss dazu sagen, dass ich ja selber noch relativ jung im Team bin und ich war 10 Jahre in einem Sport nicht drin, habe praktisch in der Uni gesessen und habe die ganze Zeit meiner Adletenerfahrung mit so durch diese, durch die ganze Ausbildung mitgenommen und versucht zu schauen, okay, wie empfinde ich das, was sagt die Wissenschaft dazu und jetzt komme ich halt irgendwie ein Interestim und für mich ist es so, ich versuche halt immer noch so ein bisschen mein Platz zu finden und überhaupt einen Gefühl dafür zu bekommen, wie die ganzen Prozess und Mechanismen laufen können. Also für mich ist es, wenn ich ganz ehrlich und persönlich dazu antworte, ist das halt immer so ein bisschen holistisch zu betrachten. Also man kann nicht über die Performance einfach nur sprechen oder man kann irgendwie sagen, ich gehe als Terrapäuterei, mein Terrapäutern, ich bin nicht ja gar nicht, also eine terrapäutische Arbeit, die würde ich noch mal eine bisschen abgrenzen von der Psychologie, weil du in der Terrapie bist du ja in sehr, sehr intensiblen Prozessendrinner und meiner Erfahrung oder meines Erachtens nach, ist es halt noch ein bisschen im Prozess, bis der Profiratsport da angekommen ist, dass du wirklich eine Psychotherapie gut auf den Sport ausrichten und zentrieren kannst. Also ich finde das ist immer so ein bisschen so zu begleichen, wenn du und da kann max wahrscheinlich noch mehr zu sagen, aber wenn du dir einen Nervensystem eines Leistungssportlers vorstellst, dann ist das wie ein ICE und du stellst sie jetzt die Terrapie-Sprache, der klassischen Schulen, die wir dort haben vor und dann ist das eher wie so ein regional Express und ich finde immer um so einen Vertrauensaufbau zu haben, um überhaupt in diese tiefen Ebenen reingehen zu können, ist es schwierig, wenn du keine Begegnung auf Augenhöhe irgendwo hast, was ich nur sagen kann, was an der therapeutischer Arbeit vielleicht ganz gut funktionieren würde, wäre so was wie EMDR, also Einmuffement, De-Sensitization, Reboessessing, wo du halt über so hypnotische Verfahren praktisch eine Herleitung zwischen sagen wir in einem Schock Trauma und dass du wieder in deiner hier und jetzt Beziehung im Rennen dazu gut ankommen kannst, da kann man so was vielleicht ganz gut machen, aber das muss ich ganz kurz zu einhaken, bevor jetzt hier irgendjemand denkt, das wäre so eine Art wünschluten Terrapie, das ist absolut nicht der Fall, sondern da gibt es auch ganz klare medizinische Evidenz für, fand ich auch im Rahmen von meinem Studium super interessant, das gerade zum Thema Trauma Bewältigung und der EMDR-Terrapie, die du gerade erläutert hast, bevor ich was falsches sage, gerne ins Wort fallen, aber da gibt es ja auch Sitzungen, bei denen man praktisch auf die pendelenden Finger vom Terrapäuten blickt, also der führt einfach die ganze Zeit, eine Pendelbewegung mit seinen Fingern aus, also aus dem Unterarm raus, hin und her, und der Patient sitzt vor ihm und man führt das Gespräch und alleine die Augenbewegung führt zu, also dieses permanente rhythmische Hinoen herblicken und der Fokus auf diese pendelenden Finger führt zu einem messbaren Effekt, der sich dann ja sozusagen positiv in der Terrapie Situation auswirkt, also total verrückt und super interessant sich damit zu beschäftigen, wer wer sich für sowas interessiert. Ja genau, wir könnten das jetzt auch noch ein bisschen mehr in die Teile aufdrösen, wenn ihr das möchtet, aber das ist schon alles ganz richtig gesagt, auf jeden Fall um an die Ausgangsfrage nochmal anzuknüpfen, meine Persönliche ja rangehensweise ist halt so, für mich ist immer das oberste irgendwie ist mentale Gesundheit, also ich kann keine gute Performance-Zicologie machen, wenn ich keine mentale Gesundheit respektiere, deswegen ist das so ein bisschen wie so eine Hierarchie, die so mit reinspielt und meine persönliche Erfahrung ist auch irgendwie, dass es gut ist, zu schauen, reden wir gerade über das Wheelself, also um das persönliche ich, das persönliche Selbst oder reden wir über die Performance-Seite, wenn man jetzt in den Ausdauce geht und das ist halt immer wichtig zu differenzieren, weil natürlich kann man eine reine Performance-Zicologie irgendwo machen, die halt meistens aus Performance ausens oder optimieren oder wie kann ich was besser machen, Ausrichtungen, über Visualisierungsübung oder so zum Beispiel, oder ich Änderenden negativen Selbstjährlohn um halt anders mich in das Rennen rein zu begeben, das sind halt irgendwie immer so für mich herangehensweisen, wo ich denke, okay, das eine geht nicht ohne das andere, also ich muss irgendwie mentale gesund sein, oder mir ist es wichtig, dass man, dass man da ist, damit das funktioniert und wenn es zum Beispiel so ist, dass man ein akutes Rennen hat und man hat jetzt hier irgendwo eine Krise und es gibt einen Problem in dem persönlichen ich oder in dem persönlichen Selbst, dann ist es halt vielleicht auch mal möglich, dass man sagt, okay, du hast ja gerade eine Trosorbox, die du dir baust, du stellst die Problem vielleicht mal kurzzeitig rein, weil deine Identität in dem Sport und all das, du hast jetzt ein halbes Jahr drauf hingeworbe, arbeiteten, es ist wichtig, jetzt gerade irgendwie gut sagen, wir mal wieder Paris-Robie fahren zu können, aber es ist halt ganz, ganz wichtig im Nachhinein, das nicht in eine Trosorbox drin ist zu lassen, sondern sich das wieder anzuschauen, bei sonst frisst nein, dass irgendwann auf oder holt ein ein und das ist sowas, was ich irgendwie von meiner Seite aus dazu sagen kann. Er ist für mich super spannend, was du gerade sagst und er hätte ich auch mal direkt eine Frage an die Jungs, also sowohl an Maal. als auch an Tobi oder vielleicht auch an Dicht Dominik, ob ihr in Tobi, wenn du in der Rennsituation warst, dann musst du dir auf dem Rennen vorbereitet und was richtig motivierten, das war auch ein Rennen, was dir wichtig war. Und du kommst an einen Punkt, wo du merkst, okay, ich bin jetzt hier gerade absolut am Limit, dann ist es ja sehr, sehr leicht im Leistungssport und auch im Hobby-Sport zu sagen, okay, heute soll es nicht sein, ich verzweifel jetzt da dran und ich lasse mich halt einfach abhängen. Habt ihr Mechanismen entwickelt über die Zeit, wie ihr mit solchen Momenten umgeht? Weil ich hab das über die Zeit ein bisschen gelernt, wie ich das mache und mich würde interessieren, ob du das auch gemacht hast, wo ihr oder dass es bei dir einfach immer von alleine funktioniert hat. Also schon lange her, dass ich irgendwie mal einen Rennen hatte, wo jetzt mal der Fokus auf mich gelegen hat, sondern manchmal ist man ja mit unserem Team bei Rennen gestartet, wo man jetzt so einig so krasser Ambitionen hatte, sondern man hat halt irgendwie geschaut als Team das besser rauszuholen und hatte also zwei, drei Leute, die vielleicht was reißen konnten, vielleicht irgendwie in die Spitzengruppe gehen oder so. Und für mich war dann oft so, wenn ich gemerkt hab, okay, wo kann sich heute eh keinen anderen ausgewinnen, dann so vom Kopf immer direkt umgeschifte zu sagen, okay, was kann ich für meine Teamkollegen machen, kann ich da irgendwie noch einem helfen, das dann noch mal irgendwie eine Chance hat. So was hat ich dann immer glaube ich im Kopf. Das finde ich ist eine Form von System dribbeln, aber da komme vielleicht gleich nochmal drauf. Max, wie ist das bei dir? Weil du hast ja Rennen, wo jetzt zum Beispiel bei Robä oder sowas, wenn du Teamkappen bist, es wird in jedem Rennen schlechtes Situationen kommen, wie bist du da darauf vorbereitet? Das ist total interessant und zwar, ich hab auf eine ähnliche Art und Weise heute schon mal über diese Fragestellung nachgedacht, aber einem anderen Themenbereich und zwar hab ich per Zufall heute im Deutschlandfunk eine Doku über das Thema den inneren Schweigegund, Schweinehund besiegen gehört und da werden dann immer so Zuhörer eingeschaltet, also Radio Zuhörer oder Internet Zuhörer, die dann da ihre eigene Meinung zu sagen. Und ich muss sagen, ich konnte mit vielen von denen überhaupt nicht relaten. Also die hatten wirklich bei einfachsten Dingen, das ist jetzt überhaupt nicht abwerten gemeinsam, sondern einfach nur meine Beschreibung, bei einfachsten Dingen, was zum Thema Schweinehund besiegende zugehört hatten die totale Probleme. Und dann habe ich mich gefragt, woran liegt das? Ich möchte jetzt gar nicht selber für Schulterklopfen, aber woran liegt das, dass man sich selber so krass in die Fresse treten kann und diesen inneren Schweinehund immer wieder besiegen kann. Also was führt sozusagen dazu, dass man das hinkriegt und auch in anderen Sachen, dass man so seinen sprichwörtlichen Hintern hochkriegt, um irgendwas zu tun. Und ich kann es gar nicht so genau sagen, aber ich glaube wirklich, dass der Leistungsport ein auf eine unbewusste Art und Weise jahrelang darauf hinzüchtet und ich denke, dass es da bestimmt Mechanismen gibt und da würde ich jetzt praktisch dann auch an den Experten übergeben, die einem da helfen oder die einer durchführen oder du hast das irgendwie in dir drin, der Leistungsport formt dich in die Richtung, macht die stärker da drin, aber du machst das alles total unterbewusst und nicht aktiv, weil so ein bisschen ist, Leistungsport ja auch dieses Eyergene Wandwerfprinzip und halt gucken, welches Eiheld. Und das will mich total interessieren, Dominik, ist das, weil ich bezweifelt das ganz stark. Ich sage immer, der Unterschied, dass ich einem Top Athleten ist, dass ein Top Athlet auch perform kann an einem Tag, wo ja psychisch nicht so gut drauf ist oder physisch, sondern dass die immer die Ressourcen finden, um richtig zu perform und schlechte Radleten das eben nicht können und jetzt wäre meine Frage auch an die von Max anschließend, glaubst du, dass man Menschen beibringen kann psychische Top Athleten, also psychisch so fest zu sein, so stark zu sein, dass man an jemanden herankommen kann, wie jetzt zum Beispiel Max, der offensichtlich einfach von Gott geküsst ist mit einem starken Mindset, wenn man so ausdrückt möchte. Ja oder ich hab's halt einfach auch über keine Ahnung, 25 Jahre Sport machen, halt einfach bis oder hinentwickelt. Also wer jetzt gar nicht sagen, dass es so das Kryptoniet-Mind hätte, aber da steckt ja halt auch einfach ja zweieinhalb Jahrzehnt, da halt irgendwie Leistungsport drin, aber jetzt Dominik, du? Also ich mich hat selber immer die ganze Zeit während meiner aktiven Zeit, also dieses, ich sage jetzt mal, dieses Champions Mindset interessiert und wenn man jetzt mal oder wenn ich das mal aus meiner persönlichen Erfahrung, die ich dort in der Zeit gemacht hat und mir so nochmal etwas Augen führen, dann war es halt immer so, dass erstens konnten die immer mit Druck enorm gut umgehen und was ist Druck ist ja immer, also nen Athlet der irgendwie sehr sehr gut ist, der ist erfolgreich, was ist Erfolg, Erfolg ist, du hast eine Reichweite und Leute folgen dir, was mir voll auf Instagram ihr mehr vor allem proktas, weil ihr gute folgen macht und das bringt immer so so eine Erwartungshaltung ans Außenrand, wo halt immer höher schneller weiter irgendwie erwartet wird und ich glaube, dass, also ich irre mich da gerne, aber ich spreche das jetzt einfach mal aus, aber ich glaube, dass ein sehr guter oder erfolgreicher Athlet seine größte Angst immer kennt. Also ich glaube, dass es zum Beispiel hier neben mal Tadeh Pokercha, da irre ich mich auch wieder gerne, aber ich denke, dass seine größte Angst vielleicht mit ist seine Leichtigkeit zu verlieren, weil wenn ihr das mal so irgendwie, ich mein ich kenne ihn nicht persönlich, ich spiele nur mit irgendwelchen Informationen, die ich habe, aber wenn man sich das mal so vorstellen, wo er damals, ich glaube, in Lüttig war, es vorher gestürzt ist und hatte sich das Schlüssel beingebrochen, ein paar Stunden danach ist es irgendwie, ja ich fahre mit meiner Urska in Urlaub und ich kann mir jetzt eh nichts daran ändern, ich akzeptiere das einfach wieder, möglichst schnell und ich glaube, dass halt einfach dieses Ausnahleichtigkeit herauskommt, wo man noch mehr an diesen Spielspaß und Freude motiv dran ist, wie ja jeder eigentlich angefangen hat irgendwie in dem Sport und das finde ich halt immer das schöner, also selbst wenn es in dem Rennen oder zu einem Zeitpunkt in der Saison gut läuft, dann ist es hier oft auch, weil es irgendwie aus einer Leichtigkeit heraus funktioniert, also wenn ich mir mal anschau, die rennen, wo ich gut gefahren bin oder wo ich damals, welches war, der Fieze Deutschermeister geworden bin, bei dem Profil meinem ersten Jahr, als ich bei Sachsubank gefahren bin, dann war das einfach aus so einer Leichtigkeit, aus so einer Naivität und auch so ein Spiel und Freutrieb heraus, aber glaubst du nicht, aber glaubst du nicht, dass es da unterschiedliche Typen von Athleten gibt, weil ich erlebe das so ja schon oder? Also das will ich, ich habe jetzt nämlich gerade so auf dies bezogen was ich halt irgendwie sehr, sehr faszinierend finde, es gibt ja auch Menschen, die brauchen den Druck um gut zu beformen, also du kannst seit nicht alles irgendwie über einen Kampf scheren, was mich nur immer so fasziniert ist oder was ich sehr interessant finde ist, wie schafft man das? So oft etwas mit der Erwartungshaltung, die irgendwie da ist, zu wiederholen und so gut zu sein. Und das finde ich halt, dass es geht ja nicht, wenn dieser ganze Prozess des Radfahrens oder der Profil 3-3-3 an sich irgendwie nur mit Schmerzen verbunden ist, sondern das muss ja irgendwo so eine persönliche Reward und Freuterfahrung geben, sonst kann man das glaube ich gar nicht machen. Und ich glaube es gibt aber auf der anderen Seite auch die Athleten, die brauchen genau das, ich setze mich selbst unter Druck oder ich setze mir einen Ziel in die Zukunft und prüfe mich da dran. Wie gut kann ich mich jetzt da drauf vorbereiten und dann schaue ich mal und bin neugierig, wie funktioniert das an dem Tag? Ja, ist ja auch so total interessantes Thema, also wie man sich richtige Ziele setzt, weil so ein Ziel muss ja für jeden persönlich die richtige Balance haben aus realistischer Erreichbarkeit, aber dann auch irgendwie so viel Thrill, dass man auch ein bisschen davon gecatcht ist und auch vielleicht ein bisschen Schist durchfahre hat, ein bisschen Angst davor hat da zu versagen, weil ansonsten ist es ja auch langweilig. Also weder zu einfach noch zu schwer ist ja auch beides auch beides schlecht ist für mich auch total interessant. Auch wenn man das dann gerade öffentlich für sich selber definieren muss, also beispielsweise die IAD steht vor Ruben mit Mikrofordier und sagt dann ja, Herr Wahrzeit, was wollen Sie denn, was wollen Sie denn heute werden? Und da muss man für sich selber die richtige Balance finden aus Ambitionen, aber auch nicht übertreiben unsere Weiteren. Aber bevor wir vielleicht auch dazu übergehen, hätte ich noch mal die Frage, die glaube ich auch der Richt hat eben so ein bisschen implizit meinte, finde es so nicht, dass erfolgreiche Sportler auch oft so eine selbstbestimmende Prophezeiung sind, weil ich finde es wird oft falsch gemacht, dass man dann den Leuten ausschließlich zuhört, die erfolgreichsten Fragen, wie machen die das denn? Und manchmal denke ich mir ja gut, das ist halt auch einfach so ein bisschen Gott-Given-Tallend und man muss eigentlich die Leute fragen, die so zur Kategorie 1b gehören, die halt mit saufviel Arbeiter hingekommen sind. Also schon Leute, die sehr gut sind, weil es bringt ja auch nichts Mittelnmaß zu befragen, so dann hat man da vielleicht auch nicht so viel mehr wert von. Aber Leute, die jetzt nicht so das Riesenthalent haben, aber wie auch immer, dann irgendwie in die Spitze dazu gekommen sind. Also für mich, wenn jetzt, Beispiel, Jasper Stolven, der ist über viele Jahre extrem gut, also superfahrer. Aber der ist jetzt auch nicht so gut, wie Mats-Peter sind zum Beispiel. Und was macht der denn zum Beispiel jetzt, wo wir über das Thema Mainz herreden oder über das Thema Zielsetzung, dann würde ich immer, was macht der denn, um da immer wieder dran zu bleiben? Weil das ist ja auch irgendwie alles ganz schön schwierig. Na auf der einen Seite, bis zur erfolgreiche Verdienz sehr viel Geld, aber trotzdem Sport intern, gibt es immer wieder eine Nenswertanzer von Fahrern, die entticken besser ist. meine Klar, dem Moment Sanremo gewonnen etc. Das gibt's alle, es höchst du es beck keine Frage, aber trotzdem, da steckt ihr so viel Arbeit drin und warum bleibt man dann da dran und so farber finde ich dann fast interessant. Ja, ich weiß es gar nicht genau in seinem Fall, also ich kenne ihn ja nicht persönlich und weiß nicht genau, was da irgendwie genau seine Motivaturen sind, dass er da sich immer wieder in diese Punkt 3 begeben oder da an sich arbeitet. Aber auch da, also ich würde jetzt behaupten, du würdest das doch nicht machen, wenn du nicht irgendwie an gewissen Punkten Spaß und Freude an der Sache hättest oder nicht. Also ich glaube, dass das schon immer eine sehr große Rolle spielt und ganz ehrlich am langen End gesehen ist das Motiv. Warum man irgendwie was macht doch eigentlich immer unklar. Werbung! Jungen Winter für Winter sitz ich da auf der Rolle und strampeln mir die Seele aus dem Leib und ist mir eine geniale Geschäftidee gekommen. Was wäre denn? Wenn ich die Watt die ich in die Pedale reingebe, einfach eins zu eins so in Stromnetz einspeisen könnte, da würde ich mir doch eine goldene Nase verdienen oder? Das klingt auf jeden Fall ökologisch und geschäftlich nach einer guten Idee du kleine Spam aus. Aber zwei Stunden 200 Watt ist schätze, damit würdest du so 20 Cent Span. Wenn du aber wirklich Geld sparen willst, dann solltest du aber wechselpiloten nachdenken, denn die sorgen dafür, dass du immer ein besser energetär rief bist und das jedes Jahr. Den Tarifrechner bei Wechselpiloten in den hast du auch in fünf Minuten ausgefüllt und dir werden dann drei günstige Tarife für dein Wohnort vorgeschlagen, egal ob Strom oder Gas. Dann gibt es einmal den Preisiger, die Expertenempfehlung oder auch eine Ökoalternative und das beste daran ist die Kommunikation mit deinem alten Anbieter und deinem neuen Anbieter mit auch von Wechselpiloten übernommen. Ja, fragt euch jetzt, woanders klingt irgendwie ein bisschen zu schön und wahr zu sein? Gibt's da keine versteckten Kosten? Nein, es ist einfach so, dass Wechselpiloten sich 20 Prozent der Ersparnis von euch schnappt und so finanziert sich dann der Service eben und bleibt unabhängig. Aber ich habe noch ein kleines Angebot, noch ein kleines Schmankal zum Ende, der mit dem Code RTV alles groß geschrieben bekommt dir auch nochmal 20 Euro bei eurem ersten Wechsel Cashback obendrauf, wenn das kein Angebot ist. Daher in der weiteren Informationen findet ihr wie immer in den Show Notes, da gibt's auch die Wechselpiloten in der Netzeite www.wechselpiloten.com und jetzt geht's weiter mit der Folge. Werbungende Also ich stimme dir da total zu, ich sehe das sehr ähnlich, dass das alles gar nicht so kompliziert ist. Denn im Endeffekt ist es ja so, wenn jeder individuell unter das, was er macht, in Strich drunter zieht und für ihn da eine positive Beland steht, dann ist es ja erst mal gut und dann kann man dann sozusagen in die Feinheiten reingehen. Wie groß ist denn jetzt diese positive Belands oder geht es schon Richtung 0, zeichnet sich ab, dass sie vielleicht sogar ganz negative geht, muss sich irgendwas verändern und das sind dann vielleicht dann auch maßnahmen, wie man ergreifen muss so im kleinen der Trainerwechsel im Mittelgroßen, der Teamwechsel oder im ganz großen sozusagen auch der Wechsel der Profession oder einfach ganz was anderes zu machen. Aber noch mal zu dem Thema aufbau, auch spezielle Richtung, Leistungssport etc. mit Druck umgehen, kannst du da irgendwie so Strategien benennen, wo man sagt, jetzt beispielsweise als Nachfuck Sportler, ich habe einfach Angst vor dem Rennen, ich fühle mich da unwohl, aber eigentlich möchte ich das ja alles dann doch ganz gerne. Wie kann ich mit die Situation einfacher machen, gibt es da irgendwas oder muss man einfach durch? Ich glaube, dass das halt meistens dann irgendwie ein Problem ist. Also wenn, fangen wir anders an. Also wenn ich jetzt irgendwie Angst davor habe, in den Rennen reinzugehen und Angst ist ja immer eigentlich ein emotionaler Zustand, der wo man nur sagen kann, Angst ist Angst. Also Angst ist so eine starke Emotion und die überwischt dann irgendwie das Ganze, dass man so fast in unsere drei Fluchtmechanisse man irgendwie reinkommt und zustände erfährt, die nicht so schön sind und es hat vielleicht dann so eine lebende Wirkung oder so. Und normalerweise glaube ich manchmal, dass das halt so einen Ausgangspunkt hat, wo man irgendwo vielleicht auch einen Selbstvertrauensproblem hat. Also habe ich mich irgendwie sehr gut vorbereitet oder nicht. Oder wie es dann im Einzel aussieht, kann man gar nicht genau sagen. Also ich kann immer zum Beispiel jetzt nicht gerade sagen, was würde ich jetzt einfach theoretisch nur auf die Frage antworten, weil wenn du jetzt die Psychologie zum Beispiel aufmast, dann ist das Ding so komplex und so tief, das sollt immer im Einzelfall schauen muss. Okay, was steht denn jetzt bei ihm persönlich mit dieser Angst in Verbindung ist das irgendwie vielleicht das Gefühl zu haben nicht genug und gut vorbereitet zu sein, ist das vielleicht irgendwie, weil ich meine Eltern, meine Freundin, meine Partner, meine Unterstützer enttäusche oder so. Also es ist halt immer, es ist sehr komplex und du kannst es nicht so tauschal oder irgendwie eine allgemeine Aussage jetzt in meiner Meinung nach dazugeben. Also ich kann das zumindest nicht. Ich würde halt immer im Einzelfall schauen. Okay, was ist das bei dir? Weil ich finde es ist immer der persönliche der Einzelne, der drauf im Farbe sitzt und jeder Mensch ist irgendwie so einzigartig mit seiner Individualität, dass du halt nie genau weißt, was ist jetzt bei ihm irgendwie genau das Ding. Deswegen ist es für mich auch immer wichtig mit dem oder derjenigen irgendwie Vertraunspeldnis aufzubauen, um halt zu merken, okay, was ist denn da in der Tiefe? Weil wenn wir uns jetzt unseren Eis weg, der halt unbewusst ist und uns anschauen, dann kriegen wir ganz viel von unseren Handlungsimpulsen einfach bewusst gar nicht mit, sondern wir machen das irgendwie, wir stopfen uns morgens automatisiert vielleicht den Kaffee rein oder im Büro, die Gummibärchen und abends sagen, ich habe heute nicht süßes gegessen oder so, weil es irgendwie gar nicht auf der Festplatte drauf ist. Versteht dir den Punkt, den ich da drin meine? Ja, absolut. Was mich dann in dem Zusammenhang vielleicht mal ganz konkret zu deiner Arbeit bei Lead-Check interessieren würde, du sprichst gerade diese hohe Individualität von Menschen an und ich frag mich jetzt, okay, es gibt 30, 35 Max korrigier mich, wenn ich falsch liege, Fahrer im Männer-Team, es gibt noch mal irgendwie 25, 30 Frauen, dann gibt es noch einen U23-Team. Also wie viele Sportpsychologen seid ihr in Summe und wie viele Athleten kannst du überhaupt betreuen? Weil es ist ja ganz wichtig bei so einer, ja, auch wenn es jetzt keine aussie sich therapeutisch orientierte Arbeit ist, aber auch bei einer Psychologik-Performance-orientierten Arbeit ist die menschliche Passung erst mal ganz wichtig und man kann ja auch nicht irgendwie am Tag mit sechs verschiedene Leuten sprechen, weil das ja dann doch immer sehr intensiv ist, um so was dann individuell abzustimmen, oder? Nee, wir sind drei, also die Elisabether, die ist seit fünf Jahren ja zum Team und dann ist jetzt in diesem Jahr, wenn ich noch dazu gekommen bin und der Enrico, der nebenher noch bei Juventus Turin als Sportpsychologer arbeitet und wir sind jetzt zu dritt halt für alle Athleten in Summe zuständig. Und melden die sich dann bei dir oder wie sieht es aus, gehst du dann auf die Athleten zu? Also eigentlich, wenn wir so zum Beispiel unsere Trainingslage haben, dann sind wir dort und führen mit jedem der Athleten unsere Gespräche und kriegen dann irgendwie einen Bild und machen also sozusagen einen Angebot. Gibt es irgendwie etwas, wo du, wenn dich entwickeln möchtest, gibt es etwas, was dich belastet und versuchen dann halt mit dem oder derjenigen zusammen zu schauen, was irgendwie die optimale Range ins Weise in Bezug auf seine Problemstellung dort ist. Jetzt ist es ja auch wirklich eine schwierige Situation für dich, wenn ich beispielsweise zu dir komme und mich über das Team beschwerere, sage ich versteh mich nicht mit dem sportlichen Leiter, das Teammanagement packt mich nicht richtig an, ich hier unterharkte es. Das wäre ja dann in dem Fall negative Feedback, was ich dir mitbringe, wie gehst du damit um, weil du trägst ja auch, wenn du mit mir sprichst, also jetzt nicht zwangst du euch, wenn wir miteinander reden, aber generell bis du ja Teil des Teams, du wirst vom Team beschäftigt, wie gehst du dann mit diesem Konflikt um? Also ich finde das ist ein bisschen so Teil so meiner Professionalität da drin, dass ich halt Versuche so einen neutralen Punkt da drin zu bewahren. Also ich versuche immer nicht parteig zu sein, natürlich geht das nicht immer. Manchmal ist auch das das, dass wir, wenn wir dort sitzen gewisse Dinge erst im Nachgang irgendwie mitbekommen, was irgendwie, wie wo genau passiert. Aber normalerweise ist für mich so mein Credo, versuchen neutral zu bleiben, eine Neutralität zu bewahren, weil normalerweise ist ja was im Teamgefühl, wenn man so Spannungen entstehen zwischen Athlet und sportlicher Leiter, ist es vielleicht, wenn man sich falsch verstanden fühlt. Also der sportliche Leiter hat vielleicht jetzt noch man stirbt, du bist beispielsweise irgendwie eine harte Hand und sag, du hast da und da irgendwie ein Fehler gemacht, der Athlet ist jemand, ich bin sensibel und kann mit Fehler nicht so gut umgehen. Und dann ist halt so direkt so ein bisschen so eine Spannung im Raum, wo man nicht so gut mit umgehen kann. Und ich glaube, mein Punkt da drin ist es, oder so verstehe ich mich da eher wie so ein Neutron in einem Atom zu sein, dass du halt die Situation ein bisschen neutralisiert, weil alle beide sind ja angleichen interessiert. Also alle beide wollen ja irgendwie, dass die eigene Performance oder dass die Performance-Distims irgendwie gut funktioniert. Und manchmal gehen dort irgendwie Prozesse auf, wo man gar nicht so genau weiß, warum ist das jetzt wie entstand oder warum habe ich jetzt gerade so reagiert. Und ich denke da ist es halt wichtig, dass wir zum Beispiel als diese neutrale Position da auch irgendwie da sind. Und nicht irgendwie, zum Beispiel diese Stigmatisierung, die es im Leistungssport gibt. Also ich zeige mit die Spach, ich bin psychisch immer stark unter da da. Das führt ja dazu, dass halt so Hilfe, die man in dem Bereich, die wir jetzt anbieten, nicht unbedingt annämmt. Es ist ja auch neben den Punkten, die du jetzt gerade erwähnt hast, auch von beiden Seiten, sowohl vom psychologischen Team als auch vom Teammanagement kommuniziert. Dass wir jetzt zwar alle zu selben Truppen gehören, dass das aber absolut Vertrauligkeiten sind, die beim psychologischen Team bleiben. Genau. Also für mich noch mal kurz so zum Hintergrund jetzt in dieses Team reinzugehen. Ich habe ja selber schon eigene Geschichte mit dem Kern Team dieser Mannschaft. Also ich bin ja damals selber in der Mannschaft gefahren und das sind jetzt ganz viele. Muss man ganz kurz einhaken, da sprichst du vom Team Leopard und dem Vorgänger Saksubang. Genau. Da waren verschiedene wie zum Beispiel Team Manager, Luca, Gourcilena, damals schon beteiligt und der ist jetzt heute auch nach vielen Jahren immer noch Team Manager oder die Schläckbrüder, beispielsweise sind damals Fahrer bei Saksubang, bei Leopard gewesen und sind heute in unser Management tätig. Genau. Und es ist halt so, dass wir halt diese Position haben. Also das, wenn es da irgendwie ein private Problem gibt, was der Athlet irgendwo hat oder sei es darum, wir sind ja auch für den Staff, wenn es in einer Akut Situation bei den Rennen irgendwo brennt zuständig oder zur Verfügung. Das bleibt bei uns. Also wir haben jetzt nicht irgendwie so eine Bringsschuld nach oben, um irgendwie so eine Art durch Leuchtung oder so was zu fabrizieren, sondern wir sagen dann vielleicht, es gibt gerade irgendwie ein persönliches Problem und da ist gerade dann der Deckel drauf. Also dann ist es in unserer Hand zu sagen, was jetzt irgendwie die richtige Range ins Weise ist und wenn es dann vielleicht so intensiv ist, dass es dann vielleicht mal einen der robotischen Support von außen braucht, weil es irgendwie ein tieferes Problem gibt, dann ist es so, dass wir das dann halt auch in die Wege leiten können. Findet ihr auch, also weil wir ja gerade irgendwie so über das Team hinter den reinen Sportland sprechen. Du hast gerade auch schon gesagt, du wärst theoretisch in der kurze Situation auch für den Staff zum Beispiel zur Verfügung, also für die Betreuer, die mit dem Team unterwegs sind oder vielleicht sogar für die Sportchenleiter. Ich finde das ja relativ interessant, dass sich auch im Ratsport zumindest in der Zeit in der ich noch semi-Profession hergefahren bin. Max kann es gleich auch mal sagen, ob sich das vielleicht ein bisschen geändert hat, dass sich sehr, sehr stark viele Jahre lang diese Mentalität der harten Hand schon sehr stark etabliert hat. Also viele sportliche Leiter sind sehr klar in ihren Ansagen, sind sehr, haben eine sehr hohe Erwartungshaltung. Es wird auch mal gerne gut und gerne irgendwie ein bisschen rumgeschrien, wenn irgendwas nicht so gut läuft und Leute werden auch klar und direkt angegangen ist, herrscht eine sehr offene Kommunikation. Und es finde ich interessant, weil gerade jetzt so Sachen mit Sportpsychologie oder so was, die werden von solchen Leuten ja auch immer schnell so als ja, das ist alles irgendwie so glatt gewaschen, das Zeugs braucht keinen Mensch irgendwie angesehen. Ich finde aber, dass diese Leute, die eigentlich wollen, also Leistungssportler sind ja Menschen, die in der Regel Leistung bringen wollen, dass wenn man die so ja hart angeht und irgendwie fertig macht, wenn sie dann noch nicht gut performt haben oder so was, dass das eigentlich ein total performen Mindern des Umfeldes im Sport, wie neben zu das war Dominik hat sich das geändert, Max, so ein bisschen eine Doppelfragern an euch. Also ich merke da auch jeden Fall eine Veränderung. Also wie gesagt, das ist für mich immer noch so, ich bin jetzt so frisch wieder in dem, ich seite meine modernen Ratsport, den habe ich ja über zehn Jahre gar nicht mitgekriegt und nebenher bin ich Papa geworden, habe da meine Studien Sachen gehabt und so. Also ich hatte nicht so viel Zeit, um irgendwie aktiv noch in einem Sport drin zu sein und gefühlt zu haben, aber ich merke auf jeden Fall, dass da irgendwo eine Veränderung drin ist. Und ich glaube, da ist auch auf jeden Fall ein gewissen Punkt auf so ein Entwicklungsdruck da gewesen, wenn man darüber nachdenkt, dass irgendwann der Frauenratsport zum Glück in die Richtung sich entwickelt hat, wie ihr das getan hat und immer noch tun kann. Und da war es ja so, dass viel an anderen, wie soll ich sagen, also man musste sich anders entwickeln und du kannst jetzt nicht einfach mit dieser harten Hand die ganze Zeit da weiterfahren. Ich denke, dass das nicht mehr so ist, wie das früher zum Beispiel war. Also ich habe ja diese Kernstrukturen als junger Fahrer noch von der DDR mitbekommen. Also ich wurde damals in den Osten gegangen, da hatten wir da auch Trainer, die haben auch regelmäßig mal gerne die Hand fallen lassen und solche Geschichten, das glaube ich nicht, das ist das heutzutage gerade in diesem professionellen Sport oben mit dieser ganz harten Linie noch. Es gibt zumindest nicht dort, was ich jetzt an einblicken habe. Also würde ich eigentlich mitgehen, aber definitiv nicht 100 Prozent, weil ich finde, dass der Ratsport da schon eine große Ambi-Varlance lebt, weil bei uns ist es auch ganz auf dem Podcast generell Thema, dass wir auf einer sportwissenschaftlichen, trainingwissenschaftlichen, Material-Ebene, wie auch immer sehr fortschrittig sind, auch verglichen mit anderen Sportarten. Auch da gibt es mit Sicherheit noch viel raus, zu holen, viel zu optimieren und so weiter, aber grundsätzlich ist der Ratsport da definitiv fortschrittlich. Aber ich muss sagen, dass ich finde, dass in verschiedenen, spezielle Geisteshaltung der Ratsport echt noch sehr konservativ ist, also ich meine, stellt euch einfach mal die Frage, es gibt bisher noch keinen Radprofi, der sich als schwul geautet hat. Und da gibt es noch so viele Dinge, die mit Stigmatisierung und all dem zu tun haben, dass ich auch glaube, dass in ganz vielen Teams nicht bei uns, aber ich denke, dass in ganz vielen Teams auch alleine die Tatsache, dass ein Teams-Sycho-Logen zur Verfügung steht, dass man den Gegenfalls aufsuchen kann, alleine das schon für zu einer Stigmatisierung führt. Ja, also danke erstmal dafür deine Stimme und deine Position, die ein bisschen kontrat zu meiner ist irgendwo, aber das ist das, was ich zum Beispiel meine. Ich bin die letzten zehn Jahre nicht so nah da dran gewesen, dass ich das irgendwie von der ganzen, ich sage mal, Wurto-Ebene aus bewerten und eine Aussage darüber abgeben kann, sondern meine Stimme oder meine Antwort, die kommt halt so von dem Punkt, wo ich merke, was sind jetzt meine Berührungspunkte. Und das ist das, was ich so mit dem Team wissen, was ich jetzt von unserer Seite aus dort bekommen oder an einigen hatte, sagen kann. Und da glaube ich nicht, dass das so ist wie das früher mal war. Du hattest, du hattest eingangs, hast du ja deine Rolle so ein bisschen beschrieben, in der du dich gerade befindest, so eine Findung fahrst, du schaust ja halt noch alle Prozesse an und schaust so, okay, wo ist eigentlich mein Job und dass die Rolle des Sportzüchologen in anderen Sportarten schon vor vielen Jahren ganz normal war, welche Sportarten sind das, wo viel früher mit Psychologie und so gearbeitet wird. Ich glaube, du musst ja einfach nur so einen Aufschlag von so einem Tennis-Spiele angucken, da weiste wo die am längsten der Einsatz sind. Ja, da und ich glaube im Fußball sind sie ja auch schon seit einigen Jahren, ich glaube der Hans-Tita Hermann, unser sehr bekannter deutscher Sportzüchologisch-Laborstübigen kommt ja irgendwoher. Der ist ja glaube ich schon seit 20 Jahren in der betreuenen Funktion von der Fußballnationalmannschaft. Ich weiß es nicht, ob ich die richtige Jahreszahl gesagt habe, aber ich glaube schon sehr, sehr lange. Aber auch da gibt es ja auch den Effekt immer, da, wo viel Geld zu holen ist sozusagen, da wird auch früher in jede Ecke reingehuckt, wo man noch ein bisschen was optimieren kann. Sofern ist es ja auch ein ganz natürlicher Verlauf, so dass es jetzt beispielsweise in der Sportart wie dem Fußball früher anfängt als im Radsport. Ich finde das jetzt schon interessant, also wie wird denn deine, klar, du bist jetzt noch nicht ganz so lange dabei, aber wie hast du das Gefühl, wirst du angenommen von den Sportlern? Weil wir haben es ja gerade irgendwie, der Max hat es ja anglingen lassen, es ist schon sehr ambivalent im Sport, immer noch, ich glaube es kommt eine neue Generation hoch, bei denen es schon auf dem Schirm ist, dass man auch was mit der Psyche machen kann und nicht nur mit der Füße ist. Aber wie sind es also die Reaktionen da drauf, wie demst du das war? Also wenn ich ganz ehrlich bin, ich glaube es ist noch immer so ein bisschen der Punkt, wo ich sagen muss, ich muss mir das vertrauen, auch noch ein bisschen arbeiten und verdienen, das ist irgendwie eine gute Idee ist, in dem Bereich, dass ich irgendwie auszutauschen und an irgendwelchen Dingen zu arbeiten, weil das ist natürlich ein kleiner Entwicklungsprozess. Also ich glaube nicht, dass man geht da irgendwie hin und sagt "Hallo, hier bin ich" und dann kommen auf einmal alle, die man irgendwie, wo man denkt, da arbeite ich jetzt mit zusammen, die kommen tagtäglich zu einem und sprechen mit einem über ihre Anliegen. Denn ich glaube, dass das auch irgendwo wichtig ist, dass das für denjenigen oder ich sage jetzt mal für den Athleten auch wirklich passt und ich denke, dass wir am Anfang auch ein bisschen, wie soll ich sagen, sondern wie nennt man das in der Schule, sondern eine Bewerungszeit, wie haben wir eine Startphase haben, um halt zu schauen, okay, wie können wir überhaupt jetzt das Ganze ins Summe für ein ganzes Team. so vorantragen oder voranbringen, dass es irgendwie einen Mehrwert für den Einzelnen in Irgendwurter drin hat und ich denke, dass die Phase, die paar Tage, die man sich jetzt gesehen hat, also ein Trainingslage im Dezember, ein Trainingslage im Januar, dass es einfach noch zu kurz ist, um das irgendwie genau beantworten zu können. Also ich merke nur mit den Athleten, mit denen ich bisher zusammen arbeite, dass ich da schon irgendwie eine gute Kontakt habe und regelmäßigen Austausch habe und dass das so das anläuft. Also das finde ich schon sagen, dass das sich in sehr, sehr gut und schöne Richtungen entwickelt. Wie war das für dich als du im Team angefangen hast, weil natürlich hast du Berufspraxis schon gesammelt, keine Frage, aber nächstesso trotz kommt es ja jetzt sehr schnell in die allerhöchste Ebene unseres Sports in eins von den absoluten Top Teams und du bist ja mit der Branche vertraut aufgrund deiner eigenen rennferischen Vergangenheit. Und so fängt glaube ich, dass da wahrscheinlich alleine darüber begrungsängst ein bisschen entfallen. Aber wenn man sich das jetzt mal nur drei vorstellt, ist es ja auch so, dass du extrem schnell meiner Meinung nach auch glücklicherweise denn aufgrund der Gespräche, die ich mit dir schon hatte, bevor du, bevor du uns Team gekommen bist, kann ich auf jeden Fall sicher sagen, dass das absoluter mehrwert ist. Aber wie ist das für dich, da jetzt direkt ganz oben anzufangen? Hast du da auch in gewisser Weise Druck oder auch die Befürchtung, dem nicht gerecht zu werden oder wie gehst du damit um? Stimmen, wenn so ein Jonathan Milan oder so was und so ein echt top top Athlet auf einmal bei dir in der Sprechstunde sitzt, da ich jetzt einfach mal so, da bin ich mich dann als Therapäutern oder als Sportpsychologer aufragen. Boah, ich hoffe, ich mache, hoffe, ich mache da jetzt nichts falsch. Ja, genau, also du arbeitest so fort mit absoluten A+ Level Fahrer und so in der World hood zusammen und das ist jetzt, also wenn es auf andere Sportaten übertragen würdest, wenn ihr jetzt weiß, nicht ins Gewicht heben gehen würdest, dann würdest du da sofort mit dem, weiß es nicht Weltrekordla oder mit dem Podium von Olympia oder so was zusammen sitzen und den will man ja auch weiterhelfen. Also ich kann dann noch vor meiner Seite oder was meine persönliche Radengehensweise, meine Werte, da sind, ich kann da euch sagen, für mich ist es eigentlich kein Unterschied. Also ich würde einen Jonathan Milan nicht anders behandeln als irgendwie einen Devofahrer, wahrscheinlich wär es dann so, dass es irgendwie natürlich eine andere Prioritisierung hat, aber an sich, wenn ich mit jemandem zusammen im Raum sitze, dann ist Mensch es Mensch. Also für mich ist es kein Unterschied nur, weil irgendwie der schon irgendwie 25 Trophäen merert als der andere, dass ich da irgendwie einen Unterschied mache. Also so ist es für mich nicht. Ja, okay, da dringend liegt auch aus meiner Perspektive so, der absolute Mehrwert von Leuten, die aus der Branche stammen. Also ich glaube, dass es auch immer gut ist, jetzt nicht speziell in dem Bereich, aber so generell ist es immer so eine Balance aus Erfahrung und auch frischem Wenn von außen, aber jetzt gerade, wenn man eine persönliche Ebene finden muss, finde ich es auch total wertvoll, dass du eben so bist und das ist definitiv der Fall, weil ich glaube, dass wenn man von außen reinkommt, dass man sich dann oft von Erfolg oder ähnlichen Blenden lässt und wenn man den ganzen Circus schon mal selber aktiv gemacht hat, dann ist man da einfach viel näher und viel unbefangener drin. Also ich meine, das würde ja jedem von uns zu gehen, wenn wir jetzt in irgendeiner anderer Sport hat, außer dem Radsport gehen. Und wir lernen jetzt, ich sag jetzt mal, Thema Schiefahren ist jetzt nicht mehr aktiv, aber wir würden jetzt plötzlich mit Felix Neureuder zusammenarbeiten. Es ist wahrscheinlich so auf Anhieb der einzige deutsche Schifahrer, den wir vier ja so nennen können und da hat man ja wahrscheinlich eher von dem Star eingeschüchtert als in der eigenen Branche, die man auch, in der man sich selber sicher fühlt und die man selber im Zweifel auch mal halbwegs beherrscht hat. Also ganz kurz, ich kannte den nicht. Nee, also bei Mantel-Sportarten kenn ich mich einfach wirklich nicht so gut aus und der Name hat mir wirklich nichts gesagt, weil ich hab auch zu Hause seit ich glaube 14 Jahren kein Fernseher mehr stehen und nachrichten oder so hör ich auch nicht, sondern auch so und ich interessiere mich halt meistens so für die Dinge, die mich wirklich interessieren und da stecke ich irgendwie meine Energie rein. Und für mich ist es wirklich so, also egal, wo das ist, es ist auch so, ich geh in der Supermarkt und meint das Mensch, also das ist irgendwie für mich einfach so eine Kerneinstellung, weil ich glaube, dass das immer sehr wichtig ist, immer die Wertschätzung und den Respekt zu geben und das hat jeder erst mal so in so einer gleichen Dosis irgendwo verdient und ich glaube, dass das auch sehr wichtig ist, um überhaupt eine gute Arbeit machen zu können nach her. Weil wenn man jetzt auf diese Erfolgswelle oder diesen Anker, der im Vorhin ein so dran steht, dann kann man glaube ich nicht so eine gute Arbeit machen, sondern es ist ja wirklich so, dass einen Radrennen ist ja eigentlich auch nur dann zu Ende wie ein Seiltenzer, der irgendwie im Circus auf einem Manage mit diesem Ballonsding da über das Ding geht, der ist, wenn du 10 cm vor dem anderen Endpunkt bist, dann drowsend ja da meistens die Konzentration zu verlieren, weil du bist ja irgendwie kurz vom Ende und hast das hier so nachveraugen. Und dann passiert ja meistens die Krise und ich glaube, einen Radrennen kannst du auch nur gut fahren oder gewinnen, wenn du wirklich bis zum Ende die Konzentration hast und ich glaube, dass es wichtig ist, nicht im Vorhin ein mit dieser Erfolgsschleife in diesen Kontakt oder in die Arbeit reinzugehen, weil dann kannst du das nicht frei sehen und ich glaube, man muss das immer frei sehen können, um halt irgendwie wirklich so eine gute Arbeit, die auf Augenhöhe ist, um halt die zentralen Punkte, die halt wichtig sind auch irgendwie raus zu kristallisieren nachher. Ich habe eben noch mal über den Gedanken nachgedacht, dass du ja mit so absoluten Top-Adleten Arbeit hast, wie so Mielan oder Iuso jetzt im Fall "Lidel Trek" und da ist mir die Frage gerade aufgekommen, wie wichtig ist das eigentlich, dass man in so einem Therapiegespräch vielleicht sogar seine Muttersprache hat, um sich auszudrücken. Also gibt es da irgendwelche Schwierigkeiten, wenn man jetzt sagt, der müsste, also nicht, Iuso müsste irgendwie entspannisch eigentlich mit dir reden, nicht auf Englisch, um wirklich genau das auszudrücken, was ihm beschäftigt. Also ich glaube, dass das halt, wenn du hast der Therapiegespräch gesagt, das ist ja das, was wir zum Beispiel dann ja, oder ich mit ihm nicht führen würde und ich glaube, wenn du ein wirkliches Therapiegespräch fürst, ist es wichtig, in deiner Muttersprache die Dinge zu bewegen und zu bewältigen. Also ich merke zum Beispiel, bei mir persönlich auch, wenn ich jetzt mit Max das Ganze auch eng geschmachen würde, ich habe immer noch ein paar Adjustierungsprobleme, um halt natürlich lesig das ganze wissenschaftliche Studienzeug manchmal auf Englisch und habe das Vokabular irgendwie im Kopf, aber ich kann es halt nicht mehr so richtig anwenden, weil ich ja zehn Jahre nicht richtig fließend Englisch gesprochen habe und das ist halt zum Beispiel was mir am Anfang dann eher ein bisschen Stress macht, wo ich dann merke, okay, warte mal eigentlich wissest wie jetzt so und so, wie du das eigentlich in deiner Sprache erzählen und transportieren würdest, aber jetzt gerade fehlt irgendwie der englische Huck an der Stelle und das ist halt irgendwie etwas, wo ich am Anfang merke, da habe ich eher eine Schwierigkeit mit oder ist etwas, wo ich mich selber optimieren möchte und halt wieder irgendwie Vokabeln dazu lerne, um halt an meine Aussprache wieder besser zu arbeiten. Deswegen, ich glaube, dass es enorm wichtig ist manchmal so in der Kultur zu sprechen und wo hast du auch in der Psychologie hast du kulturell manchmal irgendwelche Defizite, die du einfach nicht verstehst, wenn du irgendwie als durch das Büchelog oder Auftritts, zum Beispiel so eine Sozialverbie, die wir hier in unserem Diagnostesystem so als phobisch darstellen würden, die ist in anderen Kulturen, ist es eher als Kompliment im sozialen Kontakt ein bisschen mehr auf Distanz zu gehen und so verstehst du den Huck, den ich damit meine, also da ist es halt einfach wichtig zu schauen, wie können wir das möglichst gut irgendwie anbieten und wir machen das bei uns, dass wir halt versuchen, die Kulturen ein bisschen so an, die unterschiedlichen Nationalitäten, die wir da in unserem Psychologischen Departement haben, anzubinden. Was sind so die häufigsten Probleme mit den Radprofis in so Therapien reingehen? Also es sind also ganz alltägliche Sachen wie normaler Menschen auch, haben wir so Schlafstörungen oder so was, ist irgendwie Panikattacken, weil irgendwie Panikattacken ist so was, ist was, was irgendwie immer größer wird in der allgemeinen Bevölkerung, aber hat ja viel auch mit irgendwie so Druck oder Angstzuständen zu tun, könnte ja auch mit einem Leistungsportenerolle spielen, also mit was oder kommen die sehr unspezifisch und sagen ja, lasst erst mal reden oder vielleicht werde ich einfach besser dadurch. Also ich kann dir das im Detail, kann ich dir das nicht beantworten, weil ich würde auch da wieder sagen, dass es wieder so komplex, dass man nicht einfach sagen kann, das und das ist das häufigste, wirst du irgendwie heißt, was man dazu sagen kann, ist das natürlich Rucksituation im Land. irgendwo eine Rolle spielen. Also wenn ich mich unter Druck gesetzt fühle, weil ich irgendwie ein schlechtes Jagab habe, ich komme aus einer Verletzung raus und jetzt habe ich irgendwie einen Stress, weil ich geh in einen Vertragsjahr rein, dann spielt das natürlich eine Rolle, also wie man sich dann da miteinander austauscht und irgendwie schauen kann, dass er sich irgendwie eine gute Richtung wieder begeben kann ohne diesen Stress da drin, so zu spüren. Aber dass wir sagen kannst, dass es so viel, dass es so viel, da würde ich auch wieder sagen, entweder bin ich zu früh, die Zeit ist zu kurz, dass ich ein Einblick habe oder es wird bei dem bleiben, was mal irgendwie meine Philosophie und Herangehensweise ist, dass man immer im Einzelfall wieder schauen muss, was da die zentralen Element und Punkte sind. Okay, dann hätte ich noch so ein vielleicht etwas größeren Themenkomplex mitgebracht, weil das hat mich schon sehr interessiert in den letzten Folgen, der mag es immer wieder mal anklinken lassen, dass er kleines Beispiel, zum Beispiel nicht ins kleines Beispiel, zum Beispiel ist eine sehr herrliche Wiederholung Richard Weinheimer. Rhetorisch 1a, super Moderator, dass er sagt, okay, ich wege ab, was bringt mir mehr, mich psychisch irgendwie gut zu fühlen, Spaß an der Sache zu haben oder mein Essen abzuwiegen. Was bringt mir mehr zu Hause zu schlafen, meine Freunde und Familie um mich herum zu haben und irgendwie abends mal mit Freunden ein Bierchen trinken zu gehen oder zum Sippen mal 'ne zönen Tränkslage zu gehen. Und eigentlich ist das, was der Max da beschreibt, ja, so dieses Konzept vom ganzheitlichen Athleten. Also der Athlet, der eben nicht nur an seinem physischen Potenzial gemessen wird, sondern das physische und das psychische Potenzial wird als eins betrachtet und dann versucht dann da eben den Westenmittelweg zu finden. Und ich glaube, das ist was, was ich auch im Armateursport beobachte, was viele Leute eigentlich gar nicht so auf einem Schirm haben, aber wo meiner Meinung nach riesige Potenziale oder eigentlich sogar, ich glaube, dass die Potenziale da größer sind als im rein physischen. Was ist die genauer Frage, gerade an mich oder soll ich einfach generell was dazu sagen? Nämlich interessiert wie du das vor allem wahrnimmst bei du arbeitslicher Sicherheit auch mit Jungen Athleten zusammen. Also wie bewusst ist den Sportlern, mit denen du zusammenarbeitest, dass es mehr gibt als physische, physisch leistungssteigande Komponenten in ihrem Training und so was. Also ich habe tatsächlich einen Nachwuchs-Adlet mit dem ich sehr intensiv zusammenarbeiten, der sich genau diese Frage gestellt hat und man merkt, dass das, weil er im Vorhinein das versucht hat, diese ganze Parameter, die in den Sport so reingekommen sind, also physiologisch optimisch, dass ich kontrolliere das bei ihm irgendwie zu sonneramentalen Disripanz irgendwo beigetragen haben und das hat er dazu gefühlt, dass er irgendwie gar nicht mehr an seinem Selbstvertrauen irgendwie richtig dran war, um halt im Sport sich mental wohl zu fühlen, und gut beform zu können. Und das führt halt irgendwann dann, wenn man das länger macht und sich da drinne verliert, zu so einer Spirale, die halt eigentlich auch dann langfristig gegen die Beformen, irgendwo führt und ich glaube, dass es halt wichtig ist, gerade so genau wie die Wissenschaft worden ist, um halt zu erkennen, was ich im Rennen an Ernährungsbedarf habe, um zu wissen, wie ich einen Höentrainingslager gestalte, dass man sich überhaupt im Vorhinein mal die Straher frag gestellt ist, bin ich überhaupt der Typ, der sich jetzt irgendwie zwei Wochen lang auf den Berg setzt und mental halt nicht wohl fühlt damit. Der glaube ich, dass das halt ein zentrale Ausgangspunkt ist, sich zu fragen, wie geht es mir damit überhaupt? Weil wenn es mir damit nicht gut geht, dann habe ich in mir schon einen Widerstand aufgebaut, der langfristig dazu führt, dass ich mich eigentlich auf gut Deutsch gesagt selbst verarsche. Und dann kann das natürlich noch so toll und noch so gut sein, die Söhentrainingslager, aber ich glaube dann ist es halt schwierig, nachher, weil man sich halt mental ausgebörmt hat, in diese Performance richtig reinzufinden. Ich finde das so interessant, es gibt so einige Studien dazu, die setzen sich so mit dieser Ego-Diplashen auseinander. Also da machst du zum Beispiel einen Struptest, kennt ihr das? Da hast du hier klären. Also ein Struptest ist was, da hast du irgendwie, du guckst eine dreifel Stunde lang auf einen Computerbild schieren und dann kommen irgendwie das Wort "blau", das ist aber ein gelb geschrieben oder es kommt das Wort "rot" und das ist ein Grün geschrieben und du musst jetzt die Farbe oder das, was geschrieben ist, sagen. Das heißt, du musst halt immer Innovation betreiben, du musst deine kokativen Funktionen so einsetzen, dass sie denn in den Impuls unterdrücksten, das ist enorm anstrengend. Damit leidest du eine sogenannte "Ich erschöpfung" experimentell her. Und wenn du dich danach auf einen Ego-Meter setzt, dann hast du halt das Problem, dass du, wenn du das jetzt in der Experimentalgruppe die Anschau sehr viel weniger wat produzierst als die Gruppe, die das nicht macht. Und jetzt, ahnt ihr vielleicht schon, worauf ich hinaus will, ich glaube, dass das halt sehr, sehr wichtig ist, seine, ich würde überhaupt sagen, was du gesagt hast, sehr schöner Begriff dieser ganzheitliche Athlete. Der muss sich auch ganzheitlich betrachten. Also natürlich ist es, ist es nicht gut, auf physiologischer Ebene, ein Tachform-Renn zum McDonald's zu gehen und sich irgendwie 15 Big Mac reinzuknallen, wenn man dann ja hintreniert hat, dann können du mal sich vielleicht aufragen, hast du vielleicht irgendwie vorher irgendwas falsch gemacht oder nicht so gestresst, dass dir das nötig hast, dann man weiß einfach, dass wir am nächsten Tag zu einer Performance finde wahrscheinlich nicht so gut ist. Also ich kann nur sagen, ich war während der Tutofraus am Ruhe Tag mal beim McDonald's. Aber was die nächste Tapper auch nicht gewonnen, oder? Ja, gut, aber ich habe auch ansonsten noch nie eine Tutofraus-Tapper gewonnen, also da brauchst mir jetzt meine Statistik mal gar nicht so kaputt zu machen, aber ich kann nur sagen, ich kann nur sagen, bei mir mag es wahrscheinlich ganzheitliche Athlete, die Pommes, die ich mir da reingepiffen habe, die haben mich auf jeden Fall besser gemacht für den nächsten Tag, kannst du dir aber sicher sein. Ja, und ich glaube genau, das ist das halt, worum es geht. Also dann ein bisschen das zu machen, aber wenn ich jetzt einen Einfages Highlight habe und ich trainier in ja auch eine WM hin oder so, dann ist das wahrscheinlich nicht so gut, aber bei einer drei Wochen Tour ist es glaube ich schon wieder ein bisschen anders betrachten. Aber ich glaube, dass das halt wichtig ist, heutzutage, weil wenn man jetzt zum Beispiel die jungen Fahrerhütz Tage anschaut, die haben ja enorm das physische Potenzial mit mittlerweile, die sind ja so jungen so gut schon, weil die glaube ich eben andere Trainingsteuerung und eine andere Begleitung bekommen, anderen Ernährung haben und alles Mögliche und ich denke aber, dass wenn man jetzt zum Beispiel trainieren, fährt man schaut nur auf sein Wahu, dann hast du irgendwie eine klassische Konditionierung zu den Nambes, die da stehen und gehst ins Rennen rein und hast halt gar nicht mehr diese freie kognitiven Ressourcen, um halt vielleicht so eine Rennwelle mal richtig zu betrachten, wenn jetzt 50, 50 km/h gegenwin sind und ich rauche mich 50 km/h aus und verpasste den Kuschelpoint nachher, dann kann ich einen Nambas haben, wie ich möchte, da bin ich auf der Kante nicht dabei und falle halt hinten raus und ich glaube es ist halt wichtig, dieses mentale auch zumindest mit ein zu beziehen, ich hätte da auch eine Strategie sogar, die ich euch mal vorstellen möchte, weil ich glaube ich sehe das nämlich vor allem auch bei vielen Hobby-Sportlern diesen Faktor, weil wir Menschen wir ticken ja ganz einfach, was auch der Grund ist, weshalb Menschen wie der Tobi zum Beispiel gerne ihr Fahrrad optimieren, also wir lieben das ja einfach was ganz konkretes zu haben, was uns besser macht und ich glaube, erstmal muss der Fahrrad sauber sein, natürlich, natürlich, das ist die Grundvoraussetzung und genauso lieben wir Menschen das auch, wenn wir irgendwo lesen, wenn du Hitze-Training machst, dann mach dich das 5% besser, dann leese ich noch okay, ich brauche jetzt eine KI-gestürzte-Training-Eb, das macht mich auch noch mal 7% besser und dann leese ich noch, ich habe die optimale Kohl-Nitratversorgung und den perfekten Schlaf, das habe ich auch noch mal 8% besser, dann hör ich schon die FDP an die Hörerschieße, richtig, richtig, das finden wir Sportler richtig lecker, aber was man dann irgendwie finde ich immer so aus dem Augen verliert ist, wenn du dich dann an den Start von einem Rennen stellst und jetzt hat mir gerade eben über die Situation gesprochen, in denen es kritisch wird. Du kannst jetzt zwei Athleten einhaße, so ein Pflegefall wie mich, der einfach Sonntags zum Hobby Rennen kommt und sich original so richtig schluttrig alt vorbereitet hast und dann hast du jemanden, der hat alles ausgereizt. So wie beide kommen jetzt in die Situation, wir haben die gleiche Schwälle, wir haben alles gleich und wir sind in der Situation, wie wir völlig im Anschlag sind, dann denke ich mir ja gut, ich bin jetzt halt völlig im Anschlag aber es ist ja auch logisch, ich bin nicht perfekt vorbereitet, aber der Athlet, der halt perfekt vorbereitet ist, der denkt sich in der Situation, verdammt, magst die Klappe jetzt, lass mal in die Theorie. Der denkt sich in der Situation, bau, Scheiße, ich habe jetzt hier alles rausgeholt, was ich kann, ich habe alles ausgereizt und jetzt bin ich schon am Leiden, bau, ich lasse mich abfallen. Ja, aber sorry, dass ich da direkt reingehe, dass es immer dein persönlicher Escape-Michernismus, den du so auf die ganze Welt übertragen willst und dann immer so sagst du, das hat allgemein gut gemacht. Mein Gültigkeit für alle, das müssen ja alle Leute zu sehen. Du kannst das Ganze halt auch komplett umdrehen. Und ich habe das lange Jahre exakt so gesehen wie du. Und dann habe ich mit Nizolo zusammengearbeitet und der hat sich wirklich wie gestört auf Sanremo vorbereitet. Der hat das ganze Jahr über, hat der einfach normal professionell gelebt. Er hat nicht gemüllert, wie man es ist, er hat eine schluderisch gelebt, hat einfach meiner Meinung nach völlig angemessen. So und für Sanremo, da hat er einfach so einen Scheiter umgelegt. Bis zu diesem Rennen hat er in den Wochen davor alles dafür getan, da möglich schnell zu fahren. Inklusive Material, Training, Ernährung, alles was er dazu gehört. Sondern habe ich dann vor Sanremo abends mit dem auf dem Zimmer gesetzt. Und dann habe ich dann zu dem gesagt, hast du eigentlich nicht Angst, morgen ultra zu verkacken. Weil du hast ja jetzt für dich persönlich gar keine Skapemechanismus. Du hast ja wirklich jetzt alles gemacht. Ich habe sogar die letzten 10 Minuten, die ja hinten die Nummer drauf gemacht, weil du zu Blöd bis das selber zu machen und habt da an deinem schwitzigen Hintergrund geformelt. Während du in deinem Erereinteile den Assos, die extra gebaut hat, drin gesteckt hast, damit die Nummer feiten freisetzt. Jetzt hast du ja wirklich gar keine Entschuldigung mehr. Dann hat er gesagt, ja, aber es ist kein Problem. Ich gebe jetzt halt mein Bestes und ich würde mir ansonsten eher vorwerfen, nicht alles gegeben zu haben, das wäre ja mega dumm. Und das ist auch meiner Meinung nach so der Spirit, den jeder Profi haben sollte. Und inzwischen denke ich mir halt auch, wenn ich jetzt keine Ahnung dieses Jahr mehr als Ziel setze, deutsch am meisten am Zeit fand, so wäre ich nicht weiß, wie die Strecke ist. Aber wenn die Strecke gut sein sollte, dann werde ich versuchen, deutscherweise am Zeitfahren zu werden. So. Und wenn ich dann in diesem Starthäuschen stehe, natürlich letzten 5 Minuten, da können wir jetzt über Strategien sprechen, noch und neuer, die sind jetzt nicht so geil. Also ich kann ja jetzt nicht so dann in dem Starthäuschen sein und sagen, so, Alter, mega enjoy the process, voll geil hier, sondern das ist halt einfach, Leben am Limit, so spricht wörtlich. Aber wenn ich halt weiß, ich habe alles gemacht und ich gebe mein Bestes, dann hat es halt nicht gereicht, ja, dann kann ich halt damit leben. So dann denke ich mir ja, jut. Dann keine Ahnung, dann kommt halt hinterher, jemand und frag worden, hat es gelegen, dann sei ja gut, war halt einfach nicht gut genug fertig. Finde ich in der richtige, also hast du gerade richtig geil erklärt, akzeptiere ich zu 100% die Erklärung, meine Frager in Dominik, versuchst du oder würde man versuchen, jeden Sportler auf ein solches Mindset, auch ein solches Gedanken gut hinzutrainieren, weil das klingt für mich, so wie der Maxas gerade sagt, "Ach eigentlich nach dem Optimum, also ich nehme jetzt Ziele, ich gebe alles dafür und wenn ich es nicht schaffe, dann bin ich aber auch cool damit, oder gibt es Athleten, den du auch raten würdest, sich so fortzubereiten, wie ich, damit man hier, damit man, wo du dann wirklich sagen würdest, okay, fass mal auf, Mats-P, das sind hier. Ich weiß, dass du ganz es so gut mit Druck umgehen, bringt mal lieber einen Schokodring, vor Robel, und dann ist es auch nicht so schlimm, wenn du da ein paar der Berg abgehangen wirst. - Vor der Berg ist es ein Flanderdruck, bei dir, Junge. - Ja, weiß ich doch. - Parter Berg, - Kaffur, leibere Hauptsache, Spanien, sag ich immer. - Ja. - Oh, Leute, nee, ich glaube, man muss halt wieder auch da im Einzelfall gucken. Es gibt halt so denjenigen, den man, also es gibt eine Tendenz, wenn man so in Richtung Überkontrolle geht, dass man so so eine perfectionistische herangehensweise hat, dass das zu einem Mechanismus führt, wo der leht sich so sehr unter Druck setzt, das halt dann auch nicht mehr viel funktioniert, nachher. Und es gibt halt diejenigen, die sind so wie Nizolo zum Beispiel, die sagen, ich muss das alles so machen, weil so weiß ich, so kann ich mein Bestes an diesem Tag irgendwie geben. Und ich glaube, das ist halt einfach wichtig, rauszufinden und zu respektieren. Was der oder diejenige da braucht, und man muss halt immer ein bisschen den Gefühl am Anfang erst mal dafür entwickeln, was sehe ich, was bekomme ich gesagt und was es vielleicht irgendwie im Hintergrund. Und dann zu schauen, wie können wir beide zusammen in der Zusammenarbeit dainkommen, dass du dir selber ein paar Fragen stellst und daheim kommst, was vielleicht deine Mechanismen sind und was dir vielleicht gut tun könnte, um eine Veränderung überhaupt oder eine Veränderungsmöglichkeit erst mal herzuleiten. Weil sonst, wenn irgendwie, wenn du dann einfach noch was siehst oder fühlst irgendwie so, und denkst du, du fahrst dich doch selber und mach mal ein bisschen ruhiger oder mach doch mal so, dann kannst halt sein, dass du einfach direkt so eine Reaktance brauchst und der macht einfach genau das Gegenteil. Also, ich glaube, dass man da halt immer ein bisschen und fein gefühl haben muss und halt irgendwie so ein bisschen so eine gleichwertige Aufmerksamkeit auf deninander entwickeln muss, um halt zu schauen, wie kann ich vielleicht auch demjenigen ganz gut versuchen, durch seine Augen zu mal draufzuschauen, wie das gerade ist, was er macht. Also, wie er lebt er das und wie fühlt er sich da drin und was könnte das, wie für Konsequenzen haben, irgendwie, wenn er das weiterhin so macht. Deswegen muss man schauen, wie das von der Persönlichkeit her so Struktur ist, und was der irgendwie wie genau brau. Aber ich finde trotzdem, also letztendlich hast du natürlich völlig recht und nie ist irgendwas schwarz und weiß, und das geht immer um die Krauthöhnen und das individuelle ist klar. Auch wenn ich immer gerne das starke Meinung in solche Sachen habe. Aber ich finde trotzdem, dass man unabhängig davon, dass ich nichts von dem, was du gesagt hast, ein April bestellen will. Aber ich finde, man sollte den Leuten einfach so diese Versagens angst nehmen. Also, dass man. - Ja, man ist sicherlich. - Ich finde es wird halt nie vermachen. Ja, ich zum Beispiel jetzt in Beid hier, wenn du so. - Für manche Leute geht es auch um Kohle. Ja, aber das ist halt im Endeffekt, weiß du, es geht halt immer um ein längeren Prozess, ist die wenigsten Dinge, also jetzt mal abgesehen davon, wenn du super überraschend in irgendeiner Random Sport hat, wo das halt möglich ist, so lumpiasiger Wörz, abgesehen von diesen Ausnahmeerscheinungen geht es ja um Prozesse, die bei viele Jahre dauern. Und wenn du jetzt ein Ding rauspickst, ich sag jetzt mal zum Beispiel in deinem Fall, du fährst irgendein Uzierein, ich sag jetzt mal flascht du Süd oder sowas, was dir damals wichtig gewesen ist und du stehst vor der Etappe und du hast halt mega schönes. Dann würde ich als deine Ansprechperson, die ich möglicherweise in dem Fall dann wäre, vielleicht wäre ich dann sportlicher, da hat er da oder was auch immer, aber ich sage richtig, ich kann das total verstehen, dass du Angst hast, da zu versagen und dass du aufgeregt bist, davor, also ich will jetzt auch nicht die Worten mundenlegen, aber jetzt mal angenommen, das wäre so. - Ja, ja. Aber du hast auch die Möglichkeit, das zu verkacken und du gehst einfach morgen da rein und du gibst halt bestes und dann gucken wir wie weit du kommst. Und wenn du halt 20 mal hintereinander der Bestes gibst und dann reicht das halt nicht, dann muss man das eben so akzeptieren und wenn das dann halt über Jahre der Fall ist, dann reicht das dann entweder zum einen Team oder zum anderen Team oder halt im schlimmsten Fall so Ende der Karriere. Das ist dann einfach so hart, ist das Leben ja halt auch. Ist komplett richtig, aber so sollst eine solche Ansprache, hab ich in meinem gesamten Nachwuchsportler leben und u23 Zeit und auch Elite-Rat-Sport noch nicht ein einziges Mal. Also weiß ich mittlerweile selbst, klar hab ich mich hinentwickelt, aber ich glaube, dass gerade im Nachwuchsport so ein Verstärkung des, also so Menschen, die positiv mit dir umgehen vor Ratrenn, das ist halt total untere präsentiert ist. Ich glaube, also um nochmal kurz was zu max zu sagen, ich glaube, was halt immer wichtig ist, wenn man jetzt dieses Versagensangst verliert oder verlieren möchte. Ich meine, was man ja ausspricht ist, dann das Wort Versagensangst gehen wir jetzt mal so wertlich damit rein. Ich glaube, was halt das positive ist, wenn man jetzt in diesen Arbeitsprozess reingeht, ist halt so die Frage, wie kann der oder diejenige lernen zu verlieren? Und wenn man das nicht kann, also wenn man nicht gelernt hat, wie man verliert, dann weißt du ja auch nie, wie du die Erfahrung rausnehmen kannst, die vielleicht dazu geführt hat, dass du da irgendwie ein Fehler gemacht hast und dann nicht da war, weil das Ganze zu emotional gefärbt ist. Und die Angst? Aber ist das nicht, also das, was ihr gerade macht, ist ja auch eine sehr rationale Betrachtung von Angst, weil Ängste sind ja auch oft total irrational. Also ich kann das so aus meiner eigenen Nachwuchszeit zum Beispiel mal erzählen. Also bei mir war das so, ich hab häufig die Nachtform-Rennen nicht geschlafen und davor hatte ich Angst, also dass ich die Nachtform-Rennen nicht schlafen kann, weil ich dann dachte, okay, dann kann ich am nächsten Tag nicht perform. War meistens nicht so, hat auch trotzdem geklappt. Aber irgendwann hat mein leicht labiles Gehirn mir dann halt gesagt, "Pass mal aufrichert, was werden, wenn du eigentlich zwei Nächte vorm Renn nicht schläft?" Und dann hab ich zwei Nächte vorm Renn nicht geschlafen und dann hat mein Gehirn irgendwann gesagt, "Pass mal aufrichert, was werden eigentlich, wenn du einfach gar nicht mehr gut schläfts, das wäre ja noch beschissen dafür deine Leistung und Zack hab ich noch schlechter geschlafen." Und ich hab das dann irgendwann in den Griff gekriegt, funktioniert auch alles wieder gut. Aber also ich lacht da jetzt so drüber, aber es war auch echt ganz schön beschissen in der Zeit, und das ist ja was total irrational ist. Ja, aber das ist ja da ein Wick, du ja eigentlich schon Angst vor der Angst. Und du fittest eigentlich die Angst, der irgendwo sagen, wie mal die Wurzel ist. Und ich glaube, dass es halt wichtig ist, da ist das Motiv auch wieder unklar, sich jemanden oder sich jemanden zu suchen, mit dem man Reise machen kann, die vielleicht mit diesen Dingen irgendwo in Verbindung steht. Meine Erfahrungen nach sind solche Dinge, die du da beschreibst, haben meistens immer irgendwelche Beziehungseffekte, die damit reinspielen oder irgendwelche Entwicklungseffekte, wenn man jetzt in der Tiefe da einsteigen würde. Weil normalerweise eine Angst an sich in einem Rennen, die kannst du auch immer als eine Art von Schafsinnigkeit benutzen. Also du kannst, wenn eine Angst auftaut und du dieses spürst, kann man das wie sozusagen in der Art Fokus umrichten und modulieren. Wenn nebenbei meine Angst, die ich damals entwickelt hatte, die aufgrund von einem Trauma anstehen ist, als ich damals im Jiro gefahren bin, habe ich ja ein Teamkollege von mir verloren. Ich war praktisch der letzte Mensch, der mit ihm gesprochen hat, er lag dann dort auf der Straße und ist tödlich verunglückt und ich war in einem Art von Schocktrauma drin. Ich war weiter, ich war im Vaterweilern ging es damals. Genau. Ich zitter am Körper, ich will die Situation an sich eigentlich nicht wahrhaben. Und wenn ich jetzt nachher durch die Trauerphase, durch die erste Welle davon durchgegangen bin, dann bin ich ja immer noch Radfahrer. Ich bin immer noch mehr Beruf, es ist Radprofi zu sein. Wie kann ich mit dieser Angst umgehen und neue Erfahrungen sammeln, dass ich eine Abfahrt in einem Feld wieder runterfahren kann mit über 100 km/h. Und das war für mich natürlich auch ein Prozess und eine Reise und irgendwann bin ich da wieder hingekommen, ich sage mal so zu 98 Prozent, dass das möglich war, dass ich damit irgendwie umgehen konnte. Aber so eine Dinge, die du als zuordnen kannst, einen Schocktrauma, das kannst du zuordnen. Du weißt, was das Ereignis war davon. Und das kannst du aufpassen und aufarbeiten. Wenn aber Angst mit anderen Mechanismen, die irgendwie vielleicht sagen wir mal, da ist Liebe und Leistung gekoppelt und Wertschätzung durchs Elternhaus, dann ist es problematisch, weil wenn das, sagen wir mal, in der Kontakt-Ebene, wenn so ein kleines Kind zwischen die Baumseulen der Eltern fällt und kann sich nicht gut spüren, lernt Emotionen, nicht gut kennen, hat kein gutes Vertrauen, dadurch keine Autonomie, keine Liebesfähigkeit, etc., dann ist es natürlich schwierig, weil du in diesen Jahren noch keinen Gedächtnis hattest, auf das du zurückgreifen kannst. Und wenn solche Dinge, weil man als Kind schon kennengelernt hat, ich gebe mich auf, um im Kontakt zu bleiben und so was spitz dich zu und du bis nachher in deinem erwachsenen Leistungssport, lau ich irgendwo unterwegs, dann ist das, was das kannst du nicht zu ordnen. Du weißt nicht, warum habe ich jetzt Angst und warum ist das so. Also ich meine, dass jetzt nicht das persönlich für dich irgendwie alles der Fall sein muss oder so ist, sondern ich möchte nur einmal diese zwei Ankerseulen aufmachen und mal mit dieser Emotion Angst, dass man damit auch anders umgehen kann, wenn man es eben zuordnen kann, wenn man nicht im unbewussten oder in Erziehungsentwicklungseffekten irgendwie sowas negative Erfahren hat, wo man sich selbst abgeschaltet hat und dann halt irgendwie so eine Ersatzidentifikation, Liebe und Leistung, so bekomme ich, liebe, so bleibe ich, so ist der Bindungshafen zu meinen Eltern sicher. Das sind für mich immer so zwei verschiedene Paar-Schuhe irgendwo. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich jetzt noch nicht so 100% den positiven Twist gefunden habe in deiner Schilderung, weil was du ja beschreibst, ist, dass du in ganz schlimmes Erlebnis beim Tod von Wouterweilern hattest und dass du es dann geschafft hast, damit umzugehen, aber damit bis du ja praktisch dann erstmal wieder bei null. Also es ist ja jetzt nicht so, dass du damit dann für dich persönlich eine Besserung generell erreicht hättest, sondern du hast es ja geschafft, dich aus diesem Tief rauszukämpfen und auf ein ok Erat und weiß, für dich deine Karriere vorzusetzen, trotz engste wie auch immer oder so beschrieben zu 98% hast du das geschafft. Aber ich muss jetzt auch ehrlich sagen, als Gewinn bringt, habe ich diese Angst jetzt nicht empfunden in der Geschichte. Nee, das würde ich glaube ich anders beschreiben. Also natürlich hat das, wenn wir jetzt rein über den Erfolg im Ratsport an sich sprechen würden, dass ich möchte die und die Rennen, die und die etappen oder Baba-Bah gewinnen, dann gebe ich dir recht, aber für mich hat das einfach eine ganz andere vertiefungsreise gehabt. Diese Krise, ich würde die so als eine meiner Lebenskrisen schlecht hinbezeichnen, die mich menschlich so weit hat wachsen lassen, dass ich überhaupt erst mal in diese Richtung mich getraut habe, reinzubegeben und zu entwickeln, wo ich jetzt bin. Das heißt für mich hatte diese Krise eigentlich eine Perle, aber es war, wenn wir jetzt bei dem Sport bleiben, was du sagst, hast du recht. Da gebe ich dir recht. Also ich bin nicht, als war für mich aber so, dass ich erkannt habe, ok, krass, ich könnte jetzt in dem Sprint wieder 5, da 6 da werden oder so, da halte ich jetzt mal wieder voll für rein, das habe ich halt nicht mehr gemacht, weil ich da den tieferen Sinn für mich nicht mehr drin erkannte. Für mich hat das schon so ein bisschen so eine Ablösung stattgefunden in dem Sport an sich, sage ich jetzt mal, so eine existenzielle Krise eingesetzt, die aber für mich persönlich und da bleib ich bei mir nicht, was ich über den Sport mit irgendwelchen Signalverarbeitung und der Emotionsverarbeitung meine, sondern für mich persönlich hat das irgendwie so ein Mehrwert gebracht, dass ich gemerkt habe, ok, dein Platz, der ist eigentlich gar nicht hier in dem Sport an sich, weil dadurch habe ich erst mal so meine ganzen Werte kennengelernt, die ich mit Fahrrad fahren an sich verbunden habe, wo ich ein guter Hange habe. Ich muss ehrlich sagen, der hintergrund der ist jetzt für mich eben noch nicht klar geworden, aber das ist auf jeden Fall total nachvollziehbar. Ja, das ist auch ein bisschen ähnlich noch mal so wie mit, ich meine, für mich war das ganze halt irgendwie in dem Sinne fast wie so eine Art mysteriattuelle Reise, die dann irgendwo angefangen hat, wo ich irgendwie aufgearbeitet habe, was es damals überhaupt passiert in deiner Kindheit mit dem Sport, warum hast du damit überhaupt angefangen, warum bist du überhaupt irgendwie in Richtung Profitum nachher gekommen oder gegangen und für mich was im Nachhinein, wo ich dann in dieses Psychologiestudium und dann viel Selbsterfahrung und so gemacht habe, ist mir irgendwann klar geworden, dass ich eigentlich an sich, ich wohle ich gut rennen, ich habe wahnsinnig viele schöne Ergebnisse gehabt und eine gute Karriere gehabt, aber es war irgendwie nie so, dass sich so derjenige war, ich um den Gewinn oder ich will jetzt irgendwie da diese tollen Platzierung haben, das war irgendwie nie so meine Zielmotivation, obwohl ich es gemacht habe, aber bei mir war es eben so von Haus aus, dass halt so eine Kopplung wie von diesen Lieber- und Leistungsmotiv irgendwo da waren und das Verrat fahren an sich, habe ich halt angefangen, weil ich irgendwie als Kind früher in der Schule gehänselt wurde und als ich dann immer irgendwie weiter so auf meinen Lebensfahrt dann, wo der Ratsport an sich eine Rolle spielt und ich aber irgendwie mit einer anderen Erfahrung wieder rein gehen wollte und damit eine anderen Position und halt eben darum diese diese menschlichen Schmerzen, die ich damals irgendwie empfunden habe auf menschlicher Seite, so wieder mit umgegangen wurde, was da irgendwie Empferungen, in diesen Todeserfahrungen da war, ich habe es ja dann zweimal erlebt, das war was, wo ich mir dachte, Borghras, das brauch irgendwie einen anderen Betreuungsrahmen und das war meine Motivation auch mit weiter in diese in diese Psychologie sprach oder weiter einzusteigen und das zu studieren und halt so die ganze Zeit mit so einer Sensitivität von, was ich ja seit Lederfahren habe, das also mit durchfließen zu lassen und weiterzugehen und irgendwann, wo ich dann auf dieser Italienreise war, die ich eben erzählt habe, weil ich halt in gewissen Episoden auch irgendwo manchmal so echt ein Selbstwertproblem habe, traus, wie dir das jetzt zu in dem Alter noch mal das alles irgendwie ein akademischer Laufbahn zu machen, um dann in den Sport zurückzugehen und irgendwie versuchen, den Mehrwert mit rein zu bringen und überhaupt erstmal was zu entwickeln, was dort ist und als ich auf dieser Italienreise war, bin ich irgendwann an und das war dann wie so eine spirituelle Fügung, bin ich irgendwann um 8 Uhr, 3 Uhr 30 an so eine Tankstelle vorgefahren in Österreich und steht dort zu und dann kommen zwei, die sehr sehr betrunken waren auf mich zu und der eine labert mich voll und sagt zu, was fährst du hier in Nachtsbord mit dem Rennrad rum, bist du denn der Pörter und war halt ein Dicht und sagte so, ich war früher Österreich, ich war schon seit meiner Startsmeister und dann war ich irgendwann halbseitig gelebt und ich war irgendwie bei Saiko unterwegs und bin mit Jörg Ludwig zusammengefahren und dann habe ich mir das alles so angehört und dann habe ich irgendwann gesagt, du bei Jörg Ludwig damals war ich in der Sportförderung und ich habe nachher das gemacht, was du machen wolltest und da hat der Typ angefangen zu räulen als wir damit miteinander gesprochen haben und der war halt halbseitig gelebt und ist sein ganzes Leben lang nach dieser Zeit nicht damit klar gekommen und hat das nicht verarbeitet und für mich war das so wie großes die Wahrscheinlichkeit, dass man irgendwie auf diesen 800 Kilometer, nachts um 3 oder 30 irgendwie, wie ihn trifft, der einem der X-Übselon erzählt, was irgendwie zu genau dem Traum passt, den man irgendwie oder diesen. diesen, was man irgendwie einfließen lassen möchte in den Kontext vom Sport, was dazu passt, das Wieson Zeichen für mich war. Das war irgendwie, um ganz offen zu sein für mich dann irgendwie wie so eine spirituelle Führung, die mir dann wieder gesagt hat, okay, mach weiter, es ist verbutal, es ist anstrengend und es ist nicht einfach, alles zu lernen, aber es lohnt sich und das war ja spannend und das war irgendwie noch mal, um das eben zu nochmal anzuknüpfen, wenn er das Max gesagt hatte, mit was er nicht verstanden hatte, mit der Angst auf den Sport. Das war für mich auch so eine Bereicherung davon, das aufzuarbeiten und immer weiter mehr in dieses Reihen zu gehen, wo ich mich wirklich wohl mit Fülle und identifizieren kann und jetzt irgendwie so eine Entwicklungsmöglichkeit zu haben und dann zu schauen, wohin sich das entwickeln ist, also das mit meiner Erfahrung, die ich irgendwie als das lehnte, der den Sport kennt und jetzt mit dem angeeigneten Wissen irgendwo wieder in diese Welt zurückgeht. Das war ja meine Perle in dieser ganzen Krisenzeit irgendwo. Ja, tolles Schlusswort, Anfang und Ende von der Italienreise gerahmt. Fasche wie bei Güte? Eine Folge ausgekleidet in der Honig-Nus-Milmüchung, die du da mal in einem Rucksack dabei gehabt hattest. Aber jedem Gek, neben jedem Gek auf jeden Fall wirklich sehr, sehr schöne Geschichte und auch irgendwie verdient, also kommt hier zumindest zuvor, dass wenn man diese Strapazen von der Fahrt auf sich nimmt, dass einem dann auch irgendwo was Besonderes passiert, was man auch dann sein Leben lang, wo man sich sein Leben lang dran erinnern wird. Ich wurde früher auch immer von euch gehänselt. Ich glaube, das muss irgendwo noch in den Tiefen von YouTube sein. Das war meine erste YouTube-Video, wo ich irgendwo aufgetaucht bin, irgendwelche Findigen, Leute finden das. Da habe ich den schönen Satz gesagt im Ratsport, Erlebst zu Geschichten, die kannst du dir noch in zehn Jahren erzählen und dafür habt ihr mich immer gehänselt. Aber ich finde die Geschichte vom Domnik in Italien, mit diesem Trip. Ich habe mich schon immer hier der konservative, traditionelle Ratsport. Ich glaube, das ist ganz schön geworden. Aber ein kleines Italien, da würde ich mich auf jeden Fall zuvor drüber vorhangen. Wer da Italien ist, da ist doch das perfekte Schlusswort. Ja, Jungs, vielen Dank für den Podcast, Domnik, danke, dass du zu Gast warst und wir sehen uns nächste Woche wieder. Ich hätte noch eine letzte Frage. Was kostet jetzt hier so eine eineinhalb Stunden Partei bei dir? Ja, dies gratis. Ich glaube, ich habe euch zu danken für das ihr mich gedacht habt und habe es sehr genossen mit euch heute Abend hier die Zeit zu verbringen. Das ist ja was schön, bei euch gewesen zu sein und vielen Dank für die Fragen. Das hilft einem selbst auch immer alles noch mal anders reflektieren. Jungs, das hat Spaß gemacht. Vielen Dank fürs Zuhören und wir sehen uns im nächsten Woche. Tschau!

Podcast Summary

Key Points:

  1. Dominik Klemme, ehemaliger Radprofi und nun Sportpsychologe bei Team Lidl-Trek, teilt seine Erfahrungen mit extremen mentalen und physischen Grenzzuständen im Radsport.
  2. Er beschreibt ein Selbstexperiment, bei dem er ohne große Vorbereitung 800 km mit 10.000 Höhenmetern in drei Tagen absolvierte, um seine persönlichen Grenzen auszuloten.
  3. Im Gespräch werden verschiedene mentale Herangehensweisen an Krisen im Sport diskutiert, darunter der Ansatz von Abenteurer Jonas Deichmann, der mit bewusster Naivität und positiver Ausrichtung Herausforderungen begegnet.
  4. Klemme erläutert seinen holistischen Ansatz in der Sportpsychologie, der mentale Gesundheit als Grundlage für Leistungsoptimierung betrachtet und therapeutische Elemente wie EMDR in Betracht zieht.
  5. Die Diskussion beleuchtet den Unterschied zwischen rein leistungsorientierter Psychologie und einem umfassenderen Ansatz, der das persönliche Wohlbefinden der Athleten einbezieht.

Summary:

In dieser Podcastfolge wird der ehemalige Radprofi und jetzige Sportpsychologe Dominik Klemme interviewt. 000 Höhenmetern, die er ohne intensive Vorbereitung unternahm, um seine physischen und mentalen Grenzen zu erforschen. Dabei erlebte er Zustände zwischen Euphorie und Erschöpfung, einschließlich kurzer Schlafepisoden mit lebhaften Träumen.

Das Gespräch vertieft sich in die Psychologie der Leistungsfähigkeit und Krisenbewältigung im Profisport. Es werden unterschiedliche mentale Strategien diskutiert, wie der bewusst naive und positive Ansatz des Abenteurers Jonas Deichmann. Klemme erklärt seinen eigenen, holistischen Arbeitsansatz als Sportpsychologe bei Team Lidl-Trek.

Für ihn ist die mentale Gesundheit der Athleten die essentielle Grundlage, auf der leistungsorientierte Psychologie – wie Visualisierungsübungen oder die Umwandlung negativer Selbstgespräche – erst aufbauen kann. Er grenzt seine Arbeit von reiner Psychotherapie ab, erwähnt aber therapeutisch fundierte Methoden wie EMDR zur Traumabewältigung als potenziell nützliche Werkzeuge im Sportkontext.

FAQs

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Dominik Klemme ist ein ehemaliger Profi-Radsportler und jetzt Sportpsychologe beim Team Little Track. Er kombiniert seine Sporterfahrung mit psychologischem Wissen, um Athleten zu unterstützen.

Er fuhr ohne große Vorbereitung 800 Kilometer mit 10.000 Höhenmetern in drei Tagen, um mentale und körperliche Grenzen zu erforschen. Dabei erlebte er extreme Zustände wie Euphorie und Erschöpfung.

Er betrachtet die Arbeit holistisch, indem er mentale Gesundheit und Performance verbindet. Sein Ansatz umfasst Vertrauensaufbau und Methoden wie Visualisierungsübungen oder EMDR für Traumabewältigung.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine therapeutische Methode zur Traumabewältigung, bei der Augenbewegungen genutzt werden. Im Sport kann sie helfen, Schocktraumata zu verarbeiten und die Leistungsfähigkeit zu verbessern.

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