Sport für Paare: Darum können gemeinsame sportliche Aktivitäten eure Beziehung stärken! - Interview mit Laurenz Staindl
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Sport ist ein entscheidender Faktor für eine harmonische Partnerschaft, da er nicht nur die körperliche, sondern auch die emotionale und seelische Verbindung zwischen Partnern stärkt. Im Gespräch wird darauf hingewiesen, dass viele Paare Sport im Laufe der Zeit vernachlässigen, vor allem nach der Elternschaft oder im stressreichen Alltag. Doch gemeinsame sportliche Aktivitäten – wie z. B. Spaziergänge, Fahrradfahren oder Sportdates – bieten eine wertvolle Gelegenheit, miteinander zu interagieren, zu kommunizieren und sich wieder zu verankern. Besonders wichtig ist die Etablierung realistischer, kleinen Ziele, die leicht in den Alltag integriert werden können, ohne dass das Leben zu überlastet wird. Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle: durch gesunde, ausgewogene Essgewohnheiten wird Heißhunger reduziert, die emotionale Stabilität gestärkt und die Beziehung durch eine bessere Selbstwahrnehmung verbessert. Paare lernen, gemeinsam Ziele zu setzen, individuelle Prioritäten zu erkennen und gegenseitig Unterstützung zu leisten – ein Prozess, der das Selbstwertgefühl und die Attraktivität im Partnerbeziehung fördert. Der Gesprächsabschluss bietet eine kostenfreie einstündige Beratung für Interessierte, um erste Schritte im Bereich Sport und Ernährung gemeinsam zu definieren. So wird klar, dass Sport nicht nur ein körperlicher, sondern ein zentraler emotionaler und persönlicher Baustein für eine glückliche Beziehung ist.
Hi Lauren, schön, dass du bei uns im Podcast bist.
Bei dir geht es um das Thema Sport.
Erzähl kurz, warum ist Sport für dich und dein Leben wichtig?
So ist es. Ja, erstmal herzlichen Dank für die Einladung.
Ich freue mich, heute hier zu sein.
Ja, bei mir geht es um das Thema Sport, Abnehmen, Ernährung.
Ganz richtig. Und Sport spielt für mich eine große Rolle.
Einfach, weil Sport ein super Ausgleich ist.
Sport einen fit hält, auch attraktiv hält.
Und gerade natürlich auch in der Beziehung ein wichtiges Tool sein kann,
um da auch nochmal näher zueinander zu finden.
Sehr schön. Ja, genau das ist das Thema.
Wir wollen heute mal die Verbindung finden zwischen Sport und einer harmonischen Partnerschaft.
Welchen Beitrag kann Sport dazu leisten, dass die Beziehung vielleicht dann harmonischer läuft?
Denn das ist ja schon was, was wir merken, dass das in Partnerschaften ganz unterschiedlich stattfindet.
Grundsätzlich fällt es natürlich vielen Menschen,
eher schwer, Sport in den Alltag einzubinden.
Die Arbeit, Haushalt, Beziehung, Kinder, das sind natürlich alles Dinge,
die einen davon fernhalten können, dass man sich mit dem Thema Sport beschäftigt.
Und manche machen halt wiederum extrem viel Sport.
Da merkt man, dass das auch wieder ein Thema wird,
wenn der eine drei-, viermal die Woche zum Sport will
und da auch einen entsprechenden Drive hat und das durchzieht.
Und der andere sagt, Mensch, und was ist mit mir?
Ich komme da ein bisschen zu kurz.
Also auch da den stimmigen Kompromiss zu finden,
das ist für manche Paare nicht so leicht.
Wenn du hier zuhörst, du bist im Podcast der Lebensirrlisten.
Mein Name ist Florian.
Wir sind heute im Interview mit Laurens.
Sonst hast du an dieser Stelle die gute Ina normalerweise an meiner Seite heute im Interview.
Wir wollen uns heute damit beschäftigen, was Sport für Paare in der Beziehung bedeuten kann.
Also wie gemeinsame sportliche Aktivitäten die Beziehung stärken können.
Here's your story, let's begin.
The water's fine, come on, dive in.
The future's here, it's right before your eyes.
Laurens, stell dich gerne mal kurz genauer vor.
Wer bist du? Was machst du?
Warum bist du der ideale Interviewgast, um über das Thema Sport für Paare zu sprechen?
Ja, also erstmal, ich hoffe, ich ersetze heute die Ina ganz gut.
Bisschen kürzere Haare, aber sonst glaube ich passt.
Nein, also grundsätzlich, warum bin ich ein guter Interviewgast?
Also ich bin erstmal aus dem wunderschönen Wien, bin Abnehm-Coach, Abnehm-Berater,
gerade für vielbeschäftigte Unternehmer und einfach Leute, die wenig Zeit haben.
Und auch für mich war in den letzten Jahren immer wieder auffällig,
wie viel Sport oder wie viel Auswirkungen Sport und auch ein gesunder Lebensstil
einfach auch Einfluss auf die Beziehung nehmen.
Genau.
Und da dachte ich mir einfach, da haben wir doch einige Überschneidungspunkte.
Und gerade auch, ich habe in letzter Zeit viel nochmal darüber gelernt,
was eben auch gerade diese Anziehung, die Attraktivität dann in einer Partnerschaft auch auslösen kann,
wenn man sich da einfach auch wohlfühlt im eigenen Körper.
Und deswegen glaube ich, können wir da heute gut ein bisschen quatschen.
Ja, das ist ja durchaus ein spannender Punkt.
Gerade dann, wenn man zum Elternpaar geworden ist, das Liebespaar so ein bisschen pausiert,
weil man die Bedürfnisse des Kindes, der im Vordergrund hat, so in die Gewohnheit kommt,
des Elternpaares, dann ist das natürlich so eine Wechselwirkung.
Einerseits muss man aus der Gewohnheit rausfinden,
andererseits ist es schon so ein Thema, wie du schon sagst, der Anziehung.
Die Schmetterlinge sind natürlich nicht mehr so da wie in der Verliebtheitsphase.
Und wir erleben das auch dann gar nicht so selten,
dass, wenn zum Beispiel eine Affäre rauskommt, jemand fremdgegangen ist,
also so ein krasser Punkt ist, wo man dann die ganze Beziehung nochmal hinterfragt
und alles nochmal aufrollt, dass einer von beiden dann zum Sportvermeid geht
und sagt, Mensch, ich möchte jetzt gerne dafür sorgen,
dass ich wieder mehr an Attraktivität gewinne.
Ich habe da durchaus eine Zeit lang das Thema Körper schleifen lassen.
Ja, ist auch bei mir sehr, sehr oft so.
Gerade auch, wenn man sich einen Neuanfang sucht.
Das kann jetzt am Anfang einer Beziehung sein,
aber auch oft am Ende einer Beziehung,
dass man da dann einfach wieder mehr auf sich schaut
und gerade dann eben auch mit mir zum Arbeiten beginnt.
Also erlebe ich genauso.
Wie lange unterstützt du bereits Menschen als Abnehmcoach?
Ich mache das jetzt mittlerweile seit vier Jahren.
Und was sind die häufigsten Ursachen, wenn jemand zu dir ins Coaching kommt?
Meistens ist es so, Ziel ist eigentlich immer, den Bauch wegzubekommen.
Ich arbeite großteils mit Menschen, die mich in der Beziehung unterstützen.
Ich arbeite großteils mit Männern, teilweise eben auch mit Paaren,
sonst manchmal auch mit Frauen,
aber großteils eben mit Männern, die wirklich sagen,
okay, ich habe einen stressigen Alltag, habe wenig Zeit
und ich möchte aber trotzdem den Bauch wegbekommen,
ohne jetzt hier stundenlang im Fitnessstudio am Laufband zu stehen
oder auf alles zu verzichten.
Und da habe ich einfach ein Konzept entwickelt,
das auch dann nochmal an jeden individuell angepasst wird,
wo wir wirklich schauen,
dass wir langfristig und gesund den Bauch runterbekommen,
und dass eben, dass trotzdem das ein oder andere Feierabendbierchen
sich vielleicht noch ausgeht.
Okay, also auf eine stimmige Art und Weise,
weniger radikal dogmatisch,
sondern eher in den Alltag gut integrierbar.
So ist es, genau.
Und hast du da so besonders spannende Erfolge,
von denen du berichten kannst,
vielleicht auch gerade bei Paaren,
die zu dir ins Coaching gekommen sind?
Ja, also ich habe mittlerweile mit über 200 Menschen zusammengearbeitet,
da erlebt man natürlich einiges.
Also vielleicht abgesehen jetzt von Beziehungen,
ein paar lustige Storys.
Da gab es zum Beispiel einen Lehrer,
der so fit wurde, dass die Kinder dachten,
er ist Bodybuilder.
Also der hat dann sogar eins nochmal draufgesetzt
und nicht nur den Bauch runterbekommen.
Sonst habe ich auch ganz viele natürlich Gewichtserfolge,
wo die Leute dann in drei Monaten,
zum Beispiel 12, 15 Kilo abnehmen
oder auch vielleicht wirklich ein ganzes Leben umstellen,
umbauen und wirklich ein ganz neuer Mensch werden.
Gerade wenn man jetzt wirklich 20, 30, 40 Kilo abnehmen möchte,
ist das vielleicht ein wichtiger Punkt.
Und bei Paaren erlebe ich es oft,
dass man sich wirklich wieder sehr attraktiv findet,
wieder sehr zueinander findet.
Und das nicht nur, wenn man Sport zusammen macht,
sondern gerade auch den Sport vielleicht für sich alleine mal nutzt.
Dass du ja auch erzählt,
das ist bei euch auch immer wieder mal so,
dass du da bei deinen Kunden oder Klienten erlebst,
dass viel Sport alleine gemacht wird.
Auch das kann gut funktionieren.
Und ja, also auch das erlebe ich,
dass das Feuer wieder ein bisschen entfacht.
Und bekommst du da so am Rande auch mal so partnerschaftliche Themen mit?
Also ich weiß das, wenn ich zum Beispiel,
wenn ich zum Osteopathen gehe oder wenn ich zur Massage gehe
und dann mit dem Sport zusammen bin,
dann wird man ja auch dann so in so einen Smalltalk verwickelt.
Und dann wird dann gefragt, was machst du beruflich?
Und wenn ich sage, ich bin Paartherapeut,
dann heißt es meistens, oh, da habe ich viele,
die hier bei mir auf der Liege sind und Verspannungen haben und Co.
und dann von ihrer Beziehung berichten.
Wie ist das bei dir als Abnehmcoach?
Hast du das auch, dass dann jemand bei dir ist und sagt,
ja, ich habe so viel Stress auch in der Beziehung
und dass das so ein bisschen genutzt wird,
um auch letztendlich so ein bisschen darüber zu berichten,
was sind denn so die Stressfälle,
die Stressoren, warum eigentlich der Bauch da ist?
Ich meine, das kann natürlich durchaus die Arbeit sein.
Das kann aber natürlich auch die Beziehung sein,
die die Frust auslöst und dafür sorgt,
dass man vielleicht mehr Schokolade isst,
um ein bisschen Dopamin zu sich zu nehmen am Abend.
Ja, also da gibt es alles von bis.
Ich erfahre natürlich viel.
Manche sagen, dass es manchmal vielleicht dann
ein bisschen too much auch schon ist.
Vielleicht nicht mehr ganz jugendfrei ist vielleicht sogar.
Nee, aber Spaß beiseite.
Also im Großen und Ganzen kann natürlich auch die Beziehung
ein Auslöser sein für den Bauch.
Oft ist es wirklich ein Auslöser im Leben.
Das kann jetzt ein Berufswechsel sein.
Das kann eben auch die Partnerschaft sein.
Vielleicht auch der Verlust von den Menschen.
Und je nachdem natürlich, wie akut dann der Bauch ist
oder wie groß das Abnehmziel ist,
hängt das dann wirklich von ganz vielen Faktoren ab.
Was ich aber schon auch häufig erlebe,
gerade bei den Leuten, die sagen,
hey, ich habe jetzt vielleicht einen kleinen Bauch,
möchte vielleicht 10, 15 Kilo abnehmen,
was ja ganz, ganz viele bei uns auch in der westlichen Welt haben.
Da ist es halt dann doch tatsächlich auch oft
dieser Ausgleich, den du ansprichst.
Also diese Schokolade am Abend
oder vielleicht die Tüte Chips,
wenn die Kinder dann im Bett sind.
Und bei solchen Sachen,
da schleicht sich das dann oft über Jahre ein.
Und viele, die sich ja auch zuhören,
die kennen das,
dass man vor einem Jahr oder so
gar nicht so viel anders ausgeschaut hat.
Aber über diesen Zeitraum
setzt sich das dann doch so langsam an.
Und hast du da so typische Ursachen,
die du festgestellt hast,
warum bei Paaren dann das Thema Sport irgendwann eingestellt wird?
Also ich habe das ganz oft in Kennenlernterminen,
dass wenn ich dann so frage,
was macht ihr denn so in eurer Freizeit,
dass dann kommt häufig sowas wie
Fahrradfahren.
Also damals sehr gerne.
Und Fußballspielen.
Da mache ich auch so ein paar.
seit drei Jahren nicht mehr. Und ich bin früher auch
Joggen gewesen, das hat mir sehr viel Spaß gemacht.
Also ich erlebe dann schon,
dass bei den Hobbys mit genannt wird,
aber doch
nicht immer, aber häufig
mit dem vermerkt, das war aber
damals so und heute
oder seit Jahren nicht mehr.
Gibt es da so typische Punkte,
wo du feststellst, dass Paare
anfangen, das Thema Sport
zu vernachlässigen?
Ja, also ein ganz großer Punkt
ist die Karriere.
Und oft sind es auch Kinder.
Also gerade wenn das
so größer im Leben wird,
also wenn man
zum Beispiel jetzt einen Berufswechsel hat
oder eben
wirklich dann Kinder hat,
dann ist es oft so,
dass dann nur noch
einer in der Beziehung vielleicht Zeit
für Sport findet, manchmal auch
beide gar nicht mehr.
Und oft sind es halt
dann gerade diese Themen oder die, ich sage
auch manchmal Ausreden dazu, wenn man ehrlich ist,
Thema Zeit,
fehlt halt dann viel.
Und da höre ich
dann auch ganz oft, ja, früher waren wir Fußballspielen
und Wandern und Fahrradfahren
und so weiter. Also
kenne ich auch.
Und
woran liegt das dann deiner Meinung
nach, dass Sport so eines der ersten
Themen ist, was dann hinten runterfällt?
Also sind das dann typischerweise
Menschen, die eher
Sport gemacht haben, so aus dem Gefühl,
ich muss das tun, das gehört irgendwie dazu,
weil ich kann mir vorstellen,
ich habe es im Freundeskreis einig,
die sind total sportbegeistert.
Für die gehört das zwingend zum Leben dazu
und ich glaube, die werden das auch weitermachen, wenn sie Kinder
bekommen. Ich hingegen,
ich brauche irgendwie am besten irgendeinen Termin.
Ich muss mich da immer ein bisschen zu
zwingen. Und
bei mir ist zum Beispiel auch, wenn ich
jetzt viel zu tun habe im Job
oder andere Themen los sind,
ist bei mir auch Sport das Erste, was so hinten runterfällt.
Ja.
Ja, es kommt natürlich immer darauf an,
was für eine Motivation hast du.
Und du kennst das vielleicht,
es gibt diese Hin-zu-Motivation und die
Weg-von-Motivation.
Gerade wenn ich jetzt sage,
ich komme vielleicht
von einem ungesünderen Lebensstil
oder habe vielleicht auch schon in der
vergangenen Beziehung vielleicht
die Erfahrung gemacht, dass
der Partner, die Partnerin mich irgendwann nicht mehr
attraktiv fand. Dann habe ich so
ein Weg-von-Gedanken und sage,
hey, ich muss das machen
und das resultiert halt oft auch in
so einem Zwang-Gedanken. Und
gerade wenn dann irgendwo eine
Veränderung im Leben da ist,
wo dann auch vielleicht irgendeine
Ausrede vor der Tür liegt, die man
gut nutzen kann, zum Beispiel
die Zeit, dann
ja, spart man da
oft wieder schnell am Sport.
Wenn du jetzt sagst,
du hast aber auch viele Leute, die du
kennst, die Sport
ganz fix mit dabei haben,
das sind dann oft Leute, die eher so
diese Hin-zu-Motivation haben, die ein klares,
gutes Ziel vor Augen haben, das dann oft
auch wirklich nur an
sie selbst oder an ihren
Lebensalltag gebunden ist.
Und wenn man das dann
als eine hohe Priorität setzt,
dann gibt es da auch fast nichts zu rütteln.
Also da muss schon viel passieren,
dass da dann der Sport wirklich komplett rausfällt.
Ja, das merke ich auf jeden Fall,
seitdem ich meine
Ziele verändert habe und gesagt habe,
Hin-zu quasi, Ziel ist
Mobilisierung im
Alter, sich vernünftig bewegen können,
nicht mehr Rückenschmerzen aufstehen,
ausgleichen, diese sitzende
Tätigkeit, seitdem
funktioniert das wesentlich besser,
als ich dann früher mal in jüngeren
Jahren sozusagen aggressivere Ziele hatte,
wo man dann sagt, man hat sich so ein
bestimmtes, auch ja da eine Hin-zu-Motivation,
eine Hin-zu, keine Ahnung, man will
vielleicht ein Sixpack haben oder sowas.
Und da war
immer, sobald man das nicht erreicht, nach wenigen
Wochen, hat man irgendwie immer die Lust verloren.
Oder auch bei anderen Zielen, die man sich
so gesetzt hat. Da hat man damals vielleicht gesagt,
so, jetzt schafft man eine bestimmte Anzahl
von
Push-Ups oder sowas, keine Ahnung.
Und da verliert man
irgendwann die Lust. Aber so dieses langfristige
Ziel funktioniert bei mir typischerweise besser.
Wobei ich da auch eine Weg-von-Motivation
mit drin habe gleichzeitig.
Weg von, ich sehe es wie
es bei älteren Menschen in meinem Umfeld ist.
Und wie
schlecht es denen dann teilweise schon
mit 50 oder 60 geht, körperlich.
Und wie häufig es die
dann über Schmerzen klagen.
Und ich dann den Wunsch entwickelt habe,
ich möchte das möglichst weit hinaus zögern.
Also es ist so beides
drin. Ja, also es ist auch
in der Praxis, ist auch meistens beides drin.
Also du hast es jetzt auch gerade ganz gut
auf den Punkt gebracht.
Diese Leichtigkeit, dass man
es gerne macht oder dass es einem leichter fällt,
die kommt meistens aus diesen
positiven
Verbindungen. Wie du es jetzt auch gesagt hast.
Ja, dann stehe ich ohne Schmerzen
auf und denke da auch sehr langweilig.
Langfristig. Und dann
kann man das auch locker einbauen.
Aber dieser Grund,
wenn es vielleicht dann auch mal, weiß ich nicht, regnet
und man trotzdem laufen geht zum Beispiel.
Das sind dann die Sachen, wo es dann
ein bisschen härter wird. Wo man dann doch auch sagt,
hey, da trennt sich jetzt die Spreu
vom Weizen. Und da macht man es dann
vielleicht wirklich, weil man eben nicht
im Alter dann Probleme haben möchte.
Also spielt meistens
beides eine Rolle.
Was ist so dein Eindruck, wenn dann
Paare zum Beispiel zu dir kommen oder jetzt auch
dann die Männer oder die Frauen. Was ist
bei denen passiert, dass sie jetzt nach
längerer Zeit, wo sie ihren Sport
vielleicht vernachlässigt haben und
dafür keine Prio gefunden
haben, passiert, dass sie dem
wieder Prio und auch damit Zeit einräumen
können?
Prioritäten
setzen ist natürlich das A und O
an dem Punkt. Und da muss man sich erstmal im
Klaren sein, wo stehe ich eigentlich?
Und gerade bei
Paaren ist es ganz wichtig, dass
man das einmal als
Beziehung sieht und
wirklich auch in der Beziehung sagt,
was wollen wir als Paar erreichen? Wo stehen
wir jetzt? Wo liegt das Problem drin?
Aber auch nochmal individuell
jeder für sich.
Weil oft kristallisiert sich
dann auch heraus, die Person,
die vielleicht mehr arbeitet oder die Person, die
vielleicht mehr zu Hause ist,
die haben unterschiedliche
Prioritäten, unterschiedlichen
Alltag. Und gerade da
ist es wichtig, dass man sich wirklich
bewusst wird, wo stehe ich?
Wo sind die Probleme? Das kann dann
zum Beispiel oft sein, dass die
Person oder der Teil, der eher viel zu Hause
ist, einfach viele Ablenkungen
hat. Zum Beispiel
voller Kühlschrank,
weiß ich nicht, Fernsehen, Kinder
und so weiter.
Wo man dann sagt, okay, das sind dann vielleicht so Punkte,
da fehlt dann wirklich
einfach die Disziplin.
Aber
ein Teil ist es dann vielleicht eher
so, dass die
Person dann wirklich wenig Zeit
hat und dann einfach wirklich sehr
fertig nach Hause kommt und dann eher mal
sagt, hey, jetzt will ich chillen und
relaxen. Und deswegen
ist es da wichtig, dass man, dass sich
auch jeder ein bisschen selber für sich bewusst
wird, wo könnte ich was ändern, wo liegen die Probleme?
Und als Paar selber kann man
dann gut das große Ganze sehen.
Da kann man dann schauen, wo gibt es vielleicht
gemeinsame Überschneidungen? Was haben wir
früher anders gemacht als
heute? Und
meine Erfahrung ist,
dass man natürlich an einem
gewissen Punkt auch
sich mal bewusst sein muss, wir haben
irgendwo was falsch gemacht. Sonst wären
wir ja nicht an dem Punkt, dass wir jetzt was
ändern wollen. Das ist genauso, wie wenn man jetzt
zu dir kommt und an seiner Beziehung
arbeiten möchte. Genauso
ist es auch, wenn man jetzt an seinem Bauch zum Beispiel
oder seiner Fitness arbeiten will.
Da muss man irgendwo
die Fehler auch ein bisschen
analysieren, sag ich mal.
Kommen auch Menschen zu dir,
die genau auf diesen Grund
die Beziehung ist irgendwie
eingeschlafen, nicht so gut.
Man findet sich vielleicht auch in der Beziehung nicht mehr so attraktiv.
Also die auch mit dieser
Hinzumotivation oder
hinzu, wir möchten uns wieder attraktiver
anziehender finden, die auch das wirklich
als Grund nennen, warum sie dann zu dir kommen.
Ja, also ich habe es jetzt
selten als Hauptgrund.
Aber ich habe sehr, sehr oft
so, gerade auch wenn ich
eben so diese Nebenziele
abfrage, dass ich dann eben auch
höre, ja, ich möchte eben mich in der
Beziehung wohler fühlen.
Ich möchte attraktiver für den Partner wirken.
Vielleicht auch im Datingleben attraktiver
wirken. Und was ich auch
öfters höre, gerade bei den Männern,
ist einfach die Lust steigern wieder.
Dass man einfach wieder Lust hat, dass man die Libido
vielleicht ein bisschen steigert, dass auch das
im Bett dann wieder läuft.
Also quasi das Thema,
dass man so eine grundsätzlich
mehr körperliche Aktivität in seinem
Leben hat, so ein bisschen auf dieser
körperlichen Passivität aussteigt
und durch diese Grundaktivität auch
der mehr Lust auf Sexualität,
die er nicht bekommt.
Unter anderem, genau. Also ich meine,
auch du weißt natürlich, durch Sport
werden natürlich auch Hormone
getriggert. Und
auch das ist natürlich
ein Punkt, jeder kennt das,
der zum Beispiel nach langer Zeit
wieder Sport gemacht hat. Danach
fühlt man sich gut, man ist stolz
und es ist eigentlich oft fast egal, was
man gemacht hat, man fühlt sich besser.
Und das ist eigentlich,
eigentlich sind das meistens nur
die Hormone, die dann wirklich wieder
ausgestrahlt werden.
Die dann so gut fühlen lassen.
Und da spielt dann zum Beispiel
auch das Testosteron eine große Rolle.
Auch bei den Frauen zum Beispiel
ist das ganz wichtig.
Und das macht halt dann auch
wieder Lust. Ja, da fühlt man sich dann wohler,
man ist motivierter, man ist stolz auf sich
und das strahlt man dann auch aus. Also es ist
sowohl eine direkte als auch so eine indirekte
Ablauf eigentlich.
Ja, kann also auch sehr
unterstützend sein, wenn man so einen
Pessimismus entwickelt hat.
insgesamt im Leben oder vielleicht dann auch
die Beziehung betreffend, das haben wir
auch immer mal wieder, dass jemand dort so einen
sehr negativen Fokus
und Blickwinkel auf viele Lebensbereiche
entwickelt hat, wo wir auch
sagen, Mensch, dann beginnen wir vielleicht mit
so einem Zufriedenheits-Dankbarkeitsjournal
und fangen mal wieder an, so die
kleinen Dinge im Alltag wahrzunehmen,
für die du eigentlich dankbar bist
und die eigentlich gut gelaufen sind, um das
mal überhaupt wieder wahrzunehmen.
Aber da kann Sport natürlich dann auch
helfen, um dann die Hormone anzukurbeln
und parallel dazu wieder
auch auf dieser Ebene ein gutes Gefühl
zu bekommen.
Ja, das auf jeden Fall. Und gerade auch
bei Frauen erlebe ich es dann häufig,
dass natürlich auch, wenn
du dich wieder wohler fühlst im eigenen Körper,
wenn du auch vielleicht in den Spiegel
schaust und sagst, hey, das bin ich,
weil ja auch das Körpergefühl dann oft
von einem mentalen Gefühl
oder mentalen Selbstwert
relativ weit auseinander driftet,
wenn man sich da wieder
selber wiedererkennt,
dass dann auch
der Partner wieder anders wahrgenommen wird.
Ja, also
Selbstwertgefühl ist auch häufig was,
was Thema in den Coachings ist.
Dass jemand sagt,
er bringt kein so hohes
Selbstwertgefühl mit und das kann
natürlich, wenn man das eh schon vielleicht aus Prägung
aus der Kindheit, vorherigen
Beziehungen mitbringt, kann das natürlich
dadurch verstärkt werden, wenn man sich dann selber
mit sich gar nicht so wohl fühlt.
Ja, auf jeden Fall.
Okay, bevor wir mal zu ein paar praktischen Lösungen
Lösungsansätzen kommen, wie man letztendlich
mehr sportliche Aktivitäten
in den Alltag
integrieren kann, insbesondere als Paar.
An dieser Stelle einmal der Hinweis,
wenn ihr das Gefühl habt, dass euch genau
dieses Thema betrifft, also ihr auf der einen Seite
entweder in der Krise seid und wollt gerne
raus aus der Krise und
oder ihr habt auch noch Themen,
wo ihr sagt, wir könnten da körperlich
durchaus wieder aktiver werden, zum Sport
zurückfinden und da
ja dadurch eben den Hormonhaushalt
herstellen, aktiver sein,
positiver aufs Leben blicken,
dann meldet euch entweder bei uns oder
bei den guten Laurens, um
dann zu schauen, wie können wir euch
auf eurem Weg unterstützen.
Genau, und an der Stelle vielleicht auch noch
kurz der Hinweis, am Ende
der Folge gibt es auch eine kleine Überraschung noch von
meiner Seite aus, wo ich dann auch
nochmal, ja, ein bisschen
für den einen oder anderen vielleicht was
Gutes tun kann.
Oh, dann kommt der Pitch am Ende nochmal von dir.
Sehr gut, mit Gutschein und Angebot.
Sehr schön.
Ja, Laurens, erzähl mal, was
für Tipps, was für
Ansätze hast du mitgebracht,
wenn jetzt ein Paar zuhört und sagt,
das wird uns genau helfen,
wie bekommen wir mehr Aktivität in unseren Alltag
hinein, was würdest du dem Paar
mitgeben?
Ja, also was wir vorher auch schon
kurz angesprochen haben, ist dieses Thema
Ziele setzen und
mein aller, aller
wichtigster Tipp ist wirklich,
sich ein Ziel zu setzen, das wirklich
realistisch erreichbar ist.
Viele kennen es, dass
wir uns total unrealistische
Ziele setzen, gerade diese
2 Uhr nachts Momente, wo man
auf einmal denkt, ach, morgen krempel ich mein ganzes
Leben um, mache ich alles neu.
Gerade in diesen Momenten,
wo man wirklich
sein volles Potenzial irgendwie vor Augen hat,
träumt man dann von
einem fitten Körper oder
perfekten Beziehung
und setzt sich ganz unrealistische Ziele, die
dann vielleicht in der Praxis auch gar nicht umsetzbar sind.
Und genau
das ist ein Punkt,
der oft dann zum Scheitern verurteilt ist,
weil
so funktioniert die Psyche bei uns nicht.
Wir sind immer sehr kritikgetriebene Menschen.
Das heißt, wir versuchen uns konstant
zu verbessern und gerade wenn es dann nicht
klappt, dann
hauen wir uns selber so ein bisschen auf den Kopf
und verurteilen uns dafür
und das sorgt dann dafür, dass wir ein
schlechtes Gefühl mit unserem Ziel haben. Deswegen
realistische, kleine Ziele
setzen, eben jeder für
sich, aber auch als Paar
und mein Tipp ist da immer,
dass man sich einerseits
ein messbares Ziel setzt, das können
zum Beispiel 10 Kilo
sein, die man abnehmen möchte,
aber auch ein emotionales
Ziel, also zum Beispiel
hey, ich möchte
mit meinen Kids vielleicht am Spielplatz
mitturnen können und
mitspielen können, ohne gleich aus der Puste
zu sein.
Das sind so Punkte,
wenn man da mal wirklich
ein realistisches,
realistisches Ziel hat,
auf der emotionalen und auf der
rationalen Seite,
kann einen wirklich schon wirklich
weit bringen.
Ja, das passt sehr gut. Ich habe da
zuletzt in dem Buch, das geht eigentlich um
Unternehmer, Stefan Merath,
Schwarzkurt-Unternehmer heißt das ungefähr,
den genauen Titel habe ich im Kopf, aber da geht es
auch darum, wie man Gewohnheiten etabliert
und genau das wird da auch
beschrieben, dass man häufig eine
viel zu große neue Gewohnheit etablieren
möchte, also sein Leben viel zu groß
umkrempeln möchte. Das
bedeutet aber für unser Gehirn massiv
Arbeit, das zu tun und sehr
viel Anstrengung. Deswegen sind wir sehr
schnell bestrebt, das nicht mehr zu tun,
weil wir natürlich
Gewohnheit, Alltag, alles läuft
im gleichen Modus. Das ist für unser
Gehirn sicher, das ist für unser
Gehirn gewohnt, also kostet wenig Energie
und deswegen braucht es häufig
wie du schon sagst, so kleine realistische
Ziele, kleine realistische
Momente, wo man die Gewohnheit
leicht verändert.
Genau, das ist ja so klassisch, diese
Komfortzone, in der sich
dann viele bewegen,
da ist es eigentlich
am einfachsten, wenn man wirklich, das ist auch so ein bisschen
mein Motto, mein Lebensmotto, mach's einfach.
Einfach mal drauf los.
Gar nicht jetzt hier
im Fitnessstudio anmelden und dann noch
auf den 1.1. warten und dann
sagen, ach, ich starte erst am Montag.
Am besten ist es,
wenn du die Folge gehört hast,
aufspringen,
Handy weglegen und mal einen 15-minütigen
Spaziergang.
Schafft jeder
und danach hat man gleich schon so eine
positive Verbindung mit
seinem Ziel, hat schon das Gefühl,
hey, ich bin schon den ersten Schritt selber gegangen
und ist dann eben auch viel, viel
realistischer, dass man dann auch weiter dran
bleibt, als wenn ich jetzt sage, ach, ich
melde mich in einem Monat im Fitnessstudio an und gehe
dann fünfmal die Woche.
Was hältst du denn so von
festen Terminen?
Grundsätzlich gut.
Also ich empfehle auch meinen Klienten
immer, dass man sich
wirklich Zeit blockt.
Gerade auch für Sport.
Und da kommt es
natürlich dann darauf an, wie man das auch
in der Beziehung gestalten möchte und wie auch
der Lebensalltag in der Beziehung
aussieht. Also
mein Tipp, das wäre generell auch
gerade für Paare
mit Kindern,
versucht euch
einen Tag oder
einen Nachmittag
reicht am meisten schon aus,
in der Woche zu nehmen, wo man sagt, da
mache ich gemeinsam Sport.
Und da würde ich speziell dann Sport
empfehlen, der nicht
steif und strikt
ist, sondern wo man wirklich mal
sagt, ich gehe vielleicht
einmal laufen, dann mache ich vielleicht
einen Spaziergang, dann probiere ich mal einen neuen Sport
aus. Das mache ich auch mit meiner Freundin ganz, ganz
oft. Dass ich wirklich einfach
sage, das ist wie
ein Date.
Ich weiß nicht, ob du das bei dir auch
im Coaching erlebst,
aber viele
haben dann
einfach gar nicht mehr so
sportliche Aktivitäten auf ihrer
potenziellen Dating-Auswahl
und das wieder
so ein bisschen zurückholen, das macht auf jeden Fall Sinn.
Und wenn man sich da mal so einmal in der Woche
Zeit nimmt, macht das auch schon einen großen
Unterschied.
Also das haben wir ganz unterschiedlich.
Wenn wir jetzt so an Dates
denken oder auch so an Date Nights,
da haben schon wenige
eher sportliche Aktivitäten
im Kopf, aber wir haben durchaus schon
Paare dabei, die auch gemeinsam
Sport treiben, die zusammen
wandern gehen,
Fahrrad fahren. Solche Sachen werden häufig
zusammen gemacht.
Ansonsten haben wir
viele Sportarten, aber auch die getrennt
gemacht werden, wo dann die
Frau eher Yoga macht, der Mann eher
laufen geht. Ich habe
jetzt gerade viele Paare, wo
der Mann Fußball spielt,
aktiv, meist in der Herrenmannschaft,
ab und zu auch noch mal an einem
Samstag oder Sonntag ein Spiel hat,
ein Punktspiel hat.
Also das ist ganz gemischt, aber
tatsächlich bezeichnet keiner
so gemeinsame
Sportaktivitäten als Date oder würde
bei dem Begriff, hey,
denkt euch mal ein Date zusammen aus,
überrascht euch mal. Da habe ich noch nie
erlebt, dass jemand sagt, dass es um
was Sportliches geht, sondern dass es eher
dann ins Restaurant gehen, Konzert,
Kino, also das haben die
meisten mit Dates im Kopf. Aber ich finde das
sehr cool eigentlich zu sagen,
man etabliert auch mal sportliche
Dates und kann das ja
sogar auch kombinieren mit anderen
Aktivitäten noch. Aber da mal was
Sportliches zu machen,
man schlägt zwei Fliegen in einer Klappe.
So ist es. Und
gerade das würde ich auf jeden Fall
eigentlich so gut wie jedem empfehlen,
weil Sport heißt ja jetzt
nicht, ich muss jetzt drei Stunden am
Stepper verbringen. Also
wie gesagt, das kann ja auch sein, ich gehe
jetzt zum Beispiel, gerade wenn es warm ist,
ich gehe eine Runde schwimmen.
Und dann planscht man
halt nicht nur im Wasser, sondern man
schwimmt halt wirklich auch mal 15 Minuten.
Und erstens schläft man danach
besser. Und
andererseits hat man aber auch eben
das Gefühl, eben wieder aus dieser Hormonausschüttung
heraus, ich habe was für mich getan.
Und meine
Erfahrung ist dann auch oft, dass
man gerade auch bei diesen sportlichen
Aktivitäten gemeinsam
dann das ja auch mit dem gemeinsamen
Essen danach verbringen kann oder eben
dann auch danach irgendwie so ein bisschen
mehr Feuer da ist.
Man schaut dem Partner vielleicht auch zu,
wie macht der Sport, findet das vielleicht auch
attraktiv. Und ich kann das
auch nur aus meinen
Erfahrungen
Erfahrungen, Berichten, dass das schon auch gerade für diesen Tag dann auch viel bewirken kann.
Weil wenn man dann Sport macht, hat man vielleicht Hunger,
dann verbindet man das mit einem Restaurantbesuch noch oder so.
Und auch das ist dann ja ein schön vollendetes Date, sage ich jetzt mal.
Also ich kann aus eigener Erfahrung auch wirklich empfehlen,
sich bei solchen Themen sonst Unterstützung zu holen,
wenn man dort das Gefühl hat, ich brauche dort kreative Impulse,
wie man das genau gestalten kann.
Man hört natürlich schon immer mal so ein Ja, aber.
Ich als Mann kann doch viel weiter laufen als die Frau.
Ich mache andere Sachen und so weiter.
Ich bin schneller und solche Sachen.
Ob das beim Laufen ist, wo man häufig so hört, ja, ich schaffe aber mehr.
Beim Radfahren, wo es dann heißt, der eine ist aber schneller.
Beim Skifahren, wo der andere die anderen pisten möchte.
Da gibt es schon immer Möglichkeiten, Dinge zu kombinieren, finde ich.
Also man braucht da häufig nur mal den Impuls von außen.
Also Ina und ich machen einmal die Woche fest Sport zusammen.
Und da hast du auch so, wenn man jetzt das Laufen nimmt,
dann kann der eine, dann nimmt man eine Strecke zum Beispiel,
wo man dann sagt, okay, da gibt es sozusagen Runden, die man im Groben läuft.
Und dann hört der eine eben eine Runde früher oder zwei Runden früher auf.
Jemand, wie man sich fühlt.
Und viele andere Übungen, die man macht,
die kann man ja in der Intensität sehr gut variieren, ohne.
Man macht die gleiche Übung, nur man hat kleine,
kleine Unterschiede in der Ausführung.
Und schon ist die Intensität eine ganz andere.
Man macht aber das Gleiche bei anderen Sportarten.
Keine Ahnung, Badminton, Squash und Co.
Da kommt es ja auch gar nicht immer unbedingt darauf an,
dass man auf einem Level ist.
Man kann ja auch den Spaßfaktor nach vorne setzen.
Und das Wir-Gefühl und nicht immer nur den sportlichen Ehrgeiz.
Ich finde Hauptsache, man ist gemeinsam und in Bewegung.
So ist es.
So ist es.
Und da ist auch ganz wichtig,
das ist auch gerade, wenn man jetzt sagt, man möchte als Paar abnehmen.
Was ja so mein Berufsalltag ist.
Dann empfehle ich da immer ganz stark,
wirklich auf das Krafttraining zu gehen.
Warum?
Im Krafttraining haben wir einerseits
eine wirklich sehr starke Hormonausschüttung.
Und wir haben halt diesen langfristigen Effekt.
Das heißt, auch für Frauen macht es auf jeden Fall Sinn,
wirklich die Muskeln zu trainieren.
Keine Sorge, man schaut nicht aus wie der neue Arnold.
Sondern man holt sich da als Frau wieder schön diese Kurven auch zurück.
Und hat eben auch, ja, diesen langfristigen Effekt einfach.
Das ist immer so ein bisschen mein Geheimnis.
Ich esse auch mal eine Pizza oder trinke auch mal ein Bierchen.
Ist auch voll in Ordnung,
weil ich habe einfach eine gewisse Muskelmasse,
Grundmuskulatur, die immer arbeitet.
Auch wenn ich jetzt gerade nicht beim Sport bin.
Und so verbrennt man einfach automatisch mehr Kalorien.
Und die bleibt einem.
Und dadurch, deswegen empfehle ich immer,
also Kraftsport würde ich auf jeden Fall immer,
als oberste Priorität sehen.
Und alles andere für die Beziehung, was dann Spaß macht,
das kann man ja dann zusätzlich auch einbauen.
Und wie siehst du in dem Kontext dann das Thema Ernährung?
Hast du da noch einen Tipp zu oder was du mitgeben würdest?
Du hast jetzt schon Pizza und Bier erwähnt.
Aber wie kombinierst du deinen Sport mit Ernährung in deinem Coaching?
Ernährung hat natürlich einen ganz, ganz großen Stellenwert.
Gerade wenn es ums Abnehmen geht,
bräuchten wir ja gar keinen Sport.
Also die Ernährung ist wirklich das Allerwichtigste.
Und gerade wenn man eben jetzt auch als Paar abnehmen möchte,
dann würde ich da empfehlen,
dass wir wirklich schauen,
zusammen ein bisschen zu planen,
in welche Richtung soll das auch in der Ernährung gehen.
Also genauso wie man sich auch klar werden sollte,
wo sind vielleicht die Probleme im sportlichen Alltag
oder nicht sportlichen Alltag.
Genauso sollte man sich es auch in der Ernährung anschauen.
Am einfachsten, man macht mal die Süßigkeitenlade auf
oder schaut mal einfach,
in den Kühlschrank rein.
Und oft ist es gar nicht so schwer,
gesund und lecker auch zu kochen.
Es müssen nur beide so ein bisschen mitziehen.
Und mein Tipp ist gerade da auch wieder,
wenn wir wieder diesen arbeitenden Teil haben
und den Teil, der dann eher zu Hause ist,
dass jeder auch für sich was hat.
Weil oft ist es so,
dass die Leute, die den ganzen Tag im Büro sind,
kommen nach Hause,
da isst der Herr,
da ist der Heißhunger da,
dann will man erstmal ein bisschen runterkommen,
ein bisschen chillen.
Da einen gesunden Snack zu haben
oder gar nicht erst mit diesem Heißhunger nach Hause zu kommen,
ist ganz, ganz wichtig.
Weil da gehen dann oft auch die Wogen hoch,
wo es dann heißt,
ach, was hast du wieder eingekauft,
da gibt es nichts für mich.
Also da ist es dann ganz gut.
Mein Tipp wäre jetzt zum Beispiel
vielleicht so ein proteinreicher Joghurt.
So ein Joghurt schmeckt auch meistens jedem.
Oder es kann auch ein gesundes Abendessen sein.
Ich denke jetzt zum Beispiel auch so ein Mozzarella mit Tomaten.
Mögen auch sehr viele.
Hat viel Eiweiß.
Ist ein leichter Snack,
gerade im Sommer sehr beliebt.
Und solche Sachen sind dann zum Beispiel für den,
der gerade nach Hause kommt,
wirklich ein super Snack.
Und umgekehrt kann dann der Teil,
der wirklich eher zu Hause ist,
im Alltag oder über den Tag,
der schauen,
dass er vielleicht ein bisschen was
vorkocht.
Vielleicht schaut,
hey, was habe ich so in der Routine?
Gerade zum Beispiel,
wenn man wirklich vielleicht beim Frühstück
ein bisschen zu kurz kommt,
weil die Kinder vielleicht in die Schule müssen oder so,
dann macht vielleicht ein Proteincheck da mehr Sinn.
Also so könnte jeder mal so ein bisschen
sich vortasten einfach,
wo brauche ich vielleicht
was Gesünderes, was Ungesünderes?
Wo ist bei mir der Heißhunger am größten?
Und da macht natürlich die Ernährung,
wie gesagt, dann den Großteil
und den großteiligen Gefühlen,
den Effekt auch, wenn es jetzt um die Optik geht.
Ja, und nicht nur das,
sondern vielleicht auch um die Konflikte,
denn du sprichst den Heißhunger an,
je nachdem, wie stark man eben
da auch wieder emotional darauf reagiert,
was das mit einem macht.
Der eine hält Heißhunger vielleicht ein bisschen besser
emotional aus als der andere.
Das kann aber schon dazu führen, dass die Zünsche nur kurz ist
und man gar nicht in der Bereitschaft ist,
miteinander in Feedbackgespräche
und Co. zu gehen und man erstmal so eine gewisse
Reizung mitbringt,
einfach aufgrund dessen, dass man
eben total unterzuckert ist
und in diesem Heißhungerattacke drin ist
und das irgendwie erstmal als
Grundbedürfnis gelöst bekommen muss,
bevor man eigentlich vom Kopf her so da ist
und in der Bereitschaft ist und man sich manchmal wundert,
warum stecke ich
da so drin? Deswegen ist auch immer ein Thema,
wenn wir so für den richtigen
Rahmen, so für wichtige Gespräche
sprechen und diese Bereitschaft, dass wir
auch sagen, guck, ob du ausreichend getrunken
und gegessen hast, dass du nicht
in dem Heißhunger, so wie man sagt,
beim Heißhunger gehst du nicht einkaufen, beim Heißhunger
gehst du auch nicht in ein wichtiges Gespräch,
weil das
lenkt dich ab, die Zündschnur ist kürzer,
du bist einfach vom Kopf her und von den
Emotionen her nicht so ausgeglichen,
wie du es sein könntest, wenn du dich
vernünftig ernährt hast an dem Tag.
Ganz genau. Ja, also ich finde das
auch richtig cool, dass ihr das auch so
ein bisschen behandelt,
weil das tatsächlich sehr, sehr
oft im Alltag auch für Probleme
sorgt, also nicht nur in
Beziehungen,
sondern auch für jeden selbst,
weil gerade danach, wenn man dann
natürlich auf den Heißhunger so ein bisschen
reingefallen ist, kommt die große
Selbstverurteilung und dann heißt es,
ach, ich bin so fett, ich fühle mich so schlecht und so weiter
und das führt dann oft
eher langfristig
zu mehr Übergewicht, weil dann fängt man vielleicht
irgendwas an oder sagt, ach, jetzt esse ich da
als Strafe gar nichts mehr.
Also mit sowas am besten gar nicht beginnen.
Mein Tipp ist, immer so ein bisschen
sich auch
im Klaren zu sein, wo
entsteht dieser Heißhunger?
Wir haben jetzt schon ein paar
Momente aufgezählt nach der Arbeit
oder wenn man aufs Frühstück verzichten muss,
den Blutzuckerspiegel
da konstant zu halten, ist
die beste Methode und
das heißt im Umkehrschluss
halt oft auch gesünder ernähren.
Also, um es einfach
zu sagen, die Cola
gibt eher so eine
Achterbahnfahrt auf den Blutzuckerspiegel
und der schnellt
halt dann runter und gerade dann
kommt der Heißhunger
wenn man aber viel Gemüse
einbaut, wo wir zum Beispiel
Mineralstoffe, Ballaststoffe und so weiter
drinnen haben oder auch einfach auf
Vollkornprodukte schaut, auf ausreichend Eiweiß,
dann merkt man, dass man
einfach konstant zatter ist
und man hat dann auch nicht
mehr dieses Mittagstief,
Schnitzelkoma, wie ich es nenne.
Schnitzelkoma, sehr gut.
Und dann
fällt einem vieles leichter
und dann kann man eben auch schneller
in ein gutes Gespräch starten oder
ist einfach auf so einem entspannten Level, gerade wenn man
nach Hause kommt. Ich glaube, viele Zuhörer,
Zuhörerinnen kennen das.
Da ist man schon mit so einer Grundstimmung
genervt. Ja, aber wenn man vielleicht
einen Vollkornriegel und einen Apfel im Auto
davor isst, dann
reagiert man ganz anders
und das macht für die Beziehung
ganz, ganz viel aus.
Und da vielleicht auch nochmal kurz
der Hinweis, auch Sport
kann so ein,
wie sagt man, so ein
feuriges Thema sein oder so ein feuriger
Moment sein, wo es dann vielleicht auch schnell
zu Auseinandersetzungen kommen kann.
Warum? Weil wir
da natürlich einen ganz schnellen
Herzschlag haben. Wir sind in
Anstrengung und gerade wenn der andere
dann sagt, ach komm, mach noch eine Wiederholung
oder wir laufen noch eine Runde,
dann kann da auch die Zündschnur sehr, sehr
schnell mal durchbrennen. Also
da vielleicht ein bisschen aufpassen und
auch schon mit der Erwartungshaltung
reingehen, so viel möchte
ich machen, das ist mein persönliches Ziel
und dann nicht jetzt
dann in den Konflikt kommen.
Dass man seine eigenen Ziele nicht anfängt auf den
anderen zu übertragen oder dem anderen versucht
nochmal irgendwelche Ziele mitzugeben,
sondern dass jeder für sich selber Ziele setzt.
Gut, fassen wir nochmal
kurz zusammen, nämlich, damit bist du ja auch
gestartet, dass man sich individuelle Ziele
definiert, dann ist es
natürlich gut, wenn man gemeinsame Hobbys findet,
also auch dann letztendlich zusammen neue Sportarten
mal für sich entdeckt und ausprobiert.
Wenn man da was für sich gefunden
hat, feste Termine für
Sport einplanen, wo man vielleicht
dann eben auch nicht so
fixiert ist, sondern dass man
sagt, ich habe hier heute Nachmittag
irgendwie Freiraum, um was zu tun
und bin da auch so ein bisschen variabel
quasi von dem Spaziergang,
wenn das erstmal das ist, was möglich
ist, bisschen zu Kraftsport,
aber dass ich dort nicht fixiert sage,
heute muss unbedingt Kraftsport im Fitnessstudio
sein und bin dann enttäuscht, wenn das aufgrund
der Rahmenbedingungen mit der Familie nicht geht,
sondern auch sagen kann, hey, heute geht
halt nur Bewegung in Form von
wir gehen mal spazieren, wir packen
das Kleinste
in den Kinderwagen, den anderen vielleicht
dann auf den Roller daneben und dann machen wir so
eine Runde, aber Hauptsache wir haben uns
mal zusammen ein bisschen bewegt.
Genau, sportliche Dates mal zu testen
und zu etablieren und
mal zu schauen, was für Date Nights
kann man da entwickeln und sich glaube ich auch gegenseitig
sportlich überraschen.
Und da vielleicht noch ein kleiner Input, sorry, dass ich
unterbreche, vielleicht noch ein kleiner Input,
der mir auch gerade in den
letzten Wochen nochmal in meiner Beziehung aufgefallen
ist, Sport
muss ja nicht immer gleich mit
totalem Schweißausbruch einhergehen.
Also es gibt
auch viele, die zum Beispiel sagen, hey,
ich gehe mal eine Runde golfen. Auch da geht
man eine Menge an Schritten
oder auch wenn man
sagt zum Beispiel, man entdeckt das Tanzen für
sich, also mal so einen Schnupperkurs
oder ein
Probetraining irgendwo zu machen, das
kostet meistens nichts
und auch so entdeckt man
was Neues und man lernt den
Partner wieder auf eine neue Art kennen.
Ja, das ist ein total guter Hinweis
nochmal, dass Sport eben nicht
nur immer so extrem sein muss,
dass man danach zwingend fertig
ist, duschen muss, sondern dass es eben auch andere
Aktivitäten gibt, die
man Sport zuordnen kann und
man kann das wunderbar gemeinsam machen
und hat sich gut bewegt.
Genau, und der letzte Step war,
Sport durch gesunde Ernährung ergänzen,
also da gemeinsam vielleicht mal
seine Ernährung zu überprüfen,
denn das ist ja sicherlich etwas, was eben auch
langfristig gebraucht wird, wenn man
nicht nur sein Gewicht reduzieren,
sondern auch beibehalten will, dass man eigentlich
seinen Lifestyle verändert und
aufpasst, dass man seinen Lifestyle in eine Richtung
bewegt, wo man dauerhaft sein
Wohlfühlgewicht auch beibehält,
um dann auch letztendlich nicht in den Jojo-Effekt
zu geraten.
Genau, so ist es wunderbar zusammengefasst.
Sehr gut.
Dann war es das schon soweit
für diese Folge. Lorenz, du wolltest
noch gerne ein
kleines Geschenk mitgeben, hast du gesagt?
Genau, also ich
bin kein großer Fan davon, dass man nur
auf Erstgespräche geht oder
nur sagt, hey, hier kannst
du dich irgendwo im Newsletter anmelden.
Ich mache das immer ganz gern so.
Jeder, der jetzt an dem Punkt sagt,
hey, ich würde gerne ein bisschen mehr Sport
und gesunde Ernährung in
meiner Beziehung oder auch für mich
etablieren, vielleicht den Bauch
verkleinern oder runterbekommen,
der kann sich gerne bei mir melden und
die ersten drei Leute, die sich bei mir
melden, denen möchte ich einfach eine
einstündige Beratung über
Zoom kostenfrei anbieten,
wo wir wirklich die Situation mal
gemeinsam durchgehen und wirklich auch schon
die ersten Schritte für euch
heraus etablieren. Da gibt es kein
Verkaufsangebot oder irgendeinen Druck.
Das mache ich einfach so,
weil ich auch von dir, Florian,
gemerkt habe, dass du wirklich ganz, ganz
nette Hörer und Hörerinnen hast.
Also ich hoffe, da ist es
für den einen oder anderen was dabei und
wer nicht gewonnen hat, der kann gerne auch
nochmal bei Instagram und Co. mir
folgen. Da habe ich auch ganz, ganz viele kostenfreie
Tipps.
Das klingt sehr gut.
Wir werden das in den Shownotes verlinken.
Also wer sich dafür interessiert,
einfach mal unten aufklappen und
reinschauen. Die Links
entsprechend sind da, sodass ihr auch den
Laurens dann findet und
ja, meldet euch gerne bei ihm.
Ich fand, das war ein sehr angenehmes Gespräch.
Das klingt alles sehr sinnvoll und plausibel
für die Beziehung, aber
auch letztendlich für den Körper und die eigene Gesundheit
gleichermaßen.
Von daher, vielen Dank.
Dass du bei uns im Interview warst und
so deine Erfahrungen mitgegeben hast.
Ich glaube, das ist für viele
nochmal sehr spannend gewesen, auch als Ergänzung,
denn das ist ja wieder schon für
viele Paare im hektischen Alltag
ein Thema. Wie bekomme ich da einfach Ernährung
und Sport gut untergebracht?
Und wenn es dann zusätzlich noch dazu führt, dass man
in der Beziehung wieder mehr Anziehung empfindet
und vielleicht sogar gemeinsame
Aktivitäten hat, sozusagen mehr
Match auf der Wunschbeziehungsebene,
dann umso besser.
Genau so ist es. Vielen, vielen Dank nochmal.
Für die Einladung hat es sehr, sehr Spaß gemacht
und ich bin gespannt, wer sich
bei mir per Mail meldet.
Gerne. Schön, dass du da warst. Bis zum nächsten Mal.
Ciao. Tschüss.
Musik
Podcast Summary
Key Points:
Sport spielt eine wichtige Rolle in der Beziehung, da er die Attraktivität stärkt und eine gemeinsame Verbindung zwischen Partnern fördert.
Viele Paare vernachlässigen Sport, besonders nach der Familie oder beruflichen Herausforderungen, wodurch die gemeinsame Bewegung und das Selbstwertgefühl beeinträchtigt werden.
Ein gemeinsamer Sport- oder „Sportdate“-Ansatz kann die Beziehung stärken, indem er Freude, Kommunikation und ein neues Vertrauen schafft.
Realistische, kleine Ziele sind effektiver als groß angelegte Ziele, da sie das Gehirn weniger belasten und eine langfristige Motivation aufbauen.
Sport und Ernährung sind eng miteinander verknüpft
Paare sollten gemeinsam Ziele setzen und individuelle Prioritäten erkennen, um eine ausgewogene Verantwortung und gegenseitige Unterstützung zu gewährleisten.
Krafttraining wird empfohlen, da es langfristige Hormonänderungen und eine bessere Körperhaltung fördert, ohne dass das Aussehen extrem verändert wird.
Sport muss nicht mit Schweiß und Stress verbunden sein – auch einfache Aktivitäten wie Golf oder Tanzen können eine positive Beziehung stärken.
Summary:
Sport ist ein entscheidender Faktor für eine harmonische Partnerschaft, da er nicht nur die körperliche, sondern auch die emotionale und seelische Verbindung zwischen Partnern stärkt. Im Gespräch wird darauf hingewiesen, dass viele Paare Sport im Laufe der Zeit vernachlässigen, vor allem nach der Elternschaft oder im stressreichen Alltag. Doch gemeinsame sportliche Aktivitäten – wie z.
B. Spaziergänge, Fahrradfahren oder Sportdates – bieten eine wertvolle Gelegenheit, miteinander zu interagieren, zu kommunizieren und sich wieder zu verankern. Besonders wichtig ist die Etablierung realistischer, kleinen Ziele, die leicht in den Alltag integriert werden können, ohne dass das Leben zu überlastet wird.
Auch die Ernährung spielt eine zentrale Rolle: durch gesunde, ausgewogene Essgewohnheiten wird Heißhunger reduziert, die emotionale Stabilität gestärkt und die Beziehung durch eine bessere Selbstwahrnehmung verbessert. Paare lernen, gemeinsam Ziele zu setzen, individuelle Prioritäten zu erkennen und gegenseitig Unterstützung zu leisten – ein Prozess, der das Selbstwertgefühl und die Attraktivität im Partnerbeziehung fördert. Der Gesprächsabschluss bietet eine kostenfreie einstündige Beratung für Interessierte, um erste Schritte im Bereich Sport und Ernährung gemeinsam zu definieren.
So wird klar, dass Sport nicht nur ein körperlicher, sondern ein zentraler emotionaler und persönlicher Baustein für eine glückliche Beziehung ist.
FAQs
Sport stärkt die Bindung zwischen Paaren, fördert die Kommunikation und schafft gemeinsame Erlebnisse, die die Nähe und Attraktivität in der Beziehung verbessern.
Gemeinsame sportliche Aktivitäten schaffen Spass, stärken das Vertrauen und helfen, gemeinsame Ziele zu setzen, was die Beziehung stabilisiert und die Zufriedenheit erhöht.
Der Alltag mit Arbeit, Familie und Kindern lässt wenig Zeit für Sport, und viele Paare haben Schwierigkeiten, eine gemeinsame Lösung zu finden, die für beide funktioniert.
Eine langfristige Motivation wie das Wohlgefühl im Alter oder die Verbesserung der körperlichen Gesundheit ist stabiler als kurzfristige Ziele wie ein Sixpack.
Durch kleine, realistische Ziele wie einen gemeinsamen Spaziergang oder einen Tag, an dem beide Sport treiben, ohne dass es zu einem strengen Plan kommt.
Ja, Sport fördert die Hormonproduktion, was zu mehr Energie, Stimmung und Selbstwert führt – das wirkt sich positiv auf die Beziehung aus.
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