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Spirale einsetzen - Tut halt weh?!

23m 8s

Spirale einsetzen - Tut halt weh?!

Die Diskussion um Schmerzen beim Einsetzen oder Entfernen einer Spirale zeigt, dass diese Erfahrungen nicht nur individuell, sondern auch strukturell strukturell sind. Viele Frauen leiden unter heftigen Schmerzen, die oft als unvermeidbar angesehen werden, was sich auf die Entscheidung für eine Verhütungsmethode auswirkt. Die medizinische Fachgesellschaft für Gynäkologie betont, dass es bisher nicht möglich ist, vorherzusagen, welche Frauen starke Schmerzen haben, und dass jede Frau daher informiert und ein Angebot zur Schmerzreduktion erhalten sollte. Dazu gehören vorbeugende Mittel, örtliche Betäubung, wie Lidocain, oder eine ruhige Behandlungsatmosphäre, die Angst und Spannung verringert. Diese Maßnahmen sind besonders relevant für Frauen mit traumatischen Erfahrungen. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Problem nicht nur bei der Spirale besteht, sondern allgemein bei gynäkologischen Eingriffen – wie bei Endometriose oder Filose –. Der Wandel setzt sich durch eine stärkere Aufklärung, mehr Frauen, die das Thema kommunizieren, und wissenschaftliche Forschung fort. Auch die Urlaubsplanung wird durch klimatische Veränderungen beeinflusst: Die Mittelmeerregionen erwärmen sich besonders stark, was zu stärkeren Hitzewellen, Dürren und Waldbrandgefahr führt. Infolge davon werden touristische Ziele in kühleren Regionen wie Skandinavien oder Großbritannien attraktiver, wobei bereits 28 % der Reisenden ein milderes Klima bevorzugen. Obwohl Spanien und Italien weiterhin beliebt sind, sinkt die Nachfrage leicht, was darauf hindeutet, dass sich Urlaubsentscheidungen zunehmend auf klimatische Bedingungen ausrichten. Insgesamt zeigt sich, dass Frauen mehr Entscheidungssicherheit und Wertschätzung in ihrer Körperpflege suchen, und dass klinische Praxis und Forschung in Richtung des Patientenmittels und Schmerzreduktion sich entwickeln.

Transcription

4253 Words, 26711 Characters

German
Gibt heute um die Spirale hier in Quark-Stady. Für die interessieren sich mittlerweile viele Frauen oder Menschen mit biologisch weiblichen Körper und vor allem auch die, die kein Bock mehr auf hormonelle Verhütungsmethoden haben. Warum wir an der Stelle kaum über Männer reden, haben wir übrigens von nicht allzu langer Zeit in der Quark-Stady Spezialausgabe besprochen, wo wir uns angeschaut haben, warum Verhütung immer noch nicht wirklich gleichberechtigt ist. Und warum es auch noch immer keine Pille für den Mann gibt. Könne gerne mal reinhören, Link gibt's in den Schauners. Also, die Spirale, die kann eine gute als aktive sein zur hormonellen Verhütung, hat aber den Ruf, dass sie beim einsetzen wehtut und dass das Nummer so ist, muss Frau eben durch. Warum dieses muss Frau eben durch, ziemlich erkwatscht ist, das klären wir jetzt als erstes. Und wir sprechen in dieser Folge darüber, ob wir uns mit Blick auf die Hitze rund ums Mittelmeer in diesem Sommer neue Reiseziele suchen müssen für die Zukunft. Wo man es mit zunehmender Erderbärmung im Sommer noch aushält. So was ist ja ein Sonntag hier? Ciao! Kristina Satori, wir sind schon alles denn. Das Schmerzt, wenn eine Frau eine Spirale eingesetzt bekommt oder wenn sie entfernt wird, muss sie das aushalten. Also mal eben die Zähne zusammenbeißen und gut ist, wie man das immer mal wieder hört. Wie man das immer wieder mal hört. Nee, auch wenn man das immer wieder mal hört. Diese Schmerzen müssen nicht einfach ingenommen werden. Es ist zwar so bei einigen Frauen, da tut es kaum weh. Und es gibt ja auch Menschen, die sagen, ich halte lieber mal kurz einen heftigen Schmerz aus als Medikamente zu nehmen. Okay, ja. Aber bei vielen anderen Frauen schmerzt es eben doch heftig, richtig heftig und viele fürchten diese Schmerzen. Man weiß leider bisher nicht, bei welcher Frau das wie sein wird. Es gibt Frauen, für die sind die möglichen Schmerzen ein Argument gegen die Spirale. Das heißt, dadurch werden sie eingeschränkt in der Wahl des Verhütungsmittels. Es gibt Forschende, die haben Videos auf TikTok zum Thema Spirale ausgewertet. Und die haben gesehen, dass die meisten überschmerzen berichtet haben. Und dass oft da Frauen sich ausgesprochen haben und gesagt haben, ich hätte gerne was gegen die Schmerzen. Ich möchte gar nicht aushalten. Deswegen jede Frau sollte die Möglichkeit haben, diese Schmerzen zu lindern oder sogar weitgehend zu vermeiden, wenn ihr das wichtig ist. Was ja irgendwie nach einer Selbstverständlichkeit klingt, die eigentlich gesagt hat. Ja, aber trotzdem, wie du eben schon gesagt hast, wenn man nur das ja immer wieder das Frauen auf die Schmerzen nicht vorbereitet waren oder eben den Eindruck hatten, da muss ich eben durch. Zum Glück ändert sich das gerade. Also jetzt nicht nur bezogen auf das Einsetzen oder entfernen einer Spirale, sondern generell bezogen auf Schmerzen bei gynäkologischen Eingriffen, Untersuchungen oder auch gynäkologischen Beschwerden. Das wird gerade viel intensiver diskutiert als noch vor einigen Jahren. Und dass das früher so war, das nicht meine früher, manchmal heute auch noch, das liegt sicherlich daran, weil der Mann im Mittelpunkt der Medizin steht. Da wurden weibliche Aspekte einfach nicht mitgedacht, nicht ernst genommen, nicht erforscht. Das ist immer noch so, würde ich sagen, in einigen Bereichen zum Glück ändert sich das aber gerade. Das heißt, da ist in unserer Gesellschaft schon was in Bewegungen gekommen. Wie kam es dazu, dass sich das jetzt verändert hat? Also ich meine, es ist ja gut, dass da endlich was passiert. Ja, also sowas passiert nicht von alleine. Also es war auch hier so, es hat sich nicht von alleine geändert, sondern vor allem, weil immer mehr Frauen das einfordern. Ich habe ja eben von dieser TikTok-Studie erzählt, dass der Optschmerzen ein Thema waren, wenn mehr darüber gesprochen wird, dann wird das Thema sichtbarer. Und dann sehen Frauen auch plötzlich, das bin ja nicht nur ich, das ist nicht mein individuelles Problem, sondern das ist ein strukturelles Problem. Also Schmerzen bei gynäkologischen Eingriffen werden oft unterschätzt, ignoriert und dementsprechend wurde dazu auch lange nicht geforscht, wie man das verbessern kann. Und heute wächst das Bewusstsein dafür, das gute Medizin nicht nur bedeutet, einen Eingriff technisch korrekt durchzuführen, sondern auch Schmerzen möglich zu vermeiden und Patientin ernst zu nehmen. Und je mehr Frauen wissen, dass sie nach Möglichkeiten der Schmerzenendrung fragen können. Deste häufiger wird es auch um Arztpatientin gesprochen. Und so könnte das dann langfristig dazu beitragen, das gute Schmerzbehandlung und umfassende Aufklärung selbstverständlich werden. Und auch das dazu mir geforscht wird, ne? Es ist wichtig, dass man weiß, was hilft, was hilft nicht und all diese Sachen. Und das, was du jetzt gerade geschildert hast, jetzt auch so in Richtung Spirale. Das ist ja auch bei anderen Themen, die Frauen betreffen ähnlich. Wir haben vor gar nicht als zu langer Zeit auch tempertisiert. Erst als ums Lipp-Udehm gegangen ist, oder auch bei Endo mit Filose. Genau. Könnt ihr auch gerne noch mal nachhören, wenn euch die Themen interessieren. Schaut da gerne an die Show, da findet ihr entsprechende Links zusammen mit den wichtigsten Studien, die du rausgesucht hast, aber so mal rein, ich sag mal technisch, warum tut das Einsetzen einer Spirale überhaupt weh? Okay, beim Einsetzen wird die Spirale durch den Gebärmutterhals und den Muttermund in die Gebärmutter eingeführt. Und dabei wird zum Beispiel die Inwand der Gebärmutter berührt und die ist sehr empfindlich, das spürt Frau dann. Die kampf sich dann auch reflexartig zusammen, dann kann es zu schmerzhaften Krämpfen kommen, so wie man die Frauen, das bei der Periode haben. Und auch im Gebärmutterhals ist es so, da sitzen viele Nerven, wenn der geweitet wird, dann tut das weh. Wie wird das dann wirklich gemacht? Also wie wird der Muttermund geöffnet? Das käme eigentlich also von Geburtner. Da heißt, da sind immer der Muttermund, der ist so und so weit geöffnet. Und da muss sich so und so weit öffnen, bevor das Gebiet dann wirklich kommt und so. Ich glaube, viele denken, dass der Muttermund verschlossen ist, wie mit so einem Deckel oder so was, aber so ist das nicht. Da ist immer eine kleine Öffnung. Während der Regelblutung ist diese Öffnung zum Beispiel auch ein bisschen weiter und der Muttermund ist ein bisschen weicher. Deswegen empfehlen Frauenärztinnen auch, die Spirale dann einzusetzen während der Periode. Jedenfalls, um die Spirale einzusetzen wird der Muttermund also nicht erst mal komplett geöffnet, sondern der wird ein bisschen weiter geöffnet, gedient. Aber auch das kann weh tun. Wie stark diese Schmerzen empfunden werden. Das ist allerdings sehr unterschiedlich. Bei manchen Frauen zieht es nur kurz. Andere erleben starke Schmerzen. Das kann richtig heftig sein. Und woran das liegt? Kann man nicht so richtig sagen? Oder gibt's ja Erkenntnisse? Nein, man weiß, dass verschiedene Dinge eine Rolle spielen. Also generell ist es so, dass Menschen schmerzen unterschiedlich wahrnehmen, egal ob männlich oder weiblich. Dann spielt die Anatomie eine Rolle. Und auch, ob die Frau bereits mal schwanger gewesen ist oder auch eine Geburt erlebt hat. Man kann es aber nicht sicher vorher sagen bisher. Darauf weiß sogar die US-amerikanische Fachgesellschaft für Gynekologie in ihren aktuellen Leitlinien hin. Die sagt, man kann bisher nicht zuverlässig vorher sagen, welche Patienten starke Schmerzen haben wird und welche nicht. Und deshalb schreiben sie, sollte jede Frau vor dem Eingriff über mögliche Schmerzen informiert werden. Und sie sollte auch ein Angebot zur Schmerzländerung erhalten. Aber wenn man jetzt wissen würde, also wenn man das vorher sagen könnte, welche Frauen Schmerzen haben und welche nicht, dann könnten eben einige auf Schmerzmittel verzichten euch daraus. Wahrscheinlich, ja. Derzeit ist jedenfalls wichtig, dass nicht Paul Schahl gesagt wird, das dauert nur kurz oder ach, das hält jede Frau aus. So was, ne? Es hilft den Betroffenen nicht weiter. Viel sinnvoller ist es, offenderubert zu sprechen. Es kann sein, dass das Schmerzen auftreten. Und dann kann man gemeinsam überlegen, wie kann man die reduzieren? Falls die Frau das will. So. Gerade für Frauen mit traumatischen Erfahrungen kann das extrem wichtig sein. Und das haben auch Forschende in einer Studie zu dem Thema geschrieben. Und welche Möglichkeiten gibt es? Da, wenn man die Schmerzen reduzieren will? Es gibt da mehrere Raten. Also oft wird empfohlen, vor dem Eingriff eine Schmerzerblätter zu nehmen. Ja. Dann kann der Arzt örtlich betäuben, zum Beispiel am Gebärmutterhalts. Es gibt eine Auswertung von mehreren Studien, die wurden zusammen ausgewertet. Da, sie hat man gesehen, vor allem örtliche Betäubungsverfahren mit Lidocain. Die können die Schmerzen beim Einsetzen einer Spirale verringern. Und bei besonders engstischen Patientin, oder wenn ein schwieriger Eingriff zu erwarten ist, dann kann zum Beispiel in Beruhigungsmittel gegeben werden. Oder es kann Lachgas zur kurzen Betäubung angeboten werden. Ja. Oder es kann Propofol gegeben werden oder so was. Da gibt es also Möglichkeiten. In besonderen Fällen. Aber wirklich nur in wenigen besonderen Fällen. Da kann auch eine kurze Vollnackose gegeben werden. Aber Vollnackose, da muss man immer gut abwegen. Was sind die Vorteile, was sind die Nachteile? Ist keine Kleinigkeit? Ja. Muss man gucken. Jedenfalls es gibt verschiedenste Möglichkeiten, Angst und Schmerzen zu ländern. Verschiedene, die Medikamente und andere Dinge. Frau muss das nur wissen. Und andere Dinge, also vielleicht nur kurz drauf eingehen, was normal zusammen ist. Ja, sorry. Also durch die Wahl der Hilfsmittel, der Geräte, die verwendet werden, um die Spirale einzusetzen. Es gibt inzwischen Einführhilfen und Instrumente, die arbeiten schon da als ältere Verfahren. Es gibt auch kleinere Spiralen oder so. Also auch da gibt es eine Analyse von mehreren Studien, die ergeben hat, wenn beim Einsetzen zum Beispiel Ultraschall verwendet wird. Damit die Ärztin besser sieht, was da geschieht, dann dauert der Eingriff kürzer. Und es kommt seltener zu Schmerzen und Komplikationen. Aber man muss bedenken, welche Methode sinnvoll ist. Das hängt immer von der individuellen Situation ab. So und auch von der Ärztin. Weil viele Ärztin und Ärztin kommen mit einem bestimmten Gerät besonders gut zurecht, das sich schon immer verwenden. Und mit einem neuen veränderten Instrument fühlen sie sich unsicherer. Also das muss man so abwägen. Das heißt, wir können mitnehmen. Es geht nicht nur um Medikamente. Es geht auch um die Technik uns. Das geht im Zweifel auch um die Erfahrung der Person, die mich behandelt. Genau, genau. Ja. Und auch der Kopf ist wichtig. Wenn die Patientin sorgfältig aufgeklärt wird und gemeinsam mit dem Ärzt bespricht, was am besten zu ihr und dem Ärzt passt, in so einer ruhigen, entspannten Atmosphäre, dann kann das auch dazu beitragen, dass der Eingriff angenehmer verläuft. Schmerz entsteht nicht nur durch den eigentlichen Eingriff, sondern auch, klar, wenn man Angst hat und dann angespannt ist oder unsicher ist oder so was. Und das kann man eben neben durch eine ruhige Atmosphäre. Und das alles, was ich jetzt gesagt habe, das gilt übrigens auch für das Entfermen einer Spirale. Das ist meistens unkomplizierter als das einetzen. Aber auch das kann unangenehm bis Schmerzhaft sein. Was würdest du Frauen jetzt raten, die sich finde? Spirale interessieren. Fragen stellen. Es ist völlig legitim, schon vor dem Termin anzusprechen, welche Schmerzen zu erwarten sind und welche Möglichkeiten der Schmerzländerungen angeboten werden. Und dann kann man gemeinsam entscheiden, welche Maßnahmen passen jetzt zu mir, zu der Ärztin, oder was doch immer brauche ich, was brauche ich, was nicht. Aber man sollte vorher drüber reden. Das heißt, wir können zusammenfassen Schmerzen beim Einsätzen oder beim Infernen auch von einer Spirale, die sind weder unvermeidbar, noch eben auch für alle Frauen gleich stark. Es ist halt so, es ist unterschiedlich. Aber es gibt verschiedene Möglichkeiten, diese Beschwerden zu reduzieren. Patientinnen sollten sich darüber gut informieren, also reden mit Ärztinnen und Ärzten. Und wer sich für eine Spirale entscheidet, der darf und sollte eigentlich auch nach einem Schmerzmännisch-Mensch fragen. Da gibt es halt einfach Möglichkeiten, weil die wichtigste Botschaft ist am Ende Schmerzen, die ja, die müssten nicht einfach hingenommen werden. Genau, genau. Jedes einzelne Gespräch zeigt doch, Frauen nehmen das nicht länger hin und das treibt hoffentlich dann langfristig auch die Forschung an. Und herauszufinden, was hilft, denn welche Frauen besten gibt es noch bessere Geräte für den Eingriff und und und. Und es zeigt einfach ganz simpel, dass Frauen mitentscheiden wollen, dass sie ernst genommen werden wollen, wenn es um ihren Körper geht. Und das ist ja eigentlich den Selbstverständlichkeit. Kristina Satori aus dem Kwokstik. Danke dir. Gerne. Wir freuen uns ja immer von euch zu hören, gerade wenn zu netten Arrechen sind wie die von Kati. Sie schreibt, dass sie uns schon seit einer Weile hört und unsere Folgen immer während des Sportlens, kochens oder der Hunderunde mit ihrem Lino hört und ist immer mal wieder erstaunschreibt sie weiter, welche facettenreichen Themen wir für die Episoden auswählen. Vielen Dank dafür, sagt sie, dass ihr mich jeden Tag ein wenig schlauer macht. Grüße aus Kärnten in Österreich. Kati, danke für die netten Worte und vor allen Dingen auch schöne Grüße nach Österreich. Cool, dass wir da auch gehört werden. Und wir freuen uns über solche Nachrichten nicht nur, weil es klar nett ist, sowas zu hören. Ihr schreibt uns ja auch immer wieder mal Dinge, die euch besonders gefallen oder die euch nie so gefallen haben oder warum ihr welches Thema mal dringend erklärt bekommen möchtet und dabei lernen wir auch eine ganze Menge. Und weil viele von euch eh schon Bock haben, unser Feedback zu geben, haben wir uns überlegt, hey, machen wir doch eine kleine Umfrage. Also es ist wirklich klein, dauert nur zwei Minuten sich da mal durchzuklicken und geht eben darum, was euch gefällt. Dann quarks daily, was nicht so, wo ihr glaubt, dass wir was besser machen können, wovon ihr euch mehr wünschen, wovon vielleicht auch weniger. Das sind alle so Sachen, die uns total dabei helfen quarks daily für euch noch besser zu machen. Also wenn ihr Bock habt, dann macht doch mal eben mit, link zur quarks daily umfrage. Die gibt's in den Schauenhauts. Es ist der Sommer der Hitze-Rekorde gewesen. Haben sicherlich auch nicht wenige von euch im Urlaub gemerkt. Es ist heiß gewesen, z.B. rund ums Mittelmeer und auch die Wassertemperatur. Da war eher so auf Badewan-Niveau. Und das natürlich dann auch anstrengend, wenn's dann so gar nicht mehr abkühlt und dazu kommen noch Waldbremde und Wasser knapp halt, da kann man sich schon die Frage stellen, können wir bald nicht mehr da Urlaub machen, wo wir bisher gern Urlaub gemacht haben. Aliker Frank ist Klima-Expertin bei uns im Quarks-Team. Wie schaust du darauf? Es ist ja immer mal wieder in Süd-Europa, aber werden diese krasseren Temperaturen jetzt dann Klimaerwärmung zum Neunormal? Also erst mal, es ist natürlich sehr individuell, wo und wie du am liebsten entspannst oder Urlaub machst. Also der eine mag's heißer, der andere vielleicht nicht. Aber vielleicht ist das, was du dir da überlehst. Kann man schon sagen, dass ich das abzeichnet, dass diese Krasselhitze, diese extreme, die wir dieses Jahr hatten, dass das schon die Wahl des Urlaubsortes beeinflussen kann. Und was aus wissenschaftlicher Sicht auch klar ist, ist das solche Sommer, wie wir ihn jetzt eigentlich hatten, ja, gerade noch zu Ende geht in Süd-Europa. Es ist immer noch aktuell sehr warm. Die werden eben wahrscheinlich, ja, weil wir Menschen immer noch mehr Treibhausgase ausstoßen, also Ölgas und Kohleverbrenn, heißt der natürliche Kreis auf aufnehmen kann. Und das treibt eben die Erdderhitzung weiter an und daraus folgenden eben sowas wie Rekordhitze und eben auch die aktuell besonders warmen Meere. Aber was auch forschende immer wieder sagen ist, es kann eben auch immer wieder zu kühleren Sommeren kommen, weil die Atmosphäre sehr komplex ist. Da gibt es immer wieder Schwankung, aber die Tendenz ist schon so im Durchschnitt nimmt die Temperatur zu und das macht eben besonders heiße Sommer wahrscheinlich. Jetzt ist ja Süd-Europa, also vor allen Dingen die Mittelmeerregionen, gerade bei Menschen in Deutschland, den im anderen Land Urlaub machen wollen, ziemlich beliebt. Was heißt das für die? Also was passiert da? Tatsächlich ist es so, dass bei deutschen Urlauberinnen und Urlauber Spanien die Türkei und Italien die beliebtesten Reiseziele außerhalb von Deutschland sind. Das zeigen die Zahlen, das verpanzt deutsche Reisewirtschaft. Also die zeigen eben auch, dass gut 20 Millionen Deutsche pro Jahr in diese drei Länder reisen. Und andererseits ist es aber eben auch so, dass diese Klimaveränderung, von dem wir immer sprechen, da sagen forschende der Mittelmeerregionen sind die besonders stark messbar. Also diese Region erwärmt sich besonders stark und wird eben auch also kleine Change-Hotspot bezeichnet. Ja, ist auch so ein weltweiten Vergleich, ne? Genau, hier hitzt sich also stärker als andere Region. Und für die Menschen bedeutet das eben auch, dass sich bestimmte Effekte verstärken. Also es ist wärmer, es gibt weniger Niederschlag, die Vegetation wird trockener und die Böden, es gibt weniger Verdunstungskälte, das heißt die Temperaturen steigen noch mal, damit steigt dann auch die Gefahr von Hitzewellen, von Dürren und auch die Waldbrandgefahrschereit. Und das spült man eben zum Beispiel, wenn man in diesem Jahr zum Baden ins Mittelmeer gegangen ist, dann hat man schon gemeint, ziemlich warm. Also die Zahlen sagen so, um die 28 Grad, das ist dann schon keine wirkliche Abkühlung mehr. Nein, das stimmt, ne? Aber es hat natürlich immer mal wiedergegeben, auch früher, dass das mal heiße Sommer gab, dass das mehr auch mal wirklich warm geworden ist, aber kann man diese Veränderung, also wie viel mehr das jetzt wird, kann man das irgendwie zahlenfassig? Ganz konkret ist immer schwierig. Ich habe mich da wirklich nochmal durch Daten und Studien zu gewöhlt, einige davon pack ich auch noch mal in die Show-Nutz. Ganz konkret ist es eben schwer, weil es erstes von vielen Variablen abhängt und es viele Modelle gibt und dann gibt es eben meistens an doch so Mittelwerte und an den müssen wir uns so entlang hangeln. Und die Projektionen, die jetzt der EU-Klimadienst Copernicus dazu zusammengetragen hat, die zeigt, dass in den kommenden zehn Jahren in Spanien es um gut zwei Grad im Durchschnitt wärmer wird, im Vergleich zu vor industriellen Zeit, in Italien unter Türkeisens 2.5 Grad auch da eben im Durchschnitt. Und auch das heißt eben wieder, es wird wärmer mit mehr Hitzeperionen. Das zeigen also alle Modelle und alle Modelle zeigen auch, dass im zweiten Teil des Jahrhunderts diese Temperaturkurve noch mal deutlich stärker steigen wird. Also da haben wir nochmal mindestens das doppelte. Und dann kommen aber eben auch so Risiken wie Waldbrandgefahr dazu und auch da gibt es Studien, die zeigen, dass sich die Flächen auf den Waldbrandgefahr herrscht in den kommenden Jahren in Europa sich verdreifachen können. Ein Aspekt der auch teilweise im Mittelmeer, damit in der Mittelmeerregion noch dazukommt, ist eventuelle. Wasserknappheit. Schon jetzt ist das für ungefähr 180 Millionen Menschen im Süden und im östlichen Mittelmeer ein Problem mit steigen der Tandens. Und auch das merken natürlich einige Urlauberinnen und Urlauber. Ja, also auch das mit der Waldbrandgefahrung im Wald brennt. Das ist ja durchaus jetzt schon Thema, wenn das dann in Zukunft noch ein größeres Thema wird. Also ich kenne jetzt schon ein paar Leute, die ja in Urlaub abgebrochen haben, die in der Frankreich fahren wollten oder da waren. Und auch das mit dem Wasser, mit der Wasserknappheit. Das ist ja was, was du im Hinterkopf hast. Also da musst du als Tourist ja erst mal irgendwie damit umgehen. Und ja eben auch mit so krassen Hitze, Wellen oder mit einer steigen Temperatur. Da sind die Leute, die da wohnen in Region, wo wir Urlaub machen, wahrscheinlich schon ein bisschen besser vorbereitet. Das stimmt, die Menschen vor Ort haben sich gerade mit Blick auf die höheren Temperaturen schon ein Stück darauf eingestellt. Also schon eigentlich immer. Also da gibt es so ein paar Dinge, die die Menschen in der Mittelmeerregion ja ein bisschen anders machen als wir. Und die dann den Alltag erleichtern. Also so was wie eine angepasste Architektur und mit Häuser, die kleine Fenster haben, die weiß getüncht sind. Dann haben sie eine ausgedehnte Mittagsruhe, weil es in der Mittagszeit eben einfach zu heiß ist für alles. Campingplätze sind häufig unter Pienien und wenn man jetzt als Tourist oder Touristen in so traditionellen Häuser unterkommt, dann profitiert man davon natürlich. Aber natürlich sind jetzt auch nicht alle modernen Hotels so gebaut und gestaltet, sind auch nicht alle Gebäude klimatisiert und was man eben auch weiß inzwischen ist, dass Hitze stress von allen Klimarisiken das größte Gesundheitsrisiko darstellt, das betont auch nochmal die europäische Umweltagentur und diese krasse Hitze. Man denkt dann immer so, dass ja, das sind so die alten und kranken Menschen, aber nein, das kann auch für jüngere und gesunde Menschen problematisch werden und die wissen das oft nicht, wollen es recht nicht wahrhaben und unterschätzen das auch. Aber wo du sagst, teilweise klimatisiert bei einem Hotel, da geht man mittlerweile auch davon aus, dass sie klimatisiert sind. Ja, stimmt, aber eben nicht alle und deswegen, dass es dann auch ein Grund dafür, dass sich abzeichnet, dass es so eine Art gegensätzlichen beginnenden Trend zumindest gibt. Also, dass diese Hitze eben die Urlaubsplanung durchaus beeinflusst und eben, dass solche Orte attraktiver werden, in denen es zumindest mal weniger heiß wird. Also in Deutschland hatten wir dieses Jahr auch Temperaturgekorde, aber es ist eben noch nicht so heiß wie Ermittel mehr und ins Garninavien oder Großbritannien eben auch. Klar. Und wenn man so bei Insta oder TikTok unterwegs ist, dann hört oder liest oder sieht man auch häufiger dieses Buzzword Cool Cation. Cool Cation, okay. Aber ist das mehr als ein Buzzword? Also, es sieht man tatsächlich irgendwie in größeren Wächster bei Urlaubszielen so in Richtung Kühlere Region. Es gibt tatsächlich eine relativ aktuelle Befragung der European Travel Commission und da geben 28% der Befragten an, dass sie inzwischen eher Ziele wählen, die ein milderes Klima haben. Und was man auch sagen kann, es nur wegen hatte im vergangenen Jahr 17% mehr Übernachtung im Sommer, Schweden knapp 11% mehr. Das heißt, es gibt zumindest Zahlen, dass diese besonders beliebten Länder in den Warmen regieren oder traditionell besonders beliebten Länder sollte man vielleicht eher sagen, dass die etwas weniger Gäste zu verzeichnen haben. Ja. Und es gibt auch, weil du fragst, ob das eher so ein Modewort ist. Es gibt durchaus auch Länder, in denen das jetzt mit wissenschaftlichen Studien untersucht wird. Wie sieht es jetzt aus mit "Culcation", da gibt es also Daten aus Spanien, aus China und aus Australien. Noch nicht super viele Daten und Studien, aber es zeigt sie schon, dass da was dran ist und dass sich da Veränderungen abzeichnen. Und die Mittelmeerregion hatte 2025, obwohl sie noch super beliebt war, auch minus 8 Prozent bei der Nachfrage nach Urlaubsüber Nachbar. Aber das heißt Urlaub in Spanien, in Italien, in der Türkei, könnte in Zukunft tatsächlich vielleicht nicht mehr so ganz so angesagt sein? Nicht mehr ganz so angesagt, möglicherweise, aber man kann jetzt auch nicht sagen, dass es total out ist oder so. Dazu ist es einfach eine der beliebtesten Urlaubsregionen weltweit. In Spanien und Italien gab es 2025 rund eine Milliarde Übernachtung. Das heißt, es ist immer noch sehr beliebt und wird auch so bleiben. Und diese Befragung, von denen ich gerade erzählt habe, diesen Gestell mit Blick auf die Planung, was die Menschen dann wirklich buchen. Und wohin sie fahren, da steht noch mal möglicherweise auf einem anderen Blatt. Und gleichzeitig ist es ja auch so, es wird auch immer noch Sommer geben, in denen das Wetter eben nicht so krass ist wie in diesem Jahr. Weißt natürlich, möglicherweise nicht, wenn du dann Urlaub im Jahr abwuchst. Genau, wie ich das Sommer werden sollte, genau. Jetzt haben wir gerade, glaube ich, mitbekommen. Es gibt wirklich viele Zahlen, es gibt viele Studien zu dem Thema, durch vieles durchgewühlt, wenn du dir das jetzt mal so zusammengenommen anschaust. Was würdest du dann sagen? Wie würdest du dich der Urlaub ums Mittel mehr entwickeln? Was kann man dazu sagen? Das wird sicherlich eine sehr beliebte Urlaubsregion bleiben. Aber es könnten sich zumindest zum Teil die Muster etwas verändern. Dass die Menschen eher kommen in der etwas weniger heißen Zeit. Also die Zeiten könnten sich verschieben. Dass die Menschen, die die Möglichkeit haben, nicht auf die Schulcher hin angewiesen sind, damit er im Herbst fahren oder im Frühsommer beispielsweise. Klar ist auch die Länder vor Ort. Die werden sich sicherlich auch anpassen, verstärkt kühlere Räume schaffen. Die Menschen auch informieren, möglichst für viel Schatten sorgen. Also so, dass man auch mal die Möglichkeit hat, aus der Hitze zu entkommen, sage ich mal. Wichtig ist eben auch dafür, die gesamte Infrastruktur fit zu machen. Denn da hängen natürlich viele Arbeitsplätze dran. Tourismus ist einfach ein sehr wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Region. Also in der gesamten Mittelmeerregion. Aber gleichzeitig ist es eben auch gut möglich, dass andere Dessonationen, Skandinavien überhaupt Nordeuropa oder auch Großbritannien davon profitieren. Was zeichnet sich jetzt schon ab? Da gibt es halt deutlich mehr Buchungen von Touristen als in der Vergangenheit. Cool Cation, ja. Also dann in Zukunft der Urlaub in Großbritannien, drei Wochen Regen. Ist doch auch mal was. Vielleicht besser als Hitze Stress, wer weiß? Ich werde dabei. Anika Frankhausen Quarkstein. Fakt ihr Regenschirm ein. Danke dir. Hier endet diese Ausgabe von Quark's Daily für heute. Vergesst die Show Notes nicht. Da gibt es den Link zu unserer kleinen Umfrage. Noch mal so als kleiner Reminder. Und natürlich auch noch mehr zu unseren Themen von heute. Schaut da gerne mal rein. Steht natürlich auch drin, wir uns sonst zu erreichen könnt. Ich bin Sebastian Sonntag. Tschüss. Quark's Daily, gemacht vom VDR.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Viele Frauen erleben heftige Schmerzen beim Einsetzen oder Entfernen einer Spirale, was zu einer Einschränkung der Wahl der Verhütungsmethode führt.
  2. Die Ursachen für die Schmerzen sind vielfältig und individuell unterschiedlich, wobei die Anatomie, vorherige Geburtserfahrungen und die Empfindlichkeit der Gebärmutter eine Rolle spielen.
  3. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Schmerzen zu reduzieren, wie z. B. vorbeugende Schmerzmittel, örtliche Betäubung mit Lidocain oder eine ruhige, aufgeklärte Behandlungsatmosphäre – und jede Frau sollte die Möglichkeit haben, diese vorab zu besprechen.

Summary:

Die Diskussion um Schmerzen beim Einsetzen oder Entfernen einer Spirale zeigt, dass diese Erfahrungen nicht nur individuell, sondern auch strukturell strukturell sind. Viele Frauen leiden unter heftigen Schmerzen, die oft als unvermeidbar angesehen werden, was sich auf die Entscheidung für eine Verhütungsmethode auswirkt. Die medizinische Fachgesellschaft für Gynäkologie betont, dass es bisher nicht möglich ist, vorherzusagen, welche Frauen starke Schmerzen haben, und dass jede Frau daher informiert und ein Angebot zur Schmerzreduktion erhalten sollte.

Dazu gehören vorbeugende Mittel, örtliche Betäubung, wie Lidocain, oder eine ruhige Behandlungsatmosphäre, die Angst und Spannung verringert. Diese Maßnahmen sind besonders relevant für Frauen mit traumatischen Erfahrungen. Gleichzeitig wird deutlich, dass das Problem nicht nur bei der Spirale besteht, sondern allgemein bei gynäkologischen Eingriffen – wie bei Endometriose oder Filose –.

Der Wandel setzt sich durch eine stärkere Aufklärung, mehr Frauen, die das Thema kommunizieren, und wissenschaftliche Forschung fort. Auch die Urlaubsplanung wird durch klimatische Veränderungen beeinflusst: Die Mittelmeerregionen erwärmen sich besonders stark, was zu stärkeren Hitzewellen, Dürren und Waldbrandgefahr führt. Infolge davon werden touristische Ziele in kühleren Regionen wie Skandinavien oder Großbritannien attraktiver, wobei bereits 28 % der Reisenden ein milderes Klima bevorzugen.

Obwohl Spanien und Italien weiterhin beliebt sind, sinkt die Nachfrage leicht, was darauf hindeutet, dass sich Urlaubsentscheidungen zunehmend auf klimatische Bedingungen ausrichten. Insgesamt zeigt sich, dass Frauen mehr Entscheidungssicherheit und Wertschätzung in ihrer Körperpflege suchen, und dass klinische Praxis und Forschung in Richtung des Patientenmittels und Schmerzreduktion sich entwickeln.

FAQs

Das Einsetzen einer Spirale führt zu Schmerzen, weil die Gebärmutterwand und der Gebärmutterhals empfindlich sind. Beim Einstieg werden Nerven berührt, was zu reflexartigen Krämpfen und Schmerzen führen kann, ähnlich wie bei der Menstruation.

Nein, es ist aktuell nicht möglich, vorherzusagen, welche Frauen starke Schmerzen erleiden. Die US-amerikanische Gynekologie-Gesellschaft betont, dass die Schmerzintensität individuell ist und nicht vorhersehbar ist.

Ja, verschiedene Maßnahmen helfen: vor dem Eingriff kann Schmerzmittel genommen werden, örtliche Betäubung mit Lidocain oder Lachgas, sowie eine ruhige Atmosphäre. Auch die Verwendung von Ultraschall kann den Eingriff verkürzen und Schmerzen reduzieren.

Die Schmerzfrage ist wichtig, weil Frauen oft nicht ernst genommen werden. Durch das Fehlen von Schmerzunterstützung entsteht eine strukturelle Ungerechtigkeit in der Gynäkologie, die sich langfristig ändern sollte.

Die Haltung hat sich verbessert: Frauen fordern zunehmend, dass sie über mögliche Schmerzen informiert und über Schmerzbehandlungsmöglichkeiten informiert werden. Dies führt zu mehr Selbstbestimmung und besseren Behandlungsansätzen.

Frauen mit traumatischen Erfahrungen sind besonders anfällig für Schmerzreaktionen. Eine sorgfältige, empathische und vorhersehbare Behandlung ist entscheidend, um Traumaverletzungen zu vermeiden und die Selbstwirksamkeit zu stärken.

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