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SpaceX-IPO: Jahrhundertchance oder galaktische Übertreibung?

9m 20s

SpaceX-IPO: Jahrhundertchance oder galaktische Übertreibung?

In dieser Podcast-Folge von „Deffner & Chapits“ blicken die Moderatoren auf eine starke Börsenwoche zurück: Der DAX legte fast 4% zu, gestützt durch Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Konflikt sowie überraschend positive Geschäfts- und Konsumklima-Daten. Hauptthema ist der bevorstehende Börsengang von SpaceX – der größte der Geschichte. Das Raumfahrtunternehmen will bis zu 80 Milliarden Dollar einsammeln und könnte mit bis zu zwei Billionen Dollar bewertet werden. Gründer Elon Musk würde damit zum ersten Billionär der Erde. Die Moderatoren analysieren das Spannungsfeld zwischen konkreten Erfolgen (wiederverwendbare Raketen, Starlink) und vagen Zukunftsversprechen (Mars-Kolonie). Sie warnen vor dem extrem hohen Kurs-Umsatz-Verhältnis von 80 bis 100 und der Machtkonzentration: Musk hält 85% der Stimmrechte, was Klagen faktisch unmöglich macht. Als Bullen der Woche nennen sie IBM, das von staatlichen Milliarden für Quantencomputer profitiert, als Bären den Prothesenhersteller Otto Bock, der nach einem Short-Report einbrach. Abschließend uneins über den weiteren DAX-Verlauf – einer erwartet neue Rekorde durch anhaltende Friedenshoffnungen, der andere sieht die dieswöchigen Gewinne als ausreichend an.

Transcription

1849 Words, 11246 Characters

German
Diese Werbung hilft journalistische Inhalte zu finanzieren. Hey, jetzt wann das einmal? Und Lola Weipert. Und wir haben ein Podcast, der heißt "Schönlaus". Wir nehmen euch mit zum einen in unsere Bauernwelt, aber halt dann auch schon mit auf die große Bühne. Und wenn ihr euch denkt, das klingt spannend, jeden Dienstag. Auf allen Plattformen von Podcasts und so, ne? Ja, überall, wo es halt Podcast gibt. Und auf Join übrigens mit Video. Ja, wir machen jetzt auch Video-Kontent für euch. Herzlich willkommen zu "Deffner & Chapits". Mein Name ist Deffner. Dietmar Deffner. Mein Name ist Chapits. Holger Chapits. Die im Podcast besprochenen Aktionen-Fonds stellen keine spezifischen Kauf- oder Anlage-Enzielungen dar. Die Moderatoren und der Verlaghaft nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung der Gedanken oder Ideen entstehen. Zusätzlich zu unserem großen Podcast bekommt hier jeden Samstag einen "Deffner & Chapits" Update mit Ausblick. Anders als Dienstags, kurz und knapp, den Zeit des Geld. Und wir lassen immer ein Urmit laufen, damit keiner hier zu viel redet. Und das ganze gibt's Freitags auch schon bei Weltfernsehen live um 17.45 Uhr. Und jetzt rein in die Show. Diese Woche war eine klare Bullenwoche, der DAX hat fast 4% zugelegt. Die treben vor allem von Friedenshoffnungen im Iran-Krieg. Da hat man viel gehört in dieser Woche über die Verhandlungen von beiden Seiten. Und immer wieder sprüche ich die Meldungen. Da gab's also ein gewisses "Hü" und "Hot", das hat sich beim Ölpras gezeigt. Der ist immer wieder achterbar angefahren, aber im Tendenztrend nach unten. Und das eben hat für Erleichterungen einen Börsen gesorgt. Und der DAX hat zu dem profitiert auch noch an diesem Freitag vom Geschäftsgriemer. Das ist nämlich hier gestiegen, obwohl Analysten ein weiterer Rückgang erwartet hatten. Selbst das Konsumklima ist gestiegen, trotz des Iran-Kriegs, also sowohl die Chefs in den Chef-Etaischen, wie die Verbraucher im Konsumentempel, scheinen diese Iran-Sorg ein bisschen beiseite zu schieben. Ich würde es mal stabilisierende nicht gestiegen. Also sowohl Geschäftsklima als auch Konsumklima. Und wir haben bei der Welt gewonnen, wir haben ja beide auf steigende Gose gesetzt. Und ich hatte ja auch die Idee, dass der DAX so ein bisschen nachholpert in Zeit hat. Und man muss sagen, ist auch der beste Index in dieser Woche mit diesen 4%, die du gesagt hast. Und er ist jetzt auch wieder im Plus seit Jahren einfach. Der mich ein klitzeklein ist 1,7% insofern ist es doch ganz gut wieder im Plus die schöne DAX. Unser Thema der Woche völlig losgelöst, möchte man sagen, der Koundstown erläuft und mit Major Tom zu sprechen. Der Kounddown für den größten Börsengang der Weltgeschichte Space X will also ein. Die Börse gehen wahrscheinlich am Freitag zwölf. Die Juni soll es dann also weit sein mit diesen mega IPO astronomisch in jeglicher Hinsichte. Man will bis zu 80 Milliarden Dollar einsammeln an der Börse dreimal so viel wie der bisherige recordbörsenhalter Saudi Ramco. Man stregt mit einer Bewertung von bis zu 2 Billionen Dollar an die Börse. So teuer war eben auch noch nie ein Börsenneuling und der Gründer Elon Musk, der könnte dadurch nicht nur noch reicher werden, als bisher schon reichster Mensch der Welt, sondern zum ersten Billionär auf diesem Planeten. Ich habe immer das Prospekt angeschaut oder das ist wirklich, hat so ein bisschen Parallel ins und einem anderen Börsengang. Wir hatten wie wirkt, da waren auch am Anfang ganz viele Bilder drin, diesmal von Raketen damals waren zu schöne Co-Workings-Space, die man hatte. Und es ging unbewusstseinserweiterung damals bei Weaverq und auch das verspricht der Elon Musk, er will die Menschheit des Bewusstseins ins All bringen. Er möchte eine Million Menschen auf dem Mars ansehlen. Und dann hat er auch schon mal gucken, wie groß könnte der in meinen Geschäffz verloren sein, was wir beim gesamten Unternehmen machen. Und es sind 28,5 Billionen und 28,5 Billionen, wo es mal einzuordnen, ist ein Viertel des gesamten Weltbruttoinlandsproduks von heute. Es sieht man wie krass das ist. Gewinde macht er jetzt noch nicht. Er macht Milliarden Verluste noch damit. Und deswegen muss man, dass auch, wenn man es bewerten will, mit dem Umsatz bewerten, wenn man es einen Kurs-Umsatz verhältnis nimmt, sind das 80 bis 100. Das mag bei einem ganz kleinen Start-up okay sein. Er findet es so eine große Leben bis so hoch bewert zu sein. Für mich ist das eher so ein bisschen Mythologie, als das wirklich was mit konkreten Zahlen zu tun hat. Das ganze Wertpotenzial im Weltraum auch noch mit berechnen. Und es ist eben nicht nur Utopie, was Elon Musk zu bieten hat. Denn er hat ja schon einiges geschafft mit Space X, was ihm keiner vorher zugetraut hätte, vor allem die widerverwertbare Rakete, also eine Rakete, die man widerlanden kann und häufiger ins All schicken kann. Das war eine absolute Überraschung. Und er hat damit ein riesiges Satelliten-Netzwerk aufgebaut mit Starlink. Dass es mittlerweile Kriegsentscheidend im Umgang in der Krieg zum Beispiel. Und damit kann er Flächen decken, nicht nur Internet anbieten, sondern immer mehr auch Mobilfunk. Er könnte also auch in die ganze Mobilfunk-Szenewelt weit disruptieren. Das ist auch eine der Pläne, die sind konkreter und anfassbarer als die Kolonie auf dem Mars. Also da ist noch viel Disruptionspotenzial in dieser Aktie. Da hast du recht, das ist natürlich etwas vorzuweisen. Aber das macht das ganze so gefährlich. Weil die Teile, die du genannt hast, sind sehr klein und machen leider keinen Gewinn. Und die Teile, die das ganze groß machen sollen, das ist eben diese Utopie. Und wir haben uns mal angeschaut, wie man das Unternehmen bewährt, müsste, wenn wir einfach mal Elon Musk wegdenken würden. Also einfach ein Unternehmen ohne so einen visionären Gründe. Und da haben wir dann festgestellt, das wären so ungefähr eine halbe Billion Dollar. Also ein Viertel davon. Also daran kann man sehr gut erkennen, was da verkauft, weil wieder viel Fantasie und das war ja ähnlich bei Tesla. Das kann natürlich aufgegeben, da hast du recht. Aber es hängt wirklich an Elon Musk und natürlich, was die, was die jetzt sich kunst ist, was sie immer so schön kann, er macht einen Unternehmen hoch bewertet. Und wenn das nur eine Bewertung hoch ist, kann er damit übernahm, fantasiefinanzieren, er kann große Projekte machen. Und er kann auch gute Leute einstellen. Da hast du recht, aber es muss eben alles leihen. Und er kann natürlich auch seine eigenen Firmen selber übernehmen. Das tut ja ja auch gerne, der mit Tesla und seiner Solarfirma schon gemacht. Das hat er jetzt mit SpaceX bei XAI schon gemacht. Und möglicherweise schluckt er auch Tesla. Vorboten gibt es auch Improspect, nämlich 19 Millionen Space X-Aktion hält Tesla bereit. Und deswegen habe ich mir auch wieder ein paar Tesla-Aktionen geholt in der Spekulation darauf, dass SpaceX eines Tages dann auch noch Tesla schluckt und dann ein XXL, ein XXL-Mask-Imperium baut. Das Problem bei der Geschichte ist, es ist halt nie ein normales IPO und normaler Börsengang, sondern es ist wirklich einfach ein Wotum für oder gegen die Esseklasse Elon Musk, so würde ich es mal nennen. Und jeder, der das kauft, muss wissen, der Mann wird 85% der Stimmrechte halten. Egal, was passiert, dass er sich nämlich vorher einrichten lassen. Und nur wer drei Prozent an der Unternehmen, kann überhaupt klagen. Das daran sieht man, was er macht, das ist gesetzt. Und wenn man glaubt, wenn man kriegt es hin und macht nie so ekonomische Dils und Kauf da und Kauf dort und schiebt und macht, dann ist es okay. Und dann kann man auch überlegen, gut du hast Tesla genannt, man kann auch irgendwie Scottish Mortgage-Trust kaufen, die haben auch einen Anteil schon an SpaceX. Man kann auch Echo-Star kaufen, es ist ein Salittanbieter, die wir es haben. Oder ist es Alphabet? Es ist Alphabet sehr groß, fast 5 Billion und die 100 Milliarden von SpaceX sind ja nicht wirklich einen treibender Faktor, aber man kann es auf jeden Fall machen. Aber ich würde da vorsichtig sein, wenn man gesamten Börsen kann. Ich wäre auch vorsichtig grundsätzlich. Mein Boole der Woche, in dieser Woche, das ist die Aktie von IBM, die hat dazu beigetragen, dass der Dow Jones ein neuen Rekord gemacht hat. Und sie hat profitiert davon, dass die US-Regierungen jetzt insgesamt zwei Milliarden in den Quanten-Computer-Firmen stecken will. Und den größten Teil davon bekommt IBM mit einer Milliarde, aber auch meine Quanten-Natchips-Irgeite und die Welfel sind mit dabei und kriegen ja ein bisschen was. In IBM habe ich mir jetzt auch noch ein paar Aktien geholt, da will ich ja auch mit dabei sein. Und möglicherweise wird aus IBM eine neue Intel, denn die nachdem die US-Regierung dort eingestiegen ist, haben wir auch einen sagenhaften Höhenflug angestockt. Komm, zu meinem Beta-Woche, mein Beta-Woche ist Otto Bock, das ist ein Protesen-Hersteller. Protesen-Hersteller, den man gesundheitsprotekt ist ja toll, ist trotzdem diese Woche minus 8 Prozent einer der großen Verlehrer von deutschen Kurs-Sette. Da gab es ein Schortreport von einem Hedge for. Und Schortreport heißt, das versammelt man ganz viele negative Sachen auf und sagt, ich spekuliere gegen diese Aktien. Was in die Vorwerbe, die Vorwerbe sind, dass der Gründer eine Holding hat, die hoch verschuldet ist und jetzt muss er eben Otto Bock das Unternehmen melken und muss da Geld rausholen, damit er irgendwie die Schulden mit ihnen, kann das zweite Otto Bock hätte, ein Russlandgeschäft, was versucht wird, ein bisschen kleiner zu machen, das wäre aber ein Risiko. Und das dritte ist halt, dass es gesamten Governance-Problemen bei der ganzen Geschichte gibt. Jetzt hat Otto Bock schon, der Vorstand hat schon dagegen jetzt geklagnet, gesagt, das oder will eine klage anstrengen, weil er sich da beschämt fühlt oder eben falsch verstanden fühlt. Aber auf jeden Fall, es ist ein Governance-Problem, wenn einer 85, glaube ich, 2,8 Prozent hält der gute Mann, dann hat man eben das gleiche Problem, wenn es nicht gut läuft. Bei Elon Musk, genau. nächste Woche im Dax, glaube ich, dass die Rakete weiter nach oben steigt, das Raketchen-Dax, dass die Friedenshoffnungen weiter gehen und vielleicht gibt es ja dann auch mal ein bisschen konkrete Ergebnisse nach aus diesen Gesprächen und vielleicht schafft der Dax ja dann sogar einen neuen Rekord. Da muss ich jetzt dagegen machen. Das war mir zu viel, also ich würde sagen, denn wird der Dax, jetzt hat er 4 Prozent gemacht, das reicht jetzt auch mal. Das war es auf jeden Fall für diese Woche bei Dev9-Chap jetzt im TV. Wir sagen Tschüss und Schau und es gibt dem Podcast die 500 Sendung, das ist die Reubiläung, das wir wissen will, weil wir diesen 5-Full-Ansen und gelernt haben und mit uns lernen will, pürt rein ab Dienstag bei der EGT, in überall, wo es Podcast gibt. Du willst bei dir in der Region Werbung für dein Unternehmen machen und neue Zielgruppen erreichen? Dann probier es doch mal mit Podcast Werbung. 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Podcast Summary

Key Points:

  1. Der DAX legte in dieser Woche fast 4% zu, angetrieben von Friedenshoffnungen im Iran-Konflikt und überraschend positiven Konjunkturdaten (Geschäftsklima, Konsumklima).
  2. Der milliardenschwere Börsengang von SpaceX steht bevor
  3. SpaceX-Gründer Elon Musk würde damit zum ersten Billionär der Erde; er hält 85% der Stimmrechte und plant u.a. eine Mars-Kolonie sowie die Expansion von Starlink in den Mobilfunk.
  4. Die Moderatoren diskutieren die Risiken
  5. Als Bullen der Woche nennen sie IBM (Milliarden-Investitionen der US-Regierung in Quantencomputer) und als Bären der Woche Otto Bock (Kursverlust von 8% nach einem Short-Report wegen Governance-Problemen).
  6. Der Ausblick

Summary:

In dieser Podcast-Folge von „Deffner & Chapits“ blicken die Moderatoren auf eine starke Börsenwoche zurück: Der DAX legte fast 4% zu, gestützt durch Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Konflikt sowie überraschend positive Geschäfts- und Konsumklima-Daten. Hauptthema ist der bevorstehende Börsengang von SpaceX – der größte der Geschichte. Das Raumfahrtunternehmen will bis zu 80 Milliarden Dollar einsammeln und könnte mit bis zu zwei Billionen Dollar bewertet werden.

Gründer Elon Musk würde damit zum ersten Billionär der Erde. Die Moderatoren analysieren das Spannungsfeld zwischen konkreten Erfolgen (wiederverwendbare Raketen, Starlink) und vagen Zukunftsversprechen (Mars-Kolonie). Sie warnen vor dem extrem hohen Kurs-Umsatz-Verhältnis von 80 bis 100 und der Machtkonzentration: Musk hält 85% der Stimmrechte, was Klagen faktisch unmöglich macht.

Als Bullen der Woche nennen sie IBM, das von staatlichen Milliarden für Quantencomputer profitiert, als Bären den Prothesenhersteller Otto Bock, der nach einem Short-Report einbrach. Abschließend uneins über den weiteren DAX-Verlauf – einer erwartet neue Rekorde durch anhaltende Friedenshoffnungen, der andere sieht die dieswöchigen Gewinne als ausreichend an.

FAQs

Das Thema der Woche ist der geplante Börsengang von SpaceX, der größte Börsengang der Weltgeschichte, mit einer Bewertung von bis zu 2 Billionen Dollar.

Der Bulle der Woche ist IBM, die von US-Investitionen in Quantencomputer profitiert und einen neuen Rekord des Dow Jones unterstützt hat.

Der Bär der Woche ist Otto Bock, ein Prothesenhersteller, der aufgrund eines Short-Reports um 8 Prozent gefallen ist.

Der DAX stieg um fast 4 Prozent, getrieben von Friedenshoffnungen im Iran-Krieg und positiven Geschäftsklima- sowie Konsumklimadaten.

Sie sehen den Börsengang als stark von Fantasie und Elon Musks Vision getrieben, mit hohen Bewertungen, aber noch keinen Gewinnen.

Man kann über den Scottish Mortgage Trust, Echo-Star oder Alphabet indirekt in SpaceX investieren.

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