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Soziale Innovation und Stabilität - ein Trade-Off? - Rosa Bergmann von der Hobby Lobby

from Inside Impact

48m 8s

Soziale Innovation und Stabilität - ein Trade-Off? - Rosa Bergmann von der Hobby Lobby

Die transkription beschreibt die Entwicklung der Hobby Lobby als soziale Innovation in Österreich und darüber hinaus. Rosa Bergmann, Gründerin und CEO, erläutert, wie sie aus dem Studium der VWL zur Identifikation von Bildungsungleichheiten in der Schule und der damit verbundenen Freizeitarmut gekommen ist. Die Initiative beginnt mit einfachen Freizeitangeboten für Jugendliche, die dann zu einem umfassenden Netzwerk mit 14 Standorten wuchsen. Ein zentrales Problem war die fehlende Wahrnehmung des Problems durch die Gesellschaft, wobei viele nicht erkennen, dass die Kinder außerhalb der Schule wenig oder nichts zu tun haben. Durch ein tiefes Verständnis der Zielgruppe, demütige Einstellung und Dialog mit Experten und Bedürfnissen der Kinder konnte die Initiative wachsen. Wirkungsmessung, wie z. B. eine Analyse mit der WHO, zeigt, dass jeder Euro Investition eine soziale Wirkung von 21,27 Euro bringt. Trotz der hohen finanziellen und organisatorischen Anforderungen – insbesondere im Bereich des Fundraising, das 70 % der Zeit einnimmt – bleibt die Vision, informelle Bildung und Lernmöglichkeiten für alle Kinder außerhalb der Schule zu fördern. Die Entwicklung wird als langfristig und auf die globale Skalierung ausgerichtet beschrieben, wobei die Herausforderung bleibt, die Finanzierung und die Wahrnehmung der Wirkung zu stärken. Der Fokus liegt darauf, das Engagement für soziale Innovationen durch Nachhaltigkeit, Wirkung und echte Teilhabe zu fördern.

Transcription

8318 Words, 50717 Characters

German
Das macht dann eine soziale Innovation irgendwo aus, dass noch nicht alle gesehen haben, dass ihr es ja obviously zu lösen ist, sondern dass es quasi für manche gar nicht klar ist, dass das Problem besteht und die Herausforderung besteht. Die alle eigentlich eine Schule bleiben wollten bei mir in der Klasse und nichts zu tun hatten, nur uns mal hat schon waren oder im Shoppingcenter abgehangen sind und ja, ich halt so stark profitiert hatte von allem etwas ausser- schulisch an Angeboten in meinem Leben auch war wie jünger war. Es ist sehr wichtig, da ohne Arup ganz und sehr demütig hinein zu gehen, weil man weiß einfach nicht alles und man kann es so viel lernen. Insight Impact. Der Podcast mit Wirk. Herzlich willkommen zurück zu Insight Impact. Insight Impact. Das ist der Podcast. Mit Wirkungen hier an der Wirtschaftsuniversität Wien. Mein Name ist Martin Mervald und ich freue mich, euch auch heute wieder zu dieser Folge begrüßen zu dürfen. Wir sind mitten in unserem Schwerpunkt zum Thema "Sozial Innovation". Und genau zu diesem Thema habe ich mir heute wieder tatkräftige Unterstützung ins Studio geholt. Wir schauen uns heute das Thema "Sozial Innovation" aus der praktischen Perspektive an. Bei mir im Studio ist Rosa Bergmann, Rosa ist Gründerin und CEO der Hobby Lobby aber auch Absolventing hier an der WU. Man kann fast sagen "Willkommen zurück, liebe Rosa, wie geht's dir?" Danke voll gut, das ist irgendwie schön, über den Kampf, was zu speziell irgendwie zurück zu sein und ich freue mich sehr, dass ich heute bei dir im Podcast sein darf. Ja vielen, vielen Dank fürs dabei sein. Hobby Lobby, eine große Nummer eigentlich in der "Sozial Innovation" welt in Österreich, nicht nur in Österreich mehr, wenn wir wahrscheinlich spät auch noch drauf zu sprechen kommen. Vielleicht ganz kurz, dein persönlicher Weg in dieses Thema "Sozial Innovation". Wie hat sich dir gestaltet und was bedeutet das Thema eigentlich für dich? Also da hast du schon angesprochen, ich war hier auf der WU und habe VWL studiert im Bachelor und direkt danach bin ich auf T2 Austria aufmerksam geworden, auch zu einer soziale Innovation, wo und will ich sagen, ein Programm, das Absolvent in den Mittelschulen und mittlerweile auch Kindergarten Volksschulen schickt und hab dann begonnen zu unterrichten, das war so eigentlich der Startschuss in die Welt der sozialen Innovation, auch wenn es da dann noch ein Stück war, bis es tatsächlich zu einer sozialen Innovation kam bei mir, aber ich glaube der erste Weg ging übers Feld, also quasi das Feldbildung und auch das Schulsystem kennenzulernen, hat dann in weitere Folge dazu geführt, dass ich ein Probleme kannte, aber eine Herausforderung in den Bereich herkannt habe und die dann verändert habe, und so quasi mit der Gründung von der Hobby Lobby in das Feld eingetaucht bin. Und das ist finde ich auch eine ganz gute Überleitung zum Thema "Was ist Sozial Innovation" für mich, also ich würde das ganz pragmatisch und praktisch sehr einfache Runde gebrochen sagen, wenn man eine soziale oder eine Herausforderung identifiziert im Bereich, im Sozialbereich oder eben auch Bildungsbereich, die eine größeres soziales Thema an aufgreift und darf in den Lösungen schaffen, möchte dann ist das Sozial Innovation, das kann ganz klein sein und riesig, also ich glaube der riesige gesellschaftliche Veränderungen sind auch auf erstmalige soziale Innovationen zurückzuführen, genau, aber so würde ich das grob beschreiben und ja und dann vielleicht so meine ersten, das ist ja fast schon eine Bappel mittlerweile in Österreich oder auch drum herum und meine erste Berührungspunkte wirklich mit dem Thema Sozial Innovation wagt, ob ich das so viel Infektor war, den wir dann quasi nach dem einreichen auch gewonnen haben und der uns sehr gestack auch begleitet hat inso dem Grundungsprozess von der Hobby Lobby. Also da hast du ja da schon viele Player da jetzt hin wie angesprochen, die in Österreich da der Relevant sind, das so viel Infektor war natürlich, die T-Forst wäre natürlich, das Thema Bildung hast du aber gesagt, war dann eigentlich so die Einflugsneise, also dieses wirklich drum gegangen he, in der Bildung läuft irgendwas falsch und da müssen wir was machen. Ja genau, also wie ich in der Klasse gestanden bin, habe ich halt gemerkt, die ersten so drichten wir noch wie vor 70 Jahren, also hat sich einfach wirklich wenig getan im Vergleich zur anderen gesellschaftlichen Bereich, würde ich sagen, also das Schusssystem ist wahnsinnig starkes und und schwierig ist und ich habe dann eben halt auch dort Kinder und Jugendliche kennengelernt, die sehr stark von Bildungs Ungerechtigkeit betroffen sind, weil Bildungen Österreich einfach noch sehr stark verärbt wird und aber eben nicht nur gemerkt, dass es nicht ein Schulproblem, weil die Schule ja oft mit dem Schulklingeln am Vormittag dann zu Ende ist, sondern dass es eben drüber hinausgeht und habe mich dann irgendwie sehr viel damit beschäftigt, was machen denn meine Kinder eigentlich am Nachmittag, die alle eigentlich eine Schule bleiben wollten, bei mir in der Klasse, nichts zu tun hatten, nur im Smartphone waren oder im Shoppingcenter abgehangen sind und ja ich halt so stark profitiert hatte von allem was aussah schulisch an Angeboten in meinem Leben auch war ich jünger war und mich dann ein bisschen reingelesen habe auch, was heißt eigentlich informelle Bildung, was, was, was kann man da alles für Kompetenzen erlernen, war wie kriegen, wie kriege ich meine Kinder, meine Schülerinnen dazu, dass sie sich, dass sie das auch haben und dass das sich da auch im aussah schulischen entwickeln können, genau das, was ein bisschen der Startschuss für die Hobby Lobby, wo wir eben kosten, wo sie freizeit Angebote anbieten, mit ehrenamtlichen, genau und die Kinder so begleiten und so an ihren Persönlichkeiten arbeiten, stärken entdecken, potentiell entfalten und so. Jetzt kann man sagen im perfekter elevator pitch für die Hobby Lobby, den auch vielleicht noch mal kurz in die Tiefe, Angebote für Jugendliche, freizeit Angebote, um damit auch das Bildungsthema anzusprechen. Genau. Wie funktioniert das und vielleicht auch ganz konkret in eurem Modell, wie funktioniert das bei euch? Genau, also wir haben uns 2019 begonnen, mit einer ersten malen Pilotphase, uns geht es ganz stark darum, die Kinder über eine längere Zeit zu begleiten, die kommen wöchentlich zu uns, können quasi Kurse aus dem Bereich Sport, Kunst, Främtsprachen, Naturwissenschaften, Nachhilfe, mittlerweile haben wir relativ viel im Angebot, Kurse, Buchung sozusagen sich anmelden bei uns und nehmen da eben kostenlos teil und sind dann meistens tatsächlich lieber mehrere Semester bei uns, arbeiten eben ganz stark ganz sozial kompetenzen, Führungskompetenzen, bekommen Unterstützung, die ehrenamtlichen, die da mitmachen werden, auch irgendwie zu Vorbildern, Bezugspersonen für die Kinder, genauso so funktioniert das, mittlerweile sind wir an 13 Standorten in drei Ländern tätig, also in 11 mal in Österreich, 1 mal in Deutschland, 2 mal in Rumänien, Cladetise, wir öffnen einen 2. Standort in Rumänien, also 14 Standorte, mittlerweile fast und genau und haben da mittlerweile auch eine relativ große Größe erreicht, also letztes Jahr haben wir 4.700 Plätze vergeben, über 3.000 Kinder, also da sind mittlerweile viele, viele Jugendlichen bei uns, die wir regelmäßig begleiten dürfen, das verschön. Also mega, mega cool natürlich, jetzt sieht man da einerseits in der Realität, in Real Life 14 15 Standorte, da passiert richtig viel, wir sind ja aber auch im Thema Soziale Innovationen hier im Podcast, das heißt, eigentlich auch da ist ja schon sehr sehr viel geschehen, es gibt ja da zum Beispiel die Phasenmodelle der Innovation-Ingtwee, wo man hier von der Probleme, die Intifikation über die Dinge rein, wir sind dann eigentlich zu ja, Sustainingskalierung und dann zum systemischen Wandel-Ingtwee geht, das klingt noch Skalierung, das heißt, das seite ja schon sehr, sehr weit, jetzt nehme ich an, da ist ja aber auch sehr sehr viel passiert, irgendwie auch Dinge, die vielleicht ja herausfordernd waren, schwierig waren, gab es da solche critical incidents, irgendwas, woran und ich da erinnersst und wie seid ihr dem begegnet? Ja, ich glaube es gab relativ viele Phasen, würde ich fast sagen, nicht so einen kritischen Moment, sondern eher so Phasen, die halt irgendwie zu durchgehen waren, das ist ganz spannend, weil so die Selbstverständlichkeit, dass wir eine soziale Innovation sind, dass wir wahrgenommen werden, dass wir auch als großer Player in den Bereich gesehen werden, sozusagen ist ganz, ganz neu für mich, also es ist noch gar nicht so lange her, dass wir diese Selbstverständnisse auch entwickelt haben, weil wir uns schwer einordnen konnten, weil der Bereich ist ja dann doch, es ist jetzt so viel Business, es ist jetzt eine Organisation, es ist ja eine NGO, es ist so alles ein bisschen und viel, also man ist dann irgendwie so zwischenbrennen, dann ist es thematisch auch viel, es ist Armutsbekämpfung, es ist Bildung, es ist Sport, also das ist also der Thema im Bereich des langen Gesundheitsprävention, genau, also wir waren immer recht schwer einzuordnen, dass das hat es herausfordernd gemacht, weil man natürlich unsere Anfangs, zum Beispiel finanziell, ganz oft von einem Ministerium zum nächsten geschickt hat, bevor irgendwann jemand gesagt hat, ja okay, das ist cool, das fördern wir, das unterstützen wir, wir wurden sehr viel im Kreis geschickt, und was tatsächlich am Anfang das kritisch oder das herausfordernd ist, ist, dass die Leute überhaupt begreifen, was das Problem ist. Und ich glaube, das macht dann eine soziale Innovation auch irgendwo aus, dass noch nicht alle gesehen haben, dass es ja obvious lie zu lösen ist, sondern dass es quasi für manche gar nicht klar ist, dass das Problem besteht oder die Herausforderung besteht. Das heißt, man erstes Jahr war sehr viel, den Leuten erklären, warum das denn überhaupt problematisch ist, weil die, die das betrifft, die haben oft weniger Stimme und werden nicht zugehörden in Österreich, oder generell glaube ich, das betrifft einfach so psychonomisch, benachtelt. Die Menschen sind sehr stark, dass sie nicht so, nicht so eine große Lobby hinter sich haben, und die Menschen, die viel gehört werden, haben das Problem nicht, weil die haben die finanziellen Ressourcen, um ihre Kinder freizeitangebucht zu stecken. Also da war ein Missmatch, und dann kam Corona, und normalerweise, wenn ja alles ein Corona war, die große Herausforderung für unsere, für unsere Organisation oder für unsere Innovation, aber bei uns was fast das Gegenteil, natürlich war Corona ein furchtbar und so viele Menschen sind daran gestorben, und wir waren allein gespätten Katastrophe, aber dann waren die Menschen zu Hause mit ihren Kindern und haben realisiert, "Ja, das ist ja problematisch, oder ja, man kann es nicht." Kindlern vielleicht in ganz anderen Zettings auch etwas und nicht in einem schulischen Kontext, weil der ja auch so ganz weggebrochen ist damals. Und das war irgendwie ein Turning Point für uns, wo dann irgendwie das Verständnis für unser Problem voll da aber plötzlich irgendwie spannend. Also da ist wirklich dann so ein bisschen gebustet worden, weil eben auch vielleicht Personen von den verantwortlichen Stellen, auch von Stellen, wo man sich dann um Fanding bemüht, auch das gesehen haben. Ja, genau. Spannend. Also zumindest habe ich das so interpretiert dann da für mich hier und irgendwie, ja, aber das ist aber dann irgendwie klar. Jetzt ist es wieder ein bisschen weiter weg, weil Corona schon ein bisschen in die Ferne gerützt ist, aber ich glaube, in dem Moment und das war gerade bei uns zu der Aufschwung und auch der finanzielle Boost irgendwie oder das erste Wachstum und so, oder erst das Gelehrung war das voll wichtig. Jetzt hast du gesagt, das war ja schwierig irgendwie auch. Ja, in anderen, das Verständnis zu wecken, dann muss was passieren und das, was wir machen, machen, ziehen und kann auch bei dir angesiedert sein in die Richtung, wie schwierig war denn diese Selbstverständniszentikel für einen selbst, also für euch, als Organisation oder für euch auch, ja, in der Gründung zu sagen, okay, das ist die Stoßrichtung, damit identifizieren wir uns und das sind so die Werte, die wir auch lieben wollen. Das hat recht lange gedauert, würde ich sagen, weil wir im wirklich, so wie ich so gesagt, da bin viel reinpassen. Wir sind dann schon immer wieder sehr zitschrebe gegen irgendwelchen Wegen gefolgt, z.B. Kenanungsverrelativ frühen Wirkungsmessungen investiert haben zum Beispiel oder da schon sehr klare oder halt auch mit wir zusammenarbeiten, Partnerinnen, auch wie das Konzept, denn sich entwickeln kann und so, das war recht easy, aber uns das einzuordnen war gar nicht so einfach. Und auch so dieses Selbstverständnis oder die Selbstsicherheit zu bekommen in ganz vielen Bereichen, also es heißt, ob wie man auf Partnerinnen zugeht, auf Fördergeberinnen, auf Unternehmen, das Kooperation und z.B. das heute natürlich was ganz was anderes ist auch dem Wachstum geschuldet. Natürlich, also wenn man kommt mit der Menge in Kindern, Kinderbetreuungstunden, Standorten, die wir erreichen, dann hat man dann natürlich einen Gewicht mittlerweile. Es war am Anfang einfach schwieriger und da muss man sich, glaube ich, auch finden, aber das Tolle ist irgendwie auch, dass das Sektor ja dann doch mittlerweile so ein bisschen mitwechst oder, also sagen, vor fünf Jahren, sechs Jahren, wo wir angefangen haben, war das noch ein bisschen kleiner oder gerade entstehen, mittlerweile sind das sehr etablierte Pfadelschauen, die man gut gehen kann, wenn man selber ein Projekt startet und ja, ich glaube da gibt es viel Unterstützung dafür. Und auch dieses Projekt starten ist ja was, was irgendwie finde ich sehr sehr interessant ist, aber oftmals in der Diskussion ein bisschen untergeht, weil jetzt gibt es ja dieses Ding, okay, ich habe eine Idee, ich will was verändern. Ich bin überzeugt davon, ich habe vielleicht auch schon eine Ordnung, ein Proof auf Konzept, aber das Ganze dann auf dem Boden zu bringen ist ja noch mal ganz was anderes. Wie ist es euch damit gekangen? Ja, eben dadurch, dass das ein bisschen doch Corona unterbrochen war oder war die Phase so ein bisschen schwammig, aber ich fand tatsächlich das Starten fast einfacher als das Jahr danach, also ich finde es gibt relativ viel Fanding für den Beginn, es gibt viel Unterstützung am Anfangprogramm, die man machen kann, Preise, die es gibt und dann so, aber nach dem ersten Hype, dann finde ich, wird es kritisch, weil jetzt heute vielleicht ist es eine, eine Einbildung, aber ich habe das Gefühl, wir sind ein bisschen too big to fail, weil es haben uns schon so viele Leute supported, wir haben so viele ehrenamtlichen an Bord, das Team ist ein bisschen reißig mit dabei drinnen, über drei Länder, also da ist Kraft, da Power, da, wenn wir laufen müssen, für weiß ich nicht, weil es grad kritische Rezeiten sind, dann werden wir laufen und dann wird es Leute geben, die das tragen und zu porten, aber so die Phase nach dem ersten Beginn sozusagen, wo der erste Aufschirm war, alle waren so, ja, cool eigentlich, wow, ja, tolles Projekt, ja, war ausstand, die ersten 100 Kinder reichten, so, dann ist tough, finde ich, also es gibt immer wieder so Phasen, die man durchtauchen muss, die finde ich auch finanziell herausforder sind, jetzt natürlich auch, aber das sind andere andere Herausforderungen, die einem jetzt begegnen, das war finde ich das herausforderndste, weil eben so da noch nicht so viel Infrastruktur da ist, aber man schon dann größere Summen auch gleich mal braucht, um ein Team zu halten, zu finanzieren, man muss diese ganzen Strukturen erst aufbauen, man kennt sich noch nicht so aus, man hat nicht so viel Zeit für den Austausch mit anderen, wo man es lernen kann, also das ist gar nicht so easy, oder war bei uns auch gar nicht so easy. Schwierige Frage, die nicht beantwortbar ist, wie durchtaucht man diese Phasen, also es kann man sich vorstellen, Startup live, 80 Stunden in der Woche arbeiten und irgendwie halt durch persönliche Fleißkompetenzen und Glück, das ist irgendwie zu tauchen, hast du da irgendwas gemerkt, was man da irgendwie auch aktiv tun kann? Ja, es hilft schon, wenn man gutes Durchhalte vermögen hat, das schadet nicht, was mir es super geholfen hat, und das ist das, was darüber, man Tenniselle in Österreich nicht so spricht, ich war einfach in Therapie, also ich hätte nach dem Prozess der Gründung relativ schnell mit Panikattacken zu tun, weil ich aus diesem sicheren Angestelltenverhältnis in der Schule hinein, in diese quasi Selbstständigkeit, das ist natürlich immer ein Verein getründet, aber den leid dich halt auch, also dem Brechen, ist man Angestell sozusagen im Verein sozusagen, und doch auch irgendwo selbstständig oder selbst dahinter, und das ist einfach mega tough, also ich glaube, das ist, dass man da viel zu wenig sprich, dass das richtig heftig sein kann, auch so diese Verantwortung zu tragen. Ich meine, die Verantwortung für 30 Mitarbeiterinnen ist auch Intens, aber man wext halt ein bisschen mit seinen Aufgaben und seinen Herausforderungen und am Anfang überflutet es einen so ein bisschen finde ich und ich habe dann regelmäßig Therapie gemacht und das hat mir extrem geholfen, was mir auch sehr geholfen hat, ist den Austausch zu suchen oder auch die Begleitung beraten zu suchen, also wenn man Superbeirat der uns total tatkräftig unterstützt, ja auch mit zwei tollen Forscherinnen wie u, die da teilnehmen und dann aber anderes auch immer wieder so Mentorinnen, Experten und Begleiterinnen, die mich irgendwie auch beraten unterstützen, Richtung und durchdenken, wie ihr durchdenken helfen, ja das ist glaube ich sehr sehr wichtig und dann sich wahrscheinlich auch die Zeit zu nehmen, die er vollgemal zu feiern, weil mittlerweile das war halt ein bekannter Press aus seinem Kommt raus und es ist so, ja ok cool nix und wenn sie nicht oder dann, sie hat mir gerade wahnsinnig viele Pressemitteilungen, aber einmal zum Beispiel, es kam gar nicht mehr anders war so, ja ok cool, ja ok cool, und man geht weiter, oder ja neuer Standard, ok weiter, aber das ist eigentlich immer so ganz große Meiste und sind die man ja auch erreicht und feiern muss, das sollte man sich dann immer wieder auch mal bis hin, genau, auf sich und die Organisation aufschaut, ist nicht. Inseit, im Pad. Das hast du ja wind, eben das Thema und das finde ich extrem wichtig. Kurzexkurs in dieser Richtung, mein Kollege Peter Wanderer vorerst ja tatsächlich auch zu dem Thema, ja hat da einen Paper zum Thema, hier Replyner, ich habe zum Beispiel rausgebracht, das wollte ich nur kurz erwähnen, um eine Ausrede zu haben, das sind die schon uns zu packen, denn das Thema Mental Health, persönliche Gesundheit und das soziale Unternehmerinnen ist ja ein schwieriges, weil du ja nicht nur eben für die Menschen mit denen zusammenarbeitest, da irgendwie Verantwortung für Nymphs, sondern ja gleichzeitig auch für die Zielgruppe, und da dann sich selbst nicht zu vergessen ist, glaube ich, ein extrem wichtiger Skill, also danke für das Ansprechen, ja, jetzt hast du ja wind, frühphasig ist ja irgendwie eine super Unterstützungslanschaft auch irgendwie da, wenn man mit meiner Idee hat, wenn man irgendwo hingehen möchte, jetzt, also den Social Impactor oder winden natürlich gibt es genügend andere auch, auch dann in den Felden, Bildung und so weiter. Generell wird ja das Thema Innovation aber oft extrem frühphasig diskutiert, also es geht darum, Ideen zu entwickeln und dann mal schauen funktioniert das, aber eigentlich eben das hinten raus ist ja das Spannende finde ich, weil da passiert die Wirkung, da passiert der Impact, jetzt bei euch, jetzt seid ihr in einer Phase, wo die Grundinnovation, man sieht, das Ding funktioniert und das funktioniert auch in verschiedenen Kontexten, und trotzdem ist man ja immer so Innovation ist wichtig für Innovationen, gibt es Projektförderungen und so weiter. Wie handelt ihr das, diese Spannung zwischen okay zu erhalten, was quasi läuft und gleichzeitig aber Neues zu entwickeln, ist das für euch ein Problem, ist das was, was so funktioniert? Ich glaube, es ist ein großes Problem, dass wir, ich glaube, Reinheit hat das, Reinheit Millen hat das mal Projekteritis genannt, oder dieses immer nur Geld dazu vergeben, sozusagen für Projektförderungen, das halt für die Entwicklung einer Organisation auch super schwierig ist, weil man halt immer diesen Projekten abgesteckt einreichen muss, ganz schwer Oberhettkosten gefördert bekommt, ganz schwer sozusagen, das Running Business bekommt, das Wurscht, dass wir dann keine anderen, jetzt sind es wahrscheinlich 5.000 Plätze für Kinder möglichen, weil ist ja quasi schon gefördert, was da bei uns hilft ist, dass wir halt immer neue Standorte aufmachen, die tragen, dann so ein bisschen das mit oder dass wir auch andere Programme haben, die dann innovativ sind und neue Projekte entwickeln natürlich auch, aber wie man das finanzieht, das ist ein großes Thema und das beschäftigt sämtliche Geschäftsführerinnen, mit denen ich im Austausch bin, auch weil natürlich am Anfang, wie ich schon gesagt, gibt es viel Unterstützung, aber dann hat man, wir haben jetzt einen Budget von rund 2 Millionen Euro, das muss halt gefandert werden, auch und ja, es gibt verschiedene Einnahmequellen, wir haben auch diverse, nachhaltige Wege, die wir dann versuchen, aber trotzdem unter diese nachhaltigen Wege gibt es halt immer eine gewisse Enddatum, also selten so, also man geht schon davon aus, dass es weiterlaufen wird und dass es länger angeht, aber auch diese Förderungen, die man mittlerweile einreichen kann, die reicht mir jedes Jahr aufs Neue ein und es kann jedes Jahr passieren, das passiert bisher nicht. aber es kann ja vieles aufs Neu passieren, wie jemand dann einfach sagt, nein, jetzt nicht mehr, oder so. Oder auch unternehmenspartnerschaften dann nicht mehr fortgeführt werden, dass man dadurch, dass wir kein Produkt verkaufen, sondern ein kostenloses Produkt anbieten und das anders finanzieren. Ja, es ist ein gewissen paar doch abhängig. Es ist ein Businessbereich auch abhängig, weil man das auch von einem Senk und in den abhängig. Ich glaube, das wird dann manchmal ein bisschen schön geredet. Aber nichtsdestotrotz ist das relativ komplex. Ja, und ich glaube, mit beschäftigt sich der Bereiche erst langsam. Also zum Beispiel vom Sozialministerium gab es ja dieses Vergabeverfahren, eh aus der Abteilung soziale Innovation, dass dann über 2,5-3 Jahre und nach einem Vergabeprinzip, sie sagen Innovationen im Bereich Armutsbekämpfung, oder Kinderjugendarmut, Projekte ausgewählt hat und dir unterstützt. Und das ist zum Beispiel ein superhebel, glaube ich, oder was ganz neu. Oder relativ neu ist noch im Bereich. Und das ist halt toll, weil man halt für eine längere Zeit mit so einen Betrag rechnen kann, frei verfügen kann, auch dadurch, dass es eine Beauftragung ist und keine Förderung. Und ja, das unterstützt uns zum Beispiel schon auch sehr in tatsächlich auch den Strukturen. Weil natürlich geht es da dann schon auch um Skalierung, aber wir wollen ja eskalieren. Es ist ja nicht so, dass wir sagen, wir wollen bei diesen 13 Standorten bleiben, sondern wir wollen diese soziale Innovation an so viele Orte tragen wie möglich. Und da muss es da dann geeignete Finanzierungshebel dafür geben. Und das ist, glaube ich, einer, der da sehr ziel sich hier ankommt. Das wir jetzt tatsächlich, die Folgefrage natürlich gewesen, also was muss man erinnern. Das heißt, so wird das sagen, ein wichtiger Schritt ist, diese Projektfinanzierungslogik vielleicht natürlich auch zu haben, aber nicht ausschließlich. Also, längerfristige Finanzierungsmöglichkeiten, die nicht auf bestimmte Dinge, sondern tatsächlich auch dem Betrieb und die Skalierung der Organisationen, das unter dem uns was auch immer abzielt. Ja, also da gibt es ja verschiedene Varianten, wie man eskalieren kann. Also es muss ja nicht passieren, dass die Organisation größer wird. Es kann ja auch sein über Lizenzen, die man ausgibt. Ob ein Access zu einer Zähne-Lösung oder Government-Adoption. Also quasi ist das der Staat sozusagen, das auch übernimmt. Das ist ja auch ein Roll z.B. was bei uns auf jeden Fall das ziehen wäre. Aber das ist halt auch ein schwieriges, ein bisschen zu "The End Game Theory" oder weit in der Zukunft. Wie ist dein Ausstiegsplan? Aber das ist dann doch noch relativ weit entfernt, weil ich behaupte, dass wir noch 20 Jahre brauchen. Bisschen Österreich angekommen ist, dass informellebildung wichtig ist. Und dass die Freizeit, der Freizeitbereich, auch ein Bereich des Mobilungen passiert überhaupt. Und dann auch quasi das von einem Staat vielleicht benommen wird. Also schätze ich, man gedacht 20 Jahre, das Ziel. Mal schauen. Genau, und da muss ich für mich viel, viel ändern. Natürlich sind diese Projektförderung extrem wichtig. Und man kann sich so schon auch über Wasser halten. Das funktioniert dann doch. Und ich finde auch gut, wenn man mit Steuergeld oder auch generemm Geld, auch per Wartemgeld, es sorgsam umgeht. Und da jetzt nicht irgendwie total verschwenderisch wird, weil man es über Jahre hat. Also ich glaube, das ist schon auch gut, wenn wir eine gewisse Verpflichtung haben, dieses Geld effizient und sparsam einzusetzen, wirkungsvoll einzusetzen. Genau. Ich würde mir wünschen, dass soziale Innovationen bei dieser durchleuchtet werden, dass sie halt auch geprüft werden. Also, es gibt viele, es gibt viele großartige Projekte. Ich glaube, es gibt nichts hoh, so viele, die sehr, sehr, sehr treffe sich auf die Lösung funktionieren. Weil es ein bisschen wie im Startupbereich auch, es wird halt schneller mal gegründet. Oder Sachen rausgeworfen und so. Und ich glaube, dass man diese Organisationen in die Pflicht nehmen muss, die Lösung so zu schärfen, dass sie wirklich perfekt passt. Und es klingt ja natürlich ein bisschen blöd. Aber wir haben zum Beispiel jetzt gerade wieder die Kursphase gestartet. Und wir können nur zwei Drittel der interessierten Kinder aufnehmen. Weil, wir haben einfach quasi auf, sind jetzt noch nicht alle Standorte ausgewertet, aber ich glaube, von zehn Standorten haben wir die Daten schon. Und da hätten wir 2000 Kinder jetzt aufgenommen. Haben aber 3000 Kinder, die mitmachen wollen und knapp 1000 Kinder auf der Warteliste. Und das ist halt schon krass, weil offensichtlich kommt das Ding ansatz. Das sagen bei den Jugendlichen. Und ich glaube, dann zu überlegen, okay, und wie kann man jetzt die Kapazitäten schaffen, dass das überall existiert oder weil wir sind ja auch in Deutschland und in Rumänien, da ist das genau das Gleiche. Also Kinderretern sind die Bude ein. Und genau deswegen oder die Familien auch. Und deswegen, glaube ich, wäre es wichtig, zu schauen, okay, wo sind diese Innovationen, die so wirkungsvolle Hebel treffen? Da gibt es ja viele, in allen Bereichen gibt es da viele Beispiele. Und wie kann man die jetzt skalieren? Und ich glaube, das sind wir aber dadurch, dass es dann so viele eigenständige Player sind, die natürlich miteinander vernetzt sind. Und dann doch ihre eigenen Entscheidungen treffen, wie wir ihr eigenes Budget verfügen. Sind wir noch nicht so weit gekommen, dass wir sagen, ja, da ist eben dieses schon erwähnte Vergabeverfahren so cool, weil ein Typ, der geht zum größeres Summen und auch um Richtungen. Also wenn das Ministerium das mal vorgibt, und ich hoffe, wir sind jetzt noch im Prozess. Ich hoffe, dass es dann einen coolen, auch noch wie raus gibt, natürlich. Also, dass es dann jetzt wurden die Innovationen skaliert. Das ist dann damit noch was gemacht wird, dass es da irgendwie eine Idee gibt, wo es weiterhin gehen kann. Aber das ist, glaube ich, wichtig, die eben so zu finden, nach Wirkungen auszuwählen und sie dann großzumachen. Und ja, aber wer ist dafür zuständig? Das ist die große Frage, die uns alle beschäftigt. Wer kann, das kann ja niemand alleine. Und wer kann diese Innovationen identifizieren? Es gibt so viele tolle Projekte. Also das sind große Fragen. Das ist ja eben genau. Das wäre jetzt auch meine Folge Frage gewesen. In späteren Phasen, wo die Organisation schon länger besteht und wo man eben sieht, okay, der Impact ist da. Es sind sogar Kapazitäten da um eine vernünftige Wirkungsmissung zu machen. Das sind Dinge, die ja vielleicht oftmals in früheren Phasen noch nicht so da sind. Mit Strukturen, würdest du das anders sehen? Ja. Also wenn du sagst, die Instrumenten, die müssen ziel sich irgendwie funktionieren. Natürlich, das ist der absolute Idealfall. Aber das, mit sehr jungen Organisationen auch sicherzustellen, stelle ich mir sehr schwierig vor. Wie siehst du das? Das ist ein bisschen schwierig, weil ich glaube, die dritte Person, die wir geheiert haben, war für das Impact für die Impact-Messung. Perfekt. Ja. Aber auch ist ein Problem heraus. Es ist ein Problem heraus, dass jemand klären musste, was das Problem ist. Und wie wir es lösen und warum das Wirkungsvoll ist, haben wir dann halt quasi gesagt, ja, okay. Wir möchten einfach mehr Entwicklungsmessungs setzen, damit wir den Leuten zeigen können, das kommt an. Und das ist sinnvoll und genau. Aber ich glaube, dass das wichtig ist für soziale Innovationen und generell soziale Angebote. Man muss einfach zeigen, was das bringt. Es bringt nichts, einfach zum Messen, okay, ich erreiche 3000 Kinder ja schön. Aber was verändert sich dann für diese Kinder? Und was bringt es ihnen? Und wie, also das ist sehr weit gegriffen, aber wie geht es dir in den 20 Jahren? Geht es dir dann vielleicht besser? Also ihr Leben verlaufen wäre, wenn sie da nicht mitgemacht hätten. Und hat sie das geprägt. Und wir sind große Wirkungsmessungsfreaks, würde ich sagen. Also wir haben mittlerweile relativ viele Stunden, die Woche auch, setzen wir in die Wirkungsmessung. Wir haben auch externe Evaluierung gemacht, die er ja auch mit der WHO, dem Non-Profit-Competenzzentrum, die eine Social Return und Investment-Analysie gemacht haben, die dann irgendwie gezeigt hat, dass jeder investierte Euro in die Hobbylöbze, den damaligen Zeitpunkt 21 Euro und 27 Cent, der Gesellschaft, einen gesellschaftlichen Wirkungen zurückgebracht hat. Und ich glaube, allein diese Selbstverständnisse und diese Sicherheit, dass es eben wirkungsvoll ist, das würde allen Organisationen so gut tun. Natürlich ist es am Anfang schwer. Als erstes finde ich, sollte man damit beschäftigt sein, seine Innovation zu testen, zu evaluieren. Aber das ist auch ein Teil von der Wirkungsmessung. Eigentlich evaluiert es im Körper ja auch dazu. Aber eben einfach auch zu schauen, okay, wie mache ich das möglich so, dass es bei der Zielgruppe ankommt? Und da braucht man den Rückmeldung von der Zielgruppe, weil kann es ja nicht einfach sagen als ich fenne ich jetzt geil. Die Idee von der Hobbylöbze war schon cool. Aber dann musste man natürlich noch ein bisschen dranschrauben. Und dann gab es irgendwann zwei Jahre später, haben die Jugendlichen gesagt, ja, sie waren auch ehrenamtlich mit helfen. Und dann hat man halt noch was dazu entwickelt und so. Und ich glaube, wenn man damals einer Zielgruppe gut im Austausch ist und irgendwie wirklich straff schaut, dass man das eben auch belegen kann, dass das sinnvoll ist, dann hat man es schon leichter flange Sicht. Oder ich merke jetzt, also wir sind in den letzten Zügen des Vorbereiten unseres Wirkungsberichts. Also, da wird ein paar zwei Wochen, bitte ich sagen. Dann veröffentlicht. Und das sieht man wieder, wie wertvoll das ist, diese Daten zu haben. Und also ja, sind 4.000, 6.000 Fragen, irgendwie wird letztes Jahr ausgewertet haben. Aber trotzdem zeigt das dann einfach, glaube ich, schon auch, wie wichtig das ist, was wir tun. Und ich glaube, das wird, das ist einfach für alle Organisationen super wichtig. Und da muss auch das Sächter fangt schon an. Aber langsam, und ich glaube, das ist wichtig, dass wir da noch mehr drauf schauen und dahin ein Westieren auch. Sehr, sehr lesstig. Ja, auch noch mal da. Die Advokat, den auch für die Wirkungsmesseln. Sind wir ja natürlich auch hier, ist ja völlig klar. Gibt auch, weil sie ja mehr zu diesem Thema wissen wollt. Ein paar Folgen weiter unten findet ihr einen Schwerpunkt zum Thema Wirkungsmessung. Übrigens auch eine Folge mit Olivia Rausche, von mein Pyrokompetenzzentrum, die ihr glaube ich auch mitgewirkt hat, an Aurem Seroi. Insight im Pack. Vielleicht vom Thema Wirkungsmessung ein bisschen weg, aber dennoch sozial Unternehmen innen und mit dem Versehen. Menschen, die soziale Innovationen in die Praxis bringen wollen, den ja immer auch so ein bisschen vor einem Trade-off wirtschaftliche etabellität, wirtschaftliche Traggfähigkeit und Impact generieren. Ist das bei der Hobby Lobby ein Thema? Ich nehme an, es ist überall ein Thema. Hat sich das auch irgendwie seit Gründungen verändert, vielleicht? Wie geht dir damit um? Sehr schwierige Frage. Können wir eine drei Stunden von uns machen? Genau, allein dann könnte ich wahrscheinlich drei Wochen geferiert. Nein, also ich glaube, wir haben das Privileg, dass es uns jetzt noch nie in den letzten fünf Jahren passiert ist, dass es wirklich knapp geworden ist im Geld zu sagen. Es hat, glaube ich, sehr viel mit meiner Persönlichkeitsstruktur zu sein tun. Ich bin sehr risikorevers, also ich habe es nicht gerne, wenn ich nicht mindestens ein Jahr in die Zukunft vorfinanziert bin. Deswegen lauf ich sehr weite Wege, um viel, viel, viel, viel, viel fundraising zu machen. Mittlerweile auch mit einigen Kolleginnen, die mich unterstützen. Und, ja, deswegen, glaube ich, gab es nie so, also gab es einfach nie so eine Periode, wo wir es gesagt haben, es wurde wirklich kritisch, die Sorge ist aber immer da. Und das finde ich so das Grasse. Ich kann mich eigentlich, und ich beschäftige mich 80 Prozent meiner Zeit, 70 Prozent vielleicht, mit dem Geld und mit dem Überleben der Organisation, und mit dem, wie kann man gelte Ressourcen auftreiben, um diese soziale Innovation vorwärts zu treiben, sie zu skalieren, sie zu festigen, dann ist natürlich, wenn man skaliert viele Leute im Team, dann muss man natürlich auch in die Strukturen investieren und so. Es ist einfach sehr kostenintensiv. Und, ja, wenn ich drüber nachdenke, wie, wenn das alles wegfallen würde, und wir wären einfach finanziert, und diesen Thema sozusagen, dieses fundraising, des fundraising needs, gäbe es gar nicht. Wie viel zeitlichen Strategie und Weiterentwicklung investieren könnte, das passiert oft jetzt einfach so nebenbei, und das finde ich schade. Also, dass man, ich würde wahnsinnig gerne wieder, also ich würde wirklich gerne noch mehr Zeit Ressourcen dafür haben, oder Zeit Ressourcen dafür zu haben, wirklich in alle Standorte zu fahren, viel dort zu sein. Ja, und das geht halt nicht, weil viel meiner Zeit ins Fund tracing läuft. Und so, wie ich das bei anderen Organisationen sehe, geht es halt allen recht ähnlich. Also, das ist einfach wahnsinnig aufwendig. Ja, und das ist natürlich ein Trade-off, der ist intense. Und das ist irgendwie dann doch irgendwie, ja, schwierig. Aber gleichzeitig, ich weiß gar nicht, ob ich es ändern würde, weil natürlich ist. Also, es ist schon auch einfach wichtig, dass man das Organisationen ausgewählt und dann für Förderprojekte, zum Beispiel oder Spenderinnen Geld geben, nach einem guten Gewissen oder mit dem Gefühl, okay, wenn ich mein Geld dahin gebe, dann wird das nicht verprassst, oder weil sie nicht was, oder kaufen jetzt alle keinen Lampogen, die damit, aber es ist eigentlich, dass das auch ziehsicher ankommt. So, da habe ich mich hier ein bisschen verändert, also im Anfang, was auch wichtig Geld aufzustellen, und so aber mittlerweile bin ich auch schon so, ja, das muss schon passen irgendwie. Und deswegen investieren wir da auch gerne die Zeit, aber natürlich in einer Welt, wo diese sozialen Innovationen einfach finanziert werden, mit einem Eier-Qualität-Ziegel, hier bitte schön, du bist eine Innovation. Und jetzt hier ist dein Geld, und jetzt ver- erobert die Welt, ver- erobert die Welt, damit das wäre natürlich ein Traum, aber es ist auch einfach ein Wunsch, denken wir, ist. Und jetzt sagst du ja natürlich 70% der Zeit, gehen da irgendwie drauf für dieses Thema. Was ich ja da spannend finde, dann, also man muss ja dann auch irgendwie persönlich und mit den Motivationen ein bisschen haushalten, auch ein bisschen ein flexibel Quasi sein, hattest du da irgendwie so einen Punkt, wo man da quasi, ja, wo man ein bisschen switcht, wo man sagt, okay, das ist einfach meine Rolle und damit gehe ich rein. Auch eine sehr gute Frage, so viele gute Fragen, ja, auf jeden Fall, also ich, gut, dadurch, dass ich auf der WU angefangen habe mit meinem Studium, und glaube ich habe ich im Vergleich zu vielen, vielen, vielen sozialen Gründerinnen, die ja oft auch noch als einen ganz anderen Bereich kommen, ein real tiefguttes wirtschaftliches Verständnis und Tumid erleichtert. Also es ist jetzt nicht so, dass ich sag, ich hasst das, und ich beschäftige mich nicht gerne mit dem Geld, es macht mir schon auch ein bisschen Spaß, ich mache auch immer noch unsere Buchhaltung, weil es macht mir einfach so viel Freude, lustigerweise, also ich bin ein bisschen weird, was das angeht, glaube ich, weil viele Gründerinnen von Zutaten haben. Kann auch deine gute Kombination? - Ja, oder eine gute Kombination, genau, also vielleicht bin ich da auch einfach glücklich, dass mir das beides Spaß macht. Aber ich merke schon, dass die meiste Energie ziehe ich daraus, wenn ich mit der Zikope arbeite, so hat es ja auch angefangen, also ich war ja am Anfang eine. Alles in einem sozusagen, also Standardleiterin, aber auch Geschäftsführerin und so, und das ist. Ja, wie soll ich sagen, da war ich glücklich ja, würde ich sagen, das hat mich mehr füllt. Gleichzeitig schaffe ich es heute auf den Schritt zurück zu gehen und zu sagen, aber ich bin notwendig in der Rolle, in der ich bin und ich halte diese Orgensitzung zusammen und mache eine Seite die Strategie, weil das auch das Fund racing, und es braucht das halt auch, und auch die Personalführung und alles, was darunter fällt. Und natürlich hat sich, glaube ich, in den letzten fünf Jahren meine Rolle immer nur verändert, also konstanz oder irgendwie, dass es mal stabil ist, es gibt es quasi nicht, weil es immer irgendeine Form von Veränderungen war, und mittlerweile ist es ein sich immer ständig verändert, der Prozess eigentlich eher, dass die Normalität. Und ich habe mich so ein bisschen mit der Rolle abgefunden und angefroren hat, aber sie ist schon auch sehr, sehr, sehr intensiv, und ich glaube, dass es auch der Punkt, wo viele, viele Leute, die eine soziale Innovation gründen merken, aber ich glaube, also dieses Gründen von etwas und dieses soziale. diese Power auch, die man entwickelt, diese Kraft, wenn man da in diesen. ich kreiere mir jetzt, was ich diesen Schöpfungsprozess geht, dass es halt ganz was anderes als. ich bin CEO von einer Organisation, die in drei Ländern arbeitet, mit 30 Mitarbeiterinnen und mache. ich mache 70% Fund racing, aber ich mache auch 80% Personalführung, ich habe so viele Prozent, denn das ist sicher auch bei den ganzen Tag gar nicht ausgeht. Das ist eine ganz andere Rolle, und ich glaube, da tun sich dann viele auch schwer, und das ist schon auch der Punkt, wo man dann überlegen muss, "Ja, wie kriegt man jetzt die Energie und die Kraft wieder rein?" Und wie kann man dann da gut weiter machen, was ich da. es braucht eine sehr flexibel Meinzeit auch, um mit diesem Prozess so weiter zu wachsen, und. genau, und was ist dann in zehn Jahren, was bin ich dann. also, also das kann ich so einfach. Ja, absolut, deswegen meine Horeaktung, der für so etwas auch wirklich dann wie schon erwähnt, auf den Boden zu bringen, weil ich glaube, da braucht es einfach schon die Expertise, aber wie du sagst, auch Durchhaltevermögen, Flexibilität, da braucht es einfach so einen Mix, den man da irgendwie mitbringt, also insofern danke auch, dass du das so offen teilst, hier. Apropos offen teilen, es geht ja bei Instagram auch darum, falls jemand da draußen einen inlichen Weg gehen möchte, was Kunden möchte, irgendwie, ja, eine Idee hat und die vorhanden bringen möchte, da auch zu unterstützen, wie andere diesen Weg gegangen sind oder was sie empfehlen würden, abgesehen von den Dingen, die wir schon gesprochen haben. Welche Erachtschläge hast du denn konkretes und konkretes Persönlichkeits-Theoretisches für Menschen, die etwas gründen wollen, was möchtest du denen mitgehen? Ich glaube, ich habe eine vielzellen Dinge, ich glaube nicht, dass es was mit der Persönlichkeit zu tun hat. Also ich glaube, das ist zum bisschen Teil von diesem Hero-Prinnership-Problem, dass wir alle glauben, wir sind die Außerwilden und ohne uns gings nicht. Also ich glaube, eine andere Person hätte das sicher auch kriegen können sozusagen. Also davon halte ich wenige, dass das gute, man kann alles lernen. Ich glaube, wenn man bereit ist, alles zu lernen, dann kann das jeder machen, jede machen. Ich glaube, es ist sehr wichtig, das Problem, dass man lösen möchte, es sehr gut zu kennen. Ich finde es immer schwierig, wenn Leute was gründen, wo sie eigentlich nur das Gründen zu wegen und wo sie gar nicht so einen Bereich tätig sind, das ich nicht auskenne mit der Zielgruppe. Das ist jetzt halt so glücklich, aber halt. Das ist dann oft schwammig und dann merkt man auch ja auch später, "Ahh, ganze Treffsicher war das wohl doch nicht." Aber diese Lösung, ich glaube, das ist extrem wichtig, sich da nicht zu hohen und sich Zeit zu lassen, das Problem wirklich zu verstehen, die Zielgruppe gut kennen zu lernen, deren Bedürfnisse mit einzunehmen und nicht irgendwie anzunehmen, gerade, wenn man mit einer eher benachdeneckten Soziukonomisch-Belachdeneckend-Gruppe arbeitet, dass man nicht annimmt, man weiß, was das best ist für sie, sondern dass man sie halt einfach fragt, was sie sich vorstellen. Also ich glaube, das ist ganz wichtig, um das Gut auf dem Boden zu bringen, mal als erstes. Dann glaube ich, im Prozess das wachsen zu lassen, ist es sehr wichtig, da ohne Aroganz und sehr demütig hineinzugehen, weil man weiß einfach nicht alles und man kann es so viel lernen. Also ich habe in dem Prozess, da habe ich eigentlich immer davon profitiert, was Organisationen gemacht haben, der in Schritt größer war, das wäre sich auch ein Thema sehr stark und das ist so verpönt, weil immer alles so macht, macht das nicht nach, es lernt es schon in der Schule, macht das nicht nach, mal das nicht nach, das ist total absurd. Warum soll ich denn die 25 Fehler machen, die andere schon vermieten haben? Also so, man stolpert ja hinein, deswegen arbeite ich auch wahnsinnig. oder Berater, wahnsinnig gerne kleinere Organisationen, die starten, weil ich finde, man braucht das ja wirklich nicht, dass man gegen die Wand läuft, das tut nur weh, deswegen ist das irgendwie dann schon wichtig, dass man mit Menschen sprich, die den Weg gegangen sind, aber vielleicht zehn Schritte weiter sind oder fünf. Ich mittlerweile gerne zehn, weil dann weiß man, was das Wischen kommt, aber fünf ist auch gut, wenn es eine Einschritt weiter ist, das am Anfang auch fein. Aber einfach irgendwie auch von den Leuten zu lernen, die das schon durchgemacht haben und genau und nicht zu glauben, dass es bei einem so anders sein wird. Genau, das ist, glaube ich, wichtig und dann eben einfach viel in die Recherche zu gehen, was ist an Ökosystem da, weil vom Social Impact Awards sind wir dann zur nächsten Stiftung, jetzt hat der Bildung Tomorrow heißt, dann zur Mega Bildung Stiftung, also es ist jetzt bei uns in dem Bereich die größere Player, dann irgendwie aber auch bin es erst in den ersten Ausstatt mit öffentlichen Fördergeberinnen zu gehen, es ist schon auch irgendwie zu schauen, okay, was ist denn da an Ökosystem da sich da Unterstützung zu holen? Genau, das, das ist, glaube ich, meine Tipps. Also es ist sehr, sehr runtergekocht, eigentlich nicht darauf reinzufallen zu glauben, man muss diesen Weg allein gehen und man ist da erstet, ja, den Weg geht. Genau, ja. Und vor allem auch nicht zu glauben, also ich glaube wirklich die Mut ist ganz wichtig in dem Bereich, weil man, man ist einfach nicht der, und das ist, das ist natürlich, weil wenn man gründer und dann wird man CEO und dann ist man wichtig und es sagt dann keine mehr, es hält dann keiner mehr einen Spiegel vor, oder wenn ich manchmal so dankbar für egal, wie in der mir einen Spiegel vorhält, meistens ist das mein Mann, aber auch andere Kollegen oder so, dass man nicht ein bisschen anfängt zu schwäben, weil wenn man dann so viele Sachen entscheiden kann und wenn es nachher um größeres so mein Geld geht und so, dann verliert man dann auch so ein bisschen, ja, die Demot finde ich und wenn einem da hier man einen Spiegel vorhelfen sagt, schapft auch noch ein Mensch, du bist sehr fehlbar, das hast du gerade wieder nicht toll gelöst, das finde ich sehr frischend und sehr wichtig, weil es uns hebt man nicht, man hebt nicht ab, aber so ein bisschen, man verliert so ein bisschen, denn ja, den Weg glaube ich und da eben demitig durchzugehen, das ist glaube ich wichtig und eben auch den, was ich schon gesagt habe, dieses Durchhalte vermögen diesen langen Atem, dass mich man sich einfach drauf einstellt, dass das anstrengend ist, weil das wird so oft so glorifiziert und man soll es sich wirklich gute belegen, ob man das will, weil es ist, es ist nicht nur Leiband und ich glaube es ist für viele Leute Leiband, es gibt einfach wirklich angenehmere Jobs auch und man läuft viel, man ist viel aus der Puste, ohne dass man sich richtig bewegen muss, man ist schneller, schapft auch mal und ich glaube, das muss man sich schon auch bewusst sein, dass es eben nicht nur Preise, Zeitungsartikel und weiß ich nicht, was ist, dass man dann im Gegensatz bekommt und dass die halt auch der erste Preis ist mega, also der erste Preis über den habe ich, ich glaube ich habe mich über keinen Preis mehr gefordert, dass über der erste, über den ersten den wir bekommen haben, weil es natürlich das erste Mal ist und mittlerweile bekommen, also das ist ja mehr Sexpreise bekommen, zwar habe ich nicht mehr mitgekriegt, also es ist total absurd und ja, also dass es eben sich auch verändert ist und dass es eben, dass es nicht nur glorreich ist und dass es der Erfolg, ein Konstrukt ist in einem anderen von außen aufdrücken, aber man sich selber meistens gar nicht so fühlt und oftmals das vielleicht dann auch möchte ich nicht sagen, aber mir fällt gerade nichts besseres ein, die Zielgruppe dann ein bisschen auf der Trecke bleibt, weil vielleicht Preise und was anderes wichtiger. Ja, genau und das der Fokus sollte immer darauf bleiben, dass man das bestmöglichen Angebot für die Zielgruppe machten, das wirkungsvollste und genau und das ganze darum herumkuppt natürlich dazu, also man kann ja jetzt die Gruppe schon auch noch helfen, wenn man so wirkungsvoll ist, dass man halt auch die mittleren Dresswissen hat, aber mittel und Dresswissen soll es idealerweise für die Hobby Lobby auch in Zukunft geben, also letzte Frage, wie stellst du dir denn, du hast vorhin öfter die 20 Jahre Zeit, man ja aufgemacht, Hobby Lobby, 20, 45, wie schaut es damit aus, was ist da deine Vision, was wäre die Idealverstellung? Das Lüste, wir haben vor 1,5 Jahren meine Klausur gemacht, 20, 30 und wir sind jetzt schon so weit anders abgewogen, also es ist einfach utopisch, glaube ich, ich finde ich glaube, ich bin recht visionär und ich kann gut in die Zukunft denken, aber oft kommt es dann doch ganz anders, deswegen finde ich es auch sehr herausfordernd, mein Braum oder mein Wunsch spielt, das ist quasi das informelle Bildung, etwas, was über einen breiten Grad wahrgenommen wird, das Schulsystem so aufmacht, das Schule nicht nur, das ist was in diesem einen Haus passiert, sondern dass das darüber hinaus geht, dass das im Zusammenspiel funktioniert mit ganz vielen außer schulischen Experten und Menschen, dass das Kindern Jugendliche breiter begleitet werden, in hoffentlich auf der ganzen Welt. Und natürlich finde ich es cool, also wir sind jetzt in drei Ländern, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass das das Ende sein würde, also ich möchte schon gerne auch in andere Länder gehen, einfach weil das super spannend ist, neue Regionen kennen zu lernen. Aber das muss nicht Hobby Lobby heißen oder als Hobby Lobby Konzept funktionieren, sondern mir ist einfach ein großes Anliegen, das Kinder nach der Schule, außerhalb der Schule, auch eine Lernraum bekommen und eine Penk von ihren Ressourcen und dass das sich weit entwickeln können, weil wir eben 70 Prozent unseres Wissens im Info-Mein Kontext erlernen über Freizeitfamilie und ich glaube diese sehr ungerechte Verteilung von Bildung da halt anfängt oder da sich intensiviert auch und ich glaube, das wäre die Vision, dass das Konzept wie auch immer es ausschaut, wie auch immer es heißt möglichst bereit gestreut ist und möglichst für die Kinder bereichert. Sehr gut, das hoffen wir, das wünschen wir euch und natürlich vor allem den Kindern und Jugendlichen. Zum Abschluss, liebe Rosa, gibt es irgendetwas, was der unseren Höhreinnen noch kommunizieren möchte, außer in zwei Wochen den Wirkungspiel. Ich sage mal, wenn ich gestaltet ihn noch grafisch und sagt dann immer zu meiner Kollegin, muss ich das denn wirklich machen, weil es ließt ihn eh wirklich niemand, die Leute vielleicht dann ihn nur durch. Aber wer weiß, also ihr leßt gerne den Wirkungsbericht der Hobby Lobby, aber wenn ihr euch diesen Podcast anhalt, dann habt ihr ja wahrscheinlich einen Bezug zu Wirkung und zu Impact und sozialer Innovation und dann wünsche ich euch auf jeden Fall, dass ihr eure Ideen auf den Boden bringt, dass ihr in eurem Wirkungsfeld tätig bleiben könnt, dass das euch Spaß macht und dass ihr die Freude daran nicht verliert. Wunderbar, liebe Rosa, vielen, vielen herzlichen Dank für deine Besuchierungsstudio. Insight, Impact. Das war's schon wieder mit dieser Folge, aber nichts mit unserem Schwerpunkt zum Thema soziale Innovation in der nächsten Folge geht es damit schon wieder weiter. Worum es genau gehen wird? Bleibt gespannt, bleibt ein bisschen geheimnach. Falls ihr aber Feedback zu dieser Folge oder zu anderen Hubs, natürlich gerne bewerten auf der Plattform Eures Vertrauens. Insight [email protected] ist unsere E-Mail-Adresse, gerne auch hier melden und Insight Impact mit Unterschlich ist unser Instagram Account auch hier natürlich alles zu unseren Folgen. Wir freuen uns, wenn ihr uns gebrungen bleibt, bis dahin alles Liebe, alles Gute und bis bald.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Soziale Innovation entsteht, wenn ein Problem identifiziert wird, das viele nicht sehen, aber die Menschen in der Zielgruppe tatsächlich erleben.
  2. Die Hobby Lobby begann mit einem Blick auf die Bildungsungleichheit und der fehlenden Freizeit- und informellen Bildung für Jugendliche.
  3. Die Organisation entwickelte sich von einem einfachen Förderprojekt zu einem etablierten Netzwerk mit 14 Standorten in Österreich, Deutschland und Rumänien.
  4. Eine zentrale Herausforderung war die Wahrnehmung des Problems durch Gesellschaft und Institutionen, die oft das Zusammenleben mit den betroffenen Kindern nicht verstehen.
  5. Die Gründung und Entwicklung erforderten starke Selbstreflexion, demütige Einstellung und langes Lernen, um nicht den Anspruch der Perfektion zu verlieren.
  6. Wirkungsmessung ist entscheidend, um die tatsächliche Wirkung zu zeigen und die Bedeutung der Initiative für die Kinder und die Gesellschaft zu unterstreichen.
  7. Finanzielle Stabilität ist schwierig, da die Organisation auf Förderungen und Eigenkapital angewiesen ist, was zu einem hohen Zeit- und Ressourcenaufwand führt.
  8. Die Vision ist eine globale Verbreitung von qualitativ hochwertigen, inklusiven Freizeit- und Lernangeboten, die die Bildung jenseits der Schule fördern.

Summary:

Die transkription beschreibt die Entwicklung der Hobby Lobby als soziale Innovation in Österreich und darüber hinaus. Rosa Bergmann, Gründerin und CEO, erläutert, wie sie aus dem Studium der VWL zur Identifikation von Bildungsungleichheiten in der Schule und der damit verbundenen Freizeitarmut gekommen ist. Die Initiative beginnt mit einfachen Freizeitangeboten für Jugendliche, die dann zu einem umfassenden Netzwerk mit 14 Standorten wuchsen.

Ein zentrales Problem war die fehlende Wahrnehmung des Problems durch die Gesellschaft, wobei viele nicht erkennen, dass die Kinder außerhalb der Schule wenig oder nichts zu tun haben. Durch ein tiefes Verständnis der Zielgruppe, demütige Einstellung und Dialog mit Experten und Bedürfnissen der Kinder konnte die Initiative wachsen. Wirkungsmessung, wie z.

B. eine Analyse mit der WHO, zeigt, dass jeder Euro Investition eine soziale Wirkung von 21,27 Euro bringt. Trotz der hohen finanziellen und organisatorischen Anforderungen – insbesondere im Bereich des Fundraising, das 70 % der Zeit einnimmt – bleibt die Vision, informelle Bildung und Lernmöglichkeiten für alle Kinder außerhalb der Schule zu fördern.

Die Entwicklung wird als langfristig und auf die globale Skalierung ausgerichtet beschrieben, wobei die Herausforderung bleibt, die Finanzierung und die Wahrnehmung der Wirkung zu stärken. Der Fokus liegt darauf, das Engagement für soziale Innovationen durch Nachhaltigkeit, Wirkung und echte Teilhabe zu fördern.

FAQs

Soziale Innovation bedeutet, ein soziales oder bildungspolitisches Problem zu erkennen und darauf eine Lösung zu entwickeln, die die Betroffenen direkt betreut und deren Lebensbedingungen verbessert.

Die Hobby Lobby entstand, nachdem Rosa Bergmann in der Schule Kinder mit Bildungsungleichheiten beobachtete und erkannte, dass sie durch informelle Bildungangebote, wie Freizeitaktivitäten, stärker betreut werden können.

Die Kinder können kostenlos wöchentlich an Kursen im Bereich Sport, Kunst, Fremdsprachen oder Nachhilfe teilnehmen, und bleiben meist mehrere Semester lang betreut, um sozial und persönlich zu wachsen.

Die Hobby Lobby ist an 14 Standorten in Österreich, Deutschland und Rumänien tätig und vermittelt jährlich über 4.700 Plätze für Kinder.

Viele Menschen verstehen das Problem nicht, und es fehlt oft die wirtschaftliche oder gesellschaftliche Unterstützung, um die Initiative langfristig zu finanzieren und zu skalieren.

Die Organisation führt umfassende Wirkungsforschung durch, z. B. externe Bewertungen mit der WHO oder dem Non-Profit-Competenzzentrum, die zeigen, dass jeder investierte Euro bis zu 27 Cent sozialer Wirkung zurückbringt.

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