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Sophie Passmann und der weiße Feminismus Part 23

102m 26s

Sophie Passmann und der weiße Feminismus Part 23

Die Sprecherin schildert zunächst ihr Befremden über die heftige Ablehnung, die ihre Kritik an der Linkspartei in einer Live-Sendung auslöste. Sie erweitert diese persönliche Erfahrung zu einer allgemeinen Reflexion über oberflächliche Phänomene in Politik und Popkultur. Dabei zieht sie Parallelen zwischen ihrer Abneigung gegen die als reich und elitär wahrgenommene „Heidi Reichineck“ und ihrer Unfähigkeit, einen echten Zugang zu Taylor Swift oder der Band „Tukotronic“ zu finden. Dies führt zu einer Analyse des performativen Fandoms, exemplarisch an der Podcast-Betreiberin „Sophia Passmann“. Diese wird als Repräsentantin eines zynischen, weißen Feminismus kritisiert, der feministische Praxis auf individuellen kommerziellen Erfolg und Selbstvermarktung reduziert. Ein ähnlicher Vorwurf der Selbstüberschätzung wird an die Bestsellerautorin „Karoline Wahl“ gerichtet, deren Werk und öffentliches Auftreten als oberflächlich und von Literaturkritikern unberechtigt angeeignet betrachtet werden. Die abschließende Erwähnung von „Juli Lobo/Wasabi“ unterstreicht das Gesamtthema einer Kultur, in der Authentizität oft zugunsten von Trendbewusstsein und Selbstinszenierung zurücktritt. Der Diskurs bewegt sich somit zwischen persönlicher Irritation und einer grundsätzlichen Kritik an Oberflächlichkeit und Instrumentalisierung in zeitgenössischen Debatten.

Transcription

15849 Words, 98142 Characters

German
mich hat sehr stark irritiert, wie sehr meine Kritik an der Linkspartei vor wenigen Wochen, als wir live bei der Straßen- und Zuckerpartie eine Plattkritik gemacht haben, auf Ablehnung gestoßen hat. Also ich habe mich darüber beschwert, dass der Impuch von Jan van Agen empfohlen wird bei der Straßen- und Zucker, um meinte, dass die radikale Link einfach nichts in der Linkspartei zu tun haben sollte. Und das hat wirklich Schockwellen ausgelöst, man ist richtig in den Gesichter den Publikum gemerkt, dass irgendwas mit ihnen passiert und ich war darauf gar nicht vorbereitet. Naja, ja, du hast ja, ähm, Basically, die Arbeitgeber, die hat nach einem Interessenskonflikt ja im Zelt. Aber ich mein, ich finde noch, noch schlimmer war es ja als ich dann da einen draufgesetzt habe und ich dachte, ich belohne alle, die den Weg ins Blank auf sich genommen haben und in Eintritt gezahlt haben für die Live-Show und ich dachte, ich belohne die jetzt mit einem leckerly einem richtigen Hot-Take. In one and only an Hot-Take, den ja nur bei "Eischgü" von "Don't Re Theory" hören können. Genau. Und meinte, ja, ich habe voll die Aversion gegen die reichen weg und im Zelt haben wirklich die Grillen gezirbt, niemand hat gelacht oder reagiert. Und dann meint ich noch zu dir, weil ich ihn rette mich und du gehadet es nicht sagen, aber ich so nehm, stimmt, du kannst ja nicht retten, weil du ein Typ ist. Und du hast jetzt nicht sagen. Selten irgendwie, wenn ich mich in so einer verzweigte Situation gebrach gefühlt wäre es zu dich zu mir umdrehen, dann war es so, ich habe gerade eine Frau öffentlich beleidigt, kannst du mir bitte helfen, beim Publikum kommt meine Beleidigung nicht an. Es ist noch nicht mal eine handfeste Kritik, die ich habe an Heidi Reichineck. Ich kann ja noch nicht mal so tun, als ob das so wäre, es ist wirklich eine unbewusst lieb bedürnöse Abgrenzung, die ich habe, die reichen weg ist, meine Taylor Swift. Wer bist du? Ich habe meine Identität verloren, ich bin identitätslos, ich bin das nicht identische, ich schwäbe durch den Raum ohne festen Bezug zur Realität. Und ihr hört "Don't Read Theory" Podcast? Alsche wir, ich möchte die Fragen, willst du uns damit sagen, dass Heidi Reichineck eine weiße Feministin ist? Jetzt bleibt mal jetzt hier auf dem Boden, das ist schon ein heftiger Vorwurf, weil man jetzt hier Heidi Reichineck des Wolfs ein Feminismus bezichtigen würde, damit kannst du ganze Karrieren zerstören, so weit würde ich nicht gehen. Aber was ist denn damit gemeint, dass jemand, deine Taylor Swift ist, die Taylor Swift, der deutschen Politik, weil was ist denn Taylor Swift, anderes als eine weiße Feministin, die individuellen Erfolg als feministische Praxis inszeniert und einfach nur ihren Feminismus darüber definiert, eine erfolgreiche Frau zu sein? Also ich verstehe nämlich Taylor Swift auch wirklich nicht, ich habe da auch ein soziales Experiment gewagt, weil ich auch sehr interessiert als sozialen Experimenten bin, ich probiere z.B. jeden Herbst aufs Neue, diesen allem Pumpkin-Speist-Latte bei Starbucks, weil ich denke vielleicht, werde ich so ein Pumpkin-Speist-Latte-Girl, aber scheiter jedes Jahr, dass mit dem Pumpkin-Speist-Latte nicht schmeckt. Und so habe ich auch letztes Jahr versucht, ein Swiftly zu werden, weil ich dafür inspiriert war, von Eva, vom Ringlichtfieber-Podcast und ich habe es einfach nicht geschafft, "I'll give it a try, I'll really try to really try to listen, but for me it had all of the lead gleich angehört, und ich konnte auch überhaupt nichts mit dieser Fröhlichkeit anfangen." Und ich verstehe auch einfach nicht, die entsprechend, "must mir vielleicht das noch ein bisschen mehr erklären, was du damit meinst?" Ja, bevor ich dir das erkläre, es gab auch ein, ich habe auch versucht, von etwas Fan zu werden und jahrelang so getan, als ob ich tukotronic mag. Ich habe es wirklich, "I'll really really try it", mein erster Freund hat irgendwie auch glaube ich uns zwei Martickets dafür gekauft, ich weiß nicht und es war so irgendwie ich muss die mögen, weil wenn man so in Deutschland vielleicht so drauf ist wie ich, da muss man tukotronic hören, aber ich kann es einfach nie, ich finde es. Wie bist du in einer Uni zugelassen worden, ohne tukotronic zu hören? Ich musste deshalb im Ausland studieren. Ich habe es nicht eine deutsche Uni geschafft, weil man mir angesehen, an der Nasenspitze angesehen hat, dass ich keinen Genuinatukotronic-Fan bin, sondern ein moralischer tukotronic-Fan. Auf jeden Fall, es gibt so 'ne Lust daran, Taylor Swift uncool und scheiße zu finden und so 'ne ähnliche Lust finde ich so ein bisschen heidig reicheneck, also so ein bisschen zu denken, okay, ja, we get it. Aber bei Taylor Swift geht es natürlich weiter, also bei heidig reicheneck würde ich da den Punkt setzen und Taylor Swift ist ja eine Milliardären, die gerade die Politik bespielt, wo die Fahne hinwebt und ein total nerviges penetrantes Fandom aus Basic Bitches hat. Und ja, ich glaube, man kann sehr leicht Freunden und Fans gewinnen, den man so Taylor Swift nicht mag. Wenn du gerade von Taylor Swift Fans redest, ich musste an eine Frau denken, mit der wir uns vor ziemlich genau zwei Jahren schon mal auseinandergesetzt haben und die zumindest von sie selbst behauptet, Deutschlands größter Taylor Swift fällen zu sein und das ist so viel Passmann. Die hatte sich ja zur Aufgabe gemacht, Taylor Swift zu verteidigen, also gefühlt in jeder Folge ihre Solo-Podcast, geht zum eine Sache, die Taylor Swift gemacht hat und so viel Passmann erklärt, warum das die richtige Entscheidung war, die Taylor da getroffen hat. Warum das so grandios ist, warum diese Frau so unfassbar interessant ist und so eine tolle Songwriterin. Ja, mittlerweile scheint es so, ob es so viel Passmann's Main Selling Point ist, dass sie der populärste Swiftie Deutschlands ist. Ich würde dabei eben sagen, dass sie eigentlich eher ein performativer Swiftie ist, statt einem echten Swiftie. Ich glaube nämlich, so viel Passmann verteidigt Taylor Swift, weil es eben Leute abfackt, dass so viel Passmann ein Taylor Swift-Fan ist. Und es fakt Leute eben ab, war alle sich denken, so ja natürlich ist so viel Passmann Taylor Swift-Fan, weil sie selbst hat auch einfach diesen Vorwurf, der basic ditch hier einfach entehmt und einfach selber auch sein will und sich in diese Rolle hineinbegeben hat bewusst. Voll, ich glaube, beide haben halt ähnliche Schütz-Dorms erfahren, natürlich so viel Passmann in einem kleineren Ausmanse, also halt in so einem langweiligen deutschen Filter, es hat wirklich halt nicht mithalten wie von Kanye, bei den VMAs von der Bühne geschops zu werden. Was wird denn das Deutsch-Equivalent dazu? Ah, das war hier, als Rosenstolz, den Graham Nee, das war Neh, da ist niemand auf die Bühne gegangen. Die haben doch das zurückgegeben, als Beschidoten gewonnen hat. Der Ah Rosenstolz hat zurückgegeben, weil Kollege und Farid Bang den Echo hätten bekommen sollen. Ja, genau. Ja, aber das war auch nur so hinterher. Niemand ist auf die Bühne gegangen, niemand ist auf die Bühne gegangen, hat Kollege und Farid Bang das Mic aus der Hand Christen gesagt, ich gebe meinen Echo zurück. Ja, nee, in Deutschland ist langweilig was das angeht. Da muss man sagen, haben vielleicht Tukotronic das coolste gemacht mit dem Echo, oder? War das auch der Echo? Genau, mit dem Bravo Otto in der Kategorie Junge erfolgreich national. Genau, und zwar ist halt Taylor Swift so eine Art Roll-Model fast schon für so viel Passmann und irgendwie sie ihre eigene Karriere vielleicht sogar analog zu der von Taylor Swift. Meinen, sie ist ja auch einfach die erfolgreiche Frau, die halt quasi sich selbst vermarktet. Und das ist ja auch das, was so viel Passmann mittlerweile macht. Sie vermarkte sich selbst. Sie bringt sich als Person rein und dabei macht sie meine Serie, meine Literatur-Show, mein Podcast-Midjoko, mein Podcast-Midsch-Mid. Mein Mann an Mann. Mein Middemann war es dann wieder irgendwas alleine, aber sind ja auch alles nicht so langlebige Sachen, sowie Taylor Swift diese ganzen, eras hatten ihre Stile nicht lang für die Miesin, das einzige Konstante ist die Person, ist die Marketing quasi ein "one woman" Unternehmen. Ja, das trifft es auf einen Punkt. Ich habe das daran festgemacht, dass so viel Passmann kein Echter Swift ist, sondern einen sehr kalkulierender, performativer Swift, die quasi Swift auch nur benutzt, instrumentalisiert für sich. Denn ihr ganz abtägt zu Taylor Swift ist, dass Taylor Swift so erfolgreich ist, weil sie eigentlich schlechtern allem ist, was sie macht, weil sie eigentlich gar nicht richtig gut singen kann, weil sie sich nicht gut kleiden kann, und sie ist halt für die uncoolen Girls und Gays da und zu den uncoolen Girls und Gays zählt sich so viel Passmann selbst. Und ich denke mir, wer solche Fans hat, die so über einen sprechen, der braucht halt keine Hater, denn ich weiß nicht, so sprechen halt meine Freundinnen über ich und ich hinter verschlossenen Türen, über die Leute, die wir nicht mögen, aber ich würde jetzt nicht unbedingt über die Künstler in so sprechen. Aber das ist mir ja, da habe ich einfach so ein gutes Gefühl gehabt, aber einfach nur so ein Sims-Off. Auf jeden Fall, genau, ist so viel Passmanns Markenzeichen mittlerweile, einfach mit der unbeliebten weißen Frau zu ruten. Und ich finde, wie gesagt, sowohl Taylor Swift als auch so viel Passmann kriegen regelmäßig diesen Vorwurf des White Feminists, oder stehen aus sinnbildlich für weißen Feminismus in einer bestimmten Babbel. Ich finde aber so, dass so viel Passmann eine Weiterentwicklung des weißen Feminismus ist. Es ist eine zynische Aneignung des Vorwurfs des weißen Feminismus. Während, finde ich, in den 2010er Jahren in der dieses Phänomen des weißen Feminismus oder White Feminism-Propolarität gewonnen hat, ist da schon auch noch um. Also nicht das Phänomen des weißen Feminismus, sondern eben die Kritik dessen als weißen Feminismus. Genau. Dieser Begriff, dass man das so benennen konnte. Dass innerhalb der feministischen Bewegung halt explizit, Rassismus, Transphobie, aber auch Ebelismus und andere Formen von Diskriminierung eben kritisiert wurden, viel auch eben mit diesem Label intersectionaler Feminismus, was eben. Zwar schon auch als Labelänge existiert, hat aber eben auch in den 2010er Jahr in Deutschland wirklich popularisiert wurde. Genau. Und also die Kritik, dass eben einzelne Frauen so ein universelles Frau sein, proklamieren und sich stellvertretend sehen, für alle Frauen zu sprechen und das eben diese Frauen weiß privilegiert sind. Genau. Und während halt in den 2010er Jahren dieser Vorwurf eher Frauen galt, die ja, vielleicht sie auf eine sehr naivee Art und Weise Gutes tun wollten und andere Frauen vielleicht retten wollten oder irgendwie mit ihren Pussyheads, die Trump-Regierungen protestiert haben, kalkuliert, so viel Passmann scheinbar diesen Vorwurf mittlerweile ein, in ihre Performance, sie nimmt diesen Vorwurf an und das parafrasiert sie dann oft, wie so die Leute nervt ist, wenn junge Frauen etwas tun, wenn junge Frauen wie sie etwas bewusste tun. Weißt du, wie viel Passmann in diesem Zug auch verteidigt hat? Naja, nichts, was so viel Passmann hier im Podcast macht, ist leidenschaftlich. Es ist wirkt alles auch ein bisschen lustlos, aber sie hat auf jeden Fall Karoline Wahl verteidigt und Karoline Wahl ist eben Bestseller-Autorin, der auch mehr der weniger weißer Feminismus und vor allem eine Selbstüberschätzung vorgeworfen wurde. Alles fing mehr der weniger damit an. Also man ist ja, ich das Gefühl gehabt, dass es so richtig losging, als sie sich öffentlich darüber aufgeregt hat, dass sie nicht auf diesem Shortlist oder Longlist, das deutschen Buchpreises steht und also ein Post gemacht hat und dann fing die Leute an, wie anmaßen das ist, dann kamen im Raus, dass sie eigentlich nur Autorin ist, um Porsche fahren zu können und dann außerdem handelt ihr erster, die Büro-Mahn, da geht es zum Algorithranke Mutter, die in Armut lebt und sie ist gar nicht am, sie hat gar kein Recht darüber zu schreiben und die nicht weiß, die Figur wirkt auch ziemlich klischeehaft. Das waren so die ersten Vorwürfe, die da aufkam, die aber eben auch nach den Romanen und nachdem die Romanen vor allem meiner Folk waren, erst wirklich publik geworden sind. Also eigentlich kam diese Vorwürfe, die Kritik an Karolines Wahls schreiben und ihrer öffentlichen Person erst als ihr Drittaroman jetzt vor kurzem erschienen ist, man ist halt auf jeden Fall vor, in der zweiten Hälfte von 2025 nicht an diesen Karoline Wahlgate vorbeigekommen und ich glaube so, ich fand diese Vorwürfe, die irgendwie Klassismus oder Assismus vorgeworfen haben, total, die fand ich wirklich, da kann ich gar nichts zu sagen, das kann ich wirklich sehr konstruiert, was bei mir ganz großes Augenrollen ausgelöst hat, waren gar nicht diese scharfen Kritiker, sondern das gut gemeinte Literaturmenschen, der einer eben Karoline mal, die Kriterien des Buchpreises und des guten anspruchsvollen derterarischen Schreibens nahebringen wollten, in ja sehr gut gemeinten kommentaren Karoline, aber du musst ja auch einsehen, wie der Buchpreise halt so funktioniert und da funktioniert dein Schreiben halt nicht so, in diesem Wettbewerb, Karoline, bitte. Sieht es doch endlich mal ein. Und in anderen Abends such auch eben Leute, die meiden Karoline, du bist keine Hörspielsprecherin. Ich schwöre dieses Hörspielding, das war einfach dem Campiest thing, das in Deutschland passiert, das dieses Hörspiel ist so lustig, ich habe mich komplett kaputt gelacht, Karoline weil, spricht ihr Buch ein, wie eine wütende Pennikassiererin und ich möchte mehr davon und ich höre Karoline, weil ich glaube an dich, ich finde es geil, dass du an ein Talent als Hörspielspracherin glaubst und ich habe es mir richtig gerne angehört, ich habe so vielen Leuten geschickt und die Leute wissen einfach nicht, wissen einfach nicht etwas besonderes zu schätzen. Ich finde, vor allem hat aus so ein bisschen, ich finde, man kann Autorinnen oder Autoren nicht dafür hähten, dass sie ihre eigenen Bücher vorlesen. Ich finde, wenn du ein Buch geschrieben hast und du selber vorlesen willst, als Hörspieler oder Hörbuch das zu machen, dann ist das dein fucking Recht, das ist irgendwie so dein Text und wenn du dann halt die Stimme so furchtbar findest, dann hörst ihr halt nicht an. Aber ich mein, ich weiß nicht, wo ich das irgendwie gehört habe, ob das bei so viel Passmann war, aber Heinz Strunk, der hat die auch wirklich keine gute Stimme, aber seine ganze Hörbücher gewinnt ja auch irgendwann in eigenen Reiz, weil seine Stimme so was eigenes ist. Und ich habe mir jetzt nicht wirklich viel diese Bücher von Karoline Wahl angehört, einfach weil ich auch die Bücher langweilig fand, aber im Endeffekt kann das ja auch einfach passieren. Und das ist ja auch, was wollt ihr denn für eine kleine Welt, das halt nur noch ausgebildete Stimmen irgendwelche Hörbücher einlesen, wenn in einem Endeffekt muss man auch einen Podcastführerschein machen oder was. Ich bin leider dreimal durch die Theorie durchgefallen, weil ein Team, ich darf das eigentlich gar nicht machen hier, ist alles illegal. Wir haben so eine Begleite des Fahnsprogramm, wo das ist, nur machen wir ja nicht im anderen Mike sitzen. Was halt eben vielleicht noch so zum Abschluss zu Karoline Wahl, das alles einig ziemlich gut zusammengefasst hat, war wie häufiger, wenn es um Soliteraturdebatten geht, mangeräte Stokowski, sie hat nämlich geschrieben, nachdem ich mit den beiden ersten Büchern durchwahr, dachte ich, ja, okay, es ist einfach relativ durchschnittliche harmlose sogenannte Unterhaltungsteiteratur für 20-jährige plus minus 5 Jahre. Ich fand es literarisch nicht gerade genial, wie oft ein Gewitter kommt, wenn die Hauptfigurstärke gefühle hat und wie sehr generell das Wetter mit dem Stimmung in der Charaktere krospontiert. Ich hatte aber auch schon schlechteres Gelesen, wobei ich dazu sagen muss, dass ich mir prinzipiell sehr viele dubiose Bestseller reinziehe, egal ob du Krossmann oder die Wanderhore. Mich interessiert einfach, was die Leute so lesen, Word. Also ich bin genau, man kann halt einfach an diesem Punkt festhalten, was halt Karoline Wahl so viel Passmann und Heiler Swift miteinander teilen, es laut ihrer Hälter eine kaumzübertreffende Selbstüberschätzung der eigenen künstlerischen Talente und dass der eigene kommerzielle Erfolg als einstiges Beleg für dieses Talent herhalten muss. Aber, weil ihn, weißt du, wer so viel Passmanns beste Freundin ist? Ich glaube, dass es Julio Lobo, Formally Known ist, Julio Wasabi. Oh mein Gott, what? Hier könnte ihre Werbung kommen. Werbung. Wir befassen uns in dieser Folge zwar mit innerfamilistischen Debatten, doch wir wollen den Hauptfeind nicht aus dem Blick verlieren, Antifeminismus. Während die Märnensvier behauptet, wir müssen uns zwischen der Blauen und der roten Pillen scheinen, wollen wir wie immer eine Extrawurst, wie want the third pill. Die liefert uns der Videopod-Cast-Pinke-Pille, der Antifeminismus-Monitor monatlich frei haus. In jeder Folge werden Aspekte gegenwärtige antifeministischer Strömung eingeordnet und ihren Narrativen widersprochen. Was hat es mit täglichen Workouts um 4 Uhr 44 auf sich und was ist eine Ostmuller? Die Pinke-Pille ist für alle, die wissen wollen, wie sich der gegenwärtige Backlash gegen Gleichstellung ausdrückt, ohne selbst im Trek wühlen zu müssen. Uns hat besonders die Folge zu Transfeindlichkeit überzeugt. Am Beispiel, die rechtsextreben Personalibik und der Debattenverschiebung rund unter Selbstbestimmungsgesetz zeigen Experten und betroffenen Auf, wie gesellschaftlich anschlussfähig transfeindliche Narrative sind. Der Videopod-Cast-Pinke-Pille der Amadeo-Antonium-Stiftung erscheint monatlich unter anderem auf YouTube oder Spotify. Alle Links findet ihr in den Show-Nodes. Lasst die Finger von der Romelich und entscheidet euch für die Pinke-Pille. Werbungende. Ich kenne die Juli-Lobo noch gar nicht so lange und habe sie glaube ich nur über so ein Instagram Account kennengelernt, die so ein Nutella-Video "Gutten Morgan" von ihr ständig geteilt hat eine Zeit, lang, ich glaube, so 10 mal am Tag und dann habe ich sie dann als Partnerin von Sacha-Lobo kennengelernt und erst über dich weintin, du hast mich dann darüber aufgeklärt, woher man Juli-Lobo bzw. Juli-Wasabi kennt. Ja, wenn man hängen geblieben ist und ein Großteil seiner Autos-Cents damit verbracht hat, schlechte Texte auf Beats zu hören, anstatt richtige Musik zu hören, dann konnte man Juli-Lobo nicht entgehen, die eben wirklich als junge Deutsche Journalistin und Vitter-Juserin ein bisschen auf die Bildfläche erschienen ist und die halt für alle mit zu Deutsch-LK wissen geflext hat. Also eben jetzt, take war damals auch häufig, haft befehlte es der kontemporäre Güte und sie hat auch so Reimanalysen gemacht und da so Sachen gepostet. Wir sagen auch nicht an hier Matilda von YouTube. Ja, Juli-Wasabi war Matilda bevor es Matilda gab und Matilda ist ein bisschen Juli-Wasabi in Vogue. Ja, aber so ja, diese Deutsche-LK-Analyse schwingt halt auf jeden Fall damit. Juli-Lobo damals noch wasabi hat damals auch wirklich so einen Beitrag geleistet zu Integration von Straßenrapp ins Fülle-Town. Du hast mir dann jetzt im Zuge dieser Folge ein bisschen gezeigt, was Juli-Lobo damals eben gemacht hat und dann hast du mir dieses YouTube-Video von ihr mit Chelle und ab dem Streichel zugezeigt. Es ist ein absolutes Gold für alle Hängen gebliebenen da draußen, ihr kennt das Video so wie so. Ich muss nur sagen, ey, los Optin-Ruh! Für alle die es nicht kennen, Juli-Wasabi ist im Streichel so und Chelle und ab Juli-Wasabi machen halt den Fehler, dass sie halt irgendwie sehr sicht bei diese Karotten in der Hand halten und diese ganzen Schafe auf sie zurennen in diese Karotten aus der Hand rausreißen wollen. Und dann springen die ganzen Schafe so hoch. Juli-Lobo wird antäckiert, das Juck, Chelle und Abdee überhaupt nicht. Die steht einfach nur so da und ist, hey, weil sie muss sie auch nach das Mikrofon festhalten und dann ist Abdee so und dann kommt so ein kleines Schaf und sagt so, kleine Baby, kleine Baby und dann kommt so das große und zum großen Abdee so, ey, was soll das? Und dann kommt einfach Chello und er schubst dieses große Schaf weg, baut sich vor diesem Schaf auf und sagt so, ey, lasht Abdeen-Ruh und es ist so viel Liebe, habe ich selber zwischen zwei Männern gesehen, wie in diesem Video es ist wirklich schön. Ja, Leute, kurzer Einblick dazu, wie, wenn Valentin und ich über diese Wache nicht musst du ständig diese Wiederkabe von irgendwelchen Deutschrap Videos anhören. Ich fand das halt witzig, weil ich dachte mir, ey, Juli-Lobo ist so am Doppelten-Sinne im Zoo. Einmal ist sie wirklich im Streichall Zoo mit Chello und Abdee, aber Hip-Hop war halt auch irgendwie ihr Zoo, in dem sich halt im Juli aus gutem Hause oder zumindest jetzt nicht vom Plattenbau in Offenbach, aus Tobenkonte oder halt. Das hat gerade auswärts zugeführt, dass so viele junge Linkirapt-Manner auch wirklich sie gepuscht und gefeiert haben, weil es wirklich halt so ein Bedürfnis nach einer Frau in dieser Deutschrap-Welt gab, weil man ja irgendwie schon permanent im Konflikt war, zwischen das, was man an feministischer Theorie lesen musste, weil irgendwelche Partnerinnen, Mitbewohnerinnen oder Genossinnen eingezwungen haben, das zu lesen, man sich dem gefügt hat und gleichzeitig der Feststellung, dass man halt in der Kultur angehört oder man gehört ja auch nicht wirklich an, sondern vor allem eine Kultur konsumiert in der Frauen eigentlich keine Rolle spielen und dann war wirklich so, hat man wirklich sich gefreut, dass Juli wasabi existiert und man hat das wirklich auch so ein bisschen als Feminismus verkauft, weil man konnte jetzt irgendwie so ein bisschen mit besserem Gewissen diesen ganzen Deutschrap-Bief konsumieren, weil eine Frau hat auch darüber berichtet und auch gleichzeitig war es halt auch eben eine deutsche Frau, die auch irgendwie ein bisschen nahrbarer war, wenn man sie auch vorstellen konnte, dass man gemeinsam mit ihrem Deutsch-LK gesessen hat, weil diese meisten jungen linken Rap-Manner ja, all man es sind, die halt auch mal Abitur gemacht haben. Und weißt du, ich bin irgendwie, ich finde es so ein bisschen traurig, ich hätte es schön gefunden, hätte Juli wasabi damals, hätte sie einfach prinzpieger heiratet, ich glaube, das wäre ein richtiges Märchen gewesen, aber dann hat sie Sascha Lobo geheiratet und der Rest ist Geschichte, genau und ich glaube, hiermit haben wir die Anholy Trinity, das Wide-Feminism in Deutschland festgestellt, aber Gott, das ist das für ein ekliger Satz, das muss ich jetzt alles noch mal schon auf Deutsch sagen, jetzt haben wir die unheilige Dreifaltigkeit des Weisen-Feminismus in Deutschland etabliert, viel schöner, die acte X-Musik, aber wir sind jetzt nicht die ersten, die den Forf des Weisen-Feminismus gegenüber, Passmann, Lobo und auch Wahl, Raushauen. Insbesondere gegenüber Passmann wurde das schon getan von dem Podcast Feminist Self-Control, die haben eine Doppelfolge zu so viel Passmann gemacht und dabei beziehen sich auch auf das Buch Weisen-Feminismus-Cancel von Sibel Schick, der eben auch so viel Passmann, unsere Meinung nach nicht zufällig als erstes Beispiel für eine Weise-Feministin heranzieht. Der Podcast Feminist Self-Control sind die zwei freien Journalistinnen und Autorinnen Rebecca Endler und Annika Brockschmitt, die genau diesen Podcast haben, in denen sie eigentlich Romance-Romane, feministisch und kritisch, also so ein Literaturpodcast, der diese Romance-Romane eben kritisch analysiert und sie haben aber relativ viel Aufmerksamkeit erhalten, als sie vor einem Jahr eine Sonderfolge zu der Bekanntmachung, das thilomische, der neue Moderator von Titel-Tese-Tempramente werden sollte, dazu haben sie eine Sonderfolge gemacht und diese Entscheidung vom den öffentlich-rechtlichen Sendern sehr stark kritisiert und sie waren definitiv maßgeblich daran beteiligt, dass die ARD einen riesigen Druck bekommen hat und sich am Ende auch von thilomisch-Galz-Moderator getrennt hat. Vor allem weil sie auch in dieser Doppbefolge eben nicht alleine aufgetreten sind, sondern eben andere öffentliche Personen inzugeholt haben und weil sie wirklich so ein kollektives Meinungsbild auch dargestellt haben. Wir beziehungs eben auf feminist-Chef-Control in dieser Folge, weil sie nicht eine, sondern gleich zwei Folgen zu so viel Passmann gemacht haben, in der sie eben, passmann dafür kritisieren, dass sie in ihrer doppelt privilegierten Position, nämlich einmal als weiße Zissfrau und als sehr reich weiten, starke Medienperson, dass sie diese Position eben nicht für echte feministische Belangen nutzt, sondern vor allem um sich selbst zu profilieren und das auch oft laut deren Aussage auf dem Rücken von weniger privilegierten feministinnen oder Frauen tut. Genau, und es war auch ein Zuge der Recherche, auch eben relativ klar für uns, dass wir das deutsche Standardwerk über dieses Thema lesen werden und zwar weißen Feminismus-Kanzeln von der Autoren und ehemaligen Kolumnisterin des neuen Deutschlands und es Missy mehr gesehen ist, nämlich Siebel-Schick. Und ich kenne Siebel-Schick ja hauptsächlich noch von Twitter, aber ich glaube wir sind im Jahr 2025 und Leute sind nicht mehr Twitterer in erster Linie, sondern die Leute, die damals auf Twitter waren, die machen jetzt andere Sachen. Die haben jetzt jobs. Genau, uns war schreibt Siebel-Schick dazu, was weißer feminismus eigentlich ist. weißer Feminismus konzentriert sich auf den Frauenanteilen, Leitungsebenen, also in den Schäffetagen, was bedeutet, dass gesellschaftliche Rachien nicht als Problem wahrgenommen werden, sondern als Strukturen, die man bedienen lernen muss. Dazu gehört, für sich einen leichteren Aufstieg in die oberer gesellschaftlichen Klassen zu fordern, anstatt die Kultur der Diskriminierung zu beseitigen. Es ist keine Gleichberechtigung, sondern Eigenutz, bei Reichtumarmut voraussetzt. So wie passt man und andere Weise, Feministin profitieren eben von den Strukturen. Ihre vermeintliche Sicherheit im weißen Patriarchat ist nur gewährt, solange eine weitere Ebene unter ihr existiert. Das ist die Essenz des weißen Feminismus, die Gewalt umlenken, anstatt sie abzuschaffen. Das ist allerdings keine Selbstverteidigung, sondern ein aktives, gewaltiges Handeln gegen eine Gruppe, deren Betroffenheit vielfältig ist. Und ich glaube, damit beschreibt sie auch so wie passt man auch sehr gut, weil eben genau diese Darstellung der Selbstverteidigung da auch sehr präsent ist, aber viel wichtiger ist auch. Immer wenn ich an weißen Feminismus denke, eischlöhe, dann denke ich auch zurück an die Zeit, als ich eben auch bei Twitter war und da warst du auf einer anderen Blatt vom unterwegs und ich habe dich da auch als sehr Meinungsstärke Kritikerin des weißen Feminismus wahrgenommen auf Instagram. Ja, also ich hatte eine Obsession mit dem weißen Feminismus und dort ist eine mit der Krakowalentie. Kriegert mein Name, ich rufe an. Ja, und zwar zu der Zeit, in der ich sehr aktiv auf Instagram war und zu der lustigerweise in der Zeit hat auch so viel Passmann mir zweimal eine Freundschaftsanfrage gestellt auf Instagram und ich habe sie zweimal abklehend. So viel Passmann hat die Hand ausgestreckt, in Eischlühle hat sie einfach weggeschlagen. Oh mein Gott, nein, dann weiß ich jetzt, ich erzähle das echt einfach nur so, als damit so die Leute, das war so early instagram 2014 und ich will das noch nicht mal so sagen, sie hat mir und ich habe ich fand sie schon damals keine Kacke so im Sinne von keine Ahnung, das war halt damals, war das halt einfach noch ein Dorf, das will ich schon auch irgendwie sagen, also sie kann sich eine Pradatasche leisten, ich nicht und das sagt doch alles, wer schon gewonnen hat und wenn ich, ich hatte bis dato schon nach meiner, also sehr einschlägige Erfahrung mit rassistischen Feministinnen gemacht und zwar habe ich nach einem Abbi, ernehmtlich in einer feministischen Bildungs- und Kultur einrichtung gearbeitet und habe eben dort die gesamte Bandbreite des weißen Feminismus mit erlebt, dort wurde eben von Kopftuchfrauen gesprochen, also von so genannten Kopftuchfrauen quote unquote und mein türkischer background wurde wirklich charmlos ausgeschlachtet vor den Geldgebern, dass man halt vielleicht noch ein paar tausend euro extra bekommt, wenn man ja eine Migrantin im Team hat. Diverse. Ja. Und das sind halt so zwei von vielen Sachen, die dort vorgefallen sind, aber interessanterweise als ich dann auf Instagram so abgekackt bin auf white privilege und weiße Feministinnen und weiße Frauen, hatte ich gar nicht diese konkreten ziemlich verletzenden Erfahrungen im Hinterkopf, sondern ich habe vor allem junge weiße Frauen abgehated, die meinem Alter halt waren und die halt auch auf Instagram aktiv waren, wie ich. Das heißt, du willst auch damit sagen, dass du auch so ein bisschen mit denen konkurriert hast? Ja, also irgendwie, das hast du halt gesagt, weil in Tino meines halt die konkrete Erfahrung von racistischer Gewalt hat mich halt ohnmächtig fühlen lassen und so war das auch damals in dieser Einrichtung. Ich habe versucht, mich zu werden, ich habe versucht mit den, mit meinen Kolleginnen darüber zu sprechen, auch mit den älteren Kolleginnen, also ich habe irgendwie irgendwie um Hilfe gebeten, auch so um Schutz gebeten und bin da halt einfach auf tauboorn gestoßen, es war eine sehr, ja, eine Situation, die mich sehr unmächtig fühlen lassen und während ich an halt aber auf Instagram in meiner Bubble von all diesen Leuten, die mir zuhören und die mich haben gesehen fühlen lassen, habe ich eben sehr viel anklang und gehör gefunden, dafür, wenn ich eine Frau gekänzelt habe, weil sie ein Bindi getragen hat auf dem Rave. Und ich finde dieser, dieser, diese Konkurrenz mit, in dem Fall jungen deutschen Frauen, war ja nicht nur, war nicht nur online. Ich weiß noch, als ich halt eben mein allerersten Freund hatte, der halt mit deutscher war, habe ich halt auch wirklich so, ich war, hatte so Eifersuchtszenarien im Kopf, dass er mich halt für so eine, für so einen Straßenküter blondes, fährde Mädchen namens Leonie verlässt, so natürlich weil er so eine und nicht eine Eiche gühe, so ist er voll weird. Aber wenn ich ehrlich bin, war ich halt einfach auch nur so viel passt man mit dunklen Augenbrauen und eigentlich hatte so viel passt man auch im Mandiker, Augenbrauen, like, er ist so viel passt man von der pur. Aber was meinst du denn damit, was hat ich denn dann abgehoben von so viel passt man, weil du hast ja dann, warum bist du nicht zu Bradertasche gekommen? Ich hab halt, ich hab halt so ein, so für die Verhältnisse, du bist so eine 2014 Instagram, da warst du schon einfach ein Finger, wenn du 1500 Follower hast, warst du schon jemand auf Instagram? Wirklich, also wir reden dann nicht in 10.000, 20.000, also gerade diese irgendwie linke Plase kam da auch irgendwie erst so zusammen und es war, es war alles sehr sehr viel kleiner und alle mit über 1000 Follower haben sich dann auch irgendwann gegenseitig zumindest mal kurzzeitig gefolgt und sich mal so ausgecheckt. Genau und ich hab halt irgendwie Welle gemacht auf Instagram und irgendwie ständig irgendwelche Leute gekänzelt, weil die irgendwas problematisches machen und ich hab dann auch so erste Anfragen bekommen, ob ich ein Artikel, ich weiß noch, ich hab so, ich bin komplett gugagag gegangen, weil die Mode das Mode Label Agni hatte so ein Feminismus-Polit darm als dann auch. Gott, ich erinnere mich. Ich weiß nicht mehr, was es war, ich rede mich jetzt gerade jetzt hier dran, wir hatten ein Feminismus-Politik, mein Take war wirklich so, aha, ihr feiert also dieses Mode Label ab, wo die dünnen reichen Leute des tragen, aber die migrantische Putzfrau, die ignoriert, ja, oder so, das war so mein Tank damals und dann hat mich echt so ein Mode-Block angeschrieben, ob ich halt für die ein Artikel schreiben soll für 50 Euro darüber und ich war erst mal interessiert und hab's dann nie gemacht und das war dann auch der Anfang und das Ende meiner Karriere als feministische Meinungsmacherin und Aktivisten. Aber das war ja nicht das Schlimmste für dich auf Instagram, wir zeigen mir ehrlich das gar. Eine Sache, die hatte ich viel mehr getriggert als jeder Feminismus-Polit oder sonstige Sachen. Ja, ich hatte echt so, ich bin so drast drauf ausgerastet, wenn ich gesehen hab, dass Leute ihre Avocado prüriert haben, also damals haben alle das erste Mal, das war so 2014, ich glaub das erste Mal haben alle Gouacamole zu Hause selber gemacht, das war wirklich das erste Mal glaube ich, ich glaub wir alle haben im Jahr 2013, 14, das erste Mal in unserem Leben Gouacamole gemacht. Avocado toast, what's a thing, hätten wir alle nicht so viel Avocado toast gekauft hätten, könnte uns jetzt alle Eigentumswohnungen in Berlin leisten? Vielleicht war das auch einfach der Trick, das haben so viel Passmann die Braderhandtasche, weil sie einfach nicht mitgemacht hat bei dem Avocado Trend. Die erzählt bestimmt, wir haben alle. Du konntest einfach nicht an der Avocado vorbei gekommen. Es war auch die Zeit, wo es dir Avocado socken gab. Es gab voll viel Avocado mehr als damals. Wirklich die Avocado steht so Sinn bildlich für diese Zeit. Und die Leute haben ja immer ihre Fotos gepostet auf Instagram. Und ich konnte halt immer sehen, du konzern sehen, wenn jemanden Avocado mit einer Gabel zermacht, wenn sie durch ein Kurierstab gegangen ist und da so ein Avocado Schleim hat es am Ende und für mich hat das wirklich an so, das hat wirklich eine Neo-Kulung. Das ist was für mich, Avocado ist ein Kurier, ich war ja auch einfach in so eine Zeit. Also in dir selber Zeit fällt dir auch der Fusion-Text von Hengami, den wir gemeinsam vollgesprochen haben. Aber auch der Text über die Islamisierung der Toiletten von Hengami. Das war ein, das ist, glaube ich, mit der beste Text von Hengami, die Islamisierung, die Islamisierung des Arschers oder so, ich weiß auch nicht. Aber wo es darum geht, dass sich ja irgendwie, ähm, Deutsche nicht den Arsch abwaschen, which I 100% agree with. Und ähm, ich bin froh, dass es jetzt diese Produsche halt wirklich popularisiert wurde in Deutschland. Das ist die Produsche nicht, ähm, Prozent ein Hengami abdrückt es auch eine Frächerheit. Ja, wirklich, Hengami Single handedly raised den Hygienestandard in Deutschland. Ein anderer Text, aber auch den ich ja sehr präsenter, weil der halt für sehr viel, dann sich sehr viel Leute in meiner Bubble escher 4 war. Mehr der weniger ein Text, in dem Hengami meinte, weiße sollen nur nach mit Salz und Pfeffer würzen, weil alles andere wäre. Neo-Kolonialismus. Und da sind Indiologiekritiker ganz erboost aufgesprungen und hatten Angst, dass man jeden. Ich weiß nicht mehr, was für Gewürze sie benutzt haben, warum sie wütend, weil ich glaube, die haben eher eigentlich keine anderen Gewürze benutzt. Aber sie war noch viele verwütend, weil man ihnen irgendwas wegnehmen wollte. Keine Angst, sie könnt immer noch eure Yoppiesuße benutzen, die will niemand haben. Also ich habe auf jeden Fall mit diesem Grind irgendwann aufgehört, spezifisch jetzt mit diesen ganzen White Feminism Grind auf Instagram und so einzelne Leute outkollen, dafür, dass sie halt irgendwas problematisches tun. Ich kann mir vorstellen, dass viele, die die Disney Zeit lang auch gemacht haben und das, wo es jetzt mittlerweile aufgehört hat, das ist den vielleicht ähnlich ging, als ich mitbekommen habe, dass es irgendwann so ein Schema angenommen hat, dass du halt mit diesen Aufregern extrem viel Aufmerksamkeit bekommen hast. Also, und ich habe irgendwann musste ich mir auch einfach eingestehen, dass ich zum Mobbing gegen einzelne Frauen angestiftet habe. Und ja, da musste ich halt erst mal, also das war einfach so, da hab ich mich auch erst mal. Ja, das war einfach nicht so eine tolle Einsicht. Einerseits hatte das ein bisschen was Warnhaftes bei mir. Und andererseits aber auch, ja, so eine. Es hat so eine eigene Dynamik angenommen. Ich glaube, das Wichtige, um da auch so festzuhalten, es gibt ja auch irgendwie die richtige Feststellung von, dass halt irgendwie weiße in Deutschland, sozialisierte Feministinnen, definitiv rassistische Momente in ihrem Denken haben, weil Surprise, they grew up in the society, the societies in the brains. Und das ist ja auch eine richtige Feststellung. Und es wurde dann aber so ein schematischen, einfach so ablehnen und hat sich dann auch irgendwie. Also, es hat das Spielerische verloren. Ich glaube, am Anfang ist das ja auch irgendwie so diese Gewürstext von Hengameh zum Beispiel. Oder auch der Fusion-Text. Das ist ja so was Spielerisches, was Leute zwingen sich mit Dingen auseinander zu setzen, mit denen man sich. Oder über die man sich keine Gedanken gemacht hat. Aber irgendwann wird es langweilig, weil irgendwann haut man einfach diesen Vorwurfraus, gegen halt irgendwie alle weißen Frauen, die halt nicht komplett mit der eigenen Sache mitgehen. Und man macht sich dann auch dabei so ein bisschen einfach, weil man so ein bisschen zu sehr diese einzelne Personen rausholt. Und ich kenne das ja auch irgendwie so selber, so auch aus meiner eigenen Zeit irgendwie so oft witter. Ich habe hier eben auch irgendwie allen Leuten einfach antisemitismus vorgeworfen. Und auch da ist das Ding ja, es ist leicht, bei allen Leuten in dieser Gesellschaft, den Antisemitismus zu finden, wenn man danach sucht, weil geleben länder, antisemitischen Gesellschafts und Leute sind antisemitisch. Und hab dann selber gar nicht gemerkt, wie schematisch das war und wie auch so krass, zur Fallower, Login und Markt, Login das bestimmt haben, weil wenn irgendwo größere antisemitische Angriffe gegen meine Fallowerzahl nach oben, wenn ich irgendwie Leute outgekoald hab, dann hatte ich auch irgendwie neue Traffic so. Und irgendwann fängst du halt an, nur noch zu suchen, wen kann ich als nächstes out callen? Und dann wirst du halt diese Dynamik getrieben, dass du die ganze Zeit nur nach Sachen suchst, um sie halt out zu callen. Und wir merken, dass sie auch als Podcast immer noch, also so unsere Zahlen gehen nach oben, wenn wir unschuldige Booktalker, Paul Thies lemmer oder Linke Rapper dessen. Ja. Und genau, ich glaube, als dann irgendwann dieses so eine Archimata, sich mir offenbart hat, also irgendwann wollte ich nicht, dass mein Ruf ist, ich bin die, die halt auf Instagram gegen Leute hat's. Und ich hatte aber auch das Gefühl, dass halt Leute mich wie so ein Pro-Common in die Arena schicken wollen. Also die haben halt irgendwie, die mochten irgendwie nicht. Und es war so ein bisschen so hier als Jule. Geh schnüffel mal da dran und guck mal, ob du da was findest. Und ja, da hab ich so das Interesse an diesen Business verloren. Weil wir sind selbstbestimmte Pro-Common, wir gehen freiwillig in die Arena und wir sind natürlich auch Mitglieder in der Pro-Common-Gewerkschaft. Pikachu! Aber um noch mal kurz zu dem Triangle of White Feminism zurückzukommen, über das wir am Anfang gesprochen haben. Hat sich eben diese Vorwürfe des weißen Feminismus, die wir halt irgendwie vor 10, 11 Jahren vermehrt da geäußert haben, haben sich natürlich in erster Linie immer gegen halt andere Feministen gerichtet. Ich hab ja irgendwie nicht von da leiden als Feminismus vorgeworfen. Also kann man machen, juckt halt niemanden ist zu ja klar, die Frau ist bei der CDU. Dieser Vorwurf geilt halt immer vor allem Frauen, die in irgendeiner Form von Feminismus profitiert haben oder sich über den profiliert haben. Und dann einen gewissen Erfolg, damit gemacht haben und dann eben nicht mehr so einfach unter die Brand-Feminismus sich haben unterordnen lassen. Zum Beispiel so viel Passmann, die als Quoten für Ministerin in Gesprächen mit Männern wie Jan Bömermann beim ZDF Magazin Royal, mit Glas bei der Late Night Berlin, mit Matthias Kalle, bei Jubel und Graval, mit Simon Dömer, bei Quelle-Internet, mit Tommy Schmitt, bei Neo-Ragazzi und mit Joko bei Sunset Club, ihre Karriere gestartet hat und auch ein Namen für sich gemacht hat. Und auch ihr erstes Buch nimmt durch den Titel eine feministische und auch fast schon Rassismuskritische Position mit alte Weiße Männer ein, aber eben auch Pickney Girls argumentiert aus einer ganz klar feministischen Perspektive. Und auch Jule Lobo hat als Rappjournalistin immer wieder sich zum Thema Sexismus im Rapp geäußert und auch die eigenen Erfahrungen mit Müsogonie thematisiert. Es gab da sehr bekannt den einen Fall in der Taktlos ein Rapper bei einer Podcastaufnahme. Sie gewirkt hat, weil eben der Haust des Podcasts falsch schafft. Also ihr Co-Haust, der war nur zugeschaltet digital und sie sah es alleine mit Taktlos im Studium. Er hat sie so als Jog gewirkt. Das ist voll schlimm. Aber ich glaube, was wir halt festhalten müssen, ist, dass halt Frauen wie Sophie Passmann oder Jule Lobo vom Feminismus profitiert haben oder sich halt auch eine Karriere darüber auf eine Art und Weise aufbauen konnten, ist nicht ihre Schuld und das ist nicht unbedingt so, dass die Feminismus bösartig benutzen. Sondern, dass es, bevor das überhaupt ist, gab es einen Bedürfnis nach diesen jungen, frechen, lauten Frauen. Und Sophie Passmann oder Jule Lobo waren einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um diese Positionen zu füllen. Weil es eben diesen medialen Bedarf gab. Und ich finde, Sophie Passmann beschreibt das selber, wenn sie von sich selbst behauptet, dass für Ton Journalistens lieben sie zu interviewen, weil Sophie Passmann sie an ihre eigenen Töchter erinnere. Und da steckt eben genau halt einfach auch diese Gleichzeitigkeit dahinter. Die können irgendwie das Fläche haben, der rebellierenden Tochter, aber sie sind ja noch aus dem eigenen Hause, also sie beherrschen halt doch noch irgendwie die Sitten. Und ich glaube, das haben die beiden halt sehr, sehr gut auch umwiegelkann, und vor allem hat auch eben Sophie Passmann des Wegen, hat sie auch irgendwie ja auch einfach eine beachtliche Karriere gemacht. Ich meine, wir haben jetzt nur die Sachen, wo sie mit irgendwelchen Leuten redet aufgezählt. Aber es gibt noch die Serie, es gibt Zick Bücher. Und es gibt auch zum Beispiel einen Literaturclub, den sie beim moderiert hat. Und drei Folgen moderiert hat und die Folgen sind nicht mehr auffindbar, maybe for a reason. Genau in dieser Aufzählung hat die Autorin Karoline Wahl wahrscheinlich am wenigsten ihren Schriftsteller-Schmerfolg irgendeinem feministischen Diskurs oder dem Bedürfnis nach einer feministischen Autoren zu verdanken. Aber allein, dass sie halt in ihren Roman irgendwie sozial kritische Themen behandelt und eben aus einer weiblichen Perspektive schreibt, weil ihre Protagonistinnen junge Frauen sind. Das allein hat halt irgendwie dazu geführt, dass sich die Öffentlichkeit dann und mitgepart mit diesem Zufalls-Erfolg mit diesen erfolgreichen Erstlingswerk gab es dann so ein großes mediales Interesse an ihr als erfolgreiche Autoren. Ich glaube, dieses hat auch einfach die Fremdzuschreibung, die relativ schnell passiert. Das wenn du als junger Frau erfolgreich bist und da Beansätze von Sozialkritik auch irgendwie hast, das eben halt einfach alles was du tust als quasi feministische Praxis dargestellt oder inszeniert. Also es gibt zum Beispiel auch einen Tatsartikel, der das Bedürfnis Porsche zu fahren bei Karoline Wahl als feministische Praxis darstellt. Weil sie ja quasi das tut, was Männer machen und einfach auch irgendwie ihren Erfolg sozusagen schauen stellen will, wiehaft befehlen. Das ist feministische Manzipationenlaute dieses Artikel. Ja, der Blick von außen, der diese Frauen fethischisiert. Man kann halt Karoline Wahl in dem so eine Vorwerfen, dass sie diese Rolle angenommen hat. Das ist ein bisschen lame. Das ist ja auch, also die Blick von außen ist das, was die drei gemeinsam haben und die Art, wie sie es angenommen haben, ist halt so unterschiedlich. Nee, eigentlich nicht. Also die haben es alle angenommen. Genau, aber so viel Passmann hat es so weit angenommen, dass sie auch explizit. Das Wortfeminismus in den Mund genommen hat. Karoline Wahl hat das nur so ohne explizit sich auf das Wortfeminismus einzulassen. Das meine ich halt gerade. Also ich würde halt so sagen, genau, was die drei aber halt wirklich eint ist, dass sie halt eben ihren Reichtum und ihren Erfolg inszenieren auf Social Media. Passmann ist das coole belesene Itgirl, dass nach New York und London Jets zettet und auf coole Konzerte geht. Juli Lobo ist so eine gegut situierte Vorstadt. Ihr Frau? Fred Weif. Ja, ich weiß nicht nicht, aber genau würde sie jetzt nicht so von sich selbst behaupten, aber genau und Podcast darin keine Ahnung und Karoline Wahl ist ein Gangsta-Rapper. Und vor allem alle drei erhalten keinen Respekt aus den Subsehen und vor allem von den Frauen aus den Subsehen aus denen sie irgendwie kommen oder zu denen sie sich halt irgendwie zugehörig fühlen. Bei Passmann ist es halt eben der Feminismus oder Kulturjournalismus, vor allem halt irgendwie so ein kritischer, feministischer Blick auf Kultur. Bei Karoline Wahl da fehlt halt der Respekt aus der Literaturbabel für ihre Schriftstellerische Leistung und bei Juli Lobo. Ja, gibts glaube ich jetzt auch nicht viel Respekt von aus der Musikjournalismus, Rapjournalismus, Bubble für ihre Takes. Und ja, ich glaube mittlerweile möchte sie gerne zu diesem Boho, Lifestyle, Müttern gehören, aber dazu, ja, dafür ist die halt irgendwie mit so ein komischen Cyborg verheiratet, der sich halt eigentlich nicht gut vermarkten lässt. Also, da gehört sie halt jetzt auch nicht so hin in dieser. Also, sie chillt jetzt nicht mit den coolen Influencer-Marms. In Wütterheiten gewisserweise, die Realness abgesucht hat. Ja, die Realness wird ihn abgesprochen. Und ein häufiger Vorwurf dabei ist eben, dass alle drei Bürgikinder sein und ich muss an dieser Stelle einfach mal sagen, dass ich diesen Vorwurf von Bürgikind furchtbar finde, weil was sind Bürger. Wenn man kein Marx nimmt, gibt es zwei Klassen. Es gibt die Lohnabhängige Klasse und die Kapitalbesitzende-Klasse. Die Kapitalbesitzende-Klasse muss nicht arbeiten. Sie hat so viel Kapital, dass ihr Geld damit verdient, das andere für sie arbeiten. Der Rest ist die Lohnabhängige-Klasse, das heißt, die Lohnabhängige-Klasse ist so riesig, weil es kaum Leute gibt, die Kapital besitzen. Und ich habe es bei den drei auch einfach mal nachgeguckt, und das sind halt einfach Mittelstandskits. Vielleicht auch obere Mittelschichtkits. So Safe hatten die Kohle beim Aufwachsen, so es lebt sich nicht schlecht, wenn ein Vater an Arzt ist. Aber trotzdem besitzt ein Vater kein Kapital, dein Vater ist immer noch Lohnabhängig. Und damit auch Teil der Lohnabhängigen-Klasse um ein ist kein Bürgie. Und diese Verwässerung des Begriffs Bürgerlich-Burschwar, der so passiert ist, im Zuge dieses Klassismusbegriffs, halte ich da auch wirklich für problematisch, weil es halt ein realer Unterschied ist, ob du halt irgendwie Lohnabhängig bist oder nicht Lohnabhängig bist. Und das wird total verwischen. Das fählten eben bei denen dreien auf, aber halt auch generell in so einem Diskurs, sobald halt irgendwie Leute irgendwie ein Bild aus ihrer Kindheit posten, wo sie in den BMW sitzen. Heißt halt dann direkt so, ist halt Bürgiekinder. Alle drei auch, Sophie Passmann, Juli Lobo und Caroline Wall, müssen halt schon irgendwie arbeiten, also so die New York Reisen bezahlen sich nicht von selbst. Da muss halt einfach eine Rewe Werbekampagne geschutet werden. Ich glaube, warum wir diese Folge auch mit diesem Reifrauen machen. Wir haben uns jetzt, warum wurden diese Frauen in erster Linie gepuscht? Das haben wir jetzt also versucht irgendwie herzuleiten, aber so for real. Irgendwer… Irgendwer wollte sie ja in der dieser Position haben, in der sie sind, sonst wären sie da nicht hingekommen. Ja, irgendwie hat ja die Bücher gekauft von und die Podcast gehört und die YouTube Videos geklickt. Genau, das auch über eine Konstanz. Also das ist ja eben auch eben so das Ding. Es ist ja nicht der eine Erfolg, sondern auch bei Wahl kam halt das zweite Buch, das auch immer noch erfolgreich war. Wir haben jetzt und so angeguckt, wo die so herkommen, was sie so machen. Was die Kritik an ihnen, die populäre Kritik an den Reinen ist. Genau, aber die Frage ist ja, warum wird sich an ihnen überhaupt abgearbeitet in dem Maße? Und damit hängt ihr auch zusammen, warum wurden sie überhaupt erst gepuscht? Was ist denn dieser Moment, der für so einen Umschwung sorgt? Warum sind sie als Person so wichtig, dass sie so viel Raum einnehmen, dass sie sowohl im positiven gepuscht werden? Als auch im negativen so krass ein Gegenstand der Kritik sind, dass man sich an ihnen abarbeiten muss und sie nicht einfach ignorieren kann? Genau, das ist schon auch mit die zentrale Frage dieser Folge gewesen. Weil ich habe diese Folge, die ja vorgeschlagen war ein Team, nachdem es eben dieses Karoline Wahlgate gab vor einigen Monaten. Und ich war jedes Jahr, oder jedes halbe Jahr wird halt irgendwie eine Frau für weißen Feminismus gekänzelt. Oder wird ihr vorgeworfen, dass sie ein nerviger Galbus ist. Und gibt es dieses Bedürfnis sich von ihr zu distanzieren. Und um uns diese Frage zu beantworten, bekämen wir uns jetzt auf sehr dünnes Eis. Es wird jetzt ein bisschen heikell bei uns auf einen alten weißen Mann beziehen, der nicht unkontrovers diskutiert wurde. Um nachzuvollziehen, welche psychodynamischen Prozesse oder Neudeutsch psychosen, hinter dem ganzen Komplex eben, den mir versuchen zu beschreiben liegt. In Deutschland kennen ihn nicht so viele, wenn man sich US-amerikanische linke, postmachsistische Diskussionen anschaut, dann ist der Name schon etwas geläufiger. Und zwar haben wir das Buch "The Culture of Narcissism" von Christopher Lash gelesen. Man könnte fast sagen, dass in Amerika jetzt Alarmklokken losgehen würden. Genau, und Christopher Lash ist vor allem auch deshalb etwas umstritten, weil er Institution wie Familie und Religion als verteidigungswert erachtet. Irgendwie kommen wir das bekannt vor, wie ich kaum gerade nicht drauf. Ja, irgendwie so ein Podcast namens "Don't Read Theory", bekommt diesen Vorwurf auch öfter zu hören. Genau. Worum geht's in "Kalschaffenarsch"? Das ist ein Lash, stellt sich die Frage, was mit einer Gesellschaft in einer Zeit passiert, in der die Erwartungen an irgendeine Art von besserer Zukunft radikal abgenommen haben. Und damit stellt er sich eigentlich auch ähnliche Fragen wieder in 30 Jahre später, der Lieblingstyoretiker Alarmpodcasterin Mark Fischer. Genau. Und Lash beschreibt eben in die Gesellschaft in den 70ern eine Gesellschaft in der Institution wie Familie oder Kirche als Rückzugsorte verschwinden. Ohne, dass es für diese Institution ein Ersatz gibt, oder sich die materiellen Bedingungen in dem Maße verbessert haben, dass diese Institution überflüssig gemacht wurden für ein Großteil der Gesellschaft. Und das heißt eben, dass die Gesellschaft noch brutaler geworden ist, als du der Zeit in der Kirche und Familie stabile Institutionen waren und keine stabilen Institutionen an ihre Stelle drehten konnten. Sondern stattdessen nur die fuse-lose Gemeinschaften und eben diese mediale Dauerbeschallung und dementsprechend ist das Bedürfnis nach Trost, nach dem Säufzer der Betränkenkreatur, wie kein Marxist zum Beispiel die Religion gesagt hat. Präsenter denn je gleichzeitig findet eben die Lösung, die Alpenwertenlösung sind nicht mehr da, dass Individuum ist einzigen allein auf sich zurückgeworfen. Genau. Also Lash stellt eine Gesellschaft aus atomisierten Einzelnen fest, die nicht mehr Befriedigung im sozialen finden können, sondern nur noch im individuellen Konsum. Und ja, das Buch von Lash ist 1979 erschien und spätestens durch Social Media und Streamingdienste hat sich halt diese Situation nochmal um einiges verschärft, weil heute selbst das soziale Konsumierbar geworden ist. Wir haben Parasoziale Beziehungen zu unseren Lieblingskreatern und Autoren auf Social Media. Und wir wissen mehr über die Trennung von Moschido als über das Wohlbefinden unseres eigenen Vaters. Und diese veränderte Einrichtung der Gesellschaft, die wir jetzt zu versucht haben, kurz zum reißen sorgt eben auch und das ist das zentrale Argument von Lash für eine Veränderung der sozialen Charaktere. Seine Tese ist kurz gesagt, Nazismus ist eben keine Krankheit mehr, nichts pathologisches mehr, wie es war als Freude eben seine Theorie entwickelt hat, sondern mittlerweile der von der Gesellschaft geforderte und eben auch be günstigste Charakter. Also die Gesellschaft ist so ein Gericht, dass sie einerseits nazistische Charaktere produziert, aber eben auch so eingerichtet, dass man selber von der Gesellschaft profitiert, wenn man an nazistischer Charakter ist. Ja, und das ist total wichtig, wie gesagt, also Lash ist ein umstrittener Autor, er ist historiker und bietet halt eher Beobachtungen an statt Analysen. Und auch werden eher von Nazismus oder Nazist entspricht, ist es kein Vorwurf gegen einzelne, wie das heute häufig vor allem auf Social Media gemacht wird, mein Exist, ein Nazist oder jene und jene ist ein Nazist. Dann schon auch eben ausgehend von der klassischer Psychonalyse, dass das pathologisch und das normale fließend ist und sich die Entwicklung des Individuums anhand einer kulturellen Entwicklung auch verstehen lassen kann. Genau, das ist total wichtig als Disclaimer, dass wir keinen Nazismusvorwurf formulieren gegen einzelne Menschen in dieser Folge. Im Gegenteil, wir ziehen uns auch Explicit auf ihn, weil wir gerade bei unserer Kritik an medialen Figuren rückblickend eben auch gemerkt haben, dass so nazistische Kränkung eine große Rolle gespielt haben. Das ist ja große Rolle. Also genau meine ganze Obsession mit so viel Passmann war in eine nazistische Kränkung. Ich könnte es sein und ich könnte es besser als was sie machen. Genau, und Lesch beschreibt eben Individuun die ohne Anwendung an die Außenwelt, Anwendung an soziale Organisierungen an Kontexte, eben eine innere Lehre verspüren, die eben durch Konsum und eben auch durch den Konsum von externen Helden und an einem Glauben an deren Omnipotence gefüllt werden soll. Wir suchen nach Heldinnen, nach Frontkämpferinnen, die uns erlösen und empfinden dann auch eben eine tiefe Kränkung, wenn eben diese Heldinnen den völlig befrachteten Erwartungen an sie nicht erfüllen können. Also eben genau das ist dann dieser Zyklus, von dem wir die ganze Zeit gesprochen haben. Genau uns war schreibt Lesch, "They worship heroes only to turn against them when their heroes disappoint them. Unconsciously fixated on an idealized self object for which they continue to yearn, such persons are forever searching for external Omnipotent powers, from whose support and approval they attempt to derive strength." Genau, also das erklärt halt die eine Seite, warum wir uns an unseren Helden abarbeiten, an unseren Helden oder eben den Leuten, deren Namen und Gesichter man halt dann überall sieht. Andersheroben interessiert sich eben so viel Passmann, zum Beispiel nur so lange explizit für den Feminismus, solange sie davon profitierten kann. Also mittlerweile hat so viel Passmann einfach sehr explizit einen Rückzier gemacht, zumindest von politischen Themen, das sagt sie auch. Sie macht jetzt mehr so viel gut Sachen und girlies, stuff und wen. Und das widerspricht schon definitiv den Anfang ihrer Karriere auch als, glaube ich, als Poetry Slammarin, da war die schon definitiv. Und da war ja auch SPD-Mitglied. Die war SPD-Mitglied und ich weiß auch noch, wie sie damals als dieses Bella Chau, als diese Bella Chau-Cover-Version-Remix so ein Hit waren, hat so viel Passmann gesagt so. Das ist ein Lied, das jetzt ohne den politischen Hintergrund der Gesellschaft gespielt wird. Dabei wird völlig vergessen, dass es ein Protest-Zong aus der CV-Gesellschaft ist. Und ich weiß noch damals, wie hier Wüten in die Comics gesleitet bin und war so, es gab keine CV-Gesellschaft mehr, das ist ein Song der Partisan, die CV-Gesellschaft, war zerstört im Faschismus. Es gibt keine CV-Gesellschaft im Faschismus, weil die CV-Gesellschaft hat sich dem Faschismus angeschlossen. Ja, das kam gerade einfach wieder raus. Und davon hat sie so viel Passmann wirklich halt auch distanziert. Und das ist halt eben auch so, warum sie so wie Kritik ernstheit eben auch, weil sie halt damit ja auch irgendwie gestartet ist und das auch einfach so hinter sich gelassen hat. Also sie hat halt irgendwie wie so eine Begleitrakete das benutzt und hat es dann einfach so hinter sich gelassen. Und das ist glaube ich auch wirklich so im Kern, was dann auch eben der Vorwurf, auch so diese Gefühl verraten worden zu sein. Genau das greifen ja Feminist Chef Control in ihrer Folge über so viel Passmann auf. Die Folge, die Doppelfolge heißt eben "Pick As Girls", wo sie sich auch explizit eben in der ersten Folge, die es noch vor dem Erschein von "Pick Me Girls" erschienen. Mit dem Interview auseinandersetzen muss so viel Passmann eben in Rückzug aus dem politischen bekennt und sie eben auch vorwerfen, dass sie sich es eben erlauben kann in ihrer Position. Dass es eben ausdrückendes Privileg ist, dass sie eben keine Lust mehr auf Politik hat. Und in der zweiten Folge dann eben in dem Buch "Über das Buch "Pick Me Girls" gehen sie eben weiter auch darauf ein und zeigen halt eben sehr deutlich, inwiefern irgendwie so "Passmann ein performativen Feminismus an den Tag" legt. Und kein echten Feminismus, aber auch immer wieder auch eben diese Hoffnung, diese Erwartung, das Passmann in die Reichweite, doch für was Besseres nutzt. Und auch schwingt eben auch mit der Klaube daran, dass es besser wäre, wenn Passmann eben feministische Themen pushen würde in ihrer Position. Und eben diese Rolle bewusst wird und quasi was zurückgibt an den Feminismus. Nicht nur vom Feminismus nimmt, sondern auch was zurückgibt. Und das ist so meiner Meinung nach, so dieser Kern, bei dem es in den Folgen von "Feminist Chef-Control" und "Feminist Chef-Control" in der Kritik an so viel Passmann geht. Ich stimme der Kritik, die "Feminist Chef-Control" formuliert. Insofern zu, dass sie beziehen sich eben auf dieses Interview von "So viel Passmann" aus der Zeitschrift Annabell, in der so viel Passmann Repräsentationspolitik kritisiert. Und für ihre Kritik, das Beispiel von lauten, schwarzen Frauen, die "Frankie" sprechen benutzt. Und genau, aufgrund von diesem, also dieses Zitat, ist wirklich, wurde zerrissen von, also aufgrund dieses Zitat wurde "So viel Passmann" eben Rassismus vorgeworfen. Sie hat da viele Anschuldigungen bekommen. Und ich finde schon, es ist in dem Sinne rassistisch, denn "So viel Passmann" müsste halt eben anerkennen, dass sie selber auf diesem Repräsentationszug eben. Ihre gesamte Karriere aufgebaut hat. Sie kann es aber dann nur bei der Repräsentation von schwarzen Frauen anerkennen. Und das ist auch mehrfach. Also es ist ja nicht nur in dem Annabell Interview, sondern es ist eben auch das, was in dem Buch von "So viel Passmann" den Neoliberalismus, der Repräsentationslorik ausgerechnet bei Beyoncé erkennt, während sie selber das macht und auch diesen Taylor Swift-Fan ist. Genau, und bei Taylor Swift, ja genau diesen Repräsentationsmodus für die uncoolen Girls & Gays eben feiert. Und in dem Sinne, finde ich, hat der Podcast von "The Chef Control" da halt einfach, liegt da halt eben richtig mit der Kritik und auch im Zivil-Schick nicht, dass du trotz, fand ich die Kritik auch sehr überzogen und moralistisch. Und eben dieses komplette Kreisens um die Reichweite und sie müsste es eigentlich besser wissen und jeder Fehler wird aufgezählt und es könnte ja ein Fehler sein, aber das denken wir nicht, weil so viel Passmann ist schlauer als das. Und vor allem ist es halt eben so ein ganz krasser Fokus einzig und allein auf das Individuum. Also es geht um das, was so viel Passmann macht und nicht um die patriarchale Medienlandschaft innerhalb der sie sich bewegt, die er natürlich auch ein Einfluss hat. Wie hat das Känguru schon so schön gesagt? Bei Marsch durch die Institution wird man zum Arsch durch die Institution. Ich habe noch ein anderes Zitat, um das alles zu retten, und zwar hat Lorna Findlaysson in dem Artikel "Tainted Ladies", "Liberary Feminism Is Collapsing", "Sprealy to blame" in der Boston Review, mehrere Bücher besprochen, unter anderem eben auch "Judith Butler". Marschreibt sie eine Sache, die ich gerade für diese Thematik sehr treffen finde und zwar, "The problem is that the form that feminist critique and advocacy have often taken, insistently moralist and individualist, even while using the vocabulary of structural injustice and oppression". Und genau das passiert eben da auch immer weiter. Die Kritik zieht auf das Individuum und auf das Fehlverhalten. Und so ist der Vorwurf von "Feminist Self-Control" ein Passmann, dass hier eine weiße Feministin ist, die die Reichweite nicht für die richtigen Sachen lust. Passmann redet jetzt nicht direkt über "Feminist Self-Control", aber sie redet ja immer über die "Neida", die gerne in ihre Rolle werden und müssen gün sein. Und "Safe" meint sie damit auch "FSC", und ich glaube nicht, dass Passmann diese Folge von "FSC" nicht gehört hat. Ich glaube schon, dass sie sich an und was ihre Heter machen. Und immer scheint bei all dem natürlich das Problem durch die Arbeit, am Individuum, die Arbeit, am Selbst durch quasi eine Therapie lösbar zu sein. Ja, und das "Feminist Self-Control" auch, indem sie dann eben so viel Passmann so durch die Blume Tipps geben, wie man mit Kritik umzugehen hat. Kritik ist eben unangenehm und dann muss man das halt irgendwie verdauen. Und wenn man halt, wenn man dich kritisiert für deine problematische Sprache, dann hast du dich dafür zu bedanken und du musst es dann irgendwie damit dich damit umsetzen. Und das ist halt, glaube ich, mit diesem, was du therapeutisch meintest, genannt, so therapeutisch oder so Coaching, Kritik Coaching. Und genau, das ist halt was in diesem, in diesem Zitat von Lorna Finlaysen drinsteckt, eben die Arbeit am Individuum, aber in der Sprache von struktureller Kritik. Und ich hab das Gefühl, dass in der Kritik an so viel Passmann und an anderen weißen "Feminist" dann ist halt so eine Frustration drinne, dass die Hoffnung auf eine ormenipotente feministische Führerin irgendwie begraben werden muss. Also wir hatten diese Hoffnung und wir wurden enttäuscht. Und ich finde, das haben eine unserer Lieblingsserien Broad City total lustig, eigentlich umgesetzt, indem sie also sind sehr offensichtlich ein Hillary Clinton-Fetisch entwickelt haben in dieser Serie. Und der war so relativ, der war aber halt so genuine und die sind dann wirklich enttäuscht gewesen auch von Hillary Clinton und haben dann quasi Lager gewechselt und sind jetzt eher in diesem sozialistischen demokratischen Lager. Aber diese Folge ist ja immer noch da und die können das, also die haben es halt so lustig gemacht. Sie haben es halt auch durchgearbeitet. Also sie haben ja doch erst mal akzeptiert, dass es so ist, weil ich glaube halt in diesen ganzen, dieses Bedürfnis, dass es eben nicht reflektiert wird, ist eben der Grund, warum man dann halt eben den gescheiterten Führern das versagen, umso brutaler Vorwerfen muss und sich an den Abarbeitnis, weil man sich eben nicht von ihnen gelöst hat, so man hat sich in eine Abhängigkeit begeben und dann haben sich die beliebte, nöse Bildung halt weitergeblieben und weil halt eben die Frustration da ist, hat man keine positiven Gefühle mehr, sondern negative. Aber man ist halt eben noch abhängig, weil man halt eben nicht irgendwie da so eine humoristische Verarbeitung hat oder auch vielleicht ein Trauer als Verarbeitung hat, ist auch möglich, aber es findet eben keine Verarbeitung statt. Also man bleibt halt eben in dieser Abhängigkeit, in dieser psychischen. Voll, ich hatte das auch bei mir also am Anfang meines Studiums war ich eben sehr groß, ich war unsfassbar großer Beyoncé-Fan in dieser Zeit. Also Beyoncé hat definitiv, wer halt das Taylor Swift-Fan dem nervig findet, der muss auf jeden Fall eingestehen, dass Beyoncé dafür den Blueprint geliefert hat. Die Beyoncé-Fans haben einfach gezeigt, wie man krass nervig sein kann und halt in den Krieg zieht für diese total perfekte Frau, die alles richtig macht. Und in der Zeit war ich auch total Karriere getrieben und dachte halt, aber ich wollte natürlich meine Karriere für den Feminismus und für das Gute nutzen. Und ich hatte wirklich, ich war überzeugt davon, dass ich mal für Michelle Obama arbeiten werde und wollte so, hatte mich schon mein Praktikum bei der UN in meinem Kopf ausgemalt und so weiter und so fort. Und hab dann irgendwann gemerkt, dass ich das so nicht möchte und dass ich das war, was du sagst, Trauerarbeit, da war eine tiefe Trauer und Depression, dass ich meine Ziele aufgeben muss und nochmal so umschiften muss. Und eben, ja, wir sind ja also nicht nur Feministraf Control, es ist ein Podcast, der eine Folge schon zu so viel Passtbetts, zwei Folgen zu so viel Passtmann gemacht hat, sondern dieser Podcast hat hiermit auch eine zweite Folge zu so viel Passtmann gemacht. Und zwar war ja auch unsere Besprechung von Pick Me Girls, die jetzt genau zwei Jahre zurückliegt, unsere allererste Folge, die Absicht, die wir mit unserer Folge zu Pick Me Girls von so viel Passtmann hatten, war uns mit ihr und ihrem Buch zu befassen und ihr nicht den Widefeminist Vorwurf zu machen. Sondern sie als schlechte, unlesbare Autoren zu kritisieren. Also so ein bisschen auch das, was Magalitistokowski mit Karoline Wahl gemacht hat. Viel besser gemacht hat als wir, denn wir sind wirklich keine guten Literaturkritikerin und deshalb hat niemand gecheckt und checkt auch nicht bis heute, was wir mit dieser ersten Folge bezwecken wollten. Deswegen liefern wir jetzt noch mal zwei Stunden als Erklärung hinterher. Hey Leute, also zwar so, zwar ganz anders. Aber nochmal zurück zum Thema. Es gibt racistische Feministinnen, weiße Frauen aus Europa und Nordamerika nutzen und profitieren, dass sie gleichzeitig ungefährlich und schützenswärter wirken. Und dieser weiße Feminismus gilt nicht nur in Europa und Nordamerika, sondern wie das dann Jasim in einem Artikel sehr gut festgestellt hat, können sie über jene Privilege in sich sogar in nicht weißen Ländern eine Formachtstellung unter Frauen sichern. Also das dann Schreibtite vor allem über weiße Reporterin, so Reporterin aus Deutschland, die nach Syrien gereist sind und dort mit den Vertretern der neuen Regierung geklingelt haben, um zu beweisen, dass die ja gar nicht so schlimm ist, wie die progressiven Kräfte in der Region behaupten, wie ethische Minderheiten in Syrien behaupten. Dass man das ja ein Regimes, mit dem man zusammenarbeiten kann. Und das eben ist da so eine Fortführung des weißen Feminismus und so einem orientalismus gibt genau und das schreibt sie eben sehr gut, indem sie schreibt. Und das kann man eben auch auf diese feministischen Post dargelegt, anwenden, die halt eben eine Analyse nach der anderen Liefer zu irgendwelchen. Genau. Und das ist mega frustrierend für andere Frauen und andere Feministinnen und Frauen. Und das ist mega frustrierend für andere Frauen und andere Feministinnen für Leute, die diese Art von Arbeit unentgeltlich machen, die weniger Beachtung bekommen für ihre Arbeit, weil die Arbeit halt höchst wahrscheinlich wirklich relevanter ist oder gefährlicher und deshalb irgendwie nicht so leicht konsumierbar ist in diesem medialen Spektakel. Deshalb verstehe ich ja wirklich diese unzufriedenheit, wenn man sich den Erfolg von einer so viel Passmann eben anschaut. Aber wir finden, dass unsere Strategie als Kritikerin nicht sein kann, diesen rassistischen oder unsolidarischen weißen Feministinnen die Maske runterzuziehen. Und den blanken Rassismus zu enttaren, weil ich muss mir diese Frage will ich mir schon stellen, sowohl bei "Sybel Schick" als auch beim Podcast Feminist Chef Control, die Kritik ist extrem harsh im Ambetrachtdessen, was so viel Passmann so produziert. Die Vorwürfe sind wirklich krass, vor allem auch, weil immer wieder betont wird, das kann kein Missverständnis sein, die ist viel intelligenter, das ist total kalkulierend, was sie machen. Und ich frage mich, was wollt ihr das so viel Passmann macht, soll so viel Passmann zu Nios gehen, weil von der Art der Rhetorik und der Schwere der Vorwürfe und wie so viel Passmann halt gezeichnet wird oder jule Lobo und so weiter, finde ich, kommt das dem schon, also denke ich mir das manchmal. Ja, es geht so darum, die Maske runterzureißen eben und aber hinter der Maske verbürgt sich einfach bei jedem Menschen nichts Gutes, weil in unseren ganzen Köpfen ist diese Gesellschaft drin und wenn man aktiv genug sucht, findet halt man nichts Gutes. Und dieses Bedürfnis ist, dass so runterzureißen, weil ich sagen, so Mensch, so viel, du bist eigentlich eine Verschistin, du tust ne irgendwie so demokratisch, verkennt halt, wie weit halt auch irgendwie faschistische Einstellungen der demokratischen Gesellschaft drin sind. Es ist wirklich eben so ein bisschen, wollt ihr das so viel Passmann zu Donald Trump wird, weil das ist halt irgendwie die Maske runterreißen. Das ist die Schamlosigkeit, das ist halt wirklich einfach ohne Anstand und irgendwas und im Endeffekt ist es ja gerade gut, das rassistische Ressentiments bei so viel Passmann irgendwie eingebaut sind in irgendwelche Manieren oder sonstiger sozialisieren. Oder gute Absicht oder wie auch immer, das ist ja an dem positiven muss man irgendwie festhalten, das führt ja eben gerade dazu, dass es nicht so schamlos ist, wie es bei Donald Trump ist. Genau, es ist halt auch wie Gieck, das auch so mal meint irgendwie alle reden davon, dass man in sich gegen gehen soll und sein wahres ich herausfinden soll. Also ich will nicht mein wahres ich herausfinden, jetzt full of shit und das bei allen Menschen, ich glaube, das ist auch wirklich festzusteinig, es gibt keine reinen Seelen, also die gibt es nur vor Gott. Und es gibt in dieser Logik halt nur Freund und Feind, Feministinnen, Antifeministinnen, Girls, Girls oder Pick-Mies. Und das aber dann eben Feminist-Mosels-Produkte in der Gesellschaft ist die nicht frei von gesellschaftlicher Wald, gewalt ist, wird erfolgreich verdrängt und das ist dann immer wieder an dem Punkt zu, nein, dann bist du keine Echte Feministin. Oder um einen Schritt wegzugehen von feministischen Diskursen so, nein, dann bist du kein richtiger Linker, nein, dann bist du kein Genosse, nein, dann bist du kein richtiger Kommunist, kein richtiger Anarchist, kein richtiger Anti-Deutscher, kein richtiger Sozialist. Wenn man sich halt ausschließlich an diesen Individuen abarbeitet und dann so einzelfellen und die irgendwie zum Marca von irgendwas macht, wenn man die dann zum Marca für gesellschaftliche Missstände macht und für strukturelle und historisch gewachsene Gewalt, dann führt das schon dazu, dass du dann halt aus wirklich so nur lacht 15 Feministinnen wie so viel Passmann, die eine höchstgradige Antifeministinnen machen muss. Also die eine raffinierte Agenda macht und wir haben das halt humoristisch aufgegriffen in unserer Folge, in dem ich gemeint habe, so viel Passmann ist eine Psy-Op, das sie halt irgendwie sowohl CIA eingesetzte. Wasche ist. Ja, um die Leute zu entradikalisieren. Aber nichtsdestotrotz, also jetzt gehen wir hier mit den Kritikerinnen von so viel Passmann-Hardinsgericht und den Leuten, die halt den Vorwurf des White Feministinnen machen. Wir wollen natürlich ein Fährapot. Wir sind die fährsten Richter, die hinter den Vikus, jemals gesessen haben. Ja, man müsste euch auch gerade verstehen, so eische Gesetzes hier mit verbundenen Augen und Held in der rechten Hand eine Wage werden, sie da sagt. Und zwar kommt ja immer wieder auch dann der Vorwurf zum Beispiel von so viel Passmann, das ist hinter dieser Kritik an ihr und erfolgreichen Frauen misogenie steckt. Das ist mir so gün. Und das hat sie zum Beispiel auch gesagt, als denn der Schützdom gegen Karoline Wahl war, war halt, nee, ihr kritisiert gerade eine Frau, weil ihr sie nicht mögt. Die ist euch eigentlich eigentlich einfach nur unserem Partisch. Ihr findet einfach nur erfolgreiche Frauen schlimm. Und ich war halt so ein bisschen in dem Moment, weil ich so, ja, ich kann das jetzt nicht von der Hand weisen. Es ist in meinem Fall wirklich so, ich kann die halt einfach nicht riechen. Aber dann ist mir aufgefallen. Nee, im September, oder im August 2023 ist das letzte Buch von Ronja von Ronja erschienen der SA trotz und dieser wurde eben super, also er wurde extrem schlecht recensiert von der detraturkritikerin Elke Heidenreich in der Süddeutschen. Aber auch eben fair, weil Elke Heidenreich möglich am Ende auch noch mal sagt. Also im Ende gibt sie Ronja von Ronja Props und sagt, so ja, das ist halt ein nicht durchdachtes Buch, dass man veröffentlicht hat, das passiert. Und das ist wirklich so eine sehr fähre auf das Buch. Sie hat das Buch nicht Ronja von Ronja. Sie betont immer wieder, was sie an Ronja von Ronja mag, betont irgendwie. Was sie an ihrem Schreiben mag und sie betont die Stärken des Buches, sagt aber alles in allem. Das ist ein Buch, was so nicht hätte geschrieben werden müssen und sagt an zwei Stellen, dass sie krass sauer auf das Lektorat ist, weil das ist die Verantwortung des Lektorats. Und ich war so, oh mein Gott, ja, das ist safe. Und eben auch eben sagt so, hey, hier in diesem Essay gibt es so eine Storyline, die eigentlich echt gute Basis für eine Romanhätte gerade so wie du es angefangen hast. Also wirklich halt irgendwie, basically übernimmt Elke Heidenreich den Job des Lektorats. Für Ronja von Ronja. Ich würde auch sagen, es ist eine extrem negative Rezension, aber darin steckt so viel Gutes und tolles. Und die Autoren und Sophie Passmann hat in der Hochpromofase ihres Buches Pick-Me-Girls gesteckt. Diese kontroversen Schnipslaus ihrem Buch sind eben durch Social Media rumkursiert. Und Sophie Passmann hat eben diese Rezension von Elke Heidenreich aufgegriffenen ihrer Instagram-Story und Meinte und hat Elke Heidenreich unterstellt, dass diese nur Karriere machen möchte, dass sie das Buch einer anderen Frau zerreist öffentlich und hat halt da den Punkt gesetzt bei ihrer Kritik. Und unterschlägt einfach das Elke Heidenreich schon seit den 70er Jahren als Literaturkritikerin tätig ist. Und auch als Autoren, also selber auch Roman Autoren ist eben nicht aus einer Perspektive der reinen Kritikerin kommt, sondern aus der Perspektive der Kritikerin und Autoren. Und aber auch eben, dass sie halt eben das gar nicht nötig hat, also wenn man jetzt Elke Heidenreich nicht kennen würde und nur Sophie Passmanns Sicht oder Einschätzung gefolgt hätte, dann würde es zu denken. Keiner kennt diese Frau, die stand noch nie auf der Bildfläche, das ist irgendeine junge Volunteerin bei der SZ, die noch mal fünf Jahre jünger als Sophie Passmann ist oder als Ronja von Röne ist und irgend ein und die war sich so, ja, damit kann ich jetzt hier aufmerksamkeit generieren. Ich bärsch jetzt einfach das Buch einer anderen Frau, weil die Öffentlichkeit liebt es, sonst zicken Kampf. Wenn sich eben genau Frauen gegenseitig fertig machen und außerdem unterschlägt Sophie Passmann auch bei Pikmi Girls in all ihren Kommentaren, auch in ihrer Besprechung, in ihrem Podcast, im Sophie Passmann-Podcast, wenn sie über Karoline-Wahls-Buch spricht und über die Diskussion und Karoline-Wahl, setzt Sophie Passmann eben keine, bespricht sie nicht unter welchen Umständen die Kunstproduktion von Frauen oder die Kulturproduktion von Frauen eben kritisch besprochen werden können, von anderen Frauen. Das hat sich schon sehr danach angefühlt, als Sophie Passmann da den Musylgenievorwurf benutzt hat, um Promofio ihr eigenes Buch zu machen, aber auch um sich zu immunisieren gegen Kritik an ihren eigenen Werken. Sie baut sich irgendwie so eine Burg damit, in der man die Qualität ihres Schaffens nicht in Frage stellen darf. Das heißt, alles in allem wollen wir das machen, um das Don't Read Theory immer macht. Wir wollen uns nicht so feminist-Chef-Kontrollen, sie beschickt, aber auch nicht zu jule Lobo, Sophie Passmann und Karoline-Wahl setzen, sondern wir wollen den Platz zwischen den Stühlen suchen. Nein, wir stehen auch nicht über diesen Ding. Wir marschieren halt einmal so dadurch. Wir sind ja auch alles von denen gewesen und sind es immer noch. Wie gesagt, bis jetzt nicht verstanden hat, dass ich eine psychose mit weißen Feminismus hatte. Ich habe immer noch meine Obsession mit einzelnen Leuten und ich kann immer noch einzelne Leute nicht riechen. Dieses, dass ich halt so denke, es ist voll unfair mich zu kritisieren. Das habe ich zum Beispiel keine Ahnung, wenn es hat ich erst letztens als hat irgendwie meine gute kurdische Freundin mich darauf hingewiesen hat, dass ich vielleicht ja doch manchmal eine ignorante Türken bin. Und ich war so, um doing so much work here und es hat mich halt krass, das hat mich so verunsichert, also ich habe mich wirklich so lange nicht mehr so bloßgestellt gefühlt und ja, das ist. Und ich glaube, das ist halt auch, wenn man auch halt diese ganzen Sachen anguckt, also es wie behandeln jetzt eben diese Debatte über white feminism, aber der Vorwurf, also du kannst ja white feminism durchhalt irgendwie den Vorwurf ersetzen, der halt in anderen Lagern irgendwie ersetzt wird. Maca. Maca, Maca Vorwurf so, antisemitismus Vorwurf, genutzt, verharmloser Vorwurf. Im Endeffekt merkt man ja, wie in diesen ganzen Vorwürfen dann auch wirklich einfach so, ja halt so 'ne, so 'ne, so 'ne Mechanismus einschleicht, in dem das politische am Anfang irgendwie mal da war, indem es eine politische Berechtigung hat, aber irgendwann geht es nicht mehr darum. Irgendwann ist das einfach in so 'n reinen Marktmechanismus übergegangen und da ist die feministische Debatte halt auch nur ein Beispiel von vielen, wie so 'ne Form von Kritik und politischen Engagement und politischen Diskurs innerhalb der feministischen, oder innerhalb der medialen Markt logik so eingesogen wurde und integriert wurde, in einem Endeffekt halt, man woanders rauskommt als man eigentlich angefangen hat und genau das muss man halt sich veraugen führen. Und genau deswegen ist es halt zu wichtig, da so durchzumaschieren und eben halt sich nicht auf eine der Seiten zu schlagen und halt irgendwie sagen, okay, das ist die richtige Seite, sondern so 'ne es gibt kein richtiges Leben im falschen Leute. Aber zum Glück gibt es Don't Read Theory in diesem Leben und mit einem Study-Abo könnt ihr diesen Podcast unterstützen. Und bitte nur si Palazz schrift, aber dann seien wir keine Gebühren an Paper oder Kreditkarten unternehmen. Danke. Im Endeffekt ist, worum es uns geht, dass eben auch die Kritik pass man Lob oder war, keine Systemkritik mehr ist, sondern sich eben perfekt in diese Marktmechanism integrieren lässt und neben Teil der Spektakels ist. Weil, wenn du nicht machst, was pass man macht, kommst du nicht in die Position. Und wenn pass man andere Sachen macht und ihre Position verliert, dann kommt eben Eischegü und macht das gleiche in Schwarz-Kopf. Und es ist, wie der alte Konflikt zwischen Untergrund und Mainstream im Rap, bei dem beide Seiten voneinander abhängig sind. Ohne Mainstream kein Untergrund, der Untergrund braucht den Mainstream, um zu haten. Und der Mainstream braucht auch den Untergrund, um sich abzukrenz, um zu sagen so, hey, wir sind jetzt nicht so verrückt, wie diese radikalen Spinner da am Rand, wie diese komischen verrückten. Wir sind die gemäßigen, wir sind Teil des demokratischen Diskurses und diese Dynamik passiert und perpetuiert sich eben immer. Und alle Akteure in diesem Game sind Charaktermasken, sie übernehmen eine Rolle, in die sie geraten sind, aber sie sind eben handeln auch immer entsprechend ihre Rolle. Und wenn man die Person austauscht, kommt man am Ende auch beim gleichen Raus, weil jetzt die Economy stupid. Genau. Und ja, wie gesagt, in der Dynamik, also jetzt noch mal auf diese feministische Debatte, in die in Deutschland geführt wurde oder geführt wird, zurückzukommen. Passmann und Taylor Swift oder Juli Lobo oder Caroline Wahl für den Literaturbetrieb, die denken halt nur in Business. Und in ihren Augen sind die anderen halt eben neidisch. Passmann sagt halt, sie kritisieren mich, sie kritisieren passmann, weil sie eine Passmann-Karriere wollen. Oder Taylor Swift hat das auch richtig Perfide gesagt, "When you're in the first week of my album drop, say my name, you're helping either way." Also selbst wenn du schlechtest über sie sagst, gleichzeitig haben die Kritikerinnen eben auch so eine reichweiten Obsession. Es geht halt irgendwie so krass um diese Größe und Popularität. Wie viele Menschen sie erreichen. Irgendwie ist es auch alles total lehr nur noch. Also was ist denn die Passmann-Karriere? Es ist so total entlett, man kann gar nicht mal so sagen, was die so richtig macht. Und das hat Christopher Lash auch noch mal geschrieben in the culture of narcissism in Bezug auf eben Erfolg und Konkurrenz in a society in which the dream of success has been drained of any meaning beyond itself. Man have nothing against which to measure their achievements, except the achievements of others. Also das einzige, wo nach du irgendetwas bemisst, das hat nur noch die Reichweite von dir und der anderen Person gegen du dich richtest. Und das ist das Argum, das ist mittlerweile das einzige Argument, wir dürfen gegen sie schießen, weil die Reichweite guckt mal die Reichweite. Und total wichtig zu merken, dass das nicht immer so war. Und es ist halt wirklich halt so diese Gesellschaft als reiner Kampfplatz, als alle gegen alle. Und dabei ist eben auch alles, was man tut, mehr der weniger auch nur Teil der eigenen Marke. Also dementsprechend von Untergrundkunst war dieser Anti-Establishment-Pose schon immer der USB, der Unix-Selling Point. Und ähnlich ist es dann halt auch bei so genanntem freim kritischen Journalismus. Genau und aus dieser Position des Anti-Establishment oder der auch Unterlegenheit, scheint dann alle Mittelrecht zur Kritik, der zweckheilig die Mittel. Und Kritik wird eben auch konsumierbar, weil man dann quasi eben sich besser fühlen kann, weil man konsumiert den kritischen Content, ihr konsumiert ja uns und nicht diesen anderen Podcast. Es gibt halt wie so eine moralische Obligation halt den Mainstream zu hassen. Es habe ich auch öfter hier aufgegriffen. Und alles, was du dann magst, was im Mainstream ist, ist dann halt irgendwie dein Guilty Pleasure. Da musst du halt irgendwie ein fünftseitiges S-Hate-Rüber schreiben, warum du jetzt das und das magst. Aber genau, ich will noch mal sagen, aus dieser Position der Unterlegenheit oder eben, wenn man halt eben nicht Mainstream ist, dass man eben schnell sich alles rausnimmt und alle Regeln über Bord wirft. Und das ist mir eben bei "Familist Chef Control" da aufgefallen, wo sie eben statt das Buch "Pick Me Girls" zu lesen, sich wirklich weigern in diesem Podcast dieses Buch zu lesen. Und stattdessen spekulieren, was in diesem Buch geschrieben wird und sich nur auf diese paar Zitate, die halt damals rumgeschwirt sind, beziehen oder eben auf Interviews von Sophie Passmann. Und wenn du ein solches Urteil über eine Autorin und Podcasterin wie Sophie Passmann fällen möchtest, wie sie das tun, dann sollte man schon die Bücher auch gelesen haben. Also einfach gemessen an den Vorwürfen, die ja hoben werden. Vor allem lässt man sich ja auch genau auf das Spiel ein. Also die Stellen, die im Vorfeld veröffentlicht wurden, waren mit Abstand die Most Spicy Parts auf die Buch. Ja, wir haben hier einfach geholfen. Ja, also das ganze, das ganze Buch war halt relativ langweilig im Vergleich zu diesen paar Stellen, die vorher kam, an dem super viele Leute sich geäußert haben. Und ich mir damals halt auch schon nur dachte, so können wir einfach warten, bis das Buch draußen ist und das Buch in so einem gesammten Kontext besprechen. So, weil es ist kein gutes Buch und vieles der Kritik an den Sachen ist ja auch irgendwie legitim. Aber lasst doch erstmal warten, was das gesamte Argument ist. Es gab auch irgendwie, ähnlich war das ja mit diesem ohne Nümenbuch gegen den Krieg. Das wurde auch schon sehr weit kritisiert, bevor es überhaupt erschienen ist. Und auch da merkt man halt so, wie wir bewegen uns halt in dieser Logik und man lässt sich gar nicht irgendwie auf das Buch ein. Also ich finde auch vieles, was dem Buch steht nicht gut. Aber man muss es erstmal lesen sich auf etwas einlassen zu können, als halt genau diesen Spektakelmoment machen. Ja und so, wenn du dich halt darauf einlässt, dann musst du akzeptieren, you are paying their bills, you are paying their bills und die sind dankbar dafür. Weil das ist auch eigentlich im Grunde genommen, was mich am meisten an so viel passt, man eigentlich nervt ist, sie ist gar nicht so kontrovers. Und also so, weißt du so, Deutschland hat immer noch kein Red Square Podcast oder halt irgendwie Ivy Volk, die aus so eine junge. Also es ist halt einfach gar nicht nur so eine total verwässerte Wiederverwertung von irgendwelchen TikToks aus den USA. So, ich wünschte irgendeine dieser Frauen, wer so anhinst und so respektlos und so grenzüberschreitend, wie sie dargestellt werden, dann würde ich auch mal was fühlen. Und deshalb wird sich dann oft so, also halt diese Obsession mit diesem Hitler-Video von Juli Lobo auch, da haben die halt einfach wirklich einmal so gold ausgegraben, quote unquote und they couldn't get over it. Ich bin dessen auch manchmal ein bisschen schuldig, deshalb fällt es mir vielleicht auch so auf bei Feminist Chef-Control, dass es dann so einen Stönen gibt, wenn man so. Jetzt lehse ich wieder auch Gott, sagt das jetzt nicht, so eine sehr übertriebene Zuschaustellung der eigenen Unlust und das Gringes vor den Arbeiten von Sophie Passmann. Der gute Führer sagt freut, muss auch für die Masse mitleiden. Und genau gleichzeitig Stönen auch immer so viel Passmann und auch Juli Lobo in ihren Instagram-Stories. Ich habe so eine Um, ja, ich guck mir die leider sehr gerne an. Sie fangen zu, der hilft jetzt halt immer so, oh, und dann schaut sie immer so nach oben mit ihren Augen, rollt sie mit den Augen nach oben. Ich glaube nicht, dass sie jetzt noch darüber reden müssen und dann redet man ja trotzdem darüber und alles ist so lästig und zermirbend, aber irgendwie tun sie ja doch alle. Irgendwie redet ihr ja doch alle über diese Themen. Ja, es ist so lustlos und damit ja auch steigert es ja auch einfach die Unlust. Also, ich würde auch einfach noch mal ganz krass Werbung dafür machen. Man kann auch Lust empfinden sich mit schlechten Büchern auseinanderzusetzen, weil man ließ sie vor Riesen. Also auch irgendwie Kritik kann einfach Lust machen, man kann irgendwie so sein. So, boah, geil, also Eischkühl ist ja auch immer genervt. Wenn ich halt überall sage, hier guck mal, das ist die Gegenüberstellung von Sitte Jean und Boer Schwa, genau das ist es. Aber mir macht das dann halt auch Spaß, wie so ein Detektiv das zu entdecken. Und genau diese Sachen sind es ja auch irgendwie so eine Form von, ich gehe da rein und ich entdecke da Sachen und ich finde Sachen und ich versuche Sachen irgendwie in meinen Weltbild irgendwie einzubauen. Und nicht halt irgendwie so, ich wähle mich, ich weiß, dass es schlecht wird. Aber ich habe das für euch getan, ich habe es gelesen, dass es ihr als nicht müsst. Ja und diese extrem zur Schaustellung der Unlust wird halt deshalb glaube ich gemacht, um eben rechtfertigen zu müssen, warum sie in dem Game mitten machen. So, ich will das nicht, aber ich muss, weil ich habe diese moralische Verpflichtung und guck mal mit, wie wenig Lust ich das mache und guck mal, wie ich mich dazu zwingen möchte. Ich würde auch lieber schöne Sachen machen, ich würde mich auch lieber mit Makeup beschäftigen. Aber ich mache das für euch und für die gute Sache und dafür erwarte ich pünktchen, pünktchen, pünktchen. Eure Anerkennung, Clicks, Follows, euer Geld, zumindest keine Kritik, das ist das, was ich nicht möchte. Und es hast du ja eben auch zum Beispiel, haben wir auch in der Folge über Makka, über linken Rapper eben festgestellt für die Sache, ich mache das alles für die Sache. Und es gibt aus dieser Tichel für mich keinen kommen, alle die Medien machen machen mit und egal, wie viel Unlust oder moralische Obligation man zur Schaustellt, in dem Moment, in dem man mitmacht, macht man mit und man sollte sich geben, dessen Bewusstsein und man sollte versuchen, wenigstens Lust herauszuziehen. Das nennt ja Lash in The Culture of Narcissism so eine Playful Competitiveness und ich glaube, wenn du Lust aus dieser Sache ziehst, dann respektierst du auch das Game. Und die sind auch die Regeln wichtig, nachdem du Spielst. Und ich glaube schon, dass du auf einer Art und Weise vielleicht dann auch hinter fragst, was du tust, wenn du dir eigentlich mache ich das gerne oder eigentlich gibt es einen Drive in mir, der mich immer wieder hier hinführt. Ja, und wenn du halt so tust als die Tunis, das wollen wir den ja nicht unterstellen. Also die tun nicht so, als ob du das nicht wollen, die fühlen schon diese Unlust dabei und das führt eben dazu, dass man schon auch sehr low geht. Weil dann hast du ja nicht zu verlieren, weil du es ja eh nicht magst. Und jetzt reden wir wieder so ein bisschen allgemein über die Medien-Dynamik und so weiter, aber es gibt ja trotz allem, also es ist das ja trotz allem eine etwas, was dir in einem feministischen Diskurs beobachten. Und ich will nicht, dass das unter den Teppich fällt, jetzt, wo wir wieder übers große Ganzen und die Economy sprechen, in diesen feministischen Mainstream und Untergrund des Kurs. Kann man halt feststellen, dass es eben nur wenige Positionen für Frauen gibt. Und diese Position sollen dann für alle Frauen herhalten und diese Positionen werden dann eben besetzt, zum Beispiel von einer so viel Passmann oder Juler Lobo. Und ansonsten findet eine Unsichtbarmachung von weiblicher Kulturproduktion statt. Und das ist mir halt da aufgefallen, dass zum Beispiel bei ideologikritischen Kritikern oder anti-deutschen Kritikern, die sich so über Netzfeminismus erschofiert haben. Ich weiß nicht, wo von Doreer das ist. Weil ein Tiernatme so ein Bahamas-Text gezeigt, worum ging es da noch mal? Netzfeminismus, Avangat, der Infantilität oder sowas. Da wurde sich irgendwie über den Ton und die Art und Weise dieses Netzfeminismus aufgeregt. Ich konnte dem was abgewinnen. Ich habe dann so die manche Feststellungen des Textes gar nicht so verkehrt. Und dann haben sie aber einen richtig langen Teil von Margaritischto Kofsky zitiert. Und ich lehste diesen Teil und bin so zu Valentin, die haben Margaritischto Kofsky falsch zitiert. Die haben einfach die Ironie aus Margaritischto Kofsky's Text nicht rauslesen können. Wirst du hier gekiert, Valentin? Ich war ziemlich geschockt und da hat eben auch genau diesen Moment, weil ich mich eben selber dabei ertappt habe, weil ich halt eben so in diesem Lese-Flow war. Hätte ich ein Margaritischto Kofsky Text gelesen. Ich hätte die Ironie raus gelesen. Weil ich aber dieses Zitat in diesem Text gelesen habe und sowas geframt war, brauchte ich wirklich Allschädule, die mir die Ironie gezeigt hat, um zu realisieren, dass Margaritischto Kofsky halt irgendwie nicht ein Text darüber geschrieben hat, wie geil sie Justin Trudeau findet. Genau, sondern eben ironisiert, dass Justin Trudeau für diesen Poster Boy gefeiert wird. Und das hat mich so aufgeregt, ich weiß so, wie kann. Wie können die einfach Margaritischto Kofsky, wie kann man einen gesamten Text so falsch verstehen? Und dann ist es mir aufgefallen, ja, weil für die alle Frauen nervig sind. Die finden einfach junge Frauen nervig und für die ist eine Margaritischto Kofsky und so wie Passmann das selbe. Die können nicht diesen Unterschied benennen zwischen einer Margaritischto Kofsky, Sibel, Schick, Feminist, Chef, Control. Juli Lobo, so wie Passmann und Karoline Wahl für die, die sehen einfach nur Frau, sagt was, nervig, kein Bock. Und. - Naja, sagt was, dass nicht in meinen mir in den Kram passt. Also, weil sie zitieren ja im Anfang des Textes Ronja von Röne mit ihrem, warum ich keine viele Ministerin bin ein Text und das ist genau der Punkt, die zitieren halt eben die Frauen, die ihnen in den Kram passen und alle anderen Frauen machen sie halt gleich. Und genau damit macht. Thomas hat das gemacht, was auch der Mainstream genau allgemein macht. Genau, und ich als Frau, wie Ministerin, als Konusören, weiblicher Kulturprodukte, hat mich total. ist schaffiert darüber und so aufgeregt. Und selbe siehst du auch zum Beispiel, es gibt auch die selben Mechanismen, siehst du ja auch bei migrantischer Literatur. Und so eine Kartoffel kann halt kein Unterschied zwischen einer Kübra, Gümmisch Ei, Siebel, Schick und Rayhan Shahin benennen. Obwohl alle ganz unterschiedliche Sachen machen teilweise und unterschiedliche Referenzen haben, unterschiedliches Repetua an Techniken mitbringen und auch sehr unterschiedliche politische Verordnungen eigentlich haben. Aber das interessiert ja genau, das interessiert halt so einen. so einen ganz fleischauer nicht. Und da hatte ich dann eben als. Frau hatte ich ja wirklich so eine wirklich. auch dann wieder mal eine zistische Kränkung dieses mal gegenüber, diesen Bahamas, Text und diesen Autor und dieser Redaktion, den die eigene Befangenheit und Ignoranz nicht aufgefallen ist und wollte dann selber eben diese Unterscheidung durchführen. Nee, guck mal. Maggeräte Stuckowski ist irgendwie cool, die kann gut schreiben, die bringt die Sachen gut auf dem Punkt. Wie so viel Passwern ist halt einfach nur noch so einen TikTok-Abklatsch und keine Ahnung, Juli Lobo gibt einfach nur noch Produktempfehlung auf Instagram. Also und das ist dann der Punkt, wo einem dann sag ich mal Müssegini vorgeworfen wird, vielleicht. Aber es hat mir halt einfach nur gezeigt, dass man halt so einen Geschmack entwickeln muss. Du musst einen Geschmack entwickeln, einen Geschmack einen K-Norn bilden an. an Frauen, an Autorinnen, an Musikerinnen, an Ässeristinnen. Und dafür müssen wir wegkommen von der Obsession mit den reichweiten, starkesten Leuten weil die nehmen so viel Raum ein und es bleibt einfach kein Raum mehr für all die tollen anderen Leute, die Sachen produzieren. Und die dir actual, die dir dann wirklich die Vielfältigkeit an Themen und Techniken an Welten, die es noch zu Erkunden gibt, offenbaren können. Ja und vor allem halt auch einfach, wie du gesagt hast, dass man versperrt sich halt wirklich durch diese vorgefährte, die dem medialen Muster von aus so hype und Empörung, Mainstream, Untergrund oder auch durch so ein Lager denken, wo man dann sagt, okay, die Autorin hat mal was zu Israel gesagt, was ich nicht gut finde, jetzt les ich halt gar kein Roman mehr von ihr. Man versperrt sich auch einfach so einen Zugang zur Welt. Also es geht ja gar nicht darum zu sagen, nein, wir sind alle gleich, wir machen keine Kritik mehr. Aber eine Kritik heißt ja auch als meine auseinandersetzung und eben auch zu verstehen, okay, wo habe ich meine Unterschiede mit der Person und um das zu verstehen, muss ich auch irgendwie halt so reingehen und eben auch sich auf die Sachen einlassen. Und genau dieses ja vorgefährtigte Denken, so ein Ticket denken, meine entscheidet sich halt so, okay, das ist mein Blaze und dementsprechend finde ich diese Kultur gut und diese Kultur scheiße. Und das erinnern halt auch an so Quatsch halt irgendwie so mit 13, 14, wo man sich halt entscheiden musste, ob man Rockmusik oder Hip-Hop hört. Und man fand die anderen voll peinlich. Und was du hopper war? Ich war damals witzigerweise, ich war so emo, aber so im Herd, aber auch einfach nur, weil ich mich nicht getraut habe, es ist ein weniger Hopper zu sein. Also im liebsten werde ich mit Alfa-Jerke Boxeschnit und Ermächs durch die Hut gelaufen, aber da meine Hutkennerechtige Hut war, hätte ich ausgesehen, wie Nazi, und hat mich dann entschieden, Emo zu sein. Ja, wie gesagt, und es gibt natürlich natürlich, es macht natürlich eben Spaß, sich an diesen Phänomenen, also sich mit dem zu befassen, was halt gerade gehypt ist. Aber da geht eben auch ganz wie verloren, und es geht auch eben zum Beispiel verloren, dass ja Feminismus, zum Beispiel eine historisch gewachsene Bewegung ist. Und Ideen sind, die ja auf eine reiche Geschichte zurückgreifen. Und dann lesen, kommt halt die ikste feministische Veröffentlichung raus, die halt den, exakt selbst, Simon de Beauvoir, Zitat hat und nur irgendwie, sich auf Eva Illus, warum liebe Beethoven irgendwie beruft. Und es gibt ja so viel mehr als das. Und wenn du dich dann aber mit dem so viel mehr auseinandersetz oder auch teilweise einvorrast, oder desto dir wünschst, dann wird dir halt irgendwie eliterisdenken vorgeworfen. Ich weiß nicht, es ist einfach einfach, dass man, habt wieder Spaß an Kultur, an Büchern und Feminismus ist nicht erst schlecht geworden, als irgendwie Leute, wie so viel Passmann oder so gekommen sind. Feminismus ist ein Produkt dieser Gesellschaft und von Produkt, das ist nur aus Individuen, dieser Gesellschaft steht, die halt voll mit Sachen sind. Und I don't know, get over it. Ja, und vor allem, Compère your Notes, bilden die den eigenen Geschmack, vergleiche deinen Geschmack mit anderen, gehen Austausch, diskutiere leidenschaftlich, habe Spaß daran, andere Sachen zu machen und ganz wichtig, Kill your Eidels. Genau, und statt einfach nur dich immer abzusichern, dass du gerade die richtige Parole schreib, schreist, und statt sich einfach nur abzusichern, dass man gerade die richtige kritische Meinung hat oder den nächsten Weibschift irgendwie vorausahnt. Ich halt einfach selber, was einen eigenen Standpunkt entwickeln, einen eigenen Geschmack und jetzt, es ist cool und ja, schaut dann alle die Weichernsachen machen. Cheers! Noch nicht genug von der Folge, mit einem Steadiabo bekommt jetzt 20 Minuten Bonus aus dem Neckestchen.

Podcast Summary

Key Points:

  1. Die Sprecherin reflektiert über die negative Reaktion des Publikums auf ihre Kritik an der Linkspartei und deren Umgang mit radikalen Strömungen.
  2. Sie vergleicht ihre Ablehnung der reichen „Heidi Reichineck“ mit ihrer Unfähigkeit, Taylor Swift oder die Band „Tukotronic“ zu mögen, und thematisiert oberflächlichen, performativen Fandom.
  3. Die Diskussion analysiert die Podcast-Betreiberin „Sophia Passmann“ als Beispiel für einen instrumentellen, weißen Feminismus, der Erfolg und Marketing in den Vordergrund stellt.
  4. Am Fall der Autorin „Karoline Wahl“ wird Kritik an selbstbezogenem, kommerziellem Erfolg ohne künstlerische Tiefe geübt, verbunden mit einer Abwehr elitärer Literaturkritik.
  5. Abschließend wird die Figur „Juli Lobo/Wasabi“ als weiteres Beispiel für inszenierte, trendorientierte Medienpräsenz im deutschen Kulturraum betrachtet.

Summary:

Die Sprecherin schildert zunächst ihr Befremden über die heftige Ablehnung, die ihre Kritik an der Linkspartei in einer Live-Sendung auslöste. Sie erweitert diese persönliche Erfahrung zu einer allgemeinen Reflexion über oberflächliche Phänomene in Politik und Popkultur. Dabei zieht sie Parallelen zwischen ihrer Abneigung gegen die als reich und elitär wahrgenommene „Heidi Reichineck“ und ihrer Unfähigkeit, einen echten Zugang zu Taylor Swift oder der Band „Tukotronic“ zu finden.

Dies führt zu einer Analyse des performativen Fandoms, exemplarisch an der Podcast-Betreiberin „Sophia Passmann“. Diese wird als Repräsentantin eines zynischen, weißen Feminismus kritisiert, der feministische Praxis auf individuellen kommerziellen Erfolg und Selbstvermarktung reduziert. Ein ähnlicher Vorwurf der Selbstüberschätzung wird an die Bestsellerautorin „Karoline Wahl“ gerichtet, deren Werk und öffentliches Auftreten als oberflächlich und von Literaturkritikern unberechtigt angeeignet betrachtet werden.

Die abschließende Erwähnung von „Juli Lobo/Wasabi“ unterstreicht das Gesamtthema einer Kultur, in der Authentizität oft zugunsten von Trendbewusstsein und Selbstinszenierung zurücktritt. Der Diskurs bewegt sich somit zwischen persönlicher Irritation und einer grundsätzlichen Kritik an Oberflächlichkeit und Instrumentalisierung in zeitgenössischen Debatten.

FAQs

Die Kritik, dass radikale Linke nichts in der Linkspartei zu suchen hätten, löste Schockwellen aus, da das Publikum sichtbar irritiert reagierte und der Sprecher darauf nicht vorbereitet war.

Damit wird angedeutet, dass Heidi Reichineck als eine Art 'weiße Feministin' der deutschen Politik gilt, die individuellen Erfolg als feministische Praxis inszeniert, ähnlich wie Taylor Swift.

Sophie Passmann nutzt ihre Identifikation als Taylor Swift-Fan strategisch, um Aufmerksamkeit zu erregen und Kritik zu provozieren, anstatt aus echter Begeisterung heraus.

Karoline Wahl wird vorgeworfen, eine selbstüberschätzende Autorin zu sein, deren kommerzieller Erfolg als Talentbeleg dient, während ihre literarische Qualität und Hörbuchstimme kritisiert werden.

Weißer Feminismus bezeichnet einen Feminismus, der sich auf die Interessen weißer, privilegierter Frauen konzentriert und andere Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Transphobie vernachlässigt.

Juli Lobo wird als frühe Influencerin im deutschen Hip-Hop-Kontext erwähnt, die durch ihre Analysen und Videos zur Popularisierung von Straßenrap beitrug.

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