In dieser Folge des Pflegepodcasts "Audio Nursing" erläutern die Praxisanleiter Katja und Lorenz verschiedene Prophylaxe-Maßnahmen in der Pflege. Prophylaxen sind vorbeugende Handlungen, um Erkrankungen oder Unfälle bei Patienten zu verhindern, insbesondere bei bettlägerigen oder geschwächten Personen. Zunächst wird die Intertrigo-Prophylaxe behandelt, die Hautentzündungen in Körperfalten durch Feuchtigkeit und Reibung vermeiden soll. Wichtige Maßnahmen sind sanfte Reinigung, sorgfältiges Trockentupfen, Belüftung der Haut und der Einsatz von Kompressen, während Cremes meist vermieden werden. Anschließend geht es um die Stomatitis-Prophylaxe, die eine gründliche Mund- und Zahnpflege umfasst, um das natürliche Gleichgewicht der Mundflora zu erhalten und Pilzinfektionen vorzubeugen. Techniken wie Mundspülungen, Speichelanregung durch Saures oder die Verwendung von Mundpflegestäbchen werden empfohlen. Abschließend wird die Parotitis-Prophylaxe erklärt, die darauf abzielt, durch Kauen, saure Stimulantien oder ausreichendes Trinken den Speichelfluss anzuregen und so Entzündungen der Ohrspeicheldrüse zu verhindern. Alle Prophylaxen betonen die Bedeutung regelmäßiger Beobachtung und individueller Anpassung an die Patientenbedingungen.
Meine Stadt, mein Klinikum. Audio Nursing, der Pflegewissenportkast aus dem städtischen Klinikum Dresden. Für Alzubis, für Kolleginnen und Kollegen und alle, die sich für Pflege interessieren. Hallo ihr Lieben, heute wandern wir wieder direkt durch eure Ohren in euer Gehirn. Ihr seid hier bei Audio Nursing, dem Pflegewissenportkast aus dem städtischen Klinikum Dresden. Hier ist wieder eure Katja und neben mir sitzt der liebe Laurenz. Wir beide sind Kollegen hier im städtischen Klinikum Dresden, Gesundheits- und Krankenpfleger und natürlich mit Herz und Seele Praxisanleiter. Und wir halten uns gar nicht lange mit vorgeplenkel auf und starten wieder in der spannende Feld der Profilachsen. Denn das sind Dinge, die euch jeden Tag auf Station begegnen, die ihr Pflegerisch einschätzen und durchführen müsst. Los geht's! [Musik] Beim letzten Mal haben wir ja über die trombose Profilaxe gesprochen und ihr habt nach unseren Ausführungen sicher auch mal darüber nachgedacht, welche Profilaxen ihr so unbewusst den Tag übermacht, ohne dass ihr es eigentlich wisst oder merkt. Meine heiß geliebte, die Kubitus Profilaxe habe ich zu Hause stehen. Ich habe nämlich ein fantastisch, welches Box springet. Das ist so mollig, da kann unter keinen Umständen ein trockes Schwier entstehen. Außerdem sind Kekse im Bett verboten, Grüme scheiden also aus. Die Sturzprofilaxe müsste bei mir eigentlich eine ganz besondere Beachtung finden. Ich sage, wo wir es müste, denn leider bin ich ab und an etwas unkonzentriert und ungeschickt. Daher sind Flip Flops bei mir eine ganz schlechte Idee, obwohl ich die wirklich sehr, sehr liebe. Aber ich bleibe mit den Dingen gerne mal an ungünstigen Treppenverhältnissen hängen. Am besten dabei noch Hände in der Hand. Norens muss ich weiter reden. Nun gut, ja, das waren durchaus einige Einblicke und ich bin mir sicher, dazu fallen dir noch ganz, ganz viele Beispiele aus dem Alltag ein. Was kannst du wissen? Wir haben ja bereits in den letzten Folgen gesagt, dass Profilaxen viel Raum in unserer Arbeit einnehmen. Profilaxen sind wichtig und ihr müsst ihre Notwendigkeit erkennen und sie folgerichtig anwenden. Ich möchte für euch auch noch mal kurz wiederholen, was Profilaxen sind und wofür sie überhaupt wichtig sind. Profilaxen sind schlicht und einfach Maßnahmen, die wir anwenden, um mögliche Erkrankungen oder Unfälle zu vermeiden. Wenn ihr die Profilaxen nicht beachtet, können beispielsweise eine Lungenentzündung, eine Trombose, Druckeschwör oder bestimmte Hauterkrankungen und Unfälle die Folge sein. Gerade bei Geschwächten und bettligerischen Patienten bilden Profilaxen ein festen Bestandteil der Pflegemaßnahmen. Und daher möchten wir in mehreren Folgen auf die einzelnen und wichtigsten Profilaxen eingehen. Diese für euch beschreiben und euch ein paar kleine Maßnahmen und Werkzeuge an die Hand geben. Das kann eine sehr, sehr gute Grundlage für ihre Pflegeplanung und die Arbeit an Patienten sein. Also bleibt unbedingt dran. Leider habe ich euch ja vorher nicht zu meinen Profilaxen erzählt im Hinblick auf den Inter-Trigo. Deswegen liegt es ja irgendwie nah, dass wir das natürlich gleich als Anlass nehmen und dies die nächste Profilaxe ist, die wir besprechen. Die Inter-Trigo-Profilaxe wird durch uns als Pflegende mit bei der Körperpflege integriert. Bei einem Inter-Trigo ist die Haut entzündet und das kann sehr schmerzhaft sein. Es kann zu Jucken und Brennen kommen. Es entsteht durch Haut- und Haut-Reibung, also sind Regionen wie Axelhöhlen, Bauchfalten, die Analfalte und die Leisten gegen besonders anfällig dafür. Gerade auch dann, wenn der Patient einen Hahn in Kontinenz leidet. Bei uns Frauen ist der Bereich unter der Brust besonders gefährdet. Da die Schweistrüse des Menschen in der Regel bis zu einem Liter Schweiß täglich produzieren und gerade in den Haut-Falten der Schweiß nur unzureichend verdunsten kann, weil ich die Haut dort besonders schnell auf, sie materiert. In diesem Feucht war miljö, können natürlich Pilz und Bakterien fortrefflich gedeihen. Wenn die Haut nun wohnt ist, ist ein Inter-Trigo entstanden. Wenn der Inter-Trigo in der Analfalte ist, kann man umgangsprachlich aus sagen, man hat sich einen Wolf gelaufen. Das habt ihr sich ja alle schon mal gehört. Und deswegen wird im Allgemeinen der Inter-Trigo auch als Haut-Wolf bezeichnet. Schon bei der Aufnahme des Patienten schätzen wir ja als Pflegende den Hautzustand ein. Hier können ja durch uns schon Risikofaktoren und Hautprobleme sichtbar werden. Wenn ein Patient besonders adipös ist, beispielsweise, dann sollte unser Blick automatisch auch den einzelnen Haut-Falten gelten, wenn wir die Körperpflege durchführen. Die Hautbeobachtung sollte hier wirklich konsequent durchgeführt werden, damit wir den Inter-Trigo möglichst vermeiden oder schnell identifizieren. Wenn die gefährdeten Stellen dann auch vorsichtig und sorgfältig zweimal täglich mit klarem Wasser ausgewaschen werden, ist schon viel erreicht. Auch ist es wichtig, die betroffenen Körperstellen sehr vorsichtig zu behandeln. Reibt also bitte nie mit einem Handtuch darüber, sondern tupft es vorsichtig trocken. Denn neben der Tatsache, dass die Reizung der Haut verstärkt wird, ist der Reiben auf einem Inter-Trigo äußerst äußerst schmerzhaft. Wenn irgendwie die Möglichkeit besteht sollten, die betroffenen Hautregionen dann Luft ausgesetzt werden, geht dies nicht, können beispielsweise kompressenden die Hautfalte eingelegt werden, denn die saugen in Schweiß ganz gut auf und verhindern, dass die Haut weiter auf Haut reibt. Bitte cremt die Haut nicht zusätzlich ein, da cremst und save noch zusätzlich die Hautarten behindern und die Porn verstopft werden können. Es gibt eine Ausnahme, nämlich wenn der Arzt den Patienten einen Antimekotikum anordnet, also ein Medikament, das gegen eine Pilzinfektion wirkt, wenn sich zusätzlich zum Inter-Trigo noch eine Pilzinfektion draufgesetzt hat. Früher wurde ein Inter-Trigo gepudert, um ihn trocken zu legen. Das macht man heute nicht mehr. Das Puder klummt und durch diese Klümpchen hat man natürlich noch eine zusätzliche Reibung. Bei der Hauptpflege sind natürlich in erster Linie die Wünsche, das Patienten zu berücksichtigen. Es ist allerdings wichtig, dass ihr möglichst Pflegeprodukte verwendet, die keine Konservierungs- und Duftstoffe beigemengt haben. Wenn der Patient viel und übermäßig schwitzt, dann wechselt bitte auch zusätzlich regelmäßig die Bettwäsche und die Kleidung des Patienten. So, Katja, fällt ja noch irgendetwas Wichtiges zu dieser Profilaxe ein, was wir vergessen haben, könnten? Nee, Lawrence, ich glaube, das war wirklich das Wichtigste, oder? Dann versuchen wir jetzt mal einen eleganten Swing zur nächsten Profilaxe, denn im Gegensatzort, beispielsweise drum Bose Profilaxe, gibt es hier tatsächlich nicht allzu viel Stoff zu bearbeiten. Und was würde denn besser so in der Trico Profilaxe passen als die Sorge und parotitis Profilaxe? Das passt doch auch exzellent zum Thema Körperpflege. In unserer Mundhöhle leben eine Vielzahl von Mikroorganismen, die dort ganz natürlich vorkommen und immer in einem gesunden Gleichgewicht sind. Damit weder die Pilze noch die Bakterien überhand nehmen und es zu einer Zündung oder einem Pilzbefall kommen kann, hemm sich diese Mikroorganismen gegenseitig. Manchmal jedoch haben wir es mit einem immungeschwächten Patienten zu tun oder der Patient muss Antibiotika einnehmen, dann kann dieses Gleichgewicht gestört werden und beispielsweise Hefepilze können dann überhand gewinnen. Ein ganz typischer Vertreter ist der Hefepilz Kandidar Albikanz, der siehlt sich gerne auf der geschädigten Mundschleimhaut an. Und das Feucht war mit mir jeder Mundhöhle tut dann ihr übriges, dass er sich herrlich verbreiten und wachsen kann. Breitet sich dieser Pilzbefall nun über die Artenwege in den Verdauonstrakt aus, kann das beim Patienten zu erheblichen Problemen führen. Wenn ein Patient, also ab der Geschwächte ist oder eine schlechte Mundhygiene hat, wenn er über eine längere Zeit nicht essen und trinken kann oder viel durch den Mund atmen muss, dann kann das Risiko einen Sort zu bekommen erhöht sein. Weiters in Patienten, die ein Diabetes haben oder ein Infektionskrankheiten leiden predestiniert. Typischerweise betrifft es auch häufig Patienten, die Antipiotika nehmen müssen, da Bakterien durch diese Medikamente abgetötet werden und demnach die Pilze überhand gewinnen können. Nun müssen wir also möglich dafür sorgen, dass das natürliche Gleichgewicht der Mikroorganismen im Mund erhalten bleibt und hier greift dann die Sortprophylaxe. Eine sehr sorgfältige Mund- und Zahnpflege ist also von größter Wichtigkeit und die Mundhöhle sollte in den Zusammenhang wirklich mindestens einmal täglich gründlich inspeziert werden. Der Patient sollte auch hier trinken, um die Mundschleimhaut nach Möglichkeit für euch zu halten, um den eigenen Speicherfluss anzuregen. Das kann auch zum Beispiel mit Sauren zusetzen, die zum Beispiel Zitrone gearbeitet werden. Also ich muss nur an Zitrone denken und schon fließt der Speichel. Markt der Patient das nicht und können auch gerne Eiswürfel zum lutschen angeboten werden, auch Kaugumikauern kann helfen, die Mundhöhle für euch zu halten. Weitereignen sich Tees aus Ververminze, Kamille oder Salbei, gut zum Gurgeln, Spülen oder Auswischen der Mundhöhle. Sie wirken Entzündungshämmend, erfrischend und zum Teil auch disenfizierend. Garter Salbei leistet hier gute Arbeit, aber die muss man mögen. Bei schwer kranken Patienten, die nicht mehr selbst trinken können, kommen auch Zerstäuber zum Einsatz, mit denen man in die Mundhöhle sprühen kann. Auch Mundfläge stebchen, werdet ihr auf Stationen kennenlernen und nutzen. Die gibt es mit Unterschuhen mit Sauren zusetzen oder aus Schaumstoff, die ihr dann selbst trinken könnt. Wenn ein Patient sehr immun geschwächt ist, kann nach Arztanordnung eine profilaktische Schleimhautdesinfektion Sinn machen. Es ist dann trotz aller Maßnahmen doch passiert, und der Patient hat einen Sort, dann muss der Arzt ein lokales Antimikotikum verordnen. Wichtig ist auch, dass der Patient einmal Zahnblust nutzt, damit man den Pilz nicht weiter verbreitet. Unsere profilaktischen Maßnahmen müssen wir nun natürlich intensivieren, und die Mundschleimhaut muss bis zu dreimal täglich desinfiziert werden. Trägt der Patient eine Zahnprotäse, ist auch die Besonders zu reinigen und dann in ein Reinigungsmittel einzulegen, dass die Pilze abtödet. Also fungizied. Die parotitis-Profilaxe wird ja häufig in einem Zungenschlag mit der Sort-Profilaxe genannt. Ah, wort wird's? Da werden wir als nächstes darüber reden. Und Leute, wann sind? Dann haben wir tatsächlich heute drei Profilaxen besprochen. Das ist Rekord. Die parotitis ist eine wirklich sehr schmerzhafte Entzündung der Urspeicheldrüse. Diese wird oft durch Staffelokokken oder Strebdokokken vorursacht. Die Urspeicheldrüse liegt links und rechts am Gesichtsrand vor den Ohren. Sie zählt zu den großen Kopfspeicheldrüsen und sorgt für die Sekretion von Speichel beim Kauen. Der Ausführungsgang der Drüse befindet sich an der Mundschleimhaut gegenüber den oberen Backen zählen. Diese geben konti- und höchlich Speichel in die Mundhülle ab. Beim Essen wird der Speichelfluss größer, damit der Nahrungsprei vermischt und gut geschluckt werden kann. Erreger werden normalerweise durch den Speichel von den Ausführungsgängen der Drüsen weggespült. Wenn jetzt allerdings ein Patient längere Zeit nichts essen oder trinken kann, kann sich die Urspeicheldrüse entzünden. Dies geschieht häufig nur einseitig und die Speicheldrüse schwillt deutlich an. Tut den Patienten wehe vor allem, wenn er kaut. Mit der parotitis-Profilaxe wollen wir also den Speichelfluss anregen, damit genau dies nicht passiert. Kann der Patient kauen, dann sollte er diesen Vermehrt tun. Hier kann wieder Kauge-Meganzilfreich sein. Auch Brotrinder eignet sich gut zum Vermehrten kauen. Auch kommen hier ganz gerne wieder die sauren Dinge zum Einsatz. Na, Lorenz, Zitrone-Zitrone-Zitrone-Zitrone-Zitrone. Fließter Speichel. Weiter können wir den Patienten hier wieder Eisbewürfe zum Lutschen oder saure Bombungsanbieten. Der Patient sollte ausreichend trinken und du kannst ihn auch profilaktisch Kaubewegung machen lassen. Die parotis vor dem Ur wird im Übrigen auch gerne massiert. Bei Beiden also bei so ein parotitis-Profilaxe vergesst, bitte auch eine gute und ausreichende Liebenpflege nicht. Tier ihr Lieben, Abschied ist ein scharfes Schwert. Unsere Zeit ist auch leider schon wieder vorbei. Lorenz und ich werden jetzt mal unbedingt was für unsere Mundschleimhaut tun und uns an den Frühstücks Tisch setzen. Dann fritte Brötchen eine keine feiner Verminste warten auf uns. Oder Lorenz, mal beknutchen. Ja, du hast recht, du hast recht. Bis bald, sagen! Lorenz und Katja von Audioneursign den Pflegewissenpodcast aus dem städtischen Klinikum Dresden macht's gut und bleibt neugierig. Audioneursign, der Pflegewissenpodcast aus dem städtischen Klinikum Dresden. Für Appzubis, für Kolleginnen und Kollegen und alle, die sich für Pflege interessieren. Der Lorenz macht grad ganz aktiv. So und parotitis profilags. Was gibt's denn? Habt noch ein bisschen Mediterin. Mediterin ist Pangemüse. Testschen, Brötchen, geiles Öl. Leute, da stinkt nach Knoblauch. Ja, nicht. Großartig. Ich bin ein bisschen neidisch. All else ist die Rüschmecken. Aber wir müssen ja immer ganz profilaktisch handeln. Professionellpflegende. Ich bin begeistert. Und bitte. Ja, aber wir müssen jetzt langsam wieder zur Arbeit zurückkommen. Nein. Nein.
Podcast Summary
Key Points:
Prophylaxe-Maßnahmen sind präventive Pflegehandlungen zur Vermeidung von Erkrankungen oder Unfällen, wie z.B. Thrombose, Druckulzera oder Hautproblemen.
Intertrigo-Prophylaxe zielt darauf ab, Hautentzündungen in Falten (z.B. Achseln, Leisten) durch Reinigung, vorsichtiges Trockentupfen, Belüftung und Vermeidung von Reibung zu verhindern.
Stomatitis-Prophylaxe umfasst sorgfältige Mundpflege, um das mikrobielle Gleichgewicht zu erhalten und Pilzinfektionen (wie Candida) vorzubeugen, besonders bei immungeschwächten Patienten.
Parotitis-Prophylaxe dient der Anregung des Speichelflusses durch Kauen, saure Stimulantien oder ausreichende Flüssigkeitsaufnahme, um Entzündungen der Ohrspeicheldrüse zu vermeiden.
Summary:
In dieser Folge des Pflegepodcasts "Audio Nursing" erläutern die Praxisanleiter Katja und Lorenz verschiedene Prophylaxe-Maßnahmen in der Pflege. Prophylaxen sind vorbeugende Handlungen, um Erkrankungen oder Unfälle bei Patienten zu verhindern, insbesondere bei bettlägerigen oder geschwächten Personen. Zunächst wird die Intertrigo-Prophylaxe behandelt, die Hautentzündungen in Körperfalten durch Feuchtigkeit und Reibung vermeiden soll.
Wichtige Maßnahmen sind sanfte Reinigung, sorgfältiges Trockentupfen, Belüftung der Haut und der Einsatz von Kompressen, während Cremes meist vermieden werden. Anschließend geht es um die Stomatitis-Prophylaxe, die eine gründliche Mund- und Zahnpflege umfasst, um das natürliche Gleichgewicht der Mundflora zu erhalten und Pilzinfektionen vorzubeugen. Techniken wie Mundspülungen, Speichelanregung durch Saures oder die Verwendung von Mundpflegestäbchen werden empfohlen.
Abschließend wird die Parotitis-Prophylaxe erklärt, die darauf abzielt, durch Kauen, saure Stimulantien oder ausreichendes Trinken den Speichelfluss anzuregen und so Entzündungen der Ohrspeicheldrüse zu verhindern. Alle Prophylaxen betonen die Bedeutung regelmäßiger Beobachtung und individueller Anpassung an die Patientenbedingungen.
FAQs
Prophylaxen sind Maßnahmen zur Vermeidung möglicher Erkrankungen oder Unfälle. Sie sind besonders bei geschwächten oder bettlägerigen Patienten ein fester Bestandteil der Pflege, um Komplikationen wie Lungenentzündungen oder Thrombosen zu verhindern.
Intertrigo ist eine schmerzhafte Hautentzündung in Hautfalten, verursacht durch Reibung und Feuchtigkeit. Zur Prophylaxe sollten gefährdete Stellen zweimal täglich mit klarem Wasser gewaschen, vorsichtig trocken getupft und möglichst belüftet oder mit Kompressen geschützt werden.
Eine sorgfältige Mund- und Zahnpflege ist entscheidend, um das natürliche Gleichgewicht der Mikroorganismen zu erhalten und Soor (Pilzbefall) zu vermeiden. Dazu gehören regelmäßige Inspektion, ausreichendes Trinken und gegebenenfalls das Lutschen von Eiswürfeln oder das Gurgeln mit entzündungshemmenden Tees.
Parotitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Ohrspeicheldrüse, oft durch verminderten Speichelfluss verursacht. Zur Prophylaxe sollte der Speichelfluss angeregt werden, z.B. durch Kauen (z.B. Brotrinden), saure Lebensmittel, Eiswürfel oder ausreichendes Trinken.
Risikofaktoren für Soor sind Immunschwäche, schlechte Mundhygiene, längeres Nicht-Essen oder -Trinken, Mundatmung, Diabetes, Infektionskrankheiten und die Einnahme von Antibiotika, die das Gleichgewicht der Mundflora stören können.
Bei Intertrigo sollte die Haut nie gerieben, sondern nur vorsichtig getupft werden, um Schmerzen und weitere Reizung zu vermeiden. Auf Cremes sollte verzichtet werden, außer bei ärztlicher Anordnung eines Antimykotikums bei zusätzlicher Pilzinfektion.
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